Mittwoch den 8. Mi MU iQffl' M8 — Nr. M x^U^s ^DD ML IBa^JS^Il Sill b/MW^ÄÄ» John Darrows Tod. Roman von Melvin L. Severy,. (Nachdruck verboten,) (Fortsetzung.) Maitland, den iHv Bericht etwas in Aufregung versetzt zu haben schien, sagte %u ihr: „Da er Ihnen ein solches Versprechen abnötigte, haben Sie natürlich keinen Z:veifel, daß Ihr Vater nicht zurechnungssähig lixtt, wenigstens zu der Zeit, als er so mit Ihnen redete?" Florence versetzte nachdenklich: „In der Tat, das bezweifle ich sehr. Mein Vater sprach ja sonderbare Dinge, aber ich habe nie etwas bemerkt, das auf Geistesgestörtheit schließen ließ. Natürlich bin ich wohl nicht die geeignetste Person, hierüber ein maßgebendes Urteil zu fällen." Maitlands Gesicht verdüsterte sich, während er fragte: „tote wollen doch wohl damit nicht sagen, daß Sie Ihr Versprechen als irgendwie bindend ansehen?" „Und warum nicht?" rief sie erstaunt. „Weil das Versprechen so unnatürlich erscheint, daß es allein schon" zur Genüge ein Beweis einer anormalen geistigen Verfassung ist." „Ich kann Ihrer Ansicht über den geistigen Zustand metnes Vaters nicht beipflichtcn," versetzte Florence fest: „doch Sie mögen recht haben: nu« das weiß ich, daß ich wenigstens nicht geistig krank war, und daß ich ein Versprechen gegeben habe. Sollte es mich mein Leben kosten, mein Gelübde zu halten, ich wüiche keinen Augenblick zögern. Haben Sie vergessen, daß die letzten Worte meines Vaters waren: „Leb wohl! Halte dein Versprechen!" Bei diesen Worten blickte sie Maitland an und stutzte ein wenig, als sie den schmerzlichen Ausdruck auf seinem Gesichte bemerkte. „Sie meinen, eS1 betöre mich ein trauriger Wahn," sagte sie zur Entschuldigung: „und es mißfällt Ihnen, daß ich mich nicht eines Besseren belehren lassen will. Denken Sic, was mein Vater für mich gewesen ist, und dann fragen JSie sich, ob ich sein Vertrauen je täuschen könnte. Sich die Sache in Gedanken auszumalen, ist ja im besten Falle peinlich; die Verwirklichung mag für ein gefühlvolles Weib unsäglich schrecklich fein — ich wage es nicht, sie auszudenken! Wollen wir nicht von etwas anderem reden?" , Eine ganze Weile blieb Maitland still, und auch tch unterorach das Schweigen nicht. Endlich sagte er: „Wir wollen hoffen, daß, wenn der vermeintliche Mörder gefaßt wird, die Entdeckung durch einen Mann geschieht, der nicht zuläßt, daß Sie sich selbst oder ^zhr Vermögen zum Opfer bringen." Florence warf ihm einen raschen Blick zu, denn seine Stimme war. ungewöhnlich rauh, und unverkennbar hatte sich eine trübe Stimmung seiner bemächtigt. Sie schien wir darüber sehr betroffen zu sein, und tch überlegte, ob ich nicht besser täte, sie beiseite zu rufen und ihr auseinander- zu'etzen, daß er manchmal die Beute folcher Stimmung sei, als er wieder das Wort ergriff und, als fei er gar nicht gewahr geworden, welchen Eindruck er gemacht hatte, fortfuhr: „Sehen Sie auch, tote gut die Polizei ihre Annahme eines Selbstmords gestützt hat? Wie immer wird aber auch diesmal ihr Werk Angriffspunkte bietenl Diese müssen wir ausfindig wachen, um ihre Schlußfolgerung über den Haufen zu werfen. Die Versicherungsscheine, die sie zu lesen keine Zeit hatten, müssen wir uns genau ansehen. Ferner untere liegt es nach dem, was Sie mir erzählt haben, kaum einem Zweifel, daß Ihr Vater irgend welche Erklärungen über Verhältnisse, .über die er Sie bisher im Dunkeln ließ, hinterlassen hat, eine Aufzeichnung, die Sie nach seinem Tode lesen sollen. Ohne Verzug sollten wir diese Frage erledigen. Die Papiere befinden sich hier oder in den Händen seines Sachwalters. Lassen Sie uns zuerst hier nachforschen." „Seine Privatpapiere," sagte Florence, indem sie aufstand und voranging, „liegen im Schreibtisch in seinem Arbeitszimmer." „Bitte, einen Augenblick," sagte Maitland, „ich muß Sie noch etwas fragen, das ich leit einer Stunde auf der Zunge hatte, aber immer wieder unausgesprochen gelassen habe. Ich glaube, daß Ihr Vater vergiftet worden ist. Es ist notig, das Gift, wenn solches vorliegt, zu analysieren und die Wunde einer gründlichen mikroskopischen Untersuchung zu unterziehen. Ich — ich bedaure, Ihnen Schmerz zu bereiten — aber um meine Zwecke zu erreichen, ist es unbedingt erforderlich, den verletzten Teil wegzuschneiden. Dürfen wir dies tun ?, Die Polizei wird uns auf Grund ihrer Selbstmordtheorie dabei kaum Hindernisse in den Weg legen, — es handelt sich also allein um Ihre Zustimmung, Fräulein Darrow." Einen Augenblick blieb Florence die Antwort schuldig. Sie fiel vor dem Körper ihres Vaters auf die Knie und küßte leiden-, schaftlich die kalten Hände. Zum ersten Male seit dem traurigen Ereignis fand sie Trost in Tränen, und als sie wieder aufstand, iuar eine grpße Veränderung mit ähr vorgegangen. Sie war sehr bleich und griff uac!) einem Stuhl, um sich zu stützen, während sie, von krampfhaftcm Schluchzen, das sie nicht zu unterdrücken vermochte, unterbrochen, auf Maitlands Frage antwortete: „Ich — ich habe ihm Lebewohl gesagt. Wir'werden nur seinem Gebote folgen, wenn wir kein Mittel zur Entdeckung des Mörders unversucht lassen. Sie — Sie haben meine Einwilligung, alles, alles, zu tun, was jener Zweck erfordert. Ich — ich weiß, Sie sind so freundlich —Aber sie vermochte den Satz nicht zu vollenden. Die Nutzlosigkeit aller Freundlichkeit, die traurige Gewißheit, daß ihr Vater auf immer jeder zärtlichen Fürsorge entrückt war, senkte sich wie ein Leichentuch auf ihr Wesen. Das Erwachen, das ich gefürchtet hatte, war eingetreteri. Ihre Hand glitt vom Stuhl herab, sie wankte und wäre zu Boden gesunken, hätte Maitland sie nicht in seinen Armen aufgefangen. II. John Darrow s Liebe. 1. Kapitel. Maitland trug die Bewußtlose in ihres Vaters Arbeitszimmer, und eine Zeitlang bemühten wir uns um sie, ehe sie wieder zu sich kam. Als sie das Bewußtsein wiedererlangt hatte, tooUtcit wir ihre Kraft nicht sofort auf eine neue Probe stellen. Maitland bestand darauf, daß sie sich ruhig verhielt, während wir beide den Schreibtisch durchsuchten, und eingedenk ihres B-er- 418 sprechens, den Weisungen meines Freundes Folge zn leisten, gab sie ohne Widerstreben nach. Nach einigem Suchen fanden wir die Versicherungsscheine und einen versiegelten Umschlag mit der Aufschrift: „An Fräulein Florence Darrow, zu öffnen nach dem Tode John Darrows", außerdem drei Zeitungen, in denen je eine Stelle blau angestrichen war. Ich las die erste vor; sie lautete: „Ich habe Grund auzunehmen, cs wird früher oder später eilt Anschlag auf mein Leben gemacht und mit der größten Verschlagenheit versucht werden, die Behörden irrezuführcn. Die Jlatfjp forschung nach dem Mörder wird große Opfer an Zeit, Geld, Mühe und Mut erfordern — eine Aufgabe, wie sic meist nur unter der Einwirkung einer starken persönlichen Triebkraft gelöst wird. Für eine solche trage ich im voraus Sorge. Mein Tod legt in die Hände meiner Tochter eine Summe von fünfzigtausend Dollars, die sie in Verwahrung zu halten und im Falle meiner Ermordung der Person oder den Personen auszuzahlen hat, welche die Beweismittel zur Ueberführung des Mörders her- bcischaffen. (gez.) John Hinton Darrow." Ein Blick auf die beiden anderen Zeitungen belehrte mich, daß in allen dreien dieselbe Mitteilung angestrichen war. Mein erster Gedanke war an Florence, der ich die Blätter hinüber- reichte. „'Haben Sie Kenntnis von diesen Bekanntmachungen gehabt?" fragte ich sie. „Wenn eine davon Ihnen beim Zeitungslesen einmal zufällig vor Augen gekommen wäre, hätten Sie tödlich erschrecken müssen." Sie schüttelte den Kopf. „Die Gefahr, daß dies geschah, war nicht groß. Mein Vater hielt nur eine bestintmte Zeitung, die ich ihm regelmäßig vorlesen mußte; andere bekant ich fast niemals zu Gesicht. Für seine Anzeige hat er aber, wie ich sehe, drei andere mir nur dem Namen nach bekannte Blätter gewählt. Es hätte mir also lediglich von dritter Seite eine Mitteilung über diese merkwürdige Anzeige zugetragen werden können, und das ist nicht geschehen." Sobald ich über diesen Punkt aufgeklärt und beruhigt war, wandte ich mich an Maitland mit der Bemerkung: „Ich möchte wissen, was unser Freund Osborn dazu sagen würde." „Von wann sind die Zeitungen?" erwiderte er. „Vom 15. März — raum älter als vier Wochen," antwortete ich. „Laß sie mich sehen, bitte," sagte er. „Hm! Alle vom gleichen Tage. Offenbar hat Herr Darrow selbst diese merkwürdigen Zeilen eingcrückt. Statt klarer, scheint die Sache immer dunkler zu werden. Allem Anscheine nach -drängt sich immer wieder die Frage nach dem Geisteszustand auf. Wenn sich Hern: Darrows Befürchtung gegen keine bestimmte Person richtete, dann müssen alle, seine Träume und seine sonstigen Angstgefühle rein subjektiven Ursprung gehabt haben, das heißt, er war zum mindesten in diesem Punkte geistig krank." „Das kann ich mir nicht denken," unterbrach ihn Florence. >,Er lvar sonst so klar und vernünftig in jeder Beziehnug." „Das ist wohl möglich," versetzte ich. „Ich habe Leute gekannt, die an einer fixen Idee in bezug auf das Wasser litten, die keinen Schritt taten, ohne ein volles Glas in Händen zu halten. Ja, es ist ein Fall völlig verbürgt, wonach ein Mann geistig so gesund war wie Sic oder ich, außer wenn er das Wort „Grund- besitz" .hörte. Als er eines Tages vor mehreren Gästen ruhig bei Tisch das Fleisch zerlegte, sprach ein ihm gegenüber sitzender Herr zufällig das verhängnisvolle Wort aus. Da springt der Mann ohne eine Warnung über den Tisch auf den Unvorsichtigen los und sticht in der blinden Wut des Wahnsinnigen mit dem Fleischmesser nach ihm. Und doch war er sonst in jeder Bcziehnng ein vernünftiger Mensch." „Menn andererseits," fuhr Maitland in seiner lauten Er- wägung fort, „Herrn Darrows Befürchtungen in der Tat begründet waren, so ist es nahezu gewiß, daß sie sich gegen eine oder mehrere bestimmte Personen richteten. Warum nannte er sie dann nicht? Aber halt, wissen wir denn, daß er es nicht tat? Setzen wir die Prüfung der Papiere fort!" Und er fing an, die Versicherungsscheine zu lesen. Weder Florence, noch ich sprachen ein Wort, bis er fertig war und die Papiere ßuf den Tisch zurück- gclegt hatte, worauf wir uns beide erwartungsvoll ihm zu- wandten. lFortsetzung folgt.) Graf ZsMün zu [einem 70. Geburtstag nm 8. Iuli. Inmitten seiner neuen glänzenden Erfolge, die alles bisher Geleistete in den Schatten stellen, kann Graf Zeppelin seinen 70. Geburtstag begehen, und so ist sein Name ans doppeltem Grunde in aller Munde. Das schönste Geburtstagsgeschenk, das dem rüstigen Siebziger gebracht wird, ist die endliche allgemeine Anerkennung, 'Sie er allein sich, seiner unerschöpflichen Arbeitskraft unS vor allem seiner zähen Ausdauer, mit der er alle Schwierigkeiten überwunden hat, verdankt. Diese Anerkennung ist aber noch sehr jung; es ist noch gar nicht so lange her, daß Graf Zeppelin, als er ein starres Luftschiff bauen wollte, sich einen Narren auf eigene Faust schelten lassen mußte. Allem Widerspruch und allen Widerwärtigkeiten zum Trotz hat er aber dennoch seinen Plan im Laufe der Jahre verwirklicht. Schon aus den 70er Jahren — der ehemalige Kavallerieoffizier hatte sich 1870 ausgezeichnet durch einen berühmten „Rekognoszierungsritt" — stammen seine ersten Pläne, in denen die jetzige Form des Luftschiffes im wesentlichen schon feststand. Erst als er 1891 seinen Abschied genommen hatte, konnte er an die Ausführung seiner Absichten denken, und an diese hat er sich mit derselben Ausdauer gemacht, die er int militärischen Dienst gezeigt hat. Aber ein Mißerfolg nach dem anderen kam hindernd dazwischen. 1894 erklärte eine vom Kaiser berufene Sachverständigenkommission das Projekt für praktisch nnverwertbar, und so wurde viel kostbare Zeit verloren. Vier Jabre dauerte es, „ bis der Graf infolge seiner Agitationsreise oas nötige Kapital zusammengebracht hatte; noch weitere 6 Jahre vergingen, ehe der Bau Ses ersten Luftschiffes vollendet war, und erst am 1. Juli 1900 fand der erste Aufstieg statt. Es war nur eine kleine Vorprobe, der am folgenden Tag ein zweiter Ausstieg folgte, an dem außer dem Grafen Zeppelin selbst, Baron Bassus, die Ingenieure Groß und Burr sowie der Forschungsreisende Eugen Wvlf teilnahmen. Während einer Zeit von 17 Minuten wurden 6 Kilometer in einer Höhe von 400 Metern zurückgelegt. Leider geriet die Steuervorrichtung in Unordnung, so daß die Fahrt nach kurzer Dauer unterbrochen werden mußte. Obwohl nun der offizielle Bericht anerlännte, daß das Luftschiff einwandsfrei funktioniert hätte, wurde es int allgemeinen doch skeptisch beurteilt; die abfälligen Urteile fanden neue Nahrung, als bei dem nächsten Aufstieg int Oktober das Luftschiff, obwohl es gut manövrierte, wieder infolge eines Unfalles — eine der Gashüllen hatte sich plötzlich entleert — vorzeitig landen mußte. Eine etwas längere Fahrt machte das Luftschiff am 21. Oktober, bei der es 28 Minuten in der Lust blieb. Hiermit war eigentlich die Lenkbarkeit des Luftschiffes ganz zweifellos erwiesen, und Gras Zeppelin sah seine vielen Bemühungen auch dadurch gekrönt, daß der Kaiser ihm sür seine Ausdauer und Mühe seine Anerkennung aussprechen ließ und ihm am 7. Januar 1901 den Roten Adlerorden 1. Klasse verlieh. Das Haupthindernis an dem weiteren Ausbau der Zep- pelinschen Idee war damit aber noch nicht gehoben. Die Geldschwierigkeiten wurden immer größer und noch int Jahre 1901 löste sich die 1896 in Stuttgart gegründete „Gesellschaft zur Förderung der Luftschifsahrt" auf. Gras Zeppelin selbst kaufte für 124 000 Mark das Luftschiff auf und sah sich dann genötigt, einen „Notruf zur Rettung der Flugschifs- fahrt" zu erlassen, um weitere Geldmittel zu erlangen. Dieser Aufruf hatte Erfolg, allerdings erst, nachdem wieder Jahre vergangen waren. Am 17. Januar 1903 konnte die erste Probefahrt mit dem zweiten Modell unternommen werden. Auch dieses Mal trat eine Störung der Sei Umstelle r ein, so daß gelandet werden mußte, ehe die Brauchbarkeit erwiesen war. In der folgenden Nacht zerstörte; ein Orkan das ganze Luftschiff, so daß Graf Zeppelin mit der ganzen Arbeit von neuem beginnen mußte. Obwohl wegen dieses Unfalles das „starre System" von der Mehrheit als verfehlt angesehen wuroe, baute Graf Zeppelin ein drittes Modell, mit dem er am 9. Oktober 1906 die erste Probefahrt unternehmen konnte. Dieses Mal war er vom Glück begünstigt, denn da an der Maschinerie nichts in Unordnung geriet, konnte er die Lenkbarkeit seines Luftschiffes erweisen. Eine Ehrung der technischen Hochschule in Dresden, Sie ihm die Würde eines Doktor-JugenieurA ausgeschrieben, war der erste Erfolg, und im Jahre darauf endlich erhielt er die lange erwartete Unterstützung vont Rejsebriefe. Vvn Tr. A. Z. (Originalbeiträge der „Gieß. Fam.-Bl.") I. Bremerhaven. Es ist an und für sich schon nicht angenehm, wenn sich ein | Vorabend großer Ereignisse über 5 X 24 Stunden ausdehnt. Zur I wahren Strafe wird dies aber, wenn ein schlimmes Geschick einen 1 dazu verurteilt, diese Zeit der Erwartung an einem von allen I guten Göttern so verlassenen Platz in Bremerhaven zuzubringen, I Eine Stadt kann eintönig, langweilig, stumpfsinnig sein, so ist i das eben ihr und des Besuchers Pech, und man muß sich ohne I Groll darein finden. Wenn aber ein Ortt das Zeug dazu hat, ! interessant zu sein und Interessantes zu bieten, und trotzdem zu | den denkbar ödesten gehört, so darf man sich darüber, glaube ich, I wirklich berechtigt nltcrieren, und man wird es mir verzeihen, wenn ich mir meinen während 5 totester Tage aufgcstapelten Groll vom Herzen schreibe und den Leser bitte, mich auf einem Gang durch die Stadt des Grauens zu begleiten. Wie viel Schönes und wie viel für den Binnenländer Neues und Interessantes bietet doch im allgemeinen eine Hafenstadt., Ans mich — und ich glaube, ich stehe damit nicht vereinzelt — hat schon das Wasser allein, nnd sei es nur ein größerer Fluß, eine ganz eigenartige, belebende Wirkung. Es ist, als lockten die nimmer ruhenden Wellen Gedanken aus Gedanken hervor; und gesellt sich dazu noch das rastlose Treiben eines belebten Hafens, so überkommt einen eine Art erwartungsfroher, neugieriger Unruhe, gerade als würfe der Hoffnungsschimmer, der den Auswanderer, den Abenteuerer in weiter Ferne lockt, einen schwachen Abglanz auf die Seele des friedlich und artig seßhaften Europäers. Wie überwältigte mich der erste Anblick von Ham- burg, welches liebe Erinnern an Stunden reichen Genießens knüpft sich Mir an die Quais von Antwerpen, ja, wie oft und wie gern sog ich mir die Nase voll Teerduft an den Ufern der Spree! Und Bremerhafen, die Stadt der Wesermündung, der zweitgrößte Hafen Deutschlands? Man könnte meinen, man habe | hier jegliche Poesie mit Ktzulen todgeschlagen und jede Erscheinung verbannt, die an den maritimen Charakter der Stadt erinnern könnte. Wenn man die Haupt- und Staatsgasse mit dem langatmigen Namen „Bürgermeister-Smidt-Straße" entlang geht, so könnte man sich ebensogut in Offenbach, Mühlheini oder Chemnitz wähnen. (Ich bitte die genannten Städte wegen des Vergleiches um Verzeihung.) Nirgends etwas irgend rein Typisches oder Charakteristisches. Abgesehen von einigen Schaufensterauslagen und hier, und da einen Llohdoffizier in Uniform, nichts, was den nahen Hafen ahnen läßt; die Leute, denen man begegnet, können ebensogut Arbeiter, Kommis, Beamte usw. sein, den „ollen ehrlichen Seemann" mag man getrost mit der Laterne suchen. Die drei bandwurmartig aneinander gereihten Schwesterstädte Geestemünde, Lehe und Bremerhaven zählen zusammen etwa 80 000 .Einwohner, aber gegenseitige Eifersüchtelei lassen sie die Vorteile eines großen Gemeinwesens nicht genießen, und so werben sie wohl noch lange statt eine Groß- oder wenigstens Mittelstadt zu werden, drei dürfen bleiben. Statt eines guten Theaters gibt es drei Bühnen im Stil unseres ehrwürdigen Stadttheaters von vor 15 Jahren, statt in einem guten, spielt man in etwa einem Dutzend drittklassiger Varietes. Im Januar hörte ich ein sonst nicht übles Symphoniekonzert, mit der Erika Wedekind als Gast, in einem Raum, dem gegenüber das, alte Gießener Klubhaus ein Palast zu neunen ist. Sollten sich einige Mitglieder des „Saalbauvereins" seeligen Angedenkens noch immer nicht beruhigt haben, sv hätten sie hier sicher ihren Seelenfrieden wiedersinden können. Willst du zum Hafen, dann fasse dich in Geduld, wandere. Etwa alle halbe Stunde fährt ein elektrischer Motorwagen, nnd wenn du Glück hast, bringt er dich bis ans gewünschte Ziel. Zuweilen wirst du freilich auch weniger glücklich feilt,_ an der letzten Kürve entgleisen nnd noch einige Schritte zu Fuß lausen zu müssen. Steht man nun endlich am Ziel, so ist der erste Eindruck: Schmutz, Schmutz und noch einmal Schmutz. Die,Haienanlage soll technisch eine der interessantesten sein, aber tür den durch keinerlei Fachkenntnis getrübten und nur nach asthetMen Gesichtspunkten urteilenden Laieiiverstand bringt sie eine einzige große Enttäuschung. Eng nnd gradlinig reiht sich Banin an Bassin, schmutzig und trage stagniert darin das Walser, nirgends Deutschen Reich, das ihm zunächst eine halbe Million zur Verfügung stellte. „ „. Die Erfolge, die dieses dritte Luftschiff im letzten Herbst errungen bat, sind noch in Erinnerung, und die jüngste Rekordfahrt des Modelles 4 bildet gegenwärtig das Tagesgespräch. Seitdem der Reichstag im Februar dieses Jahres dem Erfinder endlich Geldmittel zugesagt hat, die ihm seine Arbeit und Geldopser ersetzen sollen, bleibt nichts weiter übrig, als die 24stündige Fahrt abzuwarten, die als Probe ausgeführt werden soll. Wenn diese gelungen sein wird, kann Graf Zeppelin uns mit Recht Goethes Worte zurufen: Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen. ein freier, großzügiger Ausblick; man erhält die Eindrücke gewissermaßen nur in homöopatischer Dosis und gelaugt so nun zu dem Genuß eines abgeschlossenen, harmonischen Ganzen. Die Bremerhavener sind übrigens zum großen Teil von den mangelnden Vorzügen ihrer Stadt vollkommen überzeugt. Nur die Weiblichkeit scheint sich dort recht wohl zu befinden. Geradezu beängstigend viele kleine nnd große Mädchen laufen des Abends unermüdlich die „Büger" auf und ab, gehen mit stets dem gleichen Vergnügen jeden Donnerstag in den „Englischen Garten", jeden Sonntag nach „Speckenbüttel". Ich vermute wohl nicht mit Unrecht, die Abwechslung liegt für sie in dem kaleidoskopisch wechselnden Bild der Herrenwelt. Fast alles fährt ja hier zur See, und wenn die Schöne heute von einem Ostasienfahrer rührenden Abschied genommen hat, so ist vielleicht inzwischen von Amerika schon Ersatz eingetroffen, der aber auch nach spätestens 8 Tagen! wieder Ablösung erfordern wird. Der Begriff der, cseemanns- treue wird hier auch auf die Treue ausgedehnt, die man dem Seemann hält resp. nicht hält. Wären sie doch wenigstens auch alle „zu schön, um treu zu sein", dann gliche Bremerhaven einem Paradies, nnd ich hätte weniger gewettert, weil ich 5 Tage warten mußte, bis die „Erlangen", die mich nach Brasilien bringen soll, sich von einem Ruderbruch erholt hatte. Endlich, am 31., sind wir reifefertig. Die Sonne, die nch auch nicht gern über Bremerhaven aufhält, bleibt schon seit 2 Tagen unsichtbar, Regen- und Hagelschaner wechseln in ununterbrochener Folge nnd man wüiischt sich lebhaft um einige 30 Breitengrade südlicher. Träge keucht der Passagierzug heran, nnd wie stets sieht inan nicht ohne Spannnng den Menschen entgegen, mit denen man 4 Wochen lang in engster Gemeinschaft Haufen soll. Jetzt kommen sie das Fallreep hoch: einige altgereiste Brasilianer, die eine so gleichgültige Miene aufsetzten, als stiegen sie ut einen Vorortzug. Andere erscheinen mit einem Schwarm von Angehörigen. sie reifen zum erstenmal, die Fahrt ist noch ein Ereignis, das weibliche Element prädominiert. Hier nehmen mit fröhlichem Wortschwall zwei junge Damen von vier Tanten Abschied, dort entläßt tränenden Anges eine besorgte Mutter ihre beiden, zu den Großeltern nach Rio reifenden Zwillingstöchter, der Papa bittet unterdeß den Kapitan wohl zum zehnten Male, seine beiden Lieblinge unter ganz blondere Obhut zu nehmen. „„ . ,' . Endlich ist alles verstaut. Wir können grabe noch sthen, wie der „Kronprinz" sich an den Schleusenmauern feme Schraubenflügel wund schlägt, und dann bringt man uns endlich am, dem Hasen. Das kalte deutsche Vaterland entläßt uns mit ewigem Hagelwetter, und ein steifer Südwest sorgt dafür, daß nach kurzer Zeit ein Passagier nach deM andern zu mehr oder weniger geräuschvoller Andacht in seinem Kämmerlein verschwindet. * Das allergrößte Gebäude der 3® e 11 Ans Newport wird uns berichtet,: Gegenüber bem „größten" Gebäude der Welt, dem Siilger-Building, wird letzt das „allergrößte" entstehen, das neue Geschäftshaus der Eqm- table-Lebensversicherung, dessen Pläne abgeschlossen sind. Der gewaltige Wolkenkratzer wird mcht weniger als 62 Stockwerke umsasseii und eine Höhe von 909 Fuß erreichen, also 300 Fuß mehr als das Singer-Butlding. Die Baukosten sind au 40 Millionen angesetzt, die Fassade wird aus Grämt und Backstein gebildet mit großen verzierenden Terrakotta- streifen. Die Architekten halben sich fiir den Renaissancestil entschlossen und einen reichen Schmuck von dorischen und korinthischen Pilastern vorgesehen Nicht weniger, als 38 Personenanfzüge werden den Verkehr fischen den einzelnen Stockwerken vermitteln. Dieser neueste Wölkentpatzei. erreicht also bis auf wenige Meter die Hohe des Eifseltiiims, der höchsten Konstrnktion der neuen Zeit. . * Verkannt. Herr Professor Steinhuber, ein eifriger Geologe, verlebt seine Sommerferien m einem Gebirgsdorfe, in dessen Näbe ein großer Bergsturz stattgesunden hat. Er verbringt seine Zeit damit, die Gesteinstrummer nach Fossilien zu durchforschen und ist dabei imt der Schutzmarke und Schlaghaniiner vorschriftsmäßig ausgerüstet. Unter den vielen Touristen, die die Stelle besuchen, kommt ernes Z.ages auch ein biederer Bäckermeister aus einer Stadt, ut derber Professor früher als Gymnasiallehrer gewirit hat. Er schaut dem alten Herrn, den er sofort erkennt, eine Werte zu, greift dann in die Tasche, drückt dem erstaunten Gelehrten einen Taler in die Hand und sagt, mitleidig den Kopf schüttelnd: „Soweit also ist es mit Jhna gekommen Erst Professor und dann Steinktopfer! — Da, kaufen S sich ein gutes Mittagessen dafür!" ' * Mas Kinder wissen wollen. Ern englisches Journal, welches eure Beilage für die Kinderwelt hat, forderte jüngst die Kleinen auf, sich an das Blatt zu wenden, wenn sie etwas wissen möchten. Von dieser Aufforderung | machten die Kleinen den ausgiebigsten Gebrauch, doch bald 420 kamen die Redakteure ob der originellen und diffizilen Fragestellung in Nöten. .Hier einige dieser Anfragen: „Welche Farbe hatte Adams Haar? — Wohin geht der Geist, wenn man schläft? — Kann man die Zeit nicht anhalten? — Warum gibt der weiße Rauch der Lokomotioen so schwarze Tunnels? — Warum läuft der Krebs rückwärts, wo doch alle andern vorwärts laufen? — Warum muß der Mensch sterben?" In die größte Verlegenheit mußte der Redakteur jedoch konimen, als eine kleine Wißbegierige darüber Aufschluß haben wollte, „warum der Storch nur Frauen und keine Männer beiße". * Starke Einbildung. Backfisch (als ein elegantes Automobil vorbeifährt): „dich, Mama, wie riecht das doch vornehm !" * Eine Mu sterhaus fr a n. „Was machen Sie denn mit all' den leeren Konservenbüchsen?" — „Gar nichts! Ich mache sie nur rein und dann — werfe ich sie fort!" Reifen. — Karl B ädeker: Nordo stde utschla n d von der Elbe und der Westgrenze Sachsens au, nebst Dänemark. Leip- zig, Verlag von Kärl Wdeker. Wie praktisch dieses. Reisehandbuch ist, wird schon hinreichend dadurch bewiesen, daß es soeben in der 29. Auflage erschienen ist. In der Tat ist das Wdrk mit solcher peinlichen Genauigkeit ausgearüeitet, daß cs jedem Reisenden als zuverlässiger Führer dienen kann. Daneben ist es außerordentlich reichhaltig und orientiert mit wenigen prägnanten Angaben über alles Wissenswerte. Sämtliche Sehenswürdigkeiten der Natur wie der Kunst werden behandelt und die kleinen eingestreuten historischen Exkurse sind geeignet, das Interesse der Touristen an den von ihnen besuchten Orten noch weiter zu wecken. 42 Karten und 78 Pläne veranschaulichen die Mitteilungen des Textes. Der Preis des Buches) das das gesamte östliche Deutschband umfaßt, beträgt 6 Mk. Das Buch ist so eingerichtet, daß der Regende es nicht ganz mit sich zu tragen braucht, sondern den sirr sie tit Betracht kommenden Teil heraustrennen kann. . — Griebens Reiseführer. Band 55: Die Ostseebäder 2.— Mk. Verlag von Albert Goldschmidt in Berlin W. Die Ostsee, deren Klima im Gegensatz zur Nordsee die Charaktere des See- und Landklimas vereinigt, hat den Vorzug, daß ihre Ge- Mde von den ostpreußischen Küsten bis zu denen Schleswig-, Holsteins von einem Kiranze herrlicher Laubwälder umsäumt sind. Weshalb pflegen auch Familien mit jüngeren Kindern vorzugsweise die Ostseebader zu besuchen. Um bei der großen Zahl der in Betracht kommenden Badeorte die Wahl zu erleichtern und den Besucher auf einen gediegenen Führer hinzuweisen, sei auf den rn 16. neu bearbeiteter! Auflage erschienenen Griebenschen Rcise- Wrer aufmerksam gemacht. Alle Seebäder, die sich an den und Westpreußens, Pommerns, Mecklenburgs, Lü- vecks, Schleswig-Holsteins und Dänemarks hinziehen, sowie die e.e' •Singft und Bornholm sind eingehend beMcksichtigt. Jeder Badeort weist eine Fülle von Anmerkungen M' die für den Fremden besonders wichtig sind, z. B. Reiseweg, Hotels, Privatwohnungen, Bäderpreise, Badeordnung, Kurtaxe, E«rzte, Unterhaltungen, Spaziergänge und Ausflüge,- auch statistische, geographische und geschichtliche Angaben, Ortsbeschrei- Älx„ Sehenswürdigkeiten fehlen nicht. 42 Kartenoeilagen werben allen Anforderungen genügen. Gsfimdheitspflsge. — Wie so ll ma n w a rme Um schlag e m a ch en? Man kann em zusammengelegtes, in heißes Wasser getauchtes und ausgerungenes Flanelltuch direkt anwenden. Besser ist es jedoch kack S SÄ °'1gernngenen Flanell mit einem anderen cin- die 1 gefalteten Flanelltuch zu umhüllen und so auf d e trocken? K^en. Die Warme braucht nur kurze Zeit, um mäliUR on durchdringen, die Haut gewöhnt sich all- toen-t La fpnAtt 5ineit höheren Grad ertragen, als der""nmsMi^feuchtheiße Tuch direkt appliziert wird. Ferner bleibt bunftSJ^mmfnttSQer Ä?' toetl bie «ußere Hülle die Sej> derm tü? LH' angewendete warme Umschläge lin» mente S8?fÄpSchmerzen, gegen die gewöhnliche Liui- als reiSÄ^ Äe0eI angewendet werden, und sind diesen ais remtlcher und wirksamer vorzuziehen. zeün bseitig un g von Warzen legt man vier- Seiie Mn» und abends frisch mit grüner £ Flanellappen auf. Alsdann sind die Warzen so erweicht, daß sie sich durch Abschaben entfernen lassen. Unsere beiden Psingst-Preisraisel toeibeife'qnM1 imJercn ^ühercn Preisrätseln nur be- SmW MnnA? Losungen geüinden. Es sind uns nicht einmal hindert Losungen zugegangen. Die Doppelzahl und namentlich der Rösselsprung mögen über die Kräfte manches sonstigen Preisrätsel sreundes gegangen sein. Trotzdem aber befinden sich wieder einige Poeten unter den Lösern. Einer der Ein ender kleidete seine Ku» schrift in folgende allerliebsten Verse: ° Wertester Herr Redakteur l Diesnial ivars ans manchen Gründen Wirklich leicht und gar nicht schwer, Schnell des Rätsels Lösung finden. Denn dem dümmsten aller Flegel War es klar, so meine ich, Daß in dieser Bauernregel „Pfingsten" vorkommt sicherlich. Und das; es an Pfingsten regnet In den Sprüchen, weiß man ja. Nun reimt sich auf „regnet" „segnet": Schwupp, schon ist die Lösung da: „Wenn es an Pfingsten regnet, Wird keine Frucht gesegnet." Doch des Rösselsprungs Gestaltung, die war leicht schon minder und nach ein'ger Mühewaltung kam ich erst dahinter: „Wie schön ist's, wenn von alten Zungen Der Jugend muntres Feuer spricht, So reizend männlich ungezwungen Ergötzt der Jugend Lachen nicht. Erfahrung gibt hier die Gedanken Und muntrer Witz den Ausdruck her, Als ob in einer Lautbahn Schranken Tas Alter und die Jugend wär." Zwar ist es mir klipp und klar, nehm sogar drauf Gift, Daß michs Los, wie's immer war, diesmal auch nicht trifft. Aber wenn ich Sieger wär bei dem heißen Ritte, Dann hält' ich, Herr Redakteur, eine kleine Bitte. Treffen Sie, drum flehe ich, bitte, die Entscheidung, Daß ich dann die Lieder krieg mit Klavierbegleitung. Wenn ich auch zwar keinen Dunst vom Klavierspiel habe Und bei aller Sangeskunst krächze wie ein Rabe, Ei, so wünsch ich doch darum gern das Buch mein eigen Und ich will den Grund, warum, Ihnen nicht verschweigen. Hab' ein Liebchen in der Stadt — das gehört dazu so — Das 'ne schön're Stimme hat als der Herr Caruso. Und mein Schatzerl spielt Klavier, so was gibts nicht wieder. Küßt mich erst, dann singt sie mir frohe Liebeslieder. Wie das durch die Seele klingt, ach, so leicht, so heiter; Doch die Lieder, die sie singt, kenne ich nicht leider. „Ein bekanntes Siebei noch," bitt ich, „'s gibt so viele." Sie sagt: „Schatz, Dn weißt es doch, daß ich das nicht spiele. Tät's so gern, der Lehrer hat es mir zwar verboten, Doch ich hab', wie schad, wie schad, dafür keine Noten." Ach, da wärs doch gar so nett, wenn ich Sieger bliebe, Und dann all die Lieder hätt' — tun Sie's mir zn Liebe — Winde Ihnen frank und frei dann zum Dank ein Kränzet Und mein Schatzerl Hilst dabei. Achtungsvoll Karl Wenzel. Kann man so liebevoller Bitte wiederstehen ? Unmöglich I Herr Wenzel, Sie erhalten den ersten Preis, die „Goldene Leier", Perlen der Tonkunst, herausg. von C. Morena. Ferner erhallen Preise: Ludwig G r a v e l i n s in Gießen: Dr. Jos. Lauterer, Mexiko, das Land der blühenden Agaven, einst und jetzt; Lehrer Groh inAlbäch: Goethe, Die Leiden des jungen Werthsr.- Pfarrer K a p p e s s e r in E b e r st a d t: Martin Luther als deutscher Klassiker; Hertha Sauer, Quartanerin in Gießen: E. Engel, Geschichte der deutschen Litteratur des 19. Jahrh. und der Gegenwart; Dr. Spiegel berg in Herbo r n: Strobl, Der Schipka- paß, Roman Die Bücher können, sofern sie Gießenern zuiallen, von morgen, Donnerstag, ab von unserer Geschäftsstelle abgeholt werden. Den auswärtigen Gewinnern werden sie durch die Post zugestellt. Ranren-Zisfernrätfel. 1 8 10 6 5 7 11 2 .weibl. Vorname 2 1 5 12 2 13 14 5 6 männl. „ 3 2 15 14 2 1 5 13 2 weibl. „ 4 5 6 7 16 17 1 14 männl. „ g 1 11 9 2 4 5 7 16 weibl. „ 6 11 18 16 2 6 14 männl. „ 7 16 5 17 14 17 6 2 weibl. 8 6 4 2 13 männl. „ 9 17 19 16 11 5 weibl. „ 1—9 = männl. Vorname. hb. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Rätsels in voriger Nummer: Zoll. Redaktion: P. Wittko. — Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.