M8 DsnRersLag hen 5. Nssember MS W ID 5,r?fASSlS WWW Herr Lecoq. Kriminal-Roman von E. Gaboriau. Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) Während wir hier Warten, sagte er -zu Goquet, verlieren Wir eine kostbare Zeit. Ich will inzwischen den Sohn der Witwe Chnpin verhören. Dann ist wenigstens das abgemacht. Sagen Sie Bescheid, das; cr votgeführt werden soll. — Kaum eine Viertelstunde später betrat Polyte das Kabinett des Untersuchungsrichters. Er War vom Kopf bis zu den Fußen, von der Wachstuchmütze bis zu beit in schreienden Farben gestickten Pantoffeln, genau der Mann, des Bildes, das die arme „Tugend-Toni" mit so leidenschaftlichen Blicken angesehen hatte. Nur war das Bild geschmeichelt. Ueürigens war das ein Glück für die Menschheit: cs mußte jedenfalls Polyte schwer fallen, einen Menschen durch sein Aeußeres zu täuschen. Mau brauchte ihn nur anzusehen, und man wußte, tvas für ein Subjekt er wa r. 1 Nachdem er die einleitenden Fragen beantwortet, und erklärt hatte, er sei dreißig Jahre alt, in Paris geboren, nahm er eine selbstgefällige Haltung an und wartete. Ehe Segmüllcr aber @u den ernsten Fragen des Verhörs überging, wollte er versuchen, erst die Spitzbnbenzuversicht des Burschen ein wenig zu dämpfen. Er machte also in varschem- Ton Polyte auf seine Stellung aufmerksam, gab ihm zu verstehen, daß von seinem Verhalten und von seinen Antworten das Urteil in der Sache, devetwegen er in Untersuchungshaft säße, abhängen Würde. Polyte hörte in nackMssiger Haltung und mit ziemlich ironischer Miene das alles an. Er machte sich in der Tat außerordentlich Wenig ans dieser Drohung. Er hatte sich erkundigt und glaubte genau Bescheid zu wissen. Man hatte ihm gesagt, er könne nicht mehr als sechs Monate Gefängnis kriegen. Na, einen Monat mehr oder weniger, tvas kam es ihm darauf an! Der Richter las dem Burschen seine Gedanken aus den Augen imb brach seine Ermahnungen ab. Das Gericht, sagte er nach einer kurzen Pause, erwartet von Ihnen Auskunft über einige Stammgäste, die in der Schenke Ihrer Mutter verkehren. Ja, da verkehren viele! antwortete der Taugenichts mit widerwärtiger heiserer schleppender Stimme. Kennen Sie darunter einen, Namens Gustave? Nein, Herr! , Segmüller ließ die Frage fallen, um nicht Polyte mißtramich zu machen, falls er etwa doch in gutem Glauben geantwortet haben sollte. Er fuhr also fort: Wenigstens müssen Sic sich aber doch an Lacheneitr erinnern? Lacheneur? Es ist das erstemal, daß ich diesen Namen höre! Nehmen Sie sich in acht! Die Polizei weiß viel! ' Der Bursche zuckte nicht mit der Wimper. Ich sage die Wahrheit, Herr! Was für'n Interesse sollte >ch habei haben, zu lügen? In diesem Augenblick Wurde plötzlich die Tür aufgerissen. „Tugend-Toni" erschien, ihr Kind auf dem Arm. Beim Anblick ihres Mannes stieß die Unglückliche einen Freudenruf aus und trat schnell -einen Schritt vor. Aber Polyte wich zurück und warf ihr einen fürchterlichen Blick zu, so daß sie wie angewurzelt stehen blieb. Nur ein Feind von mir, rief er in Wütendem Ton, nur ein Feind von mit könnte behaupten, ich kenne einen gewissen Lache- neur. Ms zum Tode würde ich den hassen, der eine solche Lüge sagte. Jawohl, bis Zum Tode . . . und ich Würde das nie verzeihen ! 27. Kapitel. Segmüllers Bote, der den Auftrag erhalten hatte, Lecoq überall zn suchen und sofort in das Kabinett des Richters zu führen, hatte sich ohne Säumen auf den Weg gemacht. Der Auftrag war ihm durchaus nicht unangenehm; cs war eine Gelegenheit, seinen Posten zu verlassen, ein rechtmäßiger Vorwand, ein bißchen auf der Straße herumzubummelu. Zuerst begab xr sich nach der Präfektur, selbstverständlich auf dem längsten Wege, den Quai entlang. Aber auf der Haupt- wache, wo er sich erkundigte, hatte niemand etwas von dem jungen Beamten gesehen. Hierauf wandte er seine Auftuerk- samkeit den zahlreichen Kneipen und Weinstuben zu, die in deck Umgegend des Jnstizpalastes sich besinden. Als gewissenhafter Mann trat er überall ein; in einer Kneipe, wo er Bekannte traf, suhlte et sich- sogar zu der Höflichkeit verpflichtet, einen Schoppen zum Besten zu geben. Aber von Lecoq nichts zn sehen und zu hören! Eilig machte et sich auf den Rückweg, tut wenig unruhig über die lange Dauer' seiner Abwesenheit. Doch gerade als er bei der Eingangstür des Justizpalastes war, kam in scharfem Trabe eine Droschke angefahren. Mechanisch drehte er sich um. O Glück. Aus dem Wagen sah er Lecoq steigen, hinter diesem den alten Absinth und die Schwiegertochter der Witwe Chnpin. Sofort fand et feine Sicherheit wieder und teilte mit wichtiger Mteite dem jungen Beamten den Befehl mit, ihm zu folgen, ohne auch, nur eine Minute zu verlieren. Der Herr Richter fiat schon xmal nach Ihnen gefragt, sagte er, cr ist über alle Maßen ungeduldig und in fürchterlicher Laune, Sie können sich darauf gefaßt machen, daß er Ihnen ganz gehörig den Kops wäscht. Lecoq lächelte nur, während cr die Treppe fiinaufcitic. Er hatte ja die. glorreichste Rechtfertigung zur Hand. Er freute sich sogar auf die angenehme Ueberraschnug des Richters, dessen zorniges Gesicht sich gewiß Wie mit einem Zauberschlage aufheitent würde. , , , , ... Die Redensarten 'des Gerichisdteners soltten tndessen ent sehr unangenehmes Ergebnis haben! Eilig wie er waw |'afi bet junge Beamte nichts Böses dabei, die Tur zu Herrn segmullers Kabinett ohne Anklopstn zu öffnen; leider hatte cr auch noch den fatalen Einfall, die Frau, deren Zeugnis von so großer Bedeutung werden konnte, zuerst hineinzuschieben. Er blieb vot Uebetmschung wie betäubt stehen, als er sah, daß der Richtet 694 Nicht allein war, als cti in dem Zeugen, den dieser verhörte, den Mann von der Photographie, Polhte Chupin, erkannte. . Augenblicklich begriff er die ganze Bedeutung, die Folgen seines Fehlers; vor allem kam cS darauf au, jede Mitteilung, jeden Gedankenaustausch zwischen dem Mann und seiner Frau zu verhindern. Mit einem Satz sprang er auf „Tugend-Toni"' zu, packte sie rücksichtslos am Arm und befahl ihr, sofort hinaus- Angehen. Aber das arme Geschöpf war ganz verstört, halb ohnmächtig vor Aufregung, und zitterte wie Espenlaub. Sie sah und hörte nichts als ihren Mann. Aber warum wich er vor ihr zurück? Warum warf er ihr so wütende Blicke zu. Sie wollte sprechen, ihn fragen. Sie sträubte sich also ein wenig gegen Lecoqs Befehl, oh, nur einen ganz kurzen Augen- blick, aber doch lange genug, um Polytes Ausruf zu hören, von deni sie tote vom Blitz getroffen wurde. Als Leeoq dies sah, packte er sie nm den Leib, hob sie Ivie eine Feder empor und trug sie auf den Korridor hinaus. Der ganze Auftritt hatte nicht einmal eine Minute gedauert, und Segmüller suchte noch nach Worten, um seinen Unwillen lundzugeben, als die Tür schon wieder geschlossen war, und er sich mit Polhte allein befand. Hetze! dachte Goquet in wohligem Behagen, da gibt'» was Neues! Da er aber über feinem Nebengedanken niemals seine Pflicht als Protokollführer vergas', so flüsterte er dem Richter die Frage ins Ohr: Soll ich die letzte Bemerkung des Zeugen ebenfalls uieder'- schreiben? Gewiß! antwortete Segmüller. Und zwar Wort für Wort, wenn ich bitten darf ! Er schwieg. Tie Tür öffnete sich noch einmal, und> der Gerichtsbote erschien, schüchtern und mit sehr betretener Miene. Er übergab einen Zettel und ging wieder hinaus. Der Zettel war ein Blatt aus Lecoqs Notizbuch; er hatte darauf mit Bleistift den Namen der Frau geschrieben, und kurz, aber deutlich, die von ihr erhaltene Auskunft mitgeteilt. Der Bursche denkt doch an alles! murmelte der Richter. Tie Bedeutung des eben erlebten Auftritts, der ihni bis dahin nur halb klar gewesen war, sprang ihm jetzt in die Augen. Um so bitterer bedauerte er das Zusammentreffen der beiden Leute in seinem Kabinett. Aber an wen konnte er sich deshalb halten? Nur er, er ganz allein war schuld mit seiner Ungeduld, mit seinem Mangel an Vorsicht, als er, nach der Absendung des Gerichtsboten, Polhte Chupin hatte vorführen lassen! Da er indessen nicht ahnte, welch einen außerordentlichen Einfluß der Vorfall auf den Gang der Untersuchung ausüben sollte, so beunruhigte er sich nicht übermäßig deswegen, und dachte -nur daran, die wertvolle Mitteilung des Kriminalbeamten ans- Mnutzen. Er sagte also zu Polhte: Fahren wir fort! _ . Der Bursche machte eine sorglos beistimmende Gebärde.. Seitdem seine Frau hinansgebracht war, hatte er sich nicht mehr gerührt, sondern getan, als ginge ihn die ganze, Sache nichts an. Das war also , Ihre' Fran, die wir hier eben sahen? fragte segmüller. Ja. Sie wollte Ihnen um ,den Hals fallen; Sie haben sie zurttck- gestoßeu. Ich habe sie Nicht zurückgestoßeir. Also sagen wir meinetwegen, Sie haben sie , von sich fern gehalten; Sie hatten keinen Blick für IHv Kind, das sie Ihnen Mitgegenhielt. Warum? Das war nicht der rechte Augenblick, an Gefühle zu denken. Sie lügen. Sie wollten ganz einfach, daß sie sich nicht von der Stelle rühren sollte, während Sie ihr ihre Aussage diktierten. Ich? Ich habe ihr ihre Aussage diktiert? Wenn man dies nicht annähme, wären die von Ihnen ausgesprochenen Worte ganz sinnlos. Was für Worte? Der Richter drehte sich zu seinem Protokollführer um. und sagte: Goquet, lesen Sie dem Zeugen den letzten Satz vor. -. Der Sekretär las mit seiner eintönigen Stimme: Bis zum Tode würde ich den, hassen, der behauptete, ich Mine Lacheneur. Nun? sagte Segmüller eindringlich, was bedeutet denn das? Na, das ist doch leicht zu begreifen! Segmüller hatte sich erhoben und maß Polhte mit einem jener richterlichen Blicke, vor denen, wie einmal ein Angeklagter sich ausdrückte, „einem die Wahrheit in beit' Eingeweide» rumort". Genug jetzt gelogen! rief er. Sie befahlen Ihrer Frau, sie solle schweigen, das ist die nackte Tatsache. Wozu? Was kann sie uns Neues erzählen? Denken Sie etwa, die Polizei weiß nichts von Ihren Beziehungen zu Lacheneur, von Ihrer Unterhaltung mit ihm, als er in einem Wagen am Rande des freien Feldes auf Sie wartete, von dem Vermögen, das Sie durch ihn zu erhalten 'hofften? Folgen Sie meinem Rat und entschließen Sie sich, zu gestehen, so lange es noch Zeit ist! Sie begeben sich auf einen sehr gefährlichen Weg. Man kann auf mehr als eine Art Mitschuldiger an einem Verbrechen sein! Sicherlich bekam Chupins Unverschämtheit einen gewaltigen Stoß. Er schien betroffen und senkte den Kopf, während er ein,! unverständliche Antwort stotterte. Aber er blieb bei seinem Schweigen. Segmüller hatte vergeblich seine stärkste Waffe gebraucht und verzweifelte nunmehr am Erfolg. Er klingelte und befahl, den Zeugen ins Gefängnis znrückzufühven, dabei aber alle Vorsicht anznwenden, das; er nicht wieder mit seiner Fran zusanrmenträfe. Sobald Polhte hinausgebracht war, trat Leeoq ein. Er war ganz verzweifelt, hätte sich am liebsten die Haare ausreißen, mögen. Ich könnte aus der Haut fahren, daß ich nicht alles, was die Frau wußte, aus ihr herausgeholt habe, als es so leicht war. Ich, ich wußte, daß Sie auf mich warteten, Herr Richter, darum beeilte ich mich und glaubte recht daran zu tun. Beruhigen Sie sich nur, das Unglück läßt sich wieder gut machen. Nein, Herr Richter, nein! Wir werden nichts mehr von der Unglücklichen erfahren. Kein Wort ist mehr aus ihr herauszubringen, seitdem sie ihren Mann gesehen hat. Sie liebt ihn mit wahnsinnigster Leidenschaft, er übt eine grenzenlose Macht über sie au». Er hat ihr befohlen zu schweigen und sie wird schweigen. Leeoq hatte nur zu sehr recht; Segmüller sah dies ein, sobald „Tugend-Toni" sein Zimmer ■ betrat. Die arme Kreatur war ganz zerschmettert vor Seelenschmerz. Wie man leicht erkennen konnte, hätte sie ihr Leben darum gegeben, wenn sie dadurch die ihr in der Dachstube entschlüf-sten Worte hätte uuge- sprochen machen können. Polytes Blick hatte sie erstarrt und iit ihrem Herzen die traurigsten Befürchtungen erwecft. Da sie ihm im Grunde ihres Herzens jedcs Verbrechen zutraute, so dachte sie, ihre Zeugenaussage könnte für ihn möglicherweise das Todesurteil bedeuten. Sie antwortete daher auf alle Fragen nur „Nein!" oder „Ich lveiß cs nicht", und nahm alles zurück, was sie vorher ansgesagt hatte. Sie schwor, sie. hätte sich getäuscht, man hätte sie falsch verstanden, man verdrehte ihr ihre Worte. Sie versicherte unter den furchtbarsten Eiden, sie hätte niemals von Lacheneur sprechen hören. Zuletzt, als der Richter ihr gar zu heftig zusetzte, brach sie in ein krampfhaftes Schluchzen aus, in das ihr Knabe, den sie gegen ihre Brust preßte, mit durchdringendem Zetergeschrei einstimmte. Was sollte man gegenüber einer solchen idiotischen Verstocktheit anfangcn? Segmüller zauderte. Dann gewann das Mitleid mit der armen Frau die Oberhand, und er sagte nach kurzem Besinnen in freundlichem Ton: Sie können gehen, meine gute Frau, aber denken Sie daran, daß Ihr Schweigen. Ihrem Mann mehr schadet, als alles, was Sie über ihn sagen könnten. Sie ging, oder vielmehr sie floh von dannen, tvührcud der Richter und der Kriminalbeamte sich ratlos ansahen. - Ich sagte e@ ja! dachte Goquet. Mais Aktien sind im Steigen. Ich wette fünf Franken auf den Angeklagten. (Forlsetzung folgt.) Der Kampf -es Hauses Hessen mit der Denischor-ens- kemmende Schiffenberg um die landerhsheMichen Rechte. (Schluß.) Als 1625 Landgraf Ludwig von vmen einen' Landtag nach Marburg ausgeschrieben, erschien auf dem Schlosse daselbst «m| 26. Mai vom „Prälatenstand" der Komtur Friedrich v. Hörde. Bei dieser Tagung haben die Prälaten, Ritter und Landsassew dem fürstlichen Kommissarum angezeigt, „sie hätten sich zusammen- gethau, und über die von nutzerem gnedigen Fürsten und Herren ihnen proponirte Punctcn delibcration gepflogen und ihre onder- thenige gedancken darunter zu Papier gebracht, welches sie beiliegend überreichet und gedeihen, S. F. G. es zu Gnaden annehmen und ihrer sammentlich gnedigcr Landes-Fürst und Herr verpleiben wolle". Die „Verabschiedung" der Partikularlandtage zu Marburg von 1628 sowie zu Grünberg 1629 hat der Kvmtur 695 Georg Last. ö. Habel Unterzeichner, i/ti hat der Landlomtur Freiherr v. Diemar auf fürstliches Ersuchen den Landtag zu Homburg besucht und hat „als erster Praelat den ihm gebührenden Platz eingenommen". Nach dem Carlstädter Vertrag lag der Balle, Hessen die Verpflichtung ob, zu den erforderlichen Reichs- und Längste ite r n beizutragen. Wenn „w e g c n gemeiner Lands- Rothdurft und Erratung" vom Landesfürsten Steuern anferlcgt und von der Ritterschaft und Ständen bewilligt,würden, so soll der Landkomtur „sich andern vom Adel und dessen Angehörigen gleichmäßig erzeigen"; doch sollte solches den, Land- Lnntur „zu keiner Landsasserei gedeutet oder au- g ezogen werden". Auf dieser Einschränkung fußte der Orden, indem er behauptete, sie lege doch deutlich den Unterschied zwilchen dein Laudkomtur und den hessischen Landsassen an den Tag. Der Adel sei für alle Fälle, wenn der Landesflirst cs verlange, schuldig und gehalten, zu den Landstenern beizutragen, hingegen der Komtur nur „bei. gemeiner Lands-Nothdurft, wann Hessen, gewaltsam mit Krieg überzogen tvürde". Zur Abtragung von Privatschuldeu, Entrichtung von Gebäude-, Ho,- staät- und Fräulein-Steuern, sei man aber, keineswegs verpflichtet. Daß der Orden sich nicht aus. seiner „Possession" treiben lasse, das habe sich gezeigt, als der Landgraf 1606 dem -and- komtur von Ohnhausen einige verwilligte Steuern „zur Erlich t u g einer Schule z u Gieß e n" (Paedagogium) zu- gewendet 'ijübe. Auf die Beschwerden des Komturs habe der Landgraf selbst geantwortet, „daß es eine freiwillige Steuer Ware, so dem zwischen dein Orden und denen Fürsten zu Helsen aufgerichteten Vertrag nicht nachteilig sein könne und solle'. Der Verfasser des „historisch-diplomatischen Unterrichts" klagt ,n feinem Appell an die öffentliche Meinung, daß man seitens des Hanfes Hessen seit 1704 fortfahre, allen früheren Verträgen zuwider, den Kommenden alle möglichen Steuern abzuverlangen. Da alle Protestationen und Remonstrationen nichts geholfen, so habe man. sich 1713 mit einer Klage gegen das hochfürstlrche Haus Darmstadt an den „Hochpreislichen Reichs-Hof- Ra t h" gewandt. Inzwischen habe man aber fortgefahren, int Exekutionsverfahren 1722 dem Orden seine Frucht- und Geldgefälle int Werte von 4000 fl. wegzunehmen, tote auch 1/32 ganze Herden von Kühen und Schafen wegtreiben lassen. - Diesen erhobenen Anklagen dcS Ordens gegenüber steht aktenmäßig fest, daß die Kommenden meist ihrer Steuerpflicht nachgekommen sind, wenn auch streitsüchtige Komture rn ,den Kampf- jahreir des 18. Jahrhunderts versucht haben, sich dieser Pflicht zu entziehen. So ist denn an Türkensteuer für „Re eilende Hülff" vom Haus Schiffenberg als erstes Ziel 1567 erlegt worden: 5 sl. 12 alb. 2 Heller. 1578 wurde zu der au, dem hessischen Landtage zu Traißa auf 6 Jahro bewilligten Türkensteuer als zweites Ziel von Schiffeuberg entrichtet: 11 fl., 10 Thornes, 16 Pfg. Nach der 1641 mit dem Komtur der Ballei Hessen über hessische Landsteuern gepflogenen Abrechnung war die Ballei noch aus den Vorfahren schuldig geblieben: 5045 fl., 5 alb., 4 Pfg. Davon gingen ab durch Ge- genrcchnung: 2042 fl. 22 alb., so daß noch 3022 st- 13 alb. 4 Pfg. restiertcn. Unter den Abzügen bennden sich 60 fl. „vor 30 Stämme Bau-Holtz, aus welchen Bohlen geschnitten und zur Vestuug Gießen verbraucht wurden", 16 fl. 25 alb. „vor 11 Stämme Bau-Holtz zu dem Gießer Collegw , ferner „vor das Brenii-Holtz, so in anno 1640 nn Schiffenbcrg Wald nbge- holt und zur fürstl. Hofhaltung geliefert wortzen 100 fl. . Nach der 1715 abgelegten Rechnung nmßte die Komture, «chiOeuberg von den der fürstl. Durchlaucht zu Hessen-Darmstadt anno 1700 verwilligten 310 000 Gulden Stenern m 15 Zielen: 168 fl. 22 alb. 4 Pfg. entrichten. , . ' . Ter Regierungsrat und Obersteuerctnnehmer HoffmaiiN zn Gießen bestätigt. 1715 durch amtliches Testat: „Daß der Teutsch- Orden in, Fiirstenthuu, Hessen von ihren zweyen in der Steuer- Matricul habenden Capitalien, als einen, wegen, deren Gefallen des Tentschen-Hauses Marburg und dem anderen, wegen der Commende Schiffenberg, beh jedcsmahliger vergangener Land» Tags-Vcrwillignng, ihre betragende Contingenten-Steuer-Gelder o h n w e i g e r l i ch, und meistens v ö l l i g ^z u r L b e r - Steuer-Einnehmerey gelieffert. . . . . ' Der Carlstädter Vertrag bestimmte weiter, daß der Lrden in seinen eigenen wie auch in den bessflchen Waldern nitd Ge- hölzeit der Jagd nach, hohem Wildbret, als Hirschen, Netzen, Wildschweinen kich gänzlich enthalten, tz'doch der kleinen Jagd nach Hasen, Füchsen und Hühnern ruhig, gemeßen solle. Die hohe Jagd sollte „Seremsflmis Domims Landgravrm allem reserviert sein". Von gegnerischer Seite wurde behauptet, daß diese Bestimmung atif Schiffenberg gar nicht anzuwenden sei, da es gar nicht auf hessischem, sondern auf ehemals ^111,1» Saarbrückischein Boden gLegeu sei. Uralte Dokumente wurden zeigen, „daß ehe das fürstliche Haus; Darmstadt nocheinen chuß breit Landes int .Hüttcnberg gehabt, d,e Comniende Schiffenberg in, 14 Saecnlo schon durch den allermchrsten Theil de» Hutten- bergs die Cuppel-Jagd mit Nassau gehabt und exerciret . Jedoch war auch in dem Marburger Vergleich von 1680 n Ansehung der bei dein 16tcn Puncten de» Carlstattifchen Vertrags, gemcldten Jagd" nur von der kleinen Jagd d,e Reo . Mau hätte sich dahin geeinigt, „daß der Landgraf zu Heffen nicht aus Schuldigkeit, sonderst allein zur Bezeugung Dero zst gutem Vernehmen zielenden Gemüths, betten jederzeitigcn Laud-- Eonimeilthuren, beffett Ordensrittern und Jägern das Schießest in bereit Feldern und Orten, wo es das Jagen nach kleinem Waidwerck hergebracht, doch daß hierunter kein Mißbrauch vor- gchc, nachgebeu und verwilligeu werde". Dieses „jus venandi" des Landesherrn ist beim, auch stets in Uebung gewesen. 1642 würbe her Komtur zu Schiffenbcrg mit 100 fl. Strafe belegt, weil er sich „wibcr Berbott bes Jagens-Gerechtigkeit im Hüttcn- berg unterfangen unb angemaßet, auch auf zweimalige Citation vor ber fürstl. Regierungskanzlei zu Gießen nicht erschienen. Die Exekution (Pfändung) ist in „beihein ehrlicher Lenthe ben 7. Dzbr. 1642 verrichtet". 1752 würbe über ben Komtur Freih. v. Diemar eine Jagbstrafe von 150 fl. verhängt, weil er einest Hirsch im Schifsenbergcr Walb durch fernen Jäger hat schießen lassen. Der Orden und seine Komture glaubten wegen des ihnen vertragsmäßig zugcstaudcnen Patronats und Kollatnrrechts bie landesbischöfliche Oberhoheit in den Ordensrirchenl und über ihre Psarrherren beanfpruchen zu können. Zn allen Fällen, in denen diese Suveriorität von dem Orden beansprucht wurde, wurde er stets auf die nach den Carlstädter und Marburger Verträgen zn Recht bestehende hessische Kirchenordnnng verlviesen. Darnach hatte auch der präsentierte Schifsenoerger Ordenspfarrer vor dein Koiifistorium zn Gießen zn erscheinen, um sich hier der Prüfung und Ordination zn unterziehen. Erst daiui konnte die Einführung in den Kirchen z,i «chifstnberg und Steinbach erfolgen. Daß dies nicht immer ohne Wider,prnch des Komturs geschehen ist, zeigt die Abschrift eines amtlichen Schreibens des Ober-Kirchenrats zu Gießen vom.14. Januar 1726. In demselben bezeugt Superintendentv. Bielefeld „aus Begehren", daß sich ,M der rcpos tur fürstl. hm. Sup.'rtiltend n» allhier gantz klar besindet, das; ein zeitiger Pfarrer zu «tem- bach und Schiffenberg, wann er die prnescntation zu besagter Psarr erlanget gehabt, allsdann aus gnädigsten Befehl Jhro hochfürstl. Durchl. zn HessenMarmstadt allhier e x-ami- niret und nach erstattetem unterthämgsten Bericht von dessen b e f u n d e n e r T ü ch t i g k e i t auf abermahl emgelangten g n a - di g st en Befehl in der Kirche zu Steinbach orbiNiret- installiret unb beide Gemeinden Steinbach und Schüful- bcrg ihm öffentlich anbesohlen worden, wie ich selbst noch Rn itzt lebendeii Pfarrer Chr, Buff daselbst am 27. Febr. 170b also vrdiniret und introiret habe". Der Protest dcS Schiffenberger Kümturs richtete sich auch gegen die vom Landesfürsten angeordneten Buß-,. Fast- un» B e t t a g e. Aus Anlaß dieses Einspruches bescheinigt 1726 der Pfarrer zu Steinbach, „daß in der Kirche zu Schiffenberg R von Jhro Hochs. Durchlaucht augeordneten Buß-, Fast- und ^ .age wie vou seinen Autecessoren, also auch von ihm vrn „1 - i*) Gedenken her gefeiert worden". Auch das sonntäglich übliche Für bitt geb et flir den Lnn- desherrn wollte der Komtnr in der Kirche zn Schiffenberg nicht dulden Dem Pfarrer zu Steinbach wird wicderholt von dem Gießener Konsistorium anempfohle», sich an solche Brotestatwst nickt ru kehren Gleiche Hartnäckigkeit zeigte der Komtur ver dem angeordneten Trauergeläute auf der Kirche zu Scgi,eu- berg bei ciugetreteuer Landestrauer. Durch alle möglichen Mittel hat der Schiffenberger Kbmtur tut Sinne des Teutschmeistertnms ^.hrlMndmte laug »J* feineni kleinen Gebiete einen „status m, statu iStaat tm Dtaaie- !u schaffem und Rr hessischen Oberhoheit sich zu entziehen. Troß gegenüber den Bedrückungen, die er erfet j , eit , . sä uTüu™ Y * Nit fi r e M i k r s 0 h n. Zounr Sisfrits tzaunkon- wad san emol fnt letzde Wender o'em Medwuch'se Owwtd (Abend) im Auere ilf fei Kvmmeroade komme ean hu en ransqeruffe. „Woas es da' luhs?" reff die HaiinkonroaÄ ean mecht's Finster uff. - „Mach schwinn ean gieh 'ned, fa'n bäi baue-, „mr solle em Wellersch Au,,ist zomn Ge- burdsdoak e Stendche breiige. Sei Mamchen (Mädchen) huns bestahlt" (bestellt). - „Bei dere Honskalle? saht de tzannkonroad, „ean asch svi sn mau. Mt fir e Milk john giehn' asch merr' auch," —. „Mach ewwer nit la..g 696 Kroom", säht do ahuer, „rner brauche bei Ursel (Zieh-Har- monika), es gett e Fasst Baser (Bier) ean c poor goure Sigga." — „Doas eß ebbes annersch", säht be Hannkonroad, „doas leßt sich hiern; woart en Aagebleck; glasch san asch bei auch." K. H. * Unter den Menschenfressern und den Zwergen am Kongo. Der italienische Marinearzt Baccari veröffentlicht in der „Rivista Navale" im Auftrage des Ministeriums einen Bericht über seine Reise zum Kongo, in dem besonders die Beobachtungen über die Menschenfresser im innersten Afrika die Aufmerksamkeit erregen. „Die Kriege von Dorf zu Dorf," so erzählt der Verfasser, „die häufig unter den nichtigsten Vorwänden begonnen werden, haben keinen anderen Zweck als die Menschenjagd. Austausch der Gefangenen findet fast nie statt; jeder Stamm zieht es vor, die Gefangenen, die er gemacht hat, zu verspeisen. Die unverwundeten Gefangenen werden für die künftigen Schmausereien gemästet; die Verwundeten werden sofort nach den Getöteten verschlungen. Das Fleisch, das nach diesen furchtbaren Fressereien noch übrig bleibt, wird geräuchert und dient für die Tage der 9tot. Als geringeres Fleisch gilt das der schwachen und mißgestalteten Kinder, der Kranken, der Alten, überhaupt aller derer, die dem Gemeinwohl keinen anderen Dienst mehr leisten können, als daß sie als Nahrung dienen. Deshalb begegnet man in manchen Gegenden nie einem Blinden, einem Krüppel oder einem Menschen mit weißen Haaren. Bei den Wabembe gibt man im Austausch für einen gelähmten Knaben oder eine kranke alte Frau bereitwilligst eine schöne Ziege. Den geringsten Werk hat das Fleisch der an Krankheit Gestorbenen; aber selbst die Leichen der Pockenkranken werden nicht verschmäht: die Krankheit war ja nur in der Haut, und ist diese abgezogen, ist dann nicht alles Böse fort, so wird ein Neger seelenruhig erklären. Nicht einmal die Leichen der Bestatteten werden in Frieden gelassen, und die der Weißen werden nur deshalb verschont, weil ihre Friedhöfe gut bewacht sind. Uebrigens ist zu zu bemerken, daß entgegen der allgemeinen Ansicht, die Neger das Fleisch von ihresgleichen dem der Weißen vorziehen, das ihnen fade, wässerig und unangenehm riechend erscheint. Wenn sie das Fleisch der Weißen auch gern nehmen, so tun sie dies nicht um des Geschmackes wegen, sondern weil sie glauben, daß sie durch dessen Genuß oder wenigstens durch das Trinken einer daraus bereiteten Suppe den Mut und die Kühnheit mit in sich aufnehmen, den die Neger an den Weißen bewundern. Aus demselben Grunde geben die Mütter ihren Söhnen Stücke vom Herzen eines getöteten Feindes zu essen, der als tapfer bekannt ivar. Das Fleisch der Kinder wird für besonders zart gehalten und bleibt den Tischen der Häuptlinge reserviert. Die Frauen werden nie zu diesen Schmausereien zugelassen, sind aber doch sehr glücklich, Wenn sie sich heimlich ein Stück Fleisch verschaffen können." Von den Zwergen in Äkuba-Becken, deren Größe zwischen einem Meter und 1,25 Meter schwankt, und deren früh greisenhafte Erscheinung in letzter Zeit bekannter geworden ist, erzählt Baccari: „Die Zwerge sind äußerst geschickte Jäger, gleich erfahren im Schießen mit den Bogen und den vergifteten Pfeilen und den Lanzen, wie geschickt im Fallenlegen. Man kann sagen, daß sie den wilden Tieren wirklich die Herrschaft über den Urwald streitig machen, der keine Geheimnisse und keine Hindernisse für sie hat. Sie klettern mit der Beweglichkeit der Affen bis in die Gipfel der Riesenbäume und tragen dabei ihre Waffen zwischen den Zehen ihrer Füße; sie gleiten geräuschlos durch das dichteste Dickicht, sie lauern im Versteck dem Elefanten auf und durch- fchneiden ihm mit ihrem winzigen Messer die Sehnen, und wenn er gefallen ist, so geben die Zwerge dem Riesen mit den Lanzen den Rest. Die Zwerge halten sich von allen anderen Völker- schaften fern, gegen die sie sich im Notfall verzweifelt wehren; trotzdem verschmähen sie es nicht, ein wenig Tauschhandel mit ihrer Jagdbeute gegen die Früchte des Bodens zu treiben, die sie selbst nicht zu pflanzen wissen. Auch sie stehen im Ruse Menschensresser zu sein. Der Weiße, der in den Urwald kommt, hat noch keine Ahnung von der Nähe der Zwerge, während sie ihm schon auf Schritt und Tritt spionierend Nachfolgen, um alsbald die Kunde von seinem Nahen überall zu verbreitern Einen besonderen Respekt zeigen sie gegenüber den Boten, weil sie wie alle Kongoneger die größte Angst vor der „mokanda", dem beschriebenen Papier, das jene tragen, an den Tag legen. Ein Stück Zeitung, eine Zeichnung, eilt Buch wie ein Brief flößt ihnen als die seltsamste und teuflischste Erfindung der Weißen Furcht ein. Sie glauben, daß das Papier spreche. Wenn ein Weißer irgend etwas haben will von einem fernen Bekannten, was tut er? Er nimmt ein Stück Papier, bannt darauf mit Hilfe geheimnisvoller Zeichen mit schwarzer Medizin seine Geister, und schickt es ihm. Dieser nimmt das Papier, öffnet es, sieht gespannt darauf, ohne ein Wort zu sagen, und unter seinem Zauberblick lösen sich die Geister, sprechen und teilen ihm die Wünsche des fernen Freundes mit. Hat der Bote z. B. gesehen, daß der Weiße lachte, während er seine Zeichen auf das Papier brachte, so wird auch der Weiße, der es empfängt, beim Betrachten lachen; war her erste in Wut, so macht auch den zweiten das Papier wütend! So sieht der Mann, dem das Papier anvertraut ift> den Brief als eine zugleich schreckliche und heilige Sache an. Wer kann es wissen, ob dieses verhexte Papier nicht auch imstande ist, zu sehen und zu empfinden, was er tut und sagt, und es dem Weißen wiederzuerzählen? Deshalb nimmt er es mit größtem Respekt hin. und behandelt cs mit peinlichster Sorgfalt." * Humor des Auslandes. Im Eisenbahnzuge. A.: „Ich glaube, Herr, Sie schließen lieber das Fenster an Ihrer Seite. Der Zug ist so stark, daß Ihre Schwiegermutter sich am Ende erkältet." — Bl (lächelnd): „Ich weiß wohl." . . . Dich Beweis. Casey (nachdem Pat fünf Stockwerke tief hin untergefallen ist): „Bist du tot, Pat?" — Pat: „Ja." — Casey: „Wirklich, du bist solch ein Lügenbold, daß ich nicht weiß, ob ich dir glauben soll oder nicht." — Pat: „Siehst du, das beweist schon, daß ich tot bin. Du würdest es ilicht ivngen, mich einen Lügenbold zu nennen, wenn ich noch lebte!" . . . Doktor: „Und luie ist das mit bem Senfpflaster, das ich gestern für Ihren Mann verschrieb?" — Mrs. Grogan: „Ach, Doktor, ich Habs nicht fertig bringen können, daß mein Mann mehr als die Hälfte davon gegessen hat." . . . „Es ift; toin seltsäm Ding, daß die Leute, die fortwährend über die Welt schinlpfen, nichtsdestoweniger den Aerzten ein Vermögen bezahlen, damit sie sie nicht gar zil schnell verlassen müssen." . . . Daisy: „Also, Herr Smart sagte wirklich, er halte mich für sehr witzig?" — Maude: „Nicht ganz so; er sagte, er müsse jedesmal lachen, wenn er dich träfe." . . . Der Optimist: „Ha! Ha! Lache und werde dick, weißt du." — Der Pessimist: „Hm! Werde dick und laß dich ans- lachen, meinst du wohl." . . . „Sie wünschen diese Wohnung?" fragte der Hausverwalter, „Sie wissen jedenfalls, daß Kinder ausgeschlossen sind." — „Das ist in Ordnung. Wir haben nichts als einen mechanischen Klavierspielapparat, ein Grammophon und einen Papagei!" Neue Bücher. (Besprechung erfolgt wach Auswahl. Eine Verpflichtung zur Besprechung und zur Aufbewahrung unverlangt cingefmibtcr. Micher wird nicht übernommen.) H. F. O k t a v i o: Elisabeth, ein Märchendrama in drei Akten. Straßburg, Jos. Singer. Kürschners Jahrbuch 1909. Berlin, H. Hilger. Violets Wegweiser bei der Berufswahl. Stuttgart, W. Violet. H. S. R e h m: Lachende Masken. Berlin, Concordia, Deutsche Verlags-Anstalt. H. Ehbock. E. Böhmer: Werin die Sonne untergeht, Roman. Berlin, Concordia, Deutsche Verlags-Anstalt. H. Ehbock. Ch. Ruths: Hcerestragödie und Bölkerversöhnung. Aus dem Alexanderzug. Darmstadt, H. L. Schlapp. A. D y s o f f: Einführung in die Psychologie. Wissenschaft und Bildung, Bd. 37. Leipzig, Quelle u. Meyer. Th. Els en ha ns: Charakterbildung. Wissenschaft und Bil-^ düng, Bd. 32. Leipzig, Quelle u. Meyer. H. Stökl: Zur Freude, Geschichten. Ravensburg, Otto Maier. Ad. Dreht er jr.: Der LebensgarteN, ein Novellenkranz.- Leipzig-G-ohlis, B. Bolger. W. Rudelli: Frühlingswehen, Roman. Leipzig-Gohlis,- B. Bolger. Deutscher Ftotten-Kalender 19 0 9. Mindert (Wests.), W. Köhler. Prof. G. Budde: Schülerselbstmorde. Hannover, Dr. M< Jäuecke. P e p i Matthes: Gedichte urrd Gedanken. Leipzig, Verlag für Literatur, Kunst und Musik. Shakespeare in deutscher Sprache. Herausgegebert z. T. neu übersetzt von Friedrich Gundolf. Gesamte Ausstattung von Melchior Leckster. 1. Band: Die Römerdramerr. Berlin, Georg Bondi. Magisches Dreieck. —:--- In bte Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben ano eeillmmssu । n n derart einzutragen, daß die einander ___I entsprechenden wagerechten und senkrechten Reihen gleichlautend folgendes bedeuten: 1. Einen Singvogel. 2. Hort inan nachts am häusigstcir. 3. Nebenfluß der Donari. 4. Teil von Europa. 5. Einen Buchstaben. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Veränderungsrätfels in voriger Nummer: Gast, Eder, Land, Dieb, Enkel, Raub, Rase; Geldern. Nedaknon; E. Anderson. — Rotationsdruck und Verlas der Brühl'scheu UniversilätL-Buch- und Stemdruckerei. 81. Lange, Gieße«.