1907 Montag den 25. Wärz VK8' bCTIIi^ Ati ! |i W M W?j NÄBWrt WSSM rw!Ww/ ■B Aem Inlichl nach. Roman von Alexander N ö in e t. Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) Ihr Gatte machte eine geringschätzende. Bewegung. „Zählst btt diese wichtige Kunde etwa zu den Neuigkeiten, Frau?" bemerkte er verdrießlich. „Bei der Klopp-Weugstern, der albernen Närrin, die Dame behält ihren Familiennamen bei neben dem ihres verstorbenen Gatten, dem sie das Leben wohl sauer, genug gemacht. Er war ein guter, bedeutender Mann, dieser Wengstern, nur leider eine Schlafmütze seiner geistreichelnden Frau gegenüber. Ha! ha! Klopp-Weugstern, sie ist eine Krämers- tochter ans einer kleinen Provinzialstadt, und der alte selige Pfefferdütendreher Kopp hätte es sich wohl nicht träumen lassen, daß feilt Name zu all den Faseleien seiner Tochter herangezogen werden solle." „Walldorf i Walldorf! Mein Gott, wenn Roderich das hörte. Er ist so sehr eingenommen für die Dame, und ihre Gedichte sind doch auch reizend; setzt gibt sie einen Roman heraus, in dem der Hypnotismus und Magnetismus eine Rolle spielen." „So — ja, das kann ich mir schon denken! Doktor, wenn Sie das Frauenzimmer sähen, diese geistreiche Frau,, die ihren Salon mit Literarischen Größen' bevölkert, die echte Kleinstädterin in Wesen und Allüren, der die Eitelkeit aus jeder Miene guckt, aber ihr Vater und ihr Gatte haben ihr Geld hinterlassen, und davon kauft sie sich ihre Trabanten. Ha! ha!" „Du hast gegen alle Freunde deines Sohnes etwas cinzu- wenden", sagte die Kommerzienrätin in ihrem klagenden Ton, von dem sie wußte, daß ihr Gemahl ihn nicht leiden konnte. ,Zch meine, Eltern sollten die Interessen ihrer Ander teilen." „Und ich meine, Söhne sollten den Wünschen des Vaters Rechnung tragen, wenn dieselben auf die Wahl eines tüchtigen Berufs gehen, anstatt dieser Zeitvertrödelung mit Firlefanzereien." Der Kommerzienrat trommelte mit den Fingern auf der Lehne des Sessels, es war das sein Mittel, den aufsteigenden Aerger abzulenken. Der Doktor, als häufiger Gast dieses Hauses, kannte diese Tonart unter den Eheleuten, und wenn er sich auch nicht gerade dadurch angeheimelt fühlte, so überraschte sie ihn doch nicht mehr. , „Der Roderich ist ein rechter Hansnarr mit seiner Opern- und Dramcnschreiberei und all dem Dilettantenkram", knurrte der Hausherr weiter. „Sollte man es für möglich halten, Doktor, daß vernünftige und sonst geistig normal veranlagte Menschen sich in solchen Unsinn verrennen. Die ganze Eliane da, mit der er sich umgeben hat, und die er sein junges Deutschland nennt, ist nichts anderes als eine Versicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit, wo Schmeicheleien derbster Sorte als Austauschmünze gelten. Hab' nur ein einzigmal solch einer Zunftsitzung beigewohnt, hätte am liebsten ihnen allen gerade heraus ins Gesicht gelacht. Wird da ein Jargon geredet, den unsereins gar nicht verstehen kann, schier verschrobenes Phrasengeklingel, und je dicker einer das Lob aufstreicht, je dicker wird's ihm heimgezahlt. Na, mein Junge wird hoffentlich bald aus der Narrenkappe wieder herauskriecken, klug ist er und gesund auch — es währt alles feine Zeit." Doktor Billatte saß mit einem feinen Lächeln um den Mund, und erwiderte gar nichts auf den Ausbruch des alten Herr». Frau Friederike schlug die Augen gen Himmel und seufzte so schmerzlich, daß es zum Erbarmen klang. „Baier und Sohn verstehen einander nicht", flüsterte sie mir einem zitternden Wehlant in der Stimme. Sylvia hatte sich schmollend neben Doktor Villatie gesetzt, und ab und an im Flüsterton Bemerkungen mit ihm getauscht, die dieser freundlich erwiderte. „Ach, Mütterchen, laß dich das doch nicht anfechten", sagte sie jetzt in schnippischem Ton, „ich hab's gleich gewußt, als ich heut abend dem Papa ins Gesicht gesehen, daß er seine Vrummbärlaune hat. Im übrigen weiß er ganz genau, was ihm sein Roderich wert ist." Der alte Herr wandte sich jählings und eilt strenger, halb verwunderter Blick traf die Kecke. „Jungfer Naseweis! Dir müssen wir wohl den Zügel ein bißchen straffer spannen." Sylvia wurde rot bis an die Haarwurzeln. Es war lange nicht mehr vorgekominen, daß der Vater sie zurechiwies, meistens ließ auch er ihre Unarten passieren. Zumal seit sie erwachsen war und sich mehr und mehr entwickelt hatte, schien es, als ob sie auch ihn mit ihren Reizen und ihrer unnachahmlichen Manier, die jeden Tadel schon im Entstehen wieder entwaffnete, gefangen habe. Da war ihr der Kamm gewachsen. Aus ihrer Kinderzeit freilich erinnerte sie sich mancher Stunden, wo sie große Furcht vor seinem strengen, barschen Wesen empfunden, und sich dann in den Schoß der überärztlichen Mutter geflüchtet. UnÄ in solchen Momenten war es ihr daun plötzlich zum Bewußtsein gekommen, daß sie nicht in Wahrheit das Kind dieses Hauses war. Sie nannte den Kommerzienrat und seine Gattin Vater und Mutter, aber sie waren nicht ihre leiblichen Eltern. Sie hatte dieselben gar nicht gekannt. So lange sie denken konnte, war sie im Walldorfschen Hause; man hatte ihr g sagt, daß ihre Eltern tot seien, ihr sonst aber wenig Mitteilungen über sie gemacht. Und da sie kein grüblerisches und nachdenkliches Genrüt besaß, hatte sic auch nie viel darum gefragt. Sie vermißte ja nichts. In diesem Augenblick durchzuckte sie wieder der Gedanke, wenn auch kaum in klare Form gefaßt: „Ha! Du bis! hier die Fremde." Ihr liebliches Gesichtchen, auf dem sich leicht jede Regung spiegelte, ward dadurch verändert, Doktor Villatie bemerkte es sofort, und ergriff in zärtlichem Mitgefühl ihre kleine, schlaff herabhängende Hand und drückte sie heimlich. Sie lies; ihm dieselbe auch; es war ihr ein wohltuendes Gefühl, jemand dicht neben sich zu haben, der sie zu trösten und zu verstehen bereit war. Weitere Gedanken knüpfte sie nicht daran, wenn sie seinen treuherzigen Druck mit leichtem Gegendruck erwiderte. Erna trat wieder zu ihnen, und ihre Augen fielen sofort auf die beiden verschlungenen Hände. Sie zuckte zusammen, und ward plötzlich sehr bleich. Sylvia aber sprang auf, schlang ihren Arm um ihre Taille uiib raunte ihr in bitter gekränktem Ton die Unbill zu, die sie eben erfahren. Es war ein eigenartiger Ausdruck in Ernas Gesicht, als sie das Köpfchen der sich an sic schmiegenden Pflegeschwester streichelte. Wie oft schon waren Zorn, bitterer Tadel, in wilde Eifersucht in ihr aufgeflammt gegen dieses tändelnde Kind, und immer siegte ihr zärtliches Mitleid für die so ganz anders, als sie selbst Geartete. Der geräumige, reich ausgestattete Speisesaal, dessen Wände altdeutsche Sprüche zierten, war hell erleuchtet, glänzendes Silbergeschirr prangte auf der Tafel, auch für Blumenschmuck hatte Erna gesorgt. Es lvar ein hübscher, behaglicher Anblick für die jetzt Eintretenden. Eben trug der Diener eine dampfende Schüssel auf, der Kommerzienrat rieb sich vergnügt die Hände. „Ost und West, daheim ist das Best", sagte er und wies auf den Spruch, der seine Stuhllehne schmückte. Er war gerade im Begriff, sich zu setzen, als das Schicksal, das ihm heute abend feindlich war, ihn nur seine Freude brauste. Es trat in Gestalt einer wunderlich kostümierten Dame höchst unvermutet in die Tür, welche der Diener, der die dampfende Schüssel trug, hinter sich offen gelassen. Ein in seinem Umfang riesenhafter, bei jeder Bewegung hin und her schwankender Strohhut von italienischem Geflecht zog zuerst beit Blick an, die kleine, in lang nachschleppendem Gewand gehüllte Gestalt darunter kam erst beim zweiten Hinsehen zur Geltung. Unsäglich bunte, bizarr drapierte Fähnchen und Lappen, — um mit des Kommerzienrats Worten zu reden, der s '"-er oft diese Szene beschrieb, — hingen an ihr.herum. Ein Welter, gelber Arm, an dein zahlreiche Armbänder klirrten, streckte sich vor, und eine pathetische Stimme rief: „Friederike! Heinrich! Die Verschollene, die Totgeglaubte kehrt zurück!" Frau 'Friederike taumelte von ihrem Sitz empor, ivankte aber totenbleich und lehnte sich halb ohnmächtig auf ihrer Tochter Ann, nach dem sie instinktiv als Stütze gegriffen. „Cölestine!" murmelte sie mit bebenden Lippen. „Na — Gott steh uns bei — die ©tüte!" rief auch der Kommerzienrat in deutlichem Entsetzen. Sylvia und Doktor Billatte standen erstaunt, als stumme Zuschauer, nichts von dem Vorgang begreifend, uttb sähen einander an. Um Sylvias Mund zuckte mühsam verhehlte Lachlust, die An- kömmlingin sah so kurios aus, wer in aller Welt war denn das? Die Dante nahm jetzt langsam, mit theatralischer Geberde, den schwankenden Nizzahut mit beit gelben Federn vom Kopf, strich mit der Hand, welche in einem Handschuh von sehr zweifelhafter Sauberkeit steckte, über die Frisur, welche aus falschen Toupets bestand. Dann ließ sie sich graziös auf einen Stuhl gleiten. „Ah, endlich!" hauchte sie, „seit Monden stand dieser Augenblick gleich einer Vision vor meinem Geist — Friederike! Heinrich! Ich bin hier bei euch — sicher —• geborgen! Und da — das ist Erna? Dein Kind, Friederike? Aber —“ sie fuhr plötzlich auf ihrem Sitz herum und blickte mit zerfahrenem, aufgeregtem Ausdruck auf die beiden anderen Insassen des Zimmers. Sylvia und Billatte standen hinter ihr, etwas abseits voir den übrigen. Die Fremde starrte Sylvia in einer wahrhaft beängstigenden Weise an, stieß dann einen lauten Schrei aus und stürzte auf die bang Zurückweichende zu. In diesem kritischen Moment riß sich der Hausherr aus der Erstarrung los, in welche auch ihn der sonderbare Besuch versetzt hatte, er ergriff jählings den Arm der Fremden, und umklammerte ihn mit eisernem Griff. „Ruhig, Stine! Diese junge Dame ist nicht unser Kind, sie ist eine Waise, die in unserm Hause Mit Erna erzogen wurde — aber sage uns erst, woher du kommst — und wozu diese kleberraschung. . Deine Ankunft hätte sich viel beguemer und passender gestaltet, wenn du uns vorher benachrichtigtest. Hier — erlaube, daß ich vir den jungen Freund unseres Hauses, Herrn Dr. Phil. Villatte vorstelle — meine Schwägerin, die Schwester meiner Frau, Frau Zernial. Rieke! .Geleite deine Schwester in dein Zimmer, ihr werdet euch vorerst aussprechen wollen." Der Ton des Kommerzienrats klang streng und gebietend. Die innere Verstimmung, ja die gewaltige Wneigung gegen diesen ungebetenen Gast stand deutlich auf seiner Stirn geschrieben. Frau Friederike hatte iumittclst ihre Schwester umarmt, und schluchzte an ihrem Halse. Ein Wink des Vaters veranlaßte Erna, sich den beiden zu nähern, und ihr gelang es, sie aus dem Zimmer zu führen. „Sylvia! Kind —" der Kommerzienrat wandte sich in auffallend mildem Ton an die stumm und verwirrt Dreinschauende, „geh hinauf nnb gib dem Mädchen Anweisung, daß sie das Fremdenzimmer herrichtet." „Aber, Papa — willst du mir nicht erst sagen, was dies bedeutet. Es war ja niemals von einer Schwester der Mama die Rede, und warum starrte sic mich so an?" „Paperlapapp! Quäle mich nicht mit Fragen in diesem Augenblick, sondern tue, wie ich dir geheißen. Mir ist der Kops ohnehin warm genug." Sylvias Mienen drückten gewaltige Neugierde und völlige Verständnislosigkeit aus, sie machte allerhand drollige Geberden und Zeichen zu Billatte hinüber und schüttelte in einer reizenden, ratlosen Manier das Köpfchen. Dann ging sie zögernd und sichtlich mit großem Widerstreben. Als die Tür sich hinter ihr geschlossen, sank der alte Herr wie vernichtet in seinen Sessel. „Da steht tlnser schönes, appetitliches Hühnerfrikassee und wird eiskalt", rief er kläglich und sah wie hülfesuchend zu seinem Gast empor. „Was meinen Sie, Doktor, wenn wir diesem Sturmwind, der uns da in das Haus geweht, zum Trotz unsere Flasche Johannisberger austränken und zusähen, ob wir ein paar Bissen dazu in Ruhe hinunterbrächten. Die Weibslent werden einstweilen mit Tränen und endlosen Litaneien noch eine gute Weile zu tun haben, und nnterdessen besinnt man sich ein bißchen." Billatte setzte sich verwirrt, unter peinlichen Gefühlen. Diese Familienszene war für einen Fremden gerade nicht behaglich. „Kommt Ihre Fran Schwägerin weit her?" fragte er, nm doch etwas zu sagen, und der rätselhaften Begebenheit vielleicht ein ivcnig ans die Spur zu kommen. „Ja, das nttig Gott wissen, wo sie herkommt", entgegnete der alte Herr, „jedenfalls wäre es ein Segen gewesen, wenn sie blieb, wo sie war. Sie sehen mich verwundert an, und finden mich grob und ungastlich, aber — wenn Sie wüßten! — Na — prosit! Wir wollen eins trinken, auf Ihr Wohl, Doktor! Um meins ist mir, ehrlich gesagt, bange. Doch reden läßt sich darüber weiter nickst, ich will's, so gut es geht, hinunter spülen." „Fräulein Sylvias Anblick schielt die fremde Dame zu erschrecken." Doktor Villatte tat die Benterkung, obgleich er fühlte, daß sie indiskret war und eine Neugier-verriet, die ihm nicht anstand. „Sylvia — ja, wenn die —“ der Kommerzienrat wies über seine Schulter nach der Tür, hinter welcher die Fremde verschwunden war — „hier ins Haus kommt, um zu bleiben, dann möchte ich allerdings wünschet;, die Sylvia sei fort ■—< irgendwie anderweitig versorgt, hm — hm." „Verzeihen Sie, Herr Kommerzienrat, ich nehme Anteil ast Fräulein Sylvia — Ihre Worte erschrecken mich". „Hm — ja — Sie nehmen Anteil an der kleinen, hübschen Hexe, ist aber ein flatterhaft Ding und hat keinen Heller Mitgift. Ich fühle mich verpflichtet Ihnen das zu sagen, so unter uns — im übrigen — sind Sie etwa mit der Kleinen einig?" „O nein, nein!" Doktor Villatte errötete und rückte etwas unruhig auf seinem Stuhle hin und her. Diese derbe, nüchterne Art des Hausherrn verletzte ihn in seinem feinen Empsinden. Seine Liebe zu Sylvia war noch eine zarte Knospe, vor ihm selber noch nicht in klar ausgesprochenem Wort enthüllt. Sie war noch sehr jung, er würde nicht gewagt haben, ihr schon von Liebe zu sprechen. Ihre Seele war ja noch ein unerschlossenes Buch voll unbeschriebener Blätter. Süße Hoffnungen, vielleicht derjenige zu sein, der die Siegel ihres Herzens löste, keimten erst in ihm, die Gegenwart war schön gewesen, so wie sie war.—, und jetzt — drohte ihr denn Gefahr? Hier in diesem sicherst Hause? Von dieser jedenfalls recht albernen Fremdest? Die Gedanken schossen rasch und im Wirbel durch sein Gehirn. Der Kommerzienrat, ausschließlich! mit seinen eigenen Erwägungen beschäftigt, ersparte ihm die weitere Antwort. „Nun, gut, wartet; Sie, warten Sie", sagte er, „übereilen Sie nichts. Sie sind ein kluger, besonnener Mann, und ich werde auch wisset;, was ich zu tun habe." Einstweilen erfaßte er die -Schüssel, um feinem Gast und sich von dem leckeren Hühnerfrikassee vorzulegen, aber Villatte, dem die ganze Situation gründlich unbehaglich war, erlaubte sich zu bemerken, ob es nicht besser sei, die Rückkehr der Damen zu erwarten. Außer stände, sich länger taktvoll zu beherrschen, stieß der Kommerzienrat unwirsch seinen Stuhl zurück. Es war zu toll, er sollte durchaus um sein Behagen kommen. Da trat Erna geräuschlos ein. Ihr Gesicht verriet noch Spuren überstandener Erregung, aber die Mienen hatten sich zu ruhiger Freundlichkeit geglättet. „Mama läßt um Entschuldigung bitten", sagte sie in ihrem gewöhnlichen, unbefangenen Ton, „sie wünscht bei Tante Cölestine, die sich erst erholen muß, zu bleiben, und bittet die Herren, sich nicht stören zu lassen. Armer Papa! Verzeihung! Herr Doktor! Ist die Schüssel kalt geworden? Es war meine Schuld, ich hätte sie warm stellen lassen sollen — aber jetzt, darf ich Ihnen vor« — 183 — legen, Doktor? Und dir, Papa? Ei! Es dampft noch ganz hübsch, und hier, Papa, sind Trüffeln, Champignons undKalbs- milch, die du so gern issest." Sie waltete ihres Hausfrauenamtes, ein Strom von Behaglichkeit und Wärme schien von ihr auszugehen, die Mienen der beiden Herren klärten sich plötzlich. Villatte sah ihr bewundernd und dankbar in die Augen, wie hübsch sie aussah, wie warm und gut. Sylvia erschien jetzt ebenfalls und setzte sich auf ihren Platz. In ihren Zügen zuckte und sprühte die Neugier und Schelmerei, sie konnte es nicht unterlassen, geflüsterte Fragen an Erna zu richten, die diese mit zurechtweisender Geberde abwies, und Villatte, ihrem Gegenüber, allerlei Zeichen und Winke zu geben, welche ihre Stimmung verrieten. Erna beantwortete jetzt die halblaute, brummige Frage des Vaters: „Wo kommt sie denn eigentlich her?" „Zunächst von Leipzig mit dem Achtuhrzuge — das weitere werden wir erst erfahren müssen. Johann hat den Kutscher bezahlt, und ich habe die Koffer oben in das Fremdenzimmer schaffen lassen." . „Die Koffer?" wiederholte der Papa in unnachahmlichem Tonfall. „Ja, Papa, ihrer vier". Erna lachte und sah den kommenden Dingen jedenfalls mit Ergebung entgegen. Sie schien sich der Lage gewachsen zu fühlen und nickst gewillt zu fein, sich ihre Stimmung darum zu trüben. Das Souper verlief ganz aniiniert, die Speisen und der Wein waren vorzüglich, die Stimmung hob sich zusehends. „Bist ein praktisches, kerngesundes Mädel", sagte der Komnierzienrat und nickte seiner Tochter zu, „der Mann, der dich einmal freit, ist nicht betrogen. Solch ein Weibchen mit heiterer Stirn, das den Kochlöffel richtig zu schwingen weiß, ist ein guter Haussegen." Erna errötete. „Wirst den Haussegen in deinem Haus behalten, Vater", sagte sie, „und es freut mich, wenn es dir recht ist". „■£>111 — Guck in die Welt, wirst dich schon eines Tages be- simun, rmd dann wird nach dem alten Vater gar nicht gefragt". (Fortsetzung folgt.) Pommersche Dorflehrer im Jahre 1738. Eine treffliche Beleuchtung der sozialen Stellung des Hommerschen Landlehrers aus der Zeit Friedrich Wilhelms I. liefert uns die noch aus jener Zeit erhaltene „Jnnungs Ar- tikul für das Gewerk der Schneider zu L." (pommersche Stadt), gegeben zu Berlin am 16. Juni 1738. Der § 9 erwähnter Urkunde behandelt die Frage: „Wie weit die Küster und Schuhlmeister auf dem Lande das Schneiderhandwerk treiben können. Derselben Meisterstück und Meistergeld." ,,§ 9. Wegen der Schneider auf dem platten Lande, deren bisher eine ziemliche Anzahl gewesen, haben Wir aller» gnüdigst verordnet, daß äusser denen Küstern und Schuhl- meistern, dieselbe ohne Unterschied, ob sie auf alten Stellen sitzen oder nicht, weggeschafft und in die Städte zu ziehen, angewiesen werden, oder sich der Schneiderey gäntzlich enthalten sollen: Worüber Mr mit Nachdruck dergestalt gehalten wissen wollen, daß die Gerichts-Obrigkeiten, sie sehen von Adel oder Beamte, in ein Hundert Dukaten fiskalischer Straffe verfallen seyn sollen, welche nach Ablauf des 1738sten Jahres, einen sein Handwerk treibenden Schneider in ihren Törffern, Herrschaftlichen Häusern oder Vorwerkern, wissentlich annoch zu dulden und zu hegen sich unterstehen würden: Allermaßen dann die Lano- und Polizeyreuter, auf die Gewerke in denen Städten selbst gebührend zu vigilierert und die Eontravenitienten gehöriges Orts anzuzeigen haben. Die auf dem Lande wohnende Küster und Schuhlmeister aber sollen hiervon ausgenommen und denselben zu ihrer besseren Sübsistentz nachgelassen sein, allerhand Schneider Arbeit für die Land Leute (massen wann Arbeit für Leute so in Städten wohnen, bei ihnen gefunden werden sollte, selbige confisciret rind der Küster oder Schuhlmeister dem Befinden nach bestraft werden solle, jedoch ohne Gesellen und Jungen verfertigen. Wollte aber ein Land Küster oder Schuhlmeister Gesellen halten oder Jungen lehren, ist er schuldig, das Meister Recht in der nächst gelegenen Stadt, zu gewinnen; und soll ein solcher Land Meister zum Meister Stück verfertigen. 1) Einem Bauer Rock und Hoseit von Land Tuch 2) Ein Frauen-Kamisol von Tuch, Warp, oder oubereit für Bauer Leute üblichen Zeug. Und ist es übrigens damit, wie wegen der Stadt Meister vorhin geordnet worden, jedoch daß keine Wander-Jahre erfordert werden, zu halten. Es soll auch ein Land Schuhlmeister an Meister-Gelde und allen Kassen überhaupt mehr nicht als dreh Rthlrn zahlen und mit dem Meister-Stück frey zu gebühren haben, von welchen dreh Rthlrn dem Beisitzer 12 Groschen, denen Meistern zur Ergötzlichkeit 1 Rthlr, dem Meister, bey welchem er das Meisterstück verfertigt 12 Gr und 1 Rthlr in die Lade gezahlt werden sollen Ob tum zwar einen solchen zünfstigen Land Meister- erlaubt ist, Jun gen. zu lehren und Gesellen zu setzen, so sollen doch die Jungens anderes nicht, als bei dein Gewerk in der Stadt losgefprochen, noch die Gesellen anderswo zum Meister gemacht lverden. Zu ivelchem Ende der Land- Meister des Gewerks-Bersammlungen, wenn er, daztt gefordert wird, zlvar beiwohnen kann, sonst aber nicht schuldig ist, bei denselben jährlich mehr als einmal, nehmlich auf Trinitatis sich einzufiudcu, da er das sogenannte Quartal Geld, so mehr nicht als 8 Gr jährlich fein soll, zugleich abführen muß." Diese Schneider-Lehrer haben sich bis in den Anfang des 19. Jahrhunderts gehalten, die überaus traurigen Gehaltsverhältnisse zwangen den Landlehrer, auf irgend eilte Art Geld zu verdienen. Die sentinaristisch vorgebildeten Lehrer gingen in die Städte oder aber nahmen die besseren Landstellen. Schlecht besoldete Stellen Ivurben vergeblich ausgeschrieben, schließlich übertrug mau einem „Schneider- Lehres die Stelle. — Und welchen Wandel haben die dreizehn Jahrzehnte seit jener Zeit geschaffen. K. E. P. Die Reichtümer des Zaren. In Rußland erschien vor kurzem ein „Populärer Kalender", der eine Menge offenbar mit Fleiß zusammengetragener statistischer Angaben enthielt und überhaupt über die inneren Verhältnisse des Zarenreiches eine Reihe interessanter Aufklärungen gab. Auf einer Seite wurden in dem Büchlein auch die Vermögensverhältnisse des russischen Kaiserhauses untersucht und ein Neberblick gewährt über die kolossalen Reichtümer, die das Haus Romanow besitzt. Ter Kalender ist ivegen dieser einen Seite sofort konfisziert worden; einem englischen Publizisten, B. E. Marsden, ist es jedoch gelungen, ein Exemplar zu erhalten, und teilt er nun im „Evening Standard" eine Reihe interessanter Taten daraus mit. Dos Einkommen des Zaren fließt aus drei Quellen: aus dem Staatsschatz, ans den kaiserlichen Domänen (den ehemaligen Kirchenländereien) tutb aus den sogenannten „Kabinettsbesitzungen". Ter Staatsschatz ent- richtet seine Abgaben dem Kaiser als dein Souverän; die kaiserlichen Domänen sind gemeinsames Eigentum der 61 Mitglieder des Hauses Romanow, werden jedoch vom Haupt des Geschlechtes verwaltet; die „Kabiuettsbesttzungen" endlich sind persönliches Eigentum des Zaren in seiner Eigenschaft als Herrscher, lieber die Besitzungen, die der Zar und seine Verwandten zudem noch als Privatleute inne haben, sind genaue Angaben nicht zu erlangen und sie werden als Privatangelegenheit nicht in Berechnung gezogen, wenngleich man weiß, daß sie sehr bedeutend sind. Don der Staatskasse bezieht der Kaiser eine Jahressumme von 30 Millionen Mark, mit der die Kosten des kaiserlichen Hvfhaltes gedeckt werden. Tie regierende Zarin z. B. erhält eine Jahresremuneration von 400 000 Mk., die Kaiserin-Witwe bezieht die gleiche Summe. Jedes Kind, i as deut Zaren geboren wird, erhält vom Geburtstage bis zuin vollendeten 21. Lebensjahre jährlich etwa 80000 Mk., während der Thronfolger mit jährlich 2 00'1000 Mk. dotiert ist. Die Zahlen sind verhältnismäßig nicht übertrieben hoch und stellen noch nicht ein Prozent der jährlichen Staatseinnahmen dar. Die Haupteinnahmequellen des russischen Aarenhauses sind also keineswegs die Staatskasse, sondern vielmehr die kaiserlichen Domänen. Diese Ländereien, die früher den Hauptkchaü der Kirche bildeten, brachten im Mittelalter der Geistlichkeit einen unvergleichlichen Reichtum. Die russische Kirche ist zwar auch heute noch reich, aber mit diesen Gütern ging, vor hundert Jahren etwa, doch ihr größter Schatz in den Besitz der Romanows über. Diese kaiserlichen Domänen umfassen 21328 000 Acres (ein Acre gleich 40.46 Ar), eine Fläche, die an Ausdehnung Irland übertrifft. Mw« zwei Drittel von diesem Gebiet be° 184 — fteyen sus Forsten, die einen sehr Otten Gewinn abtverfen; das aus Archangel kommende Holz ist Welthandelsartikel, während aus den Besitzungen von Belovezh jährlich 2 Mill. Kubiksuß Holz zum Verkauf kommen, eine andere Besitzung in Bologda liefert den dort errichteten kaiserlichen Säge- mützlen jährlich 200000 große Bäume zur Verarbeitung. Tas andere Drittel der kaiserlichen Domänen ist bestkttlti- vierter Nutzboden. Tie größten Weinberge Rußlands, die den besten Wein liefern., sind kaiserliches Eigentum; sie bringen für 3 Mllivnen Mark Weine jährlich zum Verkauf. 3'11 Samara ist eine kaiserliche Zuckerfabrik, die jährlich 1500 Dons Zucker liefert. An mehr als hundert Stellen wird für kaiserliche Rechnung der Mineralreich tum des Landes ausgebeutet. Für kaiserliche Rechnung! arbeiten 1500 Getreidemühle!» und gegen 1000 Fischereien, an den Flnß- uferrt mehr als 100 Reedereien und 850 Handelsunternehm- ungen. Aber der größte Teil des angebauten Landes ist verpachtet; 15 000 Güter dienen nur landwirtschaftlicher Ausnutzung, und 10 000 höherer Kultivierung- wie dem Anbau von Wein, Obst u. dcrgl. Der Reingeivinn aus diesen Quellen beträgt jährlich mehr als 40000000 Ml. Während der hundert Jahre, seit denen die Kirchengüter den Romanows gehören, sind an die Mitglieder des kaiserlichen Hauses 500 Millionen Mark ausgezählt worden. Zn den kaiserlichen Diamänen müssen auch die von mehreren Herrschern gesammelten Kapitalien gerechnet werden und auch die 106 Millionen Mark, die von den ehetnaligen' Leibeigenen zum Erwerb ihrer Freiheit gezahlt wurden. .... Die dritte und zugleich die bedeutendste Einnahmequelle des russischen Herrschers bilden die „Kabinettsbesitzungeu", deren Ertrag den: Zaren persönlich zukommt. Tie einzigen Zahlen, die zu erhalten waren, um deren Höhe abzuschatzen, ist der Umfang des Landgebietes; diese'Ländereien umfassen 150 Millionen Acres, also ein Gebiet, das ettva dein Flächeninhalt Frankreichs entspricht. Die Kabinetts- besitzungen liegen fast alle in Sibirien, aber sie umfassen die besten und größten der Gold- und Silberminen, die zum Teil ausgebeutet werden, znm Teil aber auch heute noch brachliegen. Neben Gold und Silber warten Kupfer, Eisen, Platin und andere Erz« nur auf die Erschließung des noch unausgenützten Landes, um dem Herrscher aller Reußen wettere unabsehbare Millionen zuzuführen. VsrmLßchLes. * Ein e Woh lf ah rts arb eit in demThüringer Walddorfe Wölfis schildert Pfarrer Keil-Wölfis- Sachsen-Gotha in der „Deutschen Tagesztg." Seit 70 Jahren besteht eine Sterbekasse, die bis zu 60 Mk. beim Sterbefalle auszahlt und dazu von den Ueberlebenden einige Pfennige einsammelt. Tie Stvomerplage ist verschwunden, seitdem der bedürftige Wandersmann aus Gemeindemitteln Nachtlager oder Nahrung im Werte von 25 Pfg. erhält. Das kostet der Gemeinde jährlich 70 Mk., früher wurden ettva für 2000 Mk. Schnapsgelder eingesammelt. In dem 2000 Einwohner großen Torfe gründete ein Lehrer vor 30 Jahren einen landwirtschaftlichen Verein, in dem Belehrungen dar- geboten tuerden; schwachen Kräften werden Maschinen zur Verfügung gestellt. Wie überall in Sachsen-Gotha so ist auch hier eine Viehversichernng durch genossenschaftliche Selbst- hülfe mit 1 Proz. jährlichem Beitrage eingerichtet. Seit 17 Jahren beugt eine Raiffeisen-Kasse dein Wucher vor. Mit Hülfe der Landesversicherungsanstalt und der R.-Kasse sind Dutzende von Einfamilienhäusern erbaut, wodurch der Arbeiter sein eigenes Heim erhält. Die Kasse nimmt monatlich 3—4000 Mk. Spargelder ein. Eine Gebirgswasserleitung und ein alkoholfreies Gemeindehaus wirken segensreich. Letzteres gewährt abwechselnd Männern und Frauen seine gastlichen Räume zu Borträgen, Unterhaltungen, geselligen Abenden. Tee wird umsonst gereicht. Die Kosten werden nicht bekannt gegeben, sondern durch freiwillige Beiträge bestritten. Die Lehrer heben die Geselligkeit durch Vorträge; sie haben eine unentgeltlich dargebotene öffentliche Lesehalle mit Bücherei gegründet und einen Schulgarten zur Belehrung der Kinder in gärtnerischen Dingen eingerichtet. Von Mai bis Oktober bietet der Saal des Gemeindehauses den Kindern ein Kinderheim, das im Sommer durch eine vor Regen schützende, bedeckte Halle und einen Garten erweitert ist. Die Gemeindeschwester WerivaW die Kruder, verwaltet im Verbandzimmer. Die Schwesterstativn kostet jährlich 700 Mk. Aber 70 000 Mk. werden sonst in einen, 2000 Einwohner großen Dorfe für Bier und Schnaps aus«, gegeben. Dr. med. M. — Die Amazonen von Dahomey. Gmeral Doddstz der französische Eroberer Dahomeys, der sich nunmehr in der, Ruhestand zurückzieht, hat einem Mitarbeiter des „Jntransigeant"' allerlei Erinnerungen aus dem berühmten Dahomey-Feldzug und! von den Kämpfen gegen den König Behanzin und dessen kriegs-. gewohnte Amazonen erzählt. Behanzin hatte die Gewohnheit/ unter den dreizehnjährigen Mädchen seines Königreiches alljährlich die stärksten und schönsten auszuwählen; diese wurden! nach dem Norden geschickt und dort in harter Schulung gegen die Strapazen des Kriegshandwerkes abgehärtet. Um sich gegen körperlichen Schmerz unempfindlich-zu machen, müssen sie sich toen,; von Stacheln starrende Hindernisse zu erklettern und zu überwinden; und um ihren Mut und ihre Kühnheit zu stählen/ wurden die Jungfrauen gezwungen, das rohe Herz frisch geschlachteter Ochsen zu essen. Diese Erziehung pflegte gewöhnlich zwei Jahre zu dauern, dann galten die Mädchen als reist um ihren älteren Schwestern zugesellt und in das Amazonen- korps eingegliedert zu werden. „Wir haben", so erzählt General Dodds, „mehrfach mit diesen Amazonen kämpfen müssen. Sie gaben den Männern au Mut nichts nach und als Frauen, waren sie so ohne weiteres kam» zu erkennen. Sie trugen Pumphosen, die ihnen bis zum Knie gingen und eine kurze Jacke mit breiten weißen und roten Streifen. Sic gingen zn Fuß und waren mit Gewehren bewaffnet". Behanzin war ein Herrscher von furchtbarer Grausamkeit. Die Gcfaugeueu, die er nicht Verkäufer konnte, wurden bis zum Tage der großen Opfer aufgespart. Dann aber führte man sie vor den Königs- Palast, vor dem ein großer freier Platz mit einer bassinartigen Vertiefung war. Dort wurden die Unglücklichen geschlachtet. Ihr Blut plätscherte daun in das Bassin, stieg höher und höher und füllte schließlich den glanzen Behälter. Dann bestieg Behanzin ein kleines Känoe und zeigte sich so, in dem Blutmeer dahiu- fahrend, seinem Volke, das zitternd in diesem furchtbaren Schauspiel das Symbol der Macht seines Herrschers schaute. * Siebenuudzwanz ig I a h r e H ö h l e unte«sch. Aus Budapest wird eilte kuriose Geschichte gemeldet. Auf der Jagd in einem Walde bei Szatmar-Ncmeti entdeckte der Polizeipräsident eine Höhle, und nachdem er eine zeit- lang sich im Dunkeln weitergetastet hatte, stolperte er fast über eine ganz mit Haaren bedeckte Gestalt, die fast nichts Menschliches mehr an sich hatte und einen fnrch ter weckenden übernatürlichen Eindruck machte. Der Polizeipräsident rief sofort mehrere Gendarmen herbei, unb letztere zogen die unheimliche Persönlichkeit, die sich als ein erwachsener Mann erwies, gewaltsam ans Tageslicht. Der Marrn wehrte sich wie ein Tiger und biß und kratzte die Gendarmen fürchterlich. Schließlich'überwältigt, wurde er in ein Hospital gebracht. Hier wurde nach langwierigen Ermittelungen festgestellt, daß man es mit einem Bauer, Namens Johann Labancz, zu tun hatte, der 27 Jahre in der Höhle gelebt und sich ausschließlich von Pflanzen und Kräutern genährt hatte. Unter der abergläubischen Landbevölkerung soll die Entdeckung tiefen Eindruck gemacht haben. Auflösung in nächster Nummer. In die Felder vorstehender Figur sind die Buchstaben a a bb cceeea e e h h h k kl 1 1 1 1 1 n noooopppppprr rrsszzzz derart einzu« tragen, daß die wagerechten und senkrechten Reihen gleichlautend Folgendes ergeben: 1. Kostbares Kleidungsstück» 2. Ein Fahrzeug. 3. Ein Gedicht, Krenzrütsel, Machdruck verboten.) Auflösung des Bilder-Rätsels in voriger Numn'.ec: Arbeit schändet nicht. Redaktion: Ernst Heß. — Rotationsdruck und Vertag der Brübi'fchen Unrversnäts-Duch« und Siemdruckerei, R Lange, «Nirßr«,