1807 M WWMM tff- h 'Noren. K O * -'M sfeSgÄ I»W! »Kreut euch, ihr Menschen, ruft der Glockenklang, d Nach kurzem Tag geweihte Nacht tst laug; W- Geweihte Nacht ist reich au Tust und Glanz, Gib dich, o Menschenkind, der Freude ganz l , Wie soll ich freuen mich? wohl mancher spricht; Den würgt der Hunger, Jenen plagt die Gicht; Der eine sorgt und bangt, der andre ringt Die Hand' am Grabe, das nichts wiederbringt. Und doch, o Mensch, wenn auch das Schicksal dich ” Des Teuersten beraubte, fasse dich lind zünde Kerzen an am Tannenbaum Und gib dich wieder hin dem Weihnachtstraum; Träum dich zurück in ferne Jugendzeit, Da klar dein Ange !var, dein Herz noch tveit; , Träum dich zurück, und ivär's ein Augenblick, Auch solcher Augenblick bringt reiches Glück. . Erinn'rung lehrt dich, daß vergänglich ist So Lust wie Leid, so Ruh' wie Kämpf und Zwist; Bald zehrt das Licht sich auf am Weihnachtsbaunr, So auch vergeht die Sorge dir wie Schaum. Und bist du arm und mußt entsagen du, • Den letzten Groschen suche aus der Truh' * - Unb trag ihn fröhlich dem noch Aermern hin; Solch Spenden schafft dir dauernden Gewinn. Solch Spenden schafft dir Weihnachtsseligkeit: T. Du fühlst dich leicht, die Brust wird wieder weit, Und lvärst dn schuldbedrückt, du fühlst dich rein; Erlöst ist, iv er sich darf d er Lieb e w eih'n. Dagobert von Gerhardt Amyntor. Weihnacht. Von Wilhelm Holzamer f. (Nachdruck verboten.) „G r ü u e Weihnacht, weiße Ostern", sagt die B a u e r n r e g e l. . Tenn „der Osterschnee tut Flucht und Weinstock weh". War die Weihnachtswitteriing nicht kalt genug, so setzt die Rebe „Gescheine" an. Die erfrieren in der Osterkälte. Dann ist es um den Herbst geschehen. Und oft auch um die Rebe. Denn die Rebe ist wie die Menschen. Was ihr im Keime verkümmert worden, das krankt ihr ins Mark hinein. „Weiße Weihnacht, grüne Ostern", da steckt die Hoffnung all ihre Fahnen aus. Da singt sie von vvllem Faß und Keller und Von der gefüllten Scheune. Da nimmt sie ein gut Teil Besorgnis weg und spornt die Tatkraft, Auf „ein gutes Jahr" läßt her Weihnachtsschnee sich deuten. Und weiße Weihnacht, das ist außerdem das richtige. Der Schnee gehört zum Feste. Für Groß und Klein. Er gehört zur Stimmung. Das Haus muß eingeschneit sein, die Wege müssen zugedeckt sein. Die Wege im Dorf voller Schnee, da ist man gleich himmelweit entfernt voneinander. Haus von Haus, Tür von Tür — das ist weit auseinandergerückt. Da hockt die ganze Familie daheim. Vater, Mutter, Kinder — und am Ofen der Großvater, und Großmutter fühlt sich so recht behaglich daheimi Alle sind sie beisaniimeN. Das muß so sein zur Weihnacht. Die; Welt muß verengert sein, der Sinn darf nicht schweifen. Auf das Nahe und Nächste, auf das Kleine und Liebe, auf das Trauliche und Heimelige muß er gehen. Und ihr zündet den Christbaum an. Daß mancher unter euch seinen elten Sinn vergessen, den echten, naturfrohen, naturnahen, den jauchzenden, hoffenden Sinn des Wortes und Gebärens — was tut'sk Daß die natürliche Wirklichkeit sich euch in eine philosophischie Abstraktion aufgelöst hat, tooS1 tut's! „Ein Kindlein uns geboren ward" ... Zu diesem einen kehrt der Sinn zurück. Und von diesem einen und einmaligen löst er sich, löst sich und führt hin zu den allen! lind führt hin zu euch.und euren Ungeborenen, und führt in euch zur Zukunft. Die Verkündigung allen, „die guten Willens sind". Guten Willens zu allen Lebensrechten/ zu allen lebendigen Rechten. Zündet Lichter an und hanzt. Feiert! Friede sei mit euch — und allen ein Wohlgefallen! Die Sonne wandelte bis zu . ihrer Wende — zu neuem, zu wachsendem Tage, zu steigendem Licht, zu wärmender Helle. Zündet Lichter an und tanzt. Still ist die Welt. Leer noch und am Erfüllt soll sie werden und reich. Ihr Boden soll aufbrechen zu Fülle und Fruchte barkcit. _ Im Walde glänzt der Baum eurer Vorfahren; der Baum des Julfestes! Und durch den schwcichenden, kahlen Wald schreitet der Nazarener zur grünen Tanne, der bleiche und arme, dessen Gewißheiten der Welt Ungewißheiten bleiben mußten, weil sein Diesseits mißbraucht worden für sein Jenseits, weil sein Jenseits nicht herabsteig-en wollte und durfte zu fernem entrechteten Diesseits. Bleich, der Leidende und Duldende, geht er zum Jnlbaume im Walde. Wintersonnenwendfeier unserer sinnigen Ahnen —* und Weihnacht des Christentums fließen in eines. Ein neuer Sinn wacht auf, ein neuer Geist fühlt Kräfte. Es wendet das Dunkel zum Tage. Vom Gotte der Heiden zum Gottmenschen der Christen. Und von ihm zum Menschen geht der Weg. Der Mensch ist's und soll es werden, der die Zukunft in sich trägt, und alle ihre Verheißungen, alle ihre Forderungen und all ihre Erfüllungen.... So ist der SinN des Festes gewachsen und hat sich ausge- 6reitet. So erfüllt uns das Fest. So hat es seinen Wirklichkeitssinn. Seinen Traumsinn zu genießen — dazu gehört das Kindsein. Und zu Jugendtagcn wandelt die Erinnerung zurück. Träume, Bilder, Stimmungen. Seit der heilige Nikolaus dage- tvesen — mit Ruten und grimmiger Schelte — seitdem liegt es wie ein heimlicher Sinn im Leben. Es ist alles so still geworden.. Und wenn der Abend kommt, dunkeln die Gassen tiefer. Die Kommode ist fest verschlossen — wo nur der Schlüssel liegt? — und etwas Verdächtiges hatte auf dein Wandbrett gelegen, es ist verschwunden. Wo es nur liegen mag? Was es nur sein mag?, — 762 — Viele fhtm'nte Fragen— jeder Blick eilte Frage. Ter Vater lächelt — er weiß etwas — und die Mutter weih etwas. Die Mutter Weih natürlich alles. Das meint sie. Sie weiß aber auch nicht alles. Jedes hat eilt Geheimnis. Und so gering es auch sei — und so wenig es auch Wert haben mag, was man dem Christ- lintHixn übergeben will, daß es uuter'm Weihnachtsbaum liege, wichtig ist's nun und wertvoll. Und die Wünsche! Die Wünsche, die nicht ausgesprochen werden — und die, die tausendmal schon wiederholt worden — versteckt und deutlich. Und die Anspielungeir — und die Anzeichen. Hoffnungen, Ungewißheiten, Gewißheiten. Kindersinnen und Kindersehnen. Es zittert das Herz. Man zählt die Tage. Man zählt die Nächte. Noch so und so viel Male gehen wir schlafen. Und wenn wir dann auswnchen — am Abend dann .... Immer muh man eine Stunde früher ins Bett. Immer hat man sich vorgerwmmen, zu lauschen, durch die Türritze zu gucken. Und immer hat man's verpaßt. Wenn man int Dunkel lag, bums, da ist man eingeschlafen. Tie Nachbarsfrau ist gekommen und hat mit der Mutter geflüstert. Und die Mutter ist auch mal hinüber zur Nachbarsfrau gesprungen. Auf „einen Augenblick nur", aber sie ist ewig ausgeblieben. Mau hat nicht seinen Nachmittagskaffee gekriegt. Auch vom Küchenschrank ist her Schlüssel abgezogen. Und in die Kammer kann man überhaupt nicht mehr hinein. Da steht der Christbaum drin. Ganz gewiß, da steht er drin. Ob er hoch ist? Bis an die Decke? Ob er schön ist? Ob ihn das Christkindchen ordentlich ausputzen wird? Ta oben am Dachfenster, da kommt's hereingeflogett Und holt den Baumc Und abends stet's draußen vorm Fenster und lanscht herein, ob man brav ist. Und immer ist's da. Irgendwo kann es sich intimer hin verstecken. Ganz dünn kann sich's machen. Einmal hat's auch was dagelassen. Ein Stück „Gut's". Es war twch hart. Frisch gebacken'. Richt so weich, wie wenu's schon Weihnacht wär'. Denn je länger das „Gut's" im Himmel ist, um so weicher wird's. Ter Bruder hat doch schon was gesehen. Ein Paket. Ein großes, dickes Paket. Es waren gewiß lauter schöne Sachen drin — ein Elefant und eine Trommel, ein Hammer und ein Beil, und vielleicht auch eine Säge. Das wär' fein. Für den Garten- tzaun. Den könnt' man dann aber fein klein machen. Und die alte Waschbank im Garten. Und wenn Großvater wieder nicht zu sich hereinlassen wollte, dann Knut matt ihm die Tür kleinhackn. Nachbars Lene hat gesagt, unser Vater hält' einen Christbaum auf dem Kirchplatz gekauft. Die Lene hat gelogen. Und Schusters Philipp hat gesagt, ich bekam' Schuh' vom Ehristkindchen. Sein Vater hätt' sie schon bald fertig. Ich will aber gar keine Schuh'. Ich Will eine Mundharmonika. Tie Leute schleichen alle so aNeiuairder vorbei. Und abends, da getraut mjan sich gar nicht mehr heraus. Tas Christkindchen soll ja so lieb und gut sein — und es ist ja auch so lieb und gut, .— aber man fürcht't sich doch. Es ist auch wegen des bösen Nikolaus. Ten hat's auf der Erde gelassen, daß er nach den bösen Kindern« sieht. Und sie ihm alle nennt, die nicht brav waren. Und die kriegen alle nichts vom Christkindchen. Oder wenn sie was kriegen, dann kriegen sie's mit Hieben. Und die vom Ehristkindchen, die tun noch weher als die vom „Nikelos". Tie Mutter hat gesagt, wenn es zu arg schneie, dann könne das Ehristkindchen nicht kommen. Tann müsse es im Schnee stecken bleiben. Wenn nur nicht! Ach, lieber Gott, sei so gut und schneie nickst! Wir wollen auch recht artig fein, fang nur nicht an M schneien und schick' das Christkindchen.... Heut' abend soll's nun kommen. Tie Mutter „macht den Kuchenaw'. Wir sind wie die Mäuschen. So leise. Sv lauschend. Und wir tun alles, was wir g eheißeu kriegen. Wir gehorchen so rasch. Tie Wangen glühen. Die Erwartung macht uns zittern. Ter Himmel ist ganz grau. Die Welt ist ganz zugehangen. Die Raben kommen von fernher geflogen. Von ganz weit her. Ob sie woher kommen, wo das Christkindchen schon war? Großmutter sagt's. Tie Haubenlerchen und die Spatzen kommen bis in die Haustüren. Tie Finger in!-den Mnnd und die Augen weit auf — horch! Nein, 's ist noch zu fn'ih sür's Christkindchen. Es kommt erst dm Mend. Erst wenu's duster wird. Ob's auch alles bringt, was bei ihm bestellt worden? Ob's auch nichts zerbricht, bis es Pom Himmel herunter kommt? Eine Tür hat im Hause gekracht. Wir sind ordentlich zu- sammeugefahren. Tas luar'S. Das war das Christkindchen. Mutter sagt's auch. Jetzt steht der Christbaum oben im Dachstübchen!, Schön geschmückt. Und die vielen, vielen Sachen. Ein ganzer Haufen Großmutter erzählt unS waS. Einte wunderschöne Geschichte. Aber wir hören sie gar nicht. Es ist aber eine wmiderschüne Geschichte, und wir haben ßtiiljenbe Backen und brennende Augent davon. Immer noch mehr, Großmutter . . . Es hat wo geklingelt. Es klingelt wieder iuo — wieder wo. Tas Ehristkindchen ist jetzt nebenan. Jetzt koimnt's gleich zu uns' Mutter kramt in der Stube nebenan. Großmutter kann nun auch nicht mehr bei uns bleiben. Sie will der Mutter was helfen. Wir kauern uirs zusammen. Es klingelt wieder !vv. Man hört gar nichts mehr. Es klingelt nnn aber wieder wo. An uns ist das Ehristkindchen vorbeigegangen. Ueberall ist's schon gekommen. In der ganzen Nachbarschaft. Traußen ist eine neue Stimme. Das ist der Vater. Nein, es ist die Nanuetaut. Es ist ganz gewiß die Nannetant. Aber es ist der Vater auch. Nit gucken. Wer guckt, der kriegt «ix. Und das Christkindchen fliegt wieder fort, es läßt nichts da. Es klingelt. Bei uns! Pst! Still! Tas war in unserem Hof. Und das war an unserer Tür. Wir kuschen uns ganz ineinander. Einmal, zweimal, dreimal! Kvmntt herein, das Christkindchen ist da! Wir brechen durch die Tür. Ta, auf dem weißgebeckten Tisch, der glitzernde Baum. Und da, an der Tür, das Christkind. Ganz in einem weißen Kleide. Ganz in einem weißen Schleier. Ein Kränzlein auf. Weiße Handschuhe an. Eine Rute in der Hand. Es fragt uns, ob wir brav fein wollen. Es hat eine ganz piepsige Stimme. Ter Bruder hat schon drüber gekichert. Er hat .schon einen Schlag 'kriegt. Mer 's hat gar nicht weh' getan. Es fragt, und wir antworten. Wir wollen so brav sein, ach so brav! Wir versprechen alles. Dann beten wir. „'s ist gut, Ehristkindchen", sagt die Großmutter, „geh' jetzt in ein ander Haus und bring' auch da 'was. Unsere Kinder sind nun schön beschert, beschere auch andere schön." „Seid ihr zufrieden?" fragt das CHristkindchen. Aber wir hören gar nicht mehr. Wir watzen schon die Aepfel und begucken alles siebenmal. Und was wir gewünscht hatten, das wissen wir gar nicht mehr. Ob's da ist oder nicht da ist. M« haben alle Herrlichkeiten der Welt. * O du selige, v du fröhliche ... O du Kindsein! Ein geschmückter Baum — eine Erwartung und ein trügend Spiel —- und alles ist Erfüllung. Wie weit das liegt! Ein weißverkleidet Christkind mit feiner Rute — ein wenig Gruseln und ein selig Bangesein. Ob das jemals wiederkehrt? Da steht das Leben mit seiner Geißel, nackt und hart. Wende! Ans der Weihnacht muß Ostern werden. Wintersonriemvende — wir wissen, daß die Tage wachsen! — Zum WnHnachisfek?. Safttag für die Menschheit war gekommen: eine neue bessere Zeit mit einer neuen schöneren Lehre konnte be- Die Festtage int Leben der Menschheit erreichen keine hohe Ziffer. Sie gleichen den Festtagen im Leben des einzelnen, die auch nur selten und einzigartig sind. Mer unzerstörbar haftet in der Erinnerung der Menschen die Stunde, in der sich in weihevoller Stille ein bedeutendes Glück gebar, mag es bestanden haben in der Wonne neuer überwältigender Erkenntnis, mag es begründet gewefen sein in dem Sichbewußtwerden eines neuen herrlichen, das Seelenleben ganz erfüllenden Empfindens. Für einen großen Teil der Menschheit ist an jenem heiligen Abend, dessen Gedächtnis lebenoig uno unwandel-^ bar fortlebt, dessen Erinnerung wir heute feiern, im fernen Orient die neue Lehre geboren, welche Erkenntnis und Empfinden zugleich erfaßt, die Religion der Liebe. Richt in den grandiosen Palästen der Cäsaren, der Kaiser, Kriegsherren und Prokuratoren trat sie zutage. Auch nicht die stolzen Vertreter der Wissenschaft mit ihrer Erforschung der Gesetze des Werdens und Vergehens waren die Pfadfinder auf dem Wege der Erkenntnis des neuen Heils. In den verfallenen Hütten der Aemnsten des Volkes wurde sie geboren, bei denen, die nichts besaßen als ihr geduldiges Herz und ihre im Kvmpf um die Not des Lebens gestählte Hand. Wo der Mensch nichts war als das arme gehetzte Wttd der Gewaltigen, die auf dieser Erde regierten, da ent- Kündele sich das Licht; über dem Hause der Armut erstrahlte der Stern. Arme Hirten hörten den heiligen Gesang. Dem stammelnden Volk der Unwissenden, der Elenden, der g-e- knechteteil Glücksuchenden wurde die erste Kunde von jenem ^Ehre sei Gott tu der Höhe, und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen". „ .. ©in g-efttag für die Menschheit war gekommen: eine neue 768 — ginnen. AVer die Welt mit ihren vielen gegeneinander streitenden materiellen und geistigen Interessen nahm den Kampf auf gegen die Lehre des Heils. Sie wollte nichts wissen von jener besseren, glücklicheren Zeit. Sie verfolgte Und verspottete den Träger der frohen Botschaft. Sie schlug ihn ans Kreitz. Die Mächtigen dieser Erde sahen kein Heil für sich in dieser neuen seelenerhebenden Macht, Tod und Verzweiflung, Verfolgung und Mißhandlung bezeichnen den langen düsteren Weg, der allen bereitet wurde, die sich zu der Religion der Liebe bekannten. Das Wort, daß die Menschen Brüder seien, daß es ihre Bestimmung sei, sich nicht zu befehden, sondern einander zu lieben, es ward wohl vernommen, aber es ward nicht befolgt, und wenn wir heute das Weihnachtsfest feiern, des wollen wir -och alle eingedenk sein, daß wir noch weit, sehr weit von jenem glücklichen Zustande entfernt sind, der vor mehr als 1900 Jahren in Bethlehem als neue himmlische Botschaft verkündet wurde, ja, daß wir weit von diesem Zustande heute entfernt find, !vo Christi Lehre in sich scharf befehdende Konfessionen gespalten, wo ein totes Schein- Und Form-Christentum an die Stelle lebendig sprudelnder religiöser Ueberzeugung getreten, und wo ein unschöner Kampf um die Macht über die Seelen entbrannt ist, der mit wahrer Religion nichts nrehr als den Namen gemein hat. Recht hat der Prophet des Alten Testamentes Jeremias in seiner Einschätzung der menschlichen Natur, wenn er K: „Es ist das Herz ein trotziges und verzagtes Ding, kann es ergründen?" Die Leidenschaft regiert noch immer auf dieser Erde. Sie bestinimt noch ebenso wie zu -en Zeiten unserer ältesten Vorfahren unsere Handlungen und Entschließungen. Sie schmiedet Sklavenketten um unsere Arme. Sie hält uns, mögen wir auch mit festem Blick die Wahrheit und Größe der herrlichen Idee erkannt haben, die uns allein befreien kann, wie mit ehernen Ketten