1907 WM. B Kun Ken unter der Asche. Roman von M. Proßnitz (M. Nörenberg). Unbefugter Nachdruck wird gerichtlich verfolgt. (Fortsetzung.) Unwillkürlich ballte Fredine, als sie sein Lächeln gewahrte, die Hand. Nein, so hatten sie nicht gewettet! Noch besaß er den ersehnte!: Posten nicht! Und wenn er glaubte, ihn ohne ihre Hilfe zu bekommen, so irrte er sich. Nun, ihm das gelegentlich zu markieren, würde ihr eine besondere Freude sein! Freilich — wenn er auf ihre Bedingungen einging, war es etwas anderes! Sie dachte an Radachs ungläubiges Gesicht, als sie ihm den Vorschlag machte,^ tat Adel wieder aufzunehmen. Am liebsten hätte sie jetzt noch in der Erinnerung daran hell anfge- lacht. Mit anscheinender Aufinerksamkeit betrachtete der Herzog währenddessen eine Mappe mit wertvollen, alten Kupferstichen, die in einer Nische auf einem Tisch lagen. Es waren hervorragend schöne und seltene Sachen, die der Kunstverständige da vor sich hatte. Und doch schienen ihm diese vergilbten Blätter lange nicht so des Anschauens inert zu sein, wie die hohe, stolze Frauengestalt, die, leicht an einen Pfeiler des breiten Bücherschrankes gelehnt, sich mit Uchdorf unterhielt. ■ Ein riesengroßer Kronleuchter hing in der Mitte des Saales von der Decke herab, aber seine zahlreichen Glühlampen verbreiteten, trotz der durchsichtigen Kristallbirnen, nur eine verhältnismäßig matte Helligkeit in dem dunkelgetäfelten Raum. Verstohlen sah der Herzog zu Dagmar hin. ~ „Wie ein echter van Thk," flog es ihm durch den Sinn. Seine Augen huschten immer wieder zu ihr hin, deren schmales Gesicht mit den goldenen Flechten sich eigenartig reizvoll von der Braunen Wandtäfelung abhob. Lebhaft und gespannt folgte sie Uchdorss Beschreibung des Secbachschen Gutes, das weiter nach Stralsund herauf lag. „Leider, so >veit, daß ein häufiger Verkehr mit den sympathischen Menschen nicht gut möglich ist," meinte sie bedauernd. „Wir werden uns ivohl auf ein oder zwei Besuche int Jahr beschränken müssen! Umsomehr, als mein Manu gern wieder an den Hof zurück will." „Und Sie haben keine Lust dazu?" „Wenig," meinte sie ehrlich. „Tenn seit ich es kennen ge- lernt habe, liebe ich auch das Landleben. Auch hält mich der große Pflichtenkreis, den ich hier habe, mit tausend unsicht- baren Faden. Magnus hat freilich in der Stadt auch seine Beschäftigung ..." „Aber Ihnen würde es unlieb sein, zurück zu müssen?" Ersah sie forschend, überlegend an. „Nein, Herr von Uchdorf, unangenehm nicht. Ich wünsche tzs sogar dringend — weil Magnus solchen Wert darauf legt," vollendete sie leiser. So sehr liebt sie ihn, dachte der Rittmeister bitter. „Ich wünschte, ich hätte in dieser Sache einen kräftigen Fürsprecher," sprach Dagmar mit gesenkten Augen. Ihre Stimme klang weich und bittend. Langsam beugte er sich ein wenig zu ihr hin. „Tas ist doch Frrtmdesrecht!" Sie sah ihn still an. Dann reichte sie ihm mit warmem Truck die Hand. „Welch Idyll," tönte in demselben Moment die schrille Stimme der Gräfin Lindstrom in neckisch sein sollendem Ton, laut durch das hohe Gemach. Verlegen zog Dagmar ihre Hand zurück. Da kam der Herzog ihr zu Hilfe. Er, der mehr als die andern die Unterhaltung der beiden beobachtet hatte, war auch von ihrem völlig harmlosen Charakter überzeugt. „Fordern Sie nicht den Neid der übrigen Sterblichen heraus, Uchdorf," meinte er scherzend. „Oder ist es den andern auch vergönnt?" wandte er sich an die Baronin. Mit einer überaus anmutigen Bewegung reichte sie ihm die schmale Hand. „Hoheit werden mich so sehr verwöhnen, daß ich gar nicht mehr ohne fürstliche Huld ausrommeu kann." „Ist denn das unbedingt nötig?" „Wenn wir dauernd hier in Veltlingen bleiben, leider wohl!" mischte sich der Kammerherr mit schlecht verhehlter Spannung ein. „Ja, wenn ■—" lachte der Fürst, aber er tat ihm nicht den Gefallen, tat Satz zu vollenden. Mit dem harmlosesten Gesicht der Welt fragte er vielmehr, wenn am andern Morgen die Pürschfahrt angetreten werbe, auf welcher Oberförster ihn begleiten solle. „Eine halbe Stunde vor Tagesanbruch, Hoheit," gab Veltlingen Auskunft. . „Uchdorf schicken Sie aber lieber nach der andern Seite auf 'nen Bock," meinte der Herzog lachend. „Tas Zusehen beim Schießen hat ivohl noch keinem passionierten Jäger Spaß gemacht. Und nun, meine - gnädige Fran, gestatten Sie, daß wir uns zurückziehen. Morgen ist auch noch ein Tag, und für uns Jäger beginnt er früh." „Waidmannsheil! Eure Hoheit!" „Maidmannsdan?, edle Schloßherrin." Ta die Herzogin sich auch erhob, wurde der Aufbruch allgemein. Als man auf den Flur trat, sprang Hektor freudig winselnd an Tagmar empor. Veltlingen runzelte die Stirn, aber seine Gattin wandte sich mit einem entschuldigenden Lächeln an die Hoheiten. „Er ist so an mich gewöhnt, denn er liegt sonst den ganzen Tag tn meinem Zimmer, begleitet mich auf allen Spaziergängen. Ich bin froh, daß Magnus ihn mir läßt, denit früher hatte er ihn immer um sich." „Alle Herzen macht sie einem abspenstig!" scherzte Velt- lingcit mit einem gewissen Stolz. Eilt Schatten flog über Tagmars Züge. Vor ihm hatte der Hund nur Furcht. Angstvoll iprang er jetzt auch zur Seite, als Veltlingen in feine Nähe kam. Uchdorf sah das alles wohl, ttnb es gab ihm zu denken! — Aber als er am andern Tag die ruhige Freundlichkeit sah, die Tagmar für ihren Gatten hatte, da meinte er, daß die sor« 42 6 — . Dre Musik wmb« fauch auf'bet Kneipe gepflegt. Bis zu' einem Klavier hatten wir es noch nicht gebracht. Dagegen hatten wir mehrere tüchtige Gnittarrss-Spieler, ein Instrument, das heutzutage leider Nur noch selten gvhört und gespielt wird. Ebenso hatten wir tüchtige Sänger, die auch Quartette vortrugen, Rundgesänge erschollen, ernste und heitere Reden wechselten ab. In der Fidelität ertönten die lustigsten Weisen. .Eines Spotte Aus der SLudenLepzeif. Er nuerunge« eines alten Gießeners. (Fortsetzung.) IV. Senden Gedanken der Nacht Hirngespinste getvesen seien. Dagmar war sicher viel zu ehrlich, um Empfindungen zu zeigen, die sie nicht empfand! In ausgesucht fröhlicher Stimmung hatte man das Gabelfrühstück eingenommen, wobei natürlich die Jagdergebnisse den Hauptteil der Unterhaltung bildeten. Seine Hoheit hatte einen außerordentlich starken Sechser- zur Strecke gebracht, Uchdorf einen Kapitalen, leider mit schlechtem Gehörn. „Entschieden zurückgesetzt!" Tarin waren sich die Herren einig. Aber den Rittmeister bekümmerte das wenig. Er dachte trotzdem mit großem Behagen an die interessante Pürsche. Und nicht an die allein. Ter Jäger, der ihn führte, hatte ihm mancherlei von der Herrschaft erzählt. Doch aus allem ging mit untrüglicher Ge- wißheit hervor, daß Dagmar viel beliebter war als ihr Mann. „Ter Herr Baron schlägt zu, wohins auch trifft," hatte der junge Bursche gemeint, „aber die Gnädige, das ist eine! Wenn alle Reichen so wären, gäbs bald kein Elend mehr in der Welt!" Mso ihre Wohltaten waren es, die sie mit unsichtbaren Fäden an diese Scholle fesselten! Er begriff, wie schwer ihr ein Scheiden von hier wurde. Und doch wünschte sie sich in die Residenz zuriick. Ja, war Veltlingen denn dieses Opfer wert? Ahnte er denn gar nicht die Größe dessen? Oder galt ihm sein rasender Ehrgeiz mehr als das Behagen, das Glück seiner Gattin? . . . Mit tief verfinstertem Gesicht sah der Rittmeister unter solchen Erwägungen auf seinen Teller. Ta riß ihn Dagmars Stimme ans seinem Sinnen. Sie fragte die Herzogin, ob es ihr recht sein würde, am Nachmittag eine Wagenfahrt an den Strand zu un- ternehmen? Tie Herzogin bejahte lebhaft, erklärte aber, unbedingt vorher ihr gewohntes Mittagsschläfchen haben zu müssen. - So zog sich nach dem Kaffee jeder zurück. Tie einzigste, welche dieses Arrangement nicht befriedigte, war die Gräfin Lindstrom. Sie begann sich überhaupt bei dem völligen Mangel an Courmachern zu langweilen. Mit dem Stockfisch, den Ehrentitel hatte Uchdorf längst von ihr erhalten, war" nichts änzufangen. Ter Herzog hatte auch nur Augen für Dagmar — folglich blieb nur noch Veltlingen. Dagmar durch den zu. ärgern, war ja allerdings ein Hochgenuß, aber man mußte sehr vorsichtig dabei Verfahren, die andern durften das doch nicht merken! Langsam stieg sie unter solchen Erwägungen in das zweite Stockwerk empor, wo ihre Zimmer lagen. Unter dem Vorwand, Uchdorf noch etwas fragen zu wollen, der hier oben auch seine Zinimer hatte, kam Veltlingen hinter ihr her. Sie wandte sich um. Ihre Augen strahlten ihn an. Es machte ihr stets ein besonderes Vergnügen, die Wirkung solcher Augenblitze an dem sensitiven Kammerherrn zu beobachten. Auch jetzt war er gleich Feuer und« Flamme, als er sie den langen Korridor hinab begleitete. Zwar sprach Fredine von den harmlosesten Dingen, aber ihr Blick und das ihn begleitende leise ; Lachen schienen ganz etwas anderes zu sagen. Es lag etwas ■ ungenrein Aufreizendes in ihrem ganzeir Gebaren, und daß der Kammerherr dies empfand, ohne es ihr verbergen zn können, erfüllte sie mit spöttischem Behagen. »Ter Herzog und Uchdorf gehen ja wieder auf den Anstand. Darf ich Sie dann auf der Spazierfahrt begleiten?" Ein bezaubernder Augenaufschlag war ihre ganze Antwort. „Werde ich die Ehre haben,. Sie im Selbstfahrer zu kutschieren?" fuhr er, kühner geworden, fort. „Tas wird nicht gehen," meinte sie kühl. „Ich muß doch bei Ihr«.' Hoheit bleiben." „Das kann Dagmar tun," war seine rasche Entgegnung. „Ich will doch auch etwas von den — lieben — Gästen haben." „Ach!" miachte sie ungläubig. Und dann, die Hand auf dem Türgriff, mit leichter Verbeugung, ein wenig spöttisch, „Bonne nuit, cher haron!" „Sie gestatten, daß ich Sie begleite, Gräfin!" „ Sie sah ihn ungewiß an. Ein schwaches Rot färbte ihr Plötzlich die gemalten Wangen dunkler. „Um . Sie ein wenig zu orientieren," fuhr Veltlingen fort, „demr" — er öffnete —■ „Sie haben sich in der Tür geirrt. Dies 'st die Galerie des Bankettsaales." Jetzt überflog sein Gericht ein heimliches Lächeln, die Gräfin sah es wohl, aber sie verstand es meisterlich, ihren Aerger zu verbergen. "Wie interessant," meinte sie mit einem allerliebsten Keinen Gähnen ^-aber Pardon, bester Baron, ich sehe mir lieber ein anderes Mal das alles! an" — sie deutete auf die vielen Wappen der verstorbenen Frauen von Veltlingen, „jetzt möchte ich lieber ein wenig ruhen." .Dis ersten Semester. Fu ch s semeste r sind wohl immer die eindrucksvollsten tz b den Bruder smdw gewesen Es heißt nicht umsonst im 0 selig ein Fuchs nochzu sein" stzüv uns Fuchse des Sommersemesters 1853 vereinigte sich aber so SlSS?' sC! sonders glanzvolles erscheinen zu to-s;» junge? Verbindung innewohnende Begeisteriing „n die burschenschaftüche Idee und die Freiheit der Auffassung rtunt,lGIUe^en Entwickelung genügenden Spielraum ließ' die herrliche Kneipe, die verhältnismäßig große Anzahl täch- qS .^oktervoller Persönlichkeiten, dazu die übersprudelnds ^.ebeuolüst, ver -Humor und die Laime der Jugend, ließen da d^ußeu an der Lahn ein studentisches Leben erblühen, wie ich £ Egender später kaum wiedergefunden habe. auch seine Gefahren in sich, denen mancher nicht zu wrdersteyeu vermochte, nno wieder mancher hat das nicht gehalten, wa^ er versprach. Aber die meisten haben ihren sicheren ^bg durch dsas Leben gefunden und sind den Idealen ihrer äugend treu geblieben. die Ben ®fiianj jener beiden Semester auf der mt^ durch kostet, leben nur noch wenige, von den acht Filchfen meines Semesters nur noch einer, der sich aus Wurdeii, ettvias griesgrämig in «den Ruhestand zurtick- gezogen hiat. Wenn er aber des schönen Morgens gedenkt, ”f vHtcvsCIU b * cLe 11 11 1 st e r (nomeu est omen) fr™ & -chdee zur Gründung des Barribal ausheckte, dann muß ihm das alte Herz IM Leibe lachen. Wir hatten nämlich, eine sehr gut redigierte Kneipzeitung, den Gam- L'yH ^or und Witz, und mit teiliveise mi.stergultigen Zeichnungen. Tas war dem Sarkasmus meines ii-renndes D. und der tollen Laune des „M-eenzer" Qualfl-er zu zahm Nun lag NN Hofe vor der Kneipe ein Baumstumpf, an dem sich noch die Wurzeln befanden, der einen possigen Anblick bostund,dem man eine entfernte Aehnlichkeit mit einem Tiere Nicht aosprecyen koiinte. In der Katerlaune hatten die beiden diesen Baumstumpf für den „großen Barribal erklärt", „der,, wenn er ausgewachsen ist, immer noch wächst". Ich traf ste, eines Sonntags morgens auf der Kneipe. Sie hatten einen klemen Tisch -auf euien anderen gestellt und führten in Hemds» säuseln den Barribal int Bänkelfängerton und in der amüsantesten Weise ven anwesenden Verbindungsbrüdern vor, wobei es satirische Hrebe nach, allen Seiten gab. Auf der nächsten Samstagskneipe, nachdem die neue Nummer des Gambrinus „gestiegen", erhob' stch der dicke Qualster, bat ums Wort und trug zum allgemeinen Gaudium die erste Nummer des „B arrib al" als Kvnknrrenz- Ineipzeitung des Ganibrinus vor. An der Spitze des Blattes war der Barribal in verblüffender Aehnlichkeit abgezeichnet Der Don der neuen Kneipzeituiig n»r ein entschieden schärferer, Gambrinus wurde persifliert und gegen die Hiebe, welche m Reim und Prosa ausgeteilt wurden, schützte weder Alter noch Ansehen der Person. Es enttvickelte sich eine schärfere Konkurrenz zwischen Gambrinus und Barribal, die beiden zugut kam z. Wir hatten, wie noch heute, zwei offizielle Kneipen, Samsst und Mittwoch, die von dem Kneipw art geleitet wurden, Testen Anordnungen mußte unbedingter Gehorsam geleistet werden. ^m übrigen hatten mir zwar auch unseren Bierkomment., Wer er war frei von dem Zwang und der Schablone, wie sie sich E, Vaufe, der Zeit vielleicht nicht ganz unberechtigt herausgea Wir sangen mit Vorliebe die alten Bnrschenschafts- und Freiheitslieder. Sie werden, wie die meisten anderen, noch heute gesungen, es sind aber inzwischen sehr schöne Lieder hinzu- gekommen. uachher vertrauen Sie sich mir zur Spazierfahrt au?" , „Vielleicht!" antwortete sie zurückhaltend, aber ihre Augen funkelten ihm zu, als sie die Tür ihres Zimmers schloß Veltlingen ging nach unten. . Ob er Uchdorf nicht stören wollte r Dagmar lag in ihrem Zimmer aus der Chaiselongue. Ver-, wundert sah sie das unruhige Umherwandern ihres Gatten 'sie Wußte sich sein halb selbstzufriedenes Lächeln nicht zu deuten. 3 Ein Zug von Unbehagen glitt Bei ihren prüfenden Blicken uoer sein Gesicht. Rasch trat er zu ihr hin. (Fortsetzung folgt.) 427 — liebes fauf "bett Kurfürsten von Hessen erinnere ich mich, das da- inals noch aktuell war. ®itt Vers lautete: Ter Kurfürst von Hi-Ha-H essen Ter tat sein Volk vor Liebe fri-frM Freches Volk halt mäuschenstill Wenn dich dein Fürst karbatschen will M,ausesall wide wnm bum bum Mausefall widebum. Ein Spottlied ouf die Versuche, die Republik in Deutschland einzuführen, bewies, daß wir von dieser nichts wissen wollten, während bei seiner Entstehung im Jahre 1848 einzelne Teile g,anz ernst genommen worden sind. Es lautete zu meiner Zeit: Treiunddreißig J-ahre währt die Knechtschaft schon Nieder imit die Hunde von der Reaktion Blut muß fließen knüppeldick, Vivat hoch die Republik. Bis dahin wurde das Lied nach der MeLdie des Barrikadenmarsches gesungen, weiter hatte es seine eigne Weise: Rautsching sching Rautsching schlug Rivala raväla Rautsching sching Die Revolution, die Revolution! Tie Re- die Re- die Rebellion, Tie Re- die Re- die Rebellion, Die Re- die Re- die Re- die Re-, Tie Re- die Re- die Rebellion, Ruridirallala re. rc. Ter Anfang des Liedes wird noch heute gesungen, aber gerade die charakteristischen Stellen, sprachlich tote musikalisch, habe ich in neuerer Zeit nicht mehr gehört. _ In der Fidelität gab es auch bei uns die üblichen Studentew- scherze, wie Biermessen, Biergerichte, komische Vorträge, Bierreden, Anstichlieder, diese letzteren nicht in der Fülle tote heute. Ich erinnere mich nainentlich, daß wir die Aufschrift auf der Verpackung des damals weit verbreiteten Leichten Kanasters von Georg Heinrich Schirmer — einige Fabrikanten haben sich erlaubt, mein Siegel nachzuahmen — als Anstichlied gesungen haben nach der Melodie „Steiner Mann wollt 'ne groß' Frau haben", das sich sehr komisch machte, das aber'heute vollständig vergessen ist. An mir selbst ist die solenne Fuchstaufe vollzogen worden. Der Name „Eberhard", auf den ich wegen meines ver- verhältnismäßig großen Barbes getauft wurde, erwies sich aber gegenüber anderen Kneipnamen wie: Amans, Calicmir, Canino, Barkas, Ddännche, Fk>h, Adam, Hutch, . Igel, Spatz, Strammer rc. als zu langstielig und würdevoll und ich wurde daher von Einigen Eber, meist aber nach 'm einem Bornamen Fridderich genannt. Sv werde ich noch heute von meinen alten Freunden Tast wir auf der Kneipe keinen Durst litten, wird wohl feder glauben. Wir hatten auch einige unter uns, die recht viel vertragen konnten. Jur allgemeinen aber war es mit dem Trinken damals nicht schlimm. Aus'Bi^rehrlichkeit wurde kein so großes Gewicht gelegt wie heute. Wir hatten keine besondere Tafel, auf welcher hierüber Buch geführt worden wäre. Tas Spinnen lassen, als Vorrecht des Aelteren dem Jüngeren gegenüber, gab es nicht, lieber den Durst zu trinken, konnte niemand gezwungen werden. Ter Bierkonsum hatte damals lange nicht den Umfang wie heute und als Selbstzweck Ivar er in unseren Landen noch in den Kinderschuhen. Ich für mein Teil Hatte eine glückliche Statur. Ich konnte ziemlich viel vertragen und mußte immer bei den Letzten sein. Wer es widerstand mir, über die Grenze hinauszugehen, und dazu ließ ich mich auch 'nicht durch einen Komment zwingen. Ich habe infolgedessen nur die Lichtseiten des Kneipens kennen gelernt. (Fortsetzung folgt.) Böcklin und Goethes Psalm an die Natur. Bon Hofrat Prof. Dr. I. Stzygowski*) Ist Böcklins Toteninsel eine Allegorie auf den träumenden Menschen? Soweit wären wir ungefähr: die Antike allegorisierte die Natur in der menschlichen Gestalt, wir könnten anfangen, den Menschen durch die Landschaft begreiflich zu machen. In alten, uralten Zeiten waren es die Naturkräfte, die der Menschheit unergründliche Rätsel aufgaben, so daß sie sich Götter erschaffen mußte, um einen Halt in diesem beängstigenden Dasein zu gewinnen. Heute sind wir bei der Herrenmoral angelangt. Das größte Rätsel ist uns der Mensch selbst, die Natur schreckt die klarblickenden Köpfe unter uns nicht mehr. Also wollte Böcklin das große Fragezeichen, Mensch genannt, durch das Meer, den *) Aus dem soeben im Berlage von Quelle u. Meyer in Leipzig erschienenen Werke „Die bildende Steift der Gegenwart" (XVI u. 280 S. mit 68 Abb. In Büttenumschlag geh. M. 4.—. In Originalleinenband M. 4.80), dessen Lektüre wir unseren Lesern wärmstens empfehlen. | Felsen, die Bäume auszulösen suchen? Soll sein „Bild i zum Träumen" durch das Meer etwa die Tiefe und Unendlichkeit des Gemütes, durch die Felsen die Starrheit des Willens, sollen die Bäume gestaltgewordene Gedankenregungen andeuten? Es dürfte nicht lange dauern, so wird man Landschaften unter solchen Gesichtspunkten malen und betrachten. Böcklin aber ist in seinen Bildern von dieser Umkehrung aller alten Weltanschauung unendlich weit entfernt. Ihm ist noch immer die Natur das große Rätsel, und der Mensch mehr als je zuvor ein Teil von ihr. Wenn er Landschaften malt, so führt ihm die Freude an der Schönheit dieser Welt, die tiefe Ehrerbietung seines Gemütes vor der Größe und dem Geheimnis aller Erscheinung den Pinsel, und seine Menschen sind Symbole, leibhaftige Teile dieses Naturganzen, durch die nur der tiefe Sinn dessen, was aus der Natur zu seinem Gemüte und umgekehrt von diesem zur Natur spricht, lebendig und greifbar gemacht - werden soll. Für Böcklin ist die Natur nicht Stückwerk, er malt nicht ein Stück, wie er es sieht — Standpunkt Zola-Liebermann —, sondern was aus der Tiefe seines Gemütes nach Ausdruck ringt, dafür findet er in der großen allumfassenden Natur Ausdrucksmittel. Das Prinzip, das in Böcklins Kunst waltet, ist dem Zolaschen Grundsatz gerade entgegengesetzt: er malt ein Stück Temperament, gesehen durch die Natur, und bietet Symbole seines Gemütes, nicht Allegorien. Was Böcklin in der Toteninsel vor uns hinstellt, ist also nicht ein Ausschnitt aus der Natur, ein Stück Meer allein, eine Insel und Bäume, sondern, und das ist das Entscheidende: Böcklins Gemüt, gerade zu stiller Melancholie neigend, zeigt uns in dem Bilde die ganze große Natur als Träger seines schwermütigen Sinnens über Zeit und Ewigkeit. Das Kommen und Gehen der Menschen ist Epi- sode) das Bleibende ist die Ruhe der Ewigkeit. Die Zeit selbst ist es, die leise durch die Wipfel streicht. Böcklin sieht wie das Kind. Ahnungslos überträgt er die Regungen seiner Seele in die Außenwelt, die mit ihm lachen und weinen, still sein oder jubeln muß. Und immer wieder fragt er Bäumen und Menschen, Tieren und Blumen die Wunder des eigenen Innern ab. Glücklich der Mensch, der nie aufhört, so zu sehen: darin steckt der Künstler. Aus dem unbewußten Schauen wird ein Betrachten, ein liebendes Umfangen, ein Forschen nach dem Geheimnis, das alles Leben umfängt, ein Fragen nach den Zügen, die sein Wesen ahnen lassen. Wer der Natur so nahe gerückt ist, der allein lebt voll und ganz; er allein kennt den Wert des Lebens, er allein weiß es für eine Ewigkeit — nach Menschenbegrifsen festzuhalten. Böcklin verstand es, diese Ahnungen durch die Malerei Gestalt annehmen zu lassen. Traumverloren hielt er Zwiesprache mit der Natur, über das Viele der alltäglichen Erscheinung hinaus hat er, unbekümmert um das Geschwätz der Menschen, die Rätsel festzuhalten gewußt, auf deren Ahnung es ankommt, wenn uns Lebensfreude zuteil werden soll. In der Toteninsel steht Böcklin, der Germane, unmittelbar neben Phidias, dem Hellenen, dem Bildner des Reliefs der Hegeso.' Beide schaffen „Bilder zum Träumen", zum Träumen von Zeit und Ewigkeit. Das ist der wahre Inhalt auch des Grabreliefs. Die Gestalt ist nur das Instrument, auf der diese Saite erklingt. Der Grieche spricht durch die Menschengestalt, der Germane durch die Landschaft. Und dabei ist auch der Gegenstand an sich völlig verschieden: ein Genrebild und daneben eine Insel! Es hat schon vor Böcklin Künstler gegeben, die das Bild dessen, was rätselhaft hinter der Natur und ihrem Geschöpf, dem Menschen, steht, zu geben wußten. Der bedeutendste war Giorgione, der bessere Teil der Seele jenes Tizians, der in der himmlischen und irdischen Liebe ein Traumbild sondergleichen schuf. Es ist nur aus dem Vermächtnis des jung verstorbenen Visionärs zu verstehen. Leser, denen diese Zeilen sympathisch sind, und die gern selbst sehen möchten, was nns die bildende Kunst int Rahmen meiner Anschauung Großes hinterlassen hat, mögen nicht versäumen, sich Giorgiones Naturidyllen zu verschaffen. Der Kunstwart sollte sie möglichst vollständig seinen Meisterbildern einverleiben. Es gehören hierher das Wunder voll Castelfranco (eine Madoima), das ländliche Konzert im Louvre (der Schlüssel zum Verständnis der himmlischen und irdischen Liebe), dann die sog. Familie des Giorgione im Palazzo Giovanelli in Venedig, und die 428 Venus in Dresden, nebst manchem anderen.*) Angesichts dieser Bilder könnt Ihr träumen von einem paradiesischen Einssein mit der Natur und könnt aus dieser Jdealnatur Kraft ziehen und Euch stählen für das Leben. Dann werden Euch auch die ungezählten Deutungen dieser Bilder lachen machen: sie sind reiner Inhalt, der Gegenstand ist an ihnen ganz Nebensache. Bei Giorgione hat man noch den Eindruck, daß er wie der seinem Geiste verwandte Dürer in der Melancholie zuerst die dargestellte Menschengestalt als Ausdrucksmittel der eigenen Stimmung sah. Anders Rembrandt in der Landschaft mit den drei Bäumen. Und anders auch Böcklin. Was' er empfindet, setzt sich unmittelbar in Landschaft um, die Menschengestalt wird erst von ihr, d. h. als ein Teil der Natur geboren. Die Landschaft bleibt immer die Hauptsache, aus'ihr muß man den Inhalt erschließen und nach ihr sind Böcklins Bilder die Namen zu geben. Sie ist der leibhaftige Stimmungsausdruck. Darin überragt Böcklin alle Zeiten, und die deutsche Kunst der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist durch ihn vor dem Michelangelo der sichtbaren Welt, Menzel, gerettet worden. Böcklins Bilder haben einen Inhalt, der für alle Zeiten als das Höchste dessen gelten wird, was die Landschaftsmalerei geben kann. Dem modernen Menschen verflüchtigt sich der Inhalt in Stimmungen, die keine Einzelgestalt festhalten kann. Sie schwingen wie Töne in Licht, Luft und Farbe, d. h. allen Werten hin, wodurch die landschaftliche Umgebung zu uns spricht. Trotzdem ist in Böcklin das, was Giorgione wollte, aufs neue' in Erscheinung getreten, die erfüllte Sehnsucht des Menschen nach der erlösenden Einheit mit der Natur. Was der Frühling flüstert, der Wald schweigt und die Woge rauscht, das ist nur das Echo des Menschengemütes und klingt in Böcklins Schöpfungen ähnlich wieder wie bei Giorgione. Es sind die verwandten Regungen dieser beiden Menschenseelen, die sich durch die landschaftlichen Gestalten dem Beschauer mitteilen. *) Jetzt am besten zugänglich in der Tafelserie „Das Museum". (Schlug folgt.) VermißeWes. ** Palmerchens Bratgans. Den verwogensten Gänse- caub, den man sich denken kann, haben einstmals Gießener Studenten bei dem Superintendenten Palmer am Kirchenplatz ausgeführt. Hatten da das „Palmerchen" — so nannte man den geistlichen Würdenträger wegen seiner klemm Figur — und seine Eheliebste eigenhändig ein Prachtexemplar des beliebten Bratenviehs sorgsam mit Stricken und Ketten an dem Haken vor einem Fenster des zweiten Stockwerks verankert. Ganz sicher, der leckere Vogel war so gut befestigt, daß sie Studenten ihn nicht würden herunterholen können! In der Tat, während der ersten Nacht war alles Arbeiten der Mufensöhne mit Feuerhaken und Stangen gänzlich erfolglos, und mit zufriedenem Hohnschmunzeln hörte das geistliche Ehepaar vom warmen Bette aus die Missetäter abziehen. Ja, diese schienen so entmutigt worden zu sein, daß sie in der folgenden Nacht gar nicht wiederzukommen wagten. Wenigstens glaubte es Frau Palmer so deuten zu müssen, als wahrend der ersten Nachtstunden.alles ruhig blieb. Aber nur nicht zu früh triumphiert, Frau Superintendentin, geborene Bechtold! Kaum liegen die beiden im tiefen Schlafe des Gerechten, da werden sie durch ein mörderisches Läuten der Hausglocke aufgeschreckt. „Um Gottes willen, was ist das? Palmer, Palmer, steig 'mal auf und sieh, was das zu bedeuten hat!" Der Mann Gottes, noch ganz schlaftrunken, streckt den Kopf mit der Schlaf- mütze zum Fenster heraus: „Wer ist da? Was ist denn los?" Aufgeregte Stimmer: von unten: „Herr Superintendent, Herr Superintendent, eben wollen sie Ihnen Ihre Gans abschneiden!" Entsetzt stürzt Palmer auf das Fenster zu, vor dem das mackelige Tierchen hängt. Seine Gattin wie der Blitz hinter ihm her. Hastend, tastend nesteln sie den kostbaren Braten los. „Haben Sie sie?" fragt man von unten. „Ja, Gott sei Dank!" stöhnt der vom Frost halb erstarrte Kirchengewaltige. Da spürt er auch schon einen Schlag auf der Hand, daß er mit unwillkürlichem Aufschrei das Gänslein aus den frostklammen Fingern fahren läßt. „Danke schön, Herr Superintendent!" rufts von unten. Und während das jählings zu kulinarischer Askese verdammte Ehepaar noch versteinert dasteht, sind die nächtlichen Gesellen schon lautlos und unerkannt mit ihrer Bente davongehuscht. * Aus der Sammelmappe eines -Arztes werden der Täglichen Runschau folgende Aufzeichnungen persönlicher Erlebnisse mitgeteilt: Bei einem Patienten sah ich einen mir völlig Mrbekannten Bogel. „Was ist das für ein Vogel!" fragte ich. — „Das ist ein Paster, Herr Doktor." —- „Ein Paster? Was ist denn das?" — „Ein Paster von einem Stieglitz und 'ner Kanarien- Sie." — Der Mann meinte einen Bastard. — „Ich möchte ins Krankenhaus, Herr Doktor. Ich habe den Feigentanz (Veitstanz)." — Paul M., ein -tjähriger Knirps, begrüßt mich stets, wenn ich durch seine Straße komme, mit Handschlag und einem „Guten Tag, Doktor!" Eines Tages erwidere ich üt Gedanken seinen Gruß nicht, worauf er mir nachrnft: „Nanu, du bist wohl tücksch mit mich?" — „Herr Doktor, ich möchte mich mal untersuchen lassen, ich birr so unapp'titlich. Mich schmeckt keen Essen." — In einem Hause stand vorn an der Tür: „Bitte hiirten Rum." — F., ein fauler Mensch, ist nicht imstande, seine Frau zu ernähren und muß Armenunterstützung annchmen. Seine Fran ist erkrankt, der Armenarzt wird gerufen und kommt. F. sitzt, als der Arzt eintritt, vor einem Napf Bratkartoffeln und hält es nicht für nötig, dem Arzt guten Tag zu bieten, lieber diese Ungezogenheit zur Rede gestellt, entgegnet er lakonisch: „Ick habe mehr zu duhn; ick muß mich für meine Familie erhalten." Literatur. — „Die Frau". Monatsschrift für das gesamte Frauen- leben unserer Zeit. Herausgegeben von Helene Lange. Die beiden Hefte Mai und Juni bieten wieder reiche Auswahl an Lesestoff. Tr. Gertrud Bäumw behandelt „Die neue Ethik vor hundert Jahren", Tr. Maria Raich „Die Stellung der deutschen Philosophie der Gegenwart zur Fraueufrage". Ern werterer Artikel ist der Niederländischen Gesellschaft für Bolkswohl gewidmet, an deren Spitze seit kiirzem eine Frau als Präsidentin steht; sie hat ihr Amt mit einer, zu regerer Beteiligung mahnenden Ansprache angetreten, toorin sie u. a. sagt: „An Euch, junge Frauen in unseren Zweigvereinen, einerlei, ob rhr schon Mtt- glieder des Nut seid oder nicht, wende ich mich. An Euch, die Ihr Karen Kopfes und wannen Herzes jugendfrisch, lebt rn der wogenden Gegenwart. Vielleicht fühlt Ihr Euch tu Euren Heimen glücklich und zufrieden, riingeben von Euren preunden, Euerm Birchern, voll von Liebe zu allem Griten rmd Schonen. O, bringt dann auch etwas von dem, was Euch dasftLeben lieb macht, Euern minder bevorrechteten Brüdern und Schwestern! Habt Ihr eine Mutter, die Euch die himdcrterlei Dinge lehrt, die eine Frau wissen und können muß, geht dann Eurerseits hinails und bringt, was Ihr gelernt hat, der, deren Mutter weniger im ©lüde sitzt» weniger gebildet, minder mnsicatig ist, als die Eure! Genießt Ihr die Natur, einen herrlichen Sonnenuntergang, die Stille des Waldes oder das Unendliche der Herde oder des Meeres, v nehmt dann die jungen Menschen einmal mit hinaus, die es nicht gelernt haben zu sehen, was Ihr seht, deren Seele aber doch empfänglich ist für eben dieselben Eindrücke, wie Euere. Nehmt sie mit, begeistert sie mit Euerer Begeisterung, öffnet ihre Augen und Herzen für das Herrliche, das Heiligende in der Stimme der bÄrtur. Lehrt sie das Große rn dem Kleinen erkennen, das Anbetungswürdige in dem Einfach-Natürlichen, den Schatz der Poesie, der sich birgt in der Tier- und Pflanzenwelt Wenn Ihr im Winter abends eint Herd Euch in ein schönes Buch vertieft, dann gedenkt auch der, vielen, die ofme eigene Schuld aus einem schönen Buche, das sie aus der Bolksbtb.wthek entlehnten, nicht so viel entnahmen als Ihr, es nicht so genießen konnten. Geht dann mit Eurem Buche zu ihnen, oder laßt sie zu Euch kommen und Rest es und l>esprecht es mit ihnen: sie werden nicht die einzigen sein, die dabei gewinnen. Uno wenn Euer Leben schön ist durch Liebe und Freundscyaft, geht damr hinaus zu denen, die anders fühlen und denken als, weil sie anders erzogen und geführt worden sind.' — Die beherzigenswerten Worte der „Volkswohl-Praftdenttu gelten wohl nicht nur für die Niederländische Gesellschaft. Die schone Literatur ist wieder gut vertreten mit einer Novelle von ^na Rex, der Künstlerin in Kleinmalerci, die sich damit einen großen Kreis dankbarer Leser geschaffen hat; auch ihre neueite Ar bett äertfl. „Aus dem Tagebuch einer alten Küstenbewohnerm" steht auf der Höhe und geht zu Herzen, bei aller Schlichtheit der Handlung und Darstellung. Charade. Die Erste man im Haushalt nicht entbehrt, Wird stets gebraucht und überall begehrt; Will einmal etwas gar nicht recht gelingen, Möcht' dir die Zweite von den Lippen dringen. Das Ganze zeigt dir einen Grenzfluß an, Den man im Süden Deutschlands finden kann. a. Auflösung in nächster Nummer/" Auflösung des Rätsels in voriger Nummer: Rüssel, Brüssel. Redaktion: Ernst Heß. — Rotationsdruck und Verlag der Brüht'schen Universitäts-Buch-- und Stetndruckerei. R. Lange, Gießen.