Montag den 31 Januar I MUS» II i VIII. Land rat Gerhardts hatte das erste Mal zn einem kleine« Ultimen Souper gebeten und auch Joachim von Tressenberg Mite zu den Geladenen. Mit gewohnter Pünktlichkeit Schlag sieben Uhr (die Einladung hatte auf drese ungewohu- lich frühe Stunde gelautet) traf er vor dem prunkvollen Ständehause ciu. Die schwere Haustür drehte sich beim Oeffuen lautlos in ihren Äugeln. Ein Diener in großer Livree nut Kniehosen und Hellen Ledergamaschen wies ihn nach oben. Menschenleben, die lügen. Roman von H. E h r h a r d t, Verfasserin von „Mittellose Mädchen" Nachdruck verboten. , (Fortsetzung.) >„Ja, ich begretfe dich, Walter!" wiederholte sie ernst, .„es wäre gegen meine Natur, wollte ich dir das verhehlen. Ich bin eilte alte Frau, ich habe viel Menschen, schöne und häßliche, gute und böse an mir vorüber ziehen sehen, aber ein so bezauberndes Menschenkind- das Augen und Herz zugleich fesselt, wie diese Hanna Gerhardt, hat meinen Lebensweg noch nicht gekreuzt. Ich sage dir absichtlich, wie sehr sie mir gefällt, um mir dein eigenes Fühlen nicht zu entfremden. Nicht wahr, du wirst deiner alten Mutter stets dein Vertrauen schenken, mein Junge —: — ich bitte dich darum. Tu hast sie geliebt, du liebst sie wohl noch — — sprich dich aus, schäme dich nicht, mir das zu gestehen — nur vergiß nicht, daß sie eines anderen Weib ist." Ihre Stimme schwankte in tiefer Erregung. Die ganze angstvolle Zärtlichkeit der Mutter, die sicy gegen den Gedanken empört, ihren Mgott int Staube liegen zu sehen, zitterte daritt. , , _ . Er verstand sie, gab es doch Stitnden ttt fentern Leben, da er selbst an seiner Stärke und Standhaftigkeit zweifelte im Gedanken an das Glück, das er sich von Hannas Besitz erträumt hatte. In ihrer Gegenwart aber wichen regelmäßig die Gespenster, welche ihn schreckten und er fand Ruhe und Sicherheit in dem unbefangenen, echt freundschaftlichen Ton. den die junge Frau gegen ihn anschlug. Und er war ganz ehrlich, als er jetzt, bett Kopf an der Mutter Knie gelehnt, wie er schon als Kind getan, sagte: „Tu liebe, gute Mutter, sorge dich nicht, ich werde dir Ute, nie Schande machen, das schwör ich dir beim Andenken des Vaters. Hanna Gerhardt ist für mich nur noch die Frau meines besten Freundes. Alles was früher lvar, ist vergessen und begraben, darüber kannst du völlig beruhigt sein. Ich bin auch darin ein ganz unmodern sentimentaler Kerl. Für mich ist die Frau eines anderen ein Heiligtum, das anzutasten ich selbst in Gedanken nicht wagen würde. Genügt dir das, Mutter?" „Ja, Walter, es genügt mir!" Tie alte Dante atmete befreit auf und sah mit still friedlichem Gesichtsausdruck in den sinkenden Tag hinaus, durch dessen graues Licht große, weiße Flocken zu schweben begannen. „ t ,, . Tann sagte sie, die Hand noch immer, auf dem Kopf des regungslos zu ihren Füßen Sitzenden gelegt, leise: „Wie sehr danke ich dem allgütigen Gott, daß er dir die Kraft zu solche ehrlichem, festem Wollen gegeben hat. Siehst du, mein Junge, als Fran Gerhardt mich heut früh verließ, da hatte ich nur eilten Gedanken: Warum habe ich dieses liebe, süße Geschöpf nicht als Tochter an mein Herz schließen dürfen? Mer nach richtiger Ueberlegung inuß ich mir jetzt doch sagen: Sie hätte nicht für hich — ich mentet nicht deine Person, sondern deine Verhältnisse damit —: gepaßt. Sie ist eine schöne, zarte, unberührte Lnzusblumch dte im Schatten verkümmern würde. Für sie genügt nicht Liebe allein, sondern auch ein sorgloses, glänzendes Leben, damit die Liebenswürdigkeit ihrer Statur' sich voll entfalten kann. Versetze einen Singvogel aus farbenglühenden, sonnigen, blühenden Gefilden in uu- wirtliche, kalte, reizlose Stätten, umgib ihn hier wie dort mit derselben Liebe und Sorgfalt, er wird doch das Singen verlernen." * ■ 1 Walter hob den Kopf. „Tu hast Recht, Mutter, so verblendet bin ich nicht, als, daß ich mir all dies nicht schon längst gesagt hätte. Ja, wenn etwas mir mein Entsagen erleichtert hat, so ist es das Bewußtsein, daß ein gütiges Schicksal die Geliebte an den allein für sie passenden Platz gestellt hat, der ihr Le- benSglück als, gesichert erscheinen läßt. Und fröhlichen Mutes ergebe ich mich in mein Schicksal, ein einsamer Mann zu werden. Kein unglücklicher, Muttchen, dafür habe ich meinen Beruf zu lieb und ich habe dich ja zur Seite----- wie wenigen ist es vergönnt, eine so treue und liebevolle. Mutter zu besitzen." „Wie lange noch?" murmelte die Justizrätin halb für sich, aber der Sohu hörte es nicht oder wollte es nicht hören —t er schwieg. Was Flockengewirbel draußen wurde immer dichter, die' Schatten im Zimmer tiefer. Wann schlug der Regulator an — halb sechs Uhr. Walter stand hastig auf, er mußte zum, Essen ins Kasino. „Ich komme bald wieder, Mutter:" Er neigte sich übet die welke Frauenband und küßte sie. „Bleib' nur ruhig sitzen, ich finde mich schon zurecht." Sie saß und horchte mit einem wehmütig glücklichen Lächeln auf seine in der Ferne verklingenden Schritte. „Er wird's verwinden!" dachte sie zuversichtlich, „die Zeit heilt jede Wunde." Und vor ihrem sinnenden Geiste erstand ein trauliches Bild. Sie sah sich als glückliche, geliebte Großmutter, blonde Kinderlöpfcheu an ihre Knie gedrückt — das stille Zimmer von Kinderjauch-zen und Kinderlachen erfüllt. Und vor diesem' Zukunftsbilde verblaßte der letzte der Schatten, die sie heute geängstigt. 46 Der junge Offizier hatte wohl schon oft von dem' raffinierten Luxus gehört, mit welchem der Landrat seine vergötterte Frau zu umgeben pflegte, aber die Wirklichkeit übertraf noch seine Erwartungen. Am Anfänge der breiten, weißen Marmortreppe erhoben sich zu beiden Seiten des kunstvollen, vergoldeten Eisengeländers zwei weibliche Figuren in Lebensgröße, die in hoch erhobenen Händen je eine Girlande rotglühender elektrischer Birnen trugen, deren weiches Licht aus den schlanken, bronzenen Gliedern Leben zu wecken schien. Ueber einen tiefroten, von goldglänzenden Stäben gehaltenen Plüfchläufer schritt Joachim seiner eigenen Gestalt entgegen, die aus einein Hefigen Kristallspiegel zwischen kostbaren Palmen und Orangenbäumen vom Treppenabsatz herab auf ihn zuzukommen schien. Soeben erst hatte er die beiden lichtspendenden Göttinnen hinter. sich gelassen und schon wieder neigte sich ihm von oben die reizende Gestalt einer tanzenden Bajadere mit rotgelber Fackel entgegen. Er blieb davor stehen und betrachtete in aufrichtiger Bewunderung den Ausdruck von Lebensfreude und glück- fichem Leichtsinn, der nicht nur in dem süßen Gesicht, son- dern auch in der ganzen Haltung des jungen Weibes wunderbar zur Geltung gebracht war. Der leise gleitende Schritt eines Dieners weckte ihn aus seiner Versunkenheit. Er stieg die letzten Stilfen hinauf und erwiderte die tiefe Verbeugung des einstigen Spielgefährten mit eurem leichten Griff an die Pelzmütze. Sein Blick flog über die reizvolle Ausstattung des Vorraums, den eine von Bliimen- duft getränkte Wärme durchzog und blieb dann auf den leeren Garberobehaken haften. „Noch nieinand da außer mir, Franz?" - „Nein, Herr Baron sind der Erste." „Ach, fatal!" murmelte der junge Offizier halblaut, sein schlichtes schwarzes Haar mit zwei Bürstchen bearbeitend. Der gut geschulte Diener überhörte den Ausruf. Er 'öffnete eine Dur. Tressenberg trat in einen von blendendem Licht erfüllten Salon. Dieselbe warme Dllftwelle wie draußen schlug ihm entgegen. Sie machte den Raum fast traulich trotz der steifen Empirernöbel mit ihren glatten grünen Seidenbezügen, den faltenlos herabhängenden Portieren, voll deren fahlem Grün sich goldgelbe Stickerei wundervoll abhob. Ein Smyrnateppich von eigenartig schöner Zeichnung, dunkle Schilfstauden in stumpfgrünem Grund zeigend, bedeckte den Parkettboden. Dem Offizier blieb keine Zeit zu weiterer Musterung, denn der Landrat betrat soeben das Zimmer. Zn der Ent- schuldigung seines Gastes, dag er anscheinend zu früh käme, lächelte er eigentümlich. Das machte Trefsenberg unsicher. Seine Steifheit stand in grellem Gegensatz zu der offenen Liebenswürdigkeir des Gastgebers. „Meine Frack wird sofort erscheinens er wies einladend auf einen Sessel, „wir setzen uns wohl indessen. Ah, da ist sie ja schon." Tressenberg wandte sich rasch herum und stand dann einen Moment wie gelähmt. Das hatte er nicht erwartet. An die junge Landrätin, deren schönes Gesicht von Schelmerei nnd Freude strahlte, schmiegte sich eine schlanke Mäd- chengestalt — seine Schwester Marga. Ehe er sich von seiner Ueberraschung erholt hatte, lag sie schon lachend und jubelnd an seinem Hals. „Ich bin's wirklich, Joachim, freust du dich denn? Ach, ich bin ja so glücklich!" Und von ihm hinweg flog sie wieder aus die Freundin W und umhalste sie zärtlich. „Einzige, goldene Hanna, du bist eben eine Zauberin. Keine andere hätte das bei meinen Eltern erreicht." Die junge Frau befreite sich lachend aus den Armen der Freundin. „Sei ganz still, Marga, du machst mich sonst erröten. Außerdem möchte ich wohl endlich deinen Bruder begrüßen. Herzlich willkommen bei uns, Herr Baron", mit ihrem Kinderlächeln sah sie in sein blasses Gesicht, „nun, hab' ich's gut gemacht? Ist die Ueberraschung gelungen?" „Vollkommen!" sagte er rüstig- dann aber setzte er schnell, fast leidenschaftlich hin^: „Ich danke Ihnen." Er war lvirklich tief bewegt. Er mußte sie bewundern. Sie war nicht nur schön, sie war auch gut. Marga nannte Jie einen Engel, ohne den ihr Leben farblos und öde wäre, find triumphierend schlenderte sie ihm ins Gesicht r „Nun, wie denkst btt jetzt über die rothaarige Pensionärin ?" Aus der Ecke, in die sie sich zu vertraulich em Gespräch begeben, flog sein Blick zu dem rotgoldenen Frauenkopfe hinüber, auf dessen weichen Haarwellen die zitternden Reflexe des Lichts metallisch flimmerten. Er beantwortete die Frage der Schwester nicht, aber was sie in seinem Auge las, befriedigte Marga vollständig. Vielleicht hätte es fie beängstigt, wäre sie reifer und erfahrener gewesen. , , • _ „ Nach und nach erschienen bie übrigen Gaste. Da Marga die einzige junge Dame war, benn von Ehepaaren waren nur Rittmeister von Klasts geladen, war sie sofort von Herren umgeben, die ein fremdes Element in einem bekannten Kreise stets freudig begrüßen. Walter von Pofeck, der schon beim Anblick Tressenbergs, ein leises Mißbehagen nicht ganz nnterdrücken konnte, fühlte es von neuem aufsteigen, als er der Schwester vor- aestellt wurde. Er gönnte nun einmal dem Frei Herrn nicht die Bevorzugung, welche ihm dadurch naturgemäß znceil ivcxbcTi tvlixb c Marga, die er bald darauf zu Tisch führte, gefiel ihm aber sehr gut. Die beiden sympathisierten schon deshalb mit einander, weil sie sich in dem Gefühl der Bewunderung und Verehrung für Hanna Gerhardt begegneten. Sie erzählten sich die geringsten Kleinigkeiten ans dem Leben der Angebeteten Frau. Und Hanna drohte einmal scherzend mit dem Finger, weit sie eine überschwengliche Schilderung ihrer Braiiterfcheinniig teillveife gehört hatte. Marga errötete befangen, aber bald unterhielt sie sich wieder mit ihrem Nachbarn heiter von etwas anderem. < - , .. Ihr Bruder saß mit leicht gefalteten Brauen sehr schweigsam, die sorglose Unbefaiigeuheit der Schwester nicht begreifend. Er kam sich geradezu deplaziert vor an dieser mit verschwenderischem Luxus gedeckten, mit Blumen überschütteten Täfel, in denr mit kostbaren Wandgemälden in Delfter Art geschmückten Speisezimmer, das prächtig geschnitzte Eichenniöbel, prunkvolles Silber- und Porzellan- aeschirr auf breiten Bordbretter» und Bufetts anfwie^. Das mit auserlesenem Geschmack gewählte Menn, die vorzüglichen Weine, die zahlreiche, gut ge!chu11c~iener]djafi, biefe ganze Atmosphäre eines inarchenhasten Reichtums erregte ein Gefühl des Neides in beut jungen Offizier. Er dachte an den unbezahlten neuett Attila, den er trug, an die vielen anderen Rechnungen, die sich so nach und nach in einem Fach seiiies Schreibtisches aiigesamme.t hatten» »" “ Ä s™ « «ril fern Mrtcn «eigge» MM würde kämpfen müssen nm eine Summe, die Hanna Gerhardt heut allein für die Ausschinückung der Tafel ver- “'Xi?'’&'X -in T-il d-- Herren in. R-Nch. Limmer einem wahren Kabinettstück eines solchen, ganz m Sraun Xiteu, zu einem Skat zusammen, während die andere Gesellschaft, nachdem sie bewundernd die lange ninimprKitffif durckiftreisi hatte, tut Salon oer Haus,rau geendet hatte. Es war ein feenhaft eingerichtetes.Gemach nn Rokoköstil, mit Äeißeiier Porzellanofen und^einer be- änastiaenden Menge echt Meißener Basen, Lanipen, .nppes, unter ^denen dch zierlichen Tischchen iiiid Etageren znfamnieu ^Dielektrische'Licht der Krone wurde durch rosa Glas aedämvft und mehrere Lampen brannten unter mattrosa Svitzenschirmen. Die Herren standen umher und wagten Aint? gvggten Amüsement der Damen nicht, sich zu fetzenweil sie für die dünnbeinigen Stühlchen und Sessel fürchteten. Erst als Hanna lachend für ihre Haltbarkeit garantierte, folgten sie iiach nnd nach dem Beispiel der Damen. Graf Scherrentiu breitete jedoch vorher sein Taschentuch mit großer Umständlichkeit über den hellblauen Da mast- bezug^ eines Sessels, ehe er sich vorsichtig darauf Niederließ, Sem Tun hatte einen vollen Heiterteitserfolg. Die lebhafte, fesche Frau von Klast scyrie fast vor Lachen, An der Tür klatschte der eben emtretende Hausherr amüsiert^Bcifatt.emeine ^eitei;feit tom eine ^terbrechung hpit Eintritt eines Dieners, welcher auf das kurzer „Was gibts?" des Hausherrn in tadelloser Haltung uu-> bewegten Gesichts meldete: ung aus, 47 „Führen Sie den Herrn Rittmeister sofort hierher, Franz!" „Ist nicht mehr nötig, bester Oskar!" klang eine Stimme von der Tür hier und unter der mattblauen Portiere erschien der Gemeldete bereits, elegant wie immer, in smokiug und blendendweißer Wäsche und Lackschuhen, lF-ortiet-ung folgt.). Aer Spiegel. Zur fünfzigjährigen Erfindung des S i l b c r s p i e g e l s durch Liebig (1856). Von Dr. Franz K i t t l e r. Nachdruck verboten. Ein geistreicher Geschichtsschreiber der Technik hat vor Jahren den Spiegel nicht mit Unrecht als eine Allegorie ans die engen Beziehungen von Leben und Tod bezeichnet: vorn blickt das frohe, . eitle Leben hinein, und auf der Rückseite, in dem giftigen Belage, ist das. gefährliche Quecksilber enthalten, das alljährlich Tausenden der in der Spiegelindustrie beschäftigten Arbeiter den Tod brachte. Es ließen sich noch viele schöne Betrachtungen über dieses enge Aneinanderwohnen von Schönheit und Verderben, über glänzende Oberfläche und häßliche Rückseite usw. anstellen, aber die Frage, die vor nunmehr fünfzig Jahren von dem genialen Chemiker Liebig durch die Erfindung des Silberspiegels gelöst wurde, ist zu ernst, in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht zu tief einschneidend, als daß nian sie mit oberflächlichen Bemerkungen nbtun könnte. Wer sie in ihrer ganzen Bedeutung würdigen will, für den ist es unbedingt nötig, sich erst, einen allgemeinen Ueberblick über die Geschichte des Spiegels und die Art und Welse seiner Herstellung sowie ihrer Gefahren zu verschaffen. Diese Gefahren tauchten erst in verhältnismäßig später Zeit ans, nni dann allerdings Jahrhunderte lang ihre verderbenbringenden Wirkungen auszuüben. Die ältesten Spiegel besaßen noch nicht den gefährlichen Quccksilberbelag: cs waren sogenannte Metallspiegel, also ebene Platten aus Gold oder Silber, vielfach auch aus Bronze, deren Oberfläche glatt poliert war. Solche Spiegel sind auch heute noch vielfach im Gebrauch und zwar in Instrumenten, die zu wissenschaftlichen Forschungen dienen. Wer die Art und Weise, wie der Glasspiegel das Bild zurückwirft, genauer beachtet, wird bemerken, daß stets zwei Bilder entstehen: ein kräftiges, deutlich sichtbares, das von der Rückseite des Glases her reflektiert wird, und daneben ein zweites, viel schwächeres, dessen Entstehung auf den reflektierenden Eigenschaften der Vorderseite beruht. Derartige Doppelbilder beeinträchtigen wissenschaftliche Forschungen, insbesondere astronomische Beobachtungen usw. sehr, und man benutzt deshalb in Spiegel- seleskopen und vielen anderen Instrumenten ausschließlich den Metallspiegel, der nur eine glattpolierte Vorderseite besitzt, und der deshalb nur ein einziges scharf un-.grcnztes Bild gibt. Auch dunkle polierte Steine wurden im Altertum als Spiegel ver- lvendet. Die ersten sicheren Nachrichten von Glasspiegeln stammen aus dem Jahre 1250. In diesem wird ihrer von Vincenz von Beauvais Erwähnung getan, der hervorhebt, daß die besten Spiegel die gläsernen mit Blei überzogenen seien. Man kann daher wohl annehmen, daß die belegten Spiegel in der Mitte deö dreizehnten Jahrhunderts anskamen. Ums Jahr 1308 begann in Murano bei Venedig die erste regelrechte Spiegelfabrikation, das heißt, es wurden geblasene Glasstücke hinten mit einer dünnen Bleischicht belegt. Ein sehr gutes Bild gaben diese Spiegel natürlich nicht, aber trotzdem verbreiteten sie sich sehr rasch, und vielfach wurden sie mit kostbaren Fassungen versehen. Diese Art der Fabrikation erhielt sich bis gegen Ende des siebzehnten Jahrhunderts. , Damals kam dann die Methode der Spiegelherstellung auf, die sich bis in die Neuzeit erhalten hat. Ihr Erfinder ist der Franzose Abraham Thevart in Paris, der im Jahre 1688 die ersten gegossenen Spiegel fabrizierte. Der Guß bot gegenüber dem Blasen erhebliche Vorteile. Man konnte eine viel dünnere und vor allem gleichmäßigere Glas- schrcht Hersteller!, wodurch Zerrbilder, !vie sie in allen alten geblasenen Spiegeln entstanden, vermieden wurden. Infolge der hervorragenden Eigenschaften der neuen gegossenen Spiegel sanden sie schnell Anklang, und bereits 1697 erstand zu Neustadt an der Dosse Deutschlands erste Spiegelfabrik. Die Art und Weise, wie der Guß vorgenommen wird, ist zremsich einfach. Der Glassatz wird im Ofen geschmolzen und dann aus Häfen, die zum Gießtisch hingefahren werden, aus diesem ausgegossen. Dieser Gießtisch war früher eine sehr kostbare Einrichtung. Er mußte nämlich absolut glatt und eben sein und man stellte ihn deshalb bis in die erste Hälfte des vorigen Jahrhunderts aus einer sorgfältig polierten Bronzeplatte her. Jetzt nimmt nian eine nbgehobelte, gußeiserne Platte, auf der man das ausgegössene Glas mit einer hohlen Gußeisenwalze auswalzt. Die Glasplatte erkaltet allmählich auf bem in einen Kühlofen geschobenen Gußtisch und wird dann geschliffen und poliert. Nun erfolgt das Belegen, das früher eine der gefährlichsten Arbeiten war, die aber durch die vor nunmehr fünfzig Jahren erfolgte Erfindung des Silberbelags durch. Liebig ihrer Schrecken beraubt worden ist. Die Gefahr bestand darin, daß beim Belegen mit Quecksilber gearbeitet werden mußte, dessen giftige Dämpfe dabei natürlich in großen Massen eingeatmet wurden. Auf einem horizontalen steinernen Tisch ivurbe ein Staniolblatt, also ein Blatt von dünn gewalztem Zinn ausgebreitet, auf dieses wurde dann mittels eines Filzbausches Quecksilber aufgerieben, wobei immer neue Massen aufgegossen und fo lange gerieben werden mußten, bis sich eine etwa 2 bis 3 Millimeter hohe Schicht einer Quecksilberzinnverbindung, das sogenannte „Zsiiu- amalgain" gebildet hatte. Auf das Quecksilber wurde die sorgfältig gereinigte Glasplatte aufgeschoben und mit Gewichten beschwert, um den Rest des Quecksilbers herauszupressen. War die Platte etwa 24 Stunden laug auf die Amalgamschicht auf- ' gepreßt, so blieb an ihr ein dünner Belag hängen, der etwa 25 Prozent Quecksilber enthielt. Der Rest des Quecksilbers floß im Laufe von ungefähr drei Wochen ab, wenn man den Spiegel aufrecht auf die Kante stellte. Nach dieser Zeit war er zum Versand bereit. Aus dieser Beschreibung ist zu ersehen, daß die Arbeiter der Spiegelfabriken fortwährend mit Quecksilber zu tun hatten, und daß auch alle Räume einer Spiegelfabrik ständig mit den schon bei gewöhnlicher Temperatur reichlich sich bildenden Quecksilber- dnmpfen erfüllt waren. Nun ist aber das Quecksilber gerade in der Form seiner Dämpfe ein furchtbares Gift, und jeder Arbeiter, der in einer Spiegelfabrik alten Stils beschäftigt war, war ohne weiteres als Todeskandidat anzusehen. Schon nach kurzer Beschäftigung stellten sich die ersten Symptome der Vergiftung ein: Mund- und Rachenentzündung und Zerfall der Mundschleimhaut, sowie des Zahnfleisches; die Zähne lockerten sich und fielen bald von selbst aus. Der ganze Körper verlor an Kraft, die Hautfarbe wurde blaß, die Augen trübe und infolge ständiger Appetitlosigkeit und heftigen Magen- und Darmkatarrhs trat rasche Abmagerung verbunden mit Kräfteverfall ein. Hierzu kamen Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Herzklopfen usw. usw. Infolge allgemeiner Schwäche mußte zwar die Beschäftigung in der Spiegelfabrik bald eingestellt werden, aber damit trat keine Gesundung ein: der erkrankte Arbeiter schleppte bis zu seinem frühen Tode einen siechen Körper dahin. Bedenkt man, daß in der Spiegelfabrikation Tausende von Arbeitern beschäftigt sind, von denen früher aus das Jahr gerechnet fast sämtliche erkrankten, so wird mau die Bedeutung der Erfindung des Silberspiegels durch Liebig in ihrem vollen Werte zu ermessen vermögen. Im Jahre 1856 beobachtete dieser Altmeister der Chemie, daß eine natronhaltige ammoniakalische Silberlösung, wenn man sie mit einer zuckerhaltigen Lösung von weinsleinsaurem Kupfer zusammenbrachte, einen wunderbar glänzenden Silberüberzug an den Glaswänden des Kolbens, in dein die Mischung beider Flüssigkeiten vorgenommen wurde, absetzte. Er erkannte sofort die Bedeutung dieser Entdeckung und arbeitete sie zu einem Verfahren aus, bei dem die Platte des Spiegelglases anstatt mit dem giftigen Zinkamalgam, mit dem vollständig unschädlichen Silber überzogen wurde. Eingeführt hat sich seine Methode aber deswegen noch lange nicht: sie wurde zu einer Zeit erfunden, wo man sozialen Fragen noch sehr wenig oder gar kein Verständnis entgegenbrachte, wo das Leben und die Gesundheit des Arbeiters noch wenig galten und wo viele Fabrikanten lieber ihre Arbeiter elend zugrunde gehen ließen, ehe sie auch nur einen Pfennig für die Einführung einer neuen Methode ausgaben, die ihnen keinen erhöhten Gewinn versprach. Man hat jene Zeiten oft als „patriarchalische" bezeichnet, ein Begriff, der, wie man sieht, nicht immer einen besseren Zustand deckt. Hierzu kam, daß der Glanz der Silberspiegel etwas geringer ist, als der der Quecksilberspiegel und auch dieses mag dazu beigetragen habens die Spiegelfabrikanten von ihrer Einführung absehen zu lassen. So wären also trotz der Liebigschen Erfindung die Zustände in der Spiegelindustrie wahrscheinlich die alten geblieben, wenn sich nicht die Gesetzgebung ins Mittel gelegt hätte. Als die Fortschritte der Hygiene ihren Einfluß auf die Gesetze in erhöhtem Maße als früher geltend zu machen begannen, da wurde auch das Belegen der Spiegel mit Quecksilber im Gebiete des deutschen Reiches durch einen Gesetzesakt verboten. Dieses in sozialer und 48 hygienischer Hinsicht wichtige Gesetz hätte aber niemals erlassen werden können, wenn nicht schon vorher Liebig eine neue ungefährliche, technische Methode zum Belegen der Spiegel erfunden hätte. Ihr verdanken somit Tausende von Arbeitern die Erhaltung ihrer Gesundheit, und wenn man heutzutage einen Spiegel kauft, so leuchtet uns daraus nicht mehr, wie früher, der Vorwurf entgegen, daß er unter schweren gesundheitlichen Opfern fabriziert Worden ist. ' v V'T VeNWischisA. * Ein verwickelter Fall. 'Drei Viehhändler in Südhannover kommen in die Stabt, itm Vieh zn kaufen, tmb übergeben hier dem sie beherbergenden Gastwirt eine größere Barschaft zur Aufbewahrung mit dem Bedeuten, daß er das Geld nur herausgeven dürfe, tvenn sie zu Dreien miederläinen. Nach einer Weile kommt eitler der Händler zurück und bittet bett Wirt, ihm das Geld sogleich z» übergeben, da er gerade eilte» vorteilhaften Bieheinkanf machen könne, der ihm bei einer Verzögerung entginge. Der Wirt läßt sich überreden und willfahrt seinem Wunsche. Nach zwei Stunden finden sich die beiden anderen Viehhändler wieder ein, und während sie sich das Mittag schmecken lassen, sprechen sie ihre Verwunderung über das Ausbleibetr des Kollegen aus. Der Gastwirt teilt ihnen nun mit, das; er jenem auf sein Verlangen das hinterlegte Geld übergeben habe. Die Sache komntt vor'S Gericht, und der Wirt wird zunt Schadenersatz verurteilt, weil er der Abinachltng entgegen die ihm anvertraute Summe einem einzelnen aus- gezahit hat. Der Wirt nimmt sich darauf einen anderen Rechtsanwalt und dieser macht bei der Verhandlung in Zweiter Instanz folgendes geltend : „Die Summe ist jetzt vom Gastwirt beim Gericht hinterlegt. Da das Gew aber nur an die drei Händler gleichzeitig ausgezahlt werden darf, so ist es jetzt Sache der beiden Kläger, den Dritten beizubringen, worauf das Geld ausaezahlt werden wird." Der Dritte war aber trotz aller Nachforschungen nicht auffindbar und der Gastwirt erhielt nach einer gewissen Frist sein Geld zurück. * Studentenstre iche. Der alte Jenaer, von dem neulich hier der Streich mit den Siwesterkarpfen berichtet wurde, hatte einmal eine drollige Begegnung mit dem verstorbenen Großherzog Karl Alexander von Sachsen-Weimar, der es mit seiner akademischen Würde als Rector Magnificentissimus sehr genau nahm. Wenn dem Großherzog, der öfters auch in Jena in den Vorlesungen einzelner Professoren hospitierte, ein Musensohn zufällig in den Weg trat, so konnte er zumeist sicher sein, von ihm als Rektor über allerlei akademisch« Interna befragt zu werden. Unser obengenannter Bruder Studio unternahm am Morgen »ach einem Stiftungsfest einen Frühbnmnrcl und trug dabei um den Hals an einem breiten, roten Bande den tellergroßen „Orden des St. Gambrinus", der ihm am Abend vorher mit einem in Jena üblichen Ulk während des Kommerses verliehen worden war. Bei einer Biegung des Weges erblickten die beiden Freunde plötzlich den Großherzog, ein Entrinnen war nicht mehr möglich, denn der hochgestellte Rector Magnificentissimus stand bereits unmittelbar war den beiden Studenten und erkundigte sich nach der Bedeutung der großen Dekorativ'» ant Halse des alten Burschenschafters, der kurz entschlossen bemerkte: „Königliche -Hoheit, das ist ein interner Orden." „Ach so", meinte der Großherzog, indem er schelmisch lächelnd eine sehr bezeichnende Handbewegung nach dem Munde machte, „wohl für interne Verdienste! Tüchtige Kraft wie?" Und damit verabschiedete sich der Großherzog von den beiden verdutzten MusensLhnen. Auch in der Ausübung der akademischen Gerichtsbarkeit bezeigte Karl Alexander den Jenaer Studenten großes Wohlwollen. Das in Jena auf dem Markte stehende Standbild Johann Friedrichs des. Großen wird dort der „Hanfried" genannt. Einmal hatten nachts Jenaer Studenten dem „Hanfried" das breite Schwert aus der Faust gelöst und verkehrt, mit der Spitze nach unten, wieder eingeschraubt. Die Missetäter, einige übermütige Burschenschafter, tvaren dafür. zu einer strengen Karzerhaft verurteilt! worden, wandten sich aber vor Abbüßung der Strafe an den Großherzog als Rector Magnificentissrmus mit einer entschuldigenden Darlegung. Sie wurden von Karl Alexander zur Audienz berufen und stellten hier vor, daß sie aus einem ästhetischen Gesichtspunkte den Stretch verübt hätten, es fei ein peinliches Gefühl, den erhobene» Arm jahraus, jahrein mit dem schweren Eisenschwert belastet zu sehen. Der „Haistried" müsse sich doch dann und wann auch einmal in ruhender Stellung, auf das Schwert gestützt, zeigen. Dem Großherzog bereitete diese mit Humor vorgebrachte Darlegung so viel Vergnügen, daß er tatsächlich die Aufhebung der über die beide» Studenten verhängten Straft .verfügte. * Ein. elfjähriger Knabe üls Greis'. Ein elfjähriger Knabe, James Anderson, verstarb vorgestern im städtischen Krankenhause in Minneapolis an greisenhafter Altersschwäche. Seine sämtlichen Organe glichen bei der vorgenommenen Sektion jenen eines sechZigjähriaen Greises. Anderson ergraute schon mit sechs Jahren, erblindete bald darauf und war blödsinnig. ,' r "v'!v <\ v t LLtevar'^ches. ■ Recht abwechslungsreich präsentiert sich wiederum' das' neueste Heft (10, Januar) der Arena, illustrierte Monatshefte für modernes Leben (herausgegeben von Rudolf Presber, Verlag Dr. Otto Eysler, Berlin), In der Umschlagzeichnung zunächst bietet Walther Caspari eilte» int dichten Schneegestöber dahin ziehend en Pvstschlitten. dem in der Nähe das behaglich« Städtlein winkt. 'Der Inhalt zeichnet sich wiederum ans durch Novellen, Aufsätze über Gegenstände von unmittelbarem Interesse, Betrachtungen über Gegenwartsleben, über Politik, Kunst, Schönheit usw. Dazu ist eine Menge von Illustrationen vorhanden, Boll- und Textbilder. Wir finden folgende Sachen: Frauenfchönheit (16 Vollbilder): Die Maler der Frauenschönheit', von Friedrich Fuchs: Aus dem aufgelösten Reichstag, von Richard Bahr: Erlösung, Novelle von Gräfin L. Uxkull: E. Harburger, von Paul Kraemer: Haschisch, von Rudolf Presber; Kartengrüße zum neuen Jahre, von Julins Stcttenheim: Die Geburt des Humors, von Karlernst Knatz: Erlöschende Herrschergeschlechter,, von Stephan Keknl« v. Stradonitz: Billiers de l'Jsle-Adam, von Maurice Maeterlinck: Vera, Novelle von Billiers de l'Jsle-Adam: Unsere Zukunftsmusiker, von P. Belker: Verstaubte Schätze: Vont Geschlecht der Safsaniden (Berliner Premieren), von Rudolf Presber: Sekt, von Engen Zabel. Die Arena versteht es, im besten Sinne „aktuell" und zugleich künstlerisch zu sein, vor allem: ohne der Photographie anheimzufallen. — Die Dorfgeschichte in der modernen Lite-, rat«r. Von Lulu von Strauß und Torney. 40 S. Beitrüge zur Literaturgeschichte. Herausgeber Hermann Graes. Hest 7. Leipzig 1906. Verlag für Literatur, Kunst und Musik. — Die in eine zweiteilige Disposition nach süd- und norddeutschen Erzählern gegliederte Besprechung der Auwreu bringt eine allgemeine, oft auf die Hauptwerke allein Bezug nehmende Charakteristik, die meist auf eine Untersuchung der literarischen Vorlagen, der Technik usw. verzichtet, auch nicht ganz objektiv Gotthelf, G. Keller, Adolf Pichler, Rosegger, Ganghofer, Thoma, Bä G. Conrad, Auerbach, Hansjakob behandelt, Jmmermann, Reuter, Groth, Frensfen, Voigt-Diderichs, Thusnelde Kühl, Geißler, Storm, Sohnrey und Friedrich Freudenthal in ihr Bereich zieht. Leider fehlen ganz die Hessen: Bock, Holzamer und Karillon, fehlen Klara Viebig, fehlt Melchior Mehr u. a. Betrachtet man die Einführung eines größeren Publikums in die Dorfgeschichte als Zweck des Schriftchens und wird die Literaturgeschichte zu einer etwas breiteren Behandlung des Themas angeregt, so ist seine Aufgabe erfüllt, sobald die Lücken entsprechend ergänzt sein werden. — Anna Plothow, Die Begründerinnen der' d en ts ch eit Frauenb ew eg ung. Mit 24 Bildern. (Friedr. Rothbarth, Leipzig.) Broschiert Mk. 3.—. Anna Pwthow hat sich mit Hingabe und Sachkenntnis der Aufgabe unterzogen, dieses Buch zu schreiben, das den einzelnen hervorragenden Frauen, der Bewegung ihr Recht werden läßt. i — Vierbaum, Otto Julius. Der neu bestellte Irrgarten der Liebe, um etliche Gänge und Lauben vermehrt. 1.—6. Tausend, des „Irrgartens" 35.—40. Tausend. Mit Buchschmuck von Heinrich Vogeler. Leipzig Insel-Verlag. Mk. 2.—. Keinem Lyriker unserer Tage ist auch nur annähernd ein solcher Erfolg beschieden gewesen, wie Otto Julius Bierbaum. In 34 000 Exemplaren ist sein „Irrgarten der Liebe" verbreitet, manche seiner Lieder sind gesprochen oder gesungen in aller Munde. Dem Dichter schien es nun an der Zeit zu sein, den „Irrgarten der Liebe", der sein gesamtes lyrisches Schaffen („verliebte, launenhafte, moralische und andere Lieder, Gedichte- und Sprüche") enthalten soll, neu zu bestellen. Der Preis des sehr apart aus- gestatten, fast 500 Seiten starken Bandes darf M erstaunlich niedrig bezeichnet lverden. < < 3 Ergiinzmrgsrätsel. (Nachdruck verboten. ,.ß, P .. g . r, S..g. .«. d,. S.i.l, S .. . a . h . d .. h . t.. t b . 11,; H . e .. e. cit b . a .. h . .. r M.. s.. . i,. t , i. l, D . e. W . »'. e a.. h . i.. t l, n . t Auflösung in nächster Nummer. ' ' Auflösung dec Altägyptischen Hieroglyphe» in voriger Nununer r Mensch bezahle deine Schulden, Redaktion: Ernst Heß. — Rotationsdruck und Verlaa der Brühl'icben Univcrsttäjs-Buch- und Stetndruckerei, R» Lange, Dieben.