SumsLag den 20. Juli W 1807 — Ur. 106 l« • _-< - . Imiken unter der Asche- Roman von M. Proßnih (M. Nörenberg). Unbefugter Nachdruck wird gerichtlich verfolgt. sFortsetzung.) Zu ihrem Erstaunen bemerkte sie an der einen Schmalseite des Saales ein altersgeschwärzieA Oelbild, und als sie näher hinsah, glaubte sie in der stark nachgednnkelten Malerei die Umrisse einer weiblichen Gestalt zu erkennen, die in langte allenbe Gewänder gehüllt, mit schmerzlich verzogenem Mund dastand, die Rechte warnend vor dein a*sgestreckt, was ihre spähenden Augen wahrzunehmen schienen, diese Augen, von denen eins mitten im Augapfel durchstochen war. Tas bot einen schauerlichen Anblick. Dagmar fcmtte sich eines leisen Gstauens nicht erwehren. Ohnehin schon etwas nervös, knickte sie bei diesem unheimlichen Bild plötzlich zusammen, so daß sie sich haltsuchend an den geschnitzten Rahmen klammerte. Ta geschah etwas Unerwartetes, was ihr wirklich sekundenlang den Herzschlag stocken machte. Mit leisem Knack sprang das Bild handbreit vor. . . Ms Tagmar sich etwas beruhigt hatte, trat sie näher, und nun entdeckte sie auch die harmlose Ursache ihr.es Schreckens, eine von innen sehr Wohl sichtbare Keder, die durch leisen Truck auf eine der Arabesken an dem Bilderrahmen eilte kleine, schmale Tür, wie Tagmar anfangs glaubte, zu einem Wandschrank, öffnete. Aber bei genauerer Untersuchung sah sie in der vermeintlichen Rückwand ebenfalls eine Feder, die, nicht ganz so laut, eine ebenso schmale Tür nach der Bibliothek öffnete. Tie Bibliothek, auch durch zwei Stockwerke gehend, hatte eine sehr breite, teppichbelegte Galerie, welche mit bequemem Geländer versehen war, damit man die auf hohen Börden befindlichen Bücher bei etwaigem Suchen besser ans der Hand legen konnte. Eine zierliche, gußeiserne Wendeltreppe führte von unten auf diesen, offenbar wenig benutzten Teil. Neugierig sah Tagmar herunter. Ihr Mann lehnte sich sehr behaglich in einen der großen grünen Ledersessel zurück. Er las. Sie öffnete grabe den Mund, um ihn zu rufen, da trat Franz herein. Ihr Gesicht nahm den Ausdruck des Erstaunens an. Sprach Franz denn lauter als sonst? Mar und deutlich konnte sie jede Silbe verstehen. Sie ging einige Schritte nach rechts, da hörte sie nur ein dumpfes Gemurmel, doch so wie sie an der Geheimtür stand, vernahm sie jedes Wort. Das machte ihr Spaß. Uebermütig kroch sie in den Wandschrank zurück, nachdem sie vorher eine kleine Platte der eingelegten Täfelung zurückgeschoben hatte. IN dem Schrank schien die Akustik übrigens am allerbesten zu fein. Seife schob sie die Platte wieder vor und lugte zur Abwechslung durch das zerstochene Oelbildauge. Man konnte ziemlich gut den großen Bankettsaal übersehen. Lächelnd trat Dagmar endlich aus ihrem Bersteck. Die Vorfahren waren wirklich recht geriebene Leute gewesen! Ob Magnus wohl um dies Geheimnis wusste? Sie beschloß, ihn gelegentlich zu fragen, zuvor jedoch die etwas verrosteten Federn und Angeln zu ölen. Wollte man die Sache dann den Hohen. Herrschaften zeigen, so sollte doch auch alles recht geräuschlos gehen. Anna wunderte sich nicht wenig, als ihre Herrin ein Staubtuch und ein Oelkännchen haben wollte, aber sie war viel zu gut geschult, um sich das merken zu lassen. Mit hochroten Wangen brachte Tagmar auch bald alles zurück. Sie amüsierte sich königlich über ihre Entdeckung. Ob das die einzige blieb? Neugierig setzte sie ihre „Inspektionsreise" fort. Als sie im Erdgeschoß in das sogenannte „Königszunmer" gehen wollte, in dem Karl XII. gewohnt und geschlafen hatte, traf sie Veltlingen. Gemeinsam betraten sie ba§‘ hohe, etwas düstere Gemach, dessen größten Teil ein mächtiges Paradebett einnahm. Bon einem großen Baldachin, der mit Gvldschnüren an der Decke befestigt war, hingen rund um das Bett schwere, grün- seidene Gardinen bis zum Fußboden herab. Man sah es dem Raum an, daß er noch geflissentlich in dem altertümlichen Zustand erhalten war. Tagmar zog mit raschem Griff die schweren Bettgardinen zur Seite. „Puh," meinte sie, „ich möchte nicht darunter schlafen. Ob der Herzog wirklich viel Gefallen an solcher uralten Pracht findet? Es mag ja sehr ehrend fein, in diesem königlichen Gemach zu schlafen, ich möchte es — ehrlich gestanden — nicht." Ihre Augen schweiften im Zimmer umher. Auf einer alten, überaus kunstvollen Stehnhr blieben sie hasten. „Tie tickte mir zu laut, und die schwedische Majestät sieht mir zu ernsthaft aus." Sie wies lachend auf das Billp Veltlingen sah sie gut gelaunt an. „Närrchen," meinte er scherzend, „was verstehst du von Altertümern?" „Nichts, im Vergleich zu dir," antwortete sie aufrichtig, „aber vielleicht desto mehr von geheimen Türen und Wendel- treppchen." „Na, die gibt es hier nicht," lachte der Kammerherr. Nach solchen Dingen suchst du in Veltlingen umsonst." Einen Augenblick sah sie ihn verblüfft an. Wußte er wirklich nichts davon? Das gab ja einen Hauptspaß! Sie genoß schon im Voraus sein Erstaunen, wenn sie ihm das erzählen würde. Ta trat Franz herein und meldete, daß der Küchenchef sie notwendig sprechen müßte. Eilig ging Tagmar fort. Allinählich begann ihr doch der Köpf zu schwirren von all den Entscheidungen, die sie treffen mußte. Und so vergaß sie Veltlingen ihre Entdeckung mitzuteilen. — Man sckwieb den 30. April. Außergewöhnlich sonnig und schön waren die letzten Tage gewesen. Tie Amseln und Stare pfiffen um die Wette in den hohen Ulmen des Parkes, jubelnd schwangen sich die Lerchen in den blauen Aether empor und die kleinen Frühlingsblumen dufteten und blühten, daß die Luft von ihrem zarten Hauch erfüllt war. Keck lärmten die Spatzen in den Linden vor der Haustür. 422 Behaglich schlenderte Tagmar durch den Park. AH, hier war es schön! Sv frühlingsfrisch und frühlingsfroh sah alles aus. In köstlichem Saftgrün schimmerte der kurz gehaltene Rasen. Er badete sich förmlich in all dem Licht, das so verschwenderisch über ihn ausgegossen war. Aber wie die Sonne auch sunkelte und lachte! Schier übermütig huschten ihre Strahlen durch das zarte Blättergewirr der Bäume, große, grüngoldene Schattenflecke auf die hellen Kieswege malend. Aufatmend nahm Tagmar den großen Strohhut ab und hängte ihn über den Arm. Hui, gab das ein Leuchten und Flimmern, als die Sonnenstäubchen ihr über das Haar flirrten! Wie gesponnenes Gold glänzte es darin auf. Süß und lind trieb der leise Südwind zarten Veilchenduft von der nahen Wiese herüber, durch welche mit geschäftigem Murmeln das kristallklare Wasser der Velte trieb. Hurtig sprangen die kleinen munteren Wellchen von Stein zu Stein, als könnten sie gar nicht früh genug zu der Ostsee kommen. Mit wenigen Schritten war Tagmar auf der Wiese, die jetzt ein blaues Blumenmeer Bildete. Sie beugte sich nieder, um von den lieblichen Frühlingsboten zu pflücken. Tas war eigentlich eine leichte Arbeit, aber als sie einen leidlich großen Stranß beisammen hatte, fühlte fie sich doch ermüdet. Ter Blumenduft stieg einem ja förmlich zu Kopf, oder waren die Sonne und der Frühlingsodem schuld an der sonderbaren Mattigkeit, die ihr plötzlich die Glieder so schwer machte, daß sie sich auf die Rasenbank setzte, die neben dem Weg war? Sie hatte schon ein ganzes Weilchen mitten in all dem Sonnenglanz gesessen, als sie Veltlingen auf sich zukomnien sah. Er kam aus der elektrischen Anlage. „Aber Tagmar," schalt er vorwurfsvoll, „wie unvorsichtig, sich auf die feuchte Erde zu setzen. Da kannst Bit dir im Umsehen den allerfchönsten Schnupfen holen!" „Ich war von dem Weg und von dem Pflücken so müde." Sie hielt ihm den Veilchenstrauß hin. Er sah die Blumen flüchtig an. Dann glitt sein sorgender Blick wieder zn ihr. Sie sah wirklich sehr blaß aus. Wenn sie sich nur nichts geholt hatte, dachte er sorgend. Tas wäre nicht nur ihretwegen unangenehm, sondern auch wegen der Hohen Gäste! — Er kannte dieses trügerische Klima des Nordens zur Genüge. Aber als Tagmar dann an seinem Arm nach Hause ging, hatte sie das Schwächegesühl überwunden. Veltlingen war in sehr gehobener Stimmung. Morgen mit dem Mittagszug würden die Hohen Herrschaften eintreffen. Er sprach die Hoffnung aus, daß alles gut verlausen würde. Aber Tagmar fühlte sehr wohl, daß mit dem „alles" nicht nur der Besuch gemeint war. Sie seufzte heimlich. Wie konnte Magnus nur so sehr an der Hofstellung hängen! Sie begriff ihn einfach nicht. Sich freiwillig in eine abhängige Stellung zu begeben, wenn man unumschränkt auf einem so wundervollen, großen Besitz schalten und walten konnte! Mer sie kannte ihren Gatten viel zu gut, um nicht ganz genau zu wissen, daß er jetzt alle Hebel in Bewegung setzen würde, um der Nachfolger des Grafen Kliehm zu werden. Und dieser Gedanke verdarb ihr die Freude an den Gästen. An allem? fuhr es ihr unwillkürlich durch den Sinn. Herb bogen sich ihre Mundwinkel abwärts. Wenn doch die Gräfin Lindströrn nicht mitkäme! Sie konnte sich nun einmal nicht einer unbehaglichen Empfindung erwehren, wenn sie die kokette Gräfin jaus Magnus einreden sah! Ihm mißtraute sie ja iricht ... . Grade als das Ehepaar in die Haustür treten wollte, kam der Postbote an. „Nun, Vaschke, sind Briefe da?" fragte Veltlingen herablassend. Er liebte es, zeitweilig sich populär zu machen, nur daß ihm das selten gelang. Niedergehende haben gar ein seines Gefühl für echte Herzlichkeit. „jawohl, Herr Baron!" Er reichte die Briefschaften hin, unter welchen auch eine Kürte an Tagmar war. „Von Kathi," sagte sie erstaunt und überflog eilig die wenigen Zeilen. „Ach," machte sie bedauernd, Borgwardt hat sich bei einem Sturz mit dem Pferde den rechten Oberarm gebrochen. Nun kommen sie alle beide nicht. Wie schade, Magnus !" , Sie gab ihrem Mann die Karte. Ein tiefes Rot brannte ihr plötzlich auf den Wangen. „Also Uchdorf vertritt ihn," sprach Veltlingen, als er zu Gnde gelesen hatte, und dabei slvg sein forschender Blick zu Tagmar. Wie erregt sie aussah. Freute sie sich über Uchdorfs Kvmmen? Hätte der .Klammerherr ihr ins Herz sehen können, er wäre sicher sehr verwundert gewesen, daß ihre einzigste Sorge augenblicklich das kühle Verhältnis zwischen ihnen beiden war. Sticht um die Welt hätte Dagmar vor Uchdorf eingestehen mögen, daß sie sich in Veltlingen geirrt habe. Und dabei wußte sie ganz genau, daß es ihr nur mit Anspannung aller Kräfte gelingen würde, Uchdorf darüber zu täuschen. Und das mußte sie doch! Ja, mußte sie! Sie hätte sich sonst ja tot geschämt vor — ihm. — Und aus dem Gesicht heraus, wenigstens für diese Zeit mit Magnus so gut wie irgend möglich zu stehen, lehnte sie sich liebevoll auf seinen Arm. „Schade, daß Borgwardts nun nicht kommen. Ich hatte mich schon sehr auf Kathi und die Kinder gefreut. Ter arme Borgwardt tut mir auch leid." „Ich mir erst recht," brummte der Kammcrherr. „Oder glaubst du, daß Uchdorf für mich ein Wort einlegen wird?" „Hoffentlich," antwortete sie einsilbig. Ihr war, als habe sie einen Schlag erhalten. Wieviel mußte Veltlingen doch au der Exzellenz gelegen sein! — 10. Kapitel. Ter Mai war ge&rmmcn. Mit Lerchenjubel und Trosselschlag hielt er seinen Einzug, unter lichtblauem Himmel, bei strahlendem Sonnenschein. Ein leichter Osttvind wehte den herbfrischen Salzgeruch des Meeres herüber nach Veltlingen, wo unter dem festlich geschmückten Portal der Kammerherr und Tagmar bereit gestanden hatten, die fürstlichen Gäste zu empfangen. Jetzt, nach dem Frühstück, ruhten die Hohen Herrschaften und das Gefolge sich ein wenig. Auch Tagmar hatte sich müde auf ihr Ruhebett gestreckt. Sie schien wahrhaftig Nerven zu haben! Denn was konnte diese zeitweise Abspannung anders sein? Aber der ersehnte Schlaf kam nicht. Statt dessen zogen die eben verlebten Stunden nochmals an ihrem geistigen Ange vorüber. Tie Herzogin-Mutter uud der Herzog waren von hinreißender Liebenswürdigkeit gewesen. Auch an dem Benehmen der Lindstrom hatte Tagmar nichts tadeln können. Einstweilen war es noch timt einer wohltuenden Zurückhaltung. Aber Uchdorf! Nicht daß ihm auch nur das geringste nachzusagen gewesen wäre, im Gegenteil! Er war von einer peinlichen Höflichkeit, einer gleichmäßigen, ruhigen Zurückhaltung gegen sie gewesen. Er unterhielt sich aufmerksam und fast ausschließlich mit der Gräfin Lind- ström, und doch wnnte Dagmar das Gefühl nicht los werden, daß er jedes Wort, jede ihrer Bewegungen, ja ihr ganzes Mienenspiel scharf beobachtete. Und da war wieder die Angst über sie gekommen, daß er ihre Ehe durchschauen könnte. Und bei diesem Gedanken stieg ihr das Rot der Scham in die bleichen Wangen. Sie ballte die schmalen Hände. Nein, er sollte es nicht merken, wie es zwischen ihr und Veltlingen stand . j . Zum erstenmal in all den Jahren, seit sie bei ihr im Dienst stand, mußte Anna ihrer Herrin ein wenig rot auflegen. Heute wollte Dagmar schön sein — um jeden Preis. Ihre Augen strahlten und ihre Lippen lächelten, als sie am Arm des Herzogs! in den Bankettfaal schrttt. Mit Genugtuung sah sie Uchdorfs verwunderte Augen. Ein leiser Triumph schwellte ihre Brust.. Sie spielte ihre Rolle vortrefflich. Neidisch sah die Gräfin Lindstrom in das stolze, zufriedene Gesicht der Schloßherrin. Sie hätte ja nie und nimmer nach dem Benehmen des Kammerherrn, neulich bei der Galatafel, gedacht, daß Dagmar so zufrieden sei. Das gönnte sie ihr nicht. Glühend stieg das alte Haßgefühl in ihr empor, aber es war größer, stärker geworden. Ah, sie hatte es keineswegs vergessen, wie schmählich ihr die Verdächtigungen Dagmars mißraten waren ---ein neuer Stachel, der sie' zum Zorn anspornte! Tenn daß sie dem Grafen Rehnen nichts anhaben konnte, wußte sie nur zu genau. Der spielte sich im geeigneten Moment als den Schwerhörigen aus und redete mit schallender Stimme. Aber die — für welche er sich so ins Zeug gelegt hatte, die wollte sie ärgern nach Herzenslust! Ihr sengender Blick huschte zu Veltlingen hin, der ihr sein Glas mit leichtem Lächeln entgegen hielt. „Möge es Ihnen hier gefallen, Gräfin!" Sie blickte ihn vielsagend an. Leise klirrte das seine Kristall zusammen. „Halten Sie mich denn für so anspruchsvoll?" suchte sie neckend das Gespräch weiter zu spinnen. „Ihre Worte klangen so ernst und sorgend, als ob sie die Erfüllung dieses Wunsches für unmöglich hielten." „Für unmöglich insofern, als mich das Beste grade nur gut genug dettcht. Ich utöchte Jhiten aber das Allerbeste darbieten können!" 423 — ) Lobes „Tas Allerbeste?" Unter den gesenkten Wimpern huschte ihr Blick blitzschnell zu ihm hin. „Glauben Sie mir nicht, Gräsin? Ohne daß er sich dessen bewußt ward, ward sein Ton immer wärmer geworden. „Nur nicht schwören, bester Veltlingen," spottete sie kiihl — aber ihre Augen sahen ihn herausfordernd an . . . Ta wurde die Tafel aufgehoben. , . Ten Kaffee nahm man in der Bibliothek ein. Ihre Hoheit sand den Raum reizend. „Gradewegs himmlisch sitzt es sich in diesen urbequemen Stühlen!" Sie lehnte sich behaglich zurück und ließ sich von Veltlingen eine zweite Tasse Kaffee reichen. ., „Sie haben wirklich ein unglaubliches Talent, die Frauen zu verwöhnen!" scherzte sie. „Hoheit rechnen meine bescheidenen Dienste zu hoch an. Möchte es mir vergönnt sein. Größeres für Eure Hoheit zu 1 elften." „Als Kammerherr?" warf die Gräfin Lindstrom neckend ein. Sie konnte sich das gestatten. Hatte sie doch die unselbständige und gutmütige Herzogin, seit Tagmars Einfluß nicht mehr vorhanden war, völlig in der Tasche. Aber diefesmal schien der Hoheit das Treinreden nicht zu passen. Ziemlich unwirsch entgegnete sie halblaut: „Wer sagt denn, daß er das ewig bleibt?" Anscheinend zerknirscht schwieg die Gräfin. Verstohlen glitt ihr Blick zu Veltlingen hin. Ter lächelte selbstgefällig. Seinen scharfen Ohren war das Heine Intermezzo nicht entgangen. (Fortsetzung solgt.) Dem Einen hatte es sein Vater verboten, das Ehrenwort ab- zugeben, der Andere hatte es versprochen, es nicht abzugeben, dieser hielt es für unmoralisch, jener für ungesetzlich, das Ehrenwort von den Delinquenten zu fordern, kurz, es war em ergötzliches Tuu. Was kounte es auch schaden? Schlimmsten Falls waren vierzehn Tage Karzer fällig, vielleicht ein paar Tage Zusatz wegen kecken Leugnens. ~ Schließlich flam es auch vor, daß Krämer mit feiner Dennnn- tiation abfuhr, oder daß wenigstens ein armer Fuchs für ein chon belastetes älteres Haus untergeschoben, oder eine Säbelmensur zu einer einfachen Schlägermensur herabgemmdert wur^e.^s ,.± ^ut£ Iäng£ vorher. Seit das Reichsgericht eine gewöhnliche Schlägermensur für einen Zweikampf mit Eichen Waffen erllärt hat, werden unsere Epigonen bei lyren Mensurvergnügungen kaum noch gestört. , . c , Es ist ja nicht zu leugnen, daß manchmal auch infolge^gewöhnlicher Schlägermensuren der eine Paukant zu Tode kam. In meinem ersten Semester bei einer Mensur auf der Badenburg zwischen Teutonen und einem Heidelberger Schwaben, Vogel, sprang dem Teutonen die Klinge. Das abgeiprungene Ende drang dem Gegner so unglücklich in die Brust, daß die Aorta durchschnitten wurde und Vogel sofort starb. Dieser Vorfall gab zu der Vorschrift Veranlassung, daß die Schlagerllingen, die bis dahin wie Kommersschläger zugeschlisfen waren, an der Spitze abgestumpft werden mußteil. . Ein Herr v Diemar starb infolge einer Schädelverletzung. Allein das waren docy nur seltene Vorkommnisse, die sauf einen unglücklichen Zufall, oder hm- zugetommeue, nicht in direktem Zusammenhang stehende Ueoel- stände Äüausliefen. . < - . Täs sahen aber die Behörden selbst em, daß drei Monate Festung als Strafe für eine gewöhnliche, vielleicyt unblutig verlaufene Mensur doch eine unverhältnismäßig hohe Strafe feien. Daher die stillschweigende Zulassung ungesetzlicher Handlungen seitens der Polizeibehörde. Unser Freund Fr., ber feine Pflicht tun zu müssen glaubte und einige A^eniuren durch feine Leute abfassen ließ, bekam von oben l)er beinahe eine Nase und die Weisung, die jungen Leute gewähren zu tollen, „^motgs davon haben sich aber auch nicht nitr die gewchMichen Paukereien, sondern die wirklich gefährlichen «abel- duelle in bedenllicher Weise vermehrt. Jedenfalls ist aber das Spiel vor dem „Bierrichter seit dreißig Jahren vorüber, und an dessen Stelle die tointe Verhandlung vor dem Untersuchungsrichter und oer«traf- Kus der Sludentenzeik. Er nnernngen eines alten Gießeners. (Fortsetzung.) Ich kann nicht umhin, hier einige Worte des Vergleichs der Mensuren von damals und heute emzufugen. Zunächst umwehte die Mensuren jener Zeit ein gewisser romantischer, Reiz, der heute verloren gegangen ist. Damals hatten die Paukanten, falls die Mensur abgefaßt wurde, eine Karzerstrafe von vierzehn Tagen zu erwarten, die von dem Universitätsgerichte zudiktiert wurde Tie Pedelle, damals Krämer und Fleischer, hatten die Aufgabe des Abfassens. Sie unterzogen sich dieser ad libitum. Krämer war der gefährlichere, der meist schon vorher wußte, daß und wann die Mensur stottfinden sollte. Wenn es ihm ecw- fiel, oder er besonders Weisung hatte, begab er sich an das Ewschaft. Man mußte immer aus den guten Willen Krämers gefaßt fern und suchte durch die Wahl des Ortes, der erst Abends vor der Mensur bekannt gegeben wurde und durch Ausstellen von Wachen die Gefahr zu verringern. Für die erste Mensur zwilchen Germanen und Markomannen hatte ich als der Lvkalmndigste zum Beispiel ein sehr geeignetes Plätzchen ausgesucht, m dem Wäldchen, welches hinter Kleinlinden an der Chaussee nach Dudenhofen gelegen ist. Dort zog eme Schneise, die sich von der Chaussee zuerst etwas erhob, dann aber auf der Rückseite wieder etwas senkte. Die Stelle war kaum 100 Schritte von der Chausse entfernt, man konnte von dieser ans nicht sehen, was dort geschah, dagegen hatte man vom Waldesrand einen Weitblick nach dem Heßler und nach Kleinliiiden, sodaß sich von jener Seite her niemand ungesehen nahen tonnte. T« Mensur ging denn auch unbehelligt vor sich, erlitt aber ein zähes Ende dadurch, daß dem Martomannen die rechte Hand durchgehauen wurde, weil die Bandage nicht in Ordnung war. Tie zweite Mensur fand am Abhang des damals memem Water gehörigen Hardtabhangs rechts vom Gleiberger Mg statt. Tie Wachtposten konnten hier den Weg bis an die Gießener Gärten und ebenso den Weg nach der Hetzerischen Hardt überschauen. Auch diese Mensur blieb unbehelligt. Leider bezog laber dort mein lieber Freund Rahe seitens des Markomannen Jost eine schlimme Abfuhr. ' Dagegen erschien bei einer späteren Mensur aus dem alten Windhos Krämer. Tja er aber durch die Wachen bereits zehn Minuten früher angemeldet war, zeugte nur das vergossene Blut wider uns. Er fand eine anscheinend vergnügte Tafelrunde vor, wurde freundlich zu einem Glase Bier eingeladen, und dann nach allen Richtungen hin „verhöhnübelt", wie der studentische Ausdruck lautete. Das war allein schon ein paar Tage Karzer wert. Krämer ertrug die Stichelreden mit stoischem Gleichmut, und zeigte die Mensur an. Dann kam das Spiel vor dem Universitätsgericht. Das Eonglommerat von Dichtung und Wahrheit, von Ironie und Spott, das per „Bierrichter" zu hören bekam, und protokollieren lassen mußte, um schließlich zum Ziele zu gelangen! Manchmal foenigstens soll er den Kürzeren gezogen haben, und es würde dies noch öfter der Fall gewesen fein, wenn er schließlich nicht mit dem groben G e s ch u tz des Ehrenworts 'eingegriffen Mtte. Auch dagegen wurde noch mit der Wtzrffe des Witzes und dcsi Uebermuts gekämpft. Was für uns Wen kaum verständlich ist, das ist die gänzlich verschiedene Art des Fechtens zwischen damals und jetzt. Zu unserer Zeit gab es eine wir kl i ch e Fe ch«.tun st. Es gewährte auch uns in der Mensurpraxis Unoewanderten einen wahren Genuß, zwei gute Fechter am Werte zu sehen. Ich habe in meinem fünften Semester tu der Vmch- achsx zu Heidelberg eine Meirsur zwischen einem der besten Fechter Gießens, Fr ank (ber jüngere), Starkenburger, und dem Senwr bcr~ Bandaien, Ben- uecke, einem berühmten Heidelberger Fechter, beig-ewohnt. Es lmndelte sich um eine sogenannte Gastrolle des mir gut bekannten Frank, die mich als Gießener doppelt mteirefiierte ^n Mönchen Gängen standen sich die Gegner längere Zeit Mit blitzenden Augen gegenüber, ohne daß ein Schlag fiel. Dann aber blitzten die Schläger so rasch durch die Luft, daß man kaum folgen tonnte. Dabei blieben die Paukanten Nicht etwa an einem Platz stehen, vielmehr hatten sie innerhalb des bezeichneten Raums volle Bewegungsfreiheit. Sie veränderten in der Hitze des Kampfes die Stellung und bogen den Körper vor und zurück,, je nachdem es dem Zwecke des Angriffs ober der Abwehr ent,prach Es kam bei der Mensur nicht viel heraus, allein für mich war sie wunderschön und so viel mpn hören tonnte, waren alle E'Ganz Achnliches sah ich als Pennal bei einer Mensur, die hinter dem Eulentopf in der Walbecke am «tolzenmorgen zw-ichen Hessen und Teutonen (Umpfenbach unb «etzd) geichlagen wuroe. Diese Mensuren würden heute beiderseits für ungenügend erfkrt werden, wegen Lauerns, Nichtstehens und Zurückzteheu des KoMs- Damals hieß es, es war eine feine Mensur, Aute ist das höchste Lob: er hat gut gestanden und „forsch geschlagen. Es gibt auch heute bessere und weniger gute i^chter^abei mei.ies unmaßgeblichen Ermessens muß bei der dermaligen ^Pstostenhe t der eigentliche Zweck des Fechtens leiden, ^ch finde mich mit 3* Ä» M -- m-'«- »»ELK- art mit Säbeln etwas anders war. Bei beit gewöhnlichen «abeto inenfuren waren die Paukanten bandagiert tote bei ^.Äager- fnenfuren und man focht mit verhängter Auslage. ^ie schärfere Forderung war auf Säbel Glace. Bei dieser hatten die Paukanten wenigstens eine Binde um den Leib. rwrberungen der letzteren ?lrt waren damals rechts selten. Ich erinnere mich aus meiner Studentenzeit nur einer einzigen, Ste mein Freund Rflhe mit gutem Glück im «aale des Promenaden- hauses ausfocht. , , ,. (Fortsetzung folgt.) 424 Aie Ursprilnge von Reigen, Spiel und Lied. Von Professor Kurt Brehsig (Berlin). (Schluß.) Nach einer Einholung, deren Ordnung bis ins einzelnste festgesetzt ist und die nach hundert peinlich beachteten Vorschriften stattznfinden hat, beginnt iin Festhaus der eigentliche Tanz. Die Geleiterin betritt zuerst den Raum: sie trägt den toten Leib und schreitet rückwärts,, das Antlitz dem Neugeweihten zugewandt, der ihr folgt, das Haupt tief zum Boden geneigt. Ist er eingetreten, so wendet er sich viermal um, schreitet dem Feuer zu, und wenn er vier Shritte gegangen ist, wendet er sich wiederum viermal. Die Geleiterin schreitet dem Grunde des Saales zu, dort wendet sie sich. Bei der Trommel, die hier, den Boden nach oben, aufgestellt ist, dreht sie sich von neuem und schickt sich au, den Körper auf ihr niederzulegen. Inzwischen sind die älteren Mitglieder des Geheimbundes, die bis dahin außerhalb des Hauses auf dem Dache saßen, herabgesprungen und rennen in den Raum. Sie sind alle nackt und im Zustand der äußersten Erregung. Auch sie laufen um das Feuer, und wenn sie den Kreis viermal beschrieben haben, so ist der Herr des Festes, der schon draußen die Einholung in allen ihren Teilen geleitet hatte, an den Leichnam getreten. Und nun geschieht das Furchtbare: er zerlegt den Körper, verteilt die Stücke an die Hamatsa und die Geleiterin, und sie alle verschlucken sie, ohne sie kauen zu dürfen. Die Zuschauer zählen erregt nach, tute viele Bisse jeder tut: die Geleiterin hat vier zu verschlingen. Ist dieser Teil der Feier vorüber, so ziehen die Heilenden jeder einen Hatnatsa mit zur See, geleiten sie bis zur Hüfte in das Meer und, das Antlitz der Sonne zugewandt, tauchen sie ihnen das Haupt viermal unter das'Wasser. .Bis dahin stoßen die Bundesglieder immer wieder den erregenden Ruf hap, hap ans. Nach der seltsamen Taufe aber zeigen sie sich beruhigt, sie gehen zu dem Fefthause still und detr Blick abwärts gesenkt zurück. Ihre Aufregung hat sie verlassen, und sie tanzen in den folgenden Nächten nicht mehr hockend und Aruernd, sonderit aufrechten Ganges. Der Tanz im eigentlichen Sinne, der in dies seltsam erttste Spiel eingeschoben ist, und beit der Neugeweihte auszuführen hat, scheidet sich scharf in zwei Formen, je nach dem Teil der gesamten Handlung, in den er fällt. Die eine ist voll von der äußersten Erregung, die andere still wie nach einer Beruhigung. Von den 'vier Reigen, die er abzuschreiten hat, gehört der zweite der leidenschaftlichen Gattung an. Der erste Tanz stellt den neuen Hamatsa dar, wie er gierig nach Menschenfleisch Umschau halt. Er tanzt ihn, indem er sich niederkauert, die Arme wett seitwärts ausgestreckt und heftig zitternd. Er wendet ore Arme einmal nach links, indem er auf dem linken Fuß ruht, dann nach rechts vom rechten Fuß aus, indem er zugleich den freien Fiiß weit nach hinten streckt. Er bewegt sich langsam und mit langen Schritten fort. Sein Äuupt ^lst emporgehoben, wie wenn er nach einem Körper hoch über ihm in den Lüften schaute. Die Augen weit geofinet, die Lippen weit vorgeschoben und zuweilen sein surchtbares hap, hap ausstoßend, so bewegt er sich vorwärts, von zwei Helfern geleitet, die ihn am Nackenring halten, um ihn von jedem Angriff auf die Zuschauer abzuhalten, -mi er nn Grunde des Saales angekommen, so ändert er plötzlich seine Haltung, legt die Hände in die Hüften und hupft in langen Sprüngen mit beiden Füßen zu gleicher Zeit, da doch sein Antlitz noch den bisherigen Jiiybrucc beibehält. So beendet er vier Umgänge um das rzeuer, immer von Zeit zu Zeit aus der langsamen, ^^^ßpbn Bewegung zu den laugen Sprüngen übergehend. K.l diese Zett über tanzt seine Geleiterin vor ihnk, rückwärts, rudern sie ihm das Antlitz zukehrt uud hoch aufgerichtet ••cc Fe aufwärts hebt. Ihre Handflächen sind ihm geöffnet zugewendet, gleich als hielten sie ein Stück Fleisch, Hungrigen stillen könnte, und starr ge- Alrcke auf die offenen Hände gerichtet, folgt ver nackte Jungltng der Mhrerin. r. ..- ~re,L^et<:eiT Wochen schreitet der Neugeweihte in auf- c'"t^.HEung ab, die Ellbogen fest an den Hüften, dre .e.acm> auf die Handflächen vorwärts gerichtet, die Finger ein wenig gekrümmt. Seine Hände zittern noch immer heftig. Er ist jetzt in seine Decke gehüllt und sein Tanzen besteht nun in tanzmäßig abgepaßten Schritten, die dem trommelnden Schlag der Stöcke folgen. Er zieht die Knie so hoch, daß sie oft seine Brust berühren, und da er beim Heben des einen Beins das Knie des andern krümmt, so senkt sich sein Rumpf sehr merklich, ohne daß er doch seine Stellung verändert. Er setzt den Fuß immer mit der vollen Sohle auf. Nach dem ersten Auftreten verschwindet der Hamatsa in einem Raum, den man durch eine Wand für ihn von dem Festsaal abgetrennt hat. Er gilt als die Hütte Chsi- waös und ist deshalb vorn mit dem furchtbaren Antlitz des Geistes bemalt. Bald hört mau die Schreie des Geweihten aus der geheimen Kammer, und wenn er wieder hervortritt, so trägt er die Kopfmaske des Raben des Chsi- waö, von der man annimmt, sie sei inzwischen ans seinem Haupt gewachsen. Er stellt nunmehr den Leibeigenen des Chsiwaö dar: doch wird gegenwärtig Rolle und Maske von einem zweiten Spieler übernommen, der also in diesem Punkt der Handlung an Stelle des Neulings auftritt. Dieser Spieler duckt sich so sehr, daß der sehr lange — zuweilen mannslange — Schnabel des Vogels dicht am Boden ist, und läßt den Schnabel furchtbar schnappen und klappern. Er bewirkt es mit den Händen, die völlig unter der Decke verborgen sind und mit denen er an innen verborgenen Stricken zieht. Bei den Nakoaktok, der einen von den Völkerschaften der Kwakintl, ist diese Schnabelmaske so dicht mit Zweigen behängt, daß auch sie gleich Federn bis zum Boden reichen, den Körper des Trägers völlig verbergen, und ihnt so wirklich den Anblick eines furchtbar großen Vogels leihen. Zuweilen ist das schreckhafte Gefieder auch mit Schädeln und Holz behängt: unt zu zeigen, sei es, daß der Schmuck im Kampfe errungen wurde, sei es, daß Leibeigene ihr Leben dem Fest zum Opfer geben mußten. Sobald dieser Spieler erscheint, beginnen die Sänger ihren Sang: Wa! Uebec jeden Mann kommt Schrecken von der Tsetsaöka- maske des Bachbakualann Chsiwaö. Wa! lieber jeden Mann kommt Schrecken von der Menschenfressermaske Koakoa Chualanu Chsiwaö, Seine Hakenschnabelmaske macht das Herz klopfen, Seine Hochok-Hanptmaske macht das Herz klopfen! Hat der Tänzer viermal die Runde um das Feuer gemacht, dann verschwindet auch er im heiligen Raum. Darauf erscheint der Neugeweihte wieder, kauernd wie zuvor, nur jetzt völlig nackt. Er tritt ab, und von neuem erscheint der Maskenträger, der gleiche zweite Spieler wie zuvor, nun mit der Maske des Chsiwaö selber angetan. Er bewegt sich in derselben Haltung, wie da er die Rolle von Chsiwaös Raben tanzte. Während er seinen Reigen abschreitet, singen die Sänger: Er trägt die Hamatsahauptmaske, Er hat sie von Bachbakualann erhalten, Er trägt sie rund um die Welt! Hat auch diese Maske viermal das Feuer umkreist, so tritt der Hamatsa noch einmal auf, angetan mit einem Schmuck ans roter Zedernborke: er tanzt nunmehr in aufrechter Haltung. Damit ist das Ende der Feier erreicht. Zuweilen, wie in der Kwakiutl-Völkerschaft der Lalafikoala, wird das Fest viel weiter ausgesponnen. Wenn dort eilt Hamatsa aus dem Wald zurückkehrt, so tanzt er vier Nächte mit Kränzen und Zweigen der Hemlocktanne, dann vier Nächte nackt, zuletzt vier Nächte in dem Schmuck von der Borke der roten Zeder. Immer aber finden noch festliche Aufzüge statt, die den Heimgekehrten in sein Haus geleiten, und die ebenso wie die Einholungen durch viele peinliche und umstäno- liche Vorschriften geregelt sind. Rätsel. Unschön erschein' ich dir zwar als seltsam gestaltete Nase, Aber eilt B noch und gleich werd' ich zur belgischen Stal Auflösung in nächster Nummer. Auflösung der Charade in voriger Nummer: Schockolade (5 Dutzend o — Schock o 4- Lade). r| e 6- — Rotationsdruck und Verlag der Brüh l'scheu Unwersitäts-Buch« unb Steindruckerei, R. Lange, Gießen.