Areilag den 18. Sanuar 1807 MW -^ISSUM 8SL», | tKj! ifAEVMMttMS ;j 11 i KJMj ramgä H Msnschenleöen, die Lügen. Roman von H. Ehrhardt, Verfasserin von „Mittellose Mädchen" Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) Isa schien er wie ein tötendes Gist, Sie machte eine Bewegung nach dem Ausgange, ihr schwindelte. Ta nahm der Mann neben ihr ihren Arm fest und innig an sich — willenlos ließ sie sich zu einer niedrigen Bank führen. Er setzte sich neben sie und sog mit leise bebenden Nasenflügeln den starken, berauschenden Blütenduft in sich ein. Isa aber schüttelte mit einer Geberde des Widerwillen den dunklen Kopf. „Wie warm und feucht die Lust hier ist und wie süßlich diese an und für sich ja wunderschönen Blumen duften!" bemerkte sie, einen herzhaften Anlauf nehmend, das Tete-a-tete mit dem jungen Offizier recht harmlos zu gestalten. „Ich glaube, mir wird noch elender hier. Gehen wir lieber in den Saal zurück." „Nur noch einen Augenblick!" Joachim rückte der weißen Gestalt bedenklich nahe, „Ist es nicht wundervoll, daß wir beide hier so allein sind? Oder fürchten Sie sich, mit mir allein zu sein?" setzte er leise hinzu mit einem Blick, vor dem Isa erbebte. Eine flammende Röte ergoß sich über ihr bleiches Gesicht, ihre dunklen Augen senkten sich zu Boden. Ihr war, als ob all der Duft, die Schwüle, die ferne Musik sie einhülle in eine warme, rosige Wolke, die sie geradeaus in den blendenden Glanz des offenen Himmels trüge. Sie fühlte, nun kam die Entscheidung, von der sie unbewußt geträumt. Seine schmale, kräftige Hand legte sich auf ihre verschlungenen Finger, an ihrer Wange spürte sie den Hauch seines erregten Atems. „Isa!" flüsterte er leidenschaftlich und neigte sich zu ihr. Aber raubte die völlige Gewißheit ihr die Klarheit der Sinne oder war sie im Moment nur ein Spielball in der Hand des unerbittlich seinen Weg verfolgenden Schicksals — sie riß sich so heftig von dem überraschten Manne los, daß er zurücktaumelte und stürzte nach dem Ausgange. Tressenberg sprang sofort auf, um sie zurück zu holen. Im Hinauseilen knickte er achtlos Blätter und Blüten. Aber auch das kleine Nebengemach war leer — Isa war verschwunden. Bitter enttäuscht warf Joachim sich in einen niedrigen Sessel, außerstande, sofort in die Gesellschaft zurück zu kehren.. Ein Gemisch von Staunen, Trauer und Bestürzung erfüllte ihn. Was sollte dieser chastigc Rückzug Isas bedeuten? War cs eine Laune? Oder liebte sie ihn nicht? Aber launenhaft war sie nie gewesen und immer halte sich in der leichten Befangenheit, die sie im Verkehr mit ihm zur Schau getragen, die Liebe ihres jungen, reinen Herzens verraten, welche sein oberflächliches Gefallen an ihr bis zu einem tiefen, warmen Gefühl gesteigert hatte. Nichts von der unbändigen, glühenden Leidenschaft, die verborgen in ihm schlummerte und die er ahnend manchmal wie einen tückisch im Hinterhalt lauernden Feind empfand, war diesem Gefühl für Isa eigen, es war die Sehnsucht des Vereinsamten, Unverstandenen nach dem friedlichen Hafen einer harmonischen Ehe, nach einer warmen, teilnehmenden Frauenscele, die nicht fragte, nicht zweifelte, die ihn liebte ivie er war. Er hatte gedacht, Isa schon ganz zu besitzen, statt dessen floh sie vor der Entscheidung, Ein bitteres, hohnvolles Lächeln kräuselte seine Lippen. „Geschieht mir schon recht," dachte er, „warum bin ich auch so ein eingebildeter Kerl, der bei Menschen Liebe für sich vorhanden glaubt?" Niemand hatte ja doch Verständnis für den guten Kern in ihm» In die Gedanken des Einsamen hinein klang das leise bestrickende Rauschen seidener Frauengewänder, ein leichter Schritt. Ec richtete sich aus seiner nachlässigen Stellung empor, den Kopf nach der Tür des Nebenzimmers wendend. Dann stand er mit einem Male auf den Füßen, Unter der weit zurück gerafften Portiere erschien Hanna Gerhardt. Das aus dem anstoßenden Raum fallende, grelle. Gaslicht gab einen wundervollen Beleuchtungseffckt für ihre weiße Gestalt, ihr rotgoldenes Haar. In Joachims Seele tauchte eine unklare Erinnerung auf, als habe er diese weiß?) leuchtende Gestalt in dieser Stellung schon einmal gesehen. —* Aber er konnte den flüchtigen Gedanken nicht fassen. Stumm verneigte er sich. Die junge Frau kam einen Schritt auf ihn zu, ihr Gesicht strahlte in der Art eines Kindes, das irgend eine Neckerei vorbereitet. „Bleiben Sie nur ruhig sitzen, Herr Baron Joachim von Tressenberg!" sagte sie, seinen Namen absichtlich scharf betonend, „ibcnn Sie gestatten, leiste ich Ihnen ein wenig Gesellschaft. Ich möchte gern, daß Sie mir recht viel von Ihrer lieben Schwester erzählten." Er war schon bei ihren ersten Worten zusammen gezuckt und wich nun unwillkürlich mit einer abwehrenden Hand- bewegung von der entzückenden Frauengestalt zurück, als sähe er eine Vision. Die unklare Erinnerung gewann eine feste Gestalt. Seine geringschätzige Bemerkung über die „rothaarige Pensionärin", die begeisterten Lobreden des Bruders, der seltsame Traum 38 nur ruhig aus!" meinte das als alle Rechten leicht über streichend. Er fuhr auf, Gesicht geschleudert. „Nun, wenn die junge Frau gleichmütig, mit der üppige Haargelock an den Schläfen habe sie ihm eine Beleidigung ins Rothaarigen so aussehen, wie Sic, gnädige Frau, würde ich dafür stimmen, jede andere Haarfarbe auszurotten." Zum ersten Male färbte eine Aufwallung von Begeisterung den Ton seiner Stimme. „Puh, Schmeicheleien!" Die junge Frau hob die entzückend geformten, weihen Schultern, während ein allerliebstes Schmollen ihren reizenden Kindermund verzog. „Die genieße ich ohnehin schon reichlich genug, mehr, als mir lieb ist. Ich hoffe stark, daß Sie mich in Zukunft mit solchen Ausfällen auf meine Person verschonen werden." Er verbeugte sich formell. „Wie Gnädige befehlen!" ~ Sie schmiegte sich wie ein Kätzchen in ihrem Stuhl zusanunen. „Schön!" lächelte sie. „Aber nun befehle ich Ihnen zuerst, daß Sie sich setzen. Es ist mir gräßlich, wenn ich zu einem Menschen in die Höhe sehen muß. So ist's recht — und jetzt wollen wir plaudern, das heißt, Sie werden mir recht viel von Marga und von Ihrer Heiinat erzählen." in dem kleinen Rauchzimmer daheim — alles wurde in ihm I lebendig. „Sie sind — Hanna Kronau?" stieß er hervor, ohne das eigentümliche seiner Ausdrucksweise zu bemerken. Die junge Frau lachte silberhell auf — er hatte nie I solch ein süßes, betörendes Lachen gehört. | „Hanna Kronau?" wiederholte sie dann, „ja, die bin ich allerdings — gewesen. Nun schon seit Jahresfrist heiße | ich Hanna Gerhardt. Wie kommt es, daß Sie das nicht ! wußten?" _ , i Sie hatte sich graziös in einen Schaukelstuhl gleiten | lasten, hinter dem hohe Palmengewächse ihre gefiederten Wedel über ihr reizendes Köpfchen neigten und sah ihn nun aus im Ampellicht rotglimmenden Augen von unten herauf an. Er hielt ihrem forschenden Blicke stand und ein Lächeln, das sein junges, herbes Gesicht wunderbar erhellte, umzog seinen Mund. „Darf ich ganz ehrlich sein, gnädige Frau?" In der nachlässigen Haltung mit gekreuzten Armen, die er mit Vorliebe annahm, wenn er innere Bewegung vcr- | bergen wollte, blieb er vor ihr stehen, als sie mit der Würde ! einer kleinen Königin zustimmend den Kopf neigte, fuhr er gelassen fort: „Ich mag Ihren Namen wohl gehört haben, gnädige Frau, aber ich habe ihn sofort wieder vergessen, weil ich mich rein gar nicht für die Freundin meiner Schwester interessiert habe, so sehr viel schönes und liebes Marga auch von ihr zu erzählen wußte." Hannas wundervoll gezeichnete Brauen schoben sich ein klein wenig zusammen. „Um des Nachsatzes willen sei Ihre empörende Gleichgültigkeit Ihnen verziehen," sagte sie, ihn noch immer groß und unbefangen ansehend, „also Sie wußten nicht, wen ich geheiratet habe? Und doch finde ich es seltsam, daß nach all dem, was Sie sicher von den neuen Landrats vorher schon gehört haben und besonders bei meinem Anblick keine Vermutung in Ihnen auftanchte, daß ich Ihr Leben sozusagen schon einmal gestreift habe." Sie lehnte sich in ihren Stuhl zurück und begann sich ungeniert zu schaukeln. „Hätte ich nur einmal Ihren Vornamen nennen hören, gnädige Frau, so würde ich sofort auf die richtige Fährte verfallen sein, denn es ist wohl nicht anzunehmen, daß mehrere dieses Namens existieren, die solch —* er stockte und sein Blick blieb vielsagend an dem goldfunkelnden Frauenhaupte hängen. „Die solch brennend rotes Haar haben — sprechen Sie's Es war ihr nur ein willkommener Anlaß gewesen, tyn an sich zu fesseln, und sie merkte überrascht und erfreut zugleich, daß sie eine Saite seines Innern damit berührt hatte und ihm in einer Sekunde einen großen Schritt näher gerückt war. Er gab sich unbewußt eine Blöße vor ihr. Sein Antlitz hatte sich sofort verdüstert. Mit zusammengeschobenen Brauen sah er vor sich hin, preßte die hochmütigen Lippen aneinander, als wolle er jeden Laut darauf zurückdrängen, und plötzlich, er wußte selbst nicht, wie er dazu kam, fing er an, ihr von der Kälte und Leere seines Elternhauses zu erzählen, von dem erstarrenden Hauche, der in Schloß Loßwitz und seinen Bewohnern jedes freudige, wanne Gefühl tötete, von der geizigen Marotte des Vaters, der herzlosen Strenge der Mutter, von der einsam und unbeachtet verblühenden Schwester und von seiner eigenen unverstandenen Ingens. Alles, was sich feit Jahren in ihm angesammelt hatte, was er nie einen . Menschen ahnen lassen wollte, das offenbarte er im Zeitraum von wenigen Minuten der schönen, kindlichen Frau, die regungslos, die Händchen im Schoß verschlungen, vor ihm saß und mit den großen Mürchenaugen an seinen Lippen hing. Keins von beiden merkte, daß die Arie aus der „Cavalleria rusticana" schon seit einer Weite den Klängen der „Donauwellen" gewichen war. Das lebhafte, geräuschvolle Treiben des Ballsaals drang zu ihnen gleich einer wirkungslos am Ufer abprallenden Welle. Hanna hörte nur beit Wohllaut seiner männlichen Stimme, deren Zauber sie sich willenlos hingab. Als er tief aufatmend schwieg, sagte sie teilt Work. Nichts war in dem Moment geeigneter, dem Manne zu be- iveifen, daß er verstanden wurde, als dieses Schweigen. Unter den langen, tiefschwarzen Wimpern leuchtete blitzartig ein Strahl auf — die beiben Augenpaare wurzelten sekundenlang fest ineinander, eine geheimnisvolle Brücke inneren Verstehens von Herzen zu Herzen schlagend. Dann hob die I junge Frau die Hand und reichte sie ihm hin. . I „Ich danke Ihnen, Baron!" sagte sie schlicht. Er berührte das feine weiße Leder ihres Handschuhs leicht mit den Lippen und fühlte dabei, wie ihm der lachte Duft von Whiterose, der ihrer Person anhaftete, im Verein mit der schwülen Treibhausluft, sinnberaubend zu Kopfe stieg. Er kam sich vor wie ein Trunkener. Hatte er nicht erst vor einer Viertelstunde beinahe an derselben Stelle erneut Weibe sein ganzes Leben und Denken darbieten wollen? Oder lagen schon Jahre dazwischen? Er wußte kaum mehr etwas dsvon. Er empfand nur die berauschende Wohltat .einet I Frauennähe, von deren weichen, kleinen Händen er geträumt, deren süße, innige Stimme sein Enttäuschungsweh ui Schlummer sang. ........ _. Gleichwohl zeigte fein blasses Gesicht keine Spur einer wärmeren Regung, als er die kleine Fraiienhand auv der seinen ließ und, sich straff aufrichtend, einen Schritt zurnck- trat, als habe et die Absicht, sich zu entfernen. Hanna stand ebenfalls auf und jetzt erst die bekannten Walzerklänge hörend, schlug sie erschrocken die Hänoe zusammen und eilte nach der Tür. Mein Gott, man tanzt ja bereits wieder — und wir sitzen 'hier beisammen, als ob es ans der Welt keinen Ballsaal und keine Tanzverpflichtung gäbe, die zu vergessen unter I Umständen einem Verbrechen gleichkommen kann. Wer ist denn nur dieser Unglücksmensch, dem gegenüber ich so schwere Schuld auf mein Gewissen geladen habe? Können Sie das Gekritzel vielleicht entziffern, Baron? Bitte!" Joachim hielt das weiße Kärtchen in der Hand und starrte darauf nieder, als läse et sein Todesurteil. Der Eintritt des Rittmeisters von Eppen überhob ihn einet Antwort, denn dessen Gesicht zeigte deutlich, wer die unleserlichen Buchstaben hinter den vergessenen Walzer gesetzt hatte. Freudige Uebertaschnng paarte sich darin mit einem Ausdruck unliebsamen Erstaunens, da er den schlanken Offizier m Gesellschaft der bewunderten Landrätin sah. Aber Hannas durch ein bezauberndes Lächeln unterstützte I Entschuldigung, daß sie gegen einen namenlosen Tänzer, allo 39 nicht gegen seine Person gesündigt habe, hob sein verletztes Selbstbewußtsein. Es sollte ihn, nicht schwer fallen, den Freiherr» aus dem Felde zu schlagen, besonders da sich an diesen Walzer für den Tänzer das Recht knüpfte, seine Dame zum Souper zu führen. Triumphierend bot er der schönen Frau den Arin, um sie in den Saal zu geleiten, Auf der Schivclle uict'tc diese noch einmal, int Moment ein klein wenig herablassend den, regungslos dastehenden Tressenberg zu. Dann verklang dav Rauschen ihrer seidenen Gewänder im Gewirr der vom Ball- saal herüberslutenden Laute. Als Joachim sich allein sah, stieß er einen ächzenden Ton aus und schlug sich mit der geballten Rechten mehrere Male an die Stirn. (Fortsetzung folgt.) Brmd für Mutterschutz. (Unberechtigter Nachdruck verboten.) In Bcrlii, hielt am 13. Januar der „Bund für Muttcr- schutz" eine öffentliche Sitzung ah. Als Hauptthema stand auf der Tagesordnung die Reform der konventionellen Ge - f Hl echt sm or a l. ,, In dem Rahmen dieses Themas berrchtete zunächst bte Vorsitzende des Bundes Dr. Phil. Helene Stöcker über: „Tie heutige Form der Ehe". Sie führte etwa ans: So schwer die Arbeit, die der Bund sich gesetzt habe, auch gewesen sei, so sehr man feilte Ziele verzerrt und entstellt habe, fo fei doch die Zahl der Freunde und Mitarbeiter ständig gewachsen. Ja, man habe heute eine her dem Bunde verwandten Kulturbewegung zu der Ehe, zur Eletch- stellnng der unehelichen Kinder mit den ehelichen, und zur Um- wertung der kouveittionelleu Geschtechtsmoral in säst allen Kulturländern, wie z. B. in England, Dänemark, Frankreich, Holland, Oesterreich, Amerika nsw. Aus allen diesen Bestrebungen gehe das eine hervor, daß das Verlangen der Kulturinenschheit nach freier Entwicklung gegenüber klerikaler ober gesetzlicher Vergewaltigung so stark sei, daß an einer Verwirklichung nicht zu zweifeln wäre. Es fei ost entmutigend, zu denken, wie schwer sich die Menschheit von Vorurteilen losringe, und wie viele Tausende entsetzlich leiden müßten, ehe man nur ein wenig mehr Licht und Freiheit erobert habe. So werde man vielleicht in späteren Jahrhunderten auf die Jnsamierung der unehelichen Mutter und des Kindes mit derselben Beschämung zurückschauen, wie wir heute auf die Hexenprozesse. Seit einem Jahrhundert etwa finde sich schon in der europäischen Kultur das Verlangen nach einer neuen Gestaltung des Lebens in Liebe und Ehe. Und so hundertfach verschieden auch die Reformvorschläge seien, in einem stimmten sie überein: in der Verurteilung des heutigen Zwanges und in dem Verlangen nach größerer individueller! Freiheit. Die wirtschaftliche Umwälzung sei dann die mächtigste Unterstützung für die theoretischen Forderungen geworden, an bereit endlicher Erfüllung nicht zu zweifeln sei. Liebe fei innere Gebundenheit und verpflichte zu alledem, wozu rohe Menschen erst den Zwang der Gesetze brauchten. Um Liebe und Ehe zur höchsten Vollendung zu führen, gelte auch inbezug aus sie, Was Goethe im „Faust" von der Freiheit und vom Leben sage: „Dies ist der Weisheit letzter Schluß: — Nur der verdient sich Freiheit, wie das Leben, — Der täglich sie erobern muß." (Lebhafter Beifall.) Man trat dann über das Thema : „Die heutige Forin der Ehe" in eine Diskussion ein. Professor Dr. Koblauck-Berlin forderte eine Vertiefung der Ethik. — Justizrat Dr. Rosenthal-Breslau Betonte, daß die Ehe, das was sie ist, erst durch eine Entwicklung von Jahrtausenden geworden ist. Das Wesen der Ehe ist heute die Absicht der Gattungsfortpslanznug. Die Ehe ist keine Schädigung für das weibliche Geschlecht, sondern ein Fortschritt, eine Errungenschaft. (Beifall.) — Frau Leonhard: Die Ehe Besteht aus einer körperlichen, geistigen und wirtschaftlichen Gemeinschaft. — Frl. Maria Lischnewska: Die Verhältnisse haben sich geändert, die heutige Form der Ehe entspricht nicht mehr dem Kulturfortschritt. Heute ist die Frau nicht mehr wirtschaftlich vom Manne abhängig, sie soll selbständig sein. Wir wollen die Ehe in die freie Form gießen, die dem ntobernen Frauenleben entspricht. (Lebhafter Beifall.) — Dr. W. Bloem: Das Wesen der Ehe ist eine dauernde Kameradfchast. Neben das Klischee der heutigen Ehe muß als ebenso berechtigt jede andere Verbindung auf kürzere Dauer treten. (Beifall.) — Prof. Dr. Bruno Meyer: Heute ist eine glückliche Ehe fast ein Mirakel (Heiterkeit), weil die Individuen zu sehr verschieden sind. Unsere Eheformen können sehr gut nebeneinander bestehen. Man muß alle diese Dinge möglichst vorurteilsfrei betrachten. (Beifall.) — Frau Dr. Reich: Die Objektivität fehlte bei vielen Reden. • Unsere Ethik ist nicht neu, auch die Scheiden der Ehe sind nicht so groß, ebenfowenig wie die Frau wirtschaftlich selbständig ist. Wenn man nicht objektiv ist, wird man viele Kreise abstoßen. (Vereinzelter Beifall.) — Frl. Lischnewska: Die freien Verhältnisse werden für die Gesellschaft viel mehr leisten, als bte bisherige Ehe. In der Nachmittagssitzung sprach Fr auAdeleSch reibet! über: Heiratsbeschr'änknngen. Sie beleuchtete das Problem unter dem Gesichtspunkte der! von Staat und Gesellschaft geschaffenen Verhinderungen und Erschwerungen, denen wirtschaftliche Momente oder Vorurteile zugrunde liegen. Sie erinnerte dabei an den Fall des Provmzial- steuerdirektors Löhning in Posen, der sein Amt wegen Verehelichung mit einer Feldwebelstochter niederlegen mußte. Die Rednerin erörterte ferner eingehend die Frage des Priesterzölibats und die sittlichen Schaden, die es im Gefolge habe. Sie ging dann! auf die Mischehen ein, gegen die sich die Geistlichkeit wende, die dadurch Kampf und Leid in die Liebesbeziehungen zwischen Angehörige verschiedener Konfessionen trage. Die Zivilehe sei eine unentbehrliche Voraussetzung der Freiheit der Ehewahl. Als eine der schlimmsten Erscheinungen sei das vom Staate anferlegts Zölibat der Lehrerinnen anzusehen. Bei den Beamtinnen liegen die Verhältnisse ähnlich. Die .Privatunternehmer ahmen das Beispiel des Staates nach, denn nur sehr schwer sinden verheiratet« Frauen Stellungen im Geschästsleben. Von der Ehe ausgeschlossen sind auch, solange sie in Stellung sind, die zahlreichen D.enst^ boten. Daß der Mangel an Ehemöglichkeit hier wie üoerakl lediglich zu außerehelichen Beziehungen fülyre, beweise die groge Zahl der unehelichen Kinder gerade im Dlenstbotenstand., Die Umwandlung der Dienstboten in außer dem Hause lesende .Hausangestellte würde Eben ermöglichen. Ganz überflüssige teoe# erschwerungen schafften die Vorurteile über standesgemäßes Leben, die übertriebenen Ansprüche an gesellschaftliches Ausritten und an Luxus. Solange solche Aeußerlichkeiten bei der Eheschließung in Betracht gezogen würden, könne der innere Geyalk einer Ehe nicht besser werden. Die bessere Ehe, unter der auch alle mit Uebcrnahme voller Verantwortung für die Kinder em- aegangenen Lebensgemeinschaften zu verstehen seien, könne erst die selbständig denkende Frau herbeiführen., (BeiMl.) Dann behandelte Dr. Max M ar eich e-Berlin dasselbe Thema von einem anderen Gesichtspunkte aus. Er wandte sich gegen die aus sozial- und raffenhygienischen Gründen von vielen Seiten befürworteten gesetzlichen Eheverbote für Kranke und Minderwertige. Die praktische Durchs! hrbarkeit em cs .wichen Gesetzes sei so gut wie ausgeschlossen, da sie eme inavnche Unter- werfung der Menschen in ihren allerpersönlicywen und atter- iiitiiuften Angelegenheiten unter den abstrakten Begriff dm , R a s s e v e r e d e l u n g" erfordern würde; zweitens aber,. weil es in der übergroßen Mehrzahl der Fälle gar Nicht gelingen könne, den Gesundheitszustand der Ehekandidaten so zuiwrlalfig sestzustelleii, daß der Staat daraufhin die moralische Verantwortung zu übernehmen vermochte, die Eheschließung zu verbieten oder andererseits ausdrücklich als ungefährlich snr den anderen Ehegatten und die Nachkommenscyast zu beschranken. Das gedachte Gesetz fei daher in keiner Weise wünschenswert, noch zweckmäßig. (Beifall.) Prinz oder Graf. Das Schöffengericht in Salzungen hat dieser Tage den G r a f e n B o l a u i n v o n G r e b en st e i u, der suy in Emgaven an das Kabinett des regierenden Fürsten zu Waldeck und P»r- mont als „Volquin Prinz von Waldeck und Pyrmont" unterzeichnete, von der gegen ihn auf Veranlassung des Fürsten erhobenen Anklage wegen Führung.eines falschen Namens sreigesvrocküen. Das Gericht betrachtete die Bezeicpnimg „von Waldeck und Pyrmont" nicht als einen Namen und nahm an, daß der Angeklagte int guten Glauben gehandelt haoe. Wie man uns nun mitteilt, bildet dieser Prozeß, dessen Ausgang vorauszusehen war, nur ein Glied in der. langen Kette emes seit Jahren währenden Streites, der. einen interessanten Beitrag zur modernen deutschen Fürstengeschichte darstellt.. Um ihn zu verstehen, muß man zurückgreifen bis auf einen Prinzen Franz Angiist vom Hessen-Philippsthal, einen Sohu des Landgrafen Ernst von Hessen-Philippsthal, der in den Annalen seines Hauses keine» besonders rühmlichen Platz einnimmt, da er es mit seiner Eigenschaft als hessischer Prinz für vereinbar hielt, am Hofe des Königs Jsrome von Westphalen, des französischen Usurpators des Kurfürstentums. Hessen, das Amt emes Oberkammerherrn anzunehmen. Prinz Franz, gAoren ISOö, stand in österreichischen Militärdiensten, zuletzt als Oberst. Aber nachdem er sich 1841 mit einem bürgerlichen Mädchen, Mari« Katharine Lindner, aus Leonberg mi wn.rttemberg'.schen Neckarkreise, verheiratet hatte, nahm er den Nsamen eines „Baron Falkener" an und lebte unter ihm nt entern Landhause, das er sich in Frankreich, in. Bondonville bei Nancy, gekauft hatte; dort starb er 1861. Seine Witwe erhielt nun 1873 von Preußen die Erlaubnis, sich auch sermerhm Baronm von Falienev zu nennen, unter Ausdehnung dieser Erlaubnis auf ihre, Nach- kommenschast. Sie hatte W Kinder, drei Sohne und. drei Töchter. Die Söhne sind alle tot; der letzte, Baron Ferdinand Falkener, starb 1883 als Architekt in Wiesbaden. Von den beiden noch lebenden Töchtern der Baronin Falkener, bte übrigens selbst ein hohes Alter erreichte und erst 1904 gestorben ist, ift 40 — die jüngere an den Pfarrei Karl Rall in Trusest im Kreise Schmalkalden verheiratet: die ältere aber, Baronin Konstanze Falkener wurde 1869 die Gattin des Prinzen Erich von Waldeck und Pyrmont. Diese Ehe wurde gegen den Willen des Fürsten Georg Viktor zu Waldeck geschlossen und ist unebenbürtig. Der Herzog von Sachsen-Meiningen war es, der Kvnstanze von Falkener und ihren Kindern 1885 den Grasenstand unter dem Namen „von Grebenstein" verlieh. Ihr einziger Sohn ist der Graf Volquin von Grebenstein, der seine Erziehung im preußischen Kadettenkorps erhalten hat und mit seiner Mutter und seinen Schwestern in Vacha an der Werra lebt. Er behauptet, die Ehe seiner Eltern sei standcsgleich gewesen und er sei ein ebenbürtiges Mitglied der fürstlichen Familie Waldeck. Diese Ausfassung ist irrig, da ihr hi-' Bestimmungen des Waldeckischen Hausgesetzes entgegenstehen. L ent der Graf Grebenstein sich nun seit einiger Zeit bald , f von Grebenstein-Waldeck" oder „Prinz von Waldeck und 1 'tont" nennt, scheint er eine gerichtliche Entscheidung über seine i etlichen Ansprüche herbeiführen zu wollen. Das einzige hierzu wäre ivohl eine Feststellungsklage. Auch dem Furnen Van Waldeck, als dem Haupte seines Hauses, muß begreiflicherweise an einer solcheit Entscheidung liegen, umsomehr, als sie ohne jeden Zweifel zu Ungunsten seines jungen Verwandten ausfallen würde. Dagegen möchten wir bezweifeln, ob es sehr geschickt war, auf dem Wege gegen den Grasen Grebenstein vorzugehcn, der jetzt vor dem Schöffengericht in Salzungen eingeschlagen worden ist, und zu einer Art von Sieg dieses neuesten deutschen Prätendenten geführt hat. Denn daß der Graf Grebenstein sein gutes Recht zu verteidigen glaubt, müßte seinen Gegnern hoch bekannt sein. Die junge Amerikanerin, bereu vater, oder sogar Vater vielleicht noch L ine Laufbahn als Kohieigchtpper, als Laufbursche oder Zeitungsjunge begann, um als „vielfacher Millionär-' zu enden, setzt ihren Siegeszug durch die alte Welt ununterbrochen fort. Die festeste Bucg, die ihr bis jetzt widersteht, ist der „Gotha", d. h. der, wo die ganz exklusiven regierenden oder entthronten Faintlicn auf einsamer Höhe verzeichnet stehen, und ferner jener zweite, nicht umfangreichere Teil, der den sog. mediatisierten Hausern eingerä'umt ist, die zur Belohnung für- gewisse, heutzutage recht rininterressante Rechte aus den Zeiten des heiligen römischen Reiches deutscher Station, das Privileg der Ebenhurt mit den Herrscherdynasticil genießen. Bisher ist es einer einzigen Amerikanerin gelungen, "einen Platz in der allerobcrsten Kategorie des „Gotha" zu erobern, das war Alice Heine, eine amerikanisierte, in New Orleans geborene Großnichte des Dichters des „Buches der Lieder" und, aus erster Ehe, verivitivete Herzogin von Richclicu. Sie ist zugleich die erste Frau israelitischer Abstammung r- b amerikanischer Nationalität gewesen, die aus einem richtigen one Europas, freilich den: kleinsten, gesessen hat. Nicht lange; im Herbst 1889 heiratete Fürst Albert von Monaco ste, im Frühjahr 1902 ließ er sich von ihr scheiden. Unter den Mediatisierten begegnen mir nur zwei Prinzessinnen, deren Wiege im Dollarland stand: der Prinzessin Franz AuerSperg, die mit Mädchennamen Florence Elizabeth Hazard hieß njld in New Port zur Welt kam, ivo sie noch jetzt mit ihrem (hallen lebt; und der Prinzessin Karl I s e n b u r g - B i r st c i n , früher Wl>ß B e r t a L e w i s, aus New Orleans, die mit ihrem Gemahl das Leben vornehmer Globetrotter führt, bald tu London, bald in Paris, bald an der Riviera. Sehr lang ist dagegen die Reihe der Herzoginnen, Fürstinnen und Prinzeisinnen in der dritten, btinlgcmischlen unb internationalen Abteilung des Gotha, in der Familien des verschiedensten Ursprungs beieinander stehen. Deutschland nimmt in der Statistik den tinlersten Platz ein; da sind nur die verivilivele Fürstin Lynar, eine geborene M i ß Par so ns ouS der Stadt Columbus im Staate Ohio, und die P r i n z e s s i ir Franz H a tz f e l d t geb. Miß Clara H u n - lington ans Detroit im Staate Michigan, zu nennen, und er« vähnen könnte man vielleicht noch die Witwe des im größten Elend verstorbenen jungen Grafen Ferdinand Blücher, Sohnes des immens reichen Fürsten Blücher von Walstait, die vor ihrer Heirat Miß A l m a Lo eb hieß, aus New-Pork stammt und in New-Vork lebt. Freilich, in die Kategorie der reichen Erbinnen gehört sie nicht. In England, in Italien und in Frankreich werden die Namen vieler der ältesten Geschlechter, die mit der Geschichte ihres Landes eng verbunden sind, jetzt von früheren amerikanischen Mißes getragen. Man findet in Italien die Fürstinnen Brancaccio (Miß Elizabeth Hickson-Field aus New-Vork), Camporcale, Gattin des Bruders der Fürstin Bülow (Miß Florence Binney-KingSland aus Boston), Stigliauo '.Miß Evelun Bryant aus Downieville), Rospigliost (verwitwele Airs. Parkhurst, geb. Reid), deren Ehe irerlich angeiochtcn worden ist, die Prinzessin Giambattisla Rospi- zlie'i (Miß Ethel Brousou ans New-Bork) und schließlich die g' i.in Vieovaro, Palastdame der Königin-Witive Marghuerita Map Eleanor Spencer aus New-Vork). Englische Herzoginnen tud geworden Miß Helen Zimmermaun, jetzt Herzogin voll Manchester, Miß Cousuelo Vanderbilt, Herzogin Atarlborough, unö Miß Mary Goelet, Herzogin von Roxburghe. Einen der stolzesten Titel Frankreichs, den einer Herzogin Rochefoucauld, führt gegenwärtig die ehemalige Miß Mattie Atitchell aus Portland; die Fürstin von Chalais hieß vormals Miß Beatrice Tinnns und ist aus Baltimore, während die Herzogin von Bassano als Miß Claire Symes im benachbarten Canada das Licht der Welt erblickte. Die Fürstin von Chimay, höchst unerfreulichen Andenkens, behauptet übrigens ebenfalls immer noch ihren Platz im „Gotha", zwar mit dem Vermerke „geschieden", aber doch als die Mutter der fünfzehnjährigen Gräfin Marie Rignet de Chimay und des zwölfjährigen Prinzen Josef, der seinem Baier einst als Fürst folgen und hoffentlich nichts von den exzentrischen Anlagen seiner Mutter geerbt haben wird, die als Miß Clara Ward in Detroit im Staate Michigan 1873 geboren wurde. Kunst. — Zwei bet größten Maler aller Zeiten, Tizian und Dürer, sind mit einer bedeutenden Anzahl ihrer schönsten Werte in den Lieferungen 53 bis 60 des kunst- geschichtlichen Unternehmens „Klassiker der Kunst in Gesamtausgaben" (Stuttgart, Deutsche Verlagsanstalt) vertreten. Zunächst ist darin die in den voransgegangeneu Lieferungen eröffnete Reihe der Gemälde Tizians zu Ende geführt und der letzte Abschnitt der sie begleitenden höchst instruktiven Erläuterungen beigegeben, sodaß jetzt in der Lieferungsausgabe nach den Bänden Raffael, Rembrandt und Rubens auch der köstliche Tizimi-Band vollständig vorliegt; hierauf ivird uns ein ansehnlicher Teil von Dürers wundervollem Lebeuswerk dargeboten, der seine sämtliche Gemälde, die aus den Jahren 1495 bis 1524 stammenden Kupferstiche, einige als Anhang beigegebene zweifelhafte und Schulbilder und den Anfang der von Dr. Valentin Scherer verfaßten biographisch-ästhetischen Einleitnng über den Meister umfaßt. Der Dürer-Baud, dessen Vervollständigung mit den nächsten Lieferungen zu erwarten ist, ist unter den fünf Testen dieser ersten Serie „Klassiker der Kunst in Gesamtausgaben"" nicht nur einer der reichhaltigsten, sondern auch insofern der schönste und wertvollste, als die Schwarz-Weiß-Schöpfungen des Meisters? die in seinem Lebenswerk den größten Raum einnehmen, naturgemäß mit besonderer Treue wiedergegeben werden konnten und daher diese Gesamtausgabe uns in noch vollendeterer Weise als die anderen die künstlerische Handschrift eines unserer herrlichsten yjleifipt fenneit teliTt — Die Kunst. Monatshefte für freie unb angewandte Kunst. (Preis vierteljährlich 6 Mk.; Verlag Bruckmann, München). Das Januarheft dieser gediegenen vornehmen Kunstzeitschrift erfreut wieder durch vielseitige Reichhaltigkeit und ein auserlesen schön gedrucktes Jllustrationsmaterial. Der erste größere Aussatz stammt von Walther Geitsel und behandelt „Die klassische Bilduis- kuust in England", die Kunst von Joshua Reynolds, Thomas Gainsborough und Henry Raeburn. Trotz Betonung des vielen Gemeinsameik wird jeder der drei großen Porträtisten als feftgefügte, scharsumrissene Persönlichkeit gezeigt. Söhne eines Landes, daS damals eine geschlossene Kultur besaß, schielten sie nicht nach an bereit Ländern, wie die deutschen Künstlet taten, sondern hatten den Mut. englisch zu sein und konnten nur so „klassisch" werden. Julins Meier-Graefe widmet hierauf der Kunst Max Liebermanns einen Essay. Bekanntes und Unbekanntes zieht im Bild an uns vorüber (darunter die „Seilerbahn" in famosem Vierfarbendruck und Meier-Graefes schätzendes, anerkennendes Urteil läßt uns die klaren Reproduktionen aiismettsamer und liebevoller betrachtem. — Wen zweiten Teil des Heftes bildet eine Studie über Petest Behrens und die Raumästhetik feiner Kunst, wie sie sich aus der vorjährigen Dresdener Ausstellung zeigte. Den dort ausgestellten vier Räumen, einem kostbaren Musiksaal, einem keramischen Hof, einet mächtigen Marmordiele und einem Empfangszimmer mit gediegenem Mobiliar aus wertvollen Werkstoffen sind auch die beigefügten Abbildungen entnommen, die erkennen lassen, wie Behrens aus monumentale Wirkung hinzielt. Als Anhang sind Reproduktionen von Ausstellungsarbeiten der von Behrens geleiteten Düsseldorfer Kunstgewerbeschule beigegeben, aus denen es sich auf eiste, tüchtige Schulung der Zöglinge dieser Anstalt schließen läßt. Bersleck-Riitsel. Nachdruck verboten,. Man suche ein Sprichwort, dessen einzelne Silben in folgenden Wörtern versteckt sind, wie die Silbe „an" in „Wanderet". Augenarzt — Erdbeeren — Hänschen — Redefreiheit — Gabel — Sumpsblume — pudelnaß — Tifchendorf — Rundgefang — P'erdefchwänzc — Harzgerode. Auflösung in nächster Nummer Auflösung.des Logogriphs in voriger Nummer: Herz, Erz. Redaktion: Ernst Heß. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Unwersttäts-Buch» und Steindruckerei, 8t, Lange, Gießen»