Phpt-i M - d : Auf der eigenen Spur. Kriminalroman von Otto Ho ecker- (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Tas ist infam!" entfuhr es Hermine wieder, indem sie entrüstet aufblickte. „Tie arme Marie! Ich kenne ihre jetzigen Verhältnisse nicht, doch ich weiß, sie würde eher sterben, als sich zur Mitschuldigen einer Schlechtigkeit zu machen — und wie verworfen müßte sie sein, hätte sie — mit dem Bilde des Sohnes im Herzen — dem arglosen, vertrauenden Vater die Hand zum Lebensbnnde reichen können!" „Tein in die Freundin gesetztes Vertrauen ehrt Dich, Min- chen", meinte ihr Vater, sich räuspernd. „Doch offen und ehrlich heraus, sie hat mir nicht gefallen — in Mick und Haltung hat sie etwas Unstetes, als ob ihr verborgene Schuld am Herzen nagte ... ich wollte diesen Eindruck vor mir selbst nicht Wort haben, darum schwieg ich mich hierüber auch gegen Dich aus. Toch, Ido der junge Eilenburg offen mit verbrecherischen- Beziehungen zu seiner Stiefmutter prahlt, so —" „— so ist es erst recht eine infame Verleumdung!" flammte Hermine auf, mit vor Entrüstung dunkel gewordenen Angen. „Wie bereue ich, daß ich sie nicht heute schon ausgesucht habe, morgen indessen soll mich nichts davon zurückhalten." „Ra, liebs Minchen, darüber sprechen wir noch ausführlicher", Unterbrach sie ihr Vater fast gemütlich. Er rieb sich die Hände und wendete sich mit schnell ernst werdenden Zügen an Walden zurück. „Also, Eilenburg junior sagte seinem Stellvertreter 10 000 Mark als Belohnung zu und dieser trat dafür die Strafe an. Ter arme Schächer, nun hat er volle acht Monate umsonst ver- Lüstt und eine gleich hohe Strafe dürfte ihm für seine unbefugte Stellvertretung in sicherer Augsicht stehen. Wußte denn dieser Pseudo-Eilenburg anzugeben, was inzwischen aus dem wirklichen Namensträger geworden ist?" „Allerding. Wie Sie wissen, hat auch uns diesen Frühsommer der große Turchstechereiprozeß beschäftigt, der dann im September vor der Strafkammer mit der Verurteilung der angeklagten Gefängniswärter geendigt hat." „Gewiß erinnere ich mich. Tie pflichtvergessenen Beamten schmuggelten den Häftlingen allerlei Lebensmittel, Tabak, spiri- tuöse Getränke und Bargeld zu, wobei sie sich von den Angehörigen brausen Niesenprovisioncn 'bezahlen ließen." „Zufällig teilte mir nun der Tirektor niit, daß bei einer der damals häufigen Zellenrevisionen auch int Bettstrohsack des vermeintlichen Eilenburg verschiedene verbotene Lebensmittel sowie Kautabak uud ein kleiner Geldbetrag beschlagnahmt worden seien. Von der Annahme ausgehend, daß nur der wirkliche Eilenburg ein Interesse daran haben konnte, seinem Stellvertreter heimliche Zuwendungen zu machen, schon um ihn bei guter Laune zu erhalten, begann ich den Gefangenen unter vier Augen zu bearbeiten — und es gelang mir auch, ihn zu dem Geständnis zu bewegen, daß ihm Eilenburg junior allerdings' die ersten Monate über wiederholt derartige Extragenüsse, sowie bescheidene Geldmittel durch den käuflichen Wärter verschafft habe. Auch einen heimlichen Briefwechsel der sich natürlich auf den Austausch kurzer Informationen beschränkt, hatte der pflichtvergessene Beamte begünstigt. Aus ihm hatte Hildebrand entnommen, daß sein Freund sich heimlich in Berlin aufhielt und seinen Lebensunterhalt durch Zuwendungen seiner jungen Stiefmutter bestritt. An ihn von Hildebrand wegen der geringen Menge der Eßwaren gerichtete Klagen soll Eilenburg junior damit beantwortet haben, daß ihn die Stiefmutter selbst erbärmlich knapp hielt und er sich ducken müßte, wollte er einen offenen Bruch vermeiden. Er würde schon später mit ihr quitt werden, sei erst die dnmime Gefängnisgeschichte abgetan. Bargeld bekäme er überhaupt keines zu sehen: verschaffte sie ihm nicht die Möglichkeit, heimlich und hinter seines Vaters Rücken eine Troschke vom Hinterhof zu holen und Nachtfahrten zu machen, so könnte er selbst Hungcrpfoten saugen und mit etwaigen Zu- Wendungen für seinen Strohmann sei cs überhaupt vorbei." „Ah! Das ist durchaus wichtig!" rief Rat Hansemann, ist großer Erregung von seinem Sitze sich erhebend. „Da hätten wir ja vermutlich mit einem Schlage den heimlichen Kutscher von vorgestern Nacht. Offenbarte Ihnen der Bursche nicht auch, wie es Eilenburg junior möglich machte, trotz der Wachthunde Troschke und Pferde vom Wagen zu entführest und wieder dasin zurückznbringen?" „Dahinter steckt wieder die junge Frau Eilenburg", versetzte Walden mit einem bedauerlichen Blick auf Hermine, die ganz bleich vor Schreck wurde und mit der Hand nach dem Herzen fuhr. Eilenburg füttert die Hunde abends vor dem Loskettest selbst: seine Frau aber bereitet das Futter zu. Gelingt cs ihr, dies unbemerkt von ihrem Manne zu tun, so mischt sie dem Futter ein Betäubungsmittel bei, das die Bestie die Nacht über unschädlich macht. Auf diese Weise konnte natürlich Eilenburg junior Wagen und Pferd holen und wieder bringen. Eine solche Praxis soll auch schon während seiner Abwesenheit im Vaterhaus vor dem angeblichen Strafantritt im Schwünge gewesen sein. Der Alte hielt seinen Sohn bekanntlich knapp.und da auch die junge Frau nicht an die Kasse kam, so mußte er sich durch Nachtfuhreu ein Extrataschcngeld zu machen suchen. Konnte Frau Eilenburg das Betäubungsmittel dem Futter beimischen, so stellte sie ein Nachtlicht an eins der WohUnngsfenster, das von der rückwärts laufenden, sehr breiten Platzstraße aus deutlich überblickt werden konnte. Da Eilenburg junior aus begreiflichen Gründen immer auf der Lauer lag, so, konnte er in einer solchen Nacht immer ohne Furcht vor etwaiger Entdeckung fahren. „Mein Himimel, wie soll ich das nur glauben können! ries Hermine, in drangvoller Erschütterung die Hände ringend. ,,Meine arme Marie — nein und abermals nein, sie kann sich nicht derart zum Schlimmen verändert haben — nrteile doch selbst", wen- betc sie sich an den Vater, der eben mit verkniffenem Gesicht dasaß und durch ihre Unterbrechung nicht angenehm berührt zu sein schien. . „Was denn, Kind? Du siehst, ich habe den Kopf voll . . Ja so, deine Marie! . . . Nun, weißt du, istein Minchen, vielleicht gestern noch würde ich Mr btzigepflichtet haben . .■ . auch mir fällt es hart genug, mir dsts frühere liebe, herzensgut« Dr. 170 Samsrag den 16. UovemSer , MerhalümMM M MießenerAnMer OeMülAnMr). 678 — Und anhängliche Ding als eine abgefeimte Betrügerin — um keinen noch schärferen Ausdruck zu gebrauchen! — vorzustellen. Doch lehre mich einer die Menschen kennen! Bei denen ist alles möglich — und diejenigen, denen man am meisten vertraut, enttäuschen einen nm schändlichsten!" Er warf einen raschen Blick cmf Walden, wie um zu gewahren, ob ans diesen seine wohlberechneten Worte gewirkt hatten. Doch der Detektiv stand in der vorigen mtidett, gleichgültig anmutenden Haltung; nach seinen ausdruckslosen Mienen zn schließen, hatte er ans den Einwurf seines Vorgesetzten nicht einmal geachtet. „Nun, was weiter?" fragte Hansem-ann unwirsch, denn seine Wahrnehmung ärgerte ihn. „Sie deuteten vorhin an, daß Sie die Spur des wirklichen Eilenburg junior ausgenommen Hütten?" „Dank der mir von seinem Strohmann gemachten weiteren Mitteilungen. Ich fand bald heraus, das; die beiden, trotz der sozialen Unterschiede in ihren Lebensdedingungen, ziem- kich intim miteinander gewesen waren. Anscheinend plaudernd entlockie ich dem Burschen nun die Angabe der früher von ihm in Gemeinschaft mit den; jungen Eilenburg ausgesuchten Lokale — lauter ausgesprochen zweifelhafte Tanzplätze, Versammlungsorte der Lebeivelt, Nachtcafes mit ihrem schon mehr eindeutigen Tmncnpublikum. Ich hatte ivohl an die dreißig Lokale zu durchschreiten, bis ich endlich in den Aurorasälen einen jungen Menschen wahrnahm, dessen Züge denen des Bildes zn entsprechen schienen. Um ihn und einen Begleiter hatten sich eine ganze Anzahl dieser „Damen" geschart; die beiden Männer traktierten die ganze Sippe trotz der verhältnismäßig frühen Abendstunde mit sogenanntem Champagner — man muß ihn in derartigen BergüngmigLlokalen mit 25 Mark pro Flasche bezahlen. Der Anblick einer ziemlichen Menge bereits geleerter Flaschen macht« mich stutzig; woher sollte der junge Eilenburg einen derartig hohen Geldbetrag hergenommen haben, es sei denn, daß er an dein Morde in der Droschke aktiv beteiligt war. Wie ich nun znwartend, wohlverdeckt hinter einer Säule stand, und um* überlegte, was tun, vermochte ich auch des jungen Menschen Begleiter von Gesicht zu Gesicht zu sehen... ich erkannte ihn trotz eines falschen blonden Bollbartes und ebensolcher Perücke, die ihn n,m etwa 10 Jahre jünger machten, und einer goldenen Brille auf den ersten Blick . . . und wußte, daß ich einen unserer gefährlichsten und dabei auch geriebensten Berliner Hochstabler vor mlir sah — eine znin äußersten zähe Verbrechernatur, einen gewissen Kundt." — „Allbarmherziger!" Der Rat schnellte, wie aus der Pistole geschossen, von. neuem aus seiner molligen Sofaecke und stand kerzengerade vor dem Detektiv „Das erstaunt Sie, Herr Rat", konnte dieser feilt Befremden nicht unterdrücken. „Ob michs erstaunt — da möchte man ja lang hinschlagen!" wetterte Hansemann. „Dieser nämliche Kundt trat heute abend Unvermutet bei Witte ein, als ich in dessen Wolmnng Haussuchung abhielt. . . mich sehen, erkennen und wie Schafleder aus» reißen, war bei dein Kunden das Wer? eines Augenblickes. . . ich 'hinter ihm Her, it& ein geölter Blitz . . . aber hat sich was. Der Kerl war ausgekniffen und verschwunden, es blieb umsonst, daß ich einige meiner Leute hinter ihm herschickte. . . schließlich", brach er ab, die Schultern hochziehend, „was hätte es auch viel genutzt, hatte ich ihn wirklich verknöpfen können. . ,i gegen dessen glatte Geschmeidigkeit ist ein Aal das reine Reibeisen. Vielleicht hätte ich ihn sogar gewarnt, denn dem Kerl ist ja keiner gewachsen!" „Bon derselben Vermutung ging auch ich ans, Herr Rat", nahm Walden wieder das Wort. „Zu einer Verhaftung des jungen Eilenburg wäre ich ja schließlich befugt gewesen, ich hätte sie wenigstens auf meine Kappe nehmen können. Doch ich hatte nicht den geringsten Rechtgrund, mich auch seines Begleiters zu versichern. Ich hielt es deshalb für besser, erst Ihnen Bericht abzustatten und dann weiter zu handeln. Daß zwischen Kundt und dem jungen Eilenburg etwas schwebt das ihnen zu reichen Geldmitteln verholsen hat, liegt auf der Hand, denn ohne sichtbaren Nutzen befreundet sich Kundt mit niemanden. Ta ich auch noch zufällig hörte, wie die beiden sich Mit den „Damen" für morgen abend wieder verabredeten, ihr Benehmen auch ein derartig zuversichtliches war, als fühlten sie sich völlig gefahrensicher, so glaubte ich, mich bescheiden zu sollen. Am Ausgang traf ich mit einem unserer Detektivs zusannnen, der Nachtdienst im Lokal hat, zeigte ihn« unauffällig unsere beiden Männer und beauftragte ihn, falls dies unverdächtig geschehen könnte, die Burschen zn beschatten und unter Umständen ihre Wohnadresse ausznkundschaften. Ich glaube indessen, daß ich die Männer bei Meiner Rückkehr noch in den! Aurorasälen antresfen und dann imstande sein werde, die weitere Beobachtung selbst svrtznsetzen, obwohl Sergeant Schwarz ein recht tüchtiger Mann ist!" „Mag sein. Sie sind aber zweifelsohne ein Juwel und gar nicht genug einzuschätzen, Walden!" rief der Rat im ersten Enthusiasmus über das zn Tage geförderte wichtige Material. Dann aber, sich besinnend, trat er einen Schritt zurück, seine Mienen nahmen einen schmerzlich vorwurfsvollen Ausdruck an und er beobachtete den Detektiv mit umflorten Blicken. „Walden", begann er, die Hände zusammcnschlagend, „wa- riroi haben Sie mir das angetan . . . warum muß Ihre stolze Karriere so kläglich Schiffbruch erleiden . . . warum!" Der andere verstand ihn; eine düstere Entschlossenheit prägte sich in seinen Zügen aus. „Dars ich sprechen?" „Aber natürlich! Ich muß sogar entschieden darum ersuchen !" Wieder wollte Hermine sich leise entfernen; ihren schnierzlich bewegten Mienen war es abzulesen, wie ihr davor graute, ein Schuldbekenntnis gerade von den Lippen des Mannes hören zu sollen, der ihren« innersten Empfinden näher stand, als sie es sich selbst einzugestehen wagte. Doch mit bittender Handbewegung vertrat Walden ihr den Weg. „Bleiben Sie, es liegt mir viel daran, gerade vor Ihnen nicht in falschein Lichte stehen zu müssen!" sagte er leise, und zum erstenmal am ganzen Abend sprach ein wärmerer Ton aus seinem Stimmenklang. „Ich will nicht sagen, daß ich Mich Vor Ihnen rechtfertigen kann, denn für Sie gibt es nur den geraden Weg der Pflicht. . . doch vielleicht werden Sie mich verstehen . . . und das wird schon Wegtrost genug für mich sein." Er unterbrach sich und trat wieder auf den Rat zu; wieder- holl wollte er beginnen, doch immer wieder war cs, als hinderte ihn ein würgendes Gefühl in der Kehle. „Ich kann Ihnen nicht schildern, was alles in mir vorgeht, meinte er dann stockend. „Wie ich nun vor Ihnen stehe in freundlichem Lichtbereich dieses mir so vertrauten Zimmers, in welchem ich so oft glückliche Stunden habe erleben dürfen, dämmert cs mir erst, was ich eigentlich getan . . . und was ich aufs Spiel gesetzt habe/ um es nie wieder zurückgewinncu zu können", setzte er noch leiser hinzu, indem er die Augen mit der einen Hand beschattete. „So muß es dem in der Irre verlorenen Wanderer zu Mute sein, der in der Ferne noch Hcimatslicht erschimmern sieht und weiß, daß er es nie und nimmermehr erreichen kann. Und doch", fuhr er sich mannhaft aufvaffend, fort, „ich konnte nicht anders handeln und ich würde unbedenklich, sähe ich mich nochmals derselben Situtation gegenüber, im Konflikt der mir aufgebürdeten Pflichten diejenigen erfüllen, welche mir die mcn- fchenwürdigste zu sein scheint." Ter Rat schaute verständnislos aus ihn; auch in Herminens Zügen, die ihren alten Platz neben deut Buffet wieder eingenommen, prägte sich unverhülltes Befreniden; sic begriffen beide nicht, wo hinaus der so seltsam sich Gebende eigentlich zielte.^ Flackernde Röte in den bleichen Wangen wendet sich Walden wieder an seinen Vorgesetzten. „Herr Rat", sagte er in über- stürztcr Rede. Ivie um das ans den Lippen Brennende und ihn vor deut eigenen Gewissen Brandmarkende ehestcus loszuwerden, „ich habe mich einer groben Pflichtverletzung anzuklagcn, welche mich nicht nur unwürdig macht, mein lieb gewordenes Amt weiter zn bekleiden, sondern die mich auch vor den Strafrichter bringen mag." „Allmächtiger! Also doch!" kam es zagend über Herminens Lippen. Ihr erloschener Blick begegnete fernen« fragenden; dann wendete sie ungestüm den Kopf, als habe sic schon zu viel von den Geheimnissen ihrer Seele verraten. „Ich habe mich wissentlicher Täuschung und Urkundenfälschung schuldig gemacht, Herr Rat, indem ich den Personenstand des mir wohlbekannten Opfers von neulich nicht zu verändern suchte und zn diesem Behufs dem Verbrecheralbum einverleibte, Bildkarten fälschte und an Stelle der von mir vernichteten Originale andere Bilder unterschob." „Ich wußte es!" unterbrach ihn der Rat erregt. „Mann, warunt sprachen Sie nicht heute früh, als ich wie ein Vater auf Sic einredete." „Ja, zum Saperlot, warum Machen Sie denn solche Streiche, die Ihnen meine Achtung entziehen müssen!" wetterte Hanse- mann. „Ich bin irre an Ihnen geworden. Ta hat einer die glänzendste Zukunft vor sich, fein Kvmmissarpatent liegt schon unterschrieben bereit — und mutwillig bringt er sich um alles. Ta soll MM. nicht irre werden!" (Fortsetzung folgt.1 — 679 — Kduard Kriedrrch von AranseLy. Zum Andenken an den 100jährige» Geburtstag l6. November 1907. Tas Städtchen Gedern kann sich rühmen die Geburtsstätte eines unserer größten deutschen Heerführer zu sein. Im dortigen Kirchenbuch findet sich folgender Eintrag: Am 16. Jkovember 1807 geboren Eduard Friedrich iron Transit), des königlich preußischen Hauptmanns bei dem Dragonerregiment v. Wobeser Herrn Ernst von Frausky und Frauen Charlotten, einer geborenen von Preuschen 5. eheliches Kind. Getauft 24. eiusd. Pathen waren: 1. Friedrich von Preuschen, Re- gierungsrat dahier und 2. dessen Demoiselle Schwester Luise von Preuschen, des seligen Geheimraths Preuschen älteste eheliche Tochter. Tie Schreibweise Fransky erklärt sich daraus, daß der Name den Ton auf der ersten Silbe hat, nicht wie gewöhnlich ausgesprochen auf der zweiten. Tas Geburts- haus kann nicht genau sestgestellt werden, nach glaubwürdiger Tradition ist es nicht, wie in dem Führer durch Oberhessen angegeben wird, der Prinzefsinuenban des Schlosses, sondern ein Haus auf dem Schloßberg (Besitzer jetzt Pröscher). Wie kam fehl Vater nach Gedern? Am 28. Oktober 1806 war der preußische Offizier v. Fransecky in der Schlacht bei Prenzlau gefangen genommen worden und hatte sich als Kriegsgefangener in die Nähe seiner Schwiegereltern begeben. Bald nach Auswechselung der Gefangenen zog sei» Vater, der auf Wartegeld angewiesen war, nach Havelburg und Sandau an der Elbe, wo der junge Fransecky seine ersten Lebensjahre verbrachte. Tie Verhältnisse seiner Eltern blieben ärmlich, noch als fein Vater als Gendarmerieoffizier 1813 in Liebenwalde in der Mark angestellt wurde. Ter Werdegang des Generals ist ein Beweis da- ft-.r. lute rastloser Fleiß und zähe Ausdauer auch den Minderbemittelten zur höheren Lebensstellung führen kann. Am 1. November 1818 wurde er in das Kadettenhaus ausgenommen, am 8. April 1825 zum Lieutenant im 16. Infanterieregiment zu Düsseldorf befördert. Tort kam er in nahe Beziehungen zu Malern. 1834 erschien von ihm die Geschichte seines Regiments in Münster, wo er demnächst die Stellung eines Regi- mentsadjutanten bekleidete. 19 Jahre brauchte er bis zur Erlangung des Hauptmannspatents. 5 Jahre hatte er den Feldmarfchall Wrangel zum Kommandeur, der dem begabten Schüler ein vielseitiger Lehrer war. Als 1848 der Krieg in den Elbherzogtümern ausbrach, bewirkte Wrangel dessen Berufung in seinen Stab. Er sah in den Gefechten bei Schleswig und Düppel, wie es im Kriege zugeht. Wrangel zog ihn auch nach Berlin, wo Fransecky als Dirigent der kriegsgeschichtlichen Abteilung des großen Generalstabs eine epochemachende Tätigkeit entfaltete. 1857 beginnt seine Tätigkeit als Truppenführer. Ein Beispiel seltener militärischer Vielseitigkeit gab er, als er neben Führung seines Regiments noch die Leitung der Divisious- fchule in Erfurt übernahm. Da fiel auf ihn die Wahl zum Kommandeur der Oldenburgisch-Hanseatischen Brigade. Er nahm daher 1860 seinen Abschied aus dem preußischen Dienste. In der neuen Stellung erwarb sich der General große Verdienste, indeni er feine Tätigkeit hier auf die ihm fremden Waffen erstrecken konnte. Er führte hier zuerst in Deutschland die gezogenen Geschütze ein nnd war stolz auf seine Oldenburgische Artillerie: „Wenn Fremde etwas von uns sehen wollen, so zeigen wir die kurzen Zwölfpfiiuder im Fahren und die gezogenen Geschütze im Schießen!" In wie hohem Grade ihm die Schulung dieser Truppe gelang, haben die Regimenter in den folgenden Kriegen gezeigt. Am 11. Nov. 1864 machte er von dem Vorbehalt des Rücktritts in den preußischen Dienst Gebrauch. Er wurde zum Kommandeur der 7. Division in Magdeburg ernannt, in welcher Stellung er den Kampf gegen Oesterreich zwei Jahre nachher mitmachte. Seine Siegeslaufbahn begann mit dem Gefechte bei Münchengrätz, wo er den als unersteiglich angesehenen Muskyberg erfolgreich angriff. Am 3. Juli hat seine Division durch standhaftes Festhalten des Swipwaldes das Verdienst, den Sieg von Königgrätz ermöglicht zu haben. Im Innern des Waldes wurde die Division in einen so hartnäckigen Kampf verwickelt, daß die Truppen sich nur mit äußerster Anstrengung zu behaupten vermochten. 40 österreichische Bataillone traten gegen die 14 Bataillone Fran- feckys in Kampf und dennoch konnten die fast dreifach überlegenen Kräfte den Wald nicht wieder gewinnen. Dem General selbst war beim Vorreiten gegen den Wald das Pferd unter dem Leib erschossen, und er war eine Zeitlang in Gefahr, in Gefangenschaft zu geraten. Endlich brachte das Gardewrps die ersehnte Hilfe. Ein schönes Denkmal hat er in feinen Berichten der Hingabe und Tüchtigkeit der von ihm geführten Truppe gesetzt. Gebührend rühmt er die Heldenkämpse seiner Division, aber was der Führer, die Seele des ganzen Ringens, getan hat, darüber kein Wort, auch darüber nicht, daß er es war, der seinen Regimentern im Augenblick der höchsten Gefahr zurief: „Keinen Schritt zurück, hier sterben wir!" und ihnen damit den mächtigen Impuls einflößte, der das unmöglich Scheinende durchsetzte: den erfolgreichen Widerstand einer einzigen Division gegen zwei feindliche, tapfer kämpfende Armeekorps. Wie im dänischen Kriege, so sollte ihm auch in diesem Feldzuge beschieden sein, beit letzten Schuß zu tun. Hätte der Waffenstillstand nur eine Stunde später begonnen, so hätte dies die Vernichtung des Gegners zur Folge gehabt. In den folgenden Jahren war Fransecky zur Besichtigung des sächsischen Armeekorps kommandiert. Bei der Mobilmachung 1870 wurde er kommand. General des 2. Armeekorps. Da das Verhältnis zu Oesterreich wie zu Dänemark noch nicht sicher war, wurde sein Korps bis 7. August in Berlin zurückgehalteu. Noch rechtzeitig gelang es ihm, die 2. Armee des Prinzen Friedrich Karl einzuholen. Um unter allen Umständen am 18. August zur Stelle zu sein, bat er den König persönlich, den Abmarsch seines Korps zwei Stunden früher als befohlen, beginnen zu können. Nach neunstündigem Marsche, durch den immer heftiger werdenden Kanonendonner vorwärts getrieben, bei glühender Sonnenhitze erreichte sein Korps um 4 Uhr nachmittags die Wahlstatt. Dort kamen feine Pommern gerade noch recht, den Kampf in einem bis in die Stacht hinein dauernden verlustreichen Gefechte zugunsten der eigenen Waffen siegreich zu entscheiden. Auf einen Glückwunsch seiner Heimatsgemeinde traf aus Gorze bei Metz folgendes, bis jetzt noch unveröffentlichtes Dankschreiben ein: „Auf dem Postwege empfing ich von Saarbrücken her eid Telegramm der Gemeinde Gedern, worin dieselbe mir zu den Erfolgen des von mir befehligten 2teit Armeekorps am 18. ix M. gratuliert. Ich bitte der Gemeinde zu sagen, daß mir ihr Glückwunsch doppelt wolrlgetan habe, einmal als Zeichen eines patriotischen Sinnes, der sich au den Erfolgen der deutschen Waffen mit Stolz und Freude erhebt, sodann auch als ein Zeichen persönlichen Wohlwollens, der ich durch meine Geburt in Gedern mich der dortigen Gemeinde inrmer nahestehend gefühlt habe, obgleich mir durch beit Umstand, daß meine Eltern bald nach meiner Geburt in ihr preußisches Vaterland znrückkehrten, jegliche Erinnerung sowohl an den Ort selbst, wie auch an uns befreundete Personen versagt bleiben mußte. gez. v. Fransecky General der Infanterie, eomm. Gen. d. 2. preuß. Armeekorps. Tie Uebergabe der Festung Metz brachte dem Armeekorps die Teilnahme an der Einschließung von Paris. Es zeichnete sich hier in der Schlacht bei Champigny am 2. Tez. aus. Wie 1866 seine Truppen den letzten Schuß abfeuerten, so war dies auch im Februar 1871 bei dem Schlußakt des Jurafeldzuges der Fall, als das 2. Armeekorps der Armee Bourbakis das Geleit über die Schweizer Grenze gab. Nach dem Kriege wurde Fransecky die Auszeichnung, der erste kommandierende General in den wiedergewonnenen Reichslanden zu sein. Als Gouverneur von Berlin beendete er seine ruhmvolle Tätigkeit. Nach 57 Tieustjahreu sollten ihm fast noch acht Jahre der wohlverdienten Ruhe be* schieden sein, bis er am 21. Mai 1890 in Wiesbaden starb. Seine Vaterstadt Gedern beabsichtigt, ihrem berühmten Sohne ein Denkmal, Basaltstein mitMedaillonbild, zu errichten. Laubach, Adolf Bergheimer. — 680 — Vermischtes. * Aus dem Liebesleben Napoleons III. Eine vor einem Londoner Gerichtshöfe verhandelte Erbteilungsange- legenheit — es handelt sich um das Vermögen des im August verstorbenen Martin Howard, der als Sohn Napoleons III. galt Und von ihm zum Grafen Bschsvet erhoben worden war — frischt das Gedächtnis einer Engländerin auf, die im abenteuerreichen Leben Napoleons eine bedeutende Rolle gespielt hat. Louis Napoleon führte als Verbannter in London eine sonderbare Doppelexistenz; in den kerzenstrahlenden Salons der eleganten Welt, in den Parks und in der Oper, wo seine Adjutanten feierlich hinter ihm standen, war er ebenso zu Hause wie in den dunkeln Hintertreppen und geheimen Konventikeln karbonaristischer Verschwörungen. Als eine der hervorragendsten Schönheiten Londons galt damals Miß Howard; ihr Haus war ein Sammelpunkt für die leichtlebigen „men about town". Auch Napoleon wurde bei ihr eingeführt und bald entspann sich ein Liebesverhältnis zwischen beiden. Fräulein Howard war sehr begütert, und es steht fest, daß sie den Prinzen in London und später, als er Präsident der französischen Republik war, mit Geld unterstützt hat, nicht aus reiner Liebe, sondern weil sie die hochflicgmdcn Pläne ihres Verehrers kannte und vielleicht hoffte, daß eine Kaiserkrone teuf ihrem Haupte sie eines Tages für alle Opfer entschädigen werde. Während der Präsidentschaft Napoleons und zu Beginn seines Kaisertums bewohnte die Howard ein Haus in der Nähe des Elysßes. Napoleon speiste häufig bei ihr, spielte Karten und betrachtete ihr Heim als den Ort, wo er von seinen Sorgen ausruhen und nach allem Zwang, aller Schauspielerei, Mensch unter Menschen sein konnte. Wenn ihm seine Berater darob versteckte Vorwürfe machten und eine politisch vorteilhafte Heirat empfahlen, antwortete er wohl, er fei dazu zu alt, und man möge ihm doch nicht die kargen Augenblicke der Nnhe und Erholung mißgönnen. Aber Mensche:; vom Schlage der Howard sind nicht zu selbstloser Güte angetan. Es war ihr nicht genug, daß Napoleon ihr alle Vorschüsse mit ungeheuren Zinsen zurückbezahlte, sie wollte, wenn nicht seine Gemahlin, so. doch wenigstens die Pompadour oder Dubarry des neuen Hofes spielen. Napoleon suchte sich' ihrer Habsucht und ihrem Ehrgeiz allmählich zu entziehen, aber sie klebte wie eine Klette an ihm und setzte durch, daß ihr trotz des dadurch hervorgerufcnen Skandals eine -Wohnung in dem Schlosse St. Cloud angewiesen wurde, wo sie mit dem scharfen Auge der Eifersucht alle Vorgänge belauerte. Als Napoleon sich endlich zur Heirat entschied-, nach einigen Körben von fürstlichen Häusern aus der Not eine Tugend machte und ein spanisches Edclfräulein heimführte, wurde Miß Howard nach Havre gelockt und dort, sorgfältig behütet vor Zeitungen, in Unkenntnis der Dinge erhalten, bis ihr Einspruch keinen Schaden mehr anrichten konnte. Nach einigen wilden Szenen beruhigte sie sich; für den Fall, daß sie einen verzweifelten Streich wagen würde, drohte man ihr an, daß sie sofort zum Hafen geschafft und nach Amerika verschifft werden würde. Geheimpolizisten durchsuchten ihre Wohnung, konnten aber nicht die Briefe entdecken, auf die sie fahndeten. Napoleon zeigte auch hier, daß Undankbarkeit nicht zu seinen Fehlern gehörte: er schenkte ihr die Besitzung Beauregard- zwischen St. Cloud und Versailles zugleich mit dem Titel einer Gräfin von Beauregard. Im Jahre 1865 starb sie, selbstverständlich ging ein Gerücht, daß sie auf Anstiften des Kaisers ins Jenseits befördert worden sei, Über dem Gerücht fehlt jede Unterlage. * P elzgarni crnn gen. Die neuen Pelzanoden entfalten bereits ihnen vollen Glanz. Der Lieblmgspelz der Saison wird Fischotter sein. Am- Abend trägt inan den großen Mantel von Zobel, peruanischem Chinchilla oder Hermelin, eine Toilette, wie sie freilich nicht Jedermanns Börse erlaubt. Die Muffe bleiben weiter riesengroß und flach. Sehr in Aufnahme sind für diese Saison reiche Garnierungen mit Pelz, und zwar werden die kostbaren Felle zusammen mit Stickerei und Spitzen verarbeitet. Auch Gcsellschaftstoiletten werden vielfach mit Pelzbesätzen geschmückt, doch bleibt hauptsächlich diese Art Garnierung Mänteln und Jacketts Vorbehalten. Ein solch elegantes P-elz- jackett ist' rings mit einem breiten Streifen Zobel eingefaßt, der vom Hals aus 'vorn herunterläuft und an den Seiten um die beiden Schlitze herumgeht. Tic dreiviertellangen Aermel bestehen ganz aus Zobel mit großen Manschetten von besticktem Kamt und einer Einfassung Von Seide. Für ttnfere Kirrdsr. Ein' z ei t g e m äße r E in fa l l ivar es, unfern Küaben zur Erhöhung ihres Vergnügens am Eisenbahnspiel veritable Eisenbahn- und Bahnhofsanlagen mit Güterhallen, Lokomo- tivremisen, Drehscheiben, Barrieren, Tunnels, Signalen, Brücken usw. für billiges Geld zu bescheeren. In einem Werrchen „Eisenb ahn an la g en zum Eisenb ah n- f p i e I" gibt Otto Mayser unfern Knaben Anleitung und Modelle (keine gewöhnlichen Modellierbögen) wonach sie sich selbst alles das mit Hilfe von Pappe, Zigarrenb'rett- chen usw. in farbiger Ausführung Herstellen können. Mit gutem Grund ivird die letzte Herstellung dieses Spielzeugs den Knaben selbst überlassen. Die Arbeit bietet den Knaben Unterhaltung und geistige Förderung und das Anlegen Befriedigung. Anleitung nebst Modellen kosten Mk. 2.75 und sind erschienen als 9. Bändchen der Sammlung „Spiel und Arbeit" in dem Ravensburger Spielverlag von Otto Maier. Literatur. — Heinrich von Kleist. Von Professor Dr, H. Roetteken in Würzburg. (Wissenschaft und Bildung, Einzeldarstellungen aus-allen Gebieten des Wissens. Nr. 22.) 152 Seiten mit einem Porträt des Dichters. Gebunden 1.25 Mark. Verlag von Quelle u. Meyer in Leipzig. 1907. —< Eine Biographie im gewöhnlichen Sinne, wie es deren Dutzende gibt, haben wir hier nicht vor uns. Keine chronologisch sich abwickelnde Erzählung dieses wechselvollen, an Leiden und inneren Kämpfen reichen Lebens. Vielmehr bildet Kleists Schaffen stets den Ausgangspunkt der Darstellung, und in ihm sehen wir seine Lebensschicksale sich spiegeln. Als psychologisches Erlebnis tritt uns so seine Dichtung erst recht nahe, und wir lernen ihn selbst besser kennen, wie aus irgend welchen anderen Zeugnissen seiner Zeit. Die in jeder Hinsicht von tiefem psychologischen Verständnis und feinerem ästhetischen Empfinden getragene' Darstellung sei hiermit allen Freunden unserer Literatur auf das wärmste empfohlen. — Nanki-Poe. Erzählung aus der Zeit dcS Boxcrauf- staüdes von Arnold Lobcdanz. Illustrationen von Richard Kuötel. Elegant gebunden Mk. 3.—. (Verlag von Otto Spamer in Leipzig.) — Arnold Lobedanz, der Ehinareiscnde, bietet unserer Jugend eine lebendsfrische und fesselnde Erzählung. In „Nanki- Poe" wird der junge Leser tief in die unendlichen Länderstrecken Chinas hineingeführt, wo die gelben Leute ihr trostloses Leben im Kampfe mit tausendjährigen Vorurteilen und unter. Verhältnissen zubringen, die von denen unserer europäischen Zivilisation und Kultur ganz verschieden sind. Man merkt, daß der Verfasser mit allen Verhältnissen des Landes, insbesondere mit dem Leben und Treiben der Chinesen vertraut ist. Man wird über die traurigen Zustände unter den ernten chinesischen Kulis erstaunen und erschrecken und Mitleid fühlen mit dem kleinen Chinesenjungen, wenn er in seinem Sampan (Nachen) aus der von der Pest verwüsteten Millionenstadt hinwegeilt, um auf dem trüben Gewässer des Jantsekiangstromes netten gefahrvollen Abenteuern zu begegnen. Sein späteres Leben zwischen den Missionaren, sowie deren Kämpfe gegen die Boxer sind mit lebendigen Farben und dramatisch geschildert, „Nanki- Poe" ist eine unterhaltende, dabei lehrreiche Erzählung, die jedem aufgeweckten Knaben und Mädchen ein willkommenes Festgeschenk sein wird. Mainzlarer Hausfprüche. Gesaumtelt von St. K. Ich ging mal durch ein srentdes Land, Da stand geschrieben an der Wand: Sei still und verschwiegen, Was ntd)t dein ist, laß liegen. Sieh vor und hinter dich Menschen sind gar wunderlich. Disteln stechen, Nesselit brennen, Wer kann alle Menschen kennen? * Wer mich und die meinen tvill verachten, Muß sich und die seinen erst recht betrachten. Wcmt er sich und die seinen tut recht betrachten, Wird er mich und die meinen auch nicht verachten. Logogriph. Ehemals schuf es mit „l" in Spanien treffliche Waffen. Heute jedoch mit „rp" ist es viel furchtbarer noch. -Auflösung in nächster Nummer.f Austöstmg des Rösselsprungs aus voriger Nummer! Sill streut der Sämann seine Saaten, Ob sie gedeihen oder nicht; O lasse dich von ihm beraten, Und tue schweigend deine Pflicht. ..Nedakiion: P. Wittko. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.