Arsiiag dm 15, JeSmar «g I 1 v < L«W »MDI ' ■ MMn MW «VLZ ■ Menschenteöen, die lügen. Romanvon tz. Ehrhardt,Veriafserin von „Mittellose Mädchen" Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) Unter dem blauen Türvorhang stand im schwarzen Neiter- mantel, so wie er ihn einst zum ersten Male gesehen — totenblaß mit starrem Gesichtsausdruck — Joachim von Tressenberg. Nun trat er ein Paar Schritte vor. Unwillkürlich hatten die Herren sich erhoben. Keiner von ihnen hatte je viel Sympathie für ihn gehabt, im Moment aber gaben sie ihm alle Recht. Er konnte nichts anderes tun, als was er tat, indem er völlig beherrscht sagte: „Ihre Bemerkung, Herr Hauptmann von Poseck, die ich unfreiwillig mit anhörte, enthält eine so schwere Beleidigung meiner Ehre, daß ich Genugtuung von Ihnen fordere. Ich werde Ihnen morgen früh meine Zeugen senden." Der Hauptmann hatte sich straff aufgerichtet. „Ich werde jederzeit für die Herren, zu sprechen sein." Der Freiherr klappte die Sporen zusammen. „Guten Abend." Sein Blick flog über die erregten Gesichter und blieb auf dem des Grafen Scherrentin haften, wie in ernster schwermütiger Frage. Da wallte in dem „guten kleinen Kerl" eine großmütige Regung auf. Er erhob sich „Ich begleite Sie, Tressenberg!" sagte er und wurde glutrot. Eilig schnallte er sich den Säbel um, fuhr in seinen Uniformpelz und nahm seine Mütze. Dann verließen die beiden Offiziere das Zimmer. Auch den übrigen war die Lust zum längeren Bleiben vergangen. Zwar fanden sie sich als Männer ohne weitere Erörterungen mit der vollendeten Tatsache ab, doch im Inneren waren sie nicht gerade angenehm berührt von dieser Wendung der Dinge. Leutnant Schmieder, Posecks intimster Freund im Regiment, hatte sich ihm als Sekundant zur Verfügung gestellt. Sie traten gemeinsam den Heimweg an. Der Sturm hatte sich gelegt. Die Natur lag jetzt ganz ruhig da, weiß, tot und kalt. Hell schien der Vollmond herab auf die winterliche Erde und beleuchtete grell Posecks hübsche von Sorge geschärfte Züge. Er sprach kein Wort. Aber in seinem Herzen tobte ein Sturm der Verzweiflung. „Marga!" schrie es in ihm, „meine, liebe, arme Marga, wie wird das enden? Werde ich je den Weg zu dir finden?" Riesengroß wuchsen die Hindernisse vor ihm empor und erstickten mit ihrer Wucht jedes Nestchen Hoffnung. Wen» er fiel bei diesem Zweikampf? In seiner Brust meldete sich etwas wie eilt empörtes Aufbäumen seiner noch unverbrauchten Manneskraft, ein heißes forderndes Glücksverlangen. Der Tod war ihm ein unheimlicher Gesell, dem er gern noch recht lange aus dem Wege gegangen wäre. Nun stand er auf einmal dicht vor ihm und hielt ihm triumphierend das Stundenglas mit dem ablaufenden Sande seiner Lebensuhr entgegen. Der Gedanke an seine Mutter erhöhte noch seine Verzweiflung. War er ihr deshalb ein so guter Sohn gewesen, um ihr jetzt durch eigene Schuld den vernichtendsten Schmerz zuzufügen. Er sah ein, daß er Tressenberg gegenüber im Unrecht gewesen. Ans bloßer instinktiver Abneigung verurteilt mau einen Menschen nicht in so harter, ehrverletzender Weise, wie er es getan. Er hätte auch nicht vergessen dürfen, daß es trotz allem doch Margas Bruder war, den er tödlich beleidigte. Jetzt kam die Neue zu spät. Er hatte nur noch eine ganz sachgemäße Besprechung mit Schmieder wegen des zweiten Zeugen. Der Laudrat, den er sonst um diesen Freundschaftsdienst gebeten, reiste am nächsten Morgen zum Provinziällandiage nach B., und so einigten sie sich auf einen der ihm näherstehenden Hauptleute im Regiment. Schmieder faßte die ganze Sache sehr kühl auf. Mit ein paar Scherzworten überließ er de» Kameraden seinen einsamen Grübeleien und schritt, eine Operettenmelodie vor sich hinsummend, davon. In Walter von Posecks Zimmer brannte die Lampe noch lauge au diesem Abend. Er saß an seinem Schreibtisch und verfaßte Abschiedsbriefe für den Fall seines Todes. Joachim von Tressenberg aber rührte zu diesem Zweck keine Feder an. Er lag stundenlang wach in seinem Beit, ober irr ihm war es glanz ruhig. Selbst kein Groll gegen seinen Beleidiger kam in ihm auf. Er war fest entschlossen, vorbei zu zielen, aber er erhoffte für sich den Tod von Posecks Hand. Er sehnte sich nach Ruhe. Es war ein stetes Kämpfen in ihm zwischen Recht und Unrecht. Bon Tag zu Tag ward ihm klarer, daß er nicht fähig war, sich zu der bequemen Moral so vieler seiner Standesge- nossen zu bekennen. Er konnte sich selber nicht mehr achten. Wenn er dem Landrat gegenüber stand, der ihm mit seinem ernsten vertrauensvollen Blick die Hand bot, kam er sich geradezu erbärmlich vor. Daß eS gerade Hauptmann von Poseck war, von dessen Hand er fallen sollte, war ihm eine schmerzliche Freude. Er hatte ihn hochschützen gelernt in den zwei Jahren, seinen festen ehrlichen Charakter, seine sonnige Liebenswürdigkeit--Und er hatte eine Mutter, die ihr Letztes in ihm verlieren würde. So schoß er an dem kalten, fahlen Wintermorgen ohne zu zielen, ins Blaue hineiir. Auch Hauptmann von Posecks Kugel ging fehl. Die Sekundanten, zu denen auf Tressenbergs Seite noch ein blutjunger Offizier, ein Herr von Lettwitz und einstiger Schulkamerad Joachims getreten war, und die beiden Unterärzte, sahen sich mit einem halben Lächeln an. Schmieder strich sich gleichmütig den weichen, lichtblonden Schnurrbart. Er hatte es ja gewußt. Wo würde man nur am besten frühstücken? Zuerst leistete er sich einen Grog. Es war bitter kalt und ihn fror. Beim zweiten Gauge dasselbe Bild. Es war ersichtlich, die beiden Gegner wollten sich nicht treffen. Sie betrachteten das Rencontre nur als einen Zwang, den das Ehrengericht ihnen auferlegt hatte. Nun hob der Freiherr zum letzten Male die Pistole. Aus dem Unterholz des Wäldchens, in dem man eine Lichtung zum Schauplatz des Duells gewählt hatte, tönte das Geräusch brechender Zweige, als ob ein Mensch sich gewaltsam hindurch dränge. 98 hinter ihm zusammen. VI. Mit einem ächzenden Laut ist sie neben dem Lager in die Knie gesunken, der weißseidene Schlafrock, den mit einem Straßen- kleide zu vertauschen sie sich nicht Zeit genommen, stießt in schimmernden, knisternden Falten weit über den braunen Fußboden, und durch ihr krauses, rotes Haar flirren die letzten Sonnenstrahlen in metallischen Lichtern und umgeben chr blasses, verstörtes Gesicht mit einer wahren Goldglorie. (Fortsetzung folgt.) Voseck hatte unwillkürlich eine Bewegung nach links gemacht, dem mutmaßlichen Störenfried entgegen, selben Moment krachte der Schuß. Wieder gefehlt! sagten die Blecke der Herren, da Walter aufrecht stehen blieb. z Er ruckte ein wenig mit der Hand, als wolle er nun seinerseits den letzten Schuß abgeben — dann entfiel die Pistole seiner schlaff niederfinkendcn Rechten. Er stürzte lautlos vornüber. AuS dem Walde drüben jagte in kopflosem Schreck über den unerwarteten Schuß ein Rehbock und flüchtete über die Lichtung ms Gebüsch der anderen Seite. Knackend schlugen die dürren Zweige Mly-km Jensen. Zum 70. Geburtstag (15. Februar 1907). Als vor wenigen Jahren Wilhelm Raabe seinen 70. Geburtstag feiern konnte, sah das deutsche Bolk mit unverhohlenem Erstaunen, daß es bisher fast achtlos an einem unserer größten lebenden Dichter vorübergegangen war; mit immer wachsender Verwunderung las man seine Werke und bald schon erschien es durchaus unbegreiflich, wie diese bisherige Unachtsamkeit, diese Unkenntnis möglich gewesen. Man schüttelte nun den Kopf darüber, und doch begeht dieses selbe deutsche Volk auch heute noch ganz den gleichen Fehler: der Hervorragendsten einer, ein Raabe kongenialer und ihm in herzlicher Freundschrift zugetaner Geist, Wilhelm Jensen, ist nur beschämend wenigen bekannt. Freilich, ein Günstling des lauten und larrncuden Gliickes ist dieser stille Holste schon von der Wiege an nicht gewesen, das erzählt in klaren Worten G. A. Erdmann in seiner aus Llnlaß von Jensens 70. Geburtstage besorgten Biographie des Dick»- ters *) Es ist eben zu schwer für den Glücklichen, sich in die Seele eines armen glücklosen Knaben zu versenken, wo nicht unmöglich. Nur ganz wenigen eignet das Feingefühl der Seece, den Heimatlosen die Sehnsucht nach Vater und Mutter vergessen zu lassen, und ost scheitert jeder dahin abzielende Versuch an der Gemütstiefe des Kindes. Weder Pauline Moldenhawer, die den Knaben Wilhelm Jensen an Kindesstatt annahm, noch der Senator Lorenzen oder die Familie des Elatsrats Boie (Sohn des „Ham - -Bote) konnte sein ganzes Herz gewinnen; immer lebte darin das Schmerzgefühl, die Eltern nicht zu kennen. Dieses größte Leid der Jugend legte sich schwer lastend auf seme Seele; Lebensumstände machten Wilhelm Jensen zum nachdenklichen und träumerischen Menschen. Sie ivurbcit der erste Anlaß seiner späteren Mannesüberzeugung vom Nirwana. „ , . Am 15. Februar 1837 zu Heiligenhafen m OstholsteiU geooren, mußten sich schon frühzeitig Fremde des Knaben annehmen. Die tvarme und ehrliche Anteilnahme, die dem Kinde erst und dann dem Jüngling „Tante Pauline" und zahlreiche Freunde entgegenbrachten, fand in der frostigen Herzcnsdürre zopsig-pedantischer Schulmeister ihr Gegenspiel und machte den Erwachenden irre an sich selbst. Das Studium der Medizin ward Nicht 5«, Ende geführt aus immer steigender Abneigung gegen bett Beruf emes praktischen Arztes; Jensen sattelte um und promovierte in Breslau mit einer Abhandlung über „Die Nibelungen". Aber was nun ? Erschreckend stand das Wort des Lübecker Gymnasialdirektors vor ihm- ,Du vermagst keinen herkömmlichen Beruf auszufmlen. In 'seiner Rat- und Hilflosigkeit wandte sich Jensen erst an Hebbel, von dem keine Antwort einging, dann an Geibel, der ihn zu persönlichem Besuche einlud. So ward die zweite einschneidende Aenderung seines Lebensganges, herbeigesuhrt: durch Geibels Freundschaft entwickelte sich der Dichte r Pensen mehr und mehr; aus der „noch nicht recht erkennbaren literarischen Puppe" ward „ein vollwertiger Falter". Die Uebersiedelung nach München hatte aber noch weitere Folgen. Bei Gelegenheit eines längeren Aufenthaltes tm bayrischen Gebirge lernte der junge Poet Marie Brühl, die Tochter des Wiener Literarhistorikers Brühl, kennen und lieben und bereits im nächsten Jahre, am 13. Mai 1865, fand die Hochzeit Stuttgart gründeten die Neuvermählten den ersten eigenen Hausstand; enge Freundschaft verband sie dort mit Wilhelm Raabe und Heinrich Leuthold. Nach dem 66er Kriege übernehm Pensen die Redaktion der „Schwäbischen Volkszeitung"; 1869 kehrte er ms holsteinische Land zurück und redigierte dort die „Flensburger Norddeutsche Zeitung"; 1872—76 finden wir ihn m Kiel, wo sich vorzüglich mit Klaus Groth ein reger Verkehr anbahnte. Dann aber ioandte sich der Dichter mit seiner inzwischen durch Kinder zuwachs gesegneten Familie wieder nach Süddeutschland. Freiburg i. B. erblühte ihm ein Paradies; zwölf Jahre lebte er m reinstem Glücke und nur auf Wunsch ferner Angehörigen siedelte *) Im Verlage von B. Elifcher Nachfolger in Leipzig. Preis, ! 2.50 Mk. Sie hatten ihn in seine Wohnung geschafft unst dort lag er nun beivußtlos, mit einem Schuß in der Lunge. Die beiden Aerzte harten ihm den ersten Verband angelegt und dann war der Oberstabsarzt gekommerr und hatte die Wunde genau unter- ^"^Walter hatte nur manchmal gezrrckt und leise aufgestöhnt, doch seine Augen blieben geschlossen. Schweigend hatte der Arzt seines schweren Amtes gewaltet. Erst als der Verband angelegt war und der Lazarettgehilse das Zimmer verlassen hatte, teilte er den beiden jüngeren Kollegen das Ergebnis seiner Untersuchung mit. Schuß in die Lunge, nicht unbedingt tödlich, aber sehr gefährlich wegen der Wahrscheinlichkeit eines inneren Blutergusses. Einer von den Herren ist wohl so gut, hierzubleiben und mich unverzüglich zu benachrichtigen, sobald eine Wendung zum Schlimmeren eintritt." Er ging. Der Uttterarzt von den Husaren begleitete ihn. Draußen trafen sie auf Schmieder, dessen Egoismus doch von dem unerwartet tragischen Ausgang des Duells in den Hintergrund gedrängt worden war. Ernst trat er an das Bett des Verwundeten und, iah dann zu dem jungen Arzte hinüber. Er kannte ihn noch nicht lange, denn Doktor Werner diente nur sein zweites valchahr beim Regiment ab und war im gewöhnlichen Leben Asnstent emes berühmten Berliner Chirurgen, aber er las m feinem klugen ruhigen Gesicht doch die Hoffnungslosigkeit. Der Verwundete hatte eine Bewegung gemacht. Er blinzelte zuerst unsicher, dann öffnete er groß die Augen. Der innge Arzt beugte sich über ihn. n _,p0„ , . „Nun, mein werter Herr Hauptmann, wie, steht s? fragt er, in der gleichmütigen Liebenswürdigkeit, die ihn selbst im Angesicht des Todes nicht verläßt. „Fühlen Sie schmerzen? Der Offizier bewegte müde verneinend das Haupt. , Doktor!" Nur mühsam formen seine Lippen die Worte. „Ich sterbe, nicht wahr? Machen Sic mir nichts vor. ^ch will nicht unvorbereitet scheiden. Wie lange habe ich noch ®er Arzt sieht ihn durchdringend an. Einen Moment zögert er, dann sagt er fest: t „Oberstabsarzt Foerster hofft, daß die Wunde nicht tödlich Ist, ich aber glaube nicht, daß Sie die Nacht überleben werden. Es ist ja ein Mann, dem er es sagt. Ein schmerzliches Zucken geht blitzartig über das blasse, jugendliche Gesicht des Liegenden. Ein sehnender Blick ruft den Freund vom Fußende des Bettes an seine Seite. Doktor Werner tritt ans Fenster, durch das in purpurnem Schein die frühe Abendsonne des Wintertages glänzt. Auf der Straße spielen ein paar Kinder mit Schneeballen. Ihr helles Jauchzen, klingt deutlich bis in das stille Zimmer. Wa.ter sieht einen Moment starr auf die goldenen Sonnenflecken an der Tapete. Dann faßt er, wie in jäher Angst, nach Schmieders Hand. „,, ~ ... , ,. ' „Schnell, ehe es zu spät ist — ich mochte nrau Gerhardt noch einmal sprechen, ich habe ihr soviel zu sagen für, meine arme, ahnungslose Mutter, für — Geh', Schmieder, sie soll kommen, bald, es wird schon wieder so dunkel um mich. Mit einer kraftlosen Bewegung weist er nach der -tur. Seine Stirn ist schweißbedeckt, ein unruhiger Glanz flackert in seinen Augen. , . „ ... Leutnant Schmieder greift nach seiner Mutze. Er kämpft mit einem wilden Schmerz, der ihm die Fastung rauben will. Wortlos schiebt er sich durch die Tür. Immer tiefer sinkt die Sonne, immer schräger falleri xrire Lichtstreifen durch das Fenster und gleiten langsam an der Wand empor. Immer keuchender wird der Atem des Verwundeten. In qualvoller Erwartung sieht er nach der Tür. Ob )te noch nicht kommt? Da endlich öffnet sich geräuschlos die Tur, vor seinen Augen erscheint etwas Lichtes, Helles, Blendendes, ein wohlbekannter Duft hüllt seine Sinne ein — sie ist da. 99 er 1888 nach München über, wo er noch heute die Winter zubringt. Im Sommer flüchtet er alljährlich in sein eigenes Besitztum am Chiemsee. t Was das Leben dem Knaben versagt gehabt, das erfüllte es in vollem Umfange dem Manne: ein beispiellos glückliches Familienleben. Das hat Jensen wie ein wahrer Jungbrunnen erquickt und noch im Alter frisch erhalten; diese innige Liebe, welche die einzelnen Familienglieder zusammenschloß und -schließt, ward die ihn beseligende Muse. Nirgends tritt dieses Glücksgefühl schöner heraus als in seiner Lyrik: „Kein deutscher Dichter vermag mit ihm in die Schranken zu treten, wenn es gilt, das Glück des Vollbesitzes von Weib und Kind, das Glück eines den Himmel auf Erden bietenden Familienlebens zu besingen", sagt sein Biograph mit vollstem Rechte. Mit wahrhaftem Jubel begrüßten Karl Emil Franzos, Ernst Ziel u. v. a. das erste Erscheinen der Gedichtsammlung „Vo>n Morgen zum Abend"; zum 15. Februar 1907 wird sie zum zweiten Male, vermehrt durch die Gedichte der letzten 10 Jahre, ausgegeben — ein Geschenk des Dichters an das deutsche Volk. Jensen hat stets mehr gegeben als empfangen: trotz seines unerhört reichen Schaffens hat er keine Reichtümer gesammelt und ist der heutigen Generation — zu deren Nachteil und Schaden — fast fremd geworden. Es gibt keine Gattung dichterischen Schaffens, die er unversucht gelassen hätte; sein Hauptgebiet, das wichtigste Feld seiner beispiellos emsigen Tätigkeit ist der Roman geblieben. Hier hat er dauernd-wertvolles geschaffen und sich selber ein Denkmal für kommende Zeiten gesetzt. Die anfangs vorherrschende schwere Erdenmüdigkeit, die des Dichters Seele als Nachklang ans den Kindertagen gefesselt hielt, schwand mehr und mehr: der Dichter des „Magister Timotheus", der „Karin von Schweden", des „Nirwana" hat den Weltschmerz mit jedem folgenden Werke mehr und mehr überwunden, hat sich mit den Werken „Die Pfeifer vom Dusenbach", „Aus den Tagen der Hansa", „Am Ausgang des Reiches", „Runensteine", „Aus schwerer Vergangenheit", „Chiem- gaunovellen" vorwärts und hoher gearbeitet und schuf dann sein reifstes, in jeder Beziehung und in jeglicher Hinsicht vollendetstes Werk, „Luv und lee". Die damit gewonnene Weltsicherheit, die in dem Bekenntnis „Zur Lebensruhe rang ich mich hindurch" Ausdruck findet, vergoldet mit frohem Lichtschimmer alle seine späteren Schöpfungen „Die Rosen von Hildesheim", „Vor drei Menschenaltern", „Unter der Tarnkappe". Drei Werke vor allem — von den Gedichten abgesehen — sind es, die Jensen als großen Dichter ansprechen heißen: „Nirwana", jene gewaltige Schilderung des Zusammenbruchs einer ganzen Welt durch die französische Revolution, worin er mit sicherer Hand die Eitelkeit alles menschlichen Tuns zur Darstellung bringt; — „Runensteine", in welchem Romane er, nachdem er „in der klassisch großen Einleitung die drei Weltanschauungen, die sich nicht vereinbaren lassen, zu überirdischen Frauengestaltcn verkörpert, die auf geheimnisvollen Steinen der Vorzeit am einsamen Strande des ewig gleichen Meeres bei einander ruhen", die Flüchtigkeit des Lebens betrauert; — „Luv und lee", die modernste und schönste Bearbeitung der Fabel vorn verlorenen Sohne, das Hohelied der verzeihenden Menschenliebe. Nirgends und nie ist dieses uralte Thema schöner und menschlich-ergreifender behandelt als durch Wilhelm Jensen. Es ist ein Buch für Gesunde, denn es wird sie nachdenklich stimmen und den Uebermut, zu dem die Gesundheit so leicht verführt, stürzen; es ist ein Buch für Kranke, denn es wird ihnen Genesung und Frieden bringen. Wieviel des Persönlichen und Eigenerlebten in den einzelnen Schöpfungen dieser vielseitigen Dichternatur enthalten ist, sucht Erdmann in seiner Biographie Jensens aufzudecken; was er literarisch bedeutet, sucht er zu würdigen und zu werten, ohne dabei den Dichter in eine bestimmte Schublade des literarischen Zettelkastens einordnen zu wollen. Für Freunde des Dichters wird seine Arbeit eine willkommene Gabe sein; mit ihm unbekannte Leser wird sie für ihn gewinnen. — Die Biographie Jensens bedeutet einen Mahnruf an das deutsche Volk: es gilt, eine große Schuld nicht abzutragen, denn dies wäre unmöglich, aber offen anzuerkennen und durch Liebe nach Kräften zu vergelten! Emerson üöer Landwirtschaft- Der amerikanische Philosoph Emerson, der auf den besseren Friedrich Nietzsche nicht ohne Einfluß gewesen ist — finden sich doch auffallende Parallelen von charakteristischen Sätzen — dieser moderne Erzieher der Dankees hat auch der Landwirtschaft einen besonderen Essay oder besser gesagt einen Hymnus in Prosa gewidmet, aus welchem wir einige Stellen hier heranshebett wollen. Ein Teil der Emersonfchen Ausführungen liest sich wie eine Ausspinnung des Grundgedankens, den Chamisso in dem Gedicht vom Riesenfpielzeug so gestaltenkrästig veranschaulicht hat. Der Landmann ist der „Schaffende", der wirkliche Werte, mcht nur Worte, in die Welt setzt, der „Verteiler von Brot und Fleisch", von dem es „abhängt, ob die Heiraten zu- oder ab- nehmen". Sein Beruf steht am nächsten bei Gott, dem Urgrund, und durch die Schönheit der Natur, die Ruhe und Unschuld seines Daseins, durch seine freudebringenden Künste, nämlich die Aufzucht von Bienen, von Geflügel, von Schafen, von Kühen, die Milchwirtschaft, den Gras- und Kornbau, die Baumzucht und den Forstbetrieb wirkt dieser Beruf auf den Landmann derart zurück, daß er ihm „Stärke und einfache Würde gibt gleich dem Antlitz und Gehaben der Natur". Alle Menschen, sagt Emerson, halten sich das Land in Reserve als eine Zufluchtsstätte, wo sie im Falle des Mißlingens ihre Armut verbergen können, oder als eine Einsamkeit, wenn sie in der Gesellschaft keinen Erfolg haben. Und wer weiß, wie viele reuevolle Blicke sich aufs Land richten von bankbrüchiigen Kaufleuten, von gescheiterten Strebern der Gerichtshöfe und Senate oder von Opfern des Müßigganges und des Vergnügens? Der Laudmann ist „die Quarantänebehörde". Er ist ein aiufgespartes Kapital von Gesundheit, wie das Landgut das Kapital des Wohlstandes ist; und von ihm kommen sittliche und geistige Gesundheit und Kraft der Städte. Die Stadt erhält fortwährend neue Ersatzmannschaft vom Lande. „Die Männer der Städte, die die Mittelpunkte der Lebenskraft, die Triebräder des Handels, der Politik und der praktischen fünfte sind, und die schönen, klugen Frauen: sie sind die Kinder oder Enkel von Landleuten und verausgaben die Kräfte, die ihrer Väter hartes stilles Leben in kalter Ackerfurche, in Artnut, Kärglichkeit und Dunkelheit angehäuft hat." Diese vor sechsunddreißig Jahren veröffentlichten Gedanken haben seitdem durch die Rassen- und Gesellschaftsforschung, zumal in jüngster Zeit, einen starken statistischen Untergrund erhalten. Röse in seinen Beiträgen zur europäischen Rassenforschung kommt auf Grund eines umfänglichen Materiales von Schädelmessungen ebenfalls zu dem Ergebnis, daß in dem Rassengemisch der Großstädte die Entartung beginnt und die großen, für geistige Fähigkeiten bürgenden Schädelmaße, die die Landbewohner mit nach der Stadt bringen, sich nicht auf die Nachkommen vererben. Die Natur, heißt es weiter, erzieht den Landmann zur Geduld, zum Ausharren. Bei harter Arbeit erübrigt er nur kleine Gewinne. Er ist „ein Langsamer, nach der Naturzeit eingestellt, und nicht nach Stadtuhren". Die Natur aber hat es nie eilig; einen „langsamen, nackKenklichen Menschen" macht sie deshalb aus dem Landmann. Wenn wir das lesen und uns erinnern, daß auch die Wissenschaft und Technik wenigstens der letzten hundert Jahre meist von Männern bäurischer oder kleingewerblicher Abstammung geschaffen wurden, dann möchte es uns wohl bedünken, daß die Landwirtschaft eine vorzügliche Erzieherin zur Wissenschaft und Technik ist. „Die harte Arbeit der Landwirtschaft wird stets von einer bestiminten Menschengattung vollbracht werden: nicht von pläne- schmicdenden Spekulanten, nicht von Soldaten, nicht von Pro- fessoren, nicht von Romanlescrn — sondern von Männern der Ausdauer: brettbrüstig, zähe, langsam und sicher, pünktlich." Der Laudmann hat eine große Gesundheit, den Appetit der Gesundheit und die Mittel, die dazu gehören. Als solche Männer werden uns aber auch von Leuten, die viele Jahre lang in der Technik drin standen, von Max Maria von Weber und von Max Eyth, berühmte Ingenieure Englands und Deutschlands geschildert, ein Trevethik, Stephenson, Borsig. Die vielen Siemens, diese Dynastenfamilie von Technikern, waren eines Landwirtes Söhne, und Reis, der Bäckersohn, List, der Gerbersohn, Stephan, der Schueider- sohn, Faraday, der Hufschmiedsprosse, Ohm, der Schlosserjunge, Gauß, der Maurersbub, und noch viele andere Männer der letzten hundert Jahre deutscher Kultur sind aus Famttien hervorgegangen, die sich eben gerade von der Landwirtschaft nach den Gesetzen der Arbeitsteilung abgezweigt hatten. Für die früheren Jahrhunderte fteilich tritt mehr die geistige Bedeutung des Adels in den Vordergrund, denn Galilei, Lionardo, Dcseartes, Bayle, Bruno, Guericke und andere Geistesbesreier und Bahnbrecher oder Pfadfinder erweisen sich als Soldatenblut mit Denkerhirnen, als Adelsnachfahren, was sich freilich auch wiederum mit der Landbewirtschaftung in einen mittelbaren Zusammenhang bringen ließe. „Der Landman», so belehrt uns Emerson, ist der beständige 100 — Wohltäter. Wer einen Brunnen gräbt, einen Quell in Stein faßt, einen sHattigen Baumgang an der Straße pflanzt, einen Obstgarten anlegt, ein dauerhaftes Haus baut, einen Sumpf urbar macht oder auch nur eine Steiubank am Wege aufstellt, der macht das Land in geringerem oder höherem Maße liebens- oder begehrenswert, macht ein Vermögen, das er nicht mit sich nehmen kann, das aber noch lange seinem Lande nützlich ist. Der Mensch, der zu Hause arbeitet, hilft der Gesellschaft draußen mit viel größerer Gewißheit als der, der sich Werken der Barmherzigkeit widmet." Vieles, was hier Emerson dein Landmann nachrühmt, wird heute im Auftrag städtischer Gemeinden von der Technik besorgt. Tas beweist aber nur, daß der Landmann bis zur Stunde in einer Person eben auch Techniker gewesen ist, Kulturingenieur, wenn man nach einem klingenden Titel suchen wollte. Durch Umzäunungen und Anlagen von Windbrüchen erzeugt der Landmann mitten in kalten Himmelsstrichen Oasen heißen Klimas, wo die herrlichsten Früchte gedeihen. Durch Entwässerung des Bodens und durch Zuführung natürlichen oder künstlichen Düngers macht er das beste Land, an das man der Wälder und Sümpfe wegen zuletzt herankommt, ur- und bewohnbar. Hübsch ist die Schilderung, wie Wasser, Feuer, Luft und Chemie „des Landmanns Knechte" sind, wie die sprengende Kraft gefrorenen Wassers unü die Arbeit der Würmer das Land pflügt und wie die verwitternden Felsen dem Landmanne vorarbeiten. Diese Schilderung hebt mit den Worten, an: „Was sind des Landmanns Knechte? Nicht der Irländer, nicht der Kuli, sondern Geologie und Chemie, die Nagearbeit der Lust, das Wasser des Baches, der Blitz aus der Wolke, die Fortpflanzungen des Gewürms, das Pflügen des Frostes. Lange vor seiner Geburt hat die Sonne von Jahrtausenden die Felsen verwittert, sein Land weich gemacht, es mit Licht und Wärme durchtränkt, es erst mit einer Pflanzenhaut bedeckt, dann mit Wäldern, und den Torf angehäuft, der in seiner Zersetzung ihm den Boden seiner Wiese liefert." „Die Bodenkruste", so heißt es zum Schlüsse, „die Jahrtausende veredelt haben, veredelt der Landmann noch einmal zur Ernährung eines gesitteten und unterrichteten Volkes. Die großen Elemente, mit denen er zu tun hat, können ihn nicht unberührt und ohne Bewußtsein seines Amtes lassen; aber ihr Einfluß hat einige Aehnlichkeit mit dem, den dieselbe Natur auf das Kind übt — sie macht ihn gefügig und stille. Wir sehen mit Freude, mit Achtung auf den Landmann, wenn wir bedenken, was für Fähigkeiten und Leistungen so demütig getragen werden. Er kennt jedes Geheimnis von Arbeit; er gibt der Landschaft ein anderes Gesicht: stellt ihn auf einen »reuen Planeren und er würde wissen, wo er anzufangen hat; und trotzdem ist in seinem Gebaren keine Anmaßung, sondern eine vollkommene freundliche Gelassenheit. Der Landmann vaßt gut in die Welt. Einfach im Wesen, wie int Kleide, würde er in Palästen nicht glänzen — — und doch würden die Salon- helderr, wenn sie neben ihn gestellt würden, zusammenschrumpfen: er kernhast und unerschöpft, sie ausgehämmert zu Blattgold." Literarisches. — Im Februarheft der Neueit Rundschau (S. Fischer, Verlag, Berltn) veröffentlicht Eduard Graf Keyserling seinen neuesten Essay: Ueber die Liebe, in dem er in einer freien literarischen Form über die wichtigsten Phasen dieses Phänomens aus einer tiefen Kenntnis menschlicher Dinge spricht. Hermann Muthesius bringt einen ausführlichen Aufsatz über die Architektur und das Publikum, wobei er von einem wetten Horizont die Entwicklung und Wirkung dieser Kunst in modernen Zeiten auseinandersetzt. Karl Jentsch schreibt einen längeren Aussatz über Volkspolitik, Diplomatenpolitik, Zeitungs- Politik: eine Geschichte dieser drei sich folgenden Formen politischer Tätigkeit, die in unseren Tagen von besonders erzieherischem Wert scheint. Helene Böhlau setzt ihren Roman Das Haus zur Flamm' fort, Joh. V. Jensen bringt den ersten Teil seiner unter modernen Reiseschilderungen durch Wahrheit und Humor hervorragenden Dschungelreise. m — 83 auundTätigkeitdesmenschlichen Körpers. SSon Dr. H. Sachs. Mit 37 Abbildungen. 2. Auflage. („Aus Natur und Geisteswelt." Sammlung wissenschaftlich-gemetnver- stmtdltcher Darstellungen aus allen Gebieten des Wissens. 32. Bändchen.) Verlag von B. G. Teubner in Leipzig. — Bon her Einrichtung des eigenen Körpers haben die meisten Menschen nuT .®l,ne unbestimmte oder gar keine Vorstellung. Ueber die ungefähre Lage des Herzens, des Magens und der Leber gehen die anatomischen Kenntnisse der Laien gewöhnlich nicht hinaus. Und doch handelt es sich hier um eines der interessantesten Gebiete menschlichen Wissens. In dieses möchte das Büchlein einführen. Fn leicht verständlicher Form stellt es die Einrichtung und die Tätigkeit der Organe dar und zeigt dabei vor allem, wie diese in ihrer Tätigkeft aufeinander einwirken, miteinander , Zusammenhängen und so den »nenschlichen Körper zu einem einheitlichen Ganzen, zu einem wohlgeordnete»! Staate machen. Besonderer Wert ist darauf gelegt, daß das Buch troit jedermann ohne besondere Borkenntnisse verstanden werden kann. Eine Reihe schematischer Abbildungen erleichtert das Verständnis der zum Teil doch etwas komplizierten Einrichtungen des Körpers. — Eine Schönheitskonkurrenz. Die Wochenschrift „Mrs Haus" veröffentlicht das Ergebnis ihres großen Jubiläums-Preisausschreibens, wovon wir int vorigen Herbst gleichfalls Notiz genommen haben. Es handelte sich darum, von sieben schönen Frauen als Repräsentantinnen von ebensoviel verschiedenen Nationen die schönst« zu bezeichnen. Die Beteiligung an diesem Preisausschreiben war sehr rege; es liefen nicht weniger als 38136 Einsendungen ein. Hiervon erhielt die Französin nicht ganz 2000 Stimmen, dann folgten, nach dem Verhältnis der erhaltenen Stimmen aufwärts gerechnet, die Spanierin, die Engländerin, die Italienerin, die Schottin; die Deutsche vereinigte 6158. Stimmen auf sich, wurde aber von der Amerikanerin mit 17 473 Stimmen beinahe um das dreifache übertroffen. Die Zuteilung der 100 Preise int Werte von 5000 Mk. wurde bestimmungsgemäß und im Beisein eines Notars durch das Los entschieden. — Die praktische Wochenschrift „Fürs Hans", die sich sehr um die Unterhaltung und Belehrung ihrer Leser bemüht, ist durch alle Buchhandlungen und Postansbaitcn für 1,50 Mk. vierteljährlich (Salon-Ausgabe 1,75 Mk.) zu beziehen. Reich' mir die liebe, alte Handls Bon Wilhelm Jensen. Reich' mir die liebe, alte Hand, Die Hand, die mich durchs Leben führte. Der zagend einst ich mich entwand. Als sie zuerst die meine rührte. Am Bach hier stand der weiße Klee, Darüber summten goldne Bienen; Mir kftngt's im Ohr; nun liegt der Schnee Von fünfzig Jahren über ihnen. Reich' mir die liebe, alte Hand — Mir ist's, als kam' ein Frühlingswehett Aus ihr von morgenrotem Strand, Und doch ist's Zeit zum Schlafengehen. Die Wimpern fallen dir und mir. Und wundersam, doch klopft es drinnen Mir in der Brust, als könnten wir Noch einmal jenen Tag beginnen. Reich' mir die liebe, alte Hand — Ich danke oft mit sel'gem Munde Der Stunde, drin sie einst mich fand. Nun dank' ich ihr für diese Stunde. Ost rief der Abend uns zum Ruhn, Und doch, mich dünkt, so traut war keiner; Denn meine Han», jür immer nun Soll ruhn zum Schlafe sie in deiner. *) Aus Heft 135 der Zeitschrift „Von Land zu Land", die wir allen Familien bestens empfehlen. (Verlag von W. Bobach u. Co. in Berlin 4, Chausseestraße 39. Arithmogriph. (Nachdruck verboten.) 1 7 1 1 8 10 ein Baum. 2 7 118 sebr geschätztes Thier. 3 4 4 ein Fluß. 4 7 9 7 2 2 7 ehemaliges Königreich. 5 7 2 ein Tiiel. 6 3 10 10 3 Stadt in Steiermark. 7 10 10 8 2 Ncbenstnß der Weser. 2 8 4 4 8 2 sportliche Bezeichnung. 4 7 8 4 biblischer Ort. 8 9 7 weiblicher Vorname. 9 8 2 4 8 französischer Schriftsteller. 7 10 1 8 4 europäisches Gebirge. 10 7 4 5 8 eine Waffe. Die Anfangsbuchstaben der gestindenen Wörter bezeichnen der Reihe nach, von oben nach nnien gelesen, einen jährlich erscheinenden, von fröhlichen Menschen gern gesehenen und iroh empfangenen Gast. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Scherz-Rätsels in voriger Nummer: Ter Garnknaul. Redaktion: Ernst Hetz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu Unwersttäts-Buch- und Siemdruckeret, 8t, Lange, Gtehe*.