Montag den 14. Januar 1907 EH@ N 6 i^sse.' M-W LI II » Z äb-lfäT® TM Menschenleben, die lügen. Roman von H. Ehrhardt, Verfasserin von „Mittellose Mädchen". Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) Der junge Offizier beachtete die beiden nicht. Er blieb in der offenen Tür einen Moment stehen. Die Nacht war bitter kalt, aber zauberhaft schön. In dem bleichen Mondlicht warfen die Stallgebäude tiefe Schatten auf die glitzernde Schneedecke. Joachim schritt über den knirschenden Schnee den Ställen zu. Vorsichtig öffnete er eine der nur angelehnten Holztüren. Feuchtwarmer Dunst quoll ihm entgegen. Eine trübe hrennende Laterne schaukelte an der Wand und malte unsichere Lichtflecken auf die Gestalten der Pferde in ihren Ständen. Gleich bei dem ersten in der Reihe machte Joachim Halt. Mit der Hand über den glatten Pserderücken fahrend, tastete er sich bis zu dem Kopf des Tieres hin. „Lenka!" flüsterte er in einem Ton, den nur der Kavallerist für seine Pferde zu haben pflegt. Die kluge Stute spitzte die Ohren und wandte den Kopf zur Seite. Ter junge Offizier schlang den Arm um den Pferdehals und drückte seine Wange dagegen. Eine Bitterkeit war in ihm, die er so stark noch nie empfunden hatte. Er stöhnte laut auf. Im Stroh raschelte es vernehmlich. Aus dein Halbdunkel einer Ecke hob sich in plumpen Umrissen eine menschliche Gestalt. Der junge Offizier hatte sich aufgerichtet. „Lorenz!" „Zu Befehl, Herr Leutnant!" Der Mann taumelte schlaftrunken näher und das matte Licht der Laterne fiel auf ein verwittertes, altes Gesicht. „Der junge Herr kommen noch mal zur ,Lenka'?" Er sprach in der vertraulichen Weise des Dienstboten, der seinen jungen Herrn hatte aufwachsen sehen. „Wie sie sich freut — ja, ja, so'n Tier fühlt auch, wer's gut mit ihm meint. Der £>etx Leutnant sollten sich das Pferd diesmal mitnehmen." Joachim ivar auf den Gang hinaus getreten, er trug die Spessartmütze so tief in die Stirn gedrückt, daß sein Gesicht völlig im Schatten war. „Mein Bruder wird das statt meiner tun", sagte er ruhig, „die Stute gehört ihm seit heute." „Nee, nee." Der Alte schüttelte ungläubig den zerzausten Kopf. „Das möcht' ich nicht zligeben, junger Herr, nichts für ungut, wo der Herr Baron sich so geplagt haben, das; die ,Lenka' überhaupt ein brauchbares Reitpferd geworden ist, so'n Biest, wie sie war, so'n infamiges, mit dem kein Mensch fertig wurde. Sie haben sie doch immer geritten, Herr Leutnant, wenn Sie hier waren, jeden Tag, alle sagen überhaupt, sie gehört schon zu Ihnen deshalb und nun soll der Herr Dietrich — aber nein, das wäre ja gegen alle Gerechtigkeit." Joachim lachte aus. „Es gibt keine Gerechtigkeit mehr auf der Welt", sagte er schneidend, „merk' er sich das, Alter." Der starrte ihn verständnislos an. „Schade, jammerschade!" murmelte er, immerzu den Kopf schüttelnd. Joachim ignorierte sein Bedauern» „Wie geht's zu Hause, Lorenz?" fragte er freundlich, „was macht die Frau und wo sind Ihre Söhne jetzt?" „Nu, 's geht, junger Herr, meine Alte ist halt viel kränklich, und es will ihr nu partout nicht in den Kopf, daß sie nicht mehr so viel schaffen kann, wie früher, da jammert sie manches Stückchen, Und bange ist ihr halt auch recht. Die Jungen sind doch alle aus dem Hause, 's ist so heutzutage, alle wollen sie in die große Welt, nur nicht auf dem Lande bleiben, das ist ihnen zu gering. So sind sie denn alle in großen Städten, alle Kutscher bei vornehmen Herrschaften und haben ihr gutes Auskommen. Nu ist auch der Jüngste seit Michaeli bei einem sehr reichen Herrn in R. eingetreten, der Franz, wiffen Sie, Herr Baron, den Sie damals aus dem Wasser gezogen haben, als er auf dem Teich drüben einbrach, Tas vergißt er Ihnen nicht, der Junge, das hat er oft zu mir gesagt: „Vater," sagte er immer, „weißt du, daß mich der Herr Joachim damals unter dem Eise vorholte, wo ich doch ganz allein schuld daran war, und daß ich ihm zuschwören mußte, außer Euch niemandem davon zu erzählen, das werd' ich ihm mein Lebtag gedenken und ich wünschte mir, ich könnt's ihm vergelten," Durch's Feuer ging er für Sie, Herr Leutnant." Dem Alten kam die Rührung und er fuhr mit der schwieligen Faust über die feuchten Augen« „Lassen Sie doch die alte Geschichte, Lorenz!" Der Offizier wehrte fast ärgerlich ab. „Sic bauschen sie zu einer Heldentat auf und die ganze Sache war gar nicht erst wert, daß darüber ein Wort ver- koren wurde." Er brach hastig ab. „Adjes, Lorenz!" sagte er, dem Stoller die schmale gepflegte Hand reichend, „grüßen Sie mir die Jungen bei Gelegenheit und besonders den Franz und ich freue mich, wenn er an mir hängt, obgleich ihn die Errettungsgeschichte zu nichts verpflichtet." Der große, gebückt gehende Mann begleitete seinen jungen ■ Herrn bis zur Stalltür und sah ihm nach, wie er über den rnondbeglänzten Hof schritt. „Eine Seele von einem Menschen ist er!" murmelte er vor sich hin, „kann's nur nicht zeigen. Ich weiß ganz gut, daß es um Leben und Tod ging damals, aber damit darf inan ihm ja nicht kommen. Gott, und wenn's die Gnädige wüßte! Schimpf und Schande würd' er ernten, die hat nichts über für unsereinen und für den Sohn ja auch nichts. Weiß der Teufel, warum? Mir ist er doch der liebste von denen da drüben." Und so vor sich hinsprechend, ging er wieder zu seinen Pferden zurück. Bei der „Lenka" blieb er stehen, schüttelte abermals sehr energisch mißbilligend den grauen Kops und klopfte ihr mitleidig den glatten Schenkel. „So'n Reiter wirst du nicht mehr finden, Lenka, der dich so lieb haben wird." Dann nahm er seine nächtliche Stallwachs wieder auf, indem er sich auf sein Strohlager warf, um das unterbrochene Schläfchen fortzusetzen. VI. Es war ein Jahr darauf. In Sst. stand die Gesellschaftssaison auf ihrer vollen Höhe. Man sah sich eigentlich nur noch auf dem blanken Boden des Parketts, bei Gaslicht oder dem modernen Dämmer rot verschleierter Lampen, das seiner vorteilhaften Wirkung, wegen bei den Damen ganz besonders beliebt war. Unter dem reichen Damenflor war auch dieses Jahr Isa Bauer, wenn auch nicht die schönste, so doch die begehrteste Tänzerin. Sehr zum Verdruß der Herrenwelt begünstigte sie zum ersten Male einen ihrer Verehrer auffallend und das war vnbegreiflicherweise der Freiherr von Tressenberg. Als er im vorigen Jahre aus seiner Verbannung, die damals durch ein Kommando bei der Infanterie verlängert worden, zurückgekehrt war, hatte die Saison sich bereits ausgelebt, das neutrale Gebiet, die Eisbahn, wurde von einem zeitigen Frühjahr aus der Liste der willkommenen Rendezvousplätze gestrichen und so hatten Isa und Tressenberg sich nur flüchtig getroffen. Das Band zwischen ihnen schien völlig zerrissen. Aber was Winter und Frühling nicht vermocht hatten, das gelang dem Soinnier, an dessen langen Abenden sich die Jugend beider Regimenter auf den beiden großen Spielplätzen, die dicht neben einander lagen, zum Lawn-Tennis zusannuen fand. Im Eifer des Spiels hatte die impulsive Natur Isas schnell die alte Vertraulichkeit wieder gefunden, um die der Freiherr von Tressenberg so eifrig warb. Und ganz allmählich verstrickte sie sich unlösbar in die Fesseln, welche der junge Offizier um sie schlang. Sie fand es später im Ballsaal ganz selbstverständlich, daß er seine Huldigungen fortsetzte und lebte fürs erste der sonnigen Gegenwart, ohne vorläufig an die Zukunft zu denken. Für die Gesellschaft hatte das Paar an Interesse verloren, seitdem die Wahrscheinlichkeit einer alltäglichen Lösung vorauszusehen war. Die jeweilige Hausfrau war froh, die beiden nebeneinander setzen zu können, ohne einen Mißgriff befürchten zu müssen und das Bauersche Ehepaar hatte in bezug auf die Pflegetochter Hochmutsanwandlungen und fand nichts befremdliches darin, daß ein Freiherr von Tressenberg sich um sie bewarb, lind von jedem Tag erhofften sie die Entscheidung. So standen die Dinge an dem Abend, als der Präsident von Rössel in den Räumen der Eisenbahndirektion einen Ball gab. Es war der erste Privatball in diesem Winter. In dem schönen, mit Wandmalereien geschmückten Tanzsaal gab es ein buntes Gewoge lichter Toiletten, goldstrotzender Uniformen und rot leuchtender Jnfanterickragen, neben denen der schlichte schwarze Samtkragen der Artilleristen zu seiner vollen vornehmen Wirkung kam, während die Herren in Zivil den Vorteil hatten, nur durch ihre persönliche Erscheinung sich das Feld zu erobern. Die Tanzkarten der Damen wanderten von Hand zu Hand und manch schüchterne Ballnovize begann erleichtert aufzuatmen angesichts der auf ihrem Kärtchen hingekritzelten Namen. Isa Bauers Tanzkarte war längst voll besetzt. Soeben hatte sie den „schönen Schmieder" auf eine Extratour vertrösten müssen. Er verneigte sich und sah sie unter halb gesenkten Lidern kritisch bewundernd an, wie man ein Bild an- sicht, ohne seinen Besitz deshalb zu wünschen. Isa schien größer geworden und — schöner. Ihre dunklen Augen hatten etwas von ihrem Feuer verloren, aber einen feuchten, sehnsüchtigen Glanz angenommen und die vollen, roten Lippen umspielte ein geheimnisvoll glückliches Lächeln, als hätten sie unnennbar süßes zu verschweigen. In ihre Bewegungen war etwas lässig träumerisches gekommen. An diesem Abend trug sie ein weißes Kleid aus leichter, plissierter Seide, am spitzen Ausschnitt ein paar herrlicher La France-Rosen, sonst keinen Schmuck — kein Kettchen um den etwas mageren Hals, keine Nadel, kein Armband — nichts. Sie plauderte heiter und unbefangen mit dem blonden Artilleristen, ohne daß sich in ihrem Benehmen die leiseste Unruhe verriet. Und doch fehlte der Freiherr von Tressenberg noch in dem Schwarm der Gälte, da er erst mit dem um acht Uhr fälligen Zuge von einem zweitägigen Jagd- ausfluge zurückkehrte, (Fortsetzung folgt.) Mm die Jahreswende im Wogeksöerg. Ski-Skizze von I. K. S. De'r letzte Sonntag des alten Jahres sollte dem fclmeereichen Vogelsberg gewidmet werden. Wir fuhren deshalb am Samstag morgen Nach Schotten, wo als dritter im Bunde ein ganz brauner Geselle hinzukam, dem wir den edlen Namen Cäsar gaben. Er war dafür sehr dankbar, machte allerdings keine vielen Worte, denn das war nicht seine Art, ging aber mit, wohin wir wollten, und hatte uns offenbar gleich in sein vierbeiniges Herz geschlossen. Bon der Hauptstraße abbiegend, zeigte ich meinem dort noch fremden Begleiter die Sehenswürdigkeiten der Stadt, das Schloß ljetzt Amtsgericht), die Kirche mit dem alten Brunnen und das stilvoll wiederhergestellte, ehrwürdige Rathaus. Hinter Schotten führte unser zugelaufene Freund eine kleine Jagdszene auf. Er hatte einen Meister Lampe aufgespürt rmd jagte ihn über die Schneefelder. Das tzüsleiu sank aber nicht so tief im Schnee ein wie der Jagdhund und war flinker. Beinahe hätte es aber doch mit Huudezähnen unliebsame Bekanntschaft gemacht, denn Cäsar lies; rafsinierterweise kurz hintereinander ein tiefes Bellen und ein hohes Gekläff hören ; Lampe stutzte und war unschlüssig, wohin er sein Fell in Sicherheit bringen sollte. Waren nun auf einmal mehrere Hunde auf seiner Fährte? Er rannte,eine zeitlang kopflos kreuz und quer. Daran, hatte es Casar abgesehen und dachte ihm den Weg abzuschneiden. Bald gewann aber auch bei dem Hasenherz die ruhige Ueberlegung die Oberhand, denn Mut zeigt auch der Mameluk. Der Zickzackkurs hörte auf, die Richtung wurde wieder zielbewußt. Dann machte er ein Männchen/ nm Umschau zu halten, lief aber, als er merkte, daß der böse Feind noch hinter ihm her. >var, eilig weiter, und in großen Sprüngen, so groß, als sie dfe Hasenkonstitutlon nur gestattet, nach einer nahen Mühle, hoffentlich nicht aus dem Regen erst recht in die Traufe, in Gestalt eines bissigen Hofhundes. Vor Michelbach schenchte Cäsar, der überall herumwitterte, eine Kctte Feldhühner auf. Sie strichen, etwa eilt halbes Dutzend, mit graziösem und leichtem Flug an uns vorbei, v,ni Sommer fliegen sic schwerfälliger, da haben sic zu gute Tage; im Winter breitet aber der Schnee erbarmungslos sein unendliches Leichentuch über ihre Fleischtöpfe; dann ziehen auch sic in die Nähe der menschlichen Wohnstätten, hoffend, daß das größte Raubtier der Erde ihnen ein paar Abfälle gönnt. Nur die Starken retten sich durch den strengen Winter; wer nicht mitfliegen kann, bleibt einfach liegen und fällt dem gefräßigen Zahn eines Fuchses oder der mörderischen Kralle eines Raubvogels zum Opfer. Unter solchen Betrachtungen kamen wir nach Michelbach, tvo ein Grog als zeitgemäße Einrichtung ohne Debatte einstimmig bewilligt wurde. Während ich auf seine Fabrikation wartete, fesselte eme Ziehharmonika von gewaltigen Dimensionen, die Zither des Vogelsbergs, mein Interesse. Ich nahm sie von der Bank und in Bearbeitung, sehr zum Leidwesen Cäsars. Denn er fchuitt fürchterliche Grimassen, heulte, daß es einen Stein hätte erweichen können und sah das musikspendende Etwas mit einer Miene au, als wollte er sage»; Hör' auf mit deinem Kunst- genuß! Ich tat ihm den Gefallen und stellte, die musikalischen Experimente rasch ein, fühlte ich mich doch meinem vierbemigen Auditorium kongenial, denn auch mir flößt die Ziehharmonika ein gelindes Grauen ein und ich höre sie am liebsten, wenn sie nicht gespielt wird. 31 Durch tiefen Schnee wateten wir weiter nach Breungeshain. Vor diesem Ort begegnete uns ein Bauer, der sorgsam sein Pferd trotz der Schneeverwehungen spazieren führte, weil es das winterliche Stillstehen im Stall nicht vertragen könne. Recht so! Laß deinen Braunen keinen Stubenhocker werden, das ist auch unser Leitmotiv, deshalb hinaus ii» die klare, reine Muterluft! Nun sollte der Kreis doch wenigstens auf die erholungsbedürftigen treuen Haustiere Rücksicht nehmen und die Hauptverkehrsstraßen, so gut es geht, vom Schnee befreien lassen. Warum dies aber hier geschieht und dort wieder nicht, das kann der beschrankte Untcrtanenverstand nicht fassen. Wie dann die Besitzer oder Nichtbesitzer eines solchen Verstandes selbst sich von einem Orte zum anderen, zum Arzt usw. durchkämpfen, das bleibt jedem einzelnen überlassen; suum cuique! In Breungeshain sah man die Strenge des Winters an den oft mehrere Meter lang, wie Orgelpfeifen, von den Dächern herabhängenden Eiszapfen; die Bauern kommen „zwischen den Jahren" kaum an die Luft, da Werden auch sie, die sonst tvcttergebräunt und stahlsest, bleich, welk und stnbensicch. Weil es so schwer im Schnee Vorau ging und der Hauptanstieg noch vor uns. lag, genehmigten wir noch einmal eine Einkehr. Eine große Kanne Kaffee rnußtc bezwungen werden. Für Kurzweil sorgte hier der 10 Wochen alte Sohn des Wirtes. Nach 11 jähriger, kinderloser Ehe seiner Eltern glaubte er nun das besondere Recht zu lnngcngyninastischen Hebungen zu haben, womit er nach Kleinkinderart sich und die Mitwelt unterhielt und was tvir ihm als gesundheitsfördernde Bewegung von Herzen gönnten. Hinter Breungeshain nahm ich die Schneeschuhe von der Schulter und staub nun, endlich zürn erstenmal auf jenen Brettern, die die Welt winterlichen Sports bedeuten. Es ging aber gleich ganz gut vorwärts, es ist ja keine Hexerei, und bald holte ich meinen Gefährten, der schneeschuhlos vorausgegangen war und sich, oft übers Knie einsinkend im Schnee, sehr hart tat, ein und kam ohne besondere Schwierigkeiten, aber nach zwei Kniefällen, auf den Hoherodskopf. Ich merkte: das Hinfallen will gelernt fern, nnd fand, man läßt sich am bester» mit größter Unbefangen- heit fallen, etwa !vie ein Kind, oder ein Betrunkener. Dani» kommt die schwierigere Kunst des Aufstehens. Ich dachte dabei der berühmten Tiere, von denen der selige Cäsar erzählte, — ich meine diesmal Cäsar, den zweibeinigen, der irr» grauen Alter- turn in Ermangelung einer Perücke immer mit einem Lorbeer- kranz spazieren ging. Man hatte ihn» wieder einmal eine Portion Jägerlatein aufgebunden, nnd er hat cs allen Ernstes als Kuriosum der Nachwelt überliefert. In germanischen Wäldern gab es nämlich kuielose Tiere, die nach dem Umfallen nicht mehr aufstehen konnten, die sich anch zum Schlaf nicht nicderlegten, sondern sich, im Stehen schlafend, an Baumstämine anlehnten. Die Waldbewohncr, unsere sehr geehrten Ahnen, sägten eine Anzahl Bäume nn; das schläfrige Tier drückte sein Schlafkissen nm, siel Mit ihn» zu Boden, konnte nicht mehr aufstehen, und schon winkte ihm Kunzes Sparkochtopf. Das Bild eines gefallenen Skiläufers, der sich wieder ans seine eigene»» Untertanc»» und dazu noch ans die lange»» Bretter stelle,» ivill, hätte bei Cäsar den letzten Zweifel — wenn er solchen gehabt — an der Richtigkeit des ihm Erzählten sicher beseitigt. Endlich auf dem Hoherodskopf! Außei» an der Halle grüßte unsdas Schild „Willkommen". Gerade wollte ich unter ihm durch über die. Schneeverwehimg heruntergkeiten, da lag ich auch schon den» herbeieilenden Klubwirt, der mich ans der Schneeschuh- beriemnng befreite, zu Füßen, lind dieses war der dritte Fall. W»r trafen eine Anzahl anderer Skifahrer, die schon ein paar Tage oben waren. Nun wurde anch mit dem Abwärtslaufen begonnen. Auf der „schiefe»» Ebene" gings immer rascher, die Schneeschuhe gingen ordentlich mit dem Anfänger durch. Welche Lust, dein Waldsaum entlang, der wie ein in Eis und Schnee erstarrter Wasserfall ansfnh, so lautlos durch den. weichen Schnee zi» gleiten! Die ersten Kurven wurden probiert nnd der Anstieg wieder in Serpentinen zurückgelegt. DaS Debüt meines Gefährten endete mit einem zerbrochenen Ski. Schadet nichts! Besser das Holz zerbrochen, als die Knochen; erstens ists billiger nnd dann soll es auch weniger schmerzhaft sein. Mittlerweile war cs Nacht geworden und »vir eilten nach dem endlich verdienten Abendessen. Dann wurden die Lichter des Christbaums angezündet, , auf dem Pianino ertönten Weihnachtslieder, Skiläufer und die Familie des Klubwirts fange»» mit. Hier oben gehörten alle, die sich einsam, von Schnee und lSi§ cingeschlossen, zusammcngesnndcn Hatten, zu einander. In dicfen, Momenten war das Sälchen des Klubhauses eine Kirche und eine einfache Andacht zog uns durchs Gemüt. Gegen 9 Uhr abends brach der Mond aus dem Gewölk hervor und schien mit so klarem, gesättigten» Licht hernieder, daß cs einige von uns mit unwiderstehlicher Gewalt hinanszvg, noch einmal in abendlicher Stille durch die tiefe Ruhe und Erhabenheit einer großartigen Winterlandschaft auf Schneeschuhen über die mondschein- geblendete Fläche dahinzuglcitcn. Das Mondlicht glitzerte auf den Eiskristallen. Man sah cs hie und dort aufblitzen, »vie tausend Leuchtwürinchen, an den Tannenbäumche»» der Hecke, im Gärtchen vor den» Klubhaus und auf der weiten Schneefläche draußen. In eisiger Pracht stand der Wald. Nach gemütlichem Zusammenseil» suchte man sein Lager auf. Um 11 Uhr schlug djür Hund an; cs waren noch auf Schneeschuhen zwei Spätlinge gekommen, die ebenfalls Nachtguarticr heischten. — Am anderen Morgen lachte die Sonntags-Frühsonne mit blendendweißem Schein über den Schnee, in der Tiefe wallte»» die Rebel und über in»8 blaute der Himmel. Wir machten eine .Schneeschuhexkursion in die Waldschneise nach dem Taufstein zu. In ben schneeüberzogeucn Buchengipfeln hob sich das Gezweig, vo»r Somienglanz übergossen, silberweiß vom tiefblauen Himmel ab. Hinter dem Hochwald sähe», »vir die jungen Fichte»» über »mb über mit Schnee behangen, als wollte»» sie unter der Last ihrer »veißei» Mäntel brechen, ftunnn »mb trotzig, schöner wie eine SiegeSallee, siegreich gegen den Feind des Lebens, die eisige Kälte. Am Mittag fuhr ich allein auf Schneeschuhen talwärts, legte mich beim Versuch, einen Graben zu nehmen, um, maß anch noch einmal auf der Ortsstraße in Breungeshain zum Gaudium der zuschauenden .Dorfjugend meine Länge auf der glattgewordenen Fahrbahn aus n.nd langte in l»/z Stunde;» am Bahnhof in Schotten an. — Gleich nach Neujahr gings iuicber über Schotten auf beit Hoherodskopf, allein, aber diesmal schon die ganze Strecke über den Gackerstein auf Schneeschuhen, äeitte vom Schlag des ungläubige»» Thomas meinten, weil in Gießen und in der Wetteran wegen des Tauwctters kaum noch Schnee zu sehe»» war, sei im Vogelsberg auch schon wieder alles heruntergesiossen. Lernt erst ben Vogelsberg rmstig kennen und dann urteilt! Die gewaltigen Schnecmassen hatten dort das Tauwetter fast gär nicht gespürt, höchstens hatte es an der Oberfläche Glatteis gegeben. Deshalb arbeitete man fich auch mühsam vorwärts. Ais cs gegen Abend ging, wurde es mit einem Schlag, fast ohne Dänrine- rung wie in ben Tropen, neblig und ganz düster. Von Breunges- hain und Busenborn dränge»» die Kircheriglocken, die den Abend vor Sonntag einläuteten, so deutlich herauf, als fei man nahe dabei. Kein gutes Wetterzeichen! Auch Hangen die Stimmen der in Breungeshain mit. ihren Schlitten fahrenden Kinder wie ans nächster Entfernung ans Ohr. Ich war am Gackersteiir schon vorbei, nahm die Richtung auf die Anhöhe, d. h. ich verfolgte eine Schueeschuhspur, die ich gerade noch immer kurz vor mir erkennen konnte. Da sah ich plötzlich — nur Nebel und Woltcn- fchleier konnte;» int Zwielicht zwischen düsterer Nacht und dem unbestimmten Schein ocr Schncesläche das Bild so gigantisch vergrößert haben — dicht vor mir irr dunklen Umrissen einen Waldrand, auf den tzn meinex Verwunderung die SchneefchuhsMr meines Vorgängers zulief; ich mußte mit jedem Schritt vorwärts gegen einen Baum rennen und kam doch nicht wesentlich näher. Auf einmal waren die Wolkennebel, so schnell wie sich ein Theatervorhang teilt, wie von Zauberhand verweht nnd in die Höhe gehoben, und der Träger meines Waldrandes und dieser, selbst lag, nur noch schwach sichtbar, durch eine Mulde von mir getrennt, mindestens noch »4 Stunde weit vor mir. Das erste Gefühl »vor eine gewisse Beklemmung und Beschämung über dieses Gaukelspiel der Natur. Dann mischte sich aber in ben Unwillen über das Geüfft- fein durch unsere Allmeisterin, doch die Befriedigung, eine in unserer Gegend sicher feltcne Naturerscheinung, eine richtige Luftspiegelung, die Fata »norgana der Wüste, gesehen zu haben. Nun ging ich doch rascher vorwärts, dem» wieder versperrten die Nebct den Ausblick. Die Schueeschühe wollten durch den knirschenden, gefrierenden Schnee nur widerwillig weiter. Nun mußte rnich der wachsame Hund des Klnbhauses durch die stille Nacht gehört haben, er schlug an und sein Bellen war mein Kvinpaß, bis mir endlich das woR- tuend durch die Fenster hinausstrahlende Licht verkündete, daß ich mein Ziel erreicht. Hier traf ich meinen Spurenmacher, der sich gerade zum Abfahreu rüstete. Ich übernachtete im „Fürstenzimmer". In der Nacht setzte ein strammer Wind ein, dessen Brausen und Dröhnen manchmal »vie Stromesraufchen, bann wieder wie das Rollen eines näher kommende»» Eifenbahnzuges klang, oder wie ein fortwährendes, geheimnisvolles Raunen, erzählend, klagend, vielstimmig, wie Orgelton, eine ganze Symphonie! Am «»»deren Tag hatte sich erneut Glatteis gebildet. Die Talfahrt war schlecht; ein fremder Skifahrer fuhr mit mit über ben Gacker stein, bort verirrten wir »ms, käme»» im Nebel auseinander ; plötzlich stand ich am Breungcshamer Pfarrhof, hatte nun fchlcchtcn, aber bckauiiten Schnecdoden unter mir, verpaßte bei» Zug in Schotten, fiel mir die Hände auf nnd war herzlich froh, als ich unter mir »nieder einen Stuhl und vor mir ein Glas Bier hatte nnd in Gemütsruhe auf dm letzten Zug »uarten konnte, wo ich meinen Ski-Kvllegcn, der nach Rudbingshain ab- gekomnie»» war, wieder traf. — Ski-Heil! Vermachtes. * „Die merkwürdigste Frau der SSelt" nennt die amerikanische Schauspielerin Katherine Carl die Kaiserin-Witwe von China, in deren Nähe sie lange genug gelebt hat, nm sich ein Urteil über sie bilde»» z»» können. Das erste, was ihr an der „alten Urahne", »vie sie von ihren vierhundert Millionen Untertanen genannt »virb, aitffief, war die außerordentliche körperliche und geistige Frische, die der 72 jährigen Fra»» ein Aussehen verleiht, das aus eine kaum Vierzigjährige schließen lasse»» könnte. Die Kaiserin-Witwe selbst schreibt die .Erhaltung ihrer körper- 82 Heften Kräfte einem „systematischen Training" zu, das sie uit- bekümmert um Jahres- und Tageszeit ausübt. Taucht eine Gewitterwolke über dem Horizont empor, so alarmiert sie ihre Palastdamen, Eunuchen und Sesselträger und läßt sich in den strömenden Regen hinaustragen, bis sie völlig durchnäßt ist. Dafür aber ist sie eine ausgesprochene Feindin jeglichen Bades. Mit Oelen und allerlei kosmetrschen Fetten läßt sie sich einreiben. Ebenso ist sie den abendländischen Reinigungsmitteln völlig abgeneigt. Eine Zahnbürste hat es noch nie in ihrem mit verschwenderischer Pracht eingerichteten Ankleideraum gegeben. Trotzdem hat sie wundervolle Zähne, die Kaiserin-Witwe behauptet allerdings, daß sie sich diese vor allem durch ihre vegetarische Ernährungsweise erhalten habe. Ihre sonstige Lebensweise ist die unregelmäßigste, die mau sich denken kann. Sie nimmt ihre Mahlzeiten zu sich, wenn sie Lust dazu spürt. Da sie gewöhnlich um 6 Uhr morgens sich erhebt, hat der Küchenchef iHv erstes Frühstück von da ab bereit zu halten. Zwischen 10y2 und 12 Uhr nimmt sie das zweite Frühstück ein. Unmittelbar darauf beginnt in den weitläufigen Küchenhallen ein Braten, Sieden und Kochen, um die Hauptmahlzeit herzustellen, die zwischen 2 und 6 Uhr eingenommen wird. Das Auftreten der Kaiserin- Witwe ist majestätisch und ehrfurchtgebietend. Langes, weiches, schwarzes Haar umgibt ihr energisches, scharfgeschnittenes Gesicht, weite, bauschige Gewänder umhüllen ihren Körper, der straff und fest geformt ist. Ihre Füße, die nie die einschnürenden, gebräuchlichen Schuhe getragen haben, sind aristokratisch schmal und sein, ein Erbstück ihrer Vorfahren. Ihre Schuhe sind aus weißem Leder, tragen aber sechs Zoll dicke Sohlen. Ebenso schön wie ihre Füße sind ihre Hände, die jeden Künstler entzücken müssen. Ihre Fingernägel sind 10 Zentimeter lang. Damit sie nicht abbrechen können, stecken sie in Futteralen, die an der rechten Hand ans poliertem Bimsstein und aufgemalten chinesischen Zeichen, an der linkere Hand ans Gold mit ausgehesteten Perlen und. Rubinen bestehen. Ihre Ober- und Unterkleider sind aus weicher lveißer Seide gefertigt, die wie Säcke aussehen und mit duftenden Blumenblättern gefüllt sind. Sie ist fest überzeugt, daß der Blumeugeruch jede Krankheit fernhält. Bis jetzt ist ihr Glaube auch gerechtfertigt. Eine gesündere Frau als die alte Kaiserin-Witwe von. China kamt man schwerlich finden. * Das höchste Geschäftshaus der Welt. Die Pläne für die Errichtung des „höchsten Geschäftshauses der Welt" sind soeben in Newyork genehmigt worden. Es handelt sich dabei darum, den bereits vorhandenen Wolkenkratzer der Metropolitan- Life-Jnsurauce-Compauy in Newyork zu einer gigantischen Höhe hinaufzuführcn. Das Banwerk soll einen gewaltigen Turm er- Wlten, in dem weitere Geschäftsräume der Gesellschaft errichtet werde«. Nach der Vollendung wird das Gebäude eine Höhe von 658 Fuß haben, also 130 Fuß mehr als der Kölner Dom, der nur 528 Fuß mißt. Die Höhe wird nur vom Eiffelturm übertroffen. Der neue Turm wird zu den architektonisch«« Mcrk- würdigkeitL«. der Welt zählen. Er wird 48 Stockwerke besitze«, außer den 11 des Hauptgebäudes. Der Durchmesser soll 74 Fuß betragen; an jeder Seite werden neun große Fenster jeder Etage das nötige Licht zuführen. Die Konstruktion wird natürlich in Eisen ausgeführt und Marmor und Backstein dienen nur zur ornamentalen Verbindung der Strukturteile. Sechs Lifte werden eingerichtet; einer bon ihnen soll die ganze Reise von der Erde bis zur Spitze des Turmes ohne Unterbrechung machen. Die Kosten dieses neuen Bauwerkes sind auf 12 Millionen Mark veranschlagt. Diese himmelragenden Stahlbauten, deren Anblick alle Vorübergehenden schwindeln macht sind so konstruiert, daß kein Sturm sie erschüttert. Uebrigens ist bei stürmischem Wetter, bei erhöhter Windgeschwindigkeit die Brechung der Lustwellen an diesen Riesengebäuden außerordentlich' stark und der Wind wirbelt so heftig aufwärts, daß erfahrene Fußgänger es daun tunlichst vermeiden, in die Nähe solcher Wolkenkratzer zu kommen. LiLeL'crrisehes. — Firuenrausch, Roman von Paul Grabei»t (Leipzig, Grethleiu u. Co.). Der Verfasser des Romans gehört zur Klasse der „Alpinisten", die ans beit wunderbaren Einflüssen der Berglandsch-aft mit ihren Gletschern und ragenden Gipfeln, mit ihren stillen Matten und gefährlichen „Kaminen", mit ihrer stummen Sprache und ihrem lauten Lawinendonner etwas anderes zu schöpfen wissen als Sport und Begeisterung. Was Grafem uns da bietet au feinsinnigen, tiefpoetischen und dabei doch an der ehrlichen Realistik des Kenners belebte« Schilderungen der zarten Seelenbeziehungen zwischen Mensch und Alpen- uatur, das ist wahrhaft entzückend. Es überragt auch die Komposition der eigentlichen Romanhandlung. Damit soll nicht etwa gesagt sein, daß diese minderwertig ist. Im Gegenteil. .Die feine, liebevolle Charakteristik, die er den Hauptpersonen: der tapferen Gottliebe Rhyngaert, dem armen, an der rasch entflammten Liebe zugrunde gehenden Führer „Toni" und der in etwas Marlittschem Kolorit gehaltenen Einsiedler auf dem Kastell Malmort zuteil werden läßt, erweckt unser lebhaftes Interesse. So lebhaft, daß man die düstere Tragik des Ausgangs bedauert, wen« man auch die darin liegende poetische Gerechtigkeit versteht. Es ist der Roma« eine# zum Liebe« und Geliebtwerden prüde- steuierte« Weibes, dessen ernste Keuschheit mit dem Tode einen Fehltritt sühnt, der es doch von seiner sittlichen Höhe nicht heruntev- riß. Das Ganze ist ein Seetengemälde mit ernste« schöne« Linien, erfüllt von eigenartiger, herber Firnenluft. — Schloß Fechenbach. Eine wahre Geschichte aus denk Bauernkrieg erzählt Karl Blümlein in diesem schön ausgestatteten und mit acht hübschen Bildern von H. Grobet geschmückten Bande, der im Verlage der Union (Stuttgart) erschienen ist und bereits in zweiter Auflage vorliegt. Die wirkungsvolle Darstellung beruht auf Tatsachen, es liegt iHv die Miltenberger Chronik zu Grunde. Der Schauplatz ist die Maingegend um Miltenberg/ die Handlung spielt sich vor und ivährend des großen Bauernkrieges von 1525 ab. Zu der Schilderung des geschichtliche« und kulturhistorischen Hintergrundes sind die besten und neuesten Arbeite« benutzt tvorden. Ei« Jugend- und Volksbuch vorzüglicher Art. Der Sozialdemokrat. Melodie: „Ich bi« der Doktor Eisenbart.* Ich bi« der Sozialdemokrat — Willewillewit bumbum l Kurier' die Welt, es ist ein Staat — Willewillewit bumbum l Ich mach' die Erd' zum Himmelreich — Willewillewit joheiraffa l Mach' alles irei unb alles gleich, Willewillewit bumbum l Auch Brüderlichkeit ist mein Fall, Ich führ' herbei sie überall; Denn „wer nicht will mein Bruder sei«. Dem schlag' ich gleich den Schädel ein l" Den Eh'stand reformiere ich: Nach Wunsch freit man und scheidet sich, Geht morgens eine Eh' entzwei, Schließt man schon mittags Numro zwei» Die Kinder spielen keine Roll', Es kreischt euch nie den Kopf eins voll; Wie viel es sind, das macht nichts aus: Sie kommen all ins Findelhaus. Den ew'gen Frieden bring' ich auch, Die Welt vergißt der Waffen Brauch; Dann herrscht nur Eintracht, Lieb und Ruh -« Wie's beim Parteitag schon geht zu. Und dann die neue Produktion, Die Arbeit gleich — und gleich der Lohn — Tas ist so groß und ivunderbar, Daß es mir selbst noch nicht ganz klar. Allein sie kommt, die Zukunstswelt, Gebt nur einstweilen euer Geld, Das ist fürwahr gut angelegt, Weil's bei mir geist'ge Früchte trägt. Die Welt beglücken und befret'n, Soll ich's bei Käs' und Branntewein? Nein, nein, ich pflege meinen Bauch — Im Zukunstsstaat könnt ihrs dann auch. Ich bin der Sozialdemokrat, Kurier' die Welt, es ist ein Staat. Ich mach' die Erd' zuil> Himmelreich, Mach' alles frei und alles gleich, Willewillewit bumbum 1 Diamanträtsel. In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben a, b, c, e e e e, hh, ii, 11, m, nnn, e o, p, r, so», t derart einzntraaen, daß die wagerechten Reihen Folgendes bedeuten: 1, Einen Buchstaben. 2. Griechische Göttin. 3. Eineit Bamn. 4, Namen zweier Maler. 5. Einen Weltkörper. 6. Musikalische Bezeichnung« 7. Einen Buchstaben. Die senkrechte und wagrechte Mittelreihe ergeben das Gleiche Auflösung in «ächster Nummer. Auflösung des Bilderrätsels in voriger Nummer r Reichstagswahlrecht. Redaktion: Ernst Heß. — Rotationsdruck unb Verlag der Brühl'schen Universttäts-Buch- unb Stelnbruckerel, R, Lange. Gieß«,