1907 Areitag den 12 April f4 ITV> Dem Irrlicht nach. Roman von Alexander Römer. Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) Ihm aber war die erbarmende Liebe im Herzen geblieben, und sie spornte ihn zu rastlosem Fleiß. Seit ein paar Jahren schon war er wohlbestallter Oberlehrer am Vitztumgymnafium, mit der Aussicht auf eine Universitätsprofessur. Seine Arbeiten auf dem Gebiet der Geschichte und Altertums forschung hatten ihm bereits einen ehrenvollen Namen gemacht. Von den zwei Brüdern, welche er tvährend ihrer Ausbildungsjahre aus selbst erworbenen Mitteln erhalten hatte, tvar der ältere in einem überseeischen Kauftnannsgeschäft wohlsituiert, der jüngere bereits als Ingenieur tätig, und die Schwestern hatten sich verheiratet. Er durfte an sich und sein ei<]en Glück denken. Seit Monden baute er Plane dafür, gestaltete sich feilte. Zukunft in wechselnden, schmeichelnden Bildern. Er konnte einem jungen Weibe mit bescheidenen Ansprüchen ein Heim bieten. Sylvia war arm, mit rauher Offenheit hatte der Kommerzienrat jüngst diesen Umstand zu seiner Kenntnis gebracht, als er selbst noch nicht einmal gewagt hatte, die Zukunft in feste Form zu fassen. Ihn hatte das nicht zurückgeschreckt — im Gegenteil ■— eS erhöhte sein Glück, wenn er allein für die Geliebte sorgen durfte. Aber liebte ihn Sylvia? Er hatte es bis heute geglaubt, und gelegentlichen Zweifeln wenig Raum gegönnt. Dieser eitle, selbstsüchtige, von tausend anderen Dingen erfüllte Roderich, der freilich in unerträglicher Weise seine Rechte als Pflegebruder aüsnützte und zuweilen einen Ton anschlug, der ihm, dem Doktor, das Blut wild aufgären machte, der hegte keine ernsten Absichten. Und sie — sie war ein süßes, unerfahrenes Kind, unbewußt in ihrem ganzen Soin und Wesen, mit einem liebevollen, anhänglichen Herzen. Sie ertrug vieles von dem Bruder aus sanfter Gutherzigkeit, hing auch an ihm mit schwesterlicher Liebe —- was war natürlicher als das? Und hatte fte nicht manch liebesmal, lvenn er gekommen, ihm entgegen gejubelt, deutlich ihre Freude über seine Gegenwart kund gegeben? Er riß sich von der erinnerungsreichen Stelle los, die Gedanken jagten sich in seinem Gehirn — aber heut abend — was war da gewesen, als sie und Roderich aus dem dunklen Winkel hervortraten — und sie erschien scheu und verlegen, wie er sie nie gesehen? Sollte dieser freche Bursche es wagen, seine Hand begehrlich nach diesem süßen Kinde auszustrecken, sie zu umgarnen unter der Maske des brüderlichen Verhältnisses? Ein Gedanke zum Rasendwerden. Seit diese Tante Zernial im Walldorfschen Hause anfgetaucht war, fühlte er sieh unruhig und aufgeregt. Sie schürte Unheilvolles, und was war ihr Sylvia? Seine Nerven waren überreizt heut nacht, er sah ihre langen K>wchenfinger mit den blitzenden Ringen daran Sylvia erfassen und festhalten, er sah, wie die Geliebte unter der Berührung znsammenschrumpfte und — ihr — ihr ähnlich ward I Er stöhnte, es war ja eine höllische Vision, und keine Wirklichkeit. O, Mein Gott! Er sagte cs laut vor sich hin, ächzend wie ein schwer Träumender, als er vor seiner Wohnung stand und den Schlüssel im Schloß der Haustür drehte. IM Finstern stieg er die drei Treppen zu seinem Quartier hinan. Es lag am Georgsplatz und bot eine hübsche Aussicht auf die Kreuzschule und die davor liegenden Blumenanlagen. Er riß den Fensterflügel auf, ihm war so heiß. Man spürte hier weniger von der Gewalt des Windes, vielleicht war er auch stiller geworden. Der Mond stand klar am Himmel und goß fein weißes Licht auf den gotischen Ban. Es ivar Zeit, allerhöchste Zeit zu handeln, sich Gewißheit zu verschaffen. Sollte er mit Sylvia reden? Er konnte sich nicht Rechenschaft darüber geben, warum er davor zurückbebte. War es feige Furcht, daß sie in kindischer Torheit ihm ausweichen, die Sache in Scherz verkehren könne, wie es ihre Art tvar. Es würde ihn bitter verletzen, und vielleicht verdarb ein mißverstandenes Wort sei» Lebensglück. Er vermochte sich Sylvia gar nicht anders als lachend und tändelnd vorzustellen, und sie war ja so unsäglich reizend gerade in dieser ihrer wechselnden Eigenart. Der Nachiwind zauste sein Haar und kühlte seine heiße Stirn. Nein, es ivar besser, zuerst mit dem Kommerzienrat zu reden, er mußte auch erfahren, woher Sylvia stammte. Es war ihm vollkommen gleichgültig, es hatte nichts zu schaffen mit seiner Siebe, mit ihrem Reiz und Wert, aber es tvar notwendig zur weiteren Klärung der Lage. Der Kommerzienrat hatte ihm deutlich gezeigt, daß er nichts einzuwenden habe gegen seine Bewerbung um der Pflegetochter Hand, für Sylvias Ansprüche genügten die Mittel, welche er bieten konnte, er forderte ja nicht Erna, die reiche Erbin. Ein seltsamer Schatten flog über feine Züge — Erna ■— wie greller Blitzschein zuckte es durch sein Gehirn. Er sah plötzlich greifbar deutlich vor sich ihr liebes, ernstes, treues- Gesicht — wäre Erna seine Geliebte, er würde keinen Augenblick geschwankt haben, direkt vor sie zu treten, ihr fein Herz zu öffnen, ihre Antwort zu fordern. Was sollte dies? Wie konnten ihm in dieser Stunde solche Gedanken kommen, war er denn seines Herzens nicht sicher, nicht finr, über seine Gefühle? Unheimlich rätselhaft erschien er sich selber. Und das Bild wich ihm immer noch nicht. Sie stand da vor ihm mit einem Schein auf ihren Zügen, wie er ihn in Wirklichkeit nie bei ihr gesehen, es war ein Strahl großer, heiliger Liebe. Er durchmaß mit großen, unruhige^ Schritten das Gemach, er litt heut nacht an Halluzinationen, was war ihm denn? Ha, wirkte etwa Herrn Roderichs Eitelkeit ansteckend, ihm war es zuzutrauen, daß er sich einredete, nicht allein Sylvia, sondern jedes Mädchen sei in ihn verliebt. Erna — er schüttelte ganz unwillig und mitleidig über sich selbst den Kopf, — die Erbin — und gefetzt er hätte sie geliebt und nicht Sylvia, nie, nie würde er, der Unbemittelte, um sie geworben haben. Das hätte ihm sein Stolz nicht erlaubt. Wie kamen nur Äiese tollen Gedanken in seinen sonst doch vergünstigen Kopf. Ernas Freundschaft war ihm von hohem Wert, als ein bedeutendes, herrliches Mädchen stand sie vor seinem Geist, der dereinst ein recht Würdiger beschieden sein mochte, aber zum Weibe begehrte er sich die andere, das kleine, fremde Vögelchen im warmen Nest. Morgen — kein Tag sollte länger vergehen — morgen wollte er dem Kommerzienrat seine Wünsche Vorträgen und dann, wenn Sylvia vorbereitet war, mit ihr sprechen. Auf die Sturmnacht war ein klarer, aber kalter Tag gefolgt, cs war zn Ende des Oktober. Sylvia fas; heute ausnahmsweise sinnig und ausdauernd vor ihrer Staffelei und malte an dem kleinen Blnmcnstück, das sic schon im Frühling begonnen hatte. Ihr rosiges Gesichtchen war ein wenig blasser, als gewöhnlich, sie sah beinahe ernst ans. Fran Cöleftine Zernial saß neben ihr, oben in dem reizenden Mädchenstübchen, welches Erna mit allerlei Zieraten von ihrer fleißigen Hand geschmückt, und wo sie sich redlich bemühte, die Ordnung, die dazu gehörte, zu erhalten. Heute war Erna unten in den Wirtschaftsräumen beschäftigt, wobei sie, wie gewöhnlich Sylvias, des unruhigen Quirls ange- botenc Hilfe abgelehnt hatte, und es blieb ihr erspart, sich über das geniale Durcheinander zu ärgern, welches bei der Tante Anwesenheit unvermeidlich war. - Alle Stühle und Tische und sonstige, irgend belehnbare Möbel waren mit Garderobenstüaen, .Photographien, Briefen, Bändern und Blumen bedeckt, welche teils Sylvia auf der Tante Geheiß, oder diese selbst ans Schränken, Kisten und Kasten zusammengetragen. Tante Cölc- stinens unruhige Phantasie war stets mit Ideen für neue Toiletten oder der Auffrischung älterer beschäftigt, und dazwischen kräuselten sich ld'ann Reminiszenzen aller Art, welche ein Durchstöbern sämtlicher Schiebfächer veranlaßten. . Sylvia war aber heute nachdenklicher als sonst, und nicht so zn den verschiedenen Spielereien aufgelegt. Sie malte, als vb das Bildchen um jeden Preis vollendet werden müsse, hielt ihre Palette sehr graziös in der Linken, hatte eine riesige Schürze über ihr blaues Tuchkleid mit dem reichen Sammetbesatz getan, und mischte die Farben mit schwerer Miene. „Roderich wird es einmal ganz anders verstehen als sein philisterhafter Vater, von dem vielen Gelde, das zusammengescharrt worden, etwas zu haben," sagte Fran Zernial in Fortsetzung eines Themas, das sie schon eine geraume Weile des laugen und breiten behandelt. „Roderich hat Geist, Geschmack und Temperament. O, mein Himmel, wie hasse ich diese temperamentlosen Menschen!" rief sie und schlug ihre Hände über den Kopf, daß alle die Ketten und Armspangen zusammenklirrten. „Sie brüsten sich so sehr mit ihrer Ehrbarkeit und Solidität, und sie könnten beim besten Willen nicht anders sein. Roderich hat den Wunsch, nach Paris zu gehen — und ich glaube der Alte ist weich gemacht und willigt ein —, es ist ja eine wahre Schande, daß der, der einzige Sohn eines Millionärs, noch so wenig von der Welt gesehen hat — aber es kostet ein paar Kröten, chud der Alte ist ein Filz — ivar es von jeher. Herzchen! Liebling! Wenn dn mit ihm reisen könntest!" Sylvia errötete dunkel. „Aber Tante!" rief sie beinahe ärgerlich, „wie sollte ich mit Roderich auf .Reisen gehen können! Ihre Schwestern nehmen die Herren nicht mit, und Roderich erst recht nicht." „Ach! Du bist ja gar nicht seine Schwester, und du kleines, dummes Schätzchen, bist dir deiner Macht über ihn gar nicht bewußt. Er ginge schließlich für dich durchs Feuer." „Roderich geht für keinen durchs Feuer," meinte Sylvia lachend. „Für andere allerdings nicht, einzig für die Frau, die er 'liebt, und die ihn zu nehmen wüßte. Ha, ha! Du ahnst es ja noch nicht, was cs heißt, wenn ein Mann verliebt ist." „Tante! Tante Cölestine!" „Ach, dummes Zeug, Kleine, wir sind hier'ganz unter uns, und vor mir brauchst du dich wahrhaftig nicht zu verstellen. Daß der Roderich cs auch dir angetan hat, wußte ich vom ersten Tage an, und weshalb wolltest du dich dessen schämen. Du darfst es ihm nur nicht zu sehr zeigen, die Männer müssen immer in der Werbestimmung erhalten werden. O, das ist die Aufgabe von uns Frauen, daß wir ihnen stets eine neue Seite unseres Wesens, stets eine begehrenswertere enthüllen. Du hast übrigens eine ganz pikante Art, Liebling." Sylvia antwortete nicht. Solche Sprache war ihr zn nnge- wohnt, als daß sie nicht ihre feineren Gefühle verletzt hätte. Daneben waren schon alle eiteln, unvernünftigen, begehrlichen Regungen in ihr geweckt, sie wurden von Tag zu Tag durch solche Reden genährt und faßten mehr und mehr Wurzel. Es Ivar ja Unsinn, was die Tante da schwatzte, aber entzückend, zum närrisch werden köstlich war der Gedanke, mit Roderich nach Paris zu gehen. Er hatte gestern abend Andeutungen gemacht, als ob er bald reisen würde, auch mit Hendrichs von Paris gesprochen und seinem Zusammentreffen dort mit ihm — sie hatte cs wähl gehört. Und traurig hatten seine Worte geklungen — „arme Kleine, was wird dann ans dir — upd unseren Hebungen?" Und später hatte er sie geküßt, heimlich, und ganz anders als früher, da sie noch Bruder und Schwester waren. Es dünkte sie oft, als sei eine rätselhafte Kluft zwischen jenen Tagen und heute, wo süße Flüsterreden zwischen ihnen getauscht wurden, und Tante Cölestine immer davon redete, daß sie einander heiraten könnten. Wenn Roderich sie heiratete und sie ginge als seine Frau mit ihm nach Paris — eilte jähe Blutwelle schoß ihr ins Gesicht — nein, das war ein zu wunderlicher Gedanke. Aber lieb hatte er sie, sehr lieb, er hatte es sie in letzter Zeit öfter versichert, und kürzlich sogar Ausgesprochen, daß er sie am liebsten weit forttrüge, an einen Ort, wo sie ganz allein wären. Sie bückte sich tief über ihre Palette, um die Glut ihrer Wangen zu verbergen, welche ihr bei diesen Gedankenspielen heraufstieg. Hier wurde es jedenfalls schrecklich langweilig und öde, ivcnn Roderich fortging, es war eigentlich gar nicht auszudenken — und da liefen wahrhaftig schon ein paar Tränen die Wange hinunter, sie schneuzte sich hastig, damit die Tante nichts merke. „Ei sieh, der Herr Doktor Villatte!" sagte jetzt Fran Zernial, welche seit einer kleinen Weile angelegentlichst aus dem Fenster schaute, um dem Kinde Zeit zu lassen, sich zu. besinnen, „Erna hat ihn wohl allein unten empfangen und dich gar nicht rufen lassen, Herzchen. Ha, ha, ob sie ihm wohl einen Gefallen damit getan hat." Sylvia warf ihre Palette fort und blickte ebenfalls hinaus. „Was mag das bedeuten?" meinte sie, „es ist Werktag und er kommt dann nie in den Morgenstunden, weil er in der Schule beschäftigt ist. Erna ist übrigens in der Wäschekammer, er wird beim Papa gewesen sein." „Dieser Doktor Villatte ist ein furchtbar selbstbewußter Mensch," bemerkte 'Frau Zernial, „er hat eine Miene, als ob er zu uns allen sagen wollte: ,O, ihr kleinen, erbärmlichen Geister!'" „Tante, ich glaube, Roderich ist viel selbstbewußter!" „Roderich ist genial, und die genialen Menschen wissen, daß sie sich mit den anderen Sterblichen überhaupt nicht zu messen haben. Das ist eine ganze andere Sache. Solch eilt trockener Tugendheld aber, wie dieser Doktor Villatte, meint, daß er die Verpflichtung habe, die ganze Welt zu feiner erhabenen Größe heraufzuziehen. Er versuchte auch gern an dir feine pädagogischen Künste. Er würde dir znin Anfang dein süßes, krauses Haar glatt streichen, dich auf einen Stuhl an seiner Seite festsetzen, damit du seine Weisheit anhörst und — in logischer Reihenfolge so weiter. Er sollte doch um Erna werben, die paßt ja, wie für ihn geschaffen. Ihr Geld könnte er auch gebrauchen." , . r „Wir wissen ja auch nicht, ob das nicht seine Absicht^ist, Tante," meinte Sylvia, aber mit einem halb ironischen Tonfall. „Warum nur bist du so gallig auf ihn?" Sie lächelte schalkhaft zu der Tante herüber. , „Gallig, pah! Ich ärgere mich nur, weil ich sehe, daß er höher hinaus trachtet, und gar zu gern mein süßes Bögelchen auch für sich nähme. Du und er — ein grausiger Gedanke!" „Tante Cölestine! Wie kannst du nur den Ausdruck gebrauchen, ,höher hinaus'; Erna ist ein reiches Mädchen und so herzensgut und vortrefflich — während ich —" über ihr Kinder- gesicht flog ein tiefer Schatten; „der Vater sagte mir neulich, ich sei arm wie eine Kirchenmaus." „Das sagte er dir? Abscheulich, in Wahrheit, barbarisch, aber das sicht ihm ähnlich!" Frau Zernial brach ganz unvermittelt in Tränen aus, und diese liefen dann gleich stromweise über ihre gelblichen Wangen. „Du, du — nein, es ist schändlich, dir so etwas zu sagen — von dein Erbteil, das dir in die Wiege gelegt wurde, hat er freilich keine Ahnung — er —" , Sie stockte, Schluchzen erstickte ihre Stimme, es war wie em Paroxismus. Sylvia stand sehr erschrocken vor ihr, sie begriff diesen Ausbruch nicht. . „Aber, liebe Tante, was ist dir nur plötzlich — der Papa meint es ja gut mit mir, und ich bin ihm und der lieben Mama sehr viel Dank schuldig. — Weißt du etwa — o, ich bitte dich, sage es mir, weißt dn etwas über meine Eltern?" , Frau Zernial trocknete ihre Tränen. Sie pflegen bei ihr eben so plötzlich zu versiegen, wie sie gekommen waren. Sie richtete sich ans, umschlang Sylvia und küßte sie leidenschaftlich. — 211 „Süßes Kind, frage nicht, ach, frage nicht! Dn bist von hoher Abkunft — hoch in gewissem Sinne, und bei deiner Geburt standen die Sterwe günstig. Dein Los muß strahlend werden, strahlend, hörst du, und glücklich! Ein großer, gewaltiger Flug nach der Sonne!" (Fortsetzung folgt.) Aus der Jugendzeit, Erinnerungen eines alten Gießeners. Nachdruck verboten. VI. Ich muß nun mit einigen Worten erzählen, wie es kam, daß ich bei Direktor Geist schon als Sekundaner einen Stein im Ich war von Haus aus musikalisch, hatte vom 10. Jahre an im Alt des akademischen Gesangvereins mitgesungen und war eine wesentliche Stütze des alten Musikdirektors Hofmann in der Gesangstunde als Altist. Meine Stimme brach sich schon mit U1/2 Jahren und aus dem Mtus Ostern 1850 m ußte ich, gänzlich ungeschult, aber mit kräftiger Baßstimme (horribile dictu) die große Baßarie mit vvrausgehendem Rezitativ aus der Schöpfung von» Haydn singen, 1851 ebenfalls noch in Sekunda die Sarastro-Arie der Zauberflöte. Diese Mißhandlung meiner Stimme, durch zu frühe An- strengung hatte nicht nur die nachteiligsten Folgen für die Stimme selbst und die Stimmbänder, sondern sie entwickelte auch einen chronischen Katarrh der Rachenschleimhäutc, mit welchem ich mein ganzes Leben zu tun gehabt habe. Die Folgen traten natürlich erst nach und nach ein, aber sie sind auf den Mißbrauch der werdenden, Stimme zurückzuführen. Herr Direktor Geist hatte offenbar keine Ahnung davon, daß man einen fünfzehnjährigen Menschen nicht SchöpfungK- nud Sarastro-Arien fingen lassen darf, meine Eltern gaben nicht Acht darauf und ich selbst war eitel aus mehren frühen Baß und ließ gerne mit ihin renommieren und renommierte selbst damit. Direktor Geist hatte aber eine gewisse Vorliebe für meine frühzeitige umsi- kalische Befähigung, und da ich auch körperlich meinem Alter voraus war, so übertrug er mir bereits' in der Obersekunda das Amt eines Gesangstundsaufsehers, der dem alten Musikdirektorches; bei Erhaltung der Disziplin, Sorge für den richtigen Besuch nsw. Leistehen sollte. Ich muß die mir übertragene Polizeiaufsicht taktvoll ausgeführt haben, denn ich wurde von meinen Milsangern darob nicht nur angesehen, sondern vielmehr durch Rücksichttmhme auf das alte Männchen unterstützt. Die Gesaugstünde war äußerlich tadellos iu der Reihe. Die Leistungen konnten allerdings bei der Insuffizienz des durch Alter nitb Kränklichkeit reduzierten Lehrers keine hervorragende fein, wir hatten aber damals ein prächtiges Stimmaterial und der Vortrag der üblichen AktuA-Gesäuge >vie der Wickinger Balk u. a. war tadellos. Es schien mir, als ob Direktor Geist einen kleinen Teil dieses Erfolges mir beimesse. Ich genoß wenigstens sein Wohlwollen schon iu der Sekunda, und er hat mir dies auch in der Prima erhalten, vielleicht auch deshalb, weil ich einer seiner besten Lateiner war. lieber diesen Mann ist viel gespottet worden. Karl Bogt begann einen Artikel in der „Gartenlaube": „In Gießen hatten wir einen Direktor, der hieß Geist, wahrscheinlich weil er keinen hatte", und mit dem Dr. Samuel Heinzerling in Ecksteins „Besuch im Karzer" ist er gemeint. Spott ist billig. Das aber Turnt ich behaupten, daß ich (und dies gilt auch von vielen meiner Mitschüler) keinem Lehrer so viel an Kenntnissen und Urteil verdanke, ioie ihm. Er führte uns tu den Horaz ein. Seine Erklärungen ließen Uns Geschmack an dessen Oden finden. Die Metrik lernten wir dabei spielend. Er lehrte uns das elegante Latein Ciceros >vür- digen und in den freien schriftlichen Arbeiten nachahnten. Was ich von alter und neuer Literaturgeschichte kannte, — ttttb das war bezüglich der letzteren nicht wenig —, verdankte ich seinem Vortrag und seiner Anregung zur Lektüre. Die Lektüre des Oedipu.s ThrannoA war uns ein Genuß. Seine Stimme war ja zum Vortrag nicht sehr geeignet (und sein Spitznanre Pater Deididi wurde aus ihr hergeleitet), allein wem» er uns einen Chorgesang aus, der, Sophokleischen Tragödie vorlas, wurdest wir von der Schönheit der griechischen Sprache durchdrungen. Die Lektüre des Kriton gestaltete sich für mich zu entern Glaubensbekenntnis. Wie sehr fiel dagegen die Lektüre der Ilias bei Dr. Rumpf ab, der sich nie von der „Idee trennen konnte, daß die Lektüre des Schriststellers der Prüfstein sei für die genügende Kenntnis der, Grammatik, der Mnitdarten und der Partikel; ivenn wir nicht unseren alten Boß als Hilfsmittel gehabt hätten, wir würden nie von der Schönheit der Ilias den richttgen Begriff erhalten habest. (Dr. Rumpf war eilt auerkatmt tüchtiger Gelehrter und erhielt später einen Ruf an ein Frankfurter Gymnasium.) Direktor Geist war der einzige Lehrer, welcher mit seinem Pensum rechtzeitig fertig Ivurde. Er war wohlwollend und streng gerecht und wir wenigstens hatten allen Respekt vor ihm. Später soll es allerdings anders gelvvrden sein. Zn meuter Zeit Hand er in der vollen Manneskraft, und wenn eS gilt, seine Leistungen zu würdigen, so ist es unbillig, die Zeit des Verfalls zum Maßstab zu nehmen. Er und Professor Sold an waren mit Rumps die einzigen tüchtigen Lehrer am Gymnasiunt, die ich seit Sexta gehabt habe. Ich habe noch mttzuteilen, daß wir eine Klassen Verbindung hatten, in die ich schon als Obersektindaner aufgencunmat wurde. Im Gegensatz ztt den sogeuanutett Klassett-Hessen ver- fvlglett lvir ideale Zwecke: Lektüre und Kritik alter und neuer Literaturerscheiitungen, besoitders poetischer, Einführung iu die Würdigttng alter und neuer Kunst, Genttß der freien Natur, daztt Turttett und Fechten. Wir hatten keine Kneipe, habcit aber int Sommer manchmal ein Fäßthen Bier, im Freien lagernd, an einem schönen Paukte getrttnken, stets in dett Gvettzeu der Mäßigkeit. Wir trugen keine Bänder, aber wir nannten uns Germania, weil von jeden; Mitglied vor allem ,Strebest nach Freiheit tsnd Einheit Deutschlands verlangt wurde, uitd hatten die Farben schwarz-rot-grün in unserem Wappen. Einige Mitglieder gründeten nach ihrem Abgang im Herbst 1851 die Burschenschaft Germania auf der Hochschule Gießen und nahmen die Farben und die Benennung von unserer Klassen-Germania herüber. Es ist verständlich, daß wir, die !vir zuruckblieben, uns schon auf dem Gymnasium an die nenbegründete Burschenschaft anlehnten. In Oberprima haben wir auch manchmal eine Kneipe mitgemacht. Es ivar gut, daß die Lehrer von unserer Verbindung keine Kenntnis erhielten. Eine derartige Schülervcrbindung konnte für die Seteitigten keine Nachteile haben. Aber bei der rückläufigen Bewegung, die jene Zeit beherrschte, wärest mir schon wegen des apolitischen Bei- geschmacks, welcher dem Wort Germania auhastete, bei der Entdeckung unbedingt aus dem Gymnasium geflogen. Als ich im Frühjahr 1853 in die Maturitätsprüfung ging, war ich ein ausgewachsener, schwarzbärtiger, leider ein wenig zu kurz geratener Mensch und reif für die Hochschule. Ich heintste meinen Zweier ein, obwohl ich im deutschen Aufsatz eine schändliche Unkenntuis der Weltlage zur Zeit Karls des Fünftest verriet ssstd obwohl mir int Französischen seitens des Dr. H., meines früheren Klasseuführers von Sexta, die Note „ungenügend" zuteil ivurde. Dr. H. konnte sich zum Abschied eine kleine Bosheit nicht verksteifen. Er sagte ztt mir: „Na, Kraft, Sie habest den besten Aufsatz geschrieben (Ksmstpause), dem Inhalt nach, sonst war er der schlechteste." Meist (Sott, ich konnte gerade so viel oder so wenig Französisch wie die Gettügenden und hätte mir luic sie eine Portion Phrasen aus deut Hirzel, der uns zu Gebot stastd, zusammeMeistern, oder wie einige, mir einen netten Aufsatz auf der Leibschen Kegelbahn, die an die Gymnasialmauer anschlvß, schreiben lassest Können. Ich stahnt von den übrigen Lehrern, auch von meinem guten Dr. K., dankerfüllten Abschied. Dem Dr. H. glaubte ich feinen Dank^fchuldig zu sein., Unter Beztig auf diese allgemein lebhaft diskutierte Artikelserie ging uns folgende Zuschrift zu: Der Gießener Anzeiger brachte auch in der Nr. 51 seiner Famk- lienblätter „Erinnerungen eines altest Gießeners". In ihrem letzten Teile sisid dieselben ungenau und sollest deshalb von den die Tatsachen heute tsoch Wifsessden richtiggestellt luerben. In der damals bewegten Zeit war Besitzer des Gasthofs zunt Hirsch Heinrich Becker, der vordem seinem Schwiegervater Herrn Magnus Schwan gehörte. Im Herbst 1849 wurde» 18 Mann und 24 Pferde Mecklenburger Dragoner daselbst ein- auartiert und zwar mit Verpflegung. Den Besitzern fiel sofort das aufgeregte Wesen der Soldaten auf, und niemand konnte es ihnen recht machest. Nachdem den Pferden eine gute Streu gemacht war, verlangtest die Soldaten immer stoch mehr. Die Frau des Besitzers ging deshalb zu dem Hasiptmassst der Schwadron, der die Soldaten mit folgenden Worten zurechtwies: „Ihr Rüpels, woztt verlangt ihr noch mehr? Die Pferde stehen ja bis zum. Bauch int Stroh." Nachdem sich nun die Mannschaft an dem Mittagessen um hs3 Uhr, bestehend aus guter bürgerlicher Kost und Bier, dem zum Schluß noch Zigarrest folgten, gütlich getan, betrachtete sie die in dem Saale anfgehäugteit Bilder (das Rumpfparlament sind auf 6eiben Seiten desselben Robert Blum und Karl Bogt). Sofort sagtest mehrere: „Ha, da hängest ja auch solche Demo- kratenhuude. Wenn wir die hätten, die würdest wir spießen. Der Wirt erwiderte: „Was haben Ihnen denn die Leute getan? Lassest Sie sie doch in' Frieden," worauf die Soldaten ihn an- fsthrett: „Sie sind wohl auch ein solcher Demokratenhund? Wir kommen aus Feindesland, wo wir verschiedene Ihrer Sorte ausgespießt haben, und da kommt es uns auch heute auf ein vdey zwei Dutzend mehr oder weniger nicht an." Wie bereits erwähnt, trotz bester Verpflegung stichtett sie unter stetem Murrest Händel an- zufastgen, sodaß der Wirt sehr an sich halten mußte, das; es nicht zum Aeußerstett tot. Seine Ruhe war ja auch ivohl gegen solche Ucbermacht das Richtigste. Am nächsten Morgen nach dem zweites; Frühstück, welches aus Bsttter und Käse bestand und auf Zinnschüsseln und Tellers; serviert wurde, wiesen sie dasselbe zurück und hieben mit dem Pallasch auf Schüssel und Teller los, bis sie flach geschlagen waren; sodam; verlangten sie Schinken oder Speck, wovon kein Vorrat bei der damaligen teuren Zeit (ein 212 — Laib Brot kostete 48 Kreuzer) war, unb deshalb von dem Wirt verweigert wurde. Ein Soldat griff nun den Wirt an. Derselbe stieß ihn zurück und als die anderen auf ihn eindrangen, ergriff er der Uebermacht gegenüber die Flucht durch das Brenn- Haus nach dem damaligen Windcckerschen Oellagcr zur Kaplans- gasse, wo er sich bei seinem Bruder, dem heute noch lebenden Gerbermeistcr Karl Becker, einen Rock lieh. Von allgemeiner Schadenfreude der Bürgerschaft konnte wohl nicht die Rede sein, denn einige Bürger gingen zum Oberst und stellten ihm das ungehörige Betragen der Truppen vor, worauf derselbe zum zweiten Male Abmarsch blasen liest; ebenso wurde gleichzeitig Sturm geläutet und die Bürgergarde trat in Aktion für das geschädigte Haus. 1854 erschien eines Tages ein Herr und stellte sich als einer der damals einquartierten Dragoner vor und erzählte den eigentlichen Grund ihres Vorgehens. Einige Bürger Gießens, sogenannte Dunkelmänner, verrieten den Wirt Becker als Demokraten. Unter diesen Dunkelmännern zeichnete sich besonders aus der Metzgermeistcr Höflich, das Kompli- mentierbuch genannt. Dies der wahre Sachverhalt. Was nun die Devise betrifft, so ist dieselbe auch unrichtig wiedergegeben: Sie lautete richtig: „Reich bei Reich und Bell bei Bell, die Schwane schwimme obe/' Auch noch eine weitere Ergänzung sei zu den Ausführungen des Herrn Verfassers gegeben. Die Mörder der Frankfurter Parla- mentsmitglieder Fürst Li chn ow sk i und General Auerswald sind der irdischen Gerechtigkeit nicht entgangen. Sic wurden mit Zuchthausstrafen bis zu 15 Jahren bestraft. Ein Mitbeteiligter erhängte sich int Untersuchungsgefängnis, zwei andere gingen flüchtig. Einer unserer Leser erinnert im Anschluß daran an die historische Erzählung „Die Krawaller" in der Frankfurter „Didaskalia" vom 25. November 1898 (Ste. 1103): Vernri?ehtss. " Auf der S u ch e na ch O hm Pauls G o l d. Arn Sonntag: hat eine interessante Expedition England verlassen. Tie Jacht „Alfred Nobel" ist nach Südafrika unterwegs, nm an der Küste von Natal nach Ohm Paul Krügers verlorenen Schatz zu forschen. Bei Beginn des Burenkrieges sandte der Präsident, so erzählen englische Blätter, über 12 000 000 Mark nach Europa. Ter Schatz wiirde geraubt, ehe er Südafrika verließ; das gestohlene Geld ivurde an 'Bord der „Dorothea" gebracht und das Schiff verließ die Küste mit Richtung auf Argeiitinien. Daitn scheiterte das Schiff im Indischen Ozean. Tie südafrikanische „Salvage Association", in deren Auftrag die Nachforschungen nach diesem Golde stattfinden, wird aber ihr Wirken nicht auf den Schatz der nntergegangcnen „Dorothea" beschränken, Kapitän Eardiner, der die Führung der Expedition übernommen hat, hofft atich noch andere Schätze zu heben. . So soll das gesunkene Truppenschiff „Mereston", das in Saltana in einer Tiefe von 18 Faden sank und dort noch mif Fclsspilzen liegt, untersucht werden, da sich an Bord des Schiffes für 2 000 000 Mark Gold bcsindeii soll. Auch die „Thermopylä", die 1898 in der Stäbe des „Green Point Flash"-Leuchtfeners scheiterte und nun in einer Tiefe von sechs oder sieben Faden liegt, enthält wertvolle Bestände an Kupfer, eine halbe Tonne Silbererz und. eine unbekannte Menge Silberbarren. Plan schätzt den Wert dieser Metalle auf wenigstens eine Million. Ferner liegt bei „Martha Point" das Wrack eines Schiffes, das namhafte Schätze bergen soll. Die Kap- rcgicrung rvird an dem Gewinn ihren Anteil haben; von allem gefundenen Gold, Silber und geringerem Erz ivird die Regierung eine Steuer von 25, 15 und 10% erheben. »Der verliebte Emir. Habib-Ullah-Khan, der Emir von Afghanistan, hat während seines Bestiches in Indien sich in einem Punkte als Sterblicher erwiesen; seine stolze Herrscherwürde, die Allmacht seines Willens haben eine gewisse Schwächung erfahren; um eine heilsame, aber ungewohnte Erfahrrutg reicher kehrt er in seine Heimat zurück. Und das alles hat mit ihrem sieghaften Lächeln und dem Glulblick der Augen eine schöne Frau vollbracht, in die sich der Herrscher bis über die Ohren beim ersten Anblick verliebte. An den Festlichkeiten, die ihm zu Ehren von der englischen Regierung veranstaltet wurden, nahnten auch der Redaktion: Ernst £* e 6. — Rotationsdruck und Verlag der B r Herzog und die Herzogin von Manchester teil. Die Herzogin nun, die sich seit einiger Zeit zum Studium des Buddhismus in Indien aufhält, tat es ihm an. Ohne an seine vier Frauen zu denken, deren Eifersucht den Siedegrad erreichte, beauftragte er sofort seinen ersten Minister, die blendende Amerikanerin, die jetzt die Gattin eines der ersten Aristokraten Englands ist, es koste, was es wolle, zu taufen* Aber groß war seine Enttäuschung, ja Verzweiflung, als er erfahren mußte, daß die Engländer ihre Frauen nicht verkaufen, wie es in Afghanistan und anderswo üblich ist. Jedoch verbarg er seinen Ingrimm und seine Glut, war sogar zu deut Herzogspaar außerordentlich liebenswürdig und überhäufte die Herzogin mit Geschenken. Goldbarren, kostbare Gewänder und seidene Stoffe, Halsketten ans Perlen und Arbeiten mit tvundervoller Inkrustation legte er ihr zu Füßen, sodaß nicht nur seine vier Ehegattinnen fast vor Neid platzten, sondern aiich die Vizclomgin von Indien in dieser Ueberhäusung mit Ehren eine Herabminderung der ihr zu- konunenden Anerkennung sah. Ter Emir lud Herzog uni) Herzogin in der dringlichsten Weise ein, ihn in Kabul recht bald ztt besuehen, und der Herzog nahnt mich tmbedaehter Weise die Einladung an. Aber seine englischeit Freunde haben ihm dringend abgeratcn, die Fahrt in das Innere von Afghanistan zu wagen, denn sic vermuten nicht ganz ohne Ursache, daß dem Emir im Machtbereich des Emirs irgend ein Unglück zustoßen könnte und die Herzogin in seinem Harem verschwinden möchte. Es ist dem Emir, wenn er einmal von Liebe entflammt ist, alles zuzutrauen. » Der weibliche Matrose. Eine Frau, die tiionatelang auf deut amerikanischen Kriegsschiffe „Vermont" den Dienst eines Matrosen getan halte, wurde, dieser Tage in Boston entlarvt. Sic war als der Mairose John Wil- kittfon eingetragen, tmb da sie als ein hübscher, sauberer Bursche galt, so wtirde sie zum Dienste bei der Offiziersmesse abkommandiert. Letzthin ivar die „Vermont" in den Hafen von Boston eingelaufen. John Wilkinson, der sonst unerkannt mit feinen Kameraden gehaust hatte, itahiu ein Bad, und hierbei zeigte es sich, daß die schmticke Offiziersordoimanz ein Mädchen gewesen sei. Der falsehe John Wilkinson fonntc keinen Grund für seine merkwürdige Abenteuerlust angeben tind ivttrdc der Hafenbehörde vorläufig überliefert. Röfielspruitg. (Nachdruck verboten.) D0N- ga>>- neu- wenn gen von mand Leid blick es ein gen Nie- Und ja mand ver- nen* erst Son- sich Nie- in kanu's Glück wie es blick erst er- Ban- ein glück- ‘ lieh und ist sa- ein denkt es heul' ist ist war Frist es er Herz gen Wunsch mal glück- ivie gen fühlt und klar lich Glück ohne ein- eine daß daß und Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Rätsels in voriger Nummer: Saat, Salat. • fdien Universitäts-Buck- und Stetndruck-ret, R. Langem Metz«»