Arettag den 11. Gktoöer 1907 V X WNSII@ i«.»SiWröcKii 8W Auf der Ligenm Spur. Kriminalroman von Otto Hoeckcr. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Wo denken Sie hin!" entrüstete sich Selkenbach pikiert, nervös dabei mit seinen: goldenen Kneifer spielend. „Der Herr ist allerdings nur Maler, erfreut sich aber guten Rufes. Er verkehrte häufig in meinem Hause. Meine Tochter irmnschte seine Einladung und da er sich auch bei der Stellung von lebenden Bildern recht nützlich erwies, so drückte ich ein Auge zu . . . ich will nicht hoffen, daß gegen diesen Herrn etwas vorliegt —" Er brach hüstelnd ab, indem er mit schlecht verhehlter Unruhe den Rat forschend anblickte. „Nicht doch," wehrte dieser lächelnd ab. „Sie brauchen sich keinen Befürchtungen hinzugeben, wenn dieser Herr Witte auch nur Maler ist." Er lachte wieder kurz auf. „Ich erkundigte mich auch nur, weil mir der Name zufällig bekannt ist. Er verkehrt nämlich auch in meinem Hause und ebenfalls auf den Wunsch meiner Tochter." „Ach so!" Selkenbach atmete erleichtert und lächelte matt. Mit leichter Verneigung gab Hansemann. das Blatt zurück. „Kommen wir zur Sache Herr Kommerzienrat. Sie sind gekommen, um mir persönlich Anzeige von einem bei Ihnen verübten Einbruchsdiebstahl zu erstatten? Eigentlich gehört dies dies nicht zu meinem Ressort, sondern zur Entgegennahinc derartiger Anzeigen ist das zuständige Polizeirevier befugt." -Die Mieilen des Bankiers drückten Unbehaglichkeit aus. „Ich habe meine Gründe, mich gerade an Sie zu wenden," beganil er nach kurzem Zögern. „Ich möchte Aufsehen um jeden Preis vermieden wissen und darum auch von jeder amtlichen Anzeige absehen. Man rühmte mir Ihren Takt und Ihr Verständnis." Er räusperte sich wieder. . „Ich nieine, es müßte Jhiren in Ihrer Eigenschaft als Dirigent der Kriminalpolizei leicht fallen, einen solchen Fall zu klären, ohne daß sich daraus gerade eine Strafverfolgung entwickelt." Hansemann sah seinen Besucher befremdet an. „Ofseil gestanden, ich verstehe Sie nicht. Eine Anzeige, i»te_ die von Ihnen beabsichtigte, soll doch die Ermittelung des Schuldigen und damit selbstverständlich auch dessen Ueberführung zeitigen. Eine solche kann aber i:ur durch die zliständigen Behörden geschehen." Selkenbach wollte nicht recht mit der SMache heraus. „Es liegt mir weniger au der Bestrafung des Schuldigen als an der Wiedererlangung der abhanden gekommenen Sachen," drückte er sich zurückhaltend aus. „Beides läßt sich nicht von einander trennen, sobald Ihre Anzeige den Behörden vorliegt," entgegnete Hansemann frostig, dem das Gebühren seines Besuchers immer gründlicher mißfiel. „Wir erledigen unsere Amtspflichten nicht nach amerikanischer Manier und amtieren nicht als Mittelsmänner zwischen Verlust- träger und Dieb. Sollte Ihrem Besuch eine derartige Absicht zu Grunde liegen, so wenden Sie sich besser au eine Privat-- agentur, deren wir ja einige hiev haben." Selkenbach gab nicht gleich eine Antwort: wie in innerem Kampfe saß er, unverhohlenen Aergcr in den kalten, klaren Blicken, die greisenhaft fahle Gesichtsfarbe spielend. Dann hob er unvermittelst rasch den Köpf, wie ein geübter Rechenmeister, der seine Schlüsse gezogen hat. „Eine Anfrage, Herr Rat," Hub er an. „Ich vermisse Geschäftspapiere, daneben auch Schmucksachen von erheblichem Werte. Ich sage nicht, daß sie mir gestohlen wurden; ich vermisse sie einfach; vielleicht kenne ich sogar den jetzigen Besitzer dieser Sachen . . . oder es liegen mir eine Anzahl.Wahrscheinlichkeiten vor, die mich auf cüne ganz bestimmte Person schließen lassen —" „Sie wollen damit sagen, Sie glauben den intellektuellen Urheber des bei Ihnen verübten Einbruchs zu kennen," warf Hansemann gelassen ein. „Bitte, cs ist von keinem Einbruch die Rede," wehrte Selkenbach vorsichtig ab. „Was die sonstigen Wertsachen anbelangt, so würde ich mich in deren Verlust schließlich zu fügen wissen — so unangenehm ein solcher auch sein mag ... für mich handelt es sich um die Geschästspapieve . . . ich weiß nicht," fuhr er mit einem lauernden Blicke auf den anderen gedehnt fort, „ob Sie in Börsengeschäften hinreichend bewandert sind, um mich zu verstehen. Es giebt Aufzeichnungen in unserem Metier, die nur für den Besitzer sehr wertvoll sind; das heißt, rin unbefugt davon Einsicht Nehmender kann großen Schaden anrichten, ohwt dadurch selbst profitieren zu können. Er kann also nur niederu reißen, jedoch nicht aufbauen. Das ist mein Fall. Der Besitz dieser Papiere bedeutet für mich viel . . . vielleicht alles. Aus der Börse geht es nicht selten um die Existenz. . . also va bangue . . . Mienen und Gegenmienen. Setzen wir nun den Falk, ich vermisse Aufzeichnungen, deren Besitz mein Vermögen an Börsenwerte!: verdoppelt. Das wissen meine Gegner, deren Anzahl wie bei jedem Finanzmann von Bedeutung bei mir Legion ist; sie wissen aber auch, daß das bloße Bekanntwerden der Tatsache, daI diese Aufzeichnungen gar nicht mehr in meiner Hand sind, hinreicht, nm . . . um mir zu schaden," setzte er nach kurzem Nachdenken, jedes seiner Worte augenscheinlich vor-, sichtig abwägend, hinzu. „Ich darf also den Verlust nicht eingestehen, sondern muß den Fortbesitz der besagten Aufzeichnungen vor aller Welt aufrecht erhalten und darf nur insgeheim mich um deren Wiedererlangung bemühen. Sie werden zugeben, daß zu solchen: Zwecke die Aufbietung eines polizeilich offiziellen Apparates ausgeschlossen ist." „Das sehe ich ein." Hansemann zuckte frostig mit den schul-, tern. „Doch ich sehe nicht ein, warum Sie in solchem Falle Ihre kostbare Zeit daran wenden, mir dies zu erzählen." Der verärgerte Ausdruck in den Mienen seines Besuchers trat stärker hervor; dieser trommelte nervös mit den Fingern aus der Schreibtischplatte. „Weil ich von Ihnen einen guten Rat zu erhalten hoffe," meinte er gedehnt. „Den gebe ich Ihnen schon. . . wenden 'Sie sich an eins Privatagentur." ■ I, ,j „Damit mir deren Inhaber in die Karten schaut und :ch einen Erpresser los werde, um einen anderen einzutauschen?"l rief Selkenbach höhnisch und seine dünne Stimme schwoll an. Doch et besann sich die Minute darauf. Als falle ihn» das Sitzen schwer, erhob er sich, trat hinter seinen Stuhl, stützte sich mit beiden Händen auf dessen Lehne und schaute den Polizeirat dabei unausgesetzt sondierend halb von der Seite an. „Ich habe mir die Sache so gedacht. Die Papiere sind für mich wertvoll, sagen wir 10 000 oder auch 20 000 Mark — der Preis spielt keine Rolle, ich lasse in dieser Hinsicht gerne mit mit reden . . . Für die Herbeischaffung der bewußten Geschäftspapicre zahle ich gerne auch die höchste Belohnung . . . und die Ausführung des .Auftrages würde einer Person in geeigneter amtlicher Stellung Nicht schwer fallen ... cs hieße bei etwa zwei oder drei Männern höflich auf den Busch klopfen, unter gleichzeitigem Hinweis auf etwaige strafrechtliche Verwickelungen . . . mit einem Worte, der oder die Betreffenden müssen durch 'amtliche Autorität der betreffenden Mittelsperson ins Bockhorn gejagt werden. . . man muß ihnen zu verstehen geben, das; ich ohne Rücksicht auf die etwa mir persöulich drohenden Folgen im Falle einer Nichteinigung schonungslos den Staatsanwalt werde in Tätigkeit treten lassen . . . können Sie nun, mein lieber Herr Rat, die Sache nicht gewissermaßen als Privatmann in die Hand nehmen und--" „Den Deubel werde ich, Herr!" brauste Hansemann auf, der den verwickelten Andeutungen des anderen mit inniger steigender Ungeduld gelauscht hatte. „Wie dürften Sie sich erdreisten, einem königlich preußischen Beamten mit derartigen Ungehörigkeiten zu kommen?" Er hatte seine Stimme bis zum Schreien erhoben, nun er aber das kläglich verdutzte Gesicht des anderen gewahrte, siegte auch schon wieder seine natürliche Gutmütigkeit und er brach kurz ab. „Aber bester Herr Rat, ich kann in meinem Vorschlag nichts Ungehöriges entdecken!" meinte Selkenbach, zwischen Aergcr und Betroffenheit schwankend. „Es handelt sich nur um einen persönlichen, auch juristisch durchaus unanfechtbaren Dienst, den ich erbitten möchte und der" — \ „— der den Schurken, der eidvergessen genug wäre, ihn zu übernehmen, mit Fug und Recht ins Zuchthaus bringen würde!" donnerte der Rat, ihn fuchswild von neuem unterbrechend. „Sie übersehen nur eine Kleinigkeit . . meine Beamtenpflicht. . . doch davon wollen wir uns nicht weiter unterhalten, zumal meine Zeit gemessen ist." Er trat zn seinem Schreibtisch und drückte auf den dort befindlichen elektrischen Klingelknopf. „Ich lasse Kommissar Thommen bitten," befahl er dem eintretenden Nuntius. „Einen Augenblick, Herr Geheimrat," wendete er sich kühl an den mit seinem Aergcr noch immer Kämpfenden. „Doch ich sehe da einige der Unterschrift bedürfende Schriftstücke." Damit setzte er sich an Neu Schreibtisch und begann zu arbeiten. Er blickte auch kaum auf, als um weniges später ein hagerer, sich soldatisch stramm haltender Mann in schon vorgerückten Jahren, dessen verwittertes Gesicht mit dem derb vorspringenden Nasenerker und dein struppigen Bismarckbart darunter unschwer den altgedicnten preußischen Beamten erkennen ließ, den Raum betrat. „Mein Vertreter, Kvmmissar Thonimcn — Geheimrat Selkenbach," stellte der Rat vor, ohne sich beim Unterschreiben stören zu lassen. „Falls der Herr Geheimrat eine Strafanzeige zu erstatten wünscht, so nehmen Sie diese zu Protokoll. Gerecht fuhr Selkenbach auf. „Das liegt gar nicht in meiner Absicht," versetzte er nach Hnt und Handschuhe greifend. „Ich bedauere, zu ungelegener Zeit gekommen zu sein. Kommissar Thommen, der sich nach eckiger Verbeugung bereits nach einem Nebentischraum verfügt und dort bereits Papier gerichtet hatte, schaute nun aus seinen wasserblauen Augen überrascht auf. Sein Vorgesetzter dagegen erhob sich unmutig von seinem Platz und ging dein sich kurzer Hand entfernen Wollenden nach. „Herr Geheimrat", versetzte er, nur gezwungen den gewohnten gleichmütigen Verkehrston beibchaltend, „ich muß Ihnen erklären, daß ich eigentlich verpflichtet bin, von Amtswegen einzuschreiten . . . schwerer Einbruchsdiebstahl zählt nicht zu den Alltagsvergehen und —" i: Selkenbach blickte ihn hochmütig abweisend an. „Wer sagt Ihnen denn, daß bei mir eingebrochen worden ist?" fragte er frostig zurück. H „Nun erlauben Sie einmal . . . Ihr ganzes Verhalten —" „Bitte, Sie empfingen mich sofort mit der Frage, ob in verwichener Nacht bei mir eingebrochen worden sei", siel ihm der Bankier wieder ins Wort. „Ich ließ diese Frage offen und eröffnete Ihnen, daß ich außer verschiedenen Schmucksachen gewisse Geschäftspapiere vermisse —" „Nun, also —" „Bitte, lassen Sie mich aussprechen. Ich sprach mit keinem .Wort von. einem Einbrüche. Möglicherweise sind die Schmucksachen nur verlegt ... die Papiere kann ich auf der Börse per-, loren haben..." u Hansemann biß sich auf die Lippen; et war bleich vor Aerger in dem Bewußtsein, sich in den Augen des ihm so unsymphatischen ManueS eine Blöße gegeben zu haben. „Ich verstehe Ihre Handlungsweise nicht", erklärte er mit brüsker Offenheit „und nicht weniger verstehe ich Ihre Befürchtungen. Was kümmert die Behörde der Inhalt der Papiere? Sie werden hoffentlich nicht annehmen wollen, daß wir etwa Kapital aus Ihnen schlagen möchten — nun also!" fuhr er gemäßigter fort, als Selkenbach entschieden mit dem Kopf schüttelte. „Sollte der Einbrecher entdeckt und in seinem Besitze selche Papiere vergefunden werden, so wandern diese ohne weiteres in Ihren Verwahr zurück, sobald Sic sich als bereit gesetzmäßiger Besitzer ausgewiescn haben werden. Ob dazu eine amtliche Prüfung dieser Dokumente nötig ist, entzieht sich natürlich meiner Kenntnis, da ich deren Beschaffenheit nicht kenne." Immer stand er zuwartend, ohne von dem Geheimrat eine Antwort zu erhalten. Dieser verharrte vielmehr in augenscheinlich peinvoller Empfindung, unschlüssig, den grauen Seidenhut in seiner Hand betrachtend. Ein nervöses Zucken in den auf- einandergeprcßten Lippen und sein ruhelos das Zimmer durchwandernder Blick kündeten die hochgradige Erregung seines Innern. Ein Pochen an der Tür lenkte die Aufmerksamkeit des Rats ab. Detektiv Walde» trat ius Zimmer; er schien in großer Eile und erregt. • „Entschuldigen Sie mich wiederum kurze Zeit," wendete Hanse- manu sich an seinen Begleiter. „Kommissar Thommen unterrichten Sie freundlichst den .Herrn Geheimrat über den Geschäftsgang des einer Anzeige folgenden Strnfprozesscs. Damit trat der Rat mit Walden in eine der tiefen Fensternischen des Gemaches. „Nun?" fragte er gedämpft mit. erwar- tungsvollem Blicke auf den Detektiv. Flüsternd berichtete dieser, daß er den Provisor der As- kanischen Apotheke gesprochen habe. „Der Gehilfe, welcher in verwichener Nacht tätig war, tritt seinen Dienst erst heute abend um 8 Uhr wieder an. Ich habe ihn durch Vermittelung des Provisors für morgen vormittag 10 Uhr hierher bestellt. Immerhin hat mir der Provisor ziemlich erschöpfende Antwort geben können, zumal ihm die Verabfolgung der beträchtlichen Chloroformmenge durch den noch ziemlich jungen und unerfahrenen Gehilfen ausgefallen wart und er diesen bereits zur Rede gestellt hatte." „Das Chloroform ist also dort verkauft worden?" „Allerdings. Etwa um 3 Uhr früh." „Berichten Sie,!" drängte Hansemann ungeduldig. „Der Käufer muß ein Rezept vorgezeigt haben, denn nur auf Grund eines solchen darf Chloroform verabfolgt werden." „Nein, der Kunde rezeptierte selbst. Ich folge immer der Darstellung des ja nicht persönlich zugegen gewesenen Provisors. Er stellte sich dem aus dem Schlaf gekliugeltcn Gehilfen als Dr. Schmidt, praktischer Arzt vor —" „Sammelname also!" brummte Hansemann trocken dazwischen. „Er erklärte, in Charlottenburg, Kautstraße 127, zu wohnen und das Betäubungsmittel behufs Vornahme einer schleunigen Operation an einem in der Nachbarschaft der Apotheke wohnenden Patienten dringend zu benötigen. Da er die Verordnung regelrecht rezeptierte, trug der Gehilfe kein Bedenken, die von ihm geforderte Quantität zu verabfolgen. Zum Nachdenken blieb ihm ohnedies keine Zeit, da der angebliche Dr. Schmidt sich in großer Eile befand und erklärte, Leben und Tod hinge votr minutenlangem Verweilen ab. Er selbst sei erst aus einer Gesellschaft geholt worden, erklärte er ferner und wies zur Bestätigung auf seinen schwarzen Anzug. Darüber trug er einen braunen Hcrbst- paletot, sowie einen weichen, breitrandigen Filzhut, den er tief in die Stirn gedrückt hatte." „Donnerwetter! nun wirds interessant!" knurrte der Rat wieder. „Besondere Kennzeichen: dichter, dunkler Schnurrbart, sowie fchuarrende, den Ausländer kennzeichnende Verhunzung unserer geliebten Muttersprache." „Fehlgeraten," widersprach Walden. „Der Mann trug dunklen Vollbart und sprach ein durchaus einwandvolles Deutsch — wenigstens hat der Gehilfe dem Provisor keine derartige Wahrnehmung mitgeteilt. Er hatte auch eine Brille auf und soll überhaupt ganz und gar den unverdächtigen Eindruck eines zünftigen Aeskulc-pjüngers gemacht haben." „So, das wird ja immer schöner! Hat der Gehilfe den vorschriftsmäßigen Eintrag gemacht? und stjmmte damit das Flaschenetikett überein?" (Fortsetzung folgt.). — 603 — KeimaLÜVttst. Man schreibt und spricht in der gegenwärtigen Zeit so viel von Heimatkünst. Die Schriftsteller, die dieses Thema mit Geschick behandeln, die lebensvolle, anschauliche, anheimelnde Bilder aus ihrer Heimat vor uns entrollen — Lei uns in Hessen sind das vornehmlich, außer dem leider so früh verstorbenen H o l z a m e r, Mfred Bock und Wilh. Karillon —, werden mit Vorliebe gelesen und sie verdanken ihre Erfolge zum Teil dem Heimwehgefühl, das uns alle von Zeit zu Zeit befällt, und das uns dann für stimmungsvolle Schilderungen aus der Heimat außerordentlich empfänglich macht. Wenn wir von der Höhe unseres Lebens rückwärts schauen in die Tage unserer Kindheit und Jugend, so erscheint uns alles rosig verklärt und mit poetischem Zauber überhaucht. Selbst die Schmerzen und Sorgen der Kinder- jahre sind heute für uns eine Quelle süßer Erinnerungen, die ioir um nichts in der Welt in unserem Leben missen! möchten. Heinrich H a n s j a k o b, der treffliche Meister schwäb. Heimatkunst, schreibt am Schluß seiner Erinnerungen aus der Jugendzeit: „Alles, was eben in jener paradiesischen Zeit geschah, das Gute wie das Böse, alles, was man an Freude und Leid erlebt, bleibt im Alter noch vergoldet von der Morgensonne des Kiuderhimmels, und deshalb denk ich mit inniger Lust an die Jugendstreiche, aber auch — an die Jugendprügel." Auch unsere Kinder werden einst in späteren Jahren mit ebenso inniger Lust ihrer Jugendzeit gedenken und der Heimat mit all den Lieben darin. Vater und Mutter, Geschwister und Gespielen, Vaterhaus und heimatliche Flur, alles, was heute das Paradies ihrer Kindheit ausmacht, es wird einst auch bei ihnen die schönste und liebste Lebenserinnerung sein. Die Heimatkunst, die uns an anderen Menschen und Gegenden so sehr anspricht, wir haben sie um uns. Täglich, stündlich umwebt uns ihr holder Zauber. Das traute Heim, vom lauten Jubel unserer Kinder erfüllt, die wohlbekannten Straßen und Gassen der Stadt oder des heimatlichen Dörfleins, die Nachbarn und Freunde, Feld und Wald und Wiesengrün, Berge und Hügel und die Gewässer der hei- mischen Umgegend, die Flecken und Dörfer der Nachbarschaft mit ihren Bewohnern, die urwüchsigen Laute der heimatlichen Mundart, Sitten und Gebräuche des heimischen Vvlks- stammes, all das klingt und stimmt zusammen in herrlicher Harmonie und zeigt uns die Heimatkunst in ihrer schönsten, edelsten und unverfälschten Entfaltung. Die richtige, natürliche Pflege der Heimatkunst ist für Unsere Kinder viel wertvoller und bereitet ihnen mehr Genuß und Vergnügen, als wenn sie, in frühreifem Dünkel erzogen, Freude und Zerstreuung, suchen müßten in den faden Unterhaltungen und dem gesellschaftlichen Zwang fo mancher moderner Abgeschmacktheiten, die man glaubt, schon dem Kinde von der frühesten Jugend an bieten zu müssen. Berthold Auerbach sagt irgendwo in seinen Volksbüchern: „Die Kinder bedürfen keines Vergnügens. Jung, gesund und sorglos sein, ist Vergnügen genug, und gerade das Bestreben der Eltern, den Kindern Unterhaltung zu bereiten, verwirrt den Kindessinn und lenkt ihn schon früh auf Zerstreuung, Amüsieren — wie man's nennt. Ich kenne Häuser, wo die Kinder am Sonntag fragen: Was fangen wir heute an? Das ist der Weg zur Verlebtheil, zum frühen, genußstumpfen Greisentum." Jung, gesund und sorglos sollen unsere Kinder ihres Lebens sich freuen, ihrer Jugendglücks, der Paradiesesfreuden der Kindheit und Heimat. Heimatkunst sollen sie üben im wahren Sinne des Wortes, denn sie sind die genialsten H e i m a t k ü n st l e r. Aus der Heimat kann das Kind alles machen. Wie der herrliche Heidebub Adalbert Stifters mit seiner Phantasie die einsame heimatliche §cibe bevölkerte und in seiner Armseligkeit und kindlich unschuldigen Anspruchslosigkeit in der stillen Bergheide glücklicher war als die Fürsten und Könige der Welt, so 'finden auch unsere Kinder in den heimatlichen Auen ihre reinsten und süßesten Freuden. Gönnen wir ihnen diese köstlichen Genüsse einer unverdorbenen Heimatkünst und pflegen wir sie bei ihnen. Nicht sollen sie Sonntags, Feiertags, an Feiertagen gelangweilt und blasiert fragen: Was sangen wir heute an? Hinaus mit ihnen in die heimatlichen Fluren, dort sollen sie nach Herzenslust Heimatkünst treiben und sich Schätze süßer Jugenderinnerungen sammeln, die sie in späteren | Jahren oftmals zurücktreiben — wenn auch nur im Geiste — an den Schauplatz ihres Kinderglücks, in die Werkstätte, die herrliche, weite, rhrer Heimatkünst. Daß sie mit Friedrich Hölderlin stets sehnsuchtsvoll der Heimat gedenken : Du stiller Ort, in Träumen erschienst du fern Nach hoffnungslosem Tage dem Sehnenden! - Und du, mein Haus, und ihr, Gespielen, Bäume des Hügels, ihr wohlbekannten! Wie lang ist's, o wie lang! Des Kindes Ruh' • Ist hin, und hin ist Jugend und Lieb' und Glück, Doch du, mein Vaterland, du heilig- Duldendes, siehe, du bist geblieben! „ Kirr Wauern-Muftum. Nachdruck verboten. Wer jyit den vielen Tausenden von Reisenden, die alljährlich zur Sommerzeit .über München in die Berge fahren, kennt den uralten bayerischen Herzogssitz Dachau, der über den tiefgrnncn Wassern der malerischen Amper aus einem Moränenkegel sich nahe bei München erhebt, und vermöge seiner wundeivollen Lage weithin die Ebene beherrscht? In donnerndem Flug rast der Schnellzug an diesem Orte vorüber, Ivie an den vielen anderen köstlichen Siedlungen der alten Bayernherzöge, an Landshut, Freising, Rymphenburg, Schleißheim. Durch die gewaltige Entwickelung des modernen Verkehrs sind sie beiseite geschoben worden, und die Wandlung des Geschmacks, der den Alpen huldigt, hat das ihrige dazu beigetragen, jene prächtigen Orte der Ebene aus der Liste der Wanderziele des modernen Reisestroms zu streichen. Und doch, wie schade! Gerade diese weite, schier unendliche Hochebene mit ihren weichen, rhythmischen Hügelzügen hat ihre ganz besonderen Reize, eine eigenartige Schönheit, die eben jetzt, wenn sie die Herbstsonne vergoldet, ein feinempfindendes! Auge wohl zu fesseln vermag. Nicht umsonst wimmelt cs irt und um Dachau un!d Schleißh-eim, die eine schnurgrade prächtige Allee miteinander verbindet, von Malern und Malerinnen, die in der modernen Münchener Landschaftsmalerei die Gegend wieder zu Ehre bringen, die die in der Ferne strebende Mitwelt beinahe vergessen hat. In der Tat: Die Münchener Landschaftsschule charakterisiert — mit wenigen Ausnahmen — die Dachauer Landschaft, die in hundert und aber hundert Motiven immer wicderkchrt und ebenso eigenartig und bodenständig erscheint wie die Worpsweder. Namen wie Ludwig Dill, Adolf Hölzel, Kellcr- Reutliugeu, Hajek sind die Gipfel dieser künstlerischen Produktion, in der ein Heer von jungen Schülern und Schülerinnen umi die Palme der Anerkennung ringt. Wohin man in der^Dachauer Gegend auch wandert: mag, überall stößt man auf Staffeleien und Malschirme, auf Hügeln und Hängen, am Fluß, im Moor, vor uraltem Baumschlag, in den Gehöften und Ortschaften — cs giebt keinen Platz, der nicht einen Maler oder eine Malerin hier anlockte, keinen, der nicht auf irgeud einer Leinwand schon verewigt worden wäre. Dachau selbst, ein ehemals bescheidener Bauernort, der nur durch sei machtvolles Herzogsschtoß eine charakteristische^ Note besaß, ist durch die malerische Mode unserer Tage vollständig umgewandelt worden. Hier kann man so recht den mächtigen Einfluß der „Kunststadt" München auf alle Verhältnisse des Lebens wahrnehHen. Uebcrall wohin man sieht Ateliers in den Häusern: neue Häuser ohne Ateliers entstehen überhaupt nicht in Dachau. In fast jedem Kramladen werden Malfarbeü und Malutensilien verkauft, und wie gewaltig der Verbrauch derselben sein muß, lassen einige Aufschriften an Häusern öexk muten, die da lauten: „Hier werden leere Z'.mctuben ange- kauft". „ . Dieses Malerlebcn in Dachau und ferner Umgebung zu beobachten, bietet also viele Reize. Neuerdings aber ist in Dachau ein Museum entstanden, das neben der berühmten prächtrgen Aussicht vom Schloßgarten — man blickt über ganz München weg von der Zugspitze bis zu den Salzburger Alpen! — seines glerchen nicht hat. Das Museum verdankt seine Existenz den Malern, die wie kaum ein anderer Gelegenheit haben, mit der emgesestenen Bevölkerung in engste Berührung zu kommen, ihre Stuben und Bodeuwinkel kennen zu lernen. Und da haben sre.denn wunderbare Sachen in Mengen gefunden. Truhen und schranke haben sich ihnen geöffnet, und die köstlichen, schätze der alten Dachauer Volkskunst kamen ans Tageslicht. Die Dachauer Bauerntrachten gehörten mit zu den reichsten der batzerlschen Trachten. Noch vor zehn Jahren konnte man besonders zu den wagen des bayrischen Nationalfestes des Oktoberfestes, m den Münchener Straßen Dachauer Bäuerinnen sehen ui ihrer originellen Tracht, mit den gewaltigen Faltenröcken, der schweren Pelzhaube nnd dem silbernen Geschnür auf dem feidenen Mieder. Heute sind sie ganz verschwunden. , Aber in dem Dachauer Museum findet man s:e wieder, und dank dem Verständnis der Maler und ihrer Liebe mr ixe fllte Volkskunst noch viel, viel mehr. Da sieht man em vollständiges alles Dachauer Bauernhaus in seiner charakteristischen Form, 604 — eine Bürger-- und Znnftstube mit einem wundervollen Rokoko- öfen, ein glänzendes Zeugnis für die hohe Kunstfertigkeit einer bäuerlichen Hafnerwerkstatt: einen ähnlichen Ofen könnte uns heute nur ein Künstler von Rang und Rainen schaffen. Dann sieht man eine alte Bauernstube, gefüllt mit herrlichen Schränken, die heutzutage den vornehmsten Salons zu Ehre gereichen würden; eine Schlafstube mit entern mächtigen, reichgeschnitzten Himmelbett, mit einer Wiege, Spinnrocken, Hausaltar und Küsten und Schränken voll Weißzeug. Dann wieder tritt man in die Küche, Müllt mit riesigen PfanNen und Geschirren: da funkelt an den Wänden das wunderbarste Zinn und redet eine beredte Sprache Von dem einstigen Reichtum diewr bäuerlichen Welt und auch von dem guten künstlerischen Geschmack, der all' diese täglichen Gebrauchsgegenstände bildete. Den Glanzpunkt des Museums stellen eine Profankrippe und eine religiöse Krippe dar: erstere zeigt uns eine jener pompösen Dachauer Bauernhochzeiten, von denen alte Chronisten uns erzählen, letztere die Hochzeit zu Kana. Wie köstlich sind diese Figuren geschnitzt, wie malerisch sind diese Kvffüme! Welche bedeutsame Kultur ist da einstmals am Werke gewesen! Und so gibt es noch hundert und tausenderlei Dinge zu schaueu, vom eisernen Dachkreuz und Z'.mftschild, von der originellen Bratkachel und vom Dotivbild bis zum feinsten mit erlesenem Geschmack bemalten Tonkrug und Filigramschmuck edelster Goldschmiedarbeit. Darunter befinden sich Sachen von höchstem kulturhistorischem Wert und Gegenstände, die wieder ob ihrer Originalität ihres gleichen suchen. Da ist z. B. ein uraltes Wallfahrerkreuz, dessen Christusfigur vom Träger von hinten durch einen Strick in Bewegung gesetzt werden konnte, so daß der Christus mit dem Kvpf nickte und den Mund aussperrte. Dazrc umrahmt den Kvpf, ein Bart von echtem Meuschenhaar und den Schädel deckt eine mächtige Perücke: man kann sich leicht vorstellen, welchen, grotesken Eindruck dieses seltsame Kultbild- iverk auf den naiven bäuerlichen Wallfahrer machen mußte. Wenn wir heute in die kahlen Bauernstuben Dachaus blicken, in bcnen die kläglichste Fabrikware jedem Gebrauchsgegenstand den Stempel aufgedrückt hat, so vermißt man erst, wie arm war heute sind, und wie nüchtern die Welt geworden ist. lleber- üll, wohin man hört, schallt einem das Schlagwort von der angewandten, Kunst entgegen. Ob wir hoffen Äirfen, einmal wieder zu einer anch nur annähernd so reichen Blüte der Gebrauchskunst zu gelangen, wie sie sich in diesem Bauernmuseum darstellt? Fast möchte man an dieser Hoffnung verzweifeln. Maximilian Kragst. * Die „Schwesterseele". Eine eigenartige Scheidungsangelegenheit ist zurzeit beim Seinetribunal in Paris anhängig. Herr Carle, ein amerikanischer Dichter und Maler deutschen Ursprunges, sehr reich, Besitzer eines prächtigen, mit KUnstschätzen gefüllten Palastes in Monroe bei Newyork, läßt sich nach kurzer Ehe von seiner Frau, einer bildhübschen, jungen Französin, scheiden, weil sie nicht die ihm „von Urzeiten her zugedachte Schwesterseele" vorstelle. Carle will diese „Schwefterseele" in einer Miß Kutner gefunden haben, der einzigen aufrichtigen Bekennerin der von Carle gegründeten „philosophisch-ästhetischen Schule der urzeitlich vor-- bestrmmten, Schwesterseeleu". Da Fran Carle, für deren Zukunft reichlich gesorgt ist, sich mit der Scheidung einverstanden erklärte, fällt es den beiderseitigen Advokaten nicht schwer, einen dem französischen Gesetz entsprechenden Vorwand zu finden. * Professionen nach Gewicht. Die Weekly Dispatch besitzt einen Statistiker, der sich der Mühe unterzogen hat, die verschiedenen Berufe in England nach dem Gewicht zu ordnen. Tie Fleischer wiegen durchschnittlich 85 Kilogramm und die Gastwirte 82. Das Durcbschnittts- gcwicht der Geistlichen ist 81 Kilogramm, das der Maurer und Landpächter 80^, und das der Justizbeamlen schlechthin 80. Die Geschäftsreisenden wiegen 79 Kilogramm, die Schmiede 77die Bankiers 76; die Zimmerleute 74^, die Schulmeister 73^, die Schuster 73 und die Handlungsgehilfen 72. Die Schneider sind „gute Letzte« mit 7iy2 Kilogramm. Das Durchschnittsgewicht der Journalisten hat der Statistiker leider nicht festgestellt. * ,,£) e r r, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun?" Diese Worte hatte der Händler B. aus Wensebrock ans den Abschnitt einer Postanweisung geschrieben, mit dem er den Betrag einer Gerichtskostenrechnung au die Gerichtskasse in Soltau einsandte. Durch dre Bemerkung fühlten sich der Amtsrichter und andere Beamte, die in dem Prozeß gegen B. mitgewirkt hatten, beleidigt. V. wurde von der Strafkammer wegen Beleidigung zu 200 Mk. Geldstrafe verurteilt. * Nach löjähriger Brautzeit. Eine originelle Vermahlungsanzeige finden lvir in der in Hameln er- schemenden „Deister- und Weser-Ztg."; sie lautet wie folgt: „Zur gefälligen Darnachachtung! Nach 15 jähriger Brautzeit empfehleu sich als Vermählte: Konstantiu Friedrich, Privatgelehrter (med. et theol.) und Frieda Friedrich geb. Canenley, Rednerin und Schriftstellerin für naturgemäße Lebensweise. Leipzig, am 26. September 1907." * Was in einem Hühnermagen gefunden wurde. Hühner müssen doch gute Magen haben, um die sie manches Menschenkind beneiden könnte. Denn, wie das „Schlettst. Tagebl." meldet, schlachtete eine Gutsbesitzerin in Scherweiler dieser Tage eine Henne und fand in deren Magen folgende Sammlung kursierender Münzen vor: ein Zehnpfennigstück, zwei Fünfpfennigstücke, ein Zweipfennigstück und fünf Einpfennigstücke. Gesundheitspflege. — M a r o, Dr. med. P., D e s K i n d e s Ernährung, Pflege un d Erzie hun g v v n d e r Ge b urt b is zum Schulbeginn. 116 S. Leipzig. Krüger & Co. 1.50 Mk. Im Brennpunkt aller sozialhygiencn Bestrebungen steht heute die Abhilfe der Säuglingssterblichkeit. Zu ihrer Beschränkung müssen Haus und Familie, Aerzte und alle, die es angeht, mit vereinten Kräften ankämpfen. Hier tritt nun die vorliegende Schrift ein und erfüllt eine Lücke, indem sie allen, denen die Pflege des Kindes obliegt, Ratschläge eines Arztes zur Beschränkung der Kindersterblichkeit aus Grund reicher Erfahrungen und der neuesten wissenschaftlichen Forschungen erteilt. Literarisches. — Ludwig Anzengruber: Der Erbonkel icnd andere Geschichten. („Volksbücher Heft 15.) Verlag der Deutschen Dichter-Gedächtnis-Stiftung in Hambürg- Großborstel. 86 Seiten. Mit einem Bilde des Verfassers. Preis geheftet 25 Pfg. Aus den beliebten Erzählungen Anzengrubers bietet das Heft eine kleine Auslese, für die Dr. Franz Goltsch in Graz eine Einleitung geschrieben hat. „Der Erbonkel" eröffnet die Reihe, ein altes Wotiv verwendend; Anzengruber versteht es, eine spaßige Gespenstergeschichte daraus zu machen. — Es folgt „Wie schad'!" — eine Freiergeschichte mit feinem Einblick in die grundehrliche Natur eines einfachen Menschenkindes. Bei den beiden nächsten Geschichten, „Eisblumen" und „Verderbtes Leben", liegt der Humor nicht an der Oberfläche, sondern wirkt leise unter dem Stoffe; die erste beschreibt in knapper poetischer Darstellung eine traurige Ehe, die zweite die Gedanken eines Sterbenden, die dem traurigen Roman seines Lebens nachgehen. Wieder breit und behaglich an der Oberfläche liegt der Humor in dem letzten Stückchen. „Das. Wünschen". __________ Goldene Worte. Das ist das alte Lied und Leid, Daß die Erkenntnis erst gedeiht, Wenn Mut und Kraft verrauchen. Tie Jugend kann, das Atter weiß; Du kaufst nur um des Lebens Preis Die Kunst, das Leben recht ztc brauchen. K. Siebet. * Ter Mensch soll die Wahrheit nicht allein suchen, sondern sie auch anbereu unverstellt mitteilen. Treßler. Magisches Quadrat. In die Felder uebeusteheudeu Quadrates sind die Buchstaben AAAGOOPPPP8S8S Y Y derart eiuzutragen, daß die wagerechten unb senkrechten Reihen gleichlautenb Folgendes bedeuten : 1. Ein Mineral. 2. Eine Arzneipflanze 3. Figur aus einem Drama. 4. Eine Stadt. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Versteckrätsels in voriger Nummer: Arbeitsamkeit ist die beste Lotterie. Kedaktlon^P^UEo..^^otationsdruck.MbM>M Är Nrüch lftchL ÜnrvertttMBuch-W^Mndruckerei. R',Lauge.