1807 ,!« \w Auf der eigenen Spur. Kriminalroman von Otto £> o e ct e r- (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Jni selben Momente riß der Fuhrherr die Sntcr’ne unter dem Rock hervor und ihr greller Strahl fiel voll auf einen schlanken, hübschen! Blondkopf, der iiu> Beginn der Zwanziger stehen mochte, dessen Züge eben aber durch krassen Schrecken schier unkenntlich geworden waren. „Berd... der Alte!" keuchte der Bursch. Im gleichen Moment tvvllte er aber auch schon behende den rettenden Zaun wieder erklimmen. Toch ein scharfes, rauhes Befehlswort ließ ihn innehalten. Zitternd schaute er plötzlich in die Mündung eines ihn» drohend entgegengestreckten Revolvers. , 'age dich nicht zu bewegen!" klang seines Vaters Stimme BrüSi und feindselig. „Tu kennst mich, Bursch, ich halte Wort .....also nicht gemuckst, soll ich nicht auf dich schießen . . . das Recht habe ich, denn du bist ein Einbrecher." „Vater, ich — ich wollte — ich dachte." In t üblichem Schrecken, noch immer keines klaren Gedankens fähig, stammelte der Bursch die Worte. „Schweig!" unterbrach ihn der Vater. „Hier ist nicht der Ort zu einer Auseinandersetzung.... Boran mit dir nach dem Kontor. . . aber dalli!" Der Bursch gehorchte auss Wort. Mit gesenktem Kopf schlotterte er nach dem im Vorderhof befindlichen Kontor. Auf dem Fuße folgte ihm fein Vater, immer noch mit drohend Vorgehaltenem Revolver. Beiden schlossen sich Rat Hansemann und dessen- Beamte an. Sie blieben aber zuwartend noch vor dem Kontor stehen; so war es zwischen dem Rat und Eilenburg vorher -besprochen ivorbeit. Im Kontor spielte sich ein ebenso kurzer wie entscheidender Auftritt ab. Unter der Einwirkung des ersten Schreckens und unter den Blicken des sklavisch von ihm gefürchteten Vaters wagte der Bursch, von all der ihm sonst wohl zu Gebote stehenden Dreistigkeit völlig verlassen, nach kurzen, kläglich scheiternden Leugnungsversuchen nicht langer, die Wahrheit zu verhehlen. Zähneklappernd und unter tausend bangen Schauern beichtete er alles, was der Vater von ihm hören wollte. Bedingungslos gab et es zu, mit seiner jungen Stiefmutter ein schändliches Spiel und sie durch gemeine Drohungen gezwungen zu haben,. ihm Beistand hinter seines Vaters Rücken zil leisten. Mit einem tiefen Atemzug trat der Fuhrherr endlich von seinem mißratenen Sprößling zurück; er schien die Beamten herbeirufen zu wollen. Tie den Stempel der Wahrheit tragende Beichte des Burschen hatte den häßlichen Verdacht voll und ganz vom Haupte der geliebten Frau genommen. Doch Franz Eilenburg hatte sich inzwischen von seinem ersten, lähmenden Schrecken wieder erholt; als er zumal sah, daß sein Vater den gefürchteten! Revolver wieder weggesteckt und ihm die Beichte nicht einmal eine Zurechtweisung, geschweige gar eine körperliche Züchtigung oder gar noch Schlimmeres eingebracht, schwoll ihm der Kämm. „Und was soll denn nun?" fragte er keck, den lauernden Blick voll auf den Valet geq richtet. „Das wirst du sofort sehen", erwiderte dieser stirnruw» zelnd, indem er zur Ansgangstür ging und diese öffnete, „wenn Sie hereinkommen wollen, Herr Rat. Ich habe mich mit denk Burschen ausgesprochen." Mit einem funkelnden Blick mannte Franz, in welche Dop» pelfalle er gegangen war. Als er nun die dem Rat folgenden Detektivs, lautet stämmige Männer, erblickte, machte er erst gar! keinen Versuch zur Gegenwehr, sondern ließ sich ergebungsvoll schließen. „Na ja, daran erkennt man wieder 'mal den lieben Vater!"■ rief er frech, mit einem wilden Zorncsblick auf den FuhrherrN. „Das is so der rechte Weg. Erst die Kinder in die Welt setzen, dann um sie sich nicht weiter bekümmern, nur schimpfen und knapp halten . . . Und nun wird auch noch die Polizei gerufen. Na, daran Hütt' meine Mutter auch nich sterben muffen.'' Ehe cs einer der Anwesenden verhindern konnte, war der Fuhrherr mit einem Sprung bei dem Burschen. All die ihm im Herzen lodernde Wut schien sich Plötzlich gewaltsam Bahn brechen zn wollen. Tie Faust fuhr ihm! hoch und Blut trat ihm in die Augen. „Noch eilt solches Wort, Bube . . . und ich tue, was mich reut!" kam cs heiser von seinen Lippen. Toch die Gegenwart der Beamten, wohl auch die Erkennt» nis, daß er so wie so verloren war, flößte dem jungen Mensche» einen ihm sonst fremden trotzigen Mut ein. Gelassen hielt er den Blick seines Vaters aus. „Tas ist leicht, auf einen anderen 'runterzusehen, wenn man selbst nf'm Geldsack sitzt. Was habe ich denn großes getan? Na ja, mit die Mieze, das war nich schön, das will ich zugeben. Aber tat ich's beim gerne? Mich hat sie oft genug gedauert. Aber unsereiner muß doch leben » . und du. . . du behandelst einen loie’n Hund, nich anders, kaum, daß man zu futtern kriegte. Andere Väter haben ihre Kinder lieb. Mich hast du nie lieb gehabt!" schrie er plötzlich, in Tränen ausbrechend. „Nie hast du mich lieb gehabt. . . wie ich noch 'n ganz kleiner Junge war, haste mich schon nich leiden mögen — und ich wär gewiß nich schlecht geworden, wenn ich wirklich ’n Vater gehabt hätte!" Ter Fuhrherr halte ihn ruhig aussprechen lassen; statt dir Wut in ihm zu mehren, wurde diese von den unkindlichen Worten des Sohnes gedämpft, „lieber mein Verhalten dir gegenüber bin ich dir keine Rechenschaft schuldig!" sagte er kurz. „Mag s ein, ich war ein strenger Vater, gerecht zu sein, habe ich allezeit versucht. Gelauert habe ich darauf, daß du in dich gehen und cs mir vergönnen möchtest, dir wirklich auch von Herzen Vater fein zu können. . . Tas ist nun vorbei!" brach er mit einem scharfen Handdruck ab. „Was für ein Bursch dn bist, das hast du bewiesen, daran ändern tausend tönende Worte nichts- Was dn mir angetan, was du meinem armen Weibe zugefügt, dafür möge dich der Himmel nicht strafen. Vorläufig aber büßest du deine Strafe ab. Vielleicht öffnet dir der Zwang den Kopf zu besserer Einsicht . . . wie dem auch sei. Nach verbüßter Strafe sollst dn Vaters Hand und Fürsorge spüreik. Meine Verbindungen reichen weit, bis nach Amerika. . . Dorh« — ?2 6 hin will ich dich schicken. Dort bewahre dich oder gehe unter. Du wirst außer dir nur deinem Schöpfer Rechenschaft darüber zn geben haben." „Unsere Wege scheiden sich in Zukunft. Was dn getan hast, kann man wohl vergeben, aber niemals Vergessen. Beträgst du dich aber ordentlich, zunächst jetzt in der .Haft, und später drüben iin neuen Land, so lasse ich dich nicht fallen. Jin Übrigen Gott befohlen!" Mit einem! tiefen Atemzug trat Eilenburg von dem Miß- ratenen, eZ dem Rat überlassend, ihn nun seinerseits ins Gebet zu nehmen. Ter erfahrene Kriminalist Ivar indessen mit der Ausbeute weit weniger zufrieden. Mit Hand und Fuß wehrte sich der jugendliche Gefangene gegen die Annahme, daß er an dem Kbcti Nachtdrvschke verübten Verbrechest irgendwie persönlich er indirekt beteiligt gewesen sei. Hoch und teuer verschwor eh sich vielmehr, daß er in jener Nacht nur eine der gewohnten Nachtfuhren unternommen habe. Rein durch Zufall habe man seine Troschke für den Betrunkenen und dessen Begleiter in Anspruch genommen. „Ich dachte nicht anders, als ich sollte wirklich nach der Turmstraße fahren", meinte der durch die spitzen Querfragen jdes Rats initiier mehr in die Enge getriebene Bursche fast heulend. >,Wie ich aber an die Bismarck-Straße komme, drückte eener von Irinnen den Gummiball, damit ich anhalten soll. Tas tu' sch auch. Darauf sagt der Mann, wo zu den« Besoff— Besäuselten injestiejen war, feinem Freunde wäre furchtbar schlecht jewordcn und darum wollten wir ihn lieber aussetzen. . . von ,wegen sanitärische Rücksichten uf die Wagenpolster. Na, dct Ivar mir lange recht, zumal ich 'n harten Tahler in die Hand gedrückt kriegte. Wie ich nun aber zupacke und den Mann anfühle, da kommt er mir jerade wie tot vor und in der Troschke war so'n komischer Jestank, jerade wie beim Zahndoktor. Ich trage aber jottesfürchtig und frech mit, jerade in die Me von Bismarck- und Roon'-Straße is es jewcsen. Ta setzten Wir den Mann in einen Hausflur, janz kommode hinter dct Disengitter . . . und da kippt er auch schon uni1. Wahrhaftigen pott, er schlägt uf's Pflaster. Na ja, da kriegte ich es uadierlich mit die Angst zu tun. Haste nich jesehen, ich ruf uP den Bock und uf den Braunen losjeknallt, dal er nich anders dachte, als Ostern und Pfingsten fielen uf eenen Tag. Der Mann, tvv mir den Tahler jejeben hat, schrie hinter mir her, ick sollte schleunigst anhalteN. Ja, Kucheir . . . ich' uf den Gaul kostobackt, daß cs mau so flutschte. Ich fuhr, daß es rauchte, sage M'JlMN. Bei's Jeiieralstabsjcbäude brüllte mir ’n Bauer nach, sch ließ mich aber uf seine freundliche Einladung nich ein, denn bis Zeije wollte ich nich jehen ... da hatte ick meine jewissen lJrlinde zu, die leider Ihnen gleichfalls bekannt jeworden sind. Na, det läßt sich nu mal nich ändern. Dunnemals hatte ich vollständig den Kops verloren. Ick hatte keenen anderen Jedan- $en, als so rasch wie möglich hier nf'n Hof zu fahrest und die Troschke, wo der Tote drinnen! gewesen, loszuwerden. Die' Biester Waben nich wie sonst, Sie hatten wohl nicht richtig gefressen. Na, is gut, ich konnte sie ja wieder ruhig kriejen, penn sie waren noch halb im Traum und jappten bloß. Ick Lischt wie'n Ali ist den Stall, die Troschke ließ ich uf’n Hof stehen, flutschte wieder über'n Zaun — und fort war ich, ei MV aber auch höchster Omnibus." „Recht schön erzählt", unterbrach ihst der Rat. „Wollen Kiö aber Glauben fiudeie, so müssen Sie nicht auf halbem Wege Mhaltcu, sondern alles berichten. Räumen Sie darum nur vtchig ein, was wir doch schon wissen: nicht wahr, sowvhl xev Betrunkene als sein Begleiter gehörten zu Ihren Bekannten und Ihr hattet cs untereinander verabredet, euch am> Potsdamer Platz zu treffen, nachdem der Coup gelungen war — nicht wahr, so ist's doch?" versetzte er mit verschmitztem Augenzwinkern Wnzu. „Ach Jotie, nee!" platzte der junge Mensch heraus, „da weiß ■ifl) wirklich nischt von — uff Ehrenwort, det kann ick bemein- eidigen!" „Wenn ich Ihnen aber den Namen nenne und Ihnen sage, paß der in der Droschke zu Tode Grkoulmene bei Lebzeiten Gustav .Schuhmacher hieß?" „Das dachte ick mir schon. Ick las cs in die Zeitung. Tel Bild drin habe ick voch jesehen." „Und sein Begleiter war Ihr guter Freund Kundt", fuhr heb Rat eindringlich fort. >,Ach nee, so'n Menschen kenne ick ja gär nich." „Lii^cn Sie doch nicht. Erst ist letztverwichener Nacht waren sie mit ihm in dest Aurorasälen zusammen und trak- ilierten CH'ampagner/< । >,D,ct Zs ja der Bächn MnW, W .jW Perlndoster W piekfeiner Kunde. Nee, da irren Sie, lieber Herr. Ter war nicht in die Droschke, dem habe ick nur den Zimmt jcbracht." Erschrocken hielt er wieder inne, als er zu seiner Bestürzung wahrnahm, daß er sich verplappert hatte. Doch nun war cs zu einer Verheimlichung zu spät. Rat Hansemann setzte ihm derart mit Fragen zn und trieb ihn so hoffnungslos in die Enge, bis der völlig Ratlose endlich cingestand, er habe nnlerwegs in der Droschke nachgefehen und zu seinem Erstaunen eine Anzahl blitzender Wertsachen auf der Fußmatte liegen sehen. Die habe er an sich genommen, und wie er sie am nächsten Tage seinem Freunde, eben dem Baron Menken, gezeigt, da habe dieser gemeint, cs ließen sich wohl ein paar hundert Mark durch den Verkauf der Sachen herans- schlagen. Gern hatte der Unerfahrene die Fundstücke dem gefälligen Freunde anvertrant und dieser hatte ihm tags darauf als Erlös bare 2000 Mk. eingehändigt. Dieses Geld hatte der Leichtsinnige noch am selben Abend bis zum letzten Pfennig in den Aurorasälen! dranfgehen lassen. Rat Hausemann war sehr ernst geworden. Seine letzte Hoffnung war geschwunden; das Schnldbewcisgesüge war gc- schlosfen und in dessen Maschen war nur einer verstrickt —: August Walden, der vergeblich versucht, den Verdacht von der eigenen Spur abzulenken. „Werden Sie den Mann wiedererkenuc», der den Trunkenen begleitet und Sie später unter Verabreichung eines Talers ans- gefvrdert hat, den leblosen Körper mit aus der Droschke tragest zn helfen?" „Aber selbstverständlich", lautete die Antwort. „Das Ge-^ sicht Von dem Mann werde ich nie Vergessen. Ich wunderte mich gleich über seine Frechheit, Wie er sich für den ersten Begleiter ausgegeben hat. Denn um das auf den ersten Blick zn erkennest, daß die beiden nicht zusammenstimmten, da müßte man schon ein großer Dussel sein." Hanscmann erhob sich. „Der Gefangene bleibt über Nacht int Polizeigewahrsam", befahl cr seinen Begleitern!. Einen raschen Handdruck tauschte er noch mit dem Fuhrherrn, der cs augenscheinlich nicht erwarten konnte, das Kontor zu schließen und sich wieder zu seiner jungen! Fran hinaufzubcgeben. Dann winkte er den Beamtest zn, den Gefangenen nach der vor dem Hause wartenden Droschke zu führen. Gelassen ließ der Bursche sich in die Mitte nehmen, wohl schielte er nach seinem- Vater, wie nm sich zu vergewisserst, ob er ihm wohl Adieu sagen dürfte. Doch als er den ehernen Zügen begegnete, bereit Blick völlig seine Gegenwart v-er«- gessen zu haben schien, da setzte er seine trotzigste Miene aus und schritt leise pfeifend zwischen feinen Begleitern in die Dunkelheit hinaus . , . der wohlverdienten Strafe entgegen, beit düsteren Mauern zn, bic ihm int Laufe eines langen, ver- sehlten Lebens häufig genug noch unfreiwillige Herberge geben mochten. Nach schlecht berbrachter Nacht brach Rat Hansemänst gar früh-i zeitig nach seinem.Amtsburean auf; er wollte es vermeidest, vorläufig mit Hermine zusammcnzutreffest. In ihren Blicken lag bei all der erkünstelt von ihr zur Schau getragenen Heiterkeit etwas, das ihm wehe tat — tzr wußte -es, sein Kind litt und erkannte kein Heilmittel gegen die Herzenswunde. Am Abend war Hermine schon zu Bett gewesen!, als er lange nach Mitternacht die Wohnung erreicht; nun schlief sie noch und draußen herrschte noch völliges Halbdunkel, als der Rat sich auf dest Zehenspitzen wieder die Treppen hinunter auf die Straße schlich. Heute ging er den Weg stach dem Polizeipaläst zu Fuß. _ Tie etwa halbstündige Wanderung tat ihm!-wohl; in eines der Cafes aist Alexanderplatz trat er ein und verzehrte ein frugales Frühstück, die Minuten zahlend, bis er schicklich sich nach seinem! Amtszimmer begeben ldnstte. Als er endlich eintraf, wär er initiier iiioch lange der erste/ und das nach und nach. eintreffende Be-amtenpersonal machte per-, blitzte Gesichter, als es beit Chef schon anwesend vvrfand. Durch den Fernsprecher hätte sich Hansemänn bereits nach Waldens Befindest erkundigt. Das war nicht sonderlich zufriedenstellend ; das hohe Fieber hielt.ast und die Wunde erschien aller Behandlung zum Trotz bösartig; immerhin war der Patient aber bei Vvll-eist Bewußtsein und vernehmungsfähig. Aist liebsten wäre Hansemänn allein nach der Charite geeilt und hätte sich mit dem Mauste, an dem sein Herz auch heute noch mit ungeminderter Herzlichkeit hing, ausgesprochen. Doch das verbot ihm die heilige Pflicht. Die Herzensstimme mußte schweigen, wo es sich darum handelte, dest wirklich SchM digest bei einem Kapitalverbrechen festznstellen. 1 (Fortsetzung folgt.) 727 Aus den Hagen des Mngreichs Westfalen unter Jerome Wonaparte. (3um 7. Dezember.) (Original-Artikel der Gießener Familienblätter.) Nachdruck verboten. Der schmachvolle Tilsiter Friede sollte sür Norddcutsch- land eine vollständige Umgestaltung der staatlichen Ver- hültnisse bringen. Napoleons Machtspruch schuf aus der Altmark, der Wiege des preußische« Staates, aus Magdeburg, Halberstadt, Hannover, Ravensberg, Minden, Pader- Korn, aus Braunschweig und Kurhessen (außer der Grafschaft Hanau), das zusammengewürfelte Königreich Westfalen. Jßröme Bonaparte wurde durch die Gnade seines kaiserlichen Bruders Herrscher des ueugebildcten Staates. Am 7. Dezember 1807 zog der 23 jährige neue König Suitei: großem Pompe in „Napoleonshöhe"*) eilt, in Lem stolzen hessischen Fürstensitz, in dem vormaliaen „Wil- Aelmshöhe". Der neue Herrscher, von seltenem Glücke begünstigt, das ihn vom Handlungsdiener zum Schiffsleut- itant, Kontreadmiral, französischen Prinzen, zum König em- porgetrageu hatte, sollte nun die Völker beglücken. Die Außere Erscheinung der neuen Majestät stellte sich freilich seinen Landeskindern wenig vorteilhaft vor. Der schleppende Gang, die blasse Gesichtsfarbe des Südländers, die Hohlen Wangen, das hervortretende Kinn zeigten eine Gestalt, die wenig Königliche Hoheit verriet. Nur der wvhl- jvolleude Blick und ein gutmütiges Lächeln entbehrten Nicht einer gewissen Mmut. Mit Jöröme war auf Napoleoushöhe gleichzeitig ein- .tzezogen seine um ein Jahr ältere Gemahlin Katharina, eine deutsche Fürsteutochter. Jsrömes erste Ehe mit Elisabeth Patterson, einer reichen Großkaufmannstochter aus Baltimore, hatte 1805 sein kaiserlicher Bruder gewaltsam gelöst. Die neue Verbindung mit einer württembergischen grinzessin sollte die mangelnde fürstliche Ebenbürtigkeit setzen. Katharina hatte sich schnell in französische Sprache And Sitten eingewöhnt. Sie nahm kein Bittgesuch an, das picht französisch abgefaßt war, während der König selbst ihr versprochen hatte, deutsch zu lernen. Für ihre mangelnde Schönheit suchte sich ihr königlicher Gemahl anderweit zu entschädigen, wenn er es auch nicht an Aufmerksamkeiten -für sie fehlen ließ. Sie wußte ihre Stellung als Königin zu behaupten. Ihre wenig vorteilhafte äußere Erscheinung suchte sie zu decken durch einen geivissen Stolz und Hochmut, der um Augen und Mund spielte. Doch hatte sie auch >edle Herzenseigenschaften, die erst in den Tagen des Un- -glücks offenbar nmrden, als sie nach dem Sturze der kurzen Herrlichkeit ihrem Gemahl in die Verbannung folgte. Den einziehenden französischen Majestäten war ein .Hause französischer Abenteurer gefolgt: Glücksjäger, Juden Aus dem Elsaß, verdorbene Advokaten, verarmte Händler, verunglückte Lieferanten, kurz „der Wschaum der kriegs- fbrodelnden Zeit". Kein Tag verging, au dein iiicht Söhne pnd Töchter der großen Nation in Kassel erschienen, um (ihr Glück zu versuchen uiid dem „halbwilden" Volk des neuen 'Königreichs die Feinheiten itiio Herrlichkeiten von Paris zu bringen. Die zahlreichen, mit Königlich westfälischen Patenten iausgestatteten Kaufleute, Modehändler, Gewerbetreibende, Zahn- und Haarkünstler suchten den sonst ruhigen Erwerb! der Kasselaner Bürger zu durchkreuzen und drohten, Geschäft Und Handel immer mehr an sich zu reißen. In den belebten Straßen der hessischen Residenzstadt hörte man fast nur französisch sprechen, und in der ausländischen Kleidung, dem lebhaften Gang, den aufgeregten Mienen erkannte .man nur zu gut die Unzahl der Fremden, die dem fran- zösischen Hofe nachgezogen waren. Neue Läden mit französischen Ueberschriften waren entstanden: hier ein marchand de modes, marchand de comestibles et liqueurs, dort das Schild eines kraiteur eines tailleur brevete, eines maitre de la langue franeaise. Dazwischen wogte durch *) Mm 8. Dez. 1807 schrieb Jerome 'an den Kaiser Napoleon: „Ich habe die Bezeichnung WilhelmDhöhe, die an den Namen des früheren Kurfürsten erinnert, umändern zu müssen geglaubt und ihn, den Namen: „Napoleoushöhe" gegeben, der bett Einwohnern zu gefallen scheint und daran erinnert, von wem ich mein Königreich habe? (M6moires et eörreepondance du Boi JerSme etc. Pariß 1862J die Straßen ein ganzes Heer zerlumpter Franzosen und' Bettler. Die sonst streng konservativen Kasseler Bürger suchten sich den neuen Verhältnissen anzupassen. Ihr zäher Sinn für das Althergebrachte war bald vom Strome des neuen Luxus ergriffen. Da saßen die guten Bürger an einem' gewöhnlichen Sonntag in dem violettsamtnen, sogenannten Bratenrock, in der gelben Plüschweste und in den kurzen Beinkleidern, im besten Staat, den man sonst nur an Familienfesten aus dem Kleiderschrank hervorholte, in den überfüllten Gasthäusern. Neugierig lauschten sie auf die fremden Zugvögel, um ihre Unterhaltung dadurch zu erweitern. Da wurde gestritten über Grün oder Blau eines Frackes, ob gedruckter Rips oder Pique der geschmackvollste Stoff sei, ob mau zum Kaschmirbeinkteid Hell- oder Silber- grau wählen solle, ob der Filzhut mit schmalem Rand und! hohem Kopf den Vorzug verdiene. Der neue sranzösische Hof suchte überall Glanz um sich zu verbreiten. Ein Fest jagte das andere, sei es als öffentliche Prunkstelluug im großen Stil, oder als Prunksest im engeren Zirkel. Zwischen den Maskeraden in den Woh-- nungen der Minister sanden Maskenbälle für das große Publikum im Theater statt. Jerome besuchte sie im Domino ohne Larve, um erkannt zu sein, überall leutselig und erkenntlich für die ihm gespendeten Aufmerksamkeiten. Das! französische Theater, die sranzösische Oper, das Ballett nnu-eH in Kassel ein gezogen und mit ihnen eine Schar berühmter, zum Teil berüchtigter Künstler und Künstlerinnen. Auch dem deutschen Theater zeigte Jerome seine fürstliche Gunst, Den von Preußen herübergekommenen Kapellmeister Reichard honorierte er mit 9000 Franken Jahresgehalt. Der König liebte öffentlichen Prunk, und die schaulustige Meng« der Beivohncr zeigte sich stets anteilnehmend. In mehreren! kostbaren Karossen, jede von sechs edlen Isabellen gezogen, er-l folgte die Auffahrt des Königs und seines Gefolges. Glatts zende Revuen wurden auf dem Bowlingreen am Autor vor dem Oraugerieschlosse abgehalten. Da standen Ul Gala-, uniformen die Garde du corps, Cheveaux-legers, Garde-t grenadiere und Gardejäger. Die Königin knüpfte an ditz Fahnen und Standarten die Binden, die der König verlieh.; An die Revue schloß sich eilt Gastmahl im Oraugerteschloss« mit 200 Gedecken, ivährend der König und die Königin! int besonderen Zimmer das Frühstück einnahmen. Am Ge-i bürtstage des Königs, am 15. November, wurde im Theater zur Verherrlichung seiner Taten ein Stück aufgeführt, das! die Befreiung französischer Gefangener aus Algier und ihr« Wegführunq nach Genua durch Jeromes Geschwader pries. Am Sonntag, beit 2. Juli 1808, fand die feierliche Eröffnung des ersten Reichstags des neuen Königreichs! Westfalen statt. Schon um 6 Uhr morgens besetzte die Garde den Weg vor dem Autor nach dem Orangerteschloß. Dieses großartige Gebäude enthielt zwei große Säle, von denen der eine für die Feier besonders eingerichtet war. Aus erhöhtem Boden, auf einer Estrade standen der Dhronsitz für den König Und die Tribüne für die Königin und ihB Gefolge. Gegen 11 Uhr fanden sich die Mitglieder des neuen Reichstags im Kostüm ein. Sie trugen blaue, nur orangegewer Seide gestickte Kleider, eine weiß-seidenö Schärpe, darüber einen blau-seidenen Mantel und als Kops- bedeckung eine schwarz-samte, mit Straußsedcrn verzierte! Toque ä la §enri quatre. Die Staatsräte, ebenfalls M kostbaren Kostümen. Beim Eintritt eines jeden Abgeordneten präsentierten die Wachen, die Lakaien verneigten sich. 21 Kanonenschüsse verkündeten die Abfahrt Jsröincs aus dem Stadtschlosse. Vor dem Eingang zum Saale begrüßten der Präsident der Stände, Graf Schulenbürg, und eine Deputation von 8 Ständemitgliedern die Majestäten. IM Saale leisteten vor dem Throne des Königs dte Abgeordneten nacheinander den Eid der Treue in fraitzosischer und deutscher Sprache. Der König hielt eine Rede über bi« Lage des Reiches, empfahl eine Vereinbarung über di« von dem Seitherigen abweichenden Gesetze,. sagte die Er- haltung des Berechtigten zu und wünschte eine Ergänzung durch dasjenige, was aus dem Code Napoleon staminttz und mit der Verfassung des Königreichs Westfalen ub e re inst im mte. Ferner schlug er vor die Verschmelzuug der Schulden der einzelnen Provinzen zu eiltet: allgemeinen Nattonal- schuld. Er schloß seine Rede: „Nous y travartterons dtz eoneert, Mot en Roi et pöre, vous en Sujets frdöles ek affectiones." Wir wollen dabei zusammenarbeiten, IG Euer König und Vater und Ihr, meine treuen und geliebte»! Untertanen.) jSchluß folgt.] — 726 — Wuftck. Nachdruck verboten'. In einer alten Chronik findet sich über das „Buseckertal" folgende Aufzeichnung: „Das Buseckertal besteht aus 9 Dörfern und Flecken, ist auch mit Ländereien, Wieswachs und Holzungen wohl versehen, anbei von ziemlicher Fruchtbarkeit und wird von den Aemtcru Gießen, Grünberg und Ullendorf umgeben. Es besitzet dasselbe nebst 'noch anderen in Hessen gelegenen ansehnlichen Gütern eilt altes, adeliges Geschlecht, so sich die Vierer und Ganerben von Vuseck schreibt. Diese von Buseck haben niemals als Landsassen, sondern als unmittelbare Reichssassen wollen angesehen sein. Wie denn ^schon im Jahre 1547, als Landgraf Philipp der Großmütige gegangen ward, ein großer Streit deswegen entstanden ist. Im Jahre 1576 erfolgte ein gütlicher Vergleich, kraft dessen die Einwohner dieses Tales die landes- fürstliche Hoheit des Landgrafen, hingegen aber von. landgräflicher Seite das Criminalgericht oder die Gerichtsbarkeit derer von Buseck als ein unstreitiges kaiserliches Lehen in seinen Würden gelassen wurde. Im Jahre 1702 machte man diesen Streit wiederum rege, da dann 1707 der Kaiserliche Reichshofrat obengedachten Vergleich aufhob und das Buseckertal für ein unmittelbares -kaiserliches Lehen erklärte; zugleich auch 50 Mark kotigen Goldes dem Widrigesinnten zur Strafe auferlegte. Als sich nun hierauf der Landgraf von Hessen-Darmstadt an die Reichsversaminlung in Regensburg kvandte, so wurde im Jahre 1709 ein für ihn günstiges Reichsgutachteu abgefasset, daß ihm nämlich das Recht der ersten Instanz vor den Reichs-Austrü- gen von den hohen Reichsgerichten nicht könnte streitig gemacht werden." ___________ Weihrmchtsgefchettke. Handarbeiten. — Ein sehr praktisches Z u a v en - I ä ck ch e it wird aus grauer Perlwvlle hergestellt und mit einem farbigen Besatzstreifen umgeben. Man schneidet sich in bekannter Forni eilt passendes Muster und strickt mit dicken Stahlnadeln in hiu- und hergehenden Touren das Jäckchen selbst aus Perlwolle. Ties bietet keine Schwierigkeit, indem man die beiden Vorderteile und das Rückenteil einzeln strickt und dann zusammenfügt. Je nach Geschmack und Wunsch häkelt man den farbigen Besatzstreifen mit tunesischem Häkelstich in hellblau, marineblau, gra- natrot usw. Zwei Perlmutterknöpfe nebst Schlingen dienen zum Schließen am Halsausschnitt. Die Aermelausschnitte werden durch kurze, mit farbiger Wolle ausgeführte Stiche haltbar und fest begrenzt. Der Besatzstreifen umgibt das ganze Jäckchen und verleiht ihm ein recht ansprechendes Aussehen. D. Wegener. — Einen T a s ch e n t u chbe h ä l t e r kann manche Dame tzut gebrauchen. Ein waschbarer ist immer am angenehmsten rm> Gebrauch. Einen solchen arbeitete ich in weiß und blau und weiß mit rosa. Ich nahm weiche Wolle und häkelte mit mittelstarker Beinnadel 35 Maschen zum Ausschlag. Dann arbeitete ich „tunesisch" 5 Reihen weiß, 2 Reihen blau, 5 Reihen weiß, 2 Reihen blau Itfto., bis das Viereck vollendet war. Dies umgab ich ringsum mit Pikots in bunt von je 5 Lstm. Darauf fütterte ich das Stück mit der passenden leichten Seide ab und nähte es dann zum Behälter zusammen. Wo sich die drei Spitzen in der Mitte trafen, wurde ein hübscher Knopf angebracht,^ die Oese (aus Seide genäht) befand sich auf der Mitte der vierten Seite und zwar unter einer hübschen Atlas- schleife. i A. Eimer. WeihnKchtHbäckereisH. (Nachdruck verboten.) — Gutes Pfefferkuchen-Rezept. Zwei Pfund Honig, zwei Pfund Zucker, fünf Pfund Mehl, */i Pfund bittere und i/4 Pfund süße Mandeln, drei Teelöffel gestoßenen Zimmet, einen Teelöffel Mus'katblüte, etwas Zitronenschale, Nelken, Pfeffer, Gewürz und reichlich zwei Teelöffel Pottasche, ivelche am Tage zuvor trt einem Glas Rum aufgelöst wird, bilden die Zutaten. Man kocht den Zucker mit einem Tassenkopf Wasser, gibt den Honig hinein und läßt alles über Feuer heiß werden. Die fünf Pfund Mehl und sämtliche Zutaten schüttet inan in eine Scyüffel, gießt den heiß gewordeneir Honig und Zucker hinzu und knetet alles zusammen gut durch. Am nächsten Tage mischt inan für 15 Pfg.. Hirschhornsalz darunter, rollt den Teig aus und sticht oder schneidet Kuchen in verschiedenen Größen daraus, alsdann werden die Kuchen in mäßiger Hitze braun gebacken lind noch heiß glasiert. Weihnachtslileratnr. — Armer Henner . . . Ein Leutnant ist's, aber nicht einer von denen, die von allen Blumen und Blüten naschen, kosend bmer zur andern fliegen, sondern einer von jenen dummen, törichten, die noch sterben, wenn sie lieben. Auch, ein Leutnant kann vom Stamm der Asra feilt. Richard Skowronnek (ocv Autor des „Husarenfiebers") erzählt seine Geschichte in dem Roman „Armer Henner" (Verlag von I, Engelhorn, Stuttgart). Tas Erleben' des jungest Offiziers, der fvctf hinten', mt der russischen Grenze, der Heimat des Verfassers, ins Garnison steht, die große Liebe, die sein Herz erbeben und erstarren macht, dep Kampf, der Sieg, das Unterliegen — Richard Skowronnek, der geschickte und kluge Romancier, weiß die gwßest und die kleinen Momente seiner Geschichte so packend nnd fesselnd zu erzählen, daß man wirklich Mitgefühl hat mit deut sonst so alltäglicheni Leutnant, der seine Gefühle an eine berechnende, herzlose Kokette verschwendet, der noch im Todeskampfe, drüben! in Südi-West, weit fort, goldrotes Haar sieht, der danach greift und dennoch untergeht. In. sichern Strichelt und mit feinem Humor zeichnet Skowronnek die kleine Garnison mit ihren Leiden und mit ihren Freuden, die ermüdende Qual des strengen Dienstes und die bleierne Langweile des verlassenen Nestes. Weit hinten, an der Grenze. Aber auch da kämpft Gegenwart und Vergangenheit einen schweren ringenden Kampf, auch da dringt der moderne Geist siegreich ein und erobert sich BodeN. Und auch da überholt der smarte bürgerliche Weltmann, der gebildete und geschmackvolle Emporkömmling, auf seinem pfeilschnellen Automobil den feudalen Aristokrateit, den blaublütigen, ahnenreichen Edelmann, auf seinem nervösen Vollblut. Man mag es als Symbol entgegengesetzter Weltanschauungen nehmen: das. Wunderwerk der Technik und das Pferd aus beit Raubrittertageu, die neue, zukunftsfreudige und die alte, verklungene Welt. Wir stehen im Zeichen der Schnelligkeit, darum entführt der Automanu die rothaarige Komteß und der arme Leutnant kann mit seinem braven Gaul natürlich nicht Schritt halten — er sieht dem Entschwundenen nach, weint und geht hin: sterben. Ein guter Unterhaltungsroman ist's, den Richard Skowronnek auf den Weihnachtstisch legt, einfach und schlicht erzählt und empfunden und deshalb wirklich zu empfehlen. W. — Ein Buch, das seit mehr als einem halben Jahrhundert alljährlich auf dem Büchermarkt erscheint, bedarf keiner Empfehlung mehr. Das Töchteralbum erschien auch in diesem Jahre und bietet den jungen Lesern eilte Fülle an Unterhaltung und Anregung für Geist, Herz und Gemüt. Dem jugendlichen Frohsinn der goldenen Mädchenzeit ist darin ebenso Rechnung getragen, als ernster Bereicherung des Wissens, Förderung nnd Befestigung sittlicher Anschauung. Und darin ist das Töchteralbum — zu seinem Ruhme sei's gesagt — das alte geblieben in strenger Wahrung sittlicher Reinheit, so daß jede Mutter ihren Töchtern das Buch unbedenklich in die Hand geben kann. Ernste und heitere Erzählungen, sorgfältig gewählte poetische Beiträge in reicher Zahl, Lebensbilder, belehrende Aufsätze in anregend klarem Vortrag, Reiseschilderungen u. s. w. wechseln miteinander ab und auch für fleißige Hände ist gesorgt durch Vorlagen und Anleitung zu Handarbeiten. Gehaltvoll und rühmenswert sind auch die Beiträge „Für Herz und Gemüt", die, das wirkliche Leben auch nach dcr sozialen Seite hin berücksichtigen. Goldene Worte. ;/ Tie Sehnsucht und der Träume Weben, ,jsh • Sie sind der weichen Seele süß; WA; Doch edler ist ein starkes Streben, Tas macht den schönen Traum gewiß. Uhland. Gottes Mühlen mahlen langsam, aber trefflich klein. ____________ Sprichwort. DiamKnträtsel. © © In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben beeäcläss —. e g h i i k n n n r s s s s t u n derart einzutragcn, daß die wagerechten —i। Reihen Folgendes bedeuten: 1. Einen Konsonanten. j'Äiäla 2. Musikalische Bezeichnung. L^L^W. 3. Einen Baum, 4. Einen Dichter. !—-L—! 5. Einen Himmelskörper. 6. Ungarisches Komitat. --- 7. Einen Konsonanten. Tie senkreclile und wagerechte Miltcl- reihe ergeben das Gleiche. Auslösung in nächster Nummer. Ruflösung des Silbenrätsels in voriger Nummer: Wnpi(i — ^rchenhol« — tz»öltiger» — Niobe — ISjcnbi — Nüdesheimer; Wagner, Rienzi. Die Einsendung Hübscher Rätsel, von treuen Lesern unserer ,Hauiilienblätter" verfaßt, an die Redaktion der „Familien- blätter" ist sehr erwünscht. Redaktion: P. Wittko. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.