1907 M. 181 m W w 8 Kiro II WML Auf der eigenen Spur. Kriminalroman von Otto Ho ecker- (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) In ernster Stimmung verlieben der Rat und Witte den Raum, um sich nach dem andern Flügel des weitläufigen Kranken« Hauses zu begeben, wo Walden nntcrgebracht worden war. Auf dein Wege dahin war der Rat gegen seine Gewohnheit schweigsam; er schritt mit gesenktem Haupte und gab sich gar trüben Gedanken hin. Der Hochstimmung in der verflossenen Nacht, welche ihn bedingungslos an Waldens Unschuld hatte glauben lassen, waren von neuem quälende Zweifel gefolgt; er mußte sich gestehen, daß die Schuldbeweise wider den seinem Herzen so Teuren sich immer überzeugungsboller. häuften. Da war auf einmal die schwache Hoffnung erloschen, ihre Nachforschungen möchten ganz in die Irre gegangen und in Wahrheit Kundt es gewesen sein, der mit seinem Helfershelfer den unglücklichen Schuhmacher beraubt und ermordet hatte. Er hatte die Empfindung, als war cs wirklich die lautere Wahrheit gewesen, die der vor ihren Augen Verschiedene mit seinem letzten Atemhauch verkündet . . . und dann mußte er au das andere nunmehr voll und mitleidlos gegen Walden zeugende Indizium denken: das winzige Zigarettenende mit dem Wittcschen Monogramm darauf ... ein verbrauchtes wertloses Ding, kaum von einem Tritten mehr ohne Widerwillen in die Hand genommen . . . und doch ein furchtbarer Ankläger, der vertrauende Herzen tief unglücklich machen mochte . . . denn war Andreas Witte nicht in jener Droschke gewesen und hatte auch nicht in der' kritischen Nacht geraucht — und beides schien dein erfahrenen Kriminalisten bereits sonnenklar erwiesen — dann hatte August Walden eine verruchte Jndizienfälschnng begangen und cs versucht, den Verdacht von der eigenen Spur auf einen völlig Schuldlosen zu lenken. Ihm graute vor der nächsten Minute, die eine Konfrontierung der beiden Männer bringen mußte. Wie würde sich Walden den heutigen Anklagen des Malers gegenüber rechtfertigen können? Was würde er zu sagen haben? Es wollte Hausemann scheinen, als ob diesmal auch der Vielgenannte verstummen müßte. Ordentlich aufatmend nahm Rat Hansemann im anderen Krankeuflngcl die Mitteilung der Wärterin entgegen, wonach sich der zuerst so hoffnungsvolle Zustand des jungen Detektivs mittlerweile bedenklich verschlimmert hatte. Es war hochgradiges Fieber eingetreten und die Aerzte zeigten sich umso mehr besorgt, zumal es beit Anschein gewann, als sei die an sich völlig ungefährliche Wunde durch in den Schußkanal eingedrungcne und bisher von der Sonde noch nicht ermittelte Kleidungspartikelchen verunreinigt. „Ter Herr Professor kann jeden Augenblick eintreffen, er will hiie Wunde selbst behandeln, darum darf ich jetzt keinen Besucher zulassen." Ordentlich dankbar Nickte Hansemann der Wärterin zu. Er kam sich feige und verächtlich vor, weil er zum ersten Mal in seinem Leben davor zurückschreckte, die halb erkannte Wahrheit schonungslos aufzudcckcn, damit sie ganz und voll sicht« bar würde; nur zu gern willigte er in eine Verschiebung der Konfrontierung und innerlich wünschte er, eine solche möchte überhaupt gegenstandslos werden — so oder so. Er wurde die Vorstellung nicht wieder los, daß beim endlichen Halaliblasen ein Stück seines eigenen Herzens mit auf der Strecke liegen würde. Die nach der Rückkehr in den Polizeipalast immittelbar erfolgende Einvernahme des Hausmeisters Buhlinger ergänzte den von Leonie Selkeubach zugunsten des MalcrS bereits angetretenen Alibibeweis derartig, daß zur sofortigen Haftentlassung des nach- gcwicseu Unschuldigen geschritten werden mußte. Freilich versprach indessen Witte, sich bis zur völligen Klärung des Falles dem Polizeirat jederzeit zur Verfügung halten zu wollen. Kaum hatte sich die Tür hinter dem Ueberglücklichcn geschlossen, da erhob sich Thommen auch schon von dem Schreibtisch, den bis dahin August Walden iunegehabt und trat mit dem grimmigsten Tienstgeficht an seinen Vorgesetzten heran. „Na, wer ist's denn nun eigentlich, Herr Rat? Einer muß es doch alleweil gewesen sein?" fragte-er trocken. Als dann der Rat an ihm wie abgemattet vorüberschaute, spitzte er den Mund wie zum Pfeifen. „Ich glaube, wir haben den Nokohl doch Unrecht getan. Der Mann sah schärfer, wie — wie' verschiedene andere", brummte er, durch einen plötzlichen Streifblick des Rats in Verlegenheit gebracht. „Tie alte Geschichte vom blinden Huhn, das auch mal ein Körnlein findet", meinte Hanscmann spitz, sich erhebend. „Das braucht sich übrigens nicht nur Rokohl hinter die Ohren zu schreiben; es sind in meiner-Abteilung noch andere Gackercr." Unter dem spöttischen Blicke seines Vorgesetzten erstarrte der brave Thommen förmlich zu einem Nußknacker, wurde kirschbraun im Gesicht und sein borstiges Stachelhaar sträubte sich förmlich. Doch er kam zu keiner Einwendung, denn sein Vorgesetzter bedeutete ihm kurz, sich ihm mit einigen Mann Begleitung sowie einem Schlosser auf der Fahrt nach der Thomasiusstraße an> znschließen, Ivo in der Schuhmachcrschcn Wohnung Haussuchung abgehalten werden sollte. Bereits eine halbe Stunde später waren die Beamten au Ort und Stelle und der mitgekommene Schlosser machte gerade die ersten Oefsnungsversuche an der Korridortür, als diese von innen geöffnet wurde und vor den Blicken der Erstaunten die schlanke Figur einer hübschen, jedoch verhärmt ausschauenden jungen Frau auftauchtc. „Tas ist doch die Schuhmachersche Wohnung?" erkundigte sich Hansemann, der an einen begangenen Irrtum glaubte. Dann, als die Frau nickte, platzte er los: „Ja, wer sind denn Sie?" „Ich bin Fran Schnhmachcr", entgegnete die schwarz Gekleidete, deren Augen von vielem Weinen rotgcrändert waren; eben tauchten auch zwei Kinder auf, die sich an die Mutter schmiegten und neugierig die Beamten musterten. „Nanu?" erstaunte sich der Rat. „Ich dachte, Sie seien auf dem Wege nach Amerika?" Er war inzwischen mit seiner Begleitung in die Wohnung getreten und hatte sich von der 722 jungen Frau nach bene Vorderzimmer Uhren lassen. „Ich denke, Ihr Schwager hat Ihnen Fahrkarten gekauft?" Die Verstörte stand mit der Hand an der Stirn, als fiele khr das Denken schwer; das Auftauchen der verschiedenen Unbekannten schien sie kaum zu vertvundern. „Ja, ich war unterwegs", berichtete sie dann, „doch ich weiß nicht recht Bescheid beim Reisen. Wir versäumten es, die Kinder und ich, unterwegs ausznsteigen. Da ist eine große Station zwischen Berlin Und Köln, bett Namen habe ich wieder vergessen. Der Zug war so übervoll, daß der Kondukteur meinen Irrtum auch nicht rvahrnahm, so fuhren wir bis nach Köln. Ta stellte sich der Irrtum heraus. Vor dem nächsten Morgen ging kein Zug mehr. Wir durfte» aber im Bahnhof übernachten. Wie ich mit deil Kindern an« nächsten Morgen gerade wieder zum Zuge gehen will, da fällt «teilt Blick auf den Vcrkaufskorb eines Zeitungshändlers . . . und ich bekomme das Blatt da von« Lokalanzeiger zu sehen. . ." Und mit einer Gebärde inneren Erschauerns nahm sie ein Zeitungsblatt von« Tische, viel befleckt und beschmutzt, als ob darüber geweint worden sei. Hansemann genügte ein flüchtiger Mick, nm ihn erkennen zu lassen, daß es sich um eine Abendnummer handelte, in welcher neben der ersten Kunde von der in der Nachtdroschke verübten Untat das Bild des Ermordeten veröffentlicht war. „Tas ist mein Mann!" schluchzte die Fran Plötzlich fassungslos aus. „Aus den ersten Blick erkannte ich ihn . . . schon wegen der Narbe, aber auch sonst ist er es, Zug um Zug .... nur der Schnurrbart ist falsch, doch den trug er häufig genug." Sie mußte sich unterbrechen, denn wie ans Kommando Hatte» auch ihre beiden Kinder zu weinen angefangen, nun galt es, diese zu trösten. Tann wurde ihr klar, daß sie die fremden Männer gar nicht kannte. Doch der Rat, welcher ihren fragenden Blick auffing, kam ihr zu Hilfe, gab sich ihr zu erkennen und teilte ihr mit, welche amtliche Eigenschaft ihn hierhersührte. „Mein GoU", ächzte Frau Schuhmacher in wildem Schrecken, „wenn die Herren von der Polizei sind, dann muß es mit meinem Gustav richtig sein...£), mein Gott!" schluchzte sie in wilder Fassungslosigkeit auf, „bann hat mich Walden ange- fogen .... aber warum nur! Warum redete er mir ein, mein Mann sei nach Amerika nnterwegs und ich müßte ihm rasch nachsolgen. . „Vermutlich rovllte Ihres Mannes Halbbruder Sie in Unkenntnis über das beklagenswerte Ende Ihres Gatten lassen." Fran Schuhmacher starrte ihn immer noch verständnislos am „Halbbruder meines Mannes? Mein Schivager?" platzte sie plötzlich heraus. „Ja, von wend sprechen Sie eigentlich? Wir Haben gar keine Verwandten und stehen völlig allein in der Welt!" Ein Wort gab das andere. Zu des Rats großen wie schmerzlichem Erstaunen mußte er von- der aufgebrachten Fran hören, daß an irgendwelche Verwandtschaft des Detektivs mit ihrem Manne nicht zu denken sei. Tie beiden feien zusammen in die Schule gegangen; das sei alles. Es wurde dem immer schmerzlicher berührten Rat schrecklich klar, daß in verwichener Nacht ihm und seiner Tochter ein aus Wahrheit und Dichtung bunt zusammengcreimtes, rührselig verbrämtes Märchen von Walden aufgetischt lvorden war, fraglos sehr geschickt darauf berechnet, dem von allen Seiten finster sich auftürmenden Verdacht ei» keckes Paroli zu bieten, ihm die Spitze abzubrechen. Es war das verzweifelte Wagestück eines abstürzenden Seiltänzers, der die Balancierstange fortgeschleudert, um sich mit den Händen «n das glatte Seil zu klammern. So !var Walden doch schuldig! Seine lange Beamtenlauf- bahu hatte den Rat hart und unempfindlich werden lassen; doch eben hatte er ein Gefühl, noch schlimmer und weher, wie er e8 damals am Sarge seiner Lebensgefährtin gesühlt. Da war einer, den er lieb gehabt und auf den er stolz gewesen, an dessen raschen Fortschritten er sich selbstlos gefreut, zum Schuft geworden —- und an dem gleisnerischen, glatten Gesellen hing sein liebliches Kind mit unendlicher und unvergänglicher Liebe. Es war gut, daß ihn seine Dienstpflicht geschäftig hielt; so kam er vorläufig ivenigstens nicht ans Nachdenken. Natürlich führ er mit der Frau des Ermordeten unverzüglich nach dem Leichen schau Haufe, nachdem ihn ein kurzer Orientierungsblick durch me Wohnung darüber aufgeklärt, daß Schuhmacher eine kleine nettoerkstatk in seinem Schlafzimmer besessen und dort zweifellos die verschiedenen Schlüssel gefertigt hatte, mittels welcher er dann in das Privatzimmer des Geheimrats Selken- vach emgedrungen war. «jtit Leicheuhause kam es zu dem bei solchen Gelegenheiten gewohnten pathetischen Austritt, Endlich lag auch dieser peinlich empfundene Auftritt hinter dem Rat und dieser könnte zu sehr verspätetem Mittagsmahl die Schritte heimwärts lenken. In der Wohnung traf er Hermine an. Er vermied es, zu dieser über die im Tagver- laufe erhaltenen Einbruch zu sprechen, sondern lauschte um so begieriger ihrem Bericht über ihren Besuch im Eilenburgischen Hause und seinen Folgen. Tie Aussicht, unter Umständen des jungen Eilenburg twch am selben Abend habhaft werden zu können, erfüllte ihn mit freudig zu nennender Erwartung. Mochte auch der erfahrene Beamte den Fall als völlig geklärt, wenigstens was den Hauptschuldigen anbetraf, betrachten; vom rein menschlichen Standpunkte gab er doch nicht jegliche Hoffnung auf. Vielleicht hatte dieser Knndt doch noch mit dem letzten Atemzug gelogen — vielleicht gelang es seiner Jnqnirier- kunst, aus dem jungen Eilenburg ein Schuldbekenntnis herauszubringen, das trotz aller noch so niederschmetternden Indizien Walden dennoch völlig entlastete — vielleicht — doch genug mit all' den vagen Vermutungen. Nur zu gut wußte der Rat, daß es Seifenblasen waren, die auch den Menschen in ihm nicht länger mehr zu hoffnungsreichen Illusionen verleiten konnten. 19. Kapitel. Als Rat Hansemann in Begleitung einiger Detektivs um die zehnte Abendstunde unauffällig das Eilenburgsche Hausgrundstück betrat, traf er den Fuhrherrn in dem Hoskbntor. Eilenburg erschien sehr ernst, jedoch gefaßt; mit herzlichem Handdruck begrüßte er den Rat und berichtete ihm kurz noch einmal die Vorgänge. „Meine Keine Frau ist leider unpaß. Sie schläft gegenwärtig. Will's Gott, so ist sie morgen wieder ganz auf dem Posten. Tas will aber nichts besagen, so weit die kommenden Geschehnisse in Betracht kommen." Ter von Eilenburg bereits ausgedachte Plan hatte sich des vollen Einverständnisses seitens des Rats zu erfreuen. Der Fnhrherr wollte im Hinterhof die Ankunft seines mißratenen Sohnes abwarten. Tie Beamten sollten sich in den verschiedenen Schuppen verteilen und in nahebei aus dem Hose besindliche Troschkm setzen, um dort den Augenblick zu erwarten, der etwa ihr Eingreifen nötig machen würde. Zum erstenmal mischte Eilenburg seinen Wachthunden das Betäubungsmittel selbst unter das Futter. Ebenso stellte er das verabredete Lichtsignal an das ihm von Marie beschriebene Fenster. Aus den Zehenspitzen schlich er dann ins Schlafzimmer. Einen langen, liebevollen Blick warf er auf die ruhig Schlafende. Tann nahm er vom Nagel über dem eigenen Nachttisch den immer bereit hängenden Revolver und steckte ihn zu sich. Als er sich mit dem Rat und dessen Beamten behutsam nach dem Hinterhof begab, meinte er in erregtem Tone i „Wenn er nur kommt. Was meinen Sie?" „Kommen wird er wohl sicherlich", lautete die zuversichtliche Entgegnung. „Sein Kumpan wollte ihm gestern abend in den Aurorasälen nicht weiter pumpen. Da er schwerlich von Tritten sich Geld verschafsen kann, bleibt ihm- nichts anderes übrig, als die alte Geldquelle wieder stießen zu machen." Rat Hansemann sollte recht mit seiner Vermutung behalten. Etwa um die elfte Nachtstunde ließ sich von der Platzstraße her ent leises Pfeifen vernehmen. Ter Fuhrherr kannte diesen Pfiff wohl; im Verkehr mit den Hunden wendete er ihn schon seit Jahren an. Nun wußte er auch, wer draußen stand, nur durch den hohen Bretterzaun von ihm geschieden. Unhörbar leise packte er die Blendlaterne und umspannte mit der anderen Hand den Revolverknauf. Als der Pfiff wiederholt laut geworden, vermochten die im Hofe Versteckten deutlich zu hören, wie die Hunde einzeln und fchmeichelnd beim Namen angerufen wurden. Als alles still blieb und auch ein in den Hof geschleuderter Stein trotz seines dumpfen Anpralls von den Wachthunden nicht tvahrgenommen wurde, schien der vor dem Zaune Harrende Mut zu weiterem Handeln zu fassen. An den Planken kratzte und schlurrte es; gleich daraus wurde von der Platzstraße her die scharf vom Nachthimntel sich abhebende Silhouette einer menschlichen Gestalt sichtbar, welche den Zaun erstiegen hatte, nun rittlings auf diesem hockte und angestrengt nach dem nachtdunklen Hose hinun- terstarrte, wie um sich zu überzeugen, daß auch alles sicher war. Einige Momente verstrichen. Tie im Hose Versteckten wägten kaum zu atmen; nur das Schnarchen der betäubten Bestien kam rasselnd aus den Ecken. Ter Eindringling schien befriedigt. Er gab seinem Körper einen Ruck und turnte in den Hof hinunter. ^Fortsetzung folgt.) 728 — Melodramen 2. komponiert mal u ist 33 mal komponiert ,/// Wnerst mit 3. * Grunde Schatten 1 2 3 4 £) wunderbares tiefe» Schweigen Hörst du nicht die Bäume rauschen Tein Bildnis wunderfelig Tie Abeudglocken klangen Es weist und rät es doch keiner Ich kann wohl manchmal singen Durch Feld und Buchenhallen Ueberm Garten durch die Lüste Komm Trost der Welt 72 sino 35 35 37 41 42 42 54 58 59 63 87 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 18 19 21 22 23 24 25 26 27 28 29 32 22 12 9 8 6 6 9 3 7 6 4 2 2 1 ßchor 278, Frauen-Chor Gedichte Es war als hätte der Himmel Von bekannten Liederkomponisten wären dann noch zu nennen: Statistisches vsn Kichendorff. Von Ernst Challier fen. in Giesten. Am 26. November d. Js. waren 50 Jahre verstossen, seit Eichendorss seinen liederreichen Mund sür immer schloß. Nicht nur literarische Kreise, sondern auch musikalische gedachten und gedenken dieser Zeit durch Erinnerungsseiern, hat doch Eichendorss Lurch seine Dichtungen eine Reihe der schönsten und dankbarsten Texte für lyrische und dramatische Vertonungen geschaffen. Die literarische Seite lasse ich ganz unberührt, und auch die musikalische will ich nur in besonderer Beziehung berühren; nicht etwa den Wert oder den Unwert der Kompositionen kritisch beleuchten, sondern lediglich deren Zahl seststellen und eine Anzahl hervorragender Komponisten der Eichendorsfschen Muse namhaft machen. Eichendorfs steht, wie ich in meinem Artikel „Die Lieblings- Lichter der deutschen Komponisten" ausstihrte, an 7. Stelle, «r wird übertroffen durch Heine, Geibel, Goethe, Hofsmann von Fallersleben, Uhland und Lenau. Die Gesamtzahl der komponierten Gedichte ist 139, die 1820 mal vertont wurden. Einstimmig 1196, Zweistimmig 62, Gemischter Chor 210, Männer- tzranz Abt mit 5 Gedichten, Johs. Brahms mit 6, Robert Franz mit 13, Ferd. Gumbert mit 4, F. Hiller mit 6, Ad. Jensen mit 4, H. Marschner mit 3, F. Mendelssohn mit 16, A. Rubin- teitt mit 2, Rob. Schumann mit 21, Ferd. Silcher mit 5, uehsen mit 8, H. Truhn mit 13, Hugo Wolf mit 17 und 3 „ 3 1 „ 4 ,, ; - i :: i :: i 2 ,, 6 ,, In einem kühlen Dort ist so tiefer Mit Rücksicht auf die morgen, Sonntag, den 8. Dezember, stattfindende G i e st e n e r Eichendorff-Feier in der neuen Universitätsaula sei hier noch folgende steine Zuschrift an uns wiedergegeben: Der letzte Ritter der Romantik Joseph Freiherr von Eichendorfs wurde geboren 1788 auf dem väterlichen Schlosse Lubowitz in Schlesien und studierte in Breslau, Halle und Heidelberg die Rechte. Gleich Theodor Körner trat er nach Erlast des „Aufrufs zur Bildung freiwilliger Jägerkorps" in diese ein, und machte die Feldzüge von 1813 und 1815 mit. Rach feiner Rückkehr trat er in den preußischen Staatsdienst und lebte als Regierungsrat in Danzig, Königsberg und Berlin, bis er 1844 seine Entlassung nahm, um nach Neisse überzusiedeln, wo er am 26. November 1857 starb. Eichendorfs war ein Dichter von rührender Herzenseinfalt, »on inniger, aufrichtiger Frömmigkeit. Ueberall erhalten wir bei seinen Dichtungen, die sich durch austerordeutliche Ruhe, Klarheit und Einfachheit auszeichnen, den Eindruck, das; in ihnen eine durch und durch harmonische, von wohltuendem Gottes- fcieben beseelte Persönlichkeit zu uns spricht. „Ein stiller Frieden kommt über uns, wenn mir auch die bewegtesten Wanderlieder Eichendorffs lesen; überall hören wir Waldesrauschen, Glockenstänge, plätschernde Brunnen, und zuweilen beleuchtet das helle Mondlicht magisch auch Szenen aus dem Geisterreich. Der uralten, treuen Menschenfreundin Natur hat kein Dichter f» herzinniges Lob gesungen wie Eichendorfs." Darum sind seine Dichtungen dem deutschen Volke, dessen Gemüt ja auch heute noch etwas zur Romantik neigt, und dessen Herz zum Glück noch mit tausend Fäden an der Natur hängt, so lieb und vertraut geworden. Wer hätte nicht schon als kleiner ilnirps mit kindlicher Begeisterung „aus voller Kehl' und frischer Brust" mit eingestimmt, wenn der Lehrer begann, die Weise zu spielest vom „frohen Wandersmann" (Wem Gott will rechte Gunst erweisen)? Wer hätte nicht schon mit Entzücken gelauscht, wenst ein kräftiger Mannerchor brausten unter den Kronen mächtiger Eichen und Buchen „Der Jäger Abschied" anstimmte (Wer hat dich, du schöner Wald, aufgebaut so hoch da droben)? Und toem von euch Alten zittert es nicht voll Wehmut und Sehnsucht nach Waldesgrün und heiligem Naturfrieden durch die Seelen wenn ihm von jugendlichen Stimmen die längst verklungene^ aber niemals vergessene Weise entgegenttingt, die einst auch ihr so gern gesungen: O Täler weit, o Höhen? Und ist Eichen-- dorffs Lied vom „zerbrochenen Ringlein" (In einem kühlest Grunde) nicht längst geradezu zum Volkslied geworden,, ohne dessen Gesang man sich kaum ein geselliges Zusammensein ist trautem Kreise denken kann? Und wie viele Lieder Eichendorffs könnte man noch anführen, die jedem Deutschen von Jugend auj vertraut und geläufig find. V. M., * Folgende „913 obre Geschichte n“ werden in der ^Jugend" erzählt: Ein Pastor veriuchte in seinem Studierzimmer einen mit feiner Frau entzweiten Ehemann verföhnlich zu stimmen. Allein vergeben?. Die Frau ist eben zu böse. Tie Zeit vergeht mit Zureden. Ta steckt ein Kind des Pastors den Kopf durch tue Tür: „Vater, daS Essen ist fertig". Ter Vater nickt und redet weiter. Nach zehn 9)1 muten ein anderes Kind. „Vater, wir warten alle." Nach zehn Minuten noch dringender. Tann erscheint die Frau Pastor selber, fährt zornig ihren Mann au: „Wenn du jetzt nickst gleich zum Essen kommst, werf ich den Braten zum Fenster heraus." Das Krache» der zugeichlageuen Tür bekräftigt das Diktum. Darauf der unversöhnliche Ehemann triumphierend; „Seihu steh») Sc, Herr Pastor, grade so» Drache is de mine ookl" — Zu dem uielbcfcbäitigten Arzt eine? hessischen LandstädtchenS kommt ein Bauer in die Sprechstunde. Ter Arzt hat kurz vorher drei Patienten untersucht. „Rasch, ziehen Sie sich ans!" herrscht er das Bäuerlein an Mit verdutztem Gesicht beginnt dieses ein Kleidungsstück nach dem anderen abzulegen, bis nur noch das Hemd seine AtamieSschönheit verhüllt. „Wo fehlt's?!" fährt ihn der Doktor wieder an. „Jo, Herr Doktor", meint der Patient grinsend, „eich hun gebeert, Sät wollte Ihne Ihr Holz klaa mache losfe und oo wollt eich emol frage, ob eich dest uet nvwernemme könnt . . .!" Ans Hänschens Aufsatzheft. Wie der kleine HanÄ übers „Eisen" denkt, ist aus den folgenden Zeilen seines Tiltats zu ersehen: Das Eisen. Das Eisen wächst in Gestalt von Eisenerz ist der Erde und wird durch den Bergmann ans Licht der Welt gebracht. Nachher wird es ausgewcht und gegossen, manchmal auch geschmie^ bet. Will man Eisen schmieben, so muß man das so lange tun,, so lange es warm ist. Doktor Eisenbart machte Medizin daraus^ indem er Eisenpillen drehte, die meine Schwester, welche an Kreuzschmerzen krank ist, einnimmt. So entsteht das eiserne Kreuz, von dem auch mein Onkel eins hat. Papa sagte, das. ist sein ganzer eiserner Bestand. Eisen wächst aber auch in verg schiedenen Blumen, z. B. Eisenhut; dann aber ist es giftig. Eiserne Felle werden Felleisen genannt. Aus Eisen werdest Stahl, Glocken, Ketten. Geräte, Gewichte und Maschinen gefertigt.; Weil es so kalt wie Eis ist, heißt es so." Bei diesem prompten Aussatz des kleinen Haus zeigt sich eine Begriffsverwirrung, bis selbst bei Kindern selten sein bürste. * Gemütlich. Bahnhofvorstand (in der Bahnhoswirtfchaftz über die schon wiederholt Beschwerden eingelaufen): „Na, bä sehen Sie nur einmal her — in meiner Suppe ist ja ein meterlanges Saar!" — Wirt: „Ich bin froh, Herr Inspektor, baß das bei Ihnen passiert ist. Wenn's einer von den Reisende n gefunden hält', bas Hütt' wieder eine schöne Schweinerei gebest können!" Für unsere Kinder. Ein Aquarium bildet für die Jugend angenehmes Zeitvertreib und ist immer ein Objekt für lehrreiche Naturbeobachtung. Wie sich unsere Buben um wenig Geld ein für die Beobachtung der Wassertiere geeignetes Aquarium selbst Herstellen können, zeigt das 22. Heft der Sammlung „Spiel und Arbeit" (Verlag von Otto Maier, Ravensburg). Grvßers Aquarien, auch Kastenaquarien, können sie sich darnach selbst Herstellen, letztere nach Modellbogen und einer Anleitung. Diese Anleitung- zeigt auch, welche Wassertiers man aufuehrnen soll, wie man sie pflegen muß und gibt zugleich Anleitung zur Beobachtung. Der Preis des illuq ftrierten Heftes nebst Modellbogen beträgt Mk. 2,—. 724 Weihnachtsgeschenke. Nachdruck verboten. Handarbeiten. — Eine Wärmflasche ist für ältere Leute incist unentbehrlich. Ilm die Füße nun vor dem Verbrennen , zn schützen und die Flasche länger heiß zu hatten, ivird eine Hülle sehr willkommen sein. Sie wird mit recht weicher, anschmiegsamer Wolle von der Mitte her begonnen. Man hakelt mit kurzen, dichten Maschen und unter gebotenem- Zunchmen, bist die richtige Größe erreicht ist. Darauf wechselt man mit je .1 Lftm., 1 hohes Stbch. ab und versetzt dieses in den folgenden Touren, bis sie zur Mitte reichen. Dann arbeitet man eine Reihe etwas größerer Löcher, durch die ein Band geleitet wird und macht den Abschluß mit einer Bogentour, wozu in jedes Loch 1 kz. Stbch, 5 hohe Stbch, 1 kz. Stbch. gehäkelt werben. Diese Hülle ist praktisch und begnem und sehr rasch herzustellen-, alles Eigenschaften, die wohl zu schätzen sind. Selbstgesertigtes Spielzeug. (Nachdruck verboten.) Eine Puppe nküehe, fertig eingerichtet int Spielwarenladen zu sehen, ist für Kinderangen stets ein entzückender Anblick und wie glühend ist der Wunsch, eine solche zu besitzen! Aber — fragt dann Mütterchen nach dem Preis, muß sie oft mit schmerzlichem Bedauern einsehen, daß sie ihreni kleinen Liebling diese Freude nicht machen kann. Mit ein wenig Mühe aber und ganz billigen Zutaten kann man leicht selbst eine Puppenküche Herrichten und zum Teil auch die innere Einrichtung. Ist nun noch der. Hausherr ober der älteste Sohn der Hantierung mit der Laubsäge kundig, kann er die Herstellung der Möbel (wie Schrank, Tisch, Stuhl re.) übernehmen, so daß nur der Herd und das Geschirr zu kaufen ist. — Eine Kiste (in handlicher Form für kleinere Mädchen passend, nimmt man sie von 65—70 Zentimeter Lange zu 40 —45 Zentimeter Breite, Höhe 50 Zentimeter oder mehr, je höher desto besser) wird zunächst, nachdem der Deckel und die vordere Längswaud entfernt wurde, wenn das Holz sehr rauh ist, mit Sandpapier nbgerieben und von außen mit sogenanntem Backsteinpapier, das mit seiner roten Farbe, durch weiße Striche abgcteilt, täuschend wie Ziegcl- mauerwerk aussieht, beklebt. Junen erhält sie vom Fußboden ab bis zur halben oder ein Drittel Höhe braungemasertes Holzpapier mit einem guergeschnitteuen, einhalb Zentimeter breiten Streifen abgeschlossen; daran- schließt sich blau- und weißge- mustertes Kachelpapier bis nach oben hin. Alle Papiere erhält man Pro Bogen für 5—10 Pf. in jedem Papiergeschäft. Für den Boden der Küche empfiehlt es sich, Wachstuch zu nehmen und mittels kleiner Nägelchen fest aufzunageln, damit ihm ein gelegentliches Naßwerden nichts schadet. Als Klebemittel für das Papier macht man einen dünnen Kleister ans 2—3 Eßlöffel voll Kartoffelmehl, mit einer Tasse voll kalten Wassers verrührt, mit kochendem Wasser unter starkem Umrühren aufgegossen. Links in der Ecke muß der Herd stehen, darüber, befinden sich zwei übereinander angebrachte Bordbretter für Töpfe und Kannen. Diese Bretter schneidet man 4 bis 5 Zentimeter breit aus Zigarrenkistenholz; in die Küchenwand werden 7—8 Zentimeter lange, dünne Nägel eingetrieben, je 5 Zentimeter voneinander entfernt und dann die Bordbretter darauf gelegt. Sie sitzen bann sehr fest, wenn man zuletzt die Nagell'öpfe noch fest anschlägt. Um diese zu verdecken, klebt man schmale Papierspitzen! an, die Bretter oder häkelt eine schmale Vogenspitze mit blauem Abschluß; diese wir einfach über die Nagelköpfe gestreift. Weihrrachtsbäck: reien. Von Hermine Häll-er. (Nachdr. verb.) Lebkuchen. 28 Dekagramm Zucker rührt man r/z Stunde mit vier ganzen Eiern, mischt dazn 28 T-ekagramin unge- brühte, gemahlene Mandeln, 14 Dekagramm geriebene Schokolade, 3 Dekagramm fein geriebene Zitronenschale, von 1/2 Orange die geriebene Schale und 28 Dekagramm feinstes Mehl. Alles zusammen gut verrühren, auf große Oblaten streichen nnd bei schwacher Hitze backen. W e i hn a ch t s 10 r t e. 14 Dekagramm frische Butter rühren, 5 Dotter einzeln hineinmischen, 14 Dekagramm Zucker, 14 Dekagramm ungebrühte, gemahlene Mandeln, etwas Zitronenschale und 3 Eßlöffel Rum. Wenn alles gut gerührt ist, mischt man leicht den festen Schnee von 5 Eiweiß dazu. In bestrichener Tortenform 3/< Stunde bei guter Hitze backen. Wenn die Torte kalt tu, wird sie mit einer Glasur gleichmäßig überzogen und Mit kleinen Tannenzweigspitzen, die man vorher reinigt und tu den Rest der Glasnr taucht, damit sie wie beschneit aus- sehen, tm Kveis garniert. Die fertige Torte stellte man auf 1 Minute ans kühle Rohr zum Trocknen. Glasur dazu: 14 Dekagramm Mehlzucker wird mit 1 Eiweiß Hub etwas Zitronensaft mittels weißen Holzlöffels Vt Stunde gleichmäßig gerührt. Die Masse muß schneeweiß, mattglänzend |tnb dickflüssig erscheinen. Weihnachts-Literatur. — „Die Bücher des deutschen Hauses" — unter diesem Namen will ein neues Unternehmen bett Kampfgeaen die billige Schundliteratur auf würdige und wirkiame Weise beginnen: durch Herausgabe guter erzählender Bücher der Weltliteratur in vornehmer Ausstattung zu billigste-n Preis. Die vier ersten Bände liegen uns in schmuckem Kleide vor: Goethes „Werther", Otto Ludwig: „Zwischen Himmel und Erde", E. T. A. Hoffmann: „Elixiere des Teufels" und S p i e l h a g e n: „Deutsche Pioniere". Diese Werke eines Genies, eines packenden Novellisten, eines Phantasteit nud eines der beliebtesten deutschen Erzähler, bieten sich als erste Gabe dieser „Bücher des deutschen Hauses" dem Volke dar und lassen schon bas Programm erkennen, bas sich bie literarische Leitung bes Unternehmens, an deren Spitze Tr. Rudolf P res ber steht, mit dieser Sammlung zu erfüllen vorgenommen hat: Jedem, der Sinn für literarisch wertvolle Lektüre hat, will sie eine Hausbibliothek begründen helfen. — Dr. Mar I. Wolff: „Shakespeare". Der Dichter und sein Werk. 1. Bd. München, C. H. Beck (Oskar Beck). — Wolffs Shakespeare-Biographie kommt der wachsenden Verehrung der Deutschen für bett britischen Genius entgegen. Ist es doch in Wahrheit so, daß jedem gebilbeteu Deutschen bei dem Namen Shakespeare bas Herz höher schlägt, unb das Echo, das seine Dramen erwecken, nirgends ein so lebhaftes unb starkes ist, wie in unserem Volke. Es ist zunächst das Gemeitt-Germauische, das unsere Freude au einem uns innerlich verwandten Genius so steigern läßt, daß wir fühlen: Shakespeare tft (Seift von unserem Geiste; er ist ganz unser. Dann aber ist es auch die in Shakespeare potenzierte Kunst, die uns immer wieder in seinen Bann zieht. -- Theatergänge nennt Engen Zabel fein neuestes Buch, das im Verlage von A. Hofmann^u. Co. in Berlin SW., Zimmerstraße 8, erschienen ist. In diesem Fran Agnes Sorina zugeeigneten Buch gibt Eugen Zabel originelle, Schilderungen von theatralischen Ereignissen, die mit der lebendigen Gegenwart in unmittelbarem Zusammenhänge stehen. Historisches, dem wir neue Gesichtspunkte für bie Beurteilung ber Schauspielkunst entnehmen, verbindet sich in den Aufsätzen über „Garrick unb Schröder", „Die französische Tragödie Rachel auf ber Psaueu- insel", „Hanswursts theatralische Sendung" u. a. mit dem frischen Reiz des ©elbfterlebten, wie in den Darstellungen über ben „Prinzen von Homburg auf ber Bühne", Hedwig Niemann, Richard Wagner unb bie vor einem Vierteljahrhunbert erfolgte erste Parsifal-Aufführung. In dem Kapitel über bas „Theater in der Behrenstraße und Goethes Götz" wirb ein fast ganz unbekanntes Gebiet des Berliner Bühuenlebens von ber Zeit unserer Klassiker bis auf unsere Tage beleuchtet. Gsldeue Worte. Religiöse Sittlichkeit unb Vaterlandsliebe sind die einzigen nicht zu erschultemden Träger des Charakters. — In großen (Situationen entscheidet der Charakter mehr als Geist unb Wissen. * Frhr. v. Stein. Die Männer sind hettig und denken nur immer das Letzte, Uiib die Hindernis treibt die heiligen leicht von bem Wege; Aber ein Weib ist geschickt, auf Mittet zu denken, und ivaudelt Auch den Umweg geschickt, zu ihrem Ziel zu gelangen. _____________ Goethe. Silbenrätsel. ar, bs, dien, di, des, e, fen, gen, got, hei, holz, 111 er, ni, 0, pi, ril, ti, tin, wa. Aus vorstehenden Silben unb Buchstaben sollen sechs Wörter gebildet unb derart unter einander gesetzt werben, baß die Anfangsbuchstaben, von oben nach unten, unb die Endbuchstaben von unten nach oben gelesen beit Namen eines Komponisten unb ben Titel einer Oper desselben bezeichnen. Es bedeuten aber die einzelnen Wörter Folgendes: 1. Ein amerikanisches Tier. 2. Ein Geschichtsschreiber. 3. Eine Universitätsstadt. 4-, Fraueimame aus der Sage. 5. Türkischen Titel. 6. Eine Weinsorte. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Ergcinzungsrätsels in voriger Nummer: Epheu und ein zärtlich Gemüt Hütet sich an unb grünt unb blüht Kamt es weder Stamm noch Maner finden, Es muß verdorren, es muß verschwinden. Goethe. Die Einsendung hübscher Rätsel, von treue» Lesern unserer „Familienblätter" verfaßt, an die Redaktion der „Familien- blätter" ist sehr erwünscht. Redaktion : P. W i t t k 0. — Rotationsdruck und Verlag bet Brühl 'schen Umversitäts-Buch» und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.