<£\1906 m ■ W Silvestertraum. Erzählung von Georg P e r s i ch. Nachdruck verboten. Eine glänzende Gesellschaft war am Silvesterabend beim Kommerzienrat Friedel versammelt. n In der weiten Flucht der Säle und Gemächer der am Kur- fnrstendamm gelegenen, luxuriös eingerichteten Wohnung sah man die elegantesten Frauenerscheinuugen, die bekanntesten Vertreter der Finanzwelt, hohe Regierungsbeamte, Offiziere, die modernsten Schriftsteller und Künstler, und als sich um die zwölfte Stunde alles zusammcnscharte und das neugeborene Jahr, mit einer aus den edelsten Weinen gemischten Bowle seine Weihe eurpfing, da war ein lnmtercs, bewegteres Bild kaum denkbar. Der Komnierzienrat hielt eine Rebe — eine sehr schwungvolle, witzige Rede. Die Damen und Herren klatschten Beifall und als spater em gefeierter Bühnendichter ein Hoch ausbrachte, war man übereinstimmend der Meinung, daß der Hausherr seine Sache viel, viel besser gemacht habe. Ja, wenn der ein Lustspiel schreiben wollte — der würde nicht wenige berufsmässige Thcaterschriftsteller in den Schatten stellen! Fröhlicher konnte man das Jahr nicht beginnen als in diesem Kreise! . Aber die Stunden verrannen, die Stimmung begann abzuflauen imb endlich mußte man sich zum Aufbruch rüsten. Beim Abschiede gab jeder dem Gastgeber und seiner Gemahlin die Versicherung, noch nie einen so köstlichen Silvesterabend verlebt zu haben, und jeder erhielt von dem Koinmerzienrat ein munteres Scherzwort mit auf den Weg. Er war immer lustig und schlagfertig, der prächtige Mensch! Und nun war die Familie wieder allein, ganz unter sich, truch der Hausherr ein wenig abgespannt und ermüdet. Reinhold, der Sekundaner, versuchte noch einmal auf seine Weise die Geister zu beleben, üidem er eine despektierliche Bemerkung über einen Oberleutnant machte, der das Herzchen Schwester Evelinens mit kriegerischer Ausdauer bestürmt hatte. Evcline verteidigte ihren Ritter erst schüchtern, dann energischer, und es hätte noch einen lebhaften Austausch geschwisterlicher Zärtlichkeiten gegeben, wenn die Frau Mama die feindlichen Parteien nicht durch einen Machtspruch ins Bett geschickt hätte. Der Kommerzienrat hatte die kleine Zänkerei kaum beachtet. Jetzt zündete er sich eine neue Zigarette an und schenkte sich ein letztes Glas Sekt ein. Als er dieses geleert, meinte er zu seiner Frau: „Ich habe noch einige Briefe zu lesen, und du loirst auch wohl noch ein Viertelstündchen beschäftigt sein, Elise?" Er wußte, sie ließ es sich nicht nehmen, das Wegschließen des Silberzeugs selbst zu überwachen. „Ich komme nachher in dein Arbeitszimmer, um dir Gutenacht zu sagen." „Wohl! Aber bleibe nicht zu lange aus! Es ist bald drei Mr." - - Auf seinem Schreibtisch fand der Kommerzienrat neben anderen Briefen schon Neujahrsglückwünsche — die Vorboten der am, Morgen zu erwartenden Hochflut. Ucble Sitte das! Mutter Schirmer gratulierte natürlich auch wieder ais tun. der ersten, und wieder auf einer Karte, auf der ein Engel euren Palmenzweig schwang. Ein Engel mußte immer darauf sein, sonst wars nach Ansrcht der Alten kein rechter Glückwunsch. Er wollte ihr doch in den nächsten Tagen wieder eine kleine Beihülse zukommen lassen. Sie konnte sie brauchen. Mutter Schirmer! — Der Kommerzienrat setzte sich Hoch siebzig war sie schon! Hm ja, es war über zwanzig Jahre her — er war dreiundfünfzig — über zwanzig Jahre, daß er und seine Elise nach Berlin gekommen waren — — dritter Klasse, und das war schon Verschwendung gewesen. Und dann suchten sie ein Stübchen. Billig mußte es sein, und so gingen sie auf die Suche ganz hinten im Osten. Im vierten Stockwerk eines schmucklosen grauen Hauses niie- tetcn sie ein möbliertes Zimmer. Na, die Möbel! Aber sauber war alles und die Wirtin erst recht. Er war vor Jahren mal in seiner Kalesche an der alten Mietskaserne vorbeigcfahren. Im März wars, und die winterlichen Manilavorhänge hatten noch nicht abgcdankt. Mutter Schirmer hielts wohl noch genau so wie ehedem. Nicht eher und nicht später als am ersten April wurden die Vorhänge heruntergenommen und durch Zwirngav- dinen ersetzt. Das war für sie Frühlingsanfang. Daß er kein Parvenü geworden, merkte er damals. Er hatte sich beim Erinnern an die elende Behausung und an die ganze elende Vergangenheit nicht vor Widerwillen geschüttelt, nein, er war melancholisch geworden, als er flüchtig hinaufspähte zum Dachfirst. Aber ausgcstiegen und die schmalen Treppen hinanfgeklettert war er doch nicht. Die Alte ioürde sich zwar unbändig gefreut haben, doch es hätte Aufsehen im Hause gegeben. Man hätte nachgefragt und es wäre unnützes Gerede entstanden. So was verirrt sich manchmal sogar in die Zeitung. — Wars nicht auch ein Silvesterabend gewesen, als er---" richtig, die Glocken läuteten gerade das neue Jahr ein und ihre Klänge dröhnten über das Häusermeer, als er sich weit, weit aus dem Fenster gelehnt--- Da hatte ihn seine Frau gerufen. Sie lag krank darnieder und bedurfte einer Handreichung. Und da war er erschrocken zurückgefahren und hatte sich geschämt, und hatte im Stillen das Gelübde getan, nie wieder solchem sündhaften Gedanken Raum geben zu wollen. Und da war Mutter Schirmer im Türrahmen erschienen mit einem Brettchen, auf dem dampfende Punschgläser standen und ein Teller mit selbstgebackenew, verlockend duftendem Silvester- kuchcn. n, r , . Die Glocken läuteten noch immer, als man anstieß auf etne bessere Zukunft, auf Glück und Wohlergehen -> 766 Und das Glück war schon da, es mußte gleich mit der alten Frau über die Schwelle getreten sein! Am nächsten Margen kam der Brief von dem Bankhause, bei bent sich dec stellungslose Buchhalter itnt einen bescheidenen Posten beworben hatte. Er durfte sich dem Chef vorstellen. Als er zurückkam, sprach er zu seiner Frau: „Nun wirds anders werden. Die Anstellung habe ich. Jetzt gehts vorwärts, ich fühls! Werde nur schnell gesund und du sollst für alles Schwere und Traurige entschädigt werden!" Er hatte nickst zu viel verheißen: Vielfacher Millionär, beneideter Bürscnsürst, Größe der bestell Gesellschaft! Aber stand er auch sicher auf dieser Höhe? Er konnte stürzen. Er konnte? Hatte er nicht scholl den Bodeil unter den Füßen verloren? War er nicht baukerott, seine Existenz nicht seit langem eine gleißnerische Lüge, die nun bald entlarvt werden mußte? Er zitterte, als er an die Stunde dachte, die ihn zerschmet- teni würde. Er würde wieder hinabsinken ins Elend, jetzt als alter Mann, wo es zu spät war, sich wieder hinaufzuarbeiten. Und mit ihm würde seine Faniilie der Not preisgegeben werden, und dem Spott und der Mißachtung, die noch schwerer drückten. Sollte er sich seiner Frau offenbaren? Er hörte ihren Schritt. Ja, er wollte aufrichtig sein. Anzusehen wagte er sie nicht. Er stützte den Kopf in beide Hände und so legte er seine Beichte ab. Er wußte nicht, wie lange er geredet, er wußte nur, daß er die rückhaltslrse Wahrheit bekannt hatte. Ein beklemmendes Schweigen, und dann die Stimme seiner Frau, so milde, wie er sie nie vernommen: „Sei nicht kleinmütig, Robert. Wir werden zusammenstehen wie bisher. Und wenn wir dieses prunkvolle Heim verlassen müssen, ein anderes wird uns aufnehmen, sei es auch noch so bescheiden. Ich war auf diese Wandlung in unserem Schicksal gefaßt und habe vorgesorgt. Komm!" Sie nahm seine Hand und er folgte ihr willenlos. Und plötzlich standen sie auf der Straße. Wie wohl die kühle Winterluft tat! Ein frischer Blutstrom ei goß sich in seine Adern. War das wiederkehrende Jugend? Aneinandergelehnt schritten sie in die Nacht hinein. Wohin? Er mochte nicht fragen. Noch war des Silvestertrubels kein Ende. In den Häusern erleuchtete Fenster. Lustige Musik bald hierher, bald dorther. In den breiten, schnurgeraden Straßen dichte Menschenschwärme. Ein Rusen und Jauchzen! Eine rau- sckwnde, brausende Freude, als sei nun endlich alles Leid von der Menschheit genommen! Stiller wurde es. Man ging durch die einsamen Alleen des Tiergartens, vorbei an erstarrten Gewässern, ragenden Denkmälern. Erneutes Stimmengewirr. Unter den Linden eine wogende, lärmende Menge. Vorüber, und weiter hinein in das gewaltige Häusermeer. .Enger und dunkler wurden die Straßen, immer dunkler. Und noch immer nicht am Ziel. Aber trotz der langen Wanderung keine Ermüdung. Doch jetzt ein leichter Druck am Arm. Seine Frau blieb stehen und wies auf ein Haus — eines wie hundert und aberhundert in diesem entlegenen Viertel. Er erkannte es aber sogleich wieder. Die hellen Fenster ganz oben — Mutter Schirmers Wohnung und einst die seine. Oder täuschte er sich? War einst heute? War das alles nur Einbildung gewesen? Hatte er sein Leben der Arbeit und der Erfolge nicht gelebt, sondern nur geträumt? Nein, er war reich und angesehen geworden, das Glück hatte ihn verschwenderisch bedacht, aber es war ihm nicht treu geblieben. Die Not würde ihn wieder mit eisernem Griff packen und hiuabstoßeu in die finstere Tiefe und er würde nie wieder ans Sonnenlicht gelangen. „Hier werden wir wieder wohnen", sagte seine Frau. Es klang so selbstverständlich, so ohne jede Bitterkeit, daß sich ihm das Herz zusammenzog vor Wehmut. Durch Tränen sah er, wie sich eines der hellen Fenster öffnete. Frau Schirmer schaute herab mit ihrem gutmütigen Gesicht und winkte. Und jetzt war es ein anderes Antlitz, das eines wunderschönen Engels mit blonden: Lockenhaar, auf dem ein Stern blitzte. Auch der Engel winkte, winkte mit einem Palmenzweige. —. — :-- „Robert! Aber so höre doch! Du bist ja gar nicht zu ermuntern !" Der Kommerzienrat fuhr wachgerüttelt in die Höhe. „Mir scheint, du bist noch im Traumlande." Er rieb sich die Augen und da fühlte er die Hand feucht werden. „Ja, ich war im Traumlande", antwortete er, sich langsam auf die Wirklichkeit besinnend. „Draußen im Osten, weit draußen — bei unserer Mutter Schirmer. Du weißt--" Die Rätin lachte. „Ich verstehe! Dort liegt ja wieder eine ihrer berühmten GratulatiouZkarten. D er unvermeidliche Engel! Zu drollig!" Der Rat lachte nicht mit. Am Vormittag werde ich zu der Alten hinaus fahren, um ihr für den Glückwunsch zu danken", erklärte er. „Begleitest du mich?" „Welch ein Einfall! Was ist dir nur?" „Mir träumte, wir wären verarmt und wieder war es jene menschenfreundliche Frau, die uns aufnahm — wie vor zwanzig Jahren. Die Vergangenheit ist mir seltsam klar vor die Seele getreten. Sie ist doch ein unlösbarer Teil von unserem kurzen Leben und es ist eine Torheit und ein Unrecht, ihrer mit Geringschätzung zu gedenken oder sie gar vergessen zu wollen." Die Kommerzienrätin dachte ein Weilchen nach. D an» sagte sie: „Wir fahren zusammen hinaus, Robert! Beide wollen wir der Alten Glück zum neuen Jahre wünschen, und wenn. wir in unserem einstigen Stübchen sitzen, sollst du uns deinen Silvestertraum erzählen. So wird er uns zu einer guten Vorbedeutung werden!" Zum Jahreswechsel. Bon Ottilie Thein. Nachdruck verboten. Wenn Weihnachten so recht als Familienfest gefeiert wird, wenn sich dann die einzelnen Glieder des Hausstandes fester aneinander schließen und sich gegenseitig zu erfreuen trachten, so ist der Schluß und Aitfang des neuen Jahres mehr der Geielltgkett im weiteren Kreise gewidmet. Ueberall finden sich frohgelaunte Menschen zu- santmeu, die im schönen Verein den Ausgang des alten und den Eingang des neuen Jahres feiern wollen. Z an Beweis freund» liehen Gedenkens schicken sie sich (Sratuiauonstarten und briefliche Glückwünsche zu. Lieber aber sagen sie sich letztere persönlich und bekräftigen sie mit entern herzlich gemeinten Händedruck. Während die Glockenklättge den Anbruch eines neuen Lebensabschnittes verkünden, hebett sie unter freundlichen Worten die Gläser, um einander Glück und Freude, Gesundheit unb ein langes Leben zu wünschen. Vott Alters her sind an diesen Tagen mancherlei Brauche und Mißbräuche üblich unb der Aberglaube treibt merkwürdige Blüten. Wer sich z. B. um Mitternacht an einem Kreuzwege auiiteilt, sieht den Himmel offen. Weht der Oslwtnd in der Silvesternacht, so bedeutet das ein reiches Obstjahr, Südwind dagegen kündet eine gute Kornernte an, der Westwind beutet auf Fisch- unb Milchreichtum, Nord» roinb aber auf viel Sturm unb Kälte. In der Silvesternacht soll keine Wäsche hängen, sonst stirbt jemand in dem Hattje, ist eine alte Sage. In der Silvesternacht geht zwar mancher nach frommem Brauch m die Kirche, ein anderer aber treibt Allotria und beunruhigt seine Nebennrenscheii durch Schießen, Schreien unb derbe Witze. Jeder handelt eben nach seiner Weise. Jit man aber auch dem Scherz durchaus nicht abgeneigt, so ist es doch sehr anjuerteniten, daß jetzt dem allzu lauten Treiben, besonders aber deut lebensgefährlichen Schießen, etwas Einhalt getan wird. Manch einer hat sich durch einen Schuß lebenslang verstümmelt unb sich unb andere durch seine eigene Schuld unglücklich gemacht. Das neue Jahr wird immer noch in allen Gegenden Deutschlands angeschosseit, und jeder Limburger Bursche feuert sogar eine sehr große Anzahl Schüsse ab, um dadurch die Größe seiner Liebe zur Auserkorenen anzuzeigen. Am Rhein ziehen die Schießenden von Haus zu Haus, um den Mädchen ein kranzartiges Gebäck zu überreichen, die ihnen dafür Kaffee kochen und sich zum sogen. „Neujahrskränzchen" mit ihnen vereinen. Bekanntlich überbringen alljährlich am Neujahrskarte die Halloreii zu Halle a. S. (bie Arbeiter ber Salzsalmen) dem Kaiser eme große Salzpyramide, die Sooleier und eine Wurst enthält. Um noch auf die in der Silvesternacht sonst üblichen Scherze und Unterhaliimgen zu kommen, jo wird sie für bie richtige Zeit zur Erforschung ber Zukunft, zur Anwendung jeglichen Liebeszaubers gehalten. Wie am Andreastage, am 30. November, der dem Schutzpatron aller heiratslustigen Mädchen, Andreas, geweiht ist. so werden auch am Silvestertage der Anstrengungen genug gemacht, um den Zukünftigen zu erblicken oder [einen Namen zu erfahren, wie überhaupt nur einen Blick in die Znknnst zu werfen. Da schlendert das schlesische Mädchen seinen Hausschuh hinter sich und erfährt nun, wenn dessen Spitze nach der Stubentür zeigt, daß es bald heiraten wird. Weist jedoch die Ferse dahin, so muß es noch ledig bleiben. Das norddeutsche Mädchen ersieht an ber nach außen liegenden Schnhspitze, daß es in die weite Welt gehen wird. Ferner werden 767 Labourache: „Ich? Aber ich schwöre dir: ich habe kein Wort ihm gesprochen! Da sragt Gustav mich plötzlich: „Papa, was zu ihni gesprochen! Da sragt Gustav mich plötzlich: „Papa, was denkst dn von den Japanern?" Und ich antworte mit meiner gewohnten Osfenherzigkeit: „Ich finde ihre Kriegführung nicht soitderlich zivilisiert." Bei diesen Worten stürzt der kleine, gelbe Herr auf mich zu und versetzt mir einen schrecklichen Faustschlag gerade ins Gesicht. Dann springt er aus dem Zuge und ver- SSiuIc. Madame Labourache: „Nanu? Was ist denn dir passiert?" Labourache (noch ganz aufgeregt): „Ja, sieht btt —ich war mit Gustav in ein Abteil gestiegen, in dem nur etn kleiner Herr mit gelber Gesichtsfarbe,, geschlitzten Augen, platter Nase und schwarzem Schnurrbart sah. — Er saß in einer Ecke und sprach keinen Ton." Madame Labourache: „Du wirst ihn provoziert haben t>ie Buchstaben des ganzen Alphabets an die Tür osee mtf die i L.schplaue geschrieben. Der oder die Neugierige greru mit verbundenen Augen nach eincnl Buchstaben, der dann den Namen des Zukümtigeu oder der Braut anzeigt. Mistel sind das Wahrzeichen der Liebe. So wird denn ein Ap-el sehr schmatstreiftg abgeschält und voii den Belressendcn rückivärts über deii Koch geivoricn. Irgend ein Buchstabe laßt sich schon herauslese», der zur Befriedigung verhütt. Beiui Bleigiesten zeigen sich die mannigfachsten Formen, die auf alle Lebensverhälnnsse gedemet iverden können. Berur Glucksgrenen iverdeii ver!ch>ede>ie Figuren und formen, die enliveder mis Kuchenteich gebacken oder aus Pappe geschnitten wiirden, aus einer verdeckten Schüssel herausgenoinme». Auch hierdurch sucht man die Zukuii't zu ergründe», i»de»r etn Mann, eine Frau, ein Ring, die Glücksgöttin selbst, Geld usw. uachgebildet worden sind und nun ergriffe» werde». Auf Wunschzettel schreibt man die verschiedensten Wünsche am, rollt die Zettel fest zusainmen und lässt fie von de» Anwesenden abnehnren. Ihr Inhalt ivird dann auf das kommende Jahr bezogen. Für sich nlleiir schreibt mau drei ganz besondere Liebliugswünsche ar>i, deren Eriülluiig einem sehr am Herzen liegt, und gibt de» einzelne» Blättchen stir die Silvesternacht einen Platz uulerm Kopskissen. Der nur Neujnhrsmorgen zuerst hervorgezogeue Wunsch geht dann in, nächsten Jahre in Erfüllung. Beim ersten Schlag der Muiernachtsstunde besteigt inan in Norddentschlnud wohl einen Stuhl, eine Bank, oder gar den Tisch, mit von hieraus den Glückssprung in das neue Jahr hinein zu machen. Unsere Vottabren glaubten, daß an der Jahreswende überirdische Kräfte gleichsam eine Brücke vom Sinnlichen nach dem Unbegreiflichen schlugen, und manche Sitte, die noch heutzutage geübt ivird, schreibt sich noch aus der Zeil her, da die alten Deutschen Götter verehrten und Donar, Froh und Holda ihnen lieb und wert waren. Heimkehr mit Hindernissen. Bon Löon Souvestre. Autorisierte Nebersetzung aus dem Französischen von Dr. Josephs» hn. Herr und Madame Labourache, ihr Sohn Gustav, 8 Jahre alt, und ihre Tochter Eudoxia, 6 Jahre alt, haben den Sonntagnachmittag bei Freunden auf dem Lande in Parc-Samt-Maur verbracht. Da das Wetter abscheulich war, hat man den ganzen Nachmittag in dem Speisezintmer der kleinen Villa sitzen müssen. Des Abends nach dem Essen haben die Damen das etliche ©tun» den vorher begonnene Gespräch über die Dienstboten wieder auf- geiiommen. Gustav langlveilt sich vor einem Ansichtskartenalbum und gähnt, als ,volle er sich die Kinnbacken ausrenken, Eudoxia bohrt die Finger bis zum Ellbogen in die Nase, und die beiden Herren haben sich zu einer Schachpartie gesetzt.. Die Partie ist endlos wie eine Seeschlange und interessant wie em Kapitel aus einem Kriminalroman, so bar die beiden Spieler alles andere darüber vergessen. Es bedarf daher gegen 10 Uhr abends der ganz cnergischeil Intervention seitens Madame Labourache, um ihrem Gatten begreiflich zu machen, daß es allerhöchste Zett sei, den Heimiveg anzutreten. , Die Familie Labourache macht sich also in einer wahrhaft ägyptischen Finsternis mitten durch Wasserpsützen bei immer iwch strömendem Regen auf den Weg zum Bahnhof. Der Bahnsteig ist schwarz von Menschen. Labourache: „Donnerwetter! — Das wird schwer halten, uns zu plazieren!" t _ ... Madame Labourache: „Ja, wenn du Nicht wie verdungen vor diesem blödsinnigen Schachbrett gesessen hättest' — Labourache: „Was ist da viel zu reden! Was geschehen ist, ist geschehen. Ich nehnie Gustav auf mich — sorge du sur Eudoxia. Sollten wir getrennt werden, so treffen wir uns aus dem Bahnhof in Paris wieder." . Madame Labourache: „Und die Wurst, d,e uns unsere Freunde gegeben haben? Ich habe gerade genug damit zu tun, meme ^"^Labourache: „Gib her! — Ach! ich habe die Billetts ver- Madame Labourache: „Schafs-kops! Drei Frank zum Teufel. Na, statt dazustehen wie ein Oelgötze, laufe lieber und hole andere — aber etwas schnell!" „ , . „ ... Hcrr Labourache, der einen heillosen Respekt vor ferner Gattin hat, stürzt an den Schalter. Als er zurückkomnit, fährt gerade em Zug in der Richtung nach Paris ab. . Madame Labourache: „Durch deine Schuld haben totr den Zug versäumt!" , „ n„ Gustav: „Papa, gibts keinen anderen Zug?" Labourache: „Aber ja! Natürlich!" _ o Nach Verlauf von zehn Minuten kommt em zweiter Zug ÜU. Er ist voll. Gedränge. Die Familie Labourache empfangt etliche Rippenstöße. Da sie um jeden Preis alle im nämlichen Coupü sitzen wollen, sinden sie überhaupt fernen Platz und sind gezwungen, auf dem Bahnsteig zu bleiben. , Madame Labourache (zu ihrem Gatten): ,Lch sagte es dir ja! Mit deiner dummen Manier, mir wie cm Hündchen nach- ^Labonrache: „Aber bitte, du warst im Gegenteil diejenige, welche immer schrie, wenn ich mich nur em en Schritt entfernte !" Madame Labourache: „Esel!" Labourache: „Ach bitte — ich liebe nicht, vor den Leuten —" Madame Labourache: „Was liebst du nicht? Sag doch mal: was liebst du nicht? (Herr Labourache beobachtet klugerweise Schweigen.) Siehst du, du weißt es selbst nicht einmal! In solchem Falle schweigt man!" Eudoxia (beginnt zu weinen): „Mama, werden wir nicht bald nach Hause sichren?" Madame Labourache: „Ach, laß mich in Ruhe! (Eudoxia beginnt stärker zu weinen.) Wenn du heulst, gibts Ohrfeigen!" Em neuer Zug fährt in die Halle ein. Sturm aus die Waggons. Ohne sich um ihren Gatten oder ihren Sohn hu kümmern, stürzt Madame Labourache mit Eudoxia in ein Abteil, in dem nur noch ein Platz leer ist. . , Ein mürrischer Reisender: „Aber das Coups ist za voll! Madame Labourache: „Was haben Sie mir zu sagen, he?" (Sie setzt sich mit Aplomb aus den freien Platz. Eudoxia bleibt vor ihr stehen.) Eudoxia: „Und Papa?" Madame Labourache: „Der wird sich schon früh genug wieder- sinden." , ~ „ Ter Zug fährt ab. Plötzlich stößt Eudoxia, die durchs Fenster gesehen hat, einen Schrei aus. Eudoxia: „Ach, Mama! Mama! Papa ist nicht mitgekommen!" _ ~ vz, , Madame Labourache: „Das sieht ihm ähnlich! Solch' em —! Aber er hat die Billetts! Was fangen wir nun bloß an?" Der Zug trifft in Paris ein. Madame Labourache und ihre Tochter verlassen das Coups. Madame Labourache, deren Gesicht durch den Zorii in eine apoplektische Päonie umgewandelt ist, hat den Entschluß gefaßt, den nächsten Zug zu erwarten. Aber auf der Strecke tritt eine Verkehrsstörung ein, wodurch der Zug eine beträchtliche Verspätung erleidet. Madame Labourache (mit dem Fuße stampfend-: „Dieser Dummkops! Am Ende hat er sich noch in irgend eine Eisenbahn- katastrophe eingelassen, wenn er nicht auch diesen Zug vev säumt hat! — Nein, wirklich ein Elend, für Lebenszeit an solch einen Hampelmann gekettet zu sein!" Endlich sährt der langersehnte Zug in den Bahnhof ein. In der Menge entdeckt Madame Labourache schließlich ihren Galten und Sohn. Ter unglückliche Labourache, welcher die Wurst krampfhaft in der Hand hält, hat über dem rechten Auge eine schrecö- schwiudet." „ „ „«, Madame Labourache: „Es war em Japaner, natürlich! Wozu hast du ihn auch beleidigt? Du machst immer solche Dummheiten! Aber nun komm endlich! Du hast doch tue Billetts?' Labourache: „Ja, hier sind sie." Die Familie Labourache wendet sich dem Ausgange zu. Man passiert die Villettkontrolle. Plötzlich taucht vor Herrn Labourache der Fiskus in Gestalt eines alten Zollbeamten auf. Der Beamte: „Nichts zu verteuern?" Labourache (triumphierend seine Wurst schwingend): „Nern, nichts — absolut nichts!" Der Beamte (auf die Wurst zeigend): „Und das da? Labourache: „Das da? Das ist nichts — absolut Nichts!" Eudoxia: „Doch Papa! Das ist eine Wurst!" Der Beamte (furchtbar): „Eine Wurst???! Mso Sie wollte-, schmuggeln? — Na, Ihr Maß ist voll!" Labourache: „Mer ich toeiß ja gar nicht, daß Wurst steuer- ^'^Madame Labourache: „Er weii- nicht, daß Wurst —!!" Labourache: „Aber so schweige doch! Ich will ja gern bezahlen. Was habe ich denn mit meinem Portemonnaie gemacht t Ich kann ja mein Portemonnaie gar nicht finden? Fran, hast du Geld? Madame Labourache: „Nicht einen Sou!" Der Beamte: „Habe ich Ihnen nicht gesagt: Ihr Maß ,st Labourache: „Aber ich — mein Name ist Labourache. Soeben im Zuge hat mir ein Japaner einen Faustschlag versetzt. Jetzt errate ich: es war ein geschickter Spitzbube!" Der Beamte: „Keine Ausflüchte! Ihr Name, Vorriame, Labourache: „Was wird denn mit mir geschehen?" Der Beamte: „Erstens wird die Wurst konfisziert- , Dann wird die Verwaltung einen Prozeß gegen Sie anstrengen, der «u so etwa 100 Frank kosten wird. Und wenn Sie sich wieder beim Schmuggel erwischen lassen, fliegen Sie m den Kasten 1 768 — Madame Labonrache (wütend zu ihrem Gatten): „Na, du sollst niich noch einmal anfsordern, am Sonntag aufs Land zu fahren!" _____________ Das „altbewährte" Gymnasium. Geh. Justizrat L. P a s s a r g e in Jena, früher Obcrlandes- gerichlsrat in Königsberg i. 'Br., hat fein „o stpreujzij ch e s I u g e n d l c b e n, Erinnerungen und Kultiirbilde r" (Leivzig, Verlag von B. Etlicher Nachfolger) soeben in zweiter Auflage erscheinen taiii’n können. Ein für alle akademisch Gebildeten interessantes und anuiiaiües Buch. Em Nachtrag, geschrieben im 81. Lebensjahre des Verfassers, berichtet, das; die sehr trüben Schilderungen ans seiner Schulzeit, die er in Königsberg auf dem Gymnasium unter Männern durchmachte, deren Namen in der Getehrienwclt etwas bedeutet: Gotihold, Lübeck und Lehrs, daß diese Schitderiiugeu einer „schmerzlichen Episode in seiner jngend- liehen Entivicklung ein geivisses Aufsehen gemacht haben." Er schreibt: „Vielleicht darum, ivcil ich eine Wunde berührte, daran unser ganzes Unierrichtswesen krankt. Ich habe", fügt er hinzu, „freilich von Schülern nur wenige Zuschriften erhalten, wohl aber von einer groben Zahl von 'Männern, namentlich solchen, deren Söhne am heutigen Gymnasium gescheitert lind; noch mehr uon Lehrern, die — ohne jede Ausnahme — sich mit meiner Darstellung und mit meinen Vorschlägen einverstanden erklärt haben. Denn ivie sehr auch beute die Schüler unter dem herrschenden, längst veralteten System leiden, das Elend ist ein noch viel gröberes bet den Lehrern selbst. . . . Auch bemerke ich schließlich, da« mein Urteil über das heutige Gymnasium sich nicht bloß auf das von nur Erlebte, also auf eigene Wahrnehmungen, gründet, sondern auch auf die Mttteiluiwen von meinen drei Söhnen, die in der Zeit von 186g bis 1886 zwei Gymnasien in Königsberg und das in Insterburg besucht haben. Vielleicht noch strenger als mein Urteil lautet das von verschiedenen yremiben in ganz Deutschland." Tas Buck, glänzend geschrieben, von geivinneiider Wahrhaftigkeit und Gefühlsivärme erfüllt, recht.unterhaltsam in seinem zweiten Teile, in dem er n. a. sehr hübsche Charakteristen von hervorragenden Königsberger und Heidelberger llutoersitäts-Lehrern ent- wirst, ist im ersten Teile eine der n ä r t e tt e n Anklage n gegen das angeblich „altbewährt e." G y m n a s i u m, und zwar aus dessen vermeintlicher Blütezeit. Man wird bem Greise, der noch nach 00 bis 70 Jahren. das Grausen an feilte „goldene Jugendzeit", die er auf dem Gymncmum verlebte, nicht loswerden kann, kein übereiltes, teichiiertiges Urteil vorwer'en dürfen. Geh. Instizräte haben ein Vorrecht darauf, ernst genommen zu werden. 9lur einige Sätze, die besonders beachteiiswert erscheinen: „Nun febe man untere heutigen Gumuasiasten, die womöglich schot, vom je.hsten Lebensjahre ab die Vorschule besuchen, ein- gepsercht in traurige, oft licht- und litstlose Räume, zum Turn- unterricht widerivitlig geführt, weit freudlos, träge it n d kraftlos, nichts »v t j s e u d, als iv a s ihnen ein- gepaukt wurde, ohne jede Kenntnis des Lebens, krankhaft nach einer Erlösung verlangend aus einem Kerker, nicht selten sich mit Selb ft mordg^ da n k e n tragend. Tie m eilten v o n ihnen haben das Aussehen von 'Mehlwürmern, tote jemand es treffend nannte; meint sie aber die Schute wirklich durchgemacht haben, ivas nur wenigen gelingt, sind es ost nur — bebrillte Krüppel. Schon Zwingli nannte solche Unglückliche: Cadaverosos vultis circum f-rentea, Studie si epera in Höre extincti, ö. h. „Umtvandelnde nut Leichen- ge sich kern, durch Lernen und Arbeiten in der Blüte erstickt" . . , Ich habe es erlebt, da« ein unbegabter, aber h ö ch st steiniger Schüler in der Tertia namens Wolfersdorf vor U e b e r a n st r e n g u ii g wahnsinnig wurde . . . Tas Gymnasium mühte aufhören, ein Vrokr u st esbe11 zu sein. . . . Denke» lehrt nicht die Schule, sondern das Leben und die eigene Geisteskraft ganz von selbst. Vor allem dar! der V e r st and des Schülers n i ch t d u r ch v e r s r ü h t e s Renten u n b Grübeln verwirrt werden. Am 23. September 841 bestand er sein 9tbiturienteneramen, am 17. April 1845 fd.lt ihm ein Wort aus Horaz ein : Beatus ille — «der er schrieb es in fernem Tagebuch nicht zu Ende, sondern die Worte: „Doch nein I Keine Erinnertmg an die Schule l" „ Gramenohantaficn Quälen noch jetzt den Greis in schweren Träumen. Die Schule erscheint ihm in der Erinnerung als ein „Schlammbad". Stierem — ManitelundKüteSchnitzer,MeiiteFreuitdin Von nebenan und andere Skizzen. Verlag Dr. P. Langenscheidt, Groß-Lichterfelde-Ost. Preis 2 Mk. Dieses Buch vereinigt die besten Arbeiten eines Schriftsteller-Ehepaars. Was die beiden zu sagen haben, ist aus einer heiteren Weltanschauung und aus liebevoller Beobachtung des Lebens heraus erwachsen: es sind Geschichten, die in anmutiger Form, zuweilen überhaucht von leisem Spott, von den kleinen Komödien und Tragödien des Menschenherzeus erzählen. Die hübsche, in dem Bande enthaltene dramatische Szene „Ein Mann, der geliebt wird" hat im Dresdener Residenztheater Erfolg errungen. * Au s dem Simpliz i ffi mirs. Meine Schwiegermutter ist sehr ängstlich, was ihre Gesundheit anbelangt. Einmal kam ich nach Haufe und fand sie in Tränen ächzend und stöhnend. Wortlos wies sie mir ihren Unterarm, auf dem drei rote Flecke brannteit. „Mückenstiche!" sagte'ich. Da wurde sie empört. Sie sah in den Flecken Symptome einer furchtbaren Krankheit, Masern mindestens. Ich mußte auf der Stelle nach dem nächsten Arzt telephonieren. Gottlob hakle sich vor kurzem einer in unserer nächsten Nähe niedergelassen. Er kam nach zwei Minuten, besah sich den Arm und wiegte seinen Kopf hin und her: „Es war die allerhöchste Zeit, daß Sie mich, gerufen haben", sagte er. Meine Schwiegermutter griff erbleichend zum Herzen. Und aus ihren feuchten Augen schoß ein Blick voll schweren Vorwurss zu mir hinüber. Auch ich war betroffen. Wenn ich noch gewartet hätte, dachte ich und ärgerte mich. . Laut sagte ich, ernst und besorgt: „So?" — „Ja", fuhr der junge Doktor fort, „zwei Minuten später — und man hätte von dielen Mecken nichts mehr gesehen . . Keife». — Egypten und Palästina Iverden auch im Jahre 1907 das Ziel mehrerer Studienfahrteil bilden. Die 20. Reise beginnt am 16. März in Genua uitb führt über Neapel, Korinth, Athen, Smyrna, Rhodos, Beirut, Damaskus, See Genezareth durch Galiläa nach Jerusalem, woselbst die Teilnehmer während des Osterfestes weilett, und weiter nach Unter- und Oberegypten bis Luxor-Assuan. Wer nicht die ganze Tour mitmachett will, kann eine der im Programm vorgesehenen Teiltvüren wählen. Die Sommerreifen beginnen am 10. Juli, 8. August und 19. September. Kleine Separatdampfer werden nicht benutzt, sondern fast ausschließlich die großen Schiffe der regulären Linien deS Norddeutschen Lloyd, u. a. die Salondampfer „Therapia", „Schleswig" und „Hohenzollern". Sämtliche Fahrten, an denen auch Nichtlehrer teilnehmen, iverden bon dem Veranstalter dieser Studienreisen Herrn Jul. Bolthausen in Solingen persönlich geleitet. Ausführliche Programme iverden auf Anfrage kostenfrei zugesandt. __ Zur ZckhkcSVeude. Mit der ÖMoctcn Feierklaage Set gegrüßt, o nettes Jahr; Aus des Herzens tiefstem Drange Bring ich meme Wünsche dar: Neige liebreich dich zur Erde, Last des Friedens Palmen roelm. Tast das Wort zur Wahrheit werde Botz der Völker Wohlergehii. Gib nnS sestes Gottvertraueu, Schenk dem Herzen woben Muk, Tast ivir hoffend aufivärts schauen Zit des Glaubens Hmrmelsgut, Schwebe tröstend in die Räume, Wo der Dulder seufzt und ringt, Dag ihm ut die wirren Träume Auch ein Strahl der Hoffnung dringt. Sende allen frohe Tage, Spende Segen für und für. — Doch hab' ich die bange Frage: Neues Jahr, was bringft du mir? Gießen, Silvester 1908. Theodor LooS. Reujahrs-ArrLhmoZrlph. Nachdruck verbot!" 1 2 4 4 5 Stoff für Kleidungsstücke. 2 6 7 5 4 musikalisches Instrument. 3 2 6 8 Waffe mancher Tiere, 4 5 3 6 bekannter Rennfahrer. 5 7 5 6 Stadt in Böhmeit. 6 5 3 flinken Tier. 7 5 6 altdeutsche Waffe» & 6 4 5 ein Baum. 3 5 8 8 5 ein Geflügel. 5 8 7 5 4 überirdisches Wesen. 8 2 6 8 5 8 nordische Göttmen. Die Anfangsbuchstaben der gefundeneit Wörter bezeichnet Etwas, was.wir unfern Lesern zum Jahreswechsel wünschen. Auslösung in nächster Nummer. Auslösung des Versteckrätsels in voriger Nmnmerr Nichtswürdig ist die Nation, die nicht ihr alles setzt für ihre Ehre. Redakttont Ern st Heß. — Rotatwnsdruck und Verlaa der Brühl'icden ÜI^rsitäE^Ind^^d^'eret. R.