Dreiiag dett 31. August 1906 WW UMKchMiWSS Aer Stern. Roman von Ulrich Frank. Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) Für junge, unreife Seelen haben diese Lehren etwas Faszinierendes. Und wenn sie mich nicht ganz überwältigten, so lag das wohl in der angeborenen Natur und den einfachen Anschauungen, die von meiner Jugendzeit in mir wurzelten und lebten. Sie waren in mir nicht ganz zu entreißen, in mir nicht zu ertöten." Mit einem glückseligen Lächeln schaute sie um sich, als wolle sie sich vergewissern, daß sie all dies noch besitze, was ihr aus der Wirrnis ihrer Seele wieder zu Ruhe und Frieden geholfen. Da war cs um sie ausgebreitet in freundlicher, heimlicher Innigkeit. Das traute Heim I Hier auf diesem Boden schlichtester, reinster Wahrhaftigkeit hatte sie Einkehr gehalten und den Mut gewonnen, offen zu sprechen über ihre Vergangenheit. Und Graf Gnido sollte es fein I Damit er verstehen lerne, daß sie nicht anders habe handeln können. Verstehen! Verschmerzen I Sie hatte eine kleine Pause gemacht, als sammle sic frische Kräfte zum Letzten, was noch zu sagen ivar. Der Graf saß da, als ob eine ganz neue Welt ihm erschlossen würde. Stumm, wortlos, in unsäglichem Staunen. Das Standesbewußtsein seiner Kreise, ihr Adelsstolz und der Hochmut aristokratischer Vorurteile waren ihm nicht fremd. Er selbst gehörte einem stolzen, altadeligen Geschlecht an, und sie alle fühlten cs als einen Vorzug, der sie über andere Sterbliche erhob. Aber daß dieser Stolz auch auf einem ganz anderen Boden keimen konnte, war ihm neu, unfaßlich. Und gerade die, die für die Parias der Gesellschaft galten, Komödianten, Künstlcrvolk, Zigeuner, hatten diesen Stolz in sich ausgebildet, in ihren Reihen gab es welche, die sich mehr dünkten als die ganze übrige Welt. Und Della gehörte zu ihnen, und darum hatte sie damals, als er in Mailand seine Grafenkrone ihr aufs Haupt setzen wollte, ihn zurückgewiescn. Damals, als er klar und deutlich um sie warb, am Tage nach ihrem ersten Auftreten in der Skala zu Mailand. Ja, wahrhaftig! Damals war er nur ein armer Graf und sie eine Königin, der jubelnd alle Welt zu Füßen lag. Er hatte die wahnsinnige südländische Begeisterung miterlebt, die sie bis in die Wolken hob und ihr am Taae darauf anacboten, allem zu entsagen, ihrer Kunst, ihrem Ruhm, ihrer Karriere, und sein Weib zu werden. ~ Das Kantorstöchterlein aus Bernstadt lind die schloß. Herrin von Giersdorf! War das nicht auch eine Karriere? Jetzt aber verstand er sie! Und als wäre sie seinem Eedankengange gefolgt, sagte sic: „Sie werden cs nach dicscn Bckenntnisscn vielleicht begreifen, was in Mailand zwischen uns stand. Ich hatte die erste Staffel erklommen, die hinaufführtc zu den Gipfeln des Ruhmes. Die Schwelle des Tempels hatte ich überschritten und Sie luden mich zur Umkehr! Mich ersüllte der wundervolle Rausch des Erfolges, und Sie boten mir den nüchternen Trank einer Ehe! Ich sollte daS Begehren eines einzelnen erfüllen, einem einzelnen gehören, wo die ganze Welt mich jubelnd verlangte, wo Königinnen und Fürsten meiner harrten!" „O, Della, eg hätte eines gegeben, was Ihnen das Opfer leicht gemacht hätte — die Liebe!" Sie sah ihn mit weiten, traumhaften Blicken an, als trete ein ganz neuer Gedanke vor ihre Seele. „Aber Sie liebten mich nicht, und in leidenschaftlichem, eifersüchtigem Zorn, in Haß und Verachtung gegen einen anderen, ging ich von dannen, und . . . o, eine Ehe, wie ich sie führe, ist die gerechte Sühne für ein Bündnis, das aus Trotz und verletztem Schamgefühl geschlossen wurde." Eine tiefe, hoffnungslose Trauer durchdrang seine Worte. „Liber ich ... ich liebte keinen anderen . . ich liebte nur meine Kunst, meinen jungen Ruhm und die Freiheit des mir selbst erschaffenen Lebens." „Alle Welt sprach von Witielsbach! Damals schon. Und immer wieder! Man glaubte Sie in intimen Beziehungen zu ihm, frei, wie es in diesen Kreisen oft vorkommt, und doch gebunden ..." Sie zuckte zusammen. Eine fahle Blässe bedeckte ihr« Wangen. Wie etwas Bekanntes klangen ihr seine Worte War es Wittelsbach nicht, der vor kurzem so zu ihr gesprochen? Sie hatte sich erhoben. „Die Vermutungen waren und sind falsch, Herr Graf!" sagte sie mit etwas gehobener Stimme, „aber ich habe fein Recht, mich darüber zu beklagen. Wer sich außerhalb bei Bestehenden, allgemein Gültigen stellt, muß die Folgen davor tragen. Aber um eines bitte ich Sie, daß Sie mir glauben Wittelsbach stand nie in einer anderen Beziehung zu mir als der eines Lehrers erst, dann — eines Freundes! Vieh leicht richtiger eines Kameraden, Kollegen! Das Ziel wai erreicht, was mir damals das Erstrebenswerteste schien. Ein« 506 Sie dort- // Im Jahre 1738 sind Tauszeugen: v. Trillitz, Herr t>. Lesch, Frau v. 3 Merlau. mit mit mit zu rechter Sie sollen Berlin, in an — ein dem hatte über mich, sönlichkeit. mir richtig vor einigen Tagen bereits getan. Ich habe an meinen Agenten geschrieben, diesmal ganz selbständig . . „Kann Ihnen denn niemand behilflich sein?" fragte er mit unruhigem, fast ungeduldigem Ton. „Nein, Herr Graf! Diese Welt ist allen denen fremd, die in Liebe und Freundschaft zu mir stehen. — Aber es bedarf dessen nicht, ich kenne sie jetzt. Ich kenne sie mit allen ihren Schwächen, mit ihren Intrigen, ihren: Neid, ihrer Unzuverlässigkeit, ihrer Eitelkeit, ihrem Leichtsinn, aber auch mit ihren Vorzügen, ihrer Arbeit, ihrem Ernst, ihrem Reiz und ihren gewaltigen Strömungen und Erregungen: das zu verkörpern, das nachzuschaffen und mit eigener schöpferischer Kraft zu durchdringen, maZ unsere Größten und Besten geschaffen, die in Wahrheit Auserkorenen! Wer vermöchte uns das nachzufühlen, was in uns ausersteht an Abenden wie an jenen, die Sie in Berlin miterlebt haben?" Ec seufzte schwer auf. (Fortsetzung folgt.) Aie Ireiherrn V Wrede, ehemaliger Besitzer der Burg zu Lindes (Klein-Linden). Charlotte von Merlau. ~ 1740: Ludwig Leopold von Wrede mit Fraulem von Seebach. 1777: Ludwig August von Wrede, Kaiserl. russischer Maior, Adelheid von Löwenseld. , ,L . •1780: August Ludwig v. Wrede, Komgl. britannischer Maior, • von Hill. m Im Jahre 1773 wurde auf der Burg dem ehemaligen Kon- sistorialdirettor zu Darmstadt, Herrn Johann Gottlieb Jan und seiner Gemahlin Eleonore Luise v. Wrede, eine Tochter geboren und Gevattern waren Generalin von Schwalbach, Major Karl von Wrede aus Daripstadt und der Kaiserlich russische Maior Friedrich von Wrede. , t „ Trauungen sanden statt in der „Freiherrlich adeligen Kapelle" beim Friedhof. Diese Kapelle war 1613 von Herrn von Wrede erbaut und später der Gemeinde überlassen worden. Sie hat der Gemeinde bis zum Jahre 1864 als einziges Gotteshaus gedient und mujjte. zuletzt wegen Baufälligkeit abgebrochen tvcibeti. * 1734 wurde darin getraut Johann Gottfried v. Wrede Ebenbürtige, Gleichberechtigte war ich neben ihm geworden. Ich galt auf meinem Gebiete das, ivas er auf dem seinen. Ich war eine Erste geivorden, von jenem Abend in Mailand ' Star, wie es in der Kunstsprache heißt. Trotz- eu in gewissem Sinne ein großes Uebergewicht Ich stand unter dem Einfluß seiner starken Per- Ich ging auf alles ein, ivas er mir riet, weil es schien, nur meiner. Kunst zu leben, um sie ganz und heiterer schaute er auf die vor ihm Sitzende. „Sie wissen nicht, wie wohl Sie mir getan haben. Ich kam hierher . . . nochmals wollte ich Ihnen den Schutz der Giersdorfs anbieten. Nicht wie damals, aber um Sie einer Situation zu entreißen, die, wie ich fürchtete, Ihrer nicht würdig war. Eine unsagbare Furcht erfaßte mich, hin zurückkehren zu sehen . . . dorthin, wo er . . Sie lächelte wehmütig. „Seien Sie unbesorgt, Herr Graf! Ich habe eine schreckhafte Vorstellung abwehren. „Das hat mich niedergeworfen." „Und wenn Sie wieder zurückkehren?" Ein angstvoller Ton klang aus seinen Worten. „Ich bin genesen, Herr Graf! In jeder Beziehung. Zn furchtbar nahe habe ich das Schreckliche gesehen. Wie in Todesgefahr! Ich weiß jetzt, wohin es führt, sich mehr zu dünken als andere . . . mir schaudert! Der Beklagenswerte. Eine gewaltige Begabung ist an dem Wahngebilde des Ueber- menschentums gescheitert. Titanisch sich dünken und so jämmerlich klein zu sein!" Er sah sie bewundernd an und sagte leise: „Aber Siel Della! Wie ist Ihr Geist gewachsen in diesen Lebenskämpfen. Sie ragen hinaus über das Gewöhnliche, nicht nur als Künstlerin, auch als Weib. Sie sind groß ..." „Doch nur, weil ich in diesen Wochen der Nachdenklichkeit und Ueberlegung gefunden habe, wie klein, wie unendlich klein ich bin!" „Und wollen Sie zur Bühne zurückkehren? .Ja Herr Graf! Ich habe die erforderlichen Schritte Wie aus der Ortsgeschichte vo» Klein-Linden hervorgeht, ging die Gründling des Dorfes von „der Burg" aus, dem ehemaligen Wohnsitz der Freiherrlich adeligen Familie v. Wrede. In einer Urkunde vom Jahre 1280 geschieht der Burg unter dem Namen niinor Villa dicta Lindes zmn ersten Male Erwähnung Im Laufe der Zeit, namentlich zu Anfang des 19. Jahrhunderts, hat dieser alte Herrensitz durch Abbruch umfangreicher Gebäude vieles von seinem Burgcharalter eingebüßt. Das Wohnhaus welches ieM zu freundlichen Wütschastsräumen eingerichtet ist, war um ein Stockwerk höher. Ein Seitenbau, der nut der Burg in Verbindung stand, diente dem Bnrghofmann als Wohnung. Von den Scheunen und Stallungen, sowie dem an der Wetzlarerstraße gelegenen Unterhof ist bis auf wenige Mauerreste nichts mehr vorhanden. Ein weiteres Wohnhaus, das oberhalb der Burg, im sogenannten Bnrggarten stand, wurde auf Abbruch nach Groß-Rechtenbach verkauft Der für Wirtschastszwecke terrasienformig angelegte Burggarten bietet jetzt im Sommer mit seinen schattenspendenden Bäumen einen angenehmen Aufenthaltsort. . Daß die „Freiherrlich adelige Familie von Wrede",,wie sie in den kirchenamtlichen Protokollen immer genannt wird, in ihren besseren Zeiten in hohem Ansehen stand, beweisen die freundschaftlichen und verwandtschafttichen Beziehungen, nut, denen sie Zn den anderen hessischen Adelsfamilien stand. Bei einer Taufe im Jahre 1735 sind als Paten auf der Burg anwesend: Gräfin von Laubach, Frau Hauptmann v. Hill, Fräulein von Merlau, Leutnant ö'. Graß und Hauptmann v. Schwalbachaus Gießen. Im Jahre 1738 sind Tanfzeugen: Herr ». Merlan, Maior v Trillitz, Herr v. Lesch, Frau v. Reinkönig, Fran v. Korst, Fräulein v. Schrautenbach, Fräulein v. Wattenheim, Fraulem zu besitzen. Nur lose war in dieser Zeit mein Zusammenhang mit der Heimat, selbst mit dem Elternhaus. Fürchtete er, daß eine Heimkehr eine Abkehr bedeutete? Vielleicht! Jedenfalls hielt er mich fern, und selbst mein Auftreten in Berlin verzögerte er deshalb von Jahr zu Jahr! Und so hatte er mich wirklich isoliert. Um so inniger schloß ich mich ihm an. Ob wir nun zusammen waren oder durch unsere Engageinents getrennt, er mar im Geiste immer bei mir. Und ich muß bekennen, daß ich ihm unendlich viel danke, wie für meine künstlerische, auch für meine geistige Entwicklung." Sie ruhte einen Augenblick und, als sie des Grafen Augen wie in banger Neugier auf sich gerichtet sah, fuhr sie fort: „Wittelsbach ist eine äußerst empfindliche Natur — allen Eindrücken, allen Sensationen, allen Strömungen leicht zugänglich. Ein Mensch, ganz modern im Fühlen und Denken, wirkte er naturgemäß auf mich ein, die in der Eigenart ihres Lebens längst nervös und reizbar geworden war, ohne es selbst recht zu wissen. Mit hinreißender Beredsamkeit wußte er auch mich in diese Gedankenwelt einzuführen und mich für Dinge anzuregen, die dem Geiste Bildung und Reife geben. Ich glaubte nicht anders, so, wie unser Leben fei, müsse es sein. Wir! Die Auserwählten I Und so stand ich neben Wittelsbach — nur so!" „Ich danke Ihnen", sagte er einfach und nahm ihre Hand, auf die er einen ehrerbietigen Kuß drückte. Es war, als ob eine Last von seiner Seele genommen wäre. Freier Charlotte v. Seebach. ~ In dec alten Friedhofskapelle befand sich auch die Familiengruft des Freih. v. Wrede. Bei Abbruch der Kapelle wurden die Grabsteine an die Innenseite der Umfassungsmauer des alten Friedhofs angelehnt, wo sie heute noch stehen. Ueber eine Beisetzungsfeierlichkeit aus dem Jahre 1765 be- richtel das Kirchenbuch: „Der Hochwohlgeborene Herr mibtotg Leopold Karl v. Wrede, Sr. Hochfürstlichen Durchlaucht zu Hessen- Darmstadt, hochbestallter Herr Obristwachtmeister und Mmor bei dem Löblichen Infanterie-Regiment des Durchlauchtigsten Prinzen Georg Wilhelmus in der Stadt und Festnng Gießen, verwechselte Sonntags, als den 13. January das Zeitliche mit dem Ewigen^ als er ohnvermutet mit einem Schlagfluß überfallen wurde. Der entseelte Leichnam wurde Dienstags, als den lv. standesgemäß allhiero beigesetzt, wobei der Herr Professor Bechihold Zeit erkannt, welchen Gefahren ich ausgesetzt war. auch das wissen. Schon vor meinem Gastspiel in den letzten Wochen, die ich in Wien zubrachte, wo Wittelsbach zurzeit engagiert ist, merkte ich eine Veränderung in seinem Wesen, und dann in Berlin . . Sie bedeckte das Antlitz mit der Hand, als wolle sie 507 für Kriegskosten eine Entschädigung von 932 fl., die Stifsdame Wilhelmine von Wrede in Gießen erhält einen Nebenbau als Eigentum und 4000 sl. Dieses Kapital vermacht sie 1817 der Generalin von Nagel in Gießen, die es bis zum Jahre 1828 den Gutskäusern zu 5 Prozent verzinslich stehen läßt. 1814 wird der Unterhof an der Wetzlarer Straße für 458 fl. an Johs. Jung, Christoph Lenz, Ludwig Eckhard und Jakob Weigel verkauft. Die übrigen Gebäude, Burghaus, Scheuern und Stallungen werden von den Gutskäufern an den Gemeinds- mann Johs. Jung für 600 fl. ivieder abgetreten. , Von der ganzen Kaufsumme erhalt Freiherr v. Wrede in .Würgossen bar ausbezahlt 2278 fl. Seit dem Wegzug des Freiherrn von Wrede aus Klein- Linden nach Würgossen scheinen alle Beziehungen zur. Gemeinde abgebrochen zu feilt. Aus einer Mitteilung des Pfarramts zu Herstelle erfuhren wir noch, daß ein Herr v. Wrede, der m Würgossen wohnte, im Jahre 1821 dort in Konkurs geraten iet. Ob jetzt noch Nachkommen der Familie existieren, konnte nicht ermittelt werdens vielleicht ist es einem der geehrten Leser möglich. darüber Auskunft zu geben. B. . . . r. als Garnisonsprediger die Leichenpredigt über Röm. 4. B. 8. I hielten; gesungen wurde: Freu dich sehr, o meine Seele und m I der Kirche: Wenn mein Stündlein vorhanden ist, wo auch kurz I vor der Leichenpredigt eine Trauermusik ausgeführt wurde von I den Hautboisten. Nach der Predigt wurde unter dem ganzen I Geläute gesungen: Nun lasset uns den Leib begraben. Den I Leichentext haben sich der Hochsel. Herr selbst erwählt. , Die Hochadelige Leiche wurde altem Herkommen und Gerechtig- I kett nach am sogenannten Bachweg von der ganzen Gemeinde I und den Schülern empfangen, welche auf dem Leichenwagen in | Begleitung eines fürstlichen Landreiters und Grenadrerkorps unter Anführung des Hauptmanns Schmalkalder von Gießen aus bis I an den vorgedachten Bachweg geführt wurde, hernach auf die I Totenbahre gesetzt und bis in die Kirche in das Hocgadelige I Wredische Begräbnis getragen wurde. Des Hochsel. Herrn Majors | ruhmvolles Alter ist gewesen 56 Jahre, 8 Monate und 15 Tage." I Anno 1791. Der Fürstl. Hessen-Darmstädtischc Obrist und Kommandeur eines leichten Infanterie-Bataillons, auch Ritter des Fürstl. Hessen-Cassel'schen Militärordens, Herr August Ludwig v. Wrede, war geboren zu Merlau bei Grünberg am 26. Februar und starb zu Gießen den 1. Juni 1791 in einem Alter von 43 Jahren, 3 Monaten und 2 Tagen und wurde am 3. Juni in der von Schwalbachischen Gruft zu Gießen beigesetzt. Anno 1792. Die Weyland Hochwohlgeborene Frau Sophie Charlotte Dorothea Christiana v. Wrede geboren in Merlau, Witwe von Ludwig Karl, Obrist v. Wrede, starb allhier nm 10. Dezember und wurde in der Stille am 12. Dezember in der Gruft, zu Klein-Lindes beigesetzt. Ihr Alter waren 80 Jahre weniger 29 Tagen. Ans vorgefundenen Gemeinde- und Schulakten sind noch Einzelheiten über die adelige Familie und ihr Verhältnis zur Gemeinde zu berichten. Sehr dürftig war die Lehrer-Besoldung in Klein-Linden. An bar erhielt der Lehrer jährlich 80 Gulden. Bei der Stelle war kein Land, ttodj* nicht einmal soviel, „daß man eine Salat- pslanze hinsetzen tonnte. Der Schullehrer muß Gras für seine Kuh und Holz kaufen, dazu noch Merzins geben, wo ihm noch mehr als die Hälfte seiner Besoldung draufgeht". Durch die Güte der Aebtissin v. Wrede zu Frauenalp waren wegen verschiedener Gefälligkeiten des Schullehrers 34 Gulden zum Ankauf eines Schulgrundstückes gestiftet worden. Das Konsistorium ! vermehrte den Fonds um weitere 45 Gulden. Hierauf wurde | anno 1796 ein Acker „vor 83 Gulden bei einem öffentlichen Strich gestrichen, welches mit den Kosten des Kaufbriefes auf 84 Gulden 6 Kreuzer kommt." Wegen des noch fehlenden Betrages wendet sich der Schullehrer Frank in Klein-Linden an den Freiherrn von Senkenberg in Gießen mit der Bitte, die noch restierende Summe gütigst beisteuern zu wollen. Im Jahre 1798 stellt die Gemeinde an das Fürstliche Oberamt in Gießen das Ansinnen, den Obristen von Wrede, der zu dieser Zeit in Gießen wohnte, zur Beisteuer für die Einquartierungskosten heranzuziehen. Das Oberamt entscheidet, daß von Wrede für dieses Jahr 100 Gulden beizusteuern hat. Im Jahre 1781 verklagt die Gemeinde den Herrn v. Wrede beim Oberamt, weil er keinen Watz (Eber) halten will und verbietet ihm darum den Beitrieb seiner Schweine zur Gemeinde- Herde. Das Oberamt entscheidet zu Gunsten des Freiherrn. 1807 verläßt der letzte in Klein-Linden ansässige Freiherr Ludwig Dietrich Christian v. Wrede den Ort und verzieht nach Würgossen bei Herstelte in Westfalen. Nach fünf vorgefundenen Briefen zu urteilen, war er in steter Geldverlegenheit und darum gezwungen, zunächst das Gut zu verpachten. Nach dem vorliegenden Pachtprotokoll sind die Pächter: Johannes Weigel, Ludwig Jung, Andreas Luh, Ludwig. Lenz, Gemeindeschreiber Weigel, Georg Philipp Weigel, Caspar Weigel Witwe und Friedrich Weller. Das Gut wird mit Ausnahme des Hofes und der Gärten für 870 Gulden auf 12 Jahre verpachtet. Es enthielt 107 Morgen 35 Ruthen Ackerland und Wiesen, die zu 9784 fl. taxiert sind. Dazu kommen noch 23 Morgen Acker außerhalb der Gemarkung, der Wert der Gebäude mit 1740 fl., im Ganzen also eilt Wertobjekt zu 13 421 fl. veranschlagt. Zwei Jahre nach der Verpachtung beabsichtigt die Gemeinde, das Gut zu kaufen. Der Bürgermeister Ludwig Weigel läßt die ganze Gemeinde darüber abstimmen, und alle gegen einen, Christoph Lenz, geben durch Unterschrift ihre Zustimmung. Gegen eine Abstandessumme an die Pächter wird das Gut 1812 am 22. Juli öffentlich versteigert. Herr v. Zwirnlein aus Winnerod bleibt Meistbietender und erhält für 15 000 fl. den Zuschlag. Dieser verkauft das Gut wieder nm 8. März 1813 für 15 5Ö0 fl. an Klein-Lino euer Ortsbürger. Die. Käufer sind: Ludwig Lenz, Caspar Lenz, Johannes Schaum, Gemeindeschreiber Weigel, Ph. Weigel, Ludwig Weigel, Ludwig Lenz, Johannes Weigel, Johannes Theiß, Johannes Jung, Georg PH. Weigel, PH. Deibel, Andreas Lenz, Jakob Wejgel, Phl. Weigel Sohn, Philipp Neidel, Johs. Deibel, Friedrich Andermann, Ludwig Weigel, Schwanenwirt und PH. Jung. Das Gut umfaßt: Wohnhaus, 2 Scheuern, Stallungen und Hofraum nebst 4 Morgen 31 Ruthen Burggarten, 81 Morgen Ackerland, 14 Morgen Wiesen, 8 Morgen Weide und die Pferchgerechtigkeit „auf den 20 Morgen". Aus dem Gutsverkauf erhält die Gemeinde laut Vergleich Das schwächere Geschlecht. Vielleicht hat's für die empfindlichen Ohren allerradikalfler Fraitenrechtleriitnen einen etwas unangeirehmen Klang, aber eine Beleidigung ist es jedenfalls nicht, wenn hier vom „schwächeren" Geschlechte die Rede sein soll. Miltons freundliches Urteil mag über dem Ganzen schweben: „Die Frau ist die schone Schwäche der Natur". . « Die Schranken des Weibes bedeuten ja auch seine starke. Mit Schillerschem Idealismus darf man sich zu der wertvollen Tatsache bekennen: „Mächtig seid ihr; ihr seid's durch der Gegenwart ruhigen Zauber; was die stille nicht wirkt, wirket die rauschende nie. Kraft erwart' ich vom Mann, des Gesetzes Würde behaupt' er; aber durch Anmut allem herrschet und herrsche das Weib!" Die Anmutigen werden es dem Dichter sicherlich nicht Übelnehmen, wenn er ein andermal die feine kritische Glosse macht: „Männer richten nach Gründen, des Weibes Urteil ist seine Liebe; wo es nicht liebt, hat schon gerichtet das Weib". Daran hat z. B. Heinrich v. Trectschke gedacht, und es steht darum in seiner „Politik" zu lesen, daß es wünschenswert sei, daß unsere Damen mit politischen Stimmrechten und dergleichen ausgerüstet würden. Echte, holde Weiblichkeit, lieblich frauenhafte Natürlichkeit, damit hat das schwächere Geschlecht zu allen Seiten alle möglichen Siege erfochten. So ist die Ratsdienerstochter Klara Tott in Augsburg 1472 die Gemahlin des Pfalzgrafen Friedrich geworden. Im Jahre_ 15o7 wurde die schöne Philippine Welser zur Frau Erzherzogin Ferdinand von Oesterreich, — und wie könnte dieses Kapitel schier ms Endlose ansgesponnen werden! Es soll aber nicht einseitig von der,äußeren Schönheit geredet werben. Luthers Frau konnte auf dieses Prädikat keinen Anspruch erheben, und der Reformator hat ihr doch das Kompliment gemacht: „Säte von Bora ist der Morgenstern von Wittenberg." Ihr eignete das, was Paul Heyse her Annette von Droste-Hülshofs nachgerühmt hat, und was schließlich dem schwächeren Geschlechte überhauvt eine so wundervolle Weihe geben kann: „Ein Herz, so stark, das Schwerste zu verwinden, so warm, um leicht in Flammen aufzugehen, so tief, um ahnend Tiefstes zu verstehen, so tveich, um nur m Starrheit Halt zu finden." Kein Verständiger wird's einem weiblichen Wesm verargen, wenu's Anlehnung sucht, in erster Linie natürlich^ an einen geliebten Mann. Und es ist wiederum fo selbstverständlich, daß darüber alle sonstigen Interessen in den Hintergrund treten. Die Dichter haben's so gerne geschildert, Wie das Frauenherz bald so, bald so erobert wird. Dem anfänglichen Widerstreben folgt das freudige, glückliche Ja. Der alte gute Johann Heinrich Voß, um den auch mal zu nennen, berichtet mit idyllischer Behaglichkeit von einer fleißigen Spinnerm, die aber vom stürmisch werbenden Freiersmann gestört w o. „Mit großem Ernst verwies ich's ihm, doch ward er kühner stets uni) freier, umarmte mich mit Ungestüm und küßte mich so rot wie Feuer. O sagt mir, Schwestern, sagt mir an: Mar s möglich, daß taj weiterspann?" ... , , .. , ~. < Dem schwächeren Geschlechte gegenüber geziem, sich ^att und Ritterlichkeit. Es ist ungemein reizvoll, was_ in solchem Sinne bereits die ältdeutschen Rechtsfitten und Weistumer bekunden. Da heißt es im Salzburger Landtäding von 1534: „Kommt eme Frau in einen Baumgarten, wodurch em Weg geht ober daneben, und ist das Obst zeitig, und ob eine Frau eine besondere Lust hätte, so möchte sie ober etroer von ihretwegen em Obst herabbrechen, ober wie sie bas herabbringen möchte, damit sie ihre Lust auf einmal wohl erfättigcn mag." Oder man beachte bte zarte Rücksichtnahme der Eichstädter Erbmarschallsordnung: „Wenn zu Rebdorf ein neuer Abt wird, ,o soll der Marschall von jedem haben ein Pfund Heller und seine Ehefrau em Ringelern nach ihren Ehren." Auch die altdeutschen Rechtssprichworter find bezeichnend : „Der Mann muß feine Frau führen und fassen , „Der Männer Ehre ist auch der Frauen Ehre" usw., Im harten Lebenskämpfe kann's nicht nach romantischen Sentimentalitäten gehen, aber die Brutalitäten sind damit noch Nicht gerecht ertigt, am allerwenigsteiis solche gegen das schwächere Geschlecht. Max - Ms - Nvrdaus Expektorationen sind nicht immer sympathisch; ttt einem aber wird man ihm mit Freuden zustimmen: „Die Gesellschaft mutz dahin gebracht werden, es als eure Schmach zu empfinden, daß innerhalb eines zivilisierten Gemeinwesens em Weib, sei es jung oder alt, schön oder häßlich, Not leiden kann. Vermischte». * Weibliche Gärtner. (Aus der praktischen Wochenschrift „Fürs Haus".) Die Gärtnerkunst bietet den Frauen em echt weibliches Gebiet der Erwerbstätigkeit und es haben sich schon seit längerer Zeit auch in Deutschland Gartenbauschulen sür Frauen der Ausbildung von Gärtnerinnen gewidmet. In England sind weibliche Gärtner schon mit gutem Erfolge m Tätigkeit getreten. Auf der letzten Jahresversammlung der landwirtschaft- lichen Mädchenschule zu Swanlev wurde festgestellt, daß 48 der dort ausgebildeten Mädchen als selbständige Gärtnerinnen ihr gutes Einkommen haben. Teilweise sind sie als Aufseher der Anlagen von öffentlichen Gebäuden angestellt. Für angehende Frauen von Kolonisten ist ein besonderer Kursus eingerichtet worden, der noch das Einmachen von Obst und Gemüsen, Bienenzucht und andere derartige Kenntnisse in sich schließt. * Vom Dienstmädchen zur Schriftstellerin. Aus Stockholm wird der „Voss. Ztg." geschrieben: Am schwedischen Parnaß ist eine Dichterin aufgetaucht, die einen recht merkwürdigen Entwicklungsgang aufzuweisen hat. Christine Nilsson, so heißt das neue Gestirn, ist die jüngste Tochter eines mit zehn Kindern gesegneten Kleinhändlers, der aus einem Gute in Schonen lebte. Im Alter von acht Jahren verlor sie ihre Mutter, und sie lebte nun mit ihrem Vater allein, denn die Geschwister waren in die Welt gegangen, um ihr Brot zu verdienen. Wer diese traurige Einsamkeit, in der sie ohne Spielgefährten war, trug dazu bei, ihren Gedankeugang zu entwickeln und zu vertiefen. Sie baute Luftschlösser und ersann die schönsten Sagen. Jsidessen mußte sie frühzeitig das elterliche Heim verlassen und in den schonenschen Dörfern als Dienstmädchen ihren Unterhalt suchen. Dabei versäumte sie aber nicht, ihren Wissensdrang zu befriedigen. Die Bibliothek des Kirchspiels studierte sie von Anfang bis zu Ende durch. Mit 20 Jahren veröffentlichte sie im Blättchen des Ortes einige kleinere Erzählungen, die ihr allerdings weder Gold noch Ehren einbrachten. Dann trat ein Wendepunkt ein. Sie mußte, da die Aufwärteriu ihres Vaters gestorben war, nach Hause, um den Haushalt zu besorgen, und nun konnte sie ungehindert die Volksschilderungen, mit denen sie sich in Gedanken beschäftigt, uiederschreiben. Daneben arbeitete sie auf den Rübenfeldern, uni den Unterhalt für sich und ihren Vater zu verdienen. Jsizwischen wurde eine adlige Dame auf das Talent des Dienstmädchens aufmerksam. Sie gab dem Mädchen gründlichen Unterricht im Schwedischen und stand ihr auch sonst mit Rat und Tat zur Seite. Bald konnte Christine eine erste Auswahl ihrer Erzählungen herausgeben, die unter dem Titel „Aus schonenschen Dörfern" erschienen. Ter Erfolg wär ein unerwarteter. In 14 Tagen hatte der Verleger die Auflage verkauft, und auch die zweite Auflage fand reißenden Absatz. Ein weiterer Erfolg des übrigens sehr guten Buches war, daß die Dichterin von einer Adelsfamilie eingeladen wurde, bei dieser als Gast zu leben. Hier vollendete sie ein neues Werk, das unter dem Titel „Zwei Frauen" im Herbst erscheint, und später soll eine Schrift über die Dienstbotenfrage herauskommen, in welchem Gegenstand die Verfasserin jedenfalls Sachverständige ist. Literarisches. — Tas Blaubuch, Wochenschrift für öffentliches Leben, Literatur und Kunst, begründet von Albert Kalthoff, herausgegeben von H. Jlgenstein und H. Kienzl. Einzelpreis 30 Pfg. Inhalt der Nummer 33: „B. B." von Eduard Goldbeck. „Gedanken über Egoismus und Altruistnus" von Ellen Key. „Aphorismen" von VauvenargUes. „Ein Schuster und ein Schneider" von Peter Rosegger. „Kornej Vasiljev" von Leo Tolstof. „Theater" von Hermann Kienzl. „Freie Aeußekung". „Neue Bücher." — Kurt Aram, Pastorengeschichteu und anderes. Deckenzeichnung von O. Gulbransson. Preis flexibel in Leinen gebunden mit Oeffner 2.50 Mk. Verlag von Albert Langen in München. Kurt Aram, einst ein hessischer P f a r r e r, jetzt Schriftsteller in München, pflegt in seinen satirischen Novellen das Genre Otto Erich Hartlebens und Ludwig Thomäs. Wie diese beiden pflegt er mit ehrbarer Miene seine Schnurren zu erzählen, und immer sitzt ihm der Schalk im Nacken. Er ist kein Viel-, schreiben. Mer die wenigen Bücher, die er veröffentlicht hat, haben ihm einen weithin bekannten Namen gegeben. Wie himmelweit unterscheiden sich Wams' Geschichten davon, was sonst sinter dem Titel „Humoresken" gedruckt wird! Aram stellt um der Komik willen die Dinge nicht auf den. Kopf und hascht nicht nach Pointen. Er zeigt die immanente Komik der Dinge, und die ist wahrhaftig groß genug, als daß man sie zu übertreiben brauchte. Man sieht sofort, der Verfasser kennt die Leute, die er da schildert, durch und durch. Sie sind meist aus seiner hessischen Heimat geholt und reden auch im hessischen Dialekt., — Hojo Takuji, Professor des Dschiu-Dschitsu. Die. Kunst der Selbstverteidigung bei tätlichen Ain- arisfen nach dem japanischen Dschiu-Dschitsu. Eine ausführliche Beschreibung, wie die Japaner durch geschickte Handgriffe und ausgesuchte Vorteile selbst den stärksten Gegner zu überwinden vermögen. Mit 40 Abbildungen. Leipzig, Modern-Medizinischer Verlag (F. W. Gloeckuer u. Co.). Preis 2 Mk. Der Vorzug dieses Buches liegt besonders darin, daß es die berühmte japanische Kunst der. Selbstverteidigung, das Dschiu-Dschitsu, systematisch lehrt, und nicht nur eine kurze Beschreibung der Tricks gibt. Nach den Anweisungen dieses Buches ist man tatsächlich in der Lage, sich im Dschiu-Dschitsu auszubilden, wozu ein gewisses Trainieren des Körpers gehört, wäs aber jeder leicht ausführen kann, wenn er nach dem vorgeschriebenen System zu Werke geht. Die Resultate sind aber dann auch währ- hast wunderbar, und es ist darum nur zu wünschen, daß das Dschiu-Dschitsu von allen Turnvereinen ausgenommen werde, wie es einige schon getan haben. Dieses Buch gibt allen Turnern und Freunden körperlicher Uebungen die beste Anleitung, den stärksten Gegner, selbst wenn er bewaffnet ist, im Nahkampfe zu überwältigen, und gerade schwächliche Personen sollten nicht versäumen, sich diese Kunst anzueignen. Reisen. — M ünchen, Führer und Ratgeber zur dauernden Ansiedelung. Herausgegeben vom Verein zur Förderung des Fremdenverkehrs in München und im bayerischen Hochland (e. V.). — Diese mit Illustrationen ausgestattete Schrift ist nicht nur ein praktischer Führer für den, der der Bayernresidenz einen kurzen Besuch abstattet, sondern insbesondere ein Ratgeber sür jedermann, der sich in München dauernd niederzulassen beabsichtigt. Wie man in München lebt, was! die Stadt an geistigen und künstlerischen Genüssen bietet, wo man sein Heim dauernd aufschlagen kann und soll, welche Bildungsmöglichkeiten für die Kinder einer Familie in Betracht kommen, über Sport und Vergnügen, über Dienstboten und Steuern — über alles das und noch vieles' andere gibt dieses Schriftchen Auskunft, erteilt es Winke und Ratschläge. Dem Büchlein ist ein Umgebungsplan von München beigegeben, der zeigt, wie nahe ausgedehnte Wälder an die Stadtgrenze ringsum heranreichen und Ivie die Villenviertel, die sich hauptsächlich für die Ansiedlung eignen, in diese Waldzonen sich hineinverteilen. — Interessenten erhalten die Schrift vom genannten Verein in München, Weinstraße 8M zum Preise von 20 Pfg. zugesandt. ________ Werst eü-Riitsel. Nachdruck verboten.. Sius jedem der folgenden Wörter sind der Reihe »ach zwei zusammenhängende Buchstaben zu entnehmen, sodaß sich daraus ein „geflügeltes Wort" vom Fürsten Bismarck ergiebt: Heinrich — Schildknappe — Forellen — Wanderbursche — Kiefer — Durchmesser — Nachtfalter — Augenbinde — Phonetik — Emden — Leibkutscher — Kirschen — Zeichnenhcft — Druckerschwärze — Pfennig — Thema — Felsengrotte — Steine — Schottland. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Magischen Dreiecks in voriger Nummer: RUBIN URAL BAN I L N Redaktion: Ernst Setz. — Rotationsdruck und Verlaa der Brühl'schen Universitäts.Buch. und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.