1906 W IST T'ho^. W U! T'//” Wittellsse Mädchen. Roman von H. E h r Hard t. (Nachdruck verboten.^ (Fortsetzung.) „Also ich klingle heute bei Brockhaus und frage die öffnende Betty, ob Fräulein Meridies zu sprechen sei. Dar- anf wird die Zofe unsicher und meint, sie würde erst einmal nachfragen, Fräulein Meridies habe eben eine Trauerbotschaft erhalten und stehe im Begriff, abzureisen. Nun will' ich sie doch erst recht sehen und sprechen und wie ich noch mit der Betty verhandle, öffnet sich eine Tür und der Hauptmann fragt heraus, ob der Wagen auch zur rechten Zeit bestellt sei. Wie er mich bemerkt, macht er sein bekanntes Gletschergesicht, aber ich tue wie Naz und bitte, mich von Fräulein Meridies verabschieden zu dürfen und er läßt mich ohne weiteres eintreten. Na, ich kann Dir sagen, wohl war mir nicht zu Mute, als ich mitten im Zimmer stand. Fräulein Suse war aus einem Sessel emporgeschnellt und mir kam es gleich so vor, als habe sie jemanden anderen erwartet -- nun weist ich ja auch wen — und als sie mich erkannte, sing sie bitterlich zu weinen an. Frau von Brockhaus stand dabei, wie eine wandelnde Leiche, begrüßte mich sehr kühl und der Hauptmann erzählte hastig und überstürzt von der Unglücksdepesche, die ihren lieben Gast so plötzlich abrief. Und über dein ganzen lag so ein undefinierbarer Truck von irgend etwas Entsetzlichem, das mit dein Trauerfall in keiner .Verbindung stand. Bei einer solchen Gelegenheit, denke doch'— der Bruder —j so. Du ivcißt schon, hast es gelesen? — nun also bei solch einem Anlaß zeigt doch jeder Mensch ganz von selbst eine mitfühlende traurige Miene, aber das Ehepaar Brockhaus machte einen so eisigen Eindruck, als hege es einen wahren Haß auf das kleine Mädchen. Ich hätte airstandshalber vielleicht bald wieder gehen müssen, aber es war mir un- möglich, das arme Ting mit den beiden Eiszapfen alleiii zu lassen. So blieb ich, bis der Wagen gemeldet wurde. Ich trat absichtlich zur Seite, bis Fräulein Meridies sich von ihrer Cousine verabschiedete, aber ich hörte ganz deutlich, daß sie unter Schluchzen flüsterte: „Verzeih' mir doch, Meta, verzeih' mir", und noch mehr, was ich rricht verstand, denn ich war rasch bis zur Tür gegangen, um nicht indiskret zu erscheinen. Deshalb iveiß ich auch nicht, vb und was Frau von Brockhaus geantwortet, aber ich sah ihr Gesicht — Donnerwetter, mir länfts noch jetzt eisig den Rücken herunter, tvenn ich an das Gesicht denke, so eilt erbarmungsloses, verächtliches Gesicht. Sie kam dann noch ans mich zu, reichte mir eine feuchtkälie Hand und zwang sich die Erklärung ab, daß niemand die Cousine zur Bahn begleiten könne, weil sie heftige Migräne habe und ihr Mann nm ein Uhr zmn Kommandeur befohlen sei. Und dabei sah sie ihn mit merkwürdig drohen- deiiv befehlendem Blick an. na, ich war froh, wie ich draußen war. In meinem armen Kops gings Wie ein Mühlrad herum', Fritz, ich halte einen abscheulichen Verdacht und ich iveiß nicht — der Hauptmann kam noch mit bis zur Haustür, dort küßte er der Kleinen die Hand — und siehst Du, das! wars, was meinen Verdacht noch bestärkte — er flüsterte ihr leise etwas zu und sah sie mit einem Blick an, wie ich ihn nuferem „Gletscher" nie und nimmer zugetraut hätte, und sie würbe glühendrot. — Ws sie bemerkte, daß ich sie beobachtete, trat sie zwar rasch wie unwillig von ihm fort und nahm, sichtlich erfreut, mein Anerbieten, sie auf deck Bahnhof zu begleiten, an, — aber ich — ich war meiner Sache doch jetzt ganz sicher. Ich vermochte die Frage- die ich eigentlich auf der Fahrt noch halte an sie richten wollen, nicht mehr zu tun." ’ Er schöpfte tief Atem. Jur Zimmer war es so dunkel geworden, daß er die Gesichtszüge des Freundes nicht mehr erkennen konnte, er. hörte nur sein schweres, stoßweises! Atmen. Schwerfällig richtete er seine lange Gestalt empor und beugte sich über den Sessel, in dem Trautenoorf lehnte. „Trösten wir uns gegenseitig, Fritz! So was muß auch verwunden werden und es wirb verwunden werden. Dazu find wir Männer." „Ich hatte sie grenzenlos lieb!" Es kam wie ein Vlufst schrei aus zerquälter Brust. „Ging mirs denn anders? Glaub' mir, noch, Wie sie am Coupeefenster stand und die verweinten Blauangen so hilflos und suchend über den Bahnsteig irrten, da Ijättf ich sie nur liebsten gefragt, trotz allenr, ob ich ihr mit’ dein nächsten Zug nachgefahren kommen dürfe — aber die Betty handtierte noch im Conpee herum, und als sie fort war, da stieg jemand anderes dazu. — Es ist ja besser so, aber prügeln könnt' ich mich, daß ich nicht unterwegs! an einem Blumenladen habe hallen lassen. Einen Abschieds-, strauß hatte sich das süße Geschöpf wirklich verdient." Trautendorf tvollte den Mund zu einer hastigen Frage öffnen. Aber daun biß er trotzig die Lippen zusammen. Die Enttäuschung Ivar zu groß für den verwöhnten Frauen- liebliug. Daß sie nicht einmal seine Blumen bei sich gehabt hatte, schien ihm ein neues Glied in der Kette vonj Beweisen, die nach der Erzählung des Freundes noch fehlten. Lange noch, nachdem dieser ihn verlassen, saß er in, seinem dunklen, frostigen Zimmer und starrte. Am nächsten Morgen traf Trautendorf der letzte vernichtende Schlag durch die Nachricht, daß der .Hauptmann von Brockhaus einen dreimonatlichen Urlaub erbeten habe, den er zur Stärkung seiner gänzlich zerrütteten Nerven in einem Sanatorium verbringen wollte, während seine Fräst zu ihrer Mutter nach Berlin reifen Würbe., Ganz im Geheimen munkelte man hier und da, es sei das Vorspiel zu einer Ehescheidung und manche hatten so ihre eigenen Vermutungen dazu, aber von den Offizieren Wagte in-, stinktiv keiner, in Verbindung damit den Namen von Suse Meridies zu nennen. Die zurückgesetzte Damenwelt hatte dich damals Jn der richtigen Voraussetzung getröstet; ist 246 — i OhnmachtZanfall zu Boden gefallen. Hatte Ruth sich das I >'"r eingebildet oder hatteder Arzt, der sich um den Er- I r5nnr,C!1 ^ie wirklich bewegter angesehen, als der I ."u ^rr Situation cs berechtigt erscheinen ließ? War das I nu'ht schon heißes Mitleid gewesen mit ctivas Entsetzlichem, was noch ui der Zukunft lauerte? Wie der Vater dort in seiner Ecke lehnte, teilnahmlos, j ^vllc jn rühren, glich er einem trübe brennenden Licht I .s,.nilt ^löschen war, dem man durch nichts mehr Nahrung | zufuhren konnte. 1 J | wogte nicht, dem Bruder ihre geheimsten Besorg- I "ui's nntzuteilen, aber sie merkte ihm an, daß er sie auch hegte. Seme ticfunischatteten Augen ivanderten sorgenvoll I "ou Zelt zu Zeit zu dem grauhaarigen, tiefgeneigten Männer- I Haupte hinüber» | . u*e^’n bloßen Stationen der Jndustriegegend mit dem lärmenden Treiben der zum Teil polnischen oberschlesischcn Bevölkerung, den derben Scherz, und Schiinpfivorten der I Schaffner, dein rücksichtslosen Türzuschmettern, den ein- und I luwsteigendcn Mitpassagieren, glitten an ihneii vorüber, ohne I °.llü bie schweren Lider sich von seinen Augen hoben. Wie I C111 ^uid ließ er sich auf der Statioii, die sie zum llmsteigcn I zwang, leiten und führen, als empfände er gar nicht die | Eindrücke der Außenwelt. Der Personenzug, der sie in ibr abgelegenes Heimatstädtchen führen sollte, war nur spärlich I besetzt. ‘ Sie blieben allein in ihrem Wagenabteil. I . Draußen wurden allmählich die rauchenden Schlote h'"euer, die ein wenig hügelige, anmutige Gegend der anderen Hälfte Oberschlesiens tat sich auf, fern am Horizont zeichnete sich m grauen, vcrschwommeneii Umrissen die Gebirgskette der Siideten ab. Die Wolken begannen zu zerreißen, manchmal lugte schon ein mattblaues Himmelsauge zaghaft auf die Erde herab, um sich wie erschrocken über den kalten Wind, der es anblics, bald Iviedcr hinter Wolkenschleicrn zu verstecken. Aber cs wurde doch heller, die Luft reiner und klarer. l Otuth vermochte jetzt erst wieder tief aufzuatmen. Sick lvar dre rauhe, aber gesunde, unverdorbene Lust des hochgelegenen Heimatsstüdtchens gewühnt, in K. hatte sie zu! ersticken gemeint. Wie mochte es erst im tiefen, finsteren, Zuchten Bergstollen sein? Sie sah als Antwort darauf dre blasien, misgemergelten Gesichter unter den schwärzet, Bergmannsmützeu vor sich, auch nicht ein einziges gesund! gebranntes darmiter. Ob der Bruder, den sie frisch und! rosig gleich Suse gekannt, wohl auch schon so ausgesehen! haben mochte? Fast ein halbes Jahr ivar es her, seit sie! ihm zum letzten Mal in die lebhaften, klugen Blauaugen! geblickt hatte. Nicht mal zu Weihnachten lvar er zii Haus! gewesen, Weit er die Reisekosten gescheut, llnd mut °war! viel für ihn ausgegeben worden, für den Totcit, der iin Leben gedarbt und sich alles versagt hatte. Sie würden' noch mehr als sonst sparen müssen, um die augenblickliches großen Ausgaben erst wieder einzubringen. Daun aber! mußte die Wegfällende Zulage für den Toten Karl zugute! kommen, es lvar ja entsetzlich, wie. elend, buchstäblich ver.a hiiugert der aussah. Es mochte doch 11)01)1 selbst dem apathischen Amts!-, gerichtsrat ausgefallen feilt, beim als der Sohn sich, in! seiner Garnison. angelangt, von ihm verabschiedete, trab zunr erstenmal seit Stundeit ein belebterer, schmerzlicher! Ausdruck in feine erloschenen Augen. Er strich fast scheck über die weißbekleidete Rechte seiites Sohttes. „Du siehst nicht gut aus!" sagte er tonlos, „der Tienstj strengt Dich wohl sehr an — ja, es ist nicht leicht, das! Leben — aber ertrag'sj bleib stark und mutig für dick Mutter iind die Geschwiffer — wer weiß, wie bald sie! Dich nötig haben." ' „Aber Vater!" stammelte der junge Mensch erschütterst Der alte Manu machte eine matt abwehrende Hand-, bewegnitg. -/3H bin sehr tniibc — ich fehlte mich nach Ruhe!"« flüsterte er, wieder in seine vorherige Stellung zurück! fallend. Karl Meridies vermochte itichts mehr zu erwidern/ denn der Schaffner drängte zum AussteigcU. So wechselte er mit der Schwester nur einen kurzen, festen Händedruck/ der ihrer Beider tiefe Erregung Wr.rjet, daun stieg er ans!- ivenigen Wochen war die kleine blonde Suse Meridies in N. vergessen. 15. r .. ®itrif) bie raucherfüllte Atmosphäre der oberschlesischen Hnttengegend sauste der Schnellzug, mit dem der Amts- gerrchtsrat Meridies, von seinen beiden ältesten Kindern begleitet, vom Begräbtris seines verunglückten Sohnes zu- rnckkehrte. Die feuchtkalte Lust des schneedrohenden Märztages strich durch das halboffene Coupöfenster, den Qualm, der aus unzähligen riesigen Schloten finster und dräuend gen Himmel brodelte, mit sich führend. Der Amtsgerichtsrat saß völlig zusammengesunken, sichst llch miss äußerste erschöpft, tu einer Ecke, von Ruth sorglich m eine Reisedecke gehüllt und mit einem kleinen Kissen gestützt, und nickte zuweilen wie im Selbstgespräch vor sich, hm. Ruth, blasser als sonst noch, aber wie stets ruhig und gefaßt, unterhielt ein flüsterndes Gespräch mit deut Bruder, einem schmächtigen, hochaufgeschossenen Menschen, der ehr sprechend ähnlich sah mit dem über dem roten Untformlragen leuchtend blassen Gesicht, den dunklen, schwermütigen Augen. Nur lag nm seinen schmällippigen Mund ein Zug von trotziger Energie, statt der Resignation, die der Schwester rote Lippen herbe zusammenzog. Er inachte den Eindruck etnes Menschen, der sich mit zusammengebisse- ite» Zahnen durch ein widriges Schicksal kämpfen muß, körperlich immer nahe daran, zu erlahmen, geistig stets von neuem empvrschnellend. Er War sehr ehrgeizig . . sem Traum War es, seine Familie zu erretten aus der ..niere. Ihm hatte Ruth als Einzigem von jenem j Briefe des nun Toten erzählt, der einen so schweren Kuin- mer für den Vater vorzubereiten schietr. Ter hatte Gottlob ahnungslos an dem Sarge des Sohttes gestanden in der festen Ueberzeuaung, daß er das Opfer eines ihn voll beglückenden Berufes geworden war. Das Bewnßt- setn, wie elend er sich darin fühlt, ntit welchem Wider- st?.eben er vielleicht die Todesschicht angetreten, hätte ja etwas Niederschmetterndes gehabt für den alten Mann, der eQnjlir2.pHyer auferlegte, um seinen Söhnen den Weg zur Lebenshöhe ztt bahnen. | Buth, hatte ihm diesen Schlag ersparen dürfen. | Mischte rn ihren Schmerz um beu Bruder bie Ruhe I 1,1 st/I?r,efrwbigitt tg. Ja, sie war beit Ihren wirklich un- I entbehrlich. Die letzten Tage hatten ihr bas erneut be- I Ww en. Beim Eintreffen der Unglücksbotschaft hatte die Mutter ent Herzkrampf befallen, von dem sie sich unter I Stunden nrcht erholte, der Vater war zitternd und hilflos I gewesen, wie ein kraftloser Greis, und die Brüder waren I noch viel zn jung, um tatkräftige Hilfe leisten zu können. hatte sich alles iviedcr an Ruth geklammert, von ihr I Hilfe ^und Rat erhofft. „ halle Briese und Depeschen abgesandt, alle näheren I siachruhlen über den Ilnglücksfall und die Beerdigung der | eint nächsten Tage geborgenen Leiche erbeten und erhalten, sie hatte Suse nach Halise gerufen, die nötigen Tranersachen I beforot, bas Erforderliche zur Reise nach K. cingepackt, über- I cifi-tge Beiletdsbesucher empfangen mid dazwischen die Mutter ^pst-gt, die vor Aufregiing stark sieberte und fassungslos I bcjtaiidig leise vor sich hin weinte und jammerte. « <5.ll'c gekommen, blaß, verstört, mit großen, mtsetzten »lugen, in denen das Graiien des jäh aus allen | tni"tcIn gefiür31eit Menschen stand. Wie erstarrt hatte | bas gueckfilberne Geschöpf am Bett der weiiienden Mutter gesessen. Schweren Herzens war Ruth mit dem Vater abgefahren, erst cm wenig erleichtert, als sie an dem ältesten Bruder, der mn. Bahnhüf seines Garnisonsortes sich ihnen zugesellte, eine Stutze fand. .. , Ereignisse in K. standen nur verschwommen vor ihrer Seele. So viel fremde, ernste Gesichter, so viel ^eilnahme von Menschen, die sie nie im Leben gesehen, te m endlosem Zuge dem mit allen Bergmannsehren zu Grabe getragenen Bruder folgten, der unter Kränzen vcr- fchwmdende Sarg, der die fast zur Unkenntlichkeit eittstellie -.eiche barg, deren Anblick man den Angehörigcit barm- Tiese ~ wie ev langsam in die gähnende . ® bmnpf die ersten Erdbrocken auf den Sargdeckel herabkollerten, war der Amlsgerichtsraj in einem schweren Niemand fand sich weiter zu den Zurückbleibeüden und sie begrüßten das als eine Wohltat. Bei Ruth meldete sich nun auch, nachdem der Bruder fort war, eine bleierne Müdigkeit, sie dämmerte im Halbschlaf vor sich hin. Ter Klintsgerichtsrat war jetzt fest eingeschlnmmert, sein Kopf lehnte seitwärts an der harten Coupeewand. Tann tauchten endlich die Türme der Heimatstadt vor Ruths schlafmüden Äugen auf, der Zug hielt mit einem scharfen Ruck. Auf dem Bahnsteig stand Suse. Ter Wind wehte das schwarze Kleid eng um ihre junge biegsame Gestalt und unter denr Krepp des .Hutes leuchtete ihr goldenes Haar. Ihrem frischen, rosigen Gesicht war deutlich das Bemühen anzurnerken, der Situation gegenüber ernst und traurig Lreinzublickett, aber ihr -leichter Sinn brach schon wieder siegreich durch, das verrieten die lebhaften, glänzenden Blauaugeu. Ist sie nicht zu beneiden? dachte Ruth-, die .nur Conpeefeuster stehend, ihr grüßend zugewinkt hatte, und drehte sich daun dein schlafenden Vater zu, der sich Nicht rührte und den zu wecken ihr förmlich leid tat. i 7 , (Fortsetzung folgt.) Kin yefstscher Aürstenfoßn. lZum 50. Todestag des Prinzen Emil (f 30. April .1856). ■ (; Von. Hofrat 'Alfred Bö r cke l-Mainz. Wer kennt nicht „Die Erfrorenen" von Friedrich Rückert, jenes Hohelied nnsopsernder Treue, in dem so ergreifend geschildert wird, wie „ein Häuflein Krieger", das unter Napoleons Fahnen nach Rußland zog, seinen „teuren Fürstcnsohn" vor der tödlichen Kälte rettet? In eisiger Winternacht aus ödem Sckneefeld ohne Schutz und Lagerfeuer, bilden sie, hungernd und sterbcnsiuüde, noch einen wärmenden Menschenwall um den geliebten. Führer, doch als er am andern Morgen die Getreuen wecken will, da findet er sie erstarrt im ewigen Schlafe. — Der Gerettete, dem diese Ausopscrnng galt, war der Prinz Emil von Hessen, dessen 50. Todestag wieder einmal an fein schlichtes Heldentum in .Deutschlands trübster Zeit erinnert. Prinz Emil wurde geboren am 3. September 1790 zu Darmstadt als zweitjüngster Sohn des letzten Landgrafen und ersten Großherzogs Ludwig von Hessen-Darmstadt. Rcichbcgabt wie feine edle, auch! von Napoleon gerühmte Mutter, die Prinzessin Luise von Hesse», widmete sich 'der junge Prinz nach sorgsamer Erziehung dem militärischen Berufe und zeigte sich so tüchtig, daß er am französischen Hauptguartier dem Feldzug von 1809 beiwohnen durfte. Durch, die politische Lage veranlaßt, michte sein Vater damals dem Rheinbünde beitreten und seine Truppen gegen Oesterreich stellen, wodurch der Prinz Gelegenheit fand, sich schon in früher Jugend aus'znzeichnen. Namentlich in den Schlachten bei Aspern und Wagram erregte er die Aufmerksamkeit des großen Soldatenkaisers, er stieg nun rasch empör und erhielt in den Krieqsjahren 1812 bis 1815 die Führung der hessischen Truppen. Im russischen Feldzug blieb der Prinz anfänglich wegen der Zersplitterung seines Korps int Stabe Napoleons, hier focht er tit den Schlachten von Smolensk rmd Mosaisk, zog an der Seite des Kaisers in Moskau ein und sah vom Kreml den Brand der alten Zarcnstadt. Rach der Schlacht bei Malo- jaroslavez sammelte der Prinz die hessischen Reg inten ter, die. Ende Oktober zn einer Brigade vereinigt und bis zum 9. November auf 1800 Mann verstärkt wurden. Vott diesen 1800 Manit erlag aber schon innerhalb acht Tagen während des Rückzugs der Armee fast die Hälfte den snrchtbarcu Strapazen und der beispiellosen Kälte, so daß der Prinz nur noch '941 Hessen befehligte, von denen er in der Schlacht voit Krasnöi am 17. November weitere 11 Offiziere nnd 14t Mann verlor, lind jeder folgende Tag brachte neue, unersetzliche Verluste.;. vor deut ,schrecklichen Uebergaug über die Beresina zählte der Prinz kaum noch 200 'Kombattanten, und als er am 8. Dezember in Wilna eintraf, waren von den, Beibeit hessischen Regimentern nur noch 31 Offiziere und 24 Unteroffiziere und Soldaten übrig. „Der Rest", heißt es int Tagebuch des Generalkommandos an jenem Tage, „war geblieben, verhungert, gefangen, erfroren, nur wenige werden sich nach nnd nach wieder bei ihren Fahnen einfinden. Die Armee ist nicht mehr. Was übrig ist beim Hänfen, trägt das Element der Vernichtung in sich. Nach dem Ruhcpuntt Smolensk gab es keinen mehr bis Wilna. Alle Reinlichkeit wird vernachlässigt, die meisten hören auf, sich zu waschen, beit Bart abzunehmen usw. Die Mäntel waren zerrissen oder abgesengt. Wer einen Pelz hatte, wickelte sich darin. Der Köpf war in Tücher und Pelzwerk gehüllt. Keiner erkannte den andern. So kamen wir nach Wilna zurück. Alles zu Fuß, die Pferde waren tot. Von den aus Entkräftung hinter ihrem Truppenteil Zurückgebliebenen gerieten die meisten in Gefangenschaft." Hub daß letztere noch schlimmer war als der Tod, geht aus einer Schrift des damaligen Leutnants Peppler int hessischen Linien-Jnfanterie-- Regimeut (jetzt Nr. 117) Hervor. In der Schilderung seiner .Erlebnisse in Rußland ;WvrmÄ 1832) sagt er über den all- gemeincn Zustand des Heeres u. g.; „Immer dpückelcher wurde 247 — bei fortgesetztem Rückzug der Mängel an allem. Hunger und Durst wütete im Innern, und die auf 24—26 Grad gesteigerte Kälte war Folterpein dem halbnackten Körper. Der freie Himmel war unser Obdach, das Eis unser Lager, auf dem wir in Todes- stille die schauerlichen Nächte zubrachten und das wir oft, ohne uns erwärmen zu können, verlassen mußten, denn zn den Biwnk- fenern wurde nur zngelaffen, wer seinen Holzbeitrag leisten konnte; von einem Scheit Holz hing oft ein Menschenleben ab; Tausende erfroren auf diesen gräßlichen Nachtlagern." Nach einem solchen Nachtlager fand auch der Prinz seine Begleiter erfroren, ein Vorfall, der den Stofs z» beut eingangs erwähnten Gedichte von Rückert gab, aber auch von anderen Dichtern, wie Heinric-n Künzel ttnb bei« Englänber Miles, besungen wurde. (Erwähnt fei hier, bas; auch des Prinzen Großvater, bcr Landgraf Ludwig IX., einmal in höchster Gefahr stand, zn erfrieren; es war im Jahre 1742 Bei dem furchtbaren Rückzug von Eger, den er als Erbprinz und Oberst des franzöftschen Regiments Royal Allemand autrat und wobei ihm u. a. sein Oberstleutnant an der Seite erfror.) Daß aber die Hessen mit rührender Liebe an ihrem Führer hingen und'willig das. Leben für ihn ließen, beruhte auf' des Prinzen Verhalten gegenüber seinen Leuten, mit denen er alle Leiden und Drangsale jener Schreckenszeit geteilt hat. Ueberäll'mit Rat und Tat bereit, hals er den Schwachen ans, ermutigte die Verzagenden, tröstete die.Sterbenden, lebte die Darbenden und war allen ein guter Kamerad. Während der folgenden Waffenruhe verweilte Prinz Emil int Hauptquartier Napoleons zn Dresden und übernahm dann in den Jähren 1813—1815 wieder den Oberbefehl über die hessische Division, an deren Spitze er heldenmütig bei Lützen, Bautzen,und Leipzig focht. Bei Lüften (2. Mai 1813) nahmen die hessischen Regimenter mit einem Verlust von 13 Offizieren und 1109 Mann die Dörfer Klein- und Groß-Görschen unter Führung des Prinzen, und damals soll ihm auch Napoleon durch den Zuruf „En avant, roi de Pruste!" beit preußischen Thron verheißen haben, was aber der Prinz bestritt. Beim Beginn der Leipziger Völkerschlacht hatte er noch fünf Bataillone (1784 Mann) zur Verfügung, mit diesen hielt er den Ansturm der feindlichen Reitermassen auf und ermöglichte einen gcordneten Rückzug, wobei er 14 Offiziere und 361 Mann eiubnßte. Mit dem Rest seiner Truppen verteidigte er dann noch am 19. Oktober das Grimmaische Tor und die Stadtanlngen von Leipzig, wurde aber endlich bon der feiud- lichen Uebermacht zurückgedrängt und geriet mit den übrig- gebliebenen 250 Mann in preußische Gefangenschaft. Er wurde nach Berlin gebracht, nachdem aber der Großherzog sich vom Rheinbund loSgesagt und den Alliierten angeschlossen hatte, kehrte „der junge Löwe", wie der Fürst Schwarzenberg in einem Schreiben an die Großherzogin den Prinzen nannte, in die Heimat zurück. Aber nur kurze Zeit ruhte hier der junge Held auf leinen Lorbeeren, schon im Jahre 1814 stand er wieder vor dem Feind und, durch seine Gegenwart angeseucrt, ging die neue Mannschaft des Leibregiments, welches bei St. Georg, Limonai und Lyon am 18. und 20. März die Avantgarde bildete, mit solcher Todesverachtung vor, daß ihm diese beiden Tage 6 Offiziere und 233 Mann kosteten. Am 28. Juni 1815 nahm der Prinz mit seiner durch! Oesterreicher verstärkten Division im Sturm die stark besetzten Dörfer Lampertheim und Mundölsheim und trieb die Franzosen bis hinter die Wälle von Straßburg zurück, wobei er 16 Offiziere und 311 Maun opfern mußte. An alle diese, sowie an die früheren Nuhinestaten und Verluste der hesfifchen Truppen bis 1792 erinnert das von dem Prinz Emil- Vctcrauen-Vcrein errichtete, vom Bildhauer Scholl hergestellte Denkmal auf dem Marienplcw in Darmstadt, welches am 9. Juni 1852 enthüllt wurde. (Dasselbe befindet sich jetzt int Grotzy. Hcrrngarten. D. Red.) Hatte sich Prinz Emil bis jetzt als Heerführer ausgezeichnet, so bewährte er sich in der nun folgenden Friedens? poche auch älS' Staatsmann, aber tr»ö> lockender Anerbieten von auswärts, verwertete er seine reiche Begabung fortan nur znm Wöhle des engeren Vaterlandes'. Für den Glanz -und die Ehre seines Fürstenhauses unablässig bedacht, wirkte er, nachdem Ludwig I. Hessen eine Verfassung gegeben hatte, noch jahrelang erfolgreich in der Ersten Ständekammer und ward deren Vorsitzender. Als entschiedener Anhänger des monarckiM-militärischen Systems lvnr Prinz Emil aber der herrschenden liberalen Strömung abhold, er hatte erklärt: „durch meine Geburt bin ich berufen, dasi monarchische Prinzip zu lieben", und die 1848 er revolutionäre Bewegung fand daher nicht seinen Beifall. Noch im Dezember 1848 hatte ihn seine Sympathie für Oesterreich wünschen lasten: „cs sttüge nichts sestgcsctzt werden, was einem Teil von Deutsch- land die Möglichkeit benehme, bei Deutschland zu Meißen, wodurch eine Minderung der Kvast und Große Deutschlands herbeigeführt würde, die mit den int Monat März so enthusiastisch aufgcuom-. menen Begrissen von deutscher Macht und Einheit sich im schreiendsten Widerspruch tiubctt müßte." Von nun ab zog sich bcr Prinz —. er war nnvcrmählt geblieben — ans beit politischen Kämpfen zurück und widmete sich mir noch seinen historischen Studien. Ernstlich erkrankt, suchte er zuletzt in Baden-Baden Geucsuug, doch sein von den früheren Strapazen geschwächter Körper erlag einem wiederholten Schlaganfall am 30. Avril 1856. Wie im Leben wurden dem Prinzen Emil auch tut -rode, noch hohe Ehre» rrivteskL Md bei seiner. Berhringnng in die. — 248 — Wrsteugrttft zu Darmstadt wirr Wb EurvM vertreteU. Leider kehlt bis' heute ein auf Quclleumaterial gestütztes Lebensbild des Prinzen, das, schon um des welthistorkscheu Hintergrundes tvillen, von besonderem Interesse sein würde. Die Geschichte Hessens kennt zwar noch manchen Fürstensohn, dessen Name kriegerischer Ruhm umstrahlt, keiner aber, vom Landgrafen Georg, dem Eroberer rind Verteidiger von Gibraltar, bis zum Bnlgaren- fürsten Alexander von Battenberg, übertraf an Treue und Tapferkeit den edlen Ritter Prinz Emil. VevmrschLes. * S ancrmil ch und 1 a n g e s Lebe u. Die Patriarchen des' alten. Testaments zeichnen fick' nach der Darstellnng der Bibel durch eilte ganz besondere Eigenschaft aus, für die es leider an jeder Parallele in den späteren Erfahrungen des Meuschen- geschlechts fehlt, nänilich durch eine märchenhaft erscheinende Lebensdauer. Wie inan auch über die Wahrheit dieser Angaben denken mag, jedenfalls kann ein Umstand die Annahme tvahr- scheinlich inachen, das; die Leute damals und int besonderen in jenen Gegenden länger lebten, als wir es heute in unserer Umgebung gewohnt sind. Die Hirtenvölker scheinen im allgemeiueil mehr für die Langlebigkeit begabt zu sein, iveil sie wenig Fleisch essen und außer einer mannigfaltigen Pflanzenkost namentlich von der Milch ihrer Herdentiere leben. Damals im Gelobten Land, wie noch Heute bei fast allen Hirtenvölkern der Erde, wirb die Milch namentlich in gegorenem Zustande genossen, und es scheint eine Regel zu fein, daß alle Dauermilchesser ein höheres Alter erreichen. Vielleicht liegt der Grund dafür daran, daß die Sauermilch der Bildung von Füulnisstoffen im Darm und der dadurch bedingten Selbstvergiftung des Körpers,entgegenwirkt. Namentlich aber verweist Dr. Reinhardt auf die Bedeutung einer besonderen Art von Sauerntilch, die unter der Bezeichnung Joghurt in allen VolUchichten der Bulgaren und auch der türkischen Bewohner der Balkanhalbinsel außerordentlich beliebt ist. Es liegt nahe, damit die Tatsache in Zusammenhang zu bringen, daß die Leute dort trotz größter Vernachlässigung der GesundheiMegeln im Dnrschchnitt ein auffallend hohes Alter erlebet; und oft bei bestem Wohlbefinden die Schwelle des hundertsten Jahres überschreiten. Die wissenschaftliche Nntersuch- ung des Joghurt hat ergeben, daß er aus der Milch durch einen besonderen Gärunaserreger entsteht, der als bulgarische Maja bezeichnet wird. Die Besonderheit des durch diesen Keine ver- ursachten Vorgangs in der Milch besteht in der Spaltung ihrer Eiweißstoffe bei gleichzeitigem Gerinnen, ohne daß, wie in un- serm Klima, eine starke Milchsänregärung eintritt. Daraus erklärt es sich, daß der Joghurt eine besondere Art von Sauermilch ist, die durch die künstliche Spaltung der Eiweißkörper für die Verdaumtg in hervorragendem Grade vorbereitet ist und deshalb auch vom schwächsten Magen selbst in sehr großen Mengen ohne Beschwerden ertragen wird. Der Gehalt an Milchsäure ist im Joghurt nur etwa ein Viertel der Menge, die in unserer sauren Milch 'enthalten ist. 5n Bulgarien sieht matt die Leute 2 bis 3Lider Joghurt verzehren, was mit unserer Sauermilch wohl nicht ohne gewisse bedenkliche Folgert nachzttahmett fein würde. Die Herstellung des Joghurt ist gauz ähnlich wie die des Kefirs, der eigentlich aus dem Kaukasus stammt, aber jetzt überall als wertvolles Gesundheits-Nahrungsmittel geschätzt wird. Die Milch wird auf schwachem Feuer bis zur Hälfte eingedämpst, danit in Flaschen gegossen und nun erst init der Maja versetzt. Es ist kaum fraglich, daß dieser bulgarische Jungbrunneit, wie ihn Dr. Reinhardt poetisch nennt, auch bei uns hergcstellt werden könnte, vorausgesetzt, daß der betreffende Gärungserregcr aus Bulgarien bezogen werden kann. Die angenehme Aussicht auf ein langes Leben, die durch den Genuß dieses Getränks eröffnet wird, stimmt auch mit den Ergebnissen der Forschungen voit Metschnikow überein, wonach der Majapilz der beste Buttdes- genofse in der Bekämpfung der im Dickdarnt sich entwickelnden Darmfäulnis und des dadurch bedingteit vorzeitigen Alterns wäre. • * lieber den Käse und seine Bewohner hat M. Adametz von der Molkereischule Sonntal in der Schweiz interessante Untersuchungen nngestellt. Stach seinen Angaben, die wir wach dem Prometheus wiedergeben, enthält ein Gramm eines frischen Emmentaler Käses 90 000—100 000 Mikroben; mit dem aller des Käses steigt die Bevölkerung und beträgt nach etwa 70 5'fißett schon 800 000 pro Gramm. Der Weichkäse weist noch Weit höhere Zahlen auf: er enthält, Wenn er frisch ist, etwa 1200 000 Mikroben pro Gramm, die sich nach 45 Tagen aus 2 Millionen vermehrt haben. Die genannten Zahlen beziehen sich auf Proben, die aus dem Innern des Käses entnommen wurden: Nahe ben Ränbern wurden 3 600 000—5 600 000 Mikroben pro Gramm gefunden. Nimmt man das Mittel aus den genannten «n r1,' Wohnen in 360 Gramm Käse ebeitsoviel Lebewesen wie Menschen auf der Erde. Trotzdem aber ist Käse ein ausgezeichnetes, nahrhaftes und leicht verdauliches Nahrungsmittel, vielleicht gerade der vielen Mikroben wegen. Hattswivtschaft» F=s Ein Hilfs- und Gebrauchsbuch für alle Fälle des täglichen Lebens, bearbeitet uitd herausgegebeu von Fran Dr. Lont Grosse, Haushaltnngslchreriu. Preis geb. 4 Mk. Verlag von M. Groh in Dresden. — Das Werk bietet eine Fülle prall. Ratschläge und Auskünfte, wie sie die Hausfrau nur zu oft benötigt, sodaß es sich 'durch seinen reichhaltigen Inhalt bald zehnfach bezahlt macht. LSLsNaVisches» Geheimnisse für Eheleute, ihre Rechte und Pflichten oder die Kunst, wahre Liebe und Treue ztt wecken, zu lvahren und zu erhalten und eine glücklich« Ehe zu führen. Von G. Obst. Preis' geb. 60 Pf. — Ehestand — Wehestand! sagt das Sprichwort. Der Verfasser jedoch stellt dar, auf welche Weise der Ehestand eine Quelle des Glückes und der Wohlfahrt tvird. Er gibt die Grundbedingungen hierzu an, sowie die Kunst, nach Welcher Mann und Frau sich glücklich und lebensfroh machen können. Frühlingsritt, Es reitet der Frühling ins Land — und das Leben das junge, durchreitet, ihm nach, die Welt. ... So tvolleu auch wir, als von ewiger Jugend, bett Frühling erretten, der Herzen schwellt. tmb Geister erhellt und ein lenzendes Leben. und Lieben und Glaubett int Volke erweckt, auch durch eiu hoffendes höheres Streben die Führer des Volkes zu Taten schreckt. Denn Führer des Volkes sind auch die Poeten, die Gott zugleich zu Propheten eeschus, qaß beides sie künden: „Arbeiten und beten l® und die durch des heiligen Hornes Ruf von hoher Warte geistflammende Scharen zur rechten Stunde versammeln int Feld, weil sie zuerst die Gefahren getvahren und weil ihr Gesang ein Herold und Held. Ihr deutschen Dichter, wohlan, laßt uns rühren die Herzen durchs Lied, aus daß wir das Schtvert zur Zeit gen die Feinde mit Mannesmut führen und daß tuiv vor Gott und Menschen was wett I Bensheim a. d. Bergstr. Karl ErnstKnodtz Röfselsprmtg. Nachdruck Verbotenh- weht eit st sch du ten test licht bo es le war sich an's bei freu en men dich die daß be (je tt neu dein b erbricht da die so freust einst neu wenn dn wei du au Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des Gitterrätsels in voriger Nummert c 8 E C le v e 1 and e m t V i e Sem i r a miß 1 a 8 ft m n Ent e i g neu d ß n Redaktion: Ernst Heß, — NotalionZdruck und Berlaa der Brübl'kchen UnwersttätS'Bucb- und Steindrttckereh R. Lange, DießM,