1806 t 168 >r|ii nLgSGa UWZ-. vj lk sTTOu Ä^Ä-Khi^ UHrWW» 8L bie schwer- Manne vor durch eine Miliellose Mädchen Roman von H. E h r Hard t. (Nachdruck Verboten.) (Fortsetzung.) Irgend etwas von dem „Kismet", an das fälligen Orientalen glauben, ließ sie in dem sich ihr Schicksal sehen. Hatte sie ihn nicht merkwürdige Fügung ivtedergefunden, nachdem sie damals sein Entschwinden mit solch zuckendem Herzen betrauert hatte? Vorerst ja nur im Interesse ihrer Kunst betrachtete sie dieses Wiederfinden als ein besonderes Glück. Er: hatte entschieden ein großes Lehrtalent, was mit bedeutendem Können nicht durchaus Hand in. Hand zu gehen Pflegt. Und er verstand es, nicht zuletzt durch seine Rücksichtsloslg- keit in hohem Maße ihren Ehrgeiz zn wecken, ihr Streben rege zu erhalten. Sie bewunderte noch immer staunend und ehrfurchtsvoll den Künstler in ihm, bent nachzueifern ein herrliches Ziel bot. Heute zum erstenmale gefiel er ehr aua) als Mann. Unter ber rauhen Schale lugte der edle Kern hervor. Seine Worte, die Weichheit seiner Stimme verrieten ein warmes Herz. Es fiel ihr auf, daß seine Augen ehrlich und gut waren, wenn sie wie im Moment ernst und fragend an ihrem Gesicht hingen. Sie sah ihn an, als wolle sie rhm bls auf den Grund der Seele dringen, prüfen, ob sein Wesen echt sei, ob er ihres Vertrauens wlirdig war. Tiefaufatinend sagte sw dann: . , t . „Ich danke Ihnen, Meister — Sie sind sehr gut — aber fürs erste bedarf ich keiner Hilfe. Ich komme nut meinen Geschwistern nicht leicht, aber immerhin ganz gut durchs Leben." Sie stockte und leichte Röte färbte rhre Wangen, als sie weitersprach: „Seien Sie nicht böse, tvenn ich «re bitte, mich Nicht in meiner Wohnung zu besuchen. Wir Geschwister sind elternlos, meine Brüder noch sehr jung — es schickt sich nicht für uns, Herrenbesuch zu empfangen. Lachen Sie mich aus, aber es gibt anerzogene Schicklichkeitsbegriffe, über die der Mensch nicht hinaus kann." Er ließ ihre Hände langsam aiis den seinen gleiten. „Schade!" murmelte er nachdenklich, und es war nicht recht zu ersehen, ob er die Abweisung seines Besuches damit meinte oder die Tatsache, daß sie noch immer nicht mit den altmodischen, prüden Anschauungen ihrer Kreise völlig gebrochen hatte. In ihr zitterte das Wort noch lange nach. Es hatte solch grenzenloses Bedauern darin gelegen. Er war auch zerstreut und einsilbig gewesen, als er sie bis zur Haltestelle „ihrer Elektrischen" begleitet hatte. Ziemlich hastig hatte er sich von ihr verabschiedet, aber sein Händedruck war sehr fest, fast schmerzhaft gewesen. Sie fühlte den Druck in Gedanken immer wieder mit eigentümlichem heimlichem Erschauern. Ein drängendes unruhiges Gefühl quälte sie und ließ, sie die kurzen,' heißen Sommernächte durchwachen. Willy Hammers Gestalt schlich sich heimtückisch in ihre fiebrigen Gedanken, drängte sich ihr immer wieder auf, bis sie es müde war, sie zu verscheuchen, sondern sich in süßer Willenlosigkeit sein Bild vor Augen schweben ließ, den fesselnden'Reiz desselben halb unbewußt mit sehnsüchtiger Freude genießend. Sie liebte ihn lange, bevor sie selbst es zu ahnen begann. So entschieden hatte sie daran geglaubt, daß ihr Herz keines zweiten Liebesfrühlings fähig sei, daß sie die Gefühle, welche Willy Hammers Persönlichkeit in ihr weckte, immer noch mehr der Bewunderung seiner Kunst zudiktierte, als dem Zärtlichkeitsempfinden für ihn selbst.. Dazu kam noch der leichte Rausch, der jedes, selbst das stolzeste und ernsteste Weib überfällt, wenn sie sich von einem noch dazu bedeutenden Manne begehrt sieht. Und ebenso bleibt für diese Tatsache kein Weib blind. Ruth Meridies wußte, daß sie dem „Meister" gefiel, daß er sich um ihre Gunst bewarb. Sie sah seine heißen, dunklen Augen ausleuchten, wenn er beim Betreten des Ateliers ihrer ansichtig wurde, sie hörte es aus der liebkosenden Weichheit seiner Stimme, wenn er das Wort an sie richtete. Er kam jetzt fast täglich zur Korrektur und wußte es geschickt so einzurichten, daß er Ruth beim Fortgehen begleiten konnte. Zuerst nur bis zur Elektrischen — bald aber bettelte er noch, sie solle doch ein Stückchen weiter mit ihm gehen, er verleitete sie schließlich zu einem Umweg durch den Tiergarten und seine stets in zurückhaltendem Ton geführte Unterhaltung, die fetten etwas von heißeren Gefühlen verriet, wiegte sie bald ganz und gar in Sicherheit. Sie irebete sich ein, daß sein Interesse an ihr doch wohl nur'ein freundschaftliches sei, daß ihr daran völlig genüge und daß diese Spaziergänge zu Zweien sehr harmlos seien. Sie wurde ruhiger. Das drängende Gesühl in ihrer Brust wich einer wohltuenden Sicherheit. Sie hatte lange mit Anspannung all ihrer Kräfte auf der Lauer gelegen, einen heimtückischen Angriff des Sieggewohnten abzuwehren, nun er sich in strenggezogenen Grenzen hielt, gab sie sich aufatmend der erschlaffenden Gewißheit des Waffenstillstandes bin. Aber etwas schwüles, lähmendes lag doch über dem heimlichen Zauber dieser Sommertage, die verdächtige Stille vor dem Sturm. 7. Der kam zuerst von einer Seite, von der sie ihn am wenigsten erwartet hatte. An einem trüben, gewitter- drohenden Wend brachte der Postbote einen großen Brief in grünlichem Geschäftsumschlag mit dem Firmenaufdruck r A. Tietzheim und Ruths Adresse. Die Schwestern saßen gerade über einer gemeinsamen 806 Handarbeit für den Geburtstag der Geheimrätin, beide in einer heimlichen Glücksstimmung, die jedes von ihnen zum Preisgeben ihrer innersten Empfindungen drängte, als Walter, der wie stets die Postsachen abgenommen, den großen Brief in Ruths ausgestreckte Hand legte. Sie erbrach ihn ohne Hast. Gleich darauf ließ sie das weiße Blatt sinken, farblos bis in die Lippen hinein. Ein Stöhnen rang sich aus ihrer Brust. „Was ist?" fragte Suse, aus süßen Träumereien emporschreckend. Ruth reichte ihr den Brief hinüber. „Lies." Es waren nur wenige Zeilen im Geschäftsstil, die Fräulein Meridies mitteilten, daß man sich gezwungen sähe, auf ihre Dienste zu verzichten, weil eine andere Dame die betreffenden Arbeiten für die Hälfte des Preises auszuführen sich erboten hätte. Ruth faßte mit beiden Händen an den Kopf und schloß wie in bebendem Entsetzen die Augen, vor die sich ein grauer Schleier zu senken schien. Durch den trüben Hauch sah sie ihr Zukunftsgebäude wanken und fallen, sah sich selbst wieder mit gelähmten Schwingen am Boden. „Mein Gott, mein Gott!" jammerte sie auf, „gerade jetzt, wo ich all meine Zeit und meine Kraft für mein erstes künstlerisches Werk brauche — jetzt soll ich den Leidensweg von Pontius zu Pilatus von neuem beginnen, nach Erwerb suchen, weil uns sonst die krasse Not ins Haus bricht i— meine letzten Ersparnisse reichen gerade nur noch für einen Monat Unterricht — ich muß meine Stunden sofort auf- geben." Das sonst so gelassene Mädchen war ganz fassungslos, von diesem neuen Schicksalsschlage überwältigt. Suse saß ihr betreten gegenüber. Sie wußte iin Moment weder zu raten noch zu helfen und auch um ihr junges, liebeerfülltes Herz legte sich wie ein eisiger Reif die alte trostlose Misere ihres Lebens. Und sie konnte nur trübe mit dem blonden Kopfe nicken, als Ruth nun leise und bitter weitersprach: „Warum haben wir nur so gar kein Glück? Warum kommt auf uns immer so viel schweres? Jst's denn noch nicht genug des Leids? Hab' ich nicht tapfer gekänipft und gearbeitet von früh bis spät, um uns anständig durchzubringen, auf alles verzichtet — und jetzt soll ich vielleicht scheitern, ehe ich in die Lage komme, mir eine sichere Existenz zu schaffen." „Wenn Du Herrn Hammer ganz offen sagtest —" begann Suse zaghaft. Eine purpurne Welle ergoß sich über das bleiche Mädchengesicht. „Niel" Mit ihrem Stolz erwachte in Ruth zugleich das Bewußtsein, daß sie Willy Hammer liebte und daß sie gerade deshalb nie ein Almosen von ihm erbitten könnte, wo sie fordern konnte, daß er ihr freiwillig alles gab. Sie dachte wohl an seine herzliche dringende Art, in der er ihr neulich feine Hilfe angeboten, aber schon damals war sie entschlossen gewesen, sie nie anznnehmen. Er durfte von ihrer Not zu allerletzt erfahren. „Es war ein dummer Gedanke von mir!" entschuldigte Suse ihren Vorschlag, „ich hab' mir gar nicht überlegt, daß er doch eigentlich ein wildfremder Mann für Dich ist, noch dazu unverheiratet — der würde so ein Anliegen gewiß sehr unpassend finden." Ruth mußte lächeln mitten in ihrem Schmerz. Das Wort „unpassend" nahm sich fast komisch aus in Verbindung mit dem rücksichtslosen, freien Künstler, der sich blutwenig darum kümmerte, ob sein Tun der Welt paßte oder nicht. Aber da sie Suse nie ein genaues Bild ihres Lehrers gegeben hatte, so widersprach sie nicht, sondern wehrte ab: „Lassen wir Herrn Hammer bei dieser Sache ganz aus dem Spstl — ich werde nachdenken, was ich tun kann, mir aus dieser Schwierigkeit hcrauszuhelfen — es muß sich ja ein Ausweg finden." Sie stand auf und legte die bunte Decke, an der sie mechanisch weiter genäht hatten, zusammen, da die zunehmende Dunkelheit eine Fortsetzung ihrer Arbeit verbot. Es begann leise murrend zu donnern und vor den Fenstern wirbelten Staub und Blüten vom Winde emporgeweht durcheinander. Dec Himmel hatte ein unheimlich lehmfarbenes Aussehen. Die ersten schweren Regentropfen klatschten auf die Fensterbleche. Suse hatte die Ellbogen auf das Fensterbrett gestützt und drückte ihr Näschen an die Scheiben. „Wenn es nur morgen nicht regnen möchte." „Hoffentlich nicht, Kleines! Es tät mir herzlich leid, kämst Du um Deinen Ausflug nach Halensee — Du hast Dich so darauf gefreut, und es ist doch auch wirklich nett von den Leuten, daß sie Dich dazu aufforderten. Es ist nach Deiner Beschreibung ja eine anständige gebildete Familie, da wirst Du Dich gewiß nach Deinem und meinem Geschmack amüsieren." „Ja, gewiß!" murmelte Suse, froh, daß die Dunkelheit ihr schuldbewußtes Gesicht deckte. Sie hatte Ruth von einem Ausflug mit der Familie einer Schülerin erzählt — in Wahrheit wollte sie wie irgend ein Ladenfräulein von Tietzheim mit ihrem Schatz mal über Land. Trautendorf hatte so gebettelt um diesen Nachmittag! Sie sahen sich jetzt selten, seit Suse, durch manches, was die Großstadt ihr verraten, aufgeklärt, nicht wagte, bei dem Hellen Licht der Sommertage sich in Berlin mit ihm zu zeigen. Er halte auch nicht mehr darauf bestanden — er hatte sie ja viel zu lieb, um sie in Gefahr zu bringen. Aber nach Halensee konnten sie ruhig zusanunen, dort sah sich die Sache schon harmloser an, selbst wenn jemand sie zusammen traf. Sie konnten dann irgend etwas von einer verloren gegangenen Begleitung lügen. Suse war riesig erfinderisch in solchen Ausreden und auf alle Eventualitäten vorbereitet. Ruth wälzte unruhige Gedanken und Pläne int Kopfe herum, die sie nicht aussprechen mochte, um den jungen Bruder nicht mit einem Leid zu beschweren, dein abzuhelfen nicht in seiner Macht stand. Sein Anblick verdoppelte zudem noch ihren lastenden Gram. Er sah müde und krank aus — die Wangen eingefallen, blaß, die schönen braunen 9(itgcn trübe und matt — er wuchs so rasch — er hätte kräftige, stärkende Kost gebraucht, anstatt des ausgekochten Fleisches, der wässerigen Suppen und Gemüse des „billigen Mittagstisches". Dazu der Weg nach der Schule bei der Sommerhitze, dem Großstadtstaub. Leise strich sie mit der weichen kühlen Hand über die weiße Knabenstirn. Wenn er sich ihr auch entfremdet hatte, es war doch ihr Liebling, ihr Kind, das sie vom ersten Atemzug an behütet tmd gepflegt hatte. „Fühlst Du Dich krank, Walter?" „Nein, nur müde, Ruth, so sehr müde! Wie Blei liegt mirs ost in allen Gliedern! Wenn ich doch bloß noch ein einziges Mal so lustig in den Feldern herumlaufen könnte, wie in L. Weißt Du, wenn wir Kornblumen pflücken gingen, nach Netzdorf zu, und Erdbeeren suchten im Stadtwäldchen, — ich werde gewiß nie mehr einen Wald sehen und Berge, wie unsere Sudeten daheim — und frische Luft atmen — hier ist überhaupt keine Luft in den Straßen, nur Hitze und Staub." Eine rührende Klage sprach aus seinen letzten Worten. Ruths Hand begann zu zittern, sie ließ die Arbeit ruhen. Es war nicht eine Faser an ihr, die nicht zuckte vor Schmerz. Nicht erst in dieser Minute, seit Wochen schon war es ihr klar, daß Walthers Gesundheitszustand dringend eine Erholung, eine ernstliche Kur verlange. Aber woher das Geld für eine Sommerfrische nehmen, da sie mit Mühe und Not das alltägliche Leben fristeten? Und nun gar jetzt? Die ganze Misere ihres Daseins überkam sie mit einer solchen Wucht, daß sie kein Trostwort für den Bruder fand, kein heiteres Versprechen. Er schien es nicht erwartet zu haben, er lag still mit geschlossenen Augen, als ob er schliefe. Das Gewitter war vorübergezogen. Suse stand auf und öffnete beide Fensterflügel. Die Luft hatte sich nur wenig abgekühlt. Ein feuchtwarmer, 807 von häßlichen Dünsten erfüllter Hauch zog von der Straße empor. Suse vermißte nicht den reinen, herben Luftstrom der Heimat, die für sie gleichbedeutend war mit Enge und Stille, sie lehnte sich weit hinaus und horchte auf das dumpfe Brausen der Großstadt, zu dem die vielen Geräusche sich vereinten. Und sie dachte an die Tausende, die in diesem rastlosen Treiben dem Vergnügen nachgingen, in großen Toilette in einer Theaterloge oder einen: Konzertsaal saßen über in eleganten Restaurants soupierten und daß sie auf immer ausgeschlossen sein würde von der Tafel des Lebens, wenn sie den Mut nicht hätte —? Als sie sich ins Zimmer zurückwandte, lag ein trotziger entschlossener Zug um ihren roten Mund. Morgen würde sie Fritz Trautendorf sagen, daß ihrer Liebe Ende unabänderlich sei. (Fortsetzung folgt.) Die Krankenpflege unter dem Roten Kreuz als Frauenberuf. Unter der Ueberschrift: „Woran liegt es'?" hrirb in Nr. 2 vom 21. Januar 1906 der von Prof. Dr. Pannwitz und Oberstabsarzt a. D. Dr. Kimmle herausgegebenen offiziellen Zeitschrift der deutschen Vereine vom Roten Kreuz „Das Rote Kreuz" (XXIV. Jahrgang) der nachstehende Artikel veröffentlicht, welcher die Ausbildungs- und Anstellungsverhältnisse der Berufskrankenpflegerinnen vom Roten Kreuze beleuchtet und an die Frauen und Jungfrauen der gebildeten Stände, soweit sie einen Beruf zu ergreifen beabsichtigen, die Aufforderung richtet, sich der Krankenpflege unter dem Roten Kreuze zu widmen. Der Artikel enthält so durchaus zutreffende und beherzigenswerte Angaben, daß cs veranlaßt erscheint, denselben in seinem Wortlaute hier zum Abdruck zu bringen. W o r a n l i e g t e s? Woran liegt cs, daß Mädchen guter Familienerziehüng, also z. B. Tochter von Beamten, Offizieren, Aerzten usw., wenn sie nicht heiraten, noch immer oft nicht wissen, mit welchem Berufe sie sich innere Befriedigung und äußeres Fortkommen schaffen können? Sie fangen mit Mal- und Musikstunden an, oft ohne erhebliches Talent und ohne rechte Lust; fie fertigen Handarbeiten aller Art für Basare und Geschäfte ohne der Mähe entsprechenden Lohn; sie versuchen es mit den alten Berufen der Gesellschaftsdamen und Lehrerinnen, ja mit einem der Berufe, welche die moderne Frauenemanzipation den Männern streitig machen will; sie studieren Medizin oder Philologie oder die Rechte, sie werden Telephonistinnen, Postbeamtinnen, Maschinenschreiberinnen in Anwalts- oder anderen Bureaus usw. Weshalb verfallen sie verhältnismäßig noch selten auf denjenigen Beruf, welcher ihrer Veranlagung und Erziehung, ihrem Können und Suchen am nächsten liegt, nämlich dem einer „Schwester vom Roten Kreuz"? , „ Weil sie von ihm und seinen Einzelheiten trotz aller Hm- weise in Zeitungen und Zeitschriften, Jahresberichten und Prospekten usw. noch immer viel zu wenig wissen! Für das Rote Kreuz als solches, d. h. für die unter diesem Zeichen geübte Friedenswohltätigkeit und Kriegsvorbereitung im allgemeinen interessieren sich ja Hunderttausende deutscher Frauen und Mädchen, wenigstens soweit, als sie ihm jährlich einige Mark Beitrag opfern und für seine Veranstaltungen in Weil> nachtsfesten, Basaren usw. persönlich tätig sind. Zehntausende aus diesem weitesten Kreis' wissen auch einiges Nähere von dem Zweck und von der Organisation dieses Roten Kreuzes. Tausende arbeiten sogar mit tiefem Verständnis und mit all ihrer Kraft für das hvhe Ziel der internationalen Kriegshilfe wie der- nationalen Friedensaufgaben des Roten Kreuzes. Rur in verhältnis- mäßig wenigen Familien werden aber schon die Kinder und Heranwachsenden Jungfrauen daran gewöhnt, im Roten Kreuz das die sozialen Unterschiede auscleichende und die eigenen Beschwerden heilende Zeichen zu betrachten und zu schätzen. Noch weniger Väter und Mütter endlich denken daran, rechtzeitig ehren Kindern das moderne Krankenhaus und die moderne Krankenpflegerin vom Roten Kreuz als das zu zeigen, was diese tatsächlich sind gegenüber den Erscheinungen dieser Art noch vor dreißig Jahren! , Wie ein modernes Krankenhaus und insbesondere em solmes vom Roten Kreuz nichts mehr aufweist von dem Unbehaglichen und gegenüber einem Familienheim Traurigen der Krankenhäuser früherer Jahrzehnte, besonders in Kleinstädten, so ist auch eine „Schwester vom Roten Kreuz" in jeder Beziehung ein schätzens!- werter angenehmer Gast für jede gute Familie. Die Bvrbediilg- ungen, unter denen man ihre seit dem Gesetz vom 22. März 1902 gegen Mißbrauch strafrechtlich geschützte Brosche mit dem Roten Kreuz im weißen Felde und mit der Umschrift des Mutterhauses allein erlangen kann, sind solche, daß nur Mädchen guter Familienerziehung sie zu erfüllen vermögen und daß Unwürdige noch weniger wie Untüchtige die garantiert gute Berufsstellung erhalten. Im einzelnen stimmen die Mutterhäuser und Schwesternschaften Vom Deutschen Roten Kreuz nicht völlig überein, weil die Lebensverhältnisse, der Geldwert, der Zudrang und andere örtliche Unterlagen ihr Können verschieden beeinflussen im Norden und Süden, im Osten und Westen, in Großstädten und Kleinorten des Vaterlandes. Der Hauptsache nach stimmen sie aber dahin überein: Aufgenommen zur Ausbildung als „Lehrschwestern" werden nur gesunde Mädchen guter Familienerziehung im Alter von. 20 bis etwa 35 Jahren laut Geburtsurkunde, Arztschein, selbstgeschriebenem Lebenslauf. Die Ausbildung erfolgt technisch und ethisch, theoretisch und praktisch im Mutterhaus unter Leitung des Vorstandes, der Aerzte, der Oberin mindestens ein Jahr (meist H/s Jahre) lang, und zwar ohne Kosten fihc die Aufgenommene, falls diese später „Schwester" wird, jedenfalls aber mit Gewähren der Verpflegung, der Dienstkleidung, ja eines Taschengeldes schon während der Ausbildungszeit durch die Anstalt. Nach beendeter Ausbildung und bestandener Prüfung soll die bisherige „Lehrschwester"_ (auch Lehr- pflegerin oder Pflegeschülerin genannt) in den Kreis der ange- fteUten „-Schwestern" eintreten oder Die Ausbildungskosten ersetzen; anderswo Ausgebildete haben vor ihrer Anstellung mehrere Monate hindurch sich als „Probeschwester" zu bewähren. Die Anstellung der „Schwestern" erfolgt auf Lebenszeit, vorbehaltlich freier Kündigung seitens der Schwester oder bestimmt begründeter Entlassung seitens der Anstalt. Da auch Jnvaliditäts- und Altersversorgung seitens der Anstalt erfolgt (andere Krankenpflegerinnen sollen sich aus eigenen Mitteln selbst versichern und die hohe Prämie von ihrem Gehalt bezahlen), so ist diese Berufsstellung der „Schwestern vom Roten Kreuz" vollständig ana- log jedem Staatsamt. Neben völlig freier Station und freier Oberkleidung (sogar ein nicht im Dienst zu tragendes' schwarzes zu schenken), neben Urlaubserleichterungen, Alters- und Jnvali- ditätsversorgung erhält die Schwester vom Roten Kreuz ein bares Gehalt mit jährlich 300—600 Mark; — würde sie so viel in irgend welchem anderen Beruf oder als Hausfrau erübrigen? Dabei sorgt das Mutterhaus für sie, wie nur eine Mutter es zu tun pflegt, und mit ihren Berufsgenossinnen verbindet sie Schwesternliebe! Wenn aber Außenstehende zuweilen glauben, daß der Schwesternberuf dafür auch schwerer sei als jeder andere, so kann ihnen getrost entgegnet werden: Ihr seid mangelhaft informiert, kommt und sehet selbst, überzeugt Euch von dem heiteren Ton und dem zufriedenen, weil befriedigenden Leben in den Schwesternschaften vom Roteir Kreuz! Wer noch nicht ganz sicher ist, ob ihm der Schwesternberuf in jeder Beziehung zusagen wird, kann es ja zunächst (dann freilich mehr oder minder auf eigene Kosten) ausprobieren in mehrmonatlicher Vorbildung zur „Freiivilligen Hilfsschwester vom Roten Kreuz". Diese Damen verpflichten sich analog den ,,^o- hanniterinnen" nur zur Hilfs-Krankenpflege in Kriegslazaretten oder bei Not im Mutterhaus und zu zeitweiligen Wiederholungskursen für Auffrischung ihrer natürlich noch nicht vollen, m der Not aber immerhin schätzenswerten Vorbildung. Da sie diese ebenfalls in allen Mutterhäusern vom Roten Kreuz er» halten, tun sie leicht tiefere Einblicke in das Schwesternleben und gewinnen es leicht lieber als durch Lesen noch so warm verfaßter Borträge oder Prospekte. Ausbildung als „Freiwillige Kriegskrankenpslegerin vom Roten Kreuz" mit theoretischem Vorbereitungskurs und dann mehrmals vierwöchiger Hebung an Kraukenbetteik in Garnison- oder Gcmeindelazaretten schafft zwar nicht Einblicke in das Schwesternleben, aber die Möglichkeit zil einiger Hilfstüchtigkeit unb jedenfalls zu Kenntnissen, die fürs ganze Leben nützen, selbst bei Wahl eines anderen Berufes oder bei Verheiratung. Ausbildung als „Freiwillige KriegshelferiM bagege» bezieht sich überhaupt nicht auf Krankenpflege, sondern auf andere (besonders ökonomische) Kriegshilfe unter dem Roten Kreuz. Msv, Ihr Mädchen guter Familienerziehung, kommet zum Roten Kreuz: * Zur Erläuterung sei noch bemerkt, daß im Großherzogtum Hessen der unter dem Protektorate Sr. König!. Hoheit des Großherzogs stehende Mice-Frauenverein für Krankenpflege vom Roten Kreuz (gegründet 1867), unb zwar der Hauptverem mit dem Sitze in Darmstadt sowie die Zweigvereiue in Mainz und Offenbach (Stadtkrankenhaus) Krankenpflegerinnen voin Roten Kreuz ausbilden und anstelle!!. Die näheren Bedingungen sind bei beit betreffenden Geschäftsstellen bezw. bet der Vorsteherin des Mee-Hvspitals zu Darmstadt zu erfahren. Kr. VermLs^teI. * Ein Schildkröten-Duell. Die Schilbkröten gelten als leidenschaftlose Tiere, roeldjent Umstände man ihre Lcmg- jährigkeit zuschreibt. Ein im Londoner „Speetator verottent- lichter Brief zeigt aber, daß die Annahme unricytig ist und daß die Schildkröte auch die Eifersucht und den Haß kennt. Ein Herr Barker in Kew, bei London, besitzt eine Schildkröte, die vor einigen Tagen aus ihrem Winterschlaf erwaaste unb als sie in den Garten gesetzt wurde, dort eine andere Schildkröte fand. Bisher hatte fie den Garten allein bewohnt und als sie nun des Eindrütgliugs ansichtig wurde, ging sie auf ihn zu und biß — 308 — ihn mit aller Gewalt in den KVpf und in die Füße. Die andere Schildkröte wagte dann nicht, ihre Extremitäten wieder zu zeigen; wenn sie cS tat, fuhr aber „Tommy" wieder auf sie los, um sie zu beißen. Als dies den Eindringling nicht vertrieb, griff „Tommy" zu einem anderen Angriffsmittel und hämmerte mit seiner Schale von der Seite mit aller Gewalt auf die andere Schildkröte los. Diese Methode erwies sich als erfolgreich; d ie fremde Schildkröte wurde halb tot aus denr Garten geschafft, wo „Tommy" nun wieder Alleinherrscher ist. r, * Die gefahrlose Duellpistole. Im Jaroin de Paris ist kürzlich eine neue Erfindung versucht worden, die in einem von Deirillers erfundenen Patentgeschoß besteht, das allenfalls Verwundungen veranlassen, aber nicht zu töten vermag. Bei den Versuchen wurde eine Reihe von Pistolenschüssen von mehreren Paaren unter den Bedingungen eines Duells abgegeben. Obgleich alle Geschosse mehr oder weniger trafen, fand nur eilte Verwundung statt. Der Verwundete hatte die Pistole nach dem Schuß unvorsichtig gesenkt, und sein Gegner, der nur einen Augenblick nach ihm Feuer gab, traf die ungeschützte, die Pistole haltende »and, was eine ziemlich erhebliche Verletzung zur Folge hatte. Auch dieser Umstand ist jedoch nur durch eine besondere Ungeschicklichkeit zu erklären, denn die Pistolen sind mit einer Art von Stahlkorb versehen, wie die Rapiere, wodurch die Hand während des Schusses geschützt wird. Der Erfinder hatte auch die Personen, die sich zu dem Versuche hergegeben hatten, vorher davor gewarnt, die .Hand früher sinken zu lassen, als bis der Gegner seinen Schuß abgefeuert hätte. Die Wirkung der Geschosse ist so herabgemindert, daß kein weiterer Schutz notwendig ist außer an den Augen, für tue man starke Automobilbrillen benutzt. Gütige der Versuchspersonen hatten sich freilich noch mit langen gepolsterten Blusen geschürt. Bei Duellen, die in Frankreich wenigstens nur allzu oft utcht eben erlist genommen werden, könnte die neue Erfindung mit Nutzen verwandt werden, außerdem jedenfalls bei Uebungen im Pistolenschießen. * Die Eheschließung auf Aktien. In Gretna Green kann man sich nicht mehr heimlich verheiraten, und dem berühmten schottischen Schmied, bei dem die Entführungen höchst gesetzlich regularisiert wurden, ist durch ein Gesetz des englischen Parlaments das Handwerk gelegt worden. Leute, die pressiert sind, köiinen sich aber noch immer mit blitzartiger Geschwindigkeit sürs Leben zusammentun — in Amerika nämlich. Es ist ja zwar etwas weit, aber heutzutage reist inan sehr rasch, und wenn man erst in Newyork ist, hat man die Geschickte spottbillig; für 42 Mark, Bahnfahrt and Hotel mit eingerechnet. Die Heiraterei wird nicht in Newyork bewerkstelligt, sondern in Noungstown, einer kleinen Stadt im Staaten Ohio; hier gehen die Dinge mit Schnelligkeit und Diskretion vor sich, unter der Leitung einer anonymen Gesellschaft auf Aktien, die für alles sorgt itr.'r. alles bezahlt, den Pastor und den Hotelbesitzer. Man kann mit der Gesellschaft auch schriftlich unterhandeln. Gegen Erlegung von 21 Mark erhalten die Zukünftigen. Fahrkarten für die Strecke Newyork—Noungstown, und eine gleiche Summe haben sie nach der Trauung zu zahlen; die Gesellschaft verpflichtet sich, die vollzogene Trauung nicht durch die Zeitungen bekannt werden zu lassen. Man geht in Amerika bei allen Dingen, selbst beim Heiraten, so rasch zu Werke, daß die anonyme Ehe- schließnugs-Gesellschast von Noungstown wie keine zweite prosperiert. Sie hatte im Jahre 1904 1500 Heiraten zustande gebracht: im Jahre 1905 waren es schon 4000, und int lausenden Jahre hofft sie mindestens 8000 Pärchen glücklich zu machen. — Logik. Professor: „....Ja, ja, mein lieber Herr- Kollege, man kommt doch manchmal durch Untersuchungen und Studien zu ganz sonderbaren Schlußfolgerungen l Sehen Sie, als ich gestern an meinen „Lebenscriiinerimgen" arbeitete, kam ich schließlich zu der Ueberzeugnng, daß ich gar keine Berechtigmig habe, nach dem Tode meiner zweiten Fran noch zu leben, ohne alle Gesetze der Logik auf den Kopf zu stellen." „Aber, ich bitte Sie, verehrtester Herr Kollege . . ." „Ja, ja, es liegt ganz klar aus der Hand. Hören Sie nur 1 Vor c0 Jahren starb meine „erste bessere Heilste", und vor zwei Jahren stirbt auch noch die „zweite bessere Hälfte" von mir. Wenn NUN beide Hälften von mir gestorben sind — ja, was bleibt beim da von mir noch übrig? I" Afferl. Noch heute, wenn ich au ihn denke, und es sind nun schon zehn Jahre vergangen, seit er nicht mehr ist, werden mit in der Erinnerung au ihn die Augen feucht. Er war nur ein Hund, aber ein rührendes Geschöpf von Treue und Anhänglichkeit. Er verdient, daß noch nach so langen Jahren von ihm gesprochen wird. ..... Es war im Herbst. Meine Frau und ich waren für einige Wochen in Wien. Uns gegenüber wohnte ein Mann, eine jener bekannten Wiener Straßeutypen, der Hunde züchtet und verkauft. Wenn wir ausgingen, sahen wir oft die kleinen, reizenden Hunde oder. beobachteten sie vom Fenster aus. Wir fingen au, uns sehr für die Tiere, besonders den einen, einen entzückenden kleinen Affenpinscher, zu interessieren. Wir beschäftigten uns rege und mit großem Vergnügen aus der Entfernung mit ihnen. Gitterrätsel. Nachdruck verboten. In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben a, ä ä, e e e e, g g-, h h. i i, 1 1, m m m in, nnnnnnnn, o o, p p, r r, s s, t t t, nun u nun derart einzutragen, daß die senkrechten und . wagerechten Reihen gleichlautend Folgendes ergeben: 1. Name mehrerer ägyptischen Könige. 2. Schmackhafte Fischk. 3. Ein Metall. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Bilder-Rätsels in voriger Nummer Es sind nicht aNe frei, die ihrer Ketten spotten. Unser Aufenthalt an der schönen blauen Donau näherte sich seinem Ende, und wir bedauerten beide, daß wir nun bald unsere kleinen vierfüßigen Freunde, vorzüglich unfern Liebling, den! kleinen Affenpinscher, nicht mehr sehen würden. Da kamen wir auf den Gedanken, uns den Kleinen zuzulegen. Ich kaufte ihn und schenkte ihn meiner Frau. Wir tauften ihn „Afferl". Er sah ans wie ein kleiner Asse und war auch so drollig und possierlich, wie die Assen sind. Unser Afferl wurde ein selten schönes Exemplar von Afsen- pinscher, und noch mehr als seine Schönheit zeichneten ihn seine hervorragenden Eigenschaften ans. Er war klug, treu, gelehrig und gehorsam. Er hing an uns, besonders an meiner Frau, mit großer Zärtlichkeit. So erfreuten wir uns Jahre ungestört seines Besitzes. Doch wie alles Glück auf Erden nicht zu lange währt, Nmrde auch das unsere plötzlich jäh gestört. Meine Fran erkrankte schwer, und alle Bemühungen der Aerzte, der tückischen Krankheit Einhalt zu gebieten, waren veraebens; sie wurde mir entrissen. Nun blieb mir nichts als das Asferl. Er teilte mein schweres Leid und trauerte auf feine Art mit mir treu und in rührender Weise um feilt geliebtes Frauchen. Er suchte sie fortwährend und glaubte, sie müsse, müsse wiederkommen. Was mir das Tierchen in dieser Zeit war und in der folgenden blieb, kann ich nicht beschreiben. Nur wer die Treue eines Hundes kennt, vermag es zu ermessen. z Jahrelang waren wir noch zusammen, das Affen und ich. Er wurde alt; auch seine Stunde schlug, er mußte mich verlassen, allein lassen. . _ , , Tief traurig habe ich unser liebes Afferl tu die Erde^gesenkt. Aus Kindermund. Das „Amen". Der kleine Heinz, ein frischer, lebendiger Bub von fünf Jahren, muß jeden Morgen der Familienandacht beiwohnen, bei der sein Vater eine dem kleinen Heinz nicht immer kurz genug erscheinende Vorlesung aus dem Andachtsbuche vor- ninun't. Viel versteht Heinz ja auch nicht von dem Vorgelesenen, aber ein Wort, das weiß er, ist von besonderer Bedeutung, das öffnet ihm die Tür zu den unendlichen Freuden des vor ihm liegenden Tages, in Hof und Garten, in Wald und Feld, und dies Wort ist das' „Amen" der Andacht. Eines Tages kommt der große Bruder von Heinz, „Dicker" genannt, ein Quartaner, zu den Ferien nach Hause und bringt einen unbezwinglichen Drang mit, vorzu- leseu. Er liest den Schwestern Jndianergeschichten vor, den Eltern Göttersagen, dem Kutscher erbauliche Geschichten aus dem Lese- buche usw. Aber sehr bald drängt sich das Publikum nicht mehr zu seinen Vorlesungen. Da muß eines Tages der kleine Heinz her, und der gute Junge, voll Respekt vor dem großen Bruder, hort auch geduldig zu, fünf Minuten, zehn Minuten —, draußen scheint die Somte immer schöner. Da seufzt Heinz und sagt: „Dicker, sag Amen I" * Das dreijährige Söhnchen des Hauses ißt sehr ungern Gemüse. „Schau," sagt zu ihm der Vater, „andere Kinder waren froh, wenn sie nur die Hälfte von dieser Portion bekämen.' „Papa, ich wäre ja auch frohj wenn ich nur die Halste bekäme." In einer Berliner Gemeindeschule nimmt die Lehrerin mit den Kindern die rückbezüglichen Zeitnwrter durch, unter anderem auch „sich setzen". Lieschen soll anfangen zu konjugieren und beginnt in echtem Berliner Dialekt: „Ich setze mir, du setzest dir usw. — „Rein," meint die Lehrerin, „das ist ganz falsch, em feiner Mann sagt nicht so. Wer weiß eS besser?" Ta meldet sich Aeniichen Müller und beginnt: „Ick bin so frei und setze mir 1" Redaktion; Ernst Heß. — Rotationsdruck und Verlaa der 53 rühPItfien Universitäts-Buch- und Steindruckerei, N. Lange, Gießen-