1906 W ft Mittellose Mädchen. Noina» von H. Ehrhardt. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Und plötzlich, wie aus der Erde gewachsen, steht er vor ihr. „Darf ich bitten?" Sie sieht seine Augen blitzen. Was' steht nicht alles darin? Bewunderung, Leidenschaft, ein jäh erwachtes Hoffen? Mit zitternden Gliedern erhebt fte sich. Schon legt sein Arm sich um ihre schwankende Gestalt. Und während er sie gewandt, durch das Gewühl der Tanzenden führt, fühlt sie nichts als das sichere, geborgene Gefühl, mit dem sie in seinem kräftigen Arm ruht. Tie Bewegung des Tanzes rötet ihre Wangen. Das erregte Blut braust in ihren Ohren, klopft an ihre Schläfen. Nun beugt er sich tief zu ihr herab. Sein heißer Atem umwehrt ihre Stirn. Durch das Brausen in ihrem Ohr hört sie seine hastig hervorgestoßenen Worte: „Ich reise morgen fort von hier, — Ihretwegen, Ruth!" Merkt er ihr Zusammenzucken, ihren jäh aussetzenden .Herzschlag? Leidenschaftlicher fährt er fort: „Aber es kostet Sie ein Wort nur, Ruth und — ich bleibe. Wollen Sie es nicht sprechen? Darf ich bleiben, Ruth?" Bor ihren Augen beginnt der ganze Saal zu wanken. „Nein", flüstert sie mit fliegendem Atem, „es ist besser, Sie gehen. Ich werd's Ihnen danken." „Dann leben Sie wohl, nteiit gnädiges Fräulein." Sie sind vor ihrem Platze angelangt, brüsk läßt er sie frei. Seine Verbeugung hat in ihrer gesuchten Höflichkeit etwas Verletzendes. Sie hat mechanisch die Hand aus- gestreckt. Nach einem flüchtigen Druck läßt er sie fallen. Wie durch einen Schleier sieht sie seine stattliche, schlanke Gestalt, sein ernstes Gesicht — dann ist er verschwunden. Einer Statue gleich, in ihrer marmornen Blässe, bleibt sie zurück. Ihr ist noch immer schwindlig, aber ihr Denken ist klar, scharf umrissen — sie weiß genau, daß in dieser Stunde das Glück ihr noch einmal, ein letztes Mal die Hand gereicht und daß sie es von sich gestoßen hat. Sie erschauert inmitten der schwülen Glut des Ballsaales. Die ganze Leere ihres Daseins gähnt ihr entgegen. Wild bäumt die fordernde Jugend sich in ihr auf. „Noch ist es Zeit!" drängte ihre Stimme, „rufe ihn zurück." Ein erbitterter Kampf erhebt sich von neuem in ihrem Herzen, über dem der trostlose Kries des fernen Bruders dnstert. Soll sie's tun? Tie kostbare Zeit verrinnt. Sie tanzt wieder und wieder, wie um sich zu betäuben. Oben in der Musikloge verstummen die Klänge des Walzers. Tja tcyizenden. Kaare lösen sich v!on einander, schreiten lachend und plaudernd zu ihren Stühlen, die Herren eilen ans Büffet, sich und ihren Damen eine Erfrischung zu verschaffen. Ruths Blicke folgen mechanisch dem 6intteit Getriebe und bleiben dann auf einer Stelle haften. Sie sieht jetzt direkt in eins der raucherfüllten, dicht besetzten Nebenzimmer hinein. Dem Eingänge gegenüber lehnt ihr Vater zusammengesunken in einem Stuhle, Ist es das grelle Licht der Gaskrone über seinem Haupt, das so tiefe Schatten in sein Gesicht zeichnet? Erschreckend alt und verfallen kommt ihr seine Erscheinung vor und eine heiße, schmerzhafte Angst löst den Kampf in ihrer Seele ab. Ihr armer, müder Vater! Nein, sie durfte ihn nie verlassen. All die großen Sorgen, die kleinlichen Aerger- nisse, die sie ihm jahrelang mit List und Aufopferung ferngehalten hatte, würden dann über den kränklichen, abgearbeiteten Mann herstürzen, seinen Lebensabend noch mehr zu verbittern. Und die Mutter, Suse, die Brüder, die sich instinktiv alle an sie klammerten, die sich ebenso au den Mann ihrer Wahl klammern würden. Ter Gedanke allein trieb ihr die Röte der Scham in das schöne Gesicht. Lieber verzichten mtf eigenes Glück! Und da ihr Opfer gebracht war, wollte sie es auch freudig tragen. Sie konnte noch lachen an diesem Abend. Sie saß bei Tisch neben einem hübschen, übermütigen Infanterie-Offizier, der ans einer nahen Garnison zum erstenmal in dem Kreise erschienen war. Er huldigte ihr sehr und sprach viel törichtes, aber liebenswürdiges Zeug. Ruth hatte fieberisch leuchtende Augen und war lebhafter als sonst, aber ihre Wangen waren blaß. Hans Klausen hatte die glückstrahlende kleine Trude neben sich, auf die er forciert ausgelassen einredete. Sie kicherte beständig und er lachte zuweilen laut mtf und alle Augenblicke stießen sie mit ihren Sektgläsern an. Es sah ganz so aus, als ob sich eilte Verlobung vorbereite. Und der große blonde Offizier neigte sich zu Ruth und machte sie auf das Pärchen aufmerksam. Sie sah hinüber. „Warunr auch nicht?" sagte sie lächelnd, während der Anblick dort sich wie ein Schwert in ihre Brust senkte, „Sie passen ja so gut zusammen." * Als sie tief in der Nacht mit den Eltern nach Haus« kam, hatte sie sich auch mit dieser Gewißheit abgefunden. Er wollte sie möglichst rasch vergessen und sich ein anderes. Glück suchen. Durfte sie's ihm verdenken? Sie war schon zu müde, um sich noch auflehnen zu können. Sie ergab sich jetzt widerstandslos. Nur eine dumpfe Sehnsucht kam ihr plötzlich nach irgend etwas Weichem, Lieben — und die trieb ' sie an das Bett des jüngsten Bruders. Es war ihr, als ruhe in ihm ihre Zukunft, die Erfüllung all' dessen, was ihr das Leben schuldig gebliebeu. Tas Licht der kleinen Wachskerze beleuchtete unsicher: fielt schmalen, engen Raum, tu dein die beiden Brüder schliefen. Es huschte über den dunklen Lockeukopf des Jüngeren, über seine schlafgeröteten Wangen, die ruhig atmende Brust. „Mein Liebling!" flüsterte das schöne Mädchen bewegt. Warme, mütterliche Zärtlichkeit floß beruhigend durch ihr wundes Herz. Aber schon weckte lautes Stöhnen sie ans ihrer träumerischen Versunkenheit zur häßlicheu Wirklichkeit. Heinz? -Ob er krank war? Jur selbeu Moment, da sie das fast niedergebrannte Kerzcheri höher hob, um nach beut Bruder zu sehen, siel's auch schon wie ein grelles, wehtuendes Licht tu ihre Gedanken, das ihre geheimen, längst gehegten Befürchi- tungen bestätigte, noch ehe ihre Augen das Bild vor sich richtig erfaßt hatten. Heinz lag völlig migekleidet auf seinem zerwühlten Bette, ruit der nur Bewußtlosen oder schwer Betrunkenen eigenen Aufgelöstheit der Glieder. Seinem weitgeöffneten röchelnden Munde entquoll widerlicher Bier- und Zigarren- gerrrch. Förmlich geschüttelt vor Ekel starrte Ruth auf ihn nieder. Sie hätte ihn rütteln, ihn emporreißen mögen, ihm verzweifelnd in die Ohren schreien, tote maßlos er sich an seinen ahnungslosen Eltern versündige, die darbten und sparten, nm ihm einmal eine sichere Stellung in der Welt schaffen zü können. Aber die schon ausgestreckte Haud sank schlaff herab. Er toürde sie ja gar nicht verstehen in der Berfassung, in der er sich befand, ja kaum zu erwecken [ein. Es' war nutzloses Beginnen. Tie kleine Kerze verlöschte knisternd. Durch die T-mikel- heit klang unheimlich das laute Stöhnen des Betrimkenen Md der schwere schluchzende Atem des Mädchens, in dessen feeele tiefere Schatten lagen, als je eine Nacht, und sei sie noch so dunkel, sie zu zeichnen vermag. 6. Es waren schreckliche Tage, die diesem Abend folgten. Ruth hatte am nächsten Morgen noch die Entdeckung gemacht, daß ihr von dem genau gezählten Wirtschaftsgelde zwei Mark fehlten. Sie brauchte sich nicht den Kopf zu zerbrechen, ivo sie geblieben waren, sie sah auf einmal ganz klar und das Entsetzen über ihre Wahrnehmung übertraf an Stärke noch das der Nacht. Ihr Bruder ein Dieb! Nicht nur faul und leichtsinnig, nein, schon so tief gesunken, daß er sich au fremdem Eigentum vergriff. Wer wttßte es, ob er nicht etwa auch schon in der Schule — ? Alle Weichheit und Güte tu ihr erstarrten vor dem Gespenst der Schande, das des Bruders Tun drohend vor ihr aufrichtete. Nach Tisch folgte sie ihm in sein kleines Zimmer. Ihre Stimme war hart und kalt wie nie, als sie ihm mit verächtlichen Worten seine Tat auf den Kopf zusagte. Vielleicht wäre ihr Einfluß aus ihn größer gewesen, hätte sie mehr ihren Schmerz als ihre Erbitterung sprechen lassen. So weckte sie fürs erste nur seinen knabenhaften Trotz, mit dem er sich, ohne zu leugnen, doch wild gegen den Tadel der Schwester auflehnte. Alles Gärende dieser unreifen, unzufriedenen Knabenseele kant ginn Ausbruch. «Nu ja, schimpf nur wieder, schlag' mich meinetwegen!" knirschte er, die Fäuste ballend, „schlag' mich am besten gleich tot. Was hat denn unsereins von dem elendeit Leben? Kaum satt zu essen wagt man sich, wenn man doch sieht, wie's nicht hin und her reicht, und abends möcht' man in der kalten Bude hier noch büffeln und in der Schule sehen sie mich scheel an und lachen, weil ich geflickte Hosen trage und ausgewachsene Jacken und alle haben sie belegte Brote mit und kriegen Taschengeld und unsereiner hat nie eilten Pfennig in der Tasche und Butter aus dem Brot, daß sie mit der Lupe gesucht werden muß. Und gestern haben toir ein Fest feiern wollen, weil unser Lehrer im Deutschen, das Ekel, versetzt ist und alle haben Geld dazu gegeben, nur ich hatte keins." ' „Und da wurdest Tu zum Dieb!" sagte Ruth streng, aber mit bebenden Lippen, „ja, sag', hast Tn denn fein Gefühl, wie sündhaft, wie entehrend das ist, tausendmal entehrender, als geflickte Hosen und unbelegte Butterbrote. Siehst Du beun nicht, wie bie Eltern, tote wir Schwestern uns alles versagen, damit nur aus Euch Jungen etwas werden soll. Denkst Du, ich wäre nicht auch lieber im Reichtum geboren, anstatt mich mit einer Misere herumzukämpfen, von bereu Größe Tu trotz allem ja! noch keine Ahnung hast. Heinz!" ihre Stimme würbe mühsam in unterbrücktem Schmerz, „versprich mir, baß Tu tapfer sein willst, baß Tn bett Versuchungen Deiner Freunde nicht mehr unterliegst, sieh, Tu bist ein Junge, damit ist Dir die Macht gegeben, Tir noch einmal die ganze Welt zu erobern!" (Fortsetzung folgt.) Dem Waßrerr, Edlen, Schönen. Ein Großstabtroman von F e b o r v. Z o b e l t i tz. lNachdrnck verboten.) (Fortsetzung.) „Doch nicht, Baumeister. Setzen Sie ein Telegramm an ihn auf. Berufen Sie ihn her; vielleicht kann er kommen. In diesem armen kleinen Kerl steckt tausendmal mehr .Wahres, Schönes und Edles' als in der ganzen Sippe Ihrer Mäeene zusammen." „Ich will es versuchen und das Telegramm aufsetzen. Aber es wird nichts fruchten. Das eine weiß ieh: ich werde mein Theater nicht mehr sehen können, wenn sich erst die Erniedrigung vollzogen hat. Mein Herz würde springen. Agnes, mein Lieb, rüste: wir ziehen nach Wien. Zwei feste Privataufträge sind mir von dort schon geworden. Die Entscheidung über den Bau des neuen Volkstheaters steht freilich noch aus; aber auch, wenn meine Pläne nicht akzeptiert werden sollten — hier bleibe ich nicht. Ich sehne mich nach stärkender Luftveränderung." „Ich bin, wo du bist", sagte Agnes liebevoll, und Heros meinte: „Es wäre unrecht, wenn Sie in Groll scheiden wollten, Hammer. Alles in der Welt vollzieht sich nach und nach, allgemach, in steigender Entwicklung. Vom Karren des Thespis bis zu den Tragödien des Aeschylos war ein weiter Weg. Es wird auch einmal die Zeit kommen, da der regenerierte Volksgeist über das Luxusbedürfnis triumphiert. Sie selbst haben, wenn ich Sie recht verstehe, Ihre Ansichten gewandelt: Sie tragen sich mit dem Bau eines Volkstheaters, ich denke mir, in dem Sinne, wie schon das Dionys- Theater zu Athen als solches gedacht war. Und ich glaube, Sie sind da auf rechten Wegen. Die Kunst ist nicht Selbstzweck, wie man gern predigt; sie hat sogar ihre eminent praktischen Ziele. Dient sie allein der Unterhaltung und macht sinnliche Mittel zum Zweck, so ist es klar, daß sie der Entartung anheimfallen muß. Ihr Heiliges behält sie nur, wenn sie die ethische Empfänglichkeit steigert und mitwirkt an der Kulturerziehung des Volks. Des ganzen Volks, nicht der oberen Zehntausend. Und so wünschte ich wohl, Ihr neues Projekt würde zur Tat und die von der Peretti gewünschte Inschrift an anderer Stelle zur Wahrheit. Im übrigen: wenn auch Priestap nicht helfen kann, so lassen Sie die Sache gehen. Das Leben bringt so viele Enttäuschungen, daß es auf eine mehr nicht ankommt. Und Sie sind Gott sei Dank eine elastische Natur und haben ein prächtiges Weib zur Seite und nun auch, wie ich aus Ihrer Anzeige ersah, einen kräftigen Buben." „Er hat Anlage zum Preisringer", sagte Hammer, „er boxt auch schon, er macht mit viel Kummer. Sein Sinn ist mehr auf das Physische gerichtet als auf das Innerliche." „Das bestreite ich", nahm Frau 9(gneS das Wort; „er ist zwar etwas vierschrötig, und wenn ich ihn baden will, knufft er; aber dennoch: sein Geist wacht schon auf. Er hat neulich ein Zeitungsblatt vor sich gehabt, und plötzlich zerriß er es; und als ich nachsah, merkte ich: es stand ein neuer Vortrag del lofbaumeisters Waldemar Henkel darinnen." Man lachte, und Hammer fragte bedeutungsvoll: „Nun, Durchlaucht — und Sie?" Heros errötete leicht. Er nahm von dem Wein, den Agnes ihm präsentierte, und stellte das Glas neben sich. „Ich sehe, Sie wissen Bescheid", sagte er; „ich bin auf dem Wege, mir mein Lieb zu holen. Die Scheidung ist ausgesprochen worden, Frehlinghaus weilt in Afrika. Vielleicht suche ich Sie im kommenden Winter, wenn Politik und Landwirtschaft mir die Rast gewähren, einmal mit meiner 183 Frau in Wien auf. Und dann wollen wir anstoßen wie jetzt: excelsior, Hainmer — dem Wahren, Edlen, Schönen! . . ." Die Gläser gaben Wohlklang, und die Männer reichten sich die Hände. — Zwei Stunden später saß Arenstein irn Eilzuge, um nach Bisingen zu fahren. Schwere Zeiten lagen hinter ihm, noch schwerere hinter Freda. Gleichwie in stillem Einverständnisse hatten die beiden sich auch nach der Flucht Fredas weder brieflich noch persönlich genähert. Heros ivar in Berlin geblieben. Er wartete auf den Kartellträger Eugens; obwohl keine offensichtliche Beleidigung vorlag, glaubte er doch, Frchlinghaus werde ihn brüskieren und dann vor die Pistole fordern. Aber er wartete vergebens. Nach und nach erfuhr er, was sich begeben hatte. Der Graf hatte sich von seiner Prinzessin getrennt, die Prinzessin war von Berlin verbannt worden. ES kamen allerhand unangenehme Geschichten an den Tag; am Kaiserhofe mochte man das Empfinden haben, daß die Anwesenheit dieser eigentümlichen Wohltäterin kompromittierend zu werden beginne. Die Prinzessin verschwand; nur Herr von Seeben h-örte einmal von ihr. Dem hatte sie ihr großes Oratorium zugeschickt, Dichtung und Partitur; er sollte es orchestrieren rind aufführen lassen. Seebeir hatte erzählt, die Zwischenakte seien rvohlgelnngen und das Finale sei eine Hauptfreude; im Ernst: das Ganze rvirke wie parodistisch und sei eigentlich eine ungeheuerliche Blasphemie. Es lag im Archive des Prinz Ferdinand-Theaters, im untersten Fache eines großeir Schrankes; da rvohnte eine dicke Spinne, die zog ihr Netz über die Partitur. Auch der Prinzessin Hofmarschall war verschwunden. Sein Haus war geschlossen; „verreist", sagte der Portier, aber er hatte keine Adresse. Von einem befreundeten Offizier im Militärkabinett hörte Heros gelegentlich, Frehlinghaus habe sich um Wiederanstellung in der Armee und zwar bei der Kolonialtruppe bcivorben. Später habe er sein Gesuch zurückgezogen, da er sich in Ostafrika anzukaufen gedenke. Und wieder von anderer Seite, vom Justizrat Brandes, ver- nahm Heros, daß die Scheidungsklage des gräflichen Ehepaars eingereicht sei, unter der Motivierung beiderseitiger „unüberwindlicher Abneigung". Zu keinem der angesetzten Termine waren die Parteien erschienen, so daß die Angelegenheit ihren gesetzlichen Lauf nahm. Arenstein wartete weiter. Er hegte doch die hciinliche Hoffnung, Freda werde gelegentlich ein Lebenszeichen von sich geben. Statt dessen traf eines Tages ein Telegramnr von der Fürstin ein: Heros möge sofort nach Bisingen kommen. Was war geschehen? — Die alte Fürstin hatte Freda in ihrer gut gemeinten, lamoryanien und übertriebenen Art und Weise so lange zugesetzt, sich wieder mit Frehlinghaus zu vereinen, bis die arme Fran in ihrer nervösen Erregung sich zu einem verhängnisvollen Schritt verleiten ließ. Ihre Zofe mußte heinilich ihren Schmuck verkaufen, und dann floh sie zum zweiten Male, wieder unter Zurücklassung eines Briefes: sie ertrage das Leben in Bisingen nicht länger und nehme bis zur Entscheidung über ihre Freiheit in einem Sanatorium bei Konstanz Ouarticr. Heros sprach sich seiner Tante gegenüber offen aus, und nun geschah etwas, was er nicht crivartet hatte. Die Fürstin fiel ihm schluchzend um den Hals und erklärte unter strömenden Tränen: das sei ja eine ganz andere Sache — Heros sei ihr natürlich ein hundertmal lieberer Schwiegersohn als Frehlinghaus. Bei Heros wisse sie Freda in bester Hut, und nach dem Tode des Walsungers sei er ja auch ein reicher Mann geworden, und Frehlinghaus sei ihr eigentlich immer gräßlich gewesen, und Freda sei ein kleines Schaf, daß sie der eigenen Mutter nicht einmal ihr Herz ausgeschüttet habe . . . Das Ende war die flehentliche Bitte: Heros möge nach Konstanz fahren und Freda zurückholen. Arenstein fand das geliebte Weib in so banger Gemütsverfassung vor, daß er ernstlich für ihre Gesundheit fürchtete. Sie trat ihm wie eine Wildfremde entgegen, mit großen, starren, grünen Augen, und als er seine Arme öffnete, flüchtete sie scheu in eine Ecke des Zimmers. Er mußte seine Selbstbeherrschung wahren und seiner liebenden Zärtlichkeit Gewalt antun und mußte schließlich seine ganze Ueber- redungskunst aufbietcn, um die arme Kranke zu bestimmen, ihn nur anzuhören. Sie weigerte sich fest, eher nach Bisingen zurückzukehren, ehe nicht die Scheidung ausgesprochen sei, und als Heros ihr unüberlegt sagte, der Mutter Stimmung sei umgeschlagen, sie wisse nun alles und begrüße die Wandlung der Geschicke als eine willkominene, da schrie Freda auf: „Allniächtigcr, so bin ich doch eine Verworfene!" und brach ohnmächtig zusammen. Heros sprach mit dem leitenden Arzt der Anstalt, einem vernünftigen, klaren, auch weltklugen Mann. Der Zustand FredaS war nicht gefährlich: sie bedurfte nur unbedingter Ruhe. Die schwarze Idee ihrer Schuld an dem Unglück ihrer Ehe beherrschte sie völlig; in ihrer Liebe zu Heros sah sie ein Verbrechen. Sie hielt an bcm Gedanken fest, sich eine eigene Existenz zu schaffen, wollte sich zur Oper ausbilden lassen und nahm eifrig Gesangsunterricht. Gegen diesen hatte der Arzt gar nichts; im Gegenteil, er hielt den ablenkenden Einfluß der Musik für günstig. Auch er sprach sich entschieden gegen eine vorläufige Rückkehr nach Bisingen aus und sagte Heros informierende Nachrichten über das Befinden der Kranken zu. (Fortsetzung Inrkscher Adel in Kunst uud ^iteraiur. Sind um die Jahreswende die neuen. Bände der verschiedenen Publikationen genealogischen Inhaltes und allerhand amtliche Nachschlagebücher erschienen, in denen so manches zwischen den Zeilen zu lesen ist, so bietet sich leichte Gelegenheit, ein Bild davon zu gewinnen, welche soziale Stellung der deutsche Adel, wenn man von einem solchen als von einer großen und ge- schlossenen Gesamtheit überhaupt noch sprachen kann, heutigen Tages einnimmt. Und man wird daun zu der Erfahrung gelangen müssen, daß cs kein einziges Gebiet menschlicher Tätigkeit mehr gibt, ans dem nicht deutsche Adlige tätig sind. Man begegnet ihnen aus sämtlichen Sprossen der sozialen Stufenleiter und in allen Berufszweigen, den höchsten wie den niedrigsten. Es wäre nun gewiß eine interessante Ausgabe, einmal zu untersuchen, wie der moderne deutsche Mel sich zu den freiesten der freien Berufsarten, den bildenden Künsten und der Literatur verhalt, und welchen Anteil er nimmt an dem geistigen Leben der Nation, insbesondere an den starken Strömungen uud Bestrebungen, die in den letzten Jahrzehnten hier entstanden sind uud zweifellos, mag der Einzelne dann und ivann über das Ziel hinausschießen, neue und verheißungsvolle Bahnen eröffnet, die Summe unserer künstlerischen Anschauung und unseres künstlerischen Vermögens um bis dahin unbekannte oder unerkannte Werte vermehrt haben. Eine Aufgabe, über die ein wenig zu plaudern um so mehr reizt, als sic kürzlich von einer anderen Seite zum Gegenstände einer geistreichen, aber inr Grunde verfehlten Darstellung gewählt worden ist.*) Es mag unerörtert bleiben ob wirklich, wie der Verfasser sagt, der deutsche Adel auf sozialem uud politischem Gebiete heutzutage so wenig leistet. Aber wenn er sich der Literatur zuwcndet, und schreibt, daß im Bereiche der Dichtkunst die Adligen stets nur sehr dünn gesät gewesen seien, so heißt das doch, die Dinge so ziemlich ans den Kopf stellen. Man könnte eher ein ganzes dickes Buch über den deutschen Adel in der Literatur und speziell in der Dichtkunst schreiben. Man könnte daran erinnern, daß Heinrich von Kleist der Sprößling eines pommcrschen Junkergeschlechtes war, und daß in der nnchklassischcn Periode die Söhne adliger deutscher Familien in den ersten Reihen der Dichter standen. Es genügte, die Namen Pl aten, Leu au, H ard en- berg, S a lis zu neunen und E ichendorff, S tr a chwitz, A u e r s p e r g, Alexander v. Württemberg, R e d >v i tz anzuschließen, um so zu unseren Tagen herüberzuleiten, wo die Zahl der schriftstellernden uud dichtenden Adligen nllnuihlich außerordentlich groß geworden ist. Gewiß überwiegt die Spreu hier den Weizen, aber es geht doch nicht gut an, die Tatsache einfach zu ignorieren, daß der Adel z. B. in bcm Fach der Literatur, das immer noch das populärste ist uud wo die engste Fühlung zwischen den „Schaffenden" und der breiten Masse des Volkes besteht, nämlich in dem des Romans, augenblicklich geradezu vorherrscht. Die sehr ungleichartige geistige Kost, die das deutsche Lesepublikum auf diesem Wege empfängt, stammt zu einem ganz bedeutenden Teile von .adligen Schriftstellern her. Und neben O m P t e d a, Keyserling und P o l e n z, die unser Verfasser citicrt, lassen sich Wolzogen, die beiden Perfall, die beiden Zabeltitz, Baud iss in, Sten gl in, Sczczepanski und noch viele, viele andere nennen. Und dann welche Legion schriftstellernder adliger Weiblein, deren Romane und Novellen in allen Buchläden auslicgen, in allen Zeitungen zu finden sind,—- als da sind! die Kl in cko wstr o em, „Ter deutsche Wel und die Küpst." Von I. Bab. — 184 Vehking, Bethnsy-Huc (M. vbn Reichenbach), P r e s s e n- tin-Ra utter, Preu sch en, Salburg, Montbart (£>. von Kahlenberg), Egidy, Puttkamer — — Nataly von Eschtruth nicht zu vergessen, bereit Vordertreppenklafch- tontnite ((eiben) immer noch ihre Leser finben.. Diese willkürliche Nebeneinanberstellung von Namen ganz verschiebenen Wertes — Vber Unwertes soll nur ber Hervorhebung ber Tatsache bienen, wie bie Literatur gerabe auf bett jetzigen deutschen Abel eine viel stärkere Anziehungsftaft ausübt als je zuvor. Wirft man aber erst einen Blick auf bie Tagesliteratur, bie Presse, so wird man bei bieser einer noch uuenblich viel längeren Reihe von Adligen begegnen. Man muß biese Unistänbe vor Augen behalten, um zu erkennen, wie unrichtig jener Verfasser urteilt, wenn er bent deutschen Abel eine gewisse, burch Abstammung begrimbete Vorliebe nur für bie bilbenben Künste, namentlich die Malerei, auf Kosten ber Literatur uachsagt und biese Vorliebe damit erklärt, baß: „bie adligen Familien als Grmibherrcn länger als die stadtsässigeu Bürger mit Luft, Licht und Erde zusammenlebten, durch Erbe und Gewohnheit der Natur näher standen, als die Mehrheit der Stadtmenscheit." Staunend vernimmt man die geheimnisvolle Weisheit. Sehen wir uns aber einmal die Beispiele dafür etwas naher an. Vorher, bei Besprechung des Verhältnisses des Adels zur Dichtkunst, war durchaus zutreffend gesagt worden: „Namen wie Hugo von Hofniannsthal und Wilhelm von Scholz repräsentieren wohl allzu frisch gebackenen Adel, um für unsere historische Betrachtung in Frage zu kommen." Stimmt vollständig. Es dürfte eiiiigenuasten schwer sein, die Eigenart Hugo von Hofmanns'thals, dessen Urgroßvater, der Wiener Großhändler Isaac Löw Hofmann für Beförderung der Seidenkultur in Ungarn 1835 nobilitiert wurde, aus bent Wesen und der Vergangenheit des deutschen Feudal-Adels zu erklären. Und Wilhelm v. Scholz, der bis zu seinem neunten Lebensjahre nur „Wilhelm Scholz" hieß, der Sohn^eines geadelten Finanzministers, ber Enkel eines Geheimen Sanitätsrates ist, gehört, historisch betrachtet, sicherlich mehr bent Bürgertum als dem Abel an. Aber als Beweis für seine Theorie von der Prädestinierung des am Busen der Natur groß gewordenen deutschen Adels zur Malerei, führt unser Verfasser dann außer Kalckreuth, Habermann, Gl e i ch e n - Ru ßwu r m, Kardorff und Koenig — die hingehen mögen, obwohl z. B. der erste Habermann, der 1741 geadelt wurde, ein Würzburgischer Rechtsgelehrter, also eilt Städter war —auch Hans v v n V o l km a n n, Fritz v. U h b e, Ludwig v. Hofmann, Hans v. Bartels und den Simplizissi- mus-Zeichner Ferdinand v. Rezuicek an. Sie alle sollen also ihre künstlerischen Gaben gewissermaßen als ein Erbteil von Vorfahren empfangen haben, die, ihre Fluren bestellend, das Wild im grünen Walde jagend, oder auf feurigem Rosse zum Kampfe gegen Gläubige und Ungläubige über die Felder sprengend, schon „mit alledem zusammenlebten, dessen Form und Farbe die moderne Malerei erobern will." Schade nur, daß Ludwig von Hofmann, der Enkel eines Darmstädter Hofgerichtsadvokaten, bereits 22 Jahre alt war, als sein Vater, ber Staatssekretär Karl Hofmann 1882 ben preußischen Adel erhielt, — daß Hans von Volkmann bereits int 25. Lebensjahre stand, als sein Vater, der Geheime Medizinalrat und Professor an ber Universität Halle Richarb Volkmann, ber Enkel eines Ratsherrn der Stadt Leipzig, 1885 nobilitiert wurde — daß Fritz von Uhde ebenfalls ohne das „von" in einer sächsischen Beamtenfamilie zur Welt kam, — daß Ferdinand von Rezniceks Vater erst fünf Jahre vor dessen Geburt als östreichischer General bett Adel erhielt, — und baß Hans von Bartels das „von" vor seinem Namen nur bent Umstanbe verdankt, daß sein Vater, ein Bruder des bekannten Physiologen Professors Dr. C. M. M. Bartels in russischen Diensten bis zu dem Beamtengrade avancierte, mit dem ber erbliche Adel verbunden ist. Auch Graf Harry Keßler, der Vizepräsident des deutschen Künstlerbundes litt Weimar, muß unserem Verfasser herhalten als Paradigma seiner Lehre vom Zusammenhänge zwischen den früheren Lebens- bebingurtgen des deutschen Adels und der modernen Bewegung. Leider wurde. der kunstsinnige Graf Keßler 1868 als der Sohn eines in Paris lebenden deutschen Bankiers geboren, der damals noch ganz simpel Adolf Keßler hieß, bis Kaiser Wilhelm I. ihm 1879 den Adel, und ber Fürst Reust jüngerer Linie ihm 1881 den Grasentitel verlieh. Es gibt_ gewiß nichts fesselnderes, als das Spüren nach ben geheimnisvollen Fäden, die das lebende Geschlecht, sein Fühlen und feilt Sehnen, den Geschlechtern verknüpfen, die ihm vorangingen. Aber es ist dazu vor allent nötig, daß man sie auch richtig aneinanderreiht und, sich nicht die Mühe verdrießen läßt, an der Hand, noch so mühsamer und nicht immer sonderlich unterhaltender Forschung den Weg von einer Generation zur ®ttberen Stufe für Stufe selbst gewissenhaft zurückzulegen. Wer diese Methode anweiiden wollte, der könnte dann wohlden Schlüssel dafür finden, daß in Wahrheit, trotz aller Ausnahmen von Lucas Cranach bis zu Ferdinand Harrach und Leopold Kalckreuth, der deutsche Adel gerade den freien bildenden Künsten bisher nur ein ganz verschwindend kleines Kontingent Von Rekruten gestellt hat, — während die Zahl der mit mehr ober ntinber Tälent ünd Erfolg, schriststellernden ?ldligen mit jedem Jahre wächst. Dr. A. v. W. Litevavtzschss. — Bismarcks Anschauungen über Bünbnisfe". Die Marokkofrage und bie hierbei zutage tretende schwierige Situation Deutschlands haben gegenwärtig mehr benn je bie Erinnerung an bie Diplomatie Bismarcks geweckt, ber burch den Zusammenschluß mit tatkräftigen Bundesgenossen Deutschland vor unangenehmer Isoliertheit bewahrt hatte. Man wird daher mit Interesse lesen, was Dr. Ernst Salzer im Aprilheft vdn „Nord und Süd" (Breslau, Schlesische Verlags-Anstalt v. S. Schottlaender) nach Briesen, Reden und den „Gedanken und Erinnerungen" Bismarcks über die Anschauungen znsammenstellt, die B. hinsichtlich des praktischen Wertes von Bündnissen int allgemeinen und hinsichtlich der bei ihrem Abschluß zu befolgenden Prinzipien hegte. Namentlich in letzterer Beziehung ist eine gewisse Wandlung ber Grundansichten Bismarcks int Lause ber Zeit nicht zu verkennen; int übrigen hat er, so sehr er auch von ber Gefahr feindlicher und von bent Nutzen eigener Bündnisse überzeugt war, die Wirksamkeit und Haltbarkeit geschriebener Verträge nicht überschätzt. Mit Bewunderung sieht man auch hier wieder, wie verständnisvoll und klar Bismarck die jeweilige politische Lage beurteilte und überblickte und ihr in seiner praktischen Politik Rechnung zu tragen wußte. — Von nickt minder aktueller Bedeutung ist in demselben Hefte der Artikel: „Die Trennung von Staat und Kirche in Frankreich" von Dr. Hubert Elages. Er verfolgt die Entstehung und Entwicklung dieser Angelegenheit, bie augenblicklich bie inneren politischen Verhältnisse Frankreichs beherrscht, teilt die hauptsächlichsten Bestimmungen des die Trennung von Staat und Kirche verfügenden Gesetzes mit und wirft einige Ausblicke auf die folgenschweren Wirkungen, die das Gesetz für die Zukunft ber katholischen Kirche in Frankreich haben kann. — Die „R eise des Prinzen F r i e d r i ch Leopold v o n P r e u ß e n durch dieMongolei int Mai 1905" schildert v. Bvrck. — In dem Aufsätze „Der Wert der Persönlichkeit" verficht Prof. Dr. L. Gurlitt seine Forderung einer „Individualitäts-Pädagogik". — Das Aprilheft ist mit bent Bildnisse Otto Ernsts geschmückt; in dem zugehörigen Aufsätze erachtet Ang. Jriedr. Krause nicht die befmtnten Dramen „Flachsmann als Erzieher", „Jugend von heute" usw. als die hervorragendsten Leistungen des Schriftstellers, sondern vielmehr seine erzählenden Werke. Ergreifend wirkt die Erzählung „Der solle Stuben t" von Georg Busse-Palma. — In ben „Politischen Mo- natsberickten" betrachtet Dr. Hugo Böttger bie innere Politik, W. von Massow bas Auswärtige. Httnrsri-tischss. Aus der I n st r u f t i o n S ff n n b e. Unteroffizier: „Wozu ist die Artillerie? Maier!" — Ata i er: „Zur Eröffnung des Gefechtes." — Unteroffizier: „Falsch! Schulze!" — Schulze: „Zur Beschießung be§ Feindes auf weite Entfernungen." — Unteroffizier: „Falfch! Müller!" — Müller: hZtw Zerstörung von Festungswerken." — Unteroffizier: „Falsch I Nein Kerle, seid Ihr dämlich! Ich werds Euch sagen: Die Artillerie ist teils zu Fuß, teils zu Pferde." U n nötig. A r z t, zum Patienten : „Sie müssen sich vor körperlichen Anstrengungen hüten, eventuell sogar I h r Gewerbe unterbrechen?! Was sind Sie denn? — Patient: „Maurer!" Arzt: „Co — dann ists nicht nötig!" Boshaft. Direktor eines kleinen Theaters zum Bühuen- clcven, der als Räüberhauptmann auizutreteu hat, aber eine ganz unpasseude Maske wählte: „So wollen Sie als Räuberhauptniann auftreten?... Sie schaun ja aus, wie ein Wiegeuliederkomponist!" Silbenrätsel. Nachdruck verboten. a, an, be, ehe, d, dal, ei, gu, he, kiel, ler, lo, mer, pe, rib, ti, qui, sau, ung, vir. Aus vorstehenden Silben und Buchstaben sollen sechs Wärter gebildet und derart unter einander gesetzt werden, daß die Anfangs' buchstaben von oben nach unten, und die Endbuchstaben von unten nach oben gelesen, den Begründer einer vielgepslegten Kunst bezeichnen. Es bedeuten aber die eiuzeluen Wörter der Reihe nach Folgendes: * 1. Fluß im südlichen Spanien. 2. Tier aus der Ordnung der Wiederkäuer. 3. Etwas Unentbehrliches für Jedermann. 4. Ein Gesäß. 5. Beliebten Singvogel. 6. Assyrischen König. Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des Scherz-Rätsels in voriger Nummer: Schlinge, Schlingel. _______________________________________. . _____________ ____ Redaktion: Ernst Heß, — Rotationsdruck und Verlag der Brübl'tchen Unwersttäts-Buch- und Steindruckeret. R, Lange, Gieße«.