1j& 0 Ob ml' S&HM G«MMM »B WM •aaitl ■ W ,v! M von von ent muten, pvup viv --- zwei Stellen geknickt zeigten, was Miitellole Mädchen. Roman von H. Ehrhardt. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) _ „ Und die schlanke, blasse Frau lächelt fast verschämt ihrem Spiegelbilde zu, denn sie sieht wirklich vornehm und anmutig aus in dem silbergrauen Seidenkleide, das sie sich auf den dringenden Wunsch der Töchter zur Silberhochzeit vor zwei Jahren gekauft hatte und dem Ruth heute durch ein frisches Spitzenfichu neuen Glanz verliehen hat. Im Haar tragt sie einen Tuff grauer Straußfedern. Nachdem sie Ruths Toilette gemustert hat, brmgt sre Mit einem kleinen geheimnisvollen Lächeln einen Brief zum Vorschein und sagt lebhaft: „ „-Denke, Ruth, wer hier an mich schreibt? Tu errätst es ja sicher nicht, deshalb will ich Dich nicht erst raten lassen — meine Cousine, Frau von Hertzberg, Deine Pate übrigens, hat sich wieder einmal gemeldet. Sic besucht uns in nächster Zeit." „So?" _ Ruth hat kein weiteres Wort für dieses aufregende Ereignis, gleich einem drückenden Alp legt das Bewußtsein, was so ein Besuch in einem Sgiaufe Mehrarbeit und Kosten mit sich bringt, sich aus ihr ohnehin bedrücktes Gemüt. „ Iran Berta verlangt auch keine werteren Aeugerungen der Tochter, sie berichtet sehr interessiert weiter: „Klara begleitet ihre Tochter, die an einen Hauptmann „Ult der Infanterie, einen Herrn von Brockhaus verheiratet ist, nach N., wohin sie seit kurzem versetzt sind. Und auf der Durchreise wollen sie hier Station machen, um xttxuy mal wicderzuschen und Euch, meine Kinder, kennen zu lernen. Gott, ich freue mich darauf. Es sind eigentlich Meine einzigen Verwandten." immer von neuem das Amüsement «aller Anwesenden bildete, Tie den Fenstern entgegengesetzte Seite des Saales bot durch zwei Türen den Eingang in mehrere recht primitiv aus gestattete Nebenräume, in welche die BalÄater sich . zurückzogen, um über einem Glase Bier oder Wem ihrer Pflicht so völlig zu vergessen, daß sie erst beim Nachhanse- aehen durch eine vorwurfsvoll blickende Gattm oder cm schmollendes Töchterchen daran gemahnt werden mußten. Ueber diesen Räumen lag die große Musikloge, ans der schwarzberockte blasse Jünglinge und behäbige rotnasige Männer, die bei Tage irgend einem prosaischen Gewerbe nachgingen, sich zu den musikalischen Leistungen für den Abend vorbereiteten, wobei ziiweilen eine Geige qmeckt» oder eine Baßseite sekundenlang aufbrmnmte. An der Langseite liefen in gleicher Höhe eine. Reche Logen hm, di« wie stets, so auch heute von zahlreichen ausschließlich, werblichen Zuschauern besetzt waren, von denen einzelne m dem Rufe standen, daß sie dort oben bereits ihren Nachmittagskaffee tränken, um ja einen Platz dicht an der Brüstung zu erwischen. Tiefen sensationslüsternen Beobachtermneu entging gewiß nichts von den Vorgängen unten un Saale, kein verräterischer Blick, sei er noch so flüchtig, kem vielsagender Händedruck, sei er noch so verstohlen. Sie quit- tierten alles mit ihren Bemerkungen, ihrem verständnisvollen Lächeln - sie schwatzten Menschen zusammen, die sich vielleicht zum ersteumale gegenüberstanden, ahen Liebesverhältnisse entstehen und wieder vergehen, bekrittelten die Toiletten der Damen, führten förmlich Buch über jedes neu angeschaffte Garderobestück derselben und hegten beständige Zweifel an der Echtheit der weiblichen Vorzüge. „Die hat doch heut sicher nachgeholfen!" Das war em beliebtes Schlagwort in den Reihen dort oben. --ie Herren wurden viel nachsichtiger behandelt, nur, wer durch irgend ein unten tanzendes weibliches Familien- alied Interesse daran hatte, klagte über die stetig zuneh>- mende Tanzfaulheit und Blasiertheit der jugendlichen Männerwelt oder verfolgte mit atemloser Spannung die Cvlirmacherei der Herren gegenüber den verheirateten Damen. Die waren in L. entschieden un Vorteil, seit die Klatschbasen sich ein paarmal gar zu angelegentlimst bemüht hatten, Verlobungen zu stiften, bei welchen der männliche Teil noch gar keine Lust gehabt hatte, ferne schone Freiheit den Fesseln der Ehe zu opfem. Man war jetzt sehr zurückhaltend gegen die „kleinen Madcpen laut still- schweigeiider Uebereinkimft, dafür um so ungenierter Mit bC,t esT”) schöne Frauen in L. unb Umgebung. Besonders die zahlreichen Landgüter des Kreises besaßen junge, sehr hübsche und sehr flotte Hausfrauen, die zum Deil tn großer ^oiletteneleganz erschienen waren und sich bereits mit den Herren zu kleinen Gruppen vereint hatten, m denen es recht lebhaft zuging, während die jungen Mädchen scheu und verlegen in den Ecken herumstanden, sich gegenseitig prüfend musterten und halblaute Besprechungen tauschten. Ter große Saal des Hotels zur „Goldenen Krone", in dem die Äessoureegescllschaft ihre Feste zu feiern pflegte, strahlte im kalten weißen Glanz seiner zahlreichen weißen Gasglühlichtflaminen. Er war vielleicht ein wenig besser ausgestattet,' als sonst die Tanzsäle einer Keinen Stadt, die allen möglichen Zwecken dienen müssen, und hatte heute noch diirch geschmackvoll gestellte Pflanzeugruppen ein besonders festliches und anheimelndes Gepräge erhalten. Eine Helle Eichentäfelnng bekleidete die Wände ut beträchtlicher Höhe; die Malerei darüber war, wenn auch Nicht mehr frisch, doch geschmackvoll sowohl in der Zeichn nung als auch in den Farben. Olivgrüne Sammetvorhange fielen an den drei riesigen rundbogigen Fenstern an der einen Breitseite des Saales nieder und umrahmten zu gleicher Zeit die hohen schmalen Pfeilerspiegel, die ans drei Teilen zusammengesetzt waren, sodaß die Bilder,^ore fie Wiedergaben, sich an zwe fe* 178 — ob sie auch zu den festen Tänzen ihre Partner finden würden. Wegen chronischen Herrenmangels bei solchen Gelegenheiten waren glücklicherweise nur Polonaise und Quadrille dem festen Engagement überlassen. Unter der jugendlichen Schar konnten eigentlich nur zwei. den Anspruch auf Beachtung machen, die zierliche, sehr graziöse hellblonde Tochter eines adligen Gutsbesitzers, eines Herrn von Schlieffen, leider ein ganz armes Mädchen, und Trnde Glettenberg, ein frisches, rotwangiges, dunkelhaariges Ding, dem der Schalk aus den blauen Augen lachte, das einzige Kind eines sehr wohlhabenden Rechtsanwalts, außerdem Suse Meridies intimste Freundin, trotz- bem sie ein Lebensjahr vor ihr voraus hatte. Alle anderen hatten nichtssagende, ja teilweise unschöne Gesichter, sehr magere oder sehr plumpe Figuren und un- gelenfe Bewegungen. Auch verriet ihr Anzug den spießbürgerlichen Geschmack der kleinen Stadt, in der eine Hausschneiderin für 1 Mark 20 Pfennige den Tag die Sachen, nach dem Urteil der Mutter, „billig und recht niedliche znrecht machte. An den blonden und braunen Köpfen hatte die einzige Friseuse des Ortes ihre Kunstfertigkeit geübt, alle nach einer Schablone zurecht gestutzt, über der Stirn hoch emporgekämmt und am Wirbel in einen abstehenden Knoten gedreht, ob es zu dem jeweiligen Gesichtsschnitt der Betreffenden paßte oder nicht. Ruth Meridies fiel ivie immer auf in diesem Kreise. Bei ihr ioirkte alles einheitlich, Frisur, Kleidung, Be- nehmen. Was sie trug, es schien stets wie extra für sie geschaffen, und ihre ruhigen Bewegungen, ihre anmutige Sicherheit paßten so gut zu ihrer biegsamen, schlanken Gestalt imb dem reinen, stolzen Ausdruck ihres Gesichts. Cie ivar bei Herren und Tarnen gleich beliebt. Tie junge Welt schwärmte für sie. „Sie ist so apart, anders' wie alle anderen." Das übte großen Zauber aus. Die Herren bewunderten und achteten sie sehr. Es war ja bekannt, daß sie sich seit frühester Jugend opferte für ihre Familie. Ein Hauch von Schwermut umwehte sie, trotzdem sie nie eine Verstimmung aus der Misere des häuslichen Lebens in eine Gesellschaft trug. Sie konnte sehr heiter sein und herzlich lachen. Und sie tanzte leidenschaftlich gern. Nur das Sitzen in Reih und Glied, wie es in L. Mode war, dieses Warten auf die Tänzer, denen man sich anbot: „Hier, sucht Euch aus, wer Euch am besten gefällt", denen die meisten schon von weitem sehnsüchtig entgegeusahen, in die Arme flogen, kaum daß sie sich flüchtig verbeugt Hatteil — das widerte sie an, enlpörte ihr sensitives Schamgefühl. Sie versteckte sich in irgend einen Winkel, hinter die Mütter, zum Aerger der ihren, die vor Angst bebte, ihre Tochter als Mauerblümchen zu sehen, die ihr verstohlen zuwinkte und mißbilligende Blicke zuwarf. Heute war es nun gar arg. Ruth hatte eilt wunder- bolles Plätzchen gefunden, fast verborgen unter hohen grünen Blattgewächsen, und dort saß sie, unbekümmert um die verletzte Muttereitelkeit, von Herzen froh, wenn ein paar Minuten vergingen, ehe einer der Herren sie entdeckte und zum Tanz holte. Hans Klausen war nicht da. Aber sie zitterte davor, daß er noch kommen könnte. Sie fand keine Ruhe. Jedesmal, wenn sie von einem Tanz auf ihren Platz zurückkehrte, spähte sie vorsichtig umher, ob er nicht unterdeß irgendwo aufgetaucht war. Sie atmete erleichtert auf, wenn sie ihn nicht fand. Aber, hatte er denn Rücksichten zu nehmen auf ein Mädchen, das ihn nicht liebte? Sein Fehlen wurde allseitig bemerkt. Er war ein flotter, lustiger Mensch und ausdauernder Tänzer. Er machte den jungen Mädchen den Hof. Sie vermißten ihn sehr. Trude Glettenberg ließ traurig das Köpfchen hängen und hatte sich schon mal an Ruth geschmeichelt: „War Hans Klausen letzthin bei Euch? Warum ist er heut nicht da? Er tröstet wohl Suse?" . r,?uf die war sie immer eifersüchtig, weil er sich, als ernstiger Gespiele, kleine Freiheiten gegen sie gestattete, die ™ tlc^. auc§ gern hätte gefallen lassen. ift so mit ihren Gedanken beschäftigt, daß sie vergeßt, sich nach Klausen umzusehen. , Schon beginnt die Kapelle oben einen neuen Tanz zu Wellen'"^" toe‘.ci)ett, schmeichelnden Walzer: „lieber den (Fortsetzung folgt) Iern Walrrm, Edlen, Schönen. Ein Großstadtroman von Fedor v. Zobeltitz. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Ich kann heute über sechzigtausend Mark verlorene Zinsen quiOicren/ murrte Berndal. „Dafür haben Sie Ihre Portieren und Teppiche hoch genug in Ansatz gebracht," erwiderte Hammer. Er fühlte, wie fein Blut zu sieden begann. Imhoff kam Berndal schleunigst zuvor, um einen Zusammenstoß der beiden zu verhindern. „Meine Herren," rief er, „ein Schlußwort! Ich gehöre dem Aufsichtsrat nicht an; ich bin sozusagen nur Gast. Die Entscheidung ruht in Ihrer Hand, Aber ich möchte noch einmal betonen, daß uns meiner festen Meinung nach nur das große Ausstattungsstück retten kann. Der Herr Baumeister klagt, daß wir damit die Kunst aus dem Hause wiesen. Auch das möchte ich bestreiten. Es ist durchaus nicht gesagt, daß hinter einer auserwählt schönen Pracht an Dekorationen und Kostümen immer der höhere Blödsinn stecken muß. Wir werden Naimunds Märchen zur Aufführung bringen, ich habe sogar an Heine's Faust-Ballett gedacht — freilich auch an moderne Revuen im Pariser Genre. Der Herr Baumeister spricht von einer Jagd nach dem Dutzendgeschmack. Cs ist aber noch die Frage, ob wir mit einer Verfeinerung der Choreographie und einer künstlerischen Läuterung des Aus- stattungswesens nicht Höheres erreichen als durch Opern- und Schauspiel-Ausfführungen, die wir beim besten Willen nach Lage der Sache nicht über das Niveau der Mittelmäßigkeit hinausheben können. Die alte Frage: Volks- oder Luxustheater tritt auch für uns in Kraft. Das Prinz-Ferdinand- Theater kann aber unmöglich zu einer Volksbühne werden, denn wir sind nicht im Stande, billigere Billcttpreise zu gewähren. Es ist auch seinem ganzen Bau nach durchaus ein Luxustheater — ich möchte sogar sagen: das prädestinierte Ansstattungstheater —" „Nein!" schrie Hammer wütend dazwischen. „Bitte, aussprechen lassen," sagte der Generalkonsul. Fridolin Meyer als Vorsitzender klopfte mit fernem Bleistift mahnend aus den Tisch. „Unsere Bühneneinrichtung," fuhr Imhoff ruhig fort, „weist uns förmlich darauf hin. Wir können zwanzigmal verwandeln, ohne den Vorhang fallen zu lassen; wir haben Flugapparate, um ein ganzes Geisterheer in die Luft zu hängen; die Szene ist so tief, daß wir die herrlichsten dekorativen Perspektiven erzielen können. Machten wir bisher einmal ein Geschäft, so brachte es uns nur der Ausstaiiungs- rununel. Wenn mir in der „Armida" die ganze Zauberinsel zu den Wolken aufschmeben ließen, dann jubelte das Publikuni. Meine Herren, ich sage nichts, weiter . . ." Er legte die Hand auf die vor ihm auf dem Tische gehäuften Papiere . . . „Hier haben Sie meine genaue.Kalkulation. In der Aufstellung sind auch die Abfindungen für die Herren von Seeben und Gicsecke verzeichnet; die meisten Kontrakte des Personals laufen mit Schluß der Saison ab. Prüfen Sie sorgfältig, wenn ich bitten darf, und gestatten Sie, daß ich mich inzivischen zurückziehe." „Ein Wort noch," sagte Hammer finster. „Ich sehe es Ihren Gesichtern an, meine Herren, daß Sie für die Imhoff- schen Projekte viel übrig haben. Sie sind Geschäftsleute, ich bin Künstler. Und jetzt ist der Augenblick gekommen, da sich unsere Wege trennen. Ich kann Ihnen nicht zürnen, in keiner Weise. Es ist möglich, daß ich mich „verbaut" habe. Ich habe dem Wahren, Edlen und Schönen dienen wollen; nehmen Sie mit meinem guten Willen vorlieb. Mein materieller Anteil an dem Unternehmen ist nicht bedeutend genug, als daß er mitsprechen könnte. Sie werden mich überstimmen. Das ist Ihre Sache, und ich verdenke es Ihnen nicht, ivenn Sie Ihre Zinsen retten wollen. Aber gestatten Sie, daß ich vom Aufsichtsrat zurücktrete. Ich kann nicht dabei sein, wenn man den Beschluß faßt, das Haus, in dem ich der reinen Kunst einen Altar zu errichten gedachte, der ausschließlichen — 179 Herrschaft egoistischer Genüsse zu öffnen ... Ich weiß, ich habe einen Rechenfehler gemacht. Der muh notgedrungen korrigiert werden. Aber dieser Trugschluß stürzt meinen Ban — und ich möchte mich nicht unter den Trümmern meiner Ideale begraben lassen . . Er verneigte sich, nachdem er die letzten Worte nut stockender Stimme gesprochen hatte, und wollte gehen. Da erhoben sich die meisten, umringten ihn und drückten ihm die Hände. Jeder sagte ihm eine Liebenswürdigkeit; die Stimmen schwirrten durcheinander; man rief ihm zu, doch wenigstens die Aufstellungen Imhoffs prüfen zu helfen und sich selbst von deren Rentabilitätsmöglichkeit zu überzeugen; er sei doch ein Mitbeteiligter. Aber Hammer schüttelte schweigend den Kopf, warf seinen Paletot über den Arm und nahm seinen Zylinder. „Zur Sache!" rief Geheimrat Meyer und klopfte wieder auf den Tisch. „Meine Herren, ich glaube in Ihrem Einverständnis zu handeln, wenn ich Herrn Imhoff freundlichst ersuche, noch verweilen zu wollen. Es dürfte mancherlei Punkte geben, für die uns eine nähere fachmännische Aufklärung erwünscht ist. Herr Imhoff, haben Sie noch ein Stündchen Zeit für uns übrig?" „Selbstverständlich, Herr Geheimrat", entgegnete Claudius und setzte sich auf den ihm zugeschobenen Stuhl mitten unter die Korona. —- Hammer stieg langsam die Treppe hinab. Die Versammlung hatte im Direktionszimmer des Prinz Ferdinand- Theaters stattgefunden. Hammer mußte durch das große Portal ins Freie. Es war ihm, als gelte es ein Abfchied- nehmcn von seiner Schöpfung. Aber er blieb ruhig, zuckte nur ein wenig zusamuien, als er vor dem Portal Herrn Sven Trusen auf und ab gehen sah. Der lüftete höflich den Hut und trat an Hammer heran. „Guten Morgen, Herr Baumeister", sagte er. „Pardon . . . ist die Sitzung zu Ende? Ich hätte gern Herrn Imhoff auf ein paar Minuten gesprochen ..." Durch das goldumränderte Monoele blitzte das Auge des Mannes mit dem Ausdruck eines Luchses, der sein Opfer spürt. „Die Sitzung wird noch etwas währen", entgegnete Hammer. „Aber ich rate Ihnen: warten Sie, denn nun kommen Sie an die Reihe, Herr Trusen . . ." Er grüßte und winkte sich eine Droschke. Daheim fand er, mit Agnes plaudernd, einen seltenen Gast: den Prinzen Arenstein. „Ich bin nur auf wenige Stunden in Berlin, lieber Baumeister", sagte Heros, „und wollte wenigstens einen Händedruck mit Ihnen tauschen. Was macht die Kunst und was macht unser glorioses Theater?" „Es hat aufgehört, der Kunst zu dienen, Durchlaucht. Ich komme soeben aus der Aufsichtsratssitzung und bedaure, daß Sie ihr nicht beiwohnen konnten. Auch Ihre Stimme würde verhallt sein, -das ist gewiß. Aber es würde mir doch Freude gemacht haben, hätten Sie ein gewichtiges Wörtlein darüber fallen lassen, daß es noch etwas Besseres gibt im Leben der Völker als der Zauber des Goldes . . ." Agnes erschrak. „Liebster, was ist?" fragte sie und schiniegte sich zärtlich an ihn. Er erzählte. „Imhoffs Vorschlag wird angenommen werden; darüber besteht für mich kein Zweifel mehr. Ich habe auch nicht dagegen gesprochen, es wäre ganz unnütz gewesen. Ich hätte um der Ideale willen Opfer verlangen müssen, wie ich selber bereit gewesen wäre, sie zu bringen; aber auch die, die im Reichtum sitzen, spenden nur, soweit ihre eigenen Interessen nicht leiden. So wird mein Theater in Zukunft den Gelüsten des Pöbels dienen; denn schon sah ich eine Harpye der Kunst, sah Herrn Sven Trusen den Bau umschleichen." „Wo ist Priestap?" fragte der Prinz lebhaft. „Ich meine, in allen diesen Fragen hätte seine Stimme geivichtig mitzusprechen. Er ist der Erbe der Perctti." „Priestap liegt krank in Auteuil, Durchlaucht. Sein bevollmächtigter Vertreter ist Imhoff. Das sagt genug." (Fortsetzung folgt.) MsaLeröauten und der Weuöau des Kießerrer StadLtßeaters. Ueber den Teil des Vortrages von Architekt Meyer im hiesigen: Berkchrsverein, der sich mit der Feuersicherheit der Theater, der Geschichte des Gießener Theaterbaues und dessen Einrichtungen befaßt, seien (unlieb verspätet) nachstehend einige ausführliche Mitteilungen wiedergegeben, die bei der großen Äuteil- nahme, die man dem Theaterbau in weiteren Kreisen entgegeu- bringt, auch jetzt noch und auch für die Zukunft Interesse haben toerdcn. Die schreckliche Katastrophe des Chicagoer Theaterbrandes gab allen Behörden und Bühnenleitungen Veranlassung, über die Feuersicherheit der ihnen unterstellten. Bühnen Erhebungen anzustellen. Die Ergebnisse umreit teilweise geradezu erschreckend. Die Prüfungen der Feuersickierheit der Theater führten sogar so weit, daß auf Veranlassung des Oberbaurars Hellmer in Wier ein Komitee eingesetzt wurde, das die Frage prüfen sollte und au einem Mvdclltheater eingehende Versuche anstellen sollte. Man erbaute zu diesem Zweck in Wien ein kleines Theater, an dem anr 22. Nov. v. I. die Versuche im Beisein einer großen Anzahl Fachleute vvrgenommen würden. Als eine der wichtigsten Notwendigkeiten wurde dabei die Ermöglichung des direkten Ranchabzugs von der Bühne ohne künstliche Ein- und Umschaltungen bezeichnet. Jin Falle eines Bühncubrnndes soll der Rauch seinen natürlichen Weg ins Freie finden und nicht erst geleitet werden müssen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die absolut sichere Funktion des eisernen Vorhanges, der die Bühne vom Zuschauerhaus trennt. Er soll nicht nur dann herunter- gelassen werden, wann cs notig ist, sondern möglichst nach jedem Akt. Ferner wurde betont, daß sog. Notaustzange zu vermeiden seien und auch die Anbringung von Rettungsleitern. Die besten Sicherheitsmaßregeln sind in der geschickten Verteilung der Plätze und der Anlage breiter Gänge und Treppen, die in einfacher und übersichtlicher Weise den Weg direkt ins Freie zeigen. Bekanntlich wurde nach dem Chicagoer Branduuglück eine Reihe von Theatern umgebaut, so das Hoftheater in Darmstadt und das Berliner Schauspielhaus, während man in Weimar sich zum Ban eines neuen Theaters entschloß. Auch in Gießen hat der Zwang und die Notwendigkert Veranlassung gegeben, der dramatischen Künst und hoffentlich auch den größeren musikalischen Aufführungen eine dauernde Heimstätte zu gründen. Seit mehr als 25 Jahren wurde allseitig das Bedürfnis nach einer geeigneten Musenstätte anerkannt. . Anfangs der 80 er Jahre hatte sich bereits ein Komitee gebildet, das sich die Errichtung eines Saalbaues zur Aufgabe gestellt hatte, in dem auch für Konzert und Theater zweckentsprechende Einrichtungen getroffen werden sollten. Trotz aller Mühe, die man fick gab, schlief aber die Sache mangels ausreichender Mittel wieder ein und dazu kann sich Gießen-heute gratulieren und zwar, weil ein Kvnzcrtsaal niemals ein richtiges Theater und ein Theater niemals ein Festsaal und Restaurationsfaal zugleich sein kann. Auch wenn ein solcher Saal die schönste Galerie hätte und für 1200 Personen Raum bieten würde, könnte auch die herrlichste Bühne nichts nützen, da der Boden und bie Galerien horizontal bleiben müßten. Keine Schaustellung würde da erhebend wirken können und von den letzten Reihen wäre nichts zu sehen, dazu käme die gähnende Leere bei geringerer Besetzung und die hohen Kosten der Heizung und Beleuchtung. In Neustadt an der Hardt, wo die Verhältnisse ähnlich üne hier lagen, hat man einen Saalbau gebaut und klagt jetzt bitter darüber, daß der Saal nicht zu Theaterzwecken benutzt werden kann. Auch darf man nicht vergessen, daß in Gießen außer etwa 12 Konzerten jährlich gegen 100 Theateraufführungen geboten werden. Dadurch allein ist das größere Bedürfnis nach einem Theater erwiesen, groß genug bleibt dabei immer noch der Notschrei nach einen: geeigneten Kvnzertsaal. Immerhin blieb die Sache inzwischen nicht ganz ruhen, durch den Ankauf des Scküler'schen Gartens wurde das Interesse wachgehalten. Dieses Interesse wurde danu durch die Begründung des Theater-Vereins neu belebt. Mit dem alljährlich vor- genoiniiienen Verbesserungen im jetzigen Theatersaal hob sich auch das Ansehen unseres Stadttheaters nach außen hin. Erstklassige Bühnenkräfte können wir zu unseren Lieblingsgästen zählen und trotz der bescheidenste!! Bühnenverhältnisse besitzen wir eine für unsere Stadt vorzügliche Truppe. Und wäre das Interesse nicht vorhanden, nimmer würde der Geist solch lebhafter Teilnahme fick erfreuen. Bor zwei Jahren etwa entfaltete fich Dank der Rührigkeit mehrerer unserer Mitbürger das Interesse besonders lebhaft. Der ersten Stiftung folgten weitere und hente beträgt die Stiftung 391000 Mark, eine fast unglaubliche Höhe, die den Stifter,! und der Stadt Gießen zur Ehre gereicht. Das inzwischen gebildete Komitee faßte zunächst die Ge- toinnnng geeigneter Pläne ins Auge. Die erste Basis zum Beginn der Arbeit bildete der Gedanke nach einem gemeinsamen Saal- und Theaterbau. Man beauftragte Professor Diilfer in München, den Erbauer des Meraner und des Dortmunder Theaters, mtt der Bearbeitung eines Entwurfes für Theater und Saalbau, räumlich so getrennt, daß beide nur mit gemeinschaftlichem Foyer verbunden werden könnten. Auch der Vortragende beteiligte sich mit Grundrißfkjzzen an diesem engeren Wettbewerb. Die Be- 180 mühungerr hatten negativen Erfolg, weil die Projekte nicht dein Programm entsprachen, und die in Aussicht genommene Bausumme von 6—700 000 Mark nicht ausreichte, um etwas richtiges zu erreichen. Der Austausch der Meinungen führte immer mehr zu dem Entschluß, sich dem zunächst notwendigeren Bail eines Theaters zuzuwendeu. Es Haden sich auch nur 14 der 570 Zeichner mit 28 700 Mark Zeichnungen für die Errichtung eines' Saalbaues, dagegen 556 mit 391000 Mark für den Theaterbau ausgesprochen. Das Komitee erließ hierauf einen engeren Wettbewerb unter erfahrenen Theater-Erbauern und stellte es den einheinlischen Architekten frei, sim zu beteiligen. Es wurden im ganzen vier Projekte rechtzeitig vorgelegt und zwar von Fellner und Hellmer-Wien lind Architekt Meyer-Gießen, von Arcyitekt Dülfer-München, Architekt Sehring-Charlottenburg und Architekt Dittrich-München. Da von den eingereichten Entwürfen keiner direkt zur Ausführung geeignet war, wurde der Vortragende beauftragt, auf Grund der Vorschläge des Preisgerichts ein neues Projekt auszuarbeiten, wobei die jetzige glückliche Grundrißgestaltung unter sachkundiger Unterstützung des Oberbürgermeisters gewählt wurde. Auch sonst wurden noch mehrfach Verbesserungen erzielt, so daß in bett zur Ausführung genehmigten Plänen eine große Reihe auswärts 'gewonnener Erfahrungen eingewoben sind. An Hand von 24 trefflichen Lichtbildern zeigte tmumehr der. Vortragende zunächst die vier eingelaufenen Kouknrrenzprojekte in ihrer Grundriß- und Fassadengestaltung und sodantt unter ausführlicherer Erklärung die endgiltigen Baupläne. Das Theater wirb im ganzen 800 Plätze erhalten und zwar im Parkett zwei Proszeniums- und 4 Parkettlogen mit 26 Plätzen und 391 Parkettsitze, im 1. Rang zusammen 203 und im 2. Rang 190 Plätze. Das Zuschauerhaus mit allen Nebenräumen wird mit 500 Flattt- jnett und die Bühne mit Soffiten, Rampen und Vorsatzstücken mit 900 Flammen in weiß, rot und grün beleuchtet ioerden. Alle Er- fahrungen der Beleuchtungstechnik werden zu Rate gezogen und auch eine Notbeleuchtung wird eingerichtet werden. Alle Bühuen- einrichtungen werden, soweit sie nach unseren Verhältnissen erforderlich sind, angebracht werden, auch eilte Flugbahneinrichtung, eine große und zwei kleinere Versenkungen. Sämtliche Elemente, Donner, Regen, Wind, Blitz usw. werden nach den neuesten Errungenschaften der Bühnentechnik ausgestattet werden. Die Ge- samtksj. 'n find auf 600 000 Mark veranschlagt, davon 50 000 Marc ; die Fundamentierung und 40000 Mark für den Fundus (Kn: Möbel, Kostüme usw? Anfangs November wurde das alte Gebäude auf dein Grundstück abgerissen und bald danach der erste Spatenstich getan. Die schwierigen Fundamentierungsarbeiten nefmtett ihren regelmäßigen Fortgang und schon ist ein großes Stück Arbeit getan. Mit dem 1. April ist hoffentlich die Fundamentierung fertig und es kann daun mit dem Hochbau begonnen werden. Wenn alles klappt, ist das Gebäude bis- zum Spätsommer unter Dach und Fach. Der innere Ausbau wird int Winter nach Möglich»- teit gefördert werden und bis zum 1. August des Jahres 1907, des Jubeljahres unserer Universität, wird alles fertig sein. Um aber dies zu ermöglichen, ist cs notwendig, daß alle dem Werk auch fernerhin helfend und fördernd zur Seite stehen, der Nutzen für unsere Vaterstadt wird nicht ausbleibeit und fernere Geschlechter werden das Geschaffene dankbar anerkennen. Am Eröffnungstage mögen dann Posauuenklänge den Jubel über die glückliche Vollendung des Hauses verkünden. Und in seinen festlich geschmückten Räumen möge das Volk, Jung und Alt, Arm und Reich, zu frohem Festspiel in begeisterter Stimmung versammelt sein. Und während sich dergestalt die Weihe des Hauses vollziehe, halte der Geist der Liebe und Eintracht darin seinen Einzug und bereite, die Herzen zu idealem Streben weckend, den Boden für das Verständnis der Werke unserer großen Meister, damit das Haus werde, was es sein soll: eine Pflanzstätte des Schönen, Wahren und Guten, ein Tempel echter und wahrer Kunst! _ Ist der Krebs erblich? fenter den Sachverständigen der Medizin halten einige die Erblichkeit für ein sehr wichtiges Moment in der Entstehung des Krebses. Andere wiederum glauben, daß die Vererbung überhaupt keine Rolle in seiner Verbreitung spielt. Da die Kpank- heit sich niemals bei der Geburt oder bald danach zeigt, so wird sie ;edenfalls nicht als solche von einem der Eltern auf das Kind übertragen, sondern es kann sich nur nm eine erhöhte Veranlagung zum Krebs bei denen handeln, die von krebskranken Eltern abstamnien. Obgleich nun die Tatsachen beweisen, daß ru einer Familie eine unverhältnismäßig große Zahl der Au- gehörigen gerade dem Krebs erliegt, so sind auch dafür noch andere Erklärungen möglich, als die Annahme der Vererbung. Wenn tHttn an die eigentlich ansteckende Natur des Krebses glauben will, kann mau auch damit rechnen, daß der häufige Verkehr untereinander eine größere Wahrscheinlichkeit der Erkrankung unter Familienmitgliedern mit sich bringt, wie es auch bei der Tuberkuloie der Fall ist. .Die älteren Forscher haben großes Gewicht aus die Erblichkeit gelegt. Vor 50 Jahren studierte Paget die Geschichte trat 411 Krebskranken und kam zu dem Schluß, daß die Wahrscheinlichkeit erblicher Uebertragiing für Personen mit krebskranken Verwandten etwa 22 und für die ohne sie nut 8. v. H. beträgt. Virchow nahm in seinem berühmten Werk über die krankhaften Geschwülste, das im Jahre 1863 erschien, als gewiß an, daß die Vererbung zu einer verstärkten Veranlagung zur Erwerbung deS Mebses führte. Lichtenstern fand dann bei einer Uebersicht über 1137 Fälle in 17 v. H. eine Familiengeschichte der Krebskrankheit, ivährend Williams 1892 die Neigung zur Erkrankung durch das Vorkommen des Leidens bei Verwandten um 10 v. H. größer fand als ohne ein solches. Andere statistische Untersuchungen haben einen geringeren Einfluß der Erblichkeit ergeben, die jedoch meist als ziemlich bedeutsam betrachtet wurde. Vor einiger Zeit hat Professor Pearson 3000 Fälle von Krebs genau untersucht, und seine Ergebnisse führen zu der beruhigenden Folgerung, daß die Erblichkeit fast ohne Einfluß auf eine leichtere Erwerbung der gefürchteten Krankheit ist. Von 2368 weiblichen Krebskranken hatten nur 359 eilte Familiengeschichte mit Bezug auf die Krankheit aufzuweisen. Danach Hütte man nocy immer annehmen können, daß die Vererbung doch von Bedeutung wäre, aber es zeigt sich auf der anderen Seite, daß bei fast der gleichen Verhältniszahl von Kranken, die mit anderen Leiden behaftet waren, gleichfalls eine derartige Familien- gescyichte vorlag. Allerdings wäre dabei noch in Rücksicht zu ziehen, daß von den letzteren Fällen in späterer Zeit der Krebs sicy noch hätte entwickeln können. Im ganzen aber wird man doch' schließen dürfen, daß der Einfluß der Erblichkeit mit Bezug auf den Krebs früher erheblich überschätzt worden ist. Jedenfalls bieten die neuesten Arbeiten keinen Grund dafür, daß sich Leute mit krebskranken Verwandten dadurch hinsichtlich ihrer eigenen Gesundheit besonders beunruhigt fühlen sollten. Eine weitere beachtenswerte Tatsache, die siey aus den letzten Forschungen ergeben hat, besagt, daß bei Frauen der Krebs' im allgemeinen etwas früher auf tritt als 'bei den Männern, indem bei ersteren das Durchschnittsalter für das erste Erscheinen der Krankheit nicht ganz 48, bei den letzteren über 53 Jahre beträgt. Der Argwohn, daß das' Vorkommen von Tuberkulose in einer Familie auch die Krebsgefahr steigert, hat sich nicht bestätigt. * Einen interessanten Wettbewerb um 500 Mark, 400 Mark, und 300 Mark für ein Frauen-Hauskleidi veröffentlicht die bekannte „Mvdenwelt" für ihre Abonnentinnen. Wir machen unsere Leserinnen hierauf besonders aufmerksam und wünschen ihnen guten Erfolg. Eittgegangene Bücher. (Eine Verpflichtung zur Besprechung unverlangt eingesandter Bücher wird nicht übernommen.) Fuchs', Sic. Emil, „Gut nitb Böse". Wesen und Werden der Sittlichkeit. Lebensfragen herausgegeben von Heinrich Weinel. Preis 3 Mk. Tübingen 1906. Verlag von I. C. B. Mohr. (Paul Siebeck.) H i r s ch f e l d, Ludwig, „Paulzei t". Sechs! Wochen Heldentum. Leipzig 1906. Verlag von Arthur Cavael. Schillers Werke. Illustrierte Volks-Ausgabe mit reich illustrierter Biographie von Profeffor Dr. Sltaeger. Lieferung 26—32. Preis je 30 Pi. Stuttgart 1906. Deutsche Verlags- Anstalt. Für unsere Söhne, wenn sie 18 Jahre alt werden. Aerztl. Ratschl. von Pros. A. Fournier. Berlin, Coblentz. 42 S. 0,50 Mk. Der Krebs und seine Behandlung. Von A. W. M. Nobson. Deutsch von Dr. O. Rozenraad. Berlin, Coblentz. 36 0,75 Mk. Der Haarausfall. Ursache und Behandlung von Dr. A. Kann. Berlin, Coblentz. 34 S. 0,75 Mk. Was sollen wir lesen? Von Prof. Dr. G. Witkowski. Leipzig, Hesse. 34 S. 0,20 Mk. D i e Knust und das Leben. Von Prof. Dr. G. Witkowski. Leipzig, Hesse. 59 S. 0,40 Mk. Scherzrütsel. Nachdruck verboten!. Der Max verspürte 'mal wieder den Drang, Die Schule zu schwänzen, zum Walde zu gehen. ’ Dort hab' ich den Buben beim Vogelfang Ganz heimlich mit Etwas beschäftigt gesehen. Natürlich nahm ich dies „Etwas" ihm fort Und brauchte ein „l" nur dahinter zu stellen; Da nannt ich den Buben beim richtigen Wort. —> Kennt Ihr wohl den Titel für solche Gesellen? L. Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des Magischen Dreiecks in voriger Nummer; AGNES GRAN NAB E N S Redaktion: Ernst Heb. — Rotationsdruck und Verlcm der Vrübl'Ichen Iluwerkiinis-Buck- und Steindruckerei. R, Lange, Gießen.