1906 3s W »ZU ik MW ^jnHS SBS'W i. Mittellose Mädchen Nonmn von H. E h r Hard t. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) fie.zz Der Mutter tst nur wohl, wenn sie ein bißchen Vor- sebuna spielen kann!" spöttelte Meta gutmütig, „oo Du viel Dank ernten wirst in diesem Falle? Unser Trautendorf küßt Dir sicher nicht die Hände dafür." , Gott, der kann sie ja doch nicht heiraten!' wehrte dre alte Dame resoliit ab, „besser, da wird ein Riegel vorgeschoben." „Aber wo ist denn Suse?" , Fraii von BrockhauS hielt flüchtig Umschau. flni Erker am Fenster saßen noch ein paar Damen und Herren eifrig plaudernd, der Major stand mit einem alten Freunde, den er hier im Ministerium wiedergefunden hatte, an der Tür zum Nebenzimmer — von snse ferne 'Trautendorf ist ja auch nicht zu sehen'." meinte die Geheimrätin mißtrauisch, „er hätte sich doch sicher von mir verabschiedet, wäre er schon fortgegangen." Ruths Augen, in denen eine angstvolle Frage stand, trafeir sich mit deneil der Cousine. „Sie vlaudern gewiß zusaminen nebenan, Suse und Trautcndorf!" cntschilldigte Meta das Verschwinden der beiden, „sie haben so viele geineinsame Erinnerungen. „Ra, hoffentlich nicht mehr!" bemerkte die Geheimratm ruhig, „aber. ich glaub's nicht. Ich kenne Suse, die verplempert sich nicht." „ „ r , In dieser tröstlichen Zuversicht widmete sie sich wieder ihren übrigen Gästen. . .. Hätte sie einen Blick inö Nebenzimmer geworfen, fle wäre weniger zuversichtlich gewesen. In dem stillen, kleinen Gemach, an einer Stelle, die Eintretenden nicht sofort ms Auge fallen konnte, stand der junge Offizier und hielt dre glückstrahlende Suse im Arm, sich mit unzähligen Küssen für ihr „abscheuliches Kokettieren mit dem alten Gecken' rächend. ,, r . „Liebling, Du darfst nicht daran denken, ihn zu heiraten." Sie schmeichelte sich an ihn. , . „Fritz, Du hast mich nicht lieb. Tu würdest Mir sonst Wünschen, daß ich mal raus käme aus der Misere —" „Kind, wie lieb ich Dich habe, Tu ahnst es ja gar nicht, in Stücke ließ ich micb hauen für Dich — aber Dich einem anderen lassen, wo ich genau weiß, daß Du mich liebst, nein, das kann ich nicht — ich hab' ja Qualen ausgestanden, da ich mit ansehen inußte, wie der Kerl Dich mit seinen Blicken verschlang.", „Denke Dir, der Mertens ist total verschossen in die Suse. Wenn sie's nur ein wenig schlau anfängt, heiratet Er bedeckte das süße, geliebte Gesichtchen mit leidenschaftlichen Küssen. „Du wirst doch noch mein!" flüsterte er heiß, „ich flchl s, das ist gar nicht anders möglich." „Spielst Du in der Lotterie, Liebster?" „Du kleine Prosa, Tu!" „Nu ja, ich hab' doch recht. Wo nichts ist, hat der Kaiser das Recht verloren. Oder versprichst Tu Mir, von der Luft satt zu werden?" . Er sah mit verzehrender Glut ut ihr liebreizendes. Schelmengesicht. „ , „Du machst mich ganz und gar verrückt mit Demer Vernunft, Liebling. Laß mir doch wenigstens das Hoffen. Ein finsterer Zug entstellte ehieit flüchtigen Moment ote weiße Kinderstirn. Ihre Hände lösten sich von seinem Hals. Und über dem Hoffen wird man alt und graii und mübe--nein!" sie schüttelte den Kopf, daß die fransen blonden Haare nur so flogen, „nur nicht nur das, nicht mir. Lieber schieß mir nur gleich eine Kugel durch den Kopf" „Aber Liebling!" meinte Trautendorf ganz entsetzt, „Dii siehst zu schwarz, es gibt doch auch für alternde Mädchen chöne, beglückende Wirkungskreise - ich selbst besitze eine Tante, die im Hause ihres Schwagers unentbehrlich ist, die von den mutterlosen Kindern vergöttert ward — sie sühlt sich sehr glücklich, weil sie einen Pflichtenkreis hat, den jeder Meiisch, mag er nodj so reich und hochgeboren sein, besitzen muß, um eine Befriedigung un Leben zu finbcn." Seine Worte hatten den mißmutigen Ausdruck aus Suses Antlitz gewischt, lachend hielt sie jetzt die kleinen Hände an die rosigen Ohren, in ihrer Stimmung w jay wechselnd wie Aprilwetter. „Nnn predigst Du schon wieder, Schatz, und das steht Dir doch gar nicht und es ist auch bei mir in den Wmd gesprochen, zwecklose Zeitvergeudung — frage mal Ruth. Bei dem Namen schlug beiden das Gewissen. Sw erinnerten sich daran, daß iie bereits auffallend lange bte übrige Gesellschaft verlassen hatten, und der junge Offizier kam erst zum Schluß mit dem heraus, was er Suse heute schon einmal hatte sagen wollen. ' „Ehe wir hineingehen — und es ist hohe Zeit! sagte er eine verschobene Spitze an Suses Taille ordnend, „mochte ich Dich noch bitten, kläre Ruth auf, wie war beide Mit- ctndnbcT ftcbctt !zz „Fritz, lieber nicht! Du wirst sehen, es tut nicht gut, laß uns wenigstens noch ein Weilchen damit warten. Was oll ich ihr denn sagen? Daß Du mich lwbst und Mich küssest und mich doch nicht heiraten wirst? Dann hab ich keine rnhige Stunde mehr zu Haus und sw kann mir den Verkehr mit Dir verbieten, uns meinen Vormund am den Hals hetzen — was wollen wir dann machen? Nein, lieber, lieber Fritz, ich laß Dich noch nicht der olle Oberbonze kann warten." 290 Ihre weichen Arme umstrickten ihn schmeichlerisch, die schwellenden roten Lippen blühten ihm verlangend entgegen. Da küßte er sie und fügte sich ihrer Ansicht. Im Grunde war er weiches Wachs in diesen kleinen energischen Mädchenhänden. , Als sie beide, ein harmloses Gespräch markierend, wieder in den stark zusammengeschmolzenen Kreis der Gäste traten, siel der erste Blick des Offiziers in Ruths schwermütige dunkle Augen, die seltsam forschend wie in auf- dämmerndem Verdacht auf seinem Gesicht hafteten. Er sah rot und erregt aus, das entging ihr nicht, aber sie dachte an Suses Durst nach Reichtum und Wohlleben und ihr Verdacht zerstob. Die Tante hatte recht, sie würde sich nicht verplempern, sie war viel zu klug berechnend dazu. Sie ließ sich jetzt von den Vertvandten sehr bereitwillig mit dem Oberregierungsrat necken und Fritz Trautendorf trug dabei ein so ruhig gleichgiltiges Gesicht zur Schau, daß Ruth sich völlig täuschen ließ. Erleichtert konnte sie sich nun ihren eigenen Angelegenheiten, die sie stark beschäftigten, zuwenden. Und nun zum erstenmale in ihrem Leben vergaß sie über ihrem eigenen Interesse ihr Hüteramt bei Suse. 5. Ein grämlicher Nebeltag schleppte seine nassen, grauen Nebelschleier über das Häusermeer der Großstadt. Selbst nm die Mittagsstunde vermochte die Sonne sich nicht anders als mit einem sahlen gelblichen Schimmer durch die treibenden Wolken hindurchzudrängen. Ein wenig hatte der Regen nachgelassen, nur ein feines Sprühen, das sich in Milliarden winziger Wasserperlchen überall, wo sie nur zu hasten vermochten, festsetzte, erfüllte die warme Luft. Die riesigen Glasfenster des Hommerschen Privatateliers schienen wie mit Silberkügelchen bestreut und in dem großen Raunr, dem sie den Eintritt des Lichtes wehrten, herrschte ein frostiges, nüchternes Grau, die ungünstigste Beleuchtung für malerisches Schaffen. Auch die gediegene Pracht des Ateliers mochte sich bei heller Beleuchtung weit vorteilhafter präsentieren. Heut erschienen die echten Perserteppiche und Kelims, die von den Wänden der einen Atelierhälfte herabhingen und den Fußboden überdeckten, beinahe fahl in den Farben und schmutzig, die breiten Goldrahmen einzelner Oelgemälde wirkten matt, die blaukpolierten roten und grünen Leisten anderer glanzlos. Nur die kostbaren Seidenstoffe, die sich in einer Ecke zeltartig über einem mit weißen Fellen belegten Divan spannten und schwer zur Seite desselben uiederfielen, leuchteten in satten, orientalischen Farbentönen. Die übrige Ausstattung dieses Atelierteiles zeugte sowohl von Reichtum als vou künstlerischem Geschmack. Schön geschnitzte große Lehnstühle mit Lederbezügen gruppierten sich um einen riesigen, kunstvoll gearbeiteten Eichentisch, dessen Platte mit Prachtwerken, Mappen und einzelnen losen Blättern ganz bedeckt war, altertümliche Truhen mit mattblinkenden Metall- und rostigen Eisenbeschlägen weckten das Entzücken jeden Kenners und unter nickenden Palmwedeln erhob sich auf hohem, schwarzem Postament die weiße Marmorgestalt einer tanzenden Bajadere. Die andere Seite des großen Raumes war ernster Arbeit gewidmet. , Hier waren die kahlen Wände nur von einzelnen flüchtigen Kohlenzeichnungen und ungerahmten Skrzzen des Künstlers bedeckt, ein einfaches, langes Bordbrett trug rohe Gipsabgüsse menschlicher Köpfe und Gliedmaßen, auf einem schmalen an der Wand sich hinziehenden Tische lagen Farbentuben, Paletten und Pinsel in buntem Durcheinander, während große weiße Kartons in der Fensterecke lehnten. Bor der Riesenstaffelei, die noch näher als sonst an die vielscheibigen Fenster gerückt war, stand Willy Hammer tm hellen Leinenanzug uud strichelte noch ein wenig an dem so gut wie vollendeten Bilde auf der großen Leinwand vor sich herum. Es stellte ein junges Mädchen dar im weißen Spitzen- rlew mit einem Strauß roter Nelken an der Brust, der sich wunderbar leuchtend von dem stumpfen Weiß der Gewandung abhob — das einzige liebreizende Töchterchen eines steinreichen Berliner Bankiers. , war ein wohlgelungenes Porträt, aber den Künstler befriedigte es trotzdem nicht. Die ihm da heute aus der Leinwand entgegentrat, war nicht mehr das unberührte. I knospenhaft liebliche Geschöpf, dessen süßes, befangenes Kindergesicht sein Malerherz begeistert hatte — es war nur noch die verwöhnte, gefeierte Ballschönheit, die schon in der ersten „Saison" gelernt hatte, ihre Reize zu gebrauchen, ihrer Macht sich bewußt zu sein. Nur eine mehr in der Reihe der blasierten Goldfiscb« aus Berlin W. 1 1 1 Ein halb verächtliches) halb mitleidiges Lächeln glitt aus den dunklen, lebhaften Männeraugen über das rosige, siegesgewiß dreinschauende Gesichtchen. Keine Seele darin, alles erstickt unter Vergnügen, Flirt, Schmuck und buntem Kleidertand. I Aber heute an diesem trübseligen Regentag hätte er das kleine, elegante Persönchen in ihrer lachenden, tändelnden Oberflächlichkeit ganz gern vor sich sitzen gehabt — es war so entsetzlich öde und ftostig in dem weiten Raum, trotzdem er im großen grünen Kachelofen hatte Feuer anzünden lassen. Draußen wurde jetzt kurz und durchdringend geklingelt. Glerch darauf klopfte es an die Mitteltür den Fensters gegenüber und , auf Hammers „Herein" trat ein alter, glattrasierter Diener in hechtgrauer Livree ein, seinem Herrn auf silberner Platte eine Visitenkarte reichend. „Eine Dame, Herr Hammer! Ich glaube man eine neue Schülerin!" bemerkte er mit einer Vertraulichkeit, die in lächerlichem Gegensatz zu seinem sonstigen korrekten Ton stand, an die sein Herr jedoch längst gewöhnt war und dre er sich von seinem „guten Eckart" lachend gefallen ließ. Als solcher war er ja doch auch von der Frau Mama dein leichtsinnigen Schlingel, dem jungen „Herrn Willy", mitgegeben worden aus dem Elternhause, dem er lange Jahre schon treu gedient hatte — mid sein Hüteramt war nrcyt immer leicht gewesen. Aber trotz aller tollen Streiche hatte er's doch zu was gebracht, sein „Herr Willy", und darauf war der alte Heinrich Binge so stolz, als sei der erreichte Ruhm sein eigenes Werk. Bloß heiraten mußte er noch, damit die ewigen Weibergeschichten mal aufhörten, dies Gelaufe von den dummen, leichtsinnigen Frauenzimmern, bis in den geheiligten Ate- lrerraum, wo sie Sekt tranken und Zigaretten rauchten und noch schlechte Witze rissen über den „ollen Tugendspiegel", der ein Gesicht machte, als wolle er sie allesamt fürs Kloster bekehren. „Heinrich, mir graut vor Dir!" Wie oft hatte er diesen Gemeinplatz von frischen und geschminkten übermütigen Frauenlippen hören müssen. Da hatte er der Dame draußen doch gleich angesehen, daß die nur als Schülerin zu dem „tollen Hammer" kam. „Führ' sie herein!" befahl der Maler, nachdem sein rascher Blick das „Ruth! Meridies" aus der schmalen weißen Karte gelesen hatte. Die Schülerin, 'die Professor Körner ihm gestern so warm anempfohlen hatte. Ein armes, nicht mehr ganz junges Mädchen — und ihn verlangte gerade heute so nach Jugend und Sonne. Mißgestimmt warf er Pinsel und Palette auf den ersten besten Stuhl. Jrn selben Moment öffnete auch Heinrich schon die Tür und ließ eine hohe schlanke Mädchengestalt im einfachsten, grauen Jackenkostüm eintreten, das die Vornehmheit ihrer Erscheinurig jedoch nur erhöhte. Ruth, war sehr rasch gegangen und die schnelle Bewegung im Verein mit der inneren Erregung hatte ihre sonst blassen Wangen zart gerötet, der sprühende Regen rhr schwarzes Haar natürlich gekraust. Und als sie nun die dunklen Samtaugen auf Willy Hammer richtete, kam eine solche Verwirrung, so etwas von hilfloser, mädchenhafter Scheu und staunenden Ueber- raschtseins in ihr schönes Gesicht, daß sie dem blonden Bankierstöchterlein an jugendlichem Liebreiz nicht, nachstand. Ihre sichtliche Verlegenheit trug dazu bei, sein angenehmes Erstaunen über das Aussehen des „nicht mehr sehr jungen Mädchens" zu erhöhen. Den Grund derselben ahnte er nicht. Wie hätte er auch wissen sollen, daß Ruth rn ihm auf den ersten Blick den Mann wiedererkannt hatte, von dessen Lippen der zündende Funke des Ehrgeizes in ryre schlummernde Seele gefallen war? Und der gerade sollte rhr Lehrmeister werden? Wie betäubt von diesem Wiederfinden, an das sie nie mehr gedacht, nahm sie die Hand, die er ihr kameradschaftlich bot und schüttelte. (Fortsetzung folgt.) 291 Weber Aimmerturngeräte und -Gymnastik bringt die in Berlin erscheinende Zeitschrift für körperliche und geistige Veredelung „Der Kulturmensch" sehr beachtenswerte Ausführungen von Max Thielert, die namentlich auch hinsichtlich der Bedenken der Aerzte gegen die Müllerei sowie über die Grundsätze der Zimmergymnastik Klarheit schaffen. „Selbstverständlich hat der Erfolg des Dänen I. P. Müller", heißt es darin, „dessen System neuerdings auch ärztlicherseits für sehr bedenklich gehalten wird, viele Leute nickt schlafen lassen. Der Ruf: „Fort mit allen Turngeräten!" wird von den verschiedenen GesMftsspekulanten deren Einsicht und Erfahrungen von den physiologischen Bedingungen der Leibesübungen ziemlich unbeschwert geblieben sind, erhoben und mit ein paar längst bekannten hygienischen Brocken schmackhaft gemacht. Die Einfachheit der freien Körperbewegungen besticht ohne Zweifel; der Satz, daß wir ohne Gymnastik und Turnapparate auf die Welt gekommen sind, und folglich zur Ausbildung und Stählung unserer Muskeln eigentlich keiner Geräte bedürfen, ist fürs erste einleuchtend und wird von denen, die für billiges Geld ihre mangelhaften und unvollständigen Erfahrungen an gänzlich Unerfahrene in Unterrichts- Buch- oder Systemform verkaufen, auch weidlich ausgenützt werden. Demgegenüber ist zu betonen: Das Pferd, der Hirsch, oder der Löwe, überhaupt alle Vierfüßler, bedürfen der Geräte für ihre natürliche Gymnastik nicht. Bei ihnen bildet der Boden, den sie mit den Füßen stampfen und auf dem sie sich laufend und springend fvrtbewegcn, gewissermaßen ihr Gerät. Für die Beine des aufrechtgehenden Menschen ist das auch der Fall und wir müssen Gehen, Laufen, Springen und Wandern für die unteren Gliedmaßen als die Grundbewegungen festhalten, die nach unserem Körperbau und unseren Anlagen unbedingt betrieben werden müssen, wenn wir gesund und schön bleiben oder werden wollen. Daß aber Freiübungen, und mögen sie noch so zweckmäßig zusammengestellt sein, jemals für die Ausbildung und Weitung der Brust, für die Kräftigurig und Stählung der Arme und der inneren Organe genügen könnten, wird, nachdem wir die Zweiteilung der menschlichen Leibesbewegungen untrüglich festgestellt haben, zu beweisen keinem möglich sein. Freiübungen sind schön und nützlich, aber sie spannen nur in verschwindendem und unvollkommenem Maße die Muskeln unseres Oberkörpers an und können in keiner Weise das Gerät ersetzen. Dieses Gerät war in unvordenklichen Zeiten der Baum und im Gebirge die Felsvvrsprünge, an die sich! der nahrungsuckende Vorfahre klammerte, es war der Speer und die Keule des Jägers, das Ruder des Küstenfahrers, es waren die Werkzeuge des Landmannes, des Handwerkers und Arbeiters, Schwert, Degen und Spieß des' sich der Angriffe auf Eigentum und Leben Befleißigenden und Erwehrenden. Die Summe aller dieser mannigfaltigen Bewegungen, die auf den Erwerb der Nahrung gerichtet waren, und das Bedürfnis danach wurde auf uns vererbt. Uns fehlt nun zum großen Teil diese Gelegenheit dazu, unser kompliziertes Nahrungs-Er- werbsfystem zwang uns zur Einseitigkeit, die bei dem Handwerker beispielsweise nur bestimnrte Muskelgruppen anspannte und ausbildete, und bei immer zahlreicheren Berufsarten überhaupt jede körperliche Tätigkeit fast vollkommen ausschaltete. So entstand dcK Bedürfnis nach Leibesbewegungen außerhalb des Nahrungserwerbes, das Bedürfnis durch Turnen und Sport aller Art den zur Ruhe und Einseitigkeit verdammten Körper 31t stählen und zu kräftigen und den dadurch verursachten Schädigungen zu begegnen, so entstand für den in der Zeit und im Raum beschränkten Menschen die Zimmergymnastik. Dieses Bedürfnis und die Erfahrung hat im Laufe der Zeit drei Arten von Geräten für die Ausbildung und Stählung der Brust, der Arme und der inneren Organe hervorgebracht, die in ihrer Einfachheit und Zweckmäßigkeit schon seit Jahren erprobt sind. Es sind dies das Reck des Turners,, dem man für das Zimmer die Form des Trapezes oder der Ringe gegeben hat und das dem atavistischen Hang der Baumkletterervorfahren gerecht wird, und ferner die Hanteln, die durch die Streckung und Bewegung von Gewichten jen, mannigfachen Schwingungen der Geräte und Werkzeuge ersetzen sollen, mit denen die Menschheit seit Jahrtausenden für ihren Lebensunterhalt umzugehen gezwungen war. Die dritte, Art von Zimmerturngeräten erzeugte erst in neuerer Zeit die wachsende Erkenntnis von der physiologischen Bedingung des Widerstandes bei den Leibesübungen. Diesen Widerstand bietet dem kletternden Affen der schwingende, elastische Ast des Baumes in tausend Variationen und Lagen, dem Schwimmer der Gegendruck des Wassers, das er zerteilen muß, dem Fechter die feindliche Klinge oder — fragen wir unsere Studenten — oft genug der gegnerische Kopf, dem mähenden Landmann der Gegendruck der zu schneidenden Gräfer oder Halme. Zumal für schwächere Menschen, die zunächst ihre Muskeln vor den Zerrungen der beiden oben erwähnten Uebungen des Klimmens und des Stoßens bewahren müssen und dann überhaupt ist dieser Widerstand eine Notwendigkeit, dessen Fehlen wir bisher bei der Zimmergymnastik immer wieder vermißt haben. Diesen Widerstand gab die schwedische Gymnastik, deren Heilerfolge und wohltätige Wirkungen unbestritten sind, durch eine zweite Person, die dem Druck der Uebenden die eigene Ktaft entgegenhielt und' die man durch elastischen und kräftigen Gummi zu ersetzen sich' bemühte. Von allen diesen Slpparaten, von den englischen Exercisers bis zu den mannigfaltigsten Muskelstärkern aus Gummi oder elastischen Federn hat bisher nur ein einziger, der Autoghmnast des Berliner Orthopäden Dr. Georg Müller, den ernsthaften Prüfungen standgehalten. Alle übrigen wiesen Fehler und Uebelstände auf, wie die Schwierigkeit der Befestigung in Wand- oder Türpfosten oder die des Transportes und namentlich den Mangel an Beweglichkeit, die es dem Uebenden gestattet, den Apparat z» allen Zeiten und an allen Orten, auf der Reise, im Garten oder im Zimmer zu benützen, jene Uebelstände, wie sie auch dem anderen nottoendigen Zimmerturnapparat, dem Trapez oder den Ringen anhaften, und die vorläufig noch nicht beseitigt find. Sie ließen ferner dem individuellen Bewegungsbedürfnis des Einzelnen, das wir als unbedingtes Erfordernis verlangen müssen, zu wenig freien Spielraum und verschwendeten Kraft gerade dort, wo es notwendig war, sie zu erhalten. Die Schwierigkeit des Transportes der Hanteln wegen ihres Gewichtes bleibt für Reisen wahrscheinlich immer bestehen und somit haben wir als einzigen überall verwendbaren Zimmerturn- apparat eigentlich nur den Autvgymnasten, der in gewisser Hinsicht allerdings .die beiden anderen notwendigen Zimmertnrn- geräte, nämlich Reck und Hanteln ersetzen kann. Freiübungen werden niemals, namentlich im Winter nicht, die für die durchaus notwendige Nacktgymnastik und die kalte Abwaschung oder Abreibung notwendige Wärme und Durchblutung des Körpers erzeugen können, sie werden nur in verschwindendem Maße in Verbindung mit Uebungen zu einem bestimmten Zweck, bei dem Waschen und Reinigen der Glieder und des Leibes etwa, schon aus dem Grunde, weil sie meistens wegen der öfteren Wiederholung langweilig werden, jenes Wohlbehagen erzeugen können, das die Uebungen mit den besprochenen Zimmertnrn- geräten mit der Erfüllung und Befriedigung natürlicher und ererbter Betoegungsbedürfnisse und Notwendigkeiten auslösen. Der moderne Mensch braucht, weil er abhängig von seinem Beruf ist, und weil er die universalen Leibesbewegungen oder den verschiedenartigen Sport nur zeitweise und nicht täglich betreiben kann, ferner weil unser Klima, räumliche Hindernisse der Großstädte und die Witterung auch diese beschränkten Uebungen oft unmöglich machen, und weil nur eine regelmäßige tägliche Beanspruchung aller Muskeln und Organe Gesundheit und Spannkraft geben oder der Einseitigkeit der verschiedenen Berufsarten begegnen kann, die Zimmerturngeräte so notwendig, wie die Nahrung. Der Versuch, sie ausschalten zu wollen, kann nur auf einer Verkennung unserer Bedürfnisse nach den verschiedenen Dewegungsformen beruhen und, wie das Fiasko I. P. Müllers lehrt, nur kurze Zeit irreführen. Vermischtes. * Vom „Amtsgeheimnis" des Briefträgers erzählt jemand in der „Straßb. Post": Dieser Briefträger hatte zufällig das Revier zu besorgen, in dem er selbst wohnte. Eines schönen Tages bekam er einen Brief in die Hände, adressiert: Mademoiselle Josephine $., Rue P. Ha, was ist denn das? Das ist ja meine Tochter! Sieh doch an, so schlau wie sie sein will, sollte sie doch wissen, daß ich ihr selbst den Brief bringen niuß. Wer hat nur meiner Tochter zu schreiben? Ich muß doch scheu, was darin steht. Und damit hatte er auch den Brief schon geöffnet, las seinen Inhalt uttb klebte dann das Kuvert mit feinem Gummi wieder sorgfältig zu. Als er zu Hause ankam, legte er seiner Tochter, sie war Näherin, den Brief auf beit Arbeitstisch: Hier, Josephine, ist ein Brief für dich. Aber sage mir doch, wer ist das, der dir Briefe schreibt? Die Tochter antwortete errötend, daß sie sich gar nicht denken könne, wer ihr schreiben könnte, und rasch verschwand der Brief in ihrer Tasche. Ja, warnni steckst du den Brief so schnell in die Tasche? Wenn nichts dabei ist, so gib ihn her, ich möchte ihn gern lesen. Ich werde warten bis Mittag, und dann sagst du mir, wer der ist, der diesen Brief geschrieben hat. Und richtig, zur Mittagst- zeit gestand die Tochter, daß es ihr lieber Camill war, der ihr geschrieben habe. Er sei Schreiber und wohne da und da. Gut, sagte der Vater, ich will hoffen, daß dies der erste und letzte Brief gewesen ist. Das fehlte gerade noch, daß , ich Weiner Tochter auch noch ihre Liebesbriefe nach Hause bringen muß, um ihr dadurch etwa gar zu beweisen, daß ich diese Liebelei dulde. Weinend zog sich die Tochter zurück. Kaum aber hatte der Vater seinen Dienstgang angetreten, so beeilte sich die Tochter, ihren Camill brieflich von dem Geschehenen zu unterrichten. Der Vater jedoch bat einen seiner Kollegen: Sag' einmal, wenn du eilten Brief mit der und der Adresse bekommst, so gibst du ifyit mir, ich muß ihn lesen, denn er ist von meiner Tochter an ihren Liebsten. Es vergingen keine zwei Stunden, so war der Vater schon tut Besitze des Briefs. Zu feinem größten Erstaunen las er, wie seine Tochter über ihn loszog. Die Rückantwort lautete nicht anders und so ging das eine Zeitlang weiter. Der Vater gab der Tochter nur dann und wann einige Zitate ans den Briefen zu „schmecken", wobei sie jedesmal fast sprachlos >var. Sollte Camill wirklich so schlecht sein und dem Vater heimlich alleÄ — 292 — erzählen? Sie schrieb ihm, daß der Bater alles wisse: wer der Schlechte wohl sein könne, der ihm alles erzähle? Liebe Josephine, lautete die Antwort, ich habe deinem Vater nichts gesagt, ich kenne deinen Vater kaum und er niich gar nicht. Er macht vielleicht die Briefe cmf ? Aber sie sind doch alle so gut zu. Wen» du willst, geheu wir zusammen nach Paris', wo wir auch glücklich lebe» können. — Das Mägdlein aber schrieb darauf: Lieber Camill! Ich werde wahnsinnig. Ich halte das nicht mehr aus. Mein Vater ist ein Tyrann. Ich mache ein Loch ins Wasser, ehe der Tag herum geht. Er weiß alles, alles. Errette mich, errette mich, lieber Camill, wenn du mich lieb hast. Dies half. Anderen Tages kam zwar kein Brief, aber der junge Manu selbst. Nimm dir mit, was du Nützliches hast: mache schnell. Während der Vater beim Abendschoppen im Wirtshaus saß und sein „Tärtele" legte, verschwand die Josephine mit dem Camill auf Nimmerwiedersehen. Jetzt bereute der Vater den Bruch des Amtsgeheimnisses gegenüber seiner Tochter schwer, aber trotzdem er alle Hebel in Bewegung setzte, war keine Spur mehr von ihr zu entdecken: sie war eben „durch den Reif". Die Geschichte aber, die ich hier erzählte, ist buchstäblich wahr, sie ist in meiner eigenen Familie vorgckommeu. * Gesichtsmassage für Männer. Man berichtet aus London: Gesichtsmassage ist die neueste Liebhaberei der englischen Männer. Sie ist ihnen aber nicht nur ein Mittel der Verschönerung ihres Aeußereu, sondern soll auch beit Geist erfrischen und zu anstrengender Arbeit fähiger machen, ja selbst den Kopfschmerz verscheuchen. Daher braucht es nicht zu ver- wuudern, daß nicht allein die eleganten Stutzer die Gesichtsmassage für unbedingt notwendig halten, sondern auch die Parlamentsmitglieder, höchstens von den Vertretern der Arbeiterpartei abgesehen, nnd die Geschäftsleute der City eine große Vorliebe dafür beweisen. Vor jeder großen Rede oder vor dem Abschluß eines wichtigen Geschäftes lassen sich viele von ihnen das Gesicht massieren, sie behaupten, daß sie dadurch eineu viel klareren Kopf hätten, als sonst, und die Barbiere, denen diese Mode natürlich sehr gelegen kommt, schwören darauf, daß die Massierten immer Erfolg haben. Zn einer ordentlichen GesichtÄnassage muß sich der „Patient" in einen Stuhl lege«, wie ihn sonst die Zahnärzte verwenden. Das Opfer wird in eine fast horizontale Lage gebracht, der Kopf ruht auf einem Polster, die Füße werden gegen ein Kissen gestemmt, die Augen sind nach der Decke gerichtet. In den Kragen wird ein Handtuch uud ein wasserdichtes Tuch gesteckt. Daun ringt der Masseur ein zweites Handtuch i» kochend heißem Wasser aus' uud legt es wie eine Maske auf das Gesicht. Das verursacht zuerst ein Schmerzgefühl, das aber sehr bald einem wunderbaren Wohlgefühl weicht. Wenn dann nach dreimaligem Auflegen des heißen Tuches die Poren geöffnet sind, wird die Haut gründlich mit Sterne eingefettet und durch die Massage werden die Unreinlichkeiten der Haut herausgearbeitet. Damit sich die Poren der Haut wieder schließen und keine Erkältungsgefahr besteht, werden Handtücher aufgelegt, die iu kaltem Wasser ausgerungen sind, nnd die Haut zum Schluß mit wohlriechendem Cau de Portugal eingerieben. * A u s dem „S i m p l i z i s s i m u s". E i u junges Weib ward von dem verlassen, dem sie ihre Hand uud ihr Herz geschenkt hatte. Verzweifelt stürzt sie sich in den Fluß. Uud während ihr Leichnam zwischen bcm Schilf dahinfloß, trat ihre sündige Seele vor Gottes Thron. „Warum tatest Du mir das?" fragte Gott. „Wer erlaubte Dir, meinen Ratschluß für nichts zu achten?" Das junge Weib fiel ihm zu Füßen und bat um Vergebung. „Da er mich betrog, den ich liebte, konnte ich nicht mehr leben", sagte sie. — „Waren denn keine anderen Männer mehr auf der Welt?" sagte Gott. „Ich habe die Erde voll von Männern und Weibern geschaffen, deren Hetzen sich uach Liebe sehnen. Weshalb sollte da die Treulosigkeit dieses einen Deinen Tod veranlassen, so jung und schön wie Dn bist?" Das Weib hob den Kbps und schaute verwundert zu ihm auf. „Davon weiß ich nichts. So. stand es iu den Büchern, die ick las: daß cs nur eine Liebe gebe, daß diese recht, sei, und daß außerdem nichts mehr sein könne. Dann lehrten sie mich auch! von Kind auf, daß diejenigen, die lieben bis in den Tod, tausendmal besser seien als die anderen. Und dann sagte der Pfarrer, als er unsere Hände ineinander legte, daß wir einander für ewig angehörten". Da schüttelte Gott das Haupt und lächelte klug tmd mild: „Dn hast Dich geirrt, mein Kind", sagte er. „Die Dichter, welche das schrieben, liebten manche, und liebten sie alle aufrichtig. Und der Pfarrer, der das sagte, schläft nun sanft und zu meiner Ehre neben seiner dritten Frau. Ich vergebe Dir, was Du getan, weil Du es nicht besser wußtest. Steh auf und sei mit mir im Paradies."--Lie b es b ar om e t er. „Woaßt, Muatter, ko« Wörtl hat et no uet g'sagt, der Herr Meier, von «an Heiratsantrag." — „Ja inet, da muaßt Geduld Hamm, dös kommt ganz dranf an, ivas oaner vertrag'» kann: Dein Bater hat mir erst bei der neunten Maß d' Lieb erklärt!" — AnSnahmefall. „Soeben wollte mich einer bestechen! Ich werde es der Behörde melden, damit von meiner Pflichttrene Akt genommen wird!" — „Das hast Dn aber doch sonst nicht getan?!" — „Nein, es muß ein Exempel statuiert werden: kommt mir der schofle Kerl mit drei Mark daher!" 1 Musik. — Zur silbernen Hochzeit des^Küiserpaares hat der deutsche, in Norwegen lebende Kamp mist Max Naebel einen „Hohen- zolleru-Fe st m a r s ch" komponiert. Diese Komposition wurde bei der Gala-Tafel, int Kgl. Schloß am 27. Februar gespielt. Raebel hat mit diesem „Hohenzolletn-Festmarsch" ein Werk geschaffen, das die Zuhörer in Feststimmung versetzt. Msde. — Groß ist, was die „G r o ß e M v d e n lu e £ t" mit bunter Fächervignette, Verlag John Henry Schwerin, bietet. Groß ist das Format, in dem das Journal alle 1'4 Tage mit doppelseitigem Schnittmusterbogen erscheint. Groß ist der Schnittmusterbogen. Groß die Anzahl der darauf verzeichneten Schnitte. Groß sind die Handarbeiten-Beilagen mit Naturgrößen Vorlagen. Wir finden dort Kostüme für jeden Geschmack und für jedes Alter, vom Erwachsenen bis zum Baby, alles ausgeführt iu Modegenrebildern, Kolorits, Frühjahrhüte, Wäsche und Spitzen, Pariser Modeurevue usw. Vierteljahrspreis 1 Mk. Alle Buchhandlungen nehmen Bestellungen entgegen. Gesundheitspflege. — Das Gähnen, das von den Regeln des Anstands in Gesellschaft verboten ist, wird neuerdings von ärztlicher Seite als ansgezeichnetes Verfahren zur Gymnastik der Atmung sorg an e empfohlen. Ter Entdecker dieser Neuigkeit ist Dr. Nägeli, der seine Ansichten darüber in den Medizinischen Annalen der Universität Lüttich uiedergelegt hat. Nach seiner Ueberzeugung setzt der Vorgang des Gähnens sämtliche Atmungsmuskelu des Brustkorbs uud des Halses in Tätigkeit und ist daher das beste uud natürlichste Mittel zu ihrer Uebung und Stärkung. Der Arzt rät daher allen Menschen, möglichst ausgiebig zu gähnen nnd dabei die Arme ansznstrecken, damit die Lunge ausgelüftet und die Atmung angeregt wird. Eine derartige Gymnastik würde aber Heilzwecke verfolgen können bet Erkrankungen des Halses und auch bei Ohreuleideu. Dr. Nägeli hat diese Kür oft Kranken verschrieben, die an Rachenkatarrh litten, und sowohl die Schluckbeschwerden wie die etwa damit ver- bnndenen Störungen des' Gehörs auf diesem Wege beseitigt ge- sehett. Man wird gewiß fragen, wie eine solche Gähnknr denn eigentlich vorgenommeu werden soll, uud ob man etwa dazu einnehmen könne. Dr. Nägeli bringt das Gähnen bei seinen Patienten hervor entweder durch Suggestion oder durch Nachahmung oder auch dadurch, daß er sie mehrmals hintereinander die Luft iu tiefen Atemzügen einmaligen läßt. Das Gähnen mnß sechs bis acht Mal hintereinander ausgeführt werden und jedesmal von einer Schluckbewegung gefolgt fein. Dadurch wird angeblich auch der etwa in der zum Ohr führenden Eustachische» Röhre vorhandene Schleim angesogen und beseitigt, Md der Erfolg soll ein weit besserer sein, als er durch Eiublasen von Lust in die Röhre erzielt werden kann. Wo ist die Schwiegermama? Anflösung üt nächster Nummer. Nachdrua vervoteu. rn.li m rrnm ■ ■ MM Auflösung des Versteckrätsels in voriger Nummer: Schuster, bleib' bei beinern Leisten. Redaktion: Ernst £> e 6. — Rotationsdruck und Verlag der Brüh rieben Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießt«,