1906 m' i W Jem Wahren, Edlen, Schönen. Tin Großstadtroman von Fedor v. Zobe11itz. .(Nachdruck verboten.), (Fortsetzung.) Wie unter einem Peitschenhieb zuckte der Graf zusammen. Sein Auge wurde stier, ganz fahl die Wange. „Arenstein," schrie er, „Dein Ehrenwort! . . ." „Mein Ehrenwort ist heilig; wage nicht daran zu zweifeln! Ich hasse nicht alle Sünden; aber eine: die Lüge. So höre. Ich habe Freda geliebt, als sie noch Mädchen war. Meine Liebe ist geblieben, da sie Deine Frau wurde. Und nun sie sich frei gemacht aus dem Elend ihrer Ehe, wird meine Liebe sprechen! —• Reise nach Bisingen, Frehlinghaus. Versuche, Dir Dein Weib heimzuholen. Ich warte geduldig, bis meine Zeit gekommen ist. Und sie wird kommen!" Da fuhr Frehlinghaus heulend auf: „Du! — Du! — Ihr wart im Einverständnis, wortbrüchiger —" Die Schmähung kam nicht vollendet von seinen schäumenden Lippen. Heros packte die erhobenen Arme des andern und drückte ihn wuchtig auf den Sessel nieder. Sein Blick flog wie eilt Blitz auf ihn herab. „Willst Du die Kugel," sagte er dumpf, „so sollst Du sie haben —- auch ohne die obligate Beschimpfung." — Und Heller wurde seine Stimme und wie metallen klingend, als er fortfuhr: „Frehlinghaus, ich will ganz ehrlich sein, will Dir noch mehr sagen. Ich weih, daß Freda mich wiederliebt. Diese Liebe ist erst gewachsen im Unglück ihrer Ehe. Sie klagt sich selber an in ihrem Briefe. Aber nein — Du bist der schuldige Teil, nur Du! Was sich aus unseren Kindertagen her noch an heimlicher Neigung für mich geregt hat in ihrem Herzen, das hätte Deine Liebe verdrängen sollen und hätte es leicht gekonnt. Aber wenn man Dein Herz aufrisse und forschen nwllte nach Spuren der Liebe, man würde nichts finden als Deine verknöcherten Prinzipien und Deine elende Selbstsucht. Weiß Gott, Freda war nie die unverstandene Frau nach der Mode! Sie kam als ein harmlos vertrauendes Kind zu Dir und Du hättest glücklich darüber sein sollen, daß ihr ein frohes Lachen besser stand als die brütende Miene salbungsvoller Heuchelei. Aber was hell war in ihr und quellenfrisch, das hast Du mit harter Faust unterdrückt, hast ihr mit brutaler Gewalt die Freiheit des Denkens nehmen und ihren heiteren Geist in das Schema Deiner Armseligkeit pressen motten. Ja, ihre Seele hast Du zu vernichten versucht, und hätte sie nicht die Starke besessen, sich Deiner Schulung zu entziehen, dann wäre sie geworden wie Du: so kleinlich, so krämerisch, so ganz aufgehend in winziger Erbärmlichkeit, so äußerlich und so grundschlecht — wie Du, Frehlinghaus, und Deine prächtig? Hoheit! Aber Gott sei dank: in der Einsamkeit wuchs ihre Kraft, und da hat das störrische Kind denken gelernt! Schrieb sie nicht so? — In der Sclbstverbannung erinnerte sie sich des Kinderfreundes, und in dem armen zerquälien Herzen keimte die hoffende Liebe auf. Frehlinghaus, mit Jauchzen rufe ich es Dir zu: ich weiß, daß sie mitt) lieb hat. Nie hat es mir ihre Lippe gestanden, und ihr keuscher Mund verbarg ängstlich, was mir ihr Auge sagte. Ich hätte den Mut gehabt, Dir Dein Opfer zu entreißen! Aber um ihretwillen tat mitt) ich mir Gewalt an und wehrte dem zuckenden Herzen, und als Du mitt) von Deiner Schwelle jagtest, da schlich ich stumm davon. Auch itt) habe gelitten wie sie . . . soll ich mich nicht freuen, daß nun unser Leiden ein Ende hat?! Es slaminte über sein Gesicht wie der Widerschein eines heiligen Feuers, das an geweihter Stätte lodert. Nun er sich ausgesprochen, wurde er ruhiger. Tief anfatmend sprach er das letzte Wort: „Jetzt endlich sind wir quitt! . . ." Frehlinghaus erhob sich mühsam; die hastenden Finger strichen über das verfütterte Haar seiner Bärte, unter dem Grau der Stirne brannten die Augen. Er Hub zu sprechen an, aber es kam mit ein gurgelnder Ton aus feiner Kehle» Seine rechte Hand fuhr nach dem Kragen, als ersticke er. Schließlich sagte er leise, unter einem nervösen Zwinkern der Wimpern und mit wildem Zucken um den Mund: „Laß' gut, sei», Du hörst noch von mir . . ." Er nahm seinen Hut und eilte davon. Unten hielt sein Kupee. „Natt) Hause!" tief er dem Kutscher zu. Was wollte er da?! Er beugte fidj aus dem Fenster. „Grappenthien," schrieet, „nicht nach Hause! Nach dein Palais Ihrer Hoheit!" Er dachte jetzt gar nichts mehr. Er ordnete seine Toilette, fühlte mit der Hand, ob der Schlips richtig faß und klopfte über seinen Rock. Dann nahm er seinen Hut ab, griff nach der kleinen Bürste, die in der Wagentasche steckte, und glättete den Zylinder. Die Prinzessin empfing ihn allein. Sie saß an ihrem Schreibtisch und schrieb. Zahlreiche Papiere lagen um sie herum und bedeckten mitt) den Teppich. Frehlinghaus war mit einer Verbeugung in der Nähe der Tür stehen geblieben. Erst als die Prinzessin sich umwandte, sah er, daß ihr Gesicht förmlitt) kupferfarben wat. Sie trug wieder eine Art Turban und ein weißes Tuch um die Stirn. „Es ist gut, daß Sie kommen, Graf," sagte sie. „Sie wissen alles, nicht wahr? Man klatscht schon in der Stadt über die Erilierte." — 158 »Pardon, Hoheit," Prinzessin Luise stützte den Kopf auf die Hand. „Mein Gott, Frehlinghans, lesen Sie denn keine Zeitungen?! Haben Sie die Morgenblätter nicht gelesen?" „Hoheit, ich bin heute in der Tat noch nicht dazu ge* fonnnen, in die Journale zu schauen." , ",®W' SJjre Gattin ist bei der alten Fürstin zweifel-, 0-LinIe? Händen. Ich kann Sie augenblicklich! nicht entbehren —" „Hoheit vergeben", sagte Frehlingshaus, „ich würdet nienr gehör,amstes Ersuchen ohne weiteres zurückziehen) wenn es angängig wäre. Mer zu meinem innigsten! Bedauern muß uh darauf besteheu. Meine Frau liegt krank Bei ihrer Mutter in Bisingen und bernft mW zu ciiigeguete FrehkinghauZ erstaunt I liehen haben, meiner Schöpfungen aunehuicu Ich Willi *** ' von Berlin nichts mehr wissen; ich danke für die preußisch« Nur eins tut mir aufrichtig leid: daß! ich der Aufführung meines Oratoriums ini Prinz Ferdis nand-Theater nicht iverde beiwohnen können. Denn das! steht fest: m den Nächsten Jahren sieht mich Berlin, IlAn«MV°n - "» **• Sie; »»S'”»«* .. "W]1*3 ineine Frau unter den obwaltenden Verhältnissen unmöglich allein lassen, Hoheit —" Pvmzessin äugte scharf zu Frehlingshaus hinüber. schkiiit , sagte sie, „daß es zwischen Ihnen, Graf, undi "öhrer Frau zu einem — versöhnlichen Zusammenschlnßi gekommen ist. Das wurde mich uur freuen. Und doppelt; freuen ivnrde uh mich, wenn es auch mir vergönnt wäre,, der kleinen Frau ein ivenig näher zu treten. Mein Gott. us )ft noch jung, und ich denke, ivenu >vir ein paar! Auslände leben, fern von den Einflüssen der itnb in trüber Ahnung. „Ich hörte von keinem Klatsch. | vvu wum mu/i Was hat sich zugetragen, ivenn ich dero Hoheit lintertänigst Gastfreundschaft, fragen darf?" I tcB der Auffübri „Daun tun Sie es nachträglich, und Sie iverden Ihre Freude daran haben. In der gestrigen Stadtverordneten- vcrsaniinlnng hat ein Sozialdemokrat über meine philan- ...... tropischen Bestrebungen gesprochen — in einer so infam | sich/ gehässigen Weise, daß ich einen Nervenzufall bekommen habe, als ich den Bericht las. Mir dröhnt noch der Kopf, als ivenn er von innen mit Hämmern bearbeitet würde — mein Gott, womit hab' ich das verdient! . . ." Sie rückte an ihrer Stirnbinde und schaute Frehliughaus fragend an. „Sie sehen auch aus, als ob Sie von einer Leiche kämen, Graf. Was ist Ihnen?" „Es ist schandbar", sagte der Hosmarschall, aber er dachte an ganz etwas anderes. tu hat er sich auch vorgeuommcn, mein teurer Gras fuhr die Prinzessiu mit nuverkenubarer Gehässig- , fvrt. „uchre sogeumiuten Bettelfahrteu im Tiergarten- Viertel nut dem Klingelbeutel und dem Lockapparat fiir ^^den und Titel charakterisiert er sehr hübsch. Sie müssen den Arti.rel nach dem Diner lesen; c'est bon pour la, digesuon ... Es ist eine ungeheure Gemeinheit. Und nun follte man doch glauben, daß ich, wenn nicht bei den Be- yorden, so doch bei meinen erlniichteii Bertvandten Schuß Z?den würde. Statt dessen" — und die Prinzessin lachte höhnisch und bitter auf — „hat mau mich heute früh mit einem Handschreiben beehrt, daß. es erwünscht sei, wenn ich schleunigst Berlin verließe. . . Das spukte schon lange ^0Y- .und ich weiß auch, wer im Schlosse und im Neuen Palais beständig, in langsamer wühlender Maulwurfs- .arbeit, gegen'mich intrigiert. Ich kenne die hohe Fran, die meine Volkstümlichkeit fürchtet — aber. . . lieber Hofmarschall, ich kann nichts tun als gehorchen. Wir iverden den Herbst in Oberitalien und den Winter in Aegypten verleben. Halten Sie sich mir bitte für heute abend zur Verfügung, lassen Sie bei Stenzmer anfragen, ob er nun endlich wieder gesund sei, und bestellen Sie mir auch den Banner zu acht Uhr. Haben Sie einen besonderen Wunsch, .der Sie zu mir führte?". Der Hosmarschall neigte den Kopf. „Zu befehlen ja, Hoheit, erwiderte er, „ich wollte mir in Gnade acht bis zehn Tage Urlaub erbitten —" »Liebster Graf", sagte die Prinzessin indigniert, „das ist doch nach Lage der Sache eine pure Unmöglichkeit. ^ie, daß ich angesichts der mir gewordenen Beleidigung auch uur eine Stunde länger, als nötig, ist, in ^lefuL , un preußischen Staate bleiben iverde? Nein, ^ubec. Wir werden heute abend unsere Dispositionen siLeJLe1U/ Vwi übermorgen sind wir, so Gott will, über alle tPÄ“ lirf) die städtischen Behörden, die ja so Ml.llg ihr Ohr dem geiinMiigsverwandteu Sprecher ge- „Jch müsste es, Hoheit, wenn —" „Wenn der Pantoffel winkt ... Ich lvill Ihnen etwas! sagen, Graf. Ich ivill einmal aufrichtig fein. Ich bin frohj gewesen, daß sich Ihre Fran von meinem kleinen Hoflager zurückgezogen hat. Sie paßte nicht zu mir. Aber das! iväre unwesentlich gewesen; man hat mit manchem zu tun,, von denn uns eine geistige Kluft scheidet. Ich bin froh! gewesen über die Retirade Ihrer Frau, meiner Damen, wegen. Seit Jahren spricht die Welt über die Gräfin Freh-, linghaus. Man weiß, daß sie die obszönsten Stücke des Residenztheaters besucht; man hat sie, glaube ich, auch! einmal auf einer zweifelhaften Redoutc gesehen. Ihr auffallendes Benehmen chokicrt überall. Man singt nicht Gassenhaller in einer vornehmen Gesellschaft. Man führt, mcht Ansichten im Munde, die einem freigeistigen Pro- testantenveremler gut zu Gesicht stehen mögen, doch keiner! Aristokratin. Bemerkungen über die intime Freundschaft Wrer Frau zu dein Prinzen Heros Arenstein habe ich hundertmal ausgefangen — und was für Bemerkungen! Ich warne Sie, Graf!" ... v-achte der Mann in dem Höfling auf. Freh- linghaus verbeugte sich uicht mehr; er staüd jetzt kerzengerade. „Ich muß mir eine solche Kritik über meine Frau auf das Entschiedenste verbitten, Hoheit", sagte er. „Die Gräfin' Frehlinghans steht hoch über allem Klatsch giftiger Zniigeu. Wenn sie sich von Euer Hoheit Hof zurückzog, so geschah! dies, iveil ihre gesunde Natur sich in der hier herrscheim pen Atmosphäre nicht zurechtzufinden' vermochte. Ich hätte! ihr langst folgen sollen. An der Entfremdung zwischen iHv und mir tragen Hoheit gewichtige Mitschuld. Ich lege mein, Amt in Ihre Hände zurück..." Er ging, hörte noch ein spöttisch kreischendes Auflachen! und den Ausruf: „Tie Ratten verlassen das Schiff! ::-f1 aber er wandte sich nicht mehr um. " " iFortsetuliig folgt.!. „Ein häusliches Mißgeschick, Hoheit —" „Lieber Graf", fiel sie ein, „wir müssen alles Private vorderhalid hintenan setzen. Dieser fürchterliche Sozialdemokrat hat niis gewissermaßen den Todesstoß gegeben. Sie entsinnen sich, wir hatten das Unglück, daß der Vor- die Brechruhr im Sommer leider manches Opfer gefordert Frehliughaus . . " U } anzuneymen, lieber 2ti‘: ^'•1z=h.tT95,3ntt0,t t.u, der Sebastianstraße hätte Ter Graf blieb einen Auaenblick stumm rtra üt^t. überhaupt nicht geduldet^werden dürfen, I lege er, und erwiderte dann: „Es ist mir noch streifet) . rNndelhaiiser nicht zulässig seien. Tie finanziellen I haft, ob meine Frau Ihre .Hoheit in das ^lJrnnl*) be« Schiebungen wegen des Terrains zu nnserm neuen Ferien- gleiten wird -" ’ ' * WWWMUM MZWEWL -TM-•= «»-MS I »WSsLKLM Die Prinzessin fuhr auf. „Sie wollen mich verlassen, Frehlingshaus?!" 159 ziemlich witzlos .ausgefallene Karikatur. modernen Freytags Tiere unsrer Heimat. 1) Ein Wort an dicElter li. Es ist! eine alte Geschichte. Genau 125 Jahre sind vergangen, daß sie ausgezeichnet ward von einem Menschenfreund; aber jedes Frühjahr, jeden Sommer erlebe ich sie aufs neue. Damals hieß der fünsjährige Knabe Matthias, heute führt er den -Namen Arthur, Fritz oder Erich. Die Eltern haben ihn des Sonntags mitgenommen auf ihren Spaziergang; nach einer der Restaurationen geht's, die in den Talgründen links oder recksts der 'Elbe so malerisch liegen und vptt der .ursprünglichen Wühleden.Namen noch'haben lind jM Giu neues Jourualistenstürk. Aus Hannover, 8. März, schreibt man uns: Wir vermissen noch immer das Drama, das den Journalismus für die Bühne erobert.. Seit Gustav Tagen hat sich im Zeitungswesen gar vreles verändert, sodaß die ,,Journalisten" rein stofflich als durchaus veraltet bezeichnet werden müssen und entweder keine oder falsche Vorstellungen von dem Zeitungslcbcn und -Treiben zu erwecken geeignet scheinen. Einige Versuche sind bisher wohl unternommen worden dme Lucke auszusütlcu', aber es sind Versuche geblieben. Auch R ud o l s Vre8b er, der bekannte Berliner Kritiker und Feuilletonist, hat in feinem Lustspiel „DieNachkritik",. das gestern, m Metern .Hoftheater zum erstenmale über die Bretter ging, das Journalistenstück schlechthin noch nicht geschrieben.^ Dazu ist das' Werkchcn zu flüchtig komponiert, zu unlogisch aufgebaut, zu spielerisch im Inhalt. Jmmerhiii bedeutet es einen flotten Griff in das neue so lockende Stosfgebiet und eilte ganz amüsante Errungenschaft für das Lustspielrepertoire der deutschen Buhnen. Freilich, man darf nicht alles für bare Münze nehmen,, Noas Presber hier gibt. Er hat Wirklichkeitsdarstcllung und Karikatur so geschickt gemischt, daß das Auge des Laien das eine nicht mehr von deui anderen zu scheiden >veiß. linmittelbar neben gut beobachteten Szenen stehen Uebcrtreibunqcn, Unmöglichkeiten, die lediglich der Posscnwirkuug wegen gcivählt iverdcn. Also man histe sich, ut Presbcrs Lustspiel ohne ivciteres eine zuverlässige Darstellung des modernen Zeitungslebens, ein Zeitdokument zu suchen. Der größte Vorzug des Stückes ist sein eleganter, und wenn hin und wieder auch etwas seichter, so doch stets liebenswürdiger, an- , regender und angeregter Dialog. Bor allem der zweite Alt ist hier rühmend hervorzuheben. Er birgt eine entzückende Trev- szeue, so fein und launig wie sie heute so leicyt kem zweiter Presber nachmacht. „ v , ,. . Schlimmer, ja geradezu schlimm steht cs um die eigentliche Handlung des Stückes. Presber ist Feuilletonist und nicht Dramatiker, das zeigt sich hier sehr unzweideutig. Die Handlung baut sich auf eine große Unwahrscheinlichkeit ans. Mail höre: Max Jahreuholz, Feuilleton-Redakteur au der in einer mitteldeutschen Residenzstadt erscheinenden Zeitung „Die Wahrheit", ein ehrenwerter Mann und gestrenger Kritiker, hat über Leonora Lamberta, eine reizende Schauspielerin, zu Gericht zu sitzen. Während alle Welt entzückt ist, lautet sein Urteil schroff und hart: ihre sinnst ist nichts, ihre Jugend ist alles. Verleger und Chefredakteur suchcil ihn uuizustimmen, letzterer zum Schluß mit Gewalt: Es entsteht ein Wortwechsel, in dessen Verlauf Fahrenholz sein Amt niederlegt. Dieser Vorgang wird nun dadurch kompliziert, daß Leonore Lamberta, wie der Hörer bald merkt, die Schwester von Max Fahrenholz ist. Doch das i,t ein gropes Geheimnis, das außer ihm, dem Hörer, nur noch der „Journalist Fridolin Sauerland kennt, eine gemeine und niederträchtige Schmocknatur. Warum, so fragt man, ist es' ein Geheimnis? Wicso kann Sauerland Jahreuholz gegenüber die Drohung aus- spieleN, die Sachlage dem „Herold", der Konkurrenz, zu ver- rateu? Ist es' eine Schande, eine Künstlerin zur Schwester zu habest, oder über diese Schwester, wenn mau sie für unfähig halt, eine schlechte Kritik zu schreiben? Rllesl offene Fragen. In dem Augenblick, in dem das Gehcimuis von Leonore Lamberta ausgedeckt iverdcn soll, verdichtet es sich infolge eines Mißver- ständnisses nur noch mehr: Lcouore wird nun für die Frau vost Fahrenholz gehalten. Jur dritten Akte erst kommt alles an den Tag. Fahreuholz, der auf der Redaktion bereits schivcr vermißt wurde, übernimmt seine alte Stelle wieder, Leonore verlobt sich mit dem Sohne des Verlegers, und Sauerland, der Bösewicht, verschwindet — er begibt sich! zur Konkurrenz, der er mit den Interna aus der Redaktion, der Wahrheit trefflich und seinem Geschmack und Charakter entsprechend dienen wird. Und wieder staunt man bei diesem sriedvollen Abschluß über das törichte Versteckspiel, auf das Presber fein ganzes Stück gestellt hat: Wenn die Aufklärung int dritten Akt, ohne schlimme, Konsequenzen zu zeitigen, erfolgen kann, warum nicht auch im ersten? Einzelne Figuren des Stückes sind gut getroffen und interessant charakterisiert, so vor allem der ehrenfeste, aber ctwsis grobe Chefredakteur Dr. Keßler, dann auch der Verleger, ein früherer kleiner Buchbindermeister, der es int Lause der Jahre wohl zu Geld, aber nicht zu entsprechender Bildung bringen konnte. Stark mißlungen ist dagegen der Lyriker der Redaktion Hans Christoph Finke (ein Lyriker braucht jetzt zwei Vornamen, „so ist es Vorschrift bei dem Kartell deutscher Lyriker"), eine Wasserrad als Staffage'. Bald findet der Kleine eine Blnm'e- bald einen Wurm, bald einen Käser, jetzt sicht er einen Vogel, und allemal ruft er: „Vater, Vater, das ällerliebstc Blümchen, das hübsche Vögelchen!" Aber der Vater antwortet ärgerlich: „Komm, komm! hast du denn noch nie einen Bogel gesehen!" Jetzt hält der Knabe eine Raupe in der Hand und bringt sie glückstrahlend der Mutter. „Sieh doch das merkwürdige Tier, das ich gefunden, und die zierlichen Haare, die'S hat, und wie es so leise kabbelt mit den Füßchen." — „Psui, pfui, wirf sie weg, die scheußliche Raupe! sie wird dich „ganz voll machen"; gleich tritt sic tot! wie kannst du'S nur angreifen, solch' garstiges Zeng! — nein, diese Kinder!" Bald aber bleibt der Junge wieder zurück; den Falter bewundert er, wie er von Blume zu Blume stiegt, und dann lauscht er dem Zirpen der Grillen. „Was bleibst du wieder stehen, du dummer Junge! komm, komm!" schilt der Vater, der das Ting satt hat, und unsanft nimmt er den Knaben bei der Hand. „Wenn du jetzt ordentlich mit- gehst, sind wir bald in der Mühle; dort gibt's Kaffee und Milch und ein großes Stück Küchen." Und nun schreitet der Kleine tapfer aus, er denkt an den Kuchen und laßt Statur Natur fein. Dem Batcr ist fein Kunstgriff gelungen. So ungefähr steht's zu lesen in Salzmanns famosem „Krebs- büchlcin" unter der herzlosen Ucberschrist: „Mittel, die Kinder gegen die Schönheiten der Statur unempfindlich zu machen." Und wahrhaftig, probatnm cst! Verweise es ihnen, sich am Lebest in der freien Statur zu erfreuen, suche sic abzubringen davon durch allerlei Versprechungen, und du wirst Menschen großziehen, über denen dic Lerche ihr fröhlich Nuserstehungslied schmettert am blauen Himmelszelt: sie hörcn's nicht! zu deren Füßen die Ameisen ihren kunstvollen Bau errichten: sie schen's nicht! Ihre Gedanken weilen bereits int Wirtshaus bei Spiel und Bier. Gerade den Tieren bringt jedes Kind das erste Interesse, die erste Liebe entgegen. Stoch ehe der Säugling sprechen kann, hört er aus die Stimme des Vogels und beobachtet die Bewegungen der Katze. Ter Kleine, der seine ersten Entdeckungsreisen unternimmt in Hof und Garten, schließt bald die zärtlichsten Freundschasteu mit allem, was kriecht und fliegt; das bunte Maricstkäserchen, die Schnecke mit ihren spaßigen Fühlhörnern, der summende Mailäser sind seine Lieblinge. Der Tag, an welchem der Star zum ersten Mal wieder vor dem Bretterhäuschen sitzt und mit zitternden Bewegungen der Flügel sein frohes Schwatzen und Pfeifen begleitet, wird zum Festtag. Und gar, Ivie selig sind die K'leitteu, trenn sie ein Tier mit Heimbringen, cs warten und pflegen dürfen: eine Eidechse, einen Laubfrosch, einen Hirschi- käser oder Raupen, die sich! verpuppen und zu prächtige'., Faltern sich entwickeln. Nur ein klein wenig Interesse feiteitSber Eltern, ein klein wenig Verständnis und Entgegenkommen! Von Natur, gewissermaßen instinktmäßig ist jedes Kind ein kleiner Darc- winiancr; es sieht im Tiere ein ihm verwandtes Wesen: der Star ist sein Bruder, die Kröte seine Schwester; cs' spricht mit dem Käser, der ihm über die Hand läuft, cs spielt mit dem tzüud- chen, wie mit seinen Geschwistern. Dem Hahnenschrei legt cs die Worte unter: „Kikeriki, ich bin das schönste Vieh!" und mit dem kecken Meislein spielt cs Verstecken; „sitz' i ha, sitz' r bä! rufen sic so lustig einander zu. Ein rechter Freund der Kleinen ist Ludwig Richter gewesen; wie er hat wohl kein zweiter Maler die Kindesseele verstanden. IN jeder Familicnstubc, die er so anheimelnd zeichnet, ist auch ein Haustier; draußen irn Freien, wo die Kinder sich tummeln, ein Spitz und ein «patz sehlt säst niemals. ä ,, Es ist ein hartes, aber wahres Wort: ohne daß sre s wollest und wissen, unterdrücken die Eltern so ost diese natürliche Zu- ueigung der Kleinen zu der heimatlichen Tierwelt. Furcht nnd Ekel flößen sie den Kindern ein. Aus der Straße ist'S „der böse Hund, der gleich beißen wird" und den das Kind doch so gern geliebkost hätte; oder bas Pferd, dem es sich zutraulich nähert, „gleich! wird cs mit seinem Huf tiach dir ausschlagen!' Im Garten dic schwärze Wcgschucckc, „welch' ekliges Tier", und gar erst eine Kröte oder ein Regenwurm! Im Haus die Spinne, die Maus, „welch' abscheuliche, häßliche Geschöpfe!" Dic Kleinen, die ansangs wahllos jedes Tier in die Hand nehmen, glauben s schließlich, was dic Erwachsenen so ost sagen; sie krestchcn auf beim Anblick einer Maus und graulen sich, den feuchtkalten Frosch ztt berühren. Vorurteile, nichts n(8. Vorurteile, aip- crzogcu, nicht angeboren! „Schön" und „häßlich" sind Begriffe, die wohl im Bereich der Kunst und auf dem Gebiete des Sud lichcn Berechtigung haben, nickt aber in der Natur. Bei einem gesunden, von menschlichen Einflüssen freien Lebewefen kann keine Form', und sei sie die seltsamste, keine Eigenschaft, und! sei sie unseren menschlichen ©innen noch so unangenehm, als Un- vollkonnneuhcit ausgefaßt werden; jede einzelne Bildung entspricht dem ganzen großen OrgauisationSplan, ist Zloeckmatzig und in ihrer Art vollkommen. Betrachte nur das tiier in ferner natürlichen Umgebung, die Spinne beim Ban ihres Netzes, den Frosch, wie er ins Wasser hüpft und hinüber schwimmt ans andere Ufer, die Haselnatter, wie sie sich sonnt aus grasiger Halde: hast du noch den Mut, von häßlichen, ckelhasten Geschöpfen zu, reden? Ein Wahn der Erwachsenen ist's — kein Kinderwahn! Auch hier gilt das Wort: „Werdet wie die Kinder!" ' Dr. M. Braß. 160 Vermßsch-es» s Unter dem Titel: „Blaubart Hochs Ende" schreibt mau aus Chicago: „Nach einem zärtlichen Abschied von seiner letzten, wahrscheinlich seiner fünfzigsten Gattin, Frau Marie Fischer-Hoch, hat der sensationelle Blaubart der nwderneu Kriminalgeschichte Heute seine Verbrechen am Galgen gebubt. Die Annalen der neuen Welt wenigstens wissen Hoch nichts ähnliches an die Seite zu stellen. Nicht weniger als fünfzig Frauen soll er geheiratet und zum größten Teil gewaltsani aus der Welt geschasst haben; nur Johann Hoch allein konnte die Anzahl angeben, aber er hat auch dieses Geheimnis gleich allen anderen mit sich ins Grab genommen. Als wirkungsvollen und schrecklichen Bundesgenossen der Bigamie hatte der geschickte Chemiker den Giftmord gewählt, nicht weniger als ein viertel Hundert Frauen soll er mittels Arsenik ans der Welt geschafft haben, welches Gift er absichtlich gewählt hatte, weil hierzulande fast alle Leicheneinbalsamicrungen mittels Arsenik vorgenommen werden. Das Jahr 1904 sieht ihn wieder in Chicago, lvo er Mrs. Welcker zum Altar führte. Zwei Wochen später ivar die Unglückliche, angeblich an Brightscher Nierenkrankheit, gestorben. Auf der Rückfahrt vom Begräbnis der Gattin machte er der Schwester der Verstorbenen, Mrs. Marie Fischer, in seiner ge- vohnten stürmischen Manier einen Hciratsantrag und drei Tage später führte er sie zum Altar. Mit den 700 Dollars, welche sie Ersparnisse der Brant darstellten, flüchtete er wenige Tage später nach Newhork. .Da wird die jüngste Mrs. Hoch von einem schrecklichen Verdacht befallen: sie klagt Hoch der Ermordung ihrer Schwester an, die Leiche wird exhumiert, und man findet in deren Inneren 7,6 Gran Arsenik. Das erstemal, daß Hochs Berechnungen nicht eintrafeu, denn bei der Einbalsamierung war diesmal kein Arsenik in Verwendung gebracht worden. Hoch hatte sich nach Newhork begeben, woselbst er, voll der Polizei verfolgt. Von Hotel zu Hotel eilt. Sein Bild ist in allen Zeitungen, es kommen mit einemmal eine Menge Schandtaten des Berschwun- denen ans Tageslicht. Hoch hat unterdessen in einem rilhig gelegenen Kosthanse, dem der Mrs. Katherine Kuemmerle, ein Asyl gefunden, doch da erwacht in dem alten Verbrecher, unbeschadet er wie ein Hirsch verfolgt wird, der alte Trieb. Er bietet Mrs. Kuemmerle Herz und Hand an. Dies sollte sein Berderbeil sein. Die Fran wird aufmerksam, vergleicht ihn mit einem Bilde in der „Nclvhorker Staatszeitung", und alarmiert die Polizei. Hoch rv-rd nach Chicago gebracht und hier am 23. Juli 1905 wegen Ermordung der Mrs. Welcker zum Tod durch den Strang verurteilt. Als Hauptzeugin hatte seine letzte Gattin gegen ihn ausgesagt. Nun beginnt ein heftiger Kampf um das Leben Hochs. Es ereignet sich das Merkwürdige, daß Mrs. Fischer-Hoch, „die Rächerin ihrer Schwester", plötzlich für Hoch in Liebe entbrennt und rhm hilfreich zur Seite steht. Sie sammelt Geld, um alle Rechtsmittel erschöpfen zu können. Auch andere fernstehende Personen nehmen sich Hochs merkwürdigerweise an, itnb es werden pausende von Dollars aufgebracht, um alle Chikänen des amerikanischen Rechtsganges aufzubieten. Es half aber nichts. .Hoch hat „alcj Soldat und brav", wie er sich ausdrückte, bis zum letzten Augenblick seine Unschuld beteuernd, das Schaffst be- fttegen Seine Lebenserfahrungen legte er vor feinem Tode in folgenden Worten nieder: „Ein jeder Mann kann, wenn er will, tausend und mehr Frauen bekommen, wenn er nur darauf ausl- geht unb beharrlich ist. Alle Frauen wollen heiraten. Einige fuid wühlerisch, die Mehrzahl ist es nicht. Witwen sind die schrecklichsten von allen. Bon Kindheit auf hat die Frau mir ein Ziel, die Heirat. Storni sie gut heiraten, umso besser, wenn nicht, lieber schlecyt, als gar nicht. Die Frau gleicht jenem Spieler, der auf die Frage seiner liebsten Beschäftigung erwidert: „Im Spiel gewinnen", unb auf die Frage nach der zweitliebsten Bc- schastigiing erwidert: „int Spiel verlieren". Die Erfolge, deren sich Hoch rühmen konnte, scheinen ihm Recht zu geben, beim er ivar unschön, nnliebenswürdig, fast abstoßenb. Er wußte aber, wie er sich ausdrückte, „bie Frauen zu nehmen". Johann Hoch Hieß mit seinem wirklichen Namen Jakob Schmitt und stamn't aus dem Done Horrweiler bei Bingen a. Rh. Dort heiratete er seine erste Gattin, welche ihm drei Kinder gebar und gegenwärtig noch am Leben ist. Er war 1895 infolge eines betrügerischen Bankerottes' Hierher geflüchtet." . ., *' Fünfzig Jahre sind am 16. Marz vorüber gegangen seit der Gevurt Louis Napoleons genannt Lulu, der von den Bouapartisten alS Napoleon IV. gezählt wird. Wohl selten ist die Geburt eines Prinzen sehnsüchtiger erwartet und freudiger begrüßt worden als die des „Prince Imperial", der bei der Taufe die Namen Eugsne Louis Jean Josephe erhielt. Daß derselbe erst drei Jahre nach der Vermählung Napoleons III. mit Eugenle Marie de Guzman, Tochter des spanischen Grafen von Montyo und Teba, Herzogs von Peneranda und Granden '"ld der etwas abenteuerlichen Schottin Manuela >n-^an,Ä^E-Eloseburn — erfolgte, gab dem geschwätzigen Pa- » mÄm seltsamen Gerede Anlaß. Der junge r,l L?tl(!lc £on. Anfang an die besten Lehrer und genoß die militärischer Instruktor war der >. hochgebildete nacymalige General Fro'fsard, der ^70 ^ll Niederlage auf den Spichorer Höhen erlitt. Bei Saarbrücken, aber bei deut früheren Gefecht, wär cs Auch, wo 1870 Lulu, der seinen Vater ins Feld begleitet hatte, die Feuertaufe erhielt. Die französischen Regierungsblätter gaben davon wunderbare Schilderungen. Er wurde aber dann zur Sicherheit zu seiner Mutter nach Paris' geschickt. Nach der Katastrophe von Sedan wurde er nach England in Sicherheit gebracht. Einige Tage spater folgte ihm auch seine Mutter, die bei der Revolution vom 4. September ihr Zahnarzt gereitet hatte. Sie bezogen das Schloß Camden House in Chiselhurst, wohin ihnen auch der Exkaiser folgte. Nach dem Tode dieses (1873) beruhte die ganze Hoffnung auf dem jungen Louis Napoleon, der inzwischen die Militärakademie in Woolwich besuchte. Eugenie und ihre Ratgeber betrieben nun mit allen Kräften und großem Geldaufwand die Wiederherstellung der Dynastie. Um kriegerischen Ruhm zu erwerben und da ihm ein europäisches Heer nicht offen stand,' machte der Prinz als Freiwilliger die englische Expedition gegen die Zulus mit. Bei einem Rekognoszierungsritt am Jtyolysifluß siel er unter den Asiägaien der Zulus, womit Eugenies Kaiser- traum zerfloß und der BonapartisiNus den schwersten Schlag ctiUt. —Im nächsten Jahre besuchte die gebeugte Exkaiserin seine Todesstätte. Sic transit gloria mundi! * ®ic Zeitung, welche cs allen recht machen kann, muß noch ermnbeit werden. Sollte, sic, was sehr zu bezweifeln ist, jemals erfunden werden, so könnte man nur wünschen, daß sie alsbaldj wieder eiugmge, denn sie würde nichts taugen. Dr. Iul. Bachem. Literarisches. — Der Kaiser und Hamburg in ihren Wcchsel- oeziehungen, das ist der illustrative und textliche Inhalt der Silbernen Hochzeits-Festnmnmer der illustrierten Wochenschrift „Welt und Haus". Schon das Titelblatt schmückt eine auch int Text wiederkehrende Reproduktion jener ausdrucksvollen Marmorbüste von Professor Walter Schott-Berlin, die den Kaiser in Garde-du-Corps-Uniform mit allen Abzeichen seiner Würde darstellt, ein Geschenk des Kaisers an beit Generaldirektor der Hamburg-Amerika-Linie, Ballin. Eine Knnstbeilage vereinigt die Bilder des Silberhochzeitpaares, zwei Aufnahmen aus Homburg v. d. H. Nicht ohne Bedeutung ist gerade heute das Zitat aus dem „Standard" vom Atärz 1892, mit dem der Verfasser, eines in demselben Heft enthaltenen illustrierten Artikels „Ein Welthotel auf dem Ozean" seine anschauliche Beschrcibuitg dyN Riesendampfers „Amerika" beschließt: „Die Deutschen sind berufen, mit uns in der überseeischen Dampfschisfahrt zu wetteifern. Ihre größten Dampffchiffahrts- Gesellschaften zahlen mehr Schiffe mit größerem Gesamt - Deplace- ment, als unsere größten Dampferlinien, und sie führen diese Schiffe mit Umficht und Schueidigkeit. Wir mürben stolz darauf fein, wenn wir sie Engländer nennen dürften!" — Ein weiterer, für Hamburg wertvoller Beitrag dieser Festnummer ist ein Bild des Bierländer Fruchtkahns, des Hochzeitsgeschenks des Hamburger Senats au das Kronprinzenpaar, sowie die Wieder-! gäbe, des nahezu vollendeten Kopfes der Hamburger Bismarckstatue.! Kvmgsprometmde. Nachdruck verboten. Auflösung in nächster Nummer. kühn die chcn uns schwellt fee zu schwa es ost le wird ge sollt 5 irr weil schmerz bei gar cheu doch gol ihm das la lieb welk tos ist lich uer schö Auslösung des magischen Quadrats in vor. Nr.P M A I M A H E I L L E N E E B Kebaftion: Ernst Heß. — Rotationsdruck und Verlaa der Vrühl'lchen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Samte. Gießen.,-