Arertag sen 1Z. Jüttuar 1906 ’tSSEtjc 11■ G । ess %n ■ MW f-.äläl P i KH .'; fr,* LK.MM WW8 MWM Jem Wahren, Edlen, Schönen. Ein Großstadtroman von Fedor v. Zobeltitz. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) So ivar es gekommen. Auf oie Farm des alten Keller drang selten eine Neuigkeit aus der großen Welt. Er gab sein Kind auf; Nosalba war tot für ihn ■— für immer verloren, verdorben vielleicht und gestorben. Aber einmal geschah cs doch, daß er stutzig wurde. Er las in den Zeitungen von dem neuen Stern am Himmel der Kunst, las den Namen Nosalba Perctti. Und da ergriff eine fieberhafte lln- N'he den greise gewordenen Mann, Er ließ sich einen zuverlässigen Privatdetektiv aus San Francisco kommen und beauftragte ihn, den Spuren der Pcretti nachzugehen — gnnj im geheimen. Er wollte wissen, ob das seine Nosalba war, Der Slgent führte den ihm gewordenen Auftrag mit großer Geschicklichkeit aus; das Resultat seiner Erkundigungen und Kombinationen war, daß er eines Tages an "Keller kabelte: „Die Bewußte ist zweifellos Ihre Tochter." Da setzte der Alte sich auf ein Schiff und fuhr nach Paris, um Nosalba zurückzuholen. Sie folgte dem Vater widerspruchslos, lind sie hatte die Genugtuung, daß sie ihm die letzten Jahre seines Lebens verschonen konnte. Für sic selbst aber war diese Zeit eine endlose Qual, war ein Verzicht auf jede individuelle Regung, ein Vergehen in der Einsamkeit. Sie hatte die Welt gesehen rind konnte sie nicht wieder vergessen. Ihre Lust am Reiten und Jagen half ihr nur wenig über die Sehnsucht fort. Sie wurde still, in sich gekehrt und träumerisch. Cie träumte im Hellen Sonnenlicht, und wenn sie unter dem Schattendach des Waldes dahinritt. Ta wurden die Goldtupfcn, die des Himmels Glanz durch das Blätier- mecr streute, zu tausend Kulissenlichtern, und des Windes Wehen in den Baumkronen wurde zum rauschenden Beifall der Menge. Nosalba magerte ab, und das köstliche Pfirsich- rot ihrer Wangen verblich. Der Vater sah cs nicht mehr; er ivar stumpf geworden; er lächelte nur noch blöde, wenn die Tochter vor ihm stand. An einem Herbstmorgen fand ihn der Diener tot in: Bette vor . . . Nun hatte Nosalba ihre Freiheit wieder. Sic verkaufte ihren ganzen Besitz, die Farm und die Minen; sic kehrte als vielfache Millionärin in die Welt zurück. DaS Palais in Paris wurde wieder eröffnet, und es schmückte sich neu. Es wurde eine Sehenswürdigkeit, von der man sprach, ein Tempel des Schönen. Ein Schloßgut in der Provinz kam dazu. Die Gesellschaft begann mit Rosalba zu verkehren. S,e trat nur noch vrivatim auf, obwohl ihr die Kulissenluft fehlte; aber cs war ihr eine Abwechslung, auch einmal mit der vornehmeren Welt Fühlung zu gewinnen. So wurde ihr Palais bald zum Mittelpunkt des Verkehrs jener Kreise, in denen Geist, Genialität und eleganter Weltsinn sich treffen; auf das Schloß in der Provinz verirrte sich zur Jagdzeit zuweilen sogar die exklusivere Aristokratie. Das währte ein paar Jahre, die an der Schönheit Nosalbas spurlos vorüber zu gehen schienen. Doch innerlich vermeinte sie zu fühlen, daß sie älter wurde. Sic ivar kern- gesund, und dennoch litt sie. Wieder überkam sic dann und wann ein heißes Sehnsuchtsgefühl, wie damals auf der einsamen kalifornischen Farm — aber wonach?! Sie ertappte sich auf schwarzen Gedanken. Sie durchforschte ihr Herz. Es schien leer zu sein und ivie erloschen. Eine tiefe Unlust bemächtigte sich ihrer; melancholische Anfälle beschlichen sie. Sie reiste umher, sich zu zerstreuen. In Brüssel, wo sie sich längere Zeit aufhielt, bot ihr ein hochgestellter Mann Hand und Fürstenkrone an; sic wies ihn lachend ab, wie sie es mit vielen getan hatte. Da erschien gelegentlich ein Berliner Agent bei ihr, fragend, ob sic nicht ivicdcr einmal auftreten wolle. In Berlin kenne man sic noch gar nicht; das sei ein Feld für sie, Wahrhaftig ■— das war eine neue Abwechslungl Sie besann sich nicht lange und sagte zu. Die Zeit bis zu Beginn der Saison benützte sie, das alte Nepertoir durchzn- ffudicren und neues hinzuzufügen. Sie setzte sich mit Lichtern und Komponisten in Verbindung, mit Dekorationsmalern, BeleuchiungsLechnikern und Kostümschncidcrn: der Berliner Direktor wollte eine „Scnsationsuummcr" haben und sollte sic bekommen. So entstand die Serie „Ovidische Verwandlungen," in der die Perctti die Rcichshauptsiadt entzückte: ein wunderliches Gemisch von dekorativer Ausstattung, szenischen Effekten, Gesang und Pantomime, aber doch künstlerisch in der Gesamtwirkung, mit etwas pomphafter Musik (von Arigo Rafasli, dem Komponisten der „Astarte") und herrlichen Bühnenbildern. Dieses Wiederauftreten hatte für Rosalba den Reiz der Neuheit. Sie gefiel sich auch in Berlin und begann sich hier, gleichwie in Paris, behaglich und nach ihrem Geschmack ein- zurichten. Die sogenannte Gesellschaft verschloß ihr freilich die' Pforten; als Mitglied des „Wintergartens" galt sie doch nur für einen Stern dritter Ordnung. Aber das paßte ihr gerade; sie war gesellschaftsmüde geworben und nahm gern mit der lustigen Künstlcrbohbmc vorlieb, die sie rasch, an ihr Hans zu fesseln verstand. Natürlich wurden ihr auch hier mannigfache Liebschaften nachgesagt; selbst ein Mitglied eines regierenden Hauses, ein leicht hinkender Dragoner-Rittmeister mit prachtvollem blonden Schnurrbart, zählte nach der Fama' zu ihren Verehrern. Der begünstigste aber war ein blutjunger Wii'tßiggänger mit hübscher Larve und müden Augen, der Typus des Dekadenten, Herr Priestap. Priestap war erst vor Jahresfrist nach Berlin gekommen. Er erzählte selbst, daß sein verstorbener Vater ein wohlhabender Fabrikant in Ncwyork gewesen sei; nur verschwieg er gern, daß er sein Vermögen der hervorragend guten Herstellung von Margarine zu verdanken hatte. Er ^plauderte geläufig in sechs Sprachen, war von vortrefflichem Benehmen, von weicher, eiivas selbstbewußter Liebenswürdigkeit und hatte sonst herzlich wenig gelernt. Er war nach Deutschland gekommen, um, wie er sagte, die „Sports-Karriere" einzuschlagen, und begann diese damit, daß er sieh für Riesensummen ein halbes Dutzend mitttelmäßiger Gäule andrehen ließ. Im übrigen war er, immer im Frack und hohem weißem Stehkragen, in jeder Theaterpremiere zu finden und stand mit den kleinen Theatersternen auf Du und Du und mit den größeren auf freundschaftlichem Grußfuße. Er war ein charmanter Bummler. Er tat eigentlich nichts, denn aueh um seinen Stall kümmerte sich sein Trainer mehr als er selbst. Er lebte in den Tag hinein und schlug dem lieben Herrgott in großer Gemächlichkeit die Zeit tot. Dabei hatte er eigentlich keine schlechten Passionen. Er spielte nicht oder doch nur gelegentlich auf der Rennbahn. Wenn er gut speiste und trank, so geschah es mehr seinen Freunden zu Gefallen als aus Neigung zur Schlemmerei. Die Weiber liebten ihn und plünderten ihn gern ans; er verachtete sie im Grunde genommen. Er war ein Bummler aus schlechter Erziehung. Aber er war auch ein lieber Bursche, von großer Gutmütigkeit, immer hilfsbereit, ein Mensch, an dem. man viel verdorben hatte. Priestap lernte durch den Komponisten Rafaöli die schöne Rosalba kennen. Rosalba befand sich in jenem gefährlichen Alter, in dem die somnge Jugend mehr Reiz auf die Frau auszuüben pflegt als der welterfahrene Mann. Und gerade mit Priestap ging es ihr eigentümlich. Es lag etwas nt seinem Wesen, das sie anzog. Sie wußte nicht, was es ivar. Ter junge Mensch interessierte sie. Schon aus ihrem Schönheitsempfinden heraus war er ihr sympathisch. Und es lag da wie ein Dunstschleier, hinter dem vielleicht nichts war, ‘ der aber Rätsel aufgab. Er hieß Harry. Tas war der Borname ihres verstorbenen Kindes. Sie hatte dies Kind längst vergessen. Nun fiel ihr lvieder ein: Harry hatte ihr Knabe geheißen. Er mußte ihr bei seinen Besuchen von seinem Leben erzählen. Tas war nicht viel. Die Eltern hatten ihn als ihren Einzigen vergöttert, nun waren sie tot, und die Fabrik widerte ihn an. Ihm ivurde übel bei den dort gewonnenen, geformten und gepreßten Fettmassen. Ta überneß er sie einem Onkel und ging nach Europa. Er tat so, als besäße er große sportliche Interessen. Aber sie waren wirklich gering. Er hatte zu nichts so Zechte Neigung: er war von Grand aus verbummelt. Rosalba fand das abs Neulich. Sie versuchte allerhand schlummernde Funken in ihm zu entfachen. Sie selbst hatte taufend Interessen. Sie besuchte Maler und Bildhauer und durchstöberte auch in Bern» die Läden der Antiquitätenhändler nach kostbaren Funden. So gut gefiel es ihr in der nordischen Hauptstadt, daß sie bereits Auftrag gegeben hatte, ihr Pariser Palais und ihr Schloßgnt zu verkaufen. Sie wollte sich an einem der Havelseen eine Billa bauen lassen; sie schwärmte plötzlich für märkische Landschaften. Tann tauchte der Plan eures neuen Theaters in ihr auf, das sie selbst zu leiten gebuchte: eines Universaltheaters für Oper und Schauspiel, große Feerieen, Konzerte und Oratorien mit märchenhafter szenischer Ausstattung. Und wieder andere Ideen schwirrten durch ihr lebhaftes .Hirn . . . Priestap hörte ihr zu tvie eine Märchenerzählerin. Tas war ihm etwas neues: diese Bühnenfee mit dem beweglichen Geiste und der blühenden Phantasie, eine große Dame und doch glücklich nt der Kulissenlust, eine gottbe- gnadete Künstlerin, die sich in einen: Tingeltangel höret: läßt. Sie dünkte ihm wirklich auch wie eine Märchenprin- zessin. Sie war die bezauberndste Wirtin und dennoch tut» nahbar- wollte sie es sein. Priestap wußte: es war alles Unsinn, was man ihr nachsagte. Er war der einzige, der ihr näher getreten war. , Sie wurden gute Freunde, und doch spattn sie ein Zauberkreis ein. Daß sie sich liebten, wußten beide. Keiner sprach davon. Priestap war eine schüchterne Natur. Tas war er immer gewesen; selbst unter feilen Weibern verließ ihn feine Verlegenheit nicht. Und Rosalba schämte sich. Jetzt wachte ihr Herz auf, das so lange geschwiegen hatte; und de:: sie lieben sollte, ivar ein Kind gegen sie. Ta schämte sie sich. Aber es sollte die Stunde kommen, da der Zauberkreis brach. Ai: einem winterlichen Nachmittage hatten sie bei flackernden: Kaminfeuer lange miteinander geplaudert. Ganz plötzlich stürzte Priestap zu Nosalbas Füßen und umschlang sie, unzusammenhängende Worte, stammelnd — mit glühendem Gesicht und flammenden Augen. Und da brachei: auch in ihrem Herzet: die Feuer auf; sie zog ihn an sich und wollte ihn küssen — und fuhr, wie voi: einem Peitschenhiebe getroffen, zurück. Seine Augen, seine schönet: grauen Augen, in denen die lodernde Leidenschaft wie Brandglut durch dunstige Schleier brach, mahntet: sie jach an vergangene Zeiten, und es ging eit: Riß durch ihr Herz und ein Lähmen durch alle ihre Glieder. Sie fuhr zurück und streckte die Hände gegen ihn aus :ti:d starrte ih>: an, und ein irres Lächeln krampfte s'ch tu ihre Mundwinkel ein.... Großer Gott, das waren die Augen Gustav Lunds! . . . Tie jähe Vermutung, wie ein Blitzstrahl zündend, ivurde zur Geivißheit, als sie Priestap näher nach seiner Ber- gangenheit aussorschte. Er war eii: Adoptivkind imd kanttte nicht einmal seines Vaters Namen. Als kleines Kind war er nur durch ein glückliches Ungefähr bei einem schrecklichen Eisenbahnunfall vor dem Tode vewahrt worden.' Ein gleich ihm gerettetes Ehepaar hatte sich des verwaisten Bübleins angenommen, das jammernd zwischen Trümmern, Schutt und Leichen umherkroch, und hatte es später so lieb gewonnen, daß sich die beiden nicht mehr von dem Kleinen zu trennen vermochten. Er wurde als Kind irgend eines Verwandten in dem Priestapschen Hause erzogen, bis sein Pflegevater nach erfolglos gebliebenen Aufrufen an die Verwandtschaft des Knaben und Erledigung aller sonstigen Formalitäten die Adoption durchzusetzen wußte. Es gab keinen Zweifel mehr für Rosalba und Harry Priestap, daß sie Mutter und Sohn waren. Aber der Schrecken dieser Erkenntnis verlor allgemach ai: Wucht. Es wurde friedlich in ihren Herzen; nur ein stilles Weh blieb zurück. Tie Leidenschaft klärte zu inniger Liebe sich ab. Sie schlossen sich eng aneinander an. Wieder begann die Welt zu klatschen. Aber die beiden kümmerte es nicht. Rosalba trug sich mit neuen Plänen. Um der Direktion! des Wintergartens nicht Verlegenheiten zu bereiten, wollte sie den Schluß der Saison abwarten und sich dann ganz in das Privatleben zurückziehen. Aber cs sollte kein Leben der Ruhe werden. Sie wollte Harry seinem Drohnendasein entreißen und ihm eine Position schaffen: vielleicht als Direktor ihres neuen Theaters, vielleicht als Herr großer Landgüter — sie schwankte noch. Ihre Liebe wurde eine blinde Vergötterung. Sie hatte seit langem gespürt, daß es tu ihr einsam zu werdet: begann; nun aber stiegen große Ziele vor ihr auf und sie fühlte ihre Jugend zurückkehren. Es kam wie eine zweite Blüte über sie. Und dann kam der rasche und plötzliche, zerstörende Tod. Tas herniederkrachende Gesimsstück schmetterte sie lautlos zu Boden, und ihr rotes Blut färbte die Dolden der drei weißen Lilien in ihrer Hand purpurn . . . Tas war der Roman der schönen Rosalba. 4. Claudius Imhoff bewohnte eine sogenannte, Aarten- wohming. Ter Berliner Hauswirt pflegt, vielleicht mit Rücksicht auf die Kraft der Hypnose bei beständigen Wteder- holuttgeu, jede Hofwohnung also zu benennen. Auch in dem Hause, in dem Imhoffs Quartier lag, ließ sich über die Berechtiguttg der Bezeichnimg Garten streiten. Zwischen den hohen Mattern, die den viereckigen Hof umschlossen, lag ein winziger Rasenfleck. Nordwärts davon befand sich der große Müllkasten, südwärts eine Art Reck, an den: Teppiche ausgeklopft werden konnten. Ties war der Garten. Tie Gartenwohnung Imhoffs lag tut dritten Stockwerk und bestand ans drei Zimmern und einer Küche. Es war auch noch eine Kammer dabei, in der die alte Liesegang logierte, aber dies Kämmerchen war so klein, daß das Bett den meisten Platz einnahm. Im ersten Zimmer am Flurgang schlief Nina, daneben Imhofs; das größte Gemach wurde der Salon benamset. Ta saß Claudius am Mittcltisch, vor sich eine Masse . Papiere, und machte sich. Notizen. 28 — Es war am Vormittage; die Helle Sonne schien warm in den Salon: einen höchst sonderbaren Salon. Tas Ganze machte zunächst den Eindruck, als sei hier seit zwei Jahren nicht ausgefegt und der Stmub gewischt worden. Tas Mobiliar erinnerte an bessere Tage; es war vielleicht sogar einmal kostbar gewesen. Aber es war es nicht mehr. Tie gelbe Seide auf Sofa und Fanteuils hatte eilten bräunlichen Ton angenommen, und an den Nähten zeigten sich schwarze Streifen. Der eine Sessel stand wehmütig schief, weil ihm eilte Fußrolle fehlte, bei einem anderen hielt sich die rechte Armlehne nur noch notdürftig in der Balance. Ter Teppich war abgetreten und in den Farben verblichen. Tas Bärenfell vor dem Damenschceibtifch sah aus, als ob selbst die Motten ihm nicht mehr trauten, und der Bärenkopf aus Papiermacho hatte keine Zähne mehr; auch fehlte ihm ein Ohr; dafür trug er auf dem anderen Ohr einen roten türkischen Fez. Es war ein närrisches Zimmer. Es hatte auch seine Prunkstücke. An den Wänden hingen zahllose Lorbeerkränze mit bunten Schleifen und Goldaufdruck, hingen auch mancherlei Photographien von Künstlern und ganze Arrangements von Bildern, Die Claudius Imhoff in den verschiedensten Rollen darstellten. Aber alles war grau von Staub. Drei Photographien über Dem Sofa waren Damenporträts. Tie drei Frauen Imhoffs blickten in harmlosem Nebeneinander auf ihren gewesenen Eheliebsten herab, der es nie versäumte, ihnen allmorgendlich freundlich zuzunicken. Tie erste Frau, eine niedliche Soubrette, war ihm durchgeganbeit; die zweite, eine schöne Koloratursängerin, hatte sich in aller Form Rechtens von ihm scheiden lassen, um einen reichen Lederhändler in Worms zu heiraten; von der dritten hatte er sich nach gütlicher Einigung freundschaftlich getrennt, als er seine Bühnenlaufbahn aufgeben mußte und sie nicht mehr ernähren konnte; sie hatte jetzt die Theaterrestauration in Oschatz gepachtet und schickte Jiu- hofs zuweilen noch eine Terrine Gänseleberpastete: sein Leibgericht. Imhoff trug sein diesjähriges Morgenkostüm. Tas war etwas dürftig, denn es bestand nur aus dem braunen Trikot Neluskos, über das er ein paar weite Pantalons aus „Belmonts und Constanze" gezogen hatte; zudem bedeckte den Oberkörper ein arg zerrissener weiblicher Frisiermantel und den Kopf ein altegyptisches, gelbweiß gestreiftes Nackentuch; letzteres stammte aus „Aida". Imhoff trug seit Jahren, wenn er in den Vormittagsstunden daheim war, seine alten Opernkostüme auf. Nun war aber nicht mehr viel vorhanden. Ter ehemalige Sänger war im Begriff, ein Personal für die neue Oper zusaminenzustellen, für Deren Ban Urban Hammer kürzlich Die Vorhangborte gekauft hatte. (Fortsetmng folgt.) Alte Gießener AdreßimHer. Ein Adreßbuch Der Stadt Gießen, das in der Brühlschen Truckerei gedruckt wurde, erschien bereits vor Mehr als 60 Jahren. Es ist Die wahrscheinlich erfte Herausgabe auf diesem Gebiete und liegt uns aus den Jahren 18 4 0 und 1841 vor. Nach dem Adreßbuch von 1841 enthielt die Stadt Gießen einschließlich Der Domäne Schifsenberg: 33 öffentliche, 780 Privat-, in Summa 813 Gebäude. Hierin: 131ö Familien, worunter 1285 männliche, 1290 weibliche Kinder unter 14 Jahren und 3000 männliche, 3094 weibliche Personen über 14 Jahren, in Summa 8669 Einwohner. Tiefe teilen sich in: 7791 Lutheraner, 485 Katholiken, 2 Uniierte, 391 Juden, unter diesen sind: 151 Staatsdiener, 412 Gewerbsleute, 37 'Ackerleute, 62 Acker- und Gewerbs- leute, 30 Taglöhner, 538 Dienstboten, 335 Fabrikarbeiter, 101 Handwerksgesellen und 38 Lehrlinge. Zünftige Gewerbein Gießen. Dackerzunft: 40 Meister. 1. Zunftmeister: Christian Lober. 2. Zunftmeister: Balthasar Noll. Gerber- und Kürschner-Zunft: 12 bezw. 6 Meister. 1. Zunftmeister: Jakob Sack. 2 Zunftmeister: vakat. Hutmacher- und Strumpfweber-Zunft: 2 bezw. 3 Meister. 1. Zunftmeister: E. C. Busch, 2. Zunftmeister: Ludwig Gail. Küfer-, Glaser- und Drechsler-Zunft: 17, 7 bezw. 3 Meister. 1. Zunftmeister: Philipp Schmall. 2. Zunftmeister: Georg Faber. Maurer-. .Steindecker- und Mcißbinder-Zuttst: 7, 4 bezw. 9 Meister. 1. Zunftmeister: Balthasar Kann. 2. Zunftmeister: Gottlieb Strauch. Metzgerzunft: 38 Meister. 1. Zunftmeister: Adolf Möhl. 2. Zunftmeister: Josef Möhl. Sattler-, Zinngießer- und Kupferschmiede-Zunft: 6, 1 bezw. 2 Meister. 1. Zunftmeister: Andreas Walz. 2. Zunftmeister : Bernhard Kühne. Schlosser-, Büchsenmacher-, Wagner-, Schmied- und Messerschmied-Zunft: 13, 1, 5, 5, bezw. 5 Meister. 1. Zunftmeister: Philipp Sartorius. 2. Zunftmeister: Fr. Wannig. Schneiderzunft: 85 Meister. 1. Zunftmeister Ludwig Schwab. 2. Zunftmeister: I. Engel. Schreinerzunft: 46 Meister. 1. Zunftmeister: Heinrich! Hellmold. 2. Zunftmeister: B. Leng. Schuhmacherzunft: 118 Meister. 1. Zunftmeister: Heinrich Ockel. 2. Zunftmeister: Jakob Dörr. Vorstand des Leichenwagens: G. Felsing. Spengler-, Kammacher-, Gürtler- und Rotgießer-Zunft! 9, 2, 1 bezw, 2 Meister. 1. Zunftmeister: Georg Ph. Faber. 2. Zunftmeister: Andreas Otto. Zimmer-Zunft: 7 Meister. 1. Zunftmeister: PH. Bast, 2. Zunftmeister Melchior Euler von Wieseck. Unzünftige Gewerbe. Apotheken: 3. Barbiere: 7. Blaufärber: 2. Buchbinder: 11. Buchdruckereien: 4. Zigärrensabriken: 2. Ellenwaren- händler: 19. Gasthäuser: 8. Goldschmied: 1. Großhändler: 4. Häfner: 1. Kaffeehäuser: 2. Knopfmacher: 2. Lederhand- lungen: 3. Leinenweber: 7. Liqueurfabrikanten: 2. Materialisten: 2. Mechanikus: 2. Müller: 3. Perückenmacher 3. Posamentier: 2. Seifensieder 3. Seiler: 6. Schornsteinfeger: 3. Spezereihandlungen: 27. Steindruckereien: 3. Tabakfabriken: 3. Tapezierer: 5. Uhrmacher: 4. Leichenbesorger: Schneidermeister Fr. Haben ich t, Schuhmachermeister Peter Bergmann. Curt v. M ü it ch o w. Korsett und Handschuhe. Vor einigen Tagen feierten in Paris die Korporationen bet Korsett- Fabrikanten und H a n d s ch n h - Fabrikanten durch große Festlichkeiten bett Ruhm ihrer Industrien. Beide haben in der Tat einigen Grund dazu. Tenn während im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte ein gewisser Wind der Unabhängigkeit die Welt durchbrauste und manche Bastillen tyrannischer Herrschaft wegräumte, verstanden Korsett und Handschuhe ’ ihre Tyrannei ungeschmälert aufrecht zu erhalten: Hände und Büste haben nach wie vor ihre Bastillen! — Was nun das Korsett anbetrisst, so gibt ihm die Legende einen höchst gewöhnlichen Ursprung: Ein Metzgermeister soll im 13. Jahrhundert, um seine redselige und stets widerspruchsvolle Frau zum Schweigen zu bringen, in seiner Verzweiflung versucht haben, dieser das Atmen zu erschweren, indem er sie in den Panzer eines Korsetts einschloß. Doch der Frau gefiel das Korsett, weil es ihre Körperformen vorteilhaft hervorhob, sie behielt das Korsett und redete weiter. Und schnell verbreitete sich von da ab das Korsett zur all- gemeiuen Mode bis in die höchsten Kkeise hinaus. Vergebens hat man seitdem in Wort und Schrift gegen das Korsett geschrieben und geredet. Vergebens haben Priester von der Kanzel gegen das Korsett als „Teufelswerk" geeifert; vergebens haben Aerzte, Moralisten und Philosophen ihr Talent verschwendet, um auf die Schädlichkeit des Korsetts hinzuweisen! Vergebens selbst haben Kaiser und Könige ihm den Krieg erklärt: Joseph II. verbannte cs vom Hose und aus den Schulen; Napoleon I. bezeichnete es als den Mörder beS Menschengeschlechts! Napoleon starb im Exil nnd Joseph II. schrieb sich die eigene Grabinschrift, daß er ein unglücklicher Fürst gewesen sei. Doch das Korsett, ewig verjüngt in neuer Mode, bewahrt seine siegreiche Herrschaft bis auf den heutigen Tag. — Auch die Han d s chu h e haben stets wieder zu triumphieren vermocht, wenngleich ihnen zeitweise die Sitte weniger hold war. Besonders' im 16. und 17. Jahrhundert konnte man sich int Luxus prächtig ausgestatteter Handschuhe kaum genug tun. Dennoch war es damals verboten, mit Handschuhen die Kirchen und die Gerichtssäle zu betreten. Auch hätte man geglaubt, einen Freund zu verletzen, indem man ihm die behandschuhte Hand reichte. Lange Zeit galt es nicht minder für unschicklich, beim Tanzen die Handschuhe anzubehalteti. Bor einen Fürsten oder vor einen Höhergestellten mit Handschutzen nn den Händen hinzutreten, hätte als Mangel an Respekt gegolten. Auch würde man das Andenken eines Gatten oder eines Vaters ober eines Nächstverwandten nicht in gebührender Weise geehrt haben, wenn man nicht mit bloßen Händen dem Sarge gefolgt wäre. Aber wennschon im 18. Jahrhundert die Männer gegen das Tragen von Handschuhen eine gewisse verachtende Gleichk- giltigkeit zeigten, so haben die Handschuhe Dafür in heutiger Zeit eine glänzende Revanche genommen. Heute gebraucht ein richtiger Gentleman, wie nnlängst ein Modeblatt aus'ftihrte, täglich 6 Paar verschiedene Handschuhe; renntierlcderne Haiidschuhe.uM'-> 24 KnN, wenn er spazieren oder auf die Jagd' fahrt; grauleverne auf der Jagd; Kastorhandschnhe, wenn er in die,Stadt zitrück- kchrt; farbige ziegenlederne auf der Promenade in der Stadt; hellgelbe ans Hnnveleder, um zum Tiner zu gehen, und abends für den Ball oder für die Gesellschaft weiße bezw. perlgraue mit seidenen Nähten! * Wahlscherze in England. Allerlei Absonderliche leiten und Scherze bilden den anregenden Teil zu der im Gange befindlichen Wahlkampagne. Die Dame, die im ganzen Wahlkreis umher fährt und sich zugunsten der liberalen Kandidaten küssen läßt; bie’ andere Dame, welche einen walisischen Aspiranten auf einen Parlamentsitz überall öffentlich für den hübschesten jungen Mann des Landes erklärt, das sind einige Musterbeispiele aus der reichen Sammlung von kölnischen Zwischenfällen. Anderwärts plakatiert eine schntzzöllnerische Gemeinde ihre Plakate hauptsächlich in der rivalisierenden Nachbargemeinde liberalen Bekenntnisses, weil die Plakatierungsfirma sich in den verwickelten Grenzverhältnissen nicht auskennt. , In einem anderen Wahlkreise kann der Kandidat — seine Partei sei füglich verschwiegen — nicht vorwärts kommen, weil die Kutscher, Wirte und Wähler diesmal Barzahlung verlangen, nachdem sie sich bei der letzten Wahl mit Schecks zufrieden gegeben hatten. In Westminster spricht ein Wahlagent bei einem Wähler vor, wird zu Whisky und.einer Zigarre eingeladen, in ein -'Gespräch über die Tarifreform verwickelt und als man sich schließlich spät abends trennt, sagt der Gastgeber, welcher natürlich ein Tarifreformer! ist: „Ich hosse, zu dieser nachtschlafenden Zeit Werben Sie nicht mehr viel Unheil anrichten können." Ein anderer Agent findet in einem Hause eine geradezu bezaubernde Aufnahme. Er fragt schließlich seinen neuen Freund, ob er nun seine Stimme für die Konservativen abgeben werde? „O", erwiderte ihm dieser, „ich stehe hier gar nicht in den Wahllisten. Ich 'bin nur Gerichtsvollzieher und der Mieter des Hauses ist ausgegangen, um Geld zu suchen. ,Es war schrecklich langweilig, bevor Sie kamen." Ein anderer Scherz, der in einer Wahlversammlung in Nord- Loridon. vor der Balfour sprach, sich zutrug, hat schon mehr einen bitteren Beigeschmack. „Ich werde", rief Herr Balfour aus, „euer Führer sein." „Jawohl", sagte eine Stimme aus dem Hintergrund, „bei unserem Rückzug". " Illustrierte Visitenkarten. Die erste Mode, die Paris im neuen Jahre inauguriert, sind illustrierte Visitenkarte». Elegante Leute schmücken ihre Karte mit einem Miniaturporträt, das" sie selber darstellt und in einer Ecke in Gravüre ober Photo- typie angebracht wird. Mau nimmt damit nur eine alte Mode wieder auf. Denn schon die Zeit der Revolution kannte Visitenkarten, bie nach dem damaligen antikisierenden Geschmack mit Lorbeerkränzen, Olivenzweigen, Liktorenbündeln oder einer phrygi- schen Mütze geschmückt waren. Bis in die Zeit des Kaiserreiches hinein erhielt sich diese Mode, doch seit 1820 etwa war sie wieder abgekommen. * Neber das Wörtchen „Eventuell" macht das „Lcipz. Tgbl." sich in folgenden Versen lustig: Sag an, wo kommst du her. Gesell, Zudringliches Eventuell? Tas jetzt in jeden Satz sich drängt Und gleich an jedes Wort sich hängt Wenn sich auch nur ein schwacher Rest Bedingtheit dabei denken läßt! Nun sagt: Was ist denn nicht bedingt In uni ernt Sein und Tun? ES zwingt Der Dinge hemmende Geivalt Den Kaiser selbst zum jähen Halt, Wenn seines Geistes hoher Flug Ihn über ihre Schranken trug. Nun erst wir andern! Wer da denkt, Der kühlt sich auch bedingt, beschränkt; . Und ängstlich, wie der Deutsche ist, Daß ja kein Tippchen er vergißt, Sucht er gewissenhaft ein Wort, Das dies auch sage. Und sofort Drängt sich vor andern dienstbereit Itnb noch dazu in fremdem Kleid Sehr brauchbar und geschmeidig schnell Das Wort hervor Eventuell! „Zurück, ihr Vettern deutschen Schalls; Etwa, Etwaig, Allenfalls, Womöglich, »nötig, Wohl, Vielleicht, Die ihr mir nicht das Wasser reicht! Ihr seid wohl gar so schwach und denkt, Daß ihr im Deutschen mich verdrängt? Tas bildet euch doch ja tticht ein! Zu deutsch seid ihr und zu gemein — Und wer sein Deutsch gebildet spricht, Der leistet nie auf mich Verzicht! Mit mir erhebt sich morgens früh Er und eventuell auch sie; Um sieb'», eventuell um acht. Je nach eventueller Nacht. Dann gibts eventuell Kaffee — Mit Milch, eventuell auch Tee. Wies eventuell dann weiter geht, Ihr selbst eventuell wohl seht!" Literatur. — Zur Silberhochzeit des Kaiserpaares. Soeben ist int Verlage der Schriftenvertriebsanstalt G. m. b.. H., Berlin SW. 18, erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehe!:: Hermann Petrich: „Das Buch von: D e»t s ch e n K a i s e rp a a r im Jubeljahr". Festschrift vom Deutschen Hause für das Deutsche Haus zum 27. Februar 1906, . Preis 50 Pfg., ferner Hermann Petrich: „U »serKaise r u n d u »sreKaiseri n". Ein Jubelbüchlein, darin für jung und alt erzählt wird, warum das demsche Volk am 27. Februar 1906 sich freuen soll. Preis 20 Pfg. — Diese zwei Schriften mit ganz verschiedenem Inhalte und Texte wollen neben einander der Jubelfeier bienen. Die größere ist ein Buch von 80 Seite» mit 19 Silbern und 2 Faestmiles, das in 12 Kapiteln den LebenSgang des Kaiserpaares am Leser vorübergehen läßt. Das zweite Ist ein Heft von 20 Seite», baS in 3 Kapiteln kurz und doch nicht ohne viele lebendige Emzelzüge von dem Kaiserpaare und seinen: Familienleben berichtet. Auch dieses Büchlein ist ihit 8 hübschen Bilder» ausgestattet. — Im Verlage von Julius Hoffmann in Stuttgart erschien H o ffman n's Haushaltungsbuch für das Jahr 1.906 (21. Jahrgang). Karton, mit Umschlagbild 2 Mk. — Wie manche glückliche Ehe ist durch Sorglosigkeit der Fratl beim Geldausgeben! und Mangel an Sparsamkeit zerstört worden. Versteht man es nicht, mit seinen Mitteln richtig zu wirtschaften, und das ist selbst bei kleinen Einnahmen ohne eine genaue Uebcrsicht schwer, dann stellen sich leicht Schulden und mit den Schulden schwere Sorgen ein. Am größten ist bte Gefahr bei Haushaltungen, die ihre Einnahmen monatlich beziehen. Da kommt es oft vor, daß bei unrichtiger Einteilung gegen Ende des Monats Schmalhans Küchenmeister loird. Aber selbst ohne derartige Vorfälle ist cs für jede Hausfrau von Wichtigkeit zu wissen, wofür sie ihr Geld ausgegeben hat und wo sie unter Umstanden noch sparen könnte. Das Hossmannsche Haushaltungsbuch ist dazu angetan, eine kleine Uebersicht zu erleichtern. Eine Hausfrau, die dieses' Wirtschaftsbuch gewissenhaft führt, ist imstande, ihre Dienstboten auf bas genaueste zu kontrollieren, und wie nötig das in vielen Fällen ist, braucht nicht auseinandergefetzt zu werden. * —, Die „Meggendorfer Blätter", Zeitschrift für Humor und Kunst (Verlag von I. F. Schreiber, München und Eßlingen), beginnen soeben ihren 18. Jahrgang. Nach der ersten Nummer zu schließen, verspricht der Jahrgang 1906 sich seine», Vorgängern würdig anzureihen. Wir finden da allerhand spaßige Einfälle, abwechselnd mit grotesken Satiren. Viele heitere Zeichnungen beleben das ganze, tote überhaupt die farbigen Illustrationen dem Blatte seinen besonderen Reiz verleihen. Fast immer lustig, bieten die „Meggendorfer Blätter" ihrem Leserkreise Zerstreuung. Als' Empfehlung des Blattes seien aus dem umfangreichen Text der ersten Nummer folgende Scherze wieder- gegeben: Glänzend w i d e r l c g t. „Einen Gendarmerieoffizier heiratet Ihre Tochter?" — Wucherer: „Ja, und jetzt sollen die Leute sagen, ich hält' ein schlechtes Gewissen." Aengstlich. Pianist: „Ich würde Ihnen raten, das Programm tnit dem wunderschönen Mendelssohnschen Frühlingslied-: „Hinaus, hinaus, die Türen auf!" zu eröffnen". — Sängerin: „Ach nein, das nehmen wir lieber als Schlußnummer!" Ah so! Besucher: „Sie haben ja da Ihr Wohnzimmer mit der Küche durch eilt Telephon verbinden lassen, das nenne ich praktisch!" — Hausherr: „Ja, wir wollen demnächst unserer Köchin kündigen." D epla z ier t e Em p sii! dli ch ke i t. (Cousine ihrem Vetter ein Blatt Papier überreichend): „Da lies 'mal, einen Witz hab' ich gemacht." — Vetter (liest und lacht laut auf). — Cousine: „Aber was lachst Du denn, der Witz ist doch ganz gut!" ErgättzrmgsEsel. Nachdruck verboten. G . . i . . 's, . . s; . c . . i . m . l . m . . t D . . . e . . ch . e . t . i . . n . s . . g . wä . ., . . n . b . . . ü . t ., . tt . ä . s. c . . . m . . r U . . . u . o . s . . s . e . . . ch . m . . r. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Rätsels in voriger Nummer: Grog (ein Bißchen Eis — „i"), Prosit! Redaktion: Ernst Hetz. — RotatÄrKdruck und Verlag der Brühl'schen Untversitäts»Buch» und Steindruckerei, R, Lange, Gießen«