1906 n 0 KB® jmjöcrf^Ct WMWÄ Der Siern. Roman von Ulrich Frank. Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) Im Hause des Kantors und Lehrers Brandt herrschte helle Freude. Mit der Morgenpost wären zwei Briefe ange- kommcn. Für den einen halte der Kantor Strafporto bezahlen müssen, aber was wollte das bedeuten seinen» Inhalt gegenüber. Bedeutungsvoller noch war allerdings der zweite, der auf feinem englischen Papier nur einige mit etwas ungelenker Schrift geschriebene Zeilen enthielt: Sehr geehrter Herr Kantor I Ich beglückwünsche Sic zu der Stimme Ihres Fräulein Tochter. Sie ist sublim. Ein großer Star wird mit ihr am Kunsihimmel aufgehen. Ich bin entzückt, ihr Maöstro sein zu dürfen. Ich begrüße Sie! Ranzoni. Der Kantor und seine Frau waren nicht ivenig erstaunt, daß der berühmte Gesangslehrer seine Meinung direkt zu erkennen gab. Das hatten sie gar nicht erwartet. „Della muß einen geradezu überraschenden Eindruck auf ihn gemacht haben, wenn er das tut," sagte die Mutter. „Jedenfalls ist es nicht das Gewöhnliche. Man erzählt, er soll sehr stolz sein und unzugänglich," erwiderte der Kantor nachdenklich, „vielleicht steht in den Briefen etwas davon —" „Ach wirklich. Da ist ja einer von Hannchcn und einer von dem Mädel." Frau Brandt faltete die Briefe auseinander. „Meine Schwester nimmt zu dickes Papier zum Schreiben, darum muß man Strafporto zahlen," sagte sie tadelnd, setzte die Brille auf und schickte sich an, zu lesen. „Laß mich, Alte, ich lese dir vor, was sie geschrieben haben. Ich denke, es kann sich hören lassen und wirb die zwanzig Pfennige wert sein." Dabei lachte er übers ganze Gesicht, machte sich's im Ledcrpolsierstuhl, der in der Nähe des Fensters stand, recht bequem und begann: Lieber Schwager und Schwester! Hab' ich's Euch nicht gleich gesagt, daß die Della ein Phehnomen ist? Kaum hatte der Ranzoni sie gehört, als er erklärte, sie sei ein Stahr, und er wolle sie ausbilden. Sie ist mit einem glücklichen Fuß nach Dresden gekommen und Eure Tochter wird ein leuchtendes Gestirn am Kunst- Himmel sein — una artista graude — das hat er gesagt. Ich habe es mir von Della aufschreiben lasten. Sie ist gesund hier angekommen und auch heute schon viel froher, aber sie muß mehr essen unb sie wird uns einstens alle glücklich machen. Lucie grüßt vielmals. Was aus ihr werden soll, weiß ich nicht, schade, daß sic kcin Talent hat, aber cs ist doch für die ganze Familie ein Glück, daß Dellchen es hat. In treuer Liebe Eure Johanna. NB. Der Ranzoni ließ sich Deine Adreste geben. Er sagte, er wolle Dir selbst mitteilen, wie er die Stimme gefunden habe. Sehr nett, nicht wahr. Die Obige. „Mit der Orthographie der Fremdwörter lebt deine Schwester auf etwas gespanntem Fuße." „Gott, schulmeistere doch nicht gleich, Hermann", begegnete sie ein wenig empfindlich seinen Neckereien. „Was liegt an der Orthographie, ivenns Herz nur gut ist, und 'nen Justizrat hat sic auch bekommcn, trotzdem sie die Fremdwörter nicht richtig schreibt. Ihrem seligen Mann war das ganz egal, deswegen war er doch ein hoher Beamter, und sie hat sich an seiner Seite sehr gut entwickelt." „Ja, und die andere von den beiden Schwestern, dis gebildete, hat nur 'nen armen, simpel» Kantor gekriegt." „Pfui, Hermann!" „Hermännchen, wenn ich bitten darf, Alte! Was sich liebt, das neckt sich! Uni) ich bin heute so froh uni- gut aufgelegt, na, und wir zwei beide verstehn uns doch, wir haben unsere eigene Orthographie, nicht wahr? Lieb- haben wird immer groß geschrieben und zufrieden sein auch, und dann kommen drei Hauptworte: Weib und Kind und ..." „Mann", fiel sie ihm ins Wort und sah ihn zärtlich an. „Ich ivolltc eigentlich sagen: Courmacher! Denn nicht wahr, Bertchcn, wenn wir so glücklich sind wie heut, da erlaubst du wohl mal wieder, daß ich dir die Cour schneide?" „Und darüber vergißt du den Brief von Della." „Weiß Gott, nein! Nun aber aufpassen!" Sic sctztcn sich beide unwillkürlich in Positur, und eine feierliche Stimmung schien sich ihrer nach den vorhergehende» Scherzrcde» zu bemächtige»:. Frau Brandt rückte ihren Stuhl näher an de» Polsterstuhl heran und stützte die Hand auf die Lehne. Gespannt bing ihr Auge en» Antlitz des Mannes, als wolle sie jedes Wort, das er lese»» würde, sich in seinen Züge»» wiederspiegeln sehe». „Guten Morgen, Mütterchen, guten Morgen, teurer Papa! Gott grüße Euch beide, meine heißgeliebte»», g»ite» Ettern. Unb denkt ein Weilchen, daß ich neben Euch sitze am Frühstückstisch. Um diese Zeit klopst gerade der Briefträger bei Euch an und bringt meine Grüße. Gieße bei» süßen Muttchen noch eine Tasse ein, Papa, sie vergißt immer an sich selbst, weil sie nur für die anderen sorgt, 398 Papa!" (Fortsetzung folgt.) Mal mit Euch plaudere, aus der — Ferne! Ach, so weit, so schrecklich weit! Ich habe gut geschlafen. Erst allerlei geträumt, auch von zu Haus und von Bernstadt. Dummes Zeug! Aber es ist doch hübsch, daß uns die Träume so rasch wo anders hinführen, schneller als die Eisenbahn. Und nach einem festen Schlaf bin ich daun aufgewacht und jetzt sage ich Euch: Guten Morgen, Muttchen, guten Morgen, teurer Papa! Gott segne Euch und behaltet lieb Eure Della. Grüßt Toto und Miezchen und die alte Anna. Toto braucht nur zweimal in der Woche frisches Bogelkraut, 157 Hage Korsischer Mauömörder. Erinnerungen an Korsika. Nach eigenen Erlebnissen ausgezeichnet von Adols T i e m a n n. (Nachdruck erwünscht.) imd jetzt, wo ich nicht da bin, mußt Du daran denken und aufpassen, daß sie ein zweites Täßchen nimmt. Sie mag's gerne und es schmeckt ihr gut. Und viel Zucker und Sahne rein, das kleine, geliebte Frauchen ist zu schmächtig. Ich glaube immer, sie hat sich zu sehr abgearbeitet — doch daran darf ich nicht denken, sonst möch' ich nach Hause fliegen, und ich kann doch nicht — jetzt muß ich arbeiten, unablässig; und fleißig sein will ich, und dann — M letzt sind nvir dabei, also — der Professor meint, daß ich es wirklich sehr weit bringen kann. Und iuenn ich's erreiche, o Vater und Muttchen, wie sollt Ihr glücklich sein! Vorbei ist's mit der Arbeit und Sorge. Papa darf dann nicht mehr im Winter in der kalten Kirche die Orgel spielen. Mur noch, wenn's ihm beliebt, zu seinem Vergnügen. Und Mutting kriegt ein neues, schwarzes Atlas- kleid mH Spitzen und darf nicht mehr kochen und waschen und nähen und plätten — so viel Arbeit den ganzen Tag. Und daneben noch sparen, damit alles nett scheint und nobel auch, wie in einem Hanse, in den» eine Primadonna geboren wurde. Und darum durfte ich auch nicht mit zugreifen rmd nichts wisieii von Eiiren Sorgen und Mühen! Erst verstand ich es nicht, fand's wohl gar natürlich — aber jspäter und jetzt hier, wo ich meine Jugend noch einmal überschaue, jetzt weiß ich's. Wie Euer ganzes Leben nur ein großes, herrliches Opfer für mich war imd wie Ihr Euch alles versagtet, um mich nur nichts entbehren zu lassen. Und wie Ihr -mich anfzoget und verwöhntet, während Ihr bescheiden imd einfach nichts kanntet cus die stillen Freuden der Genügsamkeit. Und ich nahm das alles an wie selbstverständlich, als ob es mir gebühre, und dachte nicht nach darüber und war glücklich, weil ich Ei.ch glücklich sah. Dem: Ihr wart es doch und seid es :md sollt es immer bleiben. Ihr beiden so miteinander, Ihr beibeit geliebten, einzigen Alten! Und was Ihr mir damit gegeben, das ahnt Ihr kaum. Dieses Hans und diese Kmd- heit und Jugend. Wie Sonnenschein lag es um Euch m I dem innigen Frieden, der Euch vereinte. Und die tausend Freuden meines jungen Lebens wurzelten in dieser reinen, Harmonie. Ich konnte lachen, wem: ich wollte, und spielen,^ dem: nichts trübte den ewig heiteren Himmel, der über mir blaute, und jauchzen und singen! — Singen l So lange, bis ich mich von Euch weggesungen habe! Das, was uns 1 so innig band, hat uns getrennt. Seid nicht döse, - Ihr lieben alten Leute, wenn ich auch für einen Augenblick'traurig bin. Es wäre unnatürlich, wem: man das Elternhaus verlassen, dieses Elternhaus, und es nicht wäre. Und ich bin es recht sehr oder richtiger: ich war es. Vorgestern, am Tage meiner Ankunft, und gestern früh, als ich zum Professor ging. Es war alles so düster und schwer um mich her. Grau die Luft in feuchten Nebeln, und die Bäume froren, und die Büsche weinten, und die Blumen schickten stich an, zu sterben. Auch die großen Gebäude erschreckten mich, und bei Tante Hannchen ist's so ganz anders wie bei Euch. So elegant und - vornehm und falt. Aber sie ist sehr gut zu mir, und Lucie auch, und ich bin wohl recht undankbar! Bin cs wohl überhaupt, denn als ich bei Euch war, da wußte ich auch gar nicht, ■ wie viel ich Euch zu danken habe — jetzt erst weiß ich es.-. Man wird sich des Guten, das man besessen, erst bewußt,' wenn n:an es nicht mehr hat. Ach, Muttchen, Muttchen, könnte ich Dir nur jetzt aus der braunen Kasieekanne deinen Kaffee einschänken! Ihr werdet wohl nun, wo ich fort bin, die kleinere in Gebrauch nehmen, die oben am, Schnabel etwas ausgebrochen ist. Aber ich will endlich vernünftig sein! Also heute früh war ich schon viel weniger traurig. Auch gestern nachmittag und abend. Der Professor hat n:ir nämlich wirklich eine glänzende Zukunft prophezeit. Er Isvrast in überschwänglichen: Lobe von meiner Stimme uuti wollte es dir selbst schreiben. >Und so weiß ich doch, daß ich erreichen kann, wovon wir alle > uns so viel künftiges Hlück versprechen. Ich wollte Euch das gestern abend schon mitteilen, aber ich war sehr müde, und ich wollte frisch-seifs und munter, wenn ich das erste Die doppelte Unterschrift, die einen Kaufmann nach Angabe des Sohnes verdächtig macht! Ich schrieb meinen Vornamen Adolf, wenn ich bei. o akkreditierten Bankhäusern Geld aufnahm, nut ewembc schen „b". Das erste Zeugeuprotokoll hatte ich wohl m einem lateinischen „d" im Vornamen unterschrieben, oo ich mich in einem Lande befand, in dem man nur late I / schreibt. Bei meiner zweiten Vernehmung bat Ny w w mäunisch philiströser Genauigkeit darum, nnr mein Unterschrift zu zeigen, damit ich das zweNe p o ebenso zeichnen könnte. Als mich der UniersuchuugsucYtu deswegen interpellierte, legte ich ihn: klar dar, daß z Sicherstellung von Kreditbriefen ganz bestimmte por« von Unterschriften angewendet und diese den eu z (Fortsetzung.) Ebenso wurde meine sichtliche Verlegenheit in folgendem Vorfall am Spätnachmittage falsch gedeutet. Für meine Korrespondenz wollte ich einige Marken kaufen. Der Portier im Flur des Hotels war abwesend, und so trat ich in das spärlich erleuchtete Direktorzimmer em. In meiner Kurzsichtigkeit erkannte ich in der verschleierten, feinaekleideten Dame mit dem Hut auf dem Kopfe, die hinter dem Schreibtisch des Direktors saß, nicht die Kellnerin, die in den ersten Tagen im Hotel bedient hatte, ich glaubte vielmehr die Hotelbesitzerin, die vielleicht ausgehen wollte, oder von ihrem Hotel de France gekommen war, vor mir zu haben und fragte deshalb französisch nach Marken. Da mir auf Deutsch nicht recht verständlich geantwortet wurde, bemerkte ich, daß ich mich getäuscht hatte und verfiel m den anderen Irrtum, W die Dame ein neuer Kurgast wäre, der auf Mademoiselle Ruby wartete. Ich trat darauf beschämt, wie ein begossener Pudel, mit eiuigeu gestammelten Entschuldigungen ab. Rechtsanwalt Decori hat zum großen Gaudium des Auditoriums in einer laumgeu Weise dieses schwerwiegende Verdachtsmoment damit gedeutet, daß ich als schüchterner Jüngling vor dem jungen hübschen Mädchen Reißaus genommcu hätte Die Gattin des berühmten Rechtsgelehrten, Geheimen Justizrats und ordentlichen Professors Dr. Ritter v. Sch. aus B., die ich in Gesellschaft ihres Gemahls und des Barons v. d. L. in der Nähe der Billa Belvedere aus der Salariostraße überholte, hat ihre größte Verwunderung darüber ausgedrückt, daß ich so langsam emherschrrtt, und daß mein Mantel von unten bis oben zugeknöpft gewesen sei. Wenn es auch nicht kühl in der, Sonne war, so kam von den Schneebergen ein kühler Wind herüber, und in) mochte mich die ganze Zeit über nicht mit abwechselndem Auf- und Zuknöpfen meines sehr leichten, ärmellosen Staud- mantel beschäftigen. Außerdem füllte beide Mantclseiten- taschen der reichliche Proviant, die bei aufgeknöpftem M-ntM hin und herpendelnd, mich beim Gehen behindert hatten, Im übrigen scheint Frau Professor v. Sch. zu vergeßen, daß wir den 30. Dezember hatten und ihre verehrten I Schwestern in: Juli noch Pelzschmuck führeii. Das furchtbare Dementi derselben Zeugin, sie hatte nicht 6erneut, daß ich einen Krimstecher be: mir getragen hacke, nut oem ich, hier und dort anhaltend, die Landschaft beschaute, lost sich dadurch in Wohlgefallen auf, daß ich den Krnn techer in der Brusttasche meines Mantels trug und das Umhange futteral als unnötige Bagage aus meinem Zimmer gelaßen 390 — Zahlstellen mitgeteilt würden. Es hätte darum in meinem Interesse gelegen, meine Unterschrift, wie sie zur Abhebung vou Beträgen bei bestimmten Banken diente, nicht preiszugeben, damit jeder, der sich auf diese oder jene Weise meines Kreditbriefes bemächtigte, auf meine Kosten abheben könnte. Im übrigen könnte ich doch meinen Namen schreiben, wie ich wollte, wenn ich nur sonst keine Aenderungen an ihm vornähme. Wunderlich war die vom Sohne vorgebrachte Begründung, warum der Raubmörder seinen Bater ganz tot gemacht hätte. Er meinte, dies wäre darum geschehen, damit der Schwerverwundete nicht vielleicht noch den Namen des ihm bekannten Raubmörders hätte flüstern können. Dies sollte wahrscheinlich eine Belastung für mich sein. In Deutschland würde ein Räuber nie gewagt haben, drei Schüsse abzugeben, da dadurch alles alarmiert worden wäre. .Hier ist zu bedenken, daß nach dem Bericht des Polizeikonw misfars wahrscheinlich ein Kampf zwischen dem Opfer und dem oder den Raubmördern vorausgegangen ist, und daß solche rabiaten Kerle nicht darauf achten werden, daß der zu Beraubende nur kampfunfähig gemacht wird. Im übrigen ist der letzte Gnadenschuß ins Ohr nach den Schilderungen in Marcaggis „Fleuve de sang" typisch korsisch. Die Bemerkung, der Räuber hätte fürchten müssen, durch drei Schüsse alles zu alarmieren, wird am besten durch das Verhalten der drei Knaben, des Zeugen Fagianelli und seiner zwei Kameraden widerlegt, die das Stöhnen und Seufzen zwischen den Schüssen gehört haben. Ihre Angabe, sie hätten geglaubt, daß es von einem Tiere herstammte, ist unglaubwürdig. Wenn hiernach die Knaben nicht gewagt haben, zu Hilfe zu eilen, so müssen die Zustände in "der Ajaccioer Gegend noch unsicherer sein, als man verlauten lassen will. (Fortsetzung folgt.) Sme Studienreise nach Trier- Von Karl Neurath. II. Der 3weite Tag begann naturgemäß mit dem Gewecktwerden,, das je nach der Eigenart und der augenblicklichen Verfassung deS Schläfers mehr oder weniger Arbeit verursachte, aber schließlich doch seinen Zweck erreichte. Hieran schloß sich dann das Aufstehen und die für den Verkehr mit anderen Menschen unbedingt erforderlichen Vorbereitungen, bis mau sich denn gegen 71/2 Uhr wohlhergerichtet an den Kasfeetisch begab, und sich die erlebten „Aventuren" mitteilte. Dann gings im Sturmschritt nach deni Sammelplatz, der» Provinzialmuseum, d-as unter der Leitung Dr. Krügers steht und in denkbar bester Ucber- sichtlichkeit ausgestattet ist. Nach einem Vortrage des Direktors machten wir, in zwei Gruppen geteilt, einen Rundgang durch das Erdgeschoß, in dem eine große Anzahl prächtiger Steindenkmäler — vorwiegend Grabdenkmäler — ausgestellt sind, von denen das Grabdenkmal des M l b i n u s A s p e r das Bemerkenswerteste ist. Wie die Inschrift besagt, ließ er es für sich und seine verstorbene Gattin errichten. Es zeigt das Ehepaar in fast Lebensgröße, jedes unter einer Art Baldachin stehend, und ist aus großen Kalksteinblöcken errichtet, an denen noch hier und da deutliche Spuren ehemaliger Bemalung sichtbar sind. Auf den beiden Seiten finden sich Tänzerinnen, die jedenfalls nur als ornamentaler Schmuck aufzufassen find. Neber dem Sockel ist die von zwei Putten gehaltene Jn- schrifttafel angebracht, das Giebelstück und ein Block mit dem Rumpf. des Mannes fehlen, doch darf man annehinen, daß die Bekrönung von dem Typus der damaligen G-rabsteine kaum — oder doch nur in Nebensächlichkeiten abwich. Bemerkenswert sind vor allem anderen noch das Schulrelief, das Weinfaß u. a. Um 10 Uhr begaben wir uns in den Dom, der in römischer Zeit eine Gerichtshalle war, jetzt aber natürlich umgestaltet und durch Anbauten im 8. und 12. Jahrhundert erweitert worden ist. Von dem äußerst liebenswürdigen Domvikar gefiihrt, besichtigten wir zuerst den kostbaren Domschatz, von dem sich jedoch ein Teil im Dom zu Limburg an der Lahn befindet, dem es im Jahre 1827, als Limburg Bischofsitz geworden war, überwiesen wurde. Das wertvollste Stück des Schatzes ist. der goldene, von trierischen Meistern verfertigte Engelbertschreiu, in dem der Ueberlieferung nach ein Nagel vom Kreuz aufbewahrt wurde. In prunkvoller, höchst tüchtiger Ausführung ist er reich mit kostbaren Edelsteinen besetzt und sein Deckel zum Teil von einem (dem rechten) Fuße bedeckt, von dem der Nagel angeblich herrührte. Ferner ist ein prächtiges Elfenb ein r elief bemerkenswert, das meines Wissens die Gründung einer Kirche der hl. Helena unter dem Kaiser Konstantin darstellt und einige sehr wertvolle Handschriften in prächtigen Einbänden, die mit Grubenemail und Edelsteinen reich geschmückt sind, viele in Gold gefaßte Reliquien und eine Imitation des sogenannten hl. Rockes, der nach der Ueberlieferung ans dem ersten Jahrhundert nach Jesu Geburt stammen soll, wie der Herr Domvikar uns mitteilte. Ein Stück des antiken Rockes wurde vor einigen Jahren in Bonn untersucht, wobei man — soweit das eben möglich ist — zu der Ansicht kam, daß nichts Ueberzeugendes gegen das Alter des Rockes spräche. Wir besichtigten dann noch das reiche Chorgestühl, das zum Teil aus dem Mainzer Dom stammt, die Krypta und den int 6. Jahrhundert erbauten frühgotischen Kreuzgang, worauf Prof. Sauer an der Hand eines an alle Teilnehmer verabfolgten Plaues, den Bau selbst erklärte. In Schnellzugseile ging es dann nach der Stadtbibliothek, ein vom Jesuitenorden in seinem Stile errichtetes. Gebäude, das jetzt als Gymnasium dient und im Erdgeschoß die aus etwa 120 000 Bänden und 15 000 Handschriften bestehende Bibliothek beherbergt. Von den Handsckiristen ist der Codex aureus, ein Evangelienbuch aus dem 9. Jahrhundert das wertvollste Stück, dem sich u. a. auch das Original der Trntz- nachtigall von dem Jesuiten Friedrich von Spee (geb. 1592) cmreiht. Spee ist einer der bedeutendsten Dichter geistlicher Lieder unb ein unerschrockener Bekäinpfer des Hexenwahnes gewesen. Er starb im Jahre 1635 am Fieber, das er sich nach der Eroberung vou Trier als Pfleger zugezogen hatte. Sein Grabmal ist in der Dreifaltigkeitskirche, eine Gedenktafel neben dem Tor der Stadtbibliothek. Nach den Handschriften und den Inkunabeln ist die Briefsammlung der Bibliothek am interessantesten. Es finden sich Briefe von Ignatius von Loyola, Luther, Goethe, Schiller, dessen letzte Feder ebenfalls Eigentum des Institutes ist, Maria Theresia, Napoleon und anderen hervorragenden Persönlichkeiten, denen jedoch nicht mehr die erforderliche Teilnahme geschenkt wurde, da ein viel wichtigerer Herr feine Rechte geltend zu machen anfing und mit unheimlichen Grollen gegen die Vernachlässigung seiner Bedürfnisse protestierte. Als die Klügeren gaben wir nach und eilten, wie weiland Merkur, mit beflügelten Sohlen nach unseren Hotels, die sich glücklicherweise in nächster Nähe befanden. Rus uugedruckteu Briefe«» Heiurich Schliemanns. Die Briefe Schliemanns, die Schneideck in einer Monatsschrift mitteilt, dürsen auf weitgehendes Interesse rechnen. Die Briefe sind an einen begeisterten Verehrer Schliemanns, den verstorbenen Justizrat K a r l P l a t 0 in Kolberg, gerichtet und erzählen von den Ausgrabungen, die der Forscher auf dem Hügel von Hissarlik vornahiu und durch die er eine versunkene Wunderwelt, das Troja Homers, wieder neu erstehen ließ. Zwei ©(erneute sind in Schliemanns Leben die treibenden Kräfte gewesen, die schon in frühester Jugend ihn bewegten: Seine Liebe zu Minna Meincke und seine Begeisterung für Homer unb das SW ter tum. Als seine Familie verarmte, mußte er an der Verwirklichung biefer Heiden Ziele fast verzweifeln. In Fürstenberg in Mecklenburg trat er in ein kleines Krämergeschäft ein unb mußte Heringe, Tal glicht er, Butter und andere nützliche Dinge von früh 5 bis abends 11 Uhr verkaufen. Jede Bildung feines regen Geistes war ihm verschlossen, nur ein verbummelter Gymnasiast, der sich bent Trünke ergeben hatte, rezitierte dem Lehrling für ein paar Gläser Branntwein einige hundert Homerverse, deren Schönheit seine begeisterte Seele gierig aufnahm unb die ihm das Trostlose seiner Sage recht deutlich zum Bewußtsein brachte. Nach mancherlei Nöten unb Irrfahrten gelang es ihm schließlich, sich eine gesicherte Stellung zu verschaffen, aber als er nun das eine Ideal seines Lebens verwirklichen wollte und um die Hand Minnas anhielt, da erhielt er die Antwort, seine Jugend- geliebte habe vor wenigen Tagen eine andere Ehe^ge- schl offen. Nun blieb ihm nur noch feine andere Sehnsucht : die Entdeckung Trojas. Als reicher Großhändler besaß er die materiellen Mittel, seine weittragenden Pläne in Angriff zu nehmen. Zunächst machte ihm zwar die türkische Regierung große Schwierigkeiten, denn sie wollte ihm den Hügel, der die Burg des Priamus barg, nur zu einem ungeheuren Preis- Verkaufen. Aber schließlich setzte er doch seinen Willen durch unb grub, seiner genialen Intuition vertrauenb, auf Hifsariick nach den Ruinen Ilions, während alle Welt bamals noch Bnnar- baschi für die Stätte bes homerischen Troja hielt. Alle Anstrengungen unb Entbehrungen ber Arbeit ertrug mit ihm zusammen seine Gattin Sophie, bie Tochter eines athenischen Kaufmanns, bie eben so heiß wie er Homer unb bas Altertum liebte. Eisige Winde unb fieberschwangere Sümpfe machten den Aufenthalt gefahrvoll. Große Schwierigkeiten verursachten die bunt zusammengewürfelten, ungebildeten Arbeiter. Aber «chliemann verlor nie seine naive Begeisterung, seinen glaubensstarken Hu- mor. Er nannte die Arbeiter scherzhaft mit hochtönenden Namen Agamemnon, Laomedon, Aeneas. „Ich nehme meinen Schwiegervater mit", schreibt er an Plato, „beim er ist ein Herakles unb eignet sich daher sehr fürs Kommando. Nichts flößt dort so große Ehrfurcht ein, als physische Kraft, und wird mein Schwiegervater, um so mehr als er Grieche ist, dort als der größte 41)0 — Archäologe der Welt angesehen werden. Leider kann ich meine Frau, die nie einschläft, ehe sie nicht 200 Verse in der Jliade gelesen hat (nämlich im Original) nicht mitnehmen, denn wir erwarten einen kleinen Agamemnon: voriges Jahr kriegten wir eine Tochter, die Aübromackc getauft ist." Besonders beunruhigten Schliemann die Zweifel, die Curtius gegen den Ort seiner Ausgrabungen erhob. Er will gern 24 000 Rtlr. ausgeben, wenn cs ihm nur gelingt, die bestimmtesten Beweise aufzu- sinden, daß hier Pergamon lag. Boll Jubel datiert er sein Schreiben vom 23. Juli 1872 von „Pergamon des Priamus". Er ist endlich ans die kolossale trojanische Mauer gestoßen, die er aus seinem Homer kennt, ja er findet auch noch den ungeheuren Turm, dessen der Sänger der „Ilias" erwähnt. Seine Kosten betragen täglich über 400 Fr. „Hinsichtlich der bis jetzt gefundenen Gegenstände darf ich sagen, daß ich für die Archäologie eine neue Welt aufgefunden habe, denn, nur um ein Beispiel zu zitieren, finde ich Tausende und Abertausende von Stücken Terrakotta in Form des Vulkans und des Carousels, die.mit den verschiedenartigsten religiösen Symbolen bedeckt sind; auch alle andere Töpferarbeit ist hier so phantastisch und mannigfaltig wie nur möglich." Freilich hat sich Schliemann in der Ausdeutung dieser „Gesichtsnrnen" phantastischen Vorstellungen hingegeben und z. B. in einem Krug die älteste Darstellung der „Eulenäugigen" Athene zu finden geglaubt. Eine schwere Erkrankung hinderte ihit daran, die Ausgrabungen fortzusetzen und er inußte nach Athen znrückkehren. „Da alle meine drei Aufseher, und mein Bedienter, der mir als Kassierer dient, am giftigen Fieber erkrankten und ich selbst sehr leidend war, so habe ich die Ausgrabungen nur bis zum 14. August fortsetzen können, habe aber in den letzten Tagen icoch viel gefunden." Schliemann berichtet dann noch aus denr Jahre 1873 vou dem Funde des trojanischen Goldschatzes und erzählt den« Kolberger Freunde auch von seinen Forschungen in Mykenä und seinen großen Erfolgen. _______________ Reisen. — Ave Italia. Reisestimmungen und Studien. Von Alexander von Gleichcn-Rußwurm. Mit 22 Vollbildern. Berlin 1906, Alfred Schall. 335 Seiten. — Ein klassisches Buch über Italien! Der Verfasser hat Italien besucht mit jener innigen Anteilnahme, die das Gemüt zur Produktion anregt. Man sieht, er hat das Land mit der Seele gesucht in der Ueberzeugung, daß cs ihm etwas bieten werde, lind es hat ihm seine Reize und Kultur gcoffenbart. Die Schönheiten des Gardasees, von Venedig, Rom, Latium und Monte Cassino tverden mit der ori- giuellen Art und Scharfsicht des Künstlers erfaßt und iit vorbildlicher glänzender Sprache dem Leser mitgeteilt. Gleichen- Rußwurm, Schillers Enkel, will die Fäden suchen, die uns mit den großen Kulturepochen Italiens geistig verbinden, die Fäden, an denen wir das Gewebe der modernen Kultur gleichwertig weiterführen können". Wir sollen Italien sehen, „tote seine poetische, stimmungsvolle Schönheit mit dem Vergaugeueu zusammenhängt. Die Seele, das Unsterbliche der italieitischen Landschaft, der Bauten und Trümmer, liegt in der Erinnerung, die der Gebildete an sie knüpft." Kulturhistorische Studien wechseln mit den landschaftlichen Schilderungen, die ebenfalls von anmutigen, interessanten kultnrhistorischen Vermerken jederlei Art durchzogen sind. Der Verfasser führt uns in die Antike und untersucht den Zusammenhang unserer Zeit mit dem Altertum; er führt uns in die Zeit Michelangelos und Leos X.; er schildert die Sitten zu Zeiteu der Tullia d'Aragona und stellt Betrachtungen^ au über de» Kunstgebanke» in Ront. Von besottderem Reiz ist das Kapitel über die Venezianer Liebespaare. Das Buch gehört, wie Dr. G. Falter in der „Franks. Ztg." sagt, zum Besten, was über Italien geschrieben ivorden ist. Literarisches. — Maxi ui G orki, „Spleen". Erzählung. Deutsch von Korsiz Holm. Umschlagzeichmmg von F. Endell, Kleine Bibliothek Baud 88. Preis drosch. 1 Mk. Verlag vou Alb. Langen in München. In dieser Erzählung eröffnet Gorki vielleicht einen tiefen Einblick in. die russische Volksseele. Ter Spleeu, an deut sein Held leidet, ist eilte weitverbreitete russische Volkskrankheit, und daß er das ist, wirft vielleicht ein helleres Licht aus mancherlei Sonderbarkeiten, die uns an der gcgcnivärtigeu russischen Revolntimt wundern, als viele gelehrte Aufsätze darüber. Daß der Dichter das Volksmilieu, in dein die Erzählung spielt, die Landschaft, die den Hintergrund bildet, die Lust, die die Alenschen umgibt, zmu Greisen deutlich vor das Auge des Lesers zu zaubern weiß, braucht nicht erst gesagt zu werden. Was dieses Buch von vielen andern deutschen Gorki-Ausgaben vorteilhast tmterscheidet, ist die Güte der Ilebersetzung. — Von P e t e r Roseggers Schriften, Volksausgabe Hl. Seriein 80 Lieferungen a 35 Psg. (L. Staackmanu, Leipzig) gingen uns die Liesermigen 31—37 zu. Diese enthalten den Schluß der neuen Geschichten aus Berg und Tal, die unter dem Titel „Der Waldvogel' zusammeugefatzt sind, sowie den großen Teil des zu ist — Shakespeares dramatische Werke. Uebersciit von A. W. von Schlegel und Ludwig Tieck. Im Auftrag der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft herauSgegebeu und mit Ein- leituugen versehen von Wilhelm O e ch e l h ä u s e r revidiert von Hermann Conrad. Lcx.-Oktav. Elegant in Leimvaud nebiinben Mit Holzschnitt-Porträt als Titelbild Preis 4 Mark. Stuttgart' Deutsche Verlags-Airstalt. — Es ist mit Freuden zu begrüßen, daß die deutsche Shakespeare-Gesellschaft ihren Präsidenten, Wilhelm Oechelhäuser beauftragt hat, eine billige, deutsche Shakespeare-Ausgabe zu veranstalten, die mit einer Lebensbeschreibung Shakespeares als Vorwort und einer besonderen Einleitung zu jedem Drama ' dem Preise von nur 4 Mk. gebunden, erschienen ist. TaS Papier scst, der Druck klar, der Einband solide. Bandes „Mein Wellleben", oder Wie es dem Waldbaues buben bei den Stadtleuten erging. — Das Buck, ! ä keine Dichtung, sondern ein Bekenntnis sein. Und leicht mnn s° Verfasser diese Beichte nicht getvorden sein, da niemanden ihm alle eitle Selbstbespiegeluug zuwider ist. Indessen eine io ,,?,, Dichternatur, wie die seine, der es ein Bedürsuis ist, ihr »rein» Seelenleben andern mitzuteilen, iveiß auch den autobiograpliiüh Stoff mit so vielem Humor und so vieler GcmütStiefe und ff mit so seiner Selbstkritik zu gestalten, daß einem die Lektüre bie »a Buches zu einem hohen geistigen Genuß wird und man am G, d- dem Verfasser für seine anmutige Darstellung dankbar die sw drückt. Es ist erstaunlich, wie Rosegger auch scheinbar umvichm, Dinge wie die Einrichtung seines Hcims„ seine Arbeiten und L» gleichen für ferner Stehende interessant zu machen versteht m,s andererseits wieder die intimsten Dinge vor aller Welt bespreche» kann, ohne gegen das Zartgefühl zu verstoßen. Manche Kapitel fnb lief ergreifend, von besonderer Schönheit und Tiese das sei, »», Vater und seiner ersten Frau geividmete Denkmal; von sein»,, psychologischer Beobachtungsgabe zeugt das Kapitel, in dem m>? der Dichter einiges von seinen Kindern, der „lieben, kleinen Am« erzählt; bezeichnend für seine religiöse und kirchliche Stellnna das Kapitel „Zwei Kameraden"; tiese Lebensweisheit, sonne nvofte Welt- und Menschenkenntnis sprechen aus den beiden lektm Kapiteln „Im Glanze der Kronen" und „Bekenntnisse und Geständnisse". Daß aus dem schönen Buche überall der aus beut Volke herausgewachsene Gott begnadete Dichter und warmlierzia- Volksfreund spricht, der Prophet und Prediger des Evangelitime der ein tiefes Verständnis hat für das, tvas dem Volke not hu wenn es nicht Schaden nehmen soll an seiner Seele, versteht sich bei Rosegger von selbst. Für Mütter. — Lischnewska , M aria. Die geschlechtlich- Belehruug der Kinder. Zur Geschichte und Methodik des Gedankens. 2. Ausl. 8 ° 36 Seiten. Preis 50 Pfg. Frankfurt a. M. I. D. Sauerländcrs Verlag. — Die bekannte Frauenrechtlerin Maria Lischnewska, welche durch ihre Aeußerungen aus dem Bundestage zu Wiesbaden (1902) und durch ihre Thesen in der „Frauenbewegung" (1903) heftigen Widerspruch erregte, bringt mut hier eine ausführliche Begründung und nähere Darlegung ihrer seit Jahren vertretenen Forderungen. Sie zeigt, noie die geschlechtliche Belehrung in die deutsche Schule ohne irgendwelche erhebliche Schwierigkeiten eingegliedert tverden könnte. Zugleich bringt die Schrift für alle an der Frattenbeivegung Beteiligten den Nach- weis, daß es sich hier um eine der wichtigsten Ausgaben der Frauen handelt, denn die Frau, tvelche alle Folgen der [jentigeu Entartung des Geschlechtslebens in erster Linie trägt, ist auch in erster Linie daran interessiert, daß der Jugend dies Gebiet wieder rein und ehrwürdig gemacht wirb. „Nur ein reines Wissen wird sittliche Taten zeitigen." Ties Wort ist der leitende Gedanke der interessanten Schrift. Jede Mutter ivird wichtige Anregungen iui3 derselben schöpfen. Humoristisches. Von der Artillerie, kl n teroffizier: „Sie ptifn* gonisches Heupferd, wie ost habe ick Jhuetr tttt schon gesagt, daß das Innere eines Geschützrohres „Seele" heißt; ein Ding, was ooch in »em Häring, in »eilt Mensche» vorkommt. Ick würbe mir schon bis in die Seele ringeschämt habe», wenn ick c» solcher Oel- gotze wäre, wie Sie! Also, wenn ick nun von hier hinten durch das Rohr brülle: „Sie sind ein Ochse I" aus was spreche ick dann zu Ihnen?" — Rekrut: „Aus der Seele!" Ergäuzttttgsrätsel. Nachdruck verboten. W . . . e. B. . t .n [..».. . e. t g . » . g • , G . t . u, . . r . a . g . . e . t . ü . a . l . . c. t Auflösung i» nächster Nummer. Auflösung des Arithmogriphs in voriger Nummer: Reh — A6ba — Daune — Fante — Arab — Harfe — Aad — Erbe — Nabe. Radfahren. Redaktion: E rn tt Heß. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Stemdruckeret. R. Lange, Sieben.