1906 $ MV 4* til». UN- Kitteliofe Mädchen. Roman von H. Ehrhardt. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) /Mer wenn Tu es wußtest uttb mich trotzdem neu ____A schönen, fragen- wie eilt müdes Kind behieltest, warum dann —" Sie vollendete den Satz nicht, denn in ihren Augen lag auf einmal eine bange Frage, die Frage an ein unverstandenes schiveres Schicksal. Er verstand den Borwurf, den dieser Blick ihm bewußt predigte. Leidenschaftlich küßte er die schönen, src Ven Augensterne, daß sie schließlich mit gesenkten Lidern au seiner Brust ruhte. Ta begann er zu sprechen. Er schilderte ihr den Vormittag, an dem er gehofft, ein glückstrahlendes Bräutchen in seine Arme schließen zu können und an denk er jene entschliche Entdeckung gemacht hatte, die durch Bittners Bericht noch bestätigt^ nwrden war, und sie erzählte mit leiser Stimme alles, ohne ihm im Grunde etwas neues zu berichten, Er halte sich die ganze Sache ungefähr so vorgestellt. „Warum schriebst Du bloß nicht, Liebling? Das mußte mich doch an Deiner Liebe zlveifeln lassen", fragte er zuletzt vorwurfsvoll. Sie richtete sich auf und strich verlegen das wirre Haar aus der Stirn. Sie mußte erst ihre Gedanken sammeln, um sich der Einzelheiten jenes Schreckenstages zu erinnern. „Warum ich nicht schrieb, Fritz? Ja, siehst Tu, uh schlief wohl auch sehr lange nach dem Balle — wie spät es war, als Betty mich mit der Depesche in der Hand weckte, das weiß ich Dir wirklich nicht, ich war ja ganz wirr vor Schreck — ich hab- mich gar nicht allein entziehen können, so haben mir die Hände gezittert und Betty mutzte mir bei allem helfen — ich hatte meine ganzen Sachen einzw bäcken — es war ein Gehetze, eine Aufregung — ich dachte wohl daran. Dir zu schreiben, aber ich war ja keine Minute allein und ich wußte auch nicht, durch wen ich den Brief schicken lassen Mte — nnd außerdem — Du hattest mir doch gesagt, daß Du früh gleich kommen würdest nnd.mein Zug ging erst um eins, bis dahin mußtest Tu ja bei mir sein. Wie Tu dann doch nicht kamst und Leutnant Bittner mich zur Bahn brachte, da hab' ich den: immer etwas sagen wollen, aber ich hatte solche Angst, den ersten Schritt zu tun, weil ich dachte, daß ich Deiner nicht wert sei und paß Du mich nicht mehr mögen würdest, wenn Du erst das Von Brockhaus erfahren. Als Tu dann nicht schriebst, auch stach Papas Tode nicht, da war mir's ganz klar, daß ich Dich nicht hatte festhatten dürfen. Ach, Fritz, dieses verzweifelte Warten aus den Briefträger, wochenlang — das schlimmste war die Ungewißheit, ob ich Dich wirkliche durch 'eigene Schuld verloren oder ob ich Dir gar nur eine flüchtige Liebelet gewesen sei — «es in mir hat sich anfgelehnt dagegen, daß ich Dich verlören haben sollte," Sie schwieg wie erschöpft von der Gewalt der Er- innerung. Sein Arm schloß sich fester tun ihre zarte, bebende Gestalt. , „Mein armes Kind", sagte er leise, „wie eticketzltch mußt Tu gelitten haben! - Höre nun metns Beichte auch ich habe nicht recht an Dir gehandelt, als ich Dich ganz einfach im Stich ließ, ohne mir vollgtlttge Beweise für Deine Schuld zu verschaffen. So vermied ich peinlich allem, was Di und Dein Verhältnis zu Brockhaus be- traf, nachzuforsch;-.i und als ich endlich durch einen Zufall erfuhr, daß das Ehepaar Brockhaus längst wieder und zwar in schönster Eintracht zusammenlebte, daß ihre Eh« durch Dich keine dauernde Störung erlitten habe, Deine Schuld also nur gering sein konnte — da war es zu spat. 1 Er zögerte flüchtig und als er dann weitersprach, lagerte eine Wolke auf seiner iveiß gegen die Mänöverfarbe des Gesichts abstechenden Stirn. „Ich hätte gern jetzt alles gut zu machen gesucht, mem Herzenskind, wenn nicht ein Ereignis dazimschen gekommen wäre, das mich davon zurückhielt, Dich noch einmal an mich zu erinnern. Ich verlor um jene Zeit bei einem der vielen Bankkrachs, bereit auch Tn Dich vielleicht erinnern wirst, mein ganzes '.mögen — ich lebe seitdem mit Hilfe meiner Verwandten weiter, bis zum Hauptmann geht's nicht ohne einen Zuschuß — aber selbst wenn ich endlich Hauptmann bin, das heißt Hauptmannsgehalt habe — wenn wir sehr, sehr bescheiden leben, Suse, da könnten lvir's ja wagen.", Sie hatte ihm bis dahin ganz ruhig zugehört, ohne Zeichen irgend einer Bewegung, der Kopf wieder an seine Brust gelehnt. - . . Nun hob sie ihn rasch- empör, daß, er ihr voll tns. Gesicht sehen konnte nnd — er traute seinen Augen kaum, sie lächelte ihn an, ein so liebes, tapferes .Lächeln, das Lächeln des Weibes, dessen Glück erst vollkommen, wenn es sich opfern kamt. „Nein, Fritz!" sagte sie fest, „wir werden uns nicht heiraten — ich kenne leider zu gut die Misere einer solchen Liebesheirat von meinen Eltern, her. Wenn ich mir denke, unsere Liebe sollte mal so im Elend und im Dunkel enden, dann möchte ich lieber gleich auf der Stelle tot sein. Unsere Kinder könnten sich dann auch mal so mnhsettg durchs Leben 'schlagen, wie. ich jetzt, nee, ich danke, Herr Franke." L ,r Fhre naive, von jeder Prüderie freie Ausdruckweise amüsierte und entzückte ihn zu gleicher Zeit. Er küßte sie stürmisch. . , . „ ... „Suse, Goldenes, Du bist w grausam uermmihg. 3$ kenne doch keine andere Sehnsucht mehr, als Dich mein Weib nennen zu dürfen. Laß 11118 doch warten, Herzblatt, vielleicht gewinne ich das große Los oder Du beerbst irgend einen verschollen geglaubten Onkel." „Ich hab' aber keinen." „Dann 'ne Tante." 270 — SÄ."±" L “ Sei. ÄMÄ» - *" ****** 3. selber! daß er mit dem offen vor aller selbstverständlich Sus!" gewiß Es war ihm ein beglückendes Gefühl, geliebten Mädchen manchmal auch ganz A-elt würde zusammen sein können, da sie beide bei dem Ehepaar Verkehren würden. (Fortsetzung folgt.) gehörte, auch sehr ruhig inbezug auf ein beiden. raten willst Du mich nichts, da müssen wie uns eigentlich Fjent trennen! Oder glaubst Du, Deine Schwester ivürde damit einverstanden sein, daß Du ein aussichtsloses Verhältnis mit mir unterhältst?" Es wäre auch ein großes Unrecht von mir, Dich dazu zu verleiten!" setzte er bedrückt hinzu und erhob sich nun ebenfalls, hinter Suse tretend, die vor dem Spiegel ihre verwirrten Haare ordnete. die er ohne Skrupel betreten durste. ( ,lu, s'ch verheiratete, betrog er sie nicht, denn sie sträiibte sich ja gegen fein Versprechen, sie zu einer armen Hanptmannsfrau S".„"'achen. Aber er gelobte sich doch, in ihr stets seine zukünftige Frau zu sehen, ihre schrankenlose, leidenschaftliche Hingebung nie zu mißbrauchen, sondern immer das zärtliche, schutzbedürftige Kind in ihr zu achten, das sich aus dem „Tante Hertzberg!" meinte Suse nachdenklich, „aber ich glaube, die hat noch nähere Verwandte unb Meta, ihre Tochter, kriegt doch sicher alles." Er kraute sich ratlos in dem glänzenden schwarzen Haar. „Ja, Dus, da spielen wir eben ewiges Brautpaar." Ihre Augen funkelten schelmisch. „Du, Fritz, ich weiß ivas besseres." „Nun, Mausel?" „Für Dich eine gute Partie und für iiiich einen reichen Mann." „Ach, Du Böses, Geliebtes, wer wirb beim an so ivas denken? Ein anbcrer Mann sollte mein süßes, kleines Mäb- chen besitzen — ben Kerl knallte ich ja vor ber Kirchentür nicber, ehe er zur Trauung geht." Nun ivar sie böse. . „Schrecklich biiniin mär' bas von Dir, Schatz — wenn schon, dann doch wenigstens nachher — ich laß ihn vorher Testament machen und bin bann eine reiche junge Witwe, bie Du heiraten könntest, wenn man Dir nicht ben Kopf ab- hnckte — pfui!" unterbrach sie sich, „das ist frivol." Er lachte aus vollem Halse. Das war fett Neuestem ihr Lieblingsanssprnch und sie tat rhn mit so viel orakelhaftem Pathos, daß man un- Willknrlich ans den Gedanken kam, sie stehe im Begriff, irgend einen sagenhaften Schatz zu heben. Und Fritz Trautendorf pflegte fie oft scherzend nach der geheimnisvollen Wünschelrute zu fragen. Am 21. Januar Wurde Major von Brockhai,s in ben großen Generalstab versetzt. Die freudige Nachricht Wurde den Geschwistern Meridies sofort durch eine Rohrpostkärte der glücklichen Geheimrätin mitgeteilt und erweckte in Ruth! sehr gemischte Empfindungen. Ihre große Verehrung sich dre Tante ließ sie sich ansrichtig mitfreuen, aber für bie junge Schivester, die sich kaum in ihr armseliges, arbeits-, reiches Leben fügen gelernt hatte, fürchtete sie die arge Beruichung, ivelche das glänzende sorgenfreie Dasein der reichen Verwandten, an dem sie manchmal würde teilnehmen dürfen, ihr bringen mußte. War doch das flotte, eilt wenig frete gesellige Treiben der Offizierskreise, wie sie es in N. kennen gelernt, für Suse noch immer das Ideal einer eigenen Zukunft. Aber sie nahm merkwürdigerweise die Nachricht so ruhig (tiif, als ginge sie die ganze Sache blutwenig an und als Heinz boshaft bemerkte: „Na, da hätten wir ja de» Heiratsmarkt, den Tante Hertzberg schon öfter für Suse in Aussicht gestellt", meinte sie wegwerfend: „Ja, piepe, dort trifft man ja doch bloß wieder Offiziere, bie alle nach Goldfischen ans der Tieraärtenstraße und vom Kürfürstenbamm angeln — und ich will " einen reichen Manu." c. a?“!,® ()atrfe lh'n opferwillig unb leicht,innig eigenhändig . Ter junge Offizier hatte sich über die Versetzung seines dte Vincke gebaut, die zu ihr hm und von ihr fortführte unb einstigen Hauptmanns ans persönlichen Gründen sehr ge- die er nW Selbst wenn er sich I stellt. Er war nicht nachtragend und nun, da Suse ihm • 1 rtßT,nrt£1 --------' ■ Wiedersehen der Als sie mi Glase sein hübsches, ratlos unb büster dreiit- schauenbes Gesicht erblickte, brehte sie sich rasch um und umhalste ihn leidenschaftlich. „Liebster, Du! Ich laß nicht von Dir — ich will auch meinen Anteil am Glück im Leben unb nur Du bist mein Glück! Was kttmmerts beim bie anderen? Wer hat Dich zu verurteilen? Neber meine Liebe kann ich doch ganz allein verfügen. Unb henk' boch an mein elenbes, armseliges Seben, in bas Du so viel Sonne gebracht hast, ach, Du ahnst vielleicht gar nicht, wieviel — es wär' ja Sünde, Fritz, ja, Sünde, wenn Du mich nun gleich wieder verließest — nein, so grausam kannst Du kein zweites Mal fein —" v ,„Ich war's ja am meisten gegen mich! Süßes, Liebes, , ~ , ,, ich kann Dich ja gar nicht mehr lassen." | ^"*der lachte: *** Mmd-M-dchm „„ kin,ul 8eilm, N ",ü,|c"' Gesicht mit gluhenben Küßen bebeckenb, in denen er die I „Erst abwarten, mein Freund!" — fterlw mahnende Stimme der Veriumst und des Gewissens betäubte | nichts arm." S"se Hütte doch recht! Was ging es die Welt an, wenn er sein kleines geliebtes Mädchen zuweilen küßte? Mußte denn immer gleich geheiratet sein? Unb war es nicht ein viel größerem Verbrechen, eine Familie zu gründen, bie man nicht stanbesgemäß erhalteii konnte? harten Kampf bes Lebens heraus glückshungrig für fune Stunden an seine Brust flüchtete. ' 3 Mit diesem stummen Gelöbnis int Herzen schied er von ihr. Es ivar ein schivcrcr Abschied. Menschen, die sich von Herzen lieb haben, entpfinben gewöhnlich jebe kurze Trennung als einen Raub von ihrem Glück. , Suse zehrte noch all bie Tage bis zum nächsten Wiebersehen an ber Süße ber Erinnerung, aber Männer smb weniger genügsam unb Trauienbors war es nun erst gar nicht. Er sehnte sich leidenschaftlich nach ihr. Er fand bie Kameraden jetzt langweilig, das ewige Studium der Kriegs-» wissenschast unerträglich, bas Großstabtleben ungemütlich. ‘ Jumier gaukelte ihm bie kleine, blonbe Frau vor Augen, von der er schon in N. geträumt, die ihm beim Nachhause- ronunen jubelnd um ben Hals flog, ihn zärtlich in ein trau- liaj warmes Zimmer zog. Er wohnte ber Bequemlichkeit v. oer unb auch aus pekuniären Gründen hier möbliert, nur em Zimmer mit Alkoven zum Schlafen. Ein Kamerad hatte für bie brei Jahre feine Wohnung „Du bist boch ein schrecklicher Leichtsinn, Sus, aber einer, I preis ^b^mu^^"^ a*bi8en ' ÖUUC,U , . Ost hatte Trautendorf dies Arrangement schon bereut finn-ÄZ tÄÄ’XZ m"'* M b’"-” WSW ÄA.KLWL ivar, „Nuth! Wenn bie mich hier so mit Dir sähe —" | merkte. Es War doch ein Hundeleben ohne Geld, dachte eri Ein großes Unbehagen beschlich sie. Auch Fritz Trauten, manchmal nnd daß seine kleine Suse ganz recht "habe: nur dorfs Miene hatte sich versinstert. Er zerrte nervös an seinen zweite Misere. Schmirrbartenben. I , Uber bittei, war die Erkenntnis und er litt mehr dar- 271 Kölner Blnmenspiele. Wie seit acht Jahren, sand am ersten Sonntag im Mai das Fest der Kölner Blnmenspiele im festlich geschmückten großen Saale des Gürzenich statt. Ein prächtiges Bild bot dem Auge der von festlich gekleidete«! Pnbliknm gestillte «aal, dessen Orchesterraum in einen Blumengarten umgewandelt war, in dem später die Ehrenjungfrauen der Blumenkönigru die nn- mutiasten Blüten bildeten. . r Machtvolle Orgelklänge leiteten die Feier kurz nach 12 Uhr ei« Dann ergriff der Stifter der Veranstaltung, vosrat Dr. Fastenrath, das Wort zu einer schwungvollen Ansprache, in der er betonte, daß die Blumenspielc die ewigen Ideale, Liebe, Glaube und Vaterland verherrlichen wollen. Zum Schlüsse begrüßte der Redner die rheinische Malertochter Frau Leonore Rießen-Deijers, die schon zweimal Preise bei den Blumenspielen davongetragcn hat, als die Königin des diesjährigen Festes. Nachdem sich der Beifall gelegt hatte, klang eine Hymne für Harfe durch den Saal. Dann vollzog sich der Einzug der Blumenkönigin Frau Leonore Teiters-Nießen mit ihrer Ehrengarde. Unter feierlichen Orgeltönen hatten die Vertreter mehrerer studentischen Korporationen der Handelshochschule mit ihren Fahnen den Zug eröffnet, die sich rechts und links wii dem Bluinenbaldachin der Königin nusstellien. Diese erörterte sodann in' gewandten Versen, was sie ermutigt und bestimmt habe, die ihr angetragene Ehre anzunehmen: Wem der Rhein seine Weisen gesungen habe, wem von ihm der adelnde Frohsinn und das freiheitliche Empfinden zu eigen geworden, auf dessen Haupt habe auch ein Krönlein Plan. Dem freien Rhein entbiete sic ihren Gruß. Karl Frhr. v. Verfall machte nun die Preisgekrönten bekannt, deren Erzeugnisse teilweise, soweit es die Zeit erlaubte, vorgetragen wurden. Für das Liebesgedicht standen sechs Preise zur Verfügung. Mit dem Ehrenpreis der Kronprinzessin (silberne Jardiniöre) wurde Else Becker (Wien), bedacht. Das fernere Ergebnis war: Außerordentlicher Preis des Königs von Spanien (silbervergoldete Lilie): M. Herbert (Therese Keiter) Regensburg, Preis von Herrn und Frau Georg Bouressi (Köln), (silbervergoldeter Pokal): Frau Alberta v. P n t t k a m e r (Baden- Baden). Preis der Königin Elisabeth von Rumänien (goldenes Edelweiß): Frau Marie Stona (Schloß Strzebowib). Bücber- prcisc von Irene von Schellander (Triest) und Marie Freifrau von Matapert-Neusville (Dresden): Paula Hey (Lugan in Sachsen). Preis von M. Herbert (Therese Keiter) (silberner Pokal): Georg K>icsau (Köln). Lobende Erwähnungen fanden Heinrich Tiadcn (Düsseldorf) und Frau Klara Bl ü t h gen (Berlin). Für das beste religiöse Gedicht erhielt den Stiftungs- Preis (goldenes Veilchen) Iran Regierungsrat Marie Krause- Kinkel (Betzdorf), einen außerordentlichen Preis der Frau Prinzessin Ludwig Ferdinand von Myern (silberner Pokal) Frau Gräfin Sophie W a l d b u r g-Syrgenstein (Schloß Syrgenstein im Bayer. Algän). Lobende Erwähnungen wurden zu teil Elisabeth v. Weitra (Kassel), Ella v. Krause (Berlin) und Frau Dr: Erika Dorn-Re in sch (Frankfurt n. M.). Das beste Vatcr- laudsgedicht, das mit dem Stiftungspreis (goldene Kvrn- blume) bedacht wurde, stammt von Karl Friedrich Wiegand (Zürich). Einen außerordentlichen von Natalh Freiin v. Cotz- hansen, Wiesbaden, gestifteten Preis (silbernen Bleistist) erhielt Pastor Johannes Richter (Leipzig). Den Stistungspreis für die Novellette (goldene Heckenrose) empfing Frau dlnna B e hu is ch-Kappst e in (Berlin). Lobende Erwähnungen fanden Frau Leonore N i e ß c n - D e i t e r s (Köln), Paul Q u e n s c l (Mainz) und Karl Herold (Alexandrien). Für das beste Marienlicd hatte die Gregoriusbuchhand- lung in Köln einen außerordentlichen Preis (Geschichte der katholischen Kirche) gestiftet, den Paul Sandhage (Berlin) errang. Eine lobende Erwähnung tvurde Rektor Heinrich Engel (Pingsdorf) zuteil. Als bestes. Lied im Volkston erhielt Direktor Dr. Lorenz N i e ß e n (Rheinbach bei Bonn) den dafür gestifteten Hcn- rici-Becher. Ein außerordentlicher Preis des spanischen Vize- konsuls Moritz Rauen (Mannheim) tvurde Dr. Phil. Wilhelm Henzen (Leipzig) zuteil. Lobende Erwähnungen fanden Hero M crx (Eva Hermine Peters) Freiburg i. Br. und Dr. Berthold A. Baer (Philadelphia). Für das Märchen erhielt den außerordentlichen Preis von Frau Ludwig Mond, London (goldene Nadel): Georg Sylvester Viereck (Newyork): eine lobende Erwähnung Fran Lili Du Bois-Reymond (Potsdam). Als das beste Lied z u m P r e i s e der M u s i k wurde mit dem außerordentlichen Preise der Frau Wirkt. Geheime Rat Baronin I u n ck e r v. O b e r - C o n r e u t, geb. Gräfin Schlippenbach, Küsset (gotische Prunkkanne) eine Ode von Frau Dr. Erika D o r n - R e i n s ch (Franksurt a. M.) bedacht und ein außerordentlicher Preis der Frau Sosy Fuchs-Stoermose, Burg Friesack (silberne Blumenvase) kam an Alfred Weiße (Berlin). Eine lobende Erwähnung fand Lev Tepe van H e e m st c d e (Oberlahnstein a. Rh.). Für die rheinische Ballade erhielt den außerordentlichen Preis' des Oberpräsidenten (silberne Rebenranke) Dr. med. Artur P v l l a ck (Dresden), beit außerordentlichen Preis der Blumenkönigin Frau Leonore Riessen-Deiters (Aquarell): Das Kreuz zu Stammheim von Hans Eschelbach (Bonn). Eine lobende Erwähnung wurde Heinrich Cordes (Grünewald-Berlin) zuteil. Den Preis von Frau Else Glas, Köln (silberner Prunkbcchcr) für die HumoreSke erhielt Wolf Graf v. Bandissin (Dresden). Den Preis der Stadt Köln (filbervergoldeter Prnnkbccher) für die Kölnische Ballade wurde Dr. phil. Karl Busse (Friedrichshagen bei Berlin) zuerkanut. Der Preis des spanischen Vizekonsuls Moritz Rauen für ein Gedicht aus Baden konnte nicht vergeben werden- er wurde dafür dem Lied im Volkston von Dr. phil. Wilhelm H e n z e n zuerkannt. Für Gedichte in Kölnischer Mundart erhielten den Stiftungs- Preis (goldene Nelke) Johannes Stader (Köln) und den Preis von Josef Schregel, Düren (Prunkbecher) Emil Jülich (Köln); eine lobende Erwähnung sand Silvester Hecker (Arnheim). Am Schlüsse richtete Frhr. v. Verfall noch einige Worte an die Versammelten, worin er ausführte, daß man in den acht Jahren, seit die Blnmenspiele bestehen, nicht geglaubt habe, mit ihnen eine reformatorische Tat zu vollziehen;, wohl aber habe man sich nach besten Kräften und mit einigem Geschmack bemüht, zu dem geistigen Leben Kölns einen Beitrag zu liefern. Bald nach 2 Uhr fand die würdig verlaufene Frier ihr Ende. Um 5 llhr vereinigten sich viele Teilnehmer wiederum int großen Gürzenichsaale zu dem Bankett zu Ehren der Blumen- königin. _____________ Milöinyäuschen.*) Von R. H. France. Die mächtige Dorflinde, die schon ungezählten Generationen Schatten und Erquickung gespendet, dieser harmonisch schöne Baum, für den wir Deutschen aus einer noch unerklärlichen Ursache seit altersher so viel Vorliebe gehabt haben, daß er ebensogut Natioualbanm sein könnte wie die Eiche, ist der Schauplatz des kleinen Nachtidylls, daS ich hier schildern will. Am späten Sommerabcnd, wenn nur noch Dämmerlicht verglimmt und alles ruhig und ruhiger wird, beginnt auf unsrem Lindenbaum ein seltsam Leben und Treiben. Nur muß man genau Hinschauen, denn es sind Zwerge, die da ihr Unwesen beginnen. Die herzförmigen Blätter sind ihr Tummelplatz. An bereit Unterseite gibt es in den Winkeln, die die Mattnerven mit dem Hauptnerv bilden, merkwürdige kleine Haarschopfe, kleine Flöckchen, die wohl schop jeder einmal gesehen, die aber keiner von selbst beachtet hat. Ans ihnen strömt des Nachts eine «chär flinker, kleiner Wesen. Wie die Arbeiter aus einer Fabrik, kommen sie scharenweise in Reihen zu zweien und dreien. Hurtig laufen sic nun die Nerven entlang, dann wagen sie sich auf die freien Zwischenräume; hier bleibt, eines stehen, dort das andere und scheint emsig zu knabbern. So geht es die ganze Nach- hindurch; mit beginnendem Frührot gehen sic langsam zur Ruhe, eines nach dem andern schlüpft in das Hänschen, und morgens ist der -Spuk vorbei. Ist das ein Traum? Nein, es ist Wirklich- feit, und wenn wir am nächsten Tag bewaffnet mit dem Handwerkszeug eines Naturforschers nachsehen, so finden wir leicht die zierlichen Haarschöpfe, wie ein unsäglich zartes, wolliges Nestlein, das gegen die Mattspitze zu seine Oeffnung hat. Schneiden wir ein Stückchen ab, damit wir ins Innere sehen können, so sitzen richtig winzige Blattmilben darin, aneinanoergedrängt wie Schafe im Stall, beunruhigt wegen des ungewohnten Lichts. Das ist ein Acarodomatiuut — diefes kleine Wortungehener bedeutet in der Gelehrtcufprachc ein Häuschen, das der Lindeu- baunr freiwillig und ans eigenem Antrieb den Milben erbaut, weil er mit ihnen in gemeinschaftlichem Haushalt lebt. Ein solches Domatium besteht hauptsächlich aus Haaren, die aus den Blattnerven hervorsprießen, sich üvereinanderbengen und so ein wohlgebautes, für ein milbcngrohcs Wesen wohl sehr behagliches Zelt bilden. Diese Zelte — und hier beginnt das Aufregende an der Sache— entstehen jedoch schon, bevor die Milben da sind; cs ist dies ebenso, wie wenn ein ordentlicher Hausvater zuerst die Einrichtung fertigstellen läßt, bevor er einzieht. Sie entstehen gleich, nachdem die jungen Lindenblüttlein ans der Knospe gekrochen sind, und harren ihrer Bewohner. Diese rücken auch alsbald an. Aus ihren engen nnd dumpfen Winterquartieren kommen die Milben herausgezogen und besetzen die Sommerwohnungen. Tie besorglichen Milbcnmainas legen nach etwas unanständiger, aber allgemeiner Insekten- und Spinnensitte als erstes gleich ihre Eier ins neue Quartier. Aus diesen schlüpft daun die junge Herde aus, die des Nachts oder au wolkeuverhü-l- ten Tagen so lustige Tänze aufführt. Es koinmt ihnen dabet darauf au, allen Staub, Unrat, Pilzkeime, was nur auf das Matt gelangt ist, abzufrcsscn. Das ist ihre Nahrung, denn sie gehören zu der unter den Gliedertieren weit verbreiteten Gilde der Gesiind- heitK- nnd Reinlichkeitspolizisten, dazu berufen, die AbsaWoffe zu vertilgen, d. h. sie wieder dem Kreislauf des Lehens zurückzugeben. *) Wir entnehmen diese anziehende Schilderung Francos großangelegtem „Leben der Pflanze", welches z. 8t. in Lieferfreunde", Stuttgart, erscheint. Jedermann, der dte Natur liebt, ung'eü ä 1 Mark im Verlag des „Kvsnros, Gesellschaft der Natur- wird durch "dieses, nebeubei gesagt, glänzend ansgestattetc Werk viele gennßreiM Stunden haben. — 272 — Das geht so den ganzen Sommer über. Im Herbst, bevor die Mütter abfallen, wird das Zelt unbrauchbar, denn die Sckutz- haarc biegen sich zurück. Das ist das Signal zum Aufbruch. Die Milben verlassen ihre Domatien und gehen auf dre ÄUche nach einem geeigneten Winteraufenthalt. Früchte, Zweige mit Borkeurissen, die warm hüllenden Schuppen der fürs nächste drrülp fahr sich schon fachte vorbereitenden Knospen, )te geben gute Schlupfwinkel ab, und wenn der heulende Herbstwind die letzten Blätter entführt, dann ist auch die Schar ihrer Sommergäste zer- An dieser anmutigen Geschichte erscheint manches unwahrscheinlich. Besorrders die Behauptung, daß der Baum srerwrllrg. die Haarnes' .in bereitstelle. Man vermutet, daß den Beobachtern ein Irrtum unterlaufen sei, und daß es sich eigentlich nur Pflanzengallen handle. Doch auch die sorgfältige Kontrolle bestätigt jene Behauptung. Stur in einem Punkt taucht allmapltck eine andere Meinung aus. Der Hauptnutzen dieser Symbiose scheint für die Pflanze nickt so sehr darui zu. bestehen, daß Jte beständig von den Milben gereinigt wird, als vielmehr dartn, daß sie von diesen auch beschmutzt tvird. Denn dieser „Schmutz. ist eine stickstoffhaltige Nahrung und kommt einer Pflanze stets Alt . Dieselben Milben — cs handelt sich dabei hauptsächlich um die Gattungen Gamasus und Dydeus — finden auch noch bet manchem anderen Strauch und Baum Gastfreundschaft. Besonder» Linden, Krappgewächse, Oel- und Lorbeerbäume, sowie Bccher- früchtler sind es, die Milbcnhänscken bauen, auch dann — wenn sich keine Milben einfinden. Lundstrom machte darüber Versuche, die keinen Zweifel bestehen lassen. Er säte wohlgereinigten Samen von Linden, Lorbeerbäumen, Kaffeebäumen und anderen ntilbeuliebenden Pflanzen in sterilisierte Erde und erhielt doch wieder, auch wenn er ein Hinzukommen von Milben noch so sehr verhinderte, stets Pflanzen mit Domatien. Man kann sich dies gar nicht anders erklären, als daß diese Eigenschaft einstmals durch Milbenbefall entstand, der die Mütter zu diesen haarartigen Wucherungen reizte, und die später erblich wurde. Diese Vermutung findet eine gewisse Bestätigung in der Tatsache, daß bei andern Pflanzen sich die MilbenhäuRhen erst dann einstellen, wenn die Milben ein Matt besucht haben, manchmal aber auch wieder verschwinden, wenn ihre Bewohner ausgestorben sind. Auch sind eS nickt immer Haargespinste, was die Pflanze ihnen zuliebe vorbereitet, obgleich diese gerade bei unseren Au- und ^-ildbäumen vorzugsweise auftreteli. Die Buche und die Boe Arsche machen es so, auch die Bergulme, der Spitzahorn und die Erlen; aber schon beim Haselstrauch, verwenden die Baumeister anderes Material, indem hier die Ränder der Haupt- und Ncvennerv'en znnt Zeltdache beitragen. Unsere Steineiche hat die Sache wieder anders angeordnet. Jedes Blatt trägt nur zwei Häuslein, die dadurch erbaut wurden, daß die Blatt- rändcc sich zurückkrümmen; bei anderen (namentlich exotischen) Gewächsen sind es flache Schalen, bei der Alpenlonizera wieder kleine Täschchen, ebenso bei dem Alpenribes, wahrend bei der Johannis- und Stachelbeere dte Milben fast immer unter dem vertrockneten Kelch, an der Frucht ohne besondere Wohnung sitzen. Es fehlt also nicht an Mannigfaltigkeit. Dagegen ist diese Erscheinung bei sehr vielen Pflanzen völlig unbekannt, so z. B. bei den Weidenarten, bei allen nur ctn Keimblatt führenden Gewächsen und ebenso bei allen Nadelhölzern und Kräutern. Gesundheitspflege. * Fleischkost, fleischlose und vegetarifche Diät. Jeder Mensch braucht geivisse Mengen Eiweiß, wobei es gleichgültig ist, woher et diese bezieht. Die strengen Vegetarier ver- wenden bekanntlich nur da§ Eiweiß, das ans Pflanzen kommt, während die gemäßigteren zivar die Fleischkost verwerfen, Milch und Eier aber jur auSgiebigcn Verwendung kommen lassen, Nach einem Vortrag von Dr. Bornstein in der Medizinischen, Gesellschaft zu Leipzig dreht sich die ganze Frage: Fleischkost, fleischlose oder vegetarische Kost, nur darum, ob man da? NahrungSeiweiß auS allen sich darbietenden Quellen nehmen, oder ob man ans irgend welchen Gründen das Fleisch, vielleicht auch Milch und Ei, aus- scheideu soll. Es ist dabei, wie atich schon von anderen hervorgehoben wurde, die Diät in gesunden Tagen von der in kranken wohl zu unterfcheiden. — In ersterem Fall wird man im wesent- lichen für eine gemischte Kost mit mäßigen Fleischmengen eintreten, die trotz aller Einwendungen absolut unschädlich ist. Indes glaubt Bornstein, daß derjenige, welcher das Fleisch oder den gleichwertigen, durch seine Billigkeit und Wohlgeschmack hervorragenden Eiweißträger Fisch ausfcheiden will, solches ruhig tun kann. Auch der, welcher Milcheiweiß und Ei verwirft, tvird ebenfalls gestmd bleiben, wenn er genügend Pstanzeneiweiß nimmt, das vom Körper ansgenützt werden kann, waS jedoch schwerer ist als bei einer nur fleischlosen Diät. — Ganz anders liegen die Verhältnisse in kranken Tagen, denn dann wird eine fleischlose oder vielmehr fleischarme Diät, bei der aber Milch, reip. Milcheiweiß nicht fehlen darf, oft angezeigt sein, wo aus gewissen Gründen die im Fleische vorhandenen Reizstoffe und Harnsäurebilder fortgelassen oder vermindert werden müssen, und wo die Darmfätilnis und die Selbstvergiftungs- gesahr vom Darme auS herabgesetzt werden soll. Zu den Krankheiten, die hierher gehören, zählt Bornstein die ReizzustÜnde verschiedenster Art und Ursache, Hysterie, Neurasthenie, Neuralgien, Basedowsche Krankheit, Gicht und Zuckerkrankheit. Ebenso verlangen nach ihm Rheumatismus, Nervenentzündungen, verschiedene Hautkrankheiten und Blutarmut in den meisten Fällen fleischarme> resp. fleischlose Kost, je nach der Gewöhnung und Möglichkeit. — Schließlich aber wendet er sich (Münch. Med. Wochenschr.) gegen die großen Fleischmengen, wie sie an der Table ä'ickts in Gebrauch sind und die Nervösen zu Fleischfressern machen. — Das Volk ist ärztlicherseits darüber müzuklären, daß im Fleische wemger der Nährwert als der Wohlgeschmack und die Abwechselungsmögltchkeit bezahlt tvird, und daß man ohne Fleisch sehr gut leben kann. * Frühzeitige Furcht vor Bakterien. Nichts ist verderblicher, als weint manche Eltern während des Essens m Gegenwart des Kindes mit der Umgebung oder gar mit dem Kinde selbst eine langnoierig-gründliche Beratung darüber abhalten, ob die ausgetischten Speisen ihrer Zusammensetzung oder Zubereitung nach auch wirklich den Älnforderungen der Gesundheit entsprechen oder ob sie nicht zu schwer verdaulich oder schädlich sind. Ein solches Vorgehen ist sehr geeignet, das Kind kritisch und wählerisch ztt niachen, und sein Mißtrauen gegen alle und jede Speise zu nähren. Von einem Beispiel dieser Art erzählt Dr. Szegö in der „Wiener Medizinischen Wochenschrift". Ein Patient seiner Anstalt, ein Itzjähriger Knabe, zeigte nämlich diese Aenasilichkeit in entern besonderen Grade. Den kleinsten Bissen seines Essens zerstückelte er bis zur Widerwärtigkeit, und hatte er ihn schon in den Mund gesteckt, so walzte er ihn zwischen den Backen lange hin und her, bis er ihn mit merkwürdiger Aengstlichkeit und mit verzweueltem Gesichtsausdrucke verschluckte. Wie er später gestand, geschah das aus Furcht vor Bakterien, wie sie in so frühem Alter wohl selten vorkommen tvird. Humoristisches. * Sie hatten anfang Dezember geheiratet und der 24. nahte heran. „Weißt Du, liebes Weibchen", sagte er eines Abends, „wie müssen keine Geheimnisse vor einander haben, nicht wahr, Liebchen ? - „Nein, Schatz", flüsterte sie. - „Deshalb", stchr er fort „mochte ich Dich bitten, mir zu sagen, wieviel Du für Weihnachtsgeschenke für mich auSzugebeu beabsichtigst, damit ich berechnen kann, wte- viel Geld mir übrig bleiben wird, nm Dir etwa? zu kaufen. * Tochter: „Lade nur nicht Deinen Vetter vom Lande wieder ein!" - Mutter: „Hat er sich einen Schnitzer vor der Gesellschaft zu Schulden kommen lassen, Kuck? —Tochter. „Das sollt' ich meinem Als ich ihm einen Stuhl Louis XIV. zeigte, fragte er, ob Louis ein guter Möbeltischler sei." ' U u b i! lig es V e rla n g e n. Die Pollzewerwaltung einer kleinen Stadt Posens erließ unlängst folgende Vecsugung: „Vie tägliche Reinigung und Fortschaffung der Straßen und Rmusteme wird hiermit in Erinnerung gebracht." Bexirbild. Nachdruck verboteu. Um Gokleswillen, das gibt ein Unglück, wo ist der Chauffeur? Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Silbenrätsels in voriger Nummer: Katabu — I(to — Anbeinach — Vdyttieo — Vacitu«; Kiao - Tschou. Redaktion: Ernst beb. — Rotationsdruck und Verlaa der BrübPicfien Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lana«,