,L» Jem Wahren, Edlen, Schönen. Ein Großstadtroman von Fedor v. Zobeltitz. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Imhoff steckte die rechte Hand in den Nockausschnitt und lächelte wieder fein. Er tat so, als sei eigentlich er selbst der großmütige Geber. Aber in Hammer wuchs das sich leise regende Mißtrauen. Es war doch verblüffend, wie der junge Mensch mit den Millionen um sich warf. Und wo kamen sie her? War die Pcretti wirklich so reich gewesen? . . . Der Baumeister stand jetzt in der Fensternische und hatte sich mit einem Bein auf den Sims gesetzt. Er ließ seinen blonden Schnurrbart durch die Finger gleiten und schaute beobachtend, unter halb gesenkten Lidern, zu Priestap hinüber, der noch immer, eng in seinen Pelz gehüllt, wie fröstelnd im Sessel kauerte. Wohl eine Minute lang sprach niemand. Imhoff schaute auf seine Fingernägel und sah diplomatisch aus. Draußen war es dunkler geworden. Regenwolken zogen am Himmel auf, und es sprühte auch schon ein leichter Schauer gegen die Fensterscheiben. Im Schlafzimmer der toten Schönen umflorten sich Ecken und Winkel. Aber aus dem Dämmer- grau stieg vor den Augen Hammers ein weißschimmernder Marmorbau auf, der weithin den breiten Boulevard beherrschte — luftig gestellte Säulenreihen mit stolzen Kapi- tälen und köstlichen Gesimsen darüber — und ein mächtiges Portal von erlesener Schönheit wie die Goldene Pforte zu Freiberg — und aus farbcnglühender Mosaik hcrvorleuchtcnd das von Putten und Eroten getragene Spruchband mit der Verheißung „Dem Wahren, Schönen, Edlen" , . . Hammer fühlte bei dieser Vision, wie ihn eine Art Fieber beschlich. Daß dieser Traum einmal Leben und Wirklichkeit werden könnte, hätte er kaum zu hoffen gewagt. Er war ein genialer Architekt und man schätzte ihn. Sprach man von Urban Hammer, so erging man sich in Lobesäußerungen, und nur die Fachgenossen hatten zuweilen ein Aber — „aber ein Phantast", pflegten sie hinzuzufügen, wenn auch sie ihn sonst rühmten. Man schätzte ihn. Er selber aber schätzte seine Kunst minderwertig ein, weil er sie nicht ausschöpfcn konnte. Er bekam wohl Aufträge, doch sie genügten ihm nicht. Er entwarf Zauberpläne und man zerstörte sie ihm. Er baute immer nur Lriftschlösser, und man wollte auf Erde und Grund gebaut haben, ivo jede Rute ein Vermögen kostete. Da schrumpften die Zauberpläne zusammen, und aus dem Marmor wurde Stuck, und Surrogate traten an die Stelle edelsten Maierials. Verdammte Billigkeit! Unlustig ging Hammer cn feine Ärbeitxp, Ex war ein Genie,. aber. kein .Rechenmeister. Die reichen Florentiner Patrizier fehlten ihm, die Michelozzi und Majano Goldsäckc für ihre Palazzi ins Haus tragen ließen, und die gekrönten Mäcene, die nicht nach der Währung fragten. Was er selbst verdienen konnte — daran dachte er zuletzt. Er war ein schwärmender Idealist. Aber bauen zu können, ganz so wie er wollte, ohne den Hemm- schuh der Billigkeit, in strahlende Pracht hinein, einen Bau ohnegleichen: davon träumte er wenigstens. Manches mußte Traum bleiben; das war gewiß. Pharaonen und Cäsaren gab cs nicht mehr, und auch die Blüte von Florenz war dahingewelkt. Heute zählte man sein Gold. Aber ein Stückchen des Traums konnte dennoch Leben werden . . . Ein Lenzgewitter ging draußen hernieder. Es blitzte und donnerte, und der Regen rauschte. Es war fast dunkel im Zimmer. Bei einem fahlen Blitze, dem tosendes Grollen folgte, erschien Hammer das blasse Gesicht Pricstaps seltsam verschönt. Ter junge Mensch stierte in die leere Luft. Seine herrlichen Augen waren weit geöffnet und leuchteten wie phosphoreszierend, lieber das ganze Antlitz, das in dieser Beleuchtung fast weiß war, verbreitete sich eine edle Weichheit, ein Ausdruck von köstlichem Idealismus. Es glich der Inkarnation eines Gedankens von größer Schöne. In diesem Augenblick fühlte Hammer eine starke Sympathie für den Jüngling. Er war ihm früher unleidlich gewesen. Und ganz plötzlich schlug sein Empfinden um. Er trat leise zu ihm heran und streckte ihm die Hand entgegen. „Seien wir Freunde", sagte er. Priestap schauerte zusammen, als sei er aus vagen Gedanken aufgcstört worden, und schaute groß und fast ängstlich zu Hammer empor. Dann ging es wie ein Widerstreit der Gefühle über sein Gesicht: in rascher Folge Erschrecken, Wehmut, Freude, Glück. Er schnellte auf und umspannte mit sieberheißen Fingern die Hand Hammers und stammelte mehr als er sprach: „Freunde —? Wir beide , . . ach, wie gern! . . . Ach, wie gern, Herr Baumeister! Es ist das erstemal, daß mir jemand von Freundschaft spricht — in so — so herzlichem Tone ..." Und wieder wurde er weich und fuhr fort, während große Tropfen über seine Wangen rannen: „Ich fühle, ich bin heute unfähig, mit Ihnen weiter über das Geschäftliche zu verhandeln. Ich suche Sie auf, Herr Baumeister. Lassen Sie mir nur Zeit . . . Dieser gräßliche — gräßliche Tod Rosalbas hat mich so furchtbar erschüttert. Ich bin gar kein Mensch mehr. Jeder Nero in mir zittert und ist wie zum Zerreißen gestrafft. Ich . . . mein Gott, ich bin sehr unglücklich ... ich habe mein Bestes verloren ..." Er sank zurück in den Sessel, schlug die Hände vor das Gesicht und schluchzte laut. Sein ganzer Körper war wie öoti Krämpfen geschüttelt. - ii Hammer winkte mit den Augen zu Imhoff hinüber und ging mit sachten Schritten zur Tür. Da war fein Wort mehr zu sprechen; da gab es auch feinen Trost. Da muffte die Zeit heilen. Während draußen von neuem der Donner krachte, schlug die Tür hinter den beiden zu. Sofort nahm Jnchoff Hammers Arm. _ Na, Baumeister — was hab ich gesagt?! ..." Er lachte aus . . . „(Sin Prachtkerl, der Priestap, nicht wahr? Entre nous: ein bischen verdreht — wer ist das denn nicht l Entre noua: eine Verrücktheit, so mit den Milliönersch herumzuaasen — aber wen gehts was an! ... Baumeister, was hab ich gesagt? Sie bauen das neue Theater — Unter den Linden — vorn ionische Säulen — drei Ränge hoch, mit einem Velarium und verschiebbarem Proszenium, mit Marmor und einer Bühne zum Drehen. Eine Million haben wir und das Grundstück dazu!" „Wo liegt das?" fragte Hammer und blieb stehen. „Unter den Linden — Sie hören ja!," „Aber wo?" „Zwischen Friedrich- und Mauerstraße — Primalage." „Gehen wir hin." Imhoff machte ein betretenes Gesicht. „Donnerwetter, Sie haben es eilig! Es gießt in Strömen." „So fahren wir hin . . . Ich muß mir den Platz an- schauen, wo sich das neue Theater erheben wird. Ich sterbe sonst." Er zog Imhoff mit sich. Im Auktionszimmer war es leerer geworden. Nur der alte Samuel hielt noch aus, mit schnüffelnder Nase und rot gewordenen kleinen Aeugelchen. Auch Josef Berndal war noch da und wartete geduldig auf die Nummer 482, die Lithographie der Jenny Lind, ein Porträt, das er für falsch hielt. Konsul Werner, der glücklich seine Molitzreausgabe erstanden hatte, war mit dem Geheimerat frühstücken gegangen. Graf Frehlinghaus, der ein großer Genealoge war, hatte gehofft, eine Sammlung handgemalter Wappen adeliger Geschlechter aus dem 16. Jahrhundert billig bekommen zu können; aber der alte Samuel hatte die Rücksichtslosigkeit, selbst den Hofmarschall zu überbieten, und da war der Graf wütend davongegangen. „Meine Herren," rief der Auktionator, „ein Ballen Silberspitze! Echt Silber. Hervorragende Arbeit. In Brüssel erstanden, also aller Wahrscheinlichkeit nach flandrischer Pro- venienz. Gewicht anderthalb Zentner. Wer bietet?" „Gott bewahre," sagte Herr Berndal und lachte, „was hat die Peretti alles zusammengekauft l" Samuel war aufgestanden und prüfte die Spitze, die als schwere Ballen neben dem Auktionstische lag. Er schnüffelte und verzog das Gesicht. „Nix echt," meinte er weinerlich, „auch keine flandrische Arbeit nich. Fuffzig Märkl" Der Auktionator fuhr entrüstet auf. Er schwor auf die Echtheit. Ein Antiquar bot dreihundert Mark. Sofort kreischte Samuel los: „Gäb ich dreihundertfuffzehn; aber ich ruinier' mer . . ." Alles lachte. Die Zahlen flogen Häher. Bei achthundertfünf Mark standen die Angebote. Da war Urban Hammer an den Ballen herangetreten und nahm ein Stück Spitze in die Hand. „Wollen Sie se nähmen, Herr Baumeister?" fragte der Hofantiquar. „Dann paß' ich. Sie soll'» se haben. Aber dem Bernstein gönn' ich se nich." Bernstein war ein Konkurrent Samuels, der hinter dessen Stuhl stand, ein vierschrötiger Mann mit bissigem Gesicht. Er zuckte mit den Schultern und sagte: „Ich werd' mich gerade mit Ihnen streiten, Herr Samuel!" „Achthundertzwanzig!" rief Hammer. Es bot niemand höher. Hammer war allgemein bekannt und beliebt und stand außerhalb des Kampfes der Konkurrenten. Die Spitze wurde ihm zugeschlagen. Aber als er zahlen sollte, siel ihm ein, daß er kaum hundert Mark bei sich hatte. Auch sein Bankkredit war so ziemlich erschöpft. Josef Berndal sah sein verlegenes Gesicht; er kannte den Leichtsinn des Architekten. „Soll ich für Sie auslegen, Herr Baumeister?" fragte er. „Ich habe genügend bei mir . . ." Hammer nahm das Anerbieten dankend an und war nunmehr der Besitzer von anderthalb Zentnern Silberspitze. „Das ist geschenkt," meinte der Auktionator, „ich laffe Ihnen den Ballen zuschicken, Herr Baumeister . * ♦' Dann erhob er wieder seine Stimme: „Nummer 478, meine Herren! Eine Metallplakette mit allegorischen Figuren — vermutlich die Geburt des Frühlings —" Hammer verabschiedete sich von Berndal und verließ dann mit Imhoff das Auktionszimmer. Draußen auf der Treppe lachte der ehemalige Tenorist fröhlich auf. „Baumeister, Sie sind ein sonderbarer Heiliger", sagte er. „Wozu haben Sie sich denn um aller Welt willen für achthundert Mark Silberspitze auf den Hals geladen?!" „Ganz einfach" erwiederte Hammer, „um sie als Borte an den Borhang unseres neuen Theaters zu setzen . . ." Imhoff war so verblüfft, daß er nicht gleich zu antworten wußte. War dieser Baumeister ein drolliger Mensch ! Tas Theater stand noch nicht einmal auf dem Papier, aber die Vorhangborte mußte gekauft werden . . . Es regnete noch immer. Hammer rief eine Droschke heran. Während man nach den Linden fuhr, war der Baumeister wie in Gedanken versunken. Imhoff hatte erwartet, daß er ihn mit Fragen bestürmen werde. Wer Urban hatte sich eine Zigarre angesteckt, hüllte sich in Rauchwolken, lehnte sich tief in die Wagenpolster und ließ seinen Nachbar, reden. An der Ecke der Linden und der Friedrichstraße drückte Hammer auf das Pfeifventil im CoupS, und di« Droschke hielt. „Aussteigen", sagte der Baumeister. „I der Deibel", ries Jmbosf, „es regnet noch immer, und keiner, von uns hat einen Regenschirm!" „So werden wir naß", meinte Hammer ruhig. Er bezahlte den Kutscher und schritt die Linden hinab. Aergerlich trottete Imhofs neben ihm her. Es grimmte ihn, daß der Baumeister sich so schweigend verhielt. Er begann auch plötzlich die geistige Ueberlegenheit des anderen zu empfinden. Bisher "hatte er so gut wie allein diese große Sach« in der Hand gehabt und hatte doch erst Hammer herangeholt. Und nun war ihm aus einmal, als sei er von btcjctit „Hören Sie mal, Baumeister", begann er und schüttelt« die Regentropfen vom Kragen seines Havelocks, „wenn aber aus der Geschichte was tote, dann — wissen Sie, ich bin nicht ehrgeizig — aber eins bedinge ich mir aus: ich will Oberregisseur der neuen Oper werden —" Hammer nickte lächelnd. „Versteht sich", antwortete er, „das sollen Sie werden." „Und meine Tochter wird engagiert —" „Wird engagiert. Ich kenne Ihre Tochter zwar nicht, und weiß auch nicht, als was sie engagiert werden soll. Aber engagiert wird sie. Tas haben Sie sich schon als Bermittlerlohn verdient. . Er war stehen geblieben und trat nun etwas weiter Ms das Trottoir zurück. Seine Augen flogen, gleichsam mit einem einzigen Blick das umfassend, was er sehen teilte, über das Haus vor ihm. Tann schritt er durch die Einfahrt quer über den Hof, blieb hier von neuem stehen, ging zurück auf die Straße, äugte abermals an dem Hause empor und wandte sich hierauf an Imhoff. „Tie Tiefe ist genügend", sagte er, „aber ich muß eine größere Front haben. Kommen Sie mit!" Er zog die Glocke am Nebengebäude und klopfte an die Tür der Portiersloge. „Entschuldigen Sie, Berehrtester" — und er ließ ein Geldstück in die Hand des Oefsneuden gleiten — „wem gehört dieses Haus?" „Herrn Josef Berndal in Grünewald", antwortete der Portier. (Fortsetzung folgtzf 18 Feind. GuastModo. Skizze von Max Wundtke. (Nachdruck verboten.) Eigentlich hieß er Karl Beier. Der Name hat nichts Romantisches an sich. Bei sämtli en Mitgliedern der Redaktion hieß er Quasimodo. Das war uAR weiter zu verwundern. Wer ihn stih, mußte unwillkürlich an den bestialischen Glöckner der Pariser Kathedrale denken, den alle Welt aus Viktor Hugos berühmtem Romane kennt. Ein kleiner vierschrötiger Kerl mit unförmigem, fast kubischem Kopf voll roter Haare, mit ganz blaßblauen Augen, und Lippen, die, wenn sie sich zum Lachen verzogen, fast von einem Ohr zum anderen reichten und ein ganz schauderhaft defektes Gebiß sehen ließen. Dazu hier und da etliche Warzen auf Kinn und Wange, und Stirn und Augenpartien, wie es bei Rothaarigen mm einmal Sitte zu sein scheint, mit Sommersprossen übersäet. Dabei aber hatten die Formen der Nase und des Mundes keineswegs an der allgemeinen Mißbildung tellgenommen. Die Lippen hatten sogar, wenn auch fast blutlos und schmal, einen nierk- würd-lg fernen Zug, der aber verschwand, sobald er sprach oder lachte Denke man sich dazu noch den Menschen hinkend, die eine Schulter bedeutend in die Höhe gezogen, buckelig und mit entsetzlich langen Armen, und man hat das leibhaftige Wider- sprel des Apolls von Belvedere. — Wer kein Gebildeter hätte sich über den Menschen lustig gemacht. Man mußte ihn ernst nehmen. Er war wirklich ein prächtiger Kerl ttotz seiner häßlichen Außenseite,- ruhig, pflicht- kiftig, gefällig, bescheiden. Quasimodo war nämlich Heizer an der Dampfmaschine, die den Rotationsdruck einer großen Zeitung auszuführen hatte. Em ganz kleiner Teil der Dampfkraft war an eine kleine Schokoladenfabrik vermietet, die im ersten Stock des Maschinengebäudes ff ®e.tm hatte. Eine Riemenscheiben-Transmission führte zu den Mascyinen empor. _ . P war _ alt gemein beliebt und hatte schwerlich einen Sn wal über ihn gespottet, so nahm er es mit ruhiger Gleichgiltigkeit hm als wäre er von Kindheit an daran gewöhnt und hatte es aufgegeben, sich dagegen aufzulehnen, weil es ia doch zu nichts führte. Höchstens einem Gebildeten gegenüber V^stieg W sich mmnal zu Mer, Entgegnung. „Na ja", Pflegte tr W sagem ,,hübsch bin ich ja Nicht, aber das ist dem lieben G°tt seme Sache. Er wird ja Wohl wissen, warum alles so ist." Das war keine Redensart bei ihm, sondern es kam aus einem überzeugten Herzen Er war wirkliche fromm, und diese Frömmig- £!*' allem den Beweis göttlicher Weisheit und Gerechtig- erblickte, erfüllte fetn Herz mit einer beneidenswerten Fröhlichkeit und Stetigkeit. „„,2" einem jedoch wurde er fleißig gehänselt. Es war aber auch zu komisch. . unsäglich rührend und traurig jedoch für deN' der mit seinen Einpsinüungcn nicht an der Oberfläche haften bleibt. Quasimodo liebte! , . 2a, ^dieser unförmige, äußerlich so mißratene Mensch mit war^virklich reichen, aber harmonischen Seele liebte. Es „Es ist zum Schreien", sagte der Setzersaktor. Kr er sein Herz geweiht hatte, war ein bild- schonE Mädchen. Die schwarze Jule wurde sie von dem Personal kr Druckerei und von den Angestellten der Schokoladenfabrik blitzäugiges, munteres Ding. Ä^»?kckenhelles Lachen drang oft genug bis hinauf in die und weckte m den Herzen der alten Knaben ledesmal die Vorstellung von Kirscheublüte und Amselschlag Sie gehörte in die Schokoladenfabrik. a M und heimlich Quasimodos Liebe auch wär — alle Welt wußte davon., Er verstand eben nicht zu lügen, auch mit Mien^n^t?«r mtt ?inen Mienen nicht. Freilich verrieten “S ’ -Und Augen , sogar dem Seelenkenner für gewöhnlich -sowie aber die schwarze Jule in seinen W- hrnehmungs- lrat — er brauchte nur ihre Stimme zu hören, ja, er er- Kunte sie sogar an ihrem Tritt — dann flog cd1 wie sonniges Aufleuchten über, fetn Gesicht. Uiü> wenn er sie gar sehen durfte, l™ b^ann fein Auge zu strahlen, als wäre ihm eine Offen- geworden. Er ruhte nicht eher, als bis er sich morgens überzeugt hatte, daß sie glücklich und froh an ihrem Stillt er mittags seine stampfende Maschine zum Oskacht hatte, dann lauschte er an der Nein en Hinterkommen 6SIe SlMUie vernahm, und sie die Treppe herab- Kobllntü? in Wg er nach vorn, um an der kleinen l -hr uachzu)chauen, wenn sie über den ickwunben Jange die koketten Schürzenbänder ver- fchwmÄen waren Er dachte nur an, sie , und träumte nur von ^räumen" ~?,eTt ®nr la Mr ihn nur Arbeiten und ~ raumen, denn Verkehr oder Zerstreuung hatte er nicht Es hW<> wij'^ge Traumliebe. Er dachte gar nicht daran, daß batte :-r9^L€ttoa8 Hihren könne. Das Unabänderliche bkt-- ihn philosophisch gemacht. Er liebte und träumte; das seine Liebe^war wie eine Blüte, die in sandiger öffn,et- lragt auch nicht woher, wohin, und schaut m den offenen Himmel und duftet, un3) M genug, daß sie blühen, schauen und duften darf, lind die schwarze Jule.? Ei unii,. kokett,, wie fast jedes. Weib im allgemeinen und jedes schöne Weib im besonderen ist, freute sie sich im Allen der schwärmerischen Liebe des Häßlichen, wenn sie auch äußerlich die Gleichgiltige spielte und sich stellte, als wäre Quasimodo überhaupt gar nicht da. Frauen nehmen rede Neigung, die sie entfachen, für ein Lob, und noch kein Weiser hat ausgedacht, welche Unmengen Lob eigentlich ein Weib vertragen kann. Das hindert sie aber nicht, sich zu anderen über so einen armen Schmäher lustig zu machen. Die schwarze Jule war nur ein ungebildetes' Fabriksmädchen; aber sie beherrschte alle Kunstgriffe der Koketterie wie eine Dame, die die ganze Schule unserer Kultur, Ueberkultur cum laude durchlaufen hat. Eines Morgens fand sie auf ihrem Arbeitsplatz, unter ihrer alten Werkjacke versteckt, ein kleines Veilchensträußchen. Sie freute sich darüber. Eine innere Stimme raunte ihr zu, von wem es war. Das machte ihr nicht weniger Freude. So oft sie konnte, nahm sie es in die Hand und roch daran. Als Frühstückspause war, steckte sie sichs mit einer Nadel an die Brust. Quasimodo hatte es von seiner Maschine aus wohl gesehen, als sie mit einigen Genossinnen auf dem Hofe stand, frische Lust zu schöpfen. Da wars ihm, als wäre ihm etwas Wunderseliges geschehen Den ganzen Tag leuchtete eitel Sonnenschein in seinem Herzen. Mit keinem König hätte er tauschen mögen. Und wieder lag am nächsten Morgen ein Veilchensträußchen da, und wieder trug sie es an , ihrer Brust, ohne den Spender auch nur eines Blickes zu würdigen. Wer das kümmerte ihn nicht. Sie freute sich darüber; das war Grund genug für ihn, glücklich zu fein. So sorgte er Tag für Tag für eine kleine, sinnige Aufmerksamkeit. Und sie nahm sie jeden Tag an als etwas Selbstverständliches, bis ihr einst gesagt wurde, ob sie nicht wüßte, von wem das aus einer blassen Rose und einigen Blättern zierlichen Farrenkrautes gebildete Sträußchen cherrühre. Nein, sie wüßte es nicht. Wird wohl einer von den albernen Menschen sein, die ihr aus Schritt und Tritt Nachläufen. Aber sie sollen sich nur nichts einbilden. . . „Ach", meinte eine Genossin, „verstell' Dich doch nicht. Du weißt ganz genau, daß es der Bucklige ist." „Der Bucklige? Nein, wahrhaftig nicht. Wer könnte auch auf diese Mißgeburt kommen ? Wirllich, weißt Du das gewiß?" „Ganz gewiß. Heute morgen hab' ich ihn beobachtet." „Dieser abscheuliche Kerl, was fällt denn dem ein?" Und sie nahm die Rose, warf sie auf die Erde und trat mit dem Fuße darauf. Es' war auf dem Hofe und Quasimodo sah von seiner Kohlentür alles mit an. Die Mädchen lachten und machten ihre Witze über den Schatz der schwarzen Jule. Da wurde sie zornig, spuckte auf die zertretene Rose, schaute hinter sich, gerade dahin, wo er bei seiner Maschine stehen mußte, und sagte mit verächtlichem Lippenzucken : „Das wäre mir auch "gerade der Rechte!" Dem kleinen Quasimodo war zumute, als hätte die Sonne plötzlich ihren Schein verloren und als stände er ratlos in Sturm und Nacht und wüßte keine Stelle mehr, wo er fein Haupt hinlegen sollte. Sein Herz war heimatlos geworden. Wer die Sonne ist ja da. sagte er sich; nur finstere Wolken drängen sich davor. Sie gehen wohl wieder vorüber. Und wieder lag am nächsten Morgen eine weiße Rose auf ihrem Matz. _ Mit klopfendem Herzen wartete er auf die Frühstückspause. Schrill^ klang der Pfiff der Dampfpseife. Das Klappern und Stampfen machte kurze Rast. Bebend vor Erregung stand er an der kleinen Luke im Mauerwerk, die in das Treppenhaus hinaus- sthrte.. Jetzt kam sie die Stufen hinunter. . . andere mit ihr ... ■ sie flüsterten. Vor der Luke standen sie still, er sah es, aber sie konnten ihn nicht sehen. Plötzlich flogen wie große Schneeflocken, weiße Blätter durch die Luke. Dann Kichern und Lachen, und eilig, waren die Mädels die Treppe hinunter. Quasimodo stand noch lange da und schaute auf die Trümmer seiner Rose. Er atmete schwer. Wie große, weiße Flocken lagen sie auf dem schmutzigen Steinboden des Maschinenhauses. Schneeflocken waren m das Blühen und Glühen seiner Seele gefallen. Schneeflocken waren die Blätter dort unten . . . sie kündeten ihnt den Winter an. Er strich ein paarmal mit der Hand über die Augm, als hinderte ihn etwas am Sehen. Plötzlich zuckte er auf. Schon halb zehn Uhr? Ein Griff, ein Psisf, und wieder begann das gleichförmige, ohrenbetäubende Stampfen und Dröhnen. Quasimodo hatte jetzt zu tun. Immer abex -zog's' seinen Blick mit magischer Gewalt zu den weißen Blättchen auf den schwarzen Steinen. Aeußerlich hatte er sich bald mit den Tatsachen abgefunden. Er liebte sie weiter, wie er sie von Anfang an geliebt hatte; aber er, wollte sie nicht mehr kränken durch seine Zudringlichkeit. „Sie sollten sich das Mädel bald mal aus dem Sin« schlagen, Beier", redete ihm jemand gut zu. „Es hat doch gar keinen Zweck." Da sah er ihn an mit lächelndem Gesicht. „Ich bin doch nun einmal für sie geschaffen. Der liebe Gott wird schon wissen, warum." Eines Tages horchte der verwachsene Ritter Toggenburg auf. Das war ihr silberhelles Lachen. Und es klang, als wäre sie ganz in der Nähe. Es war aber keine Pause. Er lauschte an- aeftrenater. Er lief in den hinteren Raum des Mafchinenbaufes, 16 ttt dem die notwendigen Kohlenvorräte lagerten. Da hörte er deutlich ihre Stimme. Sic kam von oben. Da war der Kar- tonnagenmaschlinenraum der Schokoladenfabrik, -LN der Decke war eine Oeffnung. Eine rohe Holzleiter führt von hier aus direkt hinauf Er stieg früher zuweilen hinan, um in der Pause mit dem dort beschäftigten Maschinenmeister zu schwatzen. Ganz deutlich hörte er sie reden und kichern, eine Männerstimme dazwischen. Ihn zwingt es auf die Leiter; er weiß nicht wie. Ist es Eifersucht? Er kann sich keine Rechenschaft darüber geben. Er muß hinauf. Behutsam steckte er den Kopf durch die finstere Oeffnung. Da sieht er die schwarze Jule lachend im Arme des Maschinenmeisters. Es geht wie ein Stich durch seine Brust. Aber er hat gar nicht Zeit, sich lange zu,kränken. Seine Augen weiten sich, der Mund steht offen, als wollte er schreien; doch kein Ton kommt heraus. Er sieht, »me die schweren, eisernen Walzen dort das Kleid des schäkeriiden Mädchens erfassen. Sie gehen langsam, aber was sie zwischen sich haben, lassen sie nicht mehr los. Sie werden das Mädchen eisern an sich heranziehen, und dann erfaßt sie das lederne Riemenwerk der Transmission und... , , Ein zweifacher Schrei ertönt wie aus erneut Munde. Machend bricht eine Sprosse der Leiter. Qnasimodo hat sie gewandt und fliegt, auf sich nicht mehr achtend, die Leiter hinab. Er stürzt zur Erde, aber mit Windeseile ist er wieder auf den Beinen und wirft sich, sinnlos vor Angst um das Mädchen, dessen gellender Hilferuf noch einmal sein Ohr trifft, zwischen Treibriemen und Schwungrad von hinten gegen die Welle. Was er wollte, hat er erreicht; der Riemen gleitet auf die lose Scheibe, und oben steht die Welle mit ihren Rädern und Walzen still. Ihn aber hat das Schwungrad ergriffen und nach mehrmaligem Umherschleudern auf den Boden geworfen, wo er als formlose Masse liegen bleibt. Ich stand bei ihm, als er auf schnell hergerichtetem Lager für kurze Zeit zum Bewußtsein znrückkehrte. „Lebt sie?" war seine erste Frage. Sie war mit dem Schrecken und einigen Hautabschürfungen ■ chavougekommen. Seine Augen in dem verquollenen Gesicht glänzten auf. „Ich sagte es ja, der liebe Gott weiß schott, warum. Ich war für sie bestimmt", murmelte er. Fünf Minuten später war er tot. Qnasimodo hat recht gehabt: Er war für sie bestimmt gewesen. Gott wird gewußt haben, warum. In feiner Tasche fand man eine Handvoll vertrockneter Blätter, bie von einer weißen Rose zu stammen schienen. Er hatte, sie bei sich getragen bis zuletzt. ______________ Geschmack und Farbe der Eier. Zu dem eisernen Bestand des Volksaderglaubens gehört die Ansicht daß braunschalige Eier besser schmecken als weißschalige. Dieser Irrtum ist ganz allgemein verbreitet, nicht etwa nur bei einfachen Leuten, und sollte aus mehr als einem Grund endlich nackdrücklich bekämpft werden. Einmal würde dadurch die dumme, aber von Geschäftsklugheit eingegebcne Gewohnheit der Händler aufhören, die Eier mit Kaffeeaufguß bräunlich zu färben, und, was noch wichtiger ist, würde man auch nicht länger den russischen Eiern, die sich häufig durch braune Schale auszeichnen, vor dem inländischen Erzeugnis den Vorzug geben, obgleich sie keineswegs besser, sondern eher schlechter schmecken, lieber Farbe und Geschmack der Hühnereier wird eine weitere Belehrung durch einen Aussatz von Schiller-Tietz in den Blättern für Gesundheitspflege gegeben. Es wird darin zunächst an die alte Ueberlieserüng erinnert, daß die Bewohner der Insel Delos schon vor zwei Jahrtausenden eine großartige Hühnerzucht betrieben und nach dem Bericht von Cicero bei jedem Ei genau angeben konnten, von welcher Henne es gelegt war. Diese Geschichte ist durchaus nicht unglaublich, Weil die alte Redensart von der Aehnlichkcit der Eier eigentlich garnicht berechtigt ist. Rur für die Eier einnndderselben Henne trifft sie zuweilen zu, nicht aber für die Eier verschiedener Hcunen oder gar die von verschiedenen Hühnerrassen. Sogar bei derselben Henne ist Größe, Gewicht, Form und Farbe der Eier nach dem Alter des Tieres, nach der Legezeit, nach Haltung und Fütterung sehr verschieden. Um einige Rassen zu nennen, so legt die Urahne aller Hühner, das indische Bantivahuhn, ebenso wie alle anderen asiatischen Rassen, Eier von dunkler Schale, die mitunter sogar noch Punkte ausweisen. Die Eier des Cochinchinahuhnes sind hell- bis dunkelgelb mit feinen rotbraunen Punkten nsw. Die europäischen Hühner- rassen dagegen legen sämtlich ganz Helle oder weiße Eier. Eigentlich müßte den weißen Eiern der Vorzug gegeben werden, denn sie sind ebenso nahrhaft und wohlfchmeckend wie die farbigen, dabei aber im Durchschnitt größer, was gewiß von Wichtigkeit ist, so lange die Eier noch nieist nach der Zahl und nicht nach dem Gewicht verkauft werden. Was den Geschmack der Hühnereier betrifft, so ist er beim Eiweiß immer derselbe, vorausgesetzt, daß die Legehühner gesund und wohlgenährt sind. Die eigentliche Verschiedenheit des Geschmacks wird durch den Eidotter bedingt, und hier hat allerdings die Schätzung nach der Farbe eine Berechtigung. Die Farbe des DotterS ist sehr verschieden, von einem ganz blassen Gelb bis zum rötlichen Orange. Es wird allgemeill anerkauut, daß die Eier mit dunkel gefärbtem Dotter erheblich besser schmecken. Die Entstehnng der Unterschiede beruht lediglich auf der Haltung und Fütterung der Hühner. Wenn diese sich ganz unbeschränkt bewegen können, so wird der Dotter ihrer Geier die Rsmeurätsel. Nachdruck verboten. Nmanda - Elsride - Engeuie — Elisabeth - Helene - Paula. Man ordne die vorstehenden Mädchennamen derart, daß der erste Buchstabe des ersten Namens, der ^itebes zweiten, dritte des dritten u. s. w. wiederum einen Mädchennamen e g Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Versteck-Rätsels in voriger Nummer; Spare in der Zeit, so hast du in der Not. gewünschte tiefere Farbe haben, wie sie sich auch bei den Eiern allen wild- lebenden Vögel findet. Der Grund liegt darin, daß die freilebenden Hühner zu ihrer pflanzlichen Ernährung einen genügenden Znsatz von tierischen Stossen in Gestalt von Würmern und Insekten zn sich zu nehmen; Hühner dagegen, die in engen Höfen oder gar in Häusern eingesperrt und auf daS ihnen zugewvrfene Futter angewiesen sind, werden Eier mit hellem Dotter lenen das mit einem zutreffenden Ausdruck als Kennzeichen einer „Bleich« sucht'der Hühnereier" benannt worden ist. Diese Bezeichnung trifft um so mehr zu als der Farbstoff der Hühnereier eine eisenhaltige Verbindung ist, wie sie mich unferm Blut die Farbe gibt. Uebrigens erklärt sich daraus auch die Zuträglichkeit des Eiergenuffes für bleichsüchtige Personen, und für diese wird es um so mehr darauf ankommen, Eier nut dunklem Dotter zu erhalten. Der Geflügelzüchter sollte also feine Aufmerksamkeit, statt sie auf die Farbe der Eierschalen zu richten, lieber der Färbung der Eidotter zuwenden, weil sie ihm Aufklärung darüber gibt, ob feine Hühner zuträglich gefüttert und gehalten werden. Vermr-etzSss- * Die Ehescheidung in China. Den Söhnen deS himmlischen Reiches wird die Ehescheidung im allgemeinen sehr leicht gemacht. Der Franzose Paul d'Enjoy hat sich der Mühe unterzogen, die ziemlich ver- wickelte Ehegesetzgebmig in China zu studieren, und er teilt nim die welmt- lichsten Bestimmungen über die Scheidung nach chinesischem Rechte mit. Der Mann kann seine rechtmäßige Frau verstoßen, ^nn sie ke,ne Äinder hat, sich schlecht beträgt, es an AckiMng gegen die Ellern ihres Mannes fehlen läßt, wegen übler Nachrede, Diebstahl oder Effermcht. Eine geschiedene Fran darf wieder heiraten, sie darf auch bet dem gegen die Scheidung Berufung einlegen wenn seitens des Mannes e n Mißbrauch der Autorität oder eine Verletzung des Gesetze» vorliegt, u id er kann mit achtzig Hieben bestraft und gezwungen werden, f-me Fran urück unehmen. Eine Scheidung kann auch eintreten wenn der Mann oder die rechtmäßige Frau das Heim verläßt Die r°cht>naß,ge Fran die das eheliche Heim verläßt, begeht em Verbrechen, das mit hundert Hieben bestraft mirtJ In diesem Falle hat der Mann das Recht, sie surückz>mehmen oder sich von ihr scheiden zu lassen, er kann sie auch nach feinem Belieben an einen anderen verheiraten. Die Frau, die aus ihrem ^^n Antriebe nach ihrer Flucht, aber vor ihrer Scheidung heiratet, wird zum Lode durch den Strang verurteilt; dieselbe Strafe trifft auch die Ehebrecherin. Verläßt der Mann das eheliche Heim, fo muß die Frau drei Jahre ohne Nachricht von ihm geblieben fein, ehe sie sich scheiden lassen kann, un z dieser Scheidung muß der Mandarm seine Zustimmung geben. , Dann darf sie wieder heiraten. Verläßt die Frau vor Ablau der drei Jah auch das eheliche Heim, fo erhält sie achtzig H'ebe. und bei einer Wieder Verheiratung hundert Hiebe. Die Scheidung ist obligatonfd) bet Ehebruch fettens der Fran, wenn die Fran ihren Alaun oder der Di mm seine Frau schlägt und schwere Wunden -der ständige Verletzungen w,e Brüche, der Verlust eines Auges oder eines Gliedes die Folgen des Sckflag - f • Es gibt auch Ammte Hindernisse für bie Wibimg J nicht gelöst werden, wenn die Frau mit dem Manne drei Jahre um ihren oder um ibie Schwiegermutter getrauert ha, Mann und Fran arm geheiratet haben und Sufa'mnmreichgeworden sm , oder wenn die Fran keine Familie hat, tn bte sie znruckkehren rann. Humoristisches. n berRaae. H e r r, zu einem Kaufmann: '-Als" Ihnen ist der Kassierer samt einer Tochter bnrchgebraimt? — Kaus- m a irni' Der Elende I Und dazu auch noch nut ber längsten Kindlich. Frihl, als ihn Papa J nimmt! „Papa, haben wir beim auch den Hausschlüssel ^Umschrieben. Sonntagsreiter, als er das Pferd garnicht aus der Stadt brachte, zum Pferbeverleiher: "Geben feie mir niir ein anderes Pferd, der Gaul ist niir zu o alpa r oti ch Trost Onkel, der seinen studierenden Neffen vesneyr, m dessen Büchern herumkramend: „Na, was ihr^da alles lerneni »u $ da würde ich nichts davon verstehen! — Neffe. „Lrojie > Onkel, ich verstehs ja auch nicht !" , _... @ebic£,te Boshaft. Kritiker, als ihm em junger Dichter oeomne vorliest, die einschläfernd ivirken: „Sie foüten als Hypnotiseur ^Modern. A.: „Wie, sieben Töchter haben Sie?" -B.: „Ja! Ich sage Ihnen, man koinmt aiis den Verlobungen gar n ch heraus 1" Redaktion: Ernst Heb. — Rotationsdruck und Verlas der Brßhl'schen Universitäts-Buch- und Skelndruckeret. R. Lana«. Gtebeu.