Hlr 50 1906 Miitellole Mädchen. Roman von H. E h r h a r d t. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) use faltete wie ein fttnb die Händchen zusammen. „Ach ja, bitte, tun Sie das!" lachte sie in ihrer reizend natürlichen Art, „das wäre sehr lieb von Ihnen allen." „So? Was wäre denn so sehr lieh?" erkundigte sich Hauptmann von Brockhaus, der unbemerkt herangetreten war und die angeregten Gesichter der jungen Offiziere forschend musterte. Suse war purpurn erglüht und eine Anwandlung der alten Scheu vor dem älteren Offizier ließ sie nicht gleich eine Antwort finden. Trautendorf kam ihr zu Hilfe. „Wir versprachen Fräulein Meridies eine sehr vergnügte Zeit in unserem Kreise und sie geruhte, das liebenswürdig von uns zu finden." „So, so?" Nun erschien wirklich ein nwkanteS Lächeln tun den strengen Mund, das Suse empörend erschien. Aber es verging rasch, da er hinzufügte: „Ich glaube, Fräulein Meridies wird nicht schwer zu befriedigen sein, sie gibt, scheint mir, stets em dankbares Püblikumi Es wird sicher ein Genus; fein, sie zu amüsieren." ES lag eine ihm selbst unbewusste Wärme im Ton seiner Stimme, ivelche Trautendorf betroffen aufsehen lieh. Vielleicht merkte er es, jedenfalls warf er nun in seiner alten, ruhig-verbindlichen Weise hin: „Aber wir wollen die Fenster jetzt schliessen, meine Herrschaften, und zur Feier des Abends noch einen Schlummer- punsch trinken." Der Diener trat int selben Moment schon mit einem grossen Tablett in die Tür und bot den schweren, heißen Trank, der rubinfarben in den geschliffenen Gläsern leuchtete, an. Auch die Haiisfrau war mit den beiden anderen Damen erschienen, zu denen sich unterdess die Ehemänner gesellt hatten, zwei Hauptletite, die mit Brockhaus noch von früher her bekannt waren. Die Frauen, zufälligerweise zivei Schwestern, nicht sonderlich hübsch, aber brillante Figuren int tailermade und von einer Sicherheit und Freiheit des Benehmens, die Suse bewunderungswürdig dünkte. Sie wurde ganz kleinlaut. Ihre ganze sonstige Keckheit ließ sie im Stich gegenüber diesen eleganten, lebhaften Frauen, die sich so ungeniert über andere Menschen aussprachen,' so unbefangen die gewagtesten Dinge berührten. Ziemlich schüchtern ging sie auf die Unterhaltung mit bcn beiden jüngsten Offizieren an ihrer Seite ein und beobachtete dazwischen verstohlen Trautendorf, der sich gar nicht mehr um sie kümmerte, sondern in einem oft recht bedenklichen Gesvräch mit den jungen Frauen vor Uebermut sprühte und mit seinem Vorrecht als anerkannter Damen- iieblmg pikante Witze ginn Besten gab, bei denen selbst Frau von Brockhaus ihre kühle Reserve vergaß. Einmal drohte einer der Ehemänner mit dem Finger zu ihm herüber, aber seine Frau schlug ihm ein Schnippehen und lachte: „Ach was, sei kein Frosch." Und Trautendorf erzählte vergnügt weiter. Ihm verzieh man eben alles. Er war wirklich ein Schoßkind des Glücks, obgleich sein Leben unter sehr traurigen Verhältnissen begonnen hatte. Sein Vater war, wenige Monate vor seiner Geburt, im französischen Feldzüge gefallen und feine Mutter hatte den Verlust des ße-ßgeliebten Mannes nur so lange überlebt, bis sie den Sahn int Kadettenkorps geborgen wußte. Dann hatte sie sich hingelegt wie ein müdeS, verirrtes Kind, das sich nicht mehr zurecht finden kamt im Leben und war gestorben. Die Zinsen ihres hinterlassenen Vermögens reichten gerade aus, dem Sohne die jährlich geforderte Offizierszulage_ zu sichern, Extravaganzen konnte er sich davon keine leisten, reiche Verwandte, die gegebenen Falls für ihn entspringen konnten, besaß er nicht. Er mußte reich heiraten, darüber waren seine Onkels und Tanten sich einig, denn sie gönnten es ihm alte, daß er fein Leben noch einmal aus dem Vollen genießen sollte. Und sie suchten eifrig für ihn unter den Goldfischen des Landes. Er aber entsetzte sich vor jeder Fessel, mochte sie noch so schwer vergoldet fein. Ausgestattet mit einer Portion glücklichen Leichtsinns schwaiinit er stets lustig auf der Oberfläche des Daseins Da er von Natur anspruchslos war, hatte er sich bis jetzt ohne große Schwierigkeiten durch seine pekuniären Verhältnisse gesteuert, ja, es sogar verstanden, sich den Schein eines wohlhabenden Offiziers zu geben. Er war fel;t tüchtig im Dienst, Soldat mit Leib und Seele, dabei ein unvergleichlicher Gesellschafter, immer gut aufgelegt, tanzlustig, voll Uebermut, von ritterlicher Galanterie gegen die Damenwelt, die ihm den Ruf eines der gefährlichsten, aber -mach liebenswürdigsten KuruiackerS eingetragen hatte. Es konnte ihm schlechterdings niemand böse sein. Er hatte eine Aist und Weise, von einer Dame zur andern zu flattern, seine Liebenswürdigkeiten gleichmäßig zu verteilen, daß, wenn auch jede im stillen hoffte, den Schinetierling für immer zu fesseln, doch keine zu der Behauptimg berechtigt war, et habe ihr wirklich Hoffnungen gemacht. Sie nannten ihn abscheulich, aber wenn feine durchtriebenen Braunaugen sie zerknirscht ßnblicften, seine schmeichelnd» Stimme bettelte: „Nit 198 — böse fein, meine Gnädigste, i bitt’ schön", dann lächelten sie ihn an rind verziehen ihm alle Enttänschnngen. Sie trösteten sich daniit, daß die Fran wohl noch geboren werden mußte, die diesen liebenswürdigen Taugenichts ins süße Ehejoch zu spannen vermochte, und solch ein Gedanke ist bekanntlich für die Frauen ein sehr großer Trost. Suse wußte von seinem Renommee nicht das geringste, somt wäre in ihrem hübschen Köpfchen vielleicht der Trotz erwacht, seinem anerkannten Zauber zu widerstehen, so aber verstrickte sie sich ahnungslos in die Gefahr, gleich am ersten Abend in die zarten Fäden, welche ihr heißes Herzchen zu dem hübschen, flotten Offizier hinüberspann. Und als er mitten im Gespräch, als erinnere er sich plötzlich ihrer Gegenwart, zu ihr herübersah und mit einem: „Auf eine Reihe schöner, glücklicher Tage hier bei uns", sein Glas gegen sie erhob, war sie wie gelähmt vor Wonne und wieder dachte Trautendors, als er in das reizende, befangen errötende Kindergesicht blickte: „Donnerwetter, sie ist wirklich süß." Und auf einmal wars ihm, als flüstere ihm eine noch nie gehörte innere Stimme zu: „Sei auf Deiner Hut." Er war stiller als sonst nach solchen Abenden, da er mit den Kameraden nach Hause schlenderte und sie gewohnheitsgemäß an Personen und Dingen ihre schonungslose Kritik übten. Suse Meridies kam entschieden am besten dabei weg. Mädel! "wiederholte der lange, rotblonde Bittner immer wieder, bis Trautendorf ihn schließlich förmlich gereizt anfuhr: „Na, da heirat' Dir sie doch. Du kannst wrr ja den Luxus gestatten, als glücklicher Besitzer emes „Erbonkels", worauf der junge Offizier ruhig er- wirrte: „Bielleicht tu ich's auch, vorausgesetzt, daß sie mich mag. Und warum sollte sie mich nicht mögen?" nimmt Dich mit Handkuß, sei versichert!" spöttelte "wrautendorf und wollte sich selber nicht eingestehn, daß s'^^danks itiit eine solche Möglichkeit ihn ärgerte. Viel- Ieicht hatte er auch geleugnet, Freude darüber zu empfinden, verraten, baß zur selben Stunde das o-uu ..£*■ .llnt selig verträumten Augen und lächelnden in ihrem Herzen erbaute, aus dem er fortan Alleinherrscher fern sollte. 8. kümmerte sich in der folgenden Zeit fast gar nicht andere Pflichten ließen ihn das kleine vergeßen. Die Kommaudeuse beabsichtigte als Abschluß bey Karnevals einen Ball zu geben. Sie war eine imrge, lebenslustige Frau, die zweite Gattin des Obersten, uiid sie wollte ihr Fest nicht im Rahnren des Alltäglichen ecern, sondern plante lebende Bilder und allerlei klein« Neberrafchungen flir ihre Gäste. ivar Trautendorf als Arrangeur unentbehrlich. Er befaß neben anderen Vorzügen auch ein hübsches Zeichen-. ,en* künstlerisch geschultes Auge für alles Schöne, Originelle — ftundeulang saß er im lauschigen h^nden Frau, entwarf Kostümbilder, machte feine Vorschläge für die Wahl der lebenden Bilder und zeichnete zwischendurch in keckem lieber mut Kari- von Personen und Begebenheiten aus der Gesell- Mch^von denen die mildesten für eine Hobelbank ansl- gewahlt wurden, die er selbst an dem Ballabend als Bänkel- fanger mit erklärenden Versen begleiten sollte. Oft behielt dw Milge Frau ihn zum Abendbrot da, um ihrem Manne a les, was sie nut Nachmittag mit Trautendorf ersonnen, Ph, Gegenwart zu erzählen, und selbst der Oberst, lick, in S mtoaST?ebatlti^n' vUlßte dann schließ- stMineu? Begeisterung feiner Gattin lachend mit ein- sollt?"snisw^n^^^ball, der Ende der Woche stattfinden - v Proben zu den lebenden Bildern, die aus g “ der Mitwirkenden möglichst einfache mukt/ GA .Erstellung bringen sollten, beginnen. Man sich in auch nach den Personen richten, die man aar s,U bie W der Zuschauer nicht gar zu sehr zu vermindern. Suse MerMes stand auch auf der List«. Sie würde nach Frau von Breuers Ansicht ein entzückendes Dorn- röschen abgeben. „Sie können ja den Prinzen dazu machen, Trautendorf!" hatte die hübsche Kommandeuse lächelnd gesagt und er darauf erividert: „Ich habe keine tendre für die schlafenden Dornrös- chen, mir sind die schon geweckten lieber." Tas spitzbübische Gesicht dabei stand ihm so gut, daß sie laut aufgelacht hatte. Nein, sie war wirklich nichts für ihn, sie war beim doch von zu kleinstädtischen Ansichten angehaucht, dachte er, ohne zu ahnen, mit welchem Behagen Suse in dem Strom dieser leichten, heiteren Geselligkeit schwamm, in der nur eilte Devise zu herrschen schien: das Leben zu genießen, «ie war völlig heimisch geworden in dem Kreise, denn durch ihn wehte die Luft, die ihr zum Entfalten nötig gewesen war. Sie paßte mit ihrer leichtlebigen, oberflächlichen Natur nur zu gift unter diese Menschen, die anscheinend niemals tiefere Herzenstöne fanden, die ihre Liebenswürdigkeit, ihr Lächeln gleichmäßig verschwendeten, die eüte_ einzige große Familie zu bilden schienen, in der nach außen völlige Eintracht herrschte, und in der Ab- neiguugen, Streitigkeiten usw. im Geheimen zum Austrag kamen, um das gute Einvernehmen im Regiment besonders dem Zivil gegenüber über alle Zweifel zu erheben. Die Offiziere hatten alle den jungen Mädchen gegenüber den chevaleresken Ton, der sich noch aus alten Tagen in den militärischen Teil der Männerwelt hinübergerettet hat, sie huldigten eben überall der weiblichen Schönheit und 'Anmut und wußten dabei geschickt die Grenze zu ziehen, über die hinaus sie z. B. bei einem, wie man schnell erfahren, ganz armen Mädchen, wie Suse Meridies es war, nicht gehen durften. Wer Suse war schon berauscht von diesem ritterlichen Entgegenkommen, sie verlangte nicht nach mehr. Außerdem hatte sie an dem langen, rotblonden Bittner einen wirklichen ernstlichen Verehrer, dessen phlegmatische Art dieser Coiirmacherei jedoch das auffallende nahm. Frau Meta war bis jetzt recht befriedigt von dem Verlauf der Tinge. Suse schien vernünftig genug, sich trotz seiner Häßlichkeit Bittner nicht abgeneigt zu zeigen und sie wäre über eine rasche Verlobung aufrichtig erfreut gewesen, da sie zu bemerken glaubte, daß die Anwesenheit der jungen Cousine ihrem Manne bereits lästig zu werden anfing. So kalt, um nicht zu sagen unfreundlich, war er noch nie zu ihr gewesen. Auch Suse schien jetzt zuweilen für ihn nicht vorhanden zu sein, wofür diese sich durch trotzig« Schweigsamkeit rächte. Tann sah er immer wieder prüfend und doch fast widerwillig zu ihr herüber. Hatte sie sich einmal sebr gut amüsiert und war daher außer Stande, ihrer Freude Zügel anzulegen, so wurde fein Gesicht immer finsterer, je lebhafter und enthusiasmierter sie erzählte schließlich brachte er's fertig, brüsk aufzustehen und das Zimmer zu verlassen, nnd als sie einmal berichtete, daß Bittner sie auf der Straße ein Stück begleitet habe, fuhr er auf: "Tas ist eine Unverschämtheit von dem Kerl! Was diese jungen Füchse sich jetzt herausnehmen, weil der Oberst sich um solche Sachen nicht kümmert, das ist einfach haarsträubend." Suse sah ihn groß an und Frau Meta meinte kühl und etwas befremdet: „Seit wann kümmerst Du Dich darum?" „Seit ich für den Ruf eines jungen Mädchens verantwortlich bin!" gab er gereizt zurück. Ihr Gesichtsausdruck wurde noch kälter. „Dafür lasse, bitte, mich sorgen." Suse saß dabei wie aus Kohlen nnd wütete innerlich gegen den Tyrannen. Und von Bittner ließ sie sich nun gerade den Hof machen. Endlich bemerkte es auch Trautendorf. Es war wenige jtnge vor dem Regimentsballe, man saß beim Souper int Haufe eines steinreichen Fabrikbesitzers, dessen einzige bildschöne Tochter Trautendorf zu Tisch führte, ein Arrangement, das, wie er wußte, ihrem eigensten Wunsche entsprang als sein Blick, der die von Silber und Kristall blitzende, mit Blumen überschüttete Tafel überflog, Plötze lich wie gebannt an einer Stelle haften blieb. (Fortsetzung folgt.) 199 — Dom Weikramr Wolksöildmrgslag. (Aus den „Gemeinnützigen Blättern.") Wegen Erkrankung des Herrn Volk trat.die Aufgabe an mich heran, über die am 21. Januar im Gasthaus zum//^m* brinus" in Friedberg abgehaltene Versammlung fnr Volkskulturarbeit zu berichten. Da, , inzwischen lange Siit ms Land gegangen ist uitb ich iiticb seinerzeit eines solchen Auftrages in keiner Weise versehen konnte, wird man mich, denke ick, ent- schuldigen, wenn ick statt einer statistisch genauen Uebersickst mehr ein subjektiv gehaltenes Bild gebe. Von den einleitenden Worten des Herrn Volk hörten wir verspäteten Nauheimer nur noch den Schluss der energisch an das Gewißen der Gemeindeverwaltungen appellierte sich der Sache der Volksveredelung und -au klarnng anmnechien Mir war es in meinem Referat vor allem um den Gedanken «t tun, daß die Volksbildungsarbeit Nicht geringeren Ernst beansprucht, als die Tätigkeit der Schule L-'.e muß auch nach pädagÄsck richtigen Gesichtspunkten verfahren Emze ne Vorträae besonders wenn sie an den Hauptinteressen de. Diem scheu an den. religiösen und politischen - vvrubergehen, bedeuten nickt' viel. Mehr schon zusammenhängende Vorlesungen, -vrager der'Arbeit niüssen möglichst ortseiitgeseisene Persönlichkeiten sein So ist mit großem Dank die einmütige Zusammenarbeit der Lehrer an unserer höheren Bürgerschule mit denen der BoliÄ- schulc sowohl in Bad-Nauheim ftlbst als auck) m den benachbarten Orteil anzuerkeunen. Tiefer als die Wirkung von Vorträgen geht die teil Büchern. Die «Schaffung von Bibliotyeken ist deshalb überall zur Grundlegung der Volksbildungsarbeit nuerläsj ich In Bad-Nauheim haben wir außerdem mit Hilfe des Bürgervcrrins rind des Herrn Rentmeisters Langenbach, der uns bis auf Weiteres ein Zimmer zur Vertilgung stellte e n öffentliches Lesezimmer einrichten können, das 1 ich lebhaften Zuspruchs ersreut. Mir die Anschaffung der Bucher /owohl als der Zeitungen muh als Grundregel gelten, das; keine ernstzunehmenden Schriften irgend einer pvlttftcken oder religwien Richtung ausgeschlossen sein dürfen. Das ist die einzige Moglichftrt sich wirklich'neutral zu zeigen und wirklich in allen Äreften wärmeres Jnterefs« zu erwecken. Ein Tisch ist,mit Broschüren, Nachschlage- und Bilderbüchern belegt, die Wände nut guten Kunstreproduktionen aus den Verlagen von Gallwey, Teubner, Vogtländer, Seemann, Elwcrt u. «.*). gcgchmuckt. Vv^rage und Unterhaltungen knüpfen vielfach an diesen geistigen Lositz des Bildungs- Vereins an ober cs wird dafür gesorgt, daß nach solchen Ver- , anstaltungcii Werke zum weiteren Studium für Jmereftentcil beschafft werden. So ist das Lesezimmer der eigentliche ftraftilUc^l- pmikt unserer ganzen Arbeit und soll s immer mehr werden. Auch Mertums- und naturwissensckastliche Sammlungen waren leicht mit einem solchen öffentlichen Lokal zu vereinen. Wir fnid damit ans dem Wege zu unserem an ftdem Ort möglichen Endziel, der Gemeindebildungsstätte, die vcben saMe, Kirche und Rathaus z. Zt. durchaus existenzberechtigt erscheint. (Man denke z B. nur an die Sonutaguachmittage auf dem Land!), sehr wichtig ist bei dem allen die Mitarbeit der Lokalmefte. Sie kommt in jedes Haus, wohin sonst ost genug kein anderes Blatt kommt Diese Lokalblätter durch eine Art genofsenschaftlichen Zusammenschlusses zu größerer geistiger LelMNgsfahigkeft zu bringen und wirklich ernster BolkÄultur nutzbar zu machen, ist der Grundgedanke unserer Zeitungskorrespondenz, an der etwa zwei Dutzend Blätter schon eifrig beteiligt stuck Die dem Vortrag kolgenden Besprechungen ergeben den Ewdrucr emsiger raugreir an vielen Orten.und wir werden alle srncptbarc ^..nregimgen Von einander empfangen haben. Pfarrer Koch schilderte höchst anschaulich das Zustandekommen des VolksbüdungsvereniS Berstadt. Wer meine, daß direkte politische und religiöse Arbeit wichtiger sei als die allgemeine Volksbildungsarbeit,, der vergesse, daß jene doch auch nur bei denkenden Menschen erst zum Ziel kommen könne. Wir müßten alle von der Wtgen Ueberzeugung beseelt sein, deck. jede Bolksbildimgsaroett schließlich doch auch nur nnseru höchsten Idealen förderlich fein werde. Man müsse mit der Arbeit an schon vorhandenes Interesse anknupsen, z B an geschichtliche Ueberreste, seien es äußerlich sichtbare, seien es solche im Rcchtsleben, Sitte, Sprache usw. Wichtig sei die Heranziehung zur Mitarbeit, zum.Mitsuchen, und dgl. Bei Unterhaltungen ziehe man zu Deklamationen, Liedern uftv. auch, wo irgend angängig, einheimische Kräfte heran. Herr Ooer- lehrer 'Walz erzählte von der Tätigkeit des (dem Berliner Verbände angehörigen) Friedberger Bildungsvereins, der durch edelmütige Privatnuterstutzung in der glücklichen Lage ist, sogar einem eigenen Heim zusteuern zu können. Herr Michaeli erklärte die Einrichtung der in Wetzlar bestehenden Lesevereinigung, die bereits auf eine stattliche Reihe vvn Veranstaltungen (Schiller-, Uhland-, SacM u. a. Abende) zurücksieht. Die nötigen Mittel bezieht sie hauptsächlich aus den (wenn auch geringen) Eintrittsgeldern, sowie besonders aus Abonnements auf die ganze Reihe von Veranstaltungen eines Winters. Er äußerte ferner den dringenden Wunsch, daß fick vor allem die akademisch gebildeten * ) Nroscpkte aller mir bekannten guten und billigen Verleger von Büchern und Bildern hat jeder Teilnehmer mitbekommen Ich bitte auch an dieser Stelle noch einmal dringend, überall ordentlich Gebrauch davon, zu machen. Lehrer als berufenste Mitarbeiter doch reckt in den Dienst unserer! wichtigen Aufgabe stellen möchten. Herr Hechler berichtete über den Gießener Dürerbund, der besonders mit seinem echt volkstümlichen Wilhelm Busch- und Hans Sachs-Abend unserer Sache schon wirklich unschätzbare Dienste erwiesen hat. Er hat früher schon Dichterabende und neuerdings noch ein Mozart- konzert einstudiert. Sehr schön im Gang ist unsere Arbeit in Gießen, wo nicht nur die Stadt in weitherziger und weitsichtiger Weise hilft, wo sie kann, wo auch durch tüchtige Mitarbeiter und verständnisvolles Entgegenkommen seitens des Publikums die zusammenhängenden Vorlesungen (Geschickte und Ethik) ganz im Sinne der Rüsselsheimer Volksakademie gehalten werden können. In Hungen hat der gemeinnützige Verein die Sache in die Hand genommen, in Friedrichsdorf v. d. ift föerr Bürgermeister Becher für unsere Ziele eifrig tätig, in Waldhof-Elgers- hausen bei Wetzlar Herr Dr. Liebe, in Ossenheim bei Friedberg Herr Pfarrer Dörr. Bon Vilbel, Groß-Karben, Bergen,. Steinbach (bei Gießen), Steinfurth, Wisselsheim, Rödgen (bei, Bad- Nauheim) gab es Erfreuliches zu hören. Ms praktisch scheint cs sich überall zu erweisen, wenn die kleinen Orte gegenseitig unter sich und zu beit nächst benachbarten größeren Orten Beziehungen suchen, woburch gar mancherlei Veranstaltungen erleichtert ober überhaupt erst ermöglicht werden. Wie weit sich die Erinnerungen anderer mit diesen meinen Erinnerungen an den Friedberger Tag decken werden, weiß ich nickt. Pflegt ja jeder nur zu unterstreichen, was strebe ihm persönlich wichtig und wertvoll ist. Unb je mehr wir eben als lebendige Persönlichkeiten arbeiten, umso weniger läßt sich unsere Arbeit schablonenmäßig uniformieren. In dem einen aber denke ich waren wir Teilnehmer uns. alle einig in dem Eindruck: Fleißig regt es sich in allen Orten, fruchtbarer Boden ist überall, hier weniger, dort mehr. Wer fühlt sich da nickt verpflichtet, auch von sich aus, sov'.cl er kann, etwas .Handtut den Pflug zu legen? Dr. Strecker. * Die zärtlichen Dienstboten. Man fchreibt bett „M. N. Nachr." aus Newyork: „Eine hier lebende Multimillionärin, die sich jeden Luxus gönnen kann, ist der Ansicht, das; die besten Dienstboten der Welt von der Inselgruppe Hawai kommen. „Sie haben keine Ahnung, tvelch gute, treue und arbeitsame Geschöpfe diese Leute sind. Ihr einziger Fehler, wenn dies überhaupt ein Fehler ist, ist ihre schreckliche Naivität", so erzählte die Dame. „So können sie sich z. B. nicht abgc- wöhnen, die Herrschaft mit dem Vornamen anzureden, gerade so, wie sie es von den einzelnen Familiengliedern hören. Unser Diener und unser Koch sagen zu meinem Gatten nie anders als: „Ja, John", oder „Du hast recht, John", und zu mir: „Allright, Mary" und so weiter. Schließlich wurde ich dessen überdrüssig und sagte meinem Mann, als wir neue Dienerschaft engagierten: „John, rufe mich in Gegenwart der Leute nie bei meinem Vornamen. Dann wird man mich doch nicht anders als mit „Madame" aureden können, wenn man meinen Vornamen nicht weiß." Mein Mann richtete sich danach, gab mir alle möglichen Schmeichelnamen, sprach jedoch meinen Namen nie aus, und die Diener gaben mir überhaupt keinen Titel. Eines Tages hatten wir Gesellschaft, und ich erzählte meinen Gästen, wie ich in Bezug auf die erwähnte Eigenschaft, unserer Hawaischen Dienstleute fertig geworden sei. „Sie werden nie hören, daß mich die Leute mit meinem Vornamen ansprechen", fügte ich hinzu. In diesem Augenblick kam der Diener ins Zimmer, verbeugte sich respektvoll und sagte: „Liebchen, das Dtner ist fertig." „Was?" stammelte ich. „Das Diner ist fertig, Scyätz- chen", wiederholte er, und ich wußte nicht, wohin ich vor Verlegenheit blicken follte." , z, , * * Der Ursprung des Wortes „salbadern .o. h. viel mib wertlos plappern) soll von einem norddeutschen Land- prebiger abgeleitet worden sein, der den Spitznamen „salvatov- Pastor" deshalb erhielt, weit er Bibelspruch auf Bibelspruch häufte, sobald er seine Predigt nicht gelernt hatte. Mft der iml 18. Jahrhundert noch sehr beliebten Mode, Lateinisch zu reden, auch wenn es die Zuhörer nicht verstanden, verkündete der geistliche Herr seine Sprüche immer mit der Vorrede: ,,Ut dicit Salvator nvster" (Wie unser Heiland sagt). Die Gemeinde verlor aber oft genug den Faden und gönnte sich wohl auch tut Schläfchen. Dann wussten sie über seine Predigt schlteßluy weiter nichts zu sagen, als wie: „Der Herr Salvator-Pastor hat wtedey mal was rechts gefalvatert l" GsmsrnnÄtzrges. — Schutz für vernickelte Gegenstände. Vernickelte Gegenstände schützt man vor Anlaufen und Bliubwerden m fokgen- ber Weise- Die Gegenstänbe werben einige Sekunden tu ein Bad, welches aus Schwefelsäure 1:50 und reinem Spiritus besteht, eingetaucht und in klarem Wasser unter Zusatz von reinem Spiritus abgewaschen und in Holzmehl abgetrocknet. — Schutz der Geräte gegen Rost. Als zwemnaßiges Mittel gegen Rosten eiserner und stählerner Geräte ist eine Mrjchh ung von Fett, welches durch Ausbraten von 1 Kilogramm Speck, dem dann 30 Gramm Kämpher und etwas Graphit beigegeben 200 werden, gewonnen imrb, sehr zu empfehlen. Mit dieser Mischung bestrichen und nach vierundzwanzig Stunden mit einem weichen Lappen abgcrieben, zeigen die Geräte nicht nur eine stählerne Farbe, sondern sind auch auf längere Zett vor den zerfetzenden Einflüssen der atmosphärischen Lust derart geschützt,-daß sie nicht rosten können. „ — Beseitigung von Wasserslecken aus tzolier- t c n Fläche n. Mail bestreut die Stelle mit Kochsalz, tropfet, ans dieses Wasser und trachtet nach einer Weile die Platte mit einem Tuche sauber ab. Durch Reiben mit einem guten, weichen Stott stellt sich der Glanz bald wieder ein. — O st e r - G e s ch e n k. Bier Puten-Eiet werden oben gleichmässig geösfnet, auSgepustet, um den Raub leicht bomg ab- geschuitteu und mit hellgrüner Bronze bestrichen. Dann bohrt man in jede Eierschale vorsichtig drei kleine Löcher uiid zieht feine Gvldschnürchen hindurch, welche mau in einer gewissen Entfernung zusammenknüpft. Die Goldfäden müssen an den vier L>chaleu von verschiedener Länge sein, damit das Ganze einen reckt gefälligen Eindruck macht. Me Schnüre werden bann unter einer vollen Seidenschleife zu einem Aushänger vereinigt. Man füllt zarte Gräser und Ranken, sowie künstliche Blümchen in die zierlichen Eiervasen und wird erfreut fein über den ivunderhubschen Anblick, den dieser österliche Blumengruß darüietet. (Ans „Fürs Haus", praktisches Wochenblatt für alle Hausfrauen.) LrterarissÄ>es. — „Kaincrun. Etwas von Land und Leuten" — so lautet her Titel eines reich illustrierten Aufsatzes von Dr. A. Hcilborn, — den wir in dem 17. Hefte der Zeitschrift „Zur Guten Stunde" (Preis des Vierzehntagsheftes 40 Pf. Deutsches Verlagshaus Bong u. Co. Berlin W. 57) lesen und der gerade im ge- ciiwien Momente die Blicke wieder nach dieser bedeutendsten de scheu Kolonie int fernen Afrika lenkt. Den belletristischen Teil bilden die Fortsetzungen der Romane „Die Everkens" von Hermann Modersohn und „Rätsel der Liebe" von Dietrich Theben. Bon dem illustrativen Schmuck heben wir die Kimstbeilage „Frühling" nach einem Gemälde von F. Müller-Münster, das interessante aktuelle Bild „Eine Sitzung der Marokkokonferenz i n A l g e c i r a s" und A. Oppenheims „Medora" hervor. — Der „Rosengarten in Worin s". Die besten Entwürfe, die im Wettbewerbe für einen Rosengarten in WormS preisgekrönt wurden, sind im Aprilhest der „Deutschen Künst und Dekoration" abgebildet. Es sind zum größten Teil vortreffliche Leistungen, die das Interesse jedes Gartenfreundes verdienen. — Im Aprilhest der „Neiten Rundschau" (Berlin, S. Fischer. Verlag) veröffentlicht Carl Jentfth einen großen Essai über "'arteten und Parlamente im Deutschen Reiche", in dem er von einem objektive» Standpunkte die Zitsammensetzung unseres politischen Lebens und die nächsten Aufgaben der Zukunft bespricht. Hermann Bahr, der jetzt Regisseur bei Reinhardt am Deutschen Theater in Berlin wird, statt in München, gibt, wie ein Satyrspiel, dazu seinen politisch- persif fierenden Einakter „Klub der Erlöser", in dem gewisse moderne Regungen dilettantischer ZukiinftÄckuvärmer in geistvoller Weife karikiert werden. Otto Rung beendigt seinen Roman „Der letzte Kampf". Alfred Kerr bespricht die neuesten Dramen von Schnitzler und HosmannRhal. Eine Anzahl Briefe des verstorbenen englischen Zeichners Aubrey Beardsley werden zum erstenmal veröffentlicht. Eine kleine symbolische Erzählung von Jensen schließt das Heft. — Rudolf von Delius. R o b e s p i e r r e. Eine Revolutions-Groteske. Geheftet 1 Mark. Verlag von Mbert Langen in München. Rudolf von Delius ist ein junger deutscher Dramatiker, dessen Art man wohl am eheste» mit der des Ire» Beruh. Shaw vergleichen kann, obsckvn Delius aus seinen . eigenen Füßen steht und eine persönliche, sehr ausgeprägte Physiognomie besitzt. Die dreiaktige Revolutions-Groteske „Robespierre" schildert in knapper Form und geistvollem Dialoge, wie Robespierre zuerst Danton guillotinieren läßt, um nachher von dem gleichen Schicksal ereilt zu werden, das er dem früheren Freunde bereitet hat. Das Thema ist gewiß nicht neu. Neu aber ist die Art, wie es hier angefaßt wird. Rudolf von Delius hat die Komik herausgefunden, die allen Revolutionshelden und Revolutions- tragödie", mögen sie noch so blutig fein, innewohnt. Und so gut er biete Komik gesehen hat, mit so sicherer Hand hat er sie grotesk zu gestalten verstanden. Delius versteht das Grausige int Groteske» aufzulösen, uns über das Stoffliche hinweg in die Re- givncn überlegenen Lachens zu erheben. Achsen. — „Deutschland in einem Bande" heißt eine neuer Baedeker (XVIII und 452 S. Leipzig, Karl Baedeker). Der Band zerfällt in sechs Abteilungen: Berlin und Potsdam; Hamburg, Schleswig-Holstein, Lübeck, Mecklenburg, Pommern, Preußen, Posen: Schlesien, Provinz Sachsen, Königreich Sachsen; Hannover, Bremen, Oldenburg, Westfalen, Braunschweig, Heffen- Nafsan, Thüringen; Rheinprovinz, Hessen, Baben, Elsaß-Loth- ringen; Württemberg und Bayern. Die Ausstattung mit Pläne» ist sehr reich: 64 zweifarbige Stadtpläue und 19 mehrfarbige Karten enthält dieser Band. KauswirLjchafL. — Wie Staue Waschkleider durch reichliche» Zusatz von Blau zum Spülwasser ihre Farbe vertiefen, ebenso gelbliche durch Zusatz von wenig Ocker hübscher und lebhafter werden, so kann man die oft so schnell verblichenen rosa Waschstoffe durch Zusatz von etwas Zinnober auffrischen. Der Zinnober ivtrb, wie das Blau und der Ocker, in ein Läppchen getan und das letzte Spülwasser damit nach "Belieben gerötet. — Farbige Glacehandschuhe werde» aus folgende Art vorzüglich gereinigt: In ein ziemlich tiefes Schüsselchen gibt man etwas Benzin und knete einen Handschuh fortwährend, bis das Benzin ganz schwarz ist, sodann schütte,man über den Handschuh etwas reines Benzin, drücke ihn kräftig aus und reibe beit Hanbschuh sorgfältig an allen Stelle» mit einem reinen Tuche trocken. Bei beut nächsten Handschuh ist dies Verfahren zu wiederholen. Man braucht ungefähr für 5 Ps. Benzin bei einem Handschnhpaar. Mrrsik für Alle. Das' im Verlage von Ullstein u. Co., Berlin, zum Preise von 50 Pfg. erschienene Heft Nr. 19 bringt zwei charakteristische Stücke von Rubinstein: Das Lied „Gelb rollt mir zu Füßen , dessen schwermütige melodiöse Weisen morgenländische Stimmung treffend wiedergeben, und eine kecke Galoppade „Trot de Ca- ballerte". Das Klavierstück von Jadassohn „Preambolo" läßt den Komponisten als erfindungsreichen Melodiker und Meister der Tonkunst erkemten. Karl Weiß entbietet mit seinem tnt Volkston gehaltenen 'Lied „Frühlingsnahen" in aller Schlichtheit dem Frühling seinen Gruß. Unter die leidenschaftlichen Menschen des heißen Südens versetzt uns Rougnon mit seinem spanycyen Tanz. Dann kommt die Operette zu Wort, die ältere Wiener Schule mit dem humorvollen Lied: „Mädel, Madel, guck aus ZellerS „Obersteiger". Die moderne Berliner Operette nut LmckeS Rheinländer „Schenk mir doch ein kleines bißchen Liebe" aus der „Berliner Luft". Dem klassischen Repertoire sind „Die beiden Barbiere" entnommen: Schenks knorrig-derber „Dorfbarvicr und eiue Szene aus Rossinis graziös-elegantem „Barbier von Sevilla". _____________ Zu Worms im Rosengarten. Zu Worms int Rosengarten, da dickten die Rosen so lind, Da steht in sel'gem Erwarten des Königs blondes Kmd. Mit dem König ihr Liebster tüt reifen in Feindes Stadt und Doch nicht in Schien und Eisen, sie ritten in Sammt und Brokai, „Laßt uns den Zwist begraben," so bat der Feind, „veiW, Was wir Euch angetan haben, und feiert mit uns ein Zeftl Da laßt uns ruh'n von Beschwerden, von Krieges Last und Quah Ta laßt uns Brüder werden und trinken aus einem Pokal! Der König, erfreut ob der Kunden, sprach lächelnd zuin Töchterlein: „Wann ich kehr heim von Lunden soll Deine Hochzeit sein. Dein Liebster soll mit mir ziehen, der nun Vasall mit und Sohn Wenn rot die Rosen blühen, fei fein mein Kind und mein Thron. Zn Worms im Rosengarten, da duften die Ro!en so lind, Da steht in fel'gein Erwarten des Königs blondes Kind. Im Herzogsgarlen zu Lunden blüht auch der Garten rot; Doch blüht et von Blut und Wunden, von Meuchelmora und Tod! Zu Worms im Rosengarten, da sitzt deS Königs Kind Und weint in bangem Erwarten die schönen Augen blind. Hugo Philipp. Homonym, Nachdruck verboten. Wir sind nicht Worte, nur die ersten Töne DeS Kindes, daß es sich an's Wort gewöhne. Den gleichen Namen hat auch einst getragen Ein Saitenspiel in längst vergangenen Tagen. Auslösung in nächster Nummer. Auflösung bet' Königspromenade in voriger Nummer, Geträumtes Glück scheint unermessen. Sobald du'S hast, ist oft vergessen, Wie tief im Grund daS Herz dir bebte, Als eS im Traum fein Glück erlebte. O. v. Leitner. Rcdcuuon: Trust Hetz. — Rotationsdruck und Vertag bet Brühl'jchsn UiuversttätS-Vuch- und Staubt» cteret, Jl, Lange, GießM» Mel Bit Jui der kose sich Str- hell stra Ers Fai er Ges hiis rid schc zu Ge 6 er sv keil Re tue mi for ges 8it hoi glc eit So M W, da hö Qi ivi Ar eü Bt ne