1906 P s- sgf 1 v Dem Wahrer?, tzdken, Schönen. Ein Großstadtroman von Fedor v. Zobeltitz. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) -Nina hatte das Gefühl,, als müsse sie nunmehr etwas Entgegenkommendes sagen. Mer sie fand die Worte nicht. Ao nickte sie nur und zeigte eine bedauernde Miene. Priestap faßte das falsch auf. „Sie sind in Gedanken", meinte er. „Die Premiere geht Ihnen durch den Kopf. Sofort wurde Nina lebendig. „Erinnern Sie mich bloß nicht daran", sagte sie klagend, „ich habe eine Heidenangst/ Gott, hab' ich eine Angst! Und was ist der Rafasli für ein grober Mensch! Die Solopartieen proben in seiner Wohnung, weil die Bühne noch nicht fertig ist und Rafaäli auch noch Aenderungen vornimmt — da sollen Sie hören, wie er uns anschreit! Wissen Sie, es ist ein Studentenstück, diese Oper, und ich spiele eine Putzmacherin, die immer jhre Liebhaber wechselt —" „O, o!" meinte Priestap und lachte. „Ja, es ist ein leichtsinniges Mädchen, aber doch eine ganz nette Rolle. Im zweiten Akt kommt ein hübsches Lied vor: ,Wenn ich vor meinem Spiegel steh', zwei Verse und ein Applausvers, und jeder Vers endet mit dem Refrain: ,Dann lachen Augen und Lippen zugleich — o glückliches Mädchenherz, wie bist du reich!' Das ist sehr niedlich. Und ich singe es auch wirklich nicht schlecht. Aber da müßten Sie Rasaöli hören! Einfacher, einfacher', gröhlt er mich an. Was heißt denn das: einfacher? Er stampft mit den Füßen auf, fährt sich in die .Haare und rollt die Augen wie ein Verrückter. Ich wollte, die Premiere wäre erst vorüber." J „Sie wird auch vorübergehen", tröstete Priestap; „im übrigen beruhigen Sie sich: ich werde schon dafür sorgen, daß Sie Applaus bekommen. Nötigenfalls kaufe ich das halbe Theater aus und setze meine Claque hinein." „Ja, wenn das ginge, Herr von Priestap! Denken Sie doch: die Billets für den ersten Abend sind ja schon so gut wie vergeben." „I der Teufel! Acht Wochen vor Eröffnung des Hauses?!" „Aber ja. Vater ist auf einen guten Gedanken gekommen. Er hat dem Baumeister vorgeschlagen, die Logenplätze versteigern zu lassen — für das Jahresabonnement. Es soll eine kolossale Summe zusammengekommen sein. Das war in der Zeit Ihrer Abwesenheit; sonst hätten Sie doch wahrscheinlich auch abonniert." „Ich denke, Hammer wird rnir noch einen leidlichen Platz reserviert haben. Wo wollen ivir nun Einkehr halten, Demoiselle Nina? Da drüben im sogenannten Bauernkrug? Der hat so ein freundliches Ziegeldach, und aus seinem Schornstein steigt gastlicher Rauch. • Der Dogcart schleifte durch tiefen weißgelben Sand. Tie Föhren warfen zerrissene Schatten über den Weg. Links schaute der Zipfel eines Sees aus dem Gehölz hervor, und auf dem Wasser blinkte der Sonnenschein. Ein Fischreiher schwebte wie unbeweglich in der Luft, die zwischen den knorrigen Kieferstämmen eigentümlich flirrte. Vor dem Gehöft des Bauernkrugs, einer vielbesuchten Waldrestauration, hielten die Wagen. Priestap- sprang ab, warf Pfiff den Zügel zu und hob Nina vom Dogcart. Dann half er ritterlich auch Tante Laura und der Liesegang aus dem Landauer. Bei der Liesegang knisterte wieder das Schwarzseidene, und heimlich flüsterte sie Laura zu: „Es muß hinten etwas gerissen sein. Sieht man es sehr?" Der Vordergarten war lebhaft besucht. Aber an entlegenem Stelle, unter zwei schönen Buchen, dicht am See, sand sich noch ein behaglicher Rastfleck. Priestap rief nach den Kellnern, ließ einen Tisch und Stühle bringen und besprach mit dem herbeieilenden Wirt das Menü. „O, das Menü!" rief Imhoff mit erhobenen Händen. „Herr von Priestap, diese alte Dame, diese würdige Liesegang ist die Verbrecherin: sie hat den Speisekorb stehen lassen. Es ist schade um die Hummern, die Haselhuhn-, paitete uud vor allem um die kalte Poularde. Eine gefüllte Poularde, das ist die Höhe der Kochkunst meiner Frau..." ' Er hatte vergessen, daß er vorhin von hartgekochten Eiern ein Loblied'gesungen hatte; aber das schadete nichts. Imhoff ivar jetzt durchaus Gentleman. Priestap hatte eine Pfirsichbowle vorgeschlagen. Der Kellner kam mit Früchten und Wein und einem großen Gefäß. Nun mußte man Claudius sehen, wie er sich über die Temperatur des Champagners aussprach, wie er an jeder Flasche roch, die Etikette beäugte und hierauf sprach: „Roederer — das istz auch meine Marke" — wie er die Pfirsiche an einer Serviette abrieb und endlich den Wein in das Bowlengefäß quirlen ließ, daböi die Flasche drehend, die Stirn in ernste Falten gelegt, eine gewisse Feierlichkeit in dem Antlitz; ganz und gar der zungenseine Gourmet, der ohne weiteres Clicquot von Roederer zu unterscheiden weiß und nur Schloßabzüge aus guten Jahrgängen trinkt. Er fühlte auch selbst, wie er plötzlich gewachsen ivar. Er sprach von oben herab mit den Kellnern. „Kinder, nun sagt dem Koch, daß er sein Bestes tue; sonst kommen wir nicht wieder...; Oberkellner, wenn Sie mein Freund sein wollen, dann eisen Sie diese Roederer noch ein wenig. . ." Er klopfte dem Oberkellner auch gnädig auf die Schulter, und einmal rief er: „Es fehlt noch ein Stuhl für die Frau Gräfin!" und dabei wies er auf die Liesegaug, die ein unglückliches Gesicht machte, iveil ihr Schwarzfcidenes abermals zu knistern begann. Es wäre Imhoff in dieser Stunde durchaus nicht auffällig gewesen, wenn die Liesegaug sich plötzlich in eine wirkliche Gräfin verwandelt hätte. Er war ganz auf der Höhe der Situation, nannte Priestap kurzweg „Baron" und küßte seiner Frau galant die Haiid; und da ihm auf einmal 126 ein fiel, daß Laura nicht vornehm klinge, so sagte er von nun ab „Loor". Tas kleine Tiner verlief angeregt. Alle waren in bester Laune, und es saß sich auch wirklich hübsch hier unten am Wasser, in dem die Fische sprangen und die Libellen sich über dein Schiff wiegten. Die Sonne war im Absteigen, und über dem See funkelte roter Glast; ein paar Kähne trieben über die kaum bewegte Fläche; man hörte das Plätschern der Ruder und den Gesang einer Männerstimme. In den Buchen zwitscherten die Vögel; das Däm- mergrün der Bäume schattete sich auch in das Goldrund der Bowle ein. Tas Essen !var gut, und das erhöhte die Stimmung. Tie Liesegaug wollte ihre Handschuhe nicht ausziehen; es ging auch so. Sie saß steif auf ihrem Platze und rührte sich nicht; denn sie fürchtete, der zweite Riß im Schwarz- seidenen könne unheilvoll werden. Sie sprach auch wenig; Imhoff hielt das für richtig. Nur einmal bemerkte sie schüchtern: „Jetzt denke ich dran — heute ist Freitag der dreizehnte August; da wären wir besser zu Hause geblieben ..." Priestap saß zwischen Laura und Nina. Er brach für beide die Krebse und schälte sie aus. Er tont Kavalier gegen Laura und unigab Nina mit heimlichem Werben. Sic merkte das wohl. Sie sah auch toieder das heiße Flimmern in seinen Augen. Mer sie benahm sich verständig und nach gegebener Vorschrift, war sehr liebenswürdig und kam ihm auf halbem Wege entgegen, senkte jedoch die Lider, wenn sein Blick sie traf und zog den Fuß zurück, wenn der seine zu weit rechts seitwärts schweifte. Man saß über eine Stunde bei Tisch. Je tiefer das Niveau der Bowle sank, uin so angeregter wurde die Stimmung. Imhoff begann zu renommieren und immer größer zil werden. Er hatte sich behaglich zurückgelchnt, rauchte seine Zigarette und begleitete jeden Satz mit lebhaften Gesten. „Hammer soll für den Theaterbau den Kronenorden bekommen", erzählte er; „cs steht fest. „Baron, und wir? Sie und ich? Seien wir doch ehrlich: sind wir zwei beide im Grunde genommen nicht die Urheber des Ganzen, die eigentlichen Begründer des Prinz Ferdinand- Theaters? Es ist unrecht, daß Sie sich zurückgezogen haben, Baron; Sie hätten auch int Aufsichtsrate verbleiben sollen. Ein großes Kapital von Ihnen steckt in dem Unternehmen; da muß mau die Hand drin behalten . . „Es fehlt mir die Lust, Imhoff", antwortete Priestap, „auch das Ber- stäudnis . . ." „Hätten Sie mich bevollmächtigt, Baron", rief Claudius; „ich hätte Ihre Jnteressett am besten vertreten. Tas können Sie noch. Wer weiß, wie alles komntt. Mesecke ist ein Stümper. Seeben ist auch nicht viel wert. Rafaöli ist von dem Erfolg seiner,Astarte' berauscht ivordeu; aber laßt uns abwarten, ob die neue Oper einschlägt. Es ist übrigens keine Oper; es ist mehr ein Singspiel, eine Art Melodram mit Nezitativen. Baron, man brauchte nicht mrt einer Novität zu beginnen, weder in der Oper noch im Schauspiel. Ich war dafür, mit ,Aida' und dem /Sommer- nachtstraum! zu eröffnen. Ta mußte die Kritik schweigen oder konnte sich doch nur gegen die mitwirkenden Kräfte austoben. Aber mein Vorschlag wurde überstimmt. Ich nehme kern Blatt vor den Mund; ich sage immer die Wahr- hett. Tie will man nicht hören. Ta intrigiert denn alles unch mit Ausnahme Hammers; aber Haininer versteht dafür von der Theaterleitung nichts, gar' nichts. Wer versteht denn etivas davon, Baron.?! Der Schmieren- komvdrant Gieseckc? Der verbohrte Feudale Seeben? Ah bah — 1 ch bin der einzige im ganzen Getriebe, der eine Ahnung von der Sache hat! . . ." Er warf seine Zigarette m Die Luft. „Ter einzige, mein lieber Baron", wiederholte er nut umfassender Bewegung beider Arme. Er lugte aufmerksam zwischen den Bäumen hindurch. „Ist das nicht Josef Berndal?" fragte er. In der Ferne schritt ein Pärchen vorüber: ein Herr m grauem Ueberzieher und Arm in Arni mit ihm ein Dämchen. Sie kamen aus dem Restauraut und sahen die Gruppe am See wohl kaum. Priestap nickte. „Ja, das ist Berndal", sagte er, „mit ferner Frau..." 5 ' " „Nun und nimmer", warf Frau Laura ein; „die ist blond, und das drüben ist eine kleine Brünette. . ." Imhoff hatte sich erhoben. „Eecte“, meinte er lächelnd, ich weiß auch, wer das ist. Das ist Gieseckes erste Naive, Fräulein Tilde Eberhard. Berndal hat sie ansbilden lassen. Sie stößt mit der Zunge an und geht überivendlich. Aber in Gieseckes geheimnisvoller Premiere spielt sie natürlich mit. Herrschaften, das ist eine Welt! ..." Priestap bat Frau Laura um die Erlaubnis, die Tafel aufheben ztr dürfen. Nur die Liesegang blieb noch sitzen. Sie traute sich nicht recht, aufzustehen. Sie hatte einen roten Kopf von der Bowle, und ihr Kleid ängstigte sie. Imhoff nahm seine Frau an dem Arm und spazierte mit ihr auf und ab, während die Liesegang einen liegen gebliebenen Pfirsich und vier Stück Zilcker in die Tasche steckte. Nina wollte die Spatzen füttern. Sie hatte ein Brötchen genommen und sprang davon. Ein paar Schritt weiter gleißte noch der volle Sonnenschein über einen freien Platz, auf dem auch ein paar Hühner im Sande scharrten. „Kommen Sie, Herr von Priestap," rief Nina, „aber nehmen Sie sich auch ein Brötchen mit! Ist das nicht ein bildschöner Hahn? Ganz weiß, und was er für Sporen hat! Das ist ein Garde du Corps-Offizier unter seinesgleichen . . ." Und nun streuten die beiden Krumen unter das Geflügel, und Priestap erzählte, daß er niemals versäume, die Vögel unter seinem Schlaf- zimmerfenster zu füttern. Darüber freute sich Nina. „Ich glaube, Sie sind ein sehr guter Mensch," sagte sie; „iver tierlieb ist, hat einen guten Charakter. Wir wollen ein bissel den See hinabschlendern. Da hinten seh ich auch Enten, und wahrhaftig, zivei Schwäne! . . . Vater," rief sie zurück, „wie gehen am See spazieren . . ." „Schön, Kinderchen," ivar die Antwort, „aber nicht zu weit . . ." Imhoff und seine Gattin hatten wichtiges zu besprechen; es geschah in gedämpftem Tone, halb flüsternd. „Laura, ich glaube sagen zu dürfen: wir sind am Ziel," begann Claudius. „Das Interesse Priestaps für Nina ist nicht erloschen; im Gegenteil: er ist nur noch verliebter geworden. Er wird sie heiraten. Er wird sehen, daß sie unnahbar ist und wird sie heiraten. Doch, Laura, auch dann werden ivir noch nicht ohne weiteres unseren Segen geben. Wir iverden zunächst nein sagen." „Aber warum?" fragte die Gattin. „Seien wir dock) froh, wenn es so weit ist." „Diplomatisch sein, Laura," mahnte Imhoff. „Das Leben spielt wunderbar. Er kann ihrer überdrüssig werden; sie kann Torheiten machen. Es muß alles bedacht werden. Ich werbe einen Heiratskontrakt fordern und die Sicherstellung eines gewissen Kapitals, das dem Kinde für alle Fülle verbleibt." Laura nickte. „Der Gedanke ist glänzend, Clauditts. Ich glaube auch, Harry tvird ohne weiteres darauf eingehen. Heißt et nicht Harry? Er ist ein netter und anständiger Mensch." „Aber er ist faul. Doch das schadet nichts: ich werbe für ihn arbeiten." (Fortsetzung folgt.) Millionäre auf der Brantschau. In Amerika ist der Gedanke aufgetaucht, daß die Millionäre, die zeitlebens Junggesellen bleiben, mit einer Steuer von fünf Prozent ihres Einkommens belegt werden, sollen. Würde dieser Gedanke zum Gesetz erhoben werden, so hätte gar mancher Amerikaner jährlich bis zu einer Summe von 500000 Mk. au den Staat zu zahlen. Tenn — so unglaublich es auch erscheinen mag — nicht wenige von den Krösussen aus dem Dollarland sind bis jetzt den verführerischen Lockungen der Frauen entgangen und haben unter den Unzähligen, die mit ihnen gar zu gerne vor den Altar treten würden, keine Wahl getroffen.' Ein englisches Blatt ruft nun die jungen Damen Albions auf, sich an den Amerikanerinnen, die aus der europäischen Aristokratie ihre Gatten wählen, zu rächen, und erzählt ihnen von einer ganzen Reihe solcher eheloser Geldkönige, bei deren Beschreibung und Schilderung gewiß auch das Herz mancher deutschen Jungfrau höher schlagen wird. Ter ver- sührerifchste unter ihnen allen ist James Hazen Hyde, dessen Vermögen auf 100 Millionen Dollar geschätzt wirb und der öffentlich erklärt hat, daß ihm bis jetzt noch kein Mädcheit begegnet fei, ^-das seinem Herzen eine größere Anzahl Schläge als gewöhnliche habe o6gemimten können. Hyde war Präsidettt der größten amerikanischen Lebensversicherungs- 127 zügliche und wertvolle Sawmlung besitzt, 'eine Frau noch niemals, entbehrt zu haben. Higgens ist erst 37 Jahre alt und daher weiblichen Eroberungen noch zugänglicher. Er ist nicht Junggeselle aus Prinzip und hegt die Absicht, sür den Rest seines Lebens sich eine Gefährtin beizugesellen; aber bis jetzt findet er noch mehr Vergnügen daran, auf einer Jacht zu segeln, als auf die Brautschau zu gehen. Auf feiner prachtvoll ausgerüsteten Tampferjacht suhlt er sich wahrhaft zu Hause und führt ein strenges Regiment. Er hat beit Befehl erteilt, daß auf der Jacht jeder ihm zu gehorchen habe. Vielleicht ahnt er, daß er em so schrankenloses Regiment in der Ehe nicht wird führen können. So ist denn das Bezeichnende in der „Brautschau" dm alle diese Millionäre halten, daß sie es nicht notig haben, wie schüchterne und verliebte Jünglinge errötend den Spuren der Frauen zu folgen, sondern sie können die Lache ruhig an sich herankommen lassen. Ist Tätowieren ein Zeichen von Degeneration? Von Dr. Paul Gruuibach. gefellfchast, aber er hat sich wegen gewisser Mißhelligkeiten > • jüngst davon zurückgezogen. Er ist 29 Jahre alt, eine große und schöne Erscheinung, dem die dunklen Haare etwas Romantisches verleihen. Seine ganze Liebe gehört I der französischen Literatur, und im letzten Winter hat er zu Ehren der Röjane bei ihrer großen Tournee durch I Amerika ein feenhaftes Fest veranstaltet, das ihm 400000 I Mark gekostet haben soll. Er läßt alle seine Kleider in Paris wachen und hat französische Sitten und Gewohnheiten so I völlig angenommen, daß man ihn durchaus für einen | Pariser halten kann. Vor kurzer Zeit wurde er zum Ritter der Ehrenlegion erwählt, und er ist aus diese Auszeichnung stolzer als aus alle seine Millionen. Es ist daher anzunehmen, daß, wenn er sich einmal dem Ehejoch an- I bequemt, er in die Netze einer reizenden Pariserin ge- I raten wird. Ebenso reich, aber ihm sonst sehr unähnlich, I ist Marcellus Hartley Dodge, der erst das 23. Lebensjahr I erreicht hat. Er ist jüngst an der Kolumbia-Nniversität I graduiert worden und hat dann das Geschäft seines Groß- I Vaters übernommen. Dodge ist ein tüchtiger Arbeiter, der Von morgens 6 Uhr in seinem Bureau sitzt. Seine Mußezeit verwendet er zu sportlichen Hebungen; er ist ein aus- j gezeichneter Boxer und verwendet auf diese edle Kunst fast alle die Zeit, die ihm die Arbeit an der Verdoppelung seiner Millionen übrig läßt. Sein Herz, so viel darf man wohl I sagen, ist in Liebessachen noch ein unbeschriebenes Blatt I und eröffnet daher ein weites Feld für jugendliche Mädchenträume. Er kennt nur eine Extravaganz, und die besteht I in äußerster Feinheit der Kleidung. Noch nie hat er über die höchste Schneiderrechnung auch nur eine Miene ver- I zogen und für feine künftige Frau steht daher eine glänzende 1 Aussicht bevor, selbst wenn sie die allerteuersten Schneider- I rechnungen ihrem Gatten vorlegen sollte. Tadge ist auch | ein großer Bucherliebhaber und hat eine der schönsten Bibliotheken Newyorks. Er hat bei mehr als einer Ge- I legenheit bereits erklärt, daß er dem Heiraten durchaus nicht abgeneigt ist, und wenn ihm die Rechte über den Weg läuft, so Wird er sie mit Vergnügen zum Altar führen, i Gegen diesen Gentleman und Krösus ist Robert Walton \ Goelet eigentlich ein armer Mann, denn sein Vermögen i beläuft sich nicht auf viel mehr als 40 Millionen Mark. Doch hat Robert vielversprechende Aussichten ans mehr, und wenn einst seine Mutter stirbt, was, tote er hofft, erst recht spät eintreten möge, dann wird er noch die stattliche Glimme von etwa 160 Millionen Mark erhalten. Er ist ein außergewöhnlich schöner Mann mit aristokratischen und exklusiven Gesinnungen; mit seinen 30 Jahren hat er auch noch nicht einen einzigen Tag gearbeitet und er wird bei Auswahl seiner Gattin nicht nur auf die Stimme seines Herzens, sondern auch auf die Rechte der Geburt sehen. Damen, welche auch mit einem älteren Millionär zufrieden sind, ist der Kupferkönig Augustus Heinze zu empfehlen. Sem Vermögen soll etwa 120 Millionen Mark betragen und wird sich in zehn Jahren wenigstens verdoppelt haben. Heinze, von Abstammung ein Deutscher, ist ein vornehm aussehender glattrasierter Herr, über sechs Fuß hoch und besitzt eine vorzügliche Gesundheit. Vor einigen Jahren, als sein Vermögen etwa 40 Millionen betrug, fragte ihn ein Freund, ob er sich nicht jetzt von dem Geschäft zuruck- ,lieben werde. Aus diese Aeutzerung hin malte sich namen- loses Erstaunen auf Heinzes Gesicht und er rief entrustei nus- Wie? Ich will doch reich werden, und letzt, wo ich gerade auf dem Wege dazu bin, soll ich aufhören?" Tas 'Interesse, das dem Millionär seine Kupferminen noch übrig bissen, wendet er der Politik und dem Atlethenfport 8Uj um ans Heiraten zu denken, dazu, meint er, hatte er bis jetzt noch keine Zeit gehabt. Zwei andere Millionäre, die beide über etwa 200 Millionen Mark verfugen, James Hetiry Smith und Eugene Higgens, sind ebenfalls noch Junggesellen. Smith ist 50 Jahre alt und hat die ganze Zeit seines Lebeiis iit Newhork verbracht Zelten sieht nmn ihn lächeln, selten hört man ihn sprechen. Wegen der Passivität, mit der. er sich an Gesprächen beteiligt, hat man ihm den Nameii „Jim, der Schweiger", gegeben, und er ist auf diese Benennung stolz. „Schwatzen kann jeher Narr", pflegt er bann zu sagen, „aber bas Zeichen eines klugen Mannes ist es, den Schiiabel zu halten Aus biesen Worten kann man entnehmen, baß «mich em Philosoph ist Tie Philosophie verführt ihn wohl auch zu einer etwas skeptischen Auffassung von her Ehe, unb er gesteht freimütig, unter feineii Kunstwerken, von denen er eine vor- (Nachdruck verboten.) Lombroso behauptete, die Sitte des Tütolvierens sei bei Verbrechern wesentlich häufiger, als bet anderen Angehörigen kultivierter Völker. Er schloß daraus auf eine Degeneration, au, eine instinktive Rückkehr zu den Gepflogenheiten der Wilden, aus ein Abblassen der durch die Kultur verfeinerten Hautempsmdlich- keit und sah in der Art der einverleibten Zeichnungen besonders, unverhüllte.Sinnlichkeit, zügellose Rachsucht oder das Bestreben, durch Symbole die innersten Empfindungen kund zu um. $1111 verbreitetsten ist die Sitte des tätowierens, >.. _b- beu Einverleibens bestimmter Zeichnungen durch Einreiben von Farben in kleine Hautstichwunden, entschieden bet Seeleuten und dann b i Soldaten Es sind dies eben Leute, welche über keinen ar oßen Unterhaltungsstoff verfügen und zeitweise gezwungen, find, in enger körperlicher Gemeinschaft ohne genügende Beschäftigung und Abwechselung zu leben. Diese jungen, für augenblickliche Regungen leicht empfänglichen Personen zeichnen sich als A 'sdrnck ihrer beruflichen Schncidigkeit aus Brust und Arme Waffen, Soldaten, Fürsten. Und zwar sind es zunächst die Eiteln und Phantastischen, welche zuerst an die Lache Herangehen, wahrend bic SDuntwcn uodjlj'cr gcbnntcnloS nticpnuidjeii. Dann kommen erst der Zahl nach die tätolmerten Verbrecher. Aber nicht die schweren und gefährlichen Verbrecher tätowieren sich besonders, sondern die Vagabunden, das^ arbeitvschen in Stadt und Land herumlungernde Gesindel. Das sind die ~euL, ivcldie nicht wissen, wie sie die Zeit totschlagen sollen und welcm den Schmerz des Tätowierens verhältnismäßig am wenigsten | weil ihr Hautempsinden in Sturm, Wetter, Kalte und S,6»Ä? SmÄüS ’U «i« -«mmiwch- * S: b S&lniteW i°Il °-m Tm,--.d,n «» »m °-b°u. als habe er bei den schwarzen Husaren gedient, der Lowe oll einen Tierbändiger vortäuschen. Die best ausgesnhrten Hand- werWwnppen findet man bei Leuten, welche das •£>andwerk nber- Haupt nicht ausgelernt haben, sondern m ihrer Liederlichkeit sich ! nur den Anschein geben wollen, als seien sie ehrbar und zünftig Andererseits bildet sür den jugendlichen Großstadtarbeiter da^ höchste Vergnügungsideal der Zirkus mit seinen Athleten, Turnern und Ballettänzerinnen. Es hängt dies zusammen mit dein seit piniaer Zeit in allen Ständen gepflegten Lportwescn. .>ahc.r ab TäwLeLngsmoüv7 die vielen Hanteln, Athleten, Kngelianse- ^""^Vor ^einigen" Jahren wär es unter den Londoner „ElegantS" Mode sich die Arme tätowieren und sie mit verschiedenartigen । nhpr bciit Vorträt der ,,Angebeteten versehen zu I imjcit Diese Mode ist, wie alle Moden, in England bald vor- überqegangen, aber von den Gecken Rumäniens wieder amgenom- I men' wvrden; vielleicht macht sie. noch eine Rundreife durch ch I p.rinber des Kontinents. Auch hierbei handelt es sich nati.rlich I um eine (nach Lombroso) plötzliche „Degeneration, eine I Rückkehr zu den Gepflogenheiten der Wilden", sondern es spwün I k;er auch wieder dieselben beiden Faktoren die Hauptrolle: erstens I vas aus dem moderneu vielfach übertriebenen Sportwesen hervor- gegangene Renomniieren mit Sportabzeichen und MK-Sern I Zweitens der in jenen Geckenkreisen vorhandene Ilebeislnß an I Z^t und Mangel an geistigen Interessen. Sein Schäfchen ins Trockene bringen. Mit der Redensart „sein Schäfchen ins Trockene bringen hat I heiüpir sondern cs muß „Schiffchen" lauten, zumal man ja quch I ®tX*Weiinf©ei’c"Uim^Gegenteib^sie' müssm H Wind j uud Wetter draußen bleiben, in Regen und Sturm, bei nig unb ■?=• 128 S. D . . . d W . Cxnft Heß. Notattonsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen. VeNMrfchtes. '"„Es erübrigt nunmehr..." Im Hamburgischen Korrespondenten schreibt ein Mitarbeiter: „Wenn ich das Wort „erübrigen" lese oder höre, wird mir übel. Und das kam so- Gleich vielen Leidensgenossen war ich nach dem Scheiden ans dem Heer jahrelang in verschiedenen Vaterländchen des lieben deutschen Vaterlands vergeblich auf der Suche nach einer Zivilaustellung gewesen. Endlich lächelte mir das Glück intb ich erhielt von einer Behörde in B. em Annahmeschreiben, in dein unter anderem Auflösung in nächster Nummer. Atiflösting des Versteck-Rätsels in voriger Nummer; Müßige Leute haben am meisten zu thun. Bauern-Art. Unser die Erde. Wir bauen daS Feld. Wir sind uns eigene Herrn. Und ivas die harte Faust nicht hält, das mißt sie ebenso gern. Und chte Hütte ist uns Haus, bücke Dich, ivillst Du hinein! — doch auch kein Fremder treibt uns aus, — steht fest wie Marmorstein. . Ein kernhaft Weib und eine Schar Halbflügge, kirschenrot, kühn, hart, mit ivindzerzaustem Haar — mus Künftige hats nicht Not! Wir sind -uns Herrn und so ists recht,. mit haben Nacken von Stahl. — Ein rauh Geschlecht und keines Knecht, gesegnet tausendmal. * Gustav Sch ü l e r. Seine Dielentür aus Eichenholz drei Worte birgt sie muchtig und stolz: Arbeit, Brot, Friede. Ein kleiner Spruch und doch übergenug und klingt, wie er so hart dasteht, nach Bauerniag und Nachtgebet. W. Lenne in a n n. Crgiittzimgsräisel. Nachdruck verboten. d . n. b. . i . . . r . i . b e . n . r d . vor dem Sturm zu bergen, bringt sie wohl gut züv Winterszeit, wenn der Fischfang aufhört, ganz aufs Trockene und schützt sie in besonderen Schuppen:, der Binnenländer aber verstand das schepken des Seemanns nickt und machte unbedachtsani Schäfchen daraus. — Aber nun läßt sich doch auch das „Schäfchen" erklären, und zwar in verschiedener Art. Bei heraufziehendem Gewitter ist jeder Schäfer herzlich froh, wenn er „seine Schäfchen im Trockenen hat", ehe das Wetter losbricht, weil die Tiere sonst leicht Schaden leiden können. Bei der Schafschur wird es den Tieren oft selbst überlassen, sich aus dem Bache, in dem sie gebadet wurden, wieder herauszuarbeiten, während arme, um ihre wenigen, oder gar um. ihr einziges Schäfchen besorgte Besitzer hingehen, um ihr Tier selbst aufs Trockene zu bringen oder zu ziehen, damit es sich nicht erkälte. Diese Erklärung weist mit ihrer Beziehung auf die Schafschur auf eine andere Redensart, „fein Schäfchen zu scheren wissen", hin, die dem Endsinne nach mit der besprochenen sehr nahe verwandt ist. — Ja, die Fassung „sein Schäfchen aufs Trockene bringen" kann sogar gerade, von der Wasserkante herstammen, was denn die Aenderung zu „Schiffchen" tatsächlich überflüssig machen würde. An der ganzen friesischen Nordküste nämlich soll sie mit der Mehrzahlform „schaapjes" Vorkommen. Die Schafherden werden dort mit Vorliebe aus Meer geführt, wo sie das öesouders geschätzte zarte Gras der Schwemmlandwiesen, des sogenannten Helderlands, abweiden, sich dabei natürlich weit zerstreuen und leicht von der rasch kommenden Flut überrascht werden,- da ist es denn eines Hirten Hauptsorge, die Schafe rechtzeitig aufs Trockene zu bringen. Da nun aber für den Ostfriesen das' Wort schaap auch noch seit alters eine kleine beliebte Münze bedeutet, so hat für ihn die Redensart einen hübschen Doppelsinn. Erklären und verteidigen läßt sich demnach die Fassung „sein Schäfchen ins oder aufs Trockene bringen" ebensowohl wie die andere „sein Schiffchen aufs Trockene bringen", die mau statt ihrer Vorschlägen zu müssen gemeint hat. Behörde in B. ein Annahmeschreiben, in dein unter anderem gesagt war: „ . nachdem usw . . Papiere geprüft . . . Ihre Anstellung beschlossen. Termin der Einberufung wird baldigst Mitgeteut werden. Es erübrigt nunmehr Ihre persönliche Vorstellung benn Chef. . ." usw. — Ich flugs „rin in d e Kartoffeln" nach B. in Frack und Claque und Lack zur persönlichen Vorstellung. — Allgemeines Staunen! „Aber wir schneben ^hnen doch,. eg erübrige eine Persönliche Vor- ftelluug; das heißt doch, fie fei übrig, überflüssig— „Ach so ~ Mso — raus, aus die Kartoffeln: Zu .Hause ivieder an- gekoinmen, finde ich von derselben Behörde, aber einer anderen Bureauabteilung, ein Schreiben vor: „. . . nachdem Ihre Au- sellung genehmigt, erübrigt nunmehr die Einzahlimg der be- sttmmuugsmaßigen Kaution von . . . (vierstellige Zahl) " usw girier froher als ich! — Mühsam hatte ich den r>ur Kaution erforderlichen Mammon von einigen ausnahms- ,cr .b"stckmerten agrarischen Freunden zusammengepumpt, jetzt „erübrigt^ die Einzahlung, d. h. — siehe oben — ist überflüssig! i!"8? rin «r die Kartoffeln, zu meinen ausnahmsweise ÜBNtUierten agrarischen Gläubigern und die brummenden Bären Kn hea9fcbes! r-U1,rb ’lun ,iu behaglichster Behaglichkeit r? bcv Ernberufnng! . . . Es vergehen Tage . . . y Wochen . . mit wird bang . , . und immer bänger mje nach dreieinhalb Wochen, wieder ein Schreiben! vvr Erwartung zitteriiden Händen n ^derspenstigeu Umschlag: „Nachdem Sie unserer Kaütwn^ V äUr Auszahlung der bestimmungsmäßigen stell nn lE uaZS^ommen sind, verzichten wir auf Ihre Au- ® erübrigt nunmehr jebe weitere Bemühung Jhrer- seiw um die Stelle, da dieselbe bereits anderiveitiq besetzt ist." (.-raus aus die Kartoffeln!" Smiu mit mm einer das Wort „erübrigen" lese ober Wörter" ltbeI ^rd ^a, in! — Die verflixten Bureau- Hanswivtfchaft. ( Ans te JJ'. e und Ha u s. Von Professor Abel, nielnn-. n» und Geisteswelt . Sammlung wissenschaftlich-qe- 7ßin^,n?Ablt^el«?arstellungen aus allen Gebieten des Wissens Recken.) Verlag von B. G. Teubner in Leipzig sVI u ZubÄungdffF Uk- - Eine rationelle Auswahl und Mr das Wobt ve? Nahrung wird als immer wichtiger eJnimt 1Ä - einzelnen wie für unser ganzes Volksleben werden" hVa rn?ravorliegende Bändchen besonders begrüßt werden, das die Grundlagen einer solchen zweckmäßigen Er- r . ü . d . . G . ii . • e . r b . . t. in a . r . z . . ü . ., . s . i. d . r n . m . tl Ehrung verstehen lehrt. ES' bezweckt, bett Damen Gelegenheit SU. bieten, die in Küche und Haus täglich sich vollziebenden chemischen und physikalischen Prozesse richtig beobachten und nutzbringend verwerten zu lernen, gut Erreichung dieser Ziele soll der Leserkreis zunächst Mit ben wichtigs..i Lehren der all- gememen Chemie unb Physik, sowie mit meEren einfachen und zusammengesetzten Körpern bekannt gemacht werden, deren Kennt- nis zurrichtigen Auffastung des speziellen Teils nötig ist In diesem wird alles erörtert, was sich auf Zubereitung und Wert- M „dbr Nahrungsmittel bezieht. Zunächst werden das Feuer', die Küche, die Kuchengeschirre behandelt, Heizmaterialien und ?euchtmaterialien und Beleuchtung. Dann wendet sich das Büchlein der eigentlichen Ernährung zu. Tierische und pflanzliche Nahrungsmittel insbesondere deren Gewinnung, Konservierung und Zubereitung werden behandelt, ebenso die Genußmittel i und alkoholfreie, warme und kalte Ge- .^"Aießlich kommen noch die physiologischen Vorgänge zur Sprache. Verdauung und Blut, Blutbildner und Fettbildner wer-, LiteLML'ssehss. , ,„7" f "ltu r g cj ch icht e. Werden und Vergehen im' Völker- leben. Von A v. «chwe^ger-Lerchenfeld. Mit mehreren hundert Abbildungen im Texte und 40 Tafeln. In 40 tiefer» mtgeit ; zum Preise von SO Pf. (A. Hartleben's Verlag in Wien und Leipzig.) — Da Aegypten, womit, das Werk anhebt — wenn man von der Einleitung absieht — wenig neues darbot, hat der Verfaßet es vvrgezogen, in einer Reihe lebensvoller Skizzen em Kulturbild in großen Zügen zu entwerfen. Da- gegen konnte er, was den alten Orient anbelangt — zunächst Babylonien und Assyrien - gestützt auf bedeutsame Errungen- Miaften, welche die Ausgrabungen bet letzten Jahre auf dem! Boden Chaldaas ergeben haben, der Darstellung ein höheres sachliches Interesse aufprügeu. Das heikle Thema „Bibel" und c-Babel imrd zwar nur vorsichtig gestreift, dafür die bedeutsamste Entdeckung der letzten Zeit, die „G e s e tz e H a m u r a b i einer eingehenden Besprechung unterzogen. Auch bezüglich Babyloniens tritt vielfach das schildernde Element erfrischend hervor. Besonders gehaltvoll ist der Abschnitt über die Phöuiker. Eins ist gewiß: es wird ein lesbares Buch, dessen Tatsachenmaterial den Leser nicht erdrückt. Für weite Kreise dürfte es um so lvertvoiler sein, als diesen die Quellen in der Regel nicht zugänglich sind und eine allgemeine Kulturgeschichte auf Grundlage der neuesten Forschungen fehlte. Die Illustrierung ist reichhaltig, das archäologische Material neu. Auf Grund des bisher Gebotenen kann Nran von den Fortsetzungen nur das Beste erwarten