Kamstn§ den 31. Jezemöer 1LV4- «ST KMcffZcTi jUm W 'aB UW Ium neuen Jahre. So sind wir denn wieder einmal angelangt an dem Punkte, der das alte Jahr von dem neuen scheidet. Abermals hat die Erde ihren Kreislauf um die Sonne vollendet. Wieder versinkt ein Abschnitt unseres Erdenlebens in die Ewigkeit und ein neuer taucht daraus empor. Jeder Sekundenschlag sollte uns ja wohl mahnen an die Vergänglichkeit der Zeit, die mit der Sekunde enteilt und mit ihr neu beginnt. Doch in dem Geräusch des Tages mit seinen Freuden und Leiden tftljten wir nicht darauf. Wenn aber in der letzten Nacht des Jahres der Hammer aushebt, des Jahres letzte Stunde zu verkiurden, dann überkommt nns doch ein gar seltsames Gefühl. Wir meinen den rauscheirden Flügelschlag der Zeit zu hören und blicken sinnend hinter uns und vor uns. — Es gibt wohl kaum einen Menschen, dem solches Sinnen fremd wäre, wenn er auch oft nicht den Anschein hat. Vielleicht nicht im Rausche der Sylvesterfreuden, nicht in jubelnder Zecherrunde, aber doch wohl daheim im stillen Kämmerlein ziehen die Bilder der Vergangenheit vorüber und das Herz fragt nach den: „wie" der kommenden Tage. An den Stätten der Lust freilich merkt man davon nichts. Wenn die Glocken von den Türmen feierlichen Klanges das Scheiden des alten und das Nahen des neuen Jahres verkünden, dann klingen auch die Gläser in den Kreisen der Fröhlichen lind weit hinaus in die stille Nacht tönt das heitere „Prosit Neujahr!" Tie flimmernden Sterne am nächtlichen Himmel ziehen schweigend ihre Bahn, unberührt von unseren Freuden und Leiden, von unseren Hoffnungen und Wünschen. So feierlich still ist es draußen auf der schlummernden Flnr. über die der Nachtwind säuselnd dahinweht. Und wer darauf achtet, der hört in diesem Wehen den Atemzug der leise wandelnden Zeit. Und in die Stille hinaus wogt verhallend der Jubel der fröhlich zechenden Menschen. Warum jubeln wir denn in dieser ernsten', feierlichen Stunde? Vielleicht ist dieser Jubel der Ausdruck der Freude über das Schöne und Gute, das uns das alte Jahr gebracht hat. Aber wenn wir an alle die Fröhlichen diese Frage richteten, so würden wir wahrscheinlich wenig hören, das dem alten Jahre zum Lobe gereichte. Tie wenigsten sind von seinen Spenden zusriedcngestcllt, die meisten klagen, daß das scheidende Jahr nicht gehalten habe, was es versprach oder richtiger, was man von ihm erwartete. t t Dann ist es also wohl die Freude über das Ende der Enttäuschungen. So mancher sagt ja: „Gott sei Tank, daß das Jahr vorüber ist!" In Wirklichkeit meint er es vielleicht nicht so, und wenn wir ehrlich sein wollen, so werden wir bekennen müssen, daß das scheidende Jahr trotz allein nicht so schlecht war, wie es vielfach gemacht wird. Oder ist es das Bewußtsein der eigenen Kraft, das in dem Sylvesterjubel zum Ausdruck kam, eine Kraft, die vom Schicksal nicht gebrochen werden kann, die sich stark genug fühlt, den Kamp? mit den Mächten des Geschickes aufzunehmen? O ja, wohl mancher hat sein Schiff geborgen im Hafen und darf gelassen hinaussehen auf das tosende Meer. Aber wie verhältnismäßig wenig sind es doch, die das von sich sagen können! Tic wenigsten von denen, die um die dampfende Bowle sich versammeln, fühlen sich wirklich sicher im Schoße des Glückes. Und wenn ihnen bisher auch alles nach Wunsch gegangen wäre — wer will sagen, ob nicht schon der nächste Tag all sein Glück zertrümmert?. Ob nicht schon in diesem Augenblick der Unglücksbote vor der Tür steht, um Einlaß zu begehren in das Haus des Glücklichen? Warum also der Jubel? ' Es ist lvohl die Freude am Leben selbst mit all seinett Wechselfällen, die reine Lust am Dasein, die, der Gegenwart froh, sich nicht kümmert um die Vergangenheit und um die Zukunft. Ja, lvissen wir aber denn nicht, daß jedes Jahr, dessen Kommen und Gehen wir so fröhliche feiern, uns dem Ende, der Ewigkeit um ein volles Jahr näher bringt? Wie wenige solcher fröhlichen Shlvesternächte sind es noch, die wir feiern,. und wie schnell sind sie verflogen! Vielleicht ist es gerade diese Erkenntnis, die uns den Augenblick genießen heißt, unbekümmert um das, was kommen mag. Und während wir fröhlich beisammen sitzen und uns unseres Lebens freuen, ist es uns, als klopfte uns jemand auf die Schulter und sagte: „Wohin des Wegs?" Ja, wohin des Wegs! Tas ist die zweite Frage, die an uns herantritt. Wenn wir es wüßten! Dunkel wie die Nacht liegt die Zukunft vor uns, die kein Lichtstrahl erhellt. So mancher zerrt voll Ungeduld an dem dichten Vorhänge, um vielleicht durch einest schmalen Spalt einen Blick zu werfen in den finsteren, vor im liegenden Raum. Sucht nicht mancher, halb im Scherz, halb im Ernst, durch attlerhand geheime Künste dem Schicksal ein Wort oder ein Lächeln abzugewinnen? Ein kurzweilig Beginnen, und doch: wie mancher blickt nachher in Furcht oder Hoffnung auf des Zufalls Gebilde! Ach, wenn die Zukunft sich uns enthüllens nur um ein Kleines den Schleier lüsten wollte, es würde für manchen wohl vorbei fein mit Spiel und Gesang. Wohin des Wegs? — Wenn man es wüßte! , In froher Hoffnung fragt es der eine, dem feine Phantasie ein Paradies verhieß, voll Furcht fragt es der andere, der vielleicht schon des Unfalls Schatten ahnt und dem das Herz bang schlägt bei dem Gedanken an die kommende Zeit. Andere aber gibt es, die nicht fragen, sondern das Lebest neljmen, tote es kommt, die mit dem Strome schwimmen und lächelnd mit ihm untergehen, wenn die Kraft zu Ende ist. — Kismet! — Schicksal, gegen das zu kämpfen nicht der Mühe lohnt. Sind das die wahren Weisen, die so reden? Oder sind es Leute, die des Lebens Reiz entweder nie kenuett lernten oder schon bis zur Neige genossen? Beides vielleicht. Ueberfluß und Not führett oft zu demselben Ziel: der Gleichgiltigkeit gegen' des Lebens Wechselspiel oder "dem Lebensüberdruß. Und beide sind gleich beklagenswert, gleichviel, ob ihre Lebensblüten verdorrten im heißen Strahl der Mittagssonne, oder ob sie zn Grunde gingen in frostkalter Frühlingsnacht. Wohl dem, der mäßig im Genuß, widerstandsfähig in der Not, sich hie Freude am Leben bewahrt, der noch schweben kann zwischen Furcht und Hoffnung, noch nicht tot ist für die Mitwelt,, der er zu dienen berufen ward! Doch was fürchten, was hoffen wir? Fürchten wir den Verlust irdischer Güter, des Vermögens, der Gesundheit, des Lebens? Wahrlich, nicht gering sind diese Güter anzuschlagen und der erst weiß ihren Wert zu würdigen, der sich in ihrem Besitz bedroht sieht! Wer es ist nicht recht, sich mit Sorgen dieser Art zu quälen, so lange man keinen Grund dazu hat. Wer ängstlichen Gemüts der Zukunft entgegensieht und stets das schlimmste fürchtet, der wird nie seines Lebens froh werden und die Zahl seiner Tage selbst vermindern. Darum sollen wir hoffen und vertrauen! Was aber hoffen und wünschen wir? Vor allem: Gesundheit für uns und die Uifferen. Aber etwa auch eine Fülle irdischer Güter und ein langes Leben? Nicht unberechtigt wäre ein solcher Wunsch. Doch hüten wir uns, mehr 778 — *u wünschen, als die Vorsehung uns gewähren Kinn und will. Mancher ist reich geworden, dem es besser gewesen wäre, in Armut zu bleiben. Und mancher erreichte ein langes Leben, den ein früher Tod vor schwerem Leid bewahrt haben würde. „Das Leben ist der Güter größtes nicht." Wir wollen uns lassen genügen, uind wem Gott die Gesundheit des Leibes und der Seele und ein heiteres Gemüt bescherte, der sei zufrieden und dankbar dafür. Aber auch mit den Hoffnungen und Wünschen allein ist es nicht getan. In des Menschen eigener Hand liegt ein gut Teil seines Geschickes. Wenn wir mit Ernst zurückblicken auf das vergangene Jahr und unser Denken, Reden und Handeln aus- richlig prüfen, fo werden wir sehen, was wir hätten tun oder- lassen sollen. Daraus den richtigen Schluß zu ziehen, aus der Vergangenheit zu lernen für die Zukunft, das ist die Kunst des Weisen, der sich ein Glück zu zimmern weiß mit geschickter Hand. »Jeder ist seines Glückes Schmied", sagt das Sprichwort. Der Mensch kann zwar nicht alles aus eigener Kraft erringen, was ihm das Leben angenehm macht. Wer er kann viel dazu beitragen, wie er andererseits des Lebens Unbill oft genug selbst verschuldet. Wenn aber jemand im Zweifel wäre über das, was er zu tun und zn lassen habe, so gibt es doch ein Mittel, das ihn sicher führt wie, ein Stern, in dunkler Nacht, das uns stützt wie ein starker,Stab auf steilem Pfade: die treue Erfüllung unserer Pflicht. Sie wird uns über alle Schwierigkeiten des Lebens hinweghelfen, denn wir,tragen den Frieden in der Brust, der uns auch an trüben Tagen die heitere Ruhe erhalten wird, deren wir bedürfen, dem Unheil, zu widerstehen, das über uns kommen kann. Nicht d a s ist das Glück, daß wir herrlich und in Freuden leben, sondern daß wir den Frieden haben, der uns mit freudigem Mut erfüllt in allen Lagen des Lebens. Wir wollen das Böse meiden, ruhigen Blickes !alles prüfen, klug wagen und mutig handeln, wo wir handeln müssen. Wir wollen tun, was recht ist, das Schöne und Gute froh genießen und das Unvermeidliche mit Ergebenheit tragen. Wir wollen auch dankbar sein für jedes weitere Jahr, das uns geschenkt wird, aber auch nicht klagen, wenn uns kein weiterer Neurahrstag mehr beschieden sein sollte. Auch das verflossene Jahr hat uns ja manches gebracht, was uns nicht gefiel. Lange versagte der Himmel uns des Regens Spende, daß wir schier verzagen wollten. Und doch ist schließlich alles gut geworden. Tie, Welt hallt wieder vom Kriege und Kriegsgeschrei. Aber des Krieges, Fackel lodert ferne unseren Hütten: sie hat uns verschont, wie sie uns auch ferner verschonen möge. Wohl tobt im Innern noch der alte Kampf, auch bei uns. Mit ungebrochener Kraft und wir kommen nicht zum Frieden. Aber leben heißt kämpfen. Sorgen wir nur, daß es ein an ter Kampf sei, und daß wir mit Ehren int Kampfe bestehen. lieber uns wandeln die ewigen Sterne ihre weiten Bahnen. Im steten Wechsel folgt ein Jahr dem andern und ein Geschlecht dem andern. Wir komtnen und gehen und von unserem Dasein bleibt nichts übrig, als unsere Werke, die wir den Nachkommen vererben, Sehen wir danach hin, daß es nur gute Werke seien. Wenn dann die Frage an uns herantritt: „Wohin des Wegs?" dann wird sie uns nicht unvorbereitet finden, und getrosten Mutes werden wir der kommenden Zeit entgegengehen. In diesem Sinne wollen wir das neue Jahr beginnen: fröhlich in Hoffnung, fest im Glauben, voll Zuversicht trotz allem, was immer uns begegnen möge. So schenke uns Gott denn ein gesegnetes neues Lahr I Erich zu Schirfeld. Das Testament des Maniners. Kriminalroman von A. M. Barbour. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) GegenseitigeUeberraschungen. Atn folgenden Tage waren die Mainwarings fast die letzten der an Bord der „Campania" eintreffenden Passagiere Tie Schuld lag an Herrn Thornton, dessen unverwüstliche Ruhe allem Drängen Frau Mainwarings getrotzt hatte. Tie Tecks wimmelten von einer bunt bewegten Menge. Ueberall munteres Lachen, fröhliches Geplauder, lustige Lieder. Doch gab es auch, traurige, tränennasse Gesichter, schwere Abschiedsworte — vielleicht die letzten im Leben. „Gott sei Dank, uns kostet der Abschied keine Tränen", sagte Fräulein Isabella, „wenn nicht etwa dem da", setzte sie mit spöttischem Nasenrümpfen auf Whitney hinzu, der init Fräulein Carleton etwas abseits stand. ,^Jch hass« solche vulgäre Gefühlsäußerungen vor den Leuten." Ter Rechtsanwalt schien in der Tat sehr trübselig gestimmt zu sein, und auch Fräulein Carletons sonniges Gesicht sah etwas umwölkt aus. „Mein Himmel, was ist das aber für ein fürchterliches Gedränge!" stöhnte Frau Mainwaring. „Tas ist ja noch schlimmer als bei der Herfahrt. Uebrigens, Hugh, hat Papa die Passagierliste nachgesehen? Ich würde doch 'gern bald wissen, ob Bekannte an Bord sind oder was sonst für Menschen mitfahren, au die man sich halten könnte, ohne Gefahr zu laufen, zweifelhafte Bekanntschaften zu machen." „Ich glaube nicht, daß Papa nachgesehen Ijcit", sagte der Sohn, „denn als wir heute einschrieben, waren schon vier Seiten der Liste gefüllt, und jetzt ist keine Zeit mehr zum Nachsehen; wir müssen gleich an Land." Während dieses Gesprächs, und unbeachtet in dem Ge- wühle der Abschiednehmenden, sprach Whitney, die Hand Fräulein Carletons ergreifend, leise: „Sie und Herr Thornton haben mich so herzlich zu einem Besuche in Ihrer Heimat eingeladen, daß ich mich in England einer freundlichen Aufnahme versichert halten dürfte. Aber, jgmädiges Fräulein, werden Sie mir verzeihen, wenn ich, trotz unserer erst so kurzen Bekanntschaft, zu fragen wagte, ob ich jemals hoffen dürfte, von Ihnen auch anders wie als bloßer Freund empfangen zn werden?" Tie schönen braunen Augen des jungen Mädchens blickten offen und freimütig in die feinigen, aller Glanz und alles Lachen war aber aus ihnen geschwunden. Ihr Ausdruck war ernst urO fast qualvoll bei der Erwiderung: „Es tut mir leid, Herr Whitney, doch würde es sehr unrecht von mir sein, wenn ich Sie hoffen ließe, Si« könnten mir je etwas anderes sein -als ein wertgeschätzter Freund." „So vergeben Sie, daß ich Ihnen diesen unangettehmett Augenblick bereitete", sagte er sanft, „und nehmen Sie die Versicherung mit, daß ich Ihrer stets als aufrichtiger! Freund gedenken werde. Vergessen Sie, daß ich Sie einmal um mehr als Freundschaft gebeten habe." Er ließ ihre Hand los und schritt zu den anderen. Tie Glocke gab für die nicht Mitreisenden das Zeichen zum Verlassen des Schiffes. Tie letzten Abschiedsworte wurden gesprochen, die letzten Händedrüö^ ausgetauscht, Mainwaring mit seinem Sohne und Whitney begaben sich ans Land. Fräulein Carleton, die sich augenblickliche den neugierigen Blicken der Ihrigen entziehen wollte, schritt langsam nach dem vorderen Teil des Tecks. Sie hatte erst wenige Schritte gemacht, als sie in kurzer Entfernung Merrick int Gespräch mit einem Manne bemerkte. Merrick sprach lebhaft und leise; sein für gewöhnlich ausdrucksloses Gesicht verriet unverkennbar große Befriedigung. Dann trennte er sich von seinem Gefährten unb. kam direkt auf Fräulein Carleton zu. „Wenn mir auch nur noch wenige Sekunden bleiben, Fräulein Carleton", sagte er mit einem Lächeln, das fein Gesicht erhellte, „so möchte ich diese doch wahrnehmen,, Ihnen eine recht angenehme Reise zu wünschen. Sind! Sie seefest?" „Ich weiß es kaum; ich habe noch zn wenig Erfahrung auf See. Denken Sie, es steht uns eine stürmische lieber- , fahrt bevor?" „Nun, einen Heilten Sturm könnte es wohl geben", erwiderte er in sorglos leichtem Ton, „aber", fuhr er mit einem plötzlich in seine Augen tretenden Schimmer neckischer Laune fort, „bei der angenehmen Gesellschaft, die Sie vermutlich finden dürften, werden Sie sich kaum viel darum kümmern. Leben Sie wohl, Fräulein Carleton, viel Glück aus die Reise, und wenn Sie jemals der Dienste eines Ihnen treu ergebenen Mannes bedürfen, verfehlen Sie nicht, über mich zu gebieten." Ehe sie etwas erwidern konnte, war der kleine Mann in dem Getümmel verschwunden. Einige Augenblicke später ertönte die Dampffeife, und begleitet von vielhundertstimmigen Zurufen herüber und hinüber und Schwenken von Mützen und Tüchern, glitt der große Ozeandampfer majestätisch aus dem Hafen. Er durchfurchte schon draußen die lang rollenden Wogen, als Lizzy sich endlich von dem zurückweichenden Strande abwandte, um die Ihrigen aufzusuchen. Vergeblich hatte sie eine Erklärung für die Worte des Detektivs gesucht, aber sie fühlte, daß sie irgend eine besondere Bedeutung hatten. Schon nach wenigen Stunden begannen die Wetterprophezeiungen in Erfüllung zu gehen. Der Wind nahm 779 zu, die See wurde unruhiger und das Schiss begann unangenehm zu schaukeln. Als die Zeit des Mittagessens kam, erschienen nur Herr Thornton mit seiner Tochter und Fräulein Carleton im Speisesaale. Frau Mainwaring und Tochter hatten sich ein leichtes Mahl in ihre Kajüte bringen lassen. Der Kapitän, der in Thornton einen Jugendfreund entdeckt hatte, lud- ihn und seine Damen an seinen Tisch. Hier sanden die jungen Mädchen gute Unterhaltung, indem sie die zahlreichen Mitpassagrere beobachteten. Nach beendeter Mahlzeit begaben sich beide Damen auf Teck. Doch bald begann sich Edith unwohl zu fühlen und mußte sich in ihre Kajüte begeben, die sie mit Frau Ho- garth teilte. Somit auf sich allein angewiesen, hüllte Fräulein Earleton sich warm ein und ging wieder aus Deck, wo sie sich ein geschütztes Plätzchen vor dem immer heftiger werdenden Winde suchte. Das Deck war ziemlich leer, doch ihre Einsamkeit und der Sturnr paßten gerade zu ihrer Stimmung. Sie gedachte der Abschiedsunterredung mit Whitney; an seiner Stelle stand aber ein anderer. Die halb geformte Frage, die sie seit dem Abgänge des Schiffes beharrlich verfolgt hatte, nahm jetzt eine feste Gestalt an. Ja, welche Antwort würde sie wohl gegeben haben, wenn dieser andere, dessen Bild vor ihrer Seele stand, gefragt hätte, was Herr Whitney fragte? Während sie so ihren Gedanken nachging, fiel ihr ein anscheinend junger Mann auf, der mit tief über die Stirn herabgezogener Mütze und hochaufgeschlagenem Rockkragen, die Hände auf dem Rücken, in einiger Entfernung umherwandelte. Trotz des Sturmes und starken Schwankens des Schiffes schritt er so sicher wie auf einer Straße dahin. Ihre Blicke verfolgten ihn, und plötzlich fühlte sie, wie ihr das Blut in dre Wangen stieg. Irgend etwas in seiner Haltung erinnerte sie an den, der sich immer wieder in ihre Gedanken drängte. Ein Freudenschauer durchbebte sie. Mit blitzenden Augen und glühendem Gesicht beobachtete sie seine Bewegungen. . Sie ahnte es nicht, daß auch der Fremde, der da so festen Schrittes dem Sturme Trotz bot, sich in einer fast gleichen Verfassung wie sie befand. Ohne Ahnung von der heimlichen Beobachtung, den seine Aehnlichkeit mit einem anderen heraufbeschworen hatte, versuchte auch er Gedanken zu verbannen, die ihn peinigten und quälten, kämpfte auch er machtlos gegen die allgewaltige, alles- beherrschende Königin — Liebe. Ter Sturm raste die ganze Nacht. Der Morgen fand sämtliche Mainwarings auf der „Verlustliste", wie Fräulein Carleton es nannte. Sie selbst war als letzte im Kampfe endlich auch dem Grauen Elend erlegen. Sie verbrachte den Tag mit traurigen Gedanken, und als sich mit Eintritt der Dunkelheit der Sturm etwas gelegt hatte, beschloß sie, auf Deck Erfrischung zu suchen. Sie wollte auf ihr Plätzchen vom Abend zuvor und gelangte auch ohne Schwierigkeit dahin, wenige Augenblicke später aber zwang erneutes Unbehagen sie zur Rückkehr. Während sie sich seufzend erhob, bemerkte sie den Fremden, genau wie gestern angetan; er kam vom vorderen Teile des Decks herab. Sie wußte nicht recht warum, aber sein elastischer, freier Gang, der ihn von den Tücken des Meeres noch völlig unberührt erscheinen ließ, rief rn ihr eine Art Erbitterung gegen ihn hervor. Schwach, wie sie war, schleppte sie sich langsam zu der nach unten führenden Treppe; aber gerade, als sie sie betreten wollte, neigte sich das Schiff so stark zur Seite, daß sie ausglitt und unfehlbar gefallen wäre, wenn sie nicht in demselben Augenblick ein paar kräftige Arme umfaßt und emporgehoben hätten. Mit einem leisen Aufschrei wandte sie den Kopf, um zu sehen, wer sie hielt. Sie dachte, es würde wohl ein Schiffsoffizier sein; ein kurzer Blick belehrte sie aber, daß sie in den Armen des Mannes mit der beinahe über die Ohren gezogenen Mütze und dem heraufgeschlagenen Rockkragen lag. Als sie bei dieser Entdeckung ihr Gesicht schnell wieder abkehrte und dabei Licht darauf siel, hörte sie den unterdrückten Ausruf: „Himmel, kann es möglich sein?" Bei diesem Tone zuckte sie förmlich zusammen; gespannt lauschte sie, ob er noch mehr sprechen würde. Tas «eichab nicht, dagegen entging es ihr nicht, mit welcher Last zärtlichen Sorgfalt er sie die Treppe hinuntertrug^ und der Stewardeß übergab. Bei den wenigen Worten, die er hierbei sprach, klang seine Stimme verändert. Während der folgenden vierundzwanzig Stunden, in' denen Fräulein Carleton krank auf ihrem Lager lag, beherrschte sie fast ausschließlich der Gedanke, wer der Passagier sei. Ihre Neugier wurde nur insoweit befriedigt, als man ihr sagte, daß es ein allein reisender, augenscheinlich reicher Herr sei, der außer einem englischen Offizier keinen Bekannten an Bord zu haben scheine. Sie beschloß, ihm bet nächster Gelegenheit für ferne Hilfe zu danken, zumal er, wie sie vernahm, mehrmals Erkundigungen über ihr Befinden hatte einziehen lassen. Sonntag nachmittag, an dem vierten Tage der Fahrt, hörte der Sturm auf, und das Wetter begann sich wieder zu klären. Zwar noch etwas blaß, aber sonst völlig her- gestellt, ging Fräulein Carleton auf Deck, um Luft schöpfen. Sie sand das Promenadendeck belebt von Passagieren, ihre suchenden Augen konnten aber zunächst nichts von dem Gegenstände ihrer Neugierde entdecken. Endlich sah sie ihn in kurzer Entfernung in Unterhaltung mit dem großen dunkeläugigen Manne, mit dem Herr Merrick gesprochen hatte. Er war diesmal nicht so vermummt wie während des Sturmes, und aus der Stelle erkannte sie jetzt das edle, in seiner Schönheit fast klassische Profil des Sekretärs. Ihr Herz begann heftig zu schlagen. Sie fühlte ein Beben der Freude, dabei aber auch den Stich, den sie vor wenigen Tagen bei der Nachricht von seinem Fortgehen empfunden hatte. Einen Augenblick war sie uwschlüssig, was sie tun sollte, dann aber sagte sie sich: „Ich will ihm wenigstens danken. Ich bin doch kein liebesieches Bauernmädchen, das ihre Gedanken zur' Schau trägt!" Damit schritt sie ruhig aus ihn zu. Schon hatte sie ihn unbemerkt fast erreicht, als ein junger englischer Marineoffizier an ihn herantrat, ihm! vertraulich auf die Schulter klopfte und rief: „Nun, Mainwaring, mein Junge, Du hast Dir Deine alten Seüieine gut erhalten!" Der große "Mann mit den dunklen Augen entfernte sich, und Fräulein Carleton kehrte völlig verblüfft langsam! um. — Mainwaring! Was bedeutete das? — Ganz deutlich war der Name an ihr Ohr geklungen, und er hatte ihn als etwas Selbstverständliches hingenommen. Ruhig und heiter hatte er darauf erwidert, als ob er nie einen anderen Namen getragen hätte. Was sollte sie jetzt denken? — Die muntere Stimme des Kapitäns entriß sie ihrem Sinnen. „Ah, Fräulein Carleton, freue mich, Sie zu sehen! Gratuliere zur schnellen Genesung. Wie befinden sich die anderen Damen? Wie geht's meinem alten Freunde Thornton?' Heiter plaudernd, spazierten sie ein paarmal hin und her, dann blieb sie auf einmal stehen und sagte, dem herzgewinnenden, von fröhlicher Laune übersprudelnden lalten Seebären ins Gesicht blickend: „Herr Kapitän, ich möchte Sie nm etwas bitten." „Schießen Sie los, mein liebes, junges Fräulein; bewilligt, alles im voraus bewilligt, bis auf die Hälfte meines Königreiches!" „Ich wollte gern die Liste der Kajütenpassagiere sehen." „Aha!" Ein schalkhaft blitzender Blick lachte aus den von buschigen Brauen überschatteten lustigen Augen. „Begreife, begreife. Begierig, zu erfahren, ob ein besonders lieber Freund an Bord ist. Sprach mich schon neulich abends jemand an, der nach Ihnen fragte." „Da bin ich doch neugierig", sagte Fräulein CarMon anscheinend leichthin, aber eine ganze Welt voll Fragen lag in ihren Augen. „O, können ihn gleich sehen. Schauen Sie mal dort hin, da steht er. Herr Mainwaring. Spricht eben mit Leutnant Cohen. Eri n|ttb ich sprangen Ihnen neulich zu Hilfe. Er war zu meinem Bedauern flinker als ich. Als er wieder herauftam, sagte er, er hätte Sie für eine Fremde gehalten, dann aber in Ihnen eine Bekannte erkannt. Wird also vermutlich stimmen." „Ja, wir lernten uns kennen", bestätigte Fräulein Carleton ruhig. „Nun also die Passagierliste l Kommen Sie, ich werde Sie begleiten." „Sie find sehr freundlich." 780 Unterwegs fragte sie wie beiläufig: „Kennen Sie Herrn Main Werring schon länger?" „Hab' ihn mein Lebtag nicht gesehen, als hier an Bord. Als ich zuerst seinen Namen hörte, meinte ich, er gehörte zu Ihrer Familie, erfuhr aber bald, daß das nicht der Fall wäre." Einen Augenblick später saldierte sie die ihr borgelegte Liste und fand schnell, was sie suchte. Schon die erste Seite zeigte ihr in der bekannten Handschrift des Sekretärs den Namen: „Harold Stott Mainivaring." (Fortsetzung folgt.) Plaudereien aus der KaiserstadL. (Nachdruck verboten.) su Tannenbaum, o Taimenbaum. — Kein Feuer, keine Kohle. — Komm herab, o Madonna ... — Trunten im Unterland. — Es kann ja nicht immer so bleiben. In das Lied vom Tannenbaum mit den treuen Blättern konnte diesmal mancher Familienvater nur mit gemischten Gefühlen einstimmen, weil ihm seine Erfahrungen auf dem Gebiete des Christbaumhandels böse mitgespielt haben. In den Vorjahren konnte inan nämlich, wenn man die in Berlin sogar einst vom Oberbürgermeister gepflegte Tugend des Wartens zu üben verstand, seinen Christbaum für ein Spottgeld erstehen. Am heiligen Albend schlugen die Händler, die sich mit Tannen allzu reichlich versehen hatten, zu jedem Preise los und triumphierend rückte das Haupt der Familie mit entern Pracht-Exemplar in die Wohnung ein, das am Tage zuvor noch ans 3—4 Mark bewertet wurde und ihm heute für ein Trittel der Summe überlassen worden !var. Tie Parole der ganz Klugen hieß also auch diesmal: Warten! Und sie warteten und rieben sich heinilich die Hände, wenn sie hörten, daß der Flurnachbar für einen Elendsstaken von Tanne zwei Mark bezahlt hatte, für den fie beim Kehraus noch keine fünfzig Pfennig bieten würden. „Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt!" sagt Wilhelm Busch. Und es kam anders. Berlin hatte nämlich in biefent Winter eine viel geringere Einfuhr an Christbäumen als sonst. Allein auf dem Platz hinterm Großgörschenbahnhof waren ca. 150 Lowries weniger angekommen als tut Vorjahre, und so geschah es, daß der grüne Markt diesmal überraschend schnell geräumt war und am heiligen Wend die Preise für den kargen Restbestand plötzlich verblüffend in die Höhe gingen. Tie kläglichsten Exemplare, die sonst verächtlich beiseite geschoben oder verschenkt wurden, kamen zu Ehren und fanden ihre Liebhaber, und die klugen Spekulanten, die so für halbe und Trittelpreise schwärmten, mußten stöhnend verdoppelnd und verdreifachen, um noch eines der nicht nur zur Sommerszeit grünenden Bäumchen zu erwischen, wobei die vergnügten Händler übrigens noch viel mehr „gegrient" haben sollen als ihre Ware! Und mancher überschlaue Zauderer konnte überhaupt nicht mehr in den Besitz des weihnachtlichen Hauptrequisits gelangen und kehrte grollend zu den heimischen Penaten zurück, eilt in seiner Weisheit blamierter, im Ansehen tief gesunkener Mann, dem das Lied vom Tannenbaum fortan schmerzliche Betrachtungen wecken wird. Natürlich sind auch unter bett biesjährigen Weihnachtsbäumen jene Gefühle, denen „kein Feuer, keine Kohle" an Brennhitze gleich kommt, reichlich durch sunkelnde Verlobungsringe legitimiert worden, aber um es offen einzugestehen, an diese, junge Mädchenherzen höher klopfen lassenden Geschehnisse dachte ich prosaischer Mensch gar nicht, als ich den Liedanfang niederschrieb. Ich dachte vielmehr an die kalten Backöfen, in beiten sonst die knusperigen Berliner Semmelchen und Knüppel Gestalt und Farbe gewinnen. Der Polizeipräsident hatte für die Bäckergesellen eine „Freinacht" verfugt und so kam es, daß am zweiten Feiertag in ganz Berlin, Hotels und Krankenhäuser nicht ausgenommen, kein frisches Gebäck zu haben war (Ein U e b e l st a n d, der auch in Gießen von sehr vielen stets recht schmerzlich empfunden wird. Es sind doch wahrlich nicht alle Menschen Knchcn- essir, vielmehr verschmähen, ja verabscheuen sogar nicht wenige alles Festtagegebäck, das bett Magen auf Monate hinaus zu verrenken pflegt. Also täten wahrlich auch Gießener Bäcker gut, alle Feste ebenso ihr Gebäck zu liefern wie an anderen Tagen. D. Red. t>. Gieß. Anz.) Nur in wenigen Bezirken, wo die Meister mit „freiwilligen Helfern" den Betrieb aufrecht erhielten, wurde für bett nötigsten Bedarf gesorgt; doch versuchten auch hier die Innungen, durch Benachrichtigung der Polizei Hindernisse zu fchaffen. Ta man sonst in der Weltstadt gewöhnt ist, täglich dreimal frische Backwaren kaufen zu können, gehörte diese polizeiliche Beschränkung wahrlich nicht zu den angenehmsten Weihnachtsbescherungen, und es wäre bedauerlich, wenn sich eine „Freinacht" für die geplagten Teigkneter nicht auch unter Aufrechterhaltung des Betriebes ermöglichen ließe. Es brauchen doch nicht alle auf einmal zu feiern. Müssen doch auch Postboten, Schaffner, Lokomotivführer und viele andere in dieser Nacht ihren Dienst tun und sich durch eine spätere Ruhezeit dafür entschädigen lassen! Noch in manchen anderen Dingen sind die Forderungen der Polizei nicht gerade glücklich zn nennen. Da entstehen z. B. in den Vororten Häuser mit vier Etagen und einem Dachgeschoß, alles solide und dauerhaft gebaut; breite Eingänge, bequeme Treppen bis obenhin, znm Ueberslnß ein sicher konstruierter Fahrstuhl, auch bis ins Dachgeschoß, das der Bauherr wie eine Etage ausgebaut und zu Ateliers eingerichtet hat. Der Plan ist seinerzeit genehmigt worden, die Ateliers sind fertig und sie werden auch vermietet. Aber die Freude dauert nicht lange. Eines schönen Abends sieht der Schutzmann Licht hinter den großen Ateliers- senstern nnd gleich darauf steht er auch schon oben vor bet erschrockenen Malerin, die sich dort niedergelassen hat. Es ist nicht erlaubt, diese Räume zu bewohnen! Sie müssen ausziehen!" — „Ja, warum?" — „Baiipolizeiverordnung, Paragraph so und so! — „Aber sch stöhne doch hier angenehmer und auch vor Feuers- gesahr weit geschützter als in meinem alten Atelier im Norden, wo ich schmale, steile Treppen und keinen Fahrstuhl hatte." ■— Ter Schutzmann zuckt die Achseln. Er hat die Paragraphen auch nicht geschaffen. „Komm herab, o Madonna Theresa", klingt's wie eine Illustration zu dieser Szene von der Straße herauf, vielleicht ans den gespitzten Lippen eines Schusterjungen. Tas arme Malweibchen muß ziehen! Eine merkwürdige Fürsorge, muß man sich sagen, wenn man sich beeilt, und deut pfeifenden Bengel folgt, um zu sehen wo i h m „seine Tage wie die Quelle rasst los hin" fließen. Und da kommen wir vielleicht in eine jener Souterrain-Wohnungen, die mit ihrer ewigen Dämmerung, ihrer feuchten, stockigen Luft ihrer Enge und Niedrigkeit die wahren Schlupfwinkel für alle die heimtückischen kleinen Feinde des menschlichen Organismus sind, die unsere Forscher nach mühsamemKampse endlich unternt Mikroskop „gestellt" haben. Eine ganze Familie von fünf nnd mehr Köpfen muß hier Haufen; der Mann betreibt feilt Gewerbe darin; der Küchendunst tut ein übriges; hier ist vielmehr Gefahr für ein Menschenleben als oben in der luftigen, gut gebauten Maler-Mansarde. Und doch schafft hier noch immer kein Paragraph Wandel! Jst's drunten int Unterland halt gar so schön? fragt wehmütig der Menschenfreund, der an dem Elend vorübergeht. Aber das neue Jahr steht vor der Türe. Vielleicht ist es das so oft und so heiß ersehnte, das uns endlich alle die Wünsche Erfüllt, die uns das Herz bewegen! Vielleicht entthront es doch einmal den braven heiligen Schablonimus, der (eine Prokrusteskünste nicht nur in den Schreibstuben der Obrigkeit übt, sondern auch in tausend Kontoren und Werkstätten regiert, uns im Eisenbahnkonps nnd Straßenbahnwagen begleitet und bei allen Gedankenlosen Triumphe feiert. „Es kann ja nicht immer so bleiben hier unter dem wechselnden Mond!" Und so wollen wir denn für das kommende Jahr das beste hoffen, lieber Leser, und uns mit dem alten fröhlichen Zuruf trennen, wenn auch er allerdings etwas von der Schablone an sich hat: „Prosit Ne ujahr!" . A. R. Hlene Wiicher. Rillen, Tr. Wilh., Neues mediz. Fremdwörterbuch f. Heilgehilfen, Krankenpfleger. Schwestern rc. (66 S.) Leipzig, Krüger & Co. 1.20 Mk. m , We b er, Tr. G., Die Verhütung des frühen Alterns. Mittel und Wege zur Verlängerung des Lebens. (IV, 91 S.) Ebenda. 1.50 Mk. Gje ms-Selm er, Agot, Tie Toktorsfamilie im hohen Norden. Ein Buch für die Jugend. Einzig autoris. ließet?, von Fr. Marco. (158 S. m. e. Umschlagzeichnung von Willh Schwarz.) München, Tr. I. Marchlewski & Co. geb. 2 Mk. Umstellrätsel. Nachdruck verboten. Es sollen sieben Wörter gefunden werben von der unter a angegebenen Bedeutung. Von jedem dieser Wörter ist durch Um- stellung der Buchstaben ein anderes Hauptwort zu bilden von der Bedeutung unter b. Sind die richtigen Wörter gesunden, so bezeichnen die Anfangsbuchstaben der Wörter unter b ein europäisches Gewässer. a. b. 1. Gefäß 2. Gebäck. 8. Türkischer Titel, 4. Insekt. 5. Nutzgewächs. 6. Biblischer Name. 7. Gewand. — Zeichen. — Schlange. — Teil des Gedichts. — weibliches Wesen. — Land in Asien. — Insel int Miftelmeer. — Fluß in Spanien. Auslösung in nächster Nummer. Auslosung des magischen Quadrats in vor. Nr.: MORD OPER REUE DREI Redaktion: Paul Witt ko. — Rotationsdruck und Verlaa der Brühl'scheu UnivMsitätZ-Buch- und Steindtuckerei, N. Lange, Gießen.