Mittwoch de» 31- August./^ M Jp. W W M U W W U Hin angenehmes Grke. I Humoristischer Roman. Von Victor von Reisner. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Bisher hatte er absichtlich gezögert, in Mariance oder Stepenavze anzufragen. Wenn sich der Vater wirklich dort befand, dann war vorauszusehen, daß er das Suchen nach ihm falsch uuffassen und so auslegen würde, als ob man ihn dadurch in der gongen Gegend lächerlich gemacht hätte. Schon der Mutter wegen durfte er es aber nun nicht länger hinausschieben, und so schnell es die Dunkelheit gestattete, fuhr er alsbald gegen Mariance. Vor dem Pfarrhaus angelangt, warf er dem Burschen die Zügel zu, sprang behende vom Wagen herab und stürmte durch das weit offen stehende Tor gegen die Eingangstür. Die Glocke schrillte durch das Haus, und bald daraus erschien, ein flackerndes Talglicht in der Hand, schlürfenden Schrittes Frau Mara und erkundigte sich durch die geschlossene Tür, wer denn im Sterben liege? „Machen Sie nur auf! Ich bin es — von Höchstfeld!" rief ihr Erich zu. Sie öffnete spaltenbreit. „Liegt vielleicht bei Ihnen eines im Sterben?" fragte sie nochmals, denn daß sie den Pfarrer zu solcher Stunde aus einem anderen Grunde aufwecken wollte, schien ihr ganz undenkbar. „Das nicht", sagte Erich, „aber. . ." „Gott sei Dank", atmete sie auf, „Hochwürden hätte sich jetzt auch wohl kaum erwecken lassen. Er ist vor kaum zwei Stunden vom Herrn Grafen zurückgekommen und schläft jetzt den Schlaf des Gerechten." „Missen Sie vielleicht, ob auch mein Vater dort war?" fragte Erich atemlos. „Wie soll tcE)i das wissen?" entgegnete sie entschuldigend, „wenn Hochwürden vom Herrn Grasen kommt, dann singt er nur." Erich begriff, daß er durch weiteres Fragen nur unnötigerweise kostbare Zeit verlieren würde, und so entschloß er sich zum Weitersahren. Der Weg von Mariance nach Stepenavze führte mitten durch den Wald, und immer noch mit der Möglichkeit rechnend, daß sich der Vater vielleicht doch verirrt haben könnte, hielt er von Zeit zu Zeit an und rief dessen Namen in den bereits grauenden Tag hinein. Um vier Uhr fuhr er durch Stepenavze, wo die Bauern bereits zur Tagesarbeit rüsteten. Es siel ihm auf, daß sich die Leute vielmehr scheu beiseite drückten und taten, als ob sie den vorüberfahrenden Wagen gar nicht hörten. Dies beunruhigte ihn dermaßen, daß er, ohne sich eigentlich darüber Rechenschaft zu geben, anhielt und einige der Bauern heranwinkte. Nur widerstrebend folgten sie seiner Aufforderung und! blieben dann in angemessener Entfernung scheu stehen. „Wißt Ihr vielleicht, ob der Herr Graf heute nacht Gäste gehabt hat?" erkundigte er sich bei ihnen. „Unser hochwürdigster Herr Pfarrer war bei ihm", entgegnete ihm einer nach längerem Zögern. „Und nicht auch mein Vaters" fragte Erich mit vor? Aufregung zitternder Stimme. Sie schauten sich verstohlen an und zuckten nichtswissend mit den Achseln. In namenloser Angst fuhr Erich weiter und hielt nach kaum zehn Minuten auf dem Schloßhof. Auch hier kamen ihm die Leute mit ihn seltsam berührender Scheu entgegen, und es bedurfte erst eines ganz energischen Befehls, ehe sich einer entschloß, den Grafen durch seinen Kammerdrener wecken zu lassen. Graf Stepenaz verwunderte sich nicht wenig über diesen so ungewöhnlich frühzeitigen Besuch, der doch entschieden nur durch ein außergewöhnliches Ereignis veranlaßt sein konnte. So schnell als nur möglich kleidete er sich an und ging nach dem Empfangszimmer, wo indes Erich voll Unruhe auf- und niederschritt. Als er den Grafen kommen hörte, ging er ihm auf halbem Wege entgegen „Verzeihen Sie die Störung", entschuldigte er such, „aber ich weiß nicht mehr, wo ich sonst nach ihm suchen soll — war mein Vater vielleicht diese Nacht bei Jhnen«^ Stepenaz starrte ihn ganz verständnislos an. / Jpert 93 eiter ?/z ^Ja. Er ist gestern gegen abend fortgegangen und seitdem nicht zurückgekehrt — Sie können sich also unsere schreckliche Aufregung erklären." „Warten Sie, warten Sie, ich kann Ihnen nicht so schnell folgen", gestand Stepenaz freimütig, „wir haben heute nacht so vielen Flaschen die Hälse gebrochen, daß mir der Schädel ganz gewaltig brummt." „Und mein Vater war auch dabei?" drang Erich in ihn. „Nein, mein Sohn, nur ich und der Pfarrer. Aber warten Sie, warten Sie, wie sagten Sie doch — er ging schon geftern nachmittag fort?" „Gegen abend", berichtete Erich. „Und hat er nicht erwähnt, wohin er wollte?" „Er ging nach dem Wald, um ein paar Hasen zu schießen, und seit dieser Zeit hat ihn niemand gesehen."- Der Graf packte Erich plötzlich bei der Hand und starrte völlig entgeistert vor sich hin. ' „Nein, nein", lallte er dann, „es ist ja nicht möglich, meine Leute müßten ihn doch kennen!" — und Erich wieder loslassend, stürzte er nach dem Fenster, um mit wahrer Stentorstimme auf den Hof zu rufen: „Stevo, der Waldhüter, soll auf der Stelle zu mir heraufkommen!" 614 Erich stand vor einem Rätsel und suchte vergebens aus dem wie verrückt Hin- und Herrennenden eine Antwort herauszubekommen. „Wenn sie mich mystifiziert haben, drehe ich ihnen den Hals um!" schrie indes der Graf ein um das andere Mal, „diese Hunde, diese Schurken, diese elenden ..." — er brach jäh ab und wandte sich dem in der Tür erscheinenden Waldhüter zu. „Wen hast Du gestern arretiert?" fuhr er ihn an'. Stevo, der sich seinen Plan längst zurechtgelegt hatte, antwortete mit scheinheiliger Unterwürfigkeit. „Du weißt es ja, Herr, solch einen städttschen Strolch, Der Deine Fasanen abschießen wollte." Der Graf packte ihn bei den Schultern, und ihn wie wahnsinnig hin- und herschüttelnd, inguirierte er: „Und Du Hund wußtest nicht, daß es Herr von Höchstfeld aus Dolina war?" Der Bauer ließ sich alles ruhig gefallen und entgegnete Mit dem einfältigsten Gesicht von der Welt: „Eh, das glaubt doch Euer gräfliche Gnaden selbst nicht — so ein feiner Herr wird sich doch nicht aufs Wildern verlegen!" ' //Führe mir den Arrestanten sofort vor", herrschte ihn Stepenaz an, „oder nein", hielt er ihn im selben Augenblick zurück, „ich werde gleich selbst hinabgehen" — und zu Erich gewandt, der mittlerweile den ganzen niederträchtigen Sachverhalt erraten hatte, sagte er: „Diese Schurken haben mir und Ihrem Herrn Vater einen fürchterlichen Possen gespielt, aber verlassen Sie sich'darauf, ich weroe strenges Gericht halten, und wenn es an Hals und Kragen gehen sollte! — Mtte, kommen Sie jetzt mit." Er nahm sich nicht einmal soviel Zeit, einen Hut aufzusetzen, sondern stürmte, mit großen Schritten Erich vor- miseilend, nach dem Gemeindehaus. Als Stevo zitternd und bebend die Stalltür öffnete, bot sich ihnen ein seltsames, fast unglaubliches Bild. Auf der Holzbank, zwischen den beiden Zigeunerweibern, saß der Major und ließ sich von ihnen ihre Leidensgeschichte erzählen. Den Grafen erblickend, erhob er sich und maß ihn von oben bis unten mit verächtlichem Blick. Da trat Eriche vor. »Vater, wir suchten Dich schon die ganze Nacht. . »Halt", gebot er ihm, „erst hat dieser Herr zu sprechen." „Glauben Sie mir, Herr von Höchstfeld, ich bin aus das tiefste empört. Sie in einer solch beleidigenden Situation zu sehen", versicherte Stepenaz mit ehrlicher Entrüstung, und ihm die Hand entgegenstreckend, bat er: „Kommen Sie nur erst heraus, damit wir gemeinschaftlich beraten, wie. . ." „Sie scheinen vergessen zu haben, daß Sie mir für heute fünfundzwanzig Stockhiebe verspreche ließen", unterbrach ihn der Major mit nur schwer bewahrter äußerlicher Ruhe, „oder ist Ihnen und Ihrem Kompttzen plötzliche der Mut in die Hosentasche gesunken?" Graf Stepenaz wußte sich gar nicht zu helfen. „Du großer Gott", stammelte er völlig ratlos. „Sie können doch unmöglich glauben, daß mich an diesem unseligen Mißverständnis auch nur das allergeringste Verschulden trifft!" „Wenn Papa erst gehört hat, welcher Jntrigue er zum Opfer gefallen ist, dann . ..." „Ich kenne diese Jntrigue", unterbrach ihn der Major eifrig, „die Leute haben es in ihrer Dummheit ausgeplaudert. ,Jch könnte mich dafür bei dem Herrn Pfarrer bedanken', sagten sie/' „Aber, liebster Herr von Höchstfeld, daß ist ja ein heilloser Irrtum", suchte ihn der Graf aufzukläreu, „wir dachten doch. . ." „Pardon", unterbrach ihn dieser schneidend, „für Sie bin ich kein ,liebster Herr von Höchstfeld', sondern der Major von Höchstfeld; das weitere werden Sie übrigens von meinen Zeugen erfahren. Und nun erlauben Sie uns wohl, zu gehen?" Mit Stepenaz' Geduld, der gewiß war, alles getan zu haben, um seine Unschjuld darzutun, war es auch zu Ende, und so machte er ihm, ohne ein weiteres Wort zu verlierens höflich Platz. Und auch Erich, überzeugt, daß dem Vater jetzt, in seiner nur allzu begreiflichen Erregung, doch nicht Mit Venmnftgründen beizukommen war, hielt es für an- gezeigter, flir den Moment m schweigen. „Kommt", wandte sich, indes Herr von Höchstfeld zu den beiden Zigeunerinnen und, Erichs verwunderten Blick gewahrend, sagte er mit beißender Ironie: „Glaubst Du vielleicht, daß ich meine Leidensgefährtinnen im Stich lassen werde? Sie haben ihre fünfundzwanzig Hiebe ebenso unschuldig bekommen, als sie mir zugedacht waren — sie fahren mit uns und erhalten fortan von mir das Gnadenbrot." Ohne eine weitere Einladung abzuwarten, kletterten die beiden Landstreicherinnen mit affenartiger Behendigkeit auf den Wagen und schnitten, zum Gaudium der hinter dem Zaun verborgenen Bauern, dem Grafen die widerlichsten Grimassen zu. Erich berichtete unterwegs von Mamas schrecklicher Aufregung und von den Anstalten, die man zu seiner Auffindung getroffen hatte. Grimmig vor sich hinstarrend, hörte der Major nur mit halbem Ohr zu. Ihn beschäftigte nur der eine Gedanke, wie er für diese unerhörte Schmach, die ihn für das ganze Leben lächerlich machen mußte, Rache nehmen sollte. Mit einer einfachen Forderung an den Grafen durfte es nicht abgetan sein — es mußte auf Leben und Tod gehen. Einer von ihnen war fortan zu viel auf der Welt, und daß seine Kugel ihr Ziel nicht verfehlen würde, dafür bürgte ihm seine sichere Hand. Was sollte aber mit diesem Pfarrer, den fein Stand vor der wohlverdienten Züchtigung schützte, geschehen? Ihn, den eigentlichen Anstifter, der ihn noch obendrein in seiner Ohnmacht vor den Bauern verhöhnte, konnte er doch unmöglich frei ausgehen lassen! Einen Augenblick dachte er daran, dem Bischof Anzeige zu erstatten, der wohl die sofortige Amtsenthebung veranlassen würde — im nächsten Moment verwarf er aber diesen zu sehr an Denunziation streifenden Ausweg. Die Strafe der Amtsenthebung war auch viel zu gering für diese schamlose Erbärmlichkeit. Er mußte ihn tiefer treffen, derart, daß die ganze Welt feine bodenlos niedrige Scheinheiligkeit, feine abgründige Verworfenheit erkannte. Dann erst, wenn sich keine einzige Stimme mehr zu seinem Schutz und zu seiner Verteidigung erhob, war er vollkommen gerächt! Als sie endlich am Hose anlangten, ivaukte ihm seine Frau ganz gebrochen entgegen. „Erwin", hauchte sie, tapfer die e>,..ut hervorbrechenden Tränen unterdrückend, „wie konntest Du mir nur solch schreckliche Angst bereiten; ich Bin ja fast gestorben aus Sorge um Dich!" „Dafür kannst Du Dich, Bei diesen verkappten Ehrenmännern — Bei dem Grafen und -Bei dem Pfarrer bedanken", fuhr er sie barsch an, dann aber tat sie ihm in ihrem Jammer doch leid, und ihr beruhigend über den Schettel streichend, sagte er: „Nun hast Du mich ja wieder und laß es gut sein — das weitere erfährst Tn später." Sie wagte keine Frage mehr zu tun und drückte ihm nur, in der Freude des Wiedersehens, immer wieder die Hände. „Na ja, Alte, ich bin es ja, ich bin es ja", murmelt« er, gerührt von dieser unverfälschten, treuen Liebe, „wir zwei lassen nicht voneinander, und wenn die Welt untergeht." „Nein, Erwin, nie!" hauchte sie selig, während ihr die Tränen von neuem über die Wangen rollten. Erna, die daneben stand, kämpfte zwischen Rührung und Lachlust. Schließlich siegte aber doch die letztere und mit dem ausgestreckten Zeigefinger nach den beiden Zigeunerinnen deutend und dabei vor Vergnügen von einerst Fuß auf den anderen hüpfend, rief sie: „So sieh doch nur, Mama, welch' appetitliche Gäste uns Papa mitgebracht hat — brrr, man könnte sich schütteln und nach 'Insektenpulver schreien." IN ihrer Aufregung hatte Frau von Höchstfeld die seltsame Begleitung wirklich noch nicht bemerkt, und überrascht zu ihrem Gatten ausblickend, fragte sie: „Wie kommst Du denn zu dieser Gesellschaft — willst Du vielleicht unseren Leuten noch eingehenderen Unterricht im Diebstahl geben lassen?" „Du sollst nicht nach dem Scheine urteilest, liebe Eve- line", sagte er mit auffallendem Ernst, „es sind ein paar unglückliche Menschen, denen das Schicksal gar arg niit- gefpielt hat. Sie verdienen unser Mitleid uni» nicht unseren Svott." 515 F-rau von Höchstfeld griff sofort nach dem Portemonnaie und wollte schon in die ihr entgegengestreckten schmierigen Hände all ihr vorrätiges Kleingeld gleiten lassen, als es der Major, zu der Zigeunerinnen unangenehmer Enttäusch^- ung, verhinderte. „Nein, liebe Eveline", sagte er, „nicht durch Geld können wir an ihnen gutmachen, was die Schlechtigkeit der Menschen an ihnen verbrochen haben, sondern durch 'liebevolle nachsichtige Behandlung und durch ein allmähliches Hinausheben ihres Ichbewußtseinsund nicht wahr, liebes Weib, Du wirst mich darin unterstützen?" Sie glaubte nicht anders, als daß es bei ihm nicht recht stimme, und sah ihn ganz entsetzt an. „Aber, lieber Erwrn", wagte sie endlich zaghaft zu widersprechen, „Du denkst doch nicht im Ernst daran, dieses hergelaufene Volk länger bei uns zu dulden?" Seine ohnedies nur schwer bewahrte Ruhe verließ chn sofort wieder, und mit einem Ton, der keinen Widerspruch duldete, bestimmte er: „Sie werden nicht nur länger, sondern dauernd bei uns bleiben!" „Erwin!" „Jawohl, dauernd! Diese Rächt hat mich ihnen unzertrennlich verbunden — wenn sie nicht gewesen wären, würden mir die Fünfundzwanzig wahrscheinlich nicht erst versprochen worden fein, sondern. . ." „Großer Gott, Du redest ja irre!" schrie sie erschrocken auf und sich an ihn klammernd, suchte sie ihn mit sich ins Haus zu zerren, nm dem neugierig umhergaffenden Hofgesinde nicht länger ein solch trauriges Schauspiel zu bieten. Er aber machte sich mit einem Ruck von ihr los, und nervös an seinem Schnurrbart kauend, wütete er: „Es wäre kein Wunder, wenn ich diese Nacht verrückt geworden wäre — nur ihr noch viel größeres Elend richtete mich in der mir angetanen Schmach auf! Sie bleiben daher fortan bei uns — laß ihnen ein Bad Herrichten und gib ihnen von Deinen abgelegten Kleidern. Sie verdienen Deine Liebe; ihnen, nur chnen hast Tu es zu danken, wenn ich mich diese Nacht nicht aus Wut und Verzweiflung erhängte." Fassungslos starrte Frau von Höchstfeld bald ihren Mann, bald die beiden, sich in ersterbender Demut windenden und unverständliche Segenswünsche murmelnden Weiber an. Erna, die sich nicht so leicht eine komische Situation entgehen ließ, zupfte den Vater am Rockärmel und fragte mit scheinbar ernster Miene: „Sollen Sie vielleicht auch mit uns bei Tische essen?" Ein wohlgezieltes Kopfstück war die treffende Antwort, und ohne erst eine noch deutlichere Erklärung abzuwarten, brachte sich Erna schleunigst in Sicherheit. (Fortsetzung folgt.) Au Kßmannsyaufen in der „Krone". Ein Sommerbildchen von Erich 93 a er. Wie das duftet! Vor mir jm Kelche der rubinrote „Aßrnanns- hänser", über mir leicht rankendes Geisblatt und üppige Gly- ciniendolden. So tief und verlangend neigen sich die Blüten herab, als ob sie sich auch nach dem feinen Tropfen vor mir sehnten. Ist das ein Traumwinkel, die Veranda der „Krone"! Tas trieft förmlich von Poesie und Stimmung. Ein tiefer Schluck des edlen, roten Blutes —• und noch einer — und noch einer — ad infittituin. . Und nun wieder ein Ausruhen, ein wunschloses, ein Sich- feftfaußen an dem Wasser, .das draußen vorüberrauscht, Welle auf Welle, und doch nichts Eintöniges hat. „Das Wasser ist die kurzweiligste Eintönigkeit in der ganzen Schöpfung". Wer sagt ■ ■ Wahrhaftig, ich selbst. Also so weit bin ich schon! Ich steuere Aphorismen zu. .Auch nicht Übel. Ob der Steuermann dort drüben, der so sicher fein Rad dreht, auch etwas weiß von Geistreicheleien? Welch ein Anblick, solch ein Rheinschiff! Alles an ihm lebt und nicht zum wenigsten die tücherschwingende, Grüße winkende JJeenge. .xS'u? wette, die fahren dem Glück entgegen, besonders' das rothaarige, katzenängige Persönchen aus dem Vorderdeck. „Gruß mir Demen schätz!" Hab ichs ihr hmübergernfen, ober sie es nur?! Mein Schatz ist bei mir. Er funkelt mich an, und warm macht er mir auch, .ach, so »vohlig warm. Warum die Sonne nur so verschmitzt zu mir hereinlächelt? »Aus Euer Wohl, sehr verehrte Frau und Gönnerin! Ihr habt nnen Nebenbuhler, so leid es mir tut, es Euch sagen zu müssen. Der macht auch warm und ftoh und selig so recht von innen heraus. Wer laßts Euch nicht verdrießen. Das Menschlein kann gar nicht genug Sonne haben. Ueberflüssig seid Ihr deshalb noch lange nicht." Schon wieder zieht ein stolzer Dampfer seine Furchen. Und wieder hebt das Grüßen an, herüber, hinüber. Jetzt naht ein Schlepper. Die niederländische Flagge weht, und der Schiffs- Hund läuft behend vom Bug zum Heck. Er hütet seine Schätze, wie Zwerg Alberich tief unten auf dem Grunde sein gleißendes Gold. Welch ein Nibelungenhort zieht Jahr aus, Jahr ein über den Strom der Meere zu, vom Meere kommend! Mir schwindelt ob solcher Lebensfülle. .Oder sind die geleerten Flaschen vor mir daran schuld? „Frau Wirtin, noch eine, aber bringt mir auch Gesellschaft imt! Ah, endlich, .Herr Freiligrath. Vor einer Stunde war ich droben auf Ihrem Zimmer, traf Sie aber nicht zu Hause. Ein herrlich Stübchen, wahrhaftig. Prost! „Was wir lieben!" „O lieb, so lang du lieben kannst." „Ganz Ihrer Ansicht, mein Bester. Aber Liebchens Namen möchten Sie wohl gern wissen?!" „Wo still ein Herz von Liebe glüht, o rühre, rühre nicht daran!" ,Lsts möglich Herr v. Gei bei? Welche Ehre!" „Rheinwein her, das Herz zu wärmen. Wann ich trinke, will' ich schwärmen. Nur auf deutschen Rebenhügeln wächst die Kraft zu Seelenslügeln." „Bravo, Herr Dr. Jordan, mir ganz ans der Seele gesprochen." „An den Rhein, an den Rhein, zieh nicht an den Rhein, mein Sohn, ich rate Dir gut!" „Wer, mein bester Herr Prof. Simrock, sagen Sie das ja nicht weiter, denn es hilft doch nichts." „Die Weise guter Zecher ist in früh und spater Stunde, daß alter Wein im Becher ist und neuer Witz im Munde." Wahrlich, echt Bodenstedtsche Weisheit. Auf Ihr ganz Spezielles, lieber Dichter!" „Sieh da, Otto Rogue11e Emil Rittershaus, .Rudolf B a u m b a ch, Julins R o d e n b e r g; ich grüße Euch, Ihr wackern Kämpen! Hört, was Freund Scherenberg uns zu sagen hat." „Jm Lenzschnee leuchtet rings der Rhein. Welch Blühen nüd Duften schon! Doch schönste Blumen schlürft im Wein allhier ich in der Kron!" Damit sind wir wohl alle einverstanden, auch der Doktor Josephus v. Scheffel, hoff ich. „Ihren Oberrhein in Ehren, mein Bester, aber hier ist es noch besser sein." Herr Laufs Hans v. Zobeltitz, Ihr schmunzelt zustimmend. Gottfried Keller, Du Großer, wie schaust Du mild und sinnend auf den Grund Dines Römers. Sogar Dir. Peter Rosegger, duslet aus dem „Aßm u-shäufer" „Erdsegen" entgegen. Nur so ganz anders ist er, als ihn ' „Waldheimat" Dir Beut. „Jetzt schlägt Julius Wolfs ans Glas, anS gefüllte" Aller Kräfte ernstes Wollen, Kein Ermatten, kein Verdrießen. Freudig schaffen aus dem Vollen, . Aus dem Vollen auch genießen! Hell klingen die Gläser. Jetzt die Nagelprobe, llnd in weitem Bogen fliegen sie an das Rheinufer. Das ist alt. Zecher, weise. „Du schöner Rhein, wir grüßen Dich!" Klirrend sinken sie^ nieder zum heiligen deutschen Boden. Was war das?! „Sie verzechen, mein Herr, dieser ungeschickte Pieeolo!" So spricht neben mir entschuldigend der Oberkellner. Auf dem Boden mir zu Füßen liegt es wie eine Blutlache, in der sich zerbrochene Flaschen und Gläser vom Nachbartische baden. Ich reibe mir die Augen. .Wahrhaftig, ich sitze allein, Und hier saß doch Geibel, dort in der Ecke Badenstedt, gegenüber Scheffel?! Zum Kuckuck, wie komme ich zu all den Poeten, zu all den Sprüche« und Versen! Ich greife mir an die heiße Stirn. Ah, jetzt däm- merts mir. Droben in Freiligraths ehemaligem, traulichem Stübchen »vor es, wo ich vor ein paar Stunden ihre Namen und Autogramme las, denn als Zunstgenofse des Dichters versäumte keiner, .der zum Rhein kam, im Dichterheim vorzusprechen. Also geträumt war es wirr, dies alles! Schade, schade. So gute Gesellschaft trifft man, weiß der Himmel, selten. „Deutsche Schwärmer", zischelt es neben mir. War es nicht Heinrich Heine, der große Zyniker und der große Lyriker? Mir zur Seite rauscht der Stern, die Mondsichel steigt langsam im Osten und rubinrot funkelt im Glase der „Aßmanns- häuser". Wand 2 der HefstsHen Malter für Wokkskunde (Jahrgang 1903) liegt uns zur Besprechung vor. Drei stattliche Hefte bilden ihn, und man staunt billig Über den niedrigen Preis, zu dem er den Mitgliedern der hessischen Bereinigung für Volkskunde dar- geboten wird. Für 1 Mark Jahresbeitrag (Minimum) werden alle 3 Hefte jedem Mitgliede zugestellt. Ein solch geringer Preis ist nur dank der großen, über 1000 betragenden Zahl der Mitglieder möglich; aber wir fllrchten, daß auch so, wenn einzelne nicht mehr gäben und Staat, Kreise und "Städte beitrügen, die Herstellungskosten allein nicht gedeckt wären. 516 Von den zahlreichen Beiträgen erwähnen wir ausführlicher nur diejenigen, die sich speziell mit unserm Lande beschäftigen. Pfarrer Schulte in Beuern sührt in dem den Band erössnenden Aussatze in die religiöse Volkskunde des Vogelsherges ein, indem er die Frage sich stellt: „Worin erkennt der Bauer des nördlichenoberen Vogelsberge s DaseinundWir- ken Göltest Es wäre zu wünschen, daß in ähnlicher Weise einmal auch die übrigen Gebiete unseres Landes behandelt würden. Den Geistlichen und vorzüglich den in das Amt tretenden Vikaren und Pfarrverwaltern müssen solche Arbeiten nicht leicht zu unterschätzende Dienste tun. — Von demselben Verfasser finben wir in genanntem Bande noch einen zweiten Aussatz: „Die Spinnstube im Vogelsberge/' Unter dem mancherlei Neuem, das hier geboten wird, erwähnen wir besonders die auf S. 116 beigebrachten Spinnstubengeschichten. Sie verraten den großen Sinn unseres Volkes sirr Humor, wenn sie auch nur um eine komische Figur, die Eichelhainer Els' oder Mürer Frau (auch Hercheha'er Fraa) sich gruppieren. Wir haben solch' komischer Figuren in den anekdotenhaften kurzen Erzählungen unseres Volkes noch mehr, wie die an den Bürgermeister von Matches aber an beit JlbesHäuser Hannes sich anschließenden. Es wäre eine sehr dankbare Aufgabe, diesen einmal nachzugehen und sie zu schildern. — Prof. Dr. Haupt bringt gleichfalls 2, wenn auch kürzere Arbeiten. Er behandelt die Sage vom K ä s e st e i n bei Leihgestern und die Sitte des Kümmel- und Pfefferre iben§ zu Roßdorf bei Darmstadt. In ersterer Arbeit wird gezeigt, daß die Sage, die sich an den Stein knüpft, erst später sich an ihn gehestet haben kamt, da der quadratische Stein ursprünglich einem Kreuze als Basis diente; in letzterer wird die Sitte des Kümmelklappens und Pfefferreibens unter jene Gruppe von ursprünglich religiösen Gebrauchen eingereiht, die Mannhardt unter dem „Schlag mit der Lebensrute" zusammenfaßte. — Eine große Freude hat sicherlich allen oberhessischen Mitgliedern Prof. Dr. Strack mit der Veröffentlichung der von Pfarrer Th. 'Bindewald gesammelten Volks rätscl aus dem Bogels berge bereitet. Auch in bett Rätselschatz unseres Landvolks bringen mehr und mehr die Rätsel ein, die aus den Kreisen ber Gebildeten stammen, und eerbrängen so bas Alte. Umsomehr ist biese Sammlung zu begrüßen. Viele der genannten Rätsel gibt sich das Volk heute noch auf. Die Auslösungen hat Prof. Dr. Strack mit dankenswerten Hinweisen auf andere Sammlungen, sowie näheren Erklärungen begleitet. Ein Rätsel ist 'von Pfarrer Bindewald übrigens offenbar mit einer unrichtigen Auflösung versehen. Es ist daS Rätsel 15: „Kugelrund und spitzig. Wer/das rät, ist witzig. Wer das rät in Wochen, Dem ist ein Schoppen Wein versprochen." Me Auflösung ist nicht Wachholderstranch, sondern die Wach- holderbeere. Oberlehrer Ludwig .Dietrich in Gießen hat 2 Arbeiten dem Bande eingefügt. Die eine ist betitelt: „Mit teil trugen aus Sättiger Gültbüchern, Heberegistern und Bürgermeiste r r e ch u u n g e n". .Eine ganze Reihe verschiedener, zum Teil sehr interessanter Bemerkungen wird hier ankttüsstenb an ver- schiebene Posten und Einträge gemacht. Der Aufsatz zeigt sehr instruktiv, welch eine Fülle von Leben in scheinbar so trockenen Büchern, wie Heberegisterit und Rechnungen geftrnben werden kann, und mahnt, die vielen alten Rechnungen re., die in den Pfarr- itnb Bürgermeistereiakten des Landes gefunden werden, auch einmal darauf hin zu prüfen. Die andere Arbeit bringt Material zum Odenwälder Wortschatz des 15. bis 18. Jahrhunderts, gleichfalls eine Fruckst ber Beschäftigung mit ben obengenannten Registern, Büchern und Rechnungen. Der Laie erkennt aus der Zusammenstellung seicht, wie die Volkssprache auch etwas Wandelbares ist, und ist erstaunt darüber, wie viele Wörter im Laufe ber Zeit untergegangen oder umgebildei sind. — Ein größerer Auffatz ist uns nun noch zu besprechen übrig: Hunsingers Erinnerungen an Hungen: „Bor fünfzig Jahren", eine mit sehr viel Humor und großer Anschaulichkeit geschriebene Schildernng Hungener Verhältnisse vor einem halben Jahrhundert. Wenn ich noch .die „Volkskundliche Notizen" von Pfarrer Dr. Diehl, Hirschhorn nenne, die zum Teil an unbekannte Bräuche erinnern, so habe ich alles unser Land speziell Berührende erwähnt. Viele Arbeiten allgemeinen Inhalts und speziell wissenschaftlicheren Charakters schieben nun in die eben genannten Aufsätze sich ein. ,Arbeiten von Gelehrten wie Hoffmann-Kragers: „Naturgesetz im Volksleben", .Stracks: „Der Einzelne und das Volk", Wünschs und Vogts: „Volkskundliches aus swlten H andschr ifte n", Wünschs: „Griechischer uud Germanischer Geisterglanbe" und Petschs: ,,V o l k s d i ch t u n g und vo lkstümliches Denken" zeigen, datz bte Hessischen Blätter noch auf höherer Warte stehen, als blov ber, das hessische Volksleben zu beschreiben. Der Züsammen- bang jtut dem Allgemeinen wird bargelegt, bett Wurzeln des Volkslebens nachgegangen. , Gerade diese starke Beteiligung ber Gelehrten Nchert den hessischen Blättern ihre hohe und bleibende Bedeutung unter allen deutschen volkskundlichen Zeitschriften. vermischter. * Was alles im Hotel liegen bleibt. Von allerlei unglaublichen Vergeßlichkeiten hat der Leiter der Detektivabtellung in einem der größten Hotels Londons einem Msiarbeiter ber „Daily News" erstaunliche Dinge erzählt. So ließ eine amerika- ttische Millionärin eine große Menge Juwelen int Kamin liegen, worin sie ihre Schatze besonders gut versteckt glaubte. Im südafrikanischen Kriege war ein junger Offizier beordert worden, mit auszuziehen, und er wollte vorher mit seiner Geliebten sich ehelich verbinden. Er wußte sich einen besonderen Heiratskonsens zu verschaffen, und die Trauung, die in beut Hause ber Braut auf dem Lande stattfinden sollte, wurde auf den Tag vor ber Abreise festgesetzt. Strahlend wie ein junger Morgen, in glückseliger Erwartung, fuhr er am morgen davon, Nach zwanzig Minuten ward ein Portefeuille in seinem Zimmer gefunden, bas den Heiratskonsens enthielt. Abends kam er in rasender Wut wieder; die Heirat hatte nicht stattgcsitnben. Er siel dann im Kriege. Am häufigsten finbet man Ringe in den Waschbecken unb Uhren unter ben Kopfkissen. . Eines Nachts kam eine Dame recht ermübet an. Sie legte ihre Juwelen unter das Kopfkissen, packte bann am nächsten Morgen den leeren Juwelenkasten sorgfältig in den Koffer und fuhr nach Paris. Bald darauf fand das Zimmermädchen für 400 000 Mk. Juwelen unter dem Kopfkissen. Sehr lustig ist es anzusehen, wenn sie zurückgeeilt 'kommen. Doch machen die Männer mehr Lärm um ein Paar vergessene Pantoffeln als Frauen nm ein Vermögen. Etu alter Herr, ber eine Zahnbürste vergessen hatte, wandte eine Mark für ein Telegramm auf, bamit man sie ihm nachschicken möchte. Viele Leute meinen, irgend ein Winkel int Zimmer sei sicherer als ihre Koffer und Kästen. Einer Dame fielen alle ihre Juwelen und Wertpapiere in bie Ventilationsröhre ihres Schlafzimmers hinttnier. Sie hatte ihre Kostbarkeiten in einer Tasche und wollte diese mit einem Strick in ber Röhre festknüpfen, der Faben glitt ihr aus ben Fingern, unb das wertvolle Paket rutschte bie Röhre hinunter. Ganz gewöhnlich ist es die Vergeßlichkeit, bie Bündel zärtlicher Briefe und wertvoller Schriftstücke unter den Kissen liegen läßt. Ein Antwerpener Diamantenhandler. ber stets einen scharfgeladenen Revolver bei sich führte, um seine wertvollen Waren, bie er in einem Gürtel eingenäht unter seinen Kleidern trug, zu schützen, ließ diesen Gürtel eines Tages im Baderaum liegen, als er sein Bad genommen. Aas Mädchen, das ben alten, unscheinbaren Gürtel fand, warf ihn gleichgiltig in einen Korb, um ihn bann auf den Kehricht zu werfen. . In bem alten Ding waren aber für zwei Millionen Mark Juwelen enthalten. Natürlich sind in solchen Fällen bie vergessenen Sachen nur eine sehr kurze Zeit „verloren". Der Besitzer meldet sich gar bald. Erstaunlich aber ist es, was alles in Hotels vergessen wird unb wonach kein Hahn mehr kräht. Eine zeitlaug mürben so viel Zweiräber vergessen und nicht abgeholt, daß man ruhig bamit hätte ein Geschäft begründen können. , Jetzt bleibt immer ein reichhaltiges Lager von photographischen Handapparaten zurück. Kesupdheilspflege. — Die Gesundheit in Wort und Bild. Monats- kchrift. Verlag Ad. Haußmann, Berlin, Kochstraße 67. — Inhalt, des 7. Heftes: Die Berliner Rettungsgesellschast. Von Prof. Dr. George Meyer-Berlin. —■ „Schmutz macht krank". Von Sanitäts- rat Dr. R. Paasch-Berlin. — lieber ben Nährwert und Verdaulichkeit unserer Speisen. Von Dr. S. Scherbel-Lissa. — Luftveränderung. Von Dr. Heinrich Pudor. — Die Bedeutung ber Bewegungsspiele. .Von Wilh. Wölkerfing. — Bab-Nauheim. Von Sanitätsrat Dr. Wachenfelb. — Ferienausflüge ber Schüler unb Ferienheime. Von Otto Wendlandt-Berlin. .—? Erziehung zur Schönheit. Von Marg. N. Zepler-Berlin. H0M0NYM. Nachdruck verboten. Zehn Worte, von denen ein jedes doppelte Bedeutung hat, ollen gesucht werden. Sind diese gesunden und richtig geordnet, so ergeben bie Ansangsbuchstaben den Namen einer unlängst verstorbenen Persönlichkeit. Die Worte bedeuten: 1. Vogel, Fluß. 2. Fluß, Krankheit. 3. Name einer Stadt, Kirche. 4. Perd, Zellenbau int Bienenstock. 5. Wutausbruch, Halsbekleidung. 6. Schöpferkraft, Waffengattung. 7. Bezeichnung für Türke, Sosa. 8. Stoff, irländische Provinz. 9. Weiblicher Personenname, Fisch. 10. Bodengestalt, Religionsbekenner. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung der Verwandlungs-Aufgabe in vor. Nr.: Traufe, Taufe, Taube, Laube, Labe, Habe Nebel, Hebel, Hebe, Rebe, Rabe, Habe. Biber, Bibel, Babel, Gabel, Gabe, Habe. Doge, Loge, Woge, Wage, Wabe, Habe. Redaktion: Pattl Wittko. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl' scheu Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.