iTjw K! WMUI Gin angenehmes Kröe. Humoristischer Roman. Von Victor von Reisner. (Nachdruck verboten.) „Wem?" fragte er. „Ach Gott, Vater Warne, es geschah nur in der besten Msicht", beteuerte sie, „und ich dachte, wenn ich inich recht- zertrg mit dem jungen Herrn von Höchstfeld' ausspceche Md rhm klar mache, daß die Schuld bei seinem Onkel »egt, dann wird er schon seinen Vater Herumkriegen und —" Mrt einem Ruck sprang der Pfarrer auf und mächtige Dampfwolken vor sich paffend, durchmaß er mit großen Schratten die Stube. — Dann seine Erregung gewaltsam Nreoerzwiugend, blieb er vor dem verschüchtert zu ihm auf- bl,Senden Mädchen stehen und sagte mit schonendem Vorwurf: Du hast sehr unüberlegt und voreilig gehandelt, denn Du mußtest wissen, daß das Geschehnis, das uns voneinander trennt, nur durch ehrliche Aussprache von Mann zu Mann aus der Welt zu schaffen ist. Gott ist mein -Zeuge, daß ich gegen ihn und gegen die Seinen, die ja an dem Unglück ebenso unschuldig siud als ich, nicht den geringsten Groll hege, aber an ihm ist es, mir die Hand zu geben und zu sagen: ich bedauere das Vorgefallene und bin Dir Freund/' Niedergeschlagenen Auges hatte ihm Ljubiza zugehört, nun hob fte den Blick und fragte ängstlich: ,>Und wenn er dazu nicht den Mut findet?" ,Mr wird chn mit der Zeit schon finden", entgegnete der Pfarrer zuversichtlich, „denn ich werde es ihm nicht schwer machen und will ihm vom ersten Augenblick an ohne jeden Rückhalt entgegenkommen. Freilich", setzte er dann seufzend hinzu, „vielversprechend ist ja der Anfang nrcht und deshalb hast Du mich vorhin auch To aufgeregt gefunden — aber der Teufel soll sich nicht über solche Nachrichten ärgern." „Was ist denn geschehen?" „Nichts weiter, als daß er, wie ich heute erfuhr, lieber dre halbe Nacht aus der Landstraße liegen blieb, als bei imr anzuklopfen. Glaubt er vielleicht, daß ich ihm eine Gefälligkeit verweigert hätte, oder wollte er mir damit zergen, daß er keine von mir beansprucht?!" Aeugstlich schmiegte sich Ljubiza an ihn und bat: „Nur nicht so erregt, Vater Adame, warum denn gleich das Schlimmste denken? Er wird Sie vielleicht nicht in Ihrer Ruhe haben stören wollen." „Auch möglich"- gab er zu, „diese zivilisierten' Menschen wurden ja lieber stumm in der Welt herumwandeln und verhungern, als von einem, der ihnen nicht vorgestellt nt, ein Stückchen Vrot anzunehmen. — Und nun, mein Herzenskind, reite schön nach Hause — aber nicht etwa wieder mit Umwegen — grüß' Deine liebe Mutter und sage meinem Freund Hinko, Deinem guten Vater, daß ich heute abend ein Fäßchen 95er anstecke — er soll mich armen Sünder nicht allein schlemmen lassen." Ljubiza versprach alles getreulich auszurichten und empfahl sich. Auf dem Wege ging ihr das Gehörte wirr durch dest Kopf, aber da Vater Adame so versöhnlich gestimmt war, mußte es ja ein gutes Ende nehmen. Bei 'diesem Gedanken wurde ihr so warm ums Herz, daß sie sich selbst erstaunt fragte, warum sie sich eigentlich darüber so sehr freue? ,-Natürlich, Mamas wegen, die an Frau von Höchstfeld eine Freundin haben wird", sagte sie ganz laut und lachte dann so ausgelassen vor sich hin, als ob sie eben den lustigsten Streich a.üsgeheckt hätte. 4. Nun ivar man gerade einen Monat in Dolina und konnte nicht gut länger die Besuche bei der nächsten Nachbarschaft hinausschieben, wenn man nicht überhaupt auf jeden Verkehr verzichten wollte. Morgen sollte also die Fahrt zu Stepenaz' auf Steste- nav^e gehen und Papa Höchstfeld war deshalb in noch weit schlechterer Laune als in den vorhergegangenen einunddreißig Tagen, Er hatte aber auch in dieser verhältnismäßig kürzest Zeit mehr Aerger hinabgeschluckt, als während seiner ganzen' Dienstjahre — und das wollte nicht wenig sagen. Den Verwalter hatte er gerechter- aber unüberlegter-, weise gleich am ersten Tage hinausgeworfen und" die Folge daovn war gewesen, daß nun erst recht alles drunter und drüber ging, denn nun wußte niemand, was zu geschehen habe, und die Anordnungen, die er traf, stellten sich leider alle als verkehrt heraus, was seine Autorität auch nicht gerade hob. Die Wirtschastsleute selbst rieten ihm, zum Grafen nach Stepenavze oder zum Herrn Pfarrer nach Mariance zu schicken, aber beides verbot ihm sein Stolz, und so wurstelte er mit dem Verwalter des Vorwerks herum, der zwar sehr viel guten Willen, aber umsoweniger Verstand besaß. Auf Erichs Rat wurde endlich im Kreisblatt eine Annonce vom Stapel gelassen, infolge derer sich schon am nächstfolgenden Tage ein Bewerber meldete. Es war dies ein Herr von Szabo, der angab, früher in Südungarn selbst eine Herrschaft besessen zu haben, die er infolge andauernder Mißernten nicht habe halten können. Dann sei er sechs Jahre Generaldirektor der gräflich Jülopschen Herrschaft gewesen, die er auf ein außerordentlich hohes Niveau gebracht habe und die durch seine Bewirtschaftung aus einen mindestens vierfachen Wert gestiegen fet. Leider sei es ihm unmöglich gewesen, sich mit dem Erben, dem der weitausschauenbe Blick fehlte, und der ein Feind der modernen Kulturwissenschaft war, zu einigen und deshalb habe er blutenden Herzens sein Werl im Stiche lassen müssen. — 448 - Dieser Mensch nahm den Major durch seine Suada nnd durch seine eleganten Manieren im Nu gefangen. Erich, etwas mißtrauischer dieser Großsprecherei gegenüber, erbat sich einen Einblick in das Zeugnis. Aber Herr von Szabo, der ein feiner Menschenkenner zu sein schien, hatte es sofort herausgefühlt, wie er hier zu operieren habe und sich halb entrüstet, halb indigniert an den alten Herrn gewandt: „Herr Major werden begreifen, daß es mir widerstrebte, mir von einem jungen Mann, dessen Vater ich sein könnte und der meine langjährige Dienste mit Undank lohnte, ein Zeugnis ausstellen zu lassen. Jin übrigen, sagen Sie selbst, was hat ein Zeugnis für einen Wert? Gar keinen. Geht man im Frieden auseinander, so fällt es gut aus, hat man hingegen Differenzen gehabt, so ist es ein nichtssagendes Stück Papier." Und als Erich ihm daraus bemerkte, daß man jedenfalls vorher Erkundigungen werde einziehen müssen, was er ihnen doch nicht verdenken könne, hatte Herr von Szabo den Beleidigten gespielt und bedauernd erklärt: „Dann werde ich wohl aus den ausgeschriebenen Posten verzichten müssen, denn die Auskünfte, die man Ihnen geben wird, werden schwerlich günstig für mich lauten" — und auf des Majors verwunderten Blick hatte er seufzend hinzugefügt: „ja, ja, Herr Major kennen noch nicht die hiesigen Verhältnisse. Seien Sie erst längere Zeit hier, dann werden Sie am eigenen Leibe erfahren, welchem Uebelwollen man hier als Fremder ausgesetzt ist —' ob Deutscher, ob Ungar, wir gelten beide hier als Eindringlinge und werden mit demselben Hasse verfolgt." Das hatte den Ausschlag gegeben und Herr von Höchstf- feld schloß noch an demselben Tage einen dreijährigen, unkündbaren Vertrag mit ihm. bcun atmete er etwas erleichtert auf, nun hatte er den Mann gefunden, den er suchte und mit dem er gemeinsam gegen die Mißgunst und gegen den landesüblichen Schlendrian ankämpfen würde. Jetzt, da ihm eine solch tüchtige, zuverlässige Mast zur Seite stand, konnte er auch nicht mehr länger die Ausrede vorschieben, nicht abkömmlich zu sein, und deshalb War der Besuch bei Stepenaz' endgiltig für morgen festgestellt worden. Alle waren in' Aufregung — sogar Herr von Höchstfeld, obgleich er es natürlich bestritt. „Ich bitte Dich, liebe Evcline", sagte er zu seiner Frau in geringschätzigem Ton, „was sollte mich denn dabei auf- regen? Ich war nur einmal in meinem Leben aufgeregt, damals, als ich dem Prinzen Albert über das ausgerückte Bataillon Rapport erstattete — aber hier — pah — lächerlich/^ „Ich meine ja auch nur, lieber Erwin, wegen der begleitenden Umstände/, „Ach was, die sind für sie peinlicher als für uns, denn dieser gute Graf Stepenaz hat sich, meiner Ueberzeugung nach, in der unseligen Angelegenheit jedenfalls nicht ganz einwandfrei benommen," Erich, der bisher stillschweigend zugehört chatte, glaubte nun den richtigen Augenblick gekommen, den Vater auch auf den gegnerischen Standpunkt aufmerksam zu machen. „Verzeih, Papa", sagte er deshalb, „aber dafür fehlt uns doch der Beweis. Schließlich ist Graf Stepenaz auch Kavalier und wird kaum ungeprüft..." „Mein liebes Kind, Du urteilst nach unseren deutschen Begriffen", unterbrach ihn Herr von Höchstfeld mit nachsichtiger Ueberlegenheit, „Du wirst Dir angewöhnen müssen, die Leute hier nach einem ganz anderen Maßstab zu messen. Vor allem möchte ich Dir auch nochmals den väterlichen Rat geben, weniger Dein Herz als Deinen Verstand sprechen zu lassen. Du hast erst jetzt wieder von Herrn von Szabo ert, was wir hier gewärtigen können — Uebelwollen, gunst, Neid, und das alles unter der Maske biederer Freundlichkeit. Also, Augen auf und keinem Menschen zu früh getraut I" Einen Moment zögerte Erich, dann sagte er mit möglichst unbefangenem Ton: „Ich habe mir dies schon vor Deiner Ermahnung zum Prinzip gemacht, und deshalb wird sich auch unser Herr Gutsinspektor erst mein Vertrauen durch die Tat verdienen Wissen." ^.Willst Du Dir vielleicht erlauben, mir Belehrungen zu erteilen?" brauste Herr von Höchstfeld, der sich sofort getroffen fühlte, zornig auf. „Nein, Papa, ich mache Dich nur auf Deine eigenen Lehren aufmerksam." „Du vergißt, niein guter Junge", entgegnete ihm der Major ingrimmig, „daß mir die Erfahrungen des Alters zur Seite stehen. Ich durchschaue die Leute auf den ersten Blick, nrir macht so leicht keiner ein X für ein U vor. Ach was", unterbrach er sich dann, „ich habe es wohl nicht nötig, meine Handlungen vor Dir zu verteidigen. Behalte also Deine. Weisheit künftig für Dich, sonst würdest Du mich zwingen, energischere Saiten aufzuziehen, und laß Dir's nicht vielleicht einfallen, einen Menschen, dem ich mein Vertrauen entgegenbringe und ohne den wir im Anfang überhaupt nicht wirtschaften könnten, vor den Kopf zu stoßen." Erich fing Mamas Blick auf und schwieg. Erst als der Vater gegangen war, sagte er seufzend: „Ich fürchte nun beinahe selbst, daß dies Erbe noch recht unangenehme Weiterungen nach sich ziehen wird. Papa war schon früher recht schwer zu behandeln, jetzt duldet er aber auch nicht mehr die geringste abweichende Meinung. Das geht doch nicht auf die Dauer, bentt schließlich sehen doch vier Augen mehr als zwei, und bei allem Respekt vor ihm muß es doch gesagt sein, daß er von der Landwirtschaft und von den hiesigen Lebcnsbedingungen ebenso wenig versteht als ich." „Du solltest ihm aber auch nicht in allem und jedem widersprechen", machte ihm die Mutter zum Borwurf. „Ja, tue ich denn das?" wehrte sich Erichs „ich suche nur seiner Voreingenonrmenheit eutgegenzutreten, und darin, liebe Mutter, müßtest Du mich von rechtswegen nur unterstützen." Diese seufzte recht beklommen. „Ach Gott, ich möchte es ja so gern", klagte sie, „aber ich könnte es ja doch nicht aus Ueberzeugung tun. Was wir wenigstens bis jetzt erlebten, läßt nur zu sehr befürchten, daß Dein Vater in allem recht behalten wird." „Also hat er in Dir glücklich auch schon das Mißtrauest geweckt", sagte Erich bitter, „unter solchen Umständen kann dies ja morgen ein sehr vergnügter Besuch werden! Warum fahren wir denn dann überhaupt hinüber?!" „Nun, Du wirst doch nicht glauben, daß sich Deine Mutter etwas merken lassen wird", entgegnete Frau von Höchftfeld verletzt, „ich will meine Beobachtungen ganz im stillen anstellen, doch glaube ich kaum, daß'sie günstig ausfallen werden." „Und warum?" fragte Erich gespannt, „Du warst doch früher nicht so fest von Onkels Schuldlosigkeit überzeugt!" ■ Frau von Höchstfeld wurde etwas verlegen, dann gestand sie: „Früher gab es mir allerdings zu denken, daß sich alle von ihm wandten und zu dem Pfarrer hielten, seit uns aber Herr von Szabo ein solch wenig schmeichelhaftes Bild des hiesigen Adels entrollte, bin ich anderer Meinung geworden. Jetzt halte ich alles für möglich!" (Fortsetzung folgt.) Mrmdersien aus der Kaifersiadt. (Nachdruck verboten.) Berliner Ringbahnfreuden — Schelmen-Anssteklung bei Schulte — Noch ein Denkmal. Ein Stiefkind unserer Eisenbahn-Verwaltung ist die Berliner Ringbahn immer gewesen. Auch Minister Budde, der neue Herr, will sich ihrer anscheinend nicht erbarmen. Er läßt die reformbedürftigen Tarife nicht nur in der alten Weise bestehen; nein, er gibt es sogar zu, daß Verböserungen eintreten, die den rührigen Direktionen der Straßenbahn und Hochbahn nur willkommen sein können. Während diese, entgegen früherem Verfahren, für alle Klagen und Wünsche des Publikums ein offenes Ohr haben und Abhilfe schaffen, jeder Preßnotiz, die sich auf .ihren Betrieb bezieht, willig Beachtung schenken und so rhr Berliner Verkehrsnetz allmählich zu einer achtungswerten, auch von erfahrenen Ausländern vielfach anerkannten Höhe gebracht haben, geht die Ringbahn in einem mehr als schleppenden Tempo vorwärts. Das zeigte sich frappant damals, als die Bahnsteige der neu eingeführten zweistufigen Wagen wegen höher gelegt wurden. .Plakate in den Kupees machten zunächst darauf aufmerksam, daß man beim Aussteigen Acht geben solle, da der Wagen nicht wie die früheren, eines, sondern zwei Trittbretter habe; daiui wurde nach .und nach auf verschiedenen Bahnhöfen das Niveau erhöht; etliche aber warten heute noch 447 darauf, trotzdem nun Wen ein Jahr über diese „Reform" vergangen ist. Die Plakate sind dafür aus den Iupees verschwunden und ahnungslos steigt der Fremde, der auf der Fried- richsstraße mit einer Aufwärtsbewegung das Kupee erreicht hat, irgendwo aus, Do er vielleicht sehr unsanft merken muß, daß man beim Aussteigen zwei Stufen zu nehmen hat. Würden sich die privaten Unternehmungen derartige^ Verschleppungen leisten, der kratzbiirstige Berliner ließe mit „Sprechsälen" usw. nicht lange auf sich warten. Aber bei der Ringbahn jehlt ihm entweder die Kurage oder er weiß, daß es doch nichts Hilst. Tie neueste Ueberraschung erfährt er in den Tarifäuderungen, die für den 1. November d. I. bevorsteheu. Während im Stadtbahnverkehr einige unwesentliche Verbilligungen angekündigt werden, läßt man aus der Ringbahn, .die bekanntlich Großberün in einem nördlichen und einem südlichen Ring durchläuft, auf Grund der neu eingeschobenen Haltestellen recht einschneidende Verteuerungen eintreten. Es gibt hier nämlich einen Füns- Stationentnris. Stationen, die man früher für 10 Psenmg erreichte, erfordern durch Einschiebung einer neuen Station jetzt den doppelten Fahr, reis. Der Passagier hat für diese Erhöhung weiter keine Entschädigung gegen früher, als daß unterwegs einmal öfter gehalten, die Fahrzeit also um ein öder zwei Minuten verlängert wird. Ob niemand am grünen Tisch auf die Idee kommen wird, daß man ev. auch einen Sechs- Stationentarif einführen kann, wenn man sich denn gegen einen einheitlichen Zchnpsennigsatz für den ganzen Ring noch immer sträuben muß, weil dieser Fortschritt zu ungeheuerlich wäre und die immer mehr zurückgehende Ringbahn plötzlich wieder populär und — wahrscheinlich auch ertragreicher machen könnte? Man munkelt so viel von Eisenbahnreformen in Preußen. Aber während die Badenser schon seit Jahren in ihren prächtigen Kilometerheften, die sich ganz erstaunlich eingebürgert haben, einen wirtlich dankenswerten Fortschritt zu verzeichnen haben, während Württemberg ,verblassend billige Monatsabonuements für alle Strecken ausgibt, ruht man in Preußen auf den Lorbeeren, die die 45 Tage giltige Rückfahrtskarte gezeitigt hat. Und es heißt doch so kühn und llangvoll: „Preußen in Deutschland voran!" Ach, auf manchen Gebieten haben uns doch andere Bundes- brüder um mehr als eine Nasenlänge geschlagen. Wer die erschlaffende Hitze dieses weinkochenden Juli überwinden kann und einmal bei Schulte Unter den Linden Einkehr hält, der kann da eine Ausstellung finden, in der es ihn: klar wird, wie wir den Münchnern auf dem Felde des Humors nur kläglich nachhinkcn. .Man findet dort etwa ein halbes Tausend Aquarelle und Originalzeichnungen der allerlustigsten Art aus dem Jllustrationsschatz der Münchener Fliegenden Blätter. Welche Fülle köstlichen Schelmentums, fröhlichster Laune, tollster Schalkhaftigkeit tut sich da auf! Und wie verblaßt die ätzende, sati- risch-schätfe oder burlesk-ironische Art des Berliner Humors dagegen! Oberländers wundervoller „Tanz im Urwald", seine „Randzeichnungen des kleinen Moritz" und viele andere liebe Bekannte aus seinen früheren Jahren lachen uns an; Edmund Harburger führt uns seine „Protzengcsichter" vor; Vogel mit seinen Märchenbildern taucht auf; Schlittgens schlanke Frauen und samose Leutnants mit ihrer charakteristischen Schraffierung grüßen uns, der Meister Hingeler, Reinicke, Röseler usw. nicht zu vergessen. Es ist wirklich eine wahre Herzensfreude dieser launigen, fröhlich stimmenden Ausstellung eine Stunde oder auch zwei zu widmen. Die Welt Unter den Linden kommt einem nicht halb so langweilig, steif und ledern vor, .weil man unbewußt dort drinnen den Blick für das Komische an all den blasierten und blasiert tuenden Lindenbummlern geschärft hat. Aus .dem Gebiet der Denkmäler haben wir allerdings den Rekord und wohl nicht nur in Deutschland. Es wird nicht lange dauern, und auch Roon, der schlichte, .zielsichere Kriegsminister des alten Wilhelm, wird sich den Berlinern — diesmal nicht in Marmor, sondern in Bronze — präsentieren. Man ist eben dabei, das Postament aufzustellen, das in dunklem Marmor gehalten ist, während die von Harro Magnussen geschaffene Statue ihrer Vollendung .entgegen geht. Seinen Platz findet Roon vor dem Generalstäosgebäude an der Nordseite des Königsplatzes, und zwei bänderumzogene bronzene Lorbeerkränze .an den Rundpseilern der halbrunden Rampe werden die wichtigsten Daten aus dem Leben des Feldmarschalls, sowie die Namen der Schlachten tragen, an denen er beteiligt war in jenen großen Tagen, da Preußen in Deutschland wirklich unbestritten — voran ging! A. R. MkkausMmlgsv riefe. Von Paul Gartmann. (Nachdruck verboten.) 7. Architektur und Eisenbahnwesen. Einfluß .der amerikanischen Architektur aus die deutsche. — Das Problem der Ausstellungs-Architektur. — Das Gebäude für Transportwesen. — Ein „Pullmann-Zug". — Amerikanische Schlafwagen. •—. Die Schnelligkeit der Bahnen. — Santos Dumonts Luftballon zerstört St. Louis, Mitte Juli. Es kann gar nicht bestritten werden, daß unsere moderne deutsche Architektur starke amerikanische Einflüsse auszuweisen hat. Diese zeigten sich zuerst bei den großen Geschäftshäusern. Fiw die riesenhaften Warenhäuser hat Amerika einen neuen und wahrheitsgemäßen Stil gefunden. Das ist in seiner historischen Notwendigkeit leicht erklärt. Die europäischen Architekten sind in der Erinnerung an eine Unzahl überlieferter Formen befangen und hielten in folgerichtiger Konsequenz ihrer ganzen Vergangenheit daran fest, daß jedes Gebäude einem historischen Baust le untergeben sein müsse. Gotik, Barock, Renaissance oder was immer! , „ Tie moderne wirtschaftliche Entwicklung stellte nun aber Aufgaben, die den Epochen, .die in sich geschlossene Baustile hervorgebracht hatten, völlig fremd waren. Zu welcher Zeit sind beispielsweise in Deutschland Gebäude errichtet worden, wie die setzt in fast allen größeren Städten befindlichen Warenhänier? Aber trotz dieser klar zutage liegenden Erscheinung konnte man sich nicht entschließen, dem neuen Geist auch neue Formen zu geben, sondern man übertrug in sklavischer Pietät die alten, für ganz andere Zwecke erdachten Stile ans die neuen Zweckbauten. So entstanden architektonische Ungeheuerlichkeiten der Art, daß Strümpfe in mittelalterlichen „Burgen" und Häringe in Rokoko- Schlöfsern verkauft wurden. Die amerlk.mischeii Baumeister waren hingegen besser daran. Ihr Land hatte keine einengenden und einzwängenden Traditionen und vor allem hatten ihre Auftraggeber viel zu wenig ästhetische Ambitionen, als daß sie in dieser Beziehung für etwas anderes hätten scheinen mögen, als sie wirklich waren. So kam es, daß die amerikanischen Architekten ganz unmittelbar auf ihr Ziel losgehen konnten. Sollten sie ein Geschäftshaus bauen, so dackten sie an keinen „Stil" oder dergleichen, sondern sie bauten eben ein — — Geschäftshaus! Ihre Pläne zielten aus einen möglichst zweckmäßigen und einfachen Bau, der aus seiner Bestimmung und seinem Zweck keinerlei Hehl machte. Je mehr ihr Werk diesen Bedingungen entsprach, um so besser war es! — Dieses Kriterium der Zweckmäßigkeit wurde von Europa übernommen, und führte schnell genug zu der ästhetischen Forderung, daß jedes Gebäude schon in seiner äußeren architektonischen Gestaltung wahrheitsgemäß seinen Charakter zeigen soll. Das Warenhaus darf nicht wie eine Kirche aussehen, und em einfaches Sommerhaus auf dem Lande soll sich nicht als eine mit Schießscharten versehene Ritterburg .prahlerisch gebärden. Diese Bedingungen werden in Amerika fast allgemein erfüllt. Eigentlich erfüllen sie sich ja von selbst, wenn der Architekt nicht gewaltsame Anstrengungen macht, der Natur und Wahrheit entgegen zu arbeiten. Abgesehen von den Geschäftshäusern wird man Hier den kleinen vornehmen Wohnhäusern wohlhabender Familien mit viel mehr Logik gerecht als in Deutschland, wo man noch immer unsicher herumexperimentiert, ohne die Einfachheit und Klarheit finden zu können, die hier schon längst herrscht. . In dieser Beziehung haben wir noch viel zu lernen, und die Zeit ist nicht mehr fern, wo auch unser Villenstil dieselbe amerikanische Revolution durchleben wird, die im letzten Jahrzehnt die Architektur des Geschäftshauses betroffen hat. Unter den geschilderten Umständen durste luan mit Recht darauf gespannt sein, wie die amerikanischen Baumeister die Forderung einer besonderen „Ausstellungs-Architektur" lösen würden, d. h. welche Mittel sie anwenden würden, .um ihre Bauten auch äußerlich, einerseits ihrem vergänglichen Material entsprechend, anderseits als bestimmten Zwecken gewidmete „Aus- stellungs"-Häuser zu charakterisieren. Die Pariser Weltausstell- uug ..von 1900 hatte bekanntlich in dieser Beziehung schwere Enttäuschungen gebracht, so daß die Spannung, was das klassische Land der Zweckmäßigkeits-Architektur in dieser Hmsicyt zu bieten haben würde, sehr groß geworden war. Leider hat man aber auch in St. Louis eigentlich gar keinen Versuch gemacht, diese Ausgabe zu losen. Von den acht großen Ausstellungshallen sehen sich sieben zum Verwechseln ähnlich. Es sind jnafiige, viereckig-längliche Holzhallen, in denen gerade so gut Pferde- Ställe, Lagerräume oder Tanzsäle enthalten sein könnten, ^hre Bestimmung wird lediglich durch Äusser sten kenntlich gnnacht. Das eine Heißt „Palast für Erziehungswesen", em anderes „Fabrikations-Gebäude", ein drittes „Maschinenhalle" usw. Hatte man diese Aufschriften einfach vertauscht, so könnten die Maschinen gerade so gut im Palast für Erziehungswesen stehen und b. fielt Inhalt könnte im Fabrikations-Gebäude sein oder umgekehrt. Eine einzige rühmliche Ausnahme bildet das „Gebäude für Transportwesen". Es ist ein länglicher Bau mit mächtiger, gewölbter Decke, der an seinen beiden Schmalseiten je drei Tore aufweist, durch die Schienenstränge in das Haus hinem- laufen. Man hat ohne weiteres den Eindruck, einem „Bahnhof gegenüber zu stehen oder jedenfalls einem Gebäude, das dem Transportwesen in irgend einer Beziehung dient. Auch im Jnneni ist die durch die Fassade gegebene Dreiteilung sehr geschickt dazu benutzt worden, das Gebäude in drei Abteiluiiaen zu gliedern .und dadurch die Ucbersicht sehr zu erleichtern. Von den einfachsten und primitivsten Transportmitteln der Urvmier, also einfachen Karren und großen Taschen, die man den EfelN und Zebras auf den Rücken legte, bis zu dem raffiniert eleganten „Pnllmann-Zug" findet man hier alles vereint. Straßenbahn- — 448 — wagen in jeder Forin und Größe, alte Postwagen, mir netten man über Land reiste, Lokomotiven ans jedem Jahrzehnt, leichte Landwegen, die sogenannten „Bnggies", wie sie noch jetzt hier von jedermann gefahren werden, imb die oft verblüffenden Wunder der modernen Automobil-Technik--sie alle geben in ihrer Gesamtheit ein anschauliches Bild der großartigen Entwicklung, die das Besörderungswesen im Zeitalter des Verkehrs durchgemacht hat. Die meiften Beschauer lockt aber doch der Pullmann-Zug an. Das Eisenbahnwesen ist hier anders organisiert als in Deutschland. .Die Bahnen sind Privateigentum, die sich untereinander ziemlich heftige Konkurrenz machen und sehr verschieden in ihrer Qualität sind. Fast alle jedoch führen in ihren besseren Zügen übereinstimmend Pullmaun-Wagen. Diese gehören einer besonderen Gesellschaft, deren ungeheure Fabrikanlagen eine eigene Stadt dicht bei Chicago bilden. Sie sind nur gegen ein besonderes Zuschlagbillett zugänglich, das man sich direkt in den Bureaus der Pullmann-Gesellschaft lösen muß. Bei dem höchst fragwürdigen Zustand der amerikanischen Eisenbahnen wird der europäische Reisende der besseren Stande das fast immer tun müssen. In Deutschland werden zwar stets Wanderdinge von den amerikanischen Eisenbahnen berichtet, aber in Wirklichkeit sieht es ganz .anders aus. Man kennt hier nicht die Einteilung .der „Coupss", sondern der ganze Wagen bildet einen einzigen großen Raum, in dem auf Querbänken etwa 80 bis 100 Personen Platz haben. Die bei uns, besonders bei längeren Reisen, so beliebte und gern mit Trinkgeldern erkaufte „Einzelhaft" ist daher ebenso wenig möglich ivie ein behagliches Ausruhen, da hierzu die entsetzlich schmalen Sitze völlig unbrauchbar sind. Schreit bei uns ein kleines Kind, so kann es höchstens die fünf oder sechs Personen im gleichen Coups belästigen. Hier müssen immer alle Insassen des ganzen Wagens unter einer schlechten Zigarre ober einer Käsestulle leiden! Man tut deshalb wirklich .gut, sich "in den Pullmaun-Wagen zu flüchten, wo man wenigstens einige Bequemlichkeit hat. Betrachtet mau den Pullmann-Zug in 'der .Äusstelluitg, so muß matt freilich glauben, daß das Reisen in Amerika beinahe eine Erholung sei. Er gleicht einer ganzen höchst luxuriös aus- gestatteten Wohnung. In einem geräumigen Salon steht eine große Anzahl beweglicher, bequemer Fauteuils und Lehnsessel, im Eßzimmer befindet sich in der Mitte ein richtiger großer, breiter Speisetisch und die Küche weist eine Ausstattung auf, daß einem das Wasser im Munde zusammenläust, wenn man daran denkt, was hier alles gekocht werden kann. Auch Baderäume sind im Zuge, eine Bibliothek und sogar ein Barbiersalon. In dem Schlafwagen stehen in jedem Zimmer zwei Breite, bequeme Betten, die durch eine mit lausendem kalten und warmen Wasser versehene Waschtoilette getrennt sind. Tas sieht alles sehr verlockend aus. Aber leider bekommt der gewöhnliche Reisende von diesen Wagen, die für die amerikanischen Milliardäre bestimmt sind, nichts zu sehen. Tie üblichen Pullmann-Schlaswagen, die allgemein im Betrieb sind, "sssben vielmehr weit hinter unseren deutschen Schlafwagen zu- ruck. Sie haben nicht die bei uns gebräuchliche Einteilung mit zwei oder höchstens vier Betten, sondern nicht weniger als vierundzwanzig Personen — Männlein und Weiblein bunt durcheinander — schlafen in einem einzigen Raume und sind nur durch Vorhänge von einander getrennt. Hinter diesen Gardinen, die unmittelbar, ohne auch nur einen Schritt Raum zu lassen, peben dem Bett hängen, muß man sich aus- und anziehen. Man muß also seine Toilette tatsächlich liegend vornehmen, da auch nicht der geringste andere Raum vorhanden ist. Ta immer zwei Betten übereinander sind, so kann man sich noch nicht einmal aufrecht hinfetzen, und es gehört entschieden eine dem Europäer leider fehlende turnerische Spezial-Ausbildung dazu, diese Manipulation vorzunehmen, ohne sich den Schädel einzurennen. Hat man sich am Morgen notdürftig angekleidet — aber wirklich nur sehr notdürftig — so begibt man sich in den am Ende des Wagens telegenen Waschraum. An der ein n Seite für Herren, an der anderen für Damen! Die Amerikaner, besonders die, die Europa nicht kennen, erklären ihre Schlafwagen für die besten und bequemsten der ganzen Welt. . . . «n. Am ganzen Eisenbahnwesen der Vereinigten Staaten hält die Wirktichkeit niemals, was die Ausstellungen und Ankündigungen versprechen Was ist nicht alles über die Schnelligkeit der ameri- kamfchen Bahnen gefabelt worden! Und wie steht es damit tatsächlich? Der schnellste Zug, der zwischen St. Louis und Chrmgo verkehrt, legt die 455 Kilometer lange Strecke in acht Stunden zurück, entwickelt also eine fahrplanmäßige Geschwindigkeit von etwa 57 Kilometer in der Stunde. Das ist eine Schnel- ugfeit, die für unsere deutschen Expreßzüge sehr niedrig ist. Die Hauptsache ist tedoch, .daß diese Zahlen alle nur auf dem Jsateer stehen und daß hier fast jeder Zug mit einer Verspätung t>on 10 bis 15 Prozent seiner Fahrzeit einzulaufen pflegt. Es hört sich xa sehr schön an, daß man die 1769 Kilometer lange Strecke von Rewyork bis St. Louis in etwa 30 Stunden durchfährt. Da diese Zuge aber eigentlich immer mit drei bis vier Stimden Verspätung einlaufen, so ergibt sich daraus', daß es für die amerikanischen Bahnen ganz belanglos ist, wie ihre reklamehaften Fahrpläne lauten. Der Traum phantasiereicher und gewinnlüsterner Aankees, mit Hilfe von Santos Dumonts lenkbarem Luftschiff eine luftige Schnellbahn - Verbindung mit Europa herzustellen, scheint sich leider in absehbarer Ferne nicht verwirklichen zu sollen. Der wagemutige Brasilianer, der vor wenigen Tagen mit dem neuesten Modell seiner Erfindung hier eintraf, wurde das Opfer eines nichtswürdigen Vandalenstreiches. .In der Nacht kräng' ein vorläufig poch unbekannter Tgter in den ^Schuppen, ist dem der Ballon lagerte, und machte diesen durch eine große Anzahl von Messerstichen völlig .unbrauchbar. Dieser Vorfall £heint sich zu einem bösartigen Skandal entwickeln zu sollen, a eine große hiesige Zeitung mit Entschiedenheit behauptet, daß — Santos Dumont selbst der Täter sei. Er habe sich auf diese Art der Blamage, daß fein Luftschiff doch nicht lenkbar fei, in letzter Stunde entziehen wollen. Diese Anschuldigung hat natürlich große Sensation hervorgerufen. Am beifälligsten ist sie von der Polizei aufgenommen worden, die nun eine annehmbare .Ausrede dafür hat, daß sie auch dieses Mal den Täter wieder nicht finden konnte. Ob Santos Dumont nun, wenn er sich schuldig bekennt, die von der Leitung der Ausstellung für die .Herbeischaffung des Verbrechers ausgesetzte Belohnung von 1000 Dollars empfängt? Dann wäre sein hiesiges Auftreten wenigstens in einer Beziehung erfolgreich gewesen. Gesundheitspflege. Alkohol und Kaffee in ihrer Wirkung auf Herzleiden und nervöse Störungen, von Dr. Hans Stoll in Bad-Nauheim. Der Autor, der .diese Schrift ursprünglich bei den Ministerialbehörden als Denkschrift eingereicht hat, wurde auf Grund dieser Denkschrift vom preuß. Kriegsminister in Audienz empfangen. Es ist dankenswert, daß er sich. entschlossen hat, das Material dem Publikum zugänglich zu Niachen. Die Schrift gehört nicht zu den Aeußerungen einer fanatischen Abstinenzmoral: der Autor glaubt nicht daraii, daß die gänzliche Enthaltsamkeit jemals die breiten Volksschichten durchdringen wird. Dafür gibt er einen neuen Begriff von Zweckabstinenz für alle Herzschwäche, geistig stark arbeitende Personen, welchen er dringend empfiehlt, die Zweckabstinenz von Alkohol und Kaffee ans logischen und gesunsheitlichen Nützlichkeitsgründen zu beginnen, weil sie eine bedeutende Steigerung der Herzkraft zur Folge hat. Hierbei macht die Berliner Autorität Prof. Dr. meb. Mendelfohn auf den neuen Gedanken des Autors aufmerksam, in der Alkoholfrage nicht alle Ursachen der „Nervosität", als unserer Zeitkrankheit, .zu erblicken, sondern weist in seinem Vorwort daraus hin, daß der Autor die allgemeine Aufmerksamkeit auf die „Kasfeetrinkerei" gelenkt hak, als einer der ergänzenden Ursachen des sich mehrenden Herzschlages in den besten Jahren. Der Autor hat in wissenschaftlicher Gründlichkeit ein Material über den „Kaffeegenuß" zufammengetragen, welches allen herzleidenden, Herzschwächen und nervösen Personen viel zu denken geben wird, welchen er dringend empfiehlt, zu reizlosen, natürlich!en Getränken, wieMilch,- Malzkaffes u. ,a. .zurückznkehren, .nm die .Herzkraft zu schonen. Die Schrift ist im Verlag von Hans Friedrich in Berlin-Karlshorst .erschienen. * Wunde Füße. Die an' den Innenseiten der Eierschalen haftende Haut ist ein gutes Mittel gegen tonnt* gelaufene Füße. Sie wird abgezogen und mit der noch vom Eiweiß benetzten' Seite auf die wunde Stelle geklebt und festgedr'ückt. Man kann bann wieder Strümpfe und Schuhe anziehen. Bilderrätsel. Nachdruck verboten Auslösung des Zahlenrätsels in vor. Nr.: Samuel. Alnra, Mans, Ulme, Esel, Lama, 's Redaktion: August Götz. — Rotationsdruck und T erlag der Brnhl'schcn llnirersttätS.Bnch. nnd Stcindruckerei. R. Lange, Gießen.