1904. WMD W Bffli uüji (Nachdruck verboten.) Arühtingsßürme. Roman von Paul Oskar Höcker. (Fortsetzung.) „Ich? O nein! Es ist nur jetzt so ein bißchen Ekstase. Um möglich viel davon zu genießen. Ich stelle mir bloß vor, wie es wäre. — Ich denke ja, es wäre schön." Sie lächelte. „Wer ich glaube nicht einmal, daß ich seefest genug wäre. Wenigstens stark genug für einen wirklichen Sturm." „Wer weiß das von sich?" „Wie Sie das sagen, Herr Doktor." Ein trüber Ausdruck huschte über ihr Antlitz, als wäre ihr der Doppelsinn feiner Bemerkung aufgegangen. Dann nahm sie in plötzlicher Lebhaftigkeit auf: „Sie müssen mir einmal erzählen, Herr Doktor. Von Ihren Fahrten. „Ja, wollen Sie?" „Gern, gnädige Frau." „Aber dann dürfen Sie mich jetzt nicht beobachten." „Warum nicht?" „Wenn Sie etwa sehen, daß ich schon hier auf dem armseligen Haff die Mässen strecke, dann lachen Sie als befahrener Seemann mich hinterher aus." Er schüttelte den Kopf. Biel reden wollte er nicht, er verstand ihre wechselnde Stimmung aber wohl. Wieder schwiegen sie, in Schauen versunken nebeneinander stehend. Der Wind warf ihr plötzlich die Kapuze zurück und zauste an ihren Haaren. Nun breitete sie impulsiv die Arme aus- „Wie schön das ist — wie wunderschön !" Sic sang ein paar helle, klare Töne, in denen ein jauchzender Jubel, aber auch etwas Stürmisches, Herausforderndes lag. Es war, als würde ihr vom Mnd jeder Laut von den Lippen gerissen — sie brach gleich wieder ab. Die andern, die inzwischen drüben eine lebhafte Unterhaltung über allerlei nautische Dinge begonnen hatten, waren aufmerksam geworden. „Ei, das klang ja ordentlich, kriegerisch!" versetzte Ostischkeit. Frau Fränze wollte das nicht wahrhaben. Es sei bloß eine Schulmädelserinnerung gewesen, sagte sie. Sie ließ dabei offen, ob sie das Motiv oder die Stimmung meinte. Gleich darauf hatte man die erste Leuchtboje, die die Fahrstraße im Schutz der Nehrung bezeichnete, erreicht. Nun flaute der Wind rasch ab. Inzwischen hatten sich auch die ängstlicheren Gemüter beruhigt. Seekrank war niemand geworden, trotzdem man in der Kajüte von nichts anderem gesprochen hatte. Ein paar Minuten lang roch es auf Deck stark nach Pfefferminz: Frau Krappe, die immer Unmengen davon bei sich führte, hatte ihre Pastillendose reihum angeboten. Auf dem Wässer schaukelten ein paar Segelboote, die bNnt bewimpelt waren. Der Darup., r stoppte. Man hielt ein paar Hundert Meter vor dem Lande. Von hier mußte abgebootet werden, da eine Landungsbrücke nicht vorhanden war. Die Einwohner von Zaraningken — meist litauische und kurische Lachs- und Neunaugenfischer — hatten sich ziemlich vollzählig eingefunden, um die Nachbarn vom Festland zu begrüßen. Im Freien vor dem hölzernen kleinen Gasthaus, dessen Front dem Haff zugekehrt war, gruppiert^ man sich an den langen Tafeln und sprach ziemlich ausgehungert dem Kaffee und den stattlichen Kuchenmengeu zu, denen ein paar Unverbesserliche rasch wieder einen halb verstohlenen Grog folgen ließen. Dann ging es zu allerlei Spielen in den kleinen Wald. Mt und jung tfe* teiligte sich daran. Zupitza war überrascht von dem seltsamen.Landschafts- bild, das sich bot, sobald man die letzten Hütten des Dörfchens hinter sich hatte. Ueber die hellgelben hohen Dünen, die nur die allerersten Kulturversuche in der kümmerlichen Anlage von Kieferngehölz aufwiesen, gelangte man zuM kahlen Scheitel der Nehrung. In den tiefen Einschnitten zu beiden Seiten des Stegs entfaltete sich aber eine um so üppigere Vegetation. Es waren hier durch bas Wandern der Dünen wirkliche Schluchten entstanden. Das Hinunter- und Heraufklettern, das Sichjagen und Sichhaschen in diesen dichtbewaldeten Einschnitten war für die jüngsten Ausflügler eine Quelle fortgesetzten Entzückens. Frau Lotz hatte sich der ^Leitung des Spieles angenommen. Es zwang Zupitza immer wieder, sie zu beobachten. Sie hatte die Kinder in zwei Schlachtreihen einander gegenüber ausgestellt. Unter jauchzendem Hallo setzten sich die beiden Ketten auf ihren Kriegsruf hin in Bewegung, es wurde mutig in die Schlucht hinuntergestürmt, Gefangene wurden gemacht, und dann ging es unter Krähen und Lachen auf der anderen Seite wieder ernpor. Fränze selbst war mit wahrer Leidenschaft dabei. „Es ist zu nett, sie kann noch so kindlich sein, die Franziska", sagte eine der ihr befreundeten Damen wohlwollend. Zupitza fand sie nicht kindlich, sondern mütterlich. Ja — eine instinktive, naive Mütterlichkeit strömte ihr ganzes! Wiesen heute aus. Als sie mit der kleinen Gesellschaft dann zum Strand hinunterzog, um die Kinder Muscheln suchen zu lassen, folgten seine Blicke ihr noch, lange. Ein paarmal versteckte sie sich hinter einem Baumstamm, oder sie sprang plötzlich in eine der Sandgruben, drückte? sich in den Winkel einer Schlucht — rufend strichen ihre kleinen Verfolger hinter ihr drein — wie ein fernes Echo klang ihre Stimme bald von hier, bald von dort. Und der Jubel, wenn sie entdeckt war und die ganze Schar sich lachend, jauchzend über sie warf: so viel Uebermut, so viel Lebenskraft und Frohsinn steckte in ihr ! Als die Dämmerung niedersank, ging's zum gemeinsamen Wendbrot, bei dem die Musik aufspielte und eite vaar humoristische Reden gehalten wurden. Dann begann — 314 — aus der offenen Holzveranda des kleinen Gasthauses der Tanz. Zupitza, der das Lob eines flotten Tänzers geerntet hatte, verließ endlich, ziemlich heiß geworden, die luftige, mit bunten Lampions geschmückte Veranda. Die Musik ließ dem Kehraus noch einen flotten Marsch folgen, einige der jüngeren Herren und Damen trällerten mit, dazwischen klang Schwatzen und Lachen, und irgendwo hörte mau Gamering schwadronieren. Als Zupitza einen Blick nach dem Haff warf, entdeckte er in einiger Entfernung Frau Lotz. Er erkannte sie bloß an de/ Kapuze ihres Umhangs, denn sie stand außerhalb des Lichtkreises. Zögernd näherte er sich ihr. Sie war ganz dicht aus Wasser getreten. Mit den Knien lehnte sie sich gegen das niedrige Holzgeländer eines Stegs, die Arme hatte sie übereiuandergeschlagen, den Kopf hielt sie gesenkt. Es lag in ihrer ganzen Haltung eine solche Erschöpfung und Hinfälligkeit, daß Zupitza erschrak. Nun bemerkte er auch, daß ihre Schultern zuckten. Er glaubte, sie habe sich beim Hernmtollen mit den Kindern zu stark erhitzt uud der Frost schüttle sie in der kalten Luft am Wasser. Wer als er ihr Vorstellungen machte und sie angstvoll uud verwirrt aufblickte, sah er, daß in ihren Augen die Tränen standen. „Ach, es ist nichts, wirklich. Bloß einen Augenblick lang — da war mir so traurig. . ." Sic versuchte zu lächeln. Allein wieder ging das Zucken durch ihre Gestalt, und sie preßte das Gesicht in ihren Umhang. Nun trat er neben sie und sprach ihr zu. Sie sei doch mitgckommen, um sich zu erholen, zu erfrischen. Wenigstens für die paar Stunden solle sie doch vergessen,. Heftig schüttelte sie den Kopf. „Nein, nein, das ist es wirklich nicht. Ich loar ja ganz lustig und seelenvergnügt, die ganze Zeit." „Das sah ich- Frau Lotz. Und ich hatte mich herzlich über Sie gefreut." Sie fuhr sich über die Augen und sah sich hastig und etwas ängstlich um. „Sagen Sie auch nichts den andern darüber. Nein? Bitte. Das soll niemand wissen^ niemand. Sehen Sie, ich bin schon wieder ganz ruhig." Sie lächelte matt. „Ganz normal." Ohne daß sie sich einigten, überhaupt darüber sprachen, gingen sie nebeneinander am Ufer weiter. Die grollende Brandung machte! in -iIhrer Schwärze einen ziemlich unheimlichen Eindruck. Gespenstisch hoben sich die dunklen Umrisse des Dampfers von der Flut ab. Der Nachthimmel war klar. Wer Mondschein hatte man nicht. Um so lichter wirkten die Sterne. Es war gerade die Zeit der Sternschnuppenfälle. Als sie beide ein paar Schritt weit gegangen waren, sahen sie's plötzlich hoch über dem Haff aufflammen und in langem Zug niedergleiten. Es nahm sich aus wie ein Komet. Unwillkürlich blieben sie stehen. Sie wollte etwas sagen, hielt aber sogleich wieder inne. „Haben Sie sich etwas gewünscht", fragte sie lächelnd. „Früher immer. Ich war darin rein kindisch." „Und jetzt haben Sie das Wünschen verlernt?" Sie nickte traurig. Wieder schwiegen sie. Suchend schweiften ihre Blicke über den lvciten, schwarzblauen Horizont. Noch einmal blitzte es auf — sie wandten hastig den Kopf in die Richtung — aber es war kein Sternfall, es war nur das Blinkfeuer vom Schilwer Lcuchtturm. „Frau Lotz", begann er endlich, die Stimme dämpfend, „warum haben Sie geweint?" Ihre Brauen zogen sich zusammen, ihr Ausdruck ward saft finster. Abwehrend schüttelte sie den Kopf. „Wenn Sie's bloß für Neugierde halten, sollen Sie mir nicht antworten", fuhr er fort. „Ich sah Sie in solcher Ausgelassenheit — das wirkte so erfrischend — und drum tut mir's so leid, daß Sie sich nun gleich 'wieder in Ihr häusliches Leid versenken wollen." Er sah sie forschend an. „Tenn das war's doch. Nicht wahr. Sie haben sich Vorwürfe gemacht, daß Sie lustig waren? Stimmt's?" Ihre Gesichtszüge hatten den abweisenden Zug verlöre», nur Trauer lag letzt darin. „Sie meinen es gut", Ke sie, „o das empfinde ich wohl, ich glaube auch gern, es nicht bloße Neugierde ist wie bei Gamering und den andern. Aber verstehen — können Sic mich nicht." „Ich denke doch, Frau Lotz." „Nein, nein." Nach einer kleinen Pause setzte sie hinzu; „Einfach nicht, weil Sie Mann sind." Sinnend spähte sie in die Nacht hinaus. Ms es nun wieder in feuriger Bahn schräg am Horizont entlang glitt — diesmal war's der richtige Sternfchnuppenfall — fuhr sie mit einem wehmütigen Lächeln fort: „Ich hab' heute aus purem Egoismus geweint. An zu Hause hab' ich fast gar nicht gedacht. Nein, wirklich, den ganzen Tag nicht. Ich wollte es abi- sichtlich nicht. Sie wissen ja: weil ich mir Frische und Kraft hier draußen holen wollte. Wer da packte mich mit einem Male das andere. Was ich mir bisher noch gar nicht so recht klar gemacht hatte." Ihre Stimine zitterte. „Daß der liebste, der heiligste Wünsch — und der weiblichste — lür mich erloschen ift1" Er sann ihren Worten lange nach, Dann fragte er, seiner Sache noch nicht ganz gewiß: „Ms Sie mit den Kindern spielten?" „Ja, als ich mit den Kindern spielte." Es rann langsam aus ihren sehnsüchtigen Augen nieder. Eine. Träne blieb auf ihrer Wange stehen Sie wischte sie nicht weg. In diesem Augenblick rief man nach ihr, und sie wandte sich von ihm ab. Die Gesellschaft brach auf. Wie wunderlich es ihm vom Herzen emporstieg, während er ihrer schlanken Gestalt nachsah. Eine Sekunde laug durchglühte ihn eine sinnliche Anwandlung. Aber nur eine Sekunde. Dann überlies ihn ein eigener Schauer. Sie hatte ihm das Zarteste und zugleich Mächtigste verraten, was in ihrer Seele kämpfte: das Mütterliche in ihr hatte sich ihm offenbart. „Sie können mich nicht verstehen, weil Sie Mann sind!" — so oder ähnlich hatte sie ihm vorhin gesagt. Verstand er sie wirklich nicht? Konnte er als Mann die mystische, gewaltige Sehnsucht des Weibes nicht anders als mit groben Sinnen erfassen? Er stand lange still und versunken da. So rein, so naiv, so erschütternd war ihre Trauer, daß ihre Fugend verging, ohne daß sie Mutter werden sollte. Tiefes, inniges Mitleid regte sich in ihm. Was war das Leiden des armen Dieter Lotz gegen das ihre? Ihm war das Todesurteil gesprochen — aber sie, die Gesunde, die noch vor der Erfüllung ihrer Weibbestimmung stand, sie traf es mit. Auf der Heimfahrt bekam er sie nicht mehr allein zu sprechen. Aber als der Dampfer in Saknthen anlegte, verabschiedete sie sich von ihm mit einem festen Händedruck. Sic fühlten es dabei beide, daß sie heute Freunde geworden waren. Viertes Kapitel. Die Erinnerung an das seltsame Gespräch mit der jungen Frau ließ ihn den ganzen nächsten Tag nicht los. Die Broschüren und medizinischen Zeitschriften, die er auf seinen einsamen Landfahrten mitführte, vermochten ihn nicht zu fesseln. Immer wieder schweiften seine Gedanken von der Lektüre ab. Da seine Tour Montags und Donnerstags ins Karguller Moor ging, konnte er an diesen beiden Tagen Sakuthen nicht besuchen. Es fehlte ihm heute aber geradezu. Als er abends nach Gill zurückkehrte, gerädert von dem schlecht federnden Wägen, drängte ?s ihn, sich noch draußen tüchtig Bewegung zu machen, die Glieder zu rühren — und dabei wieder Ordnung in seine Gedanken zu bringen. Es war ihm, als begänne das Schicksal der Sakuthener nachgerade einen viel zu breiten Raum in seiner Vorstellungs- und Ei>rpfindungswelt einzunehnien. So marschierte er denn, am ,^Löwen" sich vorbeischlagend, aufs Geratewohl aus Gill hinaus. Es dimkelte schon und die Lust war kalt. Ein herbstlicher Wind trieb seitlich vom Haff her. Er schlug den Kragen hoch, steckte die Hände in die Paletottaschen und stapfte vorwärts, ohne sich umzublicken. Mer seine Gedanken kehrten immer wieder, er mochte tvollen oder nicht, zu den beiden Unglücklichen zurück — zu Frau Fränze, die das Schicksal so erbarmungslos an einen todgeweihten Mann geschmiedet hatte! Wie trostlos die Wende aus Sakuthen sein mochten die langen Abende, wenn die Tagesarbeit vorbei war, 315 Leide, die Gesunde und den Kranken, noch zur Not zerstreut hatte, wenn der Kranke sich vor der schmerzenreichen, schlaflosen Nacht fürchtete, wenn die Gesunoe ihm gequält gegenüber saß, seinem jammervollen, langsamen Hinsterben ohnmächtig zusah! Mend für Abend gleich trübe, gleich hoffnungsleer, gleich bang und einsam, zum Verzweifeln bang und einsam! Er blieb mitten aus dem Mge stehen. Kaum ein paar hundert Meter vor ihm erhob sich der Schornstein von Saknthen, aus dem eine kleine Helle Flamme schlug — und in strahlender Helligkeit leuchteten die langen Fensterreihen des Werkes durch die Nacht. Er sah nach der Uhr. Es war noch nicht acht. " Ob er sie aufsuchen sollte, die beiden Einsamen? Es war nicht Neugierde, was ihn dazu drängte; mehr das dunkle Gefühl, es sei nach dem gestrigen Erlebnis seine Pflicht. Wenige Minuten später meldete ihn Tirsill. Aber gleich beim Eintritt erwartete ihn eine große Ueberraschung: die Stimmung des Ehepaares war durchaus nicht trübe und kopfhängerisch, sie war im Gegenteil die denkbar beste, sie war lustig, fast ausgelassen. „Doktor, das ist ja himmlisch- daß Sie kommen!" empfing ihn Dieter Lotz, der sich von einem Lachanfall gar nicht erholen konnte. „Mr lesen da gerade eine Geschichte von Tschechoff. Doktor, ich sage Ihnen, man biqgt sich. Kennen Sie Tschechoff? Kommen Sie, setzen Sie sich, Fränze, Du mußt es gleich noch einmal lesen." Die Hausfrau begrüßte ihn ebenso lebhaft, ebenso herzlich. Sie war ihm ein paar Schritte entgegengekommen, das russische Buch, aus dem sie vorgelesen, hielt sie noch aufgeschlagen in der Hand. „Ich habe wahrhaftig Tränen gelacht", sagte sie, sich über die Augen fahrend. „Es ist ja kindisch, aber doch so komisch." Sie vermochte sich noch immer nrcht zu beruhigen. „Was müssen Sie bloß von uns denken, Herr Doktor. Glauben da zu gesetzten Leuten zu kommen . . ." , „Doktor, eine Zigarre!" unterbrach Lotz. „§ier — nehmen Sie Platz, Sie müssen das Geschichtchen hören. Meine Frau liest nämlich ganz famos. Wie sie die verschiedenen Stimmen nachahmt, großartig . . . Also es handelt sich da um ein Weib aus dem Volke, so der richtige Weinrussentyp, verstehen Sie, schwatzhaft, dumm und von einer phänomenalen Dickschädlichkeit — so um Mauern damit einzurennen. Die kommt da ins Bureau einer Privatbank, will aber eigentlich zu der Behörde ihres verstorbenen Mannes ins Finanzministerium, und es ist ihr nicht beizubringen, daß man mit ihrer Sache nichts zu tun hat, die Bankbeamten schwitzen, einer wird ä tempo ohnmächtig, der andere verliert glatt den Verstand. . ." „Ach, Bär, Du nimmst der ganzen Sache ja die Pointe", schmollte Frau Fränze, die dem Gast Zigarren und Feuer brachte, „das kann man überhaupt nicht nacherzählen !" „Also lies es doch- so lies es doch!" „Nein, nein, vor dem Doktor geniere ich mich, da lies Du lieber." Sie kamen unter Lachen ins Streiten. Zupitza,' der sich anfangs gar nicht so recht in den ihm neuen Don hineingefunden hatte, ward von der Lustigkeit der beiden allmählich selbst an gesteckt. (Fortsetzung folgt.) Komöurger Merket. Homburg im Mai. Gordon-Bennet-Rennen, Homburger Diät und Landgrafenbrunnen, das sind die Dinge, mit denen sich jetzt die Kurgäste, mehr aber noch die Hoteliers der berühmten Badestadt hauptsächlich beschäftigen. Vorläufig können sich die Hotel- und Pen- sionsinhaber den Luxus gestatten, mehr ihren Gedanken als ihren Geschäften nachzugehen und über die Lösung der Diätfrage reiflich Nachdenken. Offiziell hat ja die Saison bereits begonnen, allein die Kurgäste lassen sich Zeit. Nur allmählich bevölkern sie das entzückende Taunusbad, das jetzt frei von allem Trubel seine natürlichen Reize am erquickendsten offenbart. Der große, weithin sich ausdehnende Kurpark mit seinen breiten Spazierwegen und seinen lauschigen Plätzchen, die waldigen Höhen, die Homburg amphitheatralisch umrahmen, die Kurmusik, die Lesesäle, 16 selbst die Hotels, Restaurants und Pensionen können jetzt in aller Ruhe genossen werden. Homburg, in dem in wenigen Wochen Fremde aus allen Weltteilen sich drängen werden, ist heute in jeder Hinsicht eine Idylle, und wer fern und frei von allem Modebadluxus sich Homburgs und seiner erfrischenden Natur erfreuen will, der ziehe dorthin im wunderschönen Monat Mai, in dem bereits wie in der Höhe der Hochsaison alle Quellen springen. Die Diätfrage ist natürlich eine Magcnfrage, und zwar eine sehr komplizierte, nicht nur für jene, die kurgemäß essen sollen, sondern auch für jene, die das Essen stellen müssen. Auf Anregung von Dr. K u r t P a r i s e r hat die Homburger Medizinische Gesellschaft, die in ihrer Art und an ihrer Stätte reformierend wirken will, ein neues Schema aufgestellt „Homburger Diäten"; hiernach soll die Speisendiät sich weniger nach der Brunnenkur und mehr nach der Krankheit des einzelnen richten. Der Laie wird eine derartige individuelle Behandlung des Patienten natürlich finden, der Homburger medizinische Verein hat sie als eine Notwendigkeit erkannt; allein die Durchführbarkeit einer Maßregel, die so natürlich und so notwendig erscheint, ist trotz alledem mit Schwierigkeiten verknüpft. Der eine Patient darf Fische essen, der andere nicht; dem einen ist Geflügel, dem anderen Wild verboten; was der fünfte essen darf, ist dem sechsten schädlich, kurz, eine Einheitlichkeit der Badekost, die sich ja gewöhnlich nach dem Boden richtet, erscheint infolge der „Homburger Diäten" fast als eine Unmöglichkeit. Die hier so vortrefflichen Hoteliers, Restaurateure und Pensionsbcsitzer haben jetzt in oer noch stillen Saison genügend Zeit, über die von ihrer medizinischen Gesellschaft ausgestellten Forderungen nachzudenken, und sie werden das Problem lösen, wie man an Stelle der Masscndiät selbst in ’ einem Massenbetriebe eine individuelle Diät erzielen kann. Die Regulierung der neuen Homburger Diätfrage kommt ja nicht mir den Patienten, sondern dem ganzen Heiwrte und allen, die von seinem Gedeihen wirtschaftlich unabhängig sind, zugute. Ein neuer Bruunen springt jetzt in Homburg, man hat ihn zur Erinnerung an das 1866 ausgestorbene hcssisch-homburgische Landgrasengefchlecht den Landgrafenbrunncn genannt. Auf dem Golfplätze haben sie ihn entdeckt. Vor länger als 60 Jahren wurden hier bereits Bohrvcrsuche gemacht, mau gab sie aber auf, als ein Arbeiter durch anfftcigende Kohlensäureausdünstungcn getötet wurde. Unter dem jetzigen Ku.rdirektor Freiherrn v. Maltzahn, dem Homburg viel zu danken hat, wurden durch Professor Steiner aus Prag die Bohrversuche wieder aufgenommeu. Man entdeckte einen alten Mann, der an den ersten Bohrarbeiten beteiligt war; dieser wußte die Stelle anzugcben, an der vor sechs Jahrzehnten die Bohrungen vorgenommen wurden; der riesige Golfplatz wurde zum Teil umgeschüttct, und an dem von dem Greise bezeichneten Orte fand man eine Steinplatte und unter ihr den Brunnen. Der 80 jährige Mann, der ehrliche Finder, erhielt 20 Mark Belohnung. Das alfo entdeckte Heilwasser wurde vom Golfplatz nach der Brunnenecke des Parkes geleitet, und heute wird neben dem berühmten Elisabeth-Brunnen, zu dem Könige und Fürsten mit ihren profanen Magenverstimmungen und rhenmatischeu Schmerzen pilgerten, von schmucken Mädchen im Freien der noch noch nicht unter Dach gebrachte Landgrafenbrunnen kredenzt. Die Homburger preisen die neue Entdeckung, denn der Landgrafenbrunnen ist der stärkste Homburger Kochsalzbrunnen, den man bis jetzt gefunden hat. Die Erinnerung au Hessen-Homburgs Landgrafeng schlecht dürfte auch durch ein Geschenk, das der Kaiser der Stadt machen wird, ausgefrischt werden. Als der Monarch vor einig« r Zeit hier war, betonte er dem Kurdirektor Freiherrn v. Maltzahn gegenüber, er liebe Homburg auch aus dem Grunde, weil Kaiserin Augusta, die hier von ihrem kaiserlichen Gemahl das berühmte Sedantelegramm „Welche Wendung durch Gottes Fügung' erhalten hat, und weil seine Eltern in diesem Kurort so ge n geweilt haben. Aus Dankkbarkeft sür das Schöne, das seine Bor fahren in Homburg gefunden haben, wolle er dem Landgmfen- geschlccht, das einst hier herrschte, ein Denkmal setzen und dieses der Stadt säwnken. .Und also geschieht s auch. Das Monument ist vom Kaiser denc Bildhauer Gerth, der das Kacsercn-Frcedrrch- Denkmal am Brandenburger Tor geschaffen hat, zur Gestaltung übergeben worden. Es wird die Form eines Obelisken Huben, der an der einen Seite das Bildnis des letzten Landgrafen Ferdinand und an der anderen das des Landgrafen Friedrichs II. trägt, der in der Schlacht bei Fehrbellin eine Nolle spielte. Das Denkmal wird im Park an einer überall hin sichtbaren Stelle am Anfang der Brunnenallee aufgestellt werwn. Homburgs Kurfrequenz wies vor genau 70 Jahren die i ,ahl 155 aus. Seinen Aufschwung hat es den Gebrüdern Blanc zu danken, die vom Landgrafen Philipp die Konzession zur Errichtung einer Spielbank erhielten und den winzigen Badeort mit em em Komfort ausstatteten, der heute noch uicht verblichen ist.. Im ersten Blancschen „Amtsjahr", im Jahre 1841, hatte Homburg 1171, im letzten, im Jahre 1872. 21001 Badegäste; das Jc hr 1873 zeigte, welche Bedeutung die Spielbank für Homburg besaß; die Besuchsziffer ging von 21001 auf 9287 zurück. Gleich Wus- baden und Ems hat Homburg nach Aufhebung der Spielbank allmählich auf solider Grundlage einen wirtschaftlichen Aufschwung genommen, der wohltuend allen arbeitenden Klassen zugute kam. England hatte stets eine Vorliebe für das anmutige, elegante Tauunsbad, ilnd namentlich in jenen Tagen, in denen der heutige Köms von England hier nieilte, stand Homburg ganz im Zeichen Groß britanueus. Die Sympnthieen der Engländer sind diesein Fle« — 316 — deutscher Erde treu geblieben, der englische Badeluxus blüht vielleicht in Homburg jetzt nicht mehr so wie ehedem, aber neben Deutschland stellt England auch heute noch die meisten Kurgäste, und wenn der Prozentsatz der englischen Besucher sich etwas verringert hat, so ist das dem Umstande _ zuzuschreiben, daß die Besucherzahl aus Deutschland alljährlich steigt. Im Jahre 1895 stellte England 26.7 v. H. und Deutschland 51.2 v. H. der Kurgäste, im vergangenen Jahre war Deutschland in Homburg auf 62.2 v. H. gestiegen und England auf 19.1 v. H. gefallen. Das englische Gesellschastsleben bildet in seiner Abgeschlossenheit auch heute noch ein Charakteristikum Homburgs sowie einen Beweis dafür, wie wohl sich hier Albions Söhne und Töchter fühlen. Der Golfklub, dessen Präsident der Herzog von Cambridge ist, sowie der Krocketklub, zu dessen Ehren-Mitgliedern auch der deutsche Kronprinz gehört, sind, trotzdem ihnen auch Deutsche als Vorstands- sowie als gewöhnliche Mitglieder angehören, in ihrem Wesen doch englische Sportvereinigungen auf deutschem Boden. In keinem deutschen Badeorte wird der Sport so kultiviert wie in Homburg, das in kurzer Zeit der Schauplatz des, bedeutsamsten internationalen, sportlichen Ereignisses fein wird. An einer Jahrtausend alten Stätte soll der jüngste Sport seine Kraft entfalten, an der Saalburg wird sich die Hauptszene ittn den Gordon-Bennet-Preis abspielen, das Römerkastell wird Start und Ziel bilden. An dem Ort verfallener Vergangenheit, aus deren lleberreften auf Geheiß unseres Kaisers zum Andenken an Kaiser Friedrich bie neue Saalburg ersteht, wird am 17. Juni jenes sportliche Schauspiel in Szene gehen, das dem nüchternen, realen Streben und Hasten der Gegenwart entspringt. Aber welcher Glanz wird das Unternehmen begleiten, von welch prunkvollem Hintergründe wird sich dieses Ereignis abheben, in dem alle Kulturländer ihr sportliches und technisches Können entwickeln werden; denn der Sieger hat seinen Sieg in erster Reihe dock der Technik zu danken, die das Automobil geschaffen hat. Der beste Chauffeur ist nur ein tüchtiges Werkzeug im Dienste der Automobiltechnik. Ein deutsches Fabrikat, der Deirn- lersche Mercedes-Wagen, hat einstens den Gordon-Bennett-Preis errungen, der jetzt aus deutschem Boden bestritten und verteidigt wird, und in einer seltsam schönen Szenerie, zu der die junge Natur das Herrlichste gegeben hat, wird der Wettkampf beginnen und enden. Auf mächtigen Tribünen und in zahllosen Automobilen werden am 17. Juni Tausende, die von weit Herkommen, dem Ausgange eines Kampfes entgegensehen, der für eine ausstrebende Industrie von Wichtigkeit ist. Elf Tage währen die sportlichen und geselligen Festlichkeiten, die mit dem Gordon- Bennett-Preis verknüpft sind. Das sportliche Hauptarrangement trifft der deutsche Automobilklub, dessen Generalsekretär von Brandenstein bereits seit Wochen in Homburg tätig ist. Das Kaiserpaar wird nur am 17. Juni, an dem die Konkurrenz stattfindet, dem Sportfeste beiwohnen. Die Tribünen, auf denen sich auch die Kaiserloge befindet, werden, um die Wagenbahn frei zu halten, durch Tunnels verbunden, ein Fußverkehr findet nicht statt. Unter den Tribünen werden Restaurants, Cafss, Post- und Telegraphenamt, Lese- und Schreibzimmer usw. eingerichtet. Jene, die den ganzen Tag auf die Entscheidung warten, brauchen also keinen Komfort zu entbehren. Homburgs Hotels können zurzeit des Gordon-Bennett-Rennens ihre Häuser mit dem schönen Wort „Ausverkauft" schmücken; allein es haben Private zu annehmbaren Preisen so viele Zimmer zur.Verfügung gestellt, daß noch Tausende von Schaulustigen Unterkunst finden können. Und wie kommt hier die Schaulust auf ihre Rechnung! Konzerte, Reunions, Feuerwerke, Festvorstellungen, Gartenfeste, Illuminationen, Bankette, Subskriptionsbälle, Blumenkorso, Ballettaufführungen im Freien, in denen alle Renn-Nationen allegoristert werden und alle Nationalhymnen ertönen, (Soiree dansante, Grand bat pars, kurz alles, was nur an Badefestlichkeiten möglich ist, wird in Homburg veranstaltet werden. Der Gordon-Bennett-Preis wird nicht nur über das beste Automobilfabrikat entscheiden, sondern auch den Beweis erbringen, daß, wenn es sein muß, auch ein deutsches Heilbad für einige Tage ein internationales Luxusbad sein kann, das allen Prunk zu entfalten versteht. Alfred Holzbock (int „Berl. Lok.-Anz.") Vermischtes. * Der brünette und blonde Typus. Heber diesen Gegenstand hielt jungst der Professor der Anatomie an der Universität in Amsterdam, Volk, in der Sitzung der naturivissen- schastlichen Abteilung der königlichen Akademie der Wissenschaften einen äußerst fesfelnden Vortrag. Der Redner beschränkte zwar seine Ausführungen auf die niederländischen Verhältnisse, aber hinsichtlich ihrer Begründung verdienen sie ein allgemeines, über die örtlichen Grenzen hinausgehendes Interesse. In Holland ist das Gebiet dieses Teiles der physischen Anthropologie, die Verbreitung des brünetten und blonden Typus, noch vollständiger Neubruch, und Professor Volk stand also zunächst vor der fchwie- rtgen Ausgabe, sich zur Grundlage feinet Untersuchungen das nötige statistische Material zu verschaffen. .Dies gelang ihm dadurch, daß er an die Vorsteher sämtlicher öffentlichen und konfessionellen Schulen im Lande mittels Briefkarten die entsprechen- dett Fragen richtete, und das Ergebnis war, daß über 477 200 Kinder hinsichtlich ihrer Haar- und Augenfarbe die gewünschten Berichte einliefen, wobei indessen zu bemerken ist, daß sich die Untersuchung auf israelitische Kinder nicht erstreckt hat. Aus dem statistischen SOtaterial, über welches Professor Volk nunmehr verfügte, mag nur hervorgehoben werden, daß in südlicher Richtung der brünette Typus zunimmt, daß er am schwächsten in Kiessand vertreten ist, während er in Zeeland, Limburg und einem Teil von Nordbrabant durchschnittlich bei 40 und in manchen Gemeinden bei 50 Prozent der Bevölkerung angetroffen wird; außerdem konnten plötzliche unvermittelte Uebergänge in einem und demselben Landstrich sowie förmliche Inseln der einen Farbe inmitten der anderen festgestellt werden, so daß also, wie Professor Volk überzeugt ist, bei keinem andern Volk in Europa solche scharfen und unvermittelten Gegensätze nebeneinander Vorkommen. Als Grund für diese physiologischen Erscheinungen nimmt der Redner historische, tellurische und psychologische Fattoren an, die natürlich im Verhältnis der Wechselwirkung zueinander standen. Der Redner sucht auf Grund anthropologischer Tatsachen sest- zustellen, daß die Kelten keineswegs spurlos verschwunden sind, man finde sie noch da, wo Cäsar sie gefunden habe, und gerade da, wo der Rhein das niederländische Gebiet betrete, liege die Grenze zwischen dem brünettenreichen und brünettenarmen Teile der Bevölkerung. Die Zone, wo der Linguist den fränkischen Dialekt antreffe, falle mit dem Gebiet zusammen, in dem der Anthropolog die brünette keltische Rasse finde, der fränkische Dialekt sei deshalb als eine germanische, von Kelten gesprochene Sprache zu betrachten. Daher sei es auch widersinnig, von den Niederländern als einem rein germanischen Volksstamm zu sprechen, sie seien vielmehr ein Volk von kelto-germanischem Ursprung, wobei sich die beiden Elemente wie 1:2 verhalten. Ob dieser Standpunkt des Redners, der das brünette Element von der keltischen Abstammung ableitet, der tatsächlichen Wirklichkeit entspricht,' muß dahin gestellt bleiben, in jedem Falle hat er dem historischen Element nicht die volle ihm gebührende Berechtigung zuteil werden lassen, indem doch sicher die Anwesenheit von Spaniern und andern Romanen in den Niederlanden während des 80 jährigen Freiheitskrieges sicher nicht ohne einen sehr merkbaren Einfluß gewesen ist. Schließlich möge noch stuf den Unterschied hingewiesen werden, den der konfessionelle Faktor hier spielt: von 9000 Schulkindern in Utrecht waren 34,2 Prozent brünett; die katholischen konfessionellen Schulen hatten einen Brünettenbestandteil von 41,4, die orthodox-protestantischen Schulen aber nur von 26,1 Prozent. Literarisches. — Wie soll die zukünftige Mädchenschule beschaffen fein? Diese Frage, an deren praktischer Losung Frauen und Männer mitzuarbeiten gleich berufen sind, ist das Thema, das Eleonore von Friedeburg in der illustrierten Wochenschrift „F r a u e n - R u n d s ch a u" auf Grund eines Reformplanes, der von der Karlsruher Lehrerin Anna Jungk entworfen das Thema mit großem Verständnis in gesund fortschrittlichem Geist behandelt. In demselben Heft plaudert die Münchener Frauenrechtlerin JkaFreudenberg über die „neue Frau". Ein ganz besonders wertvoller Beitrag, der gegenwärtig in Fortsetzungen in der Frauen-Rundschau zum Abdruck gelangt, ist eine Reiseschilderung durch Bulgarien und die angrenzenden Balkanstaaten aus der Feder von Marie F ü r ft i n zu Erbach-Schönberg, geb. Prinzessin von Battenberg und Schwester des ersten Bulgarenfürsten Alexander von Battenberg. Die Frauenwelt wird von diesen fesselnden, Schilderungen jener Länder und Gesellschaftskreise, wo sich orientalische und europäischer Kultur seltsam mischen, mit großem Interesse Kenntnis nehmen, um so mehr, als es sich hier um teilweise ganz intime nur für die engeren Hof- und Familienkreise bestimmte Berichte handelt. Einer der Fortsetzungen ist auch das Bild der Prinzessin von Bulgarien im bulgarischen Nationalkostüm beigegeben. Zahlerträtsel. Nachdruck verboten. 12345267 beliebtes Getränk» (Schlüssel: 1 2 3 6 deutscher Fluß. 1 3 4 5 2 priesterliche Kopfbedeckung. 3 5 2 6 Land in Asien. 7 2 11 Tottettegegenstand. 7 3 6 6 Teil des Kopfes. 2 5 2 Vogelart. 1 3 6 6 2 Vorname. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Scherzrätsels in vor. Nr. k Sein, Berlin. (Be—rl—in.) Redaktion: Aue ns: Götz. — 8-otatictiSbrud und Verlag der Vrtihl'sckeu Universitäts-Luch- und Ctcindrnckerei. R. Lange, Gießen.