Ur. 178 1904. w MP-M! W W M^MWW WA -,-. Das HeffammL des Bankiers. Kriminalroman von A. M. Barbour. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Kurze Zeit später wurde das Testament Hugh Main- warings von dem Testator sowie den Zeugen: Ralph Main- waring, William Mainwaring-Lhornton und William Whitney ordnungsmäßig unterzeichnet. Nach Abgabe der letzten Unterschrift atmete Hugh, wie von einer schweren Last befreit, tief aus und sagte: „So, mein lieber Ralph, nun ist mein Wunsch erfüllt und Dein Sohn mein ErbeI" Darauf nahm er das Dokument und reichte es seinem Sekretär. „Legen Sie es vorläufig in mein Pult im Turmzimmer; morgen will ich es im Beisein aller anwesenden Familienmitglieder vorlesen lassen und dann, wenn das geschehen ist", sprach er zu seinem Sachwalter gewandt weiter, „mögen Sie, lieber Whitney, es in Ihre Obhut nehmen, bis zu dem Zeitpunkte, wo es in Kraft tritt. Wann das sein wird, wer wills wissen — vielleicht früher, als wir denken." Seit dem Frühstick ?te sich das Wesen Hughs auf- saliend verändert. ©it.ie wehmütig klingenden Worte machien auf jeden einen Liefen Eindruck. Indessen ging die düstere Stimmung gleich vorüber, als Hugh einen Ausflug in die Umgebung vorschlug und Equipagen bestellte. Alle fuhren fort, nur der Sekretär blieb in der Bibliothek zurück, um noch eine Arbeit zu erledigen. Als Harry Skott sich in den Zimmern seines Prinzipals allein befand, verriet er die größte Aufiegung. Ungeduldig schob er seine Arbeit beiseite, stand auf und begann nachdenklich mit langen Schritten auf und ab zu gehen. Dann auf einmal schritt er nach dem Turmzimmer, wo er vor den eisernen Geldschrank trat. „Was will ich eigentlich?" murmelte er. „Einen Nutzen hat es nicht; ich habe doch schon überall gesucht und nichts gefunden." Plötzlich aber hob er entschlossen den Kopf, ging wieder nach der Bibliothek, verriegelte die Tür und kehrte zu dem Schrank zurück. Jetzt zog er ein kleines Schlüsselbund aus der Tasche, indem er vor sich hinsprach: „Wer weiß, ob ich nicht heute mehr Glück habe; die Gelegenheit bietet sich vielleicht nie wieder" — und, bekannt mit der Oefsuung des Schrankes, lag dessen Inhalt alsbald vor seinen Augen. Dieselbe Peinlichkeit und Genauigkeit, die Mainwaring in all seinen Geschäftsgepfogenheiten auszeichnete, herrschte auch hier; jedes Fach zeigte sich aufs sorgsamste geordnet. Harry Skott ging sofort ans Werk, und in dem Bewußtsein, Zeit im Ueberfiuß zu haben und sicher vor Unterbrechung zu sein, begann er den Inhalt der Fächer bis ins kleinste zu durchsuchen, Verschiedene geheime Dokumente kamen ihm dabei in die Hände, er legte sie aber alle wieder an ihren Platz. Bon dem, was er zu finden Hoffte, ent- deckte er keine Spur. Endlich traf er auf einen altmodischen eisernen Kastens dessen Gewicht und Aussehen ihn darauf schließen ließen^ daß er die Schatulle mit den Familien-JUwelen vor sich habe. Sollte er sie öffnen? — Ja, er durfte nichts undurchforscht lassen. Ein winziges, geheimes Fach barg einew kleinen Schlüssel. Dieser paßte in das Schloß des Kastens und als der Kasten sich öffnete, funkelten und blitzten Skotchj getroffen von den ins Zimmer fallenden Sonnenstrahlen^ die herrlichsten Edelsteine entgegen. Doch diesen schenkte er nur wenig Beachtung, denn neben ihnen, in einer kleinert Seitenabteilung, hatte sein scharfes Auge ein vom Alter vergilbtes Schriftstück entdeckt, dessen Anblick ihm in hoffnungsfreudiger Erregung das Blut ins Gesicht trieb. Hastig zog er es hervor, und ein einziger Blick auf die Ueberschrift überzeugte ihn, daß er endlich das Gesuchte in Händen hielft Mit einem aus tiefer Brust aufsteigenden „Gott sei Lob und Tank" und ohne die kostbaren Edelsteine auch, nur noch eines Blickes zu würdigen, verschloß er den Kasten wieder und stellte ihn auf seinen Platz zurück. Erst hiernach entfaltete er das Dokument, Mit vor Freude verklärtem Gesicht las er noch darin, als sich Fußtritte auf dem Korridor hören ließen. Im nächsten Augenblicke wurde an die Tür der Bibliothek geklopft. Er. verschloß den Geldschrank schnell, steckte das kostbare Doku- ment in seine Brusttasche und öffnete die Tür. Ein Diener überreichte ihm eine Visitenkarte. „Der Herr wünscht Herrn Mainwaring oder den Herrn Sekretär in einer Privatangelegenheit zu sprechen." Tie Karte zeigte den Namen „Ji Henry Carruthers." und die Bleistiftnotiz: „Wichtig." „Ich lasse bitten", sagte Skott zu dem Diener, während seine Pulse infolge des eben gemachten Fundes noch 'stürmisch schlugen. Fast unmittelbar, nachdem sich der Diener entfernt hatte, trat der Fremde ins Zimmer. Er war eine gebieterische Erscheinung von etwas mehr als Durchschnitts größe, mit blassem Gesicht, dunklem Schnurrbart und schwarzem, krausem Haar. Eine Brille mit dunklen Gläsern schützte die Augen; seine Kleidung bestand in einein schon etwas abgetragenen, leichten Neise- anzug, doch verriet sein Wesen den vornehmen Mann. „Herr Skott, wenn ich nicht irre?" „Ganz recht; bitte, nehmen Sie Platz. Womü kann ich dienen?" „Es liegt mir daran, zu erfahren, wann Herr Mainwaring zu sprechen ist. Ich war schon im Bankhaus^ dort wies man mich aber hierher, und hier sagte mir der Diener, daß Herr Mainwaring ausgefahren und die Zeit seiner Rückkehr unbestimmt sei." „Mein Herr Prinzipal wird wahrscheinlich gegen fünf Uhr zurückkommen; ob er Sie aber dann empfangen wird, bezweifle ich, da er Gäste hat und deshalb kaum aeneiat 710 fein dürfte, geschäftliche Angelegenheiten zu besprechens es sei denn, daß diese von «ganz besonderer Wichtigkeit wären." „Ter Fall liegt bei mir vor. Es würde mir daher sehr erwünscht fein, wenigstens morgen für kurze Zeit angenommen zu werden." „Dazu würden Sie möglicherweise nur dann Aussicht haben, wenn Sie Herrn Mainwariug in die Lage setzen wollten, die Tringlichkeit Ihres Ansuchens beurteilen zu können, also geneigt wären, mir eine Andeutung zu machens um was es sich handelt. Sonst erscheint mir auch fiir morgen die Hoffnung, Ihren Wunsch erfüllt zu sehen, sehr fraglich, da morgen der Geburtstag des Herrn Mainwariug ist, den er im Kreise seiner Verwandten besonders feierlich zu begehen gedenkt." „Ah, richftg, richtig; morgen ist ja der Geburtstag! Das hatte ich ganz vergessen", bemerkte Herr Carruthers ausstehend, während Skott fühlte, wie die hinter der dunklen Brille verborgenen Augen ihn eigentümlich forschend betrachteten. „Und bei der Feier soll gleichzeitig der junge Londoner Namensvetter zum Universalerben erklärt werden. Freilich, zu so ungelegener Zeit darf ich mich nicht mrfdrängen." Skotts Gesicht drückte lebhafte Verwunderung aus. „Es befremdet mich, daß Herrn Mainwarings Absicht so allgemein bekannt ist." „O, das ist sie wohl kaum", erwiderte der Fremde in sonderbarem Tone; „ich hörte nur zufällig davon. Also, bitte, sagen Sie nur. Herrn Mainwariug, ich hoffe nach der Feier auf möglichst baldige Berücksichtigung. Eine Benachrichtigung toirb mich vorläufig im Hotel Arlington treffen. Entschuldigen Sie, wenn ich gestört habe." Hiermit machte er eine verabschiedende Verbeugung, und Skott trat an die Klingel, um den Diener zur Begleitung herbeizumfen; der Fremde aber wehrte ab: „Bemühen Sie sich nicht, ich finde den Weg." Skott öffnete die Tür zur südlichen Vorhalle. „Bitte, hier gelangen Sie am nächsten znm Ausgange." „Danke, danke." Inzwischen waren mehrere Stunden verstrichen, und Skott setzte sich nunmehr wieder eilig an feine Arbeit. Ms er eben den letzten Federstrich getan hatte, rollten die zurückkommenden Equipagen heran, und kurze Zeit darauf trat Herr Mainwariug ein. Dieser betrachtete aufmerksam die ihm überreichte Karte Carruthers und war sehr unangenehm von der Mitteilung berührt, daß dieser Fremde von seiner Testierung Kenntnis hatte. Indessen schien er das bald vergessen zu haben, denn er teilte sowohl bei. der Mittagstafel als auch den ganzen Abend die Heiterkeit der anderen. Als ihm zu später Stunde feine Gäste in der matt erleuchteten Veranda Gute Nacht wünschten und als letzter Mch der junge Namensvetter an ihn herantrat, ergriff er dessen Hand und sagte in auffallend weichem Töne: „Hugh, mein Junge, die Strecke zwischen dem fiinf- undzwanzigsten unb fünfzigsten Meilenstein der Lebensreife ist lang; jgkebe der Himmel, daß, wenn Du den letzteren erreicht hast. Tu mtf einen helleren Pfad zurückblicken kannst, als ich es heute abend tue!" Endlich, ganz allein, sprach er trübsinnig vor sich hin: „Wäre mir doch ein Sohn, wie er, befchieden worden!" In Gedanken verloren, blieb er noch eine Weile stehen und bemerkte nicht, daß eine Frau mit boshaft glühenden Augen, dicht an die Veranda geschmiegt, davonschlich und eilig im Dunkel verschwand. Ein schreckliches Erwachen. Hugh Mainwariug, der das Bedürfnis fühlte, sich noch etwas in der frischen Nachtluft zu ergehen, stieg in den .Garten hinab und wandelte dort im Schein der Sterne gedankenvoll auf und nieder. Als er zurückkehrte, begegnete er seinem Sekretär, der eben das Hans verließ, um auch noch etwas Luft zu schöpfen. „Kommen Sie noch einmal in die Bibliothek, ehe Sie schlafen gehen, Herr Otott", redete er ihn an. „Sofort, Herr Mainwariug, wenn Sie es wünschen." „Nein, es hat keine Eile; innerhalb einer Stunde." Dann betrat er das Haus. Eine halbe Stunde später schritt Skott auf dem langen Korridor nach der Bibliothek, blieb aber vor dieser stehens als er drin eine zornige Stimme hörte, die er sogleich für die von Frau La Grange erkannte. „Wo würdest Tu in diesem Augenblick sein?" schrie sie. „Wo würdest Du all die vergangenen Jahre gewesen! fein, wenn ich Deine Schlechtigkeit und Falschheit ans Licht gebracht hätte? Du hast Temen Bruder hintergaugen und betrogen; Tu hast Deinen Sohn, Dein eigenes Fleisch und Blut, hartnäckig verleugnet, und nun willst Du ihn auch noch bestehlen, willst ihm nicht nur seinen Namen, sondern! auch sein Erbe rauben — ihn mit einem bloßen Bettel abfinden! An seinen rechtmäßigen Platz willst Du diesen Fremden setzen, von dem Du Dich nicht entblödest zu sagen; „Wäre mir doch ein Sohn, wie er, befchieden worden!"< Na, warte, das sollst Du büßen! Du bist in meiner Gewalt; Du und Deine Sippschaft, ihr sollt das Werk dieses Tages bereuen, ich werde es zunichte machen!" Mainwarings Erwiderung auf diesen Wutausbruch blieb unverständlich, und Skott, der schon zuviel gehört zu haben glaubte, zog sich in eine Fensternische zurück, bis. die Tür aufging und Frau La Grange heraustrat. Sie lies blind vor Zorn, scheinbar ohne ihn zu bemerken, vorüber, als er aber an die Tür der Bibliothek klopfte, sah er, wie sie sich nmwandte und seinen Eintritt beobachtete^ Hugh Mainwariug war bleich und verstört beim Eintritt seines Sekretärs, und seine Stimme klang matt/, als er sagte: „Ich will Sie nicht lange aufhalten, lieber Skott; nehmen Sie diesen Zettel; er enthält die Anweisungen,- die ich Ihnen noch zu geben hatte. Im übrigen wollte ich Sie nur noch bitten, sich morgen als meinen Gast zu betrachten und die Festlichkeiten des Tages mit uns zu; teilen." Skott verbeugte und empfahl sich mit einigen Dankes- worten; ein scharfer Beobachter hätte indessen eine gewisse kühle Zurückhaltung an ihm gewahren können. Er begab sich auf sein Zimmer, legte sich aber noch nicht zu Bett. Noch war er zu erfüllt von den Ereigniffep des Tages und denen, die morgen zu erwarten standen. Seine Gedanken kehrten zu dem von ihm aufgefundenen! Dokument zurück, und das vergilbte Papier ans der Tasche, ziehend, las er es immer und immer wieder aufs neue mit gespannter Aufmerksamkeit und zunehmender Erregung. (Fortsetzung folgt.) Der Löwen- und Sonnenorderr. (Nachdruck verboten.) Von A n t o n T s ch e ch o f i. In einer der diesseits des Urals gelegenen Städte hatte sich das Gerücht verbreitet, daß ein persischer Würdenträger namens Rachat-Chelam angekommen sei und im Hotel „Japan" Wohnung genommen hätte. Dieses Gerücht machte auf die Einwohner keinen besonderen Eindruck, man begnügte sich damit, zu wissen, daß ein Perser da fei. Nur das Stadthaupt, Stepan Iwanowitsch Kuzin, wurde nachdenklich, als er vom Syndikus des Stadtamts von der Ankunft des Orientalen erfuhr, und fragte: „Wohin reist er denn?" „Ich glaube nach "Paris oder London." „Hm! . . . Also ein hohes Tier?" „Weiß der Kuckuck." Als das Stadthaupt aus dem Bureau nach Hause gekommen war und zu Mittag gegessen hatte, verfiel er wieder in Gedanken, und diesmal grübelte und dachte er bis zum Abend. Tie Ankunft des persischen Würdenträgers beschäftigte ihn stark. Es schien ihm, daß das Schicksal selbst ihm diesen Rachat-Chelam geschickt hätte, und daß jetzt der richtige Augenblick gekommen sei, seinen sehnsüchtigen, leidenschaftlichen Wunsch zu verwirklichen. Kurzin besaß nämlich zwei Medaillen, den Stanislans- orden dritter Klasse, das Abzeichen des Roten Kreuzes und das Abzeichen der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Außerdem hatte er sich noch eine Berlocke anfertigen lassen — eine goldne Flinte gekreuzt mit einer Guitarre —, die er an der llhrkette zum Knopfloch der Uniform heraushängen ließ; von weitem sah die Berlocke etwas außergewöhnlich ans und konnte recht gut für ein Ehrenzeichen gehalten werden. Nun ist es ja bekannt, je mehr einer Orden hat, umsomehr möchte er noch welche haben, und so wünschte sich denn das Stadt- hanpt schon lange, den persischen Löwen- und Sonneuorden zu erhalten. Jaein Wunsch war brennend und unbezwingbar. Er wußte, daß man, um disieu Orden zu bekommen, weder zu kämpfen noch eine Wohltätigkeitsanstalt zu dotieren, noch 'sich im Gemeindedienst hervorzutun brauchte, sondern daß dazu nur eilte >- 711 günstige Gelegenheit nötig wat. . Und' jetzt schien es' ihm', daß diese Gegelegenheit gekommen sei. Am anderen Tage gegen Mittag legte er sich alle seine Ehrenzeichen an, hing sich die Zlmtskette um den Hals und fuhr nach dem Hotel „Japan". .Tas Schicksal begünstigte ihn. Als er das Zimmer des persischen Würdenträgers betrat, war dieser allein und nicht beschäftigt. Rachat-Chelam, ein riesiger Asiate mit einer langen Bekassinennase und hervorstehenden Augen, saß im Fez auf der Tiele upd kramte in seinem Koffer. „Ich bitte zu entschuldigen, wenn ich es gewagt habe, Sie zu inkommodieren", begann Kuzin lächelnd. „Ich habe die Ehre, mich vorzustellen: erblicher Ehrenbürger und Ritter hoher Orden, Stepan Iwanowitsch Kuzin, das hiesige Stadthaupt. Ich hielt es für meine Pflicht, in Ihrer werten Person sozusagen dem Vertreter einer befreundeten und nachbarlichen, Monarchie meine Ehrerbietung zu bezeugen . . ." Der Perser wandte fich um und stammelte etwas in sehr schlechtem Französisch, das wie das Klappern auf dem Holzbrette klang. „Tie Grenzen Persiens", fuhr Kuzin in seiner vorher ein» studierten. Begrüßungsrede fort, „befinden sich in enger Berührung mit denjenigen unseres weiten Vaterlandes, nnd daher veranlassen mich die gemeinsamen Sympathien, Ihnen sozusagen unsere Solidarität auszudrücken." Der persische Würdenträger erhob sich 'und stammelte wieder etwas in seiner hölzernen spräche. Kuzin, der überhaupt keine fremden Sprache!: kannte, schüttelte den Kopf zum Zeichen, daß er nicht verstehe. „Wie foll ich nur mit ihm sprechen?" dachte er. „Man müßte eigentlich gleich nach einem Dolmetsch schicken, aber die Sache ist etwas peinlich, und läßt fich in Zeugengegenwart nicht güt abmachen. Der Dolmetsch würde es dann in der ganzen Stadt herumtragen." Und Kuzin suchte sich einige Fremdwörter ins Gedächtnis zu rufen, die er aus den -Zeitungen kannte. „Ich bin das Stadthaupt. . ." stammelte er, „das heißt Lord-mayor. . . Municipale. . . Oui? Comprenez?" Er wollte durch Worte oder mimisch seine soziale Stellung bezeichnen, wußte aber nicht, wie er es machen sollte. Ein an der Wand, hängender Stich mit der deutlichen Unterschrift „Tie Stadt Venedig" half ihm aus seiner Verlegenheit. Er wies mit dem Finger auf die Stadt und dann auf seinen Kopf, woraus sich seiner Meinung nach die Phrase, ergab: „Ich bin das Stadt- Haupt." Ter Perser begriff nichts, lächelte aber und sagte: „Gutt, musje. . . Gutt. . Eine halbe Stunde später klopfte das Stadthaupt den Perser bald auf das Knie, bald auf die Schulter und sprach: „Comprenez? Oui . . .? Als Lord-mayor und Municipale . . . biete ich Ihnen eine kleine Promenade an . . . Comprenez? .Promenade. . ." Kuzin wies mit einem Finger auf Venedig und stellte mit zwei Fingern einherschreitende Beine dar. Rachat-Chelam, der von den Medaillen des Stadthaupts nicht die Augen wandte und offenbar bereits vermutete, daß er die wichtigste Person der Stadt vor sich hatte, verstand das Wort „Promenade" und entblößte liebenswürdig seine Zähne. Darauf zogen beide ihre Paletots an und verließen das Zimmer. Unten an der Tür, die zu dem Restaurant „Japan" führte, siel es Kuzin ein, daß es nicht übel wäre, dem Perser etwas vorzusetzen. Er blieb stehen und sagte auf Tische weisend: „Nach russischer Sitte könnte man jetzt mal . . . Purse . . . Entrecote . . . Champagne und so weiter. . . Comprenez?" Ter Würdenträger begriff, und nach einer Weile saßen beide in einem der vornehmsten Chambre separees des Restaurants, tranken Champagner und aßen. „Trinken wir auf das Wohl Persiens!" sprach Kuzin. „Wir Russen lieben die Perser. Wenn wir auch einen verschiedenen Glauben haben, aber die gemeinsamen Interessen, die gegenseitigen Sympathien . . . der Fortschritt ... die Asiatischen Märkte . . . die friedliche Eroberung, sozusagen. . . Ter persische Würdenträger aß und trank mit großem Appetit. Er stach mit der Gabel nach dem geräucherten Stör und sagte, den Kopf schüttelnd, mit Begeisterung: „Gutt! Bien!" „Schmeckt's Ihnen?" fragte erfreut das Stadthaupt. „Bien? Na, das ist schön". Und an den Kellner gewandt, sagte er: „Luka, sorge mal, mein Bester, dafür, daß zu Seiner Exzellenz zwei^Störe, aufs Zimmer gebracht werden, aber von den besseren!" Tarauf fuhren das Stadthaupt und der Perfer in eine Menagerie. Tie Einwohner sahen, wie ihr Stepan Iwanowitsch, vom Champagner gerötet, heiter und sehr zufrieden, den Perser in den Hauptstraßen und auf dem Marktplatz herumführte, und ihm die Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigte. Auch auf den Turm des Feuerwehrhauses sührte er ihn hinauf. Unter anderem sahen die Einwohner auch, mie das Stadt- Haupt vor dem steinernen Tor mit den Löwen stehen blieb und zuerst auf einen der Löwen, dann nach oben auf die Sonne und dann auf seine eigene Brust wies, dann nochmals aus die Sonne und den Löwen, während der Perser wie zum Zeichen des Einverständnisses mit dem Kopse nickte und lächelnd seine weißen Zähne zeigte. Am Abend saßen sie im „Hotel London" und lauschten beit' Harfenistinnen; wo sie aber in der Nacht waren, blieb unbekannt. Des morgens am andern Tage war das Stadthaupt int Stadtamt. Tie Beamten hatten offenbar schon einiges erfahren und Verdacht geschöpft. Wenigstens trat der Syndikus an ihn heran, und sagte mit einem spöttischen Lächeln: „Bei den Persern gibt es so eine Sitte, wenn zu ihnen ein vornehmer Gast kommt, so müssen sie für ihn eigenhändig einen Hammel schlachten. . . hm, hm!" Etwas später wurde dem Stadthaupt ein mit der Bost gekommenes Paket überreicht. Er öffnete dasselbe und fand eine Karikatur darin. Vor Rachat-Chelam kniete das Stadthaupt in eigener Person und sprach mit erhobenen Händen folgende Worte zu dem Perser:^ Um Rußlands Freundschaft mit dem Schack- Zu ehren und zu achten. Würd' ich am liebsten selbst mich schlachten Als Hammel. . . ,?(6er ach: Ich bin ja nur ein E seltier, Was kann ich armer Mann dafür! Das Stadthaupt empfand ein unangenehmes Gefühl, als saugte ihm etwas unter der Herzgrube, aber da dauerte nicht lange. Um Mittag war er schon wieder bei dem persischen Würdenträger unb, traktierte ihn. Tann zeigte er ihm wieder die Sehenswürdigkeiten der Stadt und führte ihn abermals vor das steinerne Tor, wo er wieder, bald auf den Löwen, bald auf die Sonne, bald auf feine Brust wies. Zu Mittag speisten sie in „Japan", nach dem Essen bestiegen sie wieder, beide rot und glücklich, mit Zigarren im Munde, den Feuerwehrturm. Hier wollte offenbar das Stadthaupt dem Gast ein seltenes Schauspiel barbieten, und schrie von oben hinab zu dem Posten, der unten auf und ab ging: „Läute Alarm!" Aber aus dem Alarm wurde nichts, da die Feuerwehrleute gerade int Bade waren. Zu Abend speisten sie in „London", nach dem Abendessen aber reifte der Perser ab. Stepan Iwanowitsch küßte ihn, als er ihm das Geleit gab, nach russischer Sitte drei Mal und war sogar bis zu Tranen gerührt. Als der Zug sich in Bewegung setzte, rief er: „Grüßen Sie Persien von uns. Sagen Sie Ihrem Vaterland, daß wir es lieben!" -i- Ein Jahr und vier Monate waren vergangen. Tranßen !var es bitterkalt, gegen 3ö Grad und dabei ein durchbringender Wind. Stepan Iwanowitsch 'ging auf den Straßen umher in einem auf der Brust zurückgeschlagenem Pelz und ärgerte sich, daß niemand ihm Begegnete und den Löwen- und Sonnenorbeu auf seiner Brust blitzen sah. So ging er bis zum Abend int offenen Pelz umher und fror fürchterlich. In der Nacht aber warf er sich von der einen Seite auf die andere und konnte nicht einfchlafeu. Sein Herz war schwer und pochte unruhig, während ihn ein inneres Feuer verzehrte: er wollte jetzt den serbischen Takowa-Orden haben. Sein Wunsch war brennend und unbezwingbar. . . Vermochte». * Son einem Prinzen, der a u s d i e B r a u t s ch a n a n s z o g und, schon ehe er sie eigentlich begonnen hatte, fand, was er begehrte, davon erzählt ein französischer Diplomat in seinen Lebenserinnerungen ein amüsantes Stück. Der Prinz war der spätere Kaiser Alexander II. v o n Rußland, damals — int Jahre 1841 — noch Großfürst-Thronfolger Alexander Nikolajewitsch genannt und ein Jüngling von kaum 23 Jahren. Mau hatte ihm in St. Petersburg eine Liste deutscher Prinzessinnen initgegcben und sein Augenmerk besonders auf zwei badische Prinzessinnen, die heute verwitwete Herzogin Alexandrina von Sachscn-Koburg-Gotha und ihre Cousine, die als Herzogin von Hamilton verstorbene Prinzessin Maria gerichtet. Vom Grasen Orloff begleitet, traf der Zesarewitsch in Frankfurt am Main zu kurzer Rast ein, um dann die Fahrt nach Karlsruhe fortzusetzen. Schon war die Mreise festgesetzt, da hörte der Großherzog Ludwig II. von Hessen von seiner Anwesenheit in Frankfurt und bat ihn, in Darmstadt Station zu machen und zu speisen. Der Großfürst nahm die Einladung an. Tas Diner sand im Familienkreise statt, aber die Tochter des G r o ß h e r z o g s , Prinzessin Marie, nahm daran nicht teil: der Großfürst ahnte überhaupt nichts von ihrer Existenz. Erst als er abends zum Tee ging, begegnete er ihr zufällig. Er bat sogleich um die Ehre, ihr vorgestellt zu werden. Die. Prinzessin war eine liebenswürdige Erscheinung, bescheiden und anmutig. Ter Großfürst sand starkes Gefallen an ihr und widmete sich ihr ivährend des ganzen Abends fast ausschließlich. Als dann am andern Morgen Gras Orlosf seinen Herrn fragte, wann die Weiterreise nach Karlsruhe erfolgen solle, erhielt er die kategorische Antwort: „Lieber Gras, wir reifen überhaupt nicht weiter, wir sind am Ziele. Ich werde um die Hand der Prin- 712 jeffin von Hessen anhalten." Es blieb dem Grafen nichts anderes übrig, als Vas Geschehene nach -St. Petersburg zu melden. Kaiser Nikolaus I. hatte gegen die von seinem Sohne getroffene Wahl nichts einzuwenden und erteilte seine Einwilligung. So wurde Vas hessische Prinzeßchen Kaiserin aller Reußen, und sie ist dem Gatten, dem sie der Zufall in den Weg geführt hatte, eine musterhafte, liebevolle Gefährtin geworden. * Der Kaiser ist ein recht gewandter Kunstschutze. Er trifft sicher und pfeilschnell. Vor Jahren, als sich der Monarch mit dem Erbgroßherzog von Baden zu Kaltenborn in Baden auf der Auerhahnbalz befand, war ein Amerikaner Zeuge von der seltenen Kunstfertigkeit des hohen Schützen unb berichtet darüber folgendes: „Nachdem der Kaiser und der Erbgroßherzog am Montag von der Auerhahnbalz zurückgekehrt waren, wurde auf der Wiese hinter dem Jagdschlößchen ein Uebungsschießen veranstaltet auf künstliche Unglauben, Luftballons, Tonplättchen usw. Es war geradezu ein Genuß, zu sehen, mit welcher außerordentlichen Kunstfertigkeit der Kaiser fast jedesmal einen Treffer erzielte. Rasch das Gewehr vorstoßend, aufsetzend und zielend — alles nur ein Moment — ein Blitz, ein Krach, und ein Trefser ivar da, fast jedesmal mit untrüglicher Sicherheit. Oesters, wenn einer der mitschießenden Herren eines der kleinen, ziemlich entfernten und beweglichen Ziele gefehlt hatte, gab der Kaiser noch einen Schuß ab, der sicher traf. Ein merkwürdiger Anblick war es, als zum Schluß etwa 20 kleine Ballons auf einmal in die Höhe gelassen tvurden und nach allen Richtungen anseinander- flogen, und wie dann in kürzester Zeit sämtliche zerschossen wieder auf dem Boden lagen. Später fand dann wieder ein Schießen nach dem,Ziel auf der Wiese statt. Ter Hofjägermeister warf zuni Beispiel seinen Hut in Vie Höhe, welcher dann, vom Kaiser vielsach durch Schüsse durchlöchert, wieder zur Erde kam." * Telephon und Weltgeschichte. Daß eine tüchtige Telephonbeamtin nicht immer Vie oftmals recht verwickelten Drähte der Weltgeschichte auseinander zu halten vermag, Vas lehrt folgender Fall, der sich dieser Tage auf einem der beschäftigsten Aemter im Zentrum der Stadt Berlin abspielt. Ter Ghmnasialprofessor Tr. T. hatte sich bei einem Freunde länger, als er ursprünglich gedachte, aufgehalten, und wollte nun etwaige Besorgnisse seiner Gattin durch ein telephonisches Beruhigungsgespräch zerstreuen. Er ließ sich zu diesem Zwecke mit seinem im Westen belegenen Telephonamt verbinden und bat dann um Verbindung .„mit Nummer 1813", der Anschlußnummer seiner Wohnung. Trotz wiederholten Aussprechens der Nummer verstand die Telephonistin immer wieder falsch, und um dem unnötigen Hin und Her die Spitze abzubrechen, rief der Professor schon etwas erregt ins Sprachrohr: „Wer Fräulein, Nummero acht — zehn — hundert — und — VreMhn, das Jahr der Völkerschlacht bei Leipzig!" „Tanke. NuH. weiß ich Bescheid. Bitte zu klingeln", schallte es voni anderep^nde zurück. Ter Herr Professor, froh, durch seine einfache Idee das Mißverständnis beseitigt zu haben, dreht die Kurbel in der angenehmen Hoffnung, daß sich bald sein, harrendes Weibchen melden werde. Aber zu seinem nicht geringen Erstaunen vernimmt er aus dem Apparat den barschen Ruf einer ungeduldigen Stimme: „Wer ist denn da, was klingeln Sie denn so viel?" — „Ist denn da richt Professor T. ?" — „Nein, hier ist Lehmann u. Co." — „O, dann ist es eine falsche Verbindung. Wer, bitte, welche Nummer haben Sie Venn?" — „Wir haben Nummer 1866. Schluß!" — Der Gymnasialprofessor soll nach diesem unglücklichen Verlauf eines unbeabsichtigten Examens ganz geknickt geivesen sein und sich erst nach einer geraumen Weile zu einer Eingabe an den Oberpostdirektor ermannt haben, der zufolge der Geschichtskenntnis seiner Beamten mehr als bisher Rechnung getragen tverde. Er legte den ausführlichen „Schlachtbericht" dem Anträge zu Grunde. MeiHnachtsbücher. * Das n eu e Univ ersum. (Verlag der Union in Stuttgart.) Das Wort „neu" in dem Titel dieses Buches hindert nicht, daß es sich als ein alter Bekannter präsentiert, an dem schon zahlreiche Generationen jugendlicher Leser vorübergezogen sind. Es feiert in diesem Jahre sogar sein erstes Jubiläum: es hat seinen 25. Jahrgang erreicht. Und sein Untertitel „Tie interessantesten Erfindungen und Entdeckungen auf allen Gebieten" hindert nicht, daß es auch einige umfangreichere Erzählungen birgt. Darunter auch eine „Aus dem Westen Amerikas" von Franz Treller. Was das neue Universum auch 'sonst bietet, ist gut. — Ida C. Bebber, Familie Langschwanz. Eine Mäusegeschschte. Unzerreißbares Kinderbilderbuch in 14 Bildern. In Farbendruck künstlerisch ausgeführt und mit begleitendem Texte. In Leinen gebunden 6 Mark. Verlag von P. Stankie- wicz in Berlin. Mehr noch als auf den munteren Text sei auf Vie köstlichen Bilder, die von einer talentvollen Wiener Künstlerin herrühren, aufmerksam gemacht. Tie Mäusebilder sprechen eine Sprache, die das Kind versteht, denn sie sind ursprünglich em- pftmden. Tie Ausstattung des Bilderbuches ist hervorragend schön. — Goethes Briefe. Ausgewählt und in chronologischer Folge mit Anmerkungen herausgegeben von Eduard von der Hellen. Vierter Band (1797—1806). In Leinwand geb. 1 Mark. (Verlag der I. G. Cotta'schen Buchhandlung Nachfolger in Stuttgart und Berlin.) — Ter vierte, die Jahre 1797 bis 1806 umfassende Band von Goethes Briefen, beweist aufs neue, daß hier nicht nur ein korrekter Abdruck der schönsten und interessantesten Briefe des Tichters dargeboten wird, sondern eine sorgfältig abgewogene und zu einem künstlerischen Ganzen verarbeitete Auswahl. Wie Goethes Leben selbst ein organisches Gebilde war und doch ein Kunstwerk, so baut es sich hier vor beit] Augen des Lesers auf, und darin liegt der Reiz dieser Biographie daß ihr Held selber, naiv, ohne an ein lesendes Publikum zu denken, sie geschrieben hat. Tie in der Form von Fußnoten gegebenen Anmerkungen lassen trotz ihrer Kürze wohl kaum eine Frage unbeantwortet, die ein aufmerksamer Leser bei Lektüre der Briefe stellen möchte. Außerdem muß es als ein Vorzug dieses Kommentars hervorgehoben tverden, daß er aus solchen- Briefen, die in den Text der Auswahl nicht ausgenommen wurden/ die wichtigsten Sätze an passender Stelle mitteilt; beispielsweise sei hingewiesen auf die Anmerkungen über Goethes Arbeitsweise (S. 5), über sein Verhältnis zur Philosophie (S. 60) und via Gründe seiner Verehelichung mit Christiane Vulpius (S. 274). Wer sich die Mühe geben mag, außer dem' Text auch diesen Kommentar zu lesen, der tvird seine Anschauung Goethes vertieft und erweitert sehen. — Gabriele Reuter: Das böse Prinzeßchen/ Märchenspiel. (S. Fischer, Verlag, Berlin.) Geh. 1.50 Mk. — Wie das böse Prinzeßchen für feine Unarten und Schlechtigkeiten vom Königshofe verjagt wird, in den Märchenwald eines gar schlimmen Zauberers gelangt dort durch allerhand Aengste und Leid zur Erkenntnis ihrer Fehler geläutert und schließlich von dem buckligen Joringel, der sich am Ende natürlich in einen) wunderschönen Prinzen verwandelt, erlöst und befreit wird, das erzählt Gabriele Reuter fesselnd und anmutig den lauschendes Kleinen. Zrrr Verlobung des Großherzogs. Wie jubelnd' Frühlingsweisen klingt's in Winterszeit Und Glocken künden frohbewegte Kunde Aus Volkes Augen leuchten Glück und Freud' Und fröhlich spricht's von Munde sich zu Munde/ Daß unser Großherzog sich wieder wird vermählen. Dem Volk soll länger nicht Vie Fürstin fehlen Und überall der frohe Ruf wird laut: „Heil unsernr Fürsten, Heil der hohen Brant!" Und doppelt stolz und glücklich all' wir sind, Taß unser Fürst die Braut im eig'nen Lande sand. Daß sie ein echtes, deutsches Hesseukind, Tas kennt sein Volk und auch sein Land. Und uns'res Landes schönsten Edelstein Fugt nun der Fürst in seine Krone ein Und Segen bringen mög' es Haus Brabant, Trum: „Heil Dir, Rose, aus dem Hessenland!" Wir heißen alle herzlich Dich willkommen! Mögst bald Tn unf're Großherzogin sein! Mit Liebe werden wir entgegenkommen, Tenn uns're Herzen sind ja jetzt schon Dein. Und Glück und Freude mögen Tich umblühen. Und alle trüben Wolken werden fliehen Wenn unf’re längst ersehnte Fürstin ziehet ein, Tem Fürsten und dem Volk ein Sonnenschein! Anna Tietz, Maunheuit. Rätsel. Nachdruck verboten. Mit a ist's eine Weide, Mit e als Bad dir bekannt, Mit i ist es ein Flüßchen Im Thüringerland. Veränderst aufs neu du das Zeichen, Setzt o du nunmehr hinein, So' wird es als Amphibie Nicht unbekannt dir sein. Und schlägst du dann diesem Tiere Den Kopf ab und nimmst ein n So hast eine Stadt und Festung Im deutschen Reich Du im Nu. (Auflösung in nächster Nummer.) Auflösung der Auslassungs-Aufgabe in vor. Nr.k (R)eibe O(e)de Le!i)ch (C)heck (tz'eros Ko(s)t (G)ehre G(e)ier (R)egel Re(i)gen (E)ode (H)ort S(t)aat. Reichsgericht. Redaktion: August Goetz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schenUniversitäts-Buch- und Steindruckerei. R.Lange, Gießen.