fc m i 1 W WMWDUH Das Testament des Aankiers. Kriminalroman von A. M. Barbo u r. _ „ . (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Bei derartigen Gelegenheiten machte in gewissem Sinne Frau La Grange die Honneurs. Sie galt zwar für die Haushälterin, nahm in Wirklichkeit aber eine viel höhere Stellung ein. Verwunderlich war das keinem, der mit ihr in persönlichen Verkehr trat und sie in ihrer Unterhaltung kennen lernte, denn sie zeigte sich mit dem Ton der guten; Gesellschaft ebenso vertraut wie der Hausherr. Besonders dieser Umstand zog sie mit unter den Schleier des Geheimnisses, der das ganze Haus umhüllte. Sie war vor etwa fünfzehn Jahren in tiefer Trauerkleidung mit ihrem Kinde, einem dreijährigen Knaben, nach Schöneiche gekommen, und es wurde allgemein angenommen, daß sie eine entfernte Wer- wandte Herrn Mainwarings sei. Sie war eine auffallend schöne Frau, doch war ihre Schönheit von jener Art, die die Bewunderung mehr gebieterisch fordert als unwillkürlich gewinnt. Groß, von junonischer Gestalt und Haltung und rosig angehauchtem, zart brünettem Teint, verliehen ihr doch die großen schwarzen, wie Tiamanten funkelnden, für gewöhnlich aber kalten Augen einen strengen Ausdruck. Ohne Zweifel nidessen vermochten diese auch ebenso in brennender Glut zu strahlen, wie in jähem Zorn zu blitzen. In der Unterhaltung konnte sie außerordentlich liebenswürdig sein, doch gab es schärfer blickende Leute, die unter ihrem bezaubernden Wesen verborgen einen gefährlichen Charakter erkannten, einen Willen, der sich durch kenien Zwang brechen, durch Luchts beugen ließ und in Wirklichkeit das Haus beherrschte. Nach Jahren geheimnisvoller Abgeschlossenheit, war dieses nun einmal voll überseeischer Gäste. All dein Nachmittage, an dem die vier Herren im Bankhause ihre Besprechung hielten, befanden sich auf einem der oberen Balkons fünf englische Damen, die ihre Eindrücke über ihren Verwandten und dessen Heinr austauschten. Die Gruppe bestand aus der Frau Ralph Mainwarings und ihrer Tochter Isabella; aus Fräulein Edith Thornton, Tochter von William Mainwaring,-Thornton und Brant des jungen Hugh Mainwaring, sowie ans Fräulein Lizzy Carleton, Cousine von Edith Thornton, nebst Frau Hogarth, der Ehrendame tu Herrn Thorntons Hause. In Anbetracht ihres ersten Besuches auf dem west- lichen Kontinent und der Veranlassung, die sie hierher geführt hatte, nahmeil die Versammelten großes Interesse an allem, was sich ihren Augen bot. Besonders die jungen Damen ergingen sich in Ausdrücken begeisterter Bewunderung für das Haus und seine Umgebung. Selbst Frau Mamwaring, die ein sehr phlegmatisches Tempera- rnen.t besaß, räumte ein, daß es in der Tat ein herrlicher Ort iväre, viel schöner als sie erwärtet hätte, und das bedeutete ein großes Zugeständnis von ihrer Seite. „Es ist geradezu entzückend rief Lizzy Charleton, das. Geländer, von dem aus sie auf den in der Ferne sichtbaren; Ozean geblickt hatte, verlassend und sich neben ihre Cousine setzend. „Ich halte Dich für das glücklichste Mädchen in der Welt, Edith, ich gratuliere Dir von Herzen." „Tanke Dir, Lizzy", erwiderte die Ängeredete — eine Blondine mit großen blauen Kinderaugen —, „aber Du wirst mein Glück mit genießen und ebensoviel teil daran; haben wie ich, da Tu mich nicht verlassen darfst, bis DU selbst heiratest." „Sei nicht so unvorsichtig", entgegnete Lizzy munter, „denn ich werde wahrscheinlich niemals heiraten." Sie way eine Waise u.rid reiche Erbin, hatte aber in der Familie ihres Onkels William, der gleichzeitig ihr Vormund war^ eine Heimat geftmden. Isabella Mainwaring — groß, mit dunklem Haar und den kalten grauen Augen ihres Vaters — lag nahe bei Lizzy in einer Hängematte und lachte kurz aus: „Ihr scheint ganz zu vergessen, daß unser ;Better voraussichtlich noch viele Jahre im alleinigen Genuß seiner Besitztümer bleiben wird." „Tu berechnendes Geschöpf!" rief Lizzy empört, „zählst Tu schon die Jahre bis zu seinem Tode?" „Ja, das klang nicht hübsch ; Isabella, ich wundere mich) über Dich!" stimmte Fran Mainwaring zu. „Aber warum denn, Mama? Mein Gott, ich dachte, nur, und Gedanken sind doch zollsrei." Edith richtete ihre großen Augen fragend aus Frau Mainwaring. „Ich denke, da der Wetter nun einmal Hugh zu seinem Erben einsetzen will, wird er uns öfter ein« laden, ihn hier zu besuchen. Meinst Du nicht auch, Tante?"- „Zweifellos, mein Kind", antwortete Madame Mainwaring und sprach dann zu Fran Hogarth gewandt irr leiserem Tone weiter: „Ich muß indessen gestehen, daß ich für meine Person durchaus kein großes Verlangen trage, diesen Besuch zu wiederholen, denn aus die Dauer dürste es hier doch sehr langweilig werden. Wilson hat vonj den Dienern gehört, daß Mainwaring sehr still lebt und niemals Gesellschaften gibt. Und dann, ich kann mich ja irren, macht es mir sehr den Eindruck, als ob Fran La Grange hier eine recht fragliche Stellung einnähme. Sie soll die Haushälterin sein, also eine Dienerin, und dennoch, beteiligt sie sich an der Unterhaltung und benimmt sich eher als alles andere wie als Dienerin." „Ich nehme weniger Anstoß an ihrer Stellung", er« widerte Frau Hogarth ruhig, „obgleich auch mir diese etwas, sonderbar erscheint, mich berührt vielmehr ihre ganze Persönlichkeit unangenehm." „Genau auch meine Empfindung", nickte Frau Main« Waring lebhaft. „Sie wollen jedenfalls andeuten, daß sie. keine anständige Person ift?" „Nein", schüttelte Frau Hogarth lächelnd den Kovk. P 706 — „ein so entschiedenes Urteil habe ich mir noch nicht gebildet, so weit möchte ich nicht gehen, aber ich halte sie für ein gefährliches Weib." „Ach, liebe Fran Hogarth!" rief Edith, „wie unbarmherzig Sie immer dem, was mir gefällt, beit Reiz rauben; bis zu diesem Augenblick war ich von Frau La Grange ganz entzückt." „Ich nicht", warf Lizzy sogleich ein, „mir kam sie vom ersten Augenblick an wie der böse Geist des Schlosses, wie die Schlange im Paradiese vor!" „Und ich", bemerkte Fräulein Isabella achselzuckend, „begreife nicht, wie ihr über diese Frau so lange reden könnte. Mag sie doch sein, was sie will, das kümmert dies uns. Hoffentlich wird sie ja nicht als Inventar des Hauses ans Hugh mit vererbt, sonst könnte mir der arme Junge leid tun. Welleicht ist sie bis dahin schon zur ewigen Ruhe eingegangen. Also Friede ihrer Asche!" Tie letzten Worte kamen so komisch heraus, daß die Tanten in helles Lachen ansbrachen. In diesem Augenblick schritten zwei junge Männer auf das Hans zu. Ter ältere, eilte wohlproportionierte Gestalt von mittlerer Größe mit offenem, ehrlichem Gesicht und treuherzigen Augen, war Hugh, der Bräutigam Fräulein Thorntons, der jüngere, ein schlank gewachsener, bildhübscher Junge mit weichen Zügen, war Walter La Grange, ein Tertianer, der die Ferien bei seiner Mutter verlebte. Beide kehrten vom Angeln zurück. Als Hugh das heitere Gelächter auf dem Balkon hörte, rief er belustigt: „He, ihr da oben! Wen lacht ihr denn wieder ans?" Sofort erschien das Köpfchen Fräulein Ediths über dem Geländer. „Tich, Du Herumtreiber. Du bist ja schrecklich lange fortgeblieben. Hast Tu wenigstens etwas mitgebracht ?" „Jawohl, einen Wolfshunger!" tönte es zurück. „Bin gleich bei Dir, Schätzchen. Will nur schnell den Bratenrock anlegen." „Mein Gott, ist es denn schon so spät?" murmelte Frau Mainwaring, auf ihre Uhr sehend. „Richtig! Kinder, es ist die höchste Zeit, uns zu Tische anzukleiden. Die Herren können jeden Augenblick ans der Stadt zurückkommen." Damit erhoben sich alle und gingen auf ihre Zimmer. Das Testameit t Hugh M a in w arings. Am folgenden Morgen, gleich nach dem Frühstück, zog sich Hngh Mainwaring, gefolgt von seinem Sekretär und Herrn Whitney, in das Bibliothekzimmer zurück, um das Testament aufzusetzen; die junge Welt bestieg die vorgeführten Reitpferde und galoppierte so ausgelassen die Eichenallee entlang, daß ihr fröhliches Lachen bald im Park verhallte. Tie älteren Herren und Damen trennten sich allmählich; Frau Mainwaring begab sich auf ihr Zimmer, um ihr gewohntes Pormittagsfchläfchen zu halten; Frau Hogarth vertiefte sich in ein Werk ihres Lieblingsschriftstellers, und Ralph Mainwaring machte in Gesellschaft von William Thornton einen Spaziergang durch die Parkanlagen. Beide rauchten und ließen ihre Blicke bewundernd über Haus und Umgebung schweifen. „Wirklich ein herrliches Besitztum", bemerkte endlich Ralph. „Wenn man das alles sieht und dazu das Bankgeschäft mit all seinen schönen Gewinnen in Rechnung zieht, muß man wahrhaftig sagen, der Junge kann zm- srieden sein." „Scheint mir auch so", stimmte Thornton lachend bei. „Tein Hngh ist in der Tat ein Glückspilz. Uebrigens, sag' mal. Tu weißt wohl ziemlich genau über die Finanzen des Wetters Bescheid? Hat er Dir eine kleine Andeutung gegeben, was er eigentlich wert ist?" „Ter? Ta kennst Du ihn schlecht; nicht mit einem Worte. Ich habe aber ein Menge Geschäftsfreunde aus dieser Seite des Wassers, und brt' kannst Tu Dir denken, daß ich Sorge trug, stets gut unterrichtet zu sein über alles, was hier vorging. Ich habe den guten Wetter die ganze Zeit nicht aus dem Auge gelassen." „Glaube ich Dir aufs Wort", lachte Thornton amüsiert, „ist mir doch noch nie ein Mainwaring begegnet, der es nicht verstanden hätte, sich sein Nest auszufiitterU. Ich wie Tu s agst, ein schöner Besitz, aber weißt Tu, ent bißchen sonderbar will es mir doch scheinen, daß der alte Junge, der Hugh, es jetzt aus einmal so eilig hat, zu testieren." „Ich habe mich auch daüber gewundert, er wird aber wohl seine guten Gründe dazu haben." „Das sollte man annehmen", pflichtete Thornton bei, „denn sonst würde mir offen gestanden die ganze Geschichte etwas närrisch Vorkommen, da er, soviel uns bekannt ist, keinen Leibeserben hat und das gesamte Wermögen so wie so Deiner Familie zufallen müßte." Ralph rauchte eine Weile, wie in Nachdenken versunkech vor sich hin und strich dann langsam die Asche ab, indem er mit einer gewissen Betonung sagte: „Ich vermute, Hugh und fein Sachwalter fürchten! irgend welche uns unbekannte Personen, die möglicher- Ivcife Ansprüche erheben könnten." „Genau auch mein Gedanke", fiel Thornton lebhaft ein; „Weißt Du, ich habe schon gedacht, ob nicht am Ende Harold Mainwaring ein Kind hinterlassen hat, dessen Existenz Hugh bekannt ist." „Tas würde hier gar nicht in Frage kommen", erklärte Ralph mit Nachdruck, „denn wäre auch wirklich ein Kind von ihm am Leben — was aber nicht der Fall ist — so hätte es nichts zu fordern, da Harold von seinem Water, testamentarisch enterbt wurde." „Ganz recht, der alte Herr enterbte Harold, aber könnten dessen Nachkommen nicht Erbansprüche zustehen?" „Nach diesem Testament nicht. Ich war zugegen, als es verlesen wurde, und weiß daher bestimmt, daß es Harold und seine Nachkommen für alle Zeiten aus- schloß." „Eine grausame Härte! Ter arme Harold!" murmelte Thornton mitleidig. „Er war der ältere Sohn, nichH wahr?" „Nicht allein das, sondern auch der Lieblingssohn des Waters. Ich habe die Sache nie recht begriffen, denn die Enterbung nagte von Anfang an so an dem Herzen des alten Mannes, baß seine Kräfte schnell verfielen nnb auch fein Wesen gegen Hugh zunehmend unfreundlicher wurde. Tas mag, wie ich mir denke, Hugh hauptsächlich bewogen haben, bas alte Familiengut so balb zu verkaufen; es hafteten wohl für ihn zu viel unangenehme Erinnerungen an bem Hause." „Wenn ich nicht irre, starf Harold halb nach jener unglücklichen Heirat, bie zn bem Zerwürfnis führte?" „Ja; er lernte zu spät ben Charakter seiner Frau kennen itnb trennte sich von ihr nach dem Tode seines einzigen Kindes. Wenige Jahre daranf kam er auf der, See ums Leben." In diesem Angenblicke kam Harry Skott int Auftrage seines Herrn, die Wettern zu bitten, nach der Bibliothek zu kommen. Während sie mit dem Sekretär dem Hauptportale zu- schritten, rollte von ihnen unbemerkt ein geschloffener Wagen rasch nach dem Südeingange, wo ein großer, hagerer Mann mit leichenhaften Zügen und scharf spähenden Augen ausstieg und hastig klingelte. Als Thornton zwei Stunden später zum Gabelfrühstück die nach der großen Halle führende Wendeltreppe hinab- stieg, gnig der mit dem Wagen angekommene Fremde gerade den unteren Flnr entlang dem Südausgange entgegen. Tie Tritte ans der Treppe hörend, drehte er sich um, und fein Blick begegnete dem Thorntons. Sichtlich überrascht und betroffen, machte er diesem eine gleisnerisch kriechende Werbengung und setzte dann eilig seinen! Weg fort, während Thornton ihm mit unverkennbarem Er-, staunen und Widerwillen nachsah. Beim Frühstück war sowohl Hngh Mainwaring ivie auch eilt Teil seiner Gäste sehr einsilbig, und das Mahl verging in ungewöhnlicher Schweigsamkeit. Frau La Grange" bemühte sich zwar, Herrn Whitney bestens zu unterhalten^ dieser aber beschränkte sich nur auf höfliche Antwortest und tat seinerseits nichts, die Unter Haltung mit ihr int! Gange zu erhalten. Sogar der muntere Thornton war fo; schweigsam, baß seine Tochter in endlich damit neckte. Er nickte ihr freundlich zu und wandte sich dann etwas Plötzlich an den Hausherrn: < „Sag mal, Wetter, bist TN mit Richard Hobson Persönlich bekannt?" Diese Frage schien Hngh eilten' Augenblick zu verwirrest und ebenso Fran La Grange wie den Sekretär in irgenb! — 707 — einer Weise zu berühren. Ueber das Gesicht der ersteren flog ein eigentümlicher Ausdruck von Unbehagen und über das des letzteren ein leises Zucken. Mainwaring faßte sich indessen schnell; er erwiderte ruhig: „Ich erinnere mich eines Advokaten dieses Namens, den ich vor Jahren einige Male in London sah, einer Bekanntschaft mit ihm kann ich mich aber nicht rühmen." „Würde Dir auch nicht gerade zur Ehre gereichen", bc- merkte Ralph. „Hobson ist gar kein Advokat, sondern ein ganz gemeiner Winkelkonsulent und nebenbei ein Schurke." „Na, wenigstens hat er einen sehr schlechten Ruf", stimmte Thornton ein; „ich würde auf den Kerl gar nicht gekommen sein, wenn ich ihn nicht vor einer halben Stunde hier getroffen hätte." Hugh entfärbte sich sichtlich, sagte aber ohne merkbare Erregung: „Ihn hier im Hause getroffen? Unmöglich!" Dabei sah er den aufwartenden Diener fragend an, doch dessen Gesicht gab ihm keine Antwort. „Ich bezweifle, daß der Mensch England verlassen haben sollte." „Und doch hat er es getan", entgegnete Ralph. „Vor etwa zwei Jahren erfuhr ich zufällig, daß ihm in London der Boden unter den Füßen zu heiß geworden und daß er eiligst nach Amerika abgedampft wäre. Er bedurfte wohl mehr freien Feldes für seine unsauberen Geschäfte." Diese Mitteilung verstärkte den Ausdruck der Mißstimmung auf Hughs Gesicht, und Thornton, dem' das nicht entging und der fühlte, daß er mit der Erwähnung Hobsons einen wunden Punkt berührt hatte, lenkte gutmütig eiu: „Nun, ich kann mich ja auch geirrt haben, die Aehnlich- keit war aber allerdings auffallend." Nach diesem Versuch, das Gesprächsthema abzubrechen, trat eine leichte Verlegenheitspause ein, die der junge Sekretär unterbrach, indem er, Geschäfte vorschützeud, nach der Bibliothek zurückkehrte. Dorthin folgten ihm bald alle Herren mit Ausnahme des jungen Hugh. Auf dem Korridor blieb der Hausherr euren Augenblick bei einem dort beschäftigten Diener stehen und sprach leise mit ihm. Der feinhörige Sachwalter vernahm aber die Antwort: „Nein, gnädiger Herr, bei Frau La Grange." (Fortsetzung solgt.) Mmrdereien aus der Fraiferstadt. (Nachdruck verboten.) Hans v. Hopfens Heimgang. — Schnitzler und die Schauspieler. — „Die Siebzehnjährigen" von M. Dreher u. „Maskerade" von L. Fnlda. Während Viktor Blüthgen, den die Aerzte wegen einer komplizierten Darmerkrankung schon aufgegeben hatten, sich langsam erholt, und seinen alten Humor längst wieder gewonnen hat, ist der Tod an einen unserer Kräftigsten aus der alten Garde herangetreten und hat ihn mitgehn heißen in das große Rätselreich, aus dem kein Wanderer wiederkehrt. Man sah dem feinsinnigen Münchner, den nur noch sechs Wochen von seinem 70. Geburtstage trennten, seine 69 Jahre nicht an. Als ich 1902 bei der letzten Neueinstudierung seines köstlichen poesievollen „Hexensang" am „Schillertheater" seine persönliche Bekanntschaft machte, erschien er mir wie ein rüstiger Fünfziger, so prächtig war seine Haltung, so lebendig seine Bewegungen, so frisch sein Antlitz über dem stattlichen grauen Vollbart, der mir immer die Vorstellung erzeugt hatte, daß sein Träger ein Hüne sein müsse. Hopfen war nichts weniger als das. Seine untersetzte Figur hat viele überrascht, die ihn nur von irgend einem' Brnstbilde her kannten rind ihn dann in der Wirklichkeit sahen. Aber Ivas nicht an ihm enttäuschte, war der anmntende liebenswürdige Ton, die durch den Norden verfeinerte süddeutsche Behaglichkeit, die uns aus seinen Schriften so anspricht. .Man fühlte sich wohl in seiner Nähe und wurde warm in seiner Gesellschaft. Ueber seine Herkunft wurde hier und dort gefabelt. Er sollte nicht umsonst auffallende Aehnlichkeit mit einem der Höchstgestellten seines enger» Vaterlandes haben. Aber das ist nichts als ein literarischer Kaffeehausklatsch, der am schlagendsten dadurch widerlegt wird, daß zwischen den beiden Menschen nur ein Altersunterschied von noch. nicht einmal 14 Jahren vorhanden war. Von seinen! Schriften, für die ihn: der König von Bayern seinerzeit mit dem Maximiliansorden den persönlichen Adel verliehen hat, werden ihn die beliebtesten seiner Erzählungen, vor allem wohl seine bayerischen Dorfgeschichten, noch lange im Gedächtnisse der Nacht- wclt lebendig erhalten. _ Auch sein „Verdorben zu Pairs", in den: die wundervolle Definition des Begriffes „chik" zu finden ist, wird ihn eine ganze Weile überdauern. Bon feinen Kindern' gehört der Sohn dem Heere an. Seine Tochter war an den Bildhauer Gehger verheiratet, der vor ein paar Jahren jenen häßlichen Vermächtnisstreit mit Klinger hatte, und sich dabei nicht gerade glänzend aus der Affäre zog. Tie Ehe ist int vorigen Jahre getrennt worden. Hopfens Heim stand in Lichterfelde nickst allzuweit von jenem Häuschen, in dem der geistige Vater Leberecht Hühnchens, Heinrich Seidel, seine poetischen Fäden spinnt. Seine letzte Stätte liegt auf dem Marienfriedhof in Südende, dem. Lichterfelde benachbarten Billenvorort, dessen Ziegeldächer in der Sonne amfleuchten und zu mir herüberstrahlten, wenn ich den Blick von meinem Fenster aus über die letzten Straßenzüge Schönebergs hinauswandcrn lasse in das noch unbebaute Großberliner Vorland. Möge dem allzeit treu deutsch gesinnten Münchner die märkische Erde leicht sein! In seinen psychologischen Vertiefungen mag Schnitzler, der Wiener Poet, Hans v. Hopfen wohl übertreffen, aber des seinen Blicks für das, was wirklich poetifca ist, oder es verdient poetisch verklärt zu werden, den der Münchner Dichter hatte, kann er sich leider nicht rühmen. Schnitzler liebt gewagte Sujets. Er hat daher auch alle Augenblicke Zcnfur-Schwierigkeiten, die sich schon verschiedentlich nicht haben heben lassen. Augenblicklich kämpft die Direktion des „Kleinen Theaters" um das Aufführungsrecht eines von ihm verfaßten Wiener Sittenstückes „Haus Deforme", das die widerlichen Verhältnisse einer Schauspielcr- innen-Familie schildert. Und daß es wirklich recht arg um verschiedene Einzelheiten darin bestellt sein mutz, ergibt sich daraus, daß diesmal die für das Stück gewählten darstellerischen Kräfte dieses Zensurverbot mit ungeteilter Freude begrüßen. Sie haben nicht Neigung, ihren schon ohnehin nicht überall wohlwollend beurteilten Stand durch die Verkörperung der von Schnitzler gezeichneten räudigen Schafe weiter herabzusetzen. Dieser Standpunkt ist natürlich ziemlich kleinlich und töricht. Tie Vertreter eines Berufes, der sich aus bunteren Elementen zusammensetzt, als die weiland Wnllcnstein'schen Truppen vor Eger, beginnen eine- Danaiden-Arbeit, wenn sie glauben, ein mehr oder weniger vorhandenes Uebel •— denn der Dichter hat nach Modellen gezeichnet — von diesem verkehrten Ende aus beseitigen zu können. Man darf gespannt sein, wie sich die Geschichte entwickelt, wenn es gelingen sollte, durch Milderungen das Stück frei zu bekommen. Wen» sich die offenbare Mißstimmung der Mimen zu einem regelrechten Streik verdichten sollte, würden wir einen Fall erleben, der einmal etwas Neues wäre. Erfahrungsgemäß aber find nufere Bretterhelden wohl an große Worte gewöhnt, aber die Schwerter, mit denen sie ihre Schlachten schlagen, find meist aus Holz oder Blech, und ihre Schilde find aus Pappe. Uebrigens leiden wir auch ohne Schnitzler nicht Not an neuen Dramen. Im „Lessingtheater" erlebten unlängst Max T-reyer's „Die Siebzehnjährigen" — ihre Uraufführung. Es ist kein allzu neues Thema, das der Verfasser vom lustigen „Tal des Lebens" sich da gewählt hat. Es handelt sich um Vater und Sohn, die die gleiche Leidenschaft zu einer jungen, etwas schillernd angelegten Dame packt. Tie Geschichte endet tragisch, ist aber nur durch allerlei Bedingungen willkürlicher Art, die sich an die verschiedenen Personen des Stückes knüpfen, ermöglicht, sodaß man von einer wirklichen Bereicherung unseres Repertoirs durch die „Siebzehnjährigen" kaum reden kann. Etwas, aber nicht viel besser steht es um Ludwig Fulda's neues Schauspiel „Maskerade", das schon im Wiener Burgtheater und wohl auch in der Heimat des Dichters, Frankfurt a. M. seine Feuerprobe bestanden hat. Ter Erfolg war, trotzdem sich Lindau's Deutsche Theater-Kräfte mit den Brahm'- scheu am Lesfingtheater nicht vergleichen lassen, warm und unbestritten. Jndefsen steht die Fabel des Stückes auf einem so tiefen Niveau, wie es Ludwig Fulda bis dahin nicht erreicht hatte. Dafür kann die Sicherheit der Szenenführung und die funkelnde Eleganz des Dialogs wohl entschädigen, aber den Ge- samtejndruck doch nicht zu ungemischter Freude gedeihen lassen. In dieser „Maskerade" spukt eine kleine Lehrerin mit einem guten und großen Herzen, die plötzlich zu einer Baronesse wird, und dem treulosen Geliebten nun als dessen standesgemäße, für ihn in Aussicht genommene Braut entgegentritt, ohne daß dieser auch nur den Schatten einer solchen Möglichkeit wittert. Ludwig Fulda ist da tief in die Marliteratur hineingeraten nnd man könnte fast meinen, er. wäre absichtlich den entgegengesetzten Weg gegangen, den Schnitzler in seinem „Haus Telorme" gewählt hat. Hoffentlich finden sie sich beide wieder ans gesünderem Boden zurück. A. R. Vermischtes. Dicke Kinder. Es ist eine irrige und doch weit verbreitete Ansicht, daß die dicksten und rundesten Kinder auch immer die gesündesten seien. Besonders die jungen Mütter sind — das zeigt die tägliche Erfahrung immer wieder — nicht wenig stolz auf ihre jungen Sprößlinge, wenn sie, wie ein amerikanisches Fachblatt bezeichnend jagt, eine „Masse von Wülsten und Fettpolstern, unterbrochen durch Grübchen und Falten, darstellen", welche die natürlichen, anatomischen Formen des Körpers vollkommen znm Verschwinden bringen. Kann denn, so muß man fragen, ein Kind für gesund gelten, welches eine Körperüeschaffenheit zeigt, die beim erwachsenen Menschen zweifellos einen unerwünschten!, wenn nicht geradezu krankhaften Zustand bedeutet? Verständige Aerzte sind längst dahin gelangt, auch 'den jungen Müttern die Augen darüber zu öffnen, daß sie gar ferne Veranlassung haben, sich über einen mehr als gewöhnlichen Fettansatz an rhren Babys zu freuen. Es ist eine bekannte Tatsache, daß fette Kinder, -- zub —« wenn nicht Ansteckungen, so doch Erkältungen und den gewöhnlichen Kinderkrankheiten stärker ausgesetzt sind, als andere von mehr menschlicher Gestalt. Zumal in der heißen Jahreszeit, die jungen Erdenbürgern so leicht verhängnisvoll wird, gibt der Ueberschuß an Körpcrfett verhältnismäßig leicht Veranlassung zu allerlei Erkrankungen. Fette Kinder schwitzen im (Sommer mehr als andere, sie werden leichter wund, schlafen schlechter, und sind bei irgend einer ernsten Erkrankung Nervenzufällcn in höherem Maße ausgesetzt. Besteht eine fieberhafte Krankheit, so ist das Fett, das alle Organe des Kindes mehr oder weniger einschließt, stets ein wesentliches Hindernis für eine schnelle Heilung. Taß Erwachsene, die über ein starkes Embonpoint verfügen, ihr Dasein häufig als eiire schwere Last empfinden und in gewissem Sinne als kranke Menschen zu gelten haben, wird allgemein zugegeben. Warum sollten die jungen Geschöpfe, die unser Ebenbild gleichsam in verkleinerten! Maßstabe darstellcn, anders zu beurteilen sein? Es mnß daher immer lvieder mit Entschiedenheit darauf hingewiesen werden, daß ein klind mit geringerem Gewicht, aber festem Körperbau gesünder und widerstandsfähiger ist als ein kleiner Fettklmnpen. Wie die weidliche Kleidung entstand. Ter bekleidete Mensch gleicht darin der Mutter Erde, daß er von Schichten umgeben ist, deren Alter sehr ungleichartig ist. Als Regel gilt die Turchwanderung der Schicksten von innen nach außen, so daß unmittelbar am Leibe die jüngsten Bekleidungs- fornien entstehen und die älteren immer weiter hinausdrängen. Doch gibt es auch Ausnahmen wie Zier, Putz und andere Neben- bestandteile der Kleidung, die zuerst an den äußersten Schichten angebracht werden und dann mehr und mehr auch nach den inneren drängen. Tas Gesetz der Schichtenwanderung von innen nach außen hat zur Folge, daß die Hüllkleider, die unmittelbar am Leibe entstehen, sich stärker vermehren, daß die äußere Kleidung stets ältere Formen und Ornamente aufweist als die innere und daß die Schichten immer zahlreicher werden. Tie moderne Frau ist, ähnlich wie die Zwiebel, von sieben Schichten umhüllt, mitunter gibt es deren sogar noch mehr. Der fundamentale llnterschied zivifchen der männlichen und der weiblichen Kleidung, die einst sehr ähnlich und verwandt waren, drückt sich jetzt am bezeichnendsten dadurch aus, daß der Mann der äußersten Schicht seines Oberkörpers denselben Namen gibt, mit dem die Frau die äußerste Schicht des Unterkörpers benennt: Rock. Und bei Oer Frauenkleidung selbst charakterisiert sich der Unterschied zwischen einst und jetzt durch die Taille. Tie antike Welt kannte die Taille nicht. Ihrer Ausbildung ist die Entstehung des von den Hygienikern so viel bekämpften Korsetts zu verdanken. Wiewohl es jüngeren Ursprungs ist, hat sein Name ein hohes Mer aufzuweisen. Man kannte ihn schon im zwölften Jahrhundert, nur bezeichnete er damals ein besonderes Oberkleid, das mit Pelz gefüttert war. Aus dem Wort Korsett, das zweifel- .os aus Frankreich stammt, bildete sich später der Ausdruck Kursen und daraus wieder das Wort Kursch, das auf die Bezeichnung des Verfertigers, des Kürschners, übergcgangen ist. Tas Korsett im heutigen Sinne ist aber auch schon in der zweiten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts geboren. Bis dahin befand das Frauenkleid von oben bis unten aus einem L>tück, und die Taille wurde durch den Gürtel markiert. Nun trat die Trennung des Kleides ein, es entstanden das Mieder und der Rock als selbständige Stücke. Tiefe Umänderung blieb bei allen Wandlungen der Mode für alle Zeiten, sie ersetzte den alten Gürtel völlig, ermöglichte die Wespentaille und führte im Laufe der Zeiten die Culs, die Schnürbrüste und die Krinoline als Gefolge mit sich. Ein anderes, auch schon im fünfzehnten Jahrhundert übliches Oberkleid der deutschen Frauen war der Mantel, der in der Geschichte der weiblichen Kleidung insofern eine bemerkenswerte Stellung entnimmt, als er ehedem nur den verheirateten Frauen gestattet war, während er auch im strengsten Winter den Jungfrauen durch "die Sitte versagt blieb, „bis daß sie Bräute waren". Man sieht, tote gut es heute die ledigen Tarnen haben, man möchte beinahe glauben, zu gut, weil ihnen selbst der grimmige Frost nicht beikommen kann. Ter Hut ist das wandelbarste Kleidungsstück, das schon dadurch eine Ausnahme- stellitng hat, daß er allein sitzt, während alle anderen Kleidungsstücke hängen oder stehen. Tie Damen trugen ihn in weit mannigfaltigerer Gestalt als die Männer, und immer ziemlich grotesk, daß er sich noch gegen die mächtige Frisur, die er decken sollte, in einigem Ansehen halten konnte. Sie trugen ihn von Kastor mit hohen! oder niedrigem Kopf, mit schmalem oder breitem Rand, auch trugen sie ihn leichter von Seide, Taft, geflochtenen! Stroh und anderen Stoffen. Mit Rand und Kopf fingen sie ein launenhaft phantastisches Spiel an, und wußten Hunderte von Formen herauszubriugen, denen sie Aehren, Blumen, Bänder und vielen anderen Schmuck hinzugesellten. Später kehrten sie wieder mehr zu der Form der Männerhüte zurück, die sich bis auf den heutigen Tag Geltung zu verschaffen weiß. Einer Eingebung des Augenblicks ist es übrigens zuzuschreiben, daß sich die Frauen plötzlich einen Eingriff in das rechtmäßige Eigentum der Männer gestatteten und so mir nichts dir nichts den Herrenpaletot zu einem lveiblichen Kleidungsstück machten. Auf dem ersten Wettrennen von Ehantilly bei Paris fand die Herozgin von Morny ihren Kaschmirschal zu kalt und zog ungeniert den Paletot ihres Herrn Gemahls an. Mle anderen Damen fanden das Kleidungsstück sofort reizend und entzückend, und als acht Tage später das zweite Rennen stattfand, erschienen alle Damen der großen Welt, obwohl ihnen der Schal Schutz genug geboten hätte, da das Wetter recht angenehm war, in Herrenpaletots, die dann bald darauf allgemein Mode wurden und sich bis heute in der Gunst der Frauen erhalten haben. Tas geschah vor vierzig Jahren. Unter solchen Umständen kann man freilich nicht wissen, was die Frauen von der Männerkleidnng nicht noch alles annektieren werden. < i «Literarisches. Unter dem Gesamttitel Roths Jugendbibliothek sind im Berlage von Emil Roth in Gießen drei stattliche Leinenbände: „Im Forst hause Falkenhorst", Erzählungen und Schilderungen ans dem Leben im Bergforsthause und im Bergwalde, von Albert Klein schmidt erschienen, deren Inhaber in spannenden, anregenden Bolksgeschichten hauptsächlich das Landleben und das Walten der freien Natur schildert und besonders recht geeignet ist, die empfängliche Knabenwelt für die Poesie des Waldes zu begeistern. Diese Erzählungen, im ganzen 16, stehen zueinander in Verbindung; jeder Band (Preis geb. 4 Mk.) bildet aber doch ein abgeschlossenes Ganzes. Ter reiche Bilder- schmnck besteht zum größten Teile in Tarstellungen aus dem Tier- und Pflanzenleben des Waldes; außer Lichdruck-Text- bildern weist jeder Band vier prächtige Farbendrucktafeln auf. Mehrere hervorragende Pädagogen haben mit Anerkennung den hohen Wert dieser Erzählungen als Bildungsmittel für die Jugend betont. Der Rosen wirt von Wimpfen. Eine alte Geschichte ans einer alten Stadt. Von Konr. Fron (Geh. Kirchenrat D. Frohnhausen). Brosch. 2 Mk. (Verlag von E. Ungleich, Leipzig.) — Eine köstliche Gelchichte, volkstümlich und packend. Ter Verfasser kennt sein Wimpfen und die Vergangenheit der Stadt. Was er erzählt, ist nur znm Teil ersonnen und erdichtet, znm andern Teil ist es aus ben Ueberlieferungen heransgewonnen und gestaltet. Tie Schilderungen find getreu, lebendig, liebevoll im einzelnen und bis ins kleine hinein durchgearbeitet und vom Geiste der Zeit durchtränkt. Sie führen besser und schneller in die Zeit hinein, als langatmige Abhandlungen über wissenschaftlich zugestntzte Erörterungen. Deshalb ist das Fron'sche Buch der reiferen Jugend und dem Volke zu empfehlen. „Gefärbte Frauen und andere" (Verlag von I. Goetsch, Gotha) nennt Paul v. Schönthan seinen neuestes Novellenband. Dieser Band bietet uns eine Reihe köstlicher Novellen mit interessanter Handlung, fein pointiertem Dialog und sprühendem Humor. Dazu gesellt sich eine leise Ironie, die wie ein Hauch ans jeder Zeile weht und das Buch zu einer angenehmen Lektüre gestaltet, die imstande ist, Grillen zu verscheuchen und behagliche Stimmung zu erwecken. Eine originelle Neuheit, welche in vielen Fällen berufen zu fein scheint, die Frage des passenden Weihnachtsgeschenkes zu lösen, ist im Verlage von August Beil in Stuttgart unter dem Titel „W as spielen wirwährend derReise daheim?" erschienen. Ein in Taschenformat zufammensalt- barer Spielplan aus Pappe wird durch Klammern brettartig steif gemacht, so daß er während der Eifenbahnfahrt über die Kniee der Reisenden gelegt den schönsten Spieltisch abgibt, auf dem alle möglichen Karten- und andere Spiele ausgeführt werden können. Aufgedruckt ist dem Plan auf der einen Seite Schach- bez. Damespiel, auf der anderen das Mühlespiel. Znsammengefaltet und mit den dazugehörigen Figuren in Mappe ruhend eignet sich diese Spielsammlung einerseits für längere Eifenbahnreifen, da sie in der Rocktasche, im Handgepäck oder im Rucksack mitgetragen werden kann, und so auch dem Wanderer oder Sommerfrischler, wenn er einmal eingeregnet wird, Zeitvertreib bietet, anderseits bildet sie ein Unterhaltungsmittel für jung und alt, während der Winterabende im Freundes- und Familienkreise. Schön aus- gefiattet repräsentiert sich diese aparte Neuheit als ein Fest- geschenk für jedermann und kann für 1.20. Mk. durch alle Buchhandlungen bezogen toerben. Auslaffmlgs-AufgaSe. (Nachdruck verboten.) Aus nachstehenden 18 Worten Check Code Gehre Geier Heros Hort Kost Leich Oede Regel Reibe Reigen Staat so durch Ausstoßung eines Buchstaben ein neues Wort gebildet werden, während die ausgestoßenen Buchstaben, richtig, aneinandergereiht, eine besonders in letzter Zeit vielgenannte Behörde ergeben. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Homonym in vor. Nr.: Marsch Attila Restauration Talent Ilse Nickel Stör Treff Acht Gericht. Redaktion: August Goetz. — Rotationsdruck und Verlaa der Brübl'ichen Universitäts-Buck» und Steindruckerei. R.Lanae. Gieße».