Wr. 175 19Ü4 b NWMLW UMMW SMSUsS« ^LW 1 Kaschtanka. Won Anion T s ch e ch o f f. (Nachdruck verboten.) (Schluß.) Ter Kater miaute heiser unter Kaschtankas Pfoten, aber in diesem Augenblick ging der Pelz auf, der Herr sagte „hop!" und Theodor und Kaschtanka sprangen auf den Boden hinab. Sie befanden sich in einem kleinen Zimmer mit grauen Bretterwänden. Außer einem Tisch mit Spiegel, einem Taburett und verschiedenem Lumpenzeug, das in den Ecken hing, gab es hier keine Möbel, und "statt einer Lampe oder eines Lichts brannte eine helle, fächerförmige Flamme, die an einer kleinen, in die Wand gesteckten Röhre befestigt war. Theodor leckte sein Fell, welches Kaschtanka zerknüllt hatte, ging unter das Taburett und legte sich hin. Ter Herr, der sich 'noch immer aufgeregt die Hände rieb, begann sich zu entkleiden. Er zog sich aus, wie er sich gewöhnlich zu Hause auszuziehen pflegte, wenn er im Begriffe war, sich zu Bett, unter die wollene Decke zu legen. Er legte alles außer der Wäsche ab, setzte sich dann auf das Taburett und begann vor dem Spiegel ganz sonderbare Tinge mit sich vorzunehmen. Zuerst zog er sich eine Perrücke über den Kopf, mit einem Scheitel und zwei Haarbüscheln, die wie Hörner aussahen, dann schmierte er sich das Gesicht mit irgend etwas Weißem dick ein und malte sich über der weißen Farbe noch Augenbrauen, Schnurrbart und rote Wangeu. Dancit war aber der Spaß noch nicht aus. Nachdem er sich Gesicht und Hals so besudelt hatte, begann er ein ganz sonderbares, unsinniges Kostüm anzuziehen, wie Kaschtanka ein solches früher nie, weder in den Häusern, noch auf den Straßen gesehen hatte. Man stelle sich unglaublich weite Hosen vor, die aus einem großgeblümten Baumwollstoff gefertigt, wie er in kleinbürgerlichen Häusern zu Fenstervorhängen und zu Möbelbezug verwendet wird, Hosen, die ganz oben unter den Achseln zugeknüpft wurden; das eine Bein braun, das andere hellgelb. Nachdem er in diesem Kleidungsstück fast versunken war, zog der Herr sich noch eine baumwollene Jacke mit gezacktem Kragen und einem goldenen Stern auf dem Rücken au, verschieden- farbene Strümpfe und grüne Schuhe. . . Kaschtanka wurde es bunt vor den Augen und in der Seele. Won der weißgesichtigen, sackförmigen Figur roch es nach dem Herrn, auch die Stimme war die Stimme des Herrn, aber es gab dennoch Augenblicke, wo Kaschtanka Von Zweifeln befallen wurde, und dann war er bereit, von dieser bunten Figur wegzulaufen und sie anzubellen. Der neue Ort, die fächerförmige Flamme, der Geruch, die Metamorphose, die mit dem Herrn geschehen war — alles das erzeugte in Kaschtanka, eine unbestimmte Furcht und eine Ahnung, daß er sicher irgend etwas Fürtcherlichem begegnen iverde, wie dem dicken Scheusal mit dem Schwanz statt der Nase. Dazu spielte noch irgendwo in der Ferne hinter der Wand die verhaßte Musik, und von Zeit zu Zeit ertönte ein rätselhaftes Gebrüll. Eines nur beruhigte« Kaschtanka — die unerschütterliche Ruhe Theodors. Dieser schlummerte ruhig unter dem Taburett und öffnete nicht mal dann die Augen, wenn das Taburett sich bewegte. Ein Mensch in Frack und weißer Weste sah ins Zimmer herein und sagte: „Gleich ivird Miß Arabella auftreten. Dann kommen! Sie." Ter Herr antwortete nichts. Er holte unter dem Tischj einen kleinen Koffer heraus, setzte sich uird begann zu warten. An seinen Lippen und an den Händen konnte mack merken, daß er aufgeregt war, und Kaschtanka hörte, wie sein Atem bebte. „Monsieur George, bitte!" rief jemand hinter der Tür) Ter Herr stand auf und bekreuzte sich dreimal, dann holte er unter dem Taburett den Kater hervor und steckte ihn in den Koffer. „Komm, Tante!" sagte er leise. Kaschtanka kam, ohne irgend etwas zu begreifen, zu seinen Händen heran. Der Herr küßte ihn auf den Kopf und tat ihn neben Theodor in den Koffer. Darauf trat völlige Dunkelheit ein. . . Kaschtanka trampelte auf dem Kater herum, kratzte an den Wänden des Koffers und konnte: vor Schreck keinen Ton von sich geben, während der Koffer wie auf den Wellen schwankte und zitterte. . . „Da bin ich ja!" schrie der Herr laut auf. „Da bin ich ja!" Kaschtanka fühlte, wie nach diesem Schrei der Koffer auf irgend etwas Hartes aufschlug und aufhörte zu schwanken. Ein lautes, volles Brüllen ertönte: auf irgend jemand wurde dreingeschlageu, und dieser irgend jemand- wahrscheinlich das Scheusal mit dem Schwanz anstatt der Nase, brüllte und lachte so laut, daß das Schlößchen am Koffer zitterte. Ms Antwort aus das Gebrüll ertönte ein schrilles, durchdringendes Gelächter des Herrn, wie er zu Hause niemals lachte. „Ha!" rief er, bemüht, das Gebrüll zu überschreien. „Hochverehrtes Publikum! Ich komme eben vom Bahn«! Hof! Meine Großmutter ist verreckt und hat mir eine Erbschaft hinterlassen! In dem Koffer ist etwas sehr schweres, wahrscheinlich Gold . . . Ha—a! Und wenn ich hier plötzlich eine Million finde! Wir wollen mal gleich aufmacheU und nachsehen. . ." Tas Schloß am Koffer knackte. Grelles Licht schlug- Kaschtanka in die Augen. Er sprang aus dem Koffer und begann, vom Gebrüll betäubt, in schnellem Lauf um seineu Herrn zu kreisen, wobei er em schallendes Gebell ausstieß. „Ha!" schrie der Herr. — „Onkel Theodor! Verehrtest« Tante! Daß euch der Teufel hole, meine lieben Verwandten!" Er warf sich mit dem Bauch in den Sand- ergriff Kaschtanka und den Kater und begann sie zu umarmen. Während er ihn in feiner Umarmung fast erdrückte, warf Kaschtanka einen flüchtigen Blick auf jene Welt, in die ihn das. 698 Schicksal verschlagen hatte, und einen Augenblick erstarrte er vor Staunen und Entzücken, von der Großartigkeit des Anblicks bewältigt. Dann machte er sich aus der Umarmung des Herrn los und begann, vor Jntensivität des Eindrucks, sich auf einem Punkte wie ein Kreisel zu drehen. Tie neue Welt war groß und voll hellen Lichtes. Wohin er auch blickte, überall, vom Boden bis zur Tecke, sah er nichts als Gesichter, Gesichter und Gesichter. „Tante, ich bitte Sie, Platz zu nehmen!" rief der Herr. Kaschtanka hatte noch nicht vergessen, was das zu bedeuten habe, sprang auf den Stuhl und setzte sich. Er sah den Herrn an. Seine Augen blickten ernst und freundlich wie immer, das Gesicht aber und besonders der Mund und die Zähne waren durch ein breites, erstarrtes Lächeln entstellt. Er lachte, sprang, zuckte mit den Schultern und tat, als sei er durch die Anwesenheit der Tausende von Gesichtern hoch erfreut. Kaschtanka glaubte seiner Lustigkeit, empfand plötzlich mit seinem ganzen Körper, daß diese Tausende von Gesichtern ihn ansahen, hob sein Fuchsschnäuzchens in die Höhe und heulte lustig auf. „Sie, Tante, bleiben etwas sitzen", sagte der Herr, „während wir mit Onkelchen die Kaniarinskaja tanzen wollen." Theodor stand in Erwartung des Augenblicks, wo man ihn zwingen wiirde, Dummheiten zu machen, da und blickte sich gleichgiltig nach allen Seiten um. Er tanzte schlaff, lässig und finster, und man konnte es seiner: Bewegungen, seinem Schwanz und dem Schnurrbart ansehen, daß er die Menge, das grelle Licht, den Herrn und sich selbst tief verachtete. . . Nachdem er seine Portion abgetanzt hatte, gähnte er und setzte sich. „Nun, Tante", sagte der Herr, „zuerst woll'n wir mit jJhnen etwas singen, und dann tanzen wir mal. Gut?" Er holte aus der Tasche eine Pfeife heraus und begann zu spielen. Kaschtanka, der keine Musik vertragen konnte,, fing an, auf dem Stuhl unruhig hin und her zu rücken! und zu heuten. Bon allen Seiten ertönte Gebrüll und Beifallsklatschen. Ter Herr verbeugte sich und fuhr fort, als alles pich beruhigt hatte, zu spielen. . . Während einer sehr hohen Note schrie irgend wo oben unter dem Publikum jemand aus. ,,,Vater!" rief eine Kinderstimme. — „Das ist doch Kaschtanka !" „Natürlich Kaschtanka!" bestätigte ein etwas angeheiterter, zitternder Tenor. „Kaschtanka! Fedjuschka, straf Mich Gott, das ist Kaschtanka! Füit!" Auf der Galerie pfiff jemand, und zwei Stimmen,, eine männliche und eine Kinderstimme, riefen laut: „Kaschtanka! Kaschtanka!" Kaschtanka erbebte und schaute nach der Stelle hin, von wo aus gerufen wurde. Zwei Gesichter, das eine behaart, angetrunken und lächelnd, das andere dick, rotwangig und erschrocken, schlugen Kaschtanka in die Augen, wie es vor- deni das elektrische Licht getan hatte ... Er erinnerte sich plötzlich an etwas, fiel vom Stuhl hinunter und begann auf dem Sande zu zappeln; dann sprang er aus und stürzte fieudig auf die Gesichter zu. Ein betäubendes Gebrüll erschallte, durchdrungen von Psisfdn und dem schrillen Ruf einer Kinderftimme: „Kaschtanka! Kaschtanka!" Kaschtanka sprang über die Barriere, dann über die Schulter irgend jemandes und befand sich in einer Loge. Um in den nächsten Rang zu gelangen, mußte man über eine hohe Wand springen. Kaschtanka sprang, aber zu kurz, und rutschte längs der Wand zurück. Darauf ging er von Hand zu Hand, leckte irgend welche Gesichter und Hände, kam immer höher und höher und gelangte endlich auf die Galerie. Eine halbe Stunde später lies Kaschtanka auf der Straße Hinter zwei Menschen her, die nach Leim und Lack rochen. Der Tischler Luka Alexandritsch schwankte und hielt sich instinktiv, durch Erfahrung belehrt, möglichst weit von der Straßenrinne weg. ,Lm Pfuhle des Lasters gehe ich vmter", murmelte er. »llud Du, Kaschtanka, bist ein Mißverständnis. Im Vergleich «u uns Menschen bist Du so... so wie ein Zimmermann' jm Vergleich zum Tischler..." Neben ihm schritt Fedjuschka einher, tu der alten Mütze lkes Vaters. Kaschtanka blickte ihnen beiden auf den Rücken', Wrd. xs war ihm, als Linus er. schon lange hinter ihnen her, und als wäre sein Leben nicht einen Augenblick unter-! brochen worden . . . Er erinnerte sich an das Zimmerchen mit den schmutzigen Tapeten, den Gänserich, an Theodor, an die schönen Diners, die Stunden, den Zirkus, aber alles erschien ihm. jetzt wi,q ein langer, wirrer, schwerer Traum. J ‘ Kerösttage im Taunus. Von A. Trinius. ... ,k. Cs war wie ein Glanz durch Märchenland, da! ich iN diesen goldenen Herbsttagen unter den Laubkronen der weiten Wälder des Taunus üahinschritt. Ein feiner, lichtblauer Nebelduft witterte zwischen den grauen Stämmen und tauchte die Tiefen der breiten, langgestreckten Waldflraßen in geheimnisvollen Dunst, gleich Weihrauchwolken, die aus Domeshallen zur erdentrückten Himmelsdecke schweben. Man meinte immer. Gestalten müßten lautlos auftauchen, spukhaft, mit großen, stillen Augen, um dann wieder hineinzutauchen in das webende Nebelmeer, Wie von Blut übergossen, lag der Waldboden da. Und dazu immer ein leises, flirrendes Rieseln von Millionen goldbrauner, fonnenmüder Blätter, das die Lust unaufhörlich füllte. Ein fast tändelndes Abschiednehmen von! aller Lust und Herrlichkeit! Ein lächelndes Hinübergleiten zur Allmutter Erde! Schönheit auch noch im Tode! Eine warme, fast schwüle Luft lag in diesen Tagen über dem so reich gesegneten Gau, dessen heiße Quellen vor zwei Jahrtausenden bereits die wasserliebenden Römer anzogen, daß sie hier Siedelungen gründeten!, Paläste sich errichteten und ein Wohlleben führten, das sie das ferne Rom wohl vermissen ließ. Durch die stillen Wälder, über Feldmarken hin kann man noch heute die uralte Grenze zwischen Rom und Germanien verfolgen, den Limes, um dessen Wiederaufdeckung sich Mommsen und Cohausett so hohe Verdienste erwarben, daß man mit Recht beider Bildnisse auf Leinwand und in Marmor der Sammlung aus der Saalburg einverleibte. An jene fernen Tage römischer Herrschaft erinnert heute auch noch ein großer Teil der Frauen dieses Gaues zwischen Main und Rhein, Starkes, f chwerfließendes Römerblut kreist noch immer in ihren Adern. Die herbe norddeutsche Frische mangelt ihnen, Ihre Augen blicken groß, dunkel und sinnenfroh in die Welt, in üppiger Pracht wölben sich Hüften und Busen. Auf deutsches Wandern schmälen sie, doch in Bechern und! Küssen nehmen sie es ernst und fleißig. Während man in den Taunuswäldern emsig dabei war, die herab gefallenen eßbaren Kastanien einzusammeln, zum Rösten und — für die Chokoladesabrikanten, herbstete man im Rheingau die letzten Edeltrauben ein, Scharen von fröhlichen Frauen und Mädchen, „den Tag 'ne Mark und eine Kanne Aeppelwoin". Ob die Römer bereits Rheinwein tranken, sei dahingestellt. Die lleberlieferung berichtet, daß es Karl der Große gewesen sei, welcher zuerst den Weinbau längs des grünen Stromes einfiihrte. Won seiner Pfalz Ingelheim soll er bemerkt haben, wie drüben am rechten Rheinufer stets der Schnee an einigen Stellen rasch verschwand. Da ließ er Rebstöcke aus Frankreich kommen und solche dort einpflanzen. Ob der große Kaiser aber auch längst gestorben ist/ seine Reben hat er nicht vergessen. Alljährlich einmal in einer warmen Sommernacht schreitet er mit Szepter und! Krone im wallenden Purpurmantel am Rheinufer entlang, die Reben still und fromm zu fegnen. Wer ein Sonntagskind ist und Märchenaugen hat, der kann ihn schauen in all' seiner Herrlichkeit. ; Wer von Thüringen her in das Land der Reben und der dunkeläugigen Frauen fährt, der nimmt den Weg durch die Täler, durch welche auch einst die eroberungslüsternen Römer zogen, als sie bis zur Elbe drangen, um hier aufs. Haupt geschlagen zu werden: längs der Hörsel, Werra, Fulda, Kinzig und des Mains. Noch einen Wbschiedsblich auf die leuchtende Wartburg. Ein Stück Werra entlang. In Bebra, alles Pfeifen und Lärmen übertönend, schalltj noch immer die Löwenstimmo des bekannten Portiers, dessen Kartenbildnis ihn lächelnd zeigt, nur leider die, Macht s einer Lungenflügel nicht. Ueber dem altertümlichen! Tächergewirr von Hersfeld ragen anklagend die herrlichen! Ruinen der von den Franzosen zerstörten Abtei. 'Ihr Gründer war zugleich der Erbauer der Stadt, die ihm! ein Denkmal setzte und alljährlich noch das. Lullusfest be- — 699 — geht. Gegenüber den östlich aufragenden Basaltkuppen der Hohen Rhön tauchen jetzt Türme und malerische Berg- kapellen auf: Fulda grüßt uns, in dessen Tom der Apostel Thüringens ruht, Bonifazius, dessen schönes Denkmal sich Vor dem Residenzschlosse erhebt. Wallfahrtskirchen rings auf den Höhen, Mischen den Feldern und an den Ruinen verstreute Kreuze und Muttergottesbilder. Und dann wird Nm sichtbar, wo der Zug sich in kühnen Schleifen hinab zur Kinzig schlängelt und ein Landschaftsbild von farbenreicher Schönheit sich in Tiefe und Weite plötzlich zeigt. Süddeutsches Wesen, lachendes Gelände offenbart sich uns. Weichere Luft streicht bereits einher. Am rechten Ufer ruht Gelnhausen. Steil steigen seine Gassen die Berglehne hinan, von deren Höhe der köstliche rote Sandsteindom niedergrüßt, den Kaiser Barbarossa er- baueu ließ, sich selbst aber drunten, noch in ihren Ruinen bewundernswert, auf einer Insel der Kinzig eine stolze Pfalz, in der er mit Vorliebe lange Hof hielt. Romanisch ist auch noch das Rathaus, der einstige Fürstenhof, vor dem sich die Büste des Erfinders des Telephons erhebt, des in .Elend und Jammer umgekommenen Philipp Reis. Hanau erzählt uns von deutscher Goldschmiedekunst und von zwei Märchenkünstlern, den Gebrüdern Grimm, die hier das Licht der Welt erblickten. Der Main ist erreicht. Taunushöhen grüßen drüben in sanft geschwungenen Linien; an den Feueressen von Offenbach-, dem „Meppelwoin"-Himmelreich Sachsenhausens vorbei, drängt der Zug in die weite Bahnhofshalle Frankfurts hinein. Goethes Vaterstadt ist er- xercht! Doch schon der nächste Zug entführt uns nach Wiesbaden. Wer das weltberühmte Taunusbad längere Zeit Archt ausgesucht hat, wird über seinen Ausschwung erstaunt sem. Im Grunde genommen, ist es kein glänzender Auftakt, der uns bet der Einfahrt empfängt. Man meint in irgend -eine der modernen Großstädte etozurollen. Himmelstürmende Mietskasernen, Lagereien, dampfende Mbrrkschlote, öde Bretterzäune, Schuppen und Gemüsefelder drängen sich da zusammen, einen unfrohen Akkord anklmgen lassend. Dann vom Handel und Leben durch- hastete Straßen, die alles, nur nicht die beschauliche Ruhe .eines Kurortes gewähren. Aber dann, mit einem Schlage, umfließt uns Schönheit, prachtflutendes Licht, vornehm ab- gestrmmtes Treiben: Paläste und Denkmäler ragen auf. Schmuckplätze breiten sich in lachenden Farben aus, Wasser -rauschen, uralte Baumkronen wölben sich über uns; auf Roß und Rad, zu Fuß und zu Wagen wogt das Leben drefes einzigen Wiesbaden an uns vorüber. Pracht und Rerchtum zum äußeren Ausdruck zu bringen, kann sich Wresbaden, wie mir scheint, nicht genug tun. Wie ein Rauschtrunk ist es über die herrliche Stadt gekommen Gast- und Badehäuser, die jeder anderen Stadt zur Zierde ge- xetchen würden, werden abgerissen, um mit aller Verschwendung ausgestatteten Neubauten Platz zu machen. Selbst das stilvolle Kurhaus, dessen Erinnerungen eine Romanbibliothek füllen würden, muß jetzt einem Prachtbau weichen. Ruinen auf Schritt und Tritt. Und mit jedem treuen Grundstein mauert man ein.e Welt keimender und verlockender Hofsnungsträume ein. . Woran ist das neue Hoftheater gegangen', das mit iernem Glanz ohne Gleichen, einer fast überlasteten Pracht jaußen wie innen ausgestaltet wurde. Auf dieser Hofbühne >,Oberon" zu schauen, in den Zwischenpausen das flutende Menschenmeer in dem ganz einzigen, kostbaren Foyer än ftch vorüber wogen zu -lassen: das wirkt Noch lange nach wie ein fast verwirrender Traum hinreißender Farbenschöne, berückender Melodien, Zauberbrlder unerhörter Pracht und fein abgestimmter Linienführung. ' ~ Wandelt man in den Anlagen- die sich- um Theater und Kurhaus drängen, so erblickt man immer wieder zwischen den mit malerischen Villen besäeten Hügelwellen, die zur Stadt niederstreichen, die herrlichen Berge des Taunus. Ihre meilenweiten Wälder leuchteten blutgold herab. Das Nächste Ziel der Wiesbadener Kurgäste bleibt doch der Nero- berg. Sein Name hat mit dem grausamen Imperator durch- Ms nichts zu tun, so nahe auch dies hier läge. Römischen Ermuerungen zuliebe hat man diese Lautverschiebung vor- genommen, während in Wirklichkeit Neroberg gleich Nürburg, Nürnberg nur auf eine frühere Oede des einst un- bewachsenen Berges hindeutet. Wer den Neroberg besteigt, der wandelt wohl nach Wl-ger Trennung gern, wieder ein-mal hinüber, zur griechischen Kapelle, deren sünf vergoldete Zwiebeltürme sich so' stimmungsvoll von der waldumrauschten Berglehne abheben Ter heutige Großherzog von Luxemburg, ehemalig Herzog Adolph von Nassau, hat sie einst feiner so früh Heimgegangenen Gemahlin in Liebe erbauen lassen. Ein halbes Jahrhundert ist inzwischen dahingegangen. Als ein jung- blühendes Weib kam sie aus Rußland herüber, um nach einem Jahre sich mit ihrem Neugeborenen auf den Todespfuhl zu legen. Nebeldunst und aufkeimendes Mondlicht umgeisterte bereits die einsam liegende Kapelle, da ich durch Wergunst noch in den wundersamen Kirchenraum treten! konnte, in dessen Seitennische unter einem Marmor-Sarkophag das fremde Königskind schläft. Um diese Stunde ein ergreifendes Bild! So menschlich schön! So eindringlich predigend, daß auch. Kronen nicht vor Leid und Tränen' schützen. Auch an dem Limes bin ich in diesen warmen Herbsttagen entlang gestreift. Rieselnder Blätterregen und zuweilen das Geschrei ausfliegender Eichelhäher unterbrachen nur die Stille. Germanen und Römer haben hier wachhaltend gestanden. Auch jener Römer, der sein Herz an ein blondes Ehattenmädchen vertändelte und von dem Scheffel das Schelmenlied vom „verrissenen Camisol" gesungen. Und wer die Mär nicht glauben will, der wandere nur hinüber Mr Saalburg, wo unweit des wiederhergestellten Kastells der Eingang zu einer Halle diese Liebestragödie in tollem farbenfrohen Wandbildern feiert. Auch auf der Saalburg war's in diesen Tagen still. Man war bemüht, die -letzten Spuren der Auto-Wettfahrt zu beseitigen und den geweihten Platz seiner Würde und Feierlichkeit zurückzugeben. Und neben der Wettkampfstraße arbeiteten Gruppen von Männern^ aus dem Boden nach fast zweitausendjährigem Schlafe römische Kultur zum Sonnenlichte wieder zu heben. Wer im Taunus weilt, den drängt es eines Tages auch mal ivieder hinüber zum alten Rhein, dessen Rebenblut ihm jeden Tag goldene Grüße aus dem Römer winkt. Bereits auf der Fahrt bis Rüdesheim hat man des öfteren Gelegenheit, recht tief den Hut zu ziehen, wenigstens doch tot Geiste. Denn das Auge schweift über Rebengelände, deren Namen allein schon einen Irrgarten voller Lieder! aufsprießen lassen. Und als nun gar Johannisberg in Sicht trat, da erhob ich mich stillschweig-end und huldigte so dem Gott der Reben. Daß man doch aus dem Heidentum nie ganz herauskommt! Rüdesheim stand noch aus dem alten Fleck, und die leidige Zahnradbahn haspelt für bein- schwache Menschenkinder noch immer die Höhe zu Deutschlands Nationaldenkmal empor. Wer aber zu Friß emporwandelt, der muß sich erst kämpfend Bahn brechen durch eine Reihe geschmackvoller Poftkarten-Raubburgen. „Frau Germania schien nicht ganz wohl zu sein. Man hatte ihr einen bretternen Umschlag übergelegt, und eine Grupps Doktoren arbeiteten geschäftig und besorgt an der starken Dame herum. Auch schien eine Verstimmung mit dem französischen Nachbar bei ihr Platz gegriffen zu haben. Sie hatte den Blick von ihm abgewandt und schaute hinüber ins. deutsche Vaterland. IN der „Krone" zu Aßmannshausen wird noch immer ein gar trefflicher Eigener verzapft. Ob man in diesem traulich-anheimelnden Hause will oder nicht: man entgeht alten literarischen Erinnerungen nicht. Von allen Wänden raunt es nieder. Trinklieder steigen zum Wohle des grünen Stromes draußen vor der Tür, zum Segen des Vaterlandes und seiner holden Frauen, und wie Geisterhauch hallt es zuweilen durch das stille Gemach vom Klingktang aneinander klirrender Römer. Als stünden die toten Sänger wieder aus, die hier so manchmal der Lehre des alten Heraklit folgten: „Alles fließt!" Wer vom Rhein und aus dem Taunus scheidet, soll den- letzten Abend im neuen Ratskeller zu Frankfurt ausklingen lassen. Vornehm und gemütlich zugleich, bietet er nur das Beste. Ich habe da lange gesessen, und als ich hinaus trat und nun durch das enge Gassengewirr der Altstadt schritt, längs der wackligen, vorübergebeugten Häuserzeilen, als über mir die Glocken des Tomes durcheinander lärmten, der Mond über d-em Main so selig schwamm: da dachte ich in dieser Abschiedsstund e des großen Herzenbezwingers Goethe, dessen Wiege in diesem weingesegneten Lande stand, und der doch schließlich tot Thüringer Lande feine Heimat und. letzte Ruhestatt sand. 700 Die Kinderzttchtigung. „Hast du deine Kinder lieb, so züchtige sie!" Es gab eine Zeit, wo man dieses Wort der Bibel so ausfaßte, als sei eine Erziehung ohne Stock-, Peitschen- oder Rittenstreiche unmöglich, weshalb denn auch 'int Mittelalter die körperliche Züchtigung nicht allein als Strafe, sondern auch als Vorbeugungs- und Anregungsmittel für die Jugend au der Tagesordnung war. Namentlich das alte Frankreich konnte sich dieses Brauches rühmen. Es gab dort Schulen, deren Zöglinge grundsätzlich jeden Samstag gezüchtet wurden, und ein Pariser Geschichtsschreiber sagt, der einzige Unterschied zwischen der Erziehung des 14. und 15. Jahrhunderts bestehe darin, daß in diesem die Peitsche um ein Tritte! länger sei als in jenem. Aus einer Beschreibung der Hausordnung im College von Montaigu, das nur Söhne aus vornehmen Familien aufnahm, geht hervor, daß die Schüler dieser Anstalt zweimal im Tage gestäupt wurden. Man schien der Ansicht zu huldigen, daß die Arbeit eine Last sei, daß man nur durch Zwang etwas lernen könne und daß der Unterricht, um wirksam zu sein, seine Schreckensseite haben müsse. Aber nicht allein in der Schule, sondern auch zu Hause wurde kräftig geprügelt, und junge Herren und Tamen der höheren Stände, ja Prinzen von Geblüt, kamen bis ins 18. Jahrhundert an häufigen körperlichen Züchtigungen nicht vorbei. Margarete von Valois, die Gemahlin Heinrichs IV., gesteht in ihren Memoiren, ihre Kenntnisse des Griechischen und Lateinischen nur dem Umstände zu verdanken, daß sie ,,wre ein Mann" gepeitscht worden sei. Ihr Gemahl schrieb an die Erzieherin des Dauphins, Fran de MontglaS: „Ich habe als Kind viele Schlüge bekommen und befehle Ihnen, meinen Sohn jedesmal zu prügeln, wenn er halsstarrig sein oder etwas Böses tun sollte." Ter spätere König Ludwig XIII. brauchte sich denn auch über Mangel an Hieben nicht zu beklagen. Es besteht noch ein Verzeichnis sämtlicher Strafen, die er bis zu seinem 15. Lebensjahre erhalten hat. Tie Liste beginnt mit folgender Eintragung: „Am 9. Oktober 1603 zeigte sich Monseigneur, als er um 8 Uhr geweckt wurde, eigensinnig und wurde gezüchtigt." Monseigneur zahlte damals 21/« Jahre! Aus dem Verzeichnis ergibt sich des weitern, daß der Dauphin in der Folge jeden Monat zwei- bis viermal seine Bekanntschaft mit dem Stock erneuerte, u. a. noch am 22. Mai 1610, also zwölf Tage nach seiner Proklamation zum Könige. Ludwig XV. ging es als Tauphin nicht besser, wie daraus hervorgeht, das; Frau de Maylus, durch die Leiden des Prinzen gerührt, die Marquise v. Maintenon schriftlich bat, ihm „die allzuhäufigen und allzuheftigen Rutenstreiche zu ersparen." Jede Schule besaß zu damaliger Zeit mehrere Werkzeuge zur körperlichen Züchtigung. Bald wurde die wirkliche Peitsche, bald die Weiden-, bald die Lederrute angewandt. Für die Züchtignng bestanden mehrere Vorschriften. Schläge ins Gesicht, Fußtritte und andere Gewalttätigkeiten waren verpönt. Aber man kam auch auf dem erlaubten Wege weit genug. So erzählt Saint- Simon, daß der junge Herzog von Bouffleurs infolge einer Züchtigung nach vier Tagen starb. (Köln. Ztg.) Literarisches. Björn stjerne Björnson, Flaggen über Stadt und Hafen, Roman. Berechtigte Uebersetzung von Clare Gre- verus Mjöen. Geh. 4 Mk., Verlag von Albert Langen in München. Björnsons großer Erziehungsroman liegt hier zum erstenmal in einer ungekürzten Uebersetzung, elegant ausgestattet vor. Ter große nordische Dichter erweist sich auch in diesem Werke als der wundervolle Charäkteristiker, der er immer gewesen ist. Namentlich ein paar Frauengestalten stellt er in diesem Buche wieder hin, die von einem durchdringenden und dabei liebevollen Verständnis für die weibliche Psyche zeigen, wie es unter allen lebenden Dichtern keinem zweiten in dem Maße gegeben ist. Tie schöne Menschlichkeit des Verfassers durchtränkt überhaupt alle Gestalten dieses Romans und gibt ihnen eine menschliche Wärme und Rundung, daß der Leser mit ihnen lachen und weinen, jubeln und sich bangen muß. Knut Hamsun, Im Märchenland. Erlebtes und Geträumtes aus Kaukasien. Berechtigte Uebersetzung von Cläre Greverus Mjöen. Umschlagzeichnung von Marens Behmer. Geh. 3 Mk. Verlag von Albert Langen in München. Ties neue Werk Hamsuns ist eine Reisebeschreibung, und wieder keine Reise- befchreibung, wie schon die Worte „Erlebtes und Geträumtes" im Untertitel andeuten. Taß der Dichter hier den Schelm im Nacken hat, merkt man, wenn man ein paar Seiten gelesen hat. Asmus Sempers I u g e n d l a n d, Ter Roman einer Kindheit von Otto Ern st. 23 Bogen in vornehmer Ausstattung, br. Mk. 3.50. Otto Ernst verdankt das schnelle Bekanntwerden seines Namens zunächst, solchen „Schlagern" auf dramatischem Gebiete, wie den Komödien „Jugend von heute" und „Flachsmann als Erzieher". Daß er aber nicht ein für den Tag arbeitender Schriftsteller ist, wissen alle, die sein „frohes Farbenspiel" und seine Gedichte kennen. Hat er sich in diesen als ein Meister bewährt, so erbringt er jetzt in dem vorliegenden Buche den Beweis, daß auch das Zeug zu einem Romanschreiber in ihm steckt. Er nennt das Buch „Roman einer Kundheit", ein Roman im modernen Sinne ist es wber nicht, es ist die Entwicklungsgeschichte eines Kindes, die sich tu einem engen Raume abspielt. Welch köstliches Zeitbild ivetö der Dichter daraus zu gestalten! Nicht umsonst ist er in seinem einstigen Berufe ein Kenner der Kindesseele geworden. Er versteht es, ihren Regungen zu lauschen, und er hat sich einen eigenen Stil ge,chaffen, um ihre Regungen und Gefühle darzustelleu. Ten kleinen Asmus Semper gewinnt man lieb, und man faßt für seinen Werdegang so lebhaftes Interesse, daß mmt voller Spannung zuschaut, welche Richtung er nehmen wird. Mit der Kunst eines Wilhelm Raabe treibt der Tichter hier Klein- und Feinmalerei. Nicht bloß in den Kinderseelen versteht aber Otto Ernst als ein Kundiger zu lesen, auch die anderen Personen des Romans zeugen von seiner Beobachtungsgabe. N e u e s M ä d ch e nb n ch. Eine Sammlung von Erzählungen, Gedichten, Unterweisungen aus der Natur, Anregungen zur Selbst- beschäftigung, zur Handarbeit, zu Spielen und anderem mehr. Herausgegeben von Margarete Pro mb er. 144 Seiten Text, Buntbilder, Textillustrationen. Oktav. Hübsch geb. 2.50 Mk. Loewes Verlag Ferdinand Carl in Stuttgart. — Ein Mädchenbuch im vollsten Sinne des Wortes, das Unterhaltung und Belehrung in glücklichster Weise verbindet und geeignet ist, den Sinn für die Natur zu erschließen. In bunter Reihe wechseln nützliche Unterweisungen für Küche, Haushalt, Handarbeit mit Erzählungen, Anekdoten sowie Gedichten. Beiträge über Kunst und die verschiedenen Gebiete des Wissens finden Behandlung. Bei alledem ist das Buch ein treuer Spielgefährte. Berufene Autoren haben die Herausgeberin unterstützt, vorzügl. Jllastra- tionen und eine künstlerisch angelegte Decke schmücken den Band. Das. Weib, vom Matt ne erschaffen. Bekenntnisse einer Fran. Nach der 10. Auflage der Originalausgabe ins Deutsche übertragen. Verlag von Bruno Cissirer in Berlin. Mk. 2.50. — Ein Buch von hohem Ernst und weh- mütigem Reiz, in dem sich eine „fennne de trente aus" — tu an glaubt in ihr die literarisch hochbegabte Gattin eines bekannten norwegischen Dichters erkennen zu bürfert — über ihre Ehe und die Kämpfe und Forderungen ihrer tioch ungebrochenen Seele ergreifend ausspricht. Selten wohl hat eine Gattin und Mutter sich unerbittlicher geprüft, mit mehr Lichtsehnsucht zugleich und mehr Selbstbescheidung tun den Sinn ihres Lebens, als. Weib, gerungen, selten wohl aber auch tiefstes Bekennen mit soviel gewinnender Anmut und Güte umgeben, so daß man nicht weiß, was man mehr bewundern sott, ihre große Wahrhaftigkeit ober ihre große Liebenswürdigkeit. KumoMisches. * Versäumte Gelegenheit. Professor.Fadusius, der keine Hörer hat, schildert im Bekanntenkreise, wie er jüngst zu Hanse einen Einbrecher überraschte. „Ehe er mir entkommen konnte", sagte er, „warf ich ihn auf den Rücken, faßte seine Hände und kniete mich an sihn — er war wehrlos —" — „Hm", meint sein Kollege Crassns, „da hättest Du ihm ja eine Vorlesung halten können!" * Kleines Mißverständnis. Gutsbesitzer (der Hunde- zuchter ist): ...... Glauben Sie nicht, gnädige Frau, daß Sie sich entschließen sollten, zu Ihrem persönlichen Schutze ein ein treues, intelligentes Tier zu sich zu nehmen?!" — Witwe: „Herr Baron, Ihr Antrag ehrt mich sehr — aber er kommt mir so unerwartet!" * Modern. „Und wie machst Tn's, wenn Tu von Deinem Mann für Deine Garderobe etwas brauchst? Fällst Du auch in Ohnmacht?" — „Ach was, Ohnmacht — längst veraltet! Ich drohe ihm einfach, daß ich meine Individualität ausleben lasse!" * Kunstver st ä n d n i s. Kommerzienrat Nos. ittipel besucht mit feiner Gattin die Gemäldeausstellung. Wie sie eben vor einem mystischen, unklaren Bilde eines Modernen stehen, nähert sich dem Herrn Kommerzienrat ein ihm bekannter Kunstfreund. „Sarahleben", stößt er seine Ehehälfte diskret an, ^iuerb' tiefsinnig !" Höchste Leistung. Ihr meint, es sei nichts Wahres an den Späßen Von all' den Professoren, die zerstreut? Ich kannte einen, der den Schirm vergessen Bei einem Regen, den er selber prophezeit! Zusammenstell-Rätsel. (Nachdruck verboten.) Werden nachfolgende 19 Worte: Aloe Bast Chor Egge Elen Gips Glut Holz Igel Lira Lohn Rast Reif Sand Senf Skat Talk Trog Ukas richtig geordnet, so ergeben die Anfangsbuchstaben einen dem deutschen Volke besonders lieben Gedenktag im November. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Rätsels in vor. Nr.: Tage — Dieb Tagedieb. Redaktion: 81 uau ft Goetz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, N. Lange, Gießen.