1904. KST HZ WonLag den 22. August. ■ > U WWMIH BWWD istZEWsU U! Gin angenehmes Gröe. Humoristischer Roman. Von Victor von Reisner. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Ernas ganzer Trotz schrumpfte plötzlich in ein Nichts zusammen, und obgleich sie die Blicke der ritterlichen Jünglinge auf sich gerichtet fühlte und wußte, daß nun ihr ganzes Prestige in die Brüche ging, so kroch! sie doch zu Kreuze und bat flehentlich: „Nicht zur Mama — lieber Herr Pfarrer, nicht zur Mama!" „I, warum denn nicht?" spottete dieser „sie wird sich gewiß freuen,' gleich drei Schwiegersöhne zu bekommen. Mehr Glück kann einer Mutter doch! nicht widerfahren" — dann, nachdem er sie eine zeitlang hatte zappeln lassen und glaubte, annehmen zu dürfen, daß sie der ausgestandene Schreck für eine Weile kuriert habe, lenkte er ein, gab ihr noch eine gute Lehre mit auf den Weg und ließ dann sie nach der einen und die Zwillinge nach der anderen Seite laufen. Schmunzelnd sah er ihnen nach. „Oh, ihr glücklichen Kinder", dachte er seufzend, „wer doch nie mehr Kummer und Sorgen hätte als ihr!" Dann wandte er sich wieder den Wirtschaftsgebäuden zu, wo im selben Augenblick Herr von Höchstfeld mit Erich vorfuhr. Als ihn der Major erblickte, umdüsterte sich seine Stirn ganz bedenklich, und laut genug, daß es bis zu dem Herannahenden dringen konnte, sagte er zu Erich: „Ich möchte wissen, was der hier zu suchen hat!" Der Pfarrer zuckte zusammen, aber getreu seinem Vorsatz, jedem neu auftauchenden Zwiespalt durch äußerste Ruhe und Gleichmütigkeit von vornherein den Stachel zu nehmen, tat er, als ob er nichts gehört hätte und ging ihnen entgegen. Herr von Höchstfeld konnte ihn schließlich nicht mehr ignorieren, wenn er es nicht zum offenen Bruch treiben wollte, und mit zurückhaltender Höflichkeit sagte er: „Guten Tag, Herr Pfarrer, was verschafft mir die Ehre Ihres Besuches?" „Ich komme in Kirchenangelegenheiten", erwiderte ihm dieser mit gleicher Zurückhaltung, „Sie wissen doch, daß Sie Patronatsherr sind." „Nein, das wußte ich, nicht", gestand der Major und malitiös setzte er hinzu „wenn Sie nicht etwas brauchten, würde ich es wohl auch nicht so bald erfahren haben." Dem Pfarrer schwebte eine scharfe Entgegnung auf der Lippe, und es fiel ihm nm so schwerer, mit dieser hinter dem Berge zu halten, da er gerade nicht gewohnt war, seine Worte auf die Wagschale zu legen. Vollkommen still sein konnte er dazu aber doch nicht, und etwas weniger gelassen, als er eigentlich wollte, entgegnete er: „Daran sind Sie nur selbst schuld." „Ich? Wieso ich?" fragte der Major spitz. „Weil Sie seit Ihrem Hiersein auch! unserem IteBen: Herrgott einmal einen Besuch hätten abstatten können; bei dieser Gelegenheit würde Ihnen der Küster schon die Patronatsstühle angewiesen haben." J)ttt — werde das bald nachholen", brummte Herr von Höchstfeld ärgerlich und war nicht wenig erbost, daß der Schlag wieder auf ihn zurückgeprallt war. Der Pfarrer hingegen freute sich innerlich: da es ihm aber darum zu tun war, Frieden und nur Frieden zu säen, so beeilte er sich, die bittere Pille zu verzuckern. „Wie Sie das halten wollen, ist natürlich, 'Ihre eigene Sache, mein bester Herr von Höchstfeld", sagte er deshalb mit freundlicher Bonhomie, „int übrigen beurteile ich den Menschen nicht nach der zur Schau getragenen Frömmigkeit. Ich kenne Leute, die sich, außer an den hohen Feiertagen, nie in der Kirche sehen lassen, und doch bin ich überzeugt, daß sie unfern Herrgott im Herzen tragen; hingegen finden sich, 'auch in meiner Gemeinde Exemplare, die bei keiner Messe fehlen, und denen ich, 'trotz alledem nicht einmal mein leeres Portemonnaie anvertrauen tvürde. Das ist nun einmal nicht anders in dieser verkehrten ML" Wenn Sie das wissen, dann wäre es doch Ihre Pflicht, diese verstockten Sünder ans den rechten Weg zu führen v. meinte der Major kalt. , Der Pfarrer schmunzelte ganz zufrieden vor sich, hin. „Nun, Sie sollten nur einmal hören, wie ich denen dm Hölle einheize", sagte er, und mit wohlberechneter Harm« losigkeit setzte er hinzu, „selbst Ihnen, der Sie doch gewiß kein Falsch und keine Verstellung kennen, würde dabei ganz heiß werden. Was an mir liegt, geschieht also; ine Besier- ung indes kann ich nicht erzivingen, die muß von innen heraus kommen — ich wecke nur das Gewissen. Bei dem einen tue ichs durch Grobheit, bei dem anderen durch Güte, aber jedem bin ich vor allem der Freund, der seine Sünden Begreift und verzeiht, wie ich mir auch die meinen t) er a cili 6 n Der Major hatte ihn schon die längste Zeit von der Seite angesehen und nicht gewußt, wie er aus diese, doch sicherlich auf ihn gemünzte Anspielung antworten soNte. Jetzt glaubte er es zu haben, und mit tiefer Bitterkeit ja, .sich selbst verzeihen ist freilich leichter als citibcrcii */z „Sagen Sie das nicht", meinte der Pfarrer mit unerschütterlicher Ruhe, „ich für meine Person finde es sogar viel schwerer, denn gegen niemanden ist der Mensch, so streng, wie gegen sich selbst, — das heißt, wenn er sich wirklich einmal ernstlich und ehrlich in sein Inneres verkriecht und falsche Scham den angesammelten Sundenunrat aufwirbelt und ein gründliches, ordentliches Reinemachen abhält." *- 498 Diesem Menschen war nicht Seizukommen; aber noch einmal wollte er es versuchen, ihn aus seiner Scheinheiligkeit herauszutreiben, und ohne jeden Uebergang, nur um ihn plötzlich zu überrumpeln, fragte er: „Sagen Sie einmal, wie erklären Sie sich die ganz unmotivierte Aufsässigkeit der Leute gegen mich und meine Anordnungen?" Erich war bei dieser herausfordernden Frage mehr als der Pfarrer erschrocken, und um dieselbe möglichst zu mildern, begann er erklärend hinzuznsetzen: „Papa meint nämlich, daß . . ." „Der Herr Pfarrer wird schon verstanden haben, wie ich es meine", unterbrach ihn der Vater scharf. ,^Jch weiß nur eines und zwar: Daß diese Aufsässigkeit nur • in Ihrer Einbildung existiert", entgegnete der Pfarrer, gi) noch immer zur Gelassenheit zwingend. „Wenn unser auer wirklich einmal Befehle nicht ausführt, dann hat er sie entweder nicht verstanden, oder aber er war zu faul zum Befolgen. Und sehen Sie, mein lieber Herr von Höchstfeld, „die Faulheit ist hier eine Krankheit, und wie man eine solche nicht auf Böswilligkeit zurückführen kann, so auch jene nicht. Mau muß nur die richtige Medizin dagegen anwenüen — Milde, Geduld und Güte, und wenn man damit wirklich nicht mehr auskommt, nun dann greift man eben zum Radikalmittel, das heißt zum Prügel und haut so lange drein, bis die Faulheit kuriert ist," „Ich will mir Ihre Lehre zunutze machen", brummte der Major ingrimmig, „von nun an soll es nur mehr Prügel geben — wirkliche und moralische — gegen alle, die sich mir irr den Weg stellen." „Das wäre zu weit gegangen", hielt ihm der Pfarrer mit bedächtigen Worten und jede Silbe scharf betonend^ vor — „erst muß man von der Schuld und dem bösen Willen auch überzeugt sein. Die Prügel dürfen nicht das tägliche Brot sein, sonst verlieren sie ihren erzieherischen Wert. Um übrigens auf Ihre Beschwerden detaillierter einzugehen, so sagen Sie mir nur einen einzigen Fall von absichtlicher Nichtachtung." „Ich dächte doch, daß Sie davon wissen, wie mir gleich zu meinem Empfang mitgespielt wurde", fing der Major zu räsonieren an, „die halbe Nacht mußte ich mit meiner Familie auf der Landstraße liegen bleiben, und ich kann noch unserem Herrgott danken, nicht als Extrazugabe wieder das Podagra in dre Glieder bekommen zu haben." „Und warum sind Sie nicht in meinem Hause gaMch eingekehrt?" fragte ihn der Pfarrer vorwurfsvoll. Der Major zögexte mit der ihm auf der Zunge schwebenden Entgegnung und schwieg, als Erich für ihn antwortete: „Wir hatten damals noch nicht das Vergnügen, Sie zu kennen, und selbst wenn dies der Fall gewesen wäre, würden wir wahrscheinlich doch gezögert haben. Sie in Ihrer Nachtruhe zu stören," Der Pfarrer schüttelte ein um das andere Mal den Kopf. „Das will mir nicht einleuchten", sagte er endlich und sich speziell an Erich wendend, fügte er hinzu: „Ich denke, wenn das kleine Malheur Ihnen allein zugestoßen wäre, so hätten Sie sich doch, zu mir gefunden, aber , . . \ „Wie soll ist das verstehen?!" interpellierte ihn Herr von Höchstfeld, sich stramm in die Höhe richtend. „Ganz einfach", entgegente der Pfarrer gelassen, „ich will damit gesagt haben, daß die Jugend solche, doch nur von der Etikette diktierte Bedenken leichter beiseite schiebt — und das ist auch ganz recht. Ich bitte Sie, wo sollen wir denn hinkommen, wenn wir uns das bißchen Leben selbst noch schwerer machen, als es ohnehin schon ist! Wenn ich Ihnen also einen Rat geben darf, dann werfen Sie all diesen unnötigen kulturellen Ballast, zu dem auch das Mißtrauen gegen Ihre Mitmenschen gehört, von sich, und Sie werden sehen, wie wohl Sie sich dann bei uns fühlen werden," „Sehr verbunden für Ihren Rat", dankte ihm der Major reserviert, „he ich. aber diesen kulturellen „Ballast" von mir schüttele, müßte ich doch erst überzeugt sein, etwas Besseres dafür einzutauschen. Meine bisherigen Erfahrungen ..." „Diese existieren nur in Ihrer Einbildung", unterbrach ihn der Pfarrer, diesmal schon etwas ungeduldiger. „Da möchte ich denn doch sehr Bitten Y‘ ^Jawohl, nur in Ihrer Unbildung", wiederholte der Pfarrer bestimmt und sich, wie er es in der Erregung stets zu tun pflegte, mit dem Taschentuch über Schädel und Gesicht fahrend, fuhr er fort: „Sie hielten es damals auch für Bosheit, daß die Wagen zu spät zur Station kamen, während die Schuld doch nur an dem zu frühen Eintreffen des Dampfers lag." „Wenn ich geahnt hätte, welche Unannehmlichkeiten mir daraus entstehen würden", brummte der Major, „dann wäre es mir beinahe lieber gewesen, er hätte seine „landesüblichen" Verspätungen eingehalten, und es wäre mir in diesem Falle gar nicht eingefallen, über diese Lotterwirtschaft zu räsonieren." (Fortsetzung folgt.) Ale WolLskunst-Ausstessung auf dem KoNrodsKopf. Bon Ernst Freundlieb, Pfarrer zu Ulrichstein. (Schluß statt Fortsetzung.) Tie dreißig Sachen, die von Döring zur Ausstellung gebracht waren, — sie sind, was auch nicht uninteressant ist, gelegentlich auch ein in al auf einen Reichstagswahlzettel oder auf die Rückseite eines Verzeichnisses der Lauterbacher Märkte gemalt, — xim- foffen zur Hälfte Blumenstucke, (auch ein Stilleben" ist dabei), zur anderen Hälfte landschaftliche Darstellungen, darunter fünf verschiedene und verschiedenarttg ausgesührte Gesamtansichten von Dirlammen. Es waren: Blatt 1. Zwei Stiefmütterchen und Schrnetterling (Pfauen-^ äuge)). Blatt 2. Ein Stiefmütterchenstrauß (beides Wasserfarben- fkizzen von feiner Farbenwirkung). Blatt 8. Verschiedene Blumen (Hahnenfuß und Rofen- knöspchen) und Gräser mit Schmetterlingen (Fuchs und Kohlweißling) und Bienen, .auch ein (außerordentlich fein gezeichnetes) Spinnennetz mit einer kleinen Spinne. (Alles außerordentlich zart und duftig gemalt, besonders die beiden Schmetterling« sind ganz vorzüglich. Lch rechne das Blättchen zu den besten der Sammlung.) Blatt 4. .Rose und Nachtigall. (Das Blatt ist nach einer Vorlage gemalt, aber gleichfalls von einer ganz außerordentlichen Zartheit der Zeichnung wie der Farbe. Im Blattwerk ist! eine kleine Schnecke mit gelb und schwarz gezeichnetem Haus, ein kleiner Schmetterling, .ein Bläuling, vielleicht ebenso wie das Liebespärchen im Hintergrund links unten als eigene Zutat (?) hinzugekommen. .Störend wirft es jedenfalls nicht, erhöht vielmehr die „innige" Wirfting.) Blatt 5. Ern Glas mit einem Heckenrosenstrauß. (Bleistiftzeichnung, sauber und sicher.) Blatt 6. , Farbenskizze: Trollblume (äußerst plastisch und naturwahr, auf der Rückseite ein Apfelblütenzweig). Blatt 7. .Pastellstudie: eine Gartenblume (Lilie?) mit dicken Stengeln und Bälttern und mit rosagelben und blauen Blütenblättern (aus der neuesten Zeit stammend und mit sicherer Strichführung zart und gut gemalt). Blatt 8. Oberwaldstrauß, Bergslockenblume und Bergwohl- verluh (gleichfalls Pastell und aus neuester Zeit stammend, der Wohl die Anwendung der Pastelltechnik überhaupt 'Angehört (?). Tie Bergflockenblume ist ganz vorzüglich, die Arnika dürfte in den Farben noch etwas tiefet und saftiger gehalten sein). Blatt 9. .„Feldblumen" (farbige Skizze, in der Zeichnung fein, die Farben sind zum Teil mehr gngedeutet als durchgearbeitet, — es ist eben Skizze —, der Klee ist vielleicht etwas zu blau, der Boratsch ist nicht tief- und saftigblau genug). Blatt 10. Feldblumenstü'ct (zwei Kleeköpfe mit Blättern, ein abgeblühter Löwenzahnsteugel zwei Hahnenfußblüten, drei Margeriten und ein Glockenblümchen, eine Dolde und zwei verschiedene Rispen, eine blühende Gras- und zwei Fruchtähren, alles von einer wunderbaren Zartheit der Zeichnung wie der Farbe. Man begreift kaum, Die die Hand, die doch die Sense führt, so etwas hinbrtngen kann. Tas Blatt ist eines der Glanzstücke der Sammlung). Blatt 11. Stilleben, Oelskizze (von einem dunklen rotbraunen Untergrund hebt sich ein Tisch ab, gedeckt mit weißem gelbgetups- tem Tuch, darauf ein messingener Kaffeekessel und eine Porzellantasse. sowie ein gleichfalls porzellanenes Milchkännchen. Rechts von dem Tisch steht ein einfacher Stuhl mit rohrgeflochtenem Sitz. Ueber das Ganze ist Behagen und Gemütlichkeit gebreitet. Tie Wiedergabe der im metallenen Kessel spiegelnden Lichter erscheint in hohem Maße gelungen. Tas kleine Stückchen ist Originalarbeit und dürfte gleichfalls zu den besten Sachen der Sammlung zu rechnen sein). Blatt 12. Heckenrosenstück mit zwei Schmetterlingen. (Unterschrift: „Wie schön ists doch in diesen Tagen, wo selbst die Dorne Rosen ttagen". Das Stück ist in Zeichnung und Farbe sauber und fein, doch ist die Anordnung vielleicht etwas allzu konventionell und nicht rechtfrei, .es beftiedigt deshalb weniger. Herr von Höchstfeld zwirbelte nervös an seinem Bart. Der größere der Leiden Schmetterlinge, rin Pfauenauge „mit 499 etwas Phantasie dabei", wie ein Kenner behauptete, ist in den Rändern wohl etwas zu sehr grün geraten.) Blatt 13. Farbenskizze, Feldblumen (Ginster, Skabiose, Korn- und Glockenblume, Kornrade, Margerite, Hahnenfuß und eine Tolde, Alles auf einen dünnen Pappendeckel in ähnlicher Weise wie Nr 9 skizziert). »Blatt 14. Mohnblüten, -Knospen und -Fruchtkaspeln (außerordentlich feine Pastellzeichnung. Besonders die offenen Blüten mit den vielen Staubgefäßen sind fein durch gearbeitet. Vielleicht ist die Farbe an der roten Blüte etwas zu sehr feuerrot, die an den Knospen und Stengeln etwas zu sehr karmoisinrot. Tas Mohnrot liegt in der Mitte). Blatt 15. .Farbenskizze, Feldblumen (ganz ähnlich lute Nr. 13, die Skabiosen sind hier allein eigentlich durchgeführt und besonders gut gemalt). Blatt 16. Neujahrsglückwunischkarte, Ansicht von Dirlammen mit Blumenranke und Schmetterling (Tischzeichnung, Idee konventionell). Blatt 17. ,„Am Pslanzgartenpförtchen" (Tusch- und Federzeichnung feilt und stimmungsvoll, Farrnkraut und Wurzelstöcke, Stämme und Steine sind fein und durchaus nicht kleinlich wiedergegeben. Tas Blatt gehört zu den besseren der Sammlung). Blatt 18. Dirlammen (flotte Tuschskizze). Blatt 19. Kälberbergslinden" (gute Bleistiftskizze). Blatt 20. Dirlammen im Sommersonnenschein (das" Dörfchen mit den sommerheißen Feldern hingelagert vor den Wald, im Hintergrund der Blick auf die schön geschwungenen Linien der blaufernen Höhenzüge der Lauterbacher Gegend. Tie Sommerstimmung .ist vorzüglich getroffen. Tie an sich konventionelle Umrahmung (mit Erdbeerblütenstrauß) und Staffage konzentrieren den Blick und heben dadurch wirklich das Bild). Blatt 21. Tie „Kälberbergslinden", Aquarellstudie (vgl. die Skizze Nr. 19. Mit dem im Hintergrund angedeuteten Wald, durch welchen die Weite des Feldes recht herauskommt, ein echtes Vogelsberger Landschastsbild. Tie wiederum konventionelle Umrahmung hätte hier ohne Schaden wegbleiben mögen). Blatt 22. Waldbach, Aquarellskizze (flüchtig, aber von ganz außerordentlich guter Wirkung. Ueber Steine kommt breit aus jungem Laubwald hervor ein Bach. Das Blättchen wirkt, namentlich aus einiger Entfernung, äußerst plastisch, unwillkürlich will das Ange tiefer in das Waldesinnere hineindringen. Tie Skizze gehört zu den besten Sacken der Sammlung). Blatt 23. , Ein ähnliches Motiv mit Jäger und Hund im Hintergrund (zwischen hohen Stämmen ein schmäleres Bächlein, das Stück loirkt wie ein Oelbildchen). Blatt 24. Teich am Waldesrand (Durchblick auf einen weiter zurückliegenden Wald, farbeinleuchtend, sommerlich, von ähnlicher Wirkung wie Nr. 22). Blatt 25. Farbige Skizze „Aus dem Vogelsberg" (Oberhessische Balkenhäuser). Blatt 26. Tuschskizze, Partie aus Dirlammen mit Bäumen, skizzenhaft. Blatt 27. „Partie aus Dirlammen im Winter" (der Blick von Törings Hofraite auf das Nachbarhaus und die Dorsstraße, .im Hintergrund das freie Feld. Feine außerordentlich stimmungsvolle Winterlandschaft, das Glanzstück der ganzen Sammlung. Tie Ufermauer am Bach, .der Pfad im Schnee, der halb weg ge- thaute Schnee auf dem Dach des Nachbarhauses, hie fein abgetönte graugeschindelte Front desselben, die fernen Bäume im Hintergrund, der Steg und der beschneite Wagen im Vordergrund, alles stimmt wirkungsvoll zusammen. Vielleicht dürfte der Eschenbaum vor dem Nachbarhaus ein ganz klein bißchen weniger minutiös ausgesührt, die verschneiten Misteln auf demselben etwas mehr zurückgehalten sein. Aber das ist kaum der Rede wert. Es ist ein ganz vortreffliches und stimmungsvolles Bild und — echt oberhMsch). Blatt 28. .„Taheim", eine Sommerlandschast (die eigene Hofraite Törings mit dem Garten vor dem Haus, -essen weiß umrahmte Fenster so recht heimelig aus der rot' gestrichenen Schindelung heraus und zwischen dem Grün des Apfelbaumes hervorleuchten. Tie Dachkante an der Vorderfront und die Firstlinie am Haus und Stallgebäude sind perspcttivisch etwas verzeichnet — der Laie sieht's wohl kaum — aber die Stimmung, diesmal sommerlich, ist ganz vortrefflich und — stockvogelsbergisch, .das echte Gegenstück zum vorigen Bild). Blatt 29. Ansicht von Dirlammen (saubere Tuschzeichnung). m Blatt 30. Dasselbe, Aquarell (von einem etwas anderen Punkte aus aber gleichfalls mit dem Blick in die Lauterbacher Gegend gesehen). Kann man nun auch bei solchem Gang durch die Arbeiten Törings — ich habe, wie gesagt, persönlich ihrer noch viel wehr, und zwar sowohl Skizzen als auch fertige Arbeiten, selbständige Sachen und (auch feine) größere Kopien gesehen —, ich sage, kann man wohl nicht anders, als des Lobes voll fein, — denn das ist eine Leistung, wenn ein Mann, der in der Feldarbeit und daneben auch noch in der Arbeit seines Amtes steht, sich solche Fähigkeit und Fertigkeit der Technik zu erwerben vermag, — so erhebt sich doch von dem Gesichtspunkt unserer Ausstellung Ms zum Schluß hie Frage: Ja, ist das nun aber «oentlicfj Volkskunst? Unwillkürlich kam mir vor den Sachen, als ich sie studierte, immer wieder ein Wort von Döring selber in Erinnerung das er mir sagte, als ich ihn in feinem Haus besuchte. .„Tas ist aber doch keine Volkskunst", sagte er, „das heiße ich Liebhaberkunst, .aber Volkskunst nicht". Und ich muß sagen: Er hat Recht. Liebhaberkunst, .Tilettantenkunst, etwas anderes sind die Döringschen Arbeiten, im Großen und Ganzen und mit einigen Ausnahmen, einstweilen wenigstens nicht. Wenn Döring freilich das wesentliche Merkmal der eigentlichen Vo ks- kiinst darin zu erblicken schien, daß er sie zum Verkauf arbeite, und wenn er von da ans auch zu meinen schien, daß die Volkskunst .als ein Minderes, die Liebhaberkunst aber als das Höhere . zu bewerten sei, so denke ick darin allerdings anders. Mir liegt der Unterschied zwischen Volkskunst und Tilettantenkunst, wie ich es auch bereits wiederholt ausgesprochen habe, vielmehr in einem „Inneren", nämlich in der Freiheit und Selbständigkeit der schöpferischen Idee und Konzeption. Es soll kein Tadel, es soll vielmehr eine Ehre sein, hie ich dem Manne und seinen hoch- respektabelen Arbeiten antun möchte, wenn ich von hier aus noch zum Schluß an eine kritische Würdigung seiner Gesamtleistung herantrete. Tenn es kann diese Leistung nur ehren, .wenn sie, in ihrer Höhe gerade, als Basis für ein Höheres und Größeres genommen wird. Niemand, d. h. kein Einziger, der seine Sachen aufrichtig bewundert, kann sich doch besser mit ihm selber seiner Arbeiten freuen als ich, der ich die Erinnerung an ein paar kleine Sächelchen, .die ich einmal sah, durch acht Jahre hin bewahrt habe, Auch schlage ich, wie ich ausdrücklich sagte, die Leistungen, wie sie tatsächlich vorliegen und in dem, was sie sind, keineswegs etwa geringer an als irgend einer der sonstigen Betrachter. Im Gegenteil, ich erblicke, wie gesagt, Ansätze in diesen Sachen, -ie ich gerne fortentwickelt sähe. Nun habe ich freilich einen viel zu grüßen Respekt vor dem „eigenen Weg" eines künstlerisch schaffenden Menschen, als daß ich etwa so mir nichts, dir nichts von Direktiven, Richtlinien, Anregungen zu sprechen wagen möchte. Ich weiß, daß wie überhaupt im Leben, so ganz besonders auf dem Gebiete künstlerischer Be- tätgiung ein jeder genommen werden muß, wie er ist und daß eben darin eines jeden Stärke und Sicherheit beruht, daß er feinem eigenen Wege folgen darf. Ich würde auch kein Wort verlieren mögen, wenn ich nicht in den Sachen selber bereits die Ansätze fände, die auf das hindenten, was ich noch vermisse und suckie. Vielleicht daß doch ein begründeter Hinweis hierauf von einigem Wert sein könnte, und daß das eine und andere, was ich sagen will, der Erwägung wert befunden und allenfalls als Anregung für das weitere Schassen mit in Betracht gezogen werden möchte. Ich habe bei der Besprechung oder Aufzählung der einzelnen ausgestellten Arbeiten Törings in meinen Anmerkungen des Oefteren von dem konventionellen Charakter etlicher Sacken oder einzelner Züge an ihnen geredet. Ich möchte dasselbe fast von Törings Kunst überhaupt sagen. Sie trägt als Ganzes — Ausnahmen sind ja freilich da — aber sie trägt als Ganzes zu sehr einen konventionellen Charakter. Und das ist ja nur begreiflich, kann kaum anders sein, wenn man bedenkt, daß sich sein Kunstgeschmack hat bilden müssen an dem, was er in illustrierten Zeitschriften, .in Kunstmappen u. dgl. eben sehen konnte. Für seine Technik ist das, wie man sah, von ganz vortrefflicher Wirkung gewesen. Nicht ebenso für seinen eigenen, freien und selbständigen künstlerischen Blick. Mau sieht infolge davon in den Sachen — von der Technik abgesehen — zu wenig Farbentwickelung und — man erblickt zu wenig „Vogelsberg" in ihnen. Tie meisten seiner Sachen, — die Kälberbergslinden, der Waldbach unb der Teich, vor allem aber die Winterland- ichaft und fein eigenes „Taheim" machen eine Ausnahme und find eben in. E. Ansätze zu einem wetterzapslegeuden „Neuen" — aber die meisten seiner Sackien könnten wohl ebenso gut in irgend einem anderen Winkel Deutschlands erblüht und entstanden fein als hier in unserem Vogelsberg und in Tirlammen. Und das ist an sich nicht in der Ordnung. So lange einer noch mit der Technik ringen muß, mag's in der Ordnung fein, wenn aber einer so sehr seiner Technik Herr geworden ist, wie man das an jedem Blatte in Törings Arbeiten sieht, denn ist es nicht mehr in der Ordnung. Unser Vogelsberg bietet nach jeder Richtung hin so viel Eigeuarttges und Eigentümliches, daß man ihm „seinen Maler"' wünschen möchte, und wenn nun einer die Fähigkeit und technische Gewandtheit hat, und sozusagen sein Leben lang mitten darinnen sitzt, wenn es ihm dabei obendrein «n der Lust zum schaffenden Gestalten ebensowenig mangelt, so möchte man auch wünschen, daß er ihn wirklich malt. — Ich sand in Törings Hause die mit bekannter technischer Virtuosität neu begonnene Kopie eines jugendlichen Italieners, nun — die technische Unvollkommenheit macht wahrhaftig den Künstler nicht, und den Volkskünstler ebensowenig wie einen anderen, — aber ich muß sagen, ich habe an den schon erwähnten unsagbar primitiven Malereien im Hausgang des Tehn'schen Hauses mehr Freude gehabt als — an dieser gewandten Kopie. Mit solchen Sachen, die er nun wirklich hinlänglich genug geübt hat, sollte Döring keine Zeit mehr versäumen und dafür alle Kraft und Muße, die ihm neben, seiner beruflichen Arbeit (in Landwirtschaft und Amt) noch ‘bleibt an feine größere Ausgabe wenden, wie er sie mit der Wmterlandschaft und mit den anderen bereits erwähnten Sachen so glücklich tatsächlich schon tu An- ßnfl genommen hat. . Auch seine grosse Vorliebe für Blumen könnte dabei Wohl auf ihre Rechnung kommen. Statt immer wieder „Blumein..ticke" und ,r.Feldblnmeitslräuße" nach bekanntem und ost gesehenenr Muster zusammcmznstellen, sollte er sich einmal daran machen, .die Wucherblume so zu malen, jvie sie am Straßengraben wirklich blüht, oder einen Glockenblumenstrauß so darzugellen, wie er draußen am Raine tatsächlich steht, oder den Heckenrosenzweig so aufs Papier zu bringen, >vie er in weitem Bogen sich vom Busch hinausstreckt, und alle seine Blüten dem Lichte und dem Blau des Himmels zukchrt. Oder er sollte — an der Kraft dazu gebrichts ihm nicht — den Feldstrauß malen, wie ich ihn in einem Milchtopf stehend in einer Dirlammer Bauernstube wirklich traf, oder auch einmal ein hübsches, buntglasiertes und geblümtes Lauterbacher Töpfchen mit einem Strauß von „Herzenstränen" oder sonst der Gartcnblumen einer oder vieler, oder auch die Fenstcrwand eines Bauernhauses, oder wenigstens ein Stück davon, mit dein hübschen Balkenwerk und mit dem Blumenbrett voll blühender Levkojen, Grasnelken und Geranien. Tas waren Vogelsberger Bilder. Ich habe sie alle an dem einen Tage angelroffen...— Anstatt sich künstlich Stilleben zu- sammcnzustellen, die doch immer, auch im besten Falle, .etlvas „Gemachtes" an sich haben müssen, sollte er diejenigen Stillebcn aufzusuchen und zu finden wissen, die sich aus dem Leben und Treiben unserer Gegend ganz von selbst ergeben. .Ich traf in diesen Tagen eins: an dem Stamiu eines Apfelbaums hingen ein leinener Brotbeutel, .ein rotes, zu einem Bündel verknüpftes Taschentuch und zwei blauleinene Jacken, und davor stak im Boden ein vom Wurf gelöstes Sensenblatt, während die Mäher abseits in der Wiese ihre Arbeit taten. — Ter Frühstückskorb neben dem Wagenrad auf dem Acker und ein „Leibchen" drüber hingeworfen, und der Geschirrpflock mit dem Kummet und Geschirrgang oder mit den Ochsenjöchern und Zugketten, das sind Stilleben von Vogelsberger Art, lvomit ich nicht gesagt haben lvill daß das schon alle ivären, und daß sich nicht auch im Inneren unserer Bauernhäuser und Stuben ihrer reichlich genug finden ließen. — Oder, um nun wieder zu größeren Sachen zu kommen, — tvas ich von Döring gern einmal gemalt sehen rnöchte, das wäre etwa ein Bild, wie ich es gleichfalls dieser Tage sah: ein junger Mäher von der Mahd heimrehrend, in lässiger und etwas müder Haltung, die Sense „auf dem Buckel" und — ein Erdbeersträußchen auf dem Hut, oder, wie ichs bei Lauterbach antraf, ein Mädchen, etwa 16 jährig, hemdärmelig mit rotem Kopf- und Brusttuch, hie „Küße" auf dem Rücken und zwei Kannen in den Händen, um denen draußen im Felde das Essen zu bringen. So etwas, selbst wenn es für den Anfang unvollkommener ausfallen sollte, erfreut doch mehr und lohnt darum auch besser als die noch so geschickte Kopie eines jungen Italieners. Oder — um zu den bereits vorhandenen Ansäßen zu konunen, — von den freien Landschaften brauche ich uicht mehr ausdrücklich zu reden, aber etwa das Innere einer Bauernstube, wie sie tatsächlich ist, das Innere etwa der schönen Dirlammer Kirche mit ihrer interessanten und kraftvoll schönen Kanzel, oder auch das interessante Aeußere dieser hübschen Balkenkirche mit ihrem mächtigen Balkenwerk, vielleicht als Staffage ein Rindergespann, das die Straße daherkommt, pder — ich könnte lange sortfahren, könnte das Flachsschwingen in der Scheuer und den Ackermann auf bent Feld, könnte den Krämerladen im Dorf und die Hutweide draußen hundert andere Dinge auszählen, aus denen spezifisch vogelsbergisches Leben herausschaut, — aber ich meine im Ernst, das wären wirklich Aufgaben, würdig einer echten und groß angelegten Kunst zu der Döring, der Gewandtheit seiner Technik nach, sehr Wohl das Zeug haben könnte. Und wenn auch dies und das einmal verzeichnet werden sollte, !vas hätte das schließlich zu sagen? Die Echtheit und Urwüchsigkeit der Empfindung würde reichlich zu entschädigen vermögen für eine verzeichnete Linie, wiewohl $u großen Befürchtungen in der Hinsicht gar kein Anlaß sein kann. Wer den Waldbach und die Winterlandschaft, auch das sommerliche Landschaftsbild von Dirlammen geschaffen hat, der ist auch solchen Aufgaben, wie ich sie andeutete, gewachsen. Mit dem Versuche ihrer Bewältigung könnte Dörings Kunst, die bis jetzt, .von Llnfätzen und Einzelheiten abgesehen, wirklich noch nicht mehr ist, .als eine staunenswert hoch ent- tvickelte Dilettanten- und Üiebhaberkunst zur Volkskunst iverden im heften und edelsten Sinne, dessen das Wort fähig ist. .Aber ich wiederhole auch diesen Ausführungen gegenüber nochmals, was ich gelegentlich der Besprechung der „Bolkskunstschnitzerei im Vogelsberg" bereits gesagt habe, daß maßgebende Vorschriften in dergleichen Dingen sich nicht aufstellen lassen, daß vielmehr eines jeden eigener Weg der richttge ist, und daß den auch ein jeder selber finden und — gehen muß. Damit wäre ich nun mit meiner Besprechung der cinz hen Erscheinungen unserer heute noch lebendigen Volkskunst, soweit dieselben eben durch die Ausstellung zu meiner Kennt ns gekommen sind, vorläufig zu Ende. Vielleicht, daß durch ihre Vorführung bas1 Interesse für diese heimatliche Sache . wieder hie und da von neuem angeregt und wach geworden sein möchte. Eine Würdigung derselben als Gesamterfcheinnng im Rahmen uns'.:'s Volksl ben- wie auch im Hinblick auf die heute allenthalben auftaucheuden praktischkünstlerischen auf Popularisierung der Kunst und Herbeiführung einer populären Kunst gerichttten Bestrebungen, die möchte eine Au gäbe für sich bedeuten. Und davon vielleicht wirklich später einmal. Hochwohlgeboren. *) Daß ich überhaupt geboren, Glaubet mir wohl jedermann, Daß das Wie sechsmal gewechselt, Mancher nicht begreifen kann. Weder „wohl"- noch „hoch"geboren War ich fünfundzwanzig Jahr, Wurde dann „Hochwohlgeboren", Weil ich damals Leutnant war. Doch das „Hochwohl" ist verflogen, Als ich meinen Abschied nahm lind als simpler Forstgehilse Ins Zivil herunterkam. Anno siebzig war ich wieder Sn dem Kriege Leutencmt, Sieber auch „Hochwohlgeboren" War ich im Soldatenstand Nach dem Krieg zum Obersörster än dem Elsaß dann ernannt, tard ich in dem Dienst als solcher ^Wohlgeboren" nur genannt. Da ich aber war geblieben In der Landwehr Leutenant, Blieb ich auch „Hochwohlgeboren", Wenn auch nur im Kriegerstand. Wie als Leutnant ich dann wieder Einstens meinen Abschied nahm, Mir das „Hoch" zu meinem Schrecks» Abermals abhanden kam. Und so ward ich ein'ge Jahre „Wohlgeboren" nur genannt, Bis der Kaiser dann au? einmal Mich zum Rate hat ernannt. Und so ward ich plötzlich wieder „Hochwohl" selbst in dem Zivil. Alles das sich zu behalten. Ist fürwahr kein Kinderspiel. Erst ganz einfach nur geboren, Dann „Hochwohl" ein halbes Jahr, Dann vier Jahre ganz entbehret Selbst das arme „Wohl" sogar, Wieder „Hochwohl" anno siebzig, „Wohl" drauf und „Hochwohl" zugleich, Tann vier Jahr nur „Wohlgeboren" Und „Hochwohl" als letzter Streich. Daß die Art, rote man geboren, Solchem Wechsel unterliegt, Das zu glauben ohne weiter's Nicht ein jeder fertig kriegt. Meine Mutter, die doch sicher Damals auch zugegen roar, Fand es, als ich's ihr erzählte, Lächerlich und sonderbar. *) Aus den „Liedern und Reimereien eines alten Grünrocks aus der Pfalz". Magisches Zahle nquadrat. (Nachbildung verboten.) In die durch schwarze Felder bezeichnete Querreihe sind 4 in gleichen Zwischenräumen aufeinanderfolgende Zahlen zu setzen, die zusammen 66 ergeben. Die übrigen Felder sind gleichfalls mtt Zahlen zu besetzen, die nicht kleiner als die linke obere und nicht größer als die rechte untere sein dürfen; alsdann muß die Summe jeder wagerechten und senkrechten, sowie auch die Querreihe von links unten nach rechts oben 66 sein. (Auflösung in nächster Nummer.) Auslösung des Logogriphs in vor. Nr:. Bruch — Buch. Redaktion: Au au st Goetz. — Rotationsdruck und Verlag der Brüh l'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.