Yr? 188 1964. ■ •i xiy „Allerdings", erwiderte der Sekretär falt. „So möchte ich mir erlauben. Ihnen meme Karte zu überreichen und ergebenst hinzuzusügen daß Sie es viel- leicht nützlich finden dürsten, mich — falls Sie die Muhe nicht scheuen — aufzusuchen." Skott blickte von der Karte mit forschendem Äuge auf den vor ihm Stehenden. „Ah, ein ganz unerwarteteA Interesse für meine Person; könnte mir sonst taum einen anderen Beweggrund sür Ihre freundliche Aufforderung Hobson schien den Sarkasmus zu überhören. „Es tonnte nämlich der Fall sein", fuhr er in unterwürfigem Tone fort, „daß ich im Besitze von Schriftstücken Ware, die kennen! zu lernen möglicherweise von Vorteil fiir Sie sem wurde „Sollte dies zutreffen, so wurde ich für, die Gestattung einer Durchsicht allerdings sehr dankbar fern, entgegnete Skott ziemlich von oben herab, „setze aber voraus,, daß -ihr Anerbieten ganz ohne Eigennutz, das heißt ohne )eden Gedanken an eine Entschädigung gemacht wurde 5ln Hobsons Augen zuckte es; eine gewiße Unruhe schien ihn erfaßt zu haben. „Augenblicklich kann ich mich nicht weiter erklären", sagte er, „denn ich habe Eile. Ncorgen nachmittag um zwei Uhr bin ich in meinem Bureau zu treffen Vielleicht finden Sie dann, daß ich nicht so eigennützig bin, als Sie zu glauben scheinen; ich denke Sie werden die Ueberzeugung gewinnen, daß ich nicht zu Vuk gesagt habe, sondern Ihnen in der^at von großem Beistand sein kann. Also, wie ich hoffe, aus Wieder ehen Hiermit verneigte er sich in seiner kriechenden Art und setzte schnellen Schrittes seinen Weg fort. Skott ging in der entgegengesetzten Richtung weiter. Die Begegnung gab ihm zu denken. Neue Gedanken stürmten au ihn ein. Welchen Zweck verfolgte der Kerl? Was,.hatte ihn veranlaßt, seinen Beistand anzubieten? War es möglich daß dieser Mensch etivas über ihn wußte und ihm wirklich dienen konnte, oder vermutete er m ihm einen Mitwisser seines eigenen Geheimnisses und fürchtete, der erhofften! Früchte oeraubt zu werden? Wahrscheinlich war es das, letztere. Indessen, schaden konnte es nicht, ihn aufzusuchen, vielleicht war doch etwas aus ihm herauszulocken. Es war Essenszeit, als Skott zu §au|e anlangte. Zum erstenmale seit dem Tode des Haus^rrn gestaltete stch das Mahl wieder etwas angenehmer. Einerseits fehlte Herr Merrick, dessen Anwesenheit nnmer einen gewissen Zwang auferlegt hatte, und andererseits zog Frau La Orange es hnI lebt mit ihrem Sohn auf ihrem Zimmer zu essen. S Schwechsamkeift die in letzter Zeit geherrscht hatte, schien nun heute gebrochen zu sein Unter ^r gesamter^ Tischgesellschaft waltete em freierer Ton, nur Ralph .Nam Waring blickte noch immer finster darein. Selbst Herr Whitney, dem beim Eintritt des Sekretärs eine leichte Röte ins Gesicht geschossen war, wurde bald niiweräumter Skott selbst empfand wohl die ihm iM all gemeinen wieder gewandte Freundlichkeit, blieb aber doch Das Testament des Kan Kiers. Kriminalroman von A. M. Barbour. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Hobson war jetzt jedenfalls dicht an der Tür stehen geblieben, denn deutlich vernehmbar klang es zurück: „Da- init werden Sie mich nicht einschüchtern. Sie wissen ganz aenau, daß Sie keinen Beweis gegen mich haben. Wozu denn also eine solche Drohung? Wir kennen uns doch wahrhastig schon zu lange, als daß Sie Luft verspüren sollten, eines Ihrer kleinen Kunststückchen an mir zu versuchen, Sie spielen ein hohes Spiel, Madame, aber noch halte ich die Trümpfe in Händen ks Pah! Die fürchte ich nicht. Vielleicht habe ich meine Karten besser gemischt, als Sie denken. Geben Sie sich keinen Illusionen hin; Sie dürften eine starke Gegnerin in nui fitiberi f Sehr schöne Worte, verehrte Frau, sie sichren aber zu keinem Ende. Verstehen wir doch einander: Sie wünschen in eine Dienste in dem bevorstehenden Prozeß und stellen mir Bedingungen. Ich lehne diese entschieden ab und erkläre, nicht anders Ihre Sache zu übernehmen, als wenn Sie sich meinen Forderungen fügen.' Darum allem handelt es sich!" Tie Erwiderung war unverständlich, offenbar jedoch für Hobsen befriedigend, denn als er die Tür öffnete und vorsichtig, ehe er hinaustrat, den Flur entlanglugte, lag ein triumphierendes Lächeln auf seinem Gesicht. Frau La Grange begleitete ihn bis zur Haustür. Hobson blieb hier noch einmal stehen und zischelte: Fn zwei oder drei Tagen komme ich wieder zu Ihnen. Sollten Sie mich srüher brauchen, so senden Sie mir emen Boten oder telephonieren Sie in mein Bureau. Sie nickte und er ging. Auf dem Rückweg «ach ihrem Zimmer murmelte sie mit zornsprühenden Augen : -Schurke ! Wenn nur erst meine Rechte gesichert smd, dann sollst du mich kennen lernen!" , Hobson vermied sorgfältig die Vorderfront des Hauses und schlug den Kiesweg ein, der durch den Ham nach dem See und von da nach außen führte. Llls er diesen ziemlich- einsamen Weg entlang eilte, kam ihm plötzlich Skott entgegen. Obgleich persönlich noch einander sremd, hatten fte sich bei der letzten Verhandlung gesehen, und Hobson hatte erfahren, daß dies der Sekretär sei, der den Briefwechsel zwischen ihm und Hugh Mainwaring verraten hatte. Augenblicklich schoß ihm der Gedanke durch den Kopf, daß es seinen Interessen dienen könnte, nähere Bekanntschaft Mit dem jungen Mann zu machen. Rasch, wie der Gedanke tijm gekommen, zog er eine Karte aus der Tasche, und seinen eiligen Gang unterbrechend, sagte er mit tiefer Verbeugung. „Bitte um Verzeihung! Wenn ich Nicht irre, habe ich die Ehre, Herrn Skott zu begegnen." 750 — zurückhaltend, da er wußte, daß dieser Umschwung nur von kurzer Dauer sein würde. Nach beendeter Mahlzeit neckte ihn Fräulein Carleton seines ernsten, sttllcn Wesens halber und sagte: «Herr Statt, Sie sind imrklich ent Rätsel." „Bitte, warum, gnädiges Fräulein?" fragte er mit einem lustigen Flackern in feinen Augen. „5hm, weil Sie jetzt, wo jeder nach diesem schrecklichen Verhör wieder anfatmet, sogar noch sauerer und düsterer dremschauen als zuvor. Ich warf mich doch so tapfer in die Bresche, nm Sie aus den Händen Ihrer Feinde zu besreren, aber nicht einmal einen freundlichen Blick habe ich dafür bekommen. Sie find wohl zu stolz, Ihre Rettung einem Mädchen zu verdanken? Sie allein kannten sich doch nicht heraushauen!" „Nein, das allerdings nicht", lachte Skott jetzt heiter, «toenn ich mich auch sonst im allgemeinen für fähig halte, meine Schlachten selber auszukämpfen. Ich weiß auch sehr genau, welchen Dank ich Ihnen schulde, muß Ihnen indessen gestehen, daß mich Ihr Zeugnis etwas enttäuscht hat." Tas junge Mädchen blickte ihm fast starr ins Gesicht. „Wie ist das möglich?" „Ja, sehen Sie, bis zu jenem Augenblick hatte ich mir geschmeichelt, eine Freundin zu besitzen, die sich trotz aller gegen mich gerichteten Verdächtigungen in ihrem Vertrauen nicht beirren lassen würde, Ihr Zeugnis belehrte mich aber, daß es nicht Vertrauen, sondern der für mich glückliche Umstand unserer Zimmernachbarschaft war, dem ich es verdanke, daß Sie nicht gleich allen anderen den Stab über Mich gebrochen haben." Skott sprach in einem Tone, der nicht recht erkennen lreß, ob ferne Worte ernsthaft oder scherzhaft gemeint waren. Fräulem Carleton sah ihn deshalb forschend an nnd cr- Ividerte dann mit Nachdruck: „Nein, Sie irren, .Herr Skott; mein Vertrauen in Sie würde auch unerschüttert geblieben sein, wenn ich nicht gewußt hätte, daß Sie in Ihrem Zimmer gewesen sind." „Diese Versicherung macht mich wahrhaftig glücklich", rief er lebhaft, „aber", fuhr er ernst und mit sanfter! I SUmme fort, „würde Ihr Glaube an mich selbst dann keinen Stoß erleiden, wenn Sie noch schwerwiegendere Tatsachen gegen mich ergeben sollten?" Zn dresem Augenblick näherten sich der junge Main- Waring mit s einer Schwester und Fräulein Thornton. Dies unterbrach die Unterhaltung. Fräulein Carleton fand nur noch Zeit, schnell und leise zu antworten: „Ich habe keine Vorstellung, was Sie damit sagen wollen, Herr Skott. Sie sind wahrhaftig ein Rätsel. Wenn cs Sie mdessen beruhigt, so können Sie überzeugt sein, daß ich Sie niemals einer Unwahrheit oder Unehren- haftigkeit für fähig halten werde." Skotts Augen drückten die Freude und Dankbarkeit für diese Erklärung aus. Er wollte sich entfernen, aber weder Fräulein Carleton noch der jiinge Mainwaring ließen das zu. Beide baten ihn, noch zu bleiben, und auch die großen blauen Kinderaugen Fräulein Thorntons blickten ihn so zutraulich und freundlich an, daß es unhöflich gewesen sein würde, auf seinem Vorsatz zu bestehen. Etwa zwei Stunden später, nachdem alle Glieder der Familie ihre Zimmer ausgesucht hatten, wurde Skott noch durch den Besuch des jungen Mainwaring überrascht. „Wie wäre es, Skott", sagte der Einttetende, „wenn wir auf meinem Balkon noch genrütlich eine gute Havanna rauchten?" „Mit Vergnügen — ganz mein Fall", erwiderte Skott, öffenbar erfreut. „Schön. Dann kommen Sie." Beide verließen das Zimmer. Auf dem Balkon fand Skott zu seinem Empfang schon alles vorbereitet. Zwei bequeme Rohrsessel standen an einem kleinen Tisch, der eine Kiste vortrefflicher Havannas trug, die Hugh Main- Waring sogleich präsentierte. „Hören Sie, Skott, ich mutz Ihnen sagen, daß ich mich Wirklich ganz niedertrüchttg der Art und Weise schäme, wre Sie in den letzten Taget: von uns behandelt wurden. .Es war grundgemein und niedrig, und ich für meinen Teil bitte Sie ehrlich! und aufrichtig um .Verzeihung." „Ach was, machen. Sie sich deshalb keine Gedanken", Antwortete Skott gutmütig. „Ich habe mich darüber nicht gewundert; Sie können ganz beruhigt sein." «Na, ich bedauere es aber mehr, als ich, sagen kann. I I Tie Tinge sahen eben eine zeitlang verteufelt sonderbar aus, wissen Sie!" „Gewiß, da haben Sie ganz recht", sttmmte Skott ftenndlich zu. „Und da die Sache erst ihren Anfang genommen hat, ist es gar nicht ausgeschlossen, daß noch einmal Tinge zum Vorschein kommen, die Ihnen von neuem höchst sonderbar erscheinen und neue Zweifel erregen könnten." „Nein, nun sicher nicht mehr", rief Hugh lebhaft. „Ich muß rein hirnverbrannt gewesen sein, daß ich überhaupt auch nur einen Augenblick an Ihnen zweifeln konnte, aber zum zweiten Male passiert mir eine solche Dummheit nicht wieder, darauf können Sie sich verlassen. Mit meinem Vater ist es freilich etwas anderes. Der grämt sich um das Testament. Es ist gar nicht mehr mit ihm zu sprechen." „Tas verstehe ich nicht ganz, da, soweit ich Ihren Herrn Vater zu beurteilen vermag, er doch nicht den mindesten Zweifel zu hegen scheint, daß die Erbschaft Ihnen oder ihm zugesprochen werden muß." , „Gewiß! Aber mein Vater und ich sind grundverschiedene Naturen. Ich lasse mir daran genügen, zu wissen, daß wir Geld haben, und sehe deshalb der ganzen Geschichte sehr kaltblütig zu, ihn aber plagt neben vielen anderen Singen auch noch der Ehrgeiz. Es hat ihn von jeher geärgert, nicht zu der direkten Nachkommenschaft des Hauptstammes zu gehören; seit dem Tode des alten Ralph Main- waring, Hughs Vater, hat er es sich zum Lebensziele gesetzt, die alten Stammgüter der Maüiwarings in seine Familie zu bringen. Dieser Plan stützte sich einzig und allein aus die Annahme, daß Hugh Mainwarttig nicht heiraten und das. Erbe an unsere Linie fallen würde. Mit meiner Geburt nahm dann der Plan eine noch festere Gestalt an. Von nun an arbeitete mein Vater darauf hin, daß ich der einstige Universalerbe Hughs werden solle, um eine Teilung der Erbschaft zu verhindern. Hugh wurde mein Pate, und ich erhielt bei der Taufe seinen Namen. Tie Spekulation war schlau eingefädelt und glückte. Nach meiner Einsetzung als Erbe sah sich mein Vater schon halb am Ziel aller seiner Wünsche, und der plötzliche Tod Vetter Hughs ließ ihn schon ganz die Ehre genießen, mit dein Wiederankauf des gesamten alten Besitzes in die alte Geschlechtslinie einzurücken und für diese in mir einen Stammhalter zu haben. Durch die Vernichtung des Testaments ist er nun wieder aus all seinen Himmeln gefallen, denn wenn! ich als alleiniger Erbe nicht anerkannt werde, kommt der Besitz zur Teilung zwischen ihm und seinem jüngeren Bruder. Onkel Harold ist ebensowenig ehrgeizig auf die alten Stammgüter wie ich, und wenn er noch Junggeselle ist, so ist doch teilte Gewähr vorhanden, daß er es auch bleibt. Ganz abgesehen hiervon, glaube ich aber auch nicht, daß er der Mann ist, der viel von dem Seinen übrig lassen wird. Sehen Sie, das alles quält nun meinen Vater, und deshalb ist er so schlechter Laune." „Das läßt sich begreifen und kann Sie doch eigentlich nicht wundern", unterbrach Skott. „Uebrigens", fuhr er fort, „der Name Ihres Onkels fiel mir auf; er ist wohl ziemlich selten unter den Mainwarings?" „Was, „Harold"? Ganz im Gegenteil. Das ist gewissermaßen der Stammname in der Familie. Ich würde ihn sicher auch erhalten haben, wenn mein Vater nicht die Spekulation mit Hugh im Kopfe gehabt hätte. Es gab einmal eine ununterbrochene Reihe von Harolds bis zu meinem Urgroßvater. Dessen ältester Sohn führte ebenfalls den Namen, starb aber, und sein Sohu, Ralph, Hughs Vater, pflanzte den Stamm fort. Der jüngste der drei Brüder hieß Guy und war mein Großvater"" „Da wundere ich mich, daß Herr Hugh nicht den Namen Harold bekam", bemerkte Skott. Der junge Mainwaring stieß eine Weile, wie überlegend den Ranch seiner Zigarre tn Ringeln von sich, dann sagte er langsam: „Ganz recht, aber der alte Onkel Ralph hatte außer Hugh noch einen Sohn, und dieser hieß Harold." „Ah so! Nie hörte ich, daß Herr Hugh einen Bruder besaß." „Jo, er hatte einen Bruder, dieser starb jedoch schon vor vielen Jahren. Mit ihm ist übrigens eine ziemlich dunkle Geschichte verknüpft, deren Einzelheiten ich aber nicht kenne, da mein Vater hin und wieder nur einmal eine Anspielung darauf machte. Ich weiß, daß Harold der ältere Sohn war und der Vater ihn enterbte, weil er gegen- 751 seine Wünsche geheiratet hatte. Baid darauf starb der alte Herr ans Gram darüber, und nicht lange nach dem Tode des Vaters kam Harold auf dem Meere um." „Hinterließ er Kinder?"" „Ich habe nie etw-as davon gehört; aber selbst wenn er Kinder gehabt hätte, würden auch sie enterbt worden sein, denn Onkel Ralph war ein harter Mann und erlaubte sogar nicht mehr, daß Harolds Name vor ihm genannt wurde. Auch Hrrgh muß gänzlich mit seinem Bruder auseinander gekommen sein, denn auch er duldete nie, daß dieser in seiner Gegenwart erwähnt werde." Nach beiderseitigem Schweigen sagte Skott: „Ich glaube, Hugh Mainwaring fühlte sich nicht glücklich."" „Ta haben Sie recht. Ich werde nie die letzten Worte vergessen, die er zu mir am Abend vor seinem Geburtstag sprach: Mein Junge', sagte er, ,mögeft du, wenn du mein Alter erreicht haben wirst, auf eine glücklichere Vergangenheit zurückblicken können, als ich es zu tun vermag'. Ich bin fest überzeugt, daß dieses Weib, die La Grange, hier dahinter steckt, und sie wird wohl ganz sicher auch die Anstifterin all des jetzt geschehenen Unheils sein." Tas Gespräch drehte sich nunmehr eine lange Weile um das Geheimnis, das die letzten Ereignisse einhüllte. Alle darüber ausgetauschten Mutmaßungen brachten die beiden jungen Männer aber keinen Schritt der Lösung näher. Als sie sich spät iit der Nacht trennten, sagte Hugh Maini- waring: „Mein erster Besuch in diesem Lande hat mir ganz sonderbare Erlebnisse gebracht, und Gott weiß, wie alles enden wird; auf eines aber werde ich immer mit Freude zurückblicken, und das ist, Ihre Bekanntschaft gemacht zu haben. Ich hoffe, daß wir von dieser Stunde ab Freunde sein und es für alle Zukunft bleiben werden, wenn uns auch der Ozean voneinander trennen sollte!" Beide reichten sich die Hand, Statt sprach dabei ernst: „Ja, das ist auch mein Wunsch; sind Sie aber nicht etwas sehr sanguinisch? Bedenken Sie, wie wenig wir voneinander wissen und unter welchen Umständen wir uns kennen- lernten. Die Zukunft Lunte doch noch manches offenbaren, was mir Ihre jetzt so warm angebotene Freundschaft wieder entziehen könnte."" „Nein, wen ich einmal in mein Herz geschlossen habe, der bleibt auch drin. Ich bin Ihr Freund, und was auch kommen möge, ich werde zu Ihnen stehen, das sollen Sie sehen!" „Nun, so sei es denn, Hugh"", erwiderte Skott, gerührt den jungen Engländer umarmend. „Seien wir Brüder. Ich dante Dir und hoffe, Tu wirst halten, was Tu qe- sagt hast,"" (Fortsetzung folgt.) Plaudereien aus der Kaiserstadt. (Nachdruck verboten.) Vom Biüethandel. — Theater parse. Ter Noland von Berlin. Eines der schlimmsten Uebel im Theaterleben der Großstadt das angcblia) leider nicht auszurotten ist, zeigt sich im Billett- yandel, zumal bei jenen Theatern, die einen starken Zuspruch von auswärtigen Besuchern aufweisen. Man kommt beispiels- wepe an die Tageskasse des Metropoltheaters, in dem man jetzt e-ne Folge von Theaterdekorationen usw. mit etwas dramati- lcmm Aufputz und nicht immer selbsterfundenen witzigen Pointen gwt und man möchte sich zu diesem schönen Ragout einen guten Ptatz für d?n folgenden oder überfolgenden nächsten Tag sichern afcr verbindliche Oestreich«, der an der Kasse sitzt, zuckt indessen o:e stutzen schultern und bedauert unendlich. Es ist von den gewünschten Plätzen nichts mehr zu haben. Alles schon vcr- gmyen Für heute, für morgen, für übermorgen und weiter ,,^re Herren von Maxim" — so heißt nämlich der neueste „Schlager dieses bestgelegenen Berliner Theaters — üben eben xme Anztehungsbmft aus. Nur wenn man kurz vor der Vorstellung ore Behrenstraße passiert, merkt man, daß diese Anz-e^mgskrast MeMrch auf Leute wirkt, die garnicht die Ab- Iicht Haben, slch „dre Herren von Maxim"" anzusehen. Tenn er!a§rt mrtn. w einem halblaut, beinah freund- chastlrchen Ton, daß man euren ganz ausgezeichneten Platz, erste Rerhe Äer zwMe Rerhe,^ denselben, den man vor drei Tagen bestellen versucht hat, für ein kleines Aufgeld von nur zn-er Marl — manchmal auch etwas mehr — von dem Wackern raiL erlÄ2-F,m- Das ist ein organisiertes Geschäft mit gewrssenhafter Buchstlhrung und zahlreichem Personal. Und alle ^ersuche diesem parasitischen Getriebe ein Ende zu machen, l5™e.r gescheitert. Auch die Intendanz der Königlichen^ Theater hat tm vorigen Jahre durch veränderte Einrichtungen im Billetverkauf einen Anlauf genommen, den dunklen Existenzen das Handwerk zu legen: vergeblich, wie der Dienstag abend mit seiner Leoncavallo-Premisre deutlich gezeigt hat Es war übrigens ein Rekord, den die Zähigkeit dieser Geschäftsleute dabei aufgestellt hat. Schon am Sonntag abend iiämlich standen vor der Theaterkasse unter den Linden Männer und Jünglinge, um Queue zu bilden bis zum andern Bormittag, wo die wenigen für den Verkauf an das Publikum verfügbaren Plätze zu haben sein sollten. Eine lange Dezembernacht hindurch haben die Herrschaften geduldig gewartet und ihren Platz in der Reihenfolge behauptet, um die diesmal besonders kostbaren Billets zu ergattern. Und es war der Mühe wert. Tie Preise gingen fabelhaft in die Höhe, sodaß Enthusiasten zuletzt für 100, ja für 200 Mark nicht mehr in der Lage waren, einen Parkettsessel zu erwerben. Der Kaiser hatte „Theater parse"" befohlen. . Dieses Parade-Theater verlangt von den Zuschauern Ballkleidung, von den Damen sogar ausgeschnittene Toiletten, eine Vorschrift, deren Befolgung Exzellenz Hülsen streng überwachen läßt, sodaß bei der letzten dieser Gelegenheiten Damen im geschlossenen Kleide, mochte es auch noch so elegant sein, mit höflichem Bedauern von bin Logenschließern nach Haus geschickt wurden. . Man hatte sich diese Lektion gemerkt, wie die lieben Berlinerinnen ja für alles ein williges Ohr haben, was mit Touettensragen zusammenhängt und zur Bereicherung des Kleider- fchrankes beizutragen vermag. Und Ruggiero Leoneavallo konnte sich nicht beklagen. Es war ein blendend festliches Haus, was seiner zehnjährigen Arbeit, dem endlich 'vollendeten „Roland von Berlin" zum ersten Male lauschte. Zehn Jahre find eine lange I Zeit. Aber man muß auch den Apparat bedenken, der allein dazu nötig war, aus dem prächtigen Roman von Willibald Alexis einen Text zu schneidern, über den sich der märkische Dichter in seinem thüringer Grabe sicher umgedreht hat, sofern ■ ihm nach dem kleinen Friedhof in Ariistadt, wo er neben der Marlitt seine Ruhe gefunden, Kunde von diesem italienischen salat geworden sein sollte. Leoneavallo versteht nämlich nicht deutsch und traute sich wohl auch nicht Talent genug zu, diese Barbarensprache zu erobern. Ter Alexis'sche Roman mußte ihm also zunächst erst in sein geliebtes Italienisch übertragen werden, woraus er bann, das Material zu seinem Textbuch schöpfte. Erst dann kam die Arbeit des Komponisten. Und als diese vollendet war, lag natürlich eine italienische Oper vor, deren Text wiederum von einem Opernfachmann ins Deutsche übersetzt wurde. Von märkischer Erde kann sonach wohl kaum ein Hauch in diesem mit starkem äußeren Beifall aufgenommenen Werke zu spüren sein. Tie den Zuschauer immer in Spannung erhaltende bunte Handlung ist, wie schon angedeutet, sehr willkürlich gestaltet, und hat mit den Vorgängen, wie sie die Geschichte kennt, wenig mehr zu tun. Der „Roland von Berlin"" könnte ebensogut in einer süddeutschen oder italienischen Stadt spielen. Brandenburgisches ist außer den Namen der Handelnden Personen nichts darin. Natürlich ist der Kampf der Städte gegen den Kurfürsten im Sinne jenes Wappens am neuen Rolcmdbrmrnen, das den Berliner Bären in den starken Fängen eines Adlers zeigt, glorifiziert. Der aufständische Bürgermeister, den bei Alexis die stürzende Rolandsäule erschlägt, sagt bei Leoneavallo Pater peccavi und Jung Henning, der tapfere Geliebte des Bürgermeistertöchterleins muß sterben. .Wollte das Leoneavallo, um von der Schablone abzuweichen, oder um einen dramatischen Höhepunkt für seine Musik zu schaffen, die seine „Bajazzi"" in keinem Akte übertrifft, aber manchmal deutlich wiederholt? Es wird eine geraume Zeit dauern, bis das endgiltige Urteil über dieses mit so viel äußerem Pomp inszenierte Werk feststeht. Am materiellen Erfolg ledoch, der, wie so oft, davon unabhängig ist, wird cs dem Maestro inzwischen nicht fehlen. Die Leiter verschiedener großer Opernbühnen haben nach der Premisre schon die Verhandlungen eingeleitet, um den „Roland von Berlin"" auch auf ihren Brettern erscheinen zu lassen. Ter Kaiser hat beit Komponisten mit dem Kronenorden 2. Klasse ausgezeichnet und seiner Gattin ein Schmuckstück überreicht. Das Publikum ist in Verzückung geraten und hat, ehe Leoneavallo in fein Hotel fuhr, vor dem Opernhause eine begeisterte Huldigung improvisiert. Wer trotz alledem mußte ich an Spontini denken, der im gleichen Haufe einst noch viel reichere Lorbeeren geerntet, während Karl Maria von Weber mit seiner Freischützpremisre ins Schauspielhaus abgeschoben wurde. Gasparo Spontini, der Günstling der höfischen Kreise jener Zeit, ist längst ein toter Mann; aber die deutsche Musik des damals über die Achseln angesehenen Dresdener Meisters hat sich Unsterblichkeit errungen. . . . A. R. WerhnachtsSücher. ■— Christkind. Bilder und Lieder von Paul Mohn und Karl Gerok. Verlag von Greiner u. Pfeiffer in Stuttgart. Preis 3.50 Mk. — Jesu Kindheit wird hier in 13 großen Kartonbildern dargestellt: von Mariä Verkündigung an bis zn der Eltern Flucht nach Aegypten. Es sind Bilder liebevoller Kleinmalerei. Tie heilige Geschichte spielt nicht in der dem kindlichen Denken fremden morgenländischen Welt, sondern im Heimatlande. Die Knaben barfuß in kurzen Hosen, mit blonden Haaren und roten Pausbacken, die Mädchen mit langen Zöpfen, in bunten Röckchen und weißen Schürzchcn: das sind - 752 deutsche Jungen und Mädels; die Hirten in halb altdeutscher Schäfertracht, der Wächter mit der alten Laterne, das alles ist dem Kindesauge und Kindesherzen verständlich und vertraut. Ter Realismus wirkt hier aufs beste. Es liegt etwas ganz eignes darin: dort ziehen die drei schwarzen Weisen aus dem Morgenlande im tiefen, nordischen Schnee mit Rotz und Reitern und Kamelen bei Sternenschein durch die Turmtore einer alten deutschen^ Stadt ein; hier werden wir in Josephs Haus geführt: es ist das Heim eiues deutschen Zimmermeisters aus der goldnen Zeit des Handwerks. Tas find die alten Butzenscheiben, das ist deutsches Handwerkszeug, deutsche Zimmermannsarbeit — und doch darein etwas Fremdes gemischt, das die Gedanken nickt haften lätzt an der Zeit des Mittelalters, das sie emporhebt in die Welt der Phantasie, die Welt des Kindes. Und über allem der Zauber der Christnacht, des Evangeliums. Zu diesen Bildern köstliche, erläuternde Verse des berühmten Stuttgarter Prälaten Karl Gerok, oft im Zwiegespräch, dann um so lebendiger und verständlicher für die Kinderseele, die so gern mit sich selbst Zwiesprache hält. — Werden und Vergehen. Eine Entwicklungsgeschichte des Naturganzcn in gemeinverständlicher Fassung von C a r u s Sterne. Sechste nenbearbeitete Auflage herausgegeben von Wilhelm B ö l s ch e. Mit zahlreichen Abbildungen im Text, i vielen Tafeln iisw. Vollständig in 40 Lieferungen je 50 Pfg. j Verlag von Gebrüder Borutraeger in Berlin SW. 11, Tessauer- i stratze 29. — Ter erste Band dieses in seiner Art klassischen ‘ Werkes liegt nunmehr in neuer Auflage abgeschlossen vor und erlaubt ein Urteil über die Bearbeitung durch Wilhelm Bölsche. Zweifellos hat die Verlagsbuchhandlung eine glückliche Wahl in der Person gerade dieses Bearbeiters getroffen. Bölsche hat sich mit seltenem Takt und feinem Verständnis seiner Aufgabe entledigt. Ter erste Band zeigt an vielen Stellen — namentlich in den ersten Kapiteln — die bessernde Hand. Tas Ganze hat entschieden gewonnen, insofern es wieder einen einheitlichen straffen Faden erhalten hat. Auch das Jllustrationsmaterial ist verbessert worden. So steht das Werk wieder auf der Höhe und bietet in glänzender Darstellung ein umfassendes einheitliches Gesamt- gemäide der Weltenentwickelung. Fügen wir noch hinzu, daß sich dem inneren Werte auch eine vortreffliche äußere Ausstattung anschließt, so erscheint „Werden und Vergehen" als ein Werk, das in keinem deutschen Hause fehlen sollte. Heft 12 und 13 der „Illustrierten Geschichte der Deutschen Literatur" von Prof. Tr. A. Salzer sind kürzlich erschienen. Prof. Tr. Salzer hat sich jetzt schon durch diese Literaturgeschichte einen Ruf begründet, indem er die dichterischen Erzeugnisse gerecht bewertet, sich mit den neuesten Ergebnissen der literarhistorischen Forschung vertraut zeigt und ein sicheres ästhetisches Urteil bekundet. Dieses Werk ist für weitere Kreise der Gebildeten bestimmt und deshalb in allgemein verständlicher Weise geschrieben; aus einen gelehrten Apparat in Anmerkungen usw. verzichtet der Verfasser, sucht aber durch genaue Darlegung der historischen Entwicklung das Verständnis für die einzelnen Perioden zu fördern, was ihm insbesondere in der sprach- und kulturgeschichtlichen Einleitung und in der Darstellung des Verhältnisses der deutschen Literatur im Mittelalter zu der lateinischen Dichtung gelungen fein dürfte. Dabei gibt der Verfasser, um seine ästhetischen Urteile zu begründen und zu stützen, bei den bedeutendsten Literaturwerken Skizzen des Inhaltes, die bei aller Knappheit geschickt und vorsichtig abgefaßt sind und sich unterhaltend lesen. Um jedoch auch vom Original eine Vorstellung zu geben, sind Textproben mit neuhochdeutscher Uebersetzung eingestreut (so auch bei der lateinischen Dichtung in der Ottonenzeit: Waltharlied. Ecbasis Captivi, Ruodlieb). Eines zeichnet diese Literaturgeschichte äußerlich noch vor anderen aus, und das ist ihre geradezu glänzende Illustration. Nach jeder Hinsicht reiflich erwogen und mit Bedacht ausgetvühlt, dienen die bildlichen Beigaben vor allem zur Belehrung und zur Förderung des Verständnisses des Textes; sie zeigen die Kultur der alten Germanen, die Entwicklung der Schrift, die unbeholfene Ausführung bildlicher Darstellungen in der Miniaturmalerei, die Ausstattung der Büchertitel in verschiedenen Zeiten, die Handschrift unserer Literaturgrößen in Faksimiledrücken und natürlich auch ihre Bildnisse. Besonders aber in farbigen Tafeln ist Hervorragendes geleistet;, die Beilagen z. B. nach der großen Heidelberger Liederhandschrift und von wunderbarer Frische und Treue. So viel läßt sich schon jetzt sagen, daß es sich ganz besonders für die,, Heranwachsende Jugend, für die beiden oberen Klassen des Gymnasiums eignet. Möge es also in Schülerbibliotheken fleißig gelesen werden. — Der deutsche Spielmann. Eine Auswahl aus dem Schatze deutscher Dichtung für Jugend und Volk. Herausgegeben von Ernst Weber mit Bildern von deutschen Künstlern. Jedes Bändchen steif kartoniert mit farbigem Titelbild von I. V. Cissarz in Darmstadt. Bündchen 8; Legenden, Bändchen 9: Arbeiter Bändchen 10: So ld a t e n, Bändchen 12: Frühling, Bändchen 15: Winter. Jedes Bändchen 1 Mk. — Es ist eine wahre Herzensfreude nicht nur für Kinder — wenn auch für diese in- erster Linie — sondern auch für Erwachsene, in diesen Spielmanns-Bänden mit ihrem köstlichen Inhalt, der tote ein Jungbrunnen auf Seele und Geist wirkt, und mit ihre« ganz prachtvollen, im besten Sinne modernen Illustrationen zu lesen. Es kann keine bessere, gesündere Nahrung für Geist, Phantasie und Gemüt geben als diese ungemein glücklich ausgewählten Dichtungen. Tas ist tvahrhaft Kunst fürs Volk und speziell für die Jugend. Jeder dieser trefflichen Bände kostet nur 1 Mk. Darum sei die Anschaffung doppelt warm empfohlen. — Ter deutschen Hausfrau Soll und Haben. Wirtschaftsbuch für alle Tage des Jahres. Preis geb. 1 Mk. Max, Hesses Verlag, Leipzig. — Dieses Buch liefert eine vollständige Uebersicht der täglichen, monatlichen, sowie jährlichen Ausgaben. Tie Ausgaben werden hier zunächst täglich unter den vorgedruckten Rubriken je nach Art eingetragen, zum Schluß des Monats addiert und in die nebenstehende Kolumne für Summierung der , Ausgaben übertragen. Die Hausfrau ersieht dann genau, was sie jeden Monat für Brot, Fleisch, Zucker, Kaffee usw. einzeln und insgesamt ausgegeben hat. Die Einrichtung ist übersichtlich. Die Werke des Herrn. In einer Sternetrnacht, klar und kühl. Wandelt' ich einsam am Strande, Kein Lüftchen wehte, der Mondschein fiel Lächelnd auf schlummernde Lande. Es wiegte die See sich in sanfte Ruh'. Kein Wölkchen am Himmelsbogen. Ta störte: „Wie schön, Natur, bist du!" Mein Jubel das friedliche Wogen. Durchs Weltenall schweifte unzählige Mal Mein Auge andächtig wieder, Dort gaben zurück Gebirg und Tal Entzückende Zauberlieder. Zu preisen schienen aus ewigen Höhn Tie Sterne in hehrem Gesänge, Und wallende Wellen spielten schön Melodien von goldenem Klange. In dumpfen Akkorden fielen ein Gestirn und Erde zu toben: „Ties, Vater, sind die Worte Dein!" Ich blickte stumm nach oben. Adolf Metz. Kunst. Tie „Moderne Kunst" in Meisterholzschnitten ist vom Verlag von Rich. Bong in Berlin in einem neuen Jahresband zu einem Prachtwerk mit reicher Goldpressung aus- gestaltet worden. Der Band enthält zirka 300 Reproduktionen, darunter 85 große Kunstbeilagen, und es ist eine Freude für jeden Kunstfreund, in dem Bande zu blättern, der eine Kunstausstellung im Kleinen genannt werden könnte. Tie sorgsame Ausführung der Blätter im einzelnen und das elegante, saubere Gewand, in welchem die Meisterbilder gesammelt erscheinen, machen das Werk zu einer dauernden Zierde jeden Hauses. Es wird damit ein Ueberblick über das gesamte Kunstschaffen des In- und Auslandes gegeben, und die wertvollsten Darbietungen der großen Kunstausstellungen werden mit großer künstlerischer Treue vorgefnhrt. Während im ersten Teil nur das Auge feine Freude an den aneinandergereihten großen Kunstblättern hat, wird in einem zweiten Teil des Werkes auch der geistigen Unterhaltung vollauf Genüge getan, indem eine große Zahl vorzüglicher Romane, Novellen Humoresken, Künstlerbiographien u. bergt, die zum großen Teil wieder mit Text- illustrationen versehen sind, dargeboten werden. Auch dieser neueste Prachtband kostet, wie die übrigen Jahrgänge, nur 18 Mk. Tie früher erschienenen Bände 1—18 sind auch noch vorrätig und zum selben Preise zu beziehen. Bier-Reise. Nachdruck verboten. Wie bitten unsere bierfesten Leser — auch Damen sind uns sehr willkommen— uns aus einer Heinen Bierreise zu begleiten. Um zu erfahren, an welchem Ort wir uns befinden, ist es nötig, die Prüfung der Biere in einer bestimmten Reihenfolge vorzunehmen, alsdaim ergeben die Anfangsbuchstaben der verschiedenen Bräus den gesuchten Namen. Augustinerbräu — Eberlbräu — Erlanger Exportbier — Grät;er Bier — Löwenbräu — Nürnberger Exportbier (Reif) — Nürnberger Exportbier (Tücher) — Rizzibräu. i Auflösung in nächster Nummer., Auflösung des Auszählrätsels in vor. Nr. Die Auszähümg beginnt mit dem 5. Buchstaben. — Tas Sprichwort lautet: Gesetz ist mächtig, mächtiger die Not. Redaktion: August Goetz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Universitäts-Buch- undSteindruckerei. R. Lange, Gießen-