Montag den 15. August» itg 'M •rs'i. & .?• I K i d Gin angenehmes Kröe. Humoristischer Roman. Von Victor von Reisner. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Schon am nächsten Tage wurde damit begonnen. Anstatt des gewohnten Kaffees gab es zum Frühstück Tee und dazu Weiche Eier. Herr von Höchstfeld schnitt ein verwundertes Gesicht. „Weißt Du, liebe Eveline", meinte er, „im Winter lasse ich mir Tee gefallen, aber im Sommer bedanke ich mich dafür." „Es ist nur wegen der Eier, die aufgebraucht werden Müssen", belehrte sie ihn, „denn zum Kaffee kann ich 'fie Euch doch unmöglich vorsetzen." In der Hoffnung, daß diese Leidenszeit nicht zu lange währen würde, und um auch nicht den Kindern mit bösem Beispiel voranzugehen- gab er, sich zufrieden. Zum zweiten Frühstück wurden Eierspeise und hartgekochte Eier serviert. „Du willst uns wohl überhaupt nur mehr mit Eiern füttern?" fragte er da schon gereizter. Aber erst beim Mittagstisch offenbarte sich ihre volle Eierstrategie. Zuerst kam Suppe mit Eieretnlauf — als Zwischeu- gericht fricassierte Eier — dann Hühnerfricassee mit drcker Eiersauce und dazu Kopfsalat mit sehr vielen Eiern garniert, und zum Schluß Eieromelettes. Das Abendbrot lieferte zum größten Teil auch der Hühnerhof. Weiche Eier, harte Eier und Eier auf Butter machten den Anfang, Eierkuchen, Eier mit Speck und Rührei bildeten die liebliche Fortsetzung, und vorm Schlafengehen gab es, trotz der Hitze, zum allgemeinen Gruseln noch einen recht dicken Eierpunsch Dies war der erste Etertag, und der nächste begann natürlich abermals mit Eiern. Als Herr von Höchstfeld zum Frühstückstisch! trat und sein Blick gleich wieder auf Eier ftel, wurde ihm ganz übel. „Das halte ich nicht aus, liebe Eveline", klagte er, -,Mit Eiern geht man zu Bett, mit Eiern steht man wieder auf! Ich komme mir ja schon wie das Gelbe vom Ei vor! Wenn Du das so werter treibst, dann werde ich nächstens nicht mehr sprechen, sondern krähen." „Kikerikis kreischte Erna sofort in solch "hohem Diskant, daß sich alle vor Schmerz dre Ohren zuhalten mußten. „Hali den Schnabel!" schalt die Mutter. „Siehst Du, Papa", fing Erna das Wort auf, „Mama bewegt sich schvn ganz rm Bilde —. ich habe keinen Munde mehr, sondern einen Schnabel. Jetzt fehlt nur noch- daß sie mich und Erich ihre Kücken nennt, sich die Henne und Dich den Gockelhahn!" „Und anstatt ins Bett gehen wir dann auf die Hühnersteige schlafen", gütig der Vater auf ihren Schmerz ein, Frau von Höchstfeld sah ihn bitterböse an. „Wenn es Dir nicht paßt", sagte sie indigniert, „bann bitte, besorge doch Du die Hauswirtschaft, ich weiß ohnehin nicht mehr, was ich Euch vorsetzen soll. Einen Schlächter gibt es ja hier nicht und der in Mariance schlacktet auch nur alle vierzehn Tage einmal! Wenn Du übrigens glaubst, die Eter besser verwerten zu können, dann tu Dir reinen Zwang an, mir soll es nur lieb sein." „Aber, liebe Eveline, so nimm doch nicht gleich alles so furchtbar tragisch", bat er, „ich habe Dir doch keineswegs einen Vorwurf machen wollen." „Ich könnte mich wälzen vor Lachen", schrie Erna vergnügt dazwischen. Frau von Höchstseld war einfach starr. -,Erna!" rief sie entsetzt, „was ist das für ein Ausdruck V* „Pardon, ich wollte sagen: kugeln", entschuldigte sich diese. „Ein junges Mädchen hat sich weder zu wälzen, noch zu kugeln!" erklärte die Mama voller Empörung. „Du verwilderst ja hier vollkommen! Woher hast Du denn nur diese neue Ungezogenheit?" „Das habe ich so vom Herrn Pfarrer gehört", erklärte diese mit harmloser Miene. „Natürlich- vom Pfarrer, das könnt' ich ntir ja denken", Brummte der Major, „bei allem irgendwie Unangenehmen steckt doch er sicher dahinter!" Erich, der sich absichtlich passiv verhielt und nur mehr bei völlig unverfänglichen Themas mitsprach, ging stillschweigend hinaus. Draußen erwartete er jedoch die Kleine und nahm sie bet ihrem Erscheinen sofort ins Gebet. „Du solltest doch nun nachgerade selbst so gefeit sein, dem Vater nicht neuen Stoff zum Aerger zu geben", redete er auf sie ein. „Hast Du denn wirklich, nicht so viel gesunden! Verstand, um Dir zu sagen, daß Du ihn durch, das fortwährende Erinnern an den Pfarrer nur unnötigerweis« reizest?" Erna zog ein schiefes Mäulchen. „Sieh uur, sieh, auf einmal pochst Du auf meine Gescheitheit und auf meinen gesunden Verstand", warf sie ihm vor, „sonst aber sekundretst Du der Mama und hetzt sie sogar gegen mich auf." „Dergleichen Beschuldigungen verbitte ich mir ganz entschieden", verwies er sie, „wenn Du ungevechtfertigterwei.se einer Dummheit beschuldigt wurdest oder Mama einen unüberlegten, wenn auch übermütigen Streich, aufbauschte, habe ich noch stets Deine Partei ergriffen. Daß Du mir so selten dazu Gelegenheit gibst und mich meist zu einem strengen Urteil zwingst, tut mir selber leid, aber die Eltern gegen Dich aufzuhetzen, ist mir sicherlich Nie eingefallen. 482 Diesen völlig ungerechtfertigten und abscheulichen Vorwurf hattest Du Dir ersvaren können!" »Ich habe es doch gar nicht so bös gemeint", lenkt« Erna kleinlaut ein. „Dann überlege künftig, was Du sprichst", riet ihr der Bruder, „denn wenn ich auch weiß, daß Du eine kleine, alberne Urschel bist, der man schon eine gehörige Portion Dummheit zu gute halten muß, so habe ich Dich doch stets lieb gehabt, und deshalb schmerzt es mich, wenn Du Dich auch unüberlegt und ohne etwas böses dabei zu denken zu solch beleidigendem Vorwurf hinreißen läßt — solch ein Gedanke durfte Dir doch überhaupt nie kommen!" Erna stand ganz zerknirscht da und kämpfte vergebens gegen die aufsteigenden Tränen au. „Nun, nimm es Dir nur nicht zu sehr zu Herzen", mußte er sie jetzt sogar noch beruhigen — versprich mir, von nun an gesetzter sein zu wollen und den Eltern den Kopf nrcht noch heißer zu machen, dann ist alles wieder gut." „Du sollst gewiß keinen Grund mehr zu einer Klage haben" gelobte sie feierlich, „hier hast Du meine Hand zum Pfände, daß ich mich fortan genau so betragen werde, wre es sich für eine junge Dame unseres Standes gehört." Er reichte ihr vom Pferde, das ihm mittlerweile vor- gefuhrt worden war, die Hand und sprengte dann, ein ungläubiges Lächeln auf den Lippen, davon. Sobald er zum Tore hinaus war, machte Erna einest gar nicht standesgemäßen Luftsprung und stürzte nach der Rumpelkammer, m deren dunkelstem Winkel sie ihren Schwimmanzug vor den Argusaugen der Mama verborgen Einen Moment fiel ihr das eben gegebene Versprechen em, dann aber sagte sie sich- daß auch andere junge Damen dem Schwimmsport huldigten,, daß dieser somit an und i unschicklich sein könne. Freilich- jene taten es ja allerdings nur in den zu diesem Zweck errichteten, streng abgeschlossenen Anstalten; da aber hier eine solche nicht existierte und wobl auch nie existieren würde, so war es von Mama entschieden bitter unrecht, sie zeitlebens in die Badewanne verbannen zu wollen. Das hätte noch einen Sinn gehabt, wenn je jemand an den Ufern entlang gegangen wäre, aber seit ihrer ver- unglückten Kahnpartie hatte sie dort nie wieder eine mensch- liche Seele erblickt. Und wäre wirklich das kaum Annehm- bare emgetroffen konnte sie sich da nicht mit Leichtigkeit im Schilf vor indiskreten Blicken verbergen? „. "dlch was, ich weiß doch schließlich auch, was sich ! setzte sie ihrem nicht ganz reinen Gewissen als " Trumpf vor, entledigte sich rasch ihrer Kleider, schlupfte in den Schwimmanzug, zog die Kleider wieder darüber und huschte wie eine Katze zum Hause hinaus. Kurz darauf fuhr Gräfin Stepenaz mit Ljubiza und eskortiert von Erich, der sie auf dem Wege getroffen hatte, am Gutshof vor. ' ' Er geleitete die Damen in den Salon und bat um Entschuldigung, um Mutter und Schwester herbeizurufen. Das war aber leichter versprochen als gehalten, denü von Erna war natürlich keine Spur zu entdecken, und Mama fonberBarcrtoeffe auch absolut unauffindbar. Da er schließlich die Gaste nicht noch länger allein lassen konnte, pav er den Auftrag zum weiteren Suchen und kehrte entschuldigend in den Salon zurück. „Wissen & was, Herr von Höchstfeld", schlug ihm die Gräfin vor, „zeigen S' uns derweil den berühmten Hühnerpalast, von dem schon das ganze Komitat spricht/' „Man tut Mama unrecht, sich deshalb über sie lustig zu machen", protestierte Erich ernst, „denn sie hat wirklich die besten Absichten." Die Gräfin lachte hell auf. „Ach was denn nit noch, wer macht sich denn lustig'" meinte sie heiter, „aber, daß wir so etwas komisch finden, kann man Uns doch wirklich nit verargen — es ist und vleibt doch einmal g'spaßig. Und nun kommen S' und machen S' uns den Eicerone." Im ALgehen drückte ihm Ljubiza die Hand. „Es ist schön von Ihnen, daß Sie sich Ihrer Fran Mama so warm annehmen", sagte sie schlicht. Die Gräfin^ die alles sah und hörte, wandte sich schnell um. ' ' ,,, vielleicht, daß mir daS von ihm nit auch g'fallt? fragte sie ,anz gekränkt, und Erich gleichfalls dre, Hand gebend, fugte sie mehr aufrichtig als klug hinzu: „Sre sind überhaupt ein Mordskerl, schad, daß nit Ihre ganze Familie a so ist." ' , "Was an mir liegt, soll gewiß zu ihrer Besserung geschehen", versicherte Erich mit leichtem Spott. „Jessas na. Sie werden doch nit auch gleich den Ge- schwollenen spielen, und ein' Scherz nit verstehen", rief die ^rafm. erstaunt. „Weiß Gott, dann hätt i mich in Ihnen gründlich g'tauscht." „Nein, nein, Frau Gräfin", beruhigte sie Erich lachend, „Sre haben sich nicht getäuscht, und rch werde mir wirklich ernstliche Mühe geben, dafür zu sorgen, daß Vater und Mutter Sie und die Ihrigen auch fo gut verstehen wie ich." „Endlich einmal ein vernünftiges Wort", sagte die Gräfin aufatmend, „dafür verdienten S' eigentlich einen Kuß, und wenn ich noch in denr Alter meiner Kleinen wär' sollten S'ihn auch gleich kriegen." „Befiehlst Du vielleicht, daß ich für Dich einsprinqe?" fragte Ljubiza keck. Die Mutter drohte ihr mit dem Finger. „Nein, nein, das ist gar nit nötig", meinte sie, „er wird sich schon mit dem guten Willen zufrieden geben müssen." Erich war es Bet Ljubizas Vorschlag gantz. heiß geworden, und am liebsten hätte er sie auf der Stelle an sich gerissen; als wohlerzogener junger Mann verstand er es wdoch, seine überfchäumendeu Gefühle zu bemeistern, und sich über der Gräfin Hand beugend, bat er mit erzwungener Bescheidenheit: „Zum Ersatz gestatten Sie mir wohl, Ihnen die Hände zu küssen." „Das sei Ihnen in Gnaden erlaubt, und der Kleinen dürfen Sie's für Ihren guten Willen auch tun — aber, das bitt t mir aus, nit auf die Handschuh, denn das würde ja nur irgend einem Azorl oder sonstigen toten Vicherl und nit uns gelten." So im scherzenden Gespräch dahinwandernd, kam man zu dem Geflügelhof, in dessen Tür der Schlüssel steckte. „Mama scheint also hier zu sein", meinte Erich, und unwillkürlich entschlüpfte es ihm, „ich begreife gar nicht, wie mir der Gedanke nicht sofort kam." Als er nun aufklinken wollte, ertönte von innen eitt energisches: „Draußen bleiben!" „Manu, was soll denn das bedeuten?" fragte die Gräfin verwundert und guckte durch die offen gebliebene Mrspalte in den Hof. „Nein, aber das ist doch wirklich zu komisch", flüsterte sre, dabei krampfhaft das Lachen verbeißend, „Ihre Frau Atama scheint ja Pen Hühnern Turnunterricht zu geben." Und tatsächlich machte es für den Uneingeweihten den Eindruck, als ob hier mit emsigem Bemühen eine Sensationsnummer in Tierdressur für irgend ein Spezialitätentheater vorbereitet würde. Der Hof war der Breite nach durch zwei lange Leiters in gleiche Hälften geteilt. In der einen Hälfte stand Frau von Höchstseld selbst, in der anderen ein kleiner Junge, der mit einer Haselnußgerte bewaffnet, die Hühner einzeln MM Ueberfliegen des Hindernisses zwang. Endlich als das letzte Huhn übergesetzt hatte, wandte sich die Gräfin an Erich „I weiß gar nit, was Ihre Frau Mama hat", sagte sie mit unterdrückter Heiterkeit, „es ging ja alles ganz schön und glatt, und doch macht sie noch immer ein bitterböses Gesicht." Gleich darauf erschien Frau von Höchstfeld total echauffiert in der Tür und wurde beim Anblick des unerwarteten Besuches nicht wenig verlegen. „Ich hatte ja keine Ahnung von Ihrer Anwesenheit"/ entschuldigte sie sich nach der Begrüßung, „sonst hätte ich das ja für später lassen können." „Was haben S' denn da grad g'macht?" erkundigte sich die Gräfin neugierig. „Ach Gott, mir ist trotz der Ummauerung schon wieder ein Huhn weggekommen", klagte diese, „um die Leute nicht vielleicht doch grundlos des Diebstahls zu beschuldigen, habe ich die Hühner jetzt einzeln gezählt, und richtig — es fehlt wieder eins." Der Gräfin fiel es wirklich schwer, ernst zu bleiben. „Aber, meine liebe Frau von Höchstseld", sagte sie, nachdem sie die aufsteiaende Lachlust glücklich niedergekämpft hatte, „ich begreif« Sie nicht- Wir lassen unser« 483 WettaitsstEimgsöriefe. Von Paul Gartmann. (Nachdruck verboten.) (Schluß.) 10. ,Die Regierung der Vereinigten Staaten und die Weltausstellung. Korruption der Behörden. — Die Stadtverordneten von St. Louis. — Die Bundesregierung. — Das Gebäude der Regierung in der Weltausstellung. — Ein Muster-Postamt. — Die Liebe des Amerikaners zur Musik. — Die Negerfrage. Es ist eine offenkundige Tatsache, daß in den Vereinigten Staaten ..vieles faul" ist. .Im politischen Leben herrscht eine beispiellose Korruption, jmi> in den meisten lokalen Behörden und Verwaltungen spielen Unterschleife und Bestechungen die Hauptrolle. Unzählige Bürgermeister scheiden nach Ablauf ihrer Ämtsperiode merkwürdig prel reicher aus dem Dienst, als sie ihn angetreten haben. Dennoch passiert ihnen eigentlich dabei nie ein Mißgeschick, .ixt man hier allgemein den Grundsatz hat, nur die kleinen Diebe zu hängen. Es ist sehr bezeichnend, haß augenblicklich der junge Staatsanwalt Folk, der hier in St. Louis amtiert, deshalb eine berühmte Größe geworden ist, weil er es zum ersten Male gewagt hat, die freche Betrügerei der städtischen Behörden zu, entlarven. Tie Majorität der Stadt- verordneten-Versammlung .hatte seit vielen Jahren ein Konsortium gebildet, .das bei Lieferungsverträgen und anderen Abschlüssen den interessierten Personen seine Stimmen verkaufte. Man hatte eine ganz.feite Preisliste und der ..Obmann" war bevollmächtigt, ,auf Grund der hierin genau festgestellten Bedingungen Abschlüsse zu machen. Natürlich gerieten sich allmählich diese sauberen Stadtväter bei der Verteilung des ergaunerten Geldes gegenseitig in die Haare, und so hat es der genannte Staatsanwalt ziemlich leicht, das Belastungsmaterial zusammen zu bringen. Aber dieses Vorgehen bildet, wie schon erwähnt, .eine Ausnahme, die im ganzen Lande Aufsehen erregt. Sonst sind die Taschen der Gerichtsbeamten ebenso weit wie die Gewissen. . . Tie Theater-Besitzer, durch deren schimpfliche Gewissenlosigkeit beim Brande des Jroquoistheaters in Chicago fast .tausend Menschenleben vernichtet wurden, sind schließlich ebenso straffrei ausgegangen wie jetzt die Schuldigen der schrecklichen Newyorker Dampfer - Katastrophe, bei denen schmutzige Habgier und erbärmlichste Feigheit miteinander wetteiferten. Aber in diesem Chaos gibt es doch einen festen Punkt. Tas ist die Bundesregierung der Vereinigten Staaten selbst. Was „Onkel Sam" in die Hand nimmt, geht uneMttlich ehrlich zu. Das weiß auch jeder Bürger. Und selbst die größten Trustgauner, die für alles, was sich Polizei und Gericht nennt, nur ein Lächeln übrig .haben, weil es sich doch nur um die von ihnen bezahlten Kreaturen handelt, wagen es nicht, hie bekannte Bewegung mit Daumen und Zeigefinger zu machen, wenn die Bundesbehörden in Washington in Betracht kommen. Auf ihre pekuniäres und moralisches Eingreifen ist auch eigentlich das Zustandekommen der Weltausstellung zurückzuführen, die ohne diese Hilfe wegen des Mangels an Geld und des fehlenden Jnteresfes der europäischen Großmächte wohl kaum jemals ihre Pforten geöffnet hätte. Aber die Anhänger der „republikanischen" Partei die zurzeit alle Regierungsämter in Händen haben, wollten sich in dem sonst stets „demokratisch" wählenden Staate Missouri, dessen Hauptstadt St. Louis ist, gerne Freunde schaffen. Tas wird leicht begreiflich, wenn man erwägt, daß in wenigen Monaten die Präsidententvahl stattfindet. So gab man denn aus den Bundeskassen nicht nur ein Geschenk von 21 Millionen Mark für die Ausstellung, sondern man bewilligte ihr auch noch, als sie sich .in einer bösen Klemme befand, eine „Anleihe" in annähernd derselben Höhe. Fast noch wichtiger war jedoch, daß durch diese Stellungnahme die auswärtigen Mächte zur Beteiligung an der Ausstellung veranlaßt wurden, weil sie damit der Regierung der großen nordamerikanischen Republik einen Freund- schastsdienst zu erweisen dachten. So ist 'ja auch die Teilnahme Deutschlands lediglich auf politische Interessen zurückzuführen. Tie Regierung der Vereinigten Staaten hat aber noch mehr getan. Sie hat an einer günstigen Stelle des Geländes em eigenes großes Haus errichtet, .das durch die reiche Fülle der darin ausgestellten belehrenden und unterhaltenden Einzelheiten zu den besten und sehenswertesten der ganzen Ausstellung gehört. Hier befindet sich z. B. das große Postamt, das dem gesamten Briefverkehr des ganzen Ausstellungsterrains dient. Es ist als Musteranstalt eingerichtet und kann durch ein Trahtgitter von allen Seiten besichtigt werden. Sobald die Briefe hereinkommen, werden sie von halbwüchsigen Jungen so gelegt, daß sich die Marken stets in der oberen rechten Ecke befinden. Tann werden sie in großen Mengen in eine Maschine getan, die sie mit unbeschreiblicher Geschwindigkeit abstempelt. Sofort nehmen sie zwei Beamte in Empfang, die sie in eine große Anzahl von Säcken verteilen, die in einem eigens hierfür bestimmten Gestell aufgehänat sind. Sobald diese Arbeit vollendet ist, werden die Säcke geschlossen, .und wandern auf verschiedenen Wegen ihren Bestimmungsorten zu. Ihr weiteres Schicksal kann man dann in Keinen kinematographischen Apparaten betrachten. Einer von diesen zeigt z. B. .die Beförderung mittels elektrisch betriebener Wagen, die auf den Straßenbahnschienen laufen. Sie sind auch hier in St. Louis in Betrieb, wo man sie alle Tage sehen kann. Es find große, mit Sortiervorrichtungen versehene Waggons, die quer durch die ganze Stadt fahren. An jeder dritten oder vierten Straßenecke werden sie von den Boten der nahe gelegenen Postämter erwartet, die die von diesen gesammelten Briefe hineinwerfen und die für ihren Bezirk bestimmten in Empfang nehmen. . Viel betrachtet wird auch die dicht neben diesem Postamt untergebrachte Sammlung des Inhaltes der „dead letters", also der unbestellbaren Postsendungen. Ein ganzes Museuni der verschiedensten Waren ist 'hier zusammengetragen. Neben kostbaren Schmuckstücken, .Brillantringen und schönen alten Miniaturen finden sich auch einige Maiskolben und — eine große Kokosnuß. Tas spitzengeschmückte Korsett einer vornehinen Weltdame ist hier einer verbeulten Kindertrompete benachbart und zwischen beiden hockt trübselig .ein Keines Majolika-Karnickel. Ob sein Absender es hier .findet und wiedererkennt?! Aber Luch kleine Kontrebande findet sich unter diesen „dead letters". So einige Paar seidene Tamenstrümpfe, die zum Zwecke der Zollersparnis zwischen den einzelnen Blättern einer aus Frankreich hergeschickten „Drucksache" verborgen waren. Aber trotz aller Vorsicht wurden sie doch entdeckt, .und prangen nun hier als warnendes Beispiel. — Onkel Sam versteht eben keinen Spaß. Davon zeugen auch die anderen Ausstellungsobjekte im Regierungsgebäude. So die Maßregeln für eine hygienische Flfischbeschau, die vorzüglich ausgebildeten Einrichtungen der amerikanischen Kriegsschiffe und Arbeitsorganisationen aller Ministerien. Auch für die Belehrung des Publikums ist hier mancherlei getan, und an jedem Nachmittag.findet in einem größeren Hörsaal ein Experimental-Bortrag über das neueste Element, das Radium, statt. Diese Vorträge sind immer überfüllt, !vie überhaupt dieses Gebäude die stärkste Frequenz aufzuweisen hat. Es weiß eben jeder daß alles, was die Regierung unternimmt, aut und gediegen ist. — Sonst sieht es in vielen Gebäuden häufig sehr leer aus und die Verkäufer schauen sich fehnsüchttg nach irgend einem verirrten Lämmlein um, dem sie ihre Waren vorführen können. Wenn sie aber irgend ivelche Apparate besitzen, die Lärm machen, dann ändert sich sofort das Bild. Sobald im „Gebäude für freie Künste" die dort ausgestellten Riesenphonographen ihre Täfigkeit beginnen, dann ergießt sich sofort eine wahre Völkerwanderung dorthin. Gewöhnlich kreischen mehrere dieser männermordenden Maschinen durcheinander. Eine singt, eine rezitiert, eine dritte ahmt ein ganzes Orchester nach Jede hat einen gewaltigen Schalltrichter und tut ihr möglichstes, um den benachbarten Konkurrenten zu übertönen. Jeder Kulturmensch ergreist die Flucht. Mer die Amerikaner gruppieren sich in großen Scharen um das gewalttäsigste Marterwerkzeug. Sie setzen sich auf Treppenstufen und Geländer und hören mit andächtig-feierlichen Gesichtern dieselben zwei Märsche und drei Kouplets, die sie im letzten Jahre jeden Tag ein Tutzendmal gehört haben. Leute, so lange sie nicht gerade unverschämt werden, nehmen, was sie brauchen. I bitt Sie, ob da ein paar Dutzend Hühner mehr oder weniger Herumlaufen, bleibt sich doch gleich — 's wachst ja alles wieder reichlich nach" „Wenn sie mich darum bäten, würde ich ihnen auch ganz gern einmal eins schenken", entgegnete Frau von Höchstfeld ganz erregt, „aber bestehlen lasse ich mich nicht!" „Jessas nein, ein einziges Händerl, das ist doch kein Diebstahl?" meinte die Gräfin begütigend. „Doch", beharrte Frau von Höchstfeld, „Diebstahl bleibt Diebstahl, ob es sich um Großes oder um Kleines handelt, darüber urteile ich strenger." „Das merk i", entgegnete die Gräfin. „Und ich habe auch alle Ursache dazu", ereiferte sich Frau von Höchstseld immer mehr, „da wir unter der Böswilligkeit der Leute geradezu zu leiden haben. Denken Sie nur, aus lauter Niedertracht bringen sre mir die Eier Unverkauft aus der Stadt zurück!" „Na, dann haben Sie sich wieder einmal ganz ohne Grund geärgert und den armen Leuten Unrecht 'tan", llärte sie Gräfin Stepenaz auf, „denn Nistovce ist! gar kein' eigentliche Stadt, sondern nur ein kleiner, unansehnlicher Marktflecken, wo ein jeder seine Kuh hat, die ihm die nötige Milch liefert, und seine Hühner, die ihn reichlich mit Eiern versorgen — dort was verkaufen z'wollen, ist also ganz unmöglich." „Ja, was soll ich denn dann mit dem vielen Geflügel und mit den Eiern anfangen?" fragte Frau von Höchstfeld ganz ratlos. „Deshalb lassen wir ja eben die Leute nehmen, was Se brauchen", entgegnete die Gräfin, „so viel, wie fürs aus nötig ist, bleibt immer Noch übrig.!" (Fortsetzung folgt.) 484 Die Geschichte jenes Reisenden ist bekannt, .bet Deutschland kennen lernen wollte und, als er eben vom Schiffe gestiegen war von einem rothaarigen Kellner bedient wurde, der stotterte. Sofort schrieb er in sein Notizbuch: „In Deutschland sind die Kellner rothaarig und stottern". — Nach diesem Muster könnte der Fremde, der einige Wochen in Amerika weilt, berichten: hier besteht die Musik aus zwei Märschen und drei Kouplets. Alle Orchester spielen immer wieder diese fünf Melodieen, die vom musikalischen Standpunkte aus betrachtet, überhaupt keine Melodien sind, jeder Phonograph schnarrt sie, jedes Pia- nola leiert sie, jeder Straßenjunge pfeift sie, jedes kleine Mädchen martert damit das Klavier, und die Heilsarmee singt nach ihren Klängen heilige Texte. Tas merkwürdigste aber bleibt, daß es nicht einen Menschen gibt, der nicht, wenn er sie eben zum tausendstenmal gehört hat, den betreffenden Musikanten herzlichst bäte, sie zum tausend und erstenmal vorzuspiclen. In dieser Art liebt der Yankee also wirklich Musik. Mehr aber noch liebt sie der Neger. In den Negervierteln gibt es an den Abenden säst kein Haus, .ans dem . nicht schrille, grelle Musik ertönte, und auch in der Weltausstellung kann man beobachten, daß bei allen musikalischen Vorführungen sich in der äußersten Me einige Neger scheu herumdrücken. Tenn selbstverständlich wagt es der Neger nicht, .sich neben den Weißen zu setzen. Er ist ein unterdriicktes und untergeordnetes Wesen geblieben bis auf den heutigen Tag. Tas ist der schlimmste Vorwurf, den man der sonst wirklich ehrlichen Regierung der Vereinigten Staaten machen muß, daß sie die in der Verfassung vorgesehene „Gleichheit jedes Bürgers mit Füßen tritt. Tie schmähliche Einrichtung der Sklaverei ist zwar vor 40 Jahren abgeschafft, gber die Neger sind darum nicht etwa „frei" geworden. In den Nordstaaten find die Zustände zwar nm eine geringe Nüance besser, aber in den Südstaaten darf noch heute kein Neger in dasselbe Restaurant gehen, in dem Weiße verkehren, er darf sich auf der Straßenbahn nicht etwa neben einen Weißen setzen und wird bei Eisenbahnfahrten in einen besonderen viehwagenäbnlichen Raum gesperrt. Tas bezieht sich nicht etwa nur auf den Vollblutnigger, sondern auf leben, in dessen Stammbaum ein farbiger Urahne zu finden ist. Und wenn der unglückliche Abkömmling auch schon die sechste oder achte Generation bildet. Ter Europäer vermag solche Mischlinge durchaus nicht mehr von den Weißen zu unterscheiden, aber daS geübte Auge des Amerikaners erkennt sie sofort, und ein Weißer würde z. B. um keinen Preis der Welt mit einem solchen Menschen in einem Hause zusammen wohnen. Sie sind und bleiben eben Parias'. Tie Weltausstellung in St. Louis hat den Zweck, die Völker des Erdballs einander näher.zu bringen und zwischen ihnen eine immer wachsende Verständigung zu erzielen. Tie Amerikaner hätten -eä gar nicht nötig gehabt, .zu diesem Zwecke in die Ferne zu schweifen und die europäischen Nationen einzuladen. Sie haben im eigenen Lande das arme Negervolk, das ihre Gewinn- strcht aus der fernen Heimat gewaltsam hierher geschleppt hat. Es hätte viel näher gelegen, den Versuch zu unternehmen, diesen „Bürgern eines freien Landes" ihre kümmerlichsten Menschenrechte einzuräumen. Tas wäre eine würdige Tat sür das Volk gewesen, .das am letzten amerikanischen Nationalfeiertage von einem der Redner in der Weltausstellungshalle als die ^»Gesamtheit der besten lebenden Menschen" bezeichnet wurde. . . . Jahresbericht des Gießener Mrschutzvercins für das Jahr 1903/04 Ter Ausschuß hielt im Hotel' Kaiserhof an den nachstehenden Tagen Sitzungen ab: am 30. .Juni, 2. November, 8. Dezember und 17. Mai. Besucht waren sie durchschnittlich von 51,25 Prozent der Mitglieder; entschuldigt fehlten 10 Prozent. Ein Vergleichen dieser Zahlen mit den entsprechenden Durchschnittszahlen des Jahres 1902/03 ergibt ein Mehr von 10,25 Prozent sür 1903/04. Ties erfreuliche Ergebnis sei hervorgehoben als ein Zeichen erhöhten Interesses seitens des Ausschusses. Zu Anfang des Jahres 1903/04 betrug die Mitgliederzahl unseres Vereins 364. Im Laufe des Jahres traten aus oder schieden durch Wegzug oder durch den Tod 16 Mitglieder aus. Tagegen traten 148 Personen in den Verein ein, sodaß der Endbestand 496 Mitglieder bildete. Unsere Hoffnung, offene Ohren und reichende Hände werden sich noch finden lassen für unsere gerechte Sache — ist somit nicht zu schänden geworden. Ein schöner Erfolg war der Mühe Lohn. Zu neuer Arbeit sporne er uns an. .Noch gibt es viele feinfühlende Bürger in Gießen, die ihre Anmeldung, trotz des geringen Beitrags von nur 1 Mk., 'unfern: Borsitzenden, Rektor Hahn, .oder einem der Vorstandsmitglieder nicht zustelle,r. Lasset uns an ihre Türe klopfen, an ihre Herzen pochen, nmnch einer wird dem Borbilde der edlen 148 folgen, zumal, wenn wir sie aufklären über unsere Bestrebungen: Besserung des Loses der Tierwelt zum Heile der Menschheit. Eine Äenderung trat im Ausschuß dadurch ein, daß sein langjähriges Mitglied Lehrer Lehr, eine Wiederwahl entschieden abgelehnt hatte. Für ihn wurde Rentner D. Heil gewählt. Außerdem wurde nock) Ehr. Petri V. durch Kooptation ausgenommen. Ten Mitgliedern des Preßausschusses stellte der Vorsitzende die eingelaufencn Zeitschriften, Jahresberichte und Flugblätter zu mit dem Ersuchen sie zu lesen und später kurz oder auch in längerem Vortrage wichtige Artikel oder wertvolle Auffätze zur Kenntnis des Ausschusses zu bringen. Bereitwillig unterzogen sich die Herren dieser Aufgabe. Hierdurch wirkten sie anregend. Im Lause des Jahres wurden drei Vorträge gehalten. Lehrer Fritzel sprach über die hauptsächlichsten Ursachen der Tierquälerei und deren Bekämpfung, sowie über den Storch. Rektor Hahn stellte allgemeine Betrachtungen über Tierschutz an. Ten Bericht über die eingereichten Tierschutzkalendcr für das Jahr 1904 erstattete Lehrer Fritzel. Als .die weitaus besten bezeichnete er den Kalender des Berliner Tierschutzvereins und den Kalender vom Verbände der Tierschutzvereins des Deutschen Reiches. Daraufhin bezogen wir von .ersterem 1350, von letzterem 2430, insgesamt 3780 Exemplare. Von jenen erhielt das Gymnasium 150 das Realgymnasium und die Realschule 400 nnd die Oberklassen der Knaben- und Mädchenschule 800. Tie 2430 Verbandskalender wurden der Höheren und Erweiterten Mädchenschule, den Mittel- und Unterklassen der Volksschule und den Mitgliedern zugewiesen. , . Wie in den Vorjahren, .so kamen auch diesmal Prämien zur Verteilung an Gendarmen und Schutzleute für Anzeigen über Tierquälereien, die die Bestrafung der Schuldigen herberführten. Die Gendarmerie wurde mit 50, die Schutzmannschaft mit 100 Mk. bedacht. Tank sei ihnen gesagt sür ihre Wachsamkeit, ihreii Vorgesetzten für ihr Entgegenkommen. m „ Für treue Pflege seines Zughundes gewährte man I. Noll eine Prämie von 10 Mark. Was den Vogelschutz betrifft, so arbeiteten wir auch im verflossenen Winter in der bewährten Weise. Gewissenhaft versah der Bereinsdiener bei Frost und 'Schnee unsere Futterbretter und Futterhäuschen reichlich mit Futter. Verfüttert wurden 5 Zentner 30 Pfund Vogelsutter im Betrage von 100.10 Mark. Ebenso warmherzig nahmen sich viele Bürger Gießens der darbenden Oogelwelt an, was wir danKar hervorheben. Mit den Rainen und Steinen, den Statten dichten Buschtoerks, verschwinden die Nistplätze mehr .und mehr von den Feldern. Sw zu ersetzen, bezogen wir aus der Fabrik.üon Berlep scher Nistkästen zu Büren i. W., Inhaber H. Scheid, 40 Stuck Nisthöhlen A und 20 Stück Nisthöhlen F, sowie sowie von R. Kutzer dahier 40 Nistkästen für Meisen und 50 sür Rotschwänzchen, insgesamt 150 Nistkästen im Betrage von 124.60 Mark. Teils hängen sie in den Anlagen Gießens, teils in den Gärten fe iger Private, denen sie unentgeltlich überlassen wurden. Ein Versuch mit Nistkästen aus Kork mißlang. Nach Aussage eines zuverlässigen Beobachters zerstörten sie Spechte in kurzer Zeit nut starken Am 17. Mai verlas der Rechner, Prokurist WM, die Rechnung. Hiernach betrugen die Einnahmen 1323.32 Mk., dw Ausgaben 1310.65 Mk. Tas Vereinsvermögen betrug am » Mar 1904 2624.53 Mk. Tie Rechnung wurde vom Hauptlehrer Knauß und Lehrer Fritzel geprüft und richtig .befunden. Leider entzog uns diesmal die hiesige Sparkasse das namhafte Geschenk voll 100 Mk., was um so bedauerlicher ist, da doch die Tätigkeit des Tierschutzvereins an der Wohlfahrt von Stadt und Land gleichviel mitarbeitet. Wer unser Tun unterstützte und förderte, .dem sagen imr Tank: insbesondere auch den auswärtigen Vereinen, die uns ihre Jahresberichte, Zeitschriften und Flugblätter zustellten. Wahlspruch aber für'8 neue Jahr fei uns die Mahnung Lamartine s: „Ihr sollt selbst mit den Tieren Freundschaft schließen; Ter sie erschuf, will, daß der Mensch sie liebe; Versüßt ihr Los und lernt ihr Wesen kennen!" Georg Straub. Homogramm. Nachdruck verboten, e e @ • e 9 • • 1. Tischgerät. 9 9 9 9 9 8. Deutscher Schriftsteller. 9 9 9 9 9 8. Weiblicher Vorname. 9 9 9 Die Buchstaben A A A, B B B B, E E E E E, G G, L L‘ R R, S S, T sind nach dem Muster obiger Figur derart zu ordnen, daß die drei ivagerechten Reihen gleichlautend mit den drei senkrechten sind und Wörter von beigefügter Bedeutung ergeben. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung der Geheimschrift in vor. Nr.: Heu, Uhu, Rot, Don, See, Tag, Alt, Gau, Eva, Hundstage. Redaktion: August Goetz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.