l&fflÄj AM A >* tivSOji.v ifiHi' pLNMfMz^WW^^^^D Iulerha!lLUKblall MMiLßeuerAN;eiKr iy ?! W ■ II I i Dis Mrkenwdrmg. Bon Anton Tschuyoff. (Nachdruck verboten.) Der Kalligraphielehrer Achinejeiv 'verheiratete seine Tochter Natalie an den Geographie- und Geschichtslehrer Loschadinich Das Hochzeitsfest war in vollem Gange. Im Saal wurde gesungen, gespielt und getanzt. Durch die Ummer rannten kopflos die Mietslakaien in schwarzen Fracks und schmutzigen weißen Krawatten. Der Mathematiklehrer Ta- rantulow, der Franzose Pasdeguoi und der jüngere Revisor des Kontrollhofes, Msda, saßen nebeneinander auf dem Divan und erzählten den Gästen, sich immerfort gegenseitig unterbrechend und verbessernd, alle ihnen bekannten Fälle vom Lebendigbegrabenwerden und legten ihre Ansicht über den Spiritismus dar. Alle drei glaubten nicht an den Spiritismus, gaben aber zu, daß in dieser Welt vieles vorkomme, was sich der menschliche Verstand nicht erklären könne. In einem anderen Zimmer erklärte der Literaturlehrer Dodonski die Fälle, in welchen ein Posten auf das Publikum schießen dürfe. Die Unterhaltung war, wie Sie sehen, zwar etwas grausig, aber dennoch sehr animiert. Durch die Fenster guckten von außen die Leute hinein, denen, ihrer sozialen Stellung gemäß, das Recht des Eintretens nicht zustand. Punkt zwölf trat der Hausherr Achinejew in die Küche, um nachzusehen, ob alles zum Abendessen bereit sei. Die ganze Küche war vonr Boden bis zur Decke mit einem Nebel erfüllt, der sich aus dem Aroma von Gänsen, Enten und vielen anderen schönen Sachen entwickelte. Auf zwei Tischen sah man in malerischer Unordnung die Bestandteile eines wahrhaft lukullischen Mahles umherliegen. An den Tischen machte sich die Köchin Marfa, ein dickes Frauenzimmer mit einem zwei Etagen hohen, verschnürten Magen, zu tun. „Meine Beste, zeig' mal den Fisch etwas her!" sagte Achinejew, sich schmunzelnd die Hände reibend. „Na, ist das ein Duft! Die ganze Küche möchte man verspeisen! Na also, zeig mal den Fisch!" Marfa trat an eine der Bänke heran und hob behutsam ein fettiges Zeitungsblatt auf. Unter diesem Blatt ruhte aus einer Riesenschüssel ein mächtiger, mit Kapern, Oliven und Rübchen dekorierter Weißfisch. Achinejew sah den Fisch an und verging fast vor Entzücken. Sein Gesicht erstrahlte, die Augen gingen ihm über. Er beugte sich vor und gab mit den Lippen den Ton eines ungeschsnierten Wagenrades von sich. Eine Weile blieb er noch stehen, schlug mit den Fingern ein Schnippchen und schnalzte nochmals mit der Zunge. „Ah! Die Musik eines feurigen Kusses . . . Mit wem küßt Du Dich denn, Marfa?" hörte man aus dem Nebenzimmer eine Stimme, und in der Tür zeigte fich der glattgeschorene Kopf von Achinejews Kollegen, Wanjkin. „Wer ist der Glückliche? Aaa. . . sehr angenehm! Mit Herrn Achinejew selber! Bravo, Großpapa, sehr gut! So, ein kleines tste-a-tote mit der holden Weiblichkeit —" „Ich küss' mich ja gar nicht", erwiderte verlegen Achinejew. „Sich so etwas auszudenken. Du . . . Ich schnalzte! nur mit der Zunge wegen . . vor Vergnügen. . . wiej ich den Fisch da sah —" Manjkins Gesicht lachte vor Vergnügen und verschwand in der Tür. Achinejew errötete. „Weiß der Teufel!" dachte er. — „Jetzt geht dieser Kerl am Ende noch hin und macht Klatschereien. So was geht dann durch, die ganze Stadt... So ein Rindvieh!" Achinejew kehrte schüchtern in den Saal zurück und schielte heimlich nach allen Seiten, wo Wanjkin sei? Wanjkin stand am Klavier und erzählte gerade etwas mit chxvale-, resker Haltung der Schwägerin des Inspektors, die belustigt lächelte. „Ueber mich!" dachte Achinejew. „Ueber mich, daß ihn der Satan hole! Und sie, sie glaubt es auch gleichs glaubt es ihm auch und lacht! So eine Närrin! Mein Gott! Nein- das darf ich nicht zulassen . . nein ., Ich muß etwas tun, damit man es ihm nicht glaubt . . Ich werde mit ihnen! allen darüber reden und ihn als dumme Klatschbase entlarven !" Achinejew kratzte sich, etwas und trat, immer noch verlegen, auf Pasdequoi zu. „Ich war eben in der Küche, um etwas nach deut' Abendessen zu sehen", sagte er zum Franzosen. „Ich weiß. Sie sind auch ein großer Freund von Fisch, und ich habe da so einen, mein Bester, zwei Aschin groß! He-he-he. . Ich übrigens . . ich hätte beinahe vergessen ... In der Küche, jetzt eben, mit diesem Fisch — so ein Spaß! Ich komme olfo. in die Küche und will mir die Speisen ansehen . . Ich schau den Fisch an, und vor Vergnügen. . so ein prächtiges! Tier. . schnalze ich mit der Zunge, so. . Und in diesem Augenblick tritt plötzlich dieser Schafs köpf Wanjkin ein und sagt . . Ha-Ha-Ha . . und sagt: Älha . . Ihr küßt Euch hier? So ein Narr, mit der Köchin, der Marfa! Das Frauen-' zimmer sieht so aus, als wenn — — na, sich mit der zu küssen! So ein Narr! Ein Kerl!" . > „Wer das?" fragte, herantretend, Tarantulow. „Der!, Ler Wanjkin! Ich komme in die Küche —" Die Geschichte mit dem Fisch und Marfa wurde noch einmal erzählt. „So etwas! Ich hätte lieber den Hofhund, als die Marfa geküßt. . ." und Achinejew erblickte, als er sich umsah, Herrn Msda. „Wir sprechen von Wanjkin", sagte er ihm. „So ein! Narr! Kommt in die Küche hinein, sieht mich neben der Marfa und denkt sich sofort eine ganze Geschichte aus. „So, Ihr küßt Euch also?" sagte er. War wohl schon etwas angeheitert! Und ich sag' ihm, daß ich lieber den Truthahn 678 — als Marfa geküßt hätte. Verheiratet bin ich auch, sag' ich ihm. So was Dunimes! Zum lachen!" „Was gibts zum lachen?" fragte im Vorbeigehen der Gymn as ial-P farrer. „Der Wanjkin. Ich stehe, wissen Sie, in der Küche und betrachte den Fisch..." Und so weiter. Im Verlauf einer halben Stunde waren bereits alle Gäste über die Geschichte mit dem Fisch unterrichtet. „Möge er ihnen jetzt erzählen, so viel er mag!" dachte Whinew, sich die Hände reibend. „Nur zu! Sobald er anfängt zu erzählen, sage ich ihm gleich: Kannst Dir Dein Blech sparen, mein Freund! Wir wissen es schon alle!" Und Achinejew war jetzt so sehr beruhigt, daß er sogar vier Gläschen über sein Maß trank. Nach dem Abendessen geleitete er die Neuvermählten ins Brautgemach, legte sich dann git Bett und schlief vortrefflich Am andern Tage hatte er die Geschichte mit dem Fisch schon vergessen. Aber wehe! Der Mensch denkt und Gott lenkt. Die böse Zunge tat ihre Schuldigkeit und 'Achinejews Schlauheit erwies sich als machtlos! Genau nach einer Woche, und zwar am Mittwoch nach der dritten Stunde, als Achinejew im Lehrerzimmer stand und sich über die schlimmen Neigungen des Schülers Wissekin aufhielt, trat an ihn der Direktor heran und bat ihn etwas zur Seite. „Mein bester Herr Achinejew", sagte der Direktor. — „Sie verzeihen . . . Es ist zwar nicht meine Sache, aber ich muß Sie doch darauf aufmerksam machen ... Es ist meine Pflicht . . . Sehen Sie, es kursiert in der Stadt das Gerücht, daß Sie mit dieser. . . mit Ihrer Köchin ein Verhältnis haben ... Es geht ntsikst la nichts au, aber. . . leben Sie mit ihr, küssen Sie sich . . . was Sie wollen, aber, ich bitte, nur nicht so öffentlich! Ich bitte Sie! Vergessen Sie nicht Ihren hohen Beruf!" Achinejew lief es kalt über den Rücken und er verlor die Fassung. Wie von einem Riesenschwarm zerstochen, wie mit siedendem Wasser übergossen, ging er nach Hause. Unterwegs schien es ihm, als wenn ihn die ganze Stadt ansühe, wie einen mit Pech besudelten . . . Zu Hause erwartete ihn eine neue Unannehmlichkeit. „Warum ißt Du denn nichts?" fragte ihn zu Mittag seine Frau. „Wovon träumst Du? Bon Deiner Liebe? Sehnst Dich wohl nach der Marfa? So ein Muhammedaner! Alles weiß ich! Man hat mir die Augen geöffnet! So ein . . . Barbar!" Und trach! hatte er eins über die Backe. Er erhob sich vom Tisch und ging wie bewußtlos, ohne Hut und Ueberzieher, zu Wänjkin. Wanjkin war zu Hause. „Du Schuft!" wandte sich Achinejew zu ihm. „Wofür hast Du mich vor aller Welt besudelt? Wozu mich verleumdet!" „Wieso verleumdet? Was bilden Sie sich ein?" „Wer hat denn den Klatsch erfunden, als hätte ich mich mit der Marfa geküßt? Vielleicht nicht Du? Nicht Tu?" Wanjkin begann mit den Augen zu zwinkern, sein ganzes verlebtes Gesicht geriet in Zuckungen und seine Augen zum sHeiligeuschrein in der Ecke erlebend, sagte er: „Straf' mich Gott! Bei meinem Seelenheil; ich habe kein Wort über die Geschichte gesprochen! Daß ich verdammt sei! 'Daß ich..." Wanjkins Aufrichtigkeit konnte nicht bezweifelt werden. Es war klar, daß nicht er den Klatsch verbreitet hatte. „Aber wer denn? Wer?" grübelte Achinejeiv, sichren die Brust schlagend und alle seine Bekannten der Reihe nach prüfend. „Wer denn?" Iie Irau aks Wsrmüuderiu. Von Julie Eichholz. Die Haupterrungenschaft des Bürgerlichen Gesetzbuches ist für die deutschen Frrauen, daß ihnen gesetzlich das Recht zugesprochen wurde, das so verantwortungsvolle, aber auch so dankbare Amt eines Vormundes zu bekleiden. Wir unterscheiden dabei die Vormundschaft für Volljährige und über Minderjährige; die Vormundschaft der unehelichen Mütter über ihre Kinder und die weibliche Vormundschaft über fremde Kinder. Untersuchen wir nun, ob mau der Frau bei diesem wichtigen Amte dieselben Pflichten und Rechte wie dem Manne eingeräumt hat, so ergeben sich erhebliche Einschränkungen. Wenn die Motive des Bürger!. Gesetzbuches auch betonen, daß prinzipiell kein Unterschied besteht, so hat man doch geglaubt, eine Sonderstellung der Frau auch hier einräumen zu müssen, die hauptsächlich im 8 1783 zum Ausdruck kommt. Dieser bestimmt, daß eine Ehefrau nur mit Zustimmung ihres Mannes zum Vormund bestellt werden darf, und 8 1787 bestimmt sogar, daß sie das Bormundschastsgericht entlassen muß, wenn der Mann die Zustimmung widerruft. Die Entlassung muß auch dann erfolgen, wenn die Frau schon vor ihrer Verheiratung zum Wornmnd bestellt war und nach der Heirat der Mann die Zustimmung versagt oder zurücknimmt. Diese Beschränkungen der Ehefrau enthalten einen Rest der alten Anschauung von der Hörigkeit der Frau, von dem zu bedauern ist, daß er in dem Bürger!. Gesetzbuch Aufnahme gefunden hat. Von der Regel, daß die Frau nur mit Zustimmung des Mannes zur Vormünderin ernannt werden darf, gibt es eine Ausnahme, nämlich wenn der Ehemann selbst entmündigt ist. Hier ist seine Frau die gegebene Vormünderin; sie kann zunächst berufen und selbst bett Eltern des Mannes vorgezogen werden. Lebt die Ehefrau nicht mehr, oder ist der volljährige Entmündigte überhaupt nicht verheiratet gewesen, sind in der Regel der eheliche Water, dann die eheliche Mutter vor den Großeltern, die uneheliche Mutter vor ihren Eltern zum Vormunde berufen. Wichtig sind diese Bestimmung.:. für die Frau insoweit, als sie es ihr ermöglichen, na c notwendig gewordenen Entmündigung des Ehemau,:cs selbst die Vermögensverwaltung zu übernehmen und sie nicht fremden Händen überlassen zu müssen. Einen toeitereit Unterschied zwischen männlicher und weiblicher Vormundschaft zeigt § 1786, der jeder verheirateten oder unverheirateten Frau das Recht zuspricht, eine Vormundschaft abzulehnen, auch wenn keine sichtbaren Gründe zur Ablehnung vorhanden sind. — Ter gesetzliche Ausschluß der Mutter, die sich wieder verheiratet, von der elterlichen Gewalt ist auch als eilt Fehlgriff auzusehen und doppelt ist es, daß man die Frau bei Uebernahme der Vormundschaft über ihre Kinder erster Ehe an die Zustimmung des zweiten Mannes gebunden hat. Ta der Mann diese Zustimmung jederzeit widerrufen darf, so kann ein den Kindern übelgesinnter Stiefvater sich auf die einfachste Weise der ihm unbequemen Vormundschaft der Mutter entledigen. — Nachdem wir bisher die spezifischen Eigentümlichkeiten des Bormundschaftsrechts der Frau betrachtet haben, gehen wir nunmehr zu einem seiner Anwendungsgebiete, der Vormundschaft über Minderjährige, über. Solange ein Mensch nicht voll geschäftsfähig ist, steht er entweder unter elterlicher Gewalt oder unter Vormundschaft. Die elterliche Gewalt kann man als potenzierte mit besonderen Rechten ausgestattete Vormundschaft bezeichnen. Eine elterliche Gewalt kennt das .Bürger!. Gesetz nur über eheliche Kinder. Bei unehelichen, minderjährigen Personen muß es also, bei ehelichen kann es einen Vormund geben. Der nnehelichen Mutter steht gesetzlich weder die eheliche Gewalt noch ohne weiteres die Vormundschaft über ihre Kinder zu. Ihre Befugnisse beschränken sich auf das Recht und die Pflicht, für die Person des Kindes zu sorgen. Daneben ist ein Vormund zu ernennen, aber dies kann — nicht muß die uneheliche Mutter selbst fein. Häufig freilich würde es durchaus nicht im Interesse des Mündels liegen, wenn eine sittenlose, zur Erziehung untaugliche Mutter die Vormundschaft erhält. Aber wenn solche Bedenken fortfallen, wenn nicht gewichtige Gründe gegen die uneheliche Mutter sprecheu, fo kann das Vormundschaftsgericht die natürliche Erzieherin und Pflegerin des Kindes zu dessen Vormund ernennen und damit dem nach der Vaterseite verwandtenlosen Kinde die Vorteile einer wahrhaften Familienerziehung angedeihen lassen. Von dieser Befugnis, die uneheliche Mutter zur Vormünderin zu ernennen, haben, wie meine Untersuchung nach dieser Richtung bewiesen hat, die Vormundschaftsbehörden in verhältnismäßig sehr häufigen Fällen Gebrauch gemacht. Lange nicht so günstig liegen die Verhältnisse, soweit es sich um Vormünderinnen über frentde Kinder handelt. Die Befürchtung von dem großen Andrang von Frauen, die beim Entwurf des Bürgerlichen! Gesetzbuches das Hauptbedeuken gegen die weibliche Vormundschaft darstellte, war demnach gänzlich unbegründet, denn weder meldeten sich viele Frauen, noch wurden viele ernannt. Ich glaube, der Grund ist der, daß die maßgebenden Behörden.gewohnheitsgemäß männliche Vormünder bestellen, die das so wichtige Amt im allgemeinen nicht ab- lehneu dürfen, auch wenn es ihnen noch so wenig paßt. — 679 Andererseits hat Ne große Masse der Frauen noch keine Kenntnis davon, daß das neue Bürgert. Gesetzbuch ihnen Rechte eingeräumt hat, die sie in den Stand setzen, einen großen pädagogischen Einfluß auszuüben. Unsere Frauenvereine müssen deshalb angewiesen werden, mehr als bisher Propaganda für dieses so wichtige Amt unter den Frauen der wohlhabenden Kreise zu machen, da es Wohl anzunehmen ist, daß sucht unter ihnen viele finden, die, des geschäftigen Nichtstuns überdrüssig, sich freuen, ein reiches Feld erzieherischer Frauenarbeit vorzufinden. Die Erhebungen zeigen uns, daß die weibliche Vormundschaft über fremde Kinder bislang nur auf dem Papier steht, daß sie in selten Fällen und. nur in wenigen Städten in erheblichem Maße durchgeführt ist. Die freie Hansestadt Hamburg machte eine löbliche Ausnahme; sie zählte ungefähr 140 Vormünderinnen über fremde Kinder, eine Zahl, die von keiner anderen Stadt erreicht worden ist. lieber die Zahl der unehelichen Mütter, die in der Regel zur Vor- mundschast herangezogen werden, wird auch in Hamburg keine Statistik geführt. Dies Fehlen der Statistik erschwerte meine Aufgabe ungemein, deshalb war es auch unmöglich, die Zahlen der Reichshauptstadt zu erfahren, doch die Umfrage hatte wenigstens in einem! Punkte den gewünschten Erfolg: ein Antrag an die aufsichtsführenden Oberamtsrichter ist geplant, daß im Jahre 1905 eine Statistik über die von Frauen geführte Vormundschaft angeordnet werde. Der Zahl nach folgt auf Hamburg Düsseldorf mit 124 weiblichen Vormundschaften, d. h. 124 Frauen, nicht Mütter der Mündel, sind zum Vormund bestellt. Unter diesen Frauen befinden fich 30 Großmütter ihrer Mündel, während 94 Frauen den Mündeln fremd gegenüberstehen. Magdeburg zählt. 50 Frauen-Vormünderinnen, Halle 30, Lübeck 28, doch scheinen.dort Waisenpflegerinnen vielfach mit Vormünderinnen verwechselt zu werden, Dessau zählt 20, Dauzig 18, Königsberg 10, Liegnitz 9 weibliche Vormundschaften. Die Zahl sechs scheint bei den Vormund- schaftsbehörden sehr beliebt'zu fein, denn Bonn, Frankfurt a. M., Tilsit und Wiesbaden zählen sechs Vormünderinnen. JU Stuttgart sind nur die Mütter unehelicher Kinder zu Vormünderinnen ernannt worden, keine Fremde; das gleiche gilt von Breslau, von Hannover, von Emden, von München und eigentlich auch vou Freiburg i. B., wo unter 500 weiblichen Vormundschaften nur eine einzige Dame ohne natürlichen und gesetzlichen Grund zur Vormünderin ernannt wurde. Aus Köln und Leipzig kamen negative Antworten, hervorgerufen durch die dort herr- scheude Generalvormundschaft, die in Leipzig über alle unehelichen Kinder eingefiihrt ist. Die Enquete ging an alle deutschen Rechtsschutzstellen, die sich ihrerseits an die lokalen Behörden wandten. Nun ist noch die Hauptfrage: Haben sich die Frauen als Vormünderinnen in deni neuen Amte bewährt? ■— IM großen und ganzen ja, obwohl nicht verhehlt werden darf, daß auch ztvei Stimmen laut wurden, die der Durchschntttssrau die erforderliche Umsicht, Gefchäftsgewandtheit und Bestimmtheit abspracheu. Be trachten wir nun das Anit einer Vormünderin, so sehen tvir allerdings, daß bei der eingreifenden und einflußreichen Tätigkeit des Vormundschaftsgerichts, wie der überall vorhandenen Gelegenheit die etwas schwierigen Vormundschafts- rechnungeu aufstellen zu lasesn, das Anrt eiues Vormundes im allgemeinen keine zu grvßeu Anforderungen an die damit betraute Frau stellt. Die JUitiative im kleinen und alltäglichen wird allerdings nicht jeder gegeben sein, doch entzieht sich oft gerade das fortgesetzte wohltätige Wirken im einzelnen der Kontrolle der Behörden. Da dies jedoch immer so sein wird, können wir kaum auf eine allgemeine offizielle Anerkennung der Qualitäten der Fran für diesen Beruf hosfcu, doch wir wissen, daß die Treue inr kleinen eine spezifische Frauentugend ist, die von keinem Gegner bestritten werden kann. Ueberdies greifen die Pflichten, die eine Vormünderin übernimmt, tief in das Familienleben ein, und der kinderlosen Frau, der es nicht vergönnt war, ihre, mütterlichen Gefühle an eigenen Kindern zu betätigen, bietet sich hier die beste Gelegenheit, an unmündigen, glückenterbten Geschöpfen zu beweisen, daß auch die neue Frau von dem tiefen Mütterlichkeitsgefühl durchdrungen ist, das allein imstande ist, deut Amt der Vormünderin die reichte Weihe zu verleihen. Die Carriers der Frau Pistohlkoos. Ter Prinzregent Luitpold von Bayern hat der morganatischen Gemahlin des Großfürsten Paul von Rußland den bayrischen Grafenstand unter deni Titel einer „Gräfin von Hohenfelfen" verliehen. Tie Verhandlungen hierüber fanden während des diesjährigen Sommeraufenthaltes des Großfürsten in Kissingeu statt. Da der Zar in die Standeserhöhung der Frau seines Oheims vorher ausdrücklich gewilligt hat, so darf man wohl annehmen, daß er auch zu diesem wieder in ein freundlicheres Verhältnis treten wird. Großfürst Paul, der jüngste und liebenswürdigste der Söhne Alexanders II., eine auffallend große, ritterliche Erscheinung, steht jetzt im 45. Lebensjahre und war in erster Ehe mit Prinzessin Marie von Griechenland, Tochter des Königs Georg, vermählt, die indessen bei der Geburt ihres zweiten Kindes 1891 starb. Vor zwei Jahren nun überraschte, wie wohl noch erinnerlich, der Großfürst seine Verwandten dadurch, daß "er sich in Livorno durch einen eigens mitgebrachten Popen Frau Olga Baler ianowna Pistohlkoos, geb. Karnowitsch, an- trauen ließ, die um fünf Jahre jünger ist als er und zu den gefeierten Schönheiten der Petersburger Gesellschaft gehört hatte, bis ihr Mann, Pionier-Oberst in der russischen Armee, sich von ihr trennen ließ, — wie man damals erzählte, weit die Huldigungen, die der Großfürst ihr entgegenbrachte, das Maß zulässiger Galanterie zu überschreiten begannen. Nun herrscht im Zarenhause ein strenges, in seiner jetzigen Form unter Alexander III. ausgearbeitetes Hausgesetz, das die Giltigkeit der Eheschließungen der Großfürsten und Großfürstinnen von dem Konsense des Zaren, als dem Familienoberhaupte, abhängig macht. Kraft dieses Gesetzes „über die Pflichten und Rechte der kaiserlichen Familie" wurde die Ehe des Großftirsten Paul mit Fran Pistohlkoos amtlich für nichtig erklärt und er aller seiner militärischer Würden —■ er war Generalleutnant, Generaladjutant, Kommandeur des Gardekorps uud Chef zweier Regimenter — entkleidet. Kurz darauf wurde auch seine Streichung aus der preußischen Armee verfügt und die Würde eines Chefs des Kürassier- Regiments in Brandenburg, die er bis dahin innegehabt hatte, dem Zaren übertragen. Seitdem lebte der Großfürst mit seiner Gemahlin meist in Paris. VernUdchteV. — Das Bismarck-Drama. An knüpfend an die theatralische Verarbeitung, die Blumenthal dem Altreichskanzler hat angedeihen lassen, teilt ein Fenilletonist i>er_ „N.^Fr. Pr." Interessantes aus der Zeit vor und nach der Entlassung Bismarcks mit. Charakteristisch ist die Schilderung des 80. Geburtstages des Fürsten. „Trotz aller enthusiastischer Grundstimmung fehlte es den damaligen Festtagen doch an wirklicher Freudigkeit. Wie der Nebel über Friedrichsruh lag über Bismarck eine tiefe Melancholie. Nach den offiziellen Empfangsstunden verschloß er sich in sein Arbeitszimmer, oder er suchte, nur von seinen beiden Doggen begleitet, die ihn laut bellend umsprangen, einsame Parkwege, um aus einer verborgenen Bank in dumpfem Brüten zu verharren. So rühmend er den Zauber des Landlebens pries, so sehr das Alter sein Empfinden und Denken zur höchsten Weisheit abgeklärt hatte, er konnte die Sehnsucht nach Kampf und Macht nicht loswerdcn. Bismarck fühlte in Friedrichsruh was Napoleon vor ihm auf Elba und Helena gefiihlt hatte. — Einige Tage vor dem Geburtsfeste des Fürsten war W i l h e l m II zu Besuch gekommen. Er schickte seinen Sohn mit „einem Blumengruß von Mama", seinen Bruder Heinrich seinen ersten Minister als Boten der Teilnahme voraus. Vor dem Schlosse eut- saltete er daun Pomp uud Glauz militärischer Paraden. Eine tiefere Wirkung auf Bismarck schien dies nicht zu üben. Als der Feiernde und der Gefeierte Ansprachen wechselten, pries der Kaiser den Fürsten als Militär. „Ter Offizier in mir war immer das Beste", antwortete der größte Staatsmann des Jahrhunderts, „und meine militärische Stellung erlaubt mir nicht, meine Gefühle in diesem Augenblick auszusprechen." Um so verhüllte Ausfälle zu vermeiden, kam man überein, die Trinksprüche für das Tiner einander mitznteilen. Am selben Tage kehrte Wilhelm II. nach Berlin zurück. Ter Ehrenpallasch, den er Bismarck überreicht hatte, lag in einer bescheidenen Ecke des kleinen Salons, in dem der Fürst allabendlich die Zeitungen las, die ihm die „Hamb. Nachr." regelmäßig nach bereit Gebrauch durch die Redaktion, ein wenig verstümmelt durch Ausschnitte und Anstreichnngen znschickten. Bei dem Geburtstagsmahle im Familienkreise sprach Lcnbach den Toast ans den Fürsten. Dieser erwiderte, daß sein 80. Geburtsfest auch das fünfzigjährige Jubiläum seiner parlamentarischen Tätigkeit bedeute. Tann folgte ein Rückblick auf sein Leben, den Bismarck mit dem wehmütigen Satze abbrach, daß alle Feste der letzten Tage doch nur ein Begrabenwerden unter Blumeuguirlanden bedeuteten. — Ter Kanzler blieb bis an sein Ende innerlich ünv er- s ö h n t. Tas wird man erst sehen, wenn es einmal gestattet ist, die Geschichte seiner Entlassung zu lesen, die der Entlassene selbst geschrieben." * Schutzleute als Ersatz für Die nstmadch en. Im „Petit Parisien" liest man: Wir. hatten in Paris bereits radelnde — 680 — Schutzleute, tauchende Schutzleute, schwimmende Schutzleute usw., aber wir wußten nicht, daß es auch „Mädchen für Alles" spielende Schutzleute gibt. Tiefe bis jetzt unbekannte Kategorie von Vertretern der Behörde existiert aber, wenn man dem Testament der vor einigen Monaten verstorbenen Witwe des Herrn Eugen Levylier Glauben schenken darf. Fran Karoline Levylier vermacht den Schutzleuten des 9. Bezirks eine Summe von 1000 Fr., weil, so schreibt sie in einem an den Polizeipräfekten gerichteten Briefe, die braven Beamten sich ihr gegenüber stets zuvorkommend gezeigt hatten. Wenn sie eine Straße überschreiten oder aus dem Wagen steigen wollte, brauchte Frau Levylier nur ein Zeichen zu geben, und es eilte sofort ein Schutzmann herbei, inn ihr galant die Hand zu reichen, oder es erhob sich ein weißer Stab, um den Wagenverkehr zu unterbrechen, damit die glückliche alte Dame gefahrlos die Straße überschreite. Und Frau Levylier schließt mit den Worten: „Ich vermache also 1000 Francs den Schutzleuten des 9. Bezirks, weil sie in vortrefflicher Weise das Dienstmädchen ersetzt haben, das mich früher immer begleiten mußte, und das ich dank der Liebenswürdigkeit Ihrer Beamten von dieser Frohne befreien konnte." * Galalith, ein neues Produkt aus Kuhmilch. Aus der Milch gewisser Pflanzenarten gewinnt man schon seit längerer Zeit für die Fabrikation plastischer Massen sehr wertvolle Produkte, so z. B. den jedermann bekannten Hartgummi. Daß auch die tierische Milch, vor allen Dingen die Kuhmilch, einen ähnlichen überaus wertvollen Körper in sich birgt, zeigt das vorliegende neue hornartige Produkt Galalith. So unglaublich es klingen mag, wird Galalith doch tatsächlich gänzlich aus vorher entbutterter Kuhmilch ohne den Zusatz fremder Substanzen, nur unter Anwendung eines gewissen Härteverfahrens hergcstellt, das den alleinigen Fabrikanten des Galalithrohmaterials, Vereinigte Gummiwarenfabriken Harburg-Wien in Harburg a. b. E., patentiert ist. Zu einem Pfund Galalith sind ca. 30 Liter Milch erforderlich, und die obengenannten Fabriken sind vorläufig auf die Herstellung von Galalith aus 30 bis 40 Millionen Liter per Jahr eingerichtet. Tie daraus hergestellten Imitationen von Schildpatt, Bernstein, Koralle re. sind den teueren Naturprodukten völlig ähnlich, sodaß z. B. Galalith-Schildpatt selbst chemisch von echtem Schildpatt kaum zu unterscheiden ist. Auch in der Schönheit des Farbeneffektes, der bei Galalith besonders leuchtend hervortritt, sowie in dem Hochglanz der Politur wetteifert Galalith mit echtem Schildpatt und Bernstein. Tem Celluloid gegenüber hat Galalith die wesentlichen Vorteile, daß letzteres geruchlos und nicht feuergefährlich ist. Alle diese Eigenschaften in Verbindung mit dem billigen Preis gegenüber den Preisen der teueren Naturprodukte sichern dem Galalith eine große Zukunft und erschließen der Milch ein neues Bcrivertungsgebiet, das sehr umfangreich ist, da Galalith bereits zu sehr vielen Gegenständen, wie Kämme aller Art, Haarschmuck und Haarnadeln, Zigarrenspitzen, Messerschalen, Stockgriffe, Bürstenrücken, Tabaksdosen, Kugeln und Perlen, Knöpfe, Federhalter, Papiermesser, Häkelnadeln, Schachfiguren, Dominosteine und ähnliche Gegenstände, verarbeitet wird. (A. d. Techn. Korrespondenz v. Rich Lüders, Görlitz.) KkMsrMsHt'S. * Druckfehler. (Ans einem Nekrolog.) ... In den Reichstag gewählt, zählte der Verstorbene bald zu den ungesehensten Mitgliedern. — * Versäumte Gelegenheit. Professor Fadusius, der keine Hörer hat, schildert im Bekanntenkreise, wie er jüngst zu Hanse einen Einbrecher überraschte. „Ehe er mir entkommen konnte", sagte er, „warf ich ihn auf den Rücken, faßte seine Hände und kniete mich auf ihn... er war wehrlos. . ." „Hm", meint sein Kollege Crassus, „da hättest Tu ihm ja eine Vorlesung halten Nnnen!" * Modern. „. . . Und tote machst Tu's, wenn Du von Deinem Mann für Deine Garderobe etwas brauchst? Fällst Tu auch in Ohnmacht?" — „Ach, was, Ohnmacht — längst veraltet! Ich drohe ihm einfach, daß ich meine Individualität ausleben lasse!" * K n n fl v e r st ä n d n i s. Kommerzienrat Nosentipel besucht mit seiner Gattin die Gemäldeausstellung. Wie sie eben vor einem mystischen, unklaren Bilde eines Modernen stehen, nähert sich dem Herrn Kommerzienrat ein ihm bekannter Kunstfreund. „Sa- rahleben", stößt er seine Ehehälfte diskret an, „werd' tiefsinnig!" KauKwMlHafL. Der Nährwert gekochten Fleisches. In unseren ^agen, wo auf die Gesundheitspflege mit Recht so großer Wert gelegt wird, gilt die Frage unserer Ernährungsweise für eine der wichtigsten Angelegenheiten. In erster Reihe ist es der Fleischgenuß, wclck-er immer wieder zur Tiskussion gestellt wird, ivobei aber die Ansichten noch immer heftig gegeneinander streiten. Es ist daher nicht unwichtig, einige auf streng experimentellen Wege hierüber gewonnenen Ergebnisse, die von Forschern neuestens ausgestellt wurden, bekannt zu geben. Tcm- nach verliert das Fleisch beim Kochen 3—12 Prozent der stickstoffhaltigen Bestandteile, bann etwas Fett und 20—27 Prozent der Mineralsalze nnd zlvar umsomehr, je kleiner das Fleischstück ist. Tie beim Kochen aufgelösten, also in die Suppe gelangenden Bestandteile, haben, weil leicht löslich, einen starken Geschmack, aber nur geringen Nährwert. Tas zurückbleibende ausgekochte Fleisch enthält noch immer den allergrößten Teil der Nährstoffe, die von unseren Geschmacksorganen nur deshalb weniger empfunden werden, weil sie schwer löslich sind. Nach dieser Darstellung ist, die weitverbreitete Meinung, daß ausgekochtes Fleisch keinerlei Nährkraft mehr besitze, keineswegs zutreffend. Und auch der Fleischsuppe kann demzufolge nicht mehr jener Nährwert zukommen, der ihr allgemein zugemessen wird. Gebratenes Fleisch , verliert allerdings am wenigsten von seinem Nährwert und ist deshalb zur Kräftigung am ehesten zu empfehlen. . * Stühle unhörbar zu machen. Man beklebe die untere Fläche der Stuhlbeine mit einem Stückchen dicken Filzes. In jedem Geschäft, too Filzgegenstände gearbeitet werden, bekommt man für wenige Pfennige dunkle und Helle Filzabfälle welche sehr verwendbar zum Belegen der Stühle sind. Jemand ließ in dieser Art alle seine Stühle bekleben, nm-die Klagen einer sehr nervösen leidenden Dame zu beseitigen, der das unvermeidliche, Geräusch der Stühle, besonders bei dem Aufstehen vom Tisch, quälend !var. Ter beste Erfolg krönte die Mühe und zwar in doppelter Weise. Tie kranke Dame war sehr dankbar und , befriedigt, und man hatte die Freude, die Fußböden durch die Filzunterlage der Stühle geschont zu sehen. — Rebhuhn-Haschee mit Maccaroni (Reste-Ber- wendung.) 6 Personen. Zubereitungszeit 1—1V2 Stunde. Bon übrig gebliebenen Rebhühnern wird alles Fleisch sorgfältig von den Knochen gelöst, mit dem Wiegemesser recht fein gehackt und durch die Maschine gedreht. Tann bereitet man von in Butter hochbraun geröstetem Mehl mit Wasser oder Brühe eine recht seimige Sauce, gibt •% Glas Madeira und zwei kleingehackte Schalotten (event. Zwiebeln) hinein, ferner das gehackte Reb- huhnfleisch und läßt es in der Brühe gut heiß werden, aber nicht kochen. Das Haschee wird abgeschmeckt, mit 8—10 Tropfen Maggis Würze verfeinert und mit in Salzwasser abgekochte und in ein wenig Butter geschwenkte Maccaroni angerichtet. KefundMrspffege. — Vier Sektionsfälle von Säuferleber bei Kindern im Alter von 1%, 2y2 und 11 Jahren demonstrierte Tr. W. Hoffmann auf der am 12. Juni in Heidelberg zusammengetretenen, Vereinigung der Kinderärzte Südwestdeutschlands und der Schweiz. Aie kleineren dieser Kinder hatten bei Tisch nach ihrem Belieben Wein trinken dürfen, eines z. B. bis i/4 Liter alltäglich. Das 11 jährige Kind hatte 5 Jahre lang zweimal täglich Vs Liter Wein und außerdem Bier bekommen. (Deutsche medizinische Wochenschrift 1904. . Nr. 32, S. 1192.) Seitdem der Blick der Aerzte für diese Art von Kindermord geschärft ist, mehrt sich auch die Zahl der ans Licht kommenden Fälle. Weu? Bücher, Grutli-Kalender für das Jahr 1905. (76 S. mit vielen Abbild.) Zürich, Grütli-Buchhdlg. 50 Cts. Rubner, Prof. Tr. Max, Unsere Nahrungsmittel und die Ernährungskünde. (116 S.) Stuttgart, Ernst Heinrich Moritz. Geb. 1.50 Mk. Möller, Tr. Siegfr., Wege zur körperl. und geistigen Wiedergeburt, alte und neue bewährte und begründete Methoden zur Wiedererlangung der Gesundheit. (VIII., 157. S.) Berlin W. 30, Otto Salle. 2 Mr. Betten, Rob., Prakt. Blumenzucht und Blumenpflege im Zimmer. .Vierte verm. und Verb. Aufl. (VII., 219 S. m. 270 Abbild.) „ Frankfurt a. O., Trowitzsch ü. Sohn. Geb. 4 Mk. Bräcklin, A., Tie Orchideen nnd ihre Kultur im Zimmer. (100 S. m. 50 Abb.) Frankfurt a. O., Trowitzsch u. Sohn. Geb. 3 Mark. Mayer, Hans, Blondlots N-Strahlen. Nach dem gegenwärtigen Stande der Forschung beärb. und im Zusammenhänge dargestellt. (40 S.) Leipzig, Rob. Hoffmann. 1 Mark. ErgättMrrgsrtttfel. (Nachdruck verboten.) E . he. u . » . i , . ä . t . . ch G . . ü . h H . f. e. . . ch a . . n . g . ü . t . , d b . ü . t; K . n ; . s w . d . . S . a . in . . ch . au . r f . n . e » E . . . ß v . r . o , r, e . . . ß v . sch . i . d . n ! Goethe. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Bexirrätsels in vor. Nr. r Orgelbauer (V, Apfelsine oder Orange — O r; die Färb« dieser Frucht — gelb; das Licht: Gasglühlicht von Auer), Redaktion: August Goetz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruüerei. R.Lange, Gießen,