ärnw Samstag deu 13. Auguft, / ii, 9; D | 1 U sfrti-'&V- ' 1»; Km angenehmes Krke. Humoristischer Roman. Von Victor von Reisner. (Nachdruck verboten.) Nun aber bestürmte sie ihren Gatten so lange, bis er einen bestimmten Platz als Hühnerhof ummauern ließ. Der Erfolg war ein überwältigend großartiger. Daß sie sich aber dadurch den Spott der Leute, die es absolut nicht begriffen, wie eine „Herrschaft" nach ein paar Hühnern so verrückt sein konnte, zuzog, ahnte sie freilich nicht im mindesten. Der Nimbus der neuen Herrschaft, der man schon deshalb mißtrauisch entgegenkam, weil man sie nicht verstand, erlitt dadurch einen neuen gewaltigen Stoß und weniger aus Schlechtigkeit, als um sich für den offen zur Schau getragenen Verdacht zu rächeu, schädigten die auffälligen Leute nun die Gntsherrschaft bet jeder sich darbietenden Gelegenheit. Dieselben Leute, welche früher mit ihrem bischen Deutsch paradiert hatten, taten nun, als ob sie gar nichts verstünden, und führten die gegebenen Befehle absichtlich verkehrt aus. Konnten sie schon absolut uicht ausweichen, so geschah es mit einer Lässigkeit und einem Widerwillen, der empörend war, und so sammelte sich nach und nach immer mehr Zündstoff an. Herr von Höchstfeld hätte am liebsten die ganze Bande vom Hofe gejagt, da aber an einen Ersatz bei der dünn gesäten Bevölkerung gar nicht zu denkeu war, so mußte er zähneknirschend fünf gerade sein lassen und tun, als ob er die Nachtbefolgung seiner Anträge gar nicht bemerkte. Er würgte also seinen nur allzu gerechtfertigten Zorn hinunter und versuchte nun die Leute durch das von ihm und den Seinen gegebene Beispiel zur Arbeit und Regsamkeit anzuspornen. Das war für Erna eine schreckliche Zeit, da Papa mit dem ersten Glockenzerchen — also um vier Uhr morgens — nicht nur selstst aufstand, sondern es auch von der ganzen Familie, inklusive der Mama, verlangte. „Wir müssen diesem Pack imponieren" — war seine Entgegnung auf alle Vorhaltungen, und ob sie wollte oder nicht, mußte Erna Punkt 145 — mehr als eine Viertelstunde wurde ihr zum Anziehen nicht bewilligt — in der Meierei stehen, um das Melken der Kühe zu beauffichtigen. Erna gab ihrem Unmut über diese Vergewaltigung bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit lauten Ausdruck, kam dadurch, aber nur zum entgegengesetzten^ iele, da der Vater nun erst recht auf minuttösester Ausführung feines Befehles bestand. Es gab Tage, an denen' es ihm leid' tat, die Kleine so früh aus dem Bett zu treiben, da sie aber widersvrochen' und Widerwillen gezeigt hatte, so war an ein Nachgebett von seiner Seite gar nicht mehr zu denken. Subordination war das Alpha und Omega seiner Erziehungsmethode, und er freute sich, im innern, wie sehr dies Erich schon ins Blut übergegangen war, der gewiß auch gern ein oder zwei Stündchen länger geschlafen hätte.' Das frühe Aufstehen brachte naturgemäß auch em frühes' Zubettegehen mit sich^ wodurch wieder die landwirtschaftlichen Werke, die man bisher abends studiert hatte, unbeachtet liegen blieben. „Das schadet aber nichts"-. meinte der Major zu Erich, „die notwendigste Vorbildung haben wir uns ja schon in den ersten acht Tagen angeeignet, und jetzt, wo wir mitten im praktischen Wirtschaften stehen, können wir die dummen Bücher, die einander nur widersprechen, leicht entbehren, Im Winter, wenn dazu mehr Zett ist, können wir sie ja meinethalben wieder einmal vornehmen und ihre Lehren mit unseren inzwischen reichlich gesaminelten Erfahrungen vergleichen." Auch dazu schwieg Erich, obgleich ihm so manche Vorhaltung auf der Zunge schwebte. Gegen Szabos Einfluß, der des Vaters volles Vertrauen besaß, vermochte er ja für den Moment doch nicht anzukämpfen. Jener war zu schlau, um sich eine Blöße zu geben, und wußte es stets so zu drehen, daß der Major die von ihm gewünschten Anordnungen selbst traf. Trotz Erichs Bitte, sich mit dem Bau der Zuckerfabrik zu gedulden, bis man ein richtiges Bild gewonnen, wurde dieser doch in Angriff genommen und Bestellungen von schwindelnder-Höhe den Fabrikanten, mit denen Szabo unterhandelte, erteilt. Als Graf Stepenaz von den Bestellungen bei den Ma- schinenfabrikauten erfuhr, kam er noch einmal nach Dolina gefahren, dem Major das Aussichtslose seines Experiments vorzuhalten, erreichte damit aber nur so viel, daß sich dieser nun erst recht in feiner halsstarrigen Art darauf kaprizierte. Erich sah ein, daß sie dabei ein Heidengeld 'verlieren würden, aber dies schmerzte ihn weniger, als die sichere Voraussicht, daß des Vaters immerzu gereizte Laune bei dem unausbleiblichen Fehlschlägen seiner Hoffnungen noch schlimmer werden würde. Sogar Frau von Höchstfeld sing nun an, sich zu beunruhigen. „Lieber Erwin, vielleicht wäre es doch besser, wenn Du noch Erfahrungen sammeln wolltest, um Nicht von Fremden abzuhängen", versuchte sie ihn noch im letzten Moment zur Einstellung der bereits angeordneten Bauten zn bewegen, „sieh, wenn Dir Graf Stepenaz so dringlich davon, abrät, dann muß es doch wohl bedenklich sein." „Ach was", brummte dieser ärgerlich, „er steckt mit dem Pfarrer unter einer Decke, und gleich, diesem befürchtet er, daß die Bauern durch, die von mir im Anfang herangezogenen Arbeitskräfte über ihre elende Lage aufgeklart werden könnten. Das aber wollen sie eben verhüten und 478 daher ihre Angst. Ich hingegen halte es für die vornehmste Pflicht eines jeden anständigen Menschen, nach seinen Kräften der Dummheit entgegenzutreten, und wenn wir das nicht schon aus ethischen Gründen tun, so müßte es in unserem ureigensten Interesse geschehen." „In unserem Interesse?" fragte sie verwundert. „Jawohl, in unserem Interesse", wiederholte er mit voller Ueberzeugung, „denn nur ein wirklich aufgeklärter Bauernstaud kann Stütze für Thron und Altar und somit auch für seine unmittelbaren Vorgesetzten — für seine Herrschaft sein." „Wenn Du das glaubst, so würde ich es an Deiner Stelle auch dem Grasen und den anderen sagen", riet ihm seine Frau. Ein geringschätziges Lächeln umspielte seine Lippen. „Als ob die mich begreifen würden!" meinte er. „Und wenn es bei einem oder dem anderen dennoch der Fall fein sollte, so sind sie ja viel zu indolent, um von ihrem liebgewordenen Schlendrian abzulassen. Ich "weiß ja, daß ich anfangs zu kämpfen haben werde — nicht zum mindesten durch die Untermiuierarbeiten dieses Pfarrers, aber ich will ihnen schon zeigen, was eine Harke ist, und ob sie wollen oder nicht, werden sie meinem Beispiel folgen müssen." Frau von Höchstfeld, die daran nicht recht glaubte, seufzte nur. „Ach was, seufze do'ch nicht in einem fort", schalt er ärgerlich, „freue Dich lieber unserer zivilisatorischen Mission. Mich wenigstens erfüllt es mit Stolz, durch ehrliche Arbeit und energische Tatkraft dem deutschen Namen auch hier Achtung zu verschaffen. Durch ivas ist denn unsere Nation so groß geworden, als durch das Pflichtbewußtseiu des einzelnen, und gerade deshalb, weil wir hier aus einem exponierten Posten stehen, dürfen wir erst recht nicht von dem von nns als richtig erkannten Wege abweichen." Er sprach mit solchem Feuer, mit solch tiefinnerer Ueberzeugung, daß sie nicht nur alle werteren Einwände aufgab, sondern auch gar nicht mehr an dem schließlichen Siege seiner Ideen zweifelte. Hatte sie sich schon bisher Mühe gegeben, ihm treu zur Seite zu stehen, so wollte sie nun erst redj|t zeigen, welch gewissenhafte deutsche Hausfrau Jie s ei. Sie wurde nun nachgerade der Schrecken des Hofgesindes. Zu keiner Stunde und an keinem Plätzchen war dieses vor ihrem plötzlichen Auftauchen sicher, und waren die Leute — was allerdings nicht zu oft vorkam — auch noch so fleißig, ihres Erachtens nach geschah doch immer noch zu wenig. Im stillen bezichtigte sie sogar die Hühner der Faulheit und grübelte ernstlich nach- wie man diese zum fleißigeren Legen bewegen könnte. Ein harter Schlag traf sie, als die Leute die das erste Mal die in die Stadt geschickten Eier unverkauft zurückbrachten. Sie und auch ihr Mann hielten das für Böswilligkeit, denn daß sich für frische, noch dazu mit dem Gutsstempel und Datum versehene Eier keine Abnehmer finden sollten, wollte ihnen nicht einleuchten. „Warum hat man sie Euch denn nicht abgekauft?" inqurrierte der Major den ältesten Bauern. Dieser griente dumm vor sich hin. „Eh !gerr", sagte er, „was sollen sie damit, sie haben doch selbst welche und dann — ich weiß nicht, ob ich, es Dir sagen darf — aber sie haben uns nur ausgelacht." „Ausgelacht? Sieso — warum?" „Eh, sie meiuten, daß wir wohl deutsche Hühner hätten, da die anderen ihre Eier unnummeriert und ohne Stempel legten." Herr von Höchstfeld ließ ihn wütend stehen, und zu seiner Frau gewandt sagte er: „Ich wette, daß wir diesen Witz auch dem Herrn Pfarrer zu verdanken haben. Er macht sich ja über alles bei Uns lustig, und da er uns nicht anders beikommen kann, so sucht er uns wenigstens lächerlich zu machen." Das war der Punkt, in welchem Frau von Höchstfeld ihrem! »Gatten nicht mehr folgen wollte und auch nicht konnte. Das Auftreten des Pfarrers hatte ihr allerdings im höchsten Grade mißfallen, und auch die Warnungen des Vetters Karl waren ihr recht woht im Gedächtnis, andererseits hatte es aber doch großen Eindruck auf sie gemacht, daß ihm alle, trotz seiner mehr als heiteren Lebensauffassung, die respektvollste Ehrerbietung entgegenbrachten. Und da nun einmal, was sich nicht ableuanen läßt, Frauen in diesen Dingen viel ruhiger und besonnener urteilen, so wollte auch sie erst selbst, beobachten, ehe sitz über ihn den Stab brach. „Ich fürchte, lieber Erwin, daß Du darin zu weit gehst", widersprach sie ihm aus diesem Grunde, „er mag gegen! uns wie immer gesinnt sein, aber daß er sich zu solch kleinlichen Rancünen verleiten lassen könnte, glaube ich doch nicht — das verbietet ihm schon seine Stellung." „Wie willst Du es Dir denn erklären, daß sie gerade, von uns keine Eier kaufen wollend fragte er ironisch. „Die Leute werden sie wohl aus Niedertracht gar nirgends angeboten haben", meinte sie nach kurzem Ueber- legen. „Wenn Du das denkst, spottete er, „dann wird es wohl am besten sein. Du fährst den nächsten Sonntag selbst auf den Markt, mietest Dir einen Stand, und Erna kann allenfalls die Ausruferin machen." Erna war eben eingetreten und hatte den Schluß noch gehört. „O ja, Mama", rief sie, in die Hände klatschend, „das ist eine Idee! Oder noch besser, ich gehe damit in dis Kaserne — dort bringe ich sie sicher unter — Vladoj kann mir dabei helfen, und wenn es..." „Wie oft soll ich Dir noch sagen- daß Du den Leutnant bei seinem Familiennamen zu nennen hast!" verwies ihr die Mama streng. „Aber wenn ich ihn doch nicht aussprechen kann?" murmelte Erna. „Nun, dann laß es überhaupt sein", schalt Frau von Höchstfeld, „es ist für ein Mädchen — und noch dazu in Deinen Jahren — ohnehin unpassend, in einem fort an junge Offiziere zu denken. Nimm lieber Deine Bücher zur Hand und lerne etwas oder setze Dich ans Klavier und übe die Schule der Geläufigkeit." Erna haderte mit dem Geschick, das sie zu so ungelegener Zeit hereingeführt hatte, und ging schmollend ab, und a-uch der Major, dem ohnedies jede im Hause verbrachte Minute als verloren galt, verließ bald darauf das Zimmer. Frau von Höchstfeld blieb allein, und schwere, schwere Sorgen umdüsterten ihre Gedanken. Was sollte nun aus den vielen Eiern werden? Wenn sie auch wirklich die zurückgebrachten selbst aufaßen, — was allerdings kaum möglich war — so legten die Hühner doch auch immer wieder von neuem! Sie sann und sann, aber so sehr sie auch ihren Scharfsinn anstrengte, so fand sie doch keinen anderen Ausweg —< es blieb eben nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen, was in diesem Falle so viel bedeutete, als möglichst viele in der Wirtschaft zu verwenden. (Fortsetzung folgt.) Weüüusst Kungsöriefe. Von Paul Gartmann. (Nachdruck verboten.) 9. Leben und Treiben in der Meltaus st ellung. Republikanische Prinzenanbeter. — Eine gemütliche Parade. — Furchtbares Unwetter. — Pariser Kostüme. — Ein niedliches Spielzeug. — Elektrische Fächer. — Automatisches Telephonamt. — Andere Vervollkommnungen des Fernsprechers. St. Louis, Ende Juli. Tie Bürger der Vereinigten Staaten, die sich stets mit soviel Nachdruck als freie Republikaner bezeichnen, geraten in Wirklichkeit doch ganz aus dem Häuschen, sobald irgend etwas Fürstliches in Sicht kommt. Ter chinesische Prinz Pu Lun hat hier mehrere Wochen hindurch alle Gemüter in Aufregung gehalten. Im monarchischen Deutschland würde sein Erfolg wahrscheinlich nur darin bestehen, .daß ihm die Straßenjungen nachlaufen und ihn an seinem königlichen Zopfe zupfen würden. Aber hier drängte man sich zu seinen Empfängen und erzählte glückstrahlend allen Freunden, daß man den besonderen Vorzug genossen hatte von königlicher Hoheit mit einem Händedruck beehrt zu werden. In Deutschland bringt keine Zeitung so ausführlich« Berichte darüber was der Kaiser an jedem Tag getan hat, wie fie in den Blättern der freien amerikanischen Republik über jeden Schritt Pu Luns zu lesen waren, gls er die Weltausstellung besuchte. Auch an militärischen Schauspielen findet man hier großes Vergnügen und fast an jedem Nachmittage wird aus dem großen Ehrenhöfe der Weltausstellung eine Parade abgehalten. Für das Auge des an deutsches Militär gewöhnten Beschauers nimmt sich die Sache zwar aewöhnlich ein bißchen kunterbunt aus. 47d Abe« wenn man lange genug wartet, kommt schließlich doch jeher Mann und jede Masse an die richtige Stelle. Man dars nur nicht ungeduldig sein. An unsere gute alte Landwehrzett erinnerte mich eine gestern abgehaltene „Parade". Ter Gouverneur des Staates Illinois, Mr. Dates, kam nach St. Louis und wollte diese Gelegenheit benutzen, um das zurzeit in der Weltausstellung kampierende zweite Infanterieregiment seines Staates offiziell zu besichtigen. Er ließ sich sosort nach der Ausstellung fahren, in der Erwartung, daß die Soldaten am Eingänge Spalier gebildet haben würden, um ihn als obersten Kriegsherrn des Staates Illinois mit allen militärischen Ehren zu empfangen. Aber von feinen Mannschaften war nichts zu sehen! Ter Gestrenge war empört. Er witterte Unpünktlichkeit oder gar Gehorsamsverweigerung und gab seinem Kutscher den Befehl, ihn und seinen Aerger etwas spazieren zu fahren. Unterdessen stand Colonel Stewart mit seinen 750 Mann — an einem andern Eingang. Geduldig wartete man über eine Stunde in der sengenden Sonne. Tann wurde den Soldaten die Sache hu langweilig, und sie gingen auseinander. Aber der Colonel ist ein erfahrener Kriegsmann, und so stellte er in allen Richtungen Vorposten aus, um eine etwaige Ueberrumpelung durch den Gouverneur zu vermeiden. Ta seine Soldaten zu diesem Dienste keine Lust .hatten, so mußte er Polizisten nehmen. Endlich, nach langer Zeit, erscholl der Ruf: „Er kommt!" — Und schon rollte der Wagen aus den unglücklichen Colonel zu. Eine Katastrophe schien unvermeidlich. Aber der gefährdete Offizier verlor seine Geistesgegenwart nicht, lief eiligst auf den Gouverneur zu und flüsterte ihm ein paar Worte ins Ohr. Dieser ließ sofort seinen Wagen umdrehen, .und suhr — hinter ein Gebüsch. Tann wurde eiligst zum Sammeln geblasen, und nachdem man ein paar hundert Manu zusammen bekommen hatte, .rückte sich der Gouverneur seinen Zylinder zurecht und kam mit heiligem Ernst hinter dem Gebüsch .vorgefahren. — Tie ganze Situation erinnerte lebhaft an die bekannten Bilder der „Fliegenden Blätter" unter der Ueberschrift: „Aus der guten alten gelt". In grellem Gegensatz zu diesem heiteren Schauspiel stand die furchtbare Sturm-Katastrophe, von der St. Louis am Tage vorher heimgesucht worden war. Nachdem am Vormittag eine fast unerträgliche Hitze geherrscht hatte, verdüsterte sich in der dritten Nachmittagsstunde plötzlich der Himmel und ein zyklon- artiges Unwetter begann. Viele der großen und schweren Te- legraphenmasten wurden abgebrochen, und mitsamt den Drähten auf die benachbarten Häuser geworfen, an denen sie teilweise die Mauern durchschlugen. Im nördlichen Stadtteile wurde, ein Kirchturm vollständig abgehoben und in das Schaufenster eines gegenüberliegenden Ladens geschleudert. Wagen wurden mit den davor gespannten Pferden vom Win.de einfach umgeworfen und Firmenschilder flogen durch die Luft davon und wurden nicht wstedergefunden. Da vor acht Jahren ein Tornado unbeschreibliches Unglück über die Stadt St. Louis gebracht hat —■ hunderte von Menfchen wurden in den Mississippi geweht und die halbe Stadt in einen Schutthaufen verwandelt — so kann man sich die Bestürzung der ansässigen Einwohner denken, die eine Wiederholung jenes Schicksalschlages befürchteten. Aber zum Glück hatte es diesmal bei den ersten Anzeichen sein Bewenden .und vor allem hat die Weltausstellung selbst nur ganz unbeträchtlich Schaden genommen. .Am „Manufaktur-Gebäude" ist etwas Stuck der Außenfront herabgefallen, aber die in seinem Innern untergebrachten kostbaren Ausstellungsgüter s nd unversehrt geblieben. Tie hier besindliche Ausstellung Pariser Kostüme hat allein einen Wert von hunderttausend Mark. In großen Glasschränken finden sich die Wunder der französiseheu Schneiderl'unst. Syrn- phonieen in Farben, Gedichte in Stoffen und Stickerei n. Tie Damenwelt drängt sich hinzu und betrachtet mit Staunen und Bewunderung die Männerwelt mit Grauen die kleinen Preisschilder. Besonders eine Gesellschaftstoilette, die die Kleinigkeit von 1500 Mark kostet, steht im Vordergründe des Interesses. Sie ist aus orangefarbenem Seidenmusseline hergestellt, der auf weißem Taffet leicht herniederfällt. Ter tiefgehende Spitzensattel ist vom unterbrochen von gefälteltem weißem Chiffon und türkisblauer Stickereiauflage, die ihren Abschluß in mehreren großen Stahlinöpfen findet. Ter RochÜberwnrf besteht aus der gleichen .Spitze und Stickerei wie der Sattel und fällt Über ein goldenes Netz bis unter die Kniee herab, wo auch er durch eine große Stahlschnalle vorn zusammen gehalten wird. Wie schade, daß solche Herrlichkeit auf, einer leblosen Wachsfigur drapiert ist. Ueberall hat die Leitung der Ausstellung für Leben und Bewegung gesorgt, nur gerade hier nicht. Wenn eine von den vielen wirklich schönen Ladies unter diesem Goldnetz wäre, würde es auch das starke Geschlecht entschieden mehr hierherziehen, als in die große Halle mit den rasselnden und sauchenden Maschinen, die nicht weit davon gelegen ist. Hier sind wieder die Damen sehr in der Minderheit, denn es gehören wirklich starke Nerven dazu, um zwischen diesen gewaltigen Ma- schinen-Kolossen zu promenieren, deren Kolben mit ungeheurer Vehemenz dicht an den Besuchern vorbeisausen. Hoch oben fährt ein gewaltiger Krahn der die ganze Breite des Gebäudes einnimmt mit wahrem Tonnergeroll hin und her und läßt seinen Riesenhaken wie ein Damoklesschwert über den.Häuptern der Besucher bänaen. Unter den vielen Maschinen, .die im Betriebe vorgeführt werden, befinden sich auch einige ganz schmale Bandsägen, mit deren Hilfe geschickte Arbeiter eine sehr amüsante Spielerei unfertigen. Sie machen nämlich in kleine Klötze aus Pappelholz eine Reihe geheimnisvoll gewundener Schnitte. Zerlegt man dann den Klotz in die nun geschaffenen einzelnen Teile so erhält man zu seiner Ueberraschung eine vollständige Miniatur-Zimmereinrichtung, die aus nicht weniger als 16 Teilen besteht. Außer dem Tisch, den man auf einen Teppich aus Holz stellen kann, finden sich zwei Schaukelstühle mit Fußbänken, mehrere kleine Stühle, ein Sofa mit zwei Hockern — kurz, eine richtige Puppeneinrichtung. Hat man alles hübsch aufgebaut, bann kann man das Geduldsspiel beginnen, .diese 16 einzelnen Teile wieder so zusammen zu schieben, .daß sie einen einfachen viereckigen Klotz bilden. ... Sehr charakteristisch 'ist es, daß selbst bei diesen Liliput- Möbeln die unvermeidlichen Schaukelstühle nicht fehlen. Sie sind das beliebteste Einrichtungsstück in jedem amerikanischen Hause. Tie Amerikaner schaukeln immer. Die Damen liegen im schau el- stuhl und lesen, die Herren haben sogar in ihren Bureaus vor den Pulten Stühle, die zum Wippen eingerichtet sind. Wenn ein Amerikaner sich aber einmal in der schrecklichen Situation befindet, auf einem vernünftigen, festen Stuhl Platz nehmen zu müssen/daml rückt er sich diesen mit einem Slbstande von etwa einem halben Meter an eine Wand und legt sich so weit hinten über daß er mit dem Kopse eine Stütze an der Mauer findet, während der Körper noch etwas wackeln kann. Dieser Hang zur Bewegung um jeden Preis bleibt dem Europäer immer ziemlich rätselhaft. Viel mehr befreundet er sich bald mit den ewig schnurrenden Ventilatoren, die in jedem Geschäft und Restaurant fast unmittelbar über den Köpfen des Publikums herumsausen. Sie finden ihre Rechtfertigung in der drückenden Hitze, und wenn man auch zuerst .unter diesen Riesenflügeln sich etwas unbehaglich fühlt, so lernt man ihren Wert doch bald schätzen und nimmt mit Vorliebe beim Essen einen Platz ein, wo man beständig von oben etwas abgekühlt wird. Zu welchem Rafime- ment in der Ausgestaltung dieser Facher man es hier georacht hat kann man in dem großen Elektrizitätspalaste der Ausstellung bewundern. Ta finden sich Ventilatoren, die nicht nur ihre Flügel mit rasender Schnelligkeit umherwirbeln, sondern die sich .auch noch außerdem derart um sich selbst drehen,. hast der erfrischende Luftstrom beständig die Richtung wechselt. Wieder and-re (mb in größerer Anzahl an einem karnsselariigen Gestell befestigt, das sie im Kreise dreht, während jedes einzelne an sich auch in drehender Bewegung ist. Dabei find die Betriebskosten dank der hier vorhandenen großartigen elektrischen 'Anlagen verhältnismäßig äußerst geringe. . , Tie praktische Verwendung der Elektrizität ist tn Tfmertta überhaupt viel verbreiteter als in Europa. So fehlt z. B. das Telephon eigentlich in keinem Hause, und man gebraucht es viel mehr als bei uns. Man kann sehr häufig in den Zeitungen Annoncen lesen, in denen Straße und Hausnummer gar nicht angegeben find, sondern nur die Nummer des Telephvn- anschlnsses. Brieft sendet man nur in ganz besonderen Fällen; in der Regel wird alles telephoniert. Bei diesem anßerordent- starken Gebrauche der Fernsprechanlagen werden natürlich an das Bedienungspersonal häufig fast unerfüllbare Sorhermtgen nestelst, und man ist deshalb in einer ganzen Reihe amerikanischer Großstädte bereits zu dem automatischen Verbindungschstem übergegangen dessen Modell ebenfalls im Elektrizitätspalast gezeigt wird. Tie Handhabung .ist für deii Teilnehmer äußerst einfach. Mit Hilfe eines Zahlenrades stellt er die Nummer em, mit der er zu sprechen wünscht, und sogleich stellt sich die Verbindung mechanisch her. Ist hie betreffende Leitung aber bereits anderweitig in Anspruch genommen, so ertönt selbsttätig ein Signal. Die Apparate, die nötig find, um mit nie fehlender Sicherheit unter vielen Tausenden von Teilnehmern stets die richtige Verbindung zu schaffen, find überaus geistvoll ausgedacht und arbeiten ebenso einfach wie schnell. Ferner sieht man eine Vereinigung von Telephon und Phonographen, bei der man der Sprechmaschine feine Mitteilungen anvertrauen kann, falls der angerufene Teilnehmer nicht zu Hause ist. Auch.Fernschreiber gibt es, und Telephone, bet denen man nicht einmal Elektrizität braucht, sondern nur Sonnenstrahlen. .Tausend Möglichkeiten, .seine Mitmenschen zu /Oleine Ruh' ist hin, mein Herz ist schwer; ich finde sie nimmer und nimmermehr!" Weisepkandereien eines Spree-Aißeners. (Nachdruck verboten.) Umschau in Straßburg. — Munsterstudien. — Das Grabdenkmal Moritz von Sachsen. — Elsässer Wein. — In der Orangerie. Tas alte Lied von der „wunderschönen Stadt" hatte rnir's lange angetan. Ich suhr deshalb nicht über Stuttgart oder Heidelberg direkt in den Schwarzwald, wohin mich mein Berliner Leibdsktor für etliche Wochen verbannt hat — jedenfalls damit er selber ungestört seine Ferien genießen kann! — sondern „holte mir in Straßburg .das Gelenke" wie sie hier und da in Schlesien zu sagen pflegen, wenn sie einen Umweg bezeichnen 480 wollen. jRutt, bas Lied hat mich nicht getäuscht. Was sich da um das hochaufragende Münster an Straßen und Plätzen zu einem Stadtbild gruppiert, .darf sich wohl sehen lassen, wenn auch vieles von den angenehm in die Augen fallenden noch jungen Datums ist und mit dem alten Straßburg, das das Lied preist nichts zu tun hat. Man merkt auf Schritt und Tritt, daß Mutter Germania ihr wiedergewonnencs Kind mit vieler Liebe pflegt. In manchen Stücken wenigstens. Unter den Straßburger Bürgern, auch solchen, die sich ausgesöhnt haben mit dem Regierungswechsel, der ihnen ja auch ausgezeichnet bekommen ist, gibt es eine ganze Menge, die sich in anderen Stücken zu hart angefaßt fühlen, zumal im Vereinswesen und bei neuem Grunderwerb. Aber das sind Gebiete, die dem slüchtigen Beobachter zu fern liegen, als daß er sich Hierüber ein Urteil erlauben .dürfte. .Wie das alte deutsche Kleinod am Rhein in den letzten hundert Jahren verwelscht worden ist, sah ich aus einer just hundertjährigen Zeitungsnummer der heutigen „Gazette", die damals in gutem schlichten deutsch erschien, was man also zweifellos doch Hem gallischen Idiom in jener Zeit noch .vorgezogen. Freilich ist das komische Gemisch von Deutsch und Französisch, das in gewissen Kreisen heute mit ausfälligem Eigensinn gepflegt wird, nichts weniger als beängstigend. Wer dieses Salatfranzösisch. spricht, lernt ganz sicher auch noch wieder Deutsch Aber es gibt doch auch Leute, die ein unverfälschtes Pariser Idiom reden und Berlin noch immer als im Auslande liegend betrachten. Tas sind die Unversöhnlichen, die ihre Zirkel, ihre Weinstuben, ihr Cafs für sich haben und jeden Eindringling feindselig beäugeln. Ach die sind es nicht wert, daß oben auf ihrem Münsterturm der größte deutsche Dichter seinen Namen eingezeichnet hat und der deutsche Gutenberg aus ihren Mauern seine 25 Bleisoldaten als Eroberer in die ganze Welt marschieren ließ. Ueber die Herrlichkeit des Straßburger Münsters reden, hieße Eulen nach Athen tragen. Es ist eine der schönsten und zugleich eine der ältesten Kirchen Deutschlands. Letzteres bezieht sich allerdings nur noch auf die Grundmauern, die nämlich römischen Ursprungs sind. Der Ausblick von der Platte läßt ein schönes Stück Elsässer und Badener Land sehen und weckt mächtige Erinnerungen an jene großen Tage der Wiedergewinnung, da Deutschland gezwungen war, sein eigen Kind zu molestieren. Am 4. September 1870 trafen deutsche Granatschüsse die Krone und das Kreuz des Straßburger Münsters! Aber das finb vergangene Zeiten, die wir vergessen wollen. Mit einem Bündel Ansichtskarten, die danrals noch nicht erfunden waren, führt uns denn auch der wohlbeleibte Tomschweizer, der vor der berühmten Münsteruhr Wache hält, in die Wirklichkeit zurück. Er sieht so wichtig aus, als dürfe der Hahn dort oben nur auf sein Kommando krähen und kein Apostel ohne seine Erlaubnis den mittäglichen Umgang vornehmen. Tie Postkarten mit der drehbaren Scheibe, die die zwölf Jünger sichtbar werden läßt, gehen denn auch ab wie warme Semmel. Bis zur bestimmten Minute, 12,29 mittags hat sich ein ganz ansehnliches Häuflein Neugierige eingesunden, die alle den Hahn krähen hören wollen: Engländer mit gelangweilten und langweiligen Knochengesichtern, Soldaten, die hier meist aus dem Osten des Reichs stanlinen, Kindermädchen mit dem jungen Nachwuchs Alsatia's, der hoffentlich wieder ganz deutsch reden und fühlen lernt auch allerlei Landvolk in elsässischen Trachten. Und nun ist der große Moment gekommen: der Hahn droben lupft die Flügel ein paarmal und dann tut er uns den Gefallen und — kräht. Die Scheibe mit den Aposteln gerät ins Drehen, und Heber der Zwölf macht seine Verbeugung, wie er sich der Figur des Heilands nähert. Manchmal soll auch. der Löwe droben brüllen! . . . Kinderspielzeug, das nicht des Erwähnens wert wäre, .wenn diese Uhr nicht in ihrer Konstruktion für astronomische Zwecke eine wirUiche Meisterleistung wäre, die ihrem Schöpfer Schwilguö die größte Ehre macht! Noch ein anderes Kunstwerk von hohem Werte birgt sich in einer Straßburger- Kirche. ,Tas ist das wunderbare Grabmal des Marschalls von Sachsen, in St. Thomas, in Marnwr ausgeführt von Jean Baptiste Pcgalle. Es zeigt den Sohn der schönen Aurora Königs- inarc, die man noch heute im Schlosse zu Quedlinburg als Mumie bewundern, kann, .wie er furchtlos die Stufen hinunter schreitet, um sich in den vom Tode geöffneten Sarg zu legen. Tie allegorische Gestalt, die ihn zurückhalten will, die Perfouifikation des Todes, der trauernde Löwe usw. sind von einer wundervollen Wirkung, „bie sich der hervorragend fchönen Komposition stimm- ungsvoll eingliedern. Ta aber nirgendwo ein krähender Hahn angebracht ilt, so sand ich mich mit der Küstersfrau vor diesem Scymuchtück Straßburgs allein. ,Bon den hervorragenden Gebäuden der Stadt fällt noch besonders der Kaiserpalast auf, rn schöner Florentiner .Renaissance gehalten, für feine Umgebung aber leider etwas zu tief liegend. Mit der Univerfitäts-Biblio- ther und dem Landesausfchußgebäude bildet der Palast einen , chousten städteplütze, die ich gesehen. Tas Theater ist tzleichfalls ctn Neubau, aber seltsamerweise ganz wie der 1870 zerstörte Weeder aufgebaut, eine Pietät, über die die Bühuen- leiter schon manchen Seufzer auSgestoßen haben mögen. Um auch die Kneipengeographie etwas kennen zn lernen, ließ ich Mlchvon einem waschechten Straßburger zu etlichen Quellen führen, wo man einen guten Schoppen trinkt. Es war kein Prachtbau mit Spiegeln und Marrnortifchchen, in den er mich bugfierte, sondern ein niedriges, wackliges Lädchen, worin eine Keine Treppe zu einem noch niedrigeren Hinterraum führte. Tort gab es Elsässer Landwein von vorzüglicher Güte. Und wenn es mir nicht die eigene Zunge gesagt hätte, jvürden's mir die Nasen der seßhaften Kundschaft schon verraten haben. Aus diesem „Hühnerloch", .wie der Volksmund das Lokal nennt, wanderten wir dann noch über etliche andere Stationen hinaus die Orangerie, den „Tiergarten" der Straßburger, der ein ganz köstliches Plätzchen ist, und das eine vor dem Berliner vorans hat, daß er nämlich nicht fo mit Marmor gepflastert wiro! U, gs. vermischte». * Fliegenplagemiid Mücke nstiche. Polierte Möbel, Lampenglocken, bronzene Kronen uitb Kunstgegenstände usw., nichts rst ,gefeit gegen die Fliegen. Von der Politur läßt sich der „rsliegenschmutz" mittelst kleiner, in Benzin, Petroleum oder Terpentin getauchter Watte- ober Leinwandbäuschchen abreiben (die Stelle reibe man hinterher mit einem weichen Lappen blank). Glas- und Porzellansachen lassen sick abseifen; für bronzene Gegenstände empfiehlt man d:e Reinigung mit einer durchgeschnittenen Zwiebel,. wahrend man Marmoriachen, Büsten und Statuetten mit einer Mr, chung von Wasser und Salmiakgeist zu gleichen Teilen behan- del.t. Mückenstiche, die angenehme Abwechslung gegen die olregenplage, behandelt mein neuerdings mit Bow-Vaseline. Man soll vor allem die Stichstellen nicht reiben, kratzen oder massieren, da dadurch .der den Reiz verursachende Mückenspeichel weiter in das e der Haut getrieben wird. .Ein anderes, gutes, erprobtes ist eine Einreibung mit gewöhnlicher, sodahaltiger Seife, die man zu dem Zweck wie Kreide schabt, und damit die gestochene Stelle leicht überdeckt. .Tiefer Seifenüberzug mildert, wie auch das Betupfen der Stichstellen mit Salmiakgeist, das Jucken. Ten Geruch von Erdöl (Petroleum, Steinöl, Naphtha) scheuen die Mücken; man kann sie durch eine leichte Berührung der Haut mit einem mit Erdöl benetzten Lappen von dieser fern halten, wenn man nicht selbst, wie die Mücken, diesen Tust verabscheut. Allerdings bedeutet das, den Teufel durch Beelzebub austreiben. Literarisches. — DasTheater, eine Sammlung ausgetvählter Mono- graphren zur Geschichte, Kunst und Kultur des Bühnen- wesens aller Zeiten und Völker, ist nach sorgsamer Vorbereitung durch die Verlagsanstalt Schuster u. Loeffler, Berlin und Leipzig mit ihren ersten ftchs Bänden soeben ans Licht ge- ttoten. Tr. Carl Hagemann hat für die Bearbeitung der ein- Themen eine Reihe allererster Autoren und zwar ausschließlich Theaterforscher, Theaterkritiker, Dramaturgen, Re- gtneure unb Schauspieler heranzuziehen gewußt. Tie Sammlung vorläufig auf 50 Bände angelegt. Schon gleich die ersten sechs Bande zeigen es deutlich, daß die ganze Bibliothek durchaus positiven Charafter haben ivirb. Tie vornehme Ausstattung, der stimmungsvolle Buchschmuck von E. M. Lilien, die Lichtdrucke und die vielen anderen Abbildungen, Faksimiles usw. vervollständigen den künstlerischen Wert der Bücher. Der erste Band ist etne Darstellung .von Friedrich Ludwig Schröders Leben und Wirken, von Professor Berthold Litzmann. Jin zweiten Bande behandelt Professor Wolfgang Golther, .der Rostocker Wagner- forscher, .Bayreuth. Ter dritte Band ist Josef Kainz gewidmet und von Ferdinand Gregori verfaßt. Ter vierte Band ist eine Albert Niemann-Monographie von Prof Sternfeld. Im fünften Bande gibt Tr. Rudolph Lothar einen charakteristischen Querschnitt durch die Entwicklungs-Geschichte des Wiener Burgtheaters und der sechste Band dieser ersten Serie ist Adalbert Matkowsky von Philipp Stein gewidmet. Geheimschrift. (Nachdruck verboten.) A I! + Futtermittel. + △ + Vogel. ? ! — Unerwünschter Zustand. ( ! ? Fluß in Spanien. § || || Gewässer. — ) O Zeitbestimmung. ) ; — Singstunme. O ) + Bezirk. II : ) Altbiblischer Name. Die Aniaiigsbuchstaben der neun Wörter bezeichnen int Zusammenhang gelesen etwas Zeitgemäßes. Aiistösung in nächster Nummer. Auflösung des Abteilrätsels in vor. Nr.: Band, Egel, Beil, Emil, Zange, Reis. Bande, Gelb, Eile, Milz, Anger, Eis. Redaktion: August Goetz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buck- und Steindruckerei. R.Lanae. Gießen.