W ZU M pi Montag oen 13. Juni. «f cL I <. - I W W (Nachdruck verboten.) Arühlingsstürme. Roman von Paul Oskar Höcker. (Fortsetzung.) Als sie unten bei den anderen erschienen, Maren sie beide noch wie in einem Traum befangen. Franze sah verjüngt aus. Es lag eine stille Seligkeit über ihrem ganzen Wesen. Ihre volle, warme Stimme zitterte zuweilen. Zuweilen auch tauchte ein sonniges Lächeln in ihren Zügen auf. Wer den ganzen Wend über herrschte eine harmonische Behaglichkeit im ganzen Haus; es schien mit ihr Licht und Wärme wiedergekehrt zu sein. Das empfand Pratje ebenso wie der Kranke, das empfand selbst das Gesinde. Zupitza vermied es, bei Tisch sie anzusehen. Wer er wußte: ein tiefes, innerliches Glückesbewußtsein teilte er mit ihr. Und dieses Geheimnis gab manchem für die andern bedeutungslosen Wärt einen besonderen Sinn, dem sie beide oftmals verträumt nachhingen. „Singen Sie doch wieder einmal, Frau Fränze", bat er sie, als sie im Zimmer des Hausherrn am Kamin saßen. „Wir haben uns in rnkserer Einsamkeit hier so oft nach Ahrem Gesang gesehnt." Auch Dieter stimmte in seine Bitte ein. Sie ließ sich länger als sonst bitten. Sie sei noch unruhig, zu wenig gesammelt. Aber sie ließen nicht mehr locker. Schließlich sagte sie zu. Die Auswahl der Lieder wollte sie ihnen überlassen. Pratje war unmusikalisch- er hatte keine besonderen Wünsche, Dieter hätte am liebsten eine paar schwedische Volkslieder gehört, die Belmannslieder, deren düsterer Humor ihm am meisten zusagte. Als Zupitza ihr den Flügel öffnete und die Noten auflegte, fragte sie, ihm sinnend ins Auge sehend: „Und was soll ich! Ihnen singen, lieber Freund?" „Dem Doktor singst Du sein Lieblingslied, Fränze", rief Lotz aus dem Nebenzimmer. „Weißt Du, das von Tschaykowski." „Nein, nein, das nicht!" sagte Zupitza „Das ist zu traurig für den heutigen Abend. Heute ist doch Festtag. Sie sollen etwas anderes singen — wo mehr Jubel drin liegt." Sie überlegte ein Weilchen. Dann lächelte sie verträumt. „Und es ist doch das rechte, lieber Freund. Es verlangt mich selbstj danach." „Dann natürlich sollen Sie's singen." Bei den schwedischen Liedern war sie noch nicht recht in Stimmung. Vielleicht machte sich auch der Umstand, daß sie lange nicht mehr geübt hatte, bemerkbar. Ein paar Töne kamen zitternd und ohne Atem, sie mußte schlucken oder sich, räuspern, einen Ansatz wiederholen. „Sie sind ja so kribblig heute. Sie kleine Frau!" sagte der Notar lachend, indem er mit seinem Punschglas und der Zigarre herbeikam. Zerstreut lachte sie gleichfalls und spielte ein paar Takte; dabei sprach, sie mit Pratje weiter, herzlich und unbefangen. Mitunter versagte aber ein Wort und sie verbesserte sich dann, leicht den Kopf schüttelnd. Zupitza lehnte am Türpfosten. Er mußte sie jetzt immmerzu ansehen. Sie war so jung, so blühend und lebensfreudig. Ihre Stimme tat ihm unendlich, wohl. Es zitterte daraus ein geheimer Jubel. 9hir zuweilen tauchte in ihren Augen ein hilfloser, schwermütiger Ausdruck auf- der ihn ergriff, ihn ängstigte, ihm das Herz schwer machte. Indem sie noch sprach, war sie in die Melodie des! Tschaykowskischen Liedes übergegangen. Die paar Takte in ihrem schwebenden Tanzrhytmus, dem die Molltonart eine besondere, fremde Färbung gab, wandelten die Stimmung rasch Pratje nickte und verließ seiner Zigarre wegen den Salon; auf den Fußspitzen kehrte er zu Dieter zurück. Und Fränze begann, noch etwas verschleiert, gewissermaßen geheimnisvoll, mehr und mehr aber freier, ernster, bedeutender werdend und sich innerlich steigernd: „Im wogenden Tanze, beim Feste, wo lärmender Jubel so laut, da hab' ich Dich träumend und sinnend, geheimnisvoll blickend erschaut." So hatte sie das Lied noch nie gesungen. Sv schlicht und innig, so ergreifend hatte sie die letzten paar Worte noch- nie gesprochen: „. . . . Ich schwelge im Traume und leide — ich glaube, ich liebe Dich!" Seine Blicke ruhten in den ihren. Er hatte es schon während der zweiten Strophe in ihren Augen schimmern sehen — nun rannen zwei klare, zitternde Perlen über! ihre Wangen. Sie wischte die Tränen nicht weg, nachdem sie das Nachspiel beendigt hatte. Aus dem Nebenzimmer klang lauter Beifall. Pratje äußerte sein Wahlgefallen viel lebhafter als sonst; er summte die Melodie nach, natürliche falsch, war aber ordentlich hingerissen, wie er versicherte. In großer Ergriffenheit hatte Zupitza ihre Hand erfaßt, drückte sie lang und innig, und sie ließ sie ihm schweigend. , . „Frau Fränze", rief der Notar vergnügt herüber, indem er sein Punschglas von neuem füllte, um ihr zuzntrinken, „wenn Sie sagen, Ihre Stimme sei tu den paar Winterwochen eingefroren — ich bin ja kein Sachverständiger — aber mir kommt sie so frisch- so klar vor, wirklich ganz famos . . . Was, Dieter, altes Haus, findest Du nicht auch?" _ Sie sprachen drinnen in der angeschlagenen Tonart weiter. Fränze atmete tief auf und sagte mit einem sinnigen, verträumten Lächeln, mehr zum Doktor als denen im Nebenzimmer: „Ja, der Frühlingssturm ist übers Eis daher- gebraust — der hat sie wohl zum Auftauen gebracht!" Es sprengte ihm fast die Brust, darauf schweigen zu, müssen, sie nicht an sich reißen zu dürfen. Er flüsterte nutz innig wieder ihren Namen. — 346 — Bald darauf trat er mit Pratje den Heimweg an, denn der Kranke war erschöpft und verlangte nach muhe. Die Luft war lau, man hörte das Krachen des Eisganges, ein warmer Tauwind strich über den Karpaßstrom. Zupitza trug den Hut in der Hand und ließ den lauen Frühlingswind seinen heißen Köpf umfächeln. Als der chwerfällige, bedächtige, heute bloß vom Punsch etwas an- zeregte Notar ihn wegen seiner Unvorsichtigkeit warnte, agte er fröhlich, dabei die Luft tief in seine Lungen ein- ziehend: „Es ist ja Lenz geworden — merken Sie das nicht?" 8. Kvpitel. Ja, es war wirklich Lenz geworden. Aber er kam in diesen rauhen Norden nicht als blumen- streuendes Sonnenkind. Unter wuchtigen Stürmen hielt er hier oben seinen Einzug, ent wilder ungebärdiger Gesell. Innerhalb weniger Tage war die ganze Niederung überschwemmt, soweit das Auge reichte, und auch auf dem Giller Mündungsdelta trieben mächtige Eisschollen allenthalben auf bem zu Seen und Teichen gewandelten Weideland. Die Post kutschierte Halbwegs von Usditten her, gleich diesseits vom Deich an, durch wogende, rauschende Fluten. Von der Straße selbst war nichts mehr zu sehen, die Fahrtrichtung gaben nur die wie borstige Besen aus dem Wasser ragenden Erlen an oder da und dort ent etwas höher eingesetzter, weiß gekalkter Kilometerstein. Die trübe, schlammige Strömung reichte den stampfenden, schnaubenden Pferden bis über die Kniee, die Wagenräder troffen bei jeder Umdrehung wie die Radschaufeln eines unbelasteten Dampfers. Wochenlang sah man sich auf allen Wegen, die tiefer lagen uttb nicht gepflastert waren, aus den Verkehr zu Boote angewiesen. Und die Strömung war mitunter reißend. Oft holte sie Stege von den Landungsstellen und Faschiuen- körbe von bett Böschungen, lub Fischkästen und Ställe auf uttb trieb sie weit hinaus aufs Haff. Hüben itnb drüben an den höher gelegenen Stellen der Ufer standen die Litauer voll Kummer und Klage — konnten aber nichts retten, nichts ändert!. Und immerzu, immerzu gab's Sturm, bis in den Mai hinein, und jagendes schwarzes Gewölk fast Tag für Tag. Auf Sakuthen begann nun bald das Hauptgeschäft des Jahres. , Weiter oben in Rußland war der Njernen noch nicht gleichmäßig eisfrei; sobald das Flußbett aber auf seine normale Breite zurückgekehrt war, schickte man die rnächf- tigen Witinnen und Boidaks, die Flöße der in den russischen Wäldern geschlagenen Riesenbäume, flußabwärts auf die Fahrt. Hepke und andere Agenten, darunter zuweilen die possierlichsten Typen, ringellockige Juden in schmierigen Kaftans, fadenscheinige Holzbarone und dickschädelige Großhändlerssöhne überfielen die Dampfsägewerke am Kurischeu Haff mit ihren Angeboten, die kapitalkräftigen Zimmer- meister und Bautischler kamen aus Königsberg und Memel und weiter her und schlossen neue Kontrakte ab, und aus allen Werken herrschte bald fieberhafte Tätigkeit, um die inzwischen geräumten Lagerschuppen, Trockenbuben unb Stapelplätze mit neuem Bauholzvorrat anzufüllen. Nie zuvor war Fränze Lotz mit solcher Lust unb Frische bei der Arbeit gewesen wie in diesem Frühjahr. In ihrem knappen, fußfreien Homespunkleid, im blauen Wettereape, ohne Handschuhe und ohne Hut, den bei Sturm und Regen die rote Kapuze ersetzen mußte, war sie von früh bis spät ans den Arbeitsstätten anzutreffen. Für die Besuche bei ihren Pfleglingen auf dem Moor und im Mündungsgebiete mußte sie sich die Zeit geradezju abstehlen. In den ersten beiden Wochen konnte sie den Freund aus keiner seiner Ausfahrten begleiten. Wer die jubelvolle Stimmung, die die beiden seit dem ersten Abend beherschte, erlitt dadurch keine Einbuße. Es war ein seliges, glückstrahlendes, wonniges und zartes Einvernehmen zwischen rhnen. Zupitza hatte selbst übrigens viel reichlicher zü tun als im Winter, im Karguller Moor gab es tote alljährlich nach den Frühjahrsüberschwemmungett bedenkliche Typhusfälle, auch nahm seine Tour gegenwärtig des schwierigen Verkehrs wegen fast die doppelte Zeit in Anspruch. Er erledigte einen Teil seiner Gänge zu Wasser im Boote, einen andern zu WUgen, den Rest zu Fuße. Da gab es oft meilenweite Märsche zurückMlegen. Die Giller Honoratioren respektierten den neuen Arzt, allenthalben rühmte man seine Tüchtigkeit, seinen Mut, seine Hilfsbereitschaft, seinen unermüdlichen Arbeitseifer; aber zu herzlicheren Beziehungen war es nicht zwischen ihnen gekommen. Als bei Krappes getauft wurde, versuchte der stark gerührte Amtsrichter beim Dessert der Festlichkeit, die ihren Glanzpunkt in einigen Flaschen Tilsiter Schaumweins sand, einen Ansturm auf das .Herz des alten Studienfreundes. Man habe mit Betrübnis bemerkt, daß er sich mehr und mehr zurückziehe, bei Behrs habe er nun schon zweimal abgesagt, selbst auf dem „Menschentag" erscheine er nicht regelmäßig, er werde noch rein ein Sonderling. Zupitza lachte den Amtsrichter aus. „Was willst Du, Alterchen? Ich freue mich meines Lebens. Braucht denn jeder Mensch Skat uttb Biertische unb Teekränzchen zur Erquickung? Ich sage Dir, mich erfrischt so ein Marsch übers Moor, eine Fahrt durch den Wald, zehnmal mehr als die längste Samstagssitzung im „Löwen". Denke Dir, neulich bin ich int Eschenberger Forst von Füchsen angefallen worden; da gab's einen kleinen Revolverkampf. Unb Elentiere hab' ich gesehen, zehn wunberbare Stück, barunter einen wahren Patriarchen. Ja, siehst ®u so was, erlebst Du so was? Geh', alter Freund, der Philister bist Du, nicht ich!" Er ließ es gar nicht erst dazu kommen, daß Krappe das Sakuthener Thema wieder anschnitt. Unb mit demselben flotten Uebermat ging er auch anderwärts über die kleinen Anspielungen hinweg. Früher hatten sie ihn geärgert, jetzt hörte er sie kaum mehr. Die Leutchen ahnten ja gar nicht, konnten es ja gar nicht ermessen, tote wundersam die Harmonie war, die zwischen ihm unb seiner Fränze herrschte. Des Doktors tollkühnes Wagnis am Abenb bes Eisgangs war viel besprochen worben. Auch Fränze horte davon. Sie fragte Zupitza boller Sorge, was beim Wahres an bem Gerücht sei — unb warum in aller Wöll er so leichtsinnig sein Leben aufs Spiel gesetzt habe. Er sah ihr nur lächelnd ins Auge: „Wieißt Du's wirkliche nicht, Fränze?" Sie wollte ihn auszanken, brachte es aber doch nicht übers Herz. Seine Liebe machte sie stolz und glücklich. Es war wie ein neues Aufleben. . „Jeder Tag ist mir jetzt tote ein Geschenk!" sagte sie ihm einmal, als er sie in der heißen Mittagssonne int Hofe traf und sich über ihr junges, frisches Aussehen, ihre helle Stimme, ihre strahlenden Augen freute. Sie stand auf einem Stapel Bretter, der Mud trieb ihr die Röcke prall an die Glieder, machte das Cape flattern und drohte ihr die Haare zu verwirren. Sie hatte beide Arme erhoben, hielt die Locken fest und schützte sich so gleichzeitig gegen das Blenden der Sonne. Er folgte bewundernd bett elastischen Bewegungen, den schlanken Linien ihrer jungen, anmutigen Gestalt. Er empfand ihre Nähe, ihren Anblick wie eine Liebkosung. Oft summte ober sang sie nun auch fröhlich vor sich hin, wenn sie tagsüber auf dem Stätteplatz oder am Landungssteg mit Zählen und Notieren beschäftigt war oder wenn sie drüben auf den Retseschiffen, die die Fahrt übers Haff oder übers Baltische Meer antreten sollten, das Verstauen der Bauhölzer beaufsichtigte. Sie merkten es alle auf Sakuthen: ihre Herrin war ordentlich verjüngt. Für die Arbeiter, die längere Zeit auf dem Werk tätig waren, hatte fie manchmal auch freundliche Fragen. Ein patriarchalisch^ Verhältnis existierte ja nicht mehr; aber zuweilen lief ein drolliges Wort, das sie zu dem oder jenem gesagt hatte, durchs ganze Werk, und bann ward bie Stimmung trotz der harten Arbeit doch gleich viel fröhlicher. „Gewiß machen. Sie heuer wieder flotte Geschäfte da droben!" so erklärten bie einen die unverkennbare Wandlung der Herrin. Andere meinten: es werde wohl mit Lotz einen Aufschwung genommen haben. Der Rest aber dachte sich sein besonder Teil. Unb eilt Berliner Witzbold an der Drehbank in der Schlosserei summte einmal ein altmodisches Couplet: „Das macht die Liebe, heimliche Liebe, von welcher niemand etwas wissen tut." Der kleine Alex sollte noch bis zu den Pfingstferiett auf Sakuthen bleiben. Das Scharlachfieber war nicht ohne Komplikationskrankheit geblieben. Einer Nervenaffektion halber bedurfte er noch ein Weilchen der Schonung. Als er dann endlich aus der ärztlichen Behandlung als gesund entlassen wurde, begann für ihn eine herrliche Zeit. .Er schien unzertrennlich, von Tante Fränzje. — 347 — So unbequem der kleine Begleiter zuweilen war, sie kränkte sein ZärtlichkeitÄLdürfnis nicht. Es war ihr in manchen flüchtigen Stimmungen selbst eine solche Lust, seinen Blondkopf zwischen ihre Hände zu nehmen, ihm ins krause Haar zu fahren und ihn stürmisch aus den Mund zu küssen. Manchmal traf's auch die kleine Stumpfnase oder das allmählich sich wieder rundende Kinderkinn oder den weißen Knabenhals — und dann krähte Alex vor Lachen. Er hängte oft am Arm bei ihr ein — wie ein Großer, sagte er —und sie zogen trällernd über den Hof, beide sorglos, beide fröh- lich. Es ward jedesmal auch in Dieters Stube gleich viel Heller, wenn sie so selbander den Kbanken besuchten. Dieters Zustand hatte sich rapid verschlimmert. Immer schwerer ward ihm nun auch der Gebrauch der Arme. Eines Abends versank Dieter mitten in der Lektüre, für die er sich noch soeben lebhaft interessiert hatte, in eine ohnmachtähnliche Erschöpfung. Sein Kopf fiel auf die Brust — seine Finger krampften sich zusammen und streckten sich daraus lang aus — er bot das Bild eines Toten. Eiskalt überlies es Franze. Das Buch entfiel ihren zitternden Händen, sie hatte zuerst kaum die Kämst zu sprechen, sich aufzurichten. Zupitza bemühte sich rasch um ihn, allmählich kam der Kranke dann wieder zu sich, aber seine Zunge war schwer, er sprach lallend, unverständlich. (Fortsetzung folgt.) Ker Bauchtanz.*) Von Ludwig Thoma. „Madame Fatme ist leider durch Unwohlsein verhindert, Besuche zu empfangen", sagte, der Kellner. „Das ist ja sehr bedauerlich. Aber was geht das nun eigentlich mich an?" fragte ich. „Alle Fremden gehen zn ihr. Man sieht ein arabisches Haus, und Madame Fatme singt sehr hübsch, aber leider, zurzeit ist es nicht möglich." „Jetzt haben Sie nur die Assanas oder" — der Kellner sah sich vorsichtig um und hielt die Hand vor den Mund — „oder la danse du ventre." Ich liebe nicht die Nationaleigentümlichkeiten, welche Fremden vorgeführt werden. Ich kenne den Cancan in Moulin Rouge und den Schuhplattl- tanz in Garmisch oder das Alpenhornblasen auf dem Rigi und die Du—Duliähsänger in Innsbruck. Es ist immer dasselbe, wenigstens im Prinzip. Also stellen wir La danse du ventre zurück: was ist das, die Assanas? Der Kellner freute sich, uns belehren zu dürfen. Er war ein Deutscher und dozierte also gern. „Diese Menschen", sagte er, „sind religiöse Schwärmer. Sie bilden ^ eine Sekte und glauben Gott wohlgefällig zu sein, wenn sie sich bei lebendigem Leibe schinden, Eidechsen, Schlangen und Skorpione fressen. Es ist sehr interessant." „Aber etwas unappetitlich?" „Ja, natürlich", meinte der Kellner, „es ist nicht ledermanns Geschmack. Insofern, als sie diese Tiere lebendig fressen. Aber die Vorstellungen sind stark besucht. Das Komitee d'Hcvernage veranstaltet für die Fremden häufig diese Asfaua- Abende." ,,^ch^^b genügend Phantasie, um mir eine Vorstellung von solchen Schauspielen machen zu können, auch ohne sie zu sehen. Außerdem habe ich als Lateinschüler ähnliches öfter beobachtet. Wer in unseren Stamm der Apachen eintreten wollte, mußte zur Erprobung seiner stoischen Gesinnung einem Maikäfer den Kopf abbeißen. Damals konnte mir das gefallen, heute halte ich mich von solchen Dingen fern, auch wenn sie zu Ehren Gottes aus- geführt werden. Blieb also nur la danse du ventre. Dieser Tanz wird in Oran, Algier und Konstantine, in Biskra und Tunis von allen Kellnern, Portiers und Hausknechten, von Führern, Stiefelputzern und Kartenverkäufern den männlichen Reisenden warm empfohlen. Matt spricht von ihm nur mit einem gewissen Lächeln in den Mund- winkeln, mit einem vielsagenden Blinzeln. Ich weiß nicht, ob dieser Tanz schon seit langer Zeit geübt wird. Ich vermute fast, daß er eigens für die Fremden erfunden wurde. So ähnlich, wie vor langer Zeit der selige Rainer den Tiroler Nationalgesang für die Engländer erfand. Vielleicht irre ich mich, aber ich hatte einmal den Eindruck. Also la danse du ventre. Dr. Gsell-Fels übersetzt in Meyers Reisebuch diese Bezeichnung ebenso sittsam als unrichtig mit „Brustsenktanz". Ich sehe nicht ein, warum man auf Kosten der Wahrheit prüde sein soll. Das führt zu falschen Begriffen. Ueberdies kann ttn so wichtiger Körperteil verlangen, daß man ihn beim rechten Namen nennt. Wir sagen also ftischweg, der Bauchtanz. So gibt auch die Bezeichnung eine Ahnung von dem ganzen Vorgänge. *) Aus einem Feuilleton über „Algier", das Thoma in der N. Fr. Pr. veröffentlicht: Erfolge des IrauenwelLöundes. Berlin, 10. Juni. Da die Sitzungen des internationalen Frauenbundes nur seinen Mitgliedern zugänglich sind, wollte er in einer zweiten öffentlichen Versammlung, die gestern abeicd stattfand, auch weiteren Kreisen Gelegenheit geben, die Ansprachen und Berichte der Delegierten zu hören. .Dm jedoch die Mitteilungen meistens in englischer Sprache gemacht wurden, so gingen sie manchem der Zuhörer verloren. „ . ,, nvv Den Anfang unter den Berichterstatterinnen macht Mrs. Mary Wood Swift, die Vertreterin der Vereinigten Staaten, und bte Witwe des früheren japanischen Gesandten John P. Swift, die aber nur wenige kurze Tatsachen mitzuteilen hat. . Interessanter gestaltet sich der Bericht, den Frau M a r r e Stritt über die Entwicklung des Bundes deutscher Frauenvereine macht, der in diesem Jahre sein zehnjähriges Bestehen feiert und bereits 174 Einzelvereine umschließt, während er ber feiner Gründung nur 34 zählte. Er dehnt heute seine Tätigkeit über alle für die Frauen wichtigen Gebiete aus und hat auch ein Auskunftsbureau, in dem Rat und Auskunft zu erlangen sind. Es tritt darauf eine Stadtverordnete, die im Munizipalrat von Bristol Sitz und Stimme hat, die Vertreterin Großbritannins, Miß C h i f f o r d, auf das Podium, um uns die bemerkenswerte Mitteilung zu machen, daß in England augenblicklich eine halbe Für die Freunde der Gelehrsamkeit, welche an die ethnologische Bedeutung auch dieser Tanzsitte glauben wollen, bemerke ich, daß die ausübenden Künstlerinnen zum Nomadenstamme der Ouled Nails gehören. „Dieser Stamm liefert seine Mädchen, sobald sie erwachsen sind, in die Oasen, und von dem, was den Mädchen hier die Bewunderung ihrer Schönheit und Grazie einbringt, führen ihre trägen Väter ein sorgenfreies Leben. Kehren die Tänzerinnen heim, so finden sie bei ihren Stammesgenossen die beste Ausnahme und werden gerne geheiratet." Ich zitiere hier Meyer. Meine persönlichen Erfahrungen könnten mich nicht veranlassen, so günstig über jene Damen zu urteilen. Wir betraten ein arabisches Cafö, einen mittelgroßen Raum, nach der Gasse hin offen. An der Rückwand war eine Art Tribüne angebracht, auf welcher drei Musikanten saßen. Der eine blies die arabische Klarinette, die zwei anderen hatten Handtrommeln. ,Es ist schwer, einen Begriff von dieser Art Musik zu geben. Das kleine, hölzerne Blasinstrument hat drei oder vier Töne. .Aber diese genügen zu einem furchtbaren, sinnbetäubcnden Lärm, der in seiner Monotonie ohrenzerreißend wirkt. Die Trommeln geben mit dumpfen Klängen den Takt an. Wir setzten uns auf eine der langen Bänke, ein Neger brachte guten, nur etwas süßen Kafsee.und nun wollten wir mit Muße die Vorstellung betrachten. Ich gestehe, daß ich voll Neugierde war. Wir haben alle vorgefaßte Meinungen von den Orientalinnen, von den Schönen, die so sorgfältig behütet werden. Man malt sich da Geschichtchen aus. Schwarzäugige Gazellen, die hinter Gittern schmachten, mordlustige Eunuchen mit krummen Säbeln, und anderes mehr, was die Phantasie erregt. Ich glaubte wohl nicht, daß eine Fürstentochter auf-auchen werde, aber darauf, nein, darauf war ich nicht gefaßt. Sie kam nämlich, die Tochter des Ouled Nails. Eine kleine, fette Person. Warum trug sie keinen Schleier? Ich hörte doch, daß Mohammed dies ausdrücklich geboten hat. Warum verletzte sie das Gesetz? Warum handelte sie gegen die ehrwürdige Vorschrift ihrer Religion? Sie wird es nie verantworten können. Also sie zeigte uns ohne Scheu ihr Gesicht; und darum konnte ich sehen, daß sie nur ein Auge hatte; das rechte war ausgelaufen. Wenn sie lächelte, bemerkte man, daß nur drei oder vier Zähne im Munde steckten. Und nicht einmal die waren hübsch. Ja, warum verletzte sie ihre Religion? Dann begann sie zu tanzen. Drei Schritte vor, zwei zurück in schleppendem Gange; drei vor, zwei zurück. Das dauerte so eine Zeit. Dann warf sie ihre Arme seitwärts aus und griff mit den Händen in die Luft, wie jemand, der Fliegen fängt. Die Klarinette schrie, die Trommeln klangen dumpf dazu. Ein Araber trat zu der Tänzerin hin und gab ihr ein rotes Tuch. Sie warf es sich um den Hals und faßte mit den Händen die beiden Zipfel. Dann legte sie den Kopf zurück, und nun begann die Umgebung des Magens sich allein zu amüsieren, während der übrige Körper ruhig blieb. Das hob und senkte sich, ging nach rechts, ging nach links, ging auf und ab. Die Klarinette schwieg nach einem grellen Schreie, die Trommeln verstummten. Es war zu Ende. Wir schoben der Tänzerin vorsichtig einige Geldstücke hin und gingen. Möge sie viel verdienen durch ihre Schönheit und Grazie! Möge sie bald zurückkehren zum Stamme der Ouled Nails und einen Jüngling finden, der ihrer würdig ist! Und möge sie sich dann verschleiern bis an das Ende ihrer Tage! Wenn es nun doch einmal ihre Religion verlangt. — 348 — Million Frauen auf philanthropischem Gebiete arbeiten, einzig im Dienste ihrer Nebenmenschen. Das ist sicherlich anerkennens- und nachahmenswert. In Holland gibt es ebenfalls schon 33 Eimelvereine, die namentlich im Erziehnngswesen und in der Sittlichkeitssrage tätig sind. „Klein aber tapfer" ist das Motto des Landes, und das haben auch die Frauen auf ihre Fahne geschrieben. Die französische Delegierte, Mme. Avril deSt. Croix, hebt als bemerkenswerteste Errungenschaft hervor, daß die Frauen in Paris es erreicht haben, daß alle Wohnungen, welche weniger als 500 Franks jährliche Miete kosten, stets unentgeltlich desinfiziert werden; eine Einrichtung, durch welche die sanitären Zustände in Paris erheblich gebessert werden. Um immer mehr im Sinne und Dienste der Oeffentlichkeit wirken zu können, haben die Frauen Frankreichs auch die Männer auf* gefordert, ihrem Bunde beizutreten. Viktor Hugo hat gesagt: Das 18. Jahrhundert hat dem Manne gehört, das 19. gehört der Frau Frankreichs Frauen aber hoffen, daß das 20. Jahrhundert dem Manne und der Frau gehören werde. Die östreichische Delegierte, Fran Hainisch, schildert mit großem Humor, wie in Oesterreich alles langsam geht, und folglich müssen auch die Frauen langsam fortschreiten. Sie haben ein Gesetzbuch, das 1811 gegründet wurde, Professor Unger, der bedeutendste Rechtslehrer Oesterreichs, möchte es gern zu seinem hundertjährigen Geburtstage reformieren, und die Frauen werden ihm dazu verhelfen, wenn möglich; aber ob es gelingen wird, ist eine andere Frage! Auch die übrigen Delegierten haben noch manches Interessante mitzuteilen, das wir aber in den Einzelheiten nicht wiedergeben können. Es sei nur noch erwähnt, daß Norwegen, das kleine Land, das uns jüngst so nahe getreten ist, am 8. Januar ebenfalls einen Nationalverband gegründet hat, der vier Kreise umfaßt. Und einer derselben liegt jenseits des Polarkreises, in Nacht und Kälte, aber seine Frauen haben ein Herz, das warm ist. Und diese Frauen haben am 27. Januar an den Deutschen Kaiser ein Telegramm des Dankes und der Beglückwünschung gesandt, wie Frau Gina Krog, die Delegierte, erzählt, weil er für sie und ihre Kinder gesorgt hat, als der Brand von Aalesund ihnen alles genommen hatte. Sie schildert in ergreifenden Worten, wie diese Hilfe Segen gebracht hat und schließt mit der Versicherung, daß in solchen Wechselbeziehungen der wahre Internationalismus liege. Vermischtes. * Ueber Londoner Frauenlaunen wird uns aus der englischen Hauptstadt geschrieben: Immer schwieriger wird es den smarten englischen Frauen, sich anderen gegenüber an originellen Ideen hervorzutun, aber Ausnahmefälle geschehen doch. Eine junge Gattin hat es durchzusetzen verstanden, von ihrer liebevollen — in diesem Falle sicherlich schwächeren — Hälfte die Erlaubnis zur Führung eines eigenen Haushalts zu erlangen. Sie führt ein besonderes Haus und hält sich eigene Dienerschaft, eigene Wagen und das — wenige Schritte von dem Hause ihres Gatten, entfernt! Das moderne Ehepaar lebt ,auf dem denkbar besten Fuße und ladet sich abwechselnd zum Diner und Souper ein. Einige Vertreterinnen derselben englischen Gesellschaftsklasse finden dieses Eheleben geradezu ideal, und das; es Anklang gefunden hat, beweist, daß man sich bestrebt, dem gegebenen Beispiele zu folgen. Nach jenen weiblichen Aposteln wird die Liebe auf die Dauer langweilig, und eine teiltoeise Trennung frischt die alte Freundschaft wieder auf. — Ja, unsere liebe Damenwelt, wie herrlich weit sie es gebracht hat! Nicht lange wird es dauern, und die Royal Covent Garden Opera sowie die besseren Theater der englischen Reichshauptstadt werden sich zu einer Neuerung verstehen müssen, die schon jetzt als unerläßlich und dringend bezeichnet wird. Allen Ernstes hat sich die Gattin eines reichen Londoners jüngst an die hiesige Opernleitung gewandt und die Erlaubnis nachgesucht, in einer Privatloge ihre Gäste beim Souper bewirten zu können. Ihr Plan geht dahin, nach jedem Akte ein Gericht auftragen zu lassen. Wahrscheinlich wird sich die Dame einstweilen eines anderen Mittels bedienen müssen, um für ihren Reichtum Reklame machen zu können. We MuMatten. Frau Musika. Jean Gilbert läßt bei Julius Jäger in Berlin O. 27, Alexanderstraße 28, eine Sammlung moderner Salon- und Tanzmusik 'erscheinen, der er den Gesamttitel „Fran Musika" gegeben hat. Die erste Folge liegt uns in recht geschmackvoller Ausstattung vor und beweist, daß die Idee ganz glücklich war. Jean Gilbert führt sich mit einer Lnstspiel-Oou- verture „Thalia" ein, die sich durch Melodienreichtum und künst- lensch eführgte Harmonien auszeichnet. Paul Linckes „Freuden- tränen-Walzer" weist alle Vorzüge dieses populären Komponisten Dessaus Marsch „Kaiser-Parole" und Julius Einodshofers Polka „Neckereien" sind Konzertpiöcen, die jedem guten Programm zu empfehlen sind. Charakterstücke eigenartigen Gepräges sind die Konzert-Gavotte „Ein Plauderstündchen" von Otto Wellmann und „In der Tropfsteinhöhle" von Robert Vollstedt. Bei beiden vermißt man Schablonenhaftes, wir begegnen vielmehr fein erdachten Harmonien und der logischen Durchsührung der gefaßten Idee. — Gustav Wanda, der Dirigent des Berliner Wintergarten-Orchesters, hat einen Walzer „Bühnensterne" betgesteuert, rassig phrasiert, in der Erfindung originell, in der Ausführung mit harmonischen Feinheiten. — Viftor Holländer, der soeben mit seiner Operette „Der Sonnenvogel" einen Erfolg hatte, gibt eine Polka franyaise „Ballet-Ratten", und Trans- lateur eine Polka „Verliebt!" Gilbert macht den Beschluß der ersten Folge mit einem Konzertmarsch „Kavallerie-Patrouille". — Diese zehn Piöcen füllen beinahe ein ganzes Konzertprogramm aus, das vor allem auch den Vorzug hätte, völlig honorarfrei zu sein. Aber auch unsere musiftiebende» Dilettanten werden an dem Ankauf der „Frau Musika" ihre Freude haben, weil die Kompositionen Geschmack zeigen und auch in engerem Familienkreis Erfolg sichern. KesundHeitspflege. Nervöse HungerschRerzen. Sehr verbreitet ist die Erscheinung der „schmerzhaften Magenleere", die als solche auch in den Lehrbüchern der Magenheilkunde beschrieben wird. Selbstverständlich kann das Schmerzgefühl bei leerem Magen aus einem ganz natürlichen Hunger entstehen und ist dann eher ein Zeichen von Gesundheit als von Krankhett. Anders liegt die Sache, wenn sich derartige Beschwerden schon bald nach einer Mahlzeit einstellen bezw. nur für kurze Zeit durch die Nahrungsaufnahme beseitigt werden. Daß in der Tat die Magennerven die Schuld an einer solchen Erscheinung tragen können, wird von den Aerztew zugegeben, aber man scheint nach dieser Richtung hin zu Ueber- treibungen geneigt zu sein. Dr. Franz Ehrlich aus Stettiri hat in der „Münchener Medizinischen Wochenschrift" eine ganze Reihe von Fällen vorgeführt, in denen die Nervosität durchaus nicht der Urheber der sogenannten schmerzhaften Magenleere gewesen ist. Jedenfalls wird der Arzt einem solchen Leidengegen- über vorsichtig sein müssen, denn es kann auch von Magengeschwüren ausgehen. Die Merkmale der Krankheit bestehen gewöhnlich darin, daß nagende Schmerzen im Magen gefühlt werden, die nach dem Essen sofort aufhörem aber nach ein bis zwei Stunden von neuem einsetzen. Zuweilen ft eifern sich die Schmerzen beim Gehen. Der Hinweis von Dr. Ehelich dürste dadurch einen besonderen Wert erhalten, daß er die Möglichkeit anzeigt, Magengeschwüre schon zu einer Zeit in Behandlung zu nehmen, in der sie noch durch Kuren beseitigt werden können, ohne daß der Chirurg sein Messer anzusetzen braucht. Deshalb sollte man die schmerzhafte Magenleere nicht leicht nehmen, loenn sie sich regelmäßig einstellt, und lieber bei Zeiten einen Arzt befragen. Dr. Ehrlich hat durch Kuren verschiedener Art gewöhnlich vollen Erfolg erzielt, indem er die Ursache in einem Magen- ober Darmgeschwür erkannte. Es dürfte immerhin besser sein, die schmerzhafte Magenleere unter dem Verdacht des Vorhandenseins eines solchen Geschwürs zu behandeln, als sie lediglich als nervös zu betrachten, weil sonst leicht eine Verschleppung des Leidens eintritt, bis es durch eine gewöhnliche Kur nicht mehr geheilt werden kann. —; Unsere Frauen seien aufmerksam gemacht auf das im Verlage von John Henry Schwerin, Berlin W., zum Vierteljahrspreis von 1 Mk. erscheinende Modenblatt „Große Modenwelt" mit bunter Fächervignette. Jede litägige Nummer ist 16 Seiten stark, jeder Nummer liegt ein doppelseitiger Schnittbogen bei, mit dessen Hilfe sich jeder die Kleider selbst anfertigen kann. Unter den Moden-Genrebildern befinden sich farbenprächtige Modenkupfer. Groß ist die Auswahl der Kostüme und Hüte für Erwachsene und Kinder, sowie für jede Geschmacksrichtung; Handarbeitenbeilagen aller möglichen Techniken zieren jede Nummer. Die Große Modenwelt erfährt jetzt eine Erweiterung, indem vom neuen Quartal ab in der Belletristik neben Novellen auch Romane (in der ersten Nummer des neuen Quartals beginnt der Kriminal-. Roman „Ausgestoßen" von Jost Freiherrn v. Steinach) erscheinen. Abonnements auf die „Große Modenwelt" mit bunter Fächervignette zu 1 Mk. .vierteljährlich nehmen sämtliche Buchhandlungen ettchegen. AmftMrittsel. (Nachdruck verboten.) Rahm, Reich, Ilse, Riese, Leim, Tonne, Angel, Ranke, Gans, Mais, Genua, Launem Von jedem Wort ist durch Umstellung der Buchstaben ein anderes zu bilden. Die Anfangsbuchstaben ber neuen Wörter müssen im Zusammenhang ein deutsches Land bezeichnen. Auflösung in nächster Nummer. Redaktion: August Götz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühk'schcn Univerfitats-Buch- und Cteindruckerei. R. Lange, Gießen.