iTZplW Hi ■ffmumül WM Bffln Elffli Kin angenehmes Kröe. Hnntoristifcher Roman. Von Victor von Reisner. (Nachdruck verboten.) JJD. (Fortsetzung.) Dinko stößt Mirko in die Seite. „Hörst Du" raunte er ihnr zu, „wir sollen ihnen entgegenkommen" — und Mirko, ein Herz und eine Seele mit dem Bruder, verstand ihn auch! sofort und pflichtete grienend bei: „Ja, wir wollen der netten Kleinen möglichst entgegenkommen." Leutnant Vladoj dachte etwas ähnliches, und Ljubiza — ach, Ljubiza wäre der Mama für ihre herzlichen Worte am liebsten um den Hals gefallen und dem Herrn von Höchstfeld auch — natürlich dem alten, um ihnen zu beweisen, wie aufrichtig und man es hier mit ihnen meine. Endlich kam Herr von Höchstfeld mit seinem Licht zurück und wunderte sich nicht wenig, die Gäste im Finstern anzutreffen. „Verzeihen Sie tausendmal", entschuldigte er sich- „ich bin eben noch zu sehr an meine deutsche Dienerschaft gewöhnt, die auch ohne Befehl nach dem Rechten sieht. Ich werde sofort. . ." „I, bleiben Sie nur ruhig da"- hielt ihn der Pfarrer schmunzelnd zurück, „wir wollen Ihnen gar keine Umstände machen." „Aber ich muß doch wenigstens für Licht und etwas Getränk sorgen." „Das ist ganz und gar nicht nötig", widersprach ihm der Pfarrer", „wir wollen uns heute einmal ganz allein bedienen." „Ja, ja, Sie sollen uns nicht noch einmal Vorwerken, daß wir nicht arbeiten können", erinnerte ihn Graf Ste- penaz an das Gespräch vom gestrigen Vormittag und kletterte auf den Stuhl hinauf, um mit dem Anzünden des Kronleuchters zu beginnen. Sofort griffen auch die anderen zu — Herren und Damen — und eins, zwei erstrahlte der Salon tot vollen Lichterglanz. Im selben Augenblick kam Frau von Höchstfeld zurück. Sie wußte nicht, ob sie lachen oder weinen sollte. Der humoristische Anblick verfehlte auch auf sie seine Wirkung nicht ganz — aber andererseits fühlte sich doch zu sehr in ihrer Hausfrauenehre gekränkt und deshalb protestierte sie mit ehrlicher Entrüstung: „Rein, meine Herrschaften, das müssen Sie bleiben lassen! In meiner Verwirrung habe ich freilich vergessen, die nötigen Befehle zu erteilen — Sie dürfen indes daraus nicht schließen, daß wir. . ." ,Lesus ttetoj, so echauffieren S' Ihnen doch nit unnötigerweis", das macht uns ja Mr Spaß", wurde sie von der Gräfin beruhigt, „wir wissen doch ganz gut, daß Sie noch nit eing'richtet sind und daß es hier auch nit so schnell geht." „Und dieserhalb und desterwegen und weil Sie doch auch unmöglich auf so viele Gäste schon eingerichtet sein können" setzte der Pfarrer hinzu, „haben wir auch gleich alles selbst mitgebracht. Weich Schinken, Kuchen und Kaffee zum Frühstück." Frau von Höchstfeld stützte sich auf ihren Gatten, „Ium Frühstück. . hauchte sie, der Rest blieb ihy in der Kehle stecken. Der Pfarrer, der sie mißverstand, schaute sie vergnügt lächelnd an und bestätigte noch einmal: „Jawohl, zum Frühstück. Oder haben Sie vielleicht gar gedacht, daß unsere Damen des Morgens Schlivovttz trinken?" Frau von Höchstfeld richtete sich gewaltsam auf. „Ich wollte nur sagen", erklärte sie mit mühsamer Selbstbeherrschung, „daß wir genügeird Kafsee vorrätig haben — nur ahnte ich nicht, daß uns die Herrschaften! bis zum Frühstück das — Vergnügen schenken werden." „O ja, so lange bleiben wir auf jeden Fall", entgegnete der Pfarrer in völliger Harmlosigkeit. „Nachher fahrest wir zu irgend einem anderen, es ist einmal eine angebrochene Woche, mit der sich ja doch nichts vernünftiges mehr anfangen läßt." Mit einem verbindlich; sein sollenden, aber total mißlungenen Lächeln machte srch endlich Frau von Höchst- feld los. „Erwin, was sagst Du dazu", flüsterte sie dem! Major zu, „sie gerieren sich ja hier ganz als die Herren! Jetzt fehlt nur noch daß sie Dich zwingen, ihnen das Bi-Bi-Mliküm zuzutrinken." „Keine Angst, liebe Evelrne", beruhigte er sie, „in einem deutschen Hause werden sie unmöglich diese barbarische Sitte —" — er brach! jäh ab und starrte nach; der Eingangstür, wo Leutnant Vladoj mit dem Bilikum und die Zwtl- lingsbrüder mit einem Fäßchen Wein auftauchten, welches sie, ohne viel zu überlegen, aus einen der seidenen Fauteuils niederstelltem Das war mehr- als Frau von Höchstseld ruhig mit anseyen konnte. „Meine neuen Möbel!" schrie sie ganz entsetzt auf, und die beiden Jünglinge, endlich ihre Nnversichtigkeit begreifend, hoben das. Fäßchen wieder herab, wischten die nassen Ränder oberflächlich mit der Hand ab und meintest entschuldigend: „Oh, das macht weiter ntchW, gnädigste Frau, wenst man darauf sitzt, merkt man es gar nicht? Ihre Mama lachte ganz glückselig — es waren doch wirklich ein paar schlagfertige Burschen, aus die sie stolz sein konnte! Herr von Höchstfeld hatte sich mittlerweile mit aller! Entschiedenheit geweigert, das Bilikum zu leeren. 470 „Bei Ihnen, meine Herren" sagte er, „füge ich mich mit Vergnügen Ihren Gebräuchen; in meinem Hause müssen Sie mir indes gestatten, Sie ans deutsche Art zu begrüßen, dazu genügt aber ein Gläschen, welches ich freilich bis zur Nagelprobe leeren will." Es regnete hageldicht an Protesten, die jedoch Erich dadurch zum Schweigen brachte, indem er in das allgemeine Durcheinander hineinries: „Meine Herren, Sie kennen vielleicht das schöne Lied: „Und die alten Deutschen, sie tranken immer noch eins!" Wie soll man das aber bewahrheiten, wenn man gleich mit solch einem Riesenhumpen anfängt! Lassen Sie uns also Bet unserem deutschen Modus bleiben, und seien Sie versichert, daß wir, trotz des kleineren Schluckes, auch nicht weniger trinken und die Gastsreundschast ebenso schätzen wie Sie!" „Bravo, Bravo!" applaudierte man ihm, und Herr von Höchstseld benutzte rasch diese Gelegenheit zu einem kurzen Spruch aus feilte Gäste, worauf er ihnen zutrank. Die mitgekommenen Tamburaschen setzten auf Vladojs Wink mit einem Tusch ein, und auf dessen mit Begeisterung aufgenommenen Vorschlag begab sich nun die ganze Gesellschaft in den Park, um sich die Zeit bis zum Frühstück mit Tanz und Spiel zu verkürzen. Scheu sich beiseite drückend, ließ Frau von Höchstfeld alle ziehen, dann, als sie sich unbeachtet wußte, sank sie erschöpft in einen Sessel und starrte regungslos vor sich hin. Sie fühlte sich nicht im stände, in ihre Gedanken Ordnung zu bringen; zu vieles, zu ungeheuerliches war heute in jäher Reihenfolge auf sie eingestürmt. Wenn sie urplötzlich unter eine wilde Zigeunerhorde geraten wäre, würde sie auch nicht mehr Entsetzen und Furcht empfunden haben. Jawohl, Furcht, das war der richtige Ausdruck dafür. Dieses wüste, jedweder Gesittung spottende Treiben kam ihr wie ein Hexensabbat vor, und voll banger, mütterlicher Angst dachte sie daran, wie leicht ihre Kinder — speziell aber Erna — durch dieses böse Beispiel Schaden an ihrem Seelenheil nehmen konnten. Erschrocken fuhr sie zusammen, als sich ihr plötzlich eine Hand leicht auf die Schulter legte. „Bleiben S' nur sitzen", nötigte sie die Gräfin auf ihren Platz zurück, „i hab mir gedacht, daß Sie hier sind, und da bin t kommen, um Ihnen a bisserl Gesellschaft z' leisten und Ihnen die Käferchen auszutreiben" — und als Frau von Höchstseld, nicht recht verstehend, verwundert aufschaute, sagte sie: „Na, ja, da/ß Ihnen das alles nit g'sallen kann, ist ja begreiflich, aber glauben S' mir, Sie werden sich daran akkurat so g'wöhnen wie ich. Und dann noch eines: Schütteln S' das Mißtrauen gegen unfern Vater Adame von sich, i sag Ihnen, das ist ein Mensch — ein Mensch, wie's einen besseren auf dieser Welt gar nit geben kann." Frau von Höchstseld seufzte recht schwer. „Es ist ja möglich,, daß Sie recht haben, und vielleicht denke ich wirklich auch einmal so", meinte sie skeptisch, „einstweilen ist es mir aber noch unbegreiflich, wie eit Geistlicher nach Mitternacht in ein ehrbares Haus eindringen kann!" „Haben wir andern denn das nit auch '’tcm?" warf die Gräfin lächelnd ein. „Seh'n S', wenn er so etwas mitmacht, dann tut er's doch nur in der guten Absicht, die Jugend *ai kleins bisserl im Zaum z'halten." Frau von Höchstfeld stand rasch auf. „Dann will ich doch lieber Erna hereinrufen", sagte sie besorgt, „unter meiner Aussicht ist sie jedenfalls sicherer geborgen." Die Gräfin wurde beinahe ernstlich böse. „Wenn meine Kleine keinen Schaden nimmt, wird Ihrer auch nix g'schehen", sagte sie pikiert, dann siegte aber sofort wieder ihre unverwüstlich gute Laune, und mit nachsichtiger Beredsamkeit setzte sie hinzu : „Sie machen sich überhaupt von uns ein ganz falsches Bild. Natürlich, so zimperlich wie bei Ihnen z' Haus, sind wir ja gerad' nit, aber z' wegen dem wird ein Herr doch nie etwas Unschickliches erlauben — nein, nein, da dürfen S' getrost sein." Frau von Höchstfeld, die mittlerweile an die Parktür getreten war, ließ plötzlich ein entrüstetes „Ah, das ist stark!" hören, und als die Gräfin neugierig hinzutrat, wies sie ihm mit der Hand hinaus und fragte in voller Empörung : „Halten Sie das vielleicht auch nicht für unschicklich?" Ueber der Gräfin Gesicht huschte ein gutmütiges, alles begreifendes und alles verzeihendes Lächeln: „Na, was ist denn da weiter dabei", sagte sie voller Seelenruhe, „warum sollte denn der junge Wirowaz die flehte Berlow nit küssen? Du guter Gott, wenn sie sich nit dabei z'ungeschickt anstellt, daun verliebt er sich vielleicht noch ernstlich in sie, und glauben S' mir, die Eltern werden ihnen mit Freuden ihren Segen geben." Fran von Höchstseld war total verblüfft und brauchte eine geraume Weile, sich so weit zu fassen, um ihrer liefert Empörung lauten Ausdruck zu geben. Ganz zu unterdrücken vermochte sie dieselbe jedoch nicht, das wäre ihr als eine Charakterlosigkeit erschienen, und so fragte sie mit nicht mißzuverstehender Schärfe: „Ja, halten Sie denn solch einen — hm, hm, — ungenierten — Verkehr nicht für eine Gefahr?!" „Aber ganz und gar nit", entgegnete die Gräfin prompt und ohne sich im geringsten verletzt zu fühlen. „I bitt' Sie, wie sollen sich denn sonst die Kinder kennen lernen? 's ist doch besser, sie wissen's vor der Hochzeit, ob's zu einander passen, als bis z' spät ist." „Ja, wenn er sie aber dann doch nicht heiratet?" —i fragte Frau von Höchstfeld entsetzt. „Na, dann gibt's eben eine unglückliche Heirat weniger, und das kann den Eltern doch nur lieb sein." Da Frau von Höchstseld nichts mehr erwiderte, so glaubte die Gräfin sie überzeugt zu haben und fuhr deshalb vertraulich fort: „Sehen S', i denk in diesen Dingen a so: Man soll ein junges Mädl auch austoben lassen — grab' so wie einen jungen Burschen — daß s' nit z'weit geht, davor wird sie schon ihr weiblicher Instinkt und die Lehren, die man ihr so gelegentlich gibt, warnen." „Und wenn sie auf den Unrechten stößt?!" „Oho! Denn ist schon durch unsere Osfenheit — durch meinen zweiten Grundsatz, vvrgebeugt. Jawohl, Offenheit in allem sag i, und daher weiß es auch das ganze Komitat, daß unser Mädl zweimalhunderttansend Gulden mitkriegt — wer auf so ein’ Mitgift kein' Anspruch hat, traut sich also gar nit an sie heran, und das erspart spätere Kopfschmerzen." „Das hat schon eher etwas für sich", meinte Frau von Höchstfeld nickend und froh, endlich einmal nicht widersprechen zu müssen. „Na, und wieviel geben Sie denn Ihrer Kleinen mit?" fragte darauf die Gräfin harmlos. Frau von Höchstfeld war wieder einmal ganz perplex, es kam doch immer wieder etwas Unerwartetes! „Ich weiß wirklich nicht, was ich Ihnen darauf erwidern soll", wich sie verlegen aus. „Die Wahrheit, meine Beste", ermunterte sie die Gräfin, „i sorg schon für Verbreitung, darauf dürfen S' sich verlassen." „Sie haben mich mißverstanden, Fran Gräfin", raffte sich endlich Frau von Höchstfeld zu einer entschiedenen Vertretung ihrer Meinung auf, „denn erstens pflegen wir Bei uns dergleichen Dinge nicht puBlik zu machen, und zweitens haBe ich mit meinem Gatten über dieses heikle Thema noch nie gesprochen, da ja Erna noch ein halbes Kind ist." Gräfin Stepenaz gab endlich das Vernunftpredigen auf. „Nun, wie Sie wollen", sagte sie mit etwas kühlerem Ton, „i hab's auf jeden Fall gut g’meint, ob S' sich darnach richten wollen, ist natürlich Ihre Sach'. So, jetzt geh i wieder hinunter, kommen S' nit auch ein bisserl mit?" Frau von Höchstfeld, die sich kaum noch auf den Füßen zu halten vermochte, entsetzte sich förmlich Bei diesem Gedanken, und wenn sich alle Gott weiß wie beleidigt gefühlt hätten, so wäre sie jetzt doch nicht im stände gewesen, ihren Haussrauenpflichten nachzukommen — wenigstens ein kleines Stündchen mußte sie sich erholen. Dies einzugestehen, genierte sie sich indes, und so entschuldigte sie sich damit, noch nachsehen zu müssen, ob auch die Kutscher richtig versorgt seien, worauf die Gräfin sie allein ließ. Diese war noch kaum draußen, als Erna im wilden Lauf zur linken Seitentür hereinstürzte und sich, sofort aus vollen Leibeskräften gegen diese stemmte. In Wer Aufregung bemerkte sie gar nicht die MamH 471 habe einen Witz gemacht?"" verwunderte sich (Fortsetzung folgt.) Dinko. »Ich diese. und als diese nun in tiefster Empörung ausrief r „Erna, was soll denn das heißend ließ sie erschrocken die Tür los, worauf die Zwillinge, auf das plötzliche Nachgehen nicht gefaßt, übereinanderkollernd in den Salon kugelten, lachend, „aber Fräulein Erna versteht es, uns gehörig in Atem zu halten." „Ja, das ist wahr, das versteht Fraulem Erna", bestätigte Mirko. Frau von Höchstfeld würdigte sie keines Blickes, sondern wandte sich tadelnd an Erna. „Ein nettes Zeugnis, das Dir da ausgestellt wird", sagte sie, „Du bleibst jetzt hier — die Herrschaften werden ja ohnehin bald aufbrechen." „I bewahre, daran denkt ja gar niemand", belehrte sie Dinko eines besseren, „der Herr Pfarrer hat uns nur nach dem Wein geschickt, und so lange dieser reicht, bleiben wir gewiß noch" „Ja, so lange bleiben wir gewiß noch", echote Mirko. Sie sind wohl immer einer Meinung?" fragte Frau von Höchstseld spöttisch. „Natürlich", entgegnete Dinko ernst, „wir sind doch Brüder" — und Mirko fügte ebenso ernst hinzu: „Er ist doch mein älterer Bruder." Erna sah verblüfft von einem zum anderen, endlich sagte sie zaghaft: „Und ich dachte, Sie seien Zwillingsbrüder." Die beiden Ajaxe brachen in ein homerisches Gelächter aus. „Fräulein Erna macht doch zu köstliche Witze", brüllte Wellausst llungsöriefe. Von Paul Gartmann. (Nachdruck verboten.) 8. Reichtümer Amerikas. Ein merkwürdiges Vergnügen. — Vorbereitungen zur Präsidentenwahl. — Tie landwirtschaftliche Abteilung der Weltausstellung. — Eisgetränke. — Kostbare Hölzer. — Eine Blumenuhr. — Die Lebensrettungsstation. — Tas Dampserunglück in Newhork. St. Louis, im Juli. Ter 4. Juli hat verhältnismäßig nur geringe Verluste verursacht. Bis ;etzt weiß man nur von etwa über 300 Toten und ungefähr 3000 Schwerv erwundeten. Ter deutsche Leser wird sich wundern, von dieser Schlacht bisher gar nichts gehört zu haben. Er wird vielleicht glauben, daß ich die Ereignisse in den Vereinigten Staaten mit denen in Port Arthur verwechsle. Aber dem ist nicht so. Es handelt ftch auch um gar keine Schlacht, sondern um die „friedliche" Feier des amerikanischen Nationalsesttages. Seit am 4. Juli 1776 die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten erklärt wurde, wird dieser Tag regelmäßig im ganzen Lande gefeiert. Dagegen ließe sich naürtlich wenig sagen, wenn man sich damit begnügte, harmlose Fahnen zu hissen und nach bekannter Art von Kriegervereinen patriotische Theaterstücke aufführen zu lassen. Aber das wäre der hiesigen Bevölkerung zu zahm. Sie muß bei solchen Gelegenheiten um jeden Preis Lärm machen. Je mehr Skandal, desto feierlicher! Und was wäre zu diesem Zwecke geeigneter, als Schießpulver und Dynamit?! Deshalb beginnt schon in jedem Jahre gegen Ende des Monats Juni ein allgemeiner Einkauf von Feuerwerkskörpern, Revolverpatronen und lieben kleinen Dynamitbomben. Sowie dann in der Nacht vom 3. zum 4. Juli die Uhr zwölf schlügt, beginnt ein derartiger Spektakel, daß der. Uneingeweihte glaubt, alle Geister der Hölle seien plötzlich ihrer Fesseln ledig geworden. Volle 24 Stunden währt dieses Chaos. Tie Kutscher feuern von ihren Wagen herab, jeder Straßenbahnwagen wird dazu benutzt, in die Schienen gelegte,Tynamitbomben zur Explosion zu bringen, und kleine Kinder, die kaum mtf den Beinen stehen können, brennen mitten in den belebtesten Straßen Feuerwerkskörper ab. Unter diesen Umständen ist es natürlich nicht merkwürdig, daß in jedem Jahre viele Hunderte blühender Menschenleben dahingerafft werden. Die Weltausstellung hatte selbstverständlich große,Hoffnungen auf diesen Tag gesetzt, der ihr einen Riesenbesuch bringen sollte. Leider ertrank diese, Erwartung in den ungeheuren Mengen Wassers, .die vom Himmel hernieder strömten. Solchen tropischen Regen muß man erlebt haben, um sich von ihm eine Vorstellung machen zu können. Ter ärgste deutsche Wolkenbruch kann sich mit der furchtbaren Wucht, mit der dann das Wasser zur Erde rasselt, nicht vergleichen. .Aber so schnell das Unwetter kommt, vergeht es auch wieder. Als am Morgen des 6. Juli die Sonne aufging, brachte sie einen prachtvollen, wannen Tag und kein Anzeichen verriet mehr, daß noch kurz vorher manche Straßen wie Schwimmbassins ausgesehen hatten. Dieser Umschwung wurde mit besonderer Freude begrüßt, da St. Louis augenblicklich von Fremden wahrhaft überflutet ist. Tas hat seine Ursache darin, daß in diesen Tagen hier die „Demokratische Konvention" statt- finoet und daß außer den vielen Tausenden, die eigens zu diesem Zweck hergekommen sind, auch viele andere .der demokratischen Partei irgendwie nahestehende Persönlichkeiten .diese Gelegenheit benutzt haben, der Stadt der Weltausstellung einen Besuch abzustatten. Diese demokratische Konvention ist von höchster Wichtigkett für die wirtschaftliche Zukunft der Vereinigten Staaten und dadurch indirekt auch bedeutungsvoll für die deutsche Industrie. Es gibt bekanntlich 'in den Vereinigten Staaten nur zwei große Parteien, die republikanische und die demokratische. Augenblicklich herrscht die erstere in der Person des Präsidenten Roosevelt. Ihr wichtigster politischer Grundsatz ist die Aufrechterhaltung exorbitant hoher Schutzzölle, die dem Auslande jede Konkurrenz unmöglich machen. Im November dieses Jahres finden nun aber die Neu- wahlen für das Amt des Präsidenten statt, und natürlich macht die demokratische Partei, die für eine gemäßigte Freihandelspolitik eintritt, .verzweifelte Anstrengungen, wieder ans Ruder zu gelangen. Nachdem die Republikaner vor etwa 14 Tagen in Chicago wiederum Theodor Roosevelt als Kandidaten proklamiert haben, sind die Demokraten nun augenblicklich in der hiesigen Stadt damit beschäftigt, einen ihrer Parteigenossen ausfindig zu machen, der geeignet erscheint, die in der Partei bestehende Spaltung, durch die das Temokratentum zum Schatten seiner einstigen Machtstell- ung herabgesunken ist, zu überbrücken. Im Augenblick scheint es, als oiE> Richetr Parker die größten Aussichten hätte. Aber das Bild verschiebt sich von Stunde zu Stunde, .und es ist unmöglich, zu prophezeien, .wie dieser Kampf ausgehen wird, der einen Vorgeschmack davon gibt, mit welcher Heftigkeit und Erbitterung die Präsidentenwahl äusgefochten werden wird. Der Grund liegt vornehmlich darin, daß dasselbe Schutzzollsystem, das vielen Industriezweigen eine fabelhafte Blüte beschert hat, wieder anderen, deren Lebensnerv die Ausfuhr nach anderen Ländern bildet, mittelbar und unmittelbar jede Existenzmöglichkeit nimmt. Und doch ist Amerika so unendlich und unbeschreiblich reich, daß es mit vielen Rohmaterialien die ganze Welt versorgen könnte. Tas lehrt ein einziger Rundgang durch die drei großen Landwirtschafts-Gebäude der Weltausstellung. .In dem einen von ihnen, das 500 Fuß breit und 1600 Fuß lang ist, sind auf Hunderten von Tischen die verschiedensten Obst- und Gemüsesorten aufgebaut. Vor allem das kalifornische Obst mutet den Europäer an, wie die Trauben, die einst die Kundschafter aus Kanaan brachten. Pfirsiche, so groß wie die Faust eines erwachsenen Mannes, Aepsel in den herrlichsten Farben, oftmals mehrere Pfund schwer, Birnen, an denen eine ganze Familie zu essen hat! In freigebigster Weise werden hier Kostproben auSgeteüt, und ganz besonders in der Herstellung von Erfrischungsgetränken ist inan höchst erfinderisch. Ter Europäer entrüstet sich immer über die Unvernunft des Amerikaners, der fortgesetzt mit eiskalten Getränken feinen Magen verdirbt. Wer aber hier wirklich heiße Wochen erlebt, weiß nur zu gut. daß man ohne große' Quantitäten von „Ice-Drinks" einfach nicht existieren kann. Alkoholika in solchem Maße in fick aufzunehmen, wäre unmöglich, wenn man auch noch so viel „vertragen" kann. Daher hat hier die Notwendigkeit dazu geführt, eine Unzahl höchst raffinierter Limonaden zu schaffen. Sie alle kann man im Landwirtschaftsgebäude versuchen. Mit unserer deutschen primitiven Himb er- oder Zitronen- limonade gibt sich hier kaum jemand ab. Man setzt ihnen MiN- destens etwas „Phoephate" zu, das ihnen die übergroße eumg» feit nimmt und sie bekömmlicher macht. Viel mehr tveroen jedoch zur Mischung mit Selterwasser andere Säfte, wie Erdbeer, Kirsch und sogar Kaffee, Schokolade, Vanille und —■ Boullon verwandt. Man trinkt sie jedoch fast nie als einfache Limonaden, sondern setzt ihnen eine ordentliche Portion Vanilleeis zu. -ter Bouillonlimonade natürlich nicht! Aber alle diese Getränke sind nur die unterste Stufe. Man bekommt in der Weltausstellung auch unter mehr oder minder phantastischen Namen wundervollen alkoholfreien Wcinsaft, der von einigen Keltereien auch mit Ersen oder Malz vermischt wird. Eiergetränke mit unzähligen, geheimnisvollen Ingredienzien bilden den Höhepunkt. Sogar Bananen- Kaffee wird hier zum erstenmal ausgeschenkt. Es mich dem Erfinder bestätigt werden, daß sein Erzeugnis in keiner Wuse „aufregend" wirkt. ., Aber diese mehr oder minder wohlschmeckenden Herrlichkeiten bilden nur einen kleinen Bruchteil der ausgestellten Produkte Vor allem fällt die kostbare Pracht unzähliger Hölzer aus. Aus Kalifornien sind uralte Bäume hergesandt worden, deren Durchmesser so groß ist, daß eine einzige quergeschmttene Platte ausreichend für einen großen Tisch ist. >Uni) Farbeustcllungen ftnd in diesen Hölzern des Waldes von der Natur geschaffen worden, schöner, .als sie sich.'die menschliche Phantasie nur auszudenken vermag. Am überwältigendsten wirkt wohl ine Douglas-Fichte, deren Holz in allen Farben schillert und schimmert vom tiefen Rotbraun bis zum leuchtenden Gold. Es mutet totrihd)1 an, als vb sich das Gold des Bodens den Bäumen mitgeteilt hätte., unter einer glasartig durchsichtigen Faserung glaubt man es schiMMMi zu sehetj. Aber auch andere Staaten, wie Louisiana utld Kentucky, L7Ä — bleiben kam» hinter! der wegen ihrer üppige» Vegetation sprichwörtlich gewordenen Westküste zurück. Von der bellen, zarten Magnolie und der duftigen Zypresse biS zu der fast schwarz geaderten gelben Esche und der wundervoll satt vwletten roten Zeder fehlt auch nicht eine einzige Schattierung. Dieser fast erdrückende Reichtum hat natürlich auch die.Möbelindustrie beein- ?lußt, die häufig genug mit einer wahrhaft großzügigen Ber- chwendung arbeitet. .So ist hier ein wundervoller Palmenbaum ausgestellt, in den ein Bücherschrank ,,hineingehauen" ist. Der Stamin liegt auf zwei Böcken. Ein rechteckiges Viertel der Längs- ausdehnung ist herausgeschnitten und das übrig gebliebene hochstehende Viertel ist aüsgehölt worden. Dann ist aus dem fortge- nommenen Holze eine Tür gemacht, das Ganze sauber poliert worden, mit Ausnahme der äußeren Rundung, die noch die natürliche Rinde zeigt 5-*. und ein ebenso vornehmer wie origineller Schrank war fertig. Das Holz ist eben hier noch so wohlfeil, daß man sich derartige Experimente zu gestatten vermag. So konnte man z. B. auch beobachten, daß die Ausstellungsgegenstände der mittelamerikanischen Negerrepublik Haiti, die erst kürzlich durch die Beleidigung europäischer Gesandter hon sich reden machte, in großen Kisten hier ankamen, die aus schwereni, tadellosem Eichenholz bestanden, das dann glei ch 'einfach ins Feuer gesteckt luitrbe. Wieviel deutsche Tischlermeister würden frohlocken, 4venn sie Kapital genug hätten, sich eine solche Quantität Eichenholz, wie sie hier achtlos beiseite geworfen wird, für ihr Lager zu erwerben. . . Bon einer ebenso großen Verschwendung zeugt auch die riesenhafte „Blumenuhr", die vor dem Eingänge zum Landtvirtschaft- gebäude gebaut ist. Sie wird ganz und gar aus lebenden Pfanzen gebildet, von deren Anzahl man sich eine Vorstellung machen kann, wenn man erwägt, daß allein für die Zahlen über dreizehntausend Gewächse nötig waren. Sie gleicht einem ungeheuren, kreisrunden Blumenbeet, und man braucht über fünf Minuten, um sie zu umschreiten. .Nicht weit von diesem „Clou" der Gartenbaukunst befindet sich die von der Regierung der Vereinigten Staaten eingerichtete „Lebensrettungsstation". Hier kann man jeden Nachmittag für 10 Cents zu sehen, wie Schiffsbrüchige gerettet werden. Einige Männer markieren ein Schiffsunglück, und sofort wird ihnen mittels einer herübergeschossenen Rakete Hilfe zu teil. .Tann fahren sie in einem kleinen Boot hinaus, das sie nmkippen. Auch hierbei funktionieren die Rettungseinrichtungen vorzüglich. Es ist doch sehr merkwürdig, haß von diesen .Vorrichtungen nichts zu sehen war, als sich das schreckliche Unglück des Dampfers „General Slocum" in Rewhork ereignete. Warum renommiert man auf einer Weltausstellung mit Einrichtungen, die in der Wirklichkeit gar nicht existieren?! Selbst die hiesigen Regierungsblätter müssen zugeben, daß diese Katastrophe eine tiefe Schande für die hiesigen korrupten Zustände ist. Hat sich doch herausgestellt, daß die Rettungsgürtel des untergegangenen Dampfers statt mit Kork mit — Gras vollgestopft waren. Das ist billiger! Keine Revisionskommission des Staates Newhork hat das bemerkt. Offenbar haben sich die famosen Inspektoren mehr um das Geld der Tampfergesellschaft bekümmert als um die Sicherheits-Maßnahmen. Bisher pflegte »mit von korrumpierten Ländern zu sagen, daß in ihnen alle kulturellen Einrichtungen „nur aus dem Papier ständen". .Man könnte dieses Wort jetzt vielleicht dahin ändern, daß sie xur auf den Weltausstellungen den Fremden gezeigt werden. vermischtes. * H at Napoleon Furcht gekannt? Napoleon I, vor dem ganz Europa sich fürchtete, hat seinerzeit auch einmal aus Furcht gezittert und gebebt. Ter Oberst Niell Campbell, der Napoleon I. nach Elba (eigentlich Frsjus) begleitete, erzählt davon in seinem 1827 in London Magazine veröffentlichten Tagebuch. Campbell war kein Feind des Gefangenen; er spricht vielmehr mit Hochachtung und Bewunderung von ihm. Die ersten Tage- "ejsen, Montargis.Briare, Nevers, Moulins, Roanne waren nicht beunruhig.nd für Napoleon. Die Kummiss we Englands, Oesterreichs, Preußens und Rußlands, deren Obhut er anvcrtraut war, bezeigten ihm große Ehrerbietung. Auf mehreren Haltestellen ertönte Bive l'impereur. In Moulins hatte der Posthalter, um Napoleon nicht zu verletzen, die weiße Kokarde von seinem Hut abgenommen. .Jenseits Lyon war die Bevölkerung außer sich. Je weiter, man kam, desto ungehaltener wurde sie und schließlich sehr feindselig. Zu Touzeri hörte Campbell „A bas le tyran", „a bas Nicolas" schreien. Tie Royalisten hatten den Spott- namen Nicolas erfunden. Aus Vorsicht ging der Zug während der Nacht durch Avignon. Trotzdem ward er von einer erbosten JJcenge empfangen, welche Campbell nur mit Mühe zu beruhigen vermochte. Es war scyou Tag, als die Posthalterei zu Orgon errem.-t wurde. Dort wußte man bie traurigen Einzelheiten der Reese: Napoleon hatte seine Uniform mit dem durch den The- reslenorden geschmückten Rock des österreichischen Kommissars, Baron Koller, .den Hut des Grafen Stalburg und den Mantel des Grafen Schuwalow vertauscht. .(Einmal trug er auch den Hut, dann den Rock des preußisch«» Kommissars). Man wußte von dem Austritt bei der Wirtm zu La Collade, bei der Napoleon eingetreten war. Die Frau kannte ihn nicht, stieß ununterbrochen Schimpfworts gegen „den Corsen" aus und drohte ihn umzubringen, wenn er ihr begegne. Napoleon wurde dadurch sehr erregt. Man hatte von den Kniffen und Verkleidungen gehört, die gebraucht wurden, um Berttand oder den Adjutanten Schuwalows als Kaiser hinzustellen. .In Orgon wurde die Sache fürchterlich für ihn. Trotz seiner Verkleidung vermochte Napoleon, zu Pferd, den auf ihn wartenden Feinden nicht zu entgehen. Er wurde mit Steinen beworfen, von der Menge umringt und von seinen Reisegefährten getrennt. Man reißt ihm Knöpfe und Fetzen vom Rock, spuckt ihm ins Gestcht. Napoleon wird leichenblaß, diese Beschimpfungen übermannen ihn, er vergießt Tränen, wehrt sich .nicht, läßt alles über sich ergeben. Er stößt Worte ohne Zusammenhang aus, ist ganz verstört durch die Schmach und Schändlichkeit der ihm lviderfahrenden Beschimpfungen. Er, der unzählige Male dem Tod in die Augen gesehen, wird plötzlich von unaussprechlichem Schrecken befallen. Er hat keine jener gebietenden Bewegungen und Worte mehr, mit denen er die Geister bezwingt, und die er heute wiederfand, als er nach Frankreich zurückkam. Er läßt alles geschehen, schützt nur unwillkürlich sein Gesicht. ES ist nichts kaiserliches mehr an ihm: er hat Furcht. Ein langer Mensch Bauer, ist entschlossener als die übrigen, drängt sich vor, faßt den Kaiser am Kragen und gibt ihm den Befehl: „Rufe: Hoch der König." Napoleon, ganz gebrochen, gehorcht, er fühlt die ZerruM am Hals: „Vive le toi." „Lauter, nochmals" heult die Menge. Und Napoleon, der der Gebieter Europas gewesen, strengt sich an, um starker „Vive le rot" zu rufen. Tie Kommissare versuchen vergeblich, den Wildgewordenen zuzureden. (Sine Frau befestigt mit einer Nadel die weiße Kokarde an den Hut Napoleons. Ter General Bertrand, der im Wagen geblieben, vermag nichts mehr. Nur durch kräftiges Eingreifen eines früheren St. Ludwig-Ritters, Herrn de Lambert, wird der wütenden Menge Halt geboten. .Napoleon zittert krampfhaft, gibt seinem Pferde die Sporen, leitet voraus. Er setzt die ihm eben aufgezwungene Kokavde zurecht, offenbar als Schutz gegen weitere Angriffe. Die Ablösung der französischen Bedeckung durch österreichische Husaren flößt ihm Sicherheit ein. Aber erst auf dem Schloß Bouillidon, bei der Fürstin Borghese (seiner Schwester) kommt er wieder ganz zu sich. Zwei Tage darauf blendet er alle durch Ruhe, Selbstbeherrschung, sogar eine gewisse Fröhlichkeit. — Heute leugnen die meisten Franzosen solche Erzählungen; sie erklären dergleichen für unmöglich, so sehr ist die Bewunderung Napoleon I. allen in Fleisch und Blut übergegangen. In meiner Jugend habe ich noch eine große Zahl früherer Krieger Napoleon I. gekannt. Inmitten der Napoleon-Begeisterung, die das jüngere Geschlecht beherrschte, urteilten sie sehr ruhig, fast gleichgiltig über den gefallenen Kaiser. .Durch Bühne, Romane, besonders aber die Napoleon verherrlichenden Geschichtsschreiber, Thiers an der Spitze, wurde ein wahrer Napoleon-Kultus eingeführt, der unter Ludwig Philipp seinen Gipfel erreichte. Er ermöglichte die Gründung .des zweiten Kaiserreiches, unter deut wiederum in Wort und Schrift für die Republik (siehe Erckmann-Chatrian) und auch das Königtum gearbeitet wurde. Seit zwei Jahrzehnten etwa ist wiederum viel, (besonders durch Veröffentlichung von Denkwürdigkeiten und Perfonen-Kuttus (siehe vierzig oder mehr Bände, welche der dafür in die Akademie gewählte Frederic über Napoleon und dessen Umgebung geschrieben^ zur Verherrlichung des ersten Kaiserreiches geschehen. Bilderrätsel. (Nachdruck verboten.) Auflösung in nächster Nummer. w„»»6ral> Auflösung des Abstrichrätsels in vor. Nr.: Bart, Bach, Gas, Stern, Bau, Kanne, Heer, Meer, Gabe. Automobil. Redaktion: August Goetz. — Rotationsdruck und Verlag der Brüh l'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.