LLL» W M W (Nachdruck verboten.) Die Aerichoposarme. Nus den Erlebnissen eines russischen Gerichtsarztes. Von E. v. Trojanowsky. (Fortsetzung.) Für diesen vielumworbeuen und vielbeneideten Iwan ist sein ganzes Leben bis jetzt eigentliche nur ein nie endender Feiertag gewesen. Zum Arbeiten hat er nie sonderliche Lust gehabt, ist auch von den Eltern nie in ernstlicher Werse dazu angehalten worden, weil er schon eit seinen Knabenjahren über allerlei Bimst- und Herz- Schmerzen klagte, und diese Schmerzen sich nach körper- ' ichen Anstrengungen zu verstärken pflegten. Wenn er nicht gerade hinter den Mädchen her war, hat er seine Zeit eigentlich stets mit Nichtstun ausgefüllt, mit Rauchen, Zeitunglesen, Kartenspielen und Trinken. Jin Trinken muß er übrigens immer mäßiger sein, als ihm lieb ist. Er verträgt nicht viel. Beim Trinken verspürt er leicht heftiges Herzklopfen und beängstigende Stiche in der linken Seite. Heute am 15. August, wo das ganze Dorf und seine Umgebung so außerordentlich belebt ist und gegen abend schon überall dis ungebundenste Fröhlichkeit herrscht, da ist der Iwan so recht in seinem Element. Er bringt es fertig, überall mitzuhalten und überall sich hervorzutun. Die nahe Schenke versorgt die Feiernden mit Branntwein und Bier und Meth, so lange sie noch einiges Kleingeld in der Tasche haben oder ihr Kredit noch nicht zu sehr belastet ist. Wer sorgt aber für diejenigen Gäste, deren Geld oder Kredit schon zu Ende, deren Durst aber noch lange nicht befriedigt ist? Wer anders — als Iwan? Auf seine Kosten läßt er einen Schub Flaschen nach dem andern aus der Schenke herbeischaffen, damit niemand leer ausgehe. Wer ist her beste Kunde in den Zelten, die mit Pfefferkuchen, diversen Kringeln und billigem Konfekt Handeln, oder an den Wagen der Aepfelhändler? Na- fürlich — Iwan. Mit freigebigen Händen verteilt er seine Einkäufe an alle, die ihm in den Wurf kommen, besonders an älle Mädchen, hübsche wie häßliche. — Die Burschen, die Mädchen, schön geputzt, zu zweien und dreien, oder Arm in Arm lange Rechen bildend, schlendern aneinander vorüber, oft stehen bleibend und sich, in bunten Gruppen rutschend. Derbe Scherzworte, Neckereien fliegen hin und her, lautes Lachen ertönt oder kräftiges Uufkreischen, wo eine der jungen Schönen besonders umschwärmt ist. Wer gibt in diesem Gewoge junger Menschenkinder den Ton tot? Wer macht den Vorsänger, wenn wieder ein Lied stngesttmnit werden soll? Wer versteht das besser als eben — Iwan?! Und dort, wo sich um tanMtde Paare ein lärmender Zuschauerkreis gebtldet hat, wer umtanzt seine Schöne am flottesten und gelenkigsten, bald in hockender Stellung dir Beine dahinschleudernd, bald jubelnd aufspringend und in immer wilderem Tempo herumwirbelnH während das Mädchen sich in leichtgleitender Tanzbewegung anmutig hin und her wendet, mit den Schultern nur ab und zu wie in Ungeduld aufzuckend und den Partner dabei von der Seite her mit plötzlichem Augenaufschlag anblitzend? Das ist ja wieder der — Iwan! Und seine Tanzdame ist des alten Wassiljt Töchterlein, die blühende Lisa! i—i Und wie prächtig spiÄt er bald darauf, um sich etwas zu erholen, die Harmonika! Auch darin ist et; Meister. Ein großes Stück Geld hat seine Harmonika dem alten Prokofji gekostet. Kein Wunder, daß es mit ihr kein anderes Instrument im Dorfe aufnehmen kann. Im Gehen weiter spielend schwenkt er plötzlich ab in eine bei stilleren, dichter belaubten Dorfgassen. In gewissem Aw stand folgen ihm einige andere Bursche, ihre Mädchen mit der einen Hand fest an den Schultern haltend. An Iwan- Seite hat sich, unversehens aus einem dunklen Hoftot tretend, eine weibliche Gestalt geschmiegt. Das Kopftuch knisternde Seide, hat sie tief in die Stirn gezogen; dem schlanken Wüchse, dex gewählten Kleidung nach scheint ei Wassilji Kusmitschs leichtsinnige Zweite zu sein, die Katja! Iwans Harmonrka bringt es nur noch zu einigen schriller! Dissonanzen . . . und schweigt dann vollends. Bald darauf erscheint er wieder aus der Hauptstraß, des Dorfs, inmitten der schon recht animierten Bursch und Mädchen. Einige Heißsporne sind einander plötzlich in die Haare geraten. Lautes Gezänk, wilde Drohworts der angetrunkenen Kärnpfer, aufhetzende Zurufe aus des sie umgebenden Menge. Das ist nicht nach Iwans Ge< schmack. Er schlängelt sich abseits. Seine Körperkraft tf nicht sonderlich groß. Er weiß and) ganz gut, daß er bs manchem Bräutigam, bei manchem Ehemann im geheime, nicht wenig auf dem Kerbholz hat. Wenn sich auch nie mand so leicht offen an ihn heranwagen wird, bei seines Allbeliebtheit und teils wohl auch aus Furcht vor seine« einflußreichen und sehr prozeßsüchtigen Vater, könnte W einer Straßenprügelei aber, im Abenddunkel, doch unvet sehens auch, auf sein Teil etwas abfallen. Wozu sollt er da seine Haut unnütz zu Markte tragen? Er zieht e vor, sich auf der Flurtreppe eines etwas entfernteres Hauses niederzulassen, mit den dort diskutierenden ältere! Bauern einen fleinen Schwatz zu machen- Als er aufsteht und weiter gehen will, drängen sic Kinder an. ihn heran. „Onkelch'en Iwan, gib uns etwas GW uns Konfekt!" betteln sie ihn an, singenden Tone; und folgen ihm, ihrs Bitten noch nachdrücklicher Wiedel holend. Aus seiner Tasche nimmt er eine Handvoll Bot bvns, wirst sie mitten in die Gruppe der fleinen Leckes mäuler. Während unter den so Beschenkten eine hübsch Balgerei entsteht, entweicht er ihnen und mischt sii mitten unter die lachenden, johlenden Gruppen. Jyi ist aber nicht wohl zu Mute. Die Mädchen, die ch neckend auffordern, mit ihnen noch etwas in das nal Wäldchen zu gehen, die Bursche, bte ihn in die Wem — 898 — schlossen hatten und, nachdem sie dem Toten bis in dis Kirche das letzte Geleite gegeben, sich während der Fune- ralien mit brennenden Wachslichtern zu dem noch offenen Sarge drängten, um von dem lieben Gefährten so vieler lustig verlebter Stunden den letzten Abschied zu nehmen. Und diejenigen Mädchen, die bei diesem Abschied besonders! tief bewegt erschienen, schämten sich durchaus nicht ihrer reichlichen Tränen, ihres heftigen Schluchzens. (Fortsetzung folgt.) WettausstrKrmgsöriefe. Bon Paul Gart mann. 4. „Gnte Erziehung". (Nachdruck verboten.) Tropische Hitze. — Die amerikanische Seeschlange. — Der Stiefelknecht als Lebensretter. — Ein Redner ohne Publikum. ; Die deutsche Unterrichts-Ausstellung. — „Eine glückliche Familie". St. Louis, Mitte Juni. Die furchtbare tropische Hitze, die wir in Deutschland! gar nicht kennen, hat ihren Einzug, in St. Louis gehalten. Diese trockene, viele Tage anhaltende Hitze, die niemals! durch einen erfrischenden Regenschauer unterbrochen wird und beinahe unverändert Tag und Nacht anhält! Nicht nur die Europäer, die dieses mörderische Klima nicht ge- wöhnt sind, haben die Flucht ergriffen, sondern mich die, aus dem Osten der Vereinigten Staaten, also von Newyork, Washington und Boston hierher gekommenen Ausstellungs* besucher haben sich eiligst wieder zurückgezogen. Sogar! die von den europäischen Nationen hier bestellten Regierungsvertreter sind für diese Zeit entweder in ihre Heimat zurückgekehrt oder haben doch wenigstens für zwei bis! drei Monate den kühlen Norden ausgesucht. So wird das! Leben in der Weltausstellung mit jedem Tage ruhiger und! reizloser, und die hiesigen Zeitungen, die die Verpflicht-, ung fühlen, jeden Tag in drei bis vier Ausgaben ungeheure Quantitäten bedruckten Papieres herzustellen, leiden unter einem argen Mangel an Stoff. Es ist deshalb nicht merkwürdig, daß eine der bekannten journalistischen „Sommer-Enten" das Licht der Welt erblickt hat. Die neueste amerikanische „Seeschlange" ist eine--KUulanappe! Es handelt sich um das abenteuerreiche Schicksal dieses harmlosen kleinen Viehes. Als vor mehreren Jahren der große Indianerhäuptling, der den wunderschön-schauerlichen Namen „Blutgesicht" führt, aus einem Bache Wasser trankt verschluckte er dabei eine Kleinigkeit, die er für einew Grashalm! oder dergleichen hielt. Der Leser ahnt schvw die furchtbare Katastrophe. Er ahnt richtig. Das geheimnisvolle grüne Etwas war die jetzt berühmt gewordene, Quappe. Da sie im Magen des Helden Blutgesicht nichts Wetter zu tun hatte, als ihrer körperlichen Vervollkommnung die größte Sorgfalt zuzuwenden, so entwickelte sie sich im Laufe der Zeit zu, einer veritablen Unke. Ihr glücklicher Besitzer verspürte bald eine andauernde Bewegung in seinem Körper, die von den zu Rate gezogenen Medizinmännern auf ein zweites Herz zurückgeführt wurde. Er cheute keine Mühe, um mit Hilfe liebreizender „Squaws" einen beiden Herzen gerecht zu werden. Aher er verfiel örperlich immer wehr, bis ihn hier in St. Louis zwei Aerzte untersuchten, die jetzt von'allen Zeitungen mit ihren vollen Namen genannt werden. Sie stellten mit Röntgenstrahlen den lebendigen Frosch fest und wollen ihn in, den nächsten Tagen mit Hilfe einer Operation ans Tageslicht befördern. Es ist nicht zu zweifeln, daß sie geschickt genug sein werden, sein kostbares Lebest — nämlich das des Frosches — zu retten, da er dann eine dauernde Einnahmequelle für einen Schausteller bilden wird. Diese Geschichte von Blutgesichts Frosch wird hier allgemein geglaubt. Der Amerikaner des Westens läßt sich sehr leicht durch solch ernste vorgetragenen haarsträubenden, Schwindeleien ,Muffen", was auf deutsch soviel wie „verblüffen" heißt und hier mit einer so hoch entwickelten Technik betrieben wird, wie wir sie gar nicht kennen. Auf solchen „Bluff" sind auch! viele der ungeheuerlichen Erzählungen zurückzuführen, die augenblicklich über St. Louis! in der deutschen Presse die Runde machen. Da wird von, ganz unsinnigen Preisen berichtet und lebensgefährlichen, Abenteuern aller Art. Eine große Berliner Tageszeitung, brachte kürzlich die entsetzte Zuschrift eines deutschen Künsh- lotsen wollen, sie wundern sich, daß er nicht mehr mittun will, daß er, sonst einer der ausdauerndsten, des Trubels schon überdrüssig zu sein scheint. Er fühlt sich plötzlich so merkwürdig müde, so elend! Durch allerlei Umwege sucht er sein Verschwinden zu maskieren, schleicht sich aber doch in aller Heimlichkeit nach Hause. Offenbar hat er im Laufe, des Abends seiner schwacheri Gesundheit wieder zu viel zugemutet. Auf den Straßen des Dorfes wird es erst gegen Mitternacht ein wenig leerer und stiller. Keiner der Feiernden glaubt es, daß sich Iwan wirklich schon nach Hause begeben. Sie wetten untereinander, mit welcher gefälligen Schönen er schließlich abgezogen, hinter welchen Büschen oder in wessen verschwiegener Stimmen er jetzt den schönen Feiertag beschließe. lieber solchem Wetten und Reden erhitzen sich zuletzt die Köpfe dermaßen, daß die Leutchen das schöne Dorffest in einer solennen, frenndnach?- barlichen Prügelei ausklingen lassen. An jenem Festabend hatte sich, der alte Prokofji Dementjew, der das laute und oft recht wüste Treiben auf der Straße nicht liebte, schon früh zur Ruhe begeben. Als Iwan nach Hause kam, empfing ihn nur die Mutter, die immer ans ihn zu warten pflegte, wenn er des abends sich auswärts vergnügte. An diesem Abend mußte sie übrigens auch schon deshalb wach bleiben, weil die Knechte und Mägde ebenfalls erst spät nach Hanse kommen würden. Der Mutter war es ausgefallen, daß Iwan sich vor Müdigkeit nur mit Mühe aufrecht hielt, und unheimlich blaß aussah. Er roch wohl nach Branntwein, schien aber eigentlich völlig nüchtern zu sein. Er klagte über starkes Herzklopfen und auffallend heftige Stiche in der linken Seite, außerdem noch über starkes Sausen in den Ohren und Kvpsschwerz? Auf die Frage der erschreckten Mutter, ob er nicht am Ende heut abend heftig gestoßen und geschlagen oder schwer gefallen sei, antwortete er verneinend. Er beruhigte die Mutter damit, daß er ja, wenn ex etwas jubiliert und getrunken, sich schon oft ebenso schlecht gefühlt habe, wie heute. Morgen, wenn er sich gut ausgeschlafen, werde er wieder ganz gesund sein. Die Mütter half ihm sich entkleiden und machte ihm, nachdem er sich niedergelegt, Kaltwasserumschläge auf die Herz- Kö und auf die Stirn, wie sie es bei solchen An- auch schon früher öfters getan. Er lag mit ge- chtossenen Augen, schien zu schlummern. Sie schlug über hm das Zeichen des Kreuzes und ging dann endlich auch elbst zur Ruhe. — Als sie des andern Tages in der Frühe die Tür zur Schlafkammer ihres Sohnes öffnete, prallte sie in starrem Entsetzen zurück. Auf dem Bette lag ihr einziger Sohn, ihr schmucker, allzeit lustiger Iwan, ihr Abgott — tot — schon ganz erkaltet, die Glieder erstarrt! Von seiner Stirn war der Umschlag herabaeglitten, auf der Herzgegend lag noch das schwere nasse Tuch, von den geballten Fäusten des Toten fest an den Körper gepreßt. — — Der alte Prokofji wütete vor Grimm und Schmerz. Bei seinem Charakter wäre es ihm eine große Wohltat gewesen, wenn er irgend jemand gefunden hätte, dem der Tod seines Sohnes zur Last gelegt werden konnte. Leider hatte ja der Iwan beim Nachhausekommen über keinerlei Vergewaltigung, keinerlei Mißhandlung geklagt. Leider hatte man ja auch an dem Körper des Toten nicht di« geringsten Spuren etwaiger Schläge oder sonstiger Verletzungen entdeckt. Der Stanowoi*), der den Toten noch an demselben Tage besichtigte, hatte ebenfalls weder an dem Toten selbst, noch m der ganzen Sachlage irgend etwas Verdächtiges gefunden, und hatte dann in der Boraussetzung, daß der junge Mensche an seinem alten Brust- übel oder Herzfehler gestorben sei, den Erlaubnisschein zur Beerdigung des Toten ohne weiteres ausgestellt. Der Tote wurde in einer kühlen, von hohen Bäumen beschatteten Klete**) aufgebahrt, und am Morgen des zweiten Tages ans dem Kirchhof des nahen Pogosts unter ungeheurem Menschenandrange beerdigt. Einen eigentümlich rührenden Eindruck machten an jenem sonnenklaren Augustmorgen die vielen jungen Mädchen aus dem Heimatsdorf Iwans und den andern nahe gelegenen Dörfern, die sich dem Beerdigungszuge ange*) Stanowoi Pristaw heißt der Vorsteher eines Polizei- distrikts des Kreises. **) Vorratskammer - 309 — lers, nach der man annehmen muß, daß hier jeder Aus- stellungsbesucher jede Nacht mindestens einen Räuber mit Dem Stiefelknecht totschlägt. Ganz so schlimm ist es in Wirklichkeit doch nicht! Freilich, wer sich „bluffen" läßt, kann hier sehr eigenartige Erlebnisse haben. Als neulich ein eben angekommener deutscher Zertungskorrespondent in eine Schaubude ging, wurde er nach der Vorstellung mit mehreren anderen Herren, in denen der Budenbesitzer mit feinem Blick Fremde erkannt hatte, die der englischen Sprache nicht mächtig waren, ohne viele Umstände in ein kleines Settenkabinett gedrängt, wo eine Schöne aus den Linien der Hand wahrsagte. Die ganze Prozedur dauerte nur wenige Minuten und dann erklärte die Dame kategorisch: „Pro Person drei Dollars". — Die Fremden waren durch die ganze Situation verblüfft, daß sie tatsächlich jeder, ohne ein Wort des Widerspruchs zu wagen, drei Dollars, also über zwölf Mark, auf dem Tisch des Hauses deponierten. Der „Bluff" war gelungen. . . . Zweifellos wird die zukunftskundige Pythia ein gutes Geschäft machen. Sie ist ein neuer Beweis für das bittere Wort Muts, daß sich vom Wahrsagen wohl leben läßt, aber nicht vom Wahrheitsagen. Ganz besonders gilt das in Amerika, wo man nichts so ungern hört als die Wahrheit. Und doch wäre es mehr als nötig, sie in der nachdrücklichsten Form zur Geltung zu bringen, denn fast jeder Tag bringt in der Weltausstellung ungeheuerliche und verletzende Rücksichtslosigkeiten. Vor wenigen Tagen erhielt der stellvertretende Generalkommissar des Deutschen Reiches, Oberregierungsrat Dr. Wagner, eine Einladung, in der „Amerikanischen Gesellschaft für künstlerische Garten- anlagen" eine Rede zu halten. Er fand sich auch zur festgesetzten Zeit mit einem sorgfältig ausgearbeiteten Manuskripte ein, konnte aber trotz eifrigsten Suchens die Mitglieder dieses großen Vereins nicht finden. Wie sich nach- ?er herausstellte, war die betreffende Versammlung in- olge des guten Amüsements auf den Rutschbahnen und Karussels des Vergnügungsparkes bei den ^Veranstaltern in Vergessenheit geraten! Derartige Vorkommnisse sind leider ganz typisch. Auch dem Präsidenten der Ausstellung und dem Bürgermeister der Stadt St. Louis passierte es in der vorigen Wbche, daß sie einen großen feierlichen Empfang, bei d em sie die Hauptpersonen fern sollten, völlig — vergaben. Es ist zwar etivas peinlich, im Abschluß an die Erwähnung derartiger Vorfälle auf die deutsche Abteilung für Erziehungswesen überzugehen, aber sie ist so vorzüglich und s orgfältig zusammengestellt, und gewährt ein so anschauliches Bild der Grundlagen unserer Kultur, daß ihr in amerikanischen Fachkreisen eine epochale Bedeutung zugeschrieben wird, weil hier die Ursache der Verschiedenheit zwischen amerikanischer und deutscher Lebens- und Weltauffassung, die sich kaum jemals so stark bemerkbar gemacht hat, wie anläßlich dieser Weltausstellung, ganz klar zutage tritt. — Man hört in Deutschland vielfach Aeußer- ungen der Unzufriedenheit über unser Schulwesen, das sein Ziel nicht darin erblicke, die Kinder zu „erziehen". Im Gegenteil verwerfen sie diese Bemühungen ganz ausdrücklich. Man huldigt hier der Anschauung, daß es den Heranwachsenden Menschen erlaubt sein müsse, ihre Persönlichkeit in völlig uneingeschränkter Weise zu entwickele Der leitende Grundsatz der amerikanischen Erziehung ist, daß man durch Schaden klug wird. Das hat theoretisch freilich viel für sich. Wenn sich ein Kind an einem Messer schneidet, so weiß es von dieser Stunde an, daß es mit Diesem Instrument vorsichtig umgehen muß. Wenn es sich aber dabei den Hals durchschneidet, so bat es von diesem Anschauungsunterricht für die Zukunft doch keinen praktischen Nutzen! Selbstverständlich vermag eine Unterrichisäusstellung die greifbaren Resultate niemals überzeugend und voll- ständig zu zeigen. So gibt auch das hier zusammengestellte Material, wie der Leiter dieser Sektion, Professor Vahlsen, ganz richtig hervorgehoben hat, doch schließlich nur ein Unzulängliches und lückenhaftes Bild. Wällte man es lebendig gestalten, so müßte man einen deutschen Lehrer inmitten mner Schüler zeigen. Wer die ausgestellten Photographien und schriftlichen Darstellungen genügen schließlich doch- einen entscheidenden Grundzug unseres Schulwesens dazulegen, der sonst, weil er etwas Altüberliefertes und Selbstverständliches ist, ganz übersehen wird, hier aher durch den Kontrast gegen das amerikanische System üb!eraus scharf hervortritt. Es ist unsere Schulung an den alten kulturellen Traditionen. Soviel auch immer gegen die Ueberladung der Heranwachsenden Generation mit humanistischem Wissen vorgebracht wird, so muß doch zugestanden werden, daß damit die Ehrfurcht vor der Zivilisation fremder Zeiten und Völker erweckt wird. Ein Wglanz dieser Bemühungen ist selbst in den untersten Klassen der einfachen Volksschulen erkennbar. Hiervon reden die für tue Weltausstellung vereinigten Lehrpläne und Unterrichtsmittel eine beredte Sprache. Sie erstrecken sich über alle Arten öffentlicher Schulen und beziehen auch die Universitäten und technischen Hochschulen ein. Diese genießen hier einen gewaltigen Ruf und werden unbestritten als die besten Einrichtungen dieser Art in der WM anerkannt. Gibt es doch nur eine einzige amerikanische Universität, die mehr amerikanische Studenten hat als die Berliner! Alle anderen Universitäten dieses Landes sind von weniger Bürgern der Vereinigten Staaten besucht, als die Friedrich Wilhelm-Universität in der deutschen Reichshauptstadt. Es ist fast anzunehmest, daß die imposante deutsche Unterrichtsausstellung den Erfolg haben wird, daß sich diese Hochachtung und Bewunderung zukünftig auch auf die anderen Teile des deutschen Schulwesens erstreckt. Regt sich doch allmählich in den intellektuellen Kreisen der hiesigen Bevölkerung das Bedauern über den Mangel einer feineren allgemein-ästhetischen Bildung der Jugend. Die hier gezeigten Vorlagen für den Zeichenunterricht und den künstlerischen Wandschmuck gießen Oel in dieses Feuer. Die von bedeutenden Malern entworfenen Bilder, durch deren Gegenwart im Klassenzimmer der Geschmack der Zöglinge gebildet toerbett soll, die Büsten großer Denker und Dichter der klassischen Epoche, dre eine Ergänzung des altsprachlichen Unterrichts bilden- sind höchst bemerkenswerte Niederschläge des Geistes, der unsere ganze Bildung durchzieht. Die amerikanische Abteilung für Erziehungswesen erklärt bei sorgfältiger Betrachtung den gerade entgegengesetzten Charakter der hier üblichen Erziehung. Alle Bestrebungen laufest darauf hinaus, das nationale und persönliche Selbstgefühl häufig bis zur Ueberhebung zu steigern! Die große Masse der Amerikaner huldigt durchaus der Anschauung, daß kein anderes Volk zu irgend einer Zeit eine auch nur annähernd so hoch entwickelte Kultur gehabt habe wie die Vereinigten Staaten in der Gegenwart. Aus dieser Anmaßung- deren Ausläufer sich natürlich in allen Kreisen und auf allen Gebieten finden, erklärt sich auch der ungünstige Eindruck, den diese Weltausstellung bei fast allen europäische Besuchern hervorgerufen und der seinen Niederschlag in der dortigen öffentlichen Meinung schon gesundest hat. Statt beispielsweise von den Franzosen zu lernen, die eine ganze Reihe großer Aus- sljellungest mit bestem Gelingen veranstaltet haben, hat man es vorgezogen, die ganze Organisation und Gestaltung des Riesenunternehmens völlig nach eigenem, erfahrungslosem Ermessen einzurtchten. Das hat vom ersten Tage an zu heillosen Verwirrungen und nachhaltigen Verstimmungen zwischen den Amerikanern einerseits und den anderen hier anwesenden Völkern andererseits geführt. Nach außen hin wird zwar die Etikette innigster Freundschaft aufrecht erhalten und jeder Tag bringt neue Feste, bei denen in schwungvollen Reden die internationale Freundschaft gefeiert wird, abdr in Wirklichkeit sind die Beziehungen ganz anders. Die augenblickliche Lage erinnert sehr lebhaft an die Menagerie, in der ein Käfig mit der merkwürdigen Auf- schrist: „Eine glückliche Familie" gezeigt Imtrbe. Diese Familie bestand aus einem Löwen, einem Tiger, einem Wolf und einem Lamm, Auf die Frage, wie lange es denn diese Tiere schon als „glückliche Familie" aushielten, antwortete der Besitzer: „Ungefähr ein Jahr. Nur das Lamm mußte schon einige Male erneuert werden." Wo die gutmütigen Lämmer auf dieser Weltausstellung zu suchen sind, kann nicht zweifelhaft sein. Hoffentlich sorgen sie seMst dafür, daß sie in Zukunft nicht mehr „erneuert" werden, Dichter und Kommcrzienrätin. Eine reiche Kommerzienrätin ersuchte Wilhelm Jordan eininal um leihweise Ueberlassnng einiger Exemplare seines Lustspiels „Die Liebesleugner". Sie wolle das Stück ans ihren: ästheti- - 400 Mn Kränzchen mit verteilten Rollen lesen lassen. Mn Exemplar habe sie schon von einem Rezensenten geliehen, ein -weites aus der Bibliothek, nun brauche sie noch einige Bücher. Wilhelm Jordan erteilte der reichen Dame folgende prächtige Lektion: ~ , „Eine Reihe von Soireen, geehrte Frau Kommerzienrätin, bat mir Gelegenheit gegeben, den feinen Geschmack und Sinn für Harmonie zu bewundern, den Sie beweisen in Ihren jedesmal funkelnagelneuen Toiletten. Diesen Ihrem Talent muß ich die Lösung her Aufgabe überlassen: in gewiß gleich gewähltem und reichem Anzug um die schwer silberne Teemaschine zu sitzen und, aus vergoldeten Tassm trinkend, sich gleichwohl behaglich und in Ihren ästhetischen Neigungen unbeleidigt zu fühlen, indem Sie die geistige Kost zu sich nehmen aus Gefäßen von minder sauberer Beschaffenheit. Ich vermute, daß Sie Deller mit Sprüngen oder mit den .Spuren der Mahlzeit eines andern auf Ihrer Tafel nicht dulden würden. Menn Ihnen gleichwohl die Rotstiftkreuze und. Abdruckszeichen in einem zerlesenm Rezensions-Exemplar minder störend sind, oder wenn die nämlichen zarten Hände, die wenigstens drei Paar neue Glacehandschuhe zu 1 Taler wöchentlich verbrauchen, nicht zurückzucken vor der Berührung der Bücher aus der Winkelhof'schen Leihbibliothek, obgleich deren Deckel glasiert zu sein pflegen mit dem Fettglanz einer MetzgersHulter, so ist das Ihre Sache, und ich muß mich begnügen mit einiger Verwunderung über diese bemerkenswerte Unipanzerung Ihres Feinsinns mit eurer dem Ekel undurchdringlichen Hornhaut. Nicht versäumen aber darf ich diesen Anlaß, Ihnen Ihre Bitte in einer Beleuchtung zu zeigen, die ohne Zweifel Ihnen selbst sehr unerwartet sein wird. Sie und Ihre Gesellschaft wünschen mein Lustspiel zu lesen. Dieser Wunsch, Frau Kommerzienrätin, ist Kn Erzeugnis meines Kapitals und meiner Arbeit. ,Utn ihn erregen zu können, bedurfte ich meines Erbteils von Vater und Mutter, des poetischen Talents, der Sprachgewandtheit, der Uebung im Versemachen und einer Summe von Kenntnissen und Fertigkeiten, die weder umsonst'noch ohne vieljährige Anstrengung zu erwerben sind. Mit diesem Betriebskapital habe ich.dann wochenlang am Schreibtisch sitzen, hierauf die Darstellung meines Stückes betreiben, die Proben leiten, die Rollen mit den Schauspielern einstudieren müssen. Das Stück hat Beifall gefunden und dadurch das Publikum begierig gemacht, es auch zu lesen. So hat es neben seinen: Bühnenwert auch einen Buchwert erlangt: Die Nachfrage des Publikums- Teil ausmacht, ist fällig gewordene ■"iierlxiret Verkaufswert der von pon der die Ihrige einen Teil a Rente meines Kapitals, ist realisi...... _ .. ________ ... .... mir produzierten Ware. Diese Rente nun habe ich für eine gewisse Zeit, von dieser Ware einen gewissen Vorrat an Herrn Saucrländer in Frankfurt verkauft. Es ist also ein irrtümlicher Ausdruck, wenn Sie mich ersuchen. Ihnen das Stück zu leihen. Was Sie mir .wiedergeben, das wäre nur die Schale einer gegessenen Auster; nämlich bedrucktes Papier, das die Eigenschaft verloren hätte, anderthalb Gulden aus Ihrer Kasse in diejenige meines Herrn Verlegers führen zu können. Dem letzteren finit Sie durch das Faktum Ihrer Leselust den Ladenpreis schuldig geworden, zwar nicht nach dem Handelsgesetz, wohl aber nach entern höheren, das auf Ihrer gesellschaftlichen Stufe mindestens ehenso bindend sein sollte: nach dem Gesetz des Anstandes. Es gibt Leute, denen es niemand übel nimmt, .wenn sie dem Äufsteigen eines Luftballons oder einer Kunstreiter- SGesellschaft von außerhalb der Planken gratis zuschauen, andere, ür die der dritte ober zweite, andere endlich, für die nur der erste Platz schicklich ist. So gibt es denn auch große Klassen, die sich mit Büchern gegenseitig aushelfen oder in die Leihbibliothek schicken müssen. .Aber stellen Sie sich Ihren Herrn Gemahl, den Herrn Kommerzienrat, vor, die schwere Goldkette seines Chronometers zur Schau tragend auf der mit feinstem Piquee und Buckskittg bekleideten Vorwölbung seiner wohlgenährten Gestalt, und dennoch, .umgeben von zerlumpter Straßenjugend, vom Ast eines Baumes aus seine Schaulust am Pferderennen be- friedigend. Sie und Hunderte Ihres Standes verschmähen es nicht, eine ähnliche Situation einzunehmen gegenüber dem am wenigsten beschützten, .unbewachbarsten Eigentum, dem des'Schrift- stellers, offenbar ahnungslos und weil Sie noch niemals über- legt haben, tvorin dies Eigentum bestehe. Sie sowohl als Ihr Herr Gemahl sind ja warme Bewunderer Englands und englischer Sitten. .Wohlan denn, seien Sie englisch auch in Ihrem Verhalten zur Literatur. .In England hat .niemand Anfpruch auf den Namen eines Gentleman, der nicht eine Bibliothek besitzt im Verhältnis zu seinem Vermögen. Mne Flucht von zwölf Zimmern und Sälen zu bewohnen, wie.Sie, sechs Pferde und drei Bediente zu halten, wie Sie, und dennoch geliehene Bücher, Wohl gar aus der Leihbibliothek, zu lesen, das würde in England für höchst unanständig gelten. Trotz alledem aber, Verehrteste Kommerzienrätin, ,bin ich gern bereit, Ihnen etliche Exemplare des gewünschten Lustspiels zu leihen, wenn Sie mir eine genau entsprechende Gegengefällig- kett leisten wollen. Man versichert, daß Sie Ihrem Herrn Ge- mahl als Mitgift einen stattlichen Folioband in Maroquin zu- gebracht haben, dessen Inhalt sehr schätzenswert sei, wenn auch zum Lesen nicht besonders unterhaltend; denn er bestehe aus lauter Staatsschuldscheinen. .Ich bitte Sie, mir denselben nur auf einige Stunden zu. leihen. Sie sollen ihn pünklich nach Ablauf dieser Frist wieder erhalten, denn ich will weiter nichts^ als die Zinskoupons für mich herausschneiden. Ihr Jordan." . vermischter. * Bon amerikanischen Exzentrizitäten erzählt „Le Magasin Pittoresque". Amerika kann sich rühmen, eilt weibliches Bataillon zu besitzen, die „Manilla-Garde". AlÄ die Jünglinge von Oregon zur Besetzung der Philippinen auszogen, da begründeten eine Anzahl junger Mädchen aus Minville in der Nähe voN Portland eine militärisch ausgerüstete Kompagnie, um den „Boys" bei ihrer Rückkehr das Ehrengeleit zu geben. Diese Amazonen aus Oregon sind vierzig an der Zahl.' Sie haben kleine Degen und eine Uniform, die mit Bändern besetzt ist, . die die amerikanischen Nationalfarben haben. Sie tragen kurze Röcke aus blauem Tuch, mit weißen' Streifen gar-, niert; runde Tschakos und weiße Federbüsche vorn an der Kokarde; weißes Lederzeug; gelbe Strümpfe. Diese Garde rourbe von einem Veteranen eingeübt und erlangte eine große Geschicklichkeit in der Handhabung ihrer Waffen unb in anderen militärischen Hebungen. .Ihr Ruhm breitete sich weithin über! die Vereinigten Staaten, und Oregon hatte seine Sensation. Einer ganz originellen Erfindung kann sich auch eine Stadt Waterloo, rühmen. „Appendicitisdiners" hatte man schon veranstaltet, bei benät die Teilnehmer, die alle an dieser Modekrankheit gelitten haben mußten, .mit chirurgischen Instrumenten aßen; auch „Reitermahle" hat es gegeben, bei denen man statt der Stühle Holzpferde benutzte. Aber ein „Bankett in einer Dramageröhre", das blieb den Bewohnern von Waterloo Vorbehalten. In „Hufeisenform" konnte man bei diesem seltsamen Festsaal freilich nicht decken; sondern die Tafel war recht schmal und dabei 400 Fuß lang. Die Festlichkeit, hei der man diesen seltsamen Raum wählte, wurde von dm angesehensten Personen von Iowa zu Ehren der Ingenieure veranstaltet, die die Abzugs» röhren konstruiert hatten. * ,',Könne kann er'sch nft." Der „Frkf. Ztg." wird' geschrieben: Es war in der Manöverzeit. Die hessische 'Division hielt ihre Uebungen int Odenwald ab; im Dorfe B. lag ein Bataillon Infanterie im Quartier. Die Truppen hatten einen anstrengenden Tag hinter sich, und schon vor dem Zapfenstreich suchten sich Offiziere und Mannschaften für die Anstrengungen des folgenden Tages, .an dem sehr früh abmarfchiert werden sollte, durch einen tüchtigen Schlaf zu stärken. Sehr lebhaft ging es an diesem Abend im Gasthof „Zur Post" zu. Hier saßen in her „besseren" Wirtsstube die „Honoratffchiore": der Bürgermeister, der Pfarrer, der Apotheker, die Lehrer, kurz .alle an- B"' neu Persönlichkeiten des Orts. Auf der Tagesordnung n die militärischen Ereignisse; der Meinungsaustausch war ein sehr lebhafter, da man sich in verschiedenen Gruppen unterhielt und jede Gruppe die andere zu überbieten suchte. Unmittelbar über dem „Honoratschiorestibbche" versuchte der Major, der in der „Post" einquartiert war, zu schlafen. Infolge des unten herrschenden Lärms wollte ihm sein Vorhaben jedoch mcht so recht gelingen. Kurz nach 11 Uhr erschien der Bursche des Majors, in der besseren Gaststube: „Eine Empfehlung .vom Herrn Major, jmb er ließe die Herren.um etwas mehr Ruhe bitten, da er bei der überlauten Unterhaltung nicht schlafen könne." Für kurze Zeit flaute nun die Unterhaltung ab, um jedoch bald wieder die frühere Lebhaftigkeit und Stärke zu erreichend Nach einer Viertelstunde erschien der Bursche zum zweiten Male, um das Ersuchen um Ruhe zu wiederholen: Als auch hierauf derselbe Erfolg wie beim ersten Male eintrat, kam der Bursche zum dritten Male: „WenN die Herren sich jetzt nicht ruhig verhalten, läßt der Herr Major die Wache holen und alle hinauswerfen". Aus diese Kriegserklärung traten einige Minuten peinlichen Schweigens ein. Endlich fragte einer der Gäste, dem Zweifel an der Berechtigung des Majors zu diesem' summarischen Verfahren äufstiegeN: Jfrerr Bürgermeister, kann der Major denn das? Worauf das Tvrfoberhausst die weise Antwort gab: „Könne kann er'sch Nit. Wann er'sch awer dut, tiefe met draus." Geheimschrift. Nachdruck verboten. . 1 ? = Ul + 8 () * I ? + I IM +§(.18(HO O ) I: I ; l O (Auflösung in nächster Nummer.) Auflösung des ErgknzungSrätselS in vor. Rr.r Robe, Lee, Anmut, Mond, Satz. Rosenmonat. Redaktion: August Götz. — Rotationsdruck und Verlag der Vrützl'schen llniversttätS-Bnch. und Steindruck««. R. Lang», Gießen.