kfiu i 14 Äfft ^jerwe^<'a^wwirsM»M»acar.ziu28M&r::iK?^; K EM ö Mk Das JestawenL des Aartkiers. Kriminalroman von A. M. B a r b o u r. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Tiefer schilderte zunächst auf Befragen, tvie er, auf Hardys Ruf nach dem Turmzimmer eilend, es dort getroffen hatte. Dann inguirierte der Coroner weiter: „Herr Rechtsanwalt, wollen Sie gefälligst angeben, wann und unter welchen Umständen Sie Herrn Main- to(trittg zuletzt lebend sahen?" „Gestern abend kurz vor elf Uhr auf der Veranda, als Herr Mainwaring zum Aufbruch mahnte. Wir sagten ihm Gute Nacht und, wie ich glaube, begab sich jeder auf sein Zimmer. Zuletzt sprach Herr Mainwaring noch mit mir über alles, was der Tag gebracht hatte, und ich erinnere mich, daß er dabei sagte, er würde wohl noch wenigstens eine Stunde aufbleiben, da seine Gedanken ihn doch nicht schlafen lassen würden. Darnach reichte er mir die Hand, und ich ging. Lebend sah ich ihn nachher nicht wieder." Tie Stimme des Anwalts zitterte vor Bewegung bei dieser Erinnerung; über das Gesicht von Frau La Grange aber huschte ein böses Lächeln. „Was tat Herr Mainwaring den gestrigen Tag ü6er ?" „Vom Frühstück ab bis halb drei Uhr war er in meinem und des Geheimsekretärs Beisein mit dem Aufsetzen und der Vollziehung seines letzten Willens beschäftigt; den übrigen Teil des Tages widmete er sich seinen Gästen." „Würden Sie uns mit den Hauptbeftimmungen des Testaments bekannt machen?" „Ter Testator bedachte seine Haushälterin mit einer guten Leibrente und deren Sohn mit einem ansehnlichen Vermögen; im übrigen vermachte er seinen gesamten Besitz seinem hier anwesenden Verwandten, Herrn Hugh Mainwaring, dessen feierliche Einsetzung als Erbe heute stattfinden sollte." „Wo wurde das Testament nach seiner Vollziehung „Herr Mainwaring beauftragte den Geheimsekretär, es einstweilen in das Pult des Turmzimmers zu legen." „Tie Nachsuchung hat ergeben, daß es weder dort, noch an einem anderen Orte auszufinden war. Sind Sie, Herr Rechtsanwalt vielleicht in der Lage, eine Erklärung abzugeben, die auf den Verbleib des Dokumentes hindeuten könnte?" »Ich kann nur sagen, es liegt vorläufig der positive Beweis toox, daß das Testament verbrannt wurde." Diese mit erhobener Stimme abgegebene Aussage rief in der ganzen Versammlung eine Bewegung größter lleber- raschung hervor, und der Anwalt, der die ihm gegenüber befindliche Frau La Grange scharf beobachtete, bemerkte, wie ihr Gesicht, das eben noch bei Erwähnung der ihr ausgesetzten Leibrente zornig erglüht war, jetzt plötzlich eine fahle Blässe annahm. Ter Coroner warf einen Blick in das vor ihm liegende Notizbuch und fuhr fort: „Wissen Sie, ob sich gestern hier im Haufe Fremd« aushielten?" „Darüber kann ich nur insoweit Auskunft geben, als Herr Skott mir von einem Fremden erzählte, der Herrn Mainwaring zu sprechen gewünscht hatte; auch beim Frühstück kam die Rede auf einen Mann, der im Hause getroffen worden war; die Erwähnung dieses Vorfalles machte auf einen Teil der Tischgesellschaft einen mir sehr auffälligen Eindruck." „Wollen «Sie, sich hierüber näher auslassen?" „Dies muß ich bitten, mir für später Vorbehalten zu dürfen; für jetzt will ich nur sagen, daß der betreffende Mann von einem der hier anwesenden Herren gesehen und! als ein ihm bekannter anrüchiger Mensch erkannt wurde. Bei Nennung seines Namens verrieten einige der bei Tisch Anwesenden — wie es mir vorkam, auch Herr Skott —■ eine gewisse Betroffenheit; vor allen anderen erschien mir aber Herr Mainwaring höchst unangenehm berührt." „Woraus schlossen Sie das?" „Aus der plötzlichen Veränderung seines Aussehens und Wesens. Er wurde sichtlich blaß und verwirrt und wollt« es gar nicht glauben, daß dieser Mann hier im Lande und noch dazu in seittem Hause gesehen worden fei. Noch längere Zeit ttachher war er einsilbig und zerstreut und ganz anders wie sonst." „Wie war der Name des Mannest „Richard Hobfon. Er soll früher in London eine Art Winkeladvokat gewesen sein." „Zch danke Ihnen, Herr Rechtsanwalt." Whitney schritt zurück zu seinem Stuhl. „Herr Geheimsekretär Harry Skott!" rief der Coroner. Ter Genannte erhob sich und schritt an den Tisch. Es gab wohl nur wenige int Saale, die nicht seine hohe, kraftvolle Gestalt, seine vornehme Haltung und besonders die auffallende Schönheit seines dunklen, edel geschnittenen Gesichtes mit den großen schwarzen Augen bewundert hätten, in deren Tiefen es jetzt wie ein unter der Mche halb verborgenes Feuer zu glühen schien. Viele Bleistifte setzten! sich in Bewegung, um sein Bild zu Papier zu bringem Während Skott, den Beginn seiner Vernehmung erwartend, vor dem Coroner stand, schweiften seine Augen unwillkürlich zu Frau La Grange, die ihren Blick so starr auf ihn heftete, als ob sie ihn hätte zwingen wollen, sie anzusehen. Ms sie erreicht hatte, was sie gewollt, nahmen ihre Augen einen sanften, fast flehenden Ausdruck an, die Erwiderung, die sie aber fand, war ein kalter, beinahe verächtlicher, Unheil verkündender Blick. Frau La Grange verstand diese stumme Sprache. In jähem Wechsel flammten ihre von langen Wimpern beschatteten Augen wie in Rachsucht auf, ein gehässiges Lächeln kräuselte ihre Lippen un»' 726 gierig lauernd folgte sie der Aussage des jungen Mannes, als wenn sie jeden Augenblick eine Anklage zu befürchten hätte. Stott seinerseits kannte zwar den Charakter des Feindes, beut er soeben den Krieg erklärt hatte, und wußte, daß er feiner List gegenüber einen schweren Stand haben würde, trotzdem ließ er sich aber nicht von den honigsüßen Worten des' Heinen, ihm heimlich in die .Hand gedrückten Zettels betören, sondern hielt an dem Vorgehen fest, das er sich borgezeichnet hatte. Nach Erledigung der Vorfragen begann der Coroner: „Wann und in welcher Weise erhielten Sie Kenntnis von dem Vorgefallenen?" „Ich wurde heute morgen durch das laute Kreischen einer weiblichen Stimme und wildes Turcheinanderrennen geweckt. Einige Augenblicke später kam Herr Whitney und teilte mir mit, was geschehen war. Gleich darauf eilte ich mit ihm zum Tatort." „Sie waren gestern während des größten Teiles des Tages und auch abends mit Herrn Mainwaring zusammen; stimmt das?" „Bezüglich des Tages, ja; abends indessen sah ich ihn nur bei Tisch und daun noch einmal ans kurze Zeit zu später Stunde." „Ist Ihnen im Laufe des gestrigen Tages etwas Ungewöhnliches in seinem Wesen ausgefallen?" „Allerdings. Es war dies gleich nach dem Frühstück, als das Testament niedergeschrieben wurde. Da erschien er mir öfter nicht ganz bei der Sache und offenbar bedrückt. Nach einiger Zeit gab sich, das aber wieder." ‘ „Hegten Sie irgend eine Vermutung betreffs dieser Stimmung?" „Ja, ich schrieb sie dem Gespräch beim Frühstück zu, das Herr Whitney schon in seinen Mitteilungen erwähnte." „Sie meinen das Gespräch bezüglich eines gewissen Richard Hobson?" " „Ganz recht." „Können Sie Auskunft geben, ob Beziehungen zwischen diesem Manne und Herrn Mainwaring bestanden und, zu- trefsenden Falles, welcher Art diese Beziehungen waren?" Tie schwarzen Federn des Fächers von Frau La Grange zeigten plötzlich eine leise zitternde Bewegung, ihr Busen begann zu wogen und ein nervöses Zucken ging über ihr Gesicht. Sie bezwang indessen diese Zeichen innerer Aufregung schnell und erlangte ihre äußere Ruhe vollkommen wieder, als Herr Skott antwortete: „Ich habe keine Kenntnis, ob in dieser Zeit noch Beziehungen statthatten, das aber weiß ich bestimmt, daß Herr Mainwaring vor Jahren mit dem Manne in engster Beziehung gestanden hat." „Erklären Sie sich deutlicher", sagte der Coroner ziemlich unwirsch, während ein Gemurmel, gemischt von Ueber- raschuna, Staunen und Unwillen, den Saal durchlief, so- gleich aber wieder verstummte, als der Zeuge mit fester Stimme fortsuhr: „Hobson wurde, ehe Herr Mainwaring hierher kam, von ihm in England als Anwalt benützt und hat seitdem mehrmals Geld von Herrn Mainwaring durch die Drohung erpreßt, ihn im Weigerungsfälle ,der beivußten Sache wegen' an den Pranger zu stellen." Tie Stille, die nach dieser Aussage eintrat, sprach deutscher, als irgend eine Kundgebung es vermocht hätte. Jedes Auge hing an dem jungen Manne. Er fühlte das, obgleich sein Blick nur aus das Gesicht des Coroners gerichtet war, und darauf erkannte er, tote in einem Spiegel, den Eindruck, den seine Worte auf die ganze Versammlung gemacht hatten — den Unglauben und die Entrüstung, womit seine Enthüllung ausgenommen worden war. Trotzdem bewahrte er seine vornehme Haltung und seinen Gleichmut und sah dem Coroner fest ins Auge, als dieser mit einer gewissen Strenge sagte: „Herr Zeuge, Sie sprechen da eine schwere Beschuldigung gegen einen Mann aus, der sich nicht mehr ver- kann und der in den weiten Kreisen seiner Bekanntschaft allgemein für einen Ehrenmann galt und als Geschästs- tnann über jeden Vorwurf erhaben dastand." „Dessen bin ich mir vollständig bewußt", entgegnete ung gegen einen Mann ans, der sich nicht mehr verteidigen antworten kann. Unter der Privatkorrespondenz Herrn Mainlvarings wird man den Beweis für meine Aussage sinden, Sje verlangten eiit,e nähere Erklärung, weshalb ick den Grund von Herrn Maiuwarkngs Verstörtheit in dem plötzlichen Auftauchen dieses Hobson vermutete, und ich habe daher angegeben, worauf sich meine Vermutung stützt." “ „Wann hat Hobson zum letztenmale den Versuch einer Erpressung gemacht und mit welchem Erfolge?" „Aus den mir zu Händen gekommenen Briefschaften habe ich ersehen, das das etwa vor drei Jahren der Fall war und er daraufhin fünftausend Dollars erhielt. Aus diese Sendung bezieht sich ein im unverschämtesten Tone gehaltenes Schreiben Hodsons, worin er sagt, daß ihn das Geld zwar eine zeitlang über Wasser halten und er nicht gleich wieder schreiben würde, Herr Mainwaring sich aber nicht einbilden solle, ihm jemals entwischen zu können, da er, Hobson, sich stets über seinen Aufenthalt auf dem Laufenden erhalten und ihn künftig auch einmal besuchen würde." „Können Sie den Mann beschreiben?" „Nein; ich habe ihn nie gesehen." „Wie sah der Fremde aus, der gestern nachmittag bei Ihnen gewesen sein soll?" „Er war eine vornehme Erscheinung, etwas über Mittelgröße, ziemlich blaß, mit dunklem Haar und Schnurrbart; er trug einen schon etwas fadenscheinigen Anzug von leichtem Wollstoff und eilte dunkle Brille." „Was wollte er?" „Er wünschte Herrn Mainwaring in wichtigen Geschäften zu sprechen. Zuerst schien er es sehr dringend zu haben, als ich ihm aber sagte, daß Herr Mainwaring nicht zu Hause wäre und sich auch die nächsten beiden Tage kaum geneigt finden würde, Geschäftsbesuche zu empfangen, entschloß er sich, die beabsichtigte Besprechung auf einen gelegeneren Tag zu verschieben und eine Benachrichtigung Herrn Mainwarings abzuwarten." „Er hinterließ also jedenfalls seine Adresse?" „Ja, seine Karte mit dem Namen I. Henry Caruthers aus London und der Notiz Arlington-Hotel." „Fiel Ihnen in dem Wesen des Herrn oder sonst irgend etwas auf?" „Nichts, als der mich befremdende Umstand, daß Herr Caruthers sowohl von der Aussetzung des Testamentes wie über den Erben vollständig unterrichtet zu sein schien, während sein Name Herrn Mainwaring durchaus unbekannt war." Dem Coroner kam bei dieser Aussage augenscheinlich ein plötzlicher Gedanke, denn er schrieb schnell einige Zeilen auf einen Zettel und reichte diesen Herrn Whitney, worauf dieser zu George Hardy trat und ihn mit einem Auftrage fortschickte. Tann begann der Coroner wieder: „Herr Zeuge, Sie gaben vorhin an, gestern zu später Stunde noch einmal bei Herrn Mainwaring gewesen zu sein. Was führte Sie zu ihm und wo sprachen Sie ihn?" „Kurz vor elf Uhr verließ ich mein Zimmer, um im Park noch eine Zigarre zu rauchen. Aus der Haustür tretend, traf ich Herrn Mainwaring, der int Begriffe war, sich durch die große Halle nach seinen Zimmern zu begeben. Er bat mich> ehe ich schlafen ginge, noch einmal in die Bibliothek zu kommen, weil er mir noch einige Anweisungen für den nächsten Tag zu geben hätte. Etwa eine halbe Stunde später schlug ich den Rückweg ein uni> schritt nach der Bibliothek, hörte aber darin sehr laut und zornig sprechen und wartete deshalb auf dem Korridor, bis Herr Mainwaring wieder allein war. Er gab mir nur kurz seine Befehle und entließ mich dann wieder." „War Ihnen . die Stimme, die Sie hörten, fremd oder beramit, und konnten Sie verstehen, was gesprochen wurde?" „Es war die Stimme der Haushälterin; sie sprach sv laut, daß ich alles hören mußte, und da das, was sie sagte, durchaus nicht für meine Ohren bestimmt war, zog ich mich außer Hörweite zurück ünd wartete, bis sie herauskam." „Wurden Sie von ihr bemerkt?" „Im ersten Augenblick schien mir das nicht, da sie, ohne mich anzusehen, in großer Aufregung an mir vor üb erstürmte, bann aber, als ich an die Tür der Bibliothek klopfte, sah ich, ivie sie sich plötzlich umdrehte und meinen' Eintritt beobachtete." „Sie sagten, daß Fran La Grange so laut und zornrg sprach, daß, solange Sie an der Tür standen. Sie jedes Wort deutlich vernommen hätten. Sie werden also an- - 727 zugeben vermögen, um was es sich bei denr Gespräche zwischen ihr und Herrn Mainwaring handelte. Wollen Sie sich darüber näher äußern." „Frau La Grange stieß schwere Beschuldigungen gegen Herrn Mainwaring aus. Sie warf ihm vor, seinen Bruder schmählich hintergangen und betrogen, sowie seinen eigenen Sohn verleugnet zu haben, und nun diesen sogar zugunsten eines Fremden seines Erbes berauben zu wollen. ,Tas aber', rief sie drohend, — und diese letzten von mir gehörten Worte haben sich mir besonders eingeprägt — ,das aber soll Dir nicht gelingen. Ich habe Dich in meiner Gewalt. Du und Deine ganze hochnäsige, geldgierige Sippschaft — ihr sollt das Werk dieses Tages noch bereuen!'" Ter Sekretär sprach diese Worte mit einer fast unnatürlichen Ruhe, aber das Bewußtsein, den Beweis für die Verbrechen seines Prinzipals in der Tasche zu haben — ein Geheimnis zu besitzen, wovon kein anderer sich etwas träumen ließ, verlieh dem Feuer seiner Augen einen besonderen Glanz. (Fortsetzung folgt.) Eine Koch seit im deutschen Kaiserßüttse schildert der amerikanische Schriftsteller und Dichter Bayard Taylor, der im Jahre 1878 als Gesandter der Vereinigten Staate» beim Deutschen Reiche akkreditiert wurde und am 19. Dezember 1878 in Berlin gestorben ist, in einem seiner Briefe, die, wie bereits vor kurzem berichtet wurde, von der Witwe des Staatsmannes, Marie Hansen-Taylor, Tochter des Astronomen Hansen in Gotha, unter dem Titel „Aus zwei Weltteilen" herausgegeben werden. Es handelt sich um die Hochzeit der alte st en Tochter d c s P r i n z e n F r i e d r i ch Karl mit dem Prinzen Heinrich von O r a n i e n, die nm 24. August 1878 in Potsdam stattfand und zu der alle Mitglieder des diplomatischen Korps entboten worden waren. „Es war ein Viertel nach sechs", schreibt Taylor, „als wir beim Palais vorfuhren, wo man uns Versammlung im Jaspissaal um halb sieben ansagte. Beim Eintritt in den Palast empfing uns nach allen Seiten hin ein Glanz von Lichtem und ein Gewirr von Menschen. Was mir zuerst auffiel waren die riesigen Grenadiere in der Uni» form des vorigen Jahrhunderts. Was für prächtige Gestalten, sechs bis sieben Fuß hoch, stark gebaut und alles hübsche Gesichter. Nach ihnen zogen die Pagen meine Aufmerksamkeit auf, sich: Jünglinge zwischen 14 und 17 Jahren, in einem Renaissancekostüm von Scharlach 'und Silber, mit schwarzen Sammetbaretts und weißen Straußenfedern. Mitten im Jaspissaal war ein Altar errichtet, von einer Galerie her erscholl Musik; die immer mehr anschwellende Menschenmenge blendete durch Farbenpracht und Juwelen. Zwei Reihen Pagen hielten den mittleren Raum frei für die Fürstlichkeiten, und eine Anzahl von Zeremonienmeistern, die ein alter krittliger Baron anführte, wies. den Gasten die Plätze an. Ich war der einzige in Zivil und das hätte |aiI8 Auszeichnung gelten dürfen. Tie Trauung war auf sieben Uhr angesetzt, und die höchsten Herrschaften waren pünktlich. Trompeten verkündeten ihr Nahen. Vier Geistliche in schwarzen Talaren erwarteten sie am Eingang, und einen Augenblick war alles in feierlicher, atemloser Erwartung. Voran gingen prunkende Lakaien, dann der Oberhofmarschall, den hohen, in silbernem Knopf auslaufenden Stab in der Hand; dann die beiden offiziellen Kavaliere der Braut, zwei Pagen und — das Brautpaar. Und was für ein sonderbares Brautpaar! Sie mit gesenktem Haupt schreitend, die Augen zu Boden geschlagen und eine tiefe Röte über Antlitz und Nacken gebreitet. Er, ein kleiner gutmütig, fein, verwelkt und abgelebt aussehender Sechziger, mit eingefallenen Zügen und unsicheren Schritten. Hinter der Prinzessin ging ein weiblicher preußischer und ein ebensolcher holländischer Zeremoniendrache; darauf, nach etwa 15 Schritten Zwischenraum, kamen vier Brautjungfern, welche die wie ein Pfauenrad ausgebreitctc Schleppe von Silberbrokat trugen. Sie waren reizend von Antlitz und Gestalt, lieblich wie ein Bild und gruppierten sich anmutiger mit jedem ihrer Schritte. Die Braut trug oben auf dem Haar die Krone einer Prinzessin, die. mit ihren hundert großen Brillanten einen Glanz über die ganze Gestalt zu verbreiten schien. Dazu trug sie den diamantenen Brustlatz aus dem Schatz der Kronjuwelen. Auf das Brautpaar folgte die Menge der Hofchargen, wiederum zwei Pagen, dann der König von Holland mit der Kronprinzessin und Gefolge. Dieselbe Unordnung wiederholte sich bei jedem folgenden Paar, und immer schritten großartige Hofbedienstete und Pagen dazwischen. Vor dem Kronprinzen, der die Prinzessin Friedrich Karl führte, gingen seine vier jüngsten Kinder, drei kleine Mädchen und ein Knabe in Hellblau und Silber gekleidet, kleine Hochzeitssträußchen tragend. Sie sahen zwar etwas eingeschüchtert, aber doch! recht anmutig aus, und es freute mich, daß man vor ihnen sich tiefer verbeugte, als vor den hochmächtigen Persönlichkeiten. .Der langsam und stattlich sich vorwärts be- wegende Zug, die melodischen Klänge der Musik, der Glanz tio» Fackeln und Wachslichtern und die Pracht der Farben bildeten ein imposantes Ganzes. Nachdem ein Choral gesungen und eine kurze Anrede von einem Geistlichen gehalten war, erfolgte die Trauung, die damit anhebt, daß der Bräutigam der Braut eine Bibel überreicht — etwas mir ganz Neues. In dem Moment, wo das Paar die Ringe wechselte, ließ sich ein fernes, dumpfes Donner- geroll vernehmen — so wenigstens schien es mir. Alle zehn Sekunden aber kam es wieder, das Orchester siel ein, und von da bis zu Ende stimmten Kanonendonner und Musik harmonisch zusammen. Nachdem der Segen gesprochen war, erklang vielstimmig das Halleluja und der Zug verließ in der vorigen Reihenfolge den Saal, um sich nach dem Muschelsaal zu begeben, ico das Tsfils stattfand. Tie höchsten Herrschaften saßen auf einer seitlichen Erhöhung. Vor ihnen, inmitten des großen Saales, blieb ein weiter Raum frei, während an den Wänden dicht gedrängt die Gäste, Hoschargen, Pagen und dahinter hoch aufgerichtet die riesigen Gardisten standen. Jeder machte vor dem hochzeitlichen Paar Front, verbeugte sich tief, trat wieder in Reihe und Glied, machte nach eilt paar Schritten abermals Front vor dem König von Holland und der Kronprinzessin, ging weiter und verbeugte sich zum dritten und letzten Male vor dem Kronprinzen. Dies alles währte kaum 30 Sekunden, und ich hatte nicht Zeit, Verlegenheit zu spüren. Ohne auf das Ende der Cour zu warten, eilten wir nach oben, unsere Plätze mt der Abendtafel aufzusinden! Das Essen mochte etwa drei Viertelstunden dauern und war nicht sonderlich gut Nach dem Esten begab man sich wieder in den Jaspissaal, wo der Fackeltanz begamt. Er war anders, als ich erwartet hatte, sehr stattlich vornehm wirkend — kurz, wirklich schön. Ten Anfang machte eine schmetternde Musik, dann traten die Minister in Galauniform auf, jeder mit einer drei bis vier Fuß langen Wachskerze; eine von Kristall und Gold glitzende Manschette schützte die Hand. Es waren der Minister zwölf. (Bismarck und Falk wurden durch Generale ersetzt.) Sie traten paarweise auf, machten Front vor den königlichen Herrschaften und folgten den Fackelträgern langsam und feierlichen Schrittes rings im Kreise herum, worauf sie sich wiederum tief verbeugten. Alsdann erhob sich der König von Holland, stieg herab, reichte der Neuvermählten die Hand, und die Runde begann von vorn. Wiederum tiefe Verbeugungen und Knixe, worauf die Reihe an den Kronprinzen kam und die Geschichte sich wiederholte. Das Ganze erinnerte an ein Menuett. Ter Rundgang wiederholte sich wohl an die zwanzig Mal, bis ihn die hohe Vermählte mit allen dazu berechtigten Personen vollendet hatte. Alles in allein ist der Fackeltanz äußerst imposant und malerisch. Ich sähe ihn ganz gern noch einmal mit an — allein kaiserlicher Minister möchte ich nicht sein! Nachdem der Tanz sein Ende erreicht hatte, verließen die höchsten Herrschaften wieder paarweise den Saal. Um Vs 10 Uhr war alles vorbei! . . . Verinißrhtes. * Der Klub geistig s ch a s f e n d e r F r a u e n i n B e r - Hit. Aus Berlin wird berichtet: Der Londoner Lyzeumllub halte in Berlin ein Keines Danienparlament zusammenberufen. Der Lyzenrnklub, eine Gründung der englischen Schriftstellerin Miß Kon stanze Smedley, will ebenso wie in anderen Hauptstädten auch in Berlin einen Zweigverein gründen, ,der alle geistig schassenden Frauen Deutschlands zusammenfafsen ,oll. Zn diesem Zweck hat sich bereits ein deutsches Komitee gebildet, dem Baronin Berta v. Suttner, Gabriele Reuter, M arte v. Bunsen, Hedwig D a h m, Dora H i tz und andere Schriftstellerinnen und Künstlerinnen angehören. Mehr als 500 Berliner Damen waren der Einladung des Komitees gefolgt. Tie Berliner englische Kolonie stellte das Hauptkontin- gent der Besucherinnen. Auch Miß Isadora Duncan war in Begleitung ihrer Schwester erschienen. Miß Sinedley sprach zuerst in englischer Sprache über die Zwecke unb Ziele des in Berlin zu' gründenden Lyzeiimklubs, worauf Gabriele Reuter eine Ueversetzung in deutscher Sprache gab. Der Lyzeuniklub bezweckt nach den Ausführungen der Rednerinnen, eine internationale Verbindung aller schaffenden Frauen, Schriftstellerinnen, Malerinnen, Komponistinnen, Bildhauerinnen und wissenschaftlich tätigen und studierenden Frauen herzustellen, wer Klub will ein Bündnis schaffen zu gegenseitiger geistiger Anregung zur Hilfe beim Studium und wissenschaftlicheii Arbeit der Frau. Jede Nation soll ihren eigenen Klub erhalten, der sich selbst verwaltet, aber in steter Verbindung mit den KlubS der anderen Länder steht. Die Vorteile für die Künstlerinnen sollen hauptsächlich darin bestehen, daß vorn Klub in verschiedenen Hauptstädten Ausstellungen von Werken seiner Mitglieder veranstaltet werden. Tie auszustettenden Werke werden vorher von einer Jury der hervorragendsten männlichen Künstler geprüft. Tie erste dieser Ausstellungen soll schon in nächster Woche in Newyork eröffnet werden; es folgen Ausstellungen tn Berlin. Auch für London sind verschiedene Ausstellungen geplant. Wen Schriftstellerinnen will der Klub den Vorteil einer -üNchafttichn Verbindung mit den Verlegern aller Nationen und die Beschaffung guter Uebersetzungen bieten. In Berlin soll schon im Januar nächsten Jahres ein Klubhaus in vornehmer Sage errichtet werden, das mit reichstem Komsort ausgestattet werden sott; die Mittel dazu find angeblich bereits vorhanden. Tie Versammlung stand — 728 her Gründung des Lyzeumklubs in Berlin sehr sympathisch gegenüber, und eine große Zahl von Mitgliederaufnahmen war der Erfolg der Tagung. * Der Talisman des Zaren. Aus Radautz wird der „Bohemia" geschrieben: Im September d. I. erzählte der Kaufmann Tutnauer, ein sehr frommer Jude, es sei ihm im Traume- der Geist des verstorbenen Beherrschers aller Reußen, Kaiser Alexander, erschienen und habe ihn flehentlich gebeten, fünf vom Wunderrabbiner geweihte Münzen, die er (Tutnauer) seit ungefähr dreißig Jahren in seinem Besitz habe, seinem Sohne, dem Kaiser Nikolaus, zu übergeben, damit er siege. Tutnauer überlegte sich's nicht lange, ließ von einem Advokaten ein Schreiben an die Kaiserlich-russische Kabi- nettskanzlei verfassen, ins Französische übersetzen und schickte es rekommandiert ab. Er teilte seinen Traum mit und erklärte sich bereit, die Münzen dem Kaiserlich russischen Konsul in Czernowitz zur Weiterbeförderung an Kaiser Nikolaus zu übergeben. Man lachte allgemein hierüber und hielt sein Beginnen für töricht. Nicht wenig erstaunt waren aber die lieben Radautzer und mit ihnen auch Tutnauer, als mn 17. d. M., eine Vorladung ins Bürgermeisteramt und am darauf folgernden Tage eine zur Bezirkshauptmannschaft eintraf. Es war nämlich im Wege der betreffenden Ministerien an die betreffenden Aemter die 2ln- frage über den Briefschreiber herabgelangt und dieser einem genauen Verhör unterzogen worden. Er mußte aber seinen Traum genau berichten und die fünf geweihten Münzen vorzeigen. Tie Aemter behandelten die Angelegenheit sehr dringend und leiteten noch am selben Tage die Auskunft an die vorgesetzte Behörde zurück. Dieselbe soll für den Bricfschreiber überaus günstig lauten, und — wenn nichts dazwischen kommt — dürften die Münzen bald nach Petersburg wandern. * Tie Millionär Stoch ter a l s Hausmädchen. Eine Stellung als Hausmädchen hat sich Miß Marianne Wood, die Tochter des Millionärs Randolph Wood aus Phila- nckphia gesucht, zum Schrecken ihrer Familie und zum großen Ergötzen der „smarten" Gesellschaft. Sie fegt die Stuben, kocht, bedient die Heizung und besorgt außer der Wäsche alles, wofür sie wöchentlich 16 Mk. bekommt. Miß Wood hat erklärt, daß die Gesellschaft sie sehr langweile, und daß die einzige Befriedigung im Leben darin liege, fleißig zu arbeiten. Dies ist übrigens der vierte Versuch Miß Woods, sich auf eigene Füße zu stellen. Sie war schon als Schauspielerin, Schneiderin und Krankenpflegerin tätig. LrtevKL'isehes. — Tie Frankfurter Mundart und ihre Literatur. Von A. A s k e n a s y. Preis 5 Mk. Verlag und Druck von Gebrüder Knauer in Frankfurt a. M. — Das Material nach sachlichen Gesichtspunkten ordnend gibt uns der Verfasser eine mosaikartige Darstellung des Frankfurter Dialekts, wobei er es nicht unterläßt, die zahlreichen Ausdrücke, die Goethe dem Wortschatz seiner Vaterstadt entnommen hat, entsprechenden Orts anzumerken. Nach Aufzählung der charakteristischen Frankfurter Redensarten. geflügelten Worte, scherzhaften Ausdrücke, Aus- oder Zurufe und Fremdwörter bespricht Askenasy die Koseformen der Vornamen und die Verwandtschaftsbezeichnungen, sodann im Kapitel „Aus der Kinderwelt" die Jugendspiele und die Kinderlieber. Ein anschauliches Bild des bürgerlichen Lebens gewähren die feinsinnig gegliederten Abschnitte Gewerbe, Münzen, Maße und Gewichte, Kleidung, Hausbau, Haushaltung, Küche, Essen und Trinken, Brot und Kuchen. Kartenspiel, Zank und Streit, Schimpfworte und fromme Wünsche, Rauchen und Schnupfen, Krankheiten und Gebrechen, dabei führt der Aepfelwein von Sachsenhausen zu einem Abstecher nach der Sackienhäuser Mundart. Es folgen die volkstümlichen Namen der Apothekerwaren, der Pflanzen und Tiere. lieber die ehemaligen staatlichen Verhältnisse vor 1866 orientieren in launiger Weise die Artikel „Senat und Bürgerschaft", „das Frankfurter Militär", durch Beigabe eines humoristischen Bildchens der aus Oesterreichern, Preußen, Bayern und Frankfurter Linie „gemischten Parrulch" illustriert. Auf den Standpunkt des Grammatikers stellt sich der Verfasser, wenn er kine größere Zahl Frankfurter Idiotismen näher beleuchtet, insbesondere unter den Rubriken: überflüssige, fehlende oder geänderte Buchstaben, Pluralbildung, Diminutive, abweichende Artikel, auffällige Konjugation, doppelte Verneinung, Verstärkung und Verdoppelung in der Wortbildung; er schließt daran eine alphabetische Liste eigenartiger Haupt-, Zeit-, Eigenschafts- und Umstandswörter. Aber auch der Lvkalhistoriker findet seine Rechnung, denn im „Anhang" bietet das reichhaltige Buch für das Verständnis älterer einheimischer Schriftwerke Erläuterungen sowohl zu Frankfurts Straßen und Plätzen, als zu den örtlichen Festen, sowie zu Frankfurter und Sachsenhäuser Straßentypen (Originalen) und Spitznamen. Besonders eingehend ist vom Verfasser die Literatur der Frankfurter Mundart behandelt; auf einen allgemeiner gehaltenen Üeberblick folgt gegen Ende eine genaue Bibliographie sämtlicher Frankfurter Dialektschriften in Poesie und Prosa seit 1794, für deren fleißige Zusammenstellung der Literaturhistoriker dem Verfasser zum Tanke verpflichtet ist. Anerkennung verdient auch das sorgfältige dreispaltige Wortverzeichnis, das die schnelle Auffindung jedes besprochenen Dialekt- Wortes ermöglicht. Ein Autorenverzeichnis zur Literatur bildet den Schluß." Jakob Wassermann: Alexander in Babylon. Roman. (S. Fischer, Verlag, Berlin.) Geh. 3.50 Mk. — Ein historischer Rom am Wassermann, ein moderner Dichter, hat sich an den Stoff vom Tod Alexanders des Großen gemacht. Das Orgiastische jener ungeheuren Epoche, der Ueberschwang in Not und Luft, Kampf und Leiden, zog den Dichter in gleicher Weise an, tote das Problem der Vermählung und Weiterzeugung entgegengesetzter Kulturen, die das weltgeschichtliche Ergebnis jenes Einbruchs der hellenischen in die asiatische Welt war. Wassermann gibt die Katastrophe des großen Krieges. Eine Einleitung zeigt den Zug des Heeres durch die gedrofische Wüste, dann setzt die Erzählung in Susa ein, mit Alexanders Versuch, Perser und Makedonier zu verschmelzen. Die tumultuarischen, fieberhaft aufgeregten Szenen, mit denen die Erzählung beginnt, geben die Stimmung des Ganzen an. Es ist ein ungeheurer Niedergang: der König Tod, der den widerstrebenden Helden an den unzerreißbaren Schicksalsfäden seinem Ende zuführt. Die Bilder und Gestalten drängen sich, Lagerleben, makedonisches Hochgefühl, asiatische Domänie der Sinne, und geheimnisvoll hineinwinkend indisch-fanatische Beruhigung: — dieses alles ausgestattet mit dem unübersehbaren Vorrat an Materialien, an Wasfenreichtum, Mitteln des Genusses, gibt eine Epopoe von leidenschaftlichem, krankhaftem Reichtum. Und aus der Menge der Gestalten heben sich mit tiefen Zügen die einzelnen ab. Alexander und fein Freund Hephästion, sein Halbbruder und trauriges Widerspiel Arrhidäos, Eumenes und Perdikkas; und dazu die seltsamen Frauen! Liblitu, eine Verkörperung alles geheimnisvollen Furchtbaren von Asien, Stateira und Roxane. — Ein historischer Roman und doch ganz das Werk eines modernen Dichters. Daß er die Pflicht nicht umging, in fleißigsten Studien das geschichtliche Material herbeizuschaffen, tote nur irgend ein ftuherer Dichter historischer Romane, ist selbstverständlich. Aber er durchdrang und gestaltete ihn mit unverstellter Tichterseele, mit im affektierter Sprache. — Tie Eingebungen des Arphaxat. Von Karl Hans Stro bl. Brosch. 4 Mk. I. C C. Bruns' Verlag, Minden in Wests. — Strobl offenbart sich in diesem Novellenbande, diesen Eingebungen des Teufels Arphaxat, als ein Phantastiker und als Einer, der über alle Mittel des Ausdrucks verfügt, um seine künstlerischen Absichten zu erreichen. Ob sich seine Erzählungen nun in breitem, epischem Flusse entfalten oder in eine prägnante, künstlerisch "fein abgerundete Form zusammengedrängt sind, stets überraschen sie durch ihre blendende Leuchtkraft und ihre koloristische Schönheit. Etwas von unbändiger Lust, von wildem, dämonischem Sarkasmus lebt in all diesen Geschichten, in denen es besonders die Schatten- und Nachtseiten der menschlichen Psyche sind, die ihre künstlerische Prägung gefunden haben. Wie in einem wirbelnden Tanze ziehen d iese Novellen an uns vorüber, verwirrend durch die tolle Bizarrerie, die in ihnen waltet, fesselnd und packend durch ihre grotesken Seltsamkeiten, stets aber allen nicht in philiströsen Anschauungen Versunkenen einen frischen künstlerischen Genuß bereitend. Die Engel. „Gibt es Engel?" fragt' mich eine Kleine. „Ach, so gerne möcht' ich einer werden!" „Engel gibt es nicht im Himmel", sagt' ich, ,, Aber Engel gibt es hier auf Erden. Tu bist einer. Bleibst du lieb und lauter, Wirst du immer mehr ein Engel werden." A u g. A m m a tl n. Bilderrätsel. (Nachdruck verbalen). Auflösung in nächster Nummer. Auflösung der Buchstaben-Versetzung in vor. Nr.: Algen Laus Talar Winde Ems Inster Bol Erpel Ralle Stake Del Mais Manen Essen Reblaus. Altweibersommer. Redaktion: August Goetz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universttäts-Buch- und Steindruckerei. R.Lanae. Gießen.