Montag den 5. Jezemöer 1904. - Hlr. 181 I.- ' ! \ J IX W Das Gekämmt des Bankiers. Kriminalroman von A. M. B a r b o u r. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Die Untersuchung. Die Volksmenge, die sich am Morgen vor dem Hause angesammelt hatte, wuchs im Laufe des Teiges immer mehr an. Jeder Vorgang im Hause fand sofort seinen Weg nach außen. Das Verschwinden der alten Familien- Juwelen, über deren nngeheuren Wert schon immer fabelhafte Gerüchte im Umlauf gewesen waren — die Aussetzung und Unterzeichnung des Testamentes am Tage vorher — dessen Abhandenkommen gleichzeitig mit dem plötzlichen geheimnisvollen Tode des Testators — all dies zusammen schien baS Interesse an dem undurchdringlichen Geheimnis, das seit Jahren das Haus des Millionärs umgab, aufs höchste gespannt zu haben. Als die zur Vernehmung der Hausbewohnerschaft an- gesetzte Stunde näher rückte, schwoll die Menschenmenge zu einem wahren Strom an. Es wogte förmlich in dem Vorgarten und den Parkanlagen. Kurz nach Ankunft des 2.45-Zuges fuhr eine Equipage des Hauses, der in einiger Entfernung noch zwei andere Wagen folgten, rasch die Allee heraus. Als die erstere vor dem Portal hielt, entstiegen ihr Herr Whitney mit einem ältlichen Herrn von stattlichem Aeußern und zwei Polizeibeamte, die zugleich das Volk zurückzudrängen begannen, während der Anwalt und sein Begleiter eilig in das Haus traten und von einem Diener nach der Bibliothek geleitet wurden. Hier trafen sie den Detektiv, der dort auf seinen Wunsch allein zurückgeblieben war. Nach! einem kurzen Gespräch mit ihm, bat der Anwalt seinen Begleiter, ihn einen Augenblick zu entschuldigen und schritt, Herrn Merrick winkend, nach dem Turmzimmer. „Nun, Erfolg gehabt? Eine Fährte gefunden?" fragte der Anwalt gespannt. Ter Detektiv lächelte verschmitzt. „Das schlaue Wild ging nicht ins Garn, aber ich habe ein paar kleine Entdeckungen gemacht, die sich später vielleicht als wertvoll erweisen werden. Was halten Sie hiervon?" Er zog ein kleines Notizbuch hervor und entnahm ihm Mehrere Stücke angebranntes Papier, die trotz der starken Bräunung noch einige teils zusammenhängende Worte, teils Bruchstücke davon sehen ließen. Whitney breitete die einzelnen Fetzen auf das Pult, überflog sie mit gierigen Blicken und rief dabei plötzlich „HimmelI Mann'. Das sind ja Stücke von dem Testament! Hier — das Datum, „dem siebenten Tage des Juli unserer." — ;— ±-. und da i—: dieses — ,.nor Houghton La Gra"1--heißt natürlich Eleanor Houghton La Grange^ und hier unten: „Leibrente in dem Betrage von", und dch auf dem Stück, klar und deutlich — „Was meine Ländereien und mein ganzes Vermögen betrifft" und —. Na, hören Sie, Merrick, das ist ein bedeutsamer Fund! Wp haben Sie ihn gemacht?" „Da!" antwortete der kleine Mann kurz, tnbent er auf einen durch den Geldschrank und einen hohen Ofenschirm verdeckten niedrigen Kamin zeigte. „Merkwürdig!" stieß der Anwalt hervor. „Den habe ich noch nie bemerkt, so oft ich auch hier gewesen bin." „Auch ich hatte ihn zuerst übersehen und nur den' Kamin in der Bibliothek durchsucht. Ich fand' ihn exfij später, als mir der Ofenschirm auffiel. Offenbar wurde der kleine Kamin nur selten benützt, und der Täter dachte wohl, sein Werk sei hier am besten vor der Entdeckung geschützt." „Und doch, welche Pfuscherarbeit und Sorglosigkeit, diese Reste liegen zu lassen", bemerkte der Anwalt. „Ich sollte! meinen, bei einem derartigen Geschäft bleibt man doch stehen, bis man sich überzeugt hat, daß alles verkohlt ist."! „Gewiß, wenn man nicht gestört wird", erwiderte der Detektiv trocken. „Der Fall ist aber hier jedenfalls eingetreten, denn sonst müßte der Jemand, der diese Tat nur halb vollbrachte — mag es nun ein „er" oder eine „sie" sein —, ein selten einfältiger Mensch gewesen sein." „Tas denke ich auch. — Doch es ist drei! Uhr vorbei: wir müssen uns beeilen. Entdeckten Sie sonst noch, etwas?"! „Nichts von besonderer Wichtigkeit, bis auf die Gewißheit, daß der Mord nicht in diesem Zimmer, sondern i.rtz der Bibliothek begangen wurde." „In der Bibliothek? Woraus schließen Sie das?" „Ich schließe es nicht; es ist vielmehr eine Tatsache, drei ich schon seit heute morgen weiß. Sprechen Sie aber vorläufig nicht davon. Wenn es Ihnen recht ist, wollen wir jetzt gehen." Mittlerweile waren der Coroner und die Gerichtskommission eingetroffen. Ein Diener hatte die Herren empfangen und sie in ein abgesondertes Zimmer des zweiten! Stockwerks geführt, wohin inzwischen die Leiche des Ermordeten gebracht worden war. Hier besichtigte die Gerichtskommission an der Hand von Erläuterungen des Coroners die Wunde, ihre Lage und ihren Charakter; dann machten die Herren dem Turmzimmer einen kurzen Besuch und begaben sich darauf wieder nach dem ersten Stockiver^ wo der begleitende Diener sie in einen großen Saal führte. Ter Coroner nahm auf einein Armstuhl am Ende eines' langen Tisches, der in der Mitte des Zimmers stand, Platz. Die Mitglieder der Gerichtskommission setzten sich links, neben ihn. Die Stühle an den Langseiten des Tisches wurden von einigen bedeutenderen Zeitungsberichterstattern eingenommen. Andere weniger Begünstigte dieser Herren drängten sich an den Türen und offenen Fenstern. In einem Nebenzimmer des Saales, dessen Portiere« — 722 — zurückgeschlagen waren, hatte sich die Dienerschaft ver- sammelt — das weibliche Geschlecht mit blassen, furcht- samen Gesichtern dicht an der hohen Bogentür — das männliche etwas weiter zurück. Zn einer Fensternische, halb verdeckt durch die schweren Borhänge, doch so, daß er den Saal unbemerkt übersehen konnte, stand der Detektiv. Als alles für den Beginn der Verhandlung bereit war, trat Herr Whitney mit dem Herrn, der mit ihm aus der Stadt gekommen war, ein. Tiefen beiden folgten Ralph Mainwaring und sein Sohn. Bei dem Erscheinen des jungen Mannes zeigte sich eine lebhafte Bewegung unter den Berichterstattern; schnell flogen die Bleistifte über das Papier, um das Aeußere des Erben zu skizzieren. Sein Gesicht sah völlig gleichgültig nnd unbekümmert aus, das seines Vaters jedoch düster und abgespannt. Hinter diesen beiden schritten, von Herrn Thornton geführt, Frau Mainwaring und deren Tochter. Die kalten grauen Augen Fräulein Isabellas schweiften mit einem Blick hochmütiger Geringschätzung über die Anwesenden. Ten Zug beschloß Frau Hogarth mit ihren beiden Pflegebefohlenen Edith Thornton und Lizzy Carleton; das freundliche Gesicht Lizzys spiegelte das rege Interesse für den sich ihr bietenden eigenartigen Anblick. Ms letzte erschienen Harry Skott und Frau La Grange mit ihrem Sohn. Als der Sekretär das stark angefüllte Zimmer betrat, zögerte er einen Augenblick an der Tiir, wie überlegend, wo er seinen Platz wählen solle, doch Fräulein Earleton, die in der Nähe der Tür saß, half ihm darüber hinweg, indem sie ihn mit einem Wink aufforderte, einen leeren Stuhl an ihrer Seite einzunehmen. Während er mit einer eleganten Verbeugung dieser Einladung folgte, wurde ihm verstohlen, jedoch von dem Detektiv nicht unbemerkt, ein kleines Zettelchen in die Hand gedrückt. Schnell den Kopf wendend, bemerkte er Frau La Grange, die bleich, aber in gewohnt stolzer Haltung, ihren Sohn hinter sich, langsam an den Reportern vorüber schritt und sich — den ihr von dem Anwalt dargebotenen Stuhl unbeachtet lassend — möglichst fern von den Familiengliedern auf einen Platz begab, von wo aus sie die Dienerschaft unter Augen hatte. In der nun eingetretenen Stille rief der Coroner nach einigen Eingangsworten den ersten Zeugen, George Hardy, aus. Dem Ruf unmittelbar folgend, trat aus der Reihe der Dienerschaft ein junger Mann mit offenem Gesicht und bescheidenem Wesen an den Tisch Ter Coroner richtete an ihn zunächst die gewöhnlichen Generalfragen und fuhr dann fort: st " e haben Sie in Herrn Mainwarings Dienst „Beinahe vier Jahre." „Sie haben während dieser Zeit die Stellung eines Kammerdieners eingenommen?" „Sehr wohl." „Heute morgen fanden Sie Ihren Herrn tot. Um Welche Stunde war das?" „Etwa gegen sieben Uhr." „Erzählen Sie genau den Hergang." ,Lch war wie immer ins Badezimmer gegangen, ftir Herrn Mainwaring das Bad zu bereiten, und als es fertig war, klopfte ich an seine Tür, um ihn zu wecken. Er gab keine Antwort. Ich klopfte nun noch mehrere Male, und da sich auch darauf nichts im Zimmer regte, schloß ich endlich die Tür auf und trat ein. Der Herr war nicht da, und das Bett war unberührt. Ohne mir viel dabei zu denken, ging ich weiter in das Rauchzimmer und von da in die Bibliothek. Dort sah ich den Herrn im Turmzimmer aus dem Boden liegen. Zuerst dachte ich, er wäre krank und eilte zu ihm, erkannte aber gleich, daß er tot War, und bemerkte auch den Revolver neben ihm." „Was taten Sie nun?" „Einen Augenblick war ich vom Schreck wie gelähmt, danrc jedoch stürzte ich weg, um Hilse zu holen." „Wem teilten Sie zuerst Ihre Entdeckung mit?" „Ich toofite zu Herrn Whitney, aus dem Wege zu ihm begegnete ich aber Wilson, Herrn Ralph Mainwarings Kammerdiener, und dem erzählte ich schnell von dem Un- muck ch anu erst lies ich weiter zu Herrn Whitney und sagte chm, der Herr hätte sich erschossen." „Woraus schlossen Sie, daß Herr Mainwaring sich er- schossen habe? Veranlaßte Sie nur der Revolver zu der Annahme oder hatten Sie noch andere Gründe, das zu glauben?" „Nein, nur der Revolver ließ es mich glauben." „Gut. Nun sehen Sie sich einmal diesen Revolver hier genau an. Erkennen Sie ihn mit aller Besttmmtheit als den, der Herrn Mainwaring gehörte?" Der Diener nahm die Waffe, betrachtete sie einen Augenblick und erklärte dann fest: „Jawohl, das ist Herrn Mainwarings Revolver. Ich habe ihn oft gereinigt und kenne jede Schramme daran." „Schön. Was taten Sie, nachdem Sie Herrn Whitneyj benachrichtigt hatten?" „Herr Whitney schickte mich zu Herrn Ralph Mainwaring, unterwegs traf ich aber wieder Wilson, der mir sagte, er käme eben von seinem Herrn und Herrn Thornton und solle auch zum jungen Herrn Mainwaring. So lief ich also nach unten und begegnete in der Halle dem Portier. Dieser wollte den Herrn gern sehen und bat mich, mit ihm zu gehen. Das tat ich und blieb dann im Turmzimmer, bis Herr Whitney kam." „Wann sahen Sie gestern Herrn Mainwaring zum letztes Male?" „Kurz nach dem Essen; es wird zwischen sieben und acht Uhr gewesen sein?" „Wo war das?" „Zn der großen Halle. Er ließ mich rufen, um mir zu sagen, daß er nichts mehr für mich zu tun habe und ich mir einen freien Abend machen könne, wenn ich die Türen für die Nacht verschlossen hätte." „Gehörte das Verschließen der Türen für die Nachtzeit zu Ihren täglichen Obliegenheiten?" „Ja, ich hatte die Zimmer des Herrn und die Haustüp auf der Südseite zu verschließen." „War Ihnen dafür eine bestimmte Zeit festgesetzt?" „Neun Uhr." „Und Sie verschlossen gestern abend alles wie gewöhnlich?" „Jawohl, aber etwas später wie sonst," „Wie kam das?" „Kurze Zeit, nachdem ich beim Herrn gewesen wär, bat mich die Haushälterin, den Südeingang bis zehn Uhr offen zu lassen, weil sie noch Besuch erwarte." „Wann schlossen Sie nun ab?" „Gleich nach zehn Uhr. Punkt zehn ging ich vor das Haus, nm zu sehen, ob im Wohnzimmer der Frau La Grange noch Licht brenne, und als ich sah> daß alles dunkel war, verschloß ich die Haustür und stieg die Südtreppe hinauf^ um nunmehr auch die Stuben zu verschließen." „Haben Sie um diese Zeit irgend einen Fremden in oder vor dem Hause bemerkt?" „Nein." ,-Auch nicht in dem Wohnzimmer Herrn Mainwä- rings?" „Nein, einen Fremden nicht." „Sie betonen das Wort „Fremden" so, wie wenn doch irgend jemand in den Zimmern gewesen wäre." „Ja, ich fand die Haushälterin in der Bibliothek. Sie war, wie sie mir sagte, vor einiger Zeit denselben Weg wie ich heraufgegangen, wollte eben durch die große Halle zurückgehen, fand die Tür zu dieser aber verschlossen, und! da sie mich kommen hörte, erwartete sie mich, damit ich ihr öffnen sollte," „Hatten Sie die Tür zur großen Halle verschlossen?" „Nein, sie bleibt gewöhnlich unverschlossen. Ich weiß nicht, wer sie diesmal verschlossen haben mag." „Sie wissen also ganz bestimmt, daß sich zu jener Zeit niemand als Frau La Grange in den Zimmern Herrn Mainwarings befunden fyat?" Hardy lächelte. „Da müßte sich 'gerade jemand sehr gut versteckt gehabt haben, denn gleich nachdem ich der Haushälterin die Tür zur großen Halle aufgeschlossen hatte, begab ich mich zurück zu den Zimmern des Herrn und hielt dort eine sorgfälftge Nachforschung, weil ich, vorher> als ich Frau La Grange in der Bibliothek traf, so etwas wie Brandgeruch verspürt hatte." Bei dieser Aussage erhob sich plötzlich Herr Whitney, schritt zu dem Coroner und flüsterte diesem etwas zu. „Sie sagen", fuhr der letztere darauf in seinem Verhob fort, „daß Sie einen brandigen Geruch verspürt hätten; welcher Art war der wohl?" ^Nun, eK roch etwa so. wie nach verbranntem Papier/* 723 — >^Jst Ihnen vielleicht während der letzten Nacht irgend ein ungewöhnliches Geräusch oder sonst etwas ausgefallen?" „Nein." Ter Coroner beschäftigte sich einen Augenblick mit einem ihm eben zugegangenen kleinen Zettel, und wieder aussehend, fragte er: „Welcher Art sind denn die Türschlösser der oberen Halle und der von dieser in die Bibliothek und das Rauchf- zimmer führenden Türen?" „Es sind ganz gewöhnliche Schlösser, die Türen haben aber noch ein zweites kleines Kunftschloß, das sie so verschließt, daß sie weder von innen noch von außen geöffnet werden können, wenn man nicht den Schlüssel hat und eine kleine geheime Feder kennt, aus die maü während! des Aufschließens drücken muß." „Besaßen mehrere Personen im Hause Schlüssel zu diesen Kunstschlössern ?" „Niemand als Herr Wainwaring. Wenn er im Hause war und den Durchgang durch diese Türen freigeben wollte, legte er das Schlüsselbund, damit ich mich dessen bedienen,' könne, an eine mir bekannte Stelle, verließ er aber das! Haus, dann steckte er das Bund stets zu sich." „Haben Sie diesen Morgen die Türen ausgeschlossen?" „Nein, ich fand die Schlüssel nicht an ihrem Platz und lies deshalb durch die große Halle, um Herrn Whitney zu rufen. Erst später entdeckte ich zu meiner Verwunderung, daß die Tür zur oberen Halle unverschlossen war.'" „Kannte jemand außer Ihnen die Schlüssel und den Ort ihrer Aufbewahrung?" „Ich glaube nicht; es ist aber möglich!/^ „Gut. Sie können nun gehen." Hardy trat zu seinen Genossen zurück, und Herr Whitney wurde aufgerufen. (Fortsetzung folgt.) Klaubereien aus der KaiserstadL. (Nachdruck verboten.) Wertheim und kein Ende. — Moderne Kunst auf Honigkuchen. — Spielzeugreforme». — Eisbär und Zebra. Wertheim und kein Ende! Das soll diesmal keine Philippika gegen mrsere Berliner Hausfrauen und ihre Schwestern in der Provinz sein, die ja doch 'unverbesserlich sind und trotz aller Versprechen immer wieder, in den Riesenbazar laufen, wo man für sein Geld kein Haar breit mehr bekommt, als bei dem in den jetzigen Zeiten doppelt hart um seine Existenz ringenden kleinen Gewerbetreibenden, der seine Waren höchstens besser liefert und sie gewissenhafter auf ihre Güte prüfen kann, ehe er sie weiter gibt — nein, es soll die unheimliche Ausdehnung kennzeichnen, die dieser Koloß von einem Etablissement fortgesetzt erfährt. Nachdem sich die Räume in der Leipzigerstraße in Mer ursprünglichen Front beinahe verdoppelt hatten, streckte das Riesenhaus seine Arme nach rückwärts und erwarb sich Platz und Front in der Voßstraße. Wer bald reichte auch 'dieser neue Zuwachs nicht mehr, und so kaufte die Gesellschaft für eine gewaltige Summe auch noch die Eckgrundstücke vom Leipziger Platz an bis hin zum Gebäude der Kaiserlichen Wmiralität. In einer erstaunlich kurzen Zeit ist der sich dem vorhandenen Wertheimhause streng angliedernde Neuban fertig gestellt worden. Jedoch hat der Baumeister Geschmack genug gehabt, die Front nach dem vornehmen, trotz des voriiberbrandenden Riesenverkehrs der Leipzigerstraße sehr ruhigen Leipziger Platzes nicht mit den großen int Antiquariumstil gehaltenen Schaufenstern, sondern durch hohe, «del wirkende Kolonnaden abzuschließen. Ter Platz ist dadurch sehr glücklich vor den gefürchteten „sehenswerten" Schanfenster- dekorationen bewahrt geblieben, und sein alter angenehmer Charakter ist durch die fein und reizvoll wirkenden vier Arkadenbögen und die leichtgefärbten undurchsichtigen Fenster darüber glücklich ergänzt worden. Tie Schaufenster befinden sich natürlich in der Halle, die hinter jenen Pfeilern aus Muschelkalkstein liegt, und der Berliner ist glücklich, bei dem eingetretenen schlackigen Dezemberwetter einen Unterschlupf von so behaglicher Ausdehnung zu wissen, indem er sich die Zeit bis zur nächsten noch nicht ganz besetzten Straßenbahn durch 'das Studium der Auslagen vertreiben kann. Dicks Studium ist jetzt an der Tagesordnung. Sind doch 'die Jungen mit den immer kleiner und dürftiger werdenden Hampelmännern („Blos finf Fenn'je det Stick! Koofen Se mir doch eenen ab, eenen eenzigsten blos!") langst wieder auf ihrem Posten. Und wenn auch noch feilte Stände mit den würzigen Bergtannen des Thüringer Waldes und des Harzes errichtet, sind — es duftet doch überall schon nach Weihnachten. Vielleicht sind es die riesigen Berge von Pfeffer- kitchen, die in verschiedenen Schaufenstern aufgestapelt sind. Berge, bei denen den kleinen Beninern das Herz aufgeht, weil sie uch nicht vorstellen können, daß diese Chimborafsos von Leckerei je einmal ganz abgetragen werden könnten. In diesem gesegneten Jahre hat sich nun endlich auch die Kunst, die alles durchdringende Moderne natürlich, der Pfefferkuchen erbarmt. Es war aber auch die höchste Zeit! Ter einfache Zuckerguß mit dem daraufgestreuten bunten Mohn oder den eingeklebten vier Mandeln war längst nicht mehr reizvoll genug. Jetzt können unsere Sprößlinge je nach der Tendenz ihrer einsetzenden Entwicklung einen Polizeidiener oder ein Automobil samt Bemannung verspeisen; sie dürfen in verzehrender Liebe zn einer hübsch knus- prigen Kellnerin erglühen, für ernstere Gemüter ist eine Studentin mit allem Zubehör gebacken und die Ueberspannten können sich an fezessionistische Ueberdamen machen. Daß diese Entwürfe zu dieser „neuen Kunst" teilweise von bekannten Münchener Malern wie Tafio und Stockmann stammen, macht die Sache nur appetitlicher. Wann aber entsteht der Meister, der auch der Bockwurst uno dem Schnitzel, die unser Bubi verzehrt, das künstlerische Gepräge gibt? Nach 'dieser Richtung hin sind entschieden noch hohe schöne Aufgaben zu lösen! Daß man auf dem Gebiete des Spielzeugs hier und dort Neues geschaffen hat, wie z. B. etliche Darmstädter und Dresdener Künstler, soll mit etwas ehrlicherer Freude anerkannt werden. Geht doch 'durch diese Bewegung, ein Zug der Vereinfachung, ohne daß man dabei zu Trivialitäten geraten wäre. Tie pädagogisch schlecht beratene Industrie für Kinderspielzeug ist nachgerade zu den unfinnigften Kompliziertheiten gelangt, die an den Geldbeutel sowohl als auch die Geduld des anleitenden und den Gebrauch überwachenden Vaters ganz fabelhafte Ansprüche stellt. Ich habe Kriegslager nicht nur mit allen Gattungen von Truppen auf beiden Seiten, sondern auch mit vollständig ausgerüsteten Ambulanzen gesehen, von den Kanonen mit ihrer großartigen Mechanik, die wirklich aufblitzende Kugeln unter die Reihen schleudert, ganz zu schweigen. Ter Preis für dieses „Ideal-Spielzeug" ging allerdings über eine zweistellige Zahl hinaus. Aber daß dergleichen überhaupt Abnehmer sindet, ist schon ein merkwürdiges Zeichen der Zeit. Diesem modernen Protzeutum auch auf diesem Felde werden die Sächelchen von Bernhard Wenig in Hanau, Eichrod in Dresden ufw. kaum zu' steuern vermögen. Und am glücklichsten werden künftig tote ehedem noch immer die Kinder fein, die weder die alten noch die neuen Spielsachen zur Befriedigung ihres Spieltriebs nötig haben; sondern sich mit ihrer schöpferischen Phantasie aus einer Fußbank ein Automobil und aus einem alten Trichter die Signalpuppe dazu zu schaffen vermögen. Auch 'in dem raffinierten Berlin gibt es noch solch« entzückenden kleinen Jungen, denen das Selbstschaffett mehr bedeutet, als alle fertigen schon lackierten Kostbarkeiten. Daß sie dabei leider manchmal Unheil anrichten, mußte ich unlängst erst wieder erleben, als ich in einer befreundeten Familie Zeuge wurde, wie ein paar rege Knirpse unter Zuhilfenahme von Papas Tintenflasche aus einem Eisbärenfell im unbewachten Salon ein nicht übel gelungenes Zebra her- gestellt hatten. Es gab natürlich 'für diese zoologische Metamorphose etwas ungebrannte Asche. Aber schön war es doch, selbst wenn Spindler auch die letzten Spuren ihrer Tätigkeit wieder zu tilgen vermöchte, was ich, unter uns gesagt, sehr stark anzweifle. Gott sei Tank fehlen noch ziemlich drei Wochen bis zum lichterdnrch- ftammten Feste. Bis dahin werden sich 'die Eittrüstungswogen über diese etwas kostspielige Betätigung des phantasievollen Spieltriebs längst gelegt haben. Tann ist Bubi doch wieder der allerbeste! A. R. Ratschläge einer Kaiserin für eine junge Ehefrau. In einem Briese Maria Theresias an ihre Tochter, der seinerzeit in Adam Wolfs „Marie Christine, Erüherzogin von Oesterreich" veröffentlicht wurde, sind eine Reihe praktischer Ratschläge für junge Ehefrauen enthalten. Tie Kaiserin schreibt an ihre Tochter Marie Antoinette ü. a.: „Tu besitzest Anmut und Ergebenheit, aber hüte Dich, diese Tugenden und schönen Eigenschaften zu übertreiben. Ich sollte Tich besonders darauf aufmerksam machen, daß Tu in der zärtlichen Liebe für Deinen Mann nicht in ein Uebennaß gerätst, das ihm zur Last fallen könnte; nichts ist so delikat, als diese Klippe; die Zärtlichsten und Tugendhaftesten, und jene, die ans Neigung heiraten, scheitern daran. Tu mußt auch die unschuldigsten Liebkosungen sparen; Tu mußt trachten, daß man sie sucht und verlangt. In unserem Jahrhundert will man vor allem keine (Seite; durch die schlechten Beispiele ist es dahin gekommen, daß man ohne Anstoß so erscheinen kann. Je mehr Tu Deinem Mann Freiheit lassest, indem Tu am wenigsten Gene und zarte Aufmerksamkeit verlangst, desto liebenswürdiger wirst Tu sein; er wird Tich suchen und sich Dir hingeben. — Dein 'vorzüglichstes Studium soll sein, daß er bei Dir immer gleiche Laune, dieselbe Gefälligkeit und Zuvorkommenheit finde. Um Tir sein Vertrauen zu erwerben, mußt Tu sorgen, es durch 'Dein Benehmen, durch Deine Tis- fretton zn verdienen. Trachte, ihn zu unterhalten, zu beschäftigen, daß er sich nirgends besser befinde. Daß niemals ein Verdacht in Deinem Herzen Eingang stnde, (denn) alles Glück der Ehe besteht in Vertrauen und beständiger Gefälligkeit. Welches Glück, stets bei sich eine liebenswürdige Gemahlin zu finden, die immer beschäftigt ist, ihrem Manne alles Glück zu bereiten, ihn zu unterhalten, ihn zu trösten, ihm nützlich zu fein ufw. Alle Ehen würden glücklich fein, wenn msp sich ko benehmen würdet aber 724 alles hängt von der Frau ah; sie soll die rechte Mitte inne- 1 halten, die Achtung und das Vertrauen ihres Mannes gewinnen; sie soll dasselbe nie mißbrauchen, weder damit prunken, noch damit befehlen wollen. In jeder Hinsicht ist Teine Lage ebenso delikat, wie es die meinige war. Lasse ihn niemals Teine Ueber- legenheit (superiorits) fühlen. Man scheut keine Mühe, wenn man wahrhaft und vernünftig liebt, darüber bin ich ruhig. — Keine Koketterie, keine Eitelkeit ist Dir erlaubt. Höre darüber niemand. Zeige ihnen, daß Tu über diese Albernheiten erhaben bist. . . Einer verheirateten Fran ist nicht gestattet, !vas einem Mädchen ansteht, die anderen würden Tich gleich überbieten wollen. Habe keine Vertrante, das soll Dein Mann allein sein. Ich will nicht einmal eine Ausnahme für mich in Anspruch nehmen, um Tich nicht an vertrauliche Mitteilungen zu gewöhnen . . Tie Ordnung in der Zeit und im Haushalt ist die Seele eines ruhigen, glücklichen Lebens. Man muß trachten, immer mit seinem Gemahl beschäftigt zu sein, dann gerät man in keine Fehler. . . . Ich weiß, daß man jetzt an keine Freude mehr glaubt, wo nur irgend eine Gäue dabei ist. Ich "würde damit Übereinskimmen, wenn ich cs nicht selbst' erfahren hätte und nicht jeden Tag erkennen würde, wie diese Leute, die am meisten auf jene Maxime halten, sich sehr langweilen und am wenigsten glücklich sind. Sie haben an nichts mehr Freude, lassen ihren Launen und Sinnen freien Lauf und werden am Ende von ihnen tyrannisiert. Ich spreche von einer Ordnung, die vereinbar ist mit dem Willen Teures Gemahls. Nichts soll Euch hindern, darüber ins Einvernehmen zu kommen. Tn sollst alles opfern, wenn es sich darum handelt, ihm zu gefallen, oder seinen Willen zu tun. Tu hast Dir dann nichts vorzuwersen. Tn hast nur zu gehorchen, rrachdem Du Deine Einwürfe und Vorstellungen in Sanftmut und Güte vorgebracht hast. Tas kannst Du einmal tun, wenn er aber das Gegenteil entscheidet, bleibt Tir nur übrig, zu gehorchen, und sogar in der Art, daß man sieht, Tu verrichtest Deine eigene Angelegenheit, ohne auf eine Modifikation ein» zugehen" usw. . . , — Harry Richmonds Abenteuer. Von George Meredith. Deutsch von Felix Paul Greve. 2 Bände, brosch. 5.50 Mk. I. C. C. Bruns' Verlag, Minden i. W. — Eine schneidende, an Molisre gemahnende Ironie weht durch diese Dichtung. Ihren Mittelpunkt bildet ein scharf gezeichneter Typus, ein Mann, großartig in seiner Aufgeblasenheit und Hohlheit, der nur im und vom Schein lebt, den Grandseigneur spielt, sich für den unehelichen Sohn des letzten Königs hält, und alle Welt sowie sich selbst täuscht, aber elend zusammenbricht, als er Stück um Stück die ganze Nichtigkeit seiner Scheinherrlichkeit erkennen muß und über dieser Erkenntnis in Wahnsinn getrieben wird. — Diese Linien der Erzählung sind ausgebreitet auf dem vielfach verschlungenen Gewebe Meredithscher Darstellungskunst, alle diese Ereignisse liegen eingebettet in ein reiches Rankenwerk von solchem Humor und solcher Komik, daß man die tragischen s Hintergründe mehr ahnt als sieht und erst gegen den Schluß i hin mit Erschütterung wahrnimmt, an welchem Abgrunde vorbei ( sich die tolle Jagd von „Harry Richmonds Menteucrn" hinzog. s Als eine Romanschöpfung großen Stils- zeigt sich „Harry Rich- ; monds Menteuer". I — Ratsmädelgeschichten. Von Helene Bühlau. ■ 7.-9. Tausend. Brc^chicrt 3.60 Mk. I. C. C. Bruns Verlag, : Minden i. W. — Wenn bei der heutigen literarischen Hochflut : ein Buch in Tausenden von Exemplaren Verbreitung findet, so ; müssen ihm außergewöhnliche Vorzüge iunewohuen, denn das , Gesetz der Auslese findet auch auf dem Büchermärkte fernen in in die Augen springenden Ausdruck. Tie Böhlauschen Ratsmädel- geschichten besitzen solche außergewöhnlichen Vorzüge. In diesem Buche lebt und webt eine Fülle anmutiger, fesselnder Erzähl- uugskunst, stimmungsreicher Milieuschilderung und feinsinniger Charakterisierung. Das alte Weimar zur Zeit Goethes und Schillers tritt vor unser Auge, lebensfrisch und klar. Und inmitten dieser klassisch-großen Zeit mit ihrer scharfen geistigen Signatur stehen die beiden Ratsmädel in ihren Leiden und Freuden, ihren lustigen Einfällen und tollen Streichen und alle jene kleinbürgerlichen. Verhältnisse, die uns heute als das Wesen einer guten alten Zeit erscheinen. In diesem Milieu liegen Kontraste, die Szenen von Reiz und Komik schaffen. Hinter diesem allem erhebt sich der große kulturgeschichtliche Hintergrund, dem die Autorin ein lebhaftes Kolorit zu geben gewußt hat. — Verirrte Deutsche. Von Arthur Moeller van den Bruck. Broschiert 2.50 Mk. I. C. C. Bruns' Verlag, Minden i. W. — Mit diesen Verirrten Deutschen hat Moeller van den Bruck ein anziehendes Buch geschaffen. Tie Problema- rr in der deutschen Dichtung ist das Thema, das er in l. ■ .«.ui und eigenartig-persönlicher Weise behandelt. Und so ziehen sie an _un§ vorüber, jene Problematiker, wie sie durch die Namen Christian Günther, Reinhold Lenz, Maximilian Kl rüg er, Christian Dietrich Grabbe, des Hessen Georg Büchner, Hermann Co n r a d i, Peter Hille am schärfsten gekennzeichnet werden, jene Stürmer und Dränger, deren dichterisches Schaffen manchmal von großem Einfluß auf die Literntur- entwicklung gewesen ist, deren Kraft aber doch nicht hinreichte, das Ziel zu erreichen und die Palme zu erringen, und die schließlich mt dem unlöslichen Widerspruche zwischen persönlichem Sein und Welt als Besiegte des Lebens zugrunde gegangen sind. Es sind feingezeichnete, durchgeistigte Porträts, die der Autor in seinen Verirrten Dentschen darbietet und vor uns in dem ganzen Zwiespalt ihrer Natur hinstellt. Und zwar hinstellt auf dem Bodeu jener Kultur, aus dem fie herausgewachseu sind, als Kinder ihrer Zeit, als Gebildete ihrer Umgebung, mit all ihrem Suchen und Sehnen nach Höherem und Tieferem, in der ganzen Tragik ihres Daseins. So wirft das Moeller van den Brucksche Buch gleichzeitig scharfe Streiflichter auf die verschiedenen Epochen deutscher Geistes- und Kulturgeschichte seit Ausgang des 30 jährigen Krieges bis zur jüngsten Vergangenheit (Peter Hille), wobei die problematischen Naturen ein Spiegelbild ihrer Zeit bilden. * ließet: Tote nur gutes — auch, wenn sie noch leben und Jubiläen feiern? Tie Frage, schreibt der „Kunstwart", liegt nicht ganz einfach. Gewiß, ein alter Herr Schriftsteller oder Maler hat Anspruch darauf, daß mau zu seinem Jubelfeste als Gabe nicht eine Rechnung bringe mit lauter Fragezeichen beim „Hat" und ernstem Vorhalten beim „Soll". Anderseits: die gefeierten Leute haben vielleicht „ihre Zeit" gehabt, haben vielleicht im Mittelpunkt der Mode gestanden, haben währenddem vielleicht verflachend, versüßlichend und verweichlichend gewirkt, es hat der Arbeit von Jahrzehnten bedurft, um ihren Einfluß zu Gunsten der Ernsten und Starken zu brechen, die hinter ihnen int Schatten standen. Nun aber meinen ihre Freunde: „bei Jubiläen sind wir vor Widerspruch sicher", und sie verkünden noch einmal in weitem Chore Katzengold als echtes. Soll, wer's besser zu wissen glaubt, es ruhig wieder als echtes verlausen lassen? Müssen wir vielleicht Tausende schädigen lassen, um eine Person ja nickt zu verletzen, die zudem von früher her über die Meinung der strengeren Kritik gar nicht im Zweifel ist? Dürfen wir überhaupt schweigen, wenn jetzt selbst in angesehenen Blättern z. B. auf Julius Wolff und Paul Thumann Preisgesänge erschallen? Hier liegt ein Konflikt der Pflichten vor, zugegeben, aber leder wird selbst entscheiden müssen, welche nach seinem Gewissen die stärkere Pflicht ist und wo höhere Interessen auf dem Spiele stehen. _______________ An die Sonne. Tit Quelle, der wir alles Wirken danken, Tu Born des Lichts, der Wärme und der Kraft, itt die als Kinder die Gestirne wanken. Tu bist's allein, die Lieb' und Leben schasst. Tein heit'rer Blick verscheucht viel' ird'sche Leiden, Sobald mit dir der Morgen bricht herein; lud gehst im letzten Abendrot du scheiden, Hüllt fich der Tag in müdes Schweigen ein. Tr schließt die Augen — es beginnt zu dunkeln; Acht schau' ich dieser Erde Wunder mehr. ur in dem Herzen hebt's noch an zu funkeln, rin irrt die Sehnsucht zitternd jetzt umher. ihr Zauberbann gönnt mir nicht sausten Schlummer, te drängt hinaus nach einer hüh'ren Welt, ' te mit des Daseins Rätseln löst den Kummer, Ter den vernunftbegabten Mensch befällt. Adolf Metz. Buchstaben-VerscHmtg. Nachdruck verboten. Aus jedem der nachstehenden 15 Worte ist durch Umstellen der Buchstaben ein neues Wdrt zu bilden. Die Anfangsbuchstaben dieser ergeben alsdann eine Naturerscheinung int Herbst. Nagel Saul Altar Edwin Sem Stirne Lob Perle Aller Kaste Le» Siam Namen Sense Breslau. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Volkslieder-Rätsel in vor. Nr.: 1. Wenn ich mich nach der Heimat sehn. 2. Es liegt ein Weiler fern im Grund. 3. Noch ist die blühende goldene Zeit. 4. Weißt du, wie viel Sternlein stehen? 5. Alle Vogel sind schon da. 6. So leb Denn wohl, du stilles Haus, 7. Ich schieß den Hirsch im wilden Forst. 8. Ich hab mich ergeben. 9. Am Brunnen vor dem Tore. 10. Und der Hans schleicht umher. Redaktion: August Goetz. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buckt- und Steindruckerei. «.Lange. Gieba».