• i .ioex i I HOC 911 9 1904 Areitag den 5. August. f\ ■ 7,'Z/Zl. Mn angenehmes Kröe. £< cs ; Humoristischer Roman. Von Victor von Reisner. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Frau von Höchstfeld hingegen war im höchsten Zweifel, wie sie die Worte der Gräfin auffassen sollte, ob sie nicht eine Malice dahinter verberge. Und nachdem sie für die durch Erna verursachte Aufregung um Entschuldigung gebeten und auch ihren Dank für die ihr zuteil gewordene Sorge ausgesprochen hatte, sagte sie schwer beklommenen Herzens: „Ach Gott, was müssen Sie über meine Erziehung gedacht haben! Das Kind macht mir aber auch zu vielen Kummer, ich komme ihretwegen gar nicht aus der Angst und Aufregung heraus!" „Mama!" wagte Erna vorwurfsvoll zu lispelu. „Sa, ja", seufzte diese, „da ist kein Geheimnis mehr zu machen. Du hast Dich ja gestern selbst gleich so vorteilhaft hier eingesührt." Die Gräfin sah sie ganz verwundert au. Endlich sagte sie: „Ja, t hab erst denkt, daß Sie Spaß machen, aber wenn das Ihr Ernst ist, dann begreif i Sie wirklich nit. Jesus nein, so seins doch froh, daß das Kind a bisserl Blut in den Adern hat." ,,Aber Sitte und Anstand müssen doch gewahrt werden!" „Das schon, das schon", pflichtete ihr die Gräfin bei, „i wüßt aber wirklich nit, wie sie sich dagegen verfehlt haben sollt?" „Sie scheinen nicht zu wissen, Frau Gräfin, daß sie mit Ihren Söhnen — mit Ihren männlichen Söhnen durchs Wasser watete!" Die Gräfin fing herzlich zu lachen an und trotz des auf sie gerichteten strengen Blickes ließ sie sich darin nicht beirren. „Meine liebste Frau von Höchstfeld", nehmen Sie»mirs nit übel, aber dabei kanNj i nit ernst bleiben", sprudelte sie zwischendurch, „Sie sind darin wirklich a kleins bisserl — aber nit bös sein — komisch." „Ich verstehe Ihre Heiterkeit nicht", erklärte Frau von Höchstfeld mit abweisender Gemessenheit. „Und t kann Sie nit verstehn, denn erstens sind meine zwei Buben noch lange keine Männer, und dann wüßt t auch wirklich nit, was die Kleine hätt anfangen sollen? I bitt Sie, sie könnt doch unmögliche über Nacht im Kahn sitzen bleiben und die Stern anbeten! Na, i dank, heut hätt' 's ein schönen Schnupfen weg." Frau von Höchstfeld fühlte, daß sie gegen diese Auffassung nicht anfkommen konnte, und da sie den Gegenstand nicht auf die Spitze treiben wollte, so sagte sie nur seufzend: ^,Sie kennen Ernas unruhigen Geist nicht, sonst würden Sie meine schwere Sorge begreifen. Ihre Kinder haben wahrscheinlich ein gefetzteres Wesen." „I bewahre", rief die Gräfin lachend, „i könnt mich auch gar nit sreun, wenn 's solch Duckmäuser wären. Zum Stillsitzen haben 's Zeit, bis 's alt sind. — Jugend muß aus toben/' Frau von Höchstfeld sandte einen verzweifelten Blick zu ihrem Gatten hinüber, der sich in einer anderen Ecke des Zimmers mit dem Grafen niedergelassen hatte und ihm seine Pläne über die gründliche Umgestaltung des Gutes auseinandersetzte. „Wie es bisher ging, darf es keinesfalls weiter gehen", schloß er eben, „denn das war die reine Hottentotten- wirtfchaft!" Der Gras hatte ihm mit höflicher Aufmerksamkeit, hie und da ein heimliches Lächeln iM Keime erstickend, zugehört. „Ihre Intentionen sind jedenfalls sehr lobenswert, mein lieber Herr Major", sagte er endlich, „nur lassen sie sich bei uns leider nicht verwirlichen." „Und warum nicht?!" „Aus verschiedenen Gründen. Erstens brauchten Sie zu der von Ihnen geplanten Brennerei und zu der Zuckerfabrik einen Stock geübter Arbeiter." „Die verschreibe ich mir von außerhalb." „Unser Bauer wird sich aber nie dazu abrichten lassen." „Er wird schon", sagte Herr von Höchstfeld zuversichtlich, „wenn er nur erst sieht, wie viel mehr er in der Fabrik verdient." „Nein, er wird es nicht", widersprach ihm der Graf, „Sie werden sich bald genug selbst davon überzeugen, wie wenig unseren Leuten am Gelde liegt. Wenn sich so ein Kerl einen Gulden verdient hat, dann ist er die ganze Woche vorm Verhungern geschützt und arbeitet nichts mehr. Dann legt er sich mit seiner Schnapsflasche, einem Renten Maisbrot und einigen Zwiebeln in ein sonniges Winkelchen, läßt unseren lieben Herrgott einen guten Mann sein und tauscht mit keinem König." Den Major belief ein leiser Zweifel an der Ausführbarkeit seiner Ideen, dann aber erinnerte er sich Herrn von Szabos Rede, der ihm ausdrücklich prophezeit hatte, daß er in der Indolenz der Gutsbesitzer und Geistlichen, welche die Bauern absichtlich in Faulheit und Dummheit ließen, die ärgsten und gefährlichsten Widersacher finden würde. „Na, es wird sich ja zeigen, wer recht behält", meinte er deshalb schmunzelnd. „Sie scheinen meine Warnung nicht für berechtigt zu halten", sagte der Graf mit leichtem Stirnrunzeln, „das würde mir in Ihrem Interesse schon insofern leid tun, da es Sic ein schweres Lehrgeld kosten wird. Doch nun zum zweiten Grunde. Wie denken Sie sich denn den Transport auf unseren grundlosen Wegen? Die Fracht würde — 458 — ja Ihre Produkte so verteuern, daß sie gar nicht konkurrenzfähig wären." ... ,/diun, einmal wird die Regierung doch auch etwas für diesen Landesteil tun müssen." „Es fragt sich nur, ob wir das noch 'erleben!" setzte der Graf seinen imaginären Hoffnungen einen Dämpfer aus. „Aber angenommen, Sie behielten auch darin recht, so würde sich Ihre Brennerei schon deshalb nicht rentieren, weil wir hier den viel billigeren Pflaumenschnaps haben, welchen sich die Leute selbst Herstellen, und Ihre Zucker- sabrikation würde daran scheitern, daß unsere Rüben viel zu wenig zuckerhaltig sind." Ein überlegenes Lächeln spielte um des Majors Lippen. „Run, was das betrifft", sagte er, „so bin ich schon beruhigt. Mein Gutsinspektor hat hier im Lande gezogene Rüben analysieren lassen, wobei sich das Gegenteil herausstellte." Der Graf sah ihn verdutzt an. „Das nimmt mich Wunder", meinte er bedächtig, „denn auch ich habe vor Jahren Versuche angestellt, die aber keine Rentabilität versprachen." — Dann schoß ihm ein eigentümlicher Verdacht durch 'den Kopf, und er fragte • »Sw haben schon einen Gutsinspektor? Wer ist es denn?" „Ein Herr von Szabo, der lange Jahre Generaldirektor der gräflich Jülöpschen Herrschaft war." Graf Stepenaz schnellte mit einem Satz in die Höhe. „3a, dann begreife ich freilich das günstige Resultat", sagte er, „Szabo wird sich hüten. Ihnen reinen Wein einzuschenken — das wäre doch gegen sein Interesse." „Wieso?" fragte der Major, sich gleichfalls erhebend. Einen kurzen Moment überlegte Graf Stepenaz, dann entgegnete er: ^ch weiß nicht, wie Sie gerade zu dieser Akquisition gekommen sind, aber ein Freund kann es nicht gewesen sein, der ihn Ihnen empfohlen hat. Szabo ist ein Mensch, der sich, obgleich man ihm nichts Bestimmtes nachweisen kann, eines nicht sehr günstigen Rufes erfreut. Soviel ist jedenfalls sicher, daß er alle die Güter, wo er freie zum Wirtschaften hatte, in kürzester Zeit an den Bettelstab brachte, und zwar ausschließlich durch die unsinnigsten Neuerungen, die ein Heidengeld verschlangen, und von ^dem wohl ein reichlicher Teil in seine eigene Taschje Mit seltener Ruhe hörte Herr von Höchstfeld diese Be- schuldigung an. Ihm war sofort Kar, daß dies der erste Angriff auf den „Fremden", auf den „Eindringling" war. „Hm, machte er deshalb gedehnt, „wenn dem tatsächlich so wäre, dann müßte er doch über ein Vermögen verfügen und brauchte nicht mehr in Dienst zu gehen." „Für dieses Rätsel gibt es eine ganz einfache Lösung", entgegnete Graf Stepenaz, „er ist ein notorischer Spieler! Und nun, da ,ch Sie, wie ich es für meine Pflicht hielt, aufklarte, können wir wohl dies Thema für heute fallen lasten, um endlich das Bilikum zu trinken." Auf seinen Wink stürzten die beiden Brüder, die bisher aus respektvoller Entfernung Erna mit scheuer Bewunderung und unter mehrfachem Erröten angestarrt hatte, davon. Es währte nicht lange, so kehrten sie mit dem Bilikum, einem hölzernen, kunstvoll geschnitzten Gefäß, das mindestens zwei Liter faßte, nnd mit einigen Flaschen Wem zuruck. „Die heilige Sitte unseres Landes verlangt es" sprach nun der Graf mit feierlichem Ernst, „daß wir dem Gast- jreund, der zum ersten Male unsere Schwelle überschreitet, das Bilirum bringen", — dann, nachdem er eine ganze flasche emgegossen hatte, umfaßte er den Holzkrug mit fielen Händen, ttef: „Zivila obitelj Höchstfeld — es lebe die Familie Hochstfeld!" — setzte an und trank den Inhalt, ohne ein einziges Mal abzusetzen, aus. Mit starrem Staunen hatte ihm Herr von Höchstseld zugesehen, doch als er nun selbst mit demselben Quantum — auch der heiligen Sitte des Landes gemäß — nachkommen sollte, da erfaßte ihn ein gelinder Schauder, und ent- schuldigend bat er: „Ich möchte nicht gern unhöflich erscheinen, aber das übersteigt doch wirklich meine schwachen Kräfte." Die Zwillinge, ganz rot vor Schadenfreude, stießen sich gegenseitig in die Rippen. „Ich habe ja nur eine einzige Flasche hineingegossen">, rstoi Stepenaz M, „von Rechts wegen müßte das Bilikum voll fein — das wären drei Flaschen!" trink doch nur, Papa", ermunterte ihn Erna —i ,/ui) helfe Dir." Der Graf kniff sie in die Wangen. . , »Sw sind ein kleiner Mordskerl, doch das geht nicht, das Bilikum darf nur ein Mann leeren", — dann wandte stch.an den Major und sagte: „In Anbetracht dessen, daß Sie als Fremder noch nicht mit den Gewohnheiten unseres Landes vertraut sind — also auch nicht mit dein Trinken, und da es für einen Schwips auch noch zu früh wäre so wollen wir erlauben, daß Ihr Herr Sohn den Trunk mit Ihnen teilt." ’ , a Mit verlegenem Lächeln ergriff Herr von Höchstfeld rief auch: „Es lebe die Familie Stepenaz", schluckte ein-, zweimal und reichte es dann Erich, der nun zusehen mochte, wie er damit fertig wurde. Doch Erich zog sich fein aus der Affäre. „Zivila obitelj Stepenaz", sagte er, sich vor der Gräfin H. bem (Grafen höflich verneigend, dann schaute er Lsubiza fest ui die Augen und — .gluck, gluck, gluck' — rann das feurige Naß ölglatt hinab. „Bravo, bravo, das geht ja ganz famos!" belobte ihn der Gras, „noch ein paar Versuche gemacht, und Sie leeren es auf einen Zug!" ., »Es wäre mir schon lieber, wenn er es in dieser Kunst "icht zu solcher Virtuosität brächte", rief Fran von Höchstfeld mit schwer berneisterteni Entsetzen. „Aber warum denn, meine Gnädigste?" ereiferte sich Stepenaz, „das gehört doch mit zum Leben!" „Wir haben eine andere Auffassung vom Leben", ent- gegnete sie ihm ernst, und Herr von Höchsifeld beeilte sich rasch hinzuzusetzen: 1 „Jawohl, bei uns muß es heißen: Und war es köstlich gewesen, so war es Müh' und Arbeit gewesen." „. "NU' du mein Gott, Müßiggänger sind wir doch eigent- d/r Graf lächelnd. „Ich sage nur: »Eui bißchen Arbeit schadet ja nichts, doch darf man es nicht ubertteiben." „Und was sagen Sie?" fragte Ljubiza Erich, der in nervöser Unruhe die Eltern beobachtete. „Mir steht noch keine eigene Meinung darüber zu", ent» gegnete dieser in leichter Verlegenheit. „Bisher habe ich nur Rekruten gedrillt, was freilich oft genug eine Schinderei, aber doch feine eigentliche Arbeit ist — die werde ich wohl erst hier kennen lernen." Sie sah ihn schelmisch von der Seite an. „Hoffentlich vergessen Sie dabei nicht", meinte sie ganz ungeniert, „daß wir recht oft auf Ihre Gesellschaft rechnen", dann hielt )ie ihm die Hand hin und bat: „versprechen Sie mir, mindestens einmal wöchentlich zu kommen. Ich brenne ordentlich darauf, von Ihnen etwas über Deutschland und über das dortige Leben zu hören. Sie glauben ja gar nicht, wtt vereinsamt man sich hier fühlt. Immer vstd immer dieselben Gesichter und immer und immer dieselben Geschichten von Hinz und Kunz. Es ist wirklich znm Sterben langweilig." „Ich hörte aber doch, baß man hier sehr gesellig zu leben versteht", meinte Erich. „Das schon, gab sie zu, aber wie oft trifft man sich denn? Freilich, wenn man einmal zusammenkommt, dann wird es meistens ein Dauervergnügen, dafür muß man aber auch eine Ewigkeit daran zehren — und im Grunde genommen ist es doch immer dasselbe." Eine etwas lebhaftere Unterhaltung von der andern Seite des Saales ließ sie aufhorchen. „Nein, nein, wir müssen aufbrechen", protestierte eben Frau von Höchstfeld, „wir haben unfern ersten Besuch ohnehin Jdjon länger als schicklich ausgedehnt." ,/,Aber das gibts ja gar nit", ereiferte sich die Gräfin, „bei uns bleibt man so lang', so lang's einem gefallt. Freilich, wenn Sie sich hier nit Wohl fühlen, dann —" Frau von Höchstfeld war in tausend Verlegenheiten. Am liebsten wäre sie natürlich auf der Stelle aufgebrochen — ihr war es in dieser Atmosphäre unheimlich — aber durste sie es nach dieser dringenden Einladung tun, wäre es Nicht geradezu unartig gewesen? Vergeblich erhoffte sie von ihrem Gatten Beistand. Oh, sie kannte ihn, er wurde jetzt kein Wort sprechen, um nur. später die Schuld auf sie schieben zu können. Nach einer Pause, die schon beinahe ziemlich lange gedauert hatte, sagte sie endlich in leichter Verlegenheit- ,^Wenn wir nur wüßten. Sie nicht zu 6er an gieren, wurden wir ja gerne noäb. ein Weilckwn bleiben, indes —" 459 »Also darum Handelt es sich?" meinte die Gräfin, die sich schon verletzt gefühlt hatte, in schnell versöhnter Heiterkeit, „was dan anbetrifft, dürfen Sie sich keine Sorgen machen, wir sind ja froh, wenn sich, jemand sehen läßt. Ueberhaupt müssen Sie sich bei uns das steife Zeremoniell abg'wöhnen, das hat ja hier kein' Sinn." ,^Jch fürchte, daß mir das nie gelingen wird", erklärte Frau von Höchstfeld sehr gemessen. Die Gräfin neigte den Kopf etwas zur Seite und sah sie mit nachsichtiger Geduld an. „Ja, ja, leicht wird's Ihnen vielleicht nit fein", meinte sie dabei, „aber mit der Zeit werden Sie's auch zusammenbringen. Sehen 'S, tote i herunter geheirat' hab, da war war mir das alles auch putzig und fremd, und i hab' Mir g'sagt: Unter die Wilden hältst du's kein Jahr aus! 1— Na, und i hab's ;etz doch schon zweiundzwanzig Jahr ausg'halten, und i könnt' nit behaupten, daß ichs mir besser wünscht'. — Freilich, i bin ja a Wienerin, und wir Oesterreicher sind ja um a kleine Portion lebens- ustiger als die Herrschaften aus Norddeutschland, aber chließlich, i denk' mir, Kostverächter werden Sie auch nit ein. Und wenn S' erst dahinter kommen, welch ein treues, nederes Volk das ist, dann werden Sie's ebenso lieb g'winnen tote i." Der Graf, der mittlerweile hinter den Stuhl seiner Gattin getreten war, sagte zu Fran von Höchstfeld: ,,Sis müssen schon entschuldigen, aber dafür verdient sie ihren Lohn und der darf ihr nicht vorenthalten werden", dann nahm er seine Frau beim Kopf, bog ihn nach aufwärts und gab ihr einen schallenden Schmatz. H (Fortsetzung folgt.) Ile «Herkunft unseres Hrinkwaffers. Eine zeitgemäße Plauderei von Dr. Franz Wilke. Die Notwendigkeit, zu jeder Zeit über eine hinreichende Menge guten Wassers zu verfügen, ist schon in den ältesten Zeiten erkannt worden; den wissenschaftlichen Nachweis dafür haben erst unsere Tage geführt. Man weiß, .daß die furchtbarsten ansteckenden Krankheiten^— in erster Linie Typhus und Cholera — am häufigsten durch das Trinkwasser übertragen wurden. Mau weiß auch, daß die Gesundheit der einzelnen Individuen, wie die ganzer Völker zur Vorbedingung die sofortige Zerstörung aller Gärungsherde hat, in denen die Mikroben sich xasch vermehren, und daß die strenge Reinlichkeit, die diese Zerstörung verlangt nur dadurch erreicht werden kann, daß man das Wasser in den Häusern tvic in den Städten reichlich verwendet. .Diese neuen Kenntnisse haben die Hygieniker zu viel strengeren Anforderungen hinsichtlich der Qualität des Wassers veranlaßt. Früher begnügte man sich meist mit Hessen gutem Aussehen und höchstens einer chemischen Analyse. .Heute untersucht man es außerdem nach etwaigen Mikroben. Die Trinkwasser sind von sehr verschiedener Herkunft. Nach ihren hygienischen Eigenschaften bilden sie zwei genau unterschiedene Gruppen: die fließenden und die stagnierenden Wasser. Tie ersteren stammen aus Flüssen, Bächen und Quellen, die sie speisen. Die anderen sind den großen, natürlichen Reservoirs entnommen, die sich in den Depressionen des Bodens, den Seen und den Teichen bilden. .Das Wasser der Brunnen gehört zu dieser Kategorie. Endlich verwendet man in verschiedenen Oert- lichkeiten aus Mangel am besseren das Regenwasser, das man in Zisternen sammelt. Tie stießenden Gewässer sind die besten, und unter ihnen Verdienen die Quellwasser den Vorzug. Sie sind (durchsichtig) klar, frisch, .angenehm zu trinken und von vollkommener Reinheit, ioenn sie an ihrem Durchbruchspunktc sorgfältig abgefangen oder geschöpft werden. Nichts ist verlockender als das durchsichtige Wasser kleiner Quellen, hie man in dem Walde findet, und die sich in der Vertiefung der Felsen und im Schutze großer Bäume verbergen. Dennoch haben sie nicht die ideale Reinheit jener, die in dem Boden selbst geschöpft werden, .weil sie die Berührung .mit der Lust erfahren haben und dem Staub und den Insekten ausgesetzt sind. Der Reichtum der Quellwasser variiert nach der Natur der geologischen Lagen, die sie durchquert haben, bevor sie an der Oberfläche des Bodens hervortraten. .Die aus Granitboden kommenden enthalten nur wenig, die aus Kalksteinlagen reichliche Mineralbestandteile. , , Alle Quellwasser sind nicht von guter Beschaffenheit; die- tenigen, die in der Ebene emporqucllen, sind mit einem Ueber- fluß .an organischen Stoffen belastet. Diejenigen, die Gipsbänke durchzogen haben, sind derartig gipshaltig, daß man sie nicht trinken kann, und die aus torfhaltigem Boden haben einen so widerlichen Geruch, daß man sie instinktiv zurückweist. Man kann also nicht alle Quellwasser ohne Prüfung akzeptieren, aber dennoch haben sie im allgemeinen einen unbestreitbaren Vorzug vor allen anderen, den nämlich, feine Mikroben zu enthalten, da es genügt, daß Wasser eine Erdlage von 2 Meter Dicke durchzieht, um von jenen vollständig befreit zu werden. Wasser, Has aus Flüssen und Bächen stammt, hat bei weitem nicht die gleichen Eigenschaften: Seine Zusammensetzung variiert ebenso wie seine Temperatur und Klarheit. Gespeist von anderen kleinen Bächen, Gieß- und Wildbächen, .oder der Schnee- und Eisschmelze, wechselt es seine Natur, je nachdem das eine oder das andere dieser Elemente vorherrscht. Auf einem Boden von veränderlicher Zusammensetzung fließend, gibt es ihm Mi- neralstoffe ab, oder entnimmt solche; es nimmt alles auf, tvas ihm der Wind zuträgt, alles, was die an seinem Ufer wachsenden Pflanzen oder die Fabriken, die es treibt, ihm zukommen lassen. Da es endlich durch Städte fließt, so nimmt es allerhand Abfälle auf. Flüsse, die von den Gletschern herstammen, sehen ihr Volumen sich vermehren, und ihren Reichtum an Mineralstosfen, aus das Minimum herabsinken, zurzeit der Schneeschmelze. Bei den von kleinen Wasserläufen gespeisten Flüssen ist es umgekehrt; sie sind an.Mineralsalzen während der Sommerhitze reicher als zu der Zeit des Herbst- und Winterregens. Flusse, bei denen Ueberschwemmungen üblich sind, und die dann die benachbarten Felder bedecken, nehmen, wenn sie in ihr Bett zurückkehren, bedeutende Mengen vegetabilischer Erde und Trümmer aller Art mit sich. Diese Stoffe setzen sich nur langsam ab; in Bordeaux mit dem Wasser der Gironde angestellte Untersuchungen haben ergeben, daß mehr als acht Tage nötig waren, ehe in den Reservoirs wieder die gewünschte Klarheit eintrat. Jener Schlamm ist ein großes Hindernis für die künstliche Reinigung des Wassers, weil er die Poren der Abzugskanäle und Filter verstopft. Immerhin sind die Fremdstoffe, die die Flüsse auf ihrem Durchzug durch die Felder wegführen können, bei weitem nicht so gefährlich, als diejenigen, die sie in den Städten erhalten. Tie stagnierenden Gewässer können nur Hann als Trinkwasser betrachtet werden, wenn sie in großen Massen, in Seen, wie denen der Schweiz und Nordamerikas, vereinigt werden. Diese geräumigen Reservoirs werden durch die Regenmassen gespeist, die in den Gebirgen herabfallen. Die Gletscher schmelzen an ihrer Basis; diese wird durch die Erdwärme, die Pressionen und Reibungen erhitzt. (5)ie pulverisierten Trümmer vermischen sich mit dem fließenden Wasser nnb trüben es; aber wenn sie in die Seen fallen, so lagern sie sich nach und nach in deren Tiefen ab und die Wasser dieser großen Reservoirs sind flar und hell. .Man kann ihnen nur ihre sehr geringe Mineralisation vorwerfen; sie sind ebenso arm an Salzen wie die Gletscher und Schneemassen, die sie hervorgebracht haben. Sie schließen auch nur eine sehr geringe Quantität an organischem Stoffe ein; aber sie können Mikroben enthalten. Die Ober- läche des Sees wird durch die Winde aufgewühlt; die hinzu- trömenden Bäche sind auf dem Wege verunreinigt worden, und 'le erhalten die Abfälle der großen an ihren Ufern gelegenen Städte. .Ihr Wasser kann niemals die Reinheit des Quellwassers haben. Das Wasser der Teiche und Sümpfe ist das ungesundeste Trinkwasser, wenn man ihm überhaupt diesen Namen geben darf. Es mnß schon die absoluteste Unmöglichkeit bestehen, sich besseres zu beschaffen, um cs als Getränk zu gebrauchen. Am Senegal trinkt man Sumpfwasser, in Bengalen das künstlicher Seen, die man auf Schritt und Tritt findet, in Tunis trinken Eingeborene Wasser aus Sümpfen, in denen ihre Heerden gewaschen sind, ihre Frauen die Wäsche waschen und oft das Haushaltungswasser werfen. .Natürlich.wimmeln diese Wasser von Infusorien und Mikroben, aber die Eingeborenen denken nicht daran, es vorher zu filtrieren oder zu kochen. Große Vorsicht sollte auch gebraucht werden, wenn man gezwungen ist, Brunnenwasser zu trinken. In Afrika bilden Brunnen das einzige Mittel, sich Wasser zu verschaffen, und jeder kennt ihre Bedeutung in der Wüste. Das Wasser der Brunnen ist in den Städten gefährlich, weil sie häufig Infiltrationen erhalten aus Gruben, die nach Gutdünken in der Nachbarschaft angelegt werden. Auf dem Lande werden die Brunnen vielfach auf den Gutshöfen gegraben, neben der Düngerstätte, auf die man alle möglichen Abfälle wirft. Sie erhalten so direkt deren Abflüsse. Das Brunnenwasser ist im allgemeinen zu sehr von Mineralsalzen und unorganischen Stoffen belastet, Vorsicht ist ihm gegenüber sehr trat Platze. Die artesischen Brunnen haben mit dem gewöhnlichen Brunnen die Analogie des Namens gemeinsam. Ihr Wasser stammt aus tiefen Quellen, denen man durch eine künstliche Bohrung einen Aus gang verschafft. Sie sind selten trinkbar. Ihre hohe .Temperatur, ihre Mineralisation nähern sie den Termalwassern. .Sie haben wie diese zum Ursprung die großen unterirdischen Wasserschichten, die durch geologische Lagerungen sich ziehen, und die man erst erreichen kann, svenn man in Tiefen von 500—600 Meter bringt. Das Regenwasser ist das einzige Hilfsmittel einer großen Anzahl von Oertlichkeiten. Man trank in Venedig kein anderes, bevor man das Wasser der Brenta dorthin leitete. In Nordafrika ist es noch .heute das einzige Wasser, das man besitzt. Man kennt die alten Zisternen Karthagos, diejenigen Konstantinopels und die großartigen Arbeiten, die die Engländer in Aden 460 ausgeführt haben, um den in diesem Lande so seltenen Regen zu sammeln. Das Wasser, das man sich verschafft, .ist nicht so rein, wie man annehmen sollte. Wenn der Regen herabfällt, so wäscht er gleichsam die Atmosphäre ab; er führt mit sich Gase, Staub und Mikroben; er entzieht ihr sehr geringe Quantitäten Kohlenstoff, Spuren von Scesalz und Glaubersalz. Nach den Wirbelstürmen in Senegal rötete das in Strömen her'abfallende Wasser die Strohhüte. Wenn man den Regen sammelt, der über die Dächer geflossen ist, so reistt er mit sich allen Schmutz, den man dort antrisft, und oft sogar Krankheitsstosfe, die von den Bewohnern der Mansarden nur zu ost mit anderen Stoffen in die Dachrinnen geworfen sind. Man weist von Typhusepidemien, die auf diese Weise entstanden sind. Daher sollte die Vorschrift Beachtung finden, das nmhrend der ersten Minuten Herabfliestende Wasser verloren gehen zu lassen. Sind dagegen die Zisternen gut gebaut, tief in den Boden eingegraben und immer bedeckt, so erhält sich das Wasser und kann mit der Zeit von guter Beschaffenheit werden, weil die Mikroorganismen in der Frische und in dem Dunkel der Reservoirs sterben, so reinigte man siüher das Wasser in den Fässern, die man an Bord der Schiffe nahm. ^Jn der ersten Zeit war es ansteckend und ekelhaft. -Aber schließlich wurde es flar und geruchlos. Die Matrosen pflegten zu sagen, „dast das Wasser an Bord dreimal verfault sein müsse, ehe es gut werde. . vermachtes. * Keller und Böcklin. Wie der Dichter Gottsiied Keller und der Maler Arnold BöMn mit einander bekannt wurden und verkehrten, erfahren wir aus einer „Arnold Böcklin" betitelten Schrift, die Adolf Frey nach 'den Erinnerungen der Züricher Freunde des Malers herausgegeben hat (Verlag der I. G. Cottaschen Buchhandlung Nachfolger in Stuttgart und Berlin). .Böcklin war es, der im Sommer 1885 den Verkehr anknüpfte, indem er ein Gasthaus aufsuchte, in welchem der „Staatsschreiber von Zürich" gelegentlich erschien. Die beiden sanden Gefallen aneinander. Ter eine bewunderte die Kunst des anderen mehr als die Kunst der übrigen Lebenden, obwohl keiner von beiden zum Bewundern fremder Talente sehr geneigt war, am wenigsten BöMn; dieser äusterte sogar, Keller würde so groß als Maler wie als Dichter geworden sein, wenn ihm die Umstände gestattet hätten, sich die technischen Fertigkeiten der Malkunst anzueignen. Der Umgang der beiden gestaltete sich zu einem recht freundschaftlichen Verhältnis, wenn auch keine völlige Gleichstellung stattfand. Keller war der ältere, der minder verträgliche Genosse, und Böcklin übernahm die Rolle des geduldigen und sich fügenden. „So stachelig und jäh Meister Gottfried zuweilen sein konnte, er war eine feine Natur und von einer sittlichen Größe, die nicht leicht ihresgleichen findet. Böcklin war angenehmer, aber weniger geschlossen und sicher. Er schätzte am Dichter gerade das, was ihm selber einigermaßen fehlte." Traten sie zusammen in /in Wirtshaus, so hob Böcklin den Filzhut Kellers ab, stellte dessen Stock oder Schirm beiseite und schälte den Alten selbst vorsichtig aus dem Ueberzieher, doch beobachtete er dabei nach Möglichkeit „das dichterliche Launenwetterglas", denn man konnte den Zorn Kellers auch durch Freundschaftsdienste ioachrufen, wenn er seine Selbständigkeit damit bedroht glaubte. Rückte jemand den beiden S”'er, um ein interessantes Gespräch zu erlauschen, so sah er meist enttäuscht, denn sie saßen oft schweigend nebenein- er. . Keller pflegte erst spät aus dem Wirtshaus wieder aufzubrechen, Böcklin brachte ihn dann nach Hause und zog sich dabei im Winter manchmal eine Erkältung zu, weil Keller, der ein schwaches Beinwerk hatte, überaus langsam. ging. Wen Keller nicht mochte, pon dem wendete sich auch ÄöMn ab. Keller bewunderte die Gedichte Konrad Ferdinand Meyers mit Ausnahme der Balladen; die Prosa-Schöpfungen und die Persönlichkeit Meyers selbst wären Keller unsympathisch; daraufhin lehnte Böcklin es ab, Meyer kennen zu lernen. Ohne es zu wissen und zu wollen, tyrannisierte Keller den Freund, widmete timt dafür aber auch ein Gedicht, das wahrscheinlich sein letztes war und des Malers männlichheitere Gelassenheit feiert. Es schließt: Und erst spät mag es geschehert, Daß es fern herüberhallt: „Seht, auf jenen grünen Höhen Hat der Meister einst gemalt! Starken Herzens, stillen Blickes Teilt er Licht und Schatten aus —: Meister jeglichen Geschickes, • Schloß gelassen er das Haus!" * Der „Eheklub G. m. b. H." Aus London wird berichtet: Die neueste Art von Vereinen ist einer, der es sich zur Ausgabe gestellt hat, junge Männer und junge Mädchen zwecks He.rat zusammenzubringen. Das Unternehmen hat sich nun als „Eheklub G. m. b. H." aufgetan. „Ich habe mich nur daran beteiligt' , sagte einer der Gesellschafter in dieser romantischen Vereinigung, „weil ich es für eine gute Kapitalsanlage halte und schone Dividenden zu erhalten hoffe". Ein anderer aber erging sich in begeisterter Rede Wer den Nutzen und die Segnungen dieses neuen Instituts in sozialer und sittlicher Beziehung. „Tie Wege Cupidos sind häufig verschlungen und kraus und in diesen Irrgärten laufen gar ost die aneinander porbei, die am besten für einander passen. Da muß man denn die Bahn ein bißchen ebnen und die schüchternen Hernen den Pfeilen des kleinen Ecttes schußgerecht nahe bringen. So sollen denn Picknicks arrangiert werden, Tanzkränzchen, .Radausflüge, Theateraufführungen, ja bis in die Konservatorien und die Ateliers wird sich die Fürsorge und die leitende Hand der Gesellschaft erstrecken. Wir werden den blinden Burschen Cupido, der bis dahin so aufs Geratewohl dahcrgetappt ist, bei der Hand nehmen und er wird uns schon Hilfe leisten, wenn er auch bei dem Unternehmen nicht als Gesellschafter beteiligt ist." Sprachecke. — Fremdwendungen. Etwas den Fremdwörtern Aehnliches sind in deutschem Gewände einhergehende Fremdwendungen, die, wenn sie dem Französischen nachgemacht sind, gewöhnlich Gallizismen —> richtiger und auch genügend wäre Gallismen —, wenn dem Englischen, Anglismen, wenn dem Lateinischen, Latinismen genannt werden. Häufige Wendungen aus dem Lateinischen, sind der Gebrauch des zweiten Mittelwortes statt eines Hauptwortes: „Der Bries wurde schon gedruckt, nur mit weg- gelassener Unterschrift". Das Lächerliche dieser Wendung springt in die Augen. Um es zu vermeiden, mußte man sagen: „nur unter Weglassung der Unterschrift". Nicht minder ist es lateinische Art zu sagen: „Seine Maejstät wird die Umsturzbewegung und ihre Anhänger verfolgen, bis sie völlig ausgexottch sein werden;" in einer deutschen Zeitung sollte sprachlich besser freilich auch sachlich der Mund nicht so voll genommen werden. In der Form „bis sie ausgerottet sind" wäre dieser Fehler wenigstens sprachlich) vermieden. — Gallismen liegen vor in Wendungen wie: einen Brief für (statt: nach) Paris zur Post geben; es war kein Schiff für (statt: nach) Triest in Mmini; dafür (statt: so) angelegt sein; für (statt: aus) acht Tage verreisen. ' Besonders häßlich ist die Satzform, die sich immer breiter macht: „Das FrÄer war nur noch ein leichtes". Denn hier liegt doch ersichtlich- nicht die Absicht vor, eine Klasse, Gattung, Art zu bezeichnen, durch die sich die Hinzufügung des Geschlechtswortes und die Beugung des Eigenschaftswortes allein rechtfertigen würde; aber die Ausdrucksweise hat einen starken Rückhalt in einer fremden Sprache, dem Englischen. Ist doch z. B. im Muret- Sanders (große Ausgabe) 1. Teil S. 1486 das Beispiel: his House is a small one auch übersetzt: sein Haus ist ein kleines!! — Fremde Wörterbuchverfasser vergessen die Rücksicht auf ihre Heimatsprachr gewiß nicht so! LLtevarLsehes. — Bor allem andern interessieren augenblicklich die Damen- welt kleidsame Reise- und Badetoiletten. Und hauptsächlich ist es da die „G r o ß e M o d e n w e l t" mit bunter Fächervignette, Verlag John Henry Schwerin, Berlin W. 85, die zu Rate gezogen wird. Das Blatt bezweckt nicht mit Bildern das Auge zu bestechen, es will ein praktisches Modenblatt sein, und nach dieser Seite ist die Lieferung von Extraschnitten nach Körpermaß nutzbringend. Außerdem dient der Schnittmusterbogen (zu jeder vierzehntägigen Nummer) deinselben Zweck. Der Modenteil, die Rubrik: „Neuestes aus Paris", .eine illustrierte Belletristik mit Roman und eine Extra-Handarbeitenbeilage, ein Modenkolorit zeugen von dem reichen Inhalt des Blattes. Monnements auf „Große Modenwelt" mit bunter Fächervignette zu 1 Mark vierteljährlich nehmen sämtliche Buchhandlungen entgegen. Magisches Zahlenquadrat. ______________ Nachdruck verboten. M In die durch schwarze Felder bezeichnete Querreihe ————- sollen 4 in Zwischenräumen von 5 auseinander- folgende Zahlen (z. B. 1—6 — 11 — 16, 2—7 —------gfK--- —12—17 usw.) eingesetzt werden, die zusammen W 90 ergeben. Sodann fetze man in die übrigen Felder andere Zahlen, die jedoch zwischen der _______________ linken oberen und der rechten unteren liegen müssen, sodaß jede senkrechte, jede wagerechte und auch die andere Querreihe die Summe von 90 ergibt. Auflösung in nächster Nummer. Ausiösnng des Scherzrätsels in vor. Nr.: Schlittschuh. Nedaktivn: August Götz. — Rotationsdruck und Verlag der Drühl'sckcn llniversttats-Tuch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. «130 Mck : ! mh