1904. Samstag derr 1. Oktober < \ MM MW WWWzWj lÄTO 1$ WM ’ • ' ! ' 1 "> ; Mckff > hatten das tljre getan, um den Wünschen der besten aller Mütter nachznkominen, itttb es sich wohl sein lassen. Sie waren erst nach Tirol gegangev, wo ihnen, der Herbst noch herrliche Tage bescherte. Dann waren an den italienischen Seen die Natur und das Wetter noch herrlicher gewesen, i'-tion hier hatten die jungen Leute Oberitalien durchquert, Genova la superba, Milano bewundert, ein paar Abende auf den Lagunen verträumt, um in Rom einen etwas längeren Aufenthalt zu nehmen. Doch sie waren zu sehr von der Gegenwart erfüllt, um sich, mit der Vergangenheit zu befassen, zu glücklich, unt sich der Kunst zu widmen oder ihrer zu bedürfen. Harro sah lieber feilt junges Weib an, als die alten Bilder; Jutta plauderte lieber süße Torheiten, als daß sie in den Katalogen nach den Sehenswürdigkeiten forschte, wozu einen doch eigentlich die Anwesenheit in der ewigen Stadt sozusagen, verpflichtet. So kürzten sie ihren Aufenthalt in Rom und gingen, da Mamas Bankier nicht kargte, noch etwas an die Riviera, wo man sich mehr selber leben kann oder leichter einen Verkehr findet, wie ihn Menschen gleich Harro oder Jutta gewöhnt sind. Dann war des Leutnants Urlaub zu Ende. Das junge Paar verbrachte die Meihnachtstage bei den Eltern, diesmal bet dem Kommandierenden, und kain endlich im eigenen Nestchsen an, gerade noch zur rechten Zeit für die Winterkampagne. Harros Garnison war eine mittelgroße Stadt, verhältnismäßig stark mit Militär besetzt. Mehrere adlige Güter lagen in nächster Nähe. Jin ganzen war das Leben ziemlich luxuriös und der Verkehr sehr lebhaft. Harro, der sich immer als ein flotter Gesellschafter ausgezeichnet hatte, und Jutta, die, nach der zärtlichsten aller Mütter, das Leben genießen sollte und stets „dabei" gewesen war, fanden das ganz in der Ordnung. Sie freuten sich über ihr Heim, bei dessen Einrichtung Mama gleichfalls die Mark nicht gescheut, sondern vielmehr hatte springen lassen, und auf die Saison. Heute führte Harro von Uran sein junges Weib auf den ersten Kasinoball und damit zum ersten Male in die Gesellschaft von Kaltenburg ein, die sich immer auf dem großen November-Kasinoball einzufinden pflegte. Me junge Frauen gern bei solchem ersten Ausgang tun, hatte auch Jutta ihr Brautkleid angelegt. Die zierlich weiche Figur von dem milchweißen Atlaskleid umsponnen, dessen Ausschnitt, ehe er sich über die knappe Taille und den Rock hinunter fortsetzte, ein Kranz von feinen, mattxosa Röschen zierte, das lichtblonde Haar in die Höhe gewellt, mit den gleichen feinen Röschen durch- streut, machte die junge Frau den Eindruck, als sei ein Aus Mbe. Roman von M. v. Eschstruth. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Harro von Uran und seine junge Frau Prinzeßcheu aus der Rokokozeit lebendig geworden. Und mit dieser zarten, vornehmen Schönheit, der Sicherheit des von der Gesellschaft verwöhnten Lieblings) ihrer dabei noch so kindlichen Heiterkeit und Güte, erwarb sich Fran Jutta von Urau sofort die Gunst aller Welt. Man war entzückt und geneigt, Herrn von Uran seine Heirat zu vergeben, mit der er manch einer unter den Damen einen Strich durch die Rechnung gemacht, sich, selbst aber viel zu früh um das allgemeine Interesse und unter das alte Eisen gebracht hatte. „Donnerwetter, Fähnrich, hm", sagte des Regiments' ältester Rittmeister zu einem großen, breitschulterigen jungen Menschen neben ihm, als die Vorstellungen, die immer jedes solches Fest einleiten, vorüber waren und die Paare sich int Tanze zu drehen begannen. Der Rittmeister selber tanzte nämlich nicht mehr, der Fähnrich aber kam nicht allzuviel zum Tanz. Dank der großen Garnison und einer exklusiven Gesellschaft, die für den Damenflor des Kasinos auf blaues Blut hielt oder mindestens einen Papa Militär oder Regier- ungsrat verlangte, war hier das starke Geschlecht in der Ueberzahl vertreten, sodaß selbst die Mäuerblumen auf Erlösung durch einen Leutnant rechnen konnten. So fanden sich die beiden Herren, auch anderweitig durch Familien-, bekanntschaft verknüpft, fast immer auf den Festen zusammen, entiveder in der Nähe des Büffets oder in einer Ecke des großen Saales, von wo sie auf das Getrieb'e schauten: der eine mit dem behaglichen Gefühl, daß er seine Knochen ruhen lassen konnte, der andere leidmütig, daß man ihn, trotz seiner 23 Jahre — er ivar etwas spät — noch nicht für voll ansah. „Donnerwetter, Fähnrichs', wiederholte jetzt der Rittmeister noch einmal. Und „zu Befehl, erklärte der Fähnrich noch immer ahnungslos, was eigentlich sein hoher Vorgesetzter mit diesem hyroglhphenartigen Ausdruck sagen wollte. „Na, zum — lassen Sie doch den Jargon, Otternberg. Ist ja unter uns nicht nötig. Wissen Sie nicht mehr — es ist allerdings eine nette Zeit her — daß ich Ihr Hottohüpferd ober Hottohopferd abgab, und Sie mir die Zügel unt die Brust schlangen?" Beide lächelten. Rittmeister von Dörrenbach war als junger Mann schon des öfteren zu Besuch auf dem Otternberg geivesen. Er hatte immer Kinder gern gehabt und auch hier mit des Hauses Söhnchen gespielt. „Zu Befehl, Herr von Dörrenbach" Ganz konnte dies mittlerweile zum Fähnrich gewandelte Menschienttnd doch die, Form nicht fallen lassen; aber sein Ton klang schon unt vieles zutraulicher. „Sie ist einfache reizend!-" erklärte der Rittmetster hierauf. Der Fähnrich machte ein erstauntes Gesicht. „Ja, die Neue", erklärte nun Asmus von Dörrenbach diesem schweigsam beredten Fragezeicheit gegenüber. Immer noch wußte der Fähnrich nicht recht, wohin der Rittmeister steuerte, ob er von einer Remonte oder von einer Dams sprach Herr von Dörrenbach galt eben nicht für einen Damenfreund. „Otternberg, ich glaube, ich tanze heute abend Dörrenbach rieb sich die in das feinste Glacee gesteckten 582 Hände: „Daß jemand so schön sein kann!" Holla, jetzt erblich hatte der Fähnrich seinen Rittmeister verstanden. „Befehl!" Er klappte die Haken aneinander, daß die seinge- stunipften Sporen leis erklangen: ,Lerr von Dörrenbach meinen die junge Frau von Uran?" Der Rittmeister sah den Fähnrich an, als wollte er sagen: kann man denn überhaupt dann eine andere denken. Ter Fähnrich jedoch auf diesem Gebiete unentwegt, neigte den Kopf: „Ja, Frau von Urau ist beinahe so reizend, wie Frau von Greditz." „Donnerwetter!" Asmus von Dörrenbach blickte so wild, wie bei seinen beinahe schwermütig traurigen Augen möglich war: „Können Sie denn wirklich was an der Greditz finden?" „O", der Fähnrich vergaß diesmal jeden militärischen Drill, jeden Jargon, ja auch jeden Respekt vor dem GeschMack älterer Vorgesetzten. „Die Greditz, die ist fein und chik", erklärte er Mit Kennermiene. „Weiß der Teufel, was Ihr alle an dem Weibe habt", Brummte Dörrenbach der sich nichts ans' Ellinor machte. „Fein, chik — Worte — ah —" ' Angenehm in seinen Gedanken' unterbrochen, hielt der Fähnrich ein, denn Harro und Jutta waren eben, vom Tanz zurücktretend, gerade vor ihm zu stehen gekommen. Harro hielt den linken Arm in den Arm seiner Frau gehängt und fuhr sich mit dem Batisttuch über d.ie Stirn. „Kanibalisch heiß. Was?" nickte Dörrenbach „Wenn die verfluchten Kerls nur das Heizen lassen wollten. Dürfte gar kein Feuer gemacht werden für solchen Ball." Und während er bann weiter über die verfluchten Kerls rmd das Heizen schatt, sah er die junge Frau mit einer so ehrlichen Bewunderung und einem zugleich so treu.- herzigen Wohlwollen an, daß auch sie ganz zutraulich zu chm aufblickte. „Haben gnädigste Frau noch einen Tanz frei?" entschloß sich der Rittmeister endlich trotz der Hitze und der geliebten Ruhe seiner Knochen. Die junge Mau bedauerte aufrichtig. ,Ha, unsereiner kommt immer bei allem guten zu spät", knurrte Dörrenbach launisch. ,,O", nachte Jutta in einem so unverhohlen ungläubigen Ton, daß sich des Rittmeisters Stimmung schnell wieder um ein bedeutendes hob. „Das haben Sie gut gemacht, lieber Leuttrant." Er klopfte Harro auf die Schulter. „Jung ge- ftert, hat nicht gereut. Das einzig Richtige." Harro war ^erstaunt über diesen Erguß. Jutta meinte vergnügt: „Das ist nett von Ihnen, Herr von Dörrenbachs daß Sie uns recht geben, denn " mit einem reizend neckischen Kdpf- schutteln fuhr sie fort, „alle tun es nicht." „Pah, dann lasten Sie sich nicht beirren durch diese — diese klugen Leute, dre rmürer zu spät dahinter kommen, daß sie im Grunde Toren gewesen sind oder nach Ibsen — nicht gelebt haben." ' Harro und Jutta waren abermals erstaunt über den lerdmütiaen Ton, den sein Rittmeister anschlug, noch mehr, daß er literarisckx Interessen unb Bekanntschaften verriet, feije er jedoch etwas entgegnen konnte, fuhr Dörrenbach wieder heiter fort da, wo er, wie es schien, in Gedanken stehen geblieben war. „Ja, ja, heiraten ist besser. Es muß nur die Rechte sein." „Demnach haben Sie immer diese-Rechte noch n icht gefunden —" neckte Jutta zutraulich den alteren Herrn. „Nee", erklärte der, nun wieder in einer gemütlichen Stimmung: „Und was meinen Gnädigste wohl warum?" — „Wüil sie mir alle zu gut gefielen oder zu wenig", setzte er schneller hinzu. Mit einer entzückenden Miene kindlicherVerständnislosigkeit sah die jungeFrau drein. Dre Herren, der Fähnrich mitgercchjnet, lachten heiter auf. „Wo alles liebt, kann Karl allein nicht hassen", ertönte jetzt eine wunderwar metallreiche, glockenartig klingende Stimme dazwischen. Ellinor Greditz war hinzugetreten: „Wer hat denn solch kapitalen Mjitz. gemacht? Wieder mal §ierr von Dörrenbach?" Im Grunde waren alle, bis auf den Fähnrich, den sein Entzücken überkam von dieser Unterbrechung nicht gerade erbaut, Dörrenbach sogar ärgerlich. Gr hatte es so gemütlich gefunden. „Miädigste Frau", gab er daher schlagfertig, noch mehr schlaglustig> zurück, „wirken wie Lethe. Sie erscheine«, alles ist vergessen. Bleibt nur Ihre Gegenwart." Ellinor lachte mit prächtigem Klang eine kleine Tonleiter hinauf und hinunter: „Wenn Sie galant werden, Rittmeister, dann steckt etwas dahinter." Und mit einem bestrickenden Neigen des Kopfes, einem nach bestrickenderen Aufschlag der dunklest Augen, welches beides unwillkürlich an eine Taube erinnerte und sichier einstudiert war, wandte sie sich gegen Harro: „Apropos, unser Herr Leutnant haben vergessen, daß Sie mich zum ersten Menuett auf dem ersten Kasinoball engagierten —" Harro erschrak, daß er so unhöflich gewesen sein sollte. Er konnte sich jedoch mit dem besten Willen eines Engagements nicht entsinnen, durfte das aber natürlich erst recht nicht sagen. Schon, daß er überhaupt seine Rittmeisterist heute noch nicht engagiert hatte, war gerade unhöflich genug. Er nttirmelte also etwas von untröstlich usw. Ellinor lachte abermals mit hem gleich prächtigen Sttmmenklang und meinte, die Sache datiere schon vor seiner Verlobung, vom letzten Winter her. Dann, mit ihrem bekannten bestrickenden Neigen des Kopfes und dem gleichen Angenaufschlag, nur um eine kleine Schattierung weniger schmeichelnd, wandte sie sich gegen die junge Frau: „JUr Glück vergißt man alte Versprechen. — Bei mir gibt es keine solchen Veränderungen. Darum hatte ich das Menuett für Ihren Herrn Gemahl aufgehoben." Harro hatte das Menuett mit seinem jungen Weibe tanzen wollen, wie er am liebsten immer nur mit ihr getanzt hätte. Er erklärte es jetzt für ein Glück, sich bei der gnädigen Frau einstellen zu dürfen. Jutta mjachte ein Mäulchen, doch, ausgewachsen in der Gesellschaft, wo das Militär den Ausschjlag gibt, sagte sie weiter nichts. „Dann Wiedersehen. ■— Trüben sehe ich endlich meinen Mann auftauchen," Harro bot Ellinor seinen 'Arm, um sie hinüber zu führen. „Danke, nein." Wieder mit dem bekannten Neigen des schmalen, hohen Kopfes' und dem bekannten Aufschlag ihrer faszinierenden Augen: „Das wäre grausam. Bleiben Sie bei Ihrer jungen Frau, lieber Herr von llrait, Herr von Otternberg bringt mich schon." Selig stürzte der Fähnrich vor. Ellinor nahm seinen Arm, und mit einer leichten Verneigung gegen alle ging sie ab. Dabei, toar es Zufall oder Geschick, der Fächer, den sie über die Schulter hielt, tat sich auseinander, und die roten Federn streiften Harros Wange. „Puh" machte der Rittmeister, während Harros Nasenflügel vibrierten, als könnten sie nicht genug haben von dem eigentümlich berauschenden Duft, der dem Spiele des roten Gekräuselt entströmte. Einen Moment blieben die drei still und sähest Ellinor nach, als sie dahin schjritt. „Doch eine schöne, elegante Dame, unsere Rittmeisterin", begann Harro. „Dame parfümiert nicht so stark", knurrte Dörrenbach. Much Jutta schüttelte das Köpfchen: „Ist doch nur eine Petroleüms- tante." „Was?" fragte Dörrenbachs „Petroleumstante", wiederholte das junge Geschöpfchen arglos, wenn auch zugleich viel instinktiver, angeborener Hochjmut und eine instinktive, feine Kritik aus der Bemerkung sprach Der! Rittmeister lachte laut: „Petroleumstante! Famos! Da muß ich sie mir nochmal extra darauf angucken." Und er nahm die Mtfineisterin aufs Korn. Die Rittmeisterin war groß, sehr groß und mager. Ihre Glieder waren fein, aber leicht und beweglich. Ellinor hatte von Kindheit an Gymnastik getrieben und befleißiate sich noch täglich darin, um schlank und geschmeidig' zu' bleiben. So waren denn ihre Haltung, ihrs Bewegungen, wie sie eben neben bem, Gatten eine kleine Cour cntgegennahm auch tadellos. Die flammenden Augen, die nachtschwarzen Wimpern und Brauen, die leicht brünett getonte Haut liehen, ihr etwas Eigenartiges, sodaß Man sofort die Ausländerin in ihr erkannte. Das ttefschwarzie Haar war neueste Mode ü la gamin frisiert. Eine Agraffe von Rubinen und Perlen hielt den Schopf, der aus den ringt sich um ben Kopf türmenden stark tusnerten Wellen hervorschaute. Ein Tuff roter Federn hob sich darüber. Um den langen, schlanken Hals schlang sich ein breites Band von Rubinen und Perlen; ein reichM Gehäng fiel weit über die magere, doch gut gebaute Büste bis zu dem tiefest Ausschnitt des roten Samtkleides hinunter. Und das Spiel der roten Federn, das Funkeln der roten Steine, dat Schillern des roten Samts, der sich in einer meterlangest Schleppe über $ett Boden zog, webten in der Tat eine Ahmosphäre um die Gestalt der Rittmeisterin, die, wie ihr ganzes Wesen, ob es sich auch nur durch einest Hauch von den anderen hier schied, inmitten der befriedigt vornehmen Atmosphäre, dem vornehmen kühlweißen Licht der elektrischen Fla'rmnen ganz gut an das Petroleum' ihres Vaters Pankee erinnern konnte. „Famos, famos!" Dörrenbach freute sich aufs neue. „Was meinen Sie, Herr von Urau, wenn die Greditz bat bon mot Ihrer Frau Gemahlin gehört Hütte?" „Um Gottes- willen!" Harro erschrak. „Jutta, wie konntest Du lo kindlich 683 unvorsichtig sein?" brach er aus. „Herr Rittmeister, ich darf Sie wohl im Namen meiner Frau um strengste Diskretion bitten?" „Unbesorgt", lachte Dörrenbach!. „Immer diskret, sobald Damen im Spiel. Ist zjwar schade hier." Jöitte, Herr von Dörrenbach", bat nun auch Jutta, „ich hatte nicht bedacht, daß ich der Dame weh tun könnte." Harro sah seine junge Frau an, dann den Rittmeister, als wollte er sagen: Ist sie nicht entzückend gerade in ihrer Kindlichkeit und Güte? Der Rittmeister blickte drein, als ob er das ganz selbstjverständlich sande. „Unbesorgt, meine Gnädigste", versicherte er noch einmal. „Und da wir nun ein Geheimnis zusammen haben, müssen wir doch auch gute Freunde werden." Treuherzig bot er ihr seine Rechne. „Aber gern!" Jütta legte ihre Hand hinein. Er lächelte über das kleine, feine Händchen, das sich aus der seinen ausnahm wie eine Blume auf einem Teller. „Nr. 51/2 und Nr. 9." Er deutete darauf. „Wer das schadet nichts. Wenn es nur sonst stimmt." Much! Jütta nickte. Ihr war so seltsam wohl zu Sinn, als habe sie zu ihrem g'ogen Glück nun auch noch einen treuen Freund bekornmen. Pater irrt Kotillon brachte Frau von Urau dem Rittmeister den schönsten Orden, welcher Scherz ntit dem sich bereits als bequemen Junggesellen auffpielenden Dörrenbach unter allgemeiner Herterkeit ausgenommen ward. Der Rittmeister revanchierte sich indem er seines Regi- nieuts jüngster Frau dre schönste Bonbonniere aus dem Schatze der für die Damen bestimmten Geschenke überreichte. Mus diese Weise kam er denn noch wirklich wie er gewollt, und zwar mehrmals zum Tanzen, indem die junge Mädchenwelt, sich ein Beispiel an Jutta nehmend, sehr liebenswürdig gegen den Rittmeister wurde, was er —> Noblesse oblige — erwidern müßch i Auch der Fähnrich stürzte sich in die Reihen, indem er sich ermannte, der Fran seines Eskadronchefs einen extra hierfür von Schmidt in Erfurt verschriebenen Strauß Orchideen zu überreichen!. Harro und Jutta aber kamen mit dem nicht zu unterschätzenden Bewußtsein nach Hause, daß sie eine „brillante EntrSe" gemacht hatten. Sie waren noch glücklicher, liebten sich womöglich noch mehr, über .alles. (Fortsetzung folgt.) Plaudereien aus der Kaiserstadt. (Nachdruck verboten.) Von der „Großen Berliner". — Die modernsten unserer Verkehrsmittel. — Aus der Sänftenzeit. Unter der „Großen Berliner" möchte sich mancher liebe Leser vielleicht jenes Glasbafsrn dorstellen, das ein Normalmensch nur mit zwei Händen zum Mund zu führen im stände ist, jenes henkellose Trinkgefäh, aus dem der im Aussterben begriffene Urberliner das ihn: köstlichste aller Getränke, das Berliner Weißbier schlürft. Um diesem Mißverständnisse vorzubeugen, bemerke ich, daß man hierzulande unter der „Großen Berliner" niemals etwas anderes als die Straßeneisenbahngesellschüst versteht, die mit ihren Schienennetzen ixb> Verkehrsleben Berlins und seiner Vororte beherrscht. Denn die paar Linien, die der Magistrat in eigener Verwaltung hat, haben nur geringfügige Bedeutung und sind als Konkurrenz ohne jeden Einfluß, wenn die Direktion der „Großen Berliner" irgend welche Maßregeln trifft, die dem Publikum nicht zusagen. Und dergleichen Maßregeln sind nicht gerade selten. Bald sind es Linienänderungen, bald Fahrplan- kürzungen. Alle Augenblicke ist irgend ettoas los. Und es gibt in Berlin kaunr ein Institut, das sich dauernd einer so großen Mißliebigkeit erfreut, als die Direktion der „Großen Berliner". Deutlich genug hat sie es damals erfahren, als ihre Beamten der ungenügenden Besoldungsverhältnisse wegen streikten. Die Sympatien des Publikums waren in auffallendem Maße auf Seiten der Fahrer und Schaffner, und die wenigen in Betrieb gebliebenen Wagen fuhren oft leer. Aber man darf dieser Direktion nachrühmen, daß sie um die Gunst der Massen nicht buhlt; daß ihr am Beifall weniger Edeln viel mehr gelegen ist. Diese wenigen Mein fütb nämlich ihre Aktionäre, die mit schmunzelndem Behagen alljährlich die fette Dividende einstreichen. Offenbar schwebte diese Dividende in der grauenerregenden Gefahr ihre löbliche Tendenz nach oben einzubüßen. Tie Direktion fah sich daher schleunigst nach einem. Aufbesserungsmittel nm, das es in der Erhöhung der Abonnements auch alsbald gefunden zu haben glaubte. Nun kanik man just nickst behaupten, daß die Straßenbahnabonnements allzubillig sind. Wer auf alle Linien abonniert, hat beinahe eine Mark pro Tag aufzuwenden; und auch die Beträge für einen geringen Teil der Linien sind um ein bedeutendes höher, als die Abonnements der Stadt- und Ringbahn. Aber die Mathematiker der „Großen Berliner" haben trotz alledem ihre Berechnungen anaestelü. die Direktion bat verfügt und der Abonnent muß bezahlen. Ganz so glatt, wie man sich das gedacht hat, geht die Geschichte indessen diesmal nicht . Am Geldbeutel ist man auch hier sehr empfindlich,, obgleich die Mark auf dem Pflaster Berlins noch lange nicht soviel gilt, wie 50 Pfennig in Stallupönen oder Treuenbrietzen. Und so werden vom 1. Oktober ab eine große Menge der bisherigen Abonnenten streiken. Protestversammlungen in allen Stadtteilen haben Stimmung gemacht und die Parole ausgegeben, die „Große Berliner" nach Möglichkeit zu meiden und sich den Omnibussen usw. anzuvertrauen. Nicht unmöglich, daß das Quecksilber im Tividenden-Barometer nun erst recht nach unten geht, wenn die Direktion in dieser Frage nicht nachgibt. Ten Droschkenkutschern ist dieser Krieg sehr willkommen. Die „Große Berliner" ist ihre erklärte Feindin, die ihnen die besten Fahrgäste wegschnappt. Ist doch seinerzeit sogar unser Kronprinz in Potsdam mit der Straßenbahn gefahren! Für ihre Kollegen auf dem Bock der Automobildroschken haben sie, nebenbei bemerkt, auch nicht gerade Schmeichelnamen. Tenn diese weitaus schnelleren Vehikel bürgern sich, zumal für Nachtfahrten, immer mehr ein. Es fährt sich auf den asphaltierten Straßen ausgezeichnet darin, wenn die Möglichkeiten des Zusammeustoßens nicht vorhanden sind, wie das in den späten Nachtstnn.dcn ja der Fall ift Man kommt dann mindestens in der Hälfte der § eit ans, Ziel. Auch die zweirädrigen Hansomdroschken, vom erliner ironisch „Promenadenschunkeln" genannt, erfreuen sich besonders in der Tiergartengegend jetzt lebhafteren Zuspruchs. Wenn übrigens die schöne Polizeiverordnung aus den Zeiten des „alten Fritz" noch Giltigkeit hätte, würde es manchem unserer ungeduldigen Rosselenker, die von den Fußgängern nur sehr ungern Notiz nehmen, sehr übel ergehen. Ter damalige Gouverneur von Berlin,. General von Ramin, hatte nämlich noch ein Hexz fiir Leute, die sich per pedes apostoloram im Weich- bilde der Metropole bewegteu. Jeder Kutscher, der zu schnell fuhr, und dadurch ev. Unglück anrichten konnte, wurde ohne Rücksicht auf seinen Passagier angehalteu, vom Bock herunter nach der Wache gebracht und dort mit 25 kräftigen Stockschlägen daran erinnert, daß Fußgänger doch schließlich auch Menschen sind. Noch um hundertfünfzig Jahre früher brauchte man in Berlin überhaupt keinen Kutscher, wenn man die Straßen der Stadt nicht zu Fuß durchwandern wollte. Man bediente sich nämlich, wie heute noch in Japan, der Sänften. Tie aus Frankreich vertriebenen und unter dem großen Kurfürsten in Berlin ansässig gewordenen Hugenotten hatten diese Art der Beförderung ans Frankreich mit herübergebracht. Auf dem Werderfchen Markt und am Schloßplatz beim Berliner Rat- Hause standen etwa 12, späterhin sogar 24 numerierte Sänften mit der doppelten Anzahl von Trägern, die sich zunächst aus den ärmeren Elementen der Refugie's rekrutierten. Eine Sänfte kostete fiir eine Stunde 4, für einen ganzen Tag 20 Groschen. Und sicherlich nicht ohne Würde kletterte der Berliner jener Tage in die kleine schon gepolsterte Kabine um sich seine seidenen Strümpfe und blanken Schnallenschuhe auf dem von Kultur nock unbeleckten Pflaster der Königlich Preußischen Haupt- und Residenzstadt nicht zu- beschmutzen. Tamals lag auch noch der Nachbar mit der Zipfelmütze im Fenster und Hühner, Gänse und Schweinchen liefen vergnügt aus den Straßen herum. Wenn einer jener Porte-Chaisengäste heute aus seiner Gruft heraussteigen könnte und sich den Trubel der Tausende von Droschken, Omnibussen und Straßenbahnwagen ansähe, die Stadtbahn donnern hörte und die Hochbahn vorüberflitzen sähe — ich glaube, er würde sich sehr, sehr ängstlich nach einer der zwölf Sänften umsehn, um sich eiligst aus dieser offenbar verrückt gelvvrdeucu Welt zu retten. A. 8L Wie soll man schläfert? Im Hochsommer hört man oft die Frage: Soll man bei offenen oder bei geschloffenen Fenstern schlafen? In diesem Jahre, in dem wir unter den Qualen der Hitze so sehr zu leiden hatten, wie lange nickt, ist die Frage besonders aktuell, und so hat der Pariser „Matin" verschiedene medizinische Berühmtheiten gefragt, wie sie darüber denken. Professor Debove, der Präsident des Comite d'Hygiene nnd der Doyen der Pariser medizinischen Fakultät, erklärte sich als ein unbedingter^ Anhänger des Offenhaltens der Fenster. Sie sollen in den Schlafzimmern auch im Winter geöffnet bleiben; Erkältungen sind nicht zu befürchten, es wäre denn, daß der Schlafende sich Zugluft aussetzt. Professor Brouardel ist derselben Meinung, nur bemerkt er, daß man sich davor hüten müsse, daß die eindringende friste Lust direkt auf den Schlafenden gelange. Dann Müsse man auch die Gewähr haben, daß wirklich gute Lust ins Schlafzimmer bringe; das Fenster, das geöffnet jverden soll, dürfe also nicot in einem engen Hof oder in eine schmale Gasse münden. . Im Winter sind einige Vorsichtsmaßregeln anzuwenden, wenn man das Fenster geöffnet haben will, vor allem muß der Schlafende warm eingehüllt fein. Professor Dieulafoy meinte: Man muß sich planmäßig daran gewöhnen, bei offenem Fenster zu schlafen. In der warmen Jahreszeit ist damit zu beginnen, und wer einmal den Anfang gemacht hat, wird überhaupt nicht mehr bei gefchlossenem Fenster schlafen wollen, so trefflich wird er stets die Nächte verbracht 584 haben. Berthelet erklärte sich für nicht zuständig, über die Frage ein fachmännisches Urteil abzugeben. „Alles, was ich Ihnen sagen kann", sagt er, „ist, daß ich im Sommer das Fenster offenhalte. im Winter es aber schließe. Ich beanspruche aber keineswegs, daß man mein Beispiel yachahmen soll, denn ich glaube selbst, daß es für viele — speziell für junge und kräftige Personen — nur von Vorteil sein wird, wenn sie auch im Winter bei offenem Fenster schlafen. Man könnte vielleicht durch das Herablassen der Rouleaux oder durch das Zuziehen der Vorhänge das unmittelbare Eintreten der ftischen Luft in das Zimmer zu verhüten. Mer wie gesagt — das alles ist meine reine persönliche Meinung, nichts anderes." Doktor Bordas, der gleichfalls für das Offenhalten der Fenster, doch unter gewissen Kautelen, ist, wies darauf hin, daß schon mehrere Erfindungen gemacht worden sind, die es auch den für jeden Luftzug empfindlichen Personen gestatten, bei offenem Fenster zu schlafen. So werden in vielen französischen Kasernen zwischen die offenen Fenster parallele Scheiben ein- gesügt, zwischen welchen die Luft in das Zimmer dringt. Doktor Talamon meinte: „Ich gebe ohne Zögern zu, daß es besser ist, in einem Zimmer mit geöffneten, als mit geschlossenen Fenstern zu schlafen. .Allein es ist nicht notwendig, daß gerade die Fenster des Schlafzimmers geöffnet seien; das direkte Eindringen kalter Nachtluft auf den Schläfer kann mancherlei Gefahren für ihn im Gefolge haben, und ich glaube daher, daß es stets kor» zuziehen ist, wenn die Fenster des Nebenzimmers osfenbleiben, so daß die frische Luft erst aus diesem Raume durch eine geöffnete Tür in das Schlafzimmer bringt." Professor Blanchard antwortete auf die an ihn gerichtete Frage damit, daß er erklärte, er selbst schlafe Sommer und Winter bei offenem Fenster; er empfehle dies auch allen seinen Patienten, denn frische Luft sei das beste Heilmittel. „Und die Lungenkranken?" fragte der Interviewer. „Auch diesen rate ich das Schlafen bei offenen! Fenster an", entgegnete Doktor Blanchard, „denn auch sie benötigen frische Luft wie alle andern; nur dem direkten Eindringen der kalten Luft auf das Nachtlager muß vorgebeugt werden." Vermischtes. * Sterben d i e Blonden aus? Aus Amerika, von wo aus ja schon so viele unkontrollierbare Nachrichten zu uns den Weg gesunden haben, kommt eine merkwürdige Mitteilung, die, wie gesagt, als amerikanische nur mit größter Vorsicht anf- zunehmen ist, die aber andererseits gerade bei uns in Deutschland interessieren dürfte. Ein amerikanischer Anthropologe, der Professor Mason aus Newyork, will nämlich auf Grund langjähriger und eingehender Studien erforscht haben, daß die blonden Personen, „der blonde Traum der Liebenden", int Aussterbeu begriffen sind. Der Professor fügt aber gleichzeitig als Trost hinzu, daß der letzte blonde Mensch dieser Erde erst in 2—300 Jahren verschwunden sein wird. Andererseits weist der Amerikaner darauf hin, daß das Aussterbcn.der blonden Menschen für die gesamte Menschheit nur von Vorteil 'fein könnte. Tenn die Blonden wären im allgemeinen viel schwächlicher pnd gegenüber Krankheiten und Witterungseinflüssen viel weniger widerstandsfähig als die Schwarzen. Auch diese letztere Behauptung läßt sich gewiß mit Recht bestreiten. Tie blonden Germanen haben genug Proben von Körperkraft und Widerstandsfähigkeit gegeben und beweisen auch heute noch, daß sie ebenso leistungsfähig sind, wie die Brünetten. * „Eine Frau zu verkaufen". In einer in Belfast (Irland) erscheinenden Tageszeitung annonciert ein Ehemann seine , bessere (?) Hälfte" zum Verkauf. Jit dem Inserat heißt cs: „Mein Wochettlohn beträgt 30 Mark, wovon meine Frau 28 Mark für sich begehrt. Ich habe mich mit 2 Mark zurecht- zufinden, und muß davon, daß ich bei meiner Rückkehr von der Arbeit die Haustür oft verschlossen finde und meine Frau auf einem Spaziergange sich befindet, meine Ausgaben für eine Tasse Tee und ein Butterbrot bestreiten. .Ich bin vier Jahre verheiratet und habe seitdem 28 Pfund abgenommen. Meine Fran ist kräftig und hübsch — das ist aber auch alles, «ie kann weder waschen noch einen Knopf annähen, noch 'einen Strumpf stricken. Sie lagt, ich hätte mir eine Schneiderin heiraten sollen. Wenn ich des Morgens mein Haus verlasse, fühle ich mich glücklich, der Zunge meiner Frau entronnen zu sein und die frische Luft zu atmen. Komme ich nach Hause (und finde ich meine Frau gelegentlich einmal daheim), so muß ich ein stundenlanges Geschwätz anhören über ihre Zerwürfnisse mit der Nachbarin. Diese sagt mir, meine Frau sei die fürchterlichste, zungeitgetvaudteste Person, der sie je begegnet sei. Als ob ich das nicht selbst wüßte?! Nun, zum Verkauf, will jemand meine Frau kaufen? Tie Unterschrift, die mich von ihr befreit, ist alles, ivas id), verlange. Vielleicht interessiert es den künftigen Lebensgefährten meiner Gattin, daß ich dieses faule, verschwenderische menschliche Wesen vor etwa 4y2 Jahren auf einen Tanzboden in einer kleinen historischen Stadt in Ulster kennen lernte." * Dars man seine eigene Frau küssen? Ein Mädchen gegen ihren Willen zu küffsen, ist nach den Gesetzen aller zivilisierten Länder strafbar, aber in Amerika schickt man sich jetzt gar an, das Zuvielküssen der eigenen Gattin als ein Vergehen auszulegen. In Atlantic City, im Staate New Jersey find die Väter der Stadt seit einiger Zeit unerbittlich in der Bestrafung junger Liebes- oder Ehepaare, die sich,den Strand des beliebten Badeortes zum Flirten erwählen. Mehrere beim Küssen überraschte Paare wurden nacheinaitder zu einer Geldstrafe von 10 TMars verurteilt, und der Einspruch eines verheirateten Herrn wurde seitens des Bürgermeisters mit der Begründung abgewiesen, daß diese Tatsache (daß der Betreffende vermählt sei) das Vergehen nur verschlimmere. Verheiratete Leute sollten unverheirateten ein besseres Beispiel geben und nicht in der Oeffentlichkeit durch ihr Küssen Aergernis erregen. ' Die Japanerin a l s Ra u ch e r i n. Das Rauchen ist unter den japanischen Frauen allgemein. Tie Kaiserin besitzt in ihrer reichhaltigen Pfeifensammlung ein silbernes Exemplar mit einem 250 Millimeter langen Mundstück, aus dem sie mit Vorliebe zu rauchen pflegt. Tie Köpfe der japanischen Tabakpfeifen sind sehr klein, in der Tat reicht die Füllung nur für zwei oder drei Züge aus. Alsdann wird die Asche ausgeklopft und die Pfeife vor dem neuen Gebrauch gereinigt. Tas japanische Wort für Rauchen bedeutet so viel als: Tabak trinken. * Tie neueste Moderichtung für die Damen. Uns wird geschrieben: Von Amerika kommt eine neue Mode- narrheit, die darin besteht, Handschuhe mit einem an der Außenseite angebrachten kleinen Spiegel zu tragen. Dieser ermöglicht es der schönen Besitzerin, sich unauffällig bei einem Ausgange davon zu überzeugen, ob ihr Hut gerade sitzt, ob sich die Stiru- löckchen nicht losgelöst haben u. dgl. Der Spiegel befindet sich an der unteren Fläche der linken Hand, so daß daS Geheimnis beim Händeschütteln nicht verraten werden kann. Abeudwolke. lieber buchwaldgrünem Tale Hängt int Abendglanz die Wolke. Ihres Reiches breite Wölbung Ist belebt von zartem Volke. Von der Grate Silberspitzen Zn der Gründe Sammetbläue Schlingen nackte Kindlein ihren Ringelreihen stets aufs neue. Kindlein sind es, abberufen, Kaum vernahm ihr Ohr das Werde. Heute läßt Gottvater alle Schämt im Abendlicht die Erde. Schwimmt ein fern und süß Getöne Um die hohen Wolkenwände. Abseits sitzt das Allerkleinste, Patscht sich in die rosigen Hände. Weh! Ta sank die Purpurscheibe Plötzlich; jedwed Ding erbleichte; lind ein Schauer strich zu Tale, Klagend wie von einer Beichte. Preisrätsel.*) Nachdruck verboten. -- A E E E G I I M N 0 ____________ R R S S W Die Buchstaben sind in die Felder des Dreiecks derart einzu» tragen, daß die drei Außenseiten, wie auch die drei wagerechten Mittelreihen Wörter von folgender Bedeutung bilden: 1. Märchenfigur. 2. Blumen. 3. Männlicher Vorname. 4. Gestalt der griechischen Sage. 5. Bekannter Badeort. 6. Erzählung. * Lösungen sind mit Aufschrift «.Preisrätsel-Lösung* versehen innerhalb acht Tagen an die Nedaktion der »Gießener Familienblätter" einznsenden. Auflösung des Sprichwort-Scherz-Rätsels in vor. Nr.: Wenn man die Buchstaben von hinten nach vorn liest. DaS Sprichwort lautet: Verstand und Wissen laß niemals vermissen. Redaktion: A naust Woelr. — Rotationsdruck und Verlaa der Brüh l'schen UniversttätS-Buch» und Stentdxm^-'-u 01 Qzt"-Ae