MtttwoA den 7. Oktober 'M (Nachdruck verboten.) Iss WemWeil m her Bretag«. Von B. W. Howard. (Fortsetzung.) In dem ärmlichen Zimmer der Jnselkapelle saß Thh- mert allein; vor ihm lag sein offener Virgil, aber er lauschte nicht auf die goldenen Klänge der Vorzeit. Die Wogen brachen sich mit dumpfem Ton, und die Winde schienen ein Lied von bangem Weh zu singen. Es trieb den jungen Priester hinaus in die Nacht, fast mechanisch betrat er den traurigen kleinen Friedhof. Trotz der Dunkelheit vermied sein Fuß sorgfältig, die Hügel zu berühren, uno int Herzen sprach er ein Gebet für einen jeden der toten Seeleute, die darunter ruhten. Sie waren doch eine Art von Gesellschaft, denn Thymert fühlte sich unendlich einsam und von trüben Ahnungen bedrückt. Selbst der Knabe Erec war heute nacht nicht bei ihm und gab ihm nicht durch seine tiefen, gesunden Atemzüge das beglückende Gefühl, sich einem menschlichen Wesen nahe zu wissen. Nein, heute nacht war er ganz allein mit den stillen Schläfern. In der Ferne über Penfret hingen s-o dichte schwarze Wolken, daß er das Licht von Plouvenec nicht sehen konnte. So mußte er in dieser trostlosen Nacht sogar den freundlichen Gruß entbehren, den sonst die beiden Leuchttürme mit einander zu wechseln pflegten, und der das Bindeglied bildete zwischen dem öden Eiland und der sicheren Küste. Er wandte sich nach der offenen See; der Nachtwind wehte ihm das lange, schwarze Haar aus der Stirn; er kreuzte die Arme über der Brust und stand regungslos da. Der Trauer und Unruhe, der Sehnsucht und dem Geheimnis des unergründlichen Ozeans, glich das Wallen und Wogen seines unergründlichen jungen Menschenherzens. 1.2. Kapitel. Das erste, worauf Hamors Blick fiel, als er sich am nächsten Morgen um acht Uhr bei Regenwetter in sein Atelier begab, war Nannic Rodellec, der auf einem nassen Wagenrad mit beiden Armen lag, den Kopf darauf gestützt, sodaß er wie eine Kärrikatur des kleineren Engels auf der Rafaelschen Sixtina aussah. Der Knabe nickte dem Maler ernsthaft zu und folgte ihm in das Studio. Hamor selbst war heute sehr schweigsamer Stimmung, und als wenige Augenblicke später auch Jeanne schüchtern eintrat, vertiefte er sich vollständig in seine Arbeit. Nannic hatte zwischen allerlei Kisten einen bequemen Platz gefunden, aus dem er in seiner Lieblingsstellung schweigend verharrte, nur mit den Augen unablässig jeder Bewegung des Malers folgend oder gedankenvoll vor sich hinbrütend, als sei er der Schutzgeist dieses Ortes und lasse Vergangenes und Zukünftiges vor seinem inneren Blick vorüberziehen. Hamors Gesicht sah an diesem Morgen auch ernster und älter aus als gtz» wohnlich. Er arbeitete emsig und mit gerunzelter Stirn. Am Morgen war er überhaupt selten so heiter wie am Abend; dre Außenwelt mußte schon starke Ansprüche an ihn erheben, wenn er vor zehn Uhr aus seinem ungeselligen, wortkargen Wesen heraustreten sollte. Das sonnige Lächeln war bis auf weiteres verschwunden, und wie er so dasaß und mit dem Pinsel hantierte, lag ein harter Zug um seinen entschlossenen Mund. Weder sein gutartiges kleines Modell, noch der blasse KNabe, dessen Gegenwart er vollständig vergessen zu haben schien, störten ihn im mindesten- Ter kleine, bucklige Philosoph hatte hier reichlichen Stoff zum Nachdenken gefunden. Was konnte nur Monsieur Humor veranlassen, ein Bild von Jeanne RoNan zu malen, noch dazn in ihren Alltagskleidern? — Warum blickte er so grimmig drein und so ernsthaft, wie nie zuvor? — Auch sonst gab es im Atelier allerhand, was Nunnics Neugier reizte; er hütete sich aber wohl, irgend eine Frage laut werden zu lassen und hoffte, daß ihm sein Mutterwitz nach und nach alles klar machen würde. Schon um seinen behaglichen Beobachterposten behalten zu dürfen, wollte er sich still verhalten. Nach einer Stunde erhob sich Hamvr, dabei seinen Feld- stuhl umstoßend, zündete sich eine Zigarre an und maß sein Werk mit kritischen Blicken. „Die ganze Geschichte muß mit dem Kartoffelwischer bearbeitet und ausgekratzt werden", sprach er mißmutig zu sich selbst. Als er Nannics ansichtig wurde, heiterte sich jedoch seine Miene merklich auf und lächelnd fragte er: „Nun, Nannic, wie geht'st fühlst Du Dich behaglich macht es Dir Spaß, hier zuzusehen? Es ist doch wohl langweilig, so still zu sitzen; Du siehst aus, als ob Du auf den Kisten angewachsen wärst!" „Ich denke nachh versetzte das Kind gravitätisch „Nun gut, so denke nach", entgegnete Hamor freundlich aber kurz; „wenn Tu etwas willst, so sag' mir's nur — Kopf in die Höhe, Jeanne, posez!" „Sie kommt," verkündete die Stimme des regungslosen Knaben nach einer Pause. „Wer kommt? Guenn?" rief Hamor sich hastig um- wendendi Nannic rührte sich nicht aus seiner Stellung, sondern deutete nur mit der langen, knochigen Hand nach dem Hof hin. Hamor sah nacy der angegebenen Richtung, konnte aber in dem dichten Nebelgertesel nur die Wagen, den wohlbekannten Zaun und die umliegenden Gebäude erkennen. Kopfschüttelnd betrachtete er Nannic und nahm dann seine Arbeit wieder auf. Unterdessen war Guenn wirklich, wie von unsichtbaren Mächten getrieben, bis unter den großen Torbogen der Einfahrt gelangt. Der Regen fiel ohne Unterlaß auf das litt- regelmäßige Pflaster, auf die Fliederbüsche vor, dem ein* amen grauen Hause mit den grünen Fensterläden, auf )ie rot und gelb angestrichene Postkutsche, die hier Rast hielt, und auf das lange, niedrige Dach. Über der Stell- 594 ,Sie die Katze' sie die Wange, aber ihr Widerstand ward dadurch nur gesteigert. „Thymert könnte mir helfen", dachte sie bei iich^ jetzt zum ersten Male gedachte sie des treuen Freundes. Guenn war stets bestrebt gewesen, die Roheiten ihres macherwerkstätt. Eine Katze kam langsam die Treppe herunter. Guenn lockte sie schmeichelnd zu sich heran, um sie liebkosen au können, aber die Katze wandte sich gleichgiltig ab und ging langsam, wie sie gekommen, wieder die Treppe hinauf. Wenn Guenn in den Regen hinausblickte, konnte sie gerade die drei Fenster im Speicher mit den staubigen, zerbrochenen Scheiben sehen, — jedoch nichts von ihrem Nannte, von Jeanne oder Monsieur Hamor entdecken. Sie wagte sich nicht weiter hinaus, um nicht bemerkt zu werden. In der Nähe befand sich auch Morots Packhaus; auf einem dazu gehörigen Bodenraum saßen vier Mädchen mrt dem Ausbessern der Netze beschäftigt. Es waren arme, stille Geschöpfe, durch Siechtum zu ihrer sitzenden Tätigkeit gezwungen; Guenn trat jetzt unter sie wie ein Wirbelwind. :, vor aller Welt zu ver- aläubische Furcht vor Hamors „ über ihre Zurückhaltung da- ach an Thymert wenden — Thymert allein ...Herr und sie in Schutz nehmen; sie hatte ja ,it ihm zu kommen, sobald sie in Not und Heute zum ersten Male fühlte sie sich hilflos "und mit diesem ihr so neuen Gefühl verband sich ein freundliches Gedenken an den jungen Priester, von denk sie wußte, daß er treu zu ihr stehen würde in dem' Kampf gegen die Fremden und ihre ausländischen Sitten, gegen ihr Lächeln, ihre einschmeichelnden Stimmen, die sie so, haßte, weil sie ihr immer int Ohre klangen. Aufatmend warf sie den Kopf zurück, summte ihr übermütiges Liedchen von des Lebens Bitternis und wandte sich zum Gehen. Sie fühlte, sie war wieder die alte Guench lustig, sorglos und unbekümmert. Sie wollte hinab an den Strand und nach einem Schiffer ausschauen, der sie mit hinüber nach den Lannions nehmen könne. — Jedermann weiß, daß die Gänse einst durch ihr Geschnatter Rom vor dem Untergang bewahrt haben — aber wer ermißt das Unglück und den Jammer, der seit der Zeit jener kapitolinischen Gänse dnrch Plappern und Schnattern gezwungen, ___.... _____ ,v>v. vvtv ^^VV11UU1U. Tas Gespräch, das bis dahin lebhaft genug gewesen war, geriet bald ins Stocken. Guenn war hier nicht am Platze, das fühlte sie selbst. Sie ärgerte sich über die fleißigen, gesetzten Mädchen, die gar nichts jugendlich Frisches hatten und von ihrer Anwesenheit wenig erbaut erschienen. flnb gerade so dumm und langweilig wke Liv , dachte sie bei sich, und wieder überschlich sie die geheime Enttäuschung, die sie vorhin bei dem ablehnenden Benehmen der kleinen Mietze empfunden. „Vermutlich wäre es bei den Nonnen in Quimper ähnlich zugegangen", meinte sie im Stillen und sagte dann laut zu den Mädchen gewandt: „Es ist nicht sehr unterhaltend bei euch, das muß ich sagen, ich gehe lieber, lebt Wohl!" Mer als sie dann wieder draußen auf der Landstraße war, fand sie auch nicht die gewünschte Zerstreuung. Ihre Gedanken wanderten unablässig nach dem Atelier hinüber. Was wohl Nannic dort oben tun mochte? Es mußte ihm Wohl gefallen, sonst wäre er sicher nicht geblieben. Wenn sie sich nur unbemerkt hätte hinaufschleichen und einmal hineingucken können I Es schien ihr so seltsam, sich Nannic bei einem Fremden zu denken. Jeanne war natürlich auch oben, und Monsieur Hamor saß da, hielt den Pinsel mit den langen, Weißen Fingern, malte und lächelte daber wie immer. inesgenossen. Guenn war blaß geworden bei dem unerwarteten Befehl. So lange sie denken konnte hatte sie sich ihrem Vater noch nie mit einer Bitte genaht. Heut aber bat sie ihn, wie ein anderes Kind einen besseren Vater gebeten hätte. „Vater", sagte sie leise — sie nannte ihn sonst nie bei diesem Namen — zwinge mich nicht dazu!" „Du bist eine Närrin!" brauste Rodellec auf. .... „Ich habe noch nie etwas von Dir verlangt", fuhr sie ich^und doch ungestüm fort, „gewahre mir das e t n e schicke mich nicht zu ihm, nur zu dem nicht! Ich will ja sonst überall Yingehen, will jedem von ihnen sitzen, nur nicht zu ihm, nicht zu ihm, Vater!" Des Mädchens Stimme bebte vor verhaltener Leidenschaft; in dem einen Worte „Vater' lag das ganze heiße Flehen ihrer Seele. „Du gehst zu Hamor, und sonst zu keinem^, beharrte I Rodellec in finsterm Trotze. „Wenn Du binnen drei Tagen nicht bei ihm bist, bringe ich Dich selbst hin." Jetzt war des Mädchens heißes Blut nicht mehr zu bezwingen: „Und wenn ich nun nicht will!" ries sie mit zorn- sprühenden Augen. Ein Faustschlag, der Guenn einen Augenblick betäubt zu Boden streckte, ivar die Antwort. Verwirrt raffte sie sich ! auf und badete die schmerzende Schläfe in kaltem Wasser. Rodellec verließ fluchend das Haus, und Nannic, der bisher ein stummer Zuschauer der häuslichen Szene gewesen toar,: näherte sich der Schwester. „Ich gehe jetzt auch", sagte er, „und Du wirst später nachkommen — später — Als Guenn allein war, ging sie zunächst daran, die kleine Hauswirtschaft in Ordnung zu bringen so gut sie es verstand. Dann begab sie sich ins Dorf hinab, wo sie zweck- und ziellos umherwanderte. Noch immer lag der seltsame Druck auf ihrem Herzen und dabei zog es sie wie mit unsichtbaren Fäden näher und näher nach dem Orte, ivo sie ihren Nannic bei dem lächelnden Fremden wußte. Deutlich sah sie Hamors Gesicht vor sich wie am vergangenen Abend, den stolzen Kopf vom hellsten Licht über- gossen, den freundlichen Ausdruck seiner Mienen, wenn er mit der Hand die Zigarette haltend, zu den Knaben sprach — alles das stand vor ihrem geistigen Auge und verfolgte sie, wohin sie auch an diesem trostlosen Morgen die Schritte lenken mochte. „Warum bist Du so zornig^ Guenn?" Das Mädchen begann zu zittern, wenn sie an seine Stimme! dachte. Sie hatte alles versucht, den Klang aus ihrem Ohv zu verbannen, aber umsonst: immer größer wurde die Sehnsucht und die Rastlosigkeit ihres Herzens, und so sand sie sich bereits zum drittenmal unter dem Bvgentor, mit heißem Verlangen nach den Fenstern des Studios ent- porstarrend. Nannic erwartete sie dort oben, das wußte sie. Wenn sie nun hinaufginge — natürlich nicht um zu sitzen — nur um sich einmal dort umzusehen — ? Bet dem Gedanken geriet sie in die heftigste Aufregung; ihr Blut schien schneller zu kreisen, ihre unbezähmbare Abneigung gegen Hamor brach noch einmal wild hervor. Wie hatte er gestern abend gelächelt! Er lächelte! ja immer. Seit jenem ersten Wend von der Bucht, wo sie anfing, ihn zu hassen, weil er ein Fremder war und sitz angestaunt hatte, konnte sie jenes Lächeln nicht mehr loswerden — es verfolgte sie in ihren Gedanken des Tages, in ihren Träumen bei Nacht. <5ie haßte ihn noch immer! Jawohl, sie haßte ihn. Schon deshalb, weil seine Stimmtz so weich und einschmeichelnd llang, wie die eines Engels^ wenn er sie „Guenn" nannte. Wie trotzig war sie ihnt gegenüber getreten, wie hatte sie mit den Mädchen unten am! Fluß gelacht und gespottet! Ganz Plouvenec hatte es gehört, daß sie, Guenn Rodellec, niemals Modell stehen würde, und wenn die ganze Welt sie darum bäte! Konnttz sie da ihren Stolz opfern und zu ihm gehen, iuie die andern? Nein, niemals! Aber der Vater? Noch schmerzte Die arme, kleine Guenn! Da stand sie nun unter dem steinernen Torbogen und fühlte sich grenzenlos verlassen und allein in Nässe und Kälte. Es hinderte sie freilich nichts das Tor zu öffnen, über den Hof und die Treppe hinauf nach dem Studio zu gehen; nein, es hinderte sie nichts, gar nichts, nur — ja, was denn eigentlich? Sie wußte es selbst nicht zu sagen. Ungewöhnt, sich von ihren Empfindungen Rechenschaft abzulegen, wußte sie deutlich nur das eine, daß es nicht in ihrer Macht stehe, Nannic zu erreichen, wenn sie nicht zugleich alle ihre Vorsätze, ihre trotzig behauptete Meinung, ihre"ganze stolze Sprödigkeit aufgeben wollte. Gestern abend, als man sie noch spät gerufen hatte, um ihren Vater aus dem Wirtshaus hermzufuhren, tote das sehr häufig geschah — andere Mnge Mädchen wußten es auch nicht besser — und sie die unstchern Schritte des Wankenden auf dem längen Heimweg stützte, hatte sie aus seinen verworrenen Reden nur die immer wiederkehrenden Worte herausgehört: „Sechzig ^?ken- sechzig Franken!" — Heute, am frühen borgen, hatte, ihr der Vater den Sinn dieser Worte llar gemacht und ihr anbefohlen, sich ohne Säumen nach Hamors Atelier I Vaters, so gut es gehen wollte, ur™ llch tljttt für sechzig Franken monatlich ! bergen. Aber ihre wilde, abergläv als Modell zu vermieten. Die elterliche Autorität war in | Einfluß trug jetzt den Sieg Übe Plouvenec noch unumschränkt. Selbst wenn der Vater als von; sie wollte sich, Trunkenbold und Wüstling bekannt war, galt sein Macht- würde sie verstehen spruch dem Kinde gegenüber so viel wie der eines silber- versprochen, zu ihn Haarigen, gottesfürchtigen Patriarchen unter seinen Stam- Bedrängnis sei. H 595 über die Welt gekommen ist? — Im selben Augenblick, als Guenn stolz und ftoh aus dem Torweg trat, suhlte sich die kleine Frau oben, die vom Fenster aus das junge Mädchen dreimal hatte kommen und gehen sehen, von Neugier hinuntergetrieben. „Was suchst Tu hier?" fragte sie nicht unfreundlich, aber doch mit jenem geringschätzigen Blick, wie ihn verblühte Frauen wohl auf frische, jugendliche Mädchen zu werfen pflegen. „Nichts", war Guenns kecke Antwort. „Wartest Du hier auf jemand? Bist Du vielleicht ein Modell?" Dieses Ausfragen erregte Guenns Aerger. „Nein", stieß sie heftig hervor. „Wenn Du gern eines werden möchtest — ich kenne Monsieur Hamor, er ist sehr liebenswürdig. Oft steht er hier unten und plaudert mit mir." Die kleine Fran blickte befriedigt umher. Guenn, die bei ihren Worten purpurn erglüht war, begann unruhig zu werden; sie hätte die geschwätzige, kleine Person zum Schweigen bringen mögen -- und doch trug sie Verlangen, mehr erfahren. „Ich könnte Dich mit hinaufnehmen", fuhr jene ahnungslos fort, „ich muß so wie so hinauf zu ihm, da ich morgen nach Quimper fahre und er etwas von mir Mstgebracht haben will. Wenn ich Dich hinaufbringe, malt er Dich vielleicht; Du brauchst Dich nicht zu fürchten, wenn ich mitgehe." " " (Fortsetzung folgt.) Bunte Erinnerungen aus einer diplomatischen Laufßaßrr. r, Andrew D. White, der gewesene amerikanische Bot- Master ni Berlrn, veröffentlicht im Newyorker „Century Magazme ferne reizenden Erinnerungen und erzählt u. a. folgendes: Meine Bekanntschaften in Berlin erstreckten sich bis in Krerse, rn denen meine diplomatischen Kollegen nur ge- kegentlrch verkehrten, hauptsächlich unter Professoren der Umversstat und anderen Zierden und Leuchten der Wissenschaft und Kunst. Rückwärts schauend kann ich an drei Generationen Berliner Professoren bewundernd und voll Sympathie zurückdenken: 1855-1856, da ich als Student in isq?111 iq™ e