Ssmstsg den 13. September. 1902. — Nr. 136. Ha BZZsUUa hsj ® UsMes Dramas wesentlich dem deutschen Geiste zu verdanken ist. Den Hebbel, Ludwig, Grillparzer, Anzengruber, ja noch einem Hauptmann und Sudermann gegenüber hat das Ausland mit Ausnahme Ibsens nichts gleichwertiges an die Seite zu stellen. Wesentlich erleichtert wird uns em Ueberblick über das gegenwärtige Theater durch ein eben erschienenes Jahrbuch, für das gesamte Bühnenwefen, das der Herausgeber Tr. F. Arnold Mayer „Deutsche Thalia" (Wien und Leipzig, W. Braumüller) betitelt. (Preis 12 Mk.) Gewähren wir dem Auslande höflich den Vortritt. In England liegen die Tinge traurig, wenngleich der Verfasser dieses Kapitels, der bekannte Kritiker William Archer, eine fortschreitende Besserung zu erkennen glaubt.. Die; Blütezeit des englischen Dramas fällt bekanntlich m das elisabethanische Zeitalter, nur galt das Theater Shakespeares 543 noct) nicht für eine vornehme Mldungsstätte. Die Wertschätzung der bislang verachteten Bühne kam erst in Frankreich unter dem vierzehnten Ludwig auf; sie hatte während des ganzen achtzehnten und ebenso im folgenden Jahrhundert die internationale Theaterherrschaft der Franzosen zur Folge. Erst in den achtziger Jahren zeigt England den .Versuch einer Wiedergeburt des nationalen Dramas. Mit Pinero, Jones, Philipps bringt es Talente auf, die litterarische Geltung besitzen, so wenig sie jenseit der Themse Anerkennung finden. Tas englische Theater ist in London zentralisiert. Für Erfolg oder Ablehnung ist die Hauptstadt ausschlaggebend. Tie Provinz besitzt kein einziges selbständiges Theater. Sie holt sich ihre Truppen aus der Hauptstadt. Ein Stück, das Erfolg hat, wird in mindestens hundert Aufführungen heruntergespielt. Eine Abwechslung im Repertoire kennt die englische Bühne nicht. Was rst die Folge? Eine grenzenlose Ueberschätzung des Schauspielers, der die betreffende Hauptrolle kreiert hat. Er wird ähnlich gefeiert wie der Jockey, der dem Pferde seines Herrn zum Siege verhilft. Somit wird der dramatische Dichter zum Sklaven des Schauspielers, für den er oute Rollen schreibt. Viel günstiger sieht es in Frankreich aus. Hier ist die Tradition der klassischen Zeit noch heute wirksam, wenngleich dre Produktion erheblich nachgelassen hat, und, wie der Berichterstatter Faquet selbst betont, mit der deutschen nicht verglichen werden kann. Hier hat sich die Schauspielkunst iniHau;e Molitzres, der Comedie Fran?aise, eine klassische ™ r e «errichtet. Sie hat em sehr reichhaltiges Repertoire. Außer den klassischen Autoren bis zu Viktor Hugo erscheinen aus dem Theaterzettel am häufigsten Augier, Dumas Fis, Sernbe, Metlhae, Halevy. Von jüngeren Dramatikern Richepln, Hervieu, Lavedan, Brieux. Ten bedeutenden Ber- tretern des ernsthaften Tramas, zu Venen unter ven Lebenden noch Capus, de Curel, Lemaitre und Rostand ge- horen, steht nur eine einzige zweite Pariser Bühne zur Verfügung: das „Theatre Sarah Bernhardt". Tas seit fuus Jahren bestehende „Theatre Antoine" nimmt im Theaterleben von Paris eine Sonderstellung ein. Es ist eine Art ständiger „Freier Bühne". Hier wurden nicht mir ine nationalen Talente aufgeführt, die sich abseits von der großen dramatischen Heerstraße hielten; Antoine hat die Pariser auch mit Tolstoi, Björnson, Ibsen, die ihnen freilich wenig liegen, sowie mit Hauptmann und Sudermann bekannt gemacht. Tie Provinztheater sind bekanntermaßen gänzlich von Paris abhängig. Weder Lyon noch Marseille, Bordeaux, Ruen haben Bühnen von Bedeutung. Besonders eigenartig ist der Zustand des italienischen Theaters. Italien stellt heute die größten mimischen Talente. Tie Düse, Zaeeoni, Rovelli. Es hat es aber bisher Nicht zur Errichtung einer ständigen Bühne bringen können. Vor zwei Jahren begründete Rovelli in Rom die „Casa Goldoni", ein Nationaltheater. „Der damals errichtete Bau", erzählt Braeeo, „prangt heute in einer der herrlichsten Straßen Roms, lieber den Eingang liest mau in goldenen Buchstaben: Teatro nazionale. Aber sehr oft lärmt oder eaneaniert drinnen die Operette, oder es produziert sich ein Kinematograph oder die Holdenschen Marionetten." Braeeo findet die Ursache dieser Zustände in dem geringen Jnter- ejs.e, das Staat und König dem Theater entgegenbringen. Wir glauben, daß der Grund vielmehr in dem Uebergewicht des Schauspielers und zugleich int Mangel an einem nationalen Repertoire zu suchen ist. Wo die Schauspieler herrschen, kommt es nicht zu einer ständigen Bühne. So sehen wir tn Italien zum Gegensatz zu den bisher betrachteten Landern eine völlige Dezentralisation. Es giebt kernen Mittelpunkt für das Theater. Tie Truppen halten fich in keiner Stadt länger als zwei Monate auf, die großen Künstler gehen ins Ausland. Vielleicht kann die Wiedergeburt des italienischen Tramas, das im europäischen Theaterhaushalt wieder eine Rolle spielt — Giaeosa, Ro- vetta, Braeeo, D'Anuunzio — hier eine Wandlung zum Besseren schaffen. Im österreichischen Theaterleben nähern wir uns bereits den heimatlichen Zuständen. Wien gilt noch heute ft" Theaterftadt Par exeellenee, und die ewig junge Kraft des Burgtheaters ist geeignet, ihm diese Stellung zu wahren. Indessen dürfen wir nicht verhehlen, daß hier der Personeu- kultus fortgesetzt schlimme Blüten treibt. Gerade Wien wird von Parteien zerrissen, die sich um das' Schlagwort „Für »der wider das Burgtheater" gruppieren. Es hat eine durchaus persönliche Sritit, die der gesunden litter arisch en Entwickelung sehr schädlich ist. Somit darf man sagen, daß rn litterarischer Hinsicht Berlin der Theaterftadt an der Tonau bereits den Rang abgelaufen hat. Der Wiener hat 5ln hvheres Theatermteresse als der Norddeutsche, er hat ■ hingegen sind anspruchsvoller, kritischer. Vielleicht m lern er anderen Stadt der Welt hat der Direktor einen so schweren Stand gegenüber dem Publi- kum. ^ndes unsere Kritik ist bis auf ganz verschwindende Ausnahmen rem sachlich. Ter Kritiker vermeidet alle persönlichen Beziehungen zum Theater und seinen Leitern Soweit sind wir von der unglückseligen Cliquenwirtschaft Wiens gottlob befreit geblieben. Natürlich sind auch unsere Theaterzustände keineswegs ideal. Einmal macht sich der Mangel an litterarisch werd voller Produktion bemerkbar, war doch die geistige Bilanz der letzten Saison geradezu kläglich; sodann ist eine gewisse Theatermüdigkeit eingetreten. Unsere Bühne braucht frische, unverbrauchte Kräfte, um die herrschende Stagnation zu beseitigen und das Theaterwesen wieder in Fluß zu bringen. Ten Direktoren fehlt es an Wagemut, sie wollen der hohen Kosten wegen nur absolut sichere Stücke herausbringen. Litterarische Experimente überlassen sie den „Freien Bühnen", die unter unglaublich schwierigen Verhältnissen an die Erfüllung ihres Programms gehen. Nun die gefährliche Konkurrenz des Ueberbrettls siegreich überstanden ist, darf man von allen Seiten ein erneutes Theaterinteresse erwarten. Jedenfalls hat unser kurzer Ueberblick gezeigt, daß gerade wir keine Ursache haben, mutlos in die Zukunft zu sehen. Noch immer fehlt es in theatralischen Tingen an einem gewissen, für die gesunde Entwickelung absolut notwendigen Selbstbewußtsein. Wir schielen zu sehr nach dem Auslände utid sind mit Wertriebener Höflichkeit geneigt, fremden Tramen und Darstellern, nur weil sie nicht Eigengewächs sind, den Vorrang zu lassen. Das ausländische Urteil über deutsches Drama und deutsche Schauspielkunst sollte uns eines Besseren belehren und auf die stärker« Pflege heimatlicher Kunst Hinweisen. Vermischtes. Die Dame mit der Maske, lieber einen Skandal- Prozeß, in dessen Verlaufe der künftige Herzog von Sag an eine Rolle spielt, wird aus Paris berichtet: Di, Geschichte hat vier Hauptpersonen, von denen drei reden die vierte aber stumm ist. Die drei Persönlichkeiten, welche reden, sind erstens eine der bekanntesten Damen der großen Welt und des Sports, Madame du Gast- Crespin; zweitens Maitre Barboux, einer der gesuchtesten Advokaten von Paris; Fräulein Marie Reil ar d, ein Modell. Die stumme Hauptperson ist ein Bild, das tn den achtziger Jahren viel Aufsehen erregte und zu, nicht minder vielen „Potius", aus deutsch „Klatschereien", Veranlassung gab als die gegenwärtige Affaire. Besagtes Bild stellte eine Dame in simpelster Toilette öon großer Körperschönheit vor; die Dame war nämlich mtt nichts bekleidet als mit einer venetianischen Spitzenmaske, die ihr Gesicht keusch verhüllte. Man wollte in der Dame, bte ihr Gesicht so diskret verhüllte, allerhand schöne Urbilder erkennen, und nach Lage der Sache war dieses Wiedererkennen für die davon betroffenen Schönheiten und ihre — Ehegatten mit großen Unzuträglichkeiten verknüpft. Es resultierten beim auch verschiebene Duells daraus, die dem Maler und dem Bilde rasch zur Berühmtheit verhalfen. Madame du Gast-Crespm ist in einen Prozeß mit ihrem Bruder verwickelt — einen Erbschaftsprozeß, in dem man sich Testamentsfälschung und Diebstahl von einigen Familien-Juwelen und Wertdoku- menten vorwirft. Maitre Barboux vertritt in diesem Prozeß den Bruder, und da es dem ehrenwerten Advokaten darauf ankam, dem Richter-Kollegium den Charakter seiner Gegnerin in möglichst schwarzen Farben zu schildern, so behauptete er, daß Madame du Gast das lang gesuchte Urbild des Gervex'schen Gemäldes „La femme au masque" sei. Madame du Gast suchte zunächst den Maler Gervex auf und ließ sich von ihm bezeugen, daß er sie nicht kenne und daß sie ihm niemals Modell zu diesem oder irgend welchem anderen Bilde gestanden habe. Madame . du Gast kann den positiven Beweis führen, wer in Wirklichkeit das Urbild der „Femme au masque" gewesen ist, ein simples Malermodell, Marie Renard. Daraufhin 544 — strengte Madame du Gast die Verleumdungsklage gegen Maitre Barboux bet Gericht an. Charakteristisch ist nun, daß Madame du Gast die ernstesten Schwierigkeiten zu überwinden hatte, bevor sie Herrn Barboux ihre Klage zustellen konnte. Es war ihr zunächst unmöglich, einen Anwalt zu finden, der die schriftliche Klage für sie einreichen wollte. Madame du Gast entschloß sich also, es in Person zu thun. Um aber die Klage herzustellen, dazu bedurfte sie nach dem Gesetze eines Huissiers, und kein, Mitglied dieser ehrenwerten Korporation fand sich 'bereit, gegen einen Mann wie Maitre Barboux zu amtieren. Erst nachdem Madame du Gast von Pontius zu Pilatus, will sagen, von einem Huissier zum andern, dann zum Vorsteher der Korporation der Huissiers, von da zum Staatsanwalt und von da zum Präsidenten der Strafkammer gelaufen war, setzte sie es durch, daß ihr im letzten Augenblicke — die Verjährung der Verleumdungsklage drohte bereits — von amtswegen ein Huissier bestellt wurde, der Maitre Barboux die Klage zustellte. Die Klage der Madame du Gast svurde vom Gerichte abgewiesen. Eine Stunde nach Verkündung des Urteils überfiel Prinz Sagan Herrn Barboux auf der Straße und versetzte ihm einen Faustschlag ins Gesicht. Barboux reichte sofort die Anzeige gegen den Prinzen von Sagau beim Staatsanwalte ein, und hat erklärt, daß er sich mit diesem „Individuum" nicht duellieren werde. Prinz Hely von Sagan, ältester Sohn des' Herzogs Archambault» von Sagan und Talleyraud, ist 22 Jahre alt. Der Prinz erklärte dem Untersuchungsrichter, daß seine Msicht sei, Madame du Gast zu heiraten. Er wollte der Dame, welche von dem Advokaten insultiert worden sei, Genugthuung verschaffen. Der Prinz gab zu, daß er den Angriff mit Vorbedacht verübt habe. Er habe nur die Msicht gehabt, Barboux zu zwingen, ihm seine Zeugen zu schicken. Grashäuser. Das schönste, je von einer Rothaut entworfene Gebäude ist das Grashaus der Wichitas, eines jetzt im südlichen Oklahoma lebenden Stammes. Es ist der einzige Jndianerstamm, der jemals mit Erfolg die Errichtung eines Grasbaues ausführte. Bald werden sie diese Hütten verlassen und ein eintöniges Leben in den zwei Räume enthaltenden Holzhäusern führen, welche von der Regierung für sie erbaut werden. — Was Grashaus soll zwar keineswegs gesund sein, bequem aber ist es jedenfalls. Es sind nach einem Bericht von William R. Draper heute etwa nur noch 50 alte Männer am Leben, welche die Kunst verstehen, ein solches Haus so zu bauen, daß es feststeht. Und diese weigern sich, selbst gegen hohen Lohn, zu arbeiten. Die Regierung hat diesen Grashaus- Erbauern gewinnbringende Beschäftigung angeboten, damit sie einige Häuser bauen sollten, welche als Probe einer alten Kunst erhalten werden könnten. Doch sie weigern sich und die Grashütten, welche sich aus den Prärien des Wichita- Gebietes fanden, werden jetzt niedergerissen. Die Hütten, so will es dieser Jndianerstamm, sollen die Wichitas nicht überleben. Es ist in der That äußerst schwierig, ein Grashaus zu erbauen. Das Gras wird zeitig im Frühjahr gesammelt, wenn es noch frisch, ist. Das Ausschneiden des Rasens findet gewöhnlich unmittelbar nach einem Regen statt. Das Rasenstück besitzt eine Stärke von 8 Zoll. Das Buffalogras ist übrigens die einzige Grasart, welche den Zwecken dieser Baukünstler entspricht. Sie beginnen, wie der Maurer, mit dem Legen eines Fundamentes, indem sie die Erde bis zu einer Tiefe von einem Fuß ausgraben. Der grasbewachsene Teil der Rasenstücke wird nach! außen gelegt, und das Haus wird in einer Höhe von 12 bis 15 Fuß in einer spitz auslaufenden Kuppel erbaut. Oben, befindet sich kein Loch als Rauchöffnung, der Rauch wird durch ein Rohr, das an der Außenseite der Hütte liegt, abgeleitet. Die Thür öffnet sich gewöhnlich nach Süden; Fenster sind nicht vorhanden. Durch jedes Rasenstück ist ein Band aus Weidenrohr geführt, welches rings um den Bau gelegt ist. Das Gras bleibt grün, und wächst noch weiter, wenn es reichlich Regen gießt. Es ist durchaus nicht selten, die Wände dieser Grashäuser zu Beginn des Frühlings grün werden zu sehen. Die Häuser sind sehr warm im Winter, und kühl im Sommer. Sie sind niemals undicht. Oft besitzen die Indianer auch aus demselben Material .erbaute Scheunen. Jetzt sollen nun die Rothäute in Holz?- häusern wohnen, und die einst berühmten Grashäuser wer- den bald der Vergangenheit angehören. Puppen.*) Wie lacht schon in der Kinderstube/ Die sein Svldatenspiel dürchlost, Hochmütig! ost der kleine Bube, Wenn Schwesterlein die Püppchen kost. Wie tadelt er, ein strenger Richter/ Mit verachpungsv ollem Blick Die dicken Minimen Wachsgesichter Und dieser Glieder Ungeschick. Und er, dess' trotzig Kuäbenstreben Nach andern/ höh'ren Dingen zielt, Mut nicht, wie oft sein künftig Leben Mit Puppen, Puppen, Puppen spielt,. Es hat mit 'unverwischten Zügen Die Menschheitschronik längst gebucht! Wie sich der Liebe jung Vergnügen Die zierlichsten Gestalten sucht; Wie sich die Herzen sehnend regen, Sch aut so ein Kind uns! gütig! an, Das blaue Augen hold bewegen Und rot sein Mündchen spitzen kann.. Und wenn die Feuer jäh erkalten s—i Wir haben Himmelslust gefühlt Und doch ... ein Nichts int Atm' gehalten, Mit einer Puppe nur gespielt. Und schau doch kritisch in die Gruppe«/ Die jedes Fest im Saal zerstreut, Sind's mehr denn, als geputzte Pupven/ Was da dein Äug' und Herz erfreut- Und was sie tadeln, was sie loben Und was sie flüstern oder schrei'n, Dreht sich's nicht meist Um Schmuck und Rovenj Und kleine Puppenklatfcherei'n? Kleinbürg'rin spricht von Fletsch, und' Suppen, Die Gnäd'ge spricht von Putz und Rang. — Du ahnst in all dem Glanz die Puppen Und liebst sie doch, ein LebeU lang. Und fliehst du all das Kleine, Schale, Vertrauert auf Promethidenkraft, Verfolgst die goldnen Ideale Mit jugendzäher Leidenschaft, Bis du im Himmel wähnst zu schweifen. Dem du die ew'gen Feuer raubst. Bis du die Sterne selbst zu greifen Und an dein Herz zu sammeln glaubst H e Und fallen dir vom Äug' die Schuppen Und starrt dein Auge still und groß H Da hältst du steife, kleine Puppen, Wie in der Kindheit, auf dem Schloß. . . . .■ Rudolf Presber. < *) „Aus dem Lande der Liebe." Verlag von Dr« Eysler & Co., Berlin SW. 12. — Die Sammlung Presber-i scher Gedichte ist von uns bereits besprochen und empfohlen worden. __________ Bilderrätsel. (Nachbildung verboten). (Auflösung in nächster Nummer.) Auflösung der Geheimschrift in vor. Nr.r Wenn du in Groll und Zwist Mit einem deiner Nächsten bist, So denke, daß vielleicht schon morgen, Enthoben aller Erdensorgen, Vorbei das Leben ist Und mit dem Leben auch — der Zwist. (F. Groß.) Redaktion: Curt Plato. — Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen Universitäts-Buch-- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen.